Google

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Neues Smartphone von Google erwartet

Von Google wird am Dienstag ein neues Smartphone erwartet.

Laut zu früh veröffentlichten Informationen bei zwei Online-Händlern kommt das Gerät mit dem Namen "Pixel" in zwei Grössen auf den Markt. Nutzer sollen Zugang zum neuen sprechenden Google-Assistenten bekommen, sowie unbegrenzten Speicherplatz für Fotos auf Servern des Konzerns.

Laut Medienberichten könnte Google bei der Präsentation in San Francisco (ab 18.00 Uhr) auch Details zu dem bereits im Mai angekündigten vernetzten Lautsprecher "Home" ankündigen. Das Gerät soll per Sprachbefehl das vernetzte Zuhause steuern und verschiedene Fragen beantworten können. Amazon ist Vorreiter in dem Geschäft mit seinem Lautsprecher "Echo".

(AWP)

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iruch
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EU-Strafe lässt Gewinn von Alphabet einbrechen

Google-Mutter: EU-Strafe lässt Gewinn von Alphabet einbrechen

Eine milliardenschwere Strafe der EU-Kommission hat der Google-Mutter Alphabet einen Gewinneinbruch eingebrockt. Im zweiten Quartal fiel der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um fast ein Drittel.

https://www.cash.ch/news/politik/google-mutter-eu-strafe-laesst-gewinn-von-alphabet-einbrechen-1087736

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Selbstfahrende Google

Selbstfahrende Google-Zweisitzer kommen von der Strasse
13.06.2017 08:14

MOUNTAIN VIEW (awp international) - Die markanten Google -Roboterwagen aus eigener Entwicklung des Internet-Konzerns werden nach rund drei Jahren auf der Strasse ausgemustert. Die kleinen elektrischen Zweisitzer seien von Anfang an zum Experimentieren und nicht für die Massenproduktion gedacht gewesen, betonten Manager der Google-Schwesterfirma Waymo bei der Ankündigung des Schritts in der Nacht zum Dienstag. Waymo konzentriere sich künftig darauf, ihre Roboterwagen-Technologie in Fahrzeuge anderer Hersteller zu integrieren. Aktuell werden über 500 Pacifica-Minivans von Fiat Chrysler damit ausgerüstet. Familien in Arizona sollen sie testweise im Alltag nutzen.

Die Vorstellung der eigenen Google-Wagen hatte 2014 die Autoindustrie aufhorchen lassen. Der Internet-Konzern hatte zwar schon damals betont, man wolle nicht selbst zum Autohersteller werden. Aber die kugeligen Fahrzeuge mit ihrer freundlichen Smiley-Frontpartie konnten als Prototyp für ein Robotertaxi-Netzwerk in Städten gesehen werden. Google verkündete zudem die Absicht, in den Wagen mit der Zeit ganz ohne klassische Steuerelemente wie Lenkrad oder Pedale auszukommen und die Kontrolle ganz dem Computer zu überlassen. Dazu kam es im regulären Testbetrieb nicht: Die Behörden betonten, dass sie derzeit noch Lenkräder und Pedale für unverzichtbar halten. Aber zum Beispiel in einer Testfahrt im Jahr 2015 in Austin in Texas war einer der Google-Roboterwagen komplett autonom unterwegs, ohne dass ein Mensch hätte eingreifen können.

In der Spitze waren rund 70 Prototypen mit dem Namen "Firefly" auf der Strasse in der Google-Heimatstadt Mountain View sowie in Austin in Texas unterwegs. Sie boten allerdings nur eingeschränkten Komfort und hatten eine Höchstgeschwindigkeit von rund 40 Kilometern pro Stunde, was oft andere Fahrer irritierte. Nachdem Ende 2016 die Entwicklung der Roboterwagen unter der Führung der erfahrenen Automanagers John Krafcik in die Google-Schwesterfirma Waymo ausgelagert wurde, zeichnete sich bereits ab, dass der Fokus künftig auf dem Einbau der Technik in Fahrzeuge anderer Hersteller liegen wird./so/DP/fbr

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Neue 'Pixel'-Smartphones von

Neue 'Pixel'-Smartphones von Google erwartet

Von Google wird am Mittwoch eine neue Generation seiner Smartphones der Marke "Pixel" erwartet. Laut Medienberichten sollen bei der Neuheiten-Präsentation (ab 18.00 Uhr MESZ) Versionen der Geräte in zwei Grössen vorgestellt werden.

04.10.2017 06:35

Google setzt seit der Vorstellung der ersten "Pixel"-Smartphones vor einem Jahr wieder ernsthaft auf das Hardware-Geschäft und macht damit auch den vielen anderen Herstellern von Telefonen mit dem Betriebssystem Android Konkurrenz. Das soll in der Vergangenheit für Spannungen unter anderem mit dem Weltmarktführer Samsung gesorgt haben. Vor kurzem gab Google die Übernahme von Entwicklern des Smartphone-Anbieters HTC bekannt, um die eigenen Hardware-Aktivitäten zu stärken.

Ausserdem wird von dem Event unter anderem eine neue Version des vernetzten Lautsprechers Google Home erwartet./so/DP/he

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Google prescht mit

Google prescht mit künstlicher Intelligenz im Geräte-Geschäft vor

Google will mit Hilfe künstlicher Intelligenz smartere Geräte für verschiedene Lebenslagen bauen und sich so von den grossen Hardware-Rivalen Apple und Samsung abheben. Der Internet-Riese stellte am Mittwoch neben neuen Smartphone-Modellen auch zwei vernetzte Lautsprecher sowie eine kleine Kamera vor, die selbst entscheiden soll, wann sie einen Schnappschuss oder ein kleines Video aufnehmen soll. In den meisten Geräten ist auch der Google Assistant an Bord, mit dem sich der Nutzer unterhalten kann.

05.10.2017 08:21

Seine Ambitionen im Smartphone-Geschäft untermauert Google mit neuen Modellen, die es mit teuren Konkurrenzgeräten von Apple und Samsung aufnehmen sollen. Ein Jahr nach seinen ersten "Pixel"-Smartphones stellte der Internet-Konzern am Mittwoch ein "Pixel 2" in ähnlicher Grösse sowie eine XL-Version mit 6-Zoll-Bildschirm vor. Bei ihr füllt das Display fast die gesamte Frontseite des Geräts bis auf Streifen für Lautsprecher am oberen und unteren Ende aus.

Während die Google bei den Geräten auf eher schlichtes Design setzt, soll die Expertise bei maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz den Unterschied machen. So ist in die Geräte der sprechende Google Assistant integriert. Die neue Funktion "Google Lens", bei der Inhalte im Bild erkannt werden können, funktioniert zunächst nur in der Foto-App - später soll es aber reichen, einfach die Smartphone-Kamera zum Beispiel auf ein Objekt oder ein Gebäude zu richten.

Eine neue Anwendung für seine lernenden Maschinen findet Google bei der automatischen Musikerkennung: Bei eingeschalteter Funktion identifiziert das Telefon alle Songs, die in seiner Umgebung laufen und blendet die Titel ein. Über die Benachrichtigungen können sie dann zum Beispiel bei der hauseigenen Videoplattform YouTube abgerufen werden. Zum Erkennen sind "Fingerabdrücke" von zehntausenden Songs direkt auf dem Gerät gespeichert und werden wöchentlich aktualisiert. Eine Herausforderung für eine solche Funktion sei bereits schon, die Musik von Umgebungsgeräuschen zu unterscheiden, sagte Produktmanager Matt Kulick.

Bei der Kamera bekommen die "Pixels" nun auch die zuvor von Apple eingeführte "Porträt"-Funktion, bei der der Hintergrund per Software verschwommen dargestellt wird. Dadurch sollen die Smartphone-Fotos denen von einer Spiegelreflexkamera ähnlich sehen. Apples iPhones nutzen dafür eine Doppel-Kamera - Google erklärt stattdessen, dank eines Bildsensors mit kombinierten Pixeln mit nur einer Linse auszukommen. Zusätzlich wird der "Porträt"-Effekt auch für die Selfie-Kamera eingeführt - allerdings nur per Software erstellt.

Ähnlich wie bei Apple gibt es auf den Telefonen nun auch "lebendige" Fotos, die einige Sekunden Bewegung einfangen. Google verspricht dabei, dass Software automatisch erkennt, ob sich ein solches Bild lohnt - oder die Bewegung dafür zu schnell ist und zu schlechten Ergebnissen führen würde.

