Sika

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Sika enttäuscht beim Gewinn

Sika enttäuscht beim Gewinn

Der Jahresumsatz von Sika weiss die Erwartungen zu erfüllen. Das lässt sich von den Aussagen des Bauchemiekonzerns zur Gewinnentwicklung hingegen nicht sagen. Vorbörslich gerät der Kurs der Aktie unter Druck.

08.01.2019 08:21

Von Lorenz Burkhalter

Mit einem Jahresumsatz von 7,09 Milliarden Franken erfüllt der Bauchemiehersteller das sich selbst auferlegte Umsatzziel zwar, gleichzeitig geht er für das vergangene Jahr allerdings nur von einem operativen Gewinn (EBIT) in Höhe von 940 bis 960 Millionen Franken aus. Analysten waren bisweilen von mindestens einer Milliarde Franken ausgegangen und müssen ihre Schätzungen nun kürzen.

Dass sich die Zielvorgaben für 2019 mit den Analystenerwartungen decken, mag nicht so recht über die gedämpften Margenerwartungen hinwegtrösten. Bei den Vorgaben für den operativen Gewinn misst sich das Unternehmen nämlich an der nun tieferen Ausgangslage von 2018.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär verliert die Sika-Aktie denn auch 1,2 Prozent auf 123,90 Franken.

Analysten zufolge bewegt sich der Jahresumsatz im Rahmen der Erwartungen. Das gilt sowohl für die absolute Entwicklung, als auch für das Wachstum in Lokalwährungen und das organische Wachstum. Während der Umsatzbeitrag aus der Region Asien/Pazifik insgesamt etwas höher als erwartet ausfällt, können die Regionen Europa und Amerika nicht ganz mit den Analystenprognosen Schritt halten.

Milliardenschwere Grossübernahme

Sika nutzt die Veröffentlichung der Jahresumsatzzahlen und kündigt die Übernahme des französischen Mörtelherstellers Parex für einen Unternehmenswert von 2,3 Milliarden Franken an. Die Franzosen erzielten zuletzt einen Umsatz von umgerechnet 1,2 Milliarden Franken. Sika rechnet mit jährlichen Synergien in Höhe von 80 bis 100 Millionen Franken.

Schon seit Wochen wurde dem Schweizer Bauchemiehersteller an der Börse eine milliardenschwere Grossübernahme nachgesagt. Dabei wurde jedoch auf einen Kauf des mit 3,5 Milliarden Franken dotierten Bauchemiegeschäfts des deutschen Chemiegiganten BASF spekuliert (cash.ch berichtete).

Im hiesigen Berufshandel zeigt man sich eher vorsichtig, was die Grossübernahme anbetrifft. Denn damit weicht Sika grundlegend von bisherigen Verhaltensmustern ab. Für das Unternehmen drehte sich in den letzten Jahren alles um kleinere, ergänzende Firmenkäufe.

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Sika platziert

Sika platziert Pflichtwandelanleihe

Sika hat eine Pflichtwandelanleihe über 1,3 Milliarden Franken mit Fälligkeit 2022 platziert.

23.01.2019 06:50

Das Angebot habe ein öffentliches Angebot in der Schweiz sowie private Platzierungen bei professionellen Investoren in anderen Ländern beinhaltet, teilte Sika in der Nacht auf Mittwoch mit.

Die Anleihe habe nun einen jährlichen Coupon von 3,75 Prozent, welcher nachträglich zahlbar sei. Bei der Lancierung war von einem Coupon zwischen 3,75 und 4,00 Prozent die Rede gewesen.

Die anfängliche Untergrenze des Wandlungspreises wurde zudem laut den Angaben mit 130,00 Franken festgelegt und die anfängliche Obergrenze des Wandlungspreises mit 146,25 Franken. Die maximale Wandlungsprämie entspreche einer Prämie von 12,5 Prozent im Verhältnis zur Untergrenze des Wandlungspreises. Hier war ein Wert zwischen 12,5 und 15,0 Prozent erwartet worden.

Sika beabsichtigt - wie angekündigt - den Erlös der Pflichtwandelanleihe für die Finanzierung der kürzlich angekündigten Akquisition von Parex sowie für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden. Der Konzern hatte den Kauf von Parex für rund 2,5 Milliarden Franken Anfang Januar bekanntgegeben.

Die Liberierung der Anleihe, die eine Stückelung von 200'000 Franken aufweist, ist für den 30. Januar 2019 geplant. Sika hat bekanntlich einer 90-tägigen Lock-up Periode zugestimmt.

(AWP)

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Ausblick Sika: Jahresgewinn

Ausblick Sika: Jahresgewinn von 691,6 Millionen Franken erwartet

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika gibt am Freitag, 22. Februar das Geschäftsergebnis 2018 bekannt. Zum AWP-Konsens haben insgesamt neun Analysten beigetragen.

