Roche

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Spark-Übernahme durch Roche

Spark-Übernahme durch Roche zieht sich weiter hin

Roche geht bei der geplanten Übernahme des US-Genspezialisten Spark Therapeutics erneut in die Verlängerung. Wie der Pharmakonzern am Freitag mitteilt, wird die Übernahmeofferte nun bis zum 10. Dezember verlängert.

Aktualisiert um 07:24

Ursprünglich wäre die Frist am Montag, 25. November abgelaufen. Alle anderen Bedingungen des Angebots bleiben während der verlängerten Frist unverändert. Das Angebot wurde verlängert, um der US-Handelsbehörden FTC und der britischen Wettbewerbsbehörde CMA zusätzliche Zeit zu geben, die Prüfungen der anstehenden Übernahme abzuschliessen. Die Parteien blieben der Transaktion verpflichtet und arbeiteten "kooperativ und zügig" mit der FTC und der CMA zusammen. Die 4,3 Milliarden Dollar schwere Offerte hatte Roche bereits im Februar lanciert.

Roche hat die Durchführung der Übernahme schon mehrmals verschieben müssen. Neben den Wettbewerbsbehörden haben sich in den USA einige Spark-Aktionäre gegen die Übernahme gestellt, weil sie die Offerte als zu gering erachten.

Laut Mitteilung der Citibank an Roche sind per 21. November bislang 5,72 Millionen Spark-Aktien gültig angedient und erhalten worden, was etwa 14,8 Prozent der ausstehenden Aktien entspricht. Um die Übernahme abzuschliessen, ist eine Mehrheit erforderlich.

(AWP)

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Roche erhält von FDA

Roche erhält von FDA beschleunigtes Zulassungsverfahren für SMA-Mittel Risdiplam

Der Pharmakonzern Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zusage für eine beschleunigte Überprüfung seines Zulassungsantrages für Risdiplam erhalten. Das Mittel wird zu Behandlung der erblichen Muskelkrankheit spinale Muskelatrophie (SMA) eingesetzt.

25.11.2019 07:20

Im Zuge des beschleunigten Zulassungsverfahrens sei nun schon Ende Mai mit einem Urteil der Behörde zu rechnen, teilte Roche am Montag mit.

Im Falle einer Zulassung wäre Risdiplam den Angaben zufolge das erste Mittel zur Behandlung dieser Krankheit, das zu Hause verabreicht werden kann. Roche tritt damit in direkte Konkurrenz zum Novartis-Konzern, der erst kürzlich in den USA eine Zulassung für seine Genersatztherapie Zolgensma erhalten hat.

Der Muskelschwund SMA (spinale muskuläre Atrophie) ist eine seltene genetische neuromuskuläre Erkrankung. Sie betrifft den Teil des Nervensystems, der die willkürliche Muskelbewegung kontrolliert. Patienten, die an Typ 1 leiden, leben in der Regel keine zwei Jahre, während Patienten mit SMA Typ 2 nie ohne Unterstützung laufen können und häufig einen Rollstuhl brauchen. SMA Typ 3 wiederum ist die relativ milde Form der SMA.

hr/uh

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Roche präsentiert neue Daten

Roche präsentiert neue Daten zu Satralizumab gegen NMOSD

(Ergänzt um Kommentar und Aktienkurs) - Der Pharmakonzern Roche hat über das New England Journal of Medicine weitere Studiendaten zum Produktkandidaten Satralizumab publiziert. Untersucht wurde in der Studie die Wirksamkeit des Wirkstoffs bei der Behandlung der Krankheit Neuromyelitis-optica-Spektrum (NMOSD).

02.12.2019 09:57

NMOSD ist eine Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems, die durch entzündliche Läsionen in Sehnerven und Rückenmark gekennzeichnet ist. Aufgrund permanenter neurologischer Störungen führt sie zu einer kontinuierlichen und signifikanten Verschlechterung der Lebensqualität.

Die Phase-III-Studie unter den Namen SakuraSky untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von Satralizumab in Kombination mit der Basistherapie bei Patienten mit NMOSD, wie Roche am Montag mitteilte.