Das kleinere "Pixel 2" lässt Google wie das Vorjahresmodell vom Smartphone-Spezialisten HTC fertigen, die XL-Version wird von LG gebaut. Google hatte jüngst angekündigt, bei HTC für 1,1 Milliarden Dollar Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung sowie einige Patente zu übernehmen. Von einem HTC-Gerät bekamen die neuen "Pixel" auch eine ungewöhnliche Bedienfunktion. Drückt man die Telefone in der unteren Hälfte zusammen, wird der Google Assistant aktiviert. Dabei hat man das Gefühl, dass das Aluminium-Gehäuse nachgibt - das ist aber nur ein Effekt, der von kleinen Motoren erzeugt wird. Anders als Apple bei seinem neuen iPhone X setzt Google bei den "Pixel 2"-Modellen weiterhin auf den Fingerabdruck-Sensor statt Gesichtserkennung und verzichtet auf kabelloses Laden. Das "Pixel 2" wird in Deutschland ab 799 Euro verkauft und die XL-Version ab 939 Euro.

Google betonte zuletzt immer wieder, der Konzern meine es ernst mit dem eigenen Hardware-Geschäft. Neben Smartphones gehört zum Angebot auch der smarte Lautsprecher Google Home. Davon gibt es zum Weihnachtsgeschäft neu eine Mini-Version zum Kampfpreis von 50 Dollar. Ausserdem kündigte der Konzern das 399 Dollar teure Modell Google Home Max an, bei dem künstliche Intelligenz dabei helfen soll, den Hifi-Sound an den jeweiligen Raum anzupassen.

Als erstes Hybridgerät aus Laptop und Tablet mit dem Google Assistant an Bord wurde das PixelBook mit 12,3-Zoll-Bildschirm zum Preis von 999 Dollar vorgestellt. Ein innovatives Gerät ist die Kamera Google Clips, die selbst entscheidet, wann sie sieben Sekunden lange Videos aufnimmt, aus denen der Nutzer dann auch Fotos aussuchen können. Die 249 Dollar teure Kamera kann auch Menschen und Tiere erkennen. Google betont, dass die Daten grundsätzlich verschlüsselt auf dem Gerät bleiben, bis man sie zum Bearbeiten auf ein Smartphone exportiert.

Bei seinen eigenen Smartphones muss Google zugleich aufpassen, nicht die vielen Hersteller von Geräten mit seinem Mobil-System Android zu verärgern. Die Hardware-Sparte sei deshalb innerhalb von Google von der Android-Entwicklung isoliert und werde genauso wie andere Hersteller behandelt, heisst es. Das "Pixel" war allerdings im vergangenen Jahr zunächst das einzige Telefon mit dem damals neuen Google-Assistenten.

Google hatte einst auf dem Höhepunkt des Patentstreits der Android-Welt mit Apple im Jahr 2012 den amerikanischen Handy-Pionier Motorola für 12,5 Milliarden Dollar gekauft. Keine zwei Jahre später wurde Motorola für 2,9 Milliarden Dollar an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo weitergereicht, Google behielt aber einen Grossteil der Patente. Wegen Motorola soll es unter anderem Spannungen mit Samsung gegeben haben, weil der Smartphone-Marktführer über die Konkurrenz durch den Android-Entwickler Google unglücklich gewesen sei./so/DP/men

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Hans
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„Eine alternative

„Eine alternative Suchmaschine oder einen Email-Provider zu finden ist einfach. Eine alternative zu youtube.com gibt es leider noch nicht.“

Dami löst du nur bedingt ein bekanntes Problem, Abgreifen von Nutzerdaten.

Falls du ein Smartphone hast musst du alle installierten Apps deaktivieren, denn es ist bekannt dass ein Grossteil davon Daten abgreift, nicht nur E-Mailadressen, sondern auch weitere Daten bis hin zu Fotos...

Big brother is watching you!

Gruss Hans

waspch
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Google hat in den letzten 20

Google hat in den letzten 20 Jahren mit seiner Suchmaschine und youtube.com ein Monopol geschaffen.

Seit ein paar Monaten müssen Nutzer welche die Dienste von youtube.com, google.com, usw. beanspruchen wollen ihre persönlichen Daten preisgeben.
Ich habe mir die Freiheit genommen zukünftig auf Google Dienste zu verzichten, da ich nicht bereit bin meine persönliche Daten an einen Drittanbieter zu verkaufen.

Eine alternative Suchmaschine oder einen Email-Provider zu finden ist einfach. Eine alternative zu youtube.com gibt es leider noch nicht.

Ganz ehrlich, vielleicht wäre mir es etwas für die Dienste zu bezahlen, aber prostituieren lasse ich mich ganz sicher nicht.
Wir sind nun wieder zurück in den 1950er Jahren, wo man kein Wort mehr wechseln kann ohne überwacht zu werden.
Shame on you !

5G Sucks !

iruch
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Florierendes Werbegeschäft treibt Alphabet an

Florierendes Werbegeschäft treibt Alphabet an

Ein boomendes Werbegeschäft auf Smartphones und Tablets füllt dem Internet-Riesen Google die Kassen.

https://www.cash.ch/news/top-news/google-muttergesellschaft-florierendes-werbegeschaeft-treibt-alphabet-aktie-steigt-1113379

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Testgeräte von Google

Testgeräte von Google-Lautsprecher hörten ständig zu

Ein Fehler bei einigen Testgeräten von Googles neuem vernetzten Lautsprecher unterstreicht die Datenschutz-Risiken der Technik. Einige der an Journalisten ausgegeben Geräte hörten ständig ihrer Umgebung zu, weil der Aktivierungsmechanismus defekt war. Google griff mit einem Software-Update ein und betonte, die vorbestellten Verkaufsversionen des Lautsprechers Google Mini würden davon nicht betroffen sein.

12.10.2017 06:34

Obwohl nur einige wenige Geräte betroffen waren, trifft der Vorfall genau die Ängste, von smarten Lautsprechern belauscht zu werden. Die Geräte, die Sprachbefehle der Nutzer ausführen können, hören eigentlich nur zu, wenn sie aktiviert wurden. Das können Weck-Wörter wie "Ok, Google" oder "Alexa" bei Amazons Echo-Geräten sein.

Zugleich ist es möglich, die Mikrofone per Knopfdruck zu aktivieren. Beim Google Mini hält man dafür den Finger auf die Oberseite des Geräts. Diese Funktion war auch das Problem: Der Lautsprecher registrierte einen Fingerdruck, auch wenn keiner da war. Aufgefallen war der Fehler dem Journalisten Artem Russakovskii vom Technologieblog "Android Police", der feststellte, dass der Lautsprecher lange Mitschnitte auf die Google-Server hochlud. Google deaktivierte als ersten Schritt die Funktion für alle Mini-Geräte./so/DP/stk

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Höhere Kosten bei Google

Höhere Kosten bei Google machen Investoren Sorgen

Bei Google steigen die Kosten - und das macht den Anlegern Sorgen.

02.02.2018 06:36

Der Internet-Konzern überwies im vergangenen Quartal deutlich mehr Geld an Partner-Websites und verbuchte höhere Ausgaben für die Vermarktung eigener Geräte. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel mehr als zwei Prozent.

Die Google-Mutter Alphabet verbuchte wegen der Rückstellung auf Auslandsgewinne nach der US-Steuerreform einen Milliardenverlust im vergangenen Quartal. Der Dachkonzern musste zusätzlich 9,9 Milliarden Dollar für die Einmal-Abgabe vormerken. Dadurch fielen unterm Strich rote Zahlen von gut drei Milliarden Dollar an. Der Umsatz stieg unterdessen im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 32,3 Milliarden Dollar, wie Alphabet nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Die Aktie war im nachbörslichen Handel zunächst sogar um rund fünf Prozent gefallen. Die Analysten hatten unter anderem mit etwas mehr Umsatz gerechnet.

