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sarastro
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Kommentar zu dem Performance-Angaben

Am 30.10.2017 habe ich Angaben zur Performance verschiedener Biotch- und Pharmatitel gepostet. Diese Zahlen sind lediglich das Ergebnis einer Berechnung und dürfen keinesfalls als Kaufempfehlung aufgefasst werden. Ferner kann aus dem Rechenverfahren keine Kaufstrategie abgeleitet werden (etwa ein regelmäßiger Aktienkauf am Jahresende). Die Ergebnisse liefern nur Indizien, welche Aktien eher gemieden werden sollten. Anfragen von Personen, die mich persönlich kennen und meine Posts im „Cash“ lesen, veranlassen mich nun, einzelne Titel zu kommentieren. Bevor ein Titel aus der Liste gekauft wird, sollte zumindest ein langfristiger Chart konsultiert werden und die langfristige Gewinn- bzw. Dividendenfähigkeit abgeschätzt werden. Nun zu den Titeln:

- Cosmo: Die hohe Performance ist lediglich dem Kursanstieg zwischen dem Sommer 2012 und 2014 geschuldet. Seitdem stagniert die Aktie. Deshalb keine Kaufempfehlung.

- Actelion/Idorsia: Die Performance basiert einzig auf den Erfolgen der ehemaligen Actelion, die nun in Johnson&Johnson aufgegangen ist. Ob die Idorsia eine ähnliche Entwicklung nehmen wird, ist reine Spekulation. Deshalb keine Kaufempfehlung.

- BB Biotech: Langfristiger Trend der Aktie positiv. Die AG liefert auch Gewinn und Dividenden. Kann mit Biotech-Fonds verglichen werden, wo in erster Linie die Qualität der Fondsmanager entscheidend ist. Bei allfälligen Personalwechseln könnten positive oder negative Überraschungen lauern. Wäre vielleicht eine Überlegung wert.

- IVF Hartmann: Gute Entwicklung bis Mitte 2016, seither stagnierende oder fallende Kurse. Liefert Gewinn und kleine Dividende. Empfehlung: neutral oder „halten“.

- Santhera: Die gute Performance basiert nur auf der Kursexplosion im Jahr 2014. Seither stagnierend oder sogar fallend. Keine Kaufempfehlung.

- Straumann: Langfristig stabile und gute Entwicklung, ist im SMIM gelistet. Vermutlich ein guter Kauf.

- Sonova: Auch ein SMIM-Titel aber wesentlich volatiler als Straumann. Eher für Abenteurer und Trader zu empfehlen.

- Tecan: Relativ kleine Firma mit stabiler positiver Entwicklung. Könnte eine Überlegung wert sein.

- Ypsomed: Schwierig einzuschätzen. Faktisch eine Ein-Produkt-Firma, wo Großkunden mitunter abspringen. Keine Kaufempfehlung.

- Givaudan: Stabiler SMI-Titel. Führe ich im eigenen Depot. Deshalb kein Urteil wegen Befangenheit.

- Bachem: Kleine Biotechfirma, die mit Gewinn arbeitet. Für risikofähige Anleger eine Überlegung wert.

- Nestle, Roche, Novartis: SMI-Titel, die angeblich in jedes schweizerische Depot gehören. Habe ich natürlich auch im eigenen Depot. Deshalb kein Urteil wegen Befangenheit.

Für die übrigen Titel meiner Liste hätte ich eine Verkaufsempfehlung (abgesehen vielleicht von Basilea). Aber das habe ich zum Teil bereits in den betreffenden Threads geschrieben und lasse mich dort dafür auch verheizen. Mir genügt schon der Gedanke, dass ich mit solchen Aktien nichts von meinem hart verdienten Geld verliere. (Alle Ausführungen sind nur meine persönliche Meinung und gelten keinesfalls als Kaufempfehlung.)

 

Nachtrag für Gertrud: Ich wurde nach der Performance von MondoBiotech gefragt. Ich habe die Entwicklung dieser Aktie nie verfolgt. Sofern sich dieser Laden einmal auch "Therametrics" und heute "Relief" nennen sollte, beträgt dort die Performance -53.57% seit dem 26.8.2009. (Diese Witzaktie könnte eventuell zum Ausnehmen naiver Börsianer in die Welt gesetzt worden sein. Weitere Informationen können unter http://www.bilanz.ch/unternehmen/mondobiotech-bettelmoenche nachgelesen werden.)

