ALPIQ HOLDING N (ALPH)

81 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq mit stabilem Umsatz im

Alpiq mit stabilem Umsatz im Halbjahr - Höherer Verlust

Der Energiekonzern Alpiq hat im ersten Halbjahr im fortgeführten Geschäft einen stabilen Umsatz erzielt. Auf der Gewinnseite schlugen die abgesicherten Strompreise aus den Vorjahren hingegen negativ zu Buche, so dass unter dem Strich ein höherer Verlust resultierte. Den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigte die Gesellschaft.

27.08.2018 07:56

Im Kerngeschäft - das Industriegeschäft wurde per Ende Juli verkauft - verbuchte das Unternehmen einen Umsatz von 2,6 Milliarden Franken und damit gleich viel wie im Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBITDA) vor Sondereinflüssen verminderte sich auf 93 Millionen von 135 Millionen, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte.

Schulden weiter abgebaut

Haupttreiber dafür waren gemäss der Mitteilung die abgesicherten Strompreise aus den Vorjahren, welche die Schweizer Stromproduktion gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr belasten. Substanziell positive Ergebnisbeiträge lieferte dagegen das Europageschäft, bestehend aus Kraftwerken und den neuen erneuerbaren Energien sowie dem internationalen Energiehandels-, Grosskunden- und Retailgeschäft.

Aufgrund des tieferen EBITDA liegt das Ergebnis nach Ertragssteuern aus fortgeführten Aktivitäten der Alpiq Gruppe vor Sondereinflüssen bei -42 Millionen nach -9 Millionen im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte schliesslich für die Gruppe ein Reinverlust nach IFRS von 124 Millionen nach einem solchen von 109 Millionen im Vorjahr.

Die Eigenkapitalquote per 30. Juni 2018 liegt bei stabilen 38,8 Prozent (per 31.12.2017: 38,9 Prozent). Nach erneutem Schuldenabbau beträgt die Liquidität per Ende Juni 1,1 Milliarden nach 1,4 Milliarden per Ende Dezember 2017. Mit der nach dem Verkauf des Industriegeschäfts gestärkten Liquidität beabsichtigt Alpiq, die Defizite der Stromproduktion Schweiz der kommenden Jahre zu decken und eine weitere Optimierung der ausstehenden Bruttoschulden vorzunehmen.

Der Geschäftsbereich Generation Switzerland (Stromerzeugung) habe trotz fortgesetztem, konsequentem Kostenmanagement und höheren Produktionsmengen wie erwartet unter Vorjahr abgeschlossen, hiess es weiter. Grund dafür seien die abgesicherten Strompreise aus den Vorjahren.

Operatives Ergebnis 2018 unter Vorjahr erwartet

Dagegen verzeichnete der Geschäftsbereich Digital & Commerce, der die Beratungstätigkeit bei den erneuerbaren energien und den Energiehandel umfasst, einen positiven operativen Geschäftsverlauf. Das thermische Kraftwerksportfolio in Europa sowie die Produktion aus neuen erneuerbaren Energien (RES) hätten ebenfalls starke Beiträge erzielt und hätten den grössten Anteil zum operativen Ergebnis der Alpiq Gruppe geleistet, teilte die Gesellschaft weiter mit.

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigte die Gesellschaft den im März abgegebenen Ausblick. Danach erwartet Alpiq für das Gesamtjahr 2018 ein operatives Ergebnis unter Vorjahr. Grund dafür seien die abgesicherten Strompreise aus den Vorjahren.

sig/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq verzichtet auf

Alpiq verzichtet auf vorzeitige Rückzahlung einer Hybridanleihe

Alpiq will eine nachrangige Hybridanleihe nicht vorzeitig zurückzahlen. Eine Optimierung der Bilanz habe Priorität.