21.02.2019 14:00

2017E (in Mio Fr.) AWP-Konsens 2017A EBIT 952,9 896,3 Reingewinn 691,6 649,0 Dividende/Aktie (Fr.) 2,07 1,85

FOKUS: Bereits im Januar hat Sika die Umsatzzahlen publiziert und dabei schon relativ konkrete Angaben zur Gewinnentwicklung gemacht. So betrachtet birgt die Ergebnispublikation kommenden Freitag wenig Überraschungen. Im Fokus stehen daher Aussagen zu der unlängst angekündigten Milliardenakquisition des französischen Mörtelherstellers Parex (siehe PRO MEMORIA) sowie zur Baukonjunktur im Allgemeinen.

ZIELE: Bei der Publikation der Umsatzzahlen stellte der Konzern für 2017 einen Betriebsgewinn EBIT von 940 bis 960 Millionen Franken in Aussicht. Das ist deutlich weniger, als Analysten erwartet hatten. Drei Faktoren spielten laut Sika eine Rolle: Erneut anziehende Rohmaterialkosten, der starke Schweizer Franken sowie verschiedene Einmalkosten, wie etwa für die Beilegung des Übernahmestreites.

Für 2019 rechnet Sika mit einem Umsatzplus von 6 bis 8 Prozent sowie einer überdurchschnittlichen Gewinnsteigerung - Parex noch ausgeklammert. Denn der Deal wird erst im zweiten oder dritten Quartal 2019 über die Bühne gehen.

Neue Mittelfristziele will Sika beim Kapitalmarkttag im Herbst vorstellen.

PRO MEMORIA: Sika wird den ersten Jahresabschluss vorlegen, seit die "Causa Saint-Gobain" ad acta gelegt werden konnte. Im Mai beendeten Sika, die Familienholding Schenker-Winkler (SWH) und Saint Gobain ihren langjährigen Streit um die Kontrolle des Unternehmens.

Für das Geschäftsjahr 2018 wies Sika im Januar einen Umsatz von 7,09 Milliarden Franken aus, was gegenüber dem Vorjahr in Lokalwährungen einer Zunahme von 13,7 Prozent entspricht.

Zur Finanzierung des 2,5 Milliarden Franken schweren Parex-Deals hat Sika noch im Januar eine Pflichtwandelanleihe über 1,3 Milliarden mit Fälligkeit 2022 platziert.

AKTIENKURS: Die Sika-Aktien sich haben im laufenden Jahr bis dato mit plus 5,4 Prozent etwas schlechter als der Gesamtmarkt entwickelt (SMI: +9,8%). Eine Rolle spielte die eher verhaltene Gewinn-Guidance für 2018. Andererseits finanziert Sika den Parex-Kauf mit einem höheren Eigenmittelanteil, als Marktteilnehmer erwartet hatten. Dies führt zu einer Gewinnverwässerung für bestehende Aktionäre.

www.sika.com

jl/ra/yl

(AWP)

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Sika verfehlt Erwartungen

Sika verfehlt Erwartungen trotz Rekordjahr

Sika steigert sich weiter. Der Zuger Bauchemie- und Klebstoffkonzern hat den Rekordgewinn aus dem Vorjahr bereits wieder überboten. Mit dem deutlich höheren Umsatz hielten die Gewinnzahlen aber nicht ganz Schritt.

22.02.2019 06:39

Deutlich höhere Rohmaterialkosten fielen stärker als erwartet ins Gewicht, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Zudem fielen Einmalkosten an, wie etwa für die Beilegung des Übernahmestreites.

Der Umsatz nahm - wie bereits auf provisorischer Basis im Januar veröffentlicht - um 13,4 Prozent auf 7,09 Milliarden Franken zu. In Lokalwährungen (LW) wuchsen die Verkäufe um 13,6 Prozent. Das operative Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg um 5,5 Prozent auf 945,9 Millionen Franken und der Reingewinn um 5,9 Prozent auf 687,1 Millionen.

Die Gewinnzahlen hinkten somit den Verkäufen hinterher. Das sind dennoch beides neue Rekordwerte. "2018 war ein geschichtsträchtiges Jahr für Sika", erklärte denn auch CEO Paul Schuler in der Mitteilung. Sika habe seine Wachstumsstärke auch nach der Beendigung des Übernahmedisputs unter Beweis gestellt.

Die Aktionäre sollen in Form einer höheren Dividende profitieren. Der Verwaltungsrat schlägt vor, diese um 20 Rappen auf 2,05 Franken pro Aktie zu erhöhen.

Die neuen Rekordwerte kommen nicht überraschend. Bereits im Januar hatte Sika einen EBIT im Bereich von 940 bis 960 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

Erwartungen knapp verfehlt

Mit den vorgelegten Zahlen hat Sika die Analystenerwartungen dennoch knapp verfehlt. Für den EBIT wurden im Durchschnitt (AWP-Konsens) 892,7 Millionen und für den Reingewinn 645,0 Millionen Franken veranschlagt.

Für das laufende Geschäftsjahr geht Sika von einem Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent aus sowie von einer überdurchschnittlichen Gewinnsteigerung. Abhängig davon, wann der im Januar angekündigte Kauf des französischen Mörtelproduzenten Parex abgeschlossen wird, könne mit einem Jahresumsatz von mehr als 8 Milliarden Franken gerechnet werden.

Ebenfalls bestätigt wurden die Ziele der "Strategie 2020". Die neue "Strategie 2023" werden im Oktober an einem Investorentag vorgestellt.

