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Huawei verringert Abhängigkeit von US-Importen

Angesichts der Spionagevorwürfe westlicher Geheimdienste und des Handelsstreits zwischen den USA und China reduziert Huawei seine Abhängigkeit von US-Importen mit Hilfe weiterer eigener Produkte.

07.01.2019 14:41

Am Montag brachte der chinesische Technologiekonzern basierend auf einem Chipdesign der britischen Firma ARM einen neuen Chipsatz für Server auf den Markt und baut damit auch seine Position als Chipanbieter aus. Ein Huawei-Manager betonte, der Konzern wolle trotzdem an der Partnerschaft mit Intel festhalten.

US-Geheimdienste werfen Huawei vor, Verbindungen zur Regierung in Peking zu pflegen und vermuten, Ausrüstung oder Handys könnten für Spione eine Hintertür enthalten, um an Staats- oder Firmengeheimnisse zu gelangen. Deswegen haben Australien und Neuseeland das Unternehmen vom 5G-Ausbau ausgeschlossen. Auch andere Länder wollen auf den weltgrößten Netzwerkausrüster verzichten. Huawei weist solche Vorwürfe vehement zurück. Seit einiger Zeit konzentriert sich der Konzern verstärkt auf neue Geschäftsbereiche wie das Cloud Computing und Dienstleistungen für Unternehmen.

(Reuters)

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Nach Spionageverdacht in

Nach Spionageverdacht in Polen: Huawei trennt sich von Manager

Der chinesische Telekom-Riese Huawei hat sich von einem Manager getrennt, der in Polen unter Spionageverdacht festgenommen worden ist. In einer Mitteilung vom Sonntag distanzierte sich der Konzern von dem Mitarbeiter: "Die ihm vorgeworfenen Taten haben nichts mit dem Unternehmen zu tun." Der Vorfall habe Huawei in Verruf gebracht. So sei der Vertrag in Übereinstimmung mit den darin enthaltenen Bedingungen aufgehoben worden, hiess es. Der Konzern halte sich in allen Ländern an geltende Gesetze und Vorschriften.

13.01.2019 15:45

Nach polnischen Presseberichten wurde dem Manager vorgeworfen, mit chinesischen Geheimdiensten zusammengearbeitet zu haben. Die Behörden bestätigten am Freitag die Festnahme des Chinesen durch den Inlandsgeheimdienst ABW. Auch ein Pole sei festgenommen worden, sagte Stanislaw Zaryn, Sprecher des polnischen Geheimdienstkoordinators Mariusz Kaminski. Den Männern drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Der Chinese ist nach den Presseberichten der Vertriebsmanager von Huawei in Polen. Der zweite mutmassliche Spion sei ein ehemaliger hochrangiger ABW-Mitarbeiter im Bereich Cybersicherheit, der zuletzt für das Telekom-Unternehmen Orange arbeitete. Die Niederlassungen der beiden Firmen wurden von Ermittlern durchsucht. Die beiden Verdächtigen wurden am Dienstag festgenommen. Es wurde eine Untersuchungshaft von drei Monaten angeordnet.

Der weltweit tätige Netzwerkausrüster und Produzent von Handys und anderer Technologie muss sich gegen Vorwürfe besonders aus den USA wehren, wonach eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen angeblich ein Sicherheitsrisiko darstellt. Huawei hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen und die USA aufgefordert, Beweise dafür vorzulegen./lw/DP/nas

(AWP)

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Ermittlungen gegen Huawei in

Ermittlungen gegen Huawei in den USA

In den USA wird einem Zeitungsbericht zufolge gegen den weltweit führenden Telekomausrüster Huawei wegen Industriespionage ermittelt.

17.01.2019 06:53

Die Behörden untersuchen, ob der chinesische Konzern Firmengeheimnisse von US-Unternehmen ausgespäht hat, wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch berichtete. Eine Anklage könne bald erhoben werden. Unter Berufung auf Insider hiess es, es gehe unter anderem um die Technologie hinter einem Gerät, mit dem die Telekom-Tochter T-Mobile US Smartphones testet.

Reuters konnte den Bericht zunächst nicht bestätigen. Das Justizministerium und Huawei lehnten der Zeitung gegenüber eine Stellungnahme ab.

(Reuters)

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Huawei will noch 2019

Huawei will noch 2019 Marktführer bei Smartphones werden

Der chinesische Technologieriese Huawei könnte in diesem Jahr zum grössten Smartphone-Hersteller der Welt aufsteigen.

Aktualisiert um 11:25

"Auch ohne den US-Markt werden wir die Nummer eins in der Welt sein", sagte Richard Yu, Chef der Huawei-Sparte Verbraucherprodukte, auf einer Veranstaltung in Peking. "Ich glaube, frühestens in diesem Jahr, spätestens im nächsten Jahr." Damit äusserte sich Yu deutlich optimistischer zur Entwicklung der lange boomenden Branche, nachdem jüngst Weltmarktführer Samsung und auch Apple vor allem wegen einer nachlassenden Nachfrage nach den mobilen Alleskönnern in China vor schwierigeren Zeiten gewarnt hatten.

Huawei, der bei der Ausrüstung von Telekomnetzwerken bereits weltweit der Platzhirsch ist, steigerte 2018 seinen Umsatz im Privatkundengeschäft um 50 Prozent auf mehr als 52 Milliarden Dollar. Insgesamt lieferten die Chinesen 208 Millionen Mobiltelefone aus. Neuen Schwung verspricht sich Yu mit dem Verkauf eines faltbaren Smartphones, das frühestens ab April in den Schaufenstern liegen wird.

Spionagevorwürfe

"Unsere Kunden haben Vertrauen in uns", betonte Yu. "Es sind nur Politiker, die versuchen, Druck auf uns auszuüben." Der Hersteller von Telekommunikationsgeräten, dessen Angebotspalette von Antennen bis hin zu Mobiltelefonen reicht, sieht sich von mehreren Ländern mit Spionage-Vorwürfen konfrontiert. Westliche Geheimdienste unter Federführung der USA werfen Huawei vor, Verbindungen zur Regierung in Peking zu pflegen. Sie haben den Verdacht, deren Ausrüstung oder Handys könnten Spionen dazu dienen, an Staats- oder Firmengeheimnisse zu gelangen. Australien und Neuseeland haben Huawei inzwischen vom 5G-Mobilfunk-Ausbau ausgeschlossen. Die Bundesregierung prüft derzeit, ob sie den Netzwerkausrüster beim Aufbau der Infrastruktur des neuen Mobilfunkstandards 5G zulässt.

Unterdessen hat die Wohltätigkeitsorganisation des britischen Thronfolgers Prince Charles für benachteiligte Jugendliche angekündigt, künftig keine Spenden von Huawei mehr anzunehmen. "Derzeit akzeptieren wir keine neuen Spenden von Huawei im Hinblick auf öffentliche Bedenken", heisst es in einer Erklärung. Seit 2007 habe die Organisation 490'000 Pfund von dem chinesischen Konzern erhalten. Huawei weist die Spionagevorwürfe als haltlos zurück.

(Reuters)

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Anhörung zu Auslieferung von

Anhörung zu Auslieferung von Huawei-Finanzchefin verschoben

Die erste Anhörung im Auslieferungsverfahren gegen Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou in Kanada ist um einen Monat auf Anfang März verschoben worden. Damit soll die kanadische Justiz Zeit bekommen, den US-Auslieferungsantrag gründlich zu prüfen, wie ein Richter in Vancouver am Dienstag entschied.