Demnach erlitten lediglich acht von 41 Patienten einen Rückfall im Vergleich zu 18 von 42 der mit Placebo in der entsprechenden Kombination behandelten Patienten. Wichtig sei zudem, dass der Teil der Patienten, die nach den Wochen 48,96 und 144 rückfallfrei waren, deutlich höher war als bei der Placebo-Gruppe. Rückfälle von NMOSD könnten zu einer Anhäufung von Behinderungen führen und lebensbedrohlich sein, so Roche. Der Anteil schwerwiegender unerwünschter Ereignisse war allerdings in den beiden Behandlungsgruppen ähnlich.

Zulassung für 2020 erwartet

Erst Ende Oktober hatten die US-Gesundheitsbehörde FDA und das europäische Pendant EMA den Zulassungsantrag für das Mittel in dieser Indikation angenommen. Die EMA hat Roche zudem eine beschleunigte Beurteilung des Antrags zugesagt. Roche rechnet für 2020 mit den Entscheiden der europäischen und amerikanischen Behörden.

Die Zürcher Kantonalbank rechnet gar mit einer finalen Zulassung bereits im ersten Quartal 2020, wie sie in einem Kommentar schreibt. Denn zu NMOSD gebe es keine alternativen Therapien und die Krankheit könne gar zum Tod führen. Die Krankheit sei zwar mit einigen hunderttausend Patienten weltweit selten und schwierig zu diagnostizieren, denn sie werde auch oft mit Multipler Sklerose (MS) verwechselt. Deshalb habe aber die Behandlungsmöglichkeit mit Satralizumab einen hohen medizinischen Nutzen, was sich in einem guten Preis niederschlagen dürfte. Die ZKB veranschlagt das Umsatzpotential auf bis zu 1,2 Milliarden Franken.

An der Börse wirft die Nachricht keine hohen Wellen, immerhin verzeichnen die Genussscheine von Roche im frühen Handel aber ein solides Plus von derzeit 0,5 Prozent.

cf/uh

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Roche erhält weitere

Roche erhält weitere Zulassung für Lungenkrebs-Medikament

Der Pharmakonzern Roche hat von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA eine weitere Zulassung für das Krebsmedikament Tecentriq erhalten.

04.12.2019 06:47

Diese gilt für die Anwendung des Medikaments bei der erstmaligen Behandlung von nicht schuppenartigem und nicht kleinzelligem Lungenkrebs in Kombination mit einer Chemotherapie mit den Wirkstoffen Abraxane und Carboplatin.

Die Zulassung basiert auf Ergebnissen der Phase-III-Studie unter dem Namen "IMpower130", wie die Roche-Tochtergesellschaft Genenteq in der Nacht auf Mittwoch mitteilte. Die Studie hat demnach ergeben, dass Tecentriq in der genannten Kombination signifikante Fortschritte bei der Überlebensrate insgesamt und auch bei der Überlebensrate ohne Fortschreiten der Krankheit bringt.

cf/uh

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Roche verlängert Frist für

Roche verlängert Frist für geplante Spark-Übernahme ein weiteres Mal

Roche hat die Frist für die geplante Übernahme des US-Genspezialisten Spark Therapeutics ein weiteres Mal verlängert. Neu laufe die Angebotsfrist nun bis zum 16. Dezember. Den Aktionären bietet der Basler-Pharmakonzern weiterhin 114,00 US-Dollar je Spark-Aktie.

09.12.2019 07:46

Seit Roche die mehr als 4 Milliarden Dollar schwere Übernahmeoffert Anfang März lanciert hat, ist dies die zehnte Fristverlängerung. Wie Roche am Montag mitteilte, wurde das Angebot abermals verlängert, um der U.S. Federal Trade Commission und der britischen Wettbewerbsbehörde zusätzliche Zeit zu geben, ihre Prüfungen abzuschliessen.

Sowohl Roche als auch Spark bleiben laut Mitteilung der Transaktion verpflichtet und arbeiten kooperativ und zügig mit den beiden Behörden zusammen. Per 6. Dezember seien Roche etwa 14,9 Prozent der ausstehenden Aktien von Spark angedient worden.

hr/ys

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Novartis und Roche kommen mit

Novartis und Roche kommen mit ergänzendem US-Zulassungsantrag für Xolair voran

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den ergänzenden Zulassungsantrag für das Mittel Xolair angenommen. In den USA arbeiten die Roche-Tochter Genentech und Novartis an der Entwicklung und Vermarktung von Xolair zusammen. In dem ergänzenden Antrag geht es um den Einsatz von Xolair bei Nasenpolypen.