Sika hat den ersten Jahresabschluss vorgelegt, seit die "Causa Saint-Gobain" ad acta gelegt werden konnte. Im Mai beendeten Sika, die Familienholding Schenker-Winkler (SWH) und Saint Gobain ihren langjährigen Streit um die Kontrolle des Unternehmens.

(SDA)

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CFRA erhöht Kursziel

26.02.2019 | 08:50

#SIKA – CFRA erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Das US-Finanzhaus CFRA hat heute Morgen das Kursziel von SIKA (CHF 134.70) von CHF 140 auf CHF 150 erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Der Umsatz sei 2018 um +14% (in Lokalwährungen) gestiegen, schreiben die zuständigen Branchenanalysten. Weniger stark zugelegt habe allerdings der operative Gewinn, was an den höheren Rohmaterialpreisen sowie Einmaleffekten aus dem Übernahmekampf mit Saint-Gobain gelegen habe. Die Studienverfasser rechnen nun aber damit, dass es dem Bauchemie- und Klebstoffhersteller gelingt, mit Preiserhöhungen und Effizienzmassnahmen die höheren Investitionskosten zu kontern. Die Aktie sei derzeit günstig bewertet, heisst es weiter.

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Sika übernimmt kanadische

Sika übernimmt kanadische King Packaged Materials

Sika setzt seine Einkaufstour fort und kündigt die Übernahme der kanadischen King Packaged Materials Company an.

07.03.2019 07:17

Der Hersteller von Trockenspritzbeton und Mörteln für die Betonreparatur habe zuletzt mit 180 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 61 Millionen Franken erzielt, teilte Sika am Donnerstag mit.

Mit der Akquisition baut Sika den Angaben zufolge die lokale Präsenz in Kanada weiter aus und verbessert das Wachstumspotenzial im Heimwerker-, Bau-, Bergbau- und Tunnelbausektor. Die Transaktion wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 abgeschlossen.

Sika hatte im Januar die grösste Akquisition in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Unternehmens angekündigt. Für 2,5 Milliarden Franken schnappen sich die Innerschweizer den französischen Mörtelproduzenten Parex. Damit wächst das sehr profitable Mörtelgeschäft bei Sika um mehr als das Doppelte.

(AWP)

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Jefferies publiziert Kaufempfehlung

02.04.2019 | 08:49

#SIKA – Jefferies publiziert Kaufempfehlung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die US-Investmentbank Jefferies hat heute Morgen erstmals eine Studie zu SIKA (CHF 141.95) publiziert. Die Einstufung lautet „Buy“, das Kursziel CHF 166. Den zentralen Treiber sehe er beim Wachstum, schreibt der zuständige Branchenexperte. Dies obwohl das Management seit der Beilegung des Streits mit Saint Gobain im Mai 2018 die Absicht bekundet habe, grössere Übernahmetransaktionen durchzuführen. Seiner Ansicht nach werden auch die Vorteile aus dem Parex-Deal unterschätzt. Die robuste Cash-Generierung deute derweil darauf hin, dass noch zusätzliches Wachstum durch Akquisitionen und/oder weitere Aktienrückkäufe bestehen würden, so der Studienverfasser.

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Sika baut Mörtelwerk in

Sika baut Mörtelwerk in Alexandria in Ägypten aus

Der Baustoffhersteller Sika baut sein Mörtelwerk im ägyptischen Alexandria aus. Er investiert in zusätzliche Produktionslinien. Damit würden die Kapazitäten an die steigende Nachfrage des boomenden Baumarkts angepasst.

04.04.2019 07:10

Prognosen zufolge werde die ägyptische Bauindustrie in diesem Jahr um knapp 11 Prozent und bis 2023 jährlich im Schnitt um über 10 Prozent wachsen, teilte Sika am Donnerstag mit. Grossprojekte in entstehenden Megacitys trieben die Nachfrage an. Mit dem Ausbau der Kapazitäten habe Sika die Grundlage geschaffen, um überproportional zum Markt zuzulegen.

tt/ys

(AWP)

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Sika mit starkem Wachstum zum

Sika mit starkem Wachstum zum Jahresauftakt

(Meldung durchgehend ergänzt) - Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat dank starker Geschäfte im Nahen Osten, in Afrika und Europa zum Jahresauftakt 2019 einen Rekordumsatz verbucht. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 5,8 Prozent auf 1,64 Milliarden Franken.

09.04.2019 07:50

Zu dem Anstieg hätten die jüngsten Übernahmen 2,5 Prozent beigetragen, teilte Sika am Dienstag mit. Währungseffekte schmälerten die Verkäufe hingegen um 1,3 Prozent. Das Wachstum in Lokalwährungen lag also bei 7,1 Prozent.

Mit diesen Zahlen hat Sika die Markterwartungen erfüllt. Zum Gewinn macht Sika keine Angaben.

Wachstum in allen Regionen

"Wir sind mit einem starken Jahresauftakt ins neue Geschäftsjahr gestartet", resümierte Konzernchef Paul Schuler in der Mitteilung. Besonders gut unterwegs waren die Innerschweizer in der grössten Konzernregion EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika).