30.01.2019 06:31

Ursprünglich war die erste Anhörung für den 6. Februar geplant. Sie soll jetzt am 6. März stattfinden. Die USA hatten ihren Auslieferungsantrag am Montag formell eingereicht. Kanadas Justizminister David Lametti warnte am Dienstag, das Verfahren könne "lange dauern".

Meng war Anfang Dezember auf Betreiben der USA in Vancouver festgenommen worden. Sie kam später gegen Zahlung einer Millionen-Kaution und gegen strenge Auflagen frei.

Die US-Justiz wirft der Tochter von Huawei-Gründer Ren Zhengfei Verstösse gegen die Iran-Sanktionen vor. Am Montag erhob das US-Justizministerium in dem Fall Anklage gegen den Smartphone- und Technologiekonzern, gegen Meng und gegen zwei Huawei-Tochterunternehmen. Der Fall Meng hat zu einer schweren diplomatischen Krise zwischen Kanada und China geführt und auch die Beziehungen zwischen Peking und Washington weiter belastet.

(AWP)

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Huawei-Chef: 'USA können uns

Huawei-Chef: 'USA können uns nicht vernichten'

Der chinesische Mobilfunkausrüster Huawei sieht sich durch die Boykottaufrufe aus den USA nicht gefährdet. "Er wird nicht passieren, dass die USA uns vernichten werden, sagte Konzern-Gründer Ren Zhengfei in einem TV-Interview mit der BBC. "Die Welt kann uns nicht den Rücken kehren, weil wir fortschrittlicher sind", sagte der Huawei-Präsident. Selbst wenn es den USA gelänge, mehr Länder davon überzeugen, Huawei vorübergehend nicht zu benutzen, könne sein Unternehmen die Geschäfte "jederzeit ein wenig zurückfahren.

19.02.2019 11:13

Ren Zhengfei stellte auch die wirtschaftspolitische Macht in der aktuellen Auseinandersetzung infrage: "Wenn die Lichter im Westen ausgehen, wird der Osten immer noch leuchten. Und wenn der Norden dunkel wird, gibt es immer noch den Süden. Amerika repräsentiert nicht die Welt. Amerika repräsentiert nur einen Teil der Welt."

Zuletzt hatte US-Vizepräsident Mike Pence am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz von einer Bedrohung durch Huawei und andere chinesische Telekommunikationsunternehmen gesprochen. Das chinesische Recht verlange von diesen, dem Sicherheitsapparat in Peking Zugriff auf alle Daten zu gewähren, die das Netzwerk oder die Geräte betreffen. "Wir müssen unsere kritische Telekom-Infrastruktur schützen", sagte Pence. Und die USA riefen alle Partner auf, wachsam zu sein und jedes Unternehmen abzulehnen, das die Integrität der Kommunikationstechnologie gefährden könnte, sagte der Vizepräsident.

In dem BBC-Interview machte Ren klar, dass der Kurs von Huawei auch nicht durch die Festnahme seiner Tochter Meng Wanzhou aufgeweicht werde. Die Financhefin von Huawei war am 1. Dezember auf Antrag der USA in Vancouver verhaftet worden. Das US-Justizministerium wirft der Managerin vor, illegale Geschäftsverbindungen zum Iran unterhalten und damit Handelssanktionen der USA umgangenen zu haben. Ausserdem wird sie beschuldigt, an einem versuchten Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen beteiligt gewesen zu sein. Ren wies die Anschuldigungen der USA gegen seine Tochter zurück und sprach von einem "politisch motiviertem Handeln", das nicht akzeptabel sei./chd/DP/jha

(AWP)

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Huawei-Finanzchefin verklagt

Huawei-Finanzchefin verklagt kanadische Behörden

Die in Kanada auf Betreiben der USA zwischenzeitlich festgenommene Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou hat die kanadischen Behörden verklagt.

04.03.2019 06:47

Die Spitzenmanagerin des chinesischen Smartphone- und Technologieriesen verlangt mit ihrer Zivilklage Anspruch auf Schadenersatz. Meng wirft den Behörden nach Angaben ihrer Anwälte vom Sonntag vor, bei ihrer Festnahme und Befragung in Vancouver ihre verfassungsmässigen Rechte verletzt zu haben. So sei Meng offiziell im Rahmen einer Routinekontrolle drei Stunden lang von Zollbeamten verhört worden - erst dann sei ihr mitgeteilt worden, dass sie verhaftet sei. Ausserdem hätten Zöllner während der Befragung ihre Smartphones und ihren Computer ausgewertet sowie ihr Gepäck durchsucht. Auch dadurch seien Mengs Rechte verletzt worden.

Die Zivilklage, mit der Meng Anspruch auf Schadenersatz erhebt, wurde den Anwälten zufolge am Freitag eingereicht. Sie richtet sich gegen Mitglieder der kanadischen Regierung, des Zolls und der Bundespolizei.

Die Huawei-Finanzchefin war Anfang Dezember auf Betreiben der USA bei einer Zwischenlandung in der westkanadischen Stadt Vancouver festgenommen worden. Sie kam später gegen Zahlung einer Millionen-Kaution und unter strengen Auflagen frei. Die US-Regierung wirft Meng Verstösse gegen die Iran-Sanktionen vor. Die Tochter von Huawei-Firmengründer Ren Zhengfei wurde deshalb Ende Januar zusammen mit ihrem Unternehmen vor einem Bundesgericht in New York angeklagt.

Am vergangenen Freitag stellte die kanadische Regierung die Weichen für eine Auslieferung Mengs in die USA. Das Justizministerium in Ottawa stellte formell fest, dass die Voraussetzungen für ein Auslieferungsverfahren erfüllt seien. China kritisierte das Vorgehen der kanadischen Behörden als politisch motiviert.

(SDA)

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Huawei eröffnet Zentrum für

Huawei eröffnet Zentrum für Cybersicherheit in Brüssel

Der chinesische Technologiekonzern Huawei hat am Dienstag ein neues europäisches Transparenzzentrum für Cybersicherheit in Brüssel eröffnet. Das derzeit von vielen Seiten in den Verdacht der Cyberspionage geratene Unternehmen will dort auch Regierungsbehörden, technischen Experten, Branchenverbänden und Normungsorganisationen eine Plattform bieten, um gemeinsam an künftigen Standards zu arbeiten. Vor allen dürfte Huawei damit aber auch die in Europa zuletzt gewachsenen Sicherheitsbedenken zerstreuen wollen.

05.03.2019 14:53

"Wir glauben, dass dies ein wirksames Modell ist, um Vertrauen für das digitale Zeitalter aufzubauen", sagte Huaweis stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender Ken Hu. Vertrauen müsse aber auf überprüfbaren Fakten anhand gemeinsamer Standards basieren. Das Vertrauen in Cybersicherheit sei "eine der grössten Herausforderungen, vor der die Welt im digitalen Zeitalter" stehe.