11.12.2019 07:26

Der Antrag basiert auf den Ergebnissen aus den Phase-III-Studien POLYP 1 und POLYP 2 von Xolair bei Erwachsenen mit chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen, die nicht ausreichend auf intranasale Kortikosteroide ansprechen, wie es in einer Medienmitteilung von Roche am Mittwoch hiess.

Im Falle einer Zulassung wäre Xolair der erste Antikörper, der dazu beiträgt, die Grösse der Nasenpolypen zu reduzieren und die Symptome zu verbessern. Die Entscheidung der US-Behörde wird den Angaben zufolge im dritten Quartal 2020 erwartet.

Xolair ist bereits in verschiedenen Indikationen in der EU und den USA zugelassen. Laut Mitteilung ist er der einzige zugelassene Antikörper, der gegen Immunglobulin E (IgE) gerichtet ist und diese blockiert. Xolair wird zur Behandlung allergischer Entzündungen eingesetzt.

hr/rw

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Roche erhält grünes Licht aus

Roche erhält grünes Licht aus Grossbritannien für Kauf von Spark

Der Schweizer Pharmakonzern Roche ist der 4,3 Milliarden Dollar schweren Übernahme der US-Gentechnikfirma Spark Therapeutics einen wichtigen Schritt näher gekommen. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA gab am Montag grünes Licht für den seit Monaten geplanten Deal.

16.12.2019 08:34

Die CMA kam zum Schluss, dass die Transaktion den Wettbewerb nicht behindern dürfte, weil die britischen Gesundheitsdienste und Patienten eine ausreichende Auswahl an Alternativen haben werden. Die Übernahme wird auch vom US-Kartellamt FTC geprüft. Die CMA hat nach eigenen Angaben eng mit der FTC zusammengearbeitet.

Wegen der genauen Begutachtung durch die beiden Behörden musste Roche das ursprünglich im Februar abgegebene Angebot wiederholt verlängern. Aktuell haben die Spark-Aktionäre bis zum (heutigen) Montag Zeit, die Offerte anzunehmen. Der Pharmakonzern aus Basel will die Transaktion noch bis Jahresende über die Bühne bringen.

(AWP)

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Roche will Spark-Übernahme

Roche will Spark-Übernahme zügig über die Bühne bringen

Roche bringt die seit Februar geplante Übernahme des US-Genspezialisten Spark nun zügig zum Abschluss. Im Rahmen des Übernahmeangebotes hält Roche 60,4 Prozent der ausstehenden Stammaktien, womit die selbst gesetzten Bedingungen erfüllt sind.

17.12.2019 07:26

Bedingung war, dass dem Konzern die Mehrheit der Aktien angedient wird, wie Roche seinerzeit erklärt hatte. Wie Roche nun mitteilte, soll die Übernahme noch am heutigen Dienstag abgeschlossen werden.

Im Rahmen der Transaktion werden der Mitteilung zufolge alle Spark-Aktien, die nicht im Besitz von Spark, Roche oder den hundertprozentigen Tochtergesellschaften von Roche sind, in das Recht umgewandelt, die gleiche Barabfindung in Höhe von 114,50 US-Dollar je Aktie zu erhalten, wie sie im Übernahmeangebot gezahlt wurden.

Nach Abschluss der Fusion werde Spark zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Roche und die Aktien werden nicht mehr an der NASDAQ gehandelt. 

Erst am Vortag hatte Roche von der britischen und der amerikanischen Übernahmekommission grünes Licht für die 4,3 Milliarden Dollar schwere Transaktion erhalten. Beide Behörden haben der Transaktion ohne Vorbehalte zugestimmt.

Wegen der genauen Begutachtung durch die beiden Behörden musste Roche das ursprünglich im Februar abgegebene Angebot wiederholt verlängern. Den Spark-Aktionäre wurde zuletzt eine Frist bis am gestrigen Montagabend eingeräumt, um die Offerte anzunehmen.

hr/cf

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Roche-Chef will aus Spark ein

Roche-Chef will aus Spark ein Exzellenzzentrum für Gentherapie machen

Ganze zehn Monate musste sich der Pharmakonzern Roche gedulden, bis er den Genspezialisten Spark Therapeutics kaufen durfte. Die US-Firma soll nun unter dem Dach der Basler zu einem Exzellenzzentrum für Gentherapie entwickelt werden.