Dort kletterten die Verkäufe in lokalen Währungen um 8,2 Prozent auf 723,8 Millionen Franken. Gut liefen laut Sika die Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zweistellig gewachsen sei man in den Ländern Osteuropas und in Afrika.

Deutlich verlangsamt hat sich das Wachstum in der Region Americas (+4,8 Prozent auf 413 Millionen). Diese war im letzten Jahr - auch dank Übernahmen - um starke 12,2 Prozent gewachsen. Aufgrund des Fachkräftemangels auf dem US-Arbeitsmarkt seien zahlreiche grössere Bauprojekte vorerst verschoben worden, hiess es in der Mitteilung.

Und in Mexiko waren laut Sika die Auswirkungen des Regierungswechsels und die damit verbundenen Sparmassnahmen im Infrastrukturbereich spürbar. Mexikos neuer Präsident Andres Manuel López Obrador hatte letzten Herbst den Weiterbau des neuen Grossflughafens in der Hauptstadt gestoppt.

In der Region Asien/Pazifik wuchsen die Umsätze um 2,8 Prozent auf 266,2 Millionen Franken, nach einem Plus von 3,9 Prozent vor einem Jahr. China und Indien hätten zweistellige Zuwachsraten erreicht. In Südostasien und der Pazifikregion sei das Wachstum dagegen uneinheitlich und teilweise gar rückläufig gewesen.

Das Segment Global Business wuchs um 13,3 Prozent auf 242,3 Millionen Franken. 11,3 Prozent stammten von Akquisitionen. Im weltweit rückläufigen Automotive-Geschäft habe Sika erneut Marktanteile gewonnen.

Ziele bestätigt

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Sika eine Umsatzsteigerung von sechs bis acht Prozent - wie in der Wachstumsstrategie 2020 des Konzerns vorgegeben - sowie eine überdurchschnittliche Gewinnsteigerung. Die neue "Strategie 2023" werde beim Kapitalmarkttag im Herbst vorgestellt.

Mit der voraussichtlichen Erstkonsolidierung der französischen Mörtelproduzentin Parex im zweiten Quartal sollte dabei die Umsatzmarke von 8 Milliarden Franken überschritten werden, so das Communiqué weiter. Sika hatte im Januar den grössten Deal in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Unternehmens angekündigt.

ra/tt

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Sika platziert in zwei

Sika platziert in zwei Tranchen Anleihen in Höhe von 1'000 Mio EUR

Der Bauchemikalienhersteller Sika hat in zwei gleich grossen Tranchen Anleihen im Umfang von 1'000 Millionen Euro platziert. Die Platzierung erfolgte über die Finanztochter Sika Capital B.V.in Holland. Die Liberierung erfolgt am 29. April, wie Sika am Montagabend mitteilte.

15.04.2019 20:38

Die erste Anleihe über 500 Millionen Euro läuft bis 2027 mit einer fixen Verzinsung von 0,875 Prozent. Tranche Nummer zwei hat eine Laufzeit bis 2031 und wird mit einem Coupon von 1,500 Prozent angeboten.

Die Emission koordiniert die Citigroup, während die UBS Investment Bank und die Credit Suisse ebenfalls involviert sind. Die Anleihen sollen später am Irish Stock Exchange kotiert werden.

Mit dem Geld beabsichtigt Sika unter anderem, die jüngst angekündigte Übernahme der Parex Group zu Teilen mitzufinanzieren. Sika will den französischen Mörtelproduzenten für 2,5 Milliarden Franken kaufen.

mk/

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Sika schliesst Übernahme von

Sika schliesst Übernahme von französischem Mörtelhersteller Parex ab

Der Bauchemikalienhersteller Sika hat die Parex-Übernahme abgeschlossen. Angekündigt hatte der Konzern die Transaktion im vergangenen Januar. Der Deal lässt das sehr profitable Mörtelgeschäft bei Sika um mehr als das Doppelte anwachsen.

23.05.2019 18:14

Wie bereits bekannt, handelt es sich bei der Übernahme um den grössten Deal in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Unternehmens. 2019 soll nun ein Umsatz von über 8 Milliarden erzielt werden, teilte Sika am Donnerstagabend mit.

Die Produktpalette von Parex umfasst Fassadenmörtel, Fliesenkleber und Abdichtungssysteme. Das Unternehmen verfügt über eine starke Präsenz im Distributionsgeschäft, insbesondere in China, wo die Firma ein Fachhandelsnetzwerk mit über 90'000 Verkaufsstellen aufgebaut hat, hiess es weiter.

Sika forciert den Aufbau des Geschäftsbereiches Mörtel erst seit rund acht Jahren gezielt. Dieser gehört nach eigenen Angaben zu den fünf Kerntechnologien des Konzerns.

27 Prozent des Konzernumsatzes

Nach dem nun erfolgten Abschluss der Parex-Transaktion erwirtschaftet Sika mit Mörtel etwa 27 Prozent des Konzernumsatzes. In Zahlen ausgedrückt schwillt das Mörtel-Geschäft auf 2,3 Milliarden Franken an.