Zuletzt waren Sicherheitsbedenken gegen das chinesische Unternehmen auch in Brüssel gewachsen. EU-Digitalkommissar Andrus Ansip verwies darauf, dass chinesische Firmen gezwungen seien, mit staatlichen Geheimdiensten ihres Landes zusammenzuarbeiten. Dem Nachrichtenportal "Euraktiv" zufolge waren Ansip und Hu einen Tag vor der Eröffnung des Brüsseler Zentrums am Montag noch zu Gesprächen zusammengetroffen.

In dem neuen Zentrum in Brüssel will Huawei zudem die Kommunikation mit verschiedenen Interessengruppen über Sicherheitsstrategien und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erleichtern. Gemeinsam mit Industrie-Partnern sollen Sicherheitsstandards und Verifizierungsmechanismen entwickelt werden. Es ist das dritte europäische Zentrum des Unternehmens: In Deutschland betreibt das Unternehmen seit vergangenem Jahr in der Nähe von Bonn gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI ein Forschunglabor, in Paris unterhält Huawei seit 2016 ein Forschungszentrum für Mathematik./gri/DP/stk

(AWP)

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Chinas Aussenminister: USA

Chinas Aussenminister: USA wollen Huawei 'kleinmachen'

China sieht eine politische Kampagne der USA gegen den chinesischen Telekom-Riesen Huawei, mit der auch der technologische Aufstieg des Landes gebremst werden soll. Das Vorgehen gegen den Konzern sei "keineswegs ein reiner Justizfall, sondern ein absichtlicher politischer Schritt, um sie kleinzumachen", sagte Aussenminister Wang Yi am Freitag auf einer Pressekonferenz anlässlich der Jahrestagung des Volkskongresses in Peking.

08.03.2019 07:06

China werde "alle notwendigen Massnahmen" ergreifen, um die Interessen seiner Unternehmen und Bürger zu schützen. "Wir setzen uns nicht nur für die Interessen eines Unternehmens ein, sondern auch für die legitimen Recht einer Nation auf Entwicklung - und damit auch für die grundlegenden Rechte aller Länder, die die technologische Leiter hochklettern wollen", sagte Wang Yi.

Die USA unterstellen dem weltgrössten Netzwerk-Ausrüster, über seine Telekom-Produkte spionieren oder sabotieren zu können, ohne dass aber bisher Beweise dafür vorgelegt wurden. Auch drängen die USA andere Länder, etwa beim Ausbau ihrer Mobilnetze auf den superschnellen 5G-Standard keine Huawei-Anlagen zu benutzen.

Die US-Vorwürfe gehen noch weiter. Wegen Bankbetrugs bei der Umgehung der Sanktionen gegen den Iran haben die USA die Festnahme der Finanzchefin und Tochter des Konzerngründers, Meng Wanzhou, in Kanada erwirkt und fordern ihre Auslieferung. Zusätzlich werden dem Tech-Konzern Geldwäsche, Betrug, Verschwörung zur Behinderung der Justiz und Industriespionage vorgeworfen.

Umgekehrt zieht der Technologiekonzern jetzt gegen die US-Regierung vor Gericht, wie der amtierende Vorsitzende des Unternehmens, Guo Ping, am Vortag mitgeteilt hatte. Die Klage bei einem US-Bezirksgericht in Plano im Bundesstaat Texas richtet sich in erster Linie gegen ein Verbot, das Behörden in den USA den Kauf und Einsatz von Huawei-Technologie und Dienstleistungen untersagt./lw/DP/stw

(AWP)

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USA verschärfen Drohungen im

USA verschärfen Drohungen im Streit um Huawei-Beteiligungen

Im Streit um die Beteiligung des chinesischen Huawei-Konzerns am Aufbau von 5G-Mobilfunknetzen haben die USA mit Einschränkungen in der Zusammenarbeit innerhalb der Nato gedroht. Zuvor wollte Washington bereits die Kooperation beim Geheimdienst reduzieren.

14.03.2019 06:59

Sollte etwa Deutschland auf Huawei setzen und das 5G-Mobilfunknetz Teil der militärischen Kommunikationsnetze werden, werde die Nato auf diesem Weg nicht mehr mit den deutschen Kollegen kommunizieren, sagte der Kommandeur der Nato-Truppen in Europa, Curtis Scaparrotti, bei einer Anhörung im US-Kongress. "Für das Militär wäre dies ein Problem."

Huawei wird eine grosse Nähe zur chinesischen Regierung vorgehalten. In diesem Zusammenhang gibt es Bedenken, der Konzern könnte seine technischen Möglichkeiten im Telekommunikationsbereich für Spionageaktivitäten nutzen oder zur Verfügung stellen. Das Unternehmen weist aber alle Sicherheitseinwände zurück.

Die USA hatten zuvor bereits mit einer Einschränkung der Geheimdienstzusammenarbeit gedroht, falls Huawei am Aufbau des neuen Mobilfunkstandards 5G beteiligt werden sollte.

(AWP)

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Sind in den USA Geschäfte mit

Sind in den USA Geschäfte mit Huawei bald verboten?

Donald Trump wird diese Woche voraussichtlich per Dekret US-Unternehmen die Verwendung von Telekomausrüstung verbieten, die von Firmen hergestellt wird, von denen ein Risiko für die nationale Sicherheit ausgeht.

15.05.2019 07:04

Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Damit würde er den Weg für ein Verbot eben, das es untersagt, mit dem chinesischen Netzwerkausrüster und weltweit drittgrössten Smartphone-Hersteller Huawei Geschäfte zu machen, sagten drei US-Behördenvertreter, die in die Pläne eingeweiht sind. In dem Dekret selbst würden aber keine Firmen oder Länder konkret benannt. Es sei zudem möglich, dass die Unterzeichnung der präsidialen Anordnung noch einmal verschoben werde. Dies sei bereits ein paar Mal der Fall gewesen.

Das US-Präsidialamt und das Handelsministerium lehnten eine Stellungnahme ab. Huawei äusserte sich zunächst nicht.

Sollte Trump jedoch das Dekret unterschreiben, würde der Schritt in eine delikate Phase fallen. Der Handelskrieg zwischen den USA und China eskalierte zuletzt. Die Amerikaner beklagen unfaire Handelspraktiken der Chinesen. Huawei sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, mit seinen Produkten könnte Spionage für den chinesischen Staat betrieben werden. Die USA fordern deshalb auch den Ausschluss des Konzerns vom Aufbau der Funknetze für den ultraschnellen Mobilfunkstandard 5G. Huawei hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Über No-Spy-Abkommen mit Regierungen will das Unternehmen Sicherheitsbedenken zerstreuen.

(Reuters)

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USA gewähren 90 Tage Aufschub

USA gewähren 90 Tage Aufschub für Teil der Massnahmen gegen Huawei

(Ausführliche Fassung) - Die USA haben die strengen Massnahmen gegen den chinesischen Huawei-Konzern nach nur wenigen Tagen teilweise gelockert. Ab sofort gelte für 90 Tage eine Regelung, die einige Geschäfte mit Huawei erlaube, teilte das US-Handelsministerium in der Nacht zum Dienstag mit. Dabei geht es vor allem um die Versorgung bestehender Smartphone-Nutzer sowie den Betrieb von Mobilfunk-Netzwerken mit Huawei-Technik.

21.05.2019 07:00

Für Nutzer von Huawei-Smartphones bedeutet der Schritt unter anderem, dass Google in den drei Monaten die Telefone weiterhin in vollem Umfang mit Updates und Apps versorgen kann. Für die Verwendung von US-Technologie in neuen Produkten gilt die Lockerung nicht. Damit könnte Huawei künftige Smartphone-Modelle nach wie vor nicht mehr mit vorinstallierten Google-Diensten verkaufen können.