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Morphosys erhöht für US

Morphosys erhöht für US-Börsengang Kapital um sieben Prozent

Das Biotech-Unternehmen Morphosys erhöht für die geplante Aktienplatzierung in den USA wie erwartet das Kapital. Um die vor etwas mehr als einer Woche angekündigten Ausgabe von 8,3 Millionen sogenannten Hinterlegungsscheinen (ADS) in den USA zu ermöglichen, werde die Zahl der Stammaktien um 2,075 Millionen erhöht, teilte das TecDax-Unternehmen am Mittwoch in Martinsried mit. Damit steigt die Zahl der ausgegebenen Aktien um sieben Prozent auf knapp 31,5 Millionen.

18.04.2018 06:56

Das Unternehmen hatte in der vergangenen Woche angekündigt, bis zu rund 9,5 Millionen ADS platzieren zu wollen. Jedes dieser Papiere soll ein Viertel einer Morphosys-Stammaktie repräsentieren. Der Preis der ADS soll voraussichtlich am 18. April festgelegt werden. Die neuen Papiere sollen an der US-Börse Nasdaq im Global Market gelistet werden.

Die ADS oder ADR genannten Zertifikate erleichtern den Handel mit Aktien ausländischer Unternehmen an den US-Börsen. Auf diese Weise können dort Anteile an einer ausländischen Aktiengesellschaft gehandelt werden, ohne dass diese ein vollständiges Zulassungsverfahren bei der US-Börsenaufsicht SEC durchlaufen muss./zb/nas

(AWP)

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Amgen erhält durch

Amgen erhält durch Hoffnungsträger Repatha etwas mehr Schwung

(Ausführliche Fassung) - Der weltweit grösste Biotech-Konzern Amgen hat zum Jahresbeginn nach zuvor enttäuschenden Zahlen von seinem Hoffnungsträger Repatha profitiert. Der Gesamtumsatz des Unternehmens habe im ersten Quartal bei 5,55 Milliarden US-Dollar gelegen, teilte Amgen am Dienstag mit. Damit wurden die Erwartungen übertroffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie habe bei 3,47 Dollar gelegen. Auch hier hatten Analysten weniger erwartet.

24.04.2018 22:34

Nach zwei enttäuschenden Quartalen zogen die Verkäufe des Cholesterin-Mittels Repatha an und stiegen im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal von unter 100 Millionen auf 123 Millionen Dollar an. Damit wurden die Erwartungen klar übertroffen. Für das laufende Jahr rechnet Amgen nun mit einem Umsatz in Höhe von 21,9 bis 22,8 Milliarden Dollar. Das untere Ende der Spanne wurde damit leicht angehoben. Nachbörslich legte die Aktie von Amgen um 1,49 Prozent zu./tos/gl

(AWP)

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Amgen übertrifft Erwartungen

Amgen übertrifft Erwartungen bei Umsatz und Gewinn - Aktie legt zu

Der weltweit grösste Biotechkonzern Amgen hat im zweiten Quartal von einer hohen Nachfrage nach erst vor kurzem gestarteten Medikamenten profitiert. So legte der Umsatz des Cholesterin-Mittels Repatha, einem der grössten Hoffnungsträger des Unternehmens, um 78 Prozent auf 148 Millionen Dollar zu. Aber auch andere neue Mittel konnten zweistellig zulegen und damit die Rückgänge bei schon älteren Produkten kompensieren.

26.07.2018 23:35

Insgesamt legte der Umsatz um vier Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar (5,24 Mrd Euro) zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Thousand Oaks mitteilte. Der Gewinn zog um sieben Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar an. Damit übertraf Amgen die Erwartungen der Experten leicht. Zudem erhöhte das Unternehmen die Prognosen für das laufende Jahr. Die Aktie legte nachbörslich zu und näherte sich damit wieder dem Ende Januar erreichen Rekordhoch von 201,23 Dollar.