Finanziert hat Sika die Übernahme gemäss früherer Angaben mit einem Überbrückungskredit von UBS und Citibank. Für die Aktionäre soll die Transaktion ab dem ersten Jahr wertsteigernd sein.

"Die Integrationsplanung ist in vollem Gang, und Besuche vor Ort haben die Attraktivität des Zusammenschlusses bestätigt", wurde Sika-CEO Paul Schuler in der Mitteilung vom Donnerstagabend zitiert.

kw/cf

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Sika eröffnet neue Fabrik in

Sika eröffnet neue Fabrik in Katar

Sika will von den grossen Investitionsprogrammen in Katar profitieren. Das Bauchemieunternehmen eröffnet eine neue Fabrik für die Produktion von Betonzusatzmitteln in Doha. Auch der lokale Hauptsitz und ein Warenlager werden an dem Standort angesiedelt.

28.05.2019 07:20

Katar sei aufgrund von umfangreichen Infrastruktur-Investitionen sowie zahlreichen Mega-Projekten ein attraktiver Markt, begründet Sika am Dienstag den Schritt in einem Communiqué. Bis 2023 werde für Katars Bauwirtschaft ein durchschnittliches jährliches Wachstum von mehr als 9 Prozent erwartet.

In Katar fliesst viel Geld in die Stadien und die Infrastruktur für die Fussball-Weltmeisterschaft 2022. Darüber hinaus erweitere das Land an der Ostküste der arabischen Halbinsel auch seine Verkehrs- und Energieinfrastruktur. Grossinvestitionen sollen laut Sika auch im Gassektor getätigt werden.

ra/rw

(AWP)

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Sika-Aktie erhält selbst auf

Sika-Aktie erhält selbst auf den Höchstkursen Zuspruch

Zwei Kaufempfehlungen bescheren der Sika-Aktie neue Kursrekorde. Mit ihren Empfehlungen sind Deutsche Bank und Credit Suisse beim Bauchemiehersteller in guter Gesellschaft.

Aktualisiert um 10:50

Von Lorenz Burkhalter

Sika hat in den letzten Jahren gefühlt alles richtig gemacht. Das spiegelt sich auch in der Kursentwicklung des Bauchemieherstellers wider. Mit fast 160 Franken kostet seine Aktie so viel wie noch nie. Den Dividendenabgang von Mitte April aufgerechnet, liessen sich im bisherigen Jahresverlauf fast 30 Prozent verdienen.

Wer nun denkt, dass die jüngsten Kursrekorde den Appetit auf die Sika-Aktie schmälern, der irrt. Das Gegenteil ist der Fall: Sie regen den Appetit sogar noch an.

Wachstumstreiber auf lange Sicht intakt

Am Dienstagmorgen treffen jedenfalls gleich zwei Kaufempfehlungen für die Aktie ein. Nach der milliardenschweren Übernahme des französischen Mörtelherstellers Parex nimmt die Deutsche Bank die Wiederabdeckung mit "Buy" und einem Kursziel von 175 Franken auf.

Der deutschen Grossbank zufolge sind die langfristigen Wachstumstreiber beim Bauchemiehersteller weiterhin intakt. Zusätzliches Wachstumspotenzial im Umfang von 9 bis 10 Prozent Umsatzzuwachs erhofft sie sich von der Integration von Parex. Zum Vergleich: Sika selber geht in diesem Zusammenhang gerademal von einem zusätzlichen Wachstumspotenzial von rund 3 Prozent aus.

Mögliche Spielverderber sieht die Deutsche Bank etwa in einem Abschwung der Weltwirtschaft, einem Nachfragerückgang in der Automobilindustrie oder ungünstigen Verschiebungen im Währungsgefüge.

Nachlassender Kostendruck spricht für höhere Margen

Neben der Deutschen Bank bekräftigt auch die Credit Suisse ihre "Outperform" lautende Kaufempfehlung. Nach einem überzeugenden Treffen von Sika-Vertretern mit Investoren erhöht die Schweizer Grossbank ihre Gewinnschätzungen für die nächsten zwei Jahre. Durch die Anpassungen steigt das Kursziel für die Aktie auf 170 (zuvor 165) Franken. Der Bauchemiehersteller zähle unter den Schweizer Industrieunternehmen weiterhin zu den attraktivsten Investment-Möglichkeiten, so schreibt die Credit Suisse.

Beeindruckende Kursentwicklung der Sika-Aktie über die letzten fünf Jahre (Quelle: www.cash.ch)

Anders als die Deutsche Bank gibt sich die Credit Suisse eher entspannt, was die zukünftige Nachfrage aus der Automobilindustrie anbetrifft. Dieser Wirtschaftszweig ist für geschätzte 10 Prozent des Jahresumsatzes verantwortlich, Tendenz steigend. Zudem rechnet sie mit einem nachlassenden Kostendruck, was sich in Form höherer Margen bemerkbar machen sollte.

Sika ein Liebling der Analysten

Die beiden Kaufempfehlungen bescheren der Sika-Aktie am Dienstag neue Kursrekorde. Zur Stunde gewinnt die Aktie 1 Prozent auf 160,85 Franken. Das liegt über dem bisherigen Rekordhoch bei 159,95 Franken vom Vortag.