17.12.2019 22:10

"Das ist genau der Ansatz", erklärte Roche-Chef Severin Schwan im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW; online am 17.12.). Man werde Spark ausbauen, die Investitionen ausweiten und den Bereich vorantreiben. Er glaube fest daran, dass damit die Innovation gefördert und die Chancen auf bahnbrechende Therapien erhöht werden.

"Das Modell ist vergleichbar mit dem, was wir mit Genentech oder Chugai machen", sagte Schwan. Dieser spricht von einer "strategisch wichtigen Akquisition", stelle doch die Gentherapie langfristig eine ganz wichtige Technologie dar. Und sie stehe erst ganz am Anfang. Weitere Zukäufe im Bereich Gentherapie schliesst Schwan nicht aus.

Die lange Überprüfung der Kartellbehörden hatte auch mit der Tatsache zu tun, dass Spark eine neuartige Gentherapie zur Behandlung der Bluterkrankheit Hämophilie A in der Pipeline hat, Roche selbst mit seinem zugelassenen Mittel Hemlibra aber ebenfalls stark in dem Bereich aktiv ist. Die Behörden hatten Bedenken, Roche könnte die weitere Entwicklung bei Spark hinauszögern, um den Konkurrenzdruck zu verringern.

"Es ist ja keine Frage, dass wir nicht nur dieses Produkt in der Hämophilie, sondern sämtliche in der Spark-Pipeline entwickeln wollen und hoffentlich auf den Markt bringen werden", erklärte Schwan hierzu. Eine Zusicherung, die Spark-Therapie gegen die Bluterkrankheit auch auf den Markt zu bringen, habe Roche nicht abgeben müssen.

ra/

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Roche erhält für Mittel EU

Roche erhält für Mittel EU-Zulassung zur Behandlung von Brustkrebs-Arten

Roche hat von der EU-Kommission die Zulassung für sein Mittel Kadcyla erhalten.

19.12.2019 07:41

So dürfe die Therapie künftig bei Patienten nach einer Operation (adjuvant) eingesetzt werden, die an HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium (eBC) leiden und bei denen nach einer neoadjuvanten (vor der Operation) Taxanbasierten und HER2-ausgerichteten Therapie eine residuale invasive Erkrankung in der Brust und/oder den Lymphknoten entdeckt wurde.

Ziel einer Behandlung vor einer Operation sei es, Tumore zu schrumpfen, um so zur Verbesserung der chirurgischen Ergebnisse beizutragen, teilte Roche in seiner Mitteilung vom Donnerstag mit. Die Behandlung nach der Operation zielt den Angaben zufolge dann darauf ab, alle verbleibenden Krebszellen im Körper zu eliminieren, um das Risiko einer Rückkehr des Krebses zu verringern. Menschen, die nach der neoadjuvanten Behandlung eine Resterkrankung haben, haben demnach eine schlechtere Prognose als solche ohne nachweisbare Krankheit.

Die EU-Kommission hat die Zulassung auf Basis der Phase-III-Studie Katherine erteilt. Dabei hatte die Behandlung mit Kadcyla das Risiko eines invasiven Wiederauftretens oder Todes aufgrund von Brustkrebs (invasives krankheitsfreies Überleben; iDFS) um 50 Prozent reduziert im Vergleich zu einer Behandlung mit Herceptin als adjuvante Behandlung bei Menschen mit HER2-positivem eBC, die nach neoadjuvanter Taxan- und Herceptin-basierter Behandlung eine residuale invasive Erkrankung aufweisen.

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Roche zahlt Milliarden für

Roche zahlt Milliarden für Medikament gegen seltene Muskelerkrankung

Der Pharmakonzern Roche drückt im Bereich der Gentherapien aufs Tempo. Nach der Übernahme von Spark Therapeutics kündigt der Konzern nun eine Lizenzvereinbarung mit dem US-Unternehmen Sarepta Therapeutics an.

23.12.2019 07:25

Im Rahmen der Vereinbarung erhält Roche die Exklusivrechte an dem einer Gentherapie zur Behandlung eines erblich bedingten Muskelschwundes. Konkret geht es den Angaben zufolge um den Kandidaten SRP-9001, einer Mikro-Dystrophin-Gentherapie zur Behandlung von Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) ausserhalb der USA. DMD ist die häufigste muskuläre Erbkrankheit im Kindesalter. Meistens betrifft sie Jungen.