Amgen ist einer der ältesten der sogenannten Biotechnologie-Unternehmen in der Pharmabranche. Die Biotechnik beschäftigt sich mit Nutzung von Enzymen, Zellen und ganzen Organismen. Der Börsenwert liegt nach einem jahrelang anhaltenden Höhenflug der Aktie bei rund 126 Milliarden Dollar./zb/he

(AWP)

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Amgen hebt nach gutem Quartal

Amgen hebt nach gutem Quartal Jahresprognose an

Der weltweit grösste Biotechkonzern Amgen hat nach einem überraschend gut verlaufenen dritten Quartal seine Jahresprognose angehoben. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) werde bei 14,00 bis 14,25 US-Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach dem Ende des US-Aktienhandels mit. Zuvor hatte Amgen mit 13,30 bis 14,00 gerechnet, Analysten waren bereits von 14,01 Dollar ausgegangen. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen nun mit 23,2 bis 23,5 nach 22,5 bis 23,2 Milliarden Dollar. Die Markterwartungen hatten hier bereits am oberen Ende der alten Spanne gelegen.

30.10.2018 22:36

Im dritten Jahresviertel entwickelte sich der Umsatz des Cholesterin-Mittels Repatha, dem grössten Erlösbringer des Unternehmens, trotz eines Anstiegs um 35 Prozent nicht so wie von Analysten erhofft. Auch die Nummer Zwei, das Weisse-Blutkörperchen-Präparat Neulasta, verfehlte die Erwartungen von Experten. Das kürzlich zugelassen Migränemittel Aimovig überraschte hingegen positiv.

Insgesamt legte der Umsatz um 2 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn sank hingegen unter dem Strich um 8 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar an. Damit übertraf Amgen die Erwartungen von Analysten. Der Aktienkurs konnte sich im nachbörslichen Hnadel zunächst nicht für eine Richtung entscheiden.

Amgen ist einer der ältesten der sogenannten Biotechnologie-Unternehmen in der Pharmabranche. Die Biotechnik beschäftigt sich mit Nutzung von Enzymen, Zellen und ganzen Organismen./he

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gertrud
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Neues Jahr, neues Glück

Neues Jahr, neues Glück

Die Pharmaentwickler sind ja ganz gut gestartet, und irgendeiner der Werte unten wird wohl einen Verdoppler oder mehr im 2019 hinlegen. Ich werde dann zwar nicht mitfeiern können, weil ich weiterhin nicht in Pharmaentwickler investiere. Aber interessant wird es allemal.

Die Ausgangslage 2019:

         

               Mio

Kapital bisher
aufgenommen
(ohne Bonds)

Börsenwert

01/2019

Kapital
verbrannt

Kuros

250

35

-86%

Newron

320

95

-70%

Santhera

330

50

-85%

Cosmo+SKIN

700

1700

(+250%)

Basilea

730

470

-35%

Addex

338

50

-85%

 

 

 

 

Wer also gleichgewichtet in alle Titel investiert hat und alle KEs brav mitgemacht hat, hat in 10 Jahren etwa einen Drittel verloren, selbst wenn er bei COPN und SKIN dabei war.
Nimmt man noch die Opportunitäts-Kosten dazu, steht er etwa 50% schlechter als jemand, der in den breiten Markt investiert hat.

Das ist über den Daumen geschlagen – kommt mir also nicht damit, dass Kuros noch keine 10 Jahre an der Börse ist und so Kram. Ich denke, dass die Pharmaentwicklung halt Unmengen Geld verschlingt, ist mit dieser Betrachtung gut getroffen.

Die Konsequenz müsste sein: Bei Pharmaentwicklern nur situativ und nie «buy and hold», denn die Zeit (cash burn) frisst enorm am Wert.

jiroen
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gertrud hat am 12.01.2019 17

gertrud hat am 12.01.2019 17:22 geschrieben:

Neues Jahr, neues Glück

Die Pharmaentwickler sind ja ganz gut gestartet, und irgendeiner der Werte unten wird wohl einen Verdoppler oder mehr im 2019 hinlegen. Ich werde dann zwar nicht mitfeiern können, weil ich weiterhin nicht in Pharmaentwickler investiere. Aber interessant wird es allemal.

Die Ausgangslage 2019:

         

               Mio

Kapital bisher
aufgenommen
(ohne Bonds)

Börsenwert

01/2019

Kapital
verbrannt

Kuros

250

35

-86%

Newron

320

95

-70%

Santhera

330

50

-85%

Cosmo+SKIN

700

1700

(+250%)

Basilea

730

470

-35%

Addex

338

50

-85%

 

 

 

 

Wer also gleichgewichtet in alle Titel investiert hat und alle KEs brav mitgemacht hat, hat in 10 Jahren etwa einen Drittel verloren, selbst wenn er bei COPN und SKIN dabei war.
Nimmt man noch die Opportunitäts-Kosten dazu, steht er etwa 50% schlechter als jemand, der in den breiten Markt investiert hat.