Deutsche Bank und Credit Suisse befinden sich mit ihren Kaufempfehlungen übrigens in guter Gesellschaft. Gemäss Erhebungen der Wirtschaftsnachrichtenagentur AWP raten 10 von 13 Banken zum Kauf der Sika-Aktie. Damit gehört der Bauchemiehersteller zu den Lieblingen der Analysten.

Nur die US-Investmentbank Morgan Stanley empfiehlt die Aktie mit "Underweight" und einem Kursziel von gerademal 123 Franken zum Verkauf.

Mit 159 Franken liegt das durchschnittliche Kursziel der 13 Banken in etwa auf dem aktuellen Kursniveau. Die Sika-Aktie gehört denn auch zu jenen Aktien, die bereits gut gelaufen sind und bei denen die Analysten kaum mit Kurszielerhöhungen nachkommen (cash berichtete).

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Sika erweitert Mörtelwerk in

Sika erweitert Mörtelwerk in Serbien

Der Bauchemikonzern Sika baut in Südosteureopa weiter aus.

23.07.2019 07:11

Am Fertigungsstandort Simanovci in Serbien sei eine weitere Mörtelanlage sowie ein Lager für Rohmaterialien und Endprodukte in Betrieb genommen werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Der kontinuierliche Ausbau des Werkes in der Nähe von Belgrad sei in den vergangenen Jahren nötig gewesen, um mit der dynamischen Entwicklung des Bausektors in der Region Schritt zu halten. Neben dem Heimmarkt agiert das Werk auch als zentraler Fertigungsstandort für die Sika Ländergesellschaften in den Nachbarstaaten Kroatien, Slowenien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina und Bulgarien.

(AWP)

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Sika mit neuen Rekordwerten

Sika mit neuen Rekordwerten im ersten Semester

(Meldung ausgebaut) - Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat im ersten Halbjahr 2019 ihren Wachstumskurs mit neuen Rekordergebnissen fortgesetzt. Allerdings bremsten Kosten für die Übernahme des französischen Mörtelherstellers Parex die Gewinnzahlen etwas.

25.07.2019 06:55

Insgesamt 30,8 Millionen Franken an Akquisitions- und Integrationskosten fielen bei der grössten Übernahme der Firmengeschichte an. Dafür hatten im Vorjahr noch Kosten in Höhe von 23 Millionen Franken für die Beilegung des langjährigen Konflikts mit Saint-Gobain und der Familie Burkard zu Buche geschlagen.

Der Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wuchs mit plus 8,3 Prozent auf 481,7 Millionen Franken etwas schneller als der Umsatz. Dieser kletterte von Januar bis Juni um 7,6 Prozent auf 3,73 Milliarden Franken. In Lokalwährungen (LW) wären es gar 9,6 Prozent gewesen.

Die operative Marge von Sika stieg daher leicht auf 12,9 Prozent. Gemäss dem am Donnerstag publizierten Geschäftsbericht haben hier eine Stabilisierung der Rohmaterialkosten sowie höhere Verkaufspreise geholfen.

Ein deutlich höherer Zinsaufwand, Sika hat zur Finanzierung des Kaufs von Parex hohe Anleihen ausgegeben, schlug unter dem Strich beim Gewinn durch. Dieser stieg mit plus 3,9 Prozent auf 330,7 Millionen Franken deutlich unterproportional. Damit hat Sika die Schätzungen der Analysten gewinnseitig verfehlt.

Geringere Zahl an Arbeitstagen

Sika ist in allen Konzernregionen gewachsen, hiess es weiter. Den stärksten Umsatzzuwachs erzielte die Region Asien/Pazifik mit plus 15,6 Prozent in Lokalwährungen. Davon stammten allerdings 12,9 Prozent von Akquisitionen.

In der mit Abstand grössten Konzernregion EMEA setzte Sika 1,62 Milliarden Franken um (+7,7% in LW). Ein zweistelliges Wachstum habe man in Afrika verzeichnet und ein hoch einstelliges in Osteuropa. In verschiedenen grösseren Ländern sei das Wachstum aber "etwas moderater" ausgefallen. Dies aufgrund einer geringeren Anzahl an Arbeitstagen.

In "Americas" ist Sika um 12,0 Prozent gewachsen bei einem Umsatz von 995,7 Millionen Franken, 7,1 Prozent stammten von Zukäufen. Dabei habe sich das Wachstum in Nordamerika beschleunigt.

Das Segment Global Business wuchs um 4,9 Prozent auf 477,9 Millionen Franken. 5,2 Prozent stammten von Akquisitionen. Im weltweit stark rückläufigen Automotive-Geschäft profitiere Sika von Megatrends wie Elektromobilität und Leichtbauweise.

Weitere Akquisitionen angepeilt

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Sika eine Umsatzsteigerung auf erstmals mehr als 8 Milliarden Franken sowie ein zweistelliges Wachstum des EBIT.

