Welche Kantonalbank ?

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BLKB im ersten Halbjahr mit

BLKB im ersten Halbjahr mit tieferem operativen Ergebnis

(Meldung mit Aussagen von BLKB-Finanzchef ergänzt) - Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat im ersten Halbjahr den Reingewinn vor allem dank einer verringerten Bildung von Bankreserven gesteigert. Trotz weiteren Fortschritten im umkämpften Zinsengeschäft fiel das operative Ergebnis dagegen unter dem Vorjahr aus.

16.07.2019 10:38

Der Halbjahresgewinn der BLKB belief sich auf 53,1 Millionen Franken, was einem Anstieg von 1,5 Prozent entspricht, wie das Finanzinstitut am Dienstag mitteilte. Der Geschäftserfolg lag mit 77,8 Millionen Franken dagegen um 5,5 Prozent unter dem Vorjahresresultat. Hauptgrund für den rückläufigen Geschäftserfolg waren Wertkorrekturen auf den Finanzanlagen, wie Finanzchef Herbert Kumbartzki im Gespräch mit AWP sagte: "Operativ hatten wir ein gutes Halbjahr."

Zinsengeschäft verbessert

Im Zinsengeschäft konnte das Baselbieter Staatsinstitut trotz anhaltendem Margendruck leicht zulegen: Bei einem klaren Wachstum sowohl der Kreditausleihungen wie auch der Kundengelder verbesserte sich das Netto-Zinsenergebnis um 0,6 Prozent auf 131,8 Millionen Franken.

Zulegen konnte die BLKB auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, wo ein Erfolg von 34,1 Millionen (+2,2%) resultierte. In den vergangenen Jahren habe die Bank neue Dienstleistungen eingeführt - das Angebot scheine nun so langsam Fahrt aufzunehmen, sagte der Finanzchef. Rückläufig war der Erfolg allerdings im Handelsgeschäft (-3,3 Prozent auf 8,8 Millionen).

Investitionsprogramm

Derweil machten sich im Geschäftsaufwand die weiteren Investitionen bemerkbar: Die Kosten stiegen um 1,3 Prozent auf 88,7 Millionen Franken. Dabei erhöhten sich sowohl die Personalkosten (+0,9 Prozent) wie auch die Sachkosten (+1,9 Prozent). Der Hauptteil des Kostenanstiegs entfalle auf den laufenden Umbau der BLKB-Filialen, aber auch in die weiteren Investitionen in die Digitalisierung, so Kumbartzki.

Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich in der Folge für die ersten sechs Monate 2019 auf 50,5 Prozent nach 48,1 Prozent im Gesamtjahr 2018. Die BLKB nehme in Kauf, dass das Kosten-Ertrags-Verhältnis wegen dem Investitionsprogramm nun kurzfristig an den oberen Rand der Ziel-Bandbreite von 45 bis 50 Prozent steige, sagte der Finanzchef. Auch im Gesamtjahr 2019 dürfte die Kennzahl noch auf diesem Niveau verharren. "Im Vergleich mit anderen Instituten sind wir aber noch sehr effizient unterwegs."

Hypothekarkredite gewachsen

Im Hypothekarmarkt wuchs die BLKB mit einem Anstieg seit Jahresbeginn um 2,0 Prozent auf 19,1 Milliarden Franken nach eigenen Angaben im Rahmen des Markts. Die BLKB könne in dem von scharfer Konkurrenz geprägten Marktumfeld vor allem mit ihrem "ganzheitlichen Hypothekenangebot" punkten, gab sich Kumbartzki überzeugt. Die Bank bietet den Kunden neben Finanzierung auch eine Erdbebenversicherung sowie Lebensversicherungsprodukte an.

Den Zufluss von Neugeldern zu der Bank in der Höhe von 400 Millionen Franken bezeichnete Kumbartzki als "sehr erfreulich": "Das zeigt, dass die Kunden uns vertrauen." Insgesamt erhöhten sich die Kundeneinlagen auf 16,9 Milliarden Franken (+1,1 Prozent). Die gesamten Kundenvermögen betrugen Ende Semester 20,7 Milliarden Franken (+6,3 Prozent). Davon waren 3,3 Milliarden in Verwaltungsmandaten investiert.

Das zweite Halbjahr erwartet der Finanzchef als "anspruchsvoll", nicht zuletzt weil derzeit eine Zinswende nicht mehr in Sicht sei. Neben dem Zinsumfeld dürfte auch die wirtschaftliche Umgebung und die Entwicklung der Märkte die Erträge beeinflussen. Insgesamt rechnet die BLKB aber für 2019 mit einem Gesamtjahresergebnis, das auf Vorjahresniveau (134,5 Millionen Franken) liegt.

tp/ra

(AWP)

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BKB-Chef hält weitere

BKB-Chef hält weitere Investitionen in Marke Cler für nötig

Die Basler Kantonalbank ist mit ihrer Tochter Cler noch nicht da, wo sie sein will.

17.07.2019 08:17

Das sagte der neue BKB-Chef Basil Heeb im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Es würden weitere Investitionen nötig sein, um die Marke schweizweit bekanntzumachen. Mit den bisherigen Investitionen in die Positionierung und die Digitalisierung erklärt sich Heeb auch den seit Jahren stagnierenden Gewinn der Bank Cler. "Das schlägt sich in den Zahlen nieder."

Auf die Frage, wie er gegen grosse Namen wie die UBS, die Credit Suisse oder die Raiffeisenbank ankommen wolle, sagte der BKB-Chef in dem am Mittwoch veröffentlichten Interview: "Zugegeben, wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen." Das zeige die Messung des Bekanntheitsgrads, die regelmässig gemacht werde.

Ein Vorteil sei aber, dass Cler mit der Banking-App Zak eine junge, digitale Generation anspreche. "Das hat Potenzial." 90 Prozent der Zak-Nutzer seien Neukunden. Im ersten Jahr hat Zak 14'000 Nutzer gewonnen. Aktuelle Nutzerzahlen sollen mit dem Halbjahresbericht am 25. Juli veröffentlicht werden.

Keine Ziele für Zak

Bei den Zielen für die Nutzerzahlen von Zak gab sich Heeb indes bedeckt. Bei der Lancierung wurde einst das Ziel von 200'000 Neukunden bis 2021 kommuniziert. "Es ist schwierig, Prognosen zu stellen", sagte er in dem Interview. Das Thema werde aber durch die Markteintritte von Neobanken wie Neon, Revolut und N26 stärker wahrgenommen, wovon auch Zak indirekt profitiere. Heeb übernahm sein Amt erst Anfang April von Guy Lachappelle, der als Präsident zu Raiffeisen wechselte.

Die BKB hatte Ende Juni bekanntgegeben, die Organisation des Konzerns nach der vollständigen Übernahme der Bank Cler umzubauen. Teil des Prozesses sei die Zentralisierung von Funktionen und Knowhow, sagte Heeb dazu. Zentralisiert werde jedoch nur an den Stellen, die den Markenauftritt nicht beeinflussten.

Von den Anpassungen der Konzernstrukturen werden bis zu 150 Mitarbeitende betroffen sein. Dabei könnten in den nächsten zwei Jahren bis zu 40 Stellen abgebaut werden. "Aufgrund der langen Integrationsphase gehen wir davon aus, dass wir einen grossen Teil des Stellenabbaus über natürliche Fluktuationen abfedern können", so Heeb.

(AWP)

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Obwaldner Kantonalbank

Obwaldner Kantonalbank erzielt mehr Gewinn im ersten Halbjahr

Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat im ersten Halbjahr 2018 mehr Gewinn erzielt als im Vorjahressemester. Dies nachdem im Vorhalbjahr ein tieferes Ergebnis aufgrund gestiegener Lohnkosten und Investitionen in digitale Technologien resultierte.

23.07.2019 10:00

Massgeblich zu diesem guten Ergebnis beigetragen hätten einmalige Ertragspositionen bei den eigenen Finanzanlagen und Handelsbeständen, teilte die OKB am Dienstag mit. Zudem seien die effektiven Kundengelder angewachsen und auch die Kundenausleihungen hätten zugenommen.

Konkret erzielte die OKB nach den ersten sechs Monaten einen um knapp 15 Prozent höheren Bruttoerfolg von rund 34 Millionen Franken. Der zur Jahresmitte ausgewiesene Gewinn legte um gut 13 Prozent auf 7,8 Millionen zu.

Starkes Hypothekengeschäft

Im wichtigen Zinsgeschäft stieg der Brutto-Erfolg dank dem Wachstum bei den Kundenausleihungen um 3,4 Prozent auf gut 23 Millionen Franken. Der Bestand an Kundenausleihungen belaufe sich Mitte Jahr auf knapp 3,5 Milliarden Franken: "Das Hypothekargeschäft hat sich in den ersten sechs Monaten sehr gut entwickelt", liess sich der CEO Bruno Thürig in der Mitteilung zitieren.

Nun sei man aber überzeugt, dass die OKB im noch laufenden Jahr bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen ein Jahresergebnis für 2019 erzielen wird, dass über dem Vorjahresniveau zu liegen komme, hiess es weiter.

sta/rw

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Urner Kantonalbank im ersten

Urner Kantonalbank im ersten Halbjahr mit Gewinnrückgang

Die Urner Kantonalbank hat in der ersten Jahreshälfte 2019 unter dem Strich weniger verdient. Der Reingewinn gab um einen 12 Prozent nach auf 8,1 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg sank um 13 Prozent auf ebenfalls 8,1 Millionen Franken.

23.07.2019 08:58

Unter Berücksichtigung der Investitionen in die laufende Strategieumsetzung hätten beide Kennzahlen die Erwartungen übertroffen, teilte die Urner Kantonalbank (UKB) am Dienstag mit.