Das ist über den Daumen geschlagen – kommt mir also nicht damit, dass Kuros noch keine 10 Jahre an der Börse ist und so Kram. Ich denke, dass die Pharmaentwicklung halt Unmengen Geld verschlingt, ist mit dieser Betrachtung gut getroffen.

Die Konsequenz müsste sein: Bei Pharmaentwicklern nur situativ und nie «buy and hold», denn die Zeit (cash burn) frisst enorm am Wert.

Kannst du Actelion hinzufügen und alles neu berechnen? Thanks!

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gertrud
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@ jiroen

Du hast recht, Actelion würde das verändern, je nach dem wie man rechnen würde. Ich habe aber einen 10 Jahres Horizont genommen (was für ein Investment eine lange Zeit ist), und Actelion wurde noch im letzten Jahrtausend gegründet. Dafür habe ich aber auch keine Mondobiotech, Cytos oder Relief und wie sie alle hiessen einbezogen, die sich in Nichts aufgelöst haben.

Für das genaue Rechnen ist eher Sarastro befähigt. Mir ging es nur mal drum aufzuzeigen, wieviel Kapital für die Entwicklung draufgeht. Und da kann ein Management eigentlich gar nicht viel beeinflussen.

Tracleer war der "Lucky Punch" der Branche.

Peter Enis
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Die chance....

Wer jetzt keine newrons und idorsia aktien kauft der hat echt zu viel im portmonaie.......

das geld liegt ganz selten auf der strasse,doch im jahr 2019 liegen die bananen nur so rum.....

bearvsbull
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Portfolio

Peter Enis hat am 12.01.2019 18:07 geschrieben:

der hat echt zu viel im portmonaie.......

 

Eins ist sicher, solltest du 2018 dein Portfolio mit Titeln bestückt haben deren Themen du nun hier im Forum mit Kommentaren flutest...dann hast du sicherlich nicht "mehr" zu viel im Portemonnaie.

ROFL

Was man nicht mehr verkaufen kann, heisst Investment.

Zyndicate
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Amgen enttäuscht Anleger mit

Amgen enttäuscht Anleger mit Jahresprognose

Der weltweit grösste Biotechkonzern Amgen hat Anleger mit seinem Blick auf das angelaufene Jahr enttäuscht. Der Aktienkurs des Unternehmens gab am Dienstag im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion um fast zwei Prozent nach. Amgen rechnet 2019 mit einem Umsatzrückgang auf 21,8 bis 22,9 Milliarden US-Dollar. Im abgelaufenen Jahr hatten die Erlöse bei 23,7 Milliarden Dollar gelegen. Experten waren bisher zwar auch von einem Minus ausgegangen, hatten im Durchschnitt aber auf 22,9 Milliarden Dollar getippt.

30.01.2019 06:34

Noch stärker fiel die Enttäuschung beim Blick auf die Gewinnprognose aus. Der Gewinn je Aktie (EPS) soll bei 13,10 bis 14,30 Dollar liegen. Die durchschnittliche Erwartung von Experten liegt hier bisher bei deutlich höheren 14,59 Dollar.

Im vierten Quartal hatte Amgen den Umsatz um 7 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar gesteigert. Der Gewinn hatte unter dem Strich bei 1,9 Milliarden Dollar gelegen, nach einem Verlust im entsprechenden Vorjahresquartal von 4,3 Milliarden Dollar. 2018 hatte Amgen wegen der US-Reformen weniger Steuern zahlen müssen als im Vorjahr.

Das Unternehmen ist einer der ältesten der sogenannten Biotechnologie-Unternehmen in der Pharmabranche. Die Biotechnik beschäftigt sich mit der Nutzung von Enzymen, Zellen und ganzen Organismen./he

(AWP)

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Zyndicate
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US-Pharmakonzern Biogen hebt

US-Pharmakonzern Biogen hebt Prognose an

Der US-Pharmakonzern Biogen wird optimistischer für das laufende Geschäftsjahr. Der Vorstand rechnet nun mit einem Umsatz von 14,0 bis 14,2 Milliarden Dollar (12,5 bis 12,7 Mrd Euro), wie das Unternehmen bei der Vorlage der Quartalszahlen am Dienstag in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) mitteilte. Bisher war der Konzern lediglich von 13,6 bis 13,8 Milliarden Dollar ausgegangen.