Google verdient den Grossteil des Geldes nach wie vor damit, dass Nutzer auf Werbung im Umfeld der Internet-Suche klicken. Zugleich werden aber auch Anzeigen bei der Videoplattform YouTube immer wichtiger. Und das Cloud-Geschäft bringe inzwischen Umsätze von einer Milliarde Dollar pro Quartal ein, sagte Google-Chef Sundar Pichai. Zugleich macht Google Druck bei Geräten, in denen sein Sprachassistent Google Assistant integriert ist, der mit Amazons Alexa und Apples Siri konkurriert.

Google verdient das Geld bei Alphabet

Während die eigenen Google-Werbeerlöse von 18 auf 22,2 Milliarden Dollar stiegen, überwies Google den Partnern 6,45 Milliarden Dollar. Das waren 24 Prozent mehr als vor einem Jahr. Zugleich gelingt es Google weiterhin, die niedrigeren Einnahmen pro Klick auf eine Online-Anzeige (minus 14 Prozent) durch eine deutlich höhere Zahl der Klicks (plus 43 Prozent) mehr als auszugleichen.

Weiterhin ist es so, dass Google bei Alphabet das Geld verdient, während die anderen Projekte wie die Roboterwagen-Firma Waymo oder der Smarthome-Spezialist Nest unterm Strich Verluste schreiben. Google steigerte den operativen Gewinn von 7,9 Milliarden Dollar vor einem Jahr auf 8,8 Milliarden. Das Minus der anderen Bereiche sank in dieser Zeit von rund 1,1 Milliarden Dollar auf 916 Millionen Dollar. Alphabet macht keine Angaben zu Ergebnissen der einzelnen Firmen.

Zum neuen Vorsitzenden des Verwaltungsrates ernannte Alphabet einen früheren Präsidenten der Elite-Uni Stanford, John Hennessy. Der frühere Google-Chef Eric Schmidt hatte die Führung des Kontrollgremiums im Dezember abgegeben. Hennessy war bereits 2004 in den damaligen Google-Verwaltungsrat eingezogen.

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iruch
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US-Tech-Aktien, die Sie ebenfalls kennen sollten

US-Tech-Aktien, die Sie ebenfalls kennen sollten

Bei Investments in Technologie-Firmen stehen meist Werte wie Facebook, Amazon, Apple oder Alphabet im Fokus. Aber hinter den Riesen gibt es zahlreiche Tech-Aktien, die einen Blick wert sind. cash stellt fünf davon vor.

https://www.cash.ch/news/top-news/aktien-us-tech-aktien-die-sie-ebenfalls-kennen-sollten-1173014

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Google will Smartphone

Google will Smartphone-Kameras zur Bild-Suchmaschine machen

Google will die Smartphone-Kamera verstärkt zu einer Suchmaschine für die reale Welt machen. "Wir betrachten die Kamera als den neuen Browser, der die Umgebung mit einer smarten Schicht von Informationen versieht", sagte Google-Managerin Aparna Chennapragada am Rande der Entwicklerkonferenz Google I/O.

14.05.2018 08:17

Menschen nutzten die Smartphone-Kamera bereits für alles mögliche vom Abfotografieren von Rechnungen bis hin zu Fotos von Anziehsachen oder Büchern, die man sich später vielleicht kaufen will. "Es ist ein fundamentaler Wandel im Umgang mit Computern - anstelle zu versuchen, sich in Worten auszudrücken, lässt man direkt Bilder sprechen." Die heutigen Abläufe dabei seien aber nicht so effizient, wie sei sein sollten, die Fotos verstaubten oft in den Geräten. "Was ist das für ein cooles Auto? Wo genau bin ich gerade?" - solche Fragen werde das Telefon direkt beantworten können, sagte Google-Manager Clay Bavor.

Der Internet-Konzern kündigte auf der Entwicklerkonferenz die Weiterentwicklung der Funktion Google Lens an, die zusätzliche Informationen ins Kamerabild auf dem Bildschirm einblendet. Sie ist jetzt auf etlichen Android-Smartphones verfügbar, kann Text erfassen und erkennt zum Beispiel oder Hunderassen und kann Rezensionen zu Büchern anzeigen. Ausserdem können die Google-Karten auf die Kamera zurückgreifen, um den genauen Standort des Nutzers anhand der umliegenden Gebäude zu ermitteln.

Google habe zunächst einige sehr konkrete Anwendungen herausgesucht, um die Funktion zu etablieren, sagte Chennapragada. Eine Herausforderung dabei sei, wirklich relevante Informationen einzublenden. "Es ist nicht wirklich hilfreich, wenn man die Kamera auf etwas richtet und die Software sagt: Es ist eine Wasserflasche." Google löse dieses Problem so, dass zunächst verschiedene spezialisierte Programme ihr Wissen über den Inhalt eines Bildes beitragen - und dann ein übergeordnetes System entscheide, was davon für den Nutzer im Kontext der Situation wichtig sei, sagte Bavor.

Die Bilderkennung in Echtzeit sei eine grosse technische Herausforderung, betonte er. "Schon Spracherkennung ist schwer, obwohl wir nur wenige tausend Worte verwenden - dagegen gibt es hunderte Millionen verschiedene Objekte, die auch noch in unterschiedlichen Winkeln, Schatten oder halb verdeckt im Bild auftauchen können."

Google baute in sein Android-System auch zusätzliche Schnittstellen für Entwickler ein, mit denen zum Beispiel virtuelle Objekte einfacher in reale Umgebungen integriert werden können. Auch Apple setzt sehr stark auf Anwendungen dieser Art auf Basis der sogenannten erweiterten Realität (Augmented Reality). Weitere Ankündigungen des iPhone-Konzerns dazu dürften Anfang Juni bei der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni zu erwarten sein.

Virtuelle Realität, bei der Nutzer mit Spezialbrillen in künstliche Welten eintauchen können, sehe Google als eine "auf Jahrzehnte angesetzte Wette", sagte Bavor. "Wenn es ein Buch mit 20 Kapiteln ist, sind wir vielleicht in Kapitel 2, 3 oder 4 - aber auf jeden Fall noch ganz am Anfang." Alle in der Branche, Google inklusive, hätten unterschätzt, wie lange es dauern werde, die Grundlagen der Technologie hinzubekommen. "Die Technologie wird etwas mehr Zeit brauchen, um zu reifen - und das ist okay. Wir mich ist nicht die Frage, ob VR kommt, sondern wann und wie genau der Weg dorthin führen wird."

Google setzte bei VR lange vor allem auf Brillengehäuse, in denen eingesteckte Smartphones als Bildschirm dienen. Bavor zeigte sich in den vergangenen Jahren davon überzeugt, dass das der Weg sein werde, auf dem die meisten Nutzer zunächst virtuelle Realität kennenlernen werden. Der Plan ging bisher kaum auf und das Konzept steht unter zusätzlichem Druck, seit die Facebook -Firma Oculus jüngst mit der Oculus Go eine einfache Brille mit eingebautem Bildschirm auf den Markt brachte, die mit 219 Euro deutlich günstiger ist als bisherige vollwertige VR-Headsets. Oculus sei damit ein Durchbruch beim Preis gelungen, sagte Bavor. Das ähnliche Gerät für Googles VR-Plattform Daydream, die Brille "Mirage Solo" von Lenovo, ist doppelt so teuer wie die Oculus Go, hat aber im Gegensatz dazu eine Kamera, um auch die Umgebung zu erfassen.

so/DP/zb

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Google droht nächste

Google droht nächste Milliarden-Strafe aus Brüssel

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager lässt Google nicht vom Haken: Nach einer ersten Rekordstrafe soll der Internet-Konzern im Verfahren um das Android-System noch einmal deutlich mehr bezahlen.

18.07.2018 07:04

Die EU-Kommission will Google an diesem Mittwoch mit der nächsten Rekord-Wettbewerbsstrafe überziehen. Diesmal geht es um das Smartphone-Betriebssystem Android. Nach Informationen der "Financial Times" wird die Geldbusse die gut 2,4 Milliarden Euro aus dem Verfahren um die Shopping-Suche im vergangenen Jahr "erheblich übersteigen". Das war die bisher höchste Kartellstrafe aus Brüssel für ein einzelnes Unternehmen.

Neben der Milliarden-Strafe wolle die Kommission auch Änderungen an Googles Geschäftsmodell bei Android durchsetzen, berichtete die Website "Politico.eu" in der Nacht zum Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen.