05.10.2018 08:14

Der Energiekonzern hätte das Recht, eine seit 2013 laufende unbefristete Anleihe über 650 Millionen Franken erstmals per 15. November zu begleichen. Alpiq begründet den Verzicht auf die vorzeitige Rückzahlung mit ihrer Finanzstrategie: Eine weitere Optimierung der Bilanz durch den Abbau von vorrangigem Fremdkapital habe unverändert hohe Priorität, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Die Anleger müssen für die weitere Laufzeit mit einem etwas tieferen Zins rechnen. Der Coupon der Anleihe wird am 8. November für die nächste Fünfjahresperiode neu berechnet. Die Berechnung erfolgt gemäss den Anleihebedingungen der UBS als Berechnungsinstanz (Calculation Agent).

Der heutige Zins von 5 Prozent wird damit letztmals am 15. November bezahlt. Danach könnte der Zins sinken. Denn der anwendbare Referenzzinssatz könne negativ sein, schrieb Alpiq. Zusammen mit der Marge von 4,5725 Prozent könne somit ein tieferer Jahrescoupon resultieren.

Keine Änderungen erfahren die zusätzlich ausstehenden und seit 15. März 2015 nicht mehr verzinsten Hybriddarlehen der Alpiq-Konsortialaktionäre über insgesamt 366,5 Millionen Franken. Alpiq hat insgesamt 1,017 Milliarden Franken an Hybridkapital ausstehend.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq prüft Verkauf der

Alpiq prüft Verkauf der tschechischen Kohlekraftwerke Kladno und Zlín

Der Energiekonzern Alpiq prüft einen Verkauf der tschechischen Kohlekraftwerke Kladno und Zlín. Mit den Mitteln aus einem möglichen Verkauf soll in Wachstumsfelder investiert werden und sollen Schulden weiter abgebaut werden, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht.

30.10.2018 07:25

Bedingung für eine Transaktion seien die drei Kriterien Preis, Transaktionssicherheit und vertragliche Konditionen. An beiden Kohlekraftwerken ist das Unternehmen zu jeweils 100 Prozent beteiligt. Kladno hat den Angaben zufolge eine elektrische Leistung von 516 Megawatt. Das thermische Kraftwerk Zlín produziert Strom, Prozesswärme sowie Fernwärme und hat eine Kapazität von 64 Megawatt elektrisch und 376 Megawatt thermisch.

Mit der möglichen Devestition will sich das Unternehmen auf sein Kerngeschäft fokussieren. Alpiq strebe ein europaweit kohlefreies Produktionsportfolio an, hiess es. Nach dem im Juli 2018 abgeschlossenen Verkauf des Industriegeschäfts setze der Konzern somit die Fokussierung auf das Kerngeschäft fort.

ys/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq und Bouygues streiten

Alpiq und Bouygues streiten um Kaufpreis des Industriegeschäfts

Der Stromkonzern Alpiq und der französische Bauriese Bouygues sind sich in die Haare geraten. Die beiden Unternehmen streiten über den definitiven Kaufpreis für das Industriegeschäft, das Alpiq im letzten Sommer an die Franzosen verkauft hatte.

12.02.2019 19:40

Beim Konflikt geht es um eine beträchtliche Summe. Konkret fordert Alpiq zusätzliche Zahlungen der Franzosen in der Höhe von 12,9 Millionen Franken. Auf der anderen Seite will Bouygues einen Betrag von 205,1 Millionen zurück, wie Alpiq am Dienstagabend mitteilte. Zum Vergleich: Beim Verkauf flossen Alpiq Mittel in der Höhe von rund 800 Millionen Franken zu.

Der Schweizer Stromkonzern bestreitet die Forderung von Bouygues "sowohl der Höhe als auch dem Inhalt nach vehement". Es sei daher am 12. Februar eine Schiedsgerichtsklage eingereicht worden.

Verkauft wurden im letzten Sommer konkret die Dienstleistungen in der Gebäudetechnik und im Gebäudemanagement. Ein Grund für den Deal war die Verkleinerung des Schuldenbergs.