Ein zentraler Auslöser für den Aufschub dürfte gewesen sein, dass Huawei-Technik auch in vielen lokalen Mobilfunk-Netzen in den USA installiert ist und ihr Ausfall sie zum Erliegen bringen könnte.

Der Aufschub solle Betroffenen die Zeit geben, nach Alternativem zu suchen und sich auf die Änderungen einzustellen, erklärte die US-Regierung. Das Ministerium werde auswerten, ob die Regelung über 90 Tage hinaus verlängert werde.

Die USA hatten Huawei erst am Freitag auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. Wer US-Technik an Huawei verkaufen oder transferieren will, muss eine Lizenz erwerben. Diese kann laut US-Regierung verweigert werden, wenn Sicherheitsinteressen berührt sind.

Huawei ist ein führender Ausrüster von Mobilfunk-Netzen unter anderem in Europa und der zweitgrösste Smartphone-Anbieter der Welt. Das Unternehmen gab sich am Dienstag kampfeslustig. Die Einschränkungen seien von "geringer Bedeutung", sagte Huawei-Gründer Ren Zhengfei in einem Interview mit dem chinesischen Staatssender CCTV und anderen chinesischen Medien am Dienstag. Huawei sei auf alles vorbereitet. Die US-Politiker unterschätzten die Kraft des chinesischen Konzerns.

Huawei sei in der Lage, seine eigenen Chips zu fertigen. "Wir können die gleichen Chips bauen wie US-Anbieter", sagte Ren. Das bedeute jedoch nicht, dass man keine US-Chips mehr kaufen wolle. In "friedlichen Zeiten" komme die Hälfte der von Huawei verbauten Chips aus den USA, die andere Hälfte stelle man selbst her. Auch versprach Ren, dass es durch die US-Sanktionen keine Verzögerungen bei der Auslieferung von Ausrüstung für den superschnellen 5G-Datenfunk geben werde. Huawei sei allen anderen Anbietern bei der Technik um zwei bis drei Jahre voraus.

Google bezeichnete Zhengfei als ein "gutes Unternehmen", das verantwortungsvoll agiere. Man sei mit dem US-Konzern im Gespräch über eine Lösung.

Huawei wird von den US-Behörden verdächtigt, seine unternehmerische Tätigkeit zur Spionage für China zu nutzen. Beweise dafür wurden bislang nicht öffentlich gemacht. Die USA drängen aber auch andere westliche Länder wie Deutschland, Huawei von den Netzen für den neuen superschnellen Mobilfunk-Standard 5G fernzuhalten. Huawei wies die US-Vorwürfe stets zurück./jac/DP/fba

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Mehr Probleme für Huawei:

Mehr Probleme für Huawei: Japans Firmen beugen sich US-Sanktionen

(Ausführliche Fassung) - Der chinesische Huawei-Konzern verliert durch die US-Sanktionen auch Zugang zu Technologie aus anderen Ländern. So stoppte der japanische Elektronik-Riese Panasonic am Donnerstag die Lieferungen einiger Bauteile an den Netzausrüster und Smartphone-Anbieter. Hintergrund ist die US-Regelung, dass Produkte aus anderen Ländern ebenfalls amerikanischen Exportkontrollen unterliegen können, wenn mehr als 25 Prozent ihres Werts aus den USA kommen.

23.05.2019 13:43

Panasonic teilte mit, man müsse "Transaktionen mit Huawei" und 68 Tochterfirmen der Chinesen, die von den Sanktionen der US-Regierung betroffen sind, "suspendieren". Geprüft werde, welche Produkte im einzelnen unter die US-Sanktionen fallen könnten. Im vergangenen Jahr hatte Huawei Komponenten im Wert von rund sechs Milliarden Dollar von japanischen Unternehmen wie Panasonic erhalten.

60 Millionen Smartphones

Huawei verkaufte allein im ersten Quartal dieses Jahres 60 Millionen Smartphones. Bricht der Absatz als Folge der US-Sanktionen ein, wird das auch gravierende Folgen für bisherige Huawei-Zulieferer haben, die nicht direkt von den Einschränkungen betroffen sind. So könnte dadurch zum Beispiel Geschäft für den japanischen Sony -Konzern wegbrechen, der Kamerasensoren an Huawei liefert.

Auch japanische Mobilfunk-Betreiber legten den Verkauf neuer Huawei-Geräte auf Eis oder wollen keine neuen Aufträge mehr annehmen - aus Sorge, dass Google Dienste wie Android für den chinesischen Konzern nicht mehr zur Verfügung stellen könnte. Zuvor hatten bereits britische Mobilfunk-Anbieter den Vertrieb von Huawei-Smartphones zum anstehenden Start der superschnellen 5G-Netze abgesagt.

Die USA hatten Huawei vergangene Woche auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. US-Präsident Donald Trump begründete seine Schritte mit Sicherheitsbedenken gegen Technik aus China. Auch da die Vorwürfe bislang nicht konkret belegt wurden, sehen viele Experten die Sanktionen im Kontext des Handelskonfliktes zwischen den USA und China.

Gefährlicher Präzedenzfall

Ein ranghoher Huawei-Manager nannte das Vorgehen der USA am Donnerstag einen "gefährlichen Präzedenzfall". Die Sanktionen stünden im Widerspruch zu den Werten der internationalen Geschäftswelt, sagte der stellvertretende Vorsitzender von Huawei, Hu Houkun, in Potsdam bei einer Konferenz des Hasso-Plattner-Instituts (HPI).

"Die US-Regierung erlegt Huawei sehr unfaire Einschränkungen auf, auf der Grundlage unbegründeter Anschuldigungen", sagte Hu. Sein Unternehmen habe darauf reagieren können. "Aber wer weiss, was als nächstes kommt, wenn sich dieses Verhalten so fortsetzt?" Heute gehe es gegen Huawei, "morgen könnten es Ihre Branche, Ihr Unternehmen und Ihre Verbraucher sein."

Hu lobte, dass Deutschland und andere europäische Staaten den USA nicht folgten. Statt Gefühlsentscheidungen brauche es klare Sicherheitsstandards und unabhängige Überprüfungen für Unternehmen.

Regierungskritik

Kritik am Vorgehen der USA äusserte erneut auch die chinesische Regierung. "Die beste Reaktion auf das Mobbing der USA ist, wenn chinesische Unternehmen weiter wachsen und sich entwickeln", sagte Gao Feng, ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums.

Washington habe "die vitalen Interessen der relevanten Unternehmen und Länder verletzt", sagte Lu Kang, ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums. Im zuletzt eskalierten Handelsstreit sei Peking bereit zurück an den Verhandlungstisch zu kehren. "China ist offen für einen Dialog, aber Aufrichtigkeit ist unabdingbar", sagte der Sprecher weiter.

Für Huawei wird die Luft durch die Einschränkungen dünner. US-Chiphersteller, die wichtige Zulieferer von Huawei sind, können demnach nur noch eingeschränkt Geschäfte mit den Chinesen machen. Zudem erschweren die US-Massnahmen für Huawei den Zugang zum Google-System Android.