Die Kommission hatte das Android-Verfahren im April 2015 aufgenommen und dem Internet-Riesen ein Jahr später den Missbrauch einer marktbeherrschenden Position vorgeworfen. Google und der Mutterkonzern Alphabet weisen die Vorwürfe zurück. Android wird bei Google entwickelt, ist kostenlos für Geräte-Hersteller und kann von ihnen auch abgewandelt werden. Aber es gibt Einschränkungen, wenn sie Google-Apps wie GMail oder Maps auf die Geräte bringen.

Die Kommission stört sich unter anderem daran, dass Hersteller von Android-Smartphones, die Google-Dienste einbinden wollen, immer ein komplettes Paket aus elf Apps des Internet-Konzerns auf die Geräte bringen müssen. So kämen zum Beispiel auch Googles Browser Chrome und die Google-Suche auf die Geräte, selbst wenn ein Hersteller zum Beispiel nur die App-Plattform Play Store installieren wollen würde. Google kontert, ein Mindestangebot an Apps sei nötig, weil Nutzer Google-Dienste sonst nicht vernünftig einsetzen könnten.

Alles in allem sieht die Kommission in dem Vorgehen des Konzerns einen Versuch, die Marktposition seiner Online-Angebote auf Mobil-Geräten auf unfaire Weise gegen andere Dienste-Anbieter abzusichern. Android hat beim Smartphone-Absatz einen weltweiten Marktanteil von über 80 Prozent. Das einzige relevante andere Mobil-Betriebssystem ist die iOS-Plattform von Apples iPhones. Konkurrenz-Systeme wie Microsofts Windows Phone oder die Blackberry-Software hatten den Wettbewerb verloren.

(SDA)

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Google plant Suchmaschinen

Google plant Suchmaschinen-App für chinesischen Markt

Acht Jahre nach dem Rückzug aus China angesichts von Zensur und Hackerangriffen plant Google Medienberichten zufolge eine Suchmaschinen-App für den chinesischen Markt.

02.08.2018 06:58

Sie werde derzeit entwickelt und würde von der chinesischen Regierung zensierte Inhalte blockieren. Über das Projekt berichtete die "New York Times" am Mittwoch unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise. Zuerst hatte das US-Nachrichtenportal "The Intercept" ebenfalls berichtet. Demnach wird die chinesische Suchmaschinen-App für mobile Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android entwickelt. Google war für eine Stellungnahme zu den Berichten zunächst nicht zu erreichen.

Grosse US-Internetkonzerne haben seit langem Schwierigkeiten, in China Geschäfte zu machen. Die sogenannte grosse Firewall der Volksrepublik blockiert nicht nur für Privatleute, sondern auch für Unternehmen viele Webseiten oder Internetdienste. Google hatte sich wegen der Zensur sowie chinesischen Hackerangriffen 2010 aus dem Land zurückgezogen.

Die USA und China befinden sich derzeit in einem Handelskonflikt, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Reihe von Strafzöllen verhängte und Peking mit Gegenzöllen reagierte.

(SDA)

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Mitarbeiter von Google

Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne

Mehr als 1000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet.

17.08.2018 06:31

Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden. Nur wenige Mitarbeiter seien eingeweiht.

Die Angestellten argumentierten weiter, dass es unklar sei, ob das Projekt gegen die Ethik-Regeln des Unternehmens verstosse, die besagten, dass Google keine Dienste anbietet, die zu Verletzungen von Menschenrechten führen.

Bereits Anfang August hatten Aktivisten und Menschenrechtler mit Empörung reagiert, als mehrere US-Medien über Googles neue China-Pläne berichteten. Die zensierte Suchmaschine für das mobile Betriebssystem Android würde demnach in China gesperrte Webseiten und Suchanfragen etwa nach Menschenrechten, Demokratie, Religion oder friedlichen Protesten aussortieren.

(AWP)

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Argentinien bittet um

Argentinien bittet um schnellere IWF-Hilfen - Peso auf Rekordtief

Argentiniens Präsident Mauricio Macri hat den Internationalen Währungsfonds (IWF) darum gebeten, dass bereits vereinbarte Hilfen des Währungsfonds frühzeitig an sein Land ausgezahlt werden. Ein "Vertrauensmangel in die Märkte" habe ihn zu diesem Schritt bewogen, sagte Macri in einer Fernsehansprache am Mittwoch (Ortszeit). Doch der Peso gab dennoch um 8,2 Prozent nach und sank auf einen historischen Tiefstand von 34,50 Peso für einen US-Dollar.

30.08.2018 06:41

Der IWF signalisierte Bereitschaft, Argentinien zu helfen. Sie habe die IWF-Mitarbeiter angewiesen, die zeitliche Staffelung des Finanzprogramms zu prüfen, teilte IWF-Chefin Cristine Lagarde mit. "Ich habe unsere Bereitschaft betont, die Regierung (Argentiniens) bei der Entwicklung ihrer überarbeiteten politischen Pläne zu unterstützen", sagte Lagarde nach einem Telefongespräch mit Macri.

Nach einer starken Abwertung der Landeswährung hatte Argentinien mit dem IWF im Juni eine Finanzhilfe von bis zu 50 Milliarden Dollar (42,7 Mrd Euro) vereinbart. Zu einer ersten Tranche von 15 Milliarden Dollar hatte das südamerikanische Land sofortigen Zugang erhalten. Der verbleibende Betrag sollte über die dreijährige Laufzeit zur Verfügung gestellt werden. Zuvor hatte Argentinien noch angedeutet, dass es den Rest nicht unbedingt nutzen würde.

Im Laufe des Jahres hatte der Peso bereits 82 Prozent seines Werts verloren. Die Inflation in dem südamerikanischen Land ist in diesem Jahr um 20 Prozent gestiegen./jg/DP/jha

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Google schweigt ein halbes

Google schweigt ein halbes Jahr über Datenpanne bei Google+

Eine Software-Panne beim Online-Netzwerk Google Plus hat App-Entwicklern jahrelang unberechtigten Zugang zu einigen privaten Nutzerdaten gewährt.

Aktualisiert um 07:45

Als eine Reaktion wird die 2011 als Konkurrenz zu Facebook gestartete Plattform zumindest für Verbraucher dichtgemacht. Ausserdem werden allgemein die Möglichkeiten von App-Entwicklern eingeschränkt, auf Nutzerdaten auf Smartphones mit dem Google-System Android zuzugreifen. Fragen von Behörden könnte aufwerfen, dass der Internet-Riese die Öffentlichkeit erst ein halbes Jahr nach Entdeckung und Schliessung der Lücke bei Google Plus informierte.

Durch die Software-Panne hätten App-Entwickler auf den Namen, die E-Mail-Adresse sowie Informationen über Beschäftigung, Geschlecht und Alter von Nutzern zugreifen können, räumte Google am Montag ein. Um andere Daten gehe es nicht. Zugleich kann Google den Kreis der betroffenen Nutzer nicht genau eingrenzen. Der Fehler sei im März 2018 entdeckt und umgehend behoben worden, hiess es. Die Lücke bestand aber bereits seit 2015, wie als erstes das "Wall Street Journal" berichtete.

Google habe zwar keine Hinweise auf einen Datenmissbrauch, aber auch nicht genug Informationen, um ihn vollständig auszuschliessen, zitierte das Blatt aus den Unterlagen. Der Konzern habe sich im März dagegen entschieden, die Öffentlichkeit gleich über die Entdeckung zu informieren. Ein Faktor sei die Sorge vor erhöhter Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden gewesen - die Google jetzt gewiss sein dürfte. In der EU schreibt die Ende Mai in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung strikt vor, Betroffene zu informieren.

Bis zu 500'000 betroffen

Potenziell könnten Profile von bis zu 500'000 Konten bei Google Plus betroffen sein, erklärte der Internet-Konzern unter Verweis auf eine Analyse der Daten von zwei Wochen im März. Der Konzern könne aber keine weitergehenden Angaben machen, weil Nutzungslogs nur zwei Wochen lang gespeichert würden. Bis zu 438 Apps auf die Schnittstelle mit der Datenlücke zugegriffen haben, hiess es.

Google Plus werde derzeit von Verbrauchern kaum genutzt - und 90 Prozent der Interaktionen dauerten weniger als fünf Sekunden, erklärte der Konzern. Die Einstellung der Verbraucherversion solle nach einer zehnmonatigen Übergangszeit Ende August kommenden Jahres abgeschlossen werden. Damit gesteht Google auch offiziell die bereits klare Niederlage im Wettbewerb der Online-Netzwerke mit Facebook ein. Für die interne Kommunikation in Unternehmen soll Google Plus weiter betrieben werden.