Roche leistet eine Einmalzahlung in Höhe von insgesamt 1'150 Millionen US-Dollar. Dabei werden 750 Millionen in bar gezahlt und die restlichen 400 Millionen über Eigenkapital. Zudem ist Sarepta laut Mitteilung berechtigt, bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar an regulatorischen und vertrieblichen Meilensteinen sowie Lizenzgebühren auf den Nettoumsatz zu erhalten.

Derweil werde das US-Unternehmen weiterhin für die klinische Entwicklung und Herstellung von SRP-9001 verantwortlich sein, wobei die weltweiten klinischen Entwicklungskosten zu gleichen Teilen mit Roche geteilt werden.

Wie Roche weiter schreibt, zeige die Zusammenarbeit das Engagement des Konzerns im Bereich der Gentherapie und ihres Transformationspotenzials für Patienten.

Der Kandidat SRP-9001 soll den Angaben zufolge das Microdystrophin-kodierende Gen direkt in das Muskelgewebe einbringen, um dort gezielt das Microdystrophin-Protein zu produzieren.

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Roche erhält in Japan

Roche erhält in Japan erweiterte Zulassung für FoundationOne CDx-Tests

Die japanische Roche-Tochter Chugai hat für die "FoundationOne CDx"-Krebstests in Japan eine erweiterte Zulassung erhalten. Diese dürfen neu in Kombination mit dem Krebsmedikament Rozlytrek (Entrectinib) bei der Behandlung des ROS1-positivem, metastasierendem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt werden, wie Chugai über Weihnachten mitteilte. Laut Chugai sind 1 bis 2 Prozent der NSCLC-Fälle vom Fusions-Gen ROS1 betroffen.

02.01.2020 18:49

cf/

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Roche stösst mit Tecentriq

Roche stösst mit Tecentriq auf Widerstand der britischen NICE

Der Pharmakonzern Roche stösst mit seinem Mittel Tecentriq in Grossbritannien bei der nationalen Gesundheitsbehörde NICE auf Widerstand. Ein Ausschuss hat sich gegen eine Rückvergütung des Mittels in Kombination mit den Chemotherapeutika Carboplatin und Etoposid gegen eine Form von Lungenkrebs durch den staatlichen Krankenversicherer NHS ausgesprochen.

03.01.2020 08:55

Das Hinzufügen des Roche-Medikaments zu herkömmlichen Behandlungen entspreche nicht den Standards für Kosteneffizienz, erklärte das Amt in einem am Freitag auf seiner Website veröffentlichten Leitlinienentwurf. NICE schätzt die durchschnittlichen Kosten für eine Lungenkrebsbehandlung mit Tecentriq auf etwa 32'800 Pfund.

Das NICE wird später im Jahr seine endgültigen Leitlinien zu Tecentriq herausgeben. Eine Sitzung des Bewertungsausschusses ist für den 18. Februar geplant.

ra/tt

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Roche erhält EU-Zulassung für

Roche erhält EU-Zulassung für Lymphdrüsenkrebstherapie

Roche hat die Zulassung für eine neuartige Therapie zur Behandlung von aggressivem Lymphdrüsenkrebs erhalten.

21.01.2020 07:41

Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, hat die EU-Kommission Polivy (Polatuzumab-Vedotin) eine bedingte Zulassung in Kombination mit Bendamustin plus MabThera (Rituximab) (BR) für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit einer bestimmten Form des diffusen grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) erteilt. Die Therapie richtet sich laut Roche an jene Patienten, die nicht für eine hämatopoetische Stammzelltransplantation in Frage kommen.

"Mit dieser Zulassung bekommen Menschen in der EU mit rezidiviertem oder refraktärem diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom die Möglichkeit, von dieser neuen Kombination zu profitieren", wird Levi Garraway, Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung bei Roche, in der Mitteilung zitiert.

Die bedingte Zulassung basiert den Angaben zufolge auf den Ergebnissen der Phase Ib/II-Studie GO29365. Es ist demnach die erste und einzige klinischen Studie, die höhere Ansprechraten und ein verbessertes Gesamtüberleben (OS) im Vergleich zum sonst oft angewandten Behandlungsschema gezeigt habe.

Eine bedingte Zulassung werde für ein Arzneimittel erteilt, das einen ungedeckten medizinischen Bedarf erfüllt, wenn der Nutzen der sofortigen Verfügbarkeit das Risiko weniger umfangreicher Daten als normalerweise erforderlich überwiegt.