23.07.2019 14:00

Den Grossteil des Umsatzes erzielt Biogen mit Medikamenten gegen die Muskelkrankheit Multiple Sklerose. Insgesamt konnte das Unternehmen seine Erlöse im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar steigern. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten erneut.

Der Gewinn sprang um 72 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Dollar, nachdem er ein Jahr zuvor von mehreren Deals stark belastet worden war. Diesmal übertraf das Ergebnis die Erwartungen von Analysten./knd/stw/jha/

(AWP)

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Amgen erhöht Jahresprognose

Amgen erhöht Jahresprognose

Der Biotechkonzern Amgen blickt nach dem starken Start zweier Krebspräparate zuversichtlicher auf das Gesamtjahr. Der Umsatz dürfte 2019 nun bei 22,8 bis 23,0 Milliarden US-Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss in Thousand Oaks mit. Zuletzt hatte Amgen mit 22,4 bis 22,9 Milliarden Dollar gerechnet. Analysten erwarten bisher 22,8 Milliarden Dollar.

30.10.2019 06:36

Die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie setzte Amgen auf 14,20 bis 14,45 Dollar herauf. Hier rechnen Experten mit 14,40 Dollar.

Nachdem die Amgen-Aktie ihren Tagesgewinn im nachbörslichen Handel weiter ausgebaut hatte, notierte sie zuletzt auf dem Niveau ihres Schlusskurses./he

(AWP)

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gertrud
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zum Beispiel Basilea

Aus dem  letzten NZZ Artikel über die Schweizer Biotech Szene konnten einige  erfreut schliessen, dass Basilea die erfolgreichste Firma der Branche an der SIX ist.

Ich bin keine Freundin von Direktinvestments in Pharmaentwickler.
Auf dem Weg zur Arbeit fahr ich an Basilea vorbei, die Fassade bröckelt schon ein bisschen. Das ist kein Start-Up mehr. Kommt zwar auf den Zeithorizont an, aber wir Frauen haben halt ein  angespannteres Verhältnis zum Älterwerden. Jedes Jahr Warten und Hoffen ist ein vertanes Jahr.

Basilea ist nächstes Jahr schon 20 (!) Jahre am Forschen und Entwickeln, und seit 16 Jahren an der SIX kotiert.  Hat, soweit ich weiss, jedes Jahr seiner Existenz Verlust geschrieben, ausser 2010 (Einmaleffekt J&J).

Und so sieht die Performance aus verglichen mit dem Index und BBbiotech

Die Börsen sind auf Höchstständen damit auch die Vermögen, die in die breiten Indizes investiert sind.
Einmal mehr: Mir ist ein Rätsel, wieso sich so viele User hier im Forum mit Biotech-Investments in Einzeltitel quälen. Die haben doch auch nur eine Lebensspanne Zeit. Oder sind sie wirklich soviel geschickter in Titelauswahl und Timing als die Leute von BBbiotech?

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@gertrud

@gertrud

Vollkommen richtig. Nach mir sind die CH-Biotechs mit einer russischen Roulette zu vergleichen.

Seit meinem Fehlgriff (gut, zuvor eigentlich noch die Evolva) mit ObsEva (= der Name klang so sexy; medizinischer Bedarf längst ungedeckt;...ja, und den FuW- Beitrag...und ja, noch der jiroen Wink ), wurde mir, wenn auch spät, bewusst, dass man mit (CH-) Biotechs kaum glücklich sein kann. Und ich habe noch die Santhera...oooooh mein Gott...

ursinho007
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Im Grunde genommen egal.......

Ob es sich  letztendlich um ein erfolgreiches Unternehmen handelt oder nicht, ist für einem persönlich nicht entscheidend, sondern nur die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

paul81
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ch biotechs

warum sich so viele bei ch-biotechs rumtummeln ist mir eh ein rätsel, home bias vom feinsten, bisschen über den tellerrand schauen schadet nicht, in den usa spielt die musik, gibt auch eine viel aktivere investment community mit entsprechender lektüre... heisst natürlich nicht, dass man dort nicht genau so gut sein geld verlieren kann Biggrin

gertrud
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ursinho007 hat am 16.11.2019

ursinho007 hat am 16.11.2019 00:20 geschrieben:

Ob es sich  letztendlich um ein erfolgreiches Unternehmen handelt oder nicht, ist für einem persönlich nicht entscheidend, sondern nur die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs.