Grössere Auswirkungen für Verbraucher dürften entsprechend die Änderungen beim Mobil-Betriebssystem Android haben, das auf Geräten von hunderten Millionen Menschen läuft. Die Nutzer werden präziser bestimmen können, welche Daten sie mit einer App teilen wollen, wie Google ankündigte. Grundsätzlich würden weniger Apps Zugriff auf Anruflisten und SMS-Daten bekommen.

Ausserdem werde auch der Zugriff von App-Entwicklern auf die E-Mails in Googles GMail-Dienst stärker eingeschränkt. Das "Wall Street Journal" hatte im Sommer berichtet, App-Entwickler verwendeten zum Teil E-Mails von Nutzern, um Algorithmen etwa für automatische Antworten zu trainieren. Das hatte für Kritik gesorgt.

Massive Kritik

Dem "Wall Street Journal" zufolge wiesen Googles Juristen das Top-Management nach Entdeckung der Schwachstelle darauf hin, dass eine Offenlegung vermutlich "sofortiges Interesse von Regulierern" und Vergleiche mit dem Facebook-Datenskandal um Cambridge Analytica auslösen würde. Ein internes Gremium habe entschieden, nicht an die Öffentlichkeit zu gehen, Google-Chef Sundar Pichai sei darüber informiert gewesen. Ein Google-Sprecher sagte der Zeitung, ausschlaggebend bei solchen Entscheidungen sei unter anderem, ob es Hinweise auf Missbrauch gebe und ob man betroffene Nutzer identifizieren könne.

Schnittstellen für App-Entwickler hatten auch eine zentrale Rolle in dem Mitte März ausgebrochenen Facebook-Datenskandal um Cambridge Analytica gespielt. Das Online-Netzwerk erlaubte es App-Entwicklern bis 2015, auch auf Daten von Freunden eines Nutzers zuzugreifen.

Der Entwickler einer Umfrage-App sammelte nicht nur die Daten von Teilnehmern einer Erhebung und derer Freunde - und reichte sie anschliessend unberechtigterweise an die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica weiter. Facebook erfuhr zwar bereits 2016 davon, gab sich aber mit der Zusicherung zufrieden, dass alle Daten gelöscht seien und informierte die Betroffenen nicht. Diese Vorgehensweise sorgte für massive Kritik.

(SDA)

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Zyndicate
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Google ändert Android

Google ändert Android-Geschäftsmodell nach EU-Rekordbussgeld

Google ändert nach der Rekord-Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission sein Geschäftsmodell beim dominierenden Smartphone-Betriebssystem Android. Der Internet-Konzern präsentierte am Dienstag eine Reihe von Massnahmen, die den Brüsseler Vorwurf eines unfairen Wettbewerbs ausräumen sollen.

17.10.2018 06:36

Unter anderem werden Gerätehersteller künftig Google-Dienste wie digitale Karten auch ohne die App für die Google-Internetsuche oder den Webbrowser Chrome bringen können. Das war eine zentrale Forderung der EU-Wettbewerbshüter. Sie sahen in der Zwangsbündelung aller Anwendungen einen Versuch, Googles Dominanz bei der Internetsuche auf dem PC auch auf Smartphones zu übertragen.

Ausserdem werden die Hersteller gleichzeitig Geräte mit Google-Diensten und auch Technik mit abgewandelten Android-Versionen auf den Markt bringen können. Bisher mussten sie sich verpflichten, keine Android-Abwandlungen zu verkaufen, wenn sie Apps des Internet-Konzerns auf den Geräten haben wollen. Auch darin sah die Kommission unfairen Wettbewerb.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager belegte den Konzern im Juli mit einer Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro. Android-Chef Hiroshi Lockheimer betonte in einem Blogeintrag am Dienstag, dass Google nach wie vor anderer Meinung sei und die Strafmassnahmen der Kommission deswegen anfechte. Während der vergangene Woche eingereichte Widerspruch jahrelang durch die Gerichtsinstanzen gehen kann, muss Google die Forderungen der EU-Kommission nach einer Änderung des Geschäftsmodells in Europa schon jetzt umsetzen./so/DP/zb

(AWP)

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libero2016
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Irgendwie störend wie die EU Massnahmen erzwingt...

Zyndicate hat am 17.10.2018 08:19 geschrieben:

Google ändert Android-Geschäftsmodell nach EU-Rekordbussgeld

Ausserdem werden die Hersteller gleichzeitig Geräte mit Google-Diensten und auch Technik mit abgewandelten Android-Versionen auf den Markt bringen können.

 

Das bedeut auch eine Verzettelung der Android Versionen für jeden Hersteller, ist eigentlich nicht gut.

Gegenfrage an die EU,
- Apple macht ja auch dasselbe und erlaubt keine Anpassung des Betreibssystems. (abwandeln)
- Windows kann man auch nicht "abwandeln"
 

Schon fraglich...ich sehe schon den Wildwuchs an Android Varianten auf uns zukommen.
Zudem sehe ich auch das Verschwinden von gewissen Marken, weil sich die Android-Smartphone Hersteller sich gegenseitig unter Preisdruck zerfleischen werden.
Apple hingegen macht mit der Hochpreispolitik ohne Konkurrenz weiter.
Danke EU...

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Google schliesst sein Online

Google schliesst sein Online-Netzwerk nach neuer Panne schneller

(Ausführliche Fassung) - Das Online-Netzwerk Google Plus wird für Verbraucher deutlich früher als geplant dichtgemacht, nachdem der Internet-Konzern eine neue Datenpanne entdeckt hat. Google Plus soll nun im April 2019 schliessen, während zuvor August angepeilt worden war.

11.12.2018 07:34

Bei dem jüngst entdeckten Fehler seien Informationen von rund 52,5 Millionen Nutzern betroffen gewesen, teilte Google am Montag mit. Dabei hätten Software-Entwickler Zugang unter anderem zu Namen, E-Mail-Adressen, Alter und Beschäftigung gehabt, auch wenn diese Daten privat bleiben sollten. Die Lücke habe sechs Tage lang bestanden und Google habe keine Hinweise darauf, dass Entwickler sie ausgenutzt oder auch nur entdeckt hätten.

Google hatte im Oktober mitgeteilt, dass Google Plus bereits seit dem Jahr 2015 eine Schwachstelle hatte, durch die App-Entwickler ebenfalls auf den Namen, die E-Mail-Adresse sowie Informationen über Beschäftigung, Geschlecht und Alter von Nutzern zugreifen konnten. Damals sprach Google aber nur von 500 000 potenziell betroffenen Nutzerkonten. Die ähnliche neue Lücke, die aber viel mehr Accounts traf, sei im November mit einem Software-Update eingeführt worden, hiess es jetzt. Die Schnittstellen für Software-Entwickler sollen nun in den kommenden drei Monaten gekappt werden.

Google stand bereits unter Kritik, weil der Internet-Konzern die erste Schwachstelle zwar bereits im März entdeckt und umgehend geschlossen hatte - sie aber nicht öffentlich machte. Der Vorfall wurde erst durch einen Bericht im "Wall Street Journal" bekannt. Jetzt meldete Google die neue Lücke kurz vor einer Anhörung von Firmenchef Sundar Pichai im US-Kongress.

Google Plus war 2011 als Konkurrenz zu Facebook gestartet, hatte sich aber nicht durchsetzen können und hatte zuletzt kaum noch Nutzer. Google will eine Version des Netzwerks für die Kommunikation in Unternehmen weiterbetreiben./so/DP/zb

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Google holt sich Smartwatch

Google holt sich Smartwatch-Technologie bei Fossil

Google gibt Spekulationen über Pläne für eine eigene Computer-Uhr neuen Auftrieb mit einem Zukauf. Der Internet-Konzern holt sich für 40 Millionen Dollar (35 Mio Euro) Smartwatch-Technologie beim Uhren-Spezialisten Fossil. Die Unternehmen liessen in der Mitteilung am Donnerstag offen, um welche Technologie genau es geht. Zugleich soll ein Teil der Entwicklungsabteilung von Fossil zu Google wechseln, die Firma werde aber mehr als 200 Mitarbeiter in dem Bereich behalten.