Beim Zinsengeschäft trat der Brutto-Erfolg mit 17,3 Millionen Franken auf der Stelle. Da aber in der Vorjahresperiode noch mehr ausfallrisikobedingte Wertberichtigungen aufgelöst werden konnten als im ersten Halbjahr 2019, sank der Netto-Erfolg um 5,5 Prozent auf 17,1 Millionen Franken. Im Anlagegeschäft profitierte die Kantonalbank währenddessen vom freundlichen Börsenumfeld und steigerte die Erträge um 4,7 Prozent auf 3,1 Millionen Franken.

Das bessere Ergebnis im Anlagegeschäft sowie tiefere Abschreibungen wurden allerdings von zusätzlichen Kommissionsaufwendungen und einem leicht höheren Geschäftsaufwand kompensiert. Die UKB gibt Vertriebsentschädigungen seit Juli 2018 an die Kunden zurück, was zu den höheren Kommissionsaufwendungen führte. Beim Geschäftsaufwand treibt die Digitalisierung die Kosten.

Die Kosten in Zusammenhang mit der laufenden Strategieumsetzung bewegten sich dagegen auf Vorjahresniveau, schrieb die UKB. Die neue Distributionsstrategie der Bank, die die Schliessung von mehreren Zweigstellen vorsieht, war in der Urner Politik auf grosse Kritik gestossen. Schliesslich wurde ein Kompromiss gefunden, indem etwa die Standorte später als geplant geschlossen werden.

tt/rw

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BKB und Bank Cler starten

BKB und Bank Cler starten geplante Neuorganisation

Die Basler Kantonalbank und die Bank Cler starten nach Abschluss der Konsultationsverfahren mit der Umsetzung der geplanten organisatorischen Änderungen.

24.07.2019 08:04

Die Banken hatten vor rund einem Monat im Zusammenhang mit der vollständigen Übernahme der Bank Cler durch die BKB eine neue organisatorische Ausrichtung angekündigt.

Die von den Personalkommissionen geplanten Vorschläge seien geprüft worden. Zahlreiche davon würden umgesetzt und der Sozialplan werde verlängert, teilte die BKB am Mittwoch mit. Von den Anpassungen werden bis zu 150 Mitarbeitende betroffen sein, wobei in den nächsten zwei Jahren bis zu 40 Stellen abgebaut werden könnten. An dieser bereits Ende Juni kommunizierten Ausgangslage ändert sich also vorläufig nichts. Der mögliche Arbeitsplatzabbau soll soweit möglich über die normale Fluktuation abgefedert werden sowie sozialverträglich und fair erfolgen.

Die BKB plant die Anpassung von Führungsstrukturen, die Vereinheitlichung von Prozessen sowie die Bildung von weiteren konzernweiten Kompetenzzentren. Dabei stünden unter anderem das CEO-Office, das Personalwesen, die Unternehmensentwicklung sowie die Rechtsabteilung und einzelne Abteilungen aus dem Bereich Finanzen und Risiko beider Banken im Fokus.

Die Bank Cler, die frühere Bank Coop, war von der BKB im vergangenen Jahr vollständig übernommen worden, die Aktien waren Anfang April von der Börse dekotiert worden. Die BKB und die Bank Cler sollen aber weiterhin eigenständige Banken bleiben. Für die Kundinnen und Kunden der beiden Konzernbanken ändert sich durch die Anpassung der Konzernorganisation nichts, betonte die BKB.

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Walliser Kantonalbank

Walliser Kantonalbank verdient im Halbjahr etwas mehr

Die Walliser Kantonalbank (WKB) hat im ersten Halbjahr leicht mehr verdient.

24.07.2019 07:16

Der Geschäftserfolg als wichtigste operative Grösse legte um 1,8 Prozent auf 60,0 Millionen und der Reingewinn um 1,4 Prozent auf 51,8 Millionen Franken zu. Die Bank habe ihr Wachstum in einem Umfeld fortgesetzt, das von Marktunsicherheiten und von anhaltenden Negativzinsen geprägt gewesen sei, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Insgesamt stiegen die Erträge um 1 Prozent auf 123,3 Millionen Franken. Der Hauptteil stammte dabei aus dem Zinsengeschäft, dessen Bruttoerfolg "trotz des negativen Umfeldes und des hohen Margendrucks" um 1,6 Prozent auf 81,1 Millionen anstieg. Um knapp 1 Prozent auf 19,5 Millionen nahm der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zu.

Cost-Income-Ratio unter 50 Prozent

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft, das hauptsächlich aus dem Devisengeschäft besteht, sank dagegen um knapp 1 Prozent auf 13,2 Millionen. Beim kleinsten Posten, dem übrigen Erfolg, blieb ein Minus von gut einem Drittel auf 6,4 Millionen Franken.

Eine positive Entwicklung gab es bei den Kosten, konnte doch der Geschäftsaufwand leicht auf 57,2 Millionen Franken verringert werden. Grund dafür war ein leicht tieferer Personalaufwand, während der Sachaufwand stabil war. Das für Banken wichtige Verhältnis aus Kosten und Erträgen, die sogenannte Cost-Income-Ratio, belief sich in der Berichtsperiode damit auf starke 46,4 Prozent. Ein Wert unter 50 Prozent gilt in der Branche als sehr gut.

Bilanzsumme nimmt zu

Die WKB hat im ersten Halbjahr zusätzliche Hypotheken vergeben, wobei das Total der Forderungen um 2,5 Prozent oder 245 Millionen auf 10,2 Milliarden Franken zugenommen hat. Die Forderungen gegenüber Kunden seien dagegen leicht gesunken, was hauptsächlich auf Rückzahlungen von Krediten zurückzuführen sei. Insgesamt lag die Bilanzsumme zum Stichtag bei 16,7 Milliarden Franken.

Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich die WKB zuversichtlich. Sie rechnet - falls sich die Wirtschaftslage nicht verschlechtert - für das zweite Halbjahr mit Ergebnissen auf Vorjahresniveau und entsprechend auch einem Jahresgewinn in Höhe des "soliden Ergebnisses 2018".

(AWP)

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Graubündner Kantonalbank hebt

Graubündner Kantonalbank hebt Ausblick an

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat im ersten Halbjahr 2019 mehr Gewinn erzielt. Der Ausbau des Anlagegeschäfts zahlt sich aus. Erstmals erzielt die Bank mehr als einen Drittel der Erträge in diesem Bereich.

25.07.2019 08:05

Die Prognose für den Geschäftserfolg für das gesamte Jahr wird erhöht.

Der Geschäftserfolg ging zwar um 1,0 Prozent auf 103,9 Millionen Franken zurück. Aber der Reingewinn stieg um 1,1 Prozent auf 100,5 Millionen Franken. Der Geschäftsertrag stieg dank Konsolidierungungseffekten um 5,7 Prozent auf 209,4 Millionen Franken, wie die GKB am Donnerstag mitteilt.

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank hatte einen Halbjahresgewinn von 95 Millionen Franken, ein Betriebsergebnis von 99 Millionen und Erträge in der Höhe von 199 Millionen Franken geschätzt.

Der scheidene CEO Alois Vinzens freut sich denn auch über das letzte Semesterergebnis in seiner Verantwortung: "Wir blicken auf ein herausforderndes, aber trotzdem sehr erfolgreiches Halbjahr zurück", wird er zitiert.

Negativzinsen machen sich bemerkbar

Die Konsequenzen der Negativzinspolitik der SNB würden verstärkt im Ergebnis sichtbar, so der CEO weiter. Der Erfolg im Zinsgeschäft ging um gut 5 Prozent zurück. Dafür waren der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und der übrige ordentliche Erfolg deutlich höher.

Mit einer Cost/Income-Ratio II von 47,0 Prozent gehöre die GKB weiterhin zu den produktivsten Schweizer Banken, hiess es weiter.

Mit Blick auf das Gesamtjahr erhöht das Bündner Kantonsinstitut die Prognosen. Die Bank erwartet den Geschäftserfolg neu bei 195 bis 190 Millionen Franken. Bislang stelle das Management einen Geschäftserfolg in der Grössenordnung von 175 bis 180 Millionen Franken.

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Bank Cler erzielt im Halbjahr

Bank Cler erzielt im Halbjahr mehr Gewinn

Die Bank Cler hat im ersten Halbjahr 2019 einen um 0,2 Prozent höheren Gewinn von 19,8 Millionen Franken erzielt. Tiefere Margen und eine stärkere Risikovorsorge drückten den Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 3,4 Prozent auf 84,4 Millionen Franken, wie das zur Basler Kantonalbank gehörende Kreditinstitut am Donnerstag mitteilte.

25.07.2019 08:45

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft bewegte sich mit 27,8 Millionen Franken auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Deutlich tiefer war die Zuweisung für die Reserven für allgemeine Bankrisiken mit 240'000 Franken nach 4,4 Millionen Franken im Jahr zuvor. Und die Steuern wurden mit 5,0 Millionen Franken um 28 Prozent tiefer angegeben.

Die Bilanzsumme stieg zum Stichtag um 2,9 Prozent auf 18,4 Milliarden Franken.

Im weiteren Jahresverlauf rechnet die Bank weiterhin mit einem anspruchsvollen Umfeld. Sinkenden Erträgen im Zinsengeschäft soll mit der gezielten Stärkung des Anlagegeschäfts entgegengetreten werden. Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die Bank Cler einen Gewinn auf Vorjahreshöhe.

pre/gab

(AWP)

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Freiburger Kantonalbank

Freiburger Kantonalbank steigert Halbjahresgewinn auf 72,9 Mio Franken

Die Freiburger Kantonalbank (FKB/BCF) hat im ersten Semester 2019 zwar weniger Ertrag erwirtschaftet, unter dem Strich aber mehr verdient. Das zweite Halbjahr sieht das Staatsinstitut in ähnlichem Licht.