Das Unternehmen werde in diesem Jahr sieben bis neun neue Fabriken eröffnen und weitere Akquisitionen tätigen, hiess es weiter. Die neue "Strategie 2023" werde am Kapitalmarkttag im Herbst vorgestellt.

ra/kw

(AWP)

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Sika übernimmt chinesische

Sika übernimmt chinesische Firma

Sika übernimmt Crevo-Hengxin, einen chinesischen Hersteller von Dicht- und Klebstoffen auf Silikonbasis.

09.09.2019 07:32

Das Familienunternehmen beschäftige 140 Mitarbeitende und erziele einen Jahresumsatz von 50 Millionen Franken, teilte die Schweizer Bauchemieherstellerin am Montag mit. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Crevo-Hengxin stellt den Angaben zufolge eine breite Palette an Silikonprodukten her, die im Fassaden- und Fensterbau, für Isolierglas, im Innenausbau und in anderen Anwendungen eingesetzt würden. Ausserdem sei das Unternehmen ein führender Anbieter von Silikonlösungen für die Solarindustrie.

Durch die Übernahme baue Sika die Präsenz in den beiden Zielmärkten Industry sowie Sealing & Bonding in China und in der Region Asien/Pazifik weiter aus. Darüber hinaus erwerbe die Gruppe zusätzliches Know-how in der Silikontechnologie und weitere Produktionskapazität.

(AWP)

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Sika gibt sich höheres Margen

Sika gibt sich höheres Margen-Ziel

Die Zuger Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika ist ambitioniert. Mit der am Donnerstag präsentierten "neuen Strategie 2023" legen die Innerschweizer die eigene Messlatte noch einmal etwas höher.

03.10.2019 07:44

Neu peilt das Unternehmen in den kommenden Jahren jeweils eine EBIT-Marge von 15 bis 18 Prozent an. Im Rahmen der "Strategie 2020" hatte die Vorgabe noch auf 14 bis 16 Prozent gelautet. Und bis 2023 will Sika jährlich um 6 bis 8 Prozent wachsen.

Die neuen Vorgaben bauen auf dem bisherigen erfolgreichen Wachstumsmodell auf, erklärte Sika in einem Communiqué. Wichtigste Eckpfeiler seien neben der Erhöhung des langfristigen EBIT-Ziels die Einführung des neuen Zielmarkts "Building Finishing". In diesem bündle das Unternehmen seine Kompetenzen im Bereich Mörtel.

Ferner fokussiere Sika auf die operative Effizienz: Verschiedene Projekte sollen die Betriebskosten um jährlich 0,5 Prozent des Umsatzes verbessern.

Der Konzern richte sich schliesslich auf umweltfreundliche Produkte und Nachhaltigkeit aus. Innovationen spielen dabei eine grosse Rolle. Diese würden verstärkt auf nachhaltige Produktentwicklungen ausgerichtet. Mit Produkten, die jünger als fünf Jahre sind, will das Unternehmen 25 Prozent des Umsatzes generieren.

Als übergeordnetes Ziel verpflichte sich Sika, bis 2023 den CO2-Ausstoss pro produzierter Tonne um 12 Prozent zu senken.

(AWP)

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Sika-Konzern schwächelt beim

Sika-Konzern schwächelt beim Unternehmensziel Roce

Der Bauchemie- und Klebstoff-Konzern Sika hat sein langjähriges Unternehmensziel aufgegeben, jedes Jahr mindestens eine 25-Prozent-Rendite auf das eingesetzte Kapital (Roce) zu erreichen.

08.10.2019 06:50

Die Verabschiedung von dem Target gilt zumindest bis zum Jahr 2023. Das in Baar ZG domizilierte Unternehmen bestätigte am Dienstag eine entsprechende Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Demnach seien bei der Strategie-Überprüfung, die vor wenigen Tagen kommuniziert worden war, viele Faktoren berücksichtigt worden und hätten zu dem temporären Wegfall des Ziels bei der Kapitalrendite geführt. Erst im Jahr 2023 wolle die Sika-Gruppe wieder auf den 25-Prozent-Mindestwert zurückkommen.

Als Grund für die Massnahme beim Roce-Unternehmensziel gibt der Konzern die Übernahme des französischen Mörtelherstellers Parex an. Das investierte Kapital würde ab der Übernahme den vollen Kaufpreis beinhalten, wohingegen die Gewinne und Synergieeffekte erst über die Zeit vereinnahmt werden würden, hiess es von Sika zur Erklärung.

Der Konzern habe zudem im Zusammenhang mit der Parex-Akquisition im Januar 2019 kommuniziert, dass die Roce-Kapitalrendite in den nächsten Jahren unter dem 25-Prozent-Wert liegen werde. Allerdings enthalten entsprechende Medienmitteilungen und eine Präsentation zur Übernahme keine solchen Angaben beziehungsweise klaren Hinweise zur Aussetzung des strategischen Unternehmensziels.

Und auch die Firmenpräsentationen im März, im Juni oder noch im Juli 2019 nennen weiterhin das strategische Renditeziel auf das investierte Kapital von mindestens 25 Prozent pro Jahr. Im ersten Halbjahr 2019 sank die Kapitalrendite bei Sika aber bereits auf 17,0 Prozent - von 26,2 Prozent im Jahr 2018.