18.01.2019 06:44

Fossil ist ein Schwergewicht im Geschäft mit Mode-Uhren. Von der Firma kommen Uhren unter Marken-Namen wie Marc Jacobs, Michael Kors, Diesel, Skagen, DKNY oder Emporio Armani. Das Unternehmen aus Texas setzte in den vergangenen Jahren stark auf das Geschäft mit Computer- und Hybrid-Uhren. Dabei greifen die Fossil-Marken auf das bei Google entwickelte Smartwatch-System wearOS auf Android-Basis zurück. Während Android beim Smartphone-Absatz mit einem Marktanteil von mehr als 80 Prozent klar führt, sehen Experten bei Computer-Uhren nach wie vor die 2015 gestartete Apple Watch vorn.

Google entwickelt Android und stellt das Betriebssystem den Smartphone-Herstellern zur Verfügung - konkurriert mit ihnen zugleich selbst mit seinen Pixel-Telefonen. In der Branche wird schon seit einiger Zeit spekuliert, dass der Internet-Konzern den Nutzern seiner Handys auch eine eigene Smartwatch anbieten könnte. Unter den Herstellern von Android-Handys ist vor allem Samsung noch weiter im Geschäft mit Computer-Uhren aktiv, während sich diverse andere Anbieter nach dem mässigen Erfolg ihrer Modelle zurückzogen./so/DP/zb

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Google-Mutter verdient

Google-Mutter verdient prächtig - aber Ausgaben machen Anleger nervös

(Zusammenfassung; mehr Details) - Die Google -Mutter Alphabet hat zum Jahresende dank sprudelnder Werbeeinnahmen im Weihnachtsquartal rund neun Milliarden Dollar verdient. Doch dem hohen Gewinn und einem satten Umsatzplus stehen auch kräftig gestiegene Kosten gegenüber. 2018 investierte der Online-Riese mehr als doppelt so viel Geld in seine Infrastruktur wie im Vorjahr. Ziel ist es zwar, auch in Zukunft starkes Wachstum zu liefern. Dennoch bereiten die hohen Ausgaben den Anlegern Sorgen.

05.02.2019 12:39

Im vierten Quartal steigerte Alphabet den operativen Gewinn im Jahresvergleich um 6,5 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar (7,2 Mrd Euro), wie der Internetkonzern am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Das Nettoergebnis betrug sogar 8,9 Milliarden Dollar, hier war im Vorjahr noch ein grosser Verlust wegen einer hohen Abschreibung aufgrund der US-Steuerreform angefallen.

Der Umsatz legte um 22 Prozent auf 39,3 Milliarden Dollar zu. Damit konnte Alphabet die Erwartungen der Wall Street insgesamt übertreffen. Dennoch büsste die Aktie im vorbörslichen Handel zeitweise nachbörslich deutlich ins Minus und büsste zeitweise rund 2,6 Prozent ein. Denn noch stärker als das Betriebsergebnis und die Erlöse kletterten die Ausgaben, hier gab es einen Anstieg um über ein Viertel auf 31,1 Milliarden Dollar.

So lässt sich Alphabet etwa seine auf die Zukunft ausgelegten Ideen, die getrennt vom Suchmaschinengeschäft der Tochter Google unter der Bezeichnung "andere Wetten" geführt werden, immens viel Geld kosten. Der operative Quartalsverlust der Sparte, zu der beispielsweise die Roboterwagen-Firma Waymo zählt, wurde um über 77 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar ausgeweitet. Dabei stiegen die Erlöse hier lediglich um 17 Prozent an und trugen mit 154 Millionen Dollar nach wie vor kaum nennenswert zum Gesamtumsatz des Konzerns bei. Alphabet ist gerade dabei, einen ersten kommerziellen Robotaxi-Service in einem Vorort der Stadt Phoenix in Arizona zu starten.

Zum Geschäft der Videoplattform YouTube, hiess es lediglich, sie habe einen soliden Beitrag zu den Quartalszahlen geleistet, sowohl durch Werbung als auch durch Erlöse aus den neuen Abo-Angeboten. Zugleich müsse Google im Wettbewerb mit Netflix und Co mehr Geld für exklusive Inhalte ausgeben. Konkrete Zahlen gab es abermals nicht. Google-Chef Sundar Pichai betont zugleich, dass Nutzer zu YouTube nicht nur wegen der Unterhaltung kämen, sondern auch, um sich zu informieren - und darin liege eine Langzeit-Geschäftsmöglichkeit.

Bislang spielt Googles Werbegeschäft den Grossteil der Erlöse des Konzerns ein. Doch Alphabet setzt zunehmend auf andere Umsatzquellen wie den boomenden Markt für Cloud-Services mit Speicherplatz und IT-Diensten im Netz. Um hier nicht von den Rivalen Amazon und Microsoft abgehängt zu werden, fliesst viel Geld etwa in Datenzentren und andere Tech-Infrastruktur. Das trug 2018 zu einem massiven Anstieg der Investitionsausgaben um 102 Prozent auf 25,1 Milliarden Dollar bei.

Alphabets Umsatz wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 23 Prozent auf 136,8 Milliarden Dollar. Der Überschuss stieg von 12,7 Milliarden auf 30,7 Milliarden Dollar. Finanzchefin Ruth Porat freute sich über das starke Wachstum und kündigte zugleich an, angesichts "grossartiger Gelegenheiten" auch künftig "fokussierte Investitionen" in Talente und Infrastruktur zu tätigen, um Nutzern, Werbekunden und Partnern weltweit weiter "aussergewöhnliche" Produkte zu liefern. In einer Konferenzschalte mit Investoren versicherte sie nach Vorlage der Bilanz aber, die Ausgaben aufmerksam im Blick zu behalten./hbr/DP/mis

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Google steigt ins Videospiele

Google steigt ins Videospiele-Geschäft ein

Google will mit einem Streaming-Dienst für Videospiele ins Games-Geschäft einsteigen. Die Plattform mit dem Namen Stadia soll im laufenden Jahr an den Start gehen, wie der Internet-Konzern am Dienstag ankündigte. Die Idee ist, dass die Spiele eigentlich auf Googles Servern im Netz laufen - und auf die Geräte der Nutzer über eine schnelle Internet-Verbindung übertragen werden.

19.03.2019 19:52

Nach diesem Cloud-Modell soll eine Auswahl von PC-Spielen in hoher 4K-Auflösung verfügbar sein. Zur Steuerung stellte Google einen Controller aus eigener Entwicklung vor. Der Spielverlauf kann auch aufgezeichnet und in Echtzeit auf Googles Videoplattform YouTube übertragen werden. Mit dem Angebot konkurriert der Konzern nicht nur mit Anbietern von Spielekonsolen und hochgerüsteten Gaming-PCs, sondern auch mit spezialisierten Videodiensten wie Twitch aus dem Hause Amazon ./so/DP/fba

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EU-Wettbewerbshüter

EU-Wettbewerbshüter verdonnern Google zu weiterer Milliardenstrafe

Seit gut zehn Jahren geht die EU-Kommission gegen das Geschäftsgebaren des US-Internetriesen Google in Europa vor. Diesmal ist der Spartendienst «AdSense for Search» im Visier. Die Strafe ist wieder hoch.

20.03.2019 13:19

Die EU-Wettbewerbshüter haben zum dritten Mal eine Milliardenstrafe gegen den US-Internetriesen Google verhängt. Bei Suchmaschinen-Werbung im Dienst "AdSense for Search" seien andere Anbieter unzulässigerweise behindert worden, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Das Unternehmen müsse daher rund 1,49 Milliarden Euro Strafe zahlen. Bei "AdSense for Search" können andere Internetseiten Google-Suchmasken einbinden und erbringen dafür Gegenleistungen.

Die Brüsseler Behörde hat Googles Geschäftsverhalten bereits seit geraumer Zeit im Visier. Wegen des Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung bei Produktanzeigen in Suchergebnissen verhängte die Kommission 2017 eine Strafe von 2,42 Milliarden Euro. Wegen Wettbewerbseinschränkungen beim Smartphone-System Android wurde 2018 sogar die Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro fällig. Der Konzern verdaute die finanziellen Strafen innerhalb eines Quartals - allerdings setzte die Kommission auch Änderungen am Geschäftsmodell von Google durch.