26.07.2019 13:24

Der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft, die Hauptertragsquelle der Bank, stieg in den ersten sechs Monaten um 6,2 Prozent auf 124,0 Millionen Franken. Als Gründe nennt die Bank in einer Mitteilung vom Freitag insbesondere das grössere Kreditvolumen und eine Abnahme der Refinanzierungskosten für das Zinsrisiko.

Wegen des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus bleibe der Druck auf die Margen dennoch bestehen, hiess es. Der Netto-Erfolg sank um 4,3 Prozent auf 116,0 Millionen.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte indes um 2,6 Prozent auf 15,4 Millionen Franken zu. Auch der Erfolg aus dem Handelsgeschäft, welcher sich unter anderem aus Devisen- und Edelmetallerträgen zusammensetzt, entwickelte sich positiv: Er stieg um 6,0 Prozent auf 5,2 Millionen Franken an. Der "übrige ordentliche Erfolg" entwickelte sich hingegen negativ und nahm um 13 Prozent auf 3,0 Millionen Franken ab.

Hypothekarforderungen von 15,8 Milliarden

Unter dem Strich sank der Geschäftsertrag um 3,4 Prozent auf 139,6 Millionen Franken. Dennoch erhöhte sich der Geschäftserfolg um 1,0 Prozent auf 88,1 Millionen Franken und der Halbjahresgewinn ebenfalls um 1,0 Prozent auf 72,9 Millionen.

Zum einen bewegte sich der Geschäftsaufwand indes mehr oder weniger im Budget. Abschreibungen, Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Rückstellungen und Verluste belasteten zum anderen deutlich weniger als im Vorjahr, wie es hiess.

Die Kundenausleihungen legten derweil um 2,4 Prozent auf 19,0 Milliarden Franken zu, was sich insbesondere in höheren Hypothekarforderungen begründet. Denn diese legten um 2,1 Prozent auf 15,8 Milliarden Franken zu. Auf der Gegenseite stiegen die Kundengelder um 1,7 Prozent 14,0 Milliarden.

Mit Blick in die Zukunft schrieb die Bank zudem: "Das zweite Semester sollte gleich dynamisch sein und deshalb der Bank erlauben, ihre guten Ergebnisse zu bestätigen."

ys/kw

(AWP)

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Genfer Kantonalbank steigert

Genfer Kantonalbank steigert Gewinn markant

Die Genfer Kantonalbank (BCGE) hat im ersten Halbjahr 2019 deutlich mehr verdient und bei den verwalteten Vermögen die Schwelle von 30 Milliarden Franken überschritten.

06.08.2019 07:55

Das Betriebsergebnis der BCGE wuchs in den ersten sechs Monaten um knapp 12 Prozent auf 94,6 Millionen Franken, während sich der Reingewinn sogar um fast 14 Prozent auf 59,3 Millionen erhöhte, wie das Genfer Staatsinstitut am Dienstag mitteilte.

Basis dafür war ein 5,8 Prozent höherer Geschäftsertrag von 220,1 Millionen Franken. Der Geschäftsaufwand nahm gleichzeitig nur um 1,7 Prozent zu. Entsprechend verbesserte sich die Cost-Income-Ratio auf 53,4 Prozent, womit die Bank sich "auf dem Niveau der besten Schweizer Universalbanken" bewege, wie sie betonte.

"Diversifikation zahlt sich aus"

Die Bank erklärt die Verbesserungen mit einer "verstärken Diversifikation" und der "Weiterentwicklung der strategischen Geschäftsbereiche". Konkret nahmen die Kommissions- und Handelserträge leicht zu (je +3,4%), und der Posten "Andere ordentliche Erträge" verdreifachte sich beinahe. Hingegen waren die Zinserträge leicht rückläufig.

Die verwalteten Vermögen erhöhten sich in den ersten sechs Monaten um fast 14 Prozent auf 30,3 Milliarden. Dabei seien im Private Banking 227 neue Verwaltungsmandate in der Produktkategorie "Best of" abgeschlossen worden. Und auch die Anlagefonds hätten deutlich zugelegt.

Die BCGE-Bilanz erhöhte sich um 2,6 Prozent auf 23,6 Milliarden, wobei der grösste Aktivposten, die Hypothekarforderungen, um 1 Prozent auf 11,5 Milliarden zunahm.

Für das Gesamtjahr rechnet die Genfer Kantonalbank unverändert damit, dass die operative Rentabilität "den Werten des Vorjahrs nahe kommt". Dabei will das Institut nach wie vor jene Geschäftstätigkeiten ausbauen, welche die Eigenmittel weniger belasten, sprich etwa das Private Banking, das Asset Management, Fonds und das Beratungsgeschäft (M&A, Financial Engineering).

rw/tt

(AWP)

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Elias
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Gewinn der Jurassischen KB bricht ein

Das Tiefzinsumfeld und höhere Kosten drücken bei der kleinen Bank zum Halbjahr aufs Ergebnis.

(AWP/VA) Die Banque Cantonale du Jura (BCJ) hat im ersten Halbjahr 2019 weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn sank 10,2% auf 6,6 Mio. Fr., teilte die Bank am Montagabend mit.

Zum einen drückt das historische Tiefzinsumfeld auf die Zahlen der BCJ. Das Bruttoergebnis im Zinsgeschäft, der mit Abstand wichtigsten Ertragspfeiler, sank 1,8% auf 16,9 Mio. Fr.

Und das obwohl das Hypothekarvolumen der Bank im Vergleich zu Ende 2018 2,6% auf 2,4 Mrd. Fr. zunahm. Insgesamt stieg die Bilanzsumme 3,6% auf 3,27 Mrd. Fr.

Zum andern stiegen die Ausgaben der Bank 5% auf 14 Mio. Fr. Darin spiegeln sich Investitionen in die neue Filiale in Moutier und in das Digitalisierungsprogramm.

Für das Gesamtjahr erwartet die Bank aufgrund des anhaltenden Tiefzinsumfelds ein «zufriedenstellendes Resultat», das aber unter dem Gesamtjahr 2018 ausfallen dürfte.

Aktien sind kein Kauf

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17 (2019) und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,7 sind die Aktien der BCJ im Verhältnis zu den anderen kotierten Kantonalbanken günstig bewertet.

Die Dividendenrendite von 3,2% liegt leicht über dem Schnitt des breiten Markts. Allerdings ist die Eigenkapitalrendite von 4,1% mangelhaft und die Geschäftsaussichten beschränkt.

Die Titel werden kaum gehandelt, befinden sie sich doch grossmehrheitlich im Besitz des Kantons, anderer Kantonalbanken und lokaler Anleger. Ein Kauf drängt sich daher nicht auf.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Ertrag und Gewinn bei der

Ertrag und Gewinn bei der Basler KB sinken

Die Kantonalbank von Basel-Stadt fängt die Rückläufige Profitabilität auf, indem sie weniger Mittel in die Reserven steckt.

08.08.2019 08:00

Die Basler Kantonalbank (BKB) hat im ersten Semester 2019 in einem schwierigen Umfeld weniger eingenommen und operativ deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Mit Blick nach vorne bleibt das Management vorsichtig.

Im BKB-Stammhaus verringerte sich der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung um knapp 26 Prozent auf 66,2 Millionen Franken. Die Gründe für den Rückgang liegen zum einem bei einem tieferen Geschäftsertrag sowie deutlich höheren Kosten. Zum anderen konnten im Vorjahr nicht mehr notwendige Rückstellungen in bedeutendem Umfang aufgelöst werden.

Der Gewinn ging im Halbjahr dank einer deutlich geringeren Dotierung der Reserven für allgemeine Bankrisiken nur um 1,8 Prozent auf 48,1 Millionen Franken zurück, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Die Bankführung spricht im Halbjahresbericht von einem "zufriedenstellendes Halbjahresergebnis", das in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld erzielt worden sei.

Einnahmen aus Zinsgeschäft sinken

Im für die Bank zentralen Zinsgeschäft ging der Nettoerfolg um knapp 5 Prozent auf 88,5 Millionen zurück. Die anhaltenden Negativzinsen sowie der Eintritt von neuen Wettbewerbern hätten den Margendruck weiter akzentuiert. Ebenfalls rückläufig war der Handelserfolg mit einem Minus von 8,8 Prozent.

Dem stand ein mit 34,9 Millionen um 2,2 Prozent höherer Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft gegenüber. Insgesamt ging der Geschäftsertrag um 1,3 Prozent auf 189,5 Millionen zurück.

Auf der Kostenseite schlugen neben den Investitionen in die Digitalisierung, die Entwicklung von neuen Dienstleistungen und die Verbesserung des Kundenerlebnisses auch die Restrukturierungskosten bei der Bank Cler zu Buche. Der Gesamtaufwand nahm als Folge um 9,4 Prozent auf 114,2 Millionen zu.

Marktlage dürfte herausfordernd bleiben

Die Basler Kantonalbank geht davon aus, dass die Negativzinsen, der Druck auf die Margen sowie der Einfluss der politischen Entwicklungen auf die Finanzmärkte das Institut auch im weiteren Verlauf des Jahres beschäftigen werden. Für das zweite Halbjahr 2019 wird deshalb ein operatives Ergebnis in ähnlicher Grössenordnung erwartet.