Auch der britische Chipdesigner ARM, der zum japanischen Konzern Softbank gehört, stellte nach Informationen der BBC die Geschäftsbeziehungen zu Huawei ein. Ohne eine Lizenz der Briten dürfte Huawei keine Prozessoren auf ARM-Basis entwickeln. Huaweis eigene Kirin-Prozessoren für Mobiltelefone basieren auf der ARM-Architektur. Eine Sprecherin des taiwanischen Chip-Fertigers TSMC sagte unterdessen der "Financial Times", dass die Firma weiterhin Huawei beliefern werde./ln/DP/fba

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Trump will Huawei-Konflikt

Trump will Huawei-Konflikt mit Handelsabkommen lösen

US-Präsident Donald Trump will die US-Beschwerden gegen den chinesischen Telekomausrüster Huawei im Rahmen eines Handelsabkommens mit China lösen.

24.05.2019 01:31

Zugleich sagte er aber am Donnerstag, von einem militärischen Standpunkt aus sei das Unternehmen "sehr gefährlich". Trump stellte zudem eine rasche Lösung des Handelsstreits in Aussicht. Zwar wurden nach dem Ende der jüngsten Verhandlungsrunde vor zwei Wochen keine weiteren Gespräche mehr vereinbart. Trump könnte jedoch seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping beim G20-Gipfel in Japan Ende Juni treffen.

Das US-Handelsministerium hat Huawei und weitere 70 Firmen auf eine schwarze Liste gesetzt. Huawei ist der weltweit größte Netzwerkausrüster. Trump wirft Huawei vor, dass mit dessen Produkten Spionage für China betrieben werden kann. Der Konzern weist dies zurück. Der Streit hat weltweit für Verunsicherung an den Aktienmärkten gesorgt.

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Huawei will in der Schweiz

Huawei will in der Schweiz investieren

Der chinesische Technologiekonzern Huawei will in der Schweiz gross in die Forschung investieren. Geplant sind Investitionen für hunderte Forschende in der Schweiz.

23.05.2019 23:12

"Wir sprechen im Moment von eintausend Forschenden, die wir in der Schweiz beschäftigen werden", sagte Felix Kamer, Vize-Chef Schweiz bei Huawei, am Donnerstag gegenüber der "Tagesschau" von SRF. Die Gelder sollen dafür in "eines oder wahrscheinlich mehrere neue Zentren fliessen", führte Kamer gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA weiter aus. Es seien auch Formen der Zusammenarbeit möglich. Zu einem möglichen Zeitrahmen äusserte sich der Manager aber nicht.

Zunächst müssten die Forschungsthemen definiert werden. Dabei stünden Kompetenzen im Fokus, bei denen die Schweiz führend sei und die für Huawei mittelfristig relevant seien. "Wir suchen dies konkret in Physik, Computerwissenschaften, Nanotechnologie, Materialwissenschaften und weiteren Naturwissenschaften", sagte Kamer weiter.

Standort Schweiz vorteilhaft

Die neutrale und stabile Schweiz sei mit ihren technischen Hochschulen für die Forschenden sehr vorteilhaft. Allerdings will Huawei nicht nur in der Schweiz investieren. So werde zudem in Paris in ein Institut für Industrial Design investiert, weil Paris die Stadt der Mode sei. In London gehen den Angaben zufolge Gelder in ein Kompetenzzentrum für globale Finanzen und in Mailand flössen Investition in eine Institution für Richtstrahl-Technologie.

Huawei ist derzeit international unter Druck. Nachdem US-Präsident Donald Trump Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt hatte, wird der chinesische Konzern von wichtigen Projekten abgeschnitten. Auf Druck der US-Regierung stellt etwa der Google-Konzern die Geschäftsbeziehungen zu Huawei ein. Die Internetfirma versorgt den Hardwarehersteller künftig nicht mehr mit seiner Software wie dem Betriebssystem Android.

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Huawei-Chef lehnt

Huawei-Chef lehnt Vergeltungsmassnahmen gegen Apple ab

Huawei-Chef Ren Zhengfei hält Vergeltungsmassnahmen Chinas gegen Apple für unwahrscheinlich.

27.05.2019 05:49

"Das wird erstens nicht geschehen, und wenn das doch passieren sollte, werde ich der erste sein, der dagegen protestiert", sagte er der Agentur "Bloomberg".

Der Huawei-Gründer räumte ein, dass die Exportbeschränkungen durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump den zweijährigen Vorsprung, den sich der chinesische Netzwerkausrüster und Handyhersteller gegenüber der Konkurrenz aufgebaut hat, beeinträchtigen könnte. Er betonte jedoch, dass Huawei entweder seine Chipversorgung erhöhen oder Alternativen finden werde, um bei Smartphones und 5G vorne zu bleiben.

Mehr zum Thema:

Apple droht ein Gewinneinbruch von 30 Prozent

Die USA hatten Huawei vor wenigen Tagen auf eine schwarze Liste gesetzt, die es US-Firmen untersagt, mit dem Unternehmen Geschäfte zu tätigen. Trump wirft dem Konzern vor, dass mit seinen Produkten Spionage für den chinesischen Staat betrieben werden kann. Huawei weist das zurück.

(Reuters)

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Huawei-Chef zieht über Trump

Huawei-Chef zieht über Trump her

Nach den US-Sanktionen gegen den chinesischen Huawei-Konzern hat dessen Chef Ren Zhengfei US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. "Ich sehe seine Tweets und finde es lächerlich, weil sie sich widersprechen", sagte Ren Zhengfei in einem am Montag veröffentlichten Interview der Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

27.05.2019 13:25

Der Chef des Smartphone-Anbieters und Netzwerk-Ausrüsters bezog sich dabei auf eine Äusserung von Trump, wonach die gegen Huawei verhängten Strafen auch Teil der Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen China und den USA werden könnten. Ren Zhengfei fragte, wie sein Konzern mit dem Handelsstreit zusammenhänge und nannte Trumps Vorschlag einen "grossen Witz".

Die USA hatten Huawei zuvor auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. Trump begründete seine Schritte mit Sicherheitsbedenken gegen Technik aus China.

Auch da die Vorwürfe bislang nicht konkret belegt wurden, sehen viele Experten die Sanktionen im Kontext des Handelskonfliktes zwischen den USA und China.

Vorwürfe des Technologiediebstahls wies Ren Zhengfei in dem Interview zurück. "Wir sind den USA voraus", sagte er: "Wenn wir zurückliegen würden, müsste Trump uns nicht so heftig angreifen."

Kritisch äusserte sich Ren Zhengfei zu der Möglichkeit, dass China als Vergeltung den US-Konkurrenten Apple ins Visier nehmen könnte. "Das wird erstens nicht passieren. Und wenn es doch passieren sollte, werde ich der erste sein, der dagegen protestiert", sagte er. Apple sei für ihn ein Lehrer, der in Führung sei. "Warum würde ich als Schüler gegen meinen Lehrer vorgehen? Niemals", sagte Ren Zhengfei. Huawei hatte jüngst Apple vom zweiten Platz in der Rangliste der grössten Smartphone-Anbieter nach verkauften Stückzahlen verdrängt./jpt/DP/fba

(AWP)

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Huawei macht in Spanien bei

Huawei macht in Spanien bei 5G-Start mit

Der von den USA auf eine schwarze Liste gesetzte Huawei-Konzern wird in Spanien eine wichtige Rolle beim Start des superschnellen 5G-Mobilfunks spielen. Vodafone España werde am 15. Juni in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen 5G-Netze in 15 Städten des Landes in Betrieb nehmen, kündigte der Präsident des Mobilfunk-Anbieter, Antonio Coimbra, am Montag an. Neben Huawei werde auch das schwedische Unternehmen Ericsson die Hardware für das Datennetz zur Verfügung stellen.