Google habe mehr als zehn Jahre lang seine marktbeherrschende Stellung missbraucht und anderen Unternehmen die Chancen auf fairen Wettbewerb und Innovationen verbaut, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch. Internetportalen, die AdSense einbanden, seien vertragliche Beschränkungen auferlegt worden, andere Anbieter zu nutzen. Das Geschäftsgebaren bestand demnach mindestens seit dem Jahr 2006. Im Jahr 2016 - nach ersten Einwänden der Kommission - hob Google die Einschränkungen auf.

Mit dem dritten Wettbewerbsfall geht Vestager nun auch zumindest gegen einen Teil des Kerngeschäfts von Google mit Online-Werbung vor. Finanziell ist "AdSense" für Google eher ein Nischenprodukt. Genaue Zahlen zu dem Teildienst gibt es nicht. Doch Googles Werbegeschäft spielt insgesamt den Löwenanteil der Erlöse des Mutter-Konzerns Alphabet ein. Im Schlussquartal 2018 verdiente das Unternehmen dank sprudelnder Werbeeinnahmen rund neun Milliarden Dollar (etwa 7,9 Mrd Euro). Der Umsatz legte kräftig zu und lag bei 39,3 Milliarden Dollar. Doch den satten Zuwächsen standen auch kräftig gestiegene Ausgaben - vor allem für Infrastruktur - gegenüber.

Besonders tiefgreifende Änderungen am Geschäftsmodell setzte Brüssel bei Android durch: Google verlangt inzwischen von Geräteherstellern Geld, wenn sie in Europa Smartphones mit bislang kostenlosen Apps des Konzerns wie Karten oder GMail verkaufen.

(SDA)

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Google bringt

Google bringt Gesichtserkennung ins vernetzte Zuhause

Google setzt als erster Tech-Konzern Gesichtserkennung im vernetzten Zuhause ein und riskiert damit neue Kritik von Datenschützern.

08.05.2019 06:47

Der Internet-Konzern stellte einen smarten Lautsprecher mit Display und Kamera vor, der die Anzeige daran anpassen kann, wer gerade vor ihm steht. Alle Informationen zur Gesichtserkennung würden dabei ausschliesslich auf dem Gerät verarbeitet und gingen zu keinem Zeitpunkt ins Netz, betonte Googles Hardware-Chef Rick Osterloh zum Auftakt der Entwicklerkonferenz Google I/O am Dienstag.

Das "smarte Display" mit dem Namen Nest Hub Max soll zunächst nur in den USA, Grossbritannien und Kanada auf den Markt kommen und 229 Dollar kosten. Google verspricht durch die automatische Personalisierung dank Gesichtserkennung einen höheren Nutzen. Zugleich stehen Datenschützer vor allem in Europa Gesichtserkennung generell sehr skeptisch gegenüber.

Google betonte, die Funktion werde standardmässig ausgeschaltet sein und von den Nutzern erst aktiviert werden müssen. Den Sorgen entgegentreten will der Konzern auch mit einem Datenschutz-Versprechen für das vernetzte Zuhause: Man werde stets klar angeben, welche Daten wofür erhoben werden, heisst es darin unter anderem. Und Google werde persönliche Informationen nie an irgendjemanden verkaufen.

Konkurrenz mit Amazon

Vernetzte Lautsprecher mit Display gibt es unter anderem von Amazon. Das Konkurrenzgerät des Online-Händlers mit dem Namen Echo Show, das die Sprachassistentin Alexa an Bord hat, war ein Hit im vergangenen Weihnachtsgeschäft. Facebook bietet ähnliche Technik unter dem Namen Portal vor allem für Videotelefonate an.

Die Portal-Kameras erkennen, wenn sie ein Gesicht in ihrem Blickfeld sehen, damit möglichst alle Personen im Raum ins Bild kommen - dabei identifizieren sie die Nutzer aber nicht. Zugleich könnte das Online-Netzwerk zumindest bei Nutzern, die der Gesichtserkennung in Facebook-Fotos zugestimmt haben, eine ähnliche Funktion wie Google einführen.

Zum Start des Nest Hub Max in weiteren Ländern gab es zunächst keine Informationen. In Deutschland wird zunächst neu das vorherige Modell Nest Hub verkauft, das kleiner ist und keine Kamera hat.

Beim Alexa-Konkurrenten Google Assistant gelang dem Internet-Konzern ein wichtiger Durchbruch. Google kann Spracherkennung jetzt auch lokal auf dem Smartphone laufen lassen. Bisher müssen Sprachassistenten wie der Assistant, Alexa oder Apples Siri Aufnahmen zur Spracherkennung ins Netz schicken. Mit der lokalen Datenverarbeitung sichert sich Google einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz und kann auch einen Vorteil beim Datenschutz für sich reklamieren.

Bessere Möglichkeiten versprochen

Die Funktion werde im Herbst mit neuen Smartphones der Google-Marke "Pixel" eingeführt, sagte der zuständige Manager Scott Huffman. In einer Demonstration auf der Bühne reagierte die Assistenzsoftware extrem schnell auf alle Sprachbefehle. Auch war es nicht nötig, vor jedem Kommando die Aktivierungsworte "Hey, Google" zu sagen.

Um die neue lokale Funktionsweise umzusetzen, sei die nötige Softwarebasis von 100 Gigabyte auf 500 Megabyte geschrumpft worden, erklärte Google-Chef Sundar Pichai. Insgesamt arbeite die Software zum maschinellen Lernen bei Google verstärkt direkt auf den Geräten der Nutzer, statt Rohdaten dafür auf Server des Konzerns zu schicken.

Pichai betonte, dass Google den Nutzern bessere Möglichkeiten zur Kontrolle über ihre Privatsphäre geben wolle. So solle die automatische Löschung älterer von Google gesammelter Nutzer-Informationen mit der Zeit auf mehr Datenkategorien ausgeweitet werden. Zunächst lässt Google Daten zur Web- und App-Nutzung mit einem Verfallsdatum von 3 oder 18 Monaten versehen. Bei Android Q, der nächsten Version des weltweit meistgenutzten Mobil-Betriebssystems, wird der Daten-Zugriff von App-Entwicklern zudem insgesamt deutlich eingeschränkt.

Blick nach China

Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz in einem Freilicht-Amphitheater in der Nähe der Firmen-Zentrale in Mountain View liessen Google-Kritiker ein kleines Flugzeug mit einem Protest-Banner über der Veranstaltung kreisen. Darauf stand: "Google-Kontrolle ist nicht Privatsphäre" zusammen mit dem Hashtag "Rettet lokale Nachrichten". Das Dröhnen des Flugzeugmotors liess die Teilnehmer immer wieder in den Himmel blicken.

Als ein weiteres neues Gerät stellte Google das Smartphone Pixel 3a vor. Das Telefon ist eine etwas abgespeckte Version des aktuellen Pixel 3, die Google zu einem Preis von 399 Euro auf den Markt bringt. Ein etwas grösseres Modell Pixel 3a XL kostet 479 Euro.

Damit spielt der Internet-Konzern erstmals im mittleren Preissegment mit, in dem vor allem chinesische Anbieter sehr stark sind. Das Telefon soll mit neuen Funktionen wie AR-Navigation punkten, bei der Richtungspfeile im Kamerabild auf dem Display in die reale Umgebung eingeblendet werden.

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Google-Mutter übertrifft

Google-Mutter übertrifft Erwartungen mit Quartalszahlen

(Ausführliche Fassung) - Das Geschäft von Google läuft nach einer Wachstumsdelle zu Jahresbeginn wieder auf Volltouren. Der Google-Mutterkonzern Alphabet übertraf im vergangenen Quartal die Erwartungen der Börsianer. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 38,9 Milliarden Dollar, die Analysten hatten im Schnitt nur mit 38,1 Milliarden gerechnet.

26.07.2019 06:33

Der Quartalsgewinn erreichte fast zehn Milliarden Dollar, wie Alphabet nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Ein Vergleich mit dem Vorjahresquartal ist hier schwierig: Damals hatte eine milliardenschwere Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission den Gewinn auf 3,2 Milliarden Dollar gedrückt.