Im BKB-Konzern, der neben der Basler Kantonalbank auch die Bank Cler umfasst, nahm der Geschäftserfolg um 31,7 Prozent auf 74,7 Millionen ab. Der Reingewinn betrug 54,4 Millionen, was einem Minus von 12 Prozent entspricht.

Der Konzern befinde sich nach der vollständigen Übernahme der Bank Cler in einer Transformationsphase. Um die operative Effizienz weiter zu verbessern, seien Anpassungen von Führungsstrukturen, die Vereinheitlichung von Prozessen sowie die Bildung von weiteren konzernweiten Kompetenzzentren notwendig. Als Folge davon würden, wie bereits angekündigt, über die nächsten zwei Jahre bis zu 40 Arbeitsplätze abgebaut.

(AWP/cash)

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Berner Kantonalbank wächst

Berner Kantonalbank wächst und steigert den Gewinn

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat im ersten Halbjahr das Geschäftsvolumen ausgeweitet und unter dem Strich mehr verdient. Nach wie vor drücken aber die tiefen Zinsen auf die Margen der Bank.

09.08.2019 07:31

Die für das operative Geschäft massgebliche Kerngrösse, der Geschäftserfolg, nahm im Halbjahr um gut einen Fünftel auf 79,7 Millionen Franken zu, wie die BEKB am Freitag mitteilte. Ohne den positiven Effekt, der durch die Auflösung von Wertberichtigungen entsteht, und ohne den Erfolg aus dem Verkauf von Finanzanlagen, zog der Geschäftserfolg mit 2,3 Prozent nicht ganz so stark an.

Den Halbjahresgewinn steigerte die BEKB derweil um 1,1 Millionen oder 1,8 Prozent auf 59,1 Millionen Franken.

Getragen wurden die Ergebnisse durch die Entwicklung im wichtigsten Geschäftszweig, dem Zinsgeschäft. Dort kletterte der Erfolg um 11 Millionen auf 146,7 Millionen Franken. Genau hier hat die BEKB mit Blick auf die im anhaltenden Tiefzinsumfeld gesunkenen Geschäftsrisiken deutlich mehr Reserven auflösen können.

Allerdings halte der Druck auf die Zinsmargen und auf die Erträge aus Finanzanlagen weiter an, schreibt die Bank. Um sich vor den Auswirkungen allenfalls steigender Zinsen zu schützen, bestünden Absicherungen. Die Kosten dafür belasteten das Zinsergebnis im Halbjahr mit 32,6 Millionen Franken nach 36,0 Millionen im Jahr davor.

Weiter erwirtschaftete die BEKB im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft einen Erfolg in Höhe von 51,8 Millionen Franken. Dieser lag leicht unter Vorjahr. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft nahm um 2,6 Prozent auf 11,2 Millionen und der übrige Erfolg um knapp 11 Prozent auf 12,0 Millionen zu.

Insgesamt weist die Bank einen Geschäftsertrag in Höhe von 221,7 Millionen Franken gegenüber zuvor 210,5 Millionen aus. Auf der Gegenseite konnte der Geschäftsaufwand leicht auf 125,2 Millionen verringert werden.

Hypothekenbestand wächst

In der Bilanz der BEKB setzte sich das Wachstum der letzten Jahre fort. Im Hypothekargeschäft nahmen die Ausleihungen um 2,9 Prozent auf 22,2 Milliarden Franken zu. Das hat auch damit zu tun, dass die BEKB Anfang Jahr das "Family Net"-Hypothekarportfolio, welches in Partnerschaft mit der Mobiliar aufgebaut wurde, übernommen hat.

Auf der Gegenseite stiegen die Kundengelder um 1,1 Milliarden auf 23,1 Milliarden Franken an und die von der BEKB betreuten Vermögenswerte erhöhten sich um knapp eine Milliarde auf 18,4 Milliarden. Zulegen konnte man etwa im Verkauf der BEKB-Fonds.

Für das laufende Jahr erwartet die BEKB ein Anhalten der Tiefzinsphase. Ausserdem habe sich die Konjunktur hierzulande mit Blick auf die globale Entwicklung abgeschwächt. Gleichwohl rechnet die Bank für 2019 mit einem Ergebnis, welches mindestens im Rahmen des Vorjahres ausfällt.

Seit gut einem Monat hat ausserdem Armin Brun die Geschäftsleitung der Bank von Hanspeter Rüfenacht übernommen. Neu in die Geschäftsleitung aufgenommen wird im Dezember Andreas Schafer. Er tritt dann die Nachfolge von Brun als Leiter Anlagekunden und Grosskunden an.

(AWP)

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GLKB steigert Gewinn im

GLKB steigert Gewinn im Halbjahr markant

Die Glarner Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2019 ihren Wachstumskurs fortgesetzt und unter dem Strich deutlich mehr verdient.

12.08.2019 08:18

So erhöhte sich der Reingewinn um 27 Prozent auf 14,0 Millionen Franken, wie das Kantonsinstitut am Montag mitteilte.

Der Geschäftserfolg für die ersten sechs Monate nahm ebenfalls um 27 Prozent auf 16,5 Millionen zu. Hintergrund dieser Entwicklung sei eine positive Ertragsentwicklung, hiess es.

Der gesamte Betriebsertrag verbesserte sich konkret um knapp 13 Prozent auf 41,3 Millionen, während der Geschäftsaufwand weniger stark um 7,6 Prozent zunahm.

Mit den ausgewiesenen Zahlen wurden die Schätzungen der Zürcher Kantonalbank auf allen Stufen übertroffen: Diese hatte mit einem Reingewinn von 13,1 Millionen Franken, einem Geschäftserfolg von 15,5 Millionen und einem Betriebsertrag von 40,2 Millionen gerechnet.

Hypothekarvolumen steigt

Die drei Geschäftsbereiche der Bank entwickelten sich unterschiedlich. Im Zinsengeschäft, das fast drei Viertel zum Ertrag beisteuert, nahm der Erfolg um 3,1 Prozent zu. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verbesserte sich noch deutlicher (+16%), was mit höheren Erträgen aus dem Wertschriftengeschäft und der GLKB-Kreditfabrik erklärt wurde. Das kleine Handelsgeschäft hingegen steuerte deutlich weniger zum Ertrag bei (-21%).

Im Hypothekargeschäft, wo die Bank mit ihrem Hypomat zu den Vorreitern bei den Online-Hypotheken zählt, legte die GLKB weiter zu: Die Hypothekarforderungen erhöhten sich im Semester um 4,8 Prozent oder 217 Millionen Franken gegenüber dem Stand von Ende 2018 und belaufen sich neu auf 4,74 Milliarden. Zusätzlich baut die Bank laut den Angaben Hypothekarvolumen für die Kunden der GLKB-Kreditfabrik auf, welche aber nicht in dieser Zahl enthalten seien.

Die Kundengelder nahmen derweil seit Anfang Jahr um 4,1 Prozent auf 3,81 Milliarden zu. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 5,1 Prozent auf 6,29 Milliarden.

(AWP)

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Basler Kantonalbank setzt bei

Basler Kantonalbank setzt bei Bank Cler auf neues Management

Die Basler Kantonalbank (BKB) setzt nach der vollständigen Übernahme der Bank Cler deren Umbau fort und wechselt das Management des Instituts aus.

13.08.2019 07:47

Neue CEO wird mit Mariateresa Vacalli die bisherige Digitalchefin der BKB, neuer Finanzchef BKB-Chief Credit Officer Philipp Lejeune.

Die bisherige Geschäftsleitung werde die Bank Cler hingegen auf eigenen Wunsch verlassen, teilte die BKB am Dienstag mit. Damit treten die bisherige Chefin Sandra Lienhart sowie Peter Schnellmann, bisheriger Vertriebsleiter der Bank, auch aus der Konzernleitung der Basler Kantonalbank aus.

Auch Vacalli gehört aufgrund ihrer neuen Funktion als Cler-Chefin dem Gremium nicht mehr an. Sie ist seit Oktober 2018 im Konzern BKB tätig und war im Rahmen ihrer bisherigen Funktion für die digitale Transformation zuständig, wie es heisst. Ihr neues Amt als CEO der Bank Cler tritt sie per 1. September an.

Ab diesem Zeitpunkt werde die Konzernleitung der BKB grundsätzlich aus deren Geschäftsleitung bestehen. Als CEO der Bank Cler werde Vacalli aber weiterhin an den Sitzungen des Gremiums teilnehmen.

Die BKB hatte nach der Übernahme der Cler bekannt gegeben, deren Organisation umbauen zu wollen. Von den Anpassungen werden bis zu 150 Mitarbeitende betroffen sein, wobei in den nächsten zwei Jahren bis zu 40 Stellen abgebaut werden könnten. Der mögliche Arbeitsplatzabbau soll soweit möglich über die normale Fluktuation abgefedert werden sowie sozialverträglich und fair erfolgen, hiess es.

(SDA)

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Thurgauer KB verdient im

Thurgauer KB verdient im ersten Halbjahr weniger

Die Thurgauer Kantonalbank wird durch rückläufige Erträge im wichtigen Zinsengeschäft belastet.

20.08.2019 07:50

Unter dem Strich verdiente das Institut auch weniger als im Vorjahr. Für das Gesamtjahr stellt die Bank ein tieferes operatives Ergebnis in Aussicht.

Der Geschäftsertrag verminderte sich in der Berichtsperiode um 1,9 Prozent auf 166,8 Millionen Franken, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Rückläufig waren die Erträge trotz Ausweitung des Hypothekarvolumens im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft. Dieses litt unter dem anhaltenden Margendruck. Der Netto-Erfolg nahm um 1,9 Prozent auf 120,9 Millionen Franken ab.