Alpiq kehrte damit wieder zu den eigenen Wurzeln zurück: zum Kerngeschäft mit der Stromproduktion in der Schweiz und zu den internationalen Aktivitäten. Diese umfassen den Kraftwerkspark, die erneuerbaren Energien sowie den Energiehandel.

rw/jb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq erleidet 2018 erneut

Alpiq erleidet 2018 erneut einen Verlust - Keine Dividende

Alpiq hat im Geschäftsjahr 2018 erneut einen Verlust erlitten. Der Energiekonzern erachtet den Turnaround allerdings als geschafft.

04.03.2019 08:01

Mit der Abspaltung des Industriegeschäfts sei der Turnaround abgeschlossen und die Gruppe finanziell und strategisch stabilisiert, teilte Alpiq am Montag mit. Ende Juli 2018 war das Dienstleistungsgeschäft, etwa die Gebäudetechnik und das Gebäudemanagement, zum damals vereinbarten Kaufpreis von 850 Millionen Franken an den französischen Bauriesen Bouygues gegangen. Derzeit befinden sich die beiden Parteien allerdings noch im Clinch wegen des Kaufpreises. Zu dem offenen Schiedgerichtsverfahren gab es am Montagmorgen jedoch zunächst keine Neuigkeiten.

Die Haupttreiber für das Geschäftsergebnis waren im vergangenen Jahr wie angekündigt die in den Vorjahren abgesicherten und unter den Produktionskosten liegenden Strompreise. Diese belasteten die Rentabilität der Stromproduktion. Im fortgeführten Geschäft sank deshalb der Umsatz auf 5,2 Milliarden Franken, nachdem er Jahr davor noch bei 5,4 Milliarden Franken gelegen hatte. Operativ auf Stufe EBIT lag der Verlust bei 160 Millionen Franken nach einem Gewinn von 179 Millionen Franken im Vorjahr.

Unter dem Strich erlitt der Stromversorger einen Reinverlust aus dem fortgeführtem Geschäft von 261 Millionen Franken. 2017 hatte Alpiq noch knapp einen Gewinn geschrieben. Wird das gesamte Geschäft berücksichtigt ergab sich ein Verlust von 63 Millionen Franken.

Erneut keine Dividende

Angesichts der Resultate müssen die Aktionäre erneut auf eine Dividende verzichten. Zudem zahlt Alpiq den Schweizer Konsortialaktionären weiterhin keinen Zins auf ihrem Hybriddarlehen. Die öffentlich platzierte Hybridanleihe werde hingegen weiterhin bedient.

Mit dem Verkauf des Industriegeschäfts wollte Alpiq nicht zuletzt Schulden abbauen. Die Bruttoverschuldung sank 2018 um rund 600 Millionen auf 1,5 Milliarden Franken. Das Unternehmen verfügte ausserdem Ende 2018 über eine Liquidität von 1,25 Milliarden Franken.

Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem tieferen operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen. Wie bereits mehrfach kommuniziert, werden sich die sich erholenden Grosshandelspreise für Strom wegen der rollierenden Preis- und Währungsabsicherung erst zeitverzögert im Ergebnis niederschlagen. Ab 2020 werde Alpiq vom Aufwärtstrend profitieren.

Erstmals wird das Jahresergebnis von Verwaltungsratspräsident Jens Alder präsentiert. Dieser hatte Anfang Jahr zusätzlich die operative Führung des Konzerns übernommen, nachdem die damalige Konzernchefin Jasmin Staiblin das Unternehmen verlassen hat.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq-Chef kritisiert

Alpiq-Chef kritisiert Energiepolitik: Risiko von Blackout steigt

Alpiq-Chef Jens Alder hat in einem Interview die Schweizer Energiepolitik kritisiert. Die Versorgungssicherheit des Landes sei gefährdet, wenn kein Stromabkommen mit der EU zustande komme, warnte der 61-jähriger Manager des Energiekonzerns.