Zweifelslos sind das Worte von grosser Wahrheit.

Deshalb habe ich mich ja gewundert, wievielen es  wohl mit Einzeltitel gelingt die Indizes zu schlagen, in einer Branche wo die grosse Mehrheit der Firmen scheitert. Interessantes Beispiel Obseva, wo sich sogar das Management vom Misserfolg überrascht zeigt. Wobei die Kursentwicklung über die letzten 12 Monate vor dem Absturz daran zweifeln lassen, ob die Insider wirklich so ahnungslos waren.

Das mit dem Scheitern ist auch an der Nasdaq nicht anders: Der Biotechnology Index zeigt nur die Crème der Branche, ca. 200 Firmen. Daneben gibt es eine Unzahl von Firmen, die (wie die meisten der CH Biotech) nicht mal Aufnahme in den Index finden, weil sie die mindest BöKap nicht zusammenbringen oder zuwenig Handelsvolumen haben.
Nochmal, wieso tut man sich das an und foltert sich selber, indem man in einzelne CH Pharmaentwickler investiert?
 

jiroen
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Weil es nur eine erfolgreiche

Weil es nur eine erfolgreiche Biotech braucht, um 3-4 oder mehr versagende Biotechs zu kompensieren (oder besser).

Warum wette ich bei Sportwetten systematisch auf Outsider und nicht auf Favoriten? Weil es für einen Outsider ausreicht, einmal von 10 zu gewinnen, um Gewinn langfristig zu erzielen. Natürlich muss man akzeptieren können, dass man die anderen 8-9 Mal verliert.

 

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gertrud
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Wenn Du das Anlegen in

Wenn Du das Anlegen in Biotech genau gleich betreibst wie Sportwetten, dann bin ich absolut einverstanden.
Dann gilt aber auch - wie beim Lotto oder im Casino - der Durchschnittsteilnehmer verliert dabei.

Und schliesslich würd ich bei Biotech die Chancen:Nieten nicht 1 : 4 sondern eher bei 1:10 sehen.
Der "Blendeffekt des Jackpots": Eine Actelion gibt es nur einmal in 25 Jahren.

jiroen
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Im Casino oder Lotto

Im Casino oder Lotto verlierst du langfristig immer. Dies ist bei Sportwetten nicht der Fall. Es genügt', die sogenannten 'Value'-Wetten zu erkennen. Nach 17 Jahren Erfahrung und mehr als 10,000 Wetten kann ich das garantieren.

Meiner Meinung nach gilt das Gleiche für Biotechs. Natürlich bin ich eher neophytisch, aber ich versuche, die gleiche Strategie anzuwenden. On verra bien... 

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gertrud
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Das heißt, Du versuchst durch

Das heißt, Du versuchst durch persönliche Einschätzung und Auswahl der besten Chancen/Risk den Durchschnitt zu schlagen?

Das ist anspruchsvoll. Zumal ich denke, dass Du im Gegensatz zu Sportwetten hier mächtigere und teilweise besser informierte Mitspieler hast. 

jiroen
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Ja, genau 

Ja, genau 

Wahrscheinlich, mal sehen... 

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Amgen erhöht nach Abschluss

Amgen erhöht nach Abschluss von Zukauf erneut die Jahresprognose

Der Biotechkonzern Amgen hebt nach der Übernahme eines Medikaments vom Rivalen Celgene erneut seine Prognosen für das laufende Jahr an. Der Umsatz dürfte nun zwischen 23,1 und 23,3 Milliarden US-Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Thousand Oaks mit. Vorher standen 22,8 bis 23,0 Milliarden Dollar im Plan. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte ebenso profitieren und mit 14,50 bis 14,70 Dollar höher ausfallen als bisher mit 14,20 bis 14,45 Dollar veranschlagt.

21.11.2019 19:53

Amgen bezahlt 13,4 Milliarden Dollar in bar für das Schuppenflechte-Mittel Otezla, das Celgene wegen des Zusammenschlusses mit Bristol-Myers Squibb verkaufen musste. Otezla wird bei der Behandlung von mittelschwerer bis schwerer chronischer Plaque-Psoriasis und Psoriasisarthritis eingesetzt. Zuletzt hatte der Konzern erst Ende Oktober die Prognosen erhöht./men/jsl

(AWP)

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