Positiv entwickelte sich dagegen das restliche Geschäft. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um 1,8 Prozent auf 28,7 Millionen und der Ertrag aus dem Handelsgeschäft um 2,4 Prozent auf 13,1 Millionen Franken.

Tiefere Kosten

Die Kosten hatte das Institut im Griff. Sowohl die Sach- als auch die Personalkosten lagen leicht unter dem Vorjahreswert und ergaben einen Geschäftsaufwand von 80,1 Millionen Franken. Dies entspricht einer Abnahme von 1,7 Prozent. Das Verhältnis Aufwand zum Ertrag, die sogenannte Cost-Income-Ratio, verbesserte sich somit auf 47,5 Prozent von 47,7 Prozent im Vorjahr.

Der Geschäftserfolg als Gradmesser für die operative Leistung nahm leicht um 0,5 Prozent auf 80,2 Millionen ab. Unter dem Strich resultierte ein um 1,0 Prozent auf 72,2 Millionen gesunkener Reingewinn.

Die Bilanzsumme der Bank nahm gegenüber Ende 2018 um 2,9 Prozent auf 23,9 Milliarden Franken zu. Die Kundenausleihungen erhöhten sich dabei um 2,8 Prozent auf 20,6 Milliarden. Im Hypothekargeschäft betrug das Nettowachstum 487,8 Millionen Franken oder 2,6 Prozent.

Auf der Passivseite stiegen die Kundeneinlagen - die wichtigste Refinanzierungsquelle der Bank - um 3,8 Prozent auf 15,1 Milliarden Franken. Erfolgreich war das Institut dabei im Akquirieren neuer Kundengelder. Der gesamte Netto-Neugeldzufluss belief sich für das erste Halbjahr auf rund 590 Millionen Franken.

Zwei Abgänge im Bankrat

Im zweiten Semester des laufenden Jahres erwartet die TKB einen "soliden Geschäftsgang". Eine anspruchsvolle Herausforderung bleibe der Margendruck im Zinsdifferenzgeschäft, der sich noch weiter verschärfen dürfte, heisst es weiter. Vor diesem Hintergrund rechnet die Bank im Hinblick auf das Jahresende mit einem tieferen operativen Ergebnis als 2018.

Im Jahresverlauf will die TKB ausserdem die strategische Ausrichtung für die kommenden drei Jahre prüfen.

Gleichzeitig mit den Halbjahreszahlen gab das Institut auch den Rücktritt zweier Bankräte bekannt. Max Soller und Axel Vietze treten bei den Gesamterneuerungswahlen für die Amtszeit 2020 bis 2024 nicht mehr an. Die weiteren sechs Mitglieder des Bankrates sowie Präsident René Bock stellen sich indes für eine Wiederwahl zur Verfügung.

(AWP)

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Luzerner Kantonalbank punktet

Luzerner Kantonalbank punktet mit steigenden Zinserträgen

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr 2019 den Ertrag und den Reingewinn gegenüber dem Vorjahr gesteigert.

20.08.2019 07:49

Für den Rest des Jahres zeigt sich das Management zuversichtlich und erhöht die bisherigen Vorgaben leicht. Der Geschäftsertrag erhöhte sich im ersten Semester um 1,9 Prozent auf 248,3 Millionen Franken, wie die LUKB am Dienstag mitteilte.

Der wichtigste Ertragspfeiler, das Zinsengeschäft, steuerte einen Nettoerfolg von 174,5 Millionen dazu bei, was einem Anstieg um 5,0 Prozent entspricht. Dazu beigetragen hätten die Volumenausweitung, der Erfolg aus der Tresorerie und der Absicherung sowie tief ausgefallene Wertberichtigungen, hiess es.

Anstieg des Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts

Auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verzeichnete einen Anstieg des Erfolgs und zwar um 3,8 Prozent auf 48,8 Millionen. Zurück ging hingegen der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und zwar um satte 20 Prozent auf 14,1 Millionen. Grund dafür war unter anderem die gesunkene Nachfrage von Kunden nach Fremdwährungsprodukten. Der übrige ordentliche Erfolg ging um knapp 15 Prozent auf 10,9 Millionen Franken zurück.

Der Geschäftsaufwand stieg von Januar bis Juni insgesamt um 2,6 Prozent auf 118,6 Millionen. Dabei nahm der Personalaufwand um 1,9 Prozent zu, während der Sachaufwand um 4,3 Prozent zulegte. Das Verhältnis der Kosten zum Ertrag (Cost-Income Ratio) stieg damit auf 47,6 Prozent (VJ 47,0).

Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistungsfähigkeit der Bank verbesserte sich damit per Saldo um 0,7 Prozent auf 117,3 Millionen. Unter dem Strich resultierte im ersten Halbjahr ein um 0,7 Prozent auf 100,5 Millionen gestiegener Konzerngewinn.

Die Bilanzsumme nahm gegenüber Ende 2018 um 3,6 Prozent auf 40,2 Milliarden zu. Die Kundenausleihungen erhöhten sich dabei um 4,2 Prozent auf 32,0 Milliarden. Davon entfielen 27,8 Milliarden auf Hypotheken. Die verwalteten Kundenvermögen beliefen sich auf 30,4 Milliarden und damit auf 6,0 Prozent mehr als noch Ende 2018.

Gewinnziel 2019 angehoben

Für den Rest des Jahres zeigt sich das Management zuversichtlich und korrigiert seine Gewinnziele nach oben. Sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten, strebe man für 2019 ein leicht höheres operatives Ergebnis als 2018 an. Konkret erwartet das Institut einen Konzerngewinn in der Bandbreite von 199 bis 205 Millionen Franken nach zuvor 195 bis 203 Millionen.

Neben der weiteren Umsetzung der Strategie 2020@LUKB wolle die Bank nun auch die Strategieüberarbeitung für die Periode 2021 bis 2025 starten, heisst es weiter. CEO Daniel Salzmann geht davon aus, "dass wir das Zinsergebnis dank einer wachsenden Bilanzsumme nochmals erhöhen können. Es dürfte Ende 2019 im Bereich von 339 bis 347 Millionen Franken liegen."

(AWP)

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Banque Cantonale Vaudoise

Banque Cantonale Vaudoise übertrifft Gewinnerwartungen

Die Banque Cantonale Vaudoise hat im ersten Halbjahr verglichen mit dem hohen Gewinn des letzten Jahres weniger verdient. Damals hatte allerdings der Verkauf einer Immobilie das Ergebnis aufgebessert.

22.08.2019 07:16

Operativ wuchs die Bank in einem nach wie vor von tiefen Zinsen geprägten Marktumfeld.

Der Reingewinn der BCV fiel in der ersten Jahreshälfte mit 182 Millionen Franken um drei Prozent tiefer aus, wie die zweitgrösste Schweizer Kantonalbank am Donnerstag mitteilte. Dabei hatte der Verkauf einer nicht betriebsnotwendigen Liegenschaft vor einem Jahr 34 Millionen in die Kasse gespült. Dies habe man mit einem höheren Geschäftserfolg und einer tieferen Steuerlast beinahe kompensiert.

Operativ legte die Bank zu. Der Geschäftsertrag erhöhte sich um zwei Prozent auf 502 Millionen Franken. Und nach Abzug der leicht tieferen Kosten von 255 Millionen legte der Geschäftserfolg der BCV um fünf Prozent auf 209 Millionen zu.

Mit diesen Zahlen haben die Waadtländer die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Geschäftsertrag von 491 Millionen Franken und einem Geschäftserfolg von 204 Millionen gerechnet. Beim Reingewinn hatten die Experten 176 Millionen vorhergesagt.

Höherer Zinserfolg

Im grössten Bereich, dem Zinsengeschäft, erzielte die Bank einen Netto-Erfolg von 253 Millionen Franken. Das sind vier Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, dies trotz anhaltendem Druck auf die Zinsmargen. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm der Erfolg um ein Prozent auf 161 Millionen zu.

Einen Rückgang von neun Prozent auf 60 Millionen Franken musste die Bank im Handelsgeschäft verbuchen. Grund dafür seien hauptsächlich weniger Devisentransaktionen der Kunden gewesen. Ein Plus von neun Prozent erreichte die Bank dagegen im übrigen ordentlichen Erfolg. Dieser lag bei 28 Millionen.

Die BCV wuchs und tat das etwa im Hypothekargeschäft, wo das Volumen per Ende Juni um gut ein Prozent auf 26,4 Milliarden Franken anstieg. Gut zulegen konnte man bei der Kreditvergabe mit Firmenkunden. Das Volumen der übrigen Kredite schwoll so um sechs Prozent auf 6,0 Milliarden an.

Wachstum in der Vermögensverwaltung

Zudem flossen dem Institut im ersten Halbjahr netto Neugelder im Umfang von 757 Millionen Franken zu und die verwalteten Vermögen legten um sechs Prozent auf 92,8 Milliarden zu. Der Anstieg sei in erster Linie der guten Entwicklung bei den Vermögen der inländischen Privatkunden, der KMU sowie der institutionellen Kundschaft zu verdanken, hiess es.

Für das laufende Geschäftsjahr 2019 zeigt sich die BCV immer noch vorsichtig. Sofern sich die Wirtschaftslage und die Entwicklung an den Finanzmärkten nicht signifikant verschlechtern, rechne man mit einem Geschäftsergebnis in der Grössenordnung der vergangenen Jahre. Genau gleich lauteten die Aussagen Anfang Februar anlässlich der Publikation des Jahresberichts 2018.