11.06.2019 07:48

Spanien gehört damit zu den ersten Ländern in Europa mit einem kommerziellen 5G-Netz und folgt unter anderem auf Grossbritannien. In Deutschland läuft immer noch eine festgefahrene Auktion für passende Mobilfunk-Frequenzen, die schon seit Wochen andauert. Es gibt bisher nur wenige Modelle von 5G-Smartphones, zugleich geht man aber auch davon aus, dass die Technologie zunächst vor allem für industrielle Anwendungen wie vernetzte Maschinen interessant sein wird.

Huawei ist ein führender Ausrüster von Mobilfunk-Netzen unter anderem in Europa und zugleich der zweitgrösste Smartphone-Anbieter der Welt. Die USA hatten den chinesischen Telekom-Riesen Mitte Mai auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. Washington befürchtet, Huawei könnte für Peking spionieren und macht auch Druck auf andere westliche Länder, keine Huawei-Technik beim 5G-Ausbau zu verwenden. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück./er/DP/zb

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Huawei nimmt Abstand von

Huawei nimmt Abstand von ambitionierten Verkaufszielen

Der chinesische Netzwerkausrüster hat sich von seinen ambitionierten Verkaufszielen distanziert.

11.06.2019 05:59

Das Unternehmen benötige mehr Zeit, um zum weltgrößten Smartphone-Hersteller aufzusteigen, sagte ein hochrangiger Huawei-Manager bei einer Branchenmesse in Schanghai. Gründe nannte er nicht.

Das Unternehmen wollte ursprünglich im vierten Quartal sein Vorhaben erreicht haben. Derzeit verkauft Huawei den Angaben des Managers zufolge 500'000 bis 600'000 Smartphones pro Tag. Zu den Konkurrenten zählen Samsung Electronics und Apple.

Die US-Regierung hatte Huawei vor kurzem auf eine schwarze Liste gesetzt. Damit wird US-Firmen untersagt, mit dem chinesischen Unternehmen Geschäfte zu tätigen. US-Präsident Donald Trump wirft dem weltgrößten Netzwerkausrüster vor, dass mit dessen Produkten Spionage für den chinesischen Staat betrieben werden kann. Huawei weist das zurück.

(Reuters)

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Huawei erwartet starken

Huawei erwartet starken Umsatzrückgang wegen US-Sanktionen

(Ausführliche Fassung) - Huawei stellt sich wegen der US-Sanktionen gegen den chinesischen Konzern auf einen starken Geschäftsrückgang ein. Der Umsatz werde in den kommenden zwei Jahren jeweils um 30 Milliarden Dollar (26,8 Mrd Euro) unter den Vorhersagen liegen, sagte Huawei-Chef Ren Zhengfei am Montag im südchinesischen Shenzhen. Allein das internationale Smartphone-Geschäft werde in diesem Jahr um 40 Prozent schrumpfen. Im vergangenen Jahr hatte der Netzwerk-Ausrüster und Smartphone-Anbieter umgerechnet gut 100 Milliarden Dollar Umsatz gemacht.

17.06.2019 11:53

Die USA hatten Huawei im Mai auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. Trump begründete seine Schritte mit Sicherheitsbedenken gegen Technik aus China. Da die Vorwürfe bislang nicht konkret belegt wurden, sehen viele Experten die Sanktionen im Kontext des Handelskonflikts zwischen den USA und China.

Ren Zhengfei sagte, er habe nicht erwartet, dass die US-Regierung solche "extremen Massnahmen" und "ein breites Spektrum von Massnahmen" gegen Huawei ergreifen werde, einschliesslich der Einschränkung der Zusammenarbeit des Unternehmens mit US-Universitäten.

Huawei werde aber in ein paar Jahren gestärkt aus seinen Schwierigkeiten hervorgehen, so der 74 Jahre alte Konzerngründer weiter: "Ich denke, wir können auf keinen Fall zu Tode geprügelt werden."

Für Huawei wird die Luft durch die Einschränkungen dünner. US-Chiphersteller, die wichtige Zulieferer sind, können kaum noch Geschäfte mit den Chinesen machen. Zudem erschweren die US-Massnahmen für Huawei den Zugang zum Google -System Android. Die Chinesen hatten deshalb angekündigt, ein eigenes Betriebssystem für Smartphones auf den Weg bringen zu wollen. Bis Mitte August werden nach einer Ausnahmegenehmigung zumindest bereits verkaufte Android-Smartphones mit allen Google-Updates versorgt. Der Internet-Konzern setzt sich laut einem Medienbericht für eine Verlängerung ein.

"Alle diese amerikanischen Unternehmen haben Geschäftsintegrität und Ethik", sagte Ren mit Bezug auf Zulieferer wie Google oder den US-Chiphersteller Qualcomm. "Die gegenwärtigen Rückschläge sind nicht auf die amerikanischen Unternehmen zurückzuführen, sondern auf unterschiedliche Sichtweisen bestimmter Politiker."

Trotz der Krise werde Huawei seine Mitarbeiterzahl nicht wesentlich reduzieren, versicherte Ren Zhengfei. Eine "Geschäftskonsolidierung" sei aber im Gange.

Huawei ist der zweitgrösste Smartphone-Anbieter nach Samsung und spielt als grosser Netzwerkausrüster eine wichtige Rolle beim Start des superschnellen 5G-Mobilfunks. Mit der Begründung, dass Huawei für Peking spionieren könnte, macht Washington Druck auf andere westliche Länder, keine Huawei-Technik beim 5G-Ausbau zu verwenden. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück.

Der Umsatz des Konzerns hatte im vergangenen Jahr noch deutlich um 19,5 Prozent auf umgerechnet rund 95 Milliarden Euro (721 Mrd Yuan) zugelegt. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 25 Prozent auf umgerechnet rund 7,8 Milliarden Euro (59,3 Mrd Yuan)./jpt/DP/mis

(AWP)

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Huawei verliert US

Huawei verliert US-Gerichtsstreit um Geschäftsgeheimnisse

Der chinesische Telekom-Ausrüster hat einen US-Gerichtsstreit um den angeblichen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen verloren.

27.06.2019 02:12

Das Bezirksgericht in Sherman (US-Bundesstaat Texas) sprach den US-Chipentwickler CNEX Labs vom Vorwurf frei, sich Huaweis Geschäftsgeheimnisse angeeignet und Mitarbeiter abgeworden zu haben. 

(Reuters)

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Huawei streicht Jobs in den

Huawei streicht Jobs in den USA

Der chinesische Netzwerkausrüster und Handy-Hersteller Huawei will einem Zeitungsbericht zufolge in den USA Hunderte Mitarbeiter entlassen.

14.07.2019 08:23

Betroffen seien Angestellte der auf Forschung und Entwicklung spezialisierten Tochterfirma Futurewei Technologies, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Hunderte Stellen könnten demnach gestrichen werden.