(SDA)

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Sika legt im dritten Quartal

Sika legt im dritten Quartal an Tempo zu

Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat in den ersten neun Monaten 2019 den Wachstumskurs fortgesetzt und dabei das Wachstumstempo gar noch beschleunigt.

24.10.2019 06:48

Geholfen hat dabei die Übernahme von Parex. Auch der Gewinn legte kräftig zu. Positiv beim Umsatz wirkte sich insbesondere die erstmalige Konsolidierung des im Mai übernommenen französischen Mörtelherstellers Parex im dritten Quartal aus sowie weitere Akquisitionen. So kletterte der Umsatz nach neun Monaten im Vergleich zur Vorjahresperiode um knapp 13 Prozent auf 6,01 Milliarden Franken, wie Sika am Donnerstag mitteilte. Ohne den negativen Währungseinfluss ergab sich ein Wachstum in Lokalwährungen von gar über 15 Prozent.

Aber auch aus eigener Kraft ist Sika zuletzt schneller gewachsen als noch in den ersten sechs Monaten. So erreichte das organische, also um Währungs- und Akquisitionseffekte bereinigte, Wachstum einen Wert von 4,1 Prozent. Im ersten Halbjahr hatte diese Marke noch bei 3,1 Prozent gelegen.

In einem herausfordernden Umfeld sei man in allen Regionen stärker gewachsen als der Markt, heisst es zum Quartal. Zum Wachstumsschub beigetragen hätten zudem die Übernahmen von Parex, Crevo-Hengxin, King Packaged Materials und Belineco. Die Integration von Parex und die Realisierung des gemeinsamen Geschäftspotenzials seien in vollem Gange und verliefen sehr erfolgreich, schreibt Sika zur jüngsten Akquisition.

Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um gut 10 Prozent auf 805,9 Millionen Franken. Hier sind negative Einmaleffekte für die Übernahme und die Integration von Parex in der Höhe von 38,5 Millionen enthalten. Im Vorjahr war das Ergebnis noch mit Sondereffekten über 23 Millionen Franken im Zusammenhang mit der Lösung im Übernahmekampf mit Saint-Gobain belastet gewesen. Ohne diese Effekte wäre das EBIT-Wachstum im Vergleich zum Umsatz überproportional ausgefallen. Der Reingewinn verbesserte sich um 7,4 Prozent auf 566,8 Millionen Franken.

Damit hat Sika die Schätzungen der Analysten ausser beim EBIT übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 5,97 Milliarden, für den EBIT bei 807,6 Millionen und für den Reingewinn bei 565,1 Millionen Franken.

Für 2019 stellt Sika einen Umsatz von erstmals über 8 Milliarden Franken in Aussicht sowie ein Wachstum des operativen Gewinns im zweistelligen Prozentbereich. Die Prognosen vom vergangenen Juli werden damit bestätigt.

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Sika eröffnet Mörtelfabrik in

Sika eröffnet Mörtelfabrik in Äthiopien

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika hat in Äthiopien eine Mörtelfabrik in Betrieb genommen. Das Werk wurde am bestehenden Standort in Addis Abeba eröffnet. Nach dem Bau eines Produktionswerks für Betonzusatzmittel im Jahr 2016 sei dies ein weiterer Schritt zur Ausweitung der Präsenz im äthiopischen Baumarkt, teilte Sika am Donnerstag mit.

14.11.2019 07:21

In Äthiopien tragen staatlich geförderte Investitionsprojekte zur raschen Entwicklung des Landes bei, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das Land gelte als der wachstumsstärkste Markt südlich der Sahara. Die Bauindustrie des Landes dürfte 2019 um 12 Prozent und im Zeitraum 2019 bis 2028 um durchschnittlich 8 bis 9 Prozent pro Jahr wachsen.

pre/ra

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kaufen oder verkaufen?

hallo zusammen

habe meine sika-aktien zu früh bei CHF 164 gegeben...was denkt ihr? Rutscht es mal wieder in Richtung CHF 150 oder geht der Anstieg weiter? Ist ja schon langsam hoch bewertet...an sich wäre ich gerne wieder dabei...

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Sika übernimmt rumänische

Sika übernimmt rumänische Firma

Das Bauchemieunternehmen Sika übernimmt Adeplast, einen führenden Hersteller von Mörtelprodukten und Wärmedämmlösungen in Rumänien.

25.11.2019 07:18

Logo des Bauchemiekonzerns Sika an einem Lastwagen des Unternehmens.

Bild: cash/fsc

Adeplast erzielt einen Jahresumsatz von 120 Millionen Franken und beschäftigt 460 Mitarbeitende, wie Sika am Montag mitteilte. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden.

Mit der Akquisition baue Sika die Position im lokalen rumänischen Bauchemie-Markt deutlich aus und erweitere die Produktionskapazitäten, heisst es weiter. Adeplast betreibt den Angaben zufolge vier moderne Produktionswerke, die den gesamten rumänischen Markt versorgen. Daneben verfügten die Werke über genügend Kapazität, um auch angrenzende Länder zu beliefern.

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145 kommen bald

hallo zusammen

wie seht ihr das? korrigiert es nun überall? CHF 145 wären bei mir sehr willkommen, damit ein einstieg wieder sinn machen würde

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