Derweil bahnt sich ein Wechsel im Verwaltungsrat an. An der Generalversammlung nächsten April soll Eftychia Fischer als Nachfolgerin des altershalber abtretenden Reto Donatsch gewählt werden. Fischer ist bereits Verwaltungsrätin der Vaudoise Versicherungen und der Union Bancaire Privée (UBP).

(AWP)

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ZKB mit leichtem

ZKB mit leichtem Gewinnrückgang im ersten Halbjahr

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat im ersten Halbjahr 2019 unter den anhaltend tiefen Zinsen gelitten und entsprechend weniger verdient.

23.08.2019 07:37

Der Geschäftserfolg als operative Grösse sank um 3,8 Prozent auf 419 Millionen Franken und der Reingewinn um 4,8 Prozent auf 418 Millionen Franken. Der Rückgang bei den Erträgen fiel mit -3,9 Prozent auf 1,17 Milliarden Franken in ähnlicher Grössenordnung aus. Die Kosten (-3,2% auf 683 Mio) waren zwar ebenfalls leicht rückläufig, konnten den Ertragsrückgang aber nicht kompensieren, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Bankchef Martin Scholl zeigt sich einigermassen zufrieden damit: "Wir haben in den ersten sechs Monaten 2019 ein sehr solides Ergebnis erzielt, auch wenn das anspruchsvolle Umfeld uns im operativen Geschäft im Vergleich zum starken Ergebnis in der Vorjahresperiode etwas zurückgebunden hat", sagte er in der Mitteilung.

Hinter dem Gesamtmarkt zurück im Hypo-Geschäft

Die anhaltend tiefen Zinsen und das "kompetitive Umfeld" belasteten insbesondere das Zinsengeschäft als wichtigsten Ertragspfeiler (-2,9% auf 606 Mio). Das Hypothekargeschäft wuchs um 1 Prozent, womit das Wachstum etwas hinter dem Gesamtmarkt zurückblieb. Die Bank begründet dies mit der starken Konkurrenz, aber auch den eigenen "hohen Qualitätsstandards". Insgesamt lagen die die Hypothekarausleihungen per Jahresmitte bei 82,1 Milliarden Franken.

Aufgrund der Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums und der zurückhaltenden Kundenaktivität seien aber auch die Erträge im Anlagegeschäft (-2,6%)- und im Handelsgeschäft (-8,5%) rückläufig gewesen, schreibt die ZKB.

Die Kundenvermögen stiegen derweil in der Berichtsperiode um 20,3 Milliarden auf rekordhohe 315,5 Milliarden Franken. Dabei haben laut Mitteilung der Netto-Neugeldzufluss (2,5 Mrd) und die positive Marktentwicklung (17,7 Mrd) zum Wachstum beigetragen.

Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich die Bank vorsichtig optimistisch. "Die Entwicklungen im Zinsumfeld werden uns auch im zweiten Halbjahr herausfordern", sagte CEO Scholl in der Mitteilung. Gleichzeitig dürften geopolitische Gegebenheiten und die Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums weiterhin zu Unsicherheiten an den Märkten führen. Scholl gibt sich aber überzeugt, dass die ZKB auch im zweiten Halbjahr ein "gutes Ergebnis" erwirtschaften wird.

uh/kw

(AWP)

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Glarner Kantonalbank stellt

Glarner Kantonalbank stellt «investomat.ch» ein

Ein Robo-Advisor-Anbieter gibt auf: Die Glarner Kantonalbank stellt ihr «Investomat» genanntes automatisiertes Anlagerpogramm wegen wenig Nachfrage ein.

25.09.2019 07:50

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) stellt ihr "Robo Advisor"-Angebot "investomat.ch" per Ende November 2019 ein. Künftig will das Institut seine Aktivitäten im Anlagebereich auf hybride Angebote fokussieren.

Die GLKB begründet diesen Entscheid in einer Mitteilung vom Mittwoch einerseits mit der geringe Nachfrage seitens Anlagekunden und anderseits mit den generell geringen Marktanteilen, die "Robo Advisors" in der Schweiz bisher gewinnen konnten. Eine Trendwende sei diesbezüglich in absehbarer Zeit nicht zu erwarten, heisst es weiter.

Grossen Anklang bei den Anlagekunden hätten hingegen sogenannte hybride Anlagelösungen gefunden. Diese kombinieren digitale Prozesse und Toolunterstützung mit den Vorteilen der persönlichen Beratung. Ein solches hybrides Angebot hatte die GLKB im vergangenen Jahr eingeführt.

Im Zuge ihrer dualen strategischen Ausrichtung "digital und persönlich" beabsichtige die GLKB, ihre bestehende hybride Anlagelösung "mit nutzenbringenden Elementen sukzessive auszubauen", schreibt die Bank weiter.

Überdies werde sie Möglichkeiten für digitale Angebote in den verschiedenen Segmenten sowohl für den eigenen Vertrieb als auch für ihr Business-to-Business-Geschäft prüfen und "Opportunitäten wahrnehmen". Die GLKB gilt vor allem wegen des Online-Hypothekenangebots "hypomat.ch" als Vorreiterin im digitalen Banking.

(AWP/cash)

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Kantonalbank-Aktien geraten

Kantonalbank-Aktien geraten ins Straucheln

Das tiefe Zinsumfeld lässt die Margen von Kantonalbanken schrumpfen. Das drückt auf den Aktienkurs vieler Institute. Trotzdem gibt es für Anleger Gründe, Titel eines Staatsinstitutes im Portfolio zu halten.

29.09.2019 20:39

Von Pascal Züger

Bankaktien haben über die letzten Monate enttäuscht. Der SPI-Bankenindex weist auf 52-Wochen-Sicht eine Performance von minus 16 Prozent auf. Der Swiss Performance Index (SPI) hat im gleichen Zeitraum 13 Prozent zugelegt.

Runtergedrückt wurde die Performance des Bankenindex vor allem von Grossbankaktien, die UBS büsste etwa 27 Prozent ein. Die 13 börsenkotierten Kantonalbanken hingegen haben sich grosso modo etwas besser als der Branchenschnitt gehalten.

Wie die folgende Tabelle zeigt, haben über die letzten 52 Wochen mit der Berner, St. Galler, Basler und Luzerner KB zwar nur vier Kantonalbanken an der Börse negativ performt. Am besten haben die Walliser KB, die BC Vaudoise und die Graubündner KB abgeschnitten:

Titel Performance, 52 Wochen Dividendenrendite Börsenwert (in Mrd. CHF)
Walliser KB +7% 3,0% 1,8  
BC Vaudoise +6% 4,5% 6,6
Graubündner KB +5% 2,7% 3,7
Zuger KB +5% 3,6% 1,7
Glarner KB +4% 3,2% 0,4
Thurgauer KB +3% 2,6% 2,2
BC Jura +3% 3,3% 0,2
BC Genève BCGE +2% 1,7% 1,4
Basellandschaftliche KB 0% 3,9% 1,9
Berner KB -1% 3,7% 2,0
St. Galler KB -11% 3,6% 2,6
Basler KB -12% 4,3% 2,9
Luzerner KB -16% 3,0% 3,5

Quellen: cash und ZKB

Die Staatsinstitute überzeugen allerdings nur im brancheninternen Vergleich. Mit dem Gesamtmarkt können  sie nicht mithalten. Das war in den letzten Jahren anders, viele KB-Aktien schnitten überdurchschnittlich ab. Der "Cut" kam bei vielen Instituten dann im Frühjahr 2018. Die Aktie der St. Galler Kantonalbank zum Beispiel hat seit März 2018 gegen 20 Prozent verloren.

Der Rückschlag  hat mit den Schwierigkeiten mit dem Zinsdifferenzgeschäft zu tun, was auf die Marge der Banken drückt. Das Zinsdifferenzgeschäft ist die traditionell grösste Einnahmequelle der Kantonalbanken.

Besserung ist vorläufig nicht in Sicht. "Die angespannte Zinssituation macht die Aufgabe für Kantonalbanken weiterhin schwierig", sagt Andreas Venditti, Bankenanalyst von Vontobel, auf cash-Anfrage. Der Kernbereich Zinsgeschäft werde weiter unter Druck bleiben.

Defensiver Charakter

Also Finger weg von Kantonalbank-Aktien? Nicht unbedingt. In der Vergangenheit haben sich gemäss Venditti Kantonalbank-Aktien durch ihren defensiven Charakter als relativ robust in Krisenzeiten erwiesen, während Grossbanken deutlicher an Wert einbüssten. "Wer also von einem negativen Marktszenario ausgeht, kann auf Kantonalbanken setzen", so der Analyst.

Die Krisenresistenz von Kantonalbanken lässt sich damit erklären, dass sie meist nur in der Schweiz tätig sind und sich operativ nicht auf allzu riskante Experimente einlassen. Hinzu kommen in vielen Fällen eine attraktive Dividendenpolitik sowie eine Staatsgarantie.

Damit eine Kantonalbank-Aktie im aktuellen Umfeld für Anleger aber interessant ist, muss sie sich von ihren Branchenkollegen positiv abheben. Sei es durch ein lukratives Kommissionsgeschäft, ein überdurchschnittliches Kreditwachstum oder eine besonders starke Eigenkapitalrendite. Folgende drei Kantonalbanken stechen heraus:

BC Vaudoise – Dividende als Hauptargument

Mit einem Börsenwert von 6,6 Milliarden Franken ist die BCV die grösste kotierte Kantonalbank, zudem gehört die Aktie mit plus 6 Prozent in den letzten 12 Monaten zu den besten Performern der Branche. Die Waadtländer überzeugen mit einer überdurchschnittlich hohen Eigenkapitalrendite und mit einer attraktiven Dividendenpolitik. Derzeit beträgt die Rendite 4,5 Prozent - seit Jahren Spitzenwert unter den Kantonalbanken.