Aus China stammenden Angestellten sei angeboten worden, auf Posten in der Heimat zu wechseln. Futurewei Technologies beschäftigt der Zeitung zufolge 850 Mitarbeiter in mehreren US-Städten. Huawei war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die US-Regierung hat Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt und dies damit begründet, dass die Technologie des Unternehmens zur Spionage in den USA verwendet werden könnte. Damit ist es US-Firmen untersagt, mit dem chinesischen Konzern Geschäfte zu tätigen.

Huawei weist die Vorwürfe zurück. Das Verkaufsverbot belastet das Geschäft: Huawei strich unlängst seine Umsatzprognose für das laufende und das kommende Jahr zusammen.

(Reuters)

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Huawei-Verkäufe ziehen nach

Huawei-Verkäufe ziehen nach Entspannung im Handelskrieg wieder an

Der wegen US-Sanktionen unter Druck geratene chinesische Technologiekonzern Huawei sieht sich wieder auf Kurs. "Es gab einen Rückschlag am Markt, der Kunde hat gezögert, aber der Markt hat sich wieder erholt", sagte der Vizechef von Huawei Deutschland, David Wang, am Dienstag in Düsseldorf mit Blick auf Europa und Deutschland. Die Verkäufe hätten "wesentlich" angezogen. Im Mai hatten die USA die Firma auf eine schwarze Liste gesetzt und die Huawei-Geschäfte mit US-Firmen damit erschwert. Später lockerte Washington die Zügel etwas, wodurch die Versorgung der Handys durch Google mit neuen Android-Versionen vorerst gesichert sein könnte.

16.07.2019 11:06

Huawei hat in Deutschland nach eigenen Angaben 2600 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr machte der Konzern hierzulande einen Umsatz von umgerechnet 2,4 Milliarden US-Dollar (2,1 Milliarden Euro) - vor allem durch Smartphone-Verkäufe und die Ausstattung von Netzwerken.

Der chinesische Konzern wird nach Branchenschätzungen eine grosse Rolle spielen beim Mobilfunkausbau für den ultraschnellen Standard 5G - als Netzwerkausstatter ist Huawei globaler Marktführer. Konkurrenten sind Ericsson und Nokia . Man habe weltweit 54 Verträge für 5G-Netzwerke abgeschlossen, die Hälfte davon in Europa - etwa in Grossbritannien, Spanien und der Schweiz, sagte Wang. Im Rahmen dieser Verträge seien bereits 150 000 5G-Stationen ausgeliefert worden. Angaben zu Deutschland machte Wang nicht. "Wir sind fest davon überzeugt, dass Huawei zu einer besseren 5G-Umgebung beitragen kann."/wdw/DP/fba

(AWP)

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Huawei streicht Hunderte

Huawei streicht Hunderte Stellen in den USA

Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei streicht in den USA einen Grossteil der Stellen seiner Forschungstochter. Von dem Stellenabbau beim Unternehmen Futurewei seien direkt 600 Mitarbeiter betroffen, teilte Huawei am Dienstag auf Nachfrage mit.

23.07.2019 10:45

Der Schritt sei demnach wegen der "Einschränkung des Geschäftsbetriebs durch das US-Handelsministerium" notwendig geworden. Im Mai hatten die USA das Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt und US-Firmen Geschäfte mit Huawei erschwert. Später lockerte Washington die Zügel etwas.

"Entscheidungen wie diese sind nie leicht zu treffen", teilte Huawei zu den angekündigten Jobstreichungen mit. Berechtigten Mitarbeitern würden Abfindungspakete angeboten. Futurewei werde weiterhin in der USA tätig sein.

Die USA werfen China Spionage über staatlich gelenkte Industrieunternehmen vor. Nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump könnte Huawei in solch eine Praxis von Peking eingebunden sein. Die Firma aus Shenzhen bei Hongkong hat entsprechende Vorwürfe stets kategorisch zurückgewiesen./jpt/DP/jha

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Trump will rasch über

Trump will rasch über Geschäfte mit Huawei entscheiden

US-Präsident Donald Trump hat eine baldige Entscheidung über eine Wiederaufnahme der Geschäfte heimischer Unternehmen mit dem chinesischen Technologiekonzern Huawei angekündigt.

23.07.2019 08:59

Er werde darüber "rechtzeitig" befinden, sagte Trump am Montag (Ortszeit) bei einem Treffen mit den Chefs grosser US-Technologiekonzerne wie Cisco, Intel und Alphabet in Washington. Der weltweit grösste Hersteller von Telekommunikationsgeräten steht sei Mai auf einer schwarzen Liste der USA.

Seither ist es US-Unternehmen verboten, ohne spezielle Genehmigung Teile und Komponenten an Huawei zu verkaufen. Trump signalisierte aber im Juni, dass die Verkäufe wieder aufgenommen werden könnten. Die Manager der US-Konzerne hätten ihre "starke Unterstützung" für nationale Sicherheitsbeschränkungen bekundet, erklärte das Weisse Haus. Die USA befürchten nach eigenen Angaben, dass der Telekomausrüster Spionage ermöglicht. Huawei weist dies zurück.

(Reuters)

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Zeitung: Neue US-Ermittlungen

Zeitung: Neue US-Ermittlungen gegen Handy-Hersteller Huawei

Gegen den chinesischen Handy-Hersteller und Netzwerkausrüster Huawei Technologies sind in den USA neue Ermittlungen eingeleitet worden. Dem Konzern werde vorgeworfen, über Jahre hinweg geistiges Eigentum von Einzelpersonen und Unternehmen gestohlen zu haben.

30.08.2019 06:31

Dies berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Auch soll Huawei gezielt Mitarbeiter von Konkurrenten abgeworben haben. Die Ermittlungen dürften damit über die bereits laufenden Untersuchungen hinausgehen, so die Zeitung weiter.

Das US-Justizministerium beschuldigt das Unternehmen, gegen Iran-Sanktionen verstossen zu haben. Doch auch US-Präsident Donald Trump geht im Handelsstreit mit China gegen den Netzwerkausrüster vor. Er fürchtet nach eigenen Angaben, dass Huawei-Technik der chinesischen Regierung zur Spionage dienen könnte. Der Konzern weist dies zurück. Die Staatsanwaltschaft in New York lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht des "Wall Street Journal" ab. Bei Huawei war zudem für eine Reaktion zunächst niemand zu erreichen.

(AWP)

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USA warben angeblich Huawei

USA warben angeblich Huawei-Mitarbeiter für Werksspionage an

Die US-Regierung hat nach Aussagen von Huawei Mitarbeiter des chinesischen Telekom-Ausrüsters zum Sammeln und dem Verrat von Werksgeheimnissen ermuntert.

04.09.2019 06:49

Die amerikanische Regierung soll ihre gerichtlichen und administrativen Befugnisse sowie andere Mittel eingesetzt haben, um die Geschäfte von Huawei und Partnern zu untergraben, teilte der weltweit zweitgrösste Smartphone-Hersteller am Dienstag mit. Unter anderem sollen die US-Strafverfolgungsbehörden versucht haben, sowohl aktuelle als auch ehemalige Huawei-Mitarbeiter zu ermuntern, sich gegen das Unternehmen zu wenden.