Die Alphabet-Aktie legte nach den Zahlen im nachbörslichen Handel zeitweise um fast neun Prozent zu. Nach wie vor machen die Werbeerlöse von Google den Grossteil des Geschäfts von Alphabet aus - sie stiegen im Jahresvergleich von 28 auf 32,6 Milliarden Dollar. Die Google-Umsätze aus anderen Geschäften - etwa mit Hardware wie den Pixel-Smartphones - wuchsen binnen eines Jahres von 4,4 auf 6,2 Milliarden Dollar.

Die anderen Alphabet-Bereiche wie selbstfahrende Autos der Firma Waymo oder Entwickler von Ballons zur Internet-Versorgung mit dem Namen Loon erzielten einen Umsatz von 162 Millionen Dollar. Zugleich verschlangen sie wieder mehr Geld: Ihr operativer Verlust stieg von 732 auf 989 Millionen Dollar. Alphabet hatte auch unter dem Druck von Investoren versucht, bei einigen der Firmen auf die Kostenbremse zu treten. Jetzt bereitete Finanzchefin Ruth Porat die Anleger auf steigende Ausgaben vor, unter anderem für zusätzliche Mitarbeiter im Cloud-Geschäft, bei YouTube sowie beim maschinellen Lernen.

Die Zahlen von Google zeigen unter anderem, wie stark der Internet-Konzern weiterhin in seinem angestammten Geschäft mit Anzeigen im Internet ist. Auch Facebook vermeldete für das zweite Quartal erneut deutliche Zuwächse. Beide Firmen dürften im Mittelpunkt einer diese Woche bekanntgegebenen Untersuchung des US-Justizministeriums zum Wettbewerb bei Online-Plattformen stehen./so/DP/zb

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US-Bundesstaaten nehmen

US-Bundesstaaten nehmen Google mit Kartellermittlungen ins Visier

Die Staatsanwälte fast aller US-Bundesstaaten haben sich für Kartellermittlungen gegen Google zusammengetan. Der Internet-Konzern steht damit vor seiner bisher grössten wettbewerbsrechtlichen Herausforderung in den USA.

10.09.2019 06:35

48 US-Bundesstaaten sowie der Regierungsbezirk Washington DC und Puerto Rico schlossen sich der vom texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton angeführten Initiative an. Die Untersuchung soll laut Paxton zunächst klären, ob Google den Wettbewerb im Geschäft mit Werbung im Internet behindert hat. Sie könnte aber je nach den Erkenntnissen noch auf andere Bereiche ausgeweitet werden.

"Wenn es keinen freien Markt oder Wettbewerb mehr gibt, erhöht dies die Preise - selbst wenn etwas als kostenlos vermarktet wird - und schadet den Verbrauchern", sagte Floridas Generalstaatsanwältin Ashley Moody am Montag in Washington. Die Untersuchung kommt für Google zwar nicht unerwartet - der Mutterkonzern Alphabet hatte schon am Freitag in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht erklärt, mit Ermittlungsanfragen zu rechnen. Allerdings beteiligen sich überraschend viele Bundesstaaten, lediglich Kalifornien und Alabama sind nicht mit dabei.

Fest steht, dass die Ermittlungen den Druck auf die wegen ihrer grossen Marktmacht umstrittene Alphabet-Tochter weiter erhöhen. Google wurde von Wettbewerbern schon immer wieder vorgeworfen, der Internet-Konzern nutze seine starke Position im Suchmaschinen- und Werbegeschäft, um sie zu benachteiligen. So verhängte die EU-Kommission mehrere milliardenschwere Wettbewerbsstrafen, gegen die Google vor Gericht vorgeht.

Allerdings ist das Unternehmen nicht allein im Visier der Aufseher. Am Freitag erst hatte eine von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James angeführte Allianz von acht US-Bundesstaaten und Washington DC eine Wettbewerbsprüfung gegen Facebook angekündigt.

Zunehmend zwischen die politischen Fronten geraten

Auch die Bundesregierung in Washington hat die grossen Tech-Plattformen auf dem Kieker. Das Justizministerium hatte schon im Juli mitgeteilt, es gehe der Frage nach, ob die Dominanz der Konzerne zu gross ist und sie Innovationen und Verbrauchern schaden. Neben Alphabets Suchmaschine Google und der ebenfalls zum Konzern gehörenden Videoplattform Youtube sowie Facebook mit seinen Diensten WhatsApp und Instagram dürfte bei der Ermittlung auf Bundesebene auch der weltgrösste Online-Händler Amazon im Fokus stehen.

US-Behörden wurde oft vorgeworfen, Tech-Konzernen gegenüber zu lasch zu sein. Die Internetkonzerne sind jedoch auch zunehmend zwischen die politischen Fronten geraten. US-Präsident Donald Trump und seine Anhänger werfen den Online-Diensten vor, konservative Stimmen zu unterdrücken. Die Verfahren erhöhen damit den politischen Druck auf die Internet-Plattformen vor der US-Präsidentenwahl 2020. Andere politische Lager wie die Demokraten in den USA machen mangelnde Regulierung der Konzerne unter anderem für die starke Verbreitung von Hass, Hetze und Manipulationen im Internet verantwortlich. Auch die demokratische Präsidentschaftsanwärterin Elizabeth Warren hat sich eine Zerschlagung von Facebook mit einer Abspaltung von WhatsApp und Instagram auf die Fahnen geschrieben.

Google konterte bereits vergangene Woche mit einem Blogeintrag, in dem der Konzern betonte, seine Dienste hätten mehr Auswahl für Verbraucher geschaffen und unterstützten tausende Jobs und kleine Unternehmen in den USA. Das Unternehmen wolle zeigen, dass es in einem fairen Wettbewerb stehe.

Bei der vergangenen grossen Wettbewerbsuntersuchung in der Tech-Industrie in den USA war vor rund zwei Jahrzehnten der Windows-Riese Microsoft beinahe zerschlagen worden. Die Internet-Unternehmen hatten dagegen bisher weitgehend freie Hand, nur bei Verbraucherschutz vor allem für Kinder sowie Datenschutz schritten die Regulierer mehrfach ein. Die Stimmung kippte aber, nachdem die Manipulations-Kampagnen aus Russland im Zuge der US-Präsidentenwahl 2016 bei Facebook und Twitter bekanntwurden.

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Französische Verleger legen

Französische Verleger legen Beschwerde gegen Google ein

Französische Verleger haben im Streit um die Anwendung des EU-Urheberrechts Beschwerde gegen Google eingereicht. Das teilte der Verband L'Alliance de la presse d'information générale am Donnerstagabend in Paris mit. Die Beschwerde wurde demnach bereits am Dienstag bei der nationalen Wettbewerbsbehörde eingelegt. Sie kam nicht überraschend - die Verleger hatten sie im Oktober angekündigt.

21.11.2019 21:55

Die im Frühjahr auf EU-Ebene verabschiedete Reform soll das veraltete Urheberrecht in der EU ans digitale Zeitalter anpassen und Urhebern für ihre Inhalte im Netz eine bessere Vergütung sichern.

Europäische Verleger hatten sich Hoffnungen auf Zahlungen von Google gemacht, nachdem in der Reform das sogenannte Leistungsschutzrecht festgeschrieben wurde. Demnach müssen Suchmaschinen Lizenzen für die Anzeige von Auszügen aus Medieninhalten erwerben.

Google will in Frankreich als erstem Land mit den neuen Regeln auf die standardmässige Anzeige kleiner "Snippet"-Vorschauen von Presseartikeln mit Textausschnitten und Bildern verzichten und kein Geld für die Darstellung von Links mit Überschriften in der Websuche zahlen. "Wir verkaufen Anzeigen und keine Suchergebnisse - und jede Anzeige bei Google ist klar gekennzeichnet", erklärte der zuständige Top-Manager Richard Gingras vor rund zwei Monaten. "Deshalb zahlen wir nicht an Verleger, wenn Leute auf deren Links in Suchergebnissen klicken."

Die französischen Verleger argumentieren, dass der Internet-Gigant in einer "Quasi-Monopolposition" habe und seine beherrschende Marktstellung ausnutze.

Die Verlage bekommen von Google die Möglichkeit, von sich aus festlegen zu können, dass sie auch Fotos und Textauszüge in der Websuche angezeigt haben wollen. Eine Vergütung der Verlage ist dabei nicht vorgesehen./cb/DP/he

(AWP)

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