Gemäss Analyst Venditti wird die Strategie der hohen Ausschüttung auch in Zukunft beibehalten. Allerdings ist die Ausschüttungsquote mit 88 Prozent jetzt schon am oberen Limit angelangt, zudem ist die Aktie nicht mehr günstig zu haben. Das heisst: Kursmässig ist nicht mehr viel Luft drin. 

Glarner KB – Wachstum dank innovativem Ansatz

Die Glarner gelten im digitalen Bereich als Vorreiter. Doch vergangene Woche wurde bekannt, dass das automatisierte Anlageprogramm "Investomat" wegen zu wenig Nachfrage eingestellt werden muss. Für ZKB-Analyst Javier Lodeiro, der die  Aktie zum Kauf  empfiehlt, kein Grund zur Sorge. Er wertet es sogar als positiv, dass sich die Kantonalbank stattdessen auf die Dinge fokussiert, die rentabel sind. "Das Wachstumspotenzial orten wir klar in der Kreditfabrik und in der Lizenzierung ihrer Software", schreibt Lodeiro.

Die Glarner KB besitzt über die kommenden Jahre ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial, zudem ist die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis 2019 von 15 günstig bewertet. Als Zückerchen ist eine Dividendenrendite von 3,2 Prozent veranschlagt.

Graubündner KB – Starkes Kommissionsgeschäft

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) verzeichnete im ersten Halbjahr einen Rekordgewinn von über 100 Millionen Franken. Das hat auch mit der im Vorjahr gekauften 51-Prozent-Beteiligung am Vermögensverwalter Albin Kistler zu tun. Zusammen mit einer Beteiligung an der Privatbank Bellerive ist die GKB nun in der Vermögensverwaltung stark und dadurch weniger vom umkämpften Hypothekengeschäft abhängig. Fast 85 Prozent der Aktien sind in Kantonsbesitz. Das erschwert zwar den Handel, verleiht aber in Krisenzeiten auch eine gewisse Stabilität.

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ZKB verschärft ihr Regime mit

ZKB verschärft ihr Regime mit Negativzinsen

Die Zürcher Kantonalbank verschärft ihr Regime zur Weiterreichung von Negativzinsen an die Kunden. Sie hat in den vergangenen Monaten die Schwelle für den Freibetrag tendenziell zurückgenommen.

05.12.2019 08:33

Nun sollen bereits Konti mit einem Barguthaben ab 100'000 Franken ab Dezember mit einem Negativzins belastet werden, wie der TagesAnzeiger in seiner Ausgabe von Donnerstag berichtete. Die Zeitung beruft sich dabei auf ein Schreiben, das ein Kunde der Bank Ende November erhalten hatte. Darin wurde diesem angekündigt, dass die ZKB auf seinem Konto für den Betrag oberhalb von 100'000 Franken einen Negativzins von derzeit 0,75 Prozent pro Jahr belasten werde.

Das heisst nun aber nicht, dass generell alle Privatkunden der ZKB künftig bereits ab 100'000 Franken einen Strafzins bezahlen müssen. Man habe "keinen fixen Betrag definiert, ab welchem Negativzinsen zwingend erhoben werden", sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AWP auf Anfrage. Der Freibetrag werde weiterhin für jeden Kunden individuell und in Abhängigkeit von der bestehenden Kundenbeziehung festgelegt.

An der Politik der Weitergabe der Negativzinsen habe sich grundsätzlich nichts geändert, so der Sprecher weiter. Weiterhin gelte, dass Kleinsparer und Kleinunternehmen keine Negativzinsen entrichten müssten.

Weiterreichen der Strafzinsen im Trend

Der Sprecher räumt indes ein, dass Aufgrund des anhaltend tiefen Zinsumfelds und dem damit einhergehenden zunehmenden Druck auf die Zinsmarge in den vergangenen Monaten der individuelle Freibetrag in der Tendenz zurückgenommen worden sei. Wie stark der Freigrenze im Schnitt sinkt und wie viele Kunden von Strafzinsen betroffen sind, dazu machte das Institut keine Angaben. Es handelt sich um eine kleine Minderheit der Kunden, ergänzte der Sprecher lediglich.

Dass die Banken in der Schweiz vermehrt die Negativzinsen auf die Kunden abwälzen, liegt im Trend. Erst Anfang November hatte Postfinance mitgeteilt, dass per Dezember die Freigrenze bei Sparkonti auf 250'000 Franken von bisher 500'000 Franken sinken werde. Allerdings gilt dies nur für Kunden, die ausser einem Sparkonto keine weiteren Dienstleistungen bei Postfinance in Anspruch nehmen. Für Kunden, die Produkte und Dienstleistungen nutzen, kommt weiterhin die seit zwei Jahren geltende Schwelle von 500'000 Franken zur Anwendung.

Per 1. November hatte bereits die UBS den Freibetrag gesenkt und belastet nun Kunden mit Vermögen von über 2 Millionen Schweizer Franken oder 500'000 Euro mit Negativzinsen. Falls die Negativzinsen weiter anhalten würden, sei es möglich, dass diese Grenzen weiter gesenkt würden, sagte damals CEO Sergio Ermotti.

sig/kw/uh

(AWP)

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Genfer Kantonalbank kauft

Genfer Kantonalbank kauft Additional-Tier-1-Anleihe 2014 vorzeitig zurück

Die Genfer Kantonalbank (BCGE) kauft eine im Jahr 2014 aufgelegte Additional-Tier-1-Anleihe (AT1) über 110 Millionen Franken vorzeitig zurück. Das Papier mit einer unbefristeten Laufzeit wird am 4. Februar 2020 zurückbezahlt. Dies sei der erste mögliche Rückzahlungstermin, erklärte die Bank am Montagabend.

16.12.2019 18:10

ra/tt

(AWP)

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Zuger Kantonalbank wandelt

Zuger Kantonalbank wandelt Inhaberaktien per 8. Januar in Namenaktien um

Bei der Zuger Kantonalbank steht mit dem Jahreswechsel auch die Umstellung von Inhaber- zu Namenaktien an. Die Umwandlung erfolgt per 8. Januar, wie ZGKB am Freitag mitteilte. Die Aktien werden im Verhältnis 1:1 umgetauscht.

03.01.2020 07:15

Die Umstellung erfolgt im Rahmen des neuen Gesetzes über die Zuger Kantonalbank. Diesem hat die Generalversammlung am 4. Mai 2019 zugestimmt und es ist per 1. Januar 2020 in Kraft getreten.

Das Aktienkapital der Zuger Kantonalbank betrage unverändert 144,144 Millionen Franken und setze sich aus 288'288 Namenaktien mit einem Nennwert von je 500 Franken zusammen, hiess es in der Mitteilung.

Aktionäre, die ihre Inhaberaktien in einem Bankdepot verwahrten, müssten nichts unternehmen. Aktionäre, die ihre Inhaberaktien zu Hause oder in einem Bankschliessfach verwahrten, würden gebeten, diese Titel zwecks Umtausch bei ihrer Bank einzureichen.

tt/ra

(AWP)

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Thurgauer Kantonalbank

Thurgauer Kantonalbank schafft Ränge ab

Die Thurgauer Kantonalbank setzt auf flache Hierarchien und schafft die Ränge ab. Seit Anfang des Jahres gebe es daher in Briefsignaturen oder auf Visitenkarten keine Bezeichnungen mehr wie "Direktor" oder "Mitglied des Kaders", teilte die TKB am Freitag mit.

03.01.2020 12:30

Die Abschaffung der Ränge sieht die TKB als Teil der "kontinuierlichen Entwicklung der Unternehmens- und Führungskultur", die den Teamgedanken ins Zentrum stelle. Anstelle des bisherigen Rangsystems gilt bankintern neu ein "Funktionsstufen-Modell". Dieses bildet die Basis für einzelne Anstellungsbedingungen oder die Zeichnungsberechtigung.

Die TKB-Unternehmenskultur zeigt sich laut der Mitteilung auch darin, dass sich alle Mitarbeitenden der Bank duzen. Zudem könnten alle via Vorschlagswesen Ideen einbringen oder im Dialog mit den Vorgesetzten persönliche Beiträge für die Umsetzung der Unternehmensziele einbringen.

tp/tt

(AWP)

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Anleihe: ZKB holt sich 265

Anleihe: ZKB holt sich 265 Mio Fr für 11 Jahre zu 0,05%

Die Zürcher Kantonalbank begibt in Eigenregie eine Anleihe Serie 146 zu folgenden Konditionen:

https://www.cash.ch/news/boersenticker-schweiz/anleihe-zkb-holt-sich-265-mio-fr-fuer-11-jahre-zu-005-1456042

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Basler KB beim Fall ASE noch

Basler KB beim Fall ASE noch nicht aus dem Schneider

Die Aargauer Staatsanwaltschaft muss ihre Untersuchungen gegen die Basler Kantonalbank (BKB) im Zusammenhang mit dem Millionenbetrugsfall ASE Investment wieder aufnehmen.

05.01.2020 16:30

Das Bundesgericht hat einen entsprechenden Entscheid des Aargauer Obergerichts bestätigt. Das könnte laut der "SonntagsZeitung" auch Folgen für den früheren BKB-Chef und heutigen Raiffeisen-Präsident Guy Lachappelle haben.