Laut einem Huawei-Dokument, das von Reuters gesehen wurde, sind acht Mitarbeiter, darunter mehrere US-Bürger, von den Vorfällen betroffen gewesen. Sie sollen alle mittlere bis hohe Führungskräfte seien. Der jüngste Vorfall soll sich am 28. August ereignet haben, als ein Mitarbeiter des US-Büros von Huawei das Unternehmen über einen Besuch der Bundespolizei FBI informierte und die Person bat, ein Informant zu werden.

Seit Anfang dieses Jahres seien mindestens drei US-Mitarbeiter von den US-Strafverfolgungsbehörden kontaktiert worden, heiss es in dem Huawei-Papier. Huawei lieferte keine Beweise für seine Anschuldigungen und sagte, dass die Mitarbeiter Anwerbeversuche gemeldet hätten.

Untersuchungen im Einklang mit Gesetz

Ein Sprecher des US-Justizministeriums sagte, man äussere sich nicht zu konkreten Untersuchungen. Aber grundsätzlich stünden die Untersuchungsmethoden des Ministeriums im Einklang mit den Gesetz.

Washington hat Huawei im Mai auf eine Verbotsliste aufgenommen, wodurch der Konzern den Zugang zu wichtigen US-Komponenten und -Technologien und Google-Apps zu verlieren droht.

Das US-Justizministerium beschuldigt das Unternehmen, gegen Iran-Sanktionen verstossen zu haben. Auch Präsident Donald Trump geht im Handelsstreit mit China gegen den Netzwerkausrüster vor. Er fürchtet nach eigenen Angaben, dass Huawei-Technik der chinesischen Regierung zur Spionage dienen könnte. Ende August sind dem "Wall Street Journal" zufolge in den USA neue Ermittlungen wegen des Verdachts auf Technologie-Diebstahl gegen Huawei eingeleitet worden. Der Konzern wies alle Vorwürfe zurück.

(Reuters)

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Huawei schweigt zur

Huawei schweigt zur Verfügbarkeit seines neuen Spitzen-Smartphones

(neu: weitere Details) - Huawei hat am Donnerstag sein neues Top-Smartphone Mate 30 vorgestellt - dabei aber keine Angaben zur Verfügbarkeit der Geräte gemacht. Zugleich wurden bei der Präsentation in München nur Euro-Preise der Geräte genannt, was zumindest auf Pläne für eine Markteinführung in Europa hinweist. Die Geräte erscheinen - wir schon zuvor bekannt wurde - wegen der Sanktionen der US-Regierung ohne vorinstallierte Google -Apps.

19.09.2019 17:57

Der Chef des Huawei-Verbrauchergeschäfts, Richard Yu, betonte in dieser Situation, die Mate-30-Smartphones seien Konkurrenz-Modellen von Apple oder Samsung überlegen, etwa bei der Geschwindigkeit des 5G-Datenfunks oder der Batterieleistung. Um die Lichtstärke der verbauten Vierfachkamera von Leica zu demonstrieren, präsentierte Yu auf der Bühne das Nachtbild einer Berglandschaft - als Vergleichsbild von einem Samsung Galaxy Note 10 war nur ein schwarzes Viereck zu sehen. Dabei wurde auch deutlich, wie sich Huawei an ein Leben ohne Google anpasst: "Man braucht keine anderen Foto-Apps".

Als Alternative zu Googles App-Plattform Play Store präsentierte Huawei seine eigene "App Gallery". Huawei muss es schaffen, dafür die

App-Entwickler zu gewinnen. Der Konzern will eine Milliarde Dollar investieren, um das eigene App-Ökosystem anzukurbeln. Analystin Annette Zimmermann von der Marktforschungsfirma Gartner zeigte sich jedoch sehr skeptisch zu den Aussichten. Ohne Google-Apps habe das Gerät kaum Marktchancen in Deutschland und Europa, sagte sie.

Dabei zeigte Huawei durchaus einige innovative Funktionen. So nutzt das Mate 30 eine Gesichtserkennung, um vertrauliche Benachrichtigungen nur dann einzublenden, wenn sein Nutzer darauf blickt. Taucht eine andere Person im Blickfeld des Telefons auf, werden die Informationen wieder versteckt. Ausserdem wechselt die Bildschirmorientierung automatisch, weil die Kamera dafür auf die Position des Gesichts achtet.

Die Akkus des Mate 30 sollen schnell aufgefüllt werden können: Das Ladegerät mit Kabel hat eine Leistung von 40 Watt und das drahtlose dafür ungewöhnlich hohe 27 Watt. Für schnellen Datenfluss sollen 14 5G-Antennen sorgen. Das alles hat seinen Preis: Die 5G-Version des Mate 30 soll 1199 Euro kosten. Der Preis des Basismodells wurde auf 799 Euro angesetzt und beim Mate 30 Pro sind es 1099 Euro. Das Telefon läuft mit der neusten quelloffenen Version 10 des Google-Betriebssystems Android, auf die Huawei weiterhin zugreifen kann. Auf den Vorführgeräten in München waren aber beispielsweise gar keine Kartenanwendungen installiert, auch keine Alternativen zu Google Maps wie Here.

Neben den Smartphones kündigte Huawei auch einen Fernseher und neue Computer-Uhren an. Diese sollen im Oktober auf den Markt kommen. Beim Mate 30 nannte Huawei unterdessen weder einen Termin noch die Länder. Yu bestätigte auch, dass das Auffalt-Smartphone Mate X im Oktober zunächst nur in China auf den Markt kommen wird.

Huawei präsentierte auch seinen Service HiCar, über den man die Mate-30-Smartphones mit Infotainment-Systemen im Auto verbinden und einige Funktionen des Fahrzeugs vom Telefon aus steuern können soll. Als Beispiel diente ein Volvo-Modell - Huawei machte aber keine Angaben dazu, welche Autohersteller die Plattform unterstützen. Im vernetzten Zuhause setzt Huawei für das Zusammenspiel verschiedener Geräte wiederum auf die eigene Plattform HiLink./so/DP/stw

(AWP)

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Huawei will Produktion in

Huawei will Produktion in Europa ausbauen

Chinas Smartphone-Hersteller Huawei will neue Produktionsstätten in Europa bauen. Der Standort soll Befürchtungen zerstreuen, dass die Ausrüstung von China für Spionage genutzt werden könnte, berichtet die kanadische Tageszeitung "Globe and Mail" unter Berufung auf ein Interview mit Huawei-Gründer Ren Zhengfei.

03.12.2019 06:48

Zudem werde Huaweis "Zentrum für Forschung und Entwicklung aus den USA nach Kanada verlagert", wurde er in dem Bericht zitiert.

Um die Beteiligung des chinesischen Huawei-Konzerns am Aufbau der 5G-Netze tobt seit Monaten eine hitzige Debatte. Insbesondere die USA versuchen mit allen Mitteln, Huawei aussen vor zu lassen. Die US-Regierung wirft dem Konzern zu grosse Nähe zur kommunistischen Führung in Peking und Spionage vor. Sie hält das Unternehmen für eine Gefahr für die nationale Sicherheit.

Huawei hat in Europa in mehreren Ländern Verträge zum Aufbau von 5G-Diensten, darunter in der Schweiz, in Grossbritannien, Spanien und Italien. Insgesamt hat das Unternehmen mehr als 50 5G-Verträge weltweit, 28 davon in Europa.

(AWP)

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