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Elias
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Roche erreicht in Phase-III-Studie gesteckte Ziele

Mittel gegen Muskelerkrankung

Das Mittel, dass zur Behandlung von Säuglingen eingesetzt werden soll, die an einer erblichen Muskelerkrankung leiden, hat sich als wirksam erwiesen.

Roche hat mit einem seiner Hoffnungsträger in einer Phase-III-Studie die gesteckten Ziele erreicht. Der Produktkandidat Risdiplam hat sich in der sogenannten Firefish-Studie als wirksam bei der Behandlung von Säuglingen erwiesen, die an der erblichen Muskelerkrankung spinale Muskelatrophie (SMA) Typ 1 leiden. Der Erfolg der Studie wurde an der Zahl der Kinder gemessen, die nach einer 12-monatiger Behandlung mindestens fünf Sekunden lang ohne Unterstützung sitzen können, wie Roche am Donnerstag mitteilte.

Bewertet wurde dies anhand der Bruttomotorik-Skala der Bayley Scales of Infant and Toddler Development Third Edition (BSID-III). Die detaillierten Daten werde man an einem der kommenden Fachkongresse vorstellen. Denn wie gross der Anteil der Säuglinge war, die ohne Hilfe sitzen konnten, teilte Roche in der aktuellen Meldung nicht mit.

Darüber hinaus heisst es in der Studie, dass die Sicherheit von Risdiplam dem bekannten Sicherheitsprofil entspreche und keine neuen Sicherheitssignale gegeben habe. Bislang wurden den Angaben zufolge in den verschiedenen Studien mehr als 400 Patienten mit Risdiplam behandelt. In keiner der Studien sei es zu einem Studienabbruch aufgrund von behandlungsbezogenen Sicherheitsergebnissen gekommen.

Die Spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine schwere, vererbte, progressive neuromuskuläre Erkrankung, die verheerende Muskelatrophie und krankheitsbedingte Komplikationen verursacht. Sie ist die häufigste genetische Ursache der Kindersterblichkeit und eine der häufigsten seltenen Krankheiten, von der etwa eines von 11'000 Babys betroffen ist.

SMA führt zu einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen im Rückenmark, die die Muskelbewegungen kontrollieren. Je nach Art der SMA kann die körperliche Kraft und die Fähigkeit zu gehen, zu essen oder zu atmen, deutlich vermindert sein oder verloren gehen.

Roche will die Daten nun mit den weltweiten Aufsichtsbehörden teilen. Der Pharmakonzern tritt damit in direkte Konkurrenz zu Novartis, die in den USA bereits die Zulassung für ihre Gentherapie Zolgensma erhalten hat. Diese einmalige Behandlung gilt mit einem Preis von mehr als zwei Millionen US-Dollar als die teuerste weltweit.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Roche erleidet Rücksetzer bei

Roche erleidet Rücksetzer bei Blasenkrebs-Mittel

Roche hat mit seinem Immuntherapeutikum Tecentriq in der Behandlung einer bestimmten Art von Blasenkrebs seine gesteckten Ziele nicht erreicht.

24.01.2020 07:32

Wie der Konzern am Freitag mitteilte, wurden in der Phase-III-Studie IMvigor010 die gesteckten Ziele nicht erreicht. Ziel der Studie war es, das krankheitsfreie Überleben bei Patienten zu verlängern, die an muskelinvasivem Blasenkrebs (MIUC) leiden und mit Tecentriq als Monotherapie adjuvant, also nach der Operation, behandelt wurden. Dieses Ziel wurde den Angaben zufolge verfehlt. Levi Garraway, Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung, zeigte sich in der Mitteilung enttäuscht über den Rückschlag.

Gleichzeitig berichtete Roche am Freitagmorgen, dass das Schweizerische Heilmittelinstitut (Swissmedic) das Krebsmittel Kadcyla in einer weiteren Indikation zugelassen hat. Neu darf es auch bei Patienten eingesetzt werden, die an einer frühen Form des HER2-positiven Brustkrebses leiden.

Konkret könne Kadcyla (Trastuzumab-Emtansin) als Monotherapie für die adjuvante Behandlung von Patienten mit HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium eingesetzt werden, die nach präoperativer Taxan-haltiger Chemotherapie in Kombination mit mindestens Trastuzumab als HER2-gerichteter Therapie eine Resterkrankung in der Brust und/oder den Lymphknoten aufweisen.

(AWP)

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