Vor vier Jahren hatten 300 Geschädigte der ASE Investment eine Strafanzeige gegen die BKB-Verantwortlichen wegen Geldwäscherei eingereicht. Die ASE-Konten waren über die BKB gelaufen. Die ASE-Kunden erhielten von der BKB nur Kontoauszüge mit einem positiven Saldo, obwohl sie wegen den ASE-Geschäftspraktiken längst im Minus lagen. Die Aargauer Staatsanwaltschaft trennte diesen Fall vom Hauptverfahren gegen die ASE-Verantwortlichen, stellte die Strafuntersuchungen gegen die BKB aber ein.

Die Staatsanwaltschaft argumentierte, es handle sich bei dem mutmasslichen Delikt um eine Übertretung, weshalb die Verjährungsfrist lediglich drei Jahre betrage. Diese Frist beginne mit dem Wegfall des Organisationsdefizits zu laufen. Die BKB habe die Mängel bereits Ende 2011 erkannt und Massnahmen getroffen, um sie zu beheben.

Das Bundesgericht hielt nun aber fest, die Voraussetzungen für eine Verfahrenseinstellung infolge Verjährung seien nicht erfüllt. Das geht aus dem auf den 12. Dezember datierten und am 30. Dezember veröffentlichten Urteil hervor. Die Staatsanwaltschaft muss nun wieder Ermittlungen wegen Geldwäscherei aufnehmen.

Vorwurf laut BKB unbegründet

Ein BKB-Sprecher sagte gegenüber der "SonntagsZeitung", dass das Bundesgericht entschieden habe, dass die Staatsanwaltschaft die Untersuchung nicht habe einstellen dürfen. Ob der Vorwurf der Geldwäscherei zutreffe oder nicht, sei nicht Gegenstand des Entscheids gewesen. Der Vorwurf sei aus Sicht der BKB jedoch nach wie vor unbegründet.

Laut der Zeitung könnte dieses Urteil aber auch Folgen für den heutigen Raiffeisen-Präsident Guy Lachappelle haben. Im Bericht wird daran erinnert, dass Lachappelle gleich nach der Übernahme des Chefpostens bei der BKB und seiner Berufung in den Kreditausschuss in einem geleakten internen Untersuchungsbericht dem Teamleiter der Zürcher Filiale schrieb: "Hallo - haben wir diese Position noch im Griff, oder aber läuft diese aus dem Ruder? Sind sich die Kunden überhaupt und insbesondere nachweislich über ihre Positionen bewusst, ansonsten wir hier nebst dem Verlustrisiko ein enormes Reputationsrisiko fahren?"

Obwohl Lachappelle also offenbar die Problematik des Falls erkannt habe, sei eineinhalb Jahre lang nichts passiert, schrieb die "SonntagsZeitung." Ob er als Raiffeisen-Präsident noch haltbar sei, wenn die Staatsanwaltschaft den Geldwäschereiverdacht bestätige, werde sich zeigen.

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St. Galler Regierung

St. Galler Regierung bestätigt Eigentümerstrategie für SGKB

Die Regierung des Kantons St. Gallen hat die Eigentümerstrategie für die St. Galler Kantonalbank (SGKB) Ende 2019 ohne materielle Änderung genehmigt. Die Kantonsregierung überprüft ihre Eigentümerstrategie einmal je Amtsdauer, wie einer SGKB-Mitteilung vom Mittwoch zu entnehmen ist.

08.01.2020 07:58

Aus Sicht der Regierung ist der Rahmen der Geschäftstätigkeit für die SGKB inhaltlich nach wie vor zweckmässig definiert. So agiere die SGKB als Universalbank hauptsächlich im Heimmarkt - also in den Kantonen St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden -, in der übrigen Deutschschweiz sowie im angrenzenden Ausland. Auslandengagements seien auf "risikoarme Geschäftstätigkeiten" begrenzt. Der Betrieb eines Investmentbankings sei zudem ausgeschlossen.

Die SGKB sei "gut aufgestellt", heisst es weiter. Sie arbeite gewinnorientiert, nehme ihre volkswirtschaftliche Verantwortung in ihrem Heimmarkt wahr und sei gerade auch aufgrund der jüngst erfolgten Kapitalerhöhung gut kapitalisiert: "Ihre Strategie trägt den Interessen des Kantons Rechnung."

Die Eigentümerstrategie soll die übergeordnete Strategie und die Grundausrichtung vorgeben. Sie hält laut Mitteilung die "wesentlichen strategischen, wirtschaftlichen, unternehmerischen, gesellschaftlichen und sozialen Ziele" fest und macht Vorgaben zu Führung und Berichterstattung. Die heute massgebende Eigentümerstrategie wurde von der Regierung 2016 verabschiedet.

tp/uh

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E-Banking der ZKB fällt aus – immer öfters

Online-Dienste der Zürcher Staatsbank machten Anfang 2020 schlapp. Die Probleme häufen sich: Auch 2019 viele Ausfälle.

Die ZKB ist schlecht in ihr Jubiläumsjahr 2020 gestartet. Die mit Abstand grösste und wichtigste Kantonalbank des Landes wird heuer 150. Mit ihrem Seilbahnprojekt über den See hängt sie in den Seilen.

Nun fällt auch noch der Computer aus. Am Dienstag und gestern funktionierte zwischenzeitlich das Online-Banking der ZKB nicht, wie Kunden berichteten.

Ein Sprecher bestätigte gestern Abend auf Anfrage die Störungen. Er sprach von „kurzzeitigen Unterbrüchen“, die „Einschränkungen“ seien „zwischenzeitlich wieder behoben“.

Die Bank entschuldige sich „bei unseren Kunden für die Umstände“.

Die Störungen des Online-Banking der Zürcher Staatsbank häufen sich. Letztes Jahr kam es im Frühling zu einem Grossausfall.

Im Herbst ging dann so lange nichts mehr im ZKB E-Banking, dass die populären Medien darüber berichteten, so wie 20 Minuten.

Zu den Gründen hält sich die Bank wie immer bedeckt. Ihr Sprecher wollte gestern nicht auf eine entsprechende Frage eingehen.

Die ZKB ist nicht allein mit Problemen rund um technische Unbill. Die hochgelobte Swissquote, eine im digitalen Zeitalter grossgewordene Börsenbank, führte kürzlich ein neues Login-Verfahren ein.

Danach konnten sich die Kunden nicht mehr richtig anmelden. „Wir mussten das neue Verfahren zurückstellen, weil wir Leistungsprobleme hatten“, meinte Chef Marc Bürki.

„Die Kunden mussten zu lange warten, um sich einloggen zu können.“ Die Swissquote entschied sich laut ihrem Chef, einen neuen Versuch erst nach den Festtagen zu wagen.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Zuger Kantonalbank 2019 mit

Zuger Kantonalbank 2019 mit gehaltenem Gewinn

Die Zuger Kantonalbank (ZGKB) hat im Geschäftsjahr 2019 den Gewinn gehalten. Das Institut bekam im Zinsengeschäft zwar erneut den Margendruck aufgrund des Negativzinsumfelds zu spüren, deutlich zulegen konnte es dagegen im Geschäft mit der Vermögensverwaltung.

23.01.2020 07:39

Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis sank im vergangenen Jahr um 1,0 Prozent auf 107,2 Millionen Franken, wie die ZGKB am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn auf Vorjahreshöhe von 74,7 Millionen Franken. Der Generalversammlung wird die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 220 Franken pro Aktie beantragt.

Anhaltende Negativzinsen

Im Zinsengeschäft hätten sich die Negativzinsen als "konstante Rahmenbedingung" etabliert, schreibt die ZGKB in ihrer Mitteilung. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft verringerte sich trotz einem schnellen Wachstum der Hypothekensumme gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Prozent auf 147,6 Millionen Franken.

Die sinkenden Zinserträge seien durch die Refinanzierung über langfristige Obligationenanleihen und günstige Bedingungen im Interbankengeschäft teilweise kompensiert worden, so die Bank.

Starkes Aktienjahr

Vorwärts machen konnte die Bank dagegen in der Vermögensverwaltung. Hier hätten die strategischen Massnahmen zur Stärkung des Geschäfts gegriffen, gleichzeitig wurde dieses auch vom "hervorragenden Aktienjahr 2019" unterstützt, wie es heisst. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 5,9 Prozent auf 49,1 Millionen Franken. Einen Rückgang musste die Bank im Handelsgeschäft hinnehmen (-8,2% auf 15,4 Mio).

Der Geschäftsaufwand stieg derweil mit einem Plus von 1,1 Prozent leicht an. Zurückzuführen war dies auf einen etwas höheren Personalaufwand wegen dem Ausbau in den Geschäftsfeldern Immobilienhandel und Vorsorgeberatung. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verschlechterte sich leicht auf 45,6 Prozent gegenüber 44,9 Prozent im Jahr davor.

Hypotheken-Wachstum

Weiter deutlich zulegen konnte die Zuger KB bei der Finanzierung von Wohneigentum. Insgesamt stiegen die Hypothekarforderungen um 5,0 Prozent auf 12,3 Milliarden Franken. Dabei hätten besonders die Kredite an institutionelle Immobilieninvestoren zugelegt.

Die Kundengelder erhöhten sich derweil um 0,3 Prozent auf 9,7 Milliarden Franken. Negativzinsen gebe die Bank auch weiterhin "nur vereinzelt und auf individueller Basis an Kunden" weiter, heisst es in der Bank. Die gesamte Bilanzsumme der Kantonalbank stieg auf 15,7 Milliarden Franken (+6,5%).

Für 2020 gibt sich die ZGKB "optimistisch". Sie will im laufenden Geschäftsjahr nun ihre Stellung beim selbstbewohnten Wohneigentum in der Wirtschaftsregion Zug weiter ausbauen. Gleichzeitig soll auch der Anteil des indifferenten Geschäfts am Gesamtertrag weiter gestärkt werden.

tp/uh

(AWP)

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