25.03.2019 06:35

Import ohne gleichberechtigten Zugang zur europäischen Strombörse hält der Alpiq-Verwaltungsratspräsident und CEO für "hochriskant", wie er im Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Montag sagte. "Wir fahren eine Importstrategie mit Ländern, die im Winter auch zu Nettoimporteuren werden. Das geht hinten und vorne nicht auf."

Wenn man eine Importstrategie fahre, müsse dies in einem Staatsvertrag geregelt sein. Das Stromabkommen sei wegen des fehlenden Rahmenabkommens aber blockiert. "Die Versorgungssicherheit der Schweiz ist ohne Stromabkommen nicht mehr gewährleistet." Wenn man die Regulierungen der umliegenden Länder sehe, dürfe mach sich keine Illusionen machen. "Wenn es knapp wird, werden zuerst die eigenen Konsumenten versorgt und erst dann Strom ins Ausland exportiert."

"Das Risiko eines Blackouts ist klar gestiegen und wird in den kommenden Jahren weiter steigen", sagte Alder. Wenn Deutschland alle AKW abgestellt habe und anfange, aus der Kohle auszusteigen, würden grosse Kapazitäten wegfallen. Man könne sich gut vorstellen, dass es wie vor zwei Jahren einen kalten Winter gebe, dass in der Schweiz ein oder zwei AKW ausfielen und gleichzeitig auch in Frankreich mehrere stillstehen würden. "Für solche Konstellationen haben wir keine Lösung."

Bau von Gaskraftwerken "uninteressant"

Als Schweizer Staatsbürger mache er sich Sorgen, sagte Alder. Als Chef der Alpiq mache ihm das aber weniger aus, denn Verknappung bedeute steigende Preise.

Am Bau von Gaskraftwerken als Kompensation für den Wegfall der Kernkraft hat Alpiq laut Alder derzeit kein Interesse. "Unter dem heutigen Regulierungsregime ist Stromproduktion in der Schweiz unternehmerisch uninteressant, auch Gaskraftwerke. Solche Abenteuer gehen wir nicht ein."

Alder forderte die Landesregierung auf, bei der Liberalisierung des Energiemarktes vorwärts zu machen. "Der Bundesrat muss dafür sorgen, dass es sich in der Schweiz wieder lohnt, mit privatem Kapital in Produktionskapazität für Strom zu investieren." Die volle Marktöffnung, die zurückgetretene CVP-Energieministerin Doris Leuthard im Herbst eingeleitet habe, sei ein wichtiges Element dazu. Der Bundesrat müsse sie vorantreiben.

Der frühere Swisscom-Präsident Jens Alder ist seit 2015 Verwaltungsratspräsident bei Alpiq. Anfang Jahr übernahm der Elektroingenieur zudem die operative Führung im Unternehmen. Alpiq produziert rund einen Fünftel des inländischen Stromverbrauchs.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Bei Alpiq stellt EDF neuen

Bei Alpiq stellt EDF neuen Verwaltungsrat

Beim Energiekonzern Alpiq kommt es an der kommenden Generalversammlung zu einem Wechsel im Verwaltungsrat. Xavier Lafontaine soll Patrice Gérardin ersetzen.

02.04.2019 07:50

Gérardin habe den Verwaltungsrat informiert, dass er sich nicht mehr zur Wiederwahl stelle, teilte der Stromversorger am Dienstag mit. Von Seiten Electricité de France (EDF) werde Xavier Lafontaine der Generalversammlung am 14. Mai 2019 in Olten zur Wahl vorgeschlagen.

Lafontaine ist laut Mitteilung Diplomingenieur und hatte seit dem Jahr 2000 verschiedene Führungsfunktionen innerhalb der französischen Elektrizitätsgesellschaft inne. Seit 2018 sei er Leiter Marktwirtschaft innerhalb der Strategieabteilung.

EDF ist über die in Martigny ansässige Tochtergesellschaft EDF Alpes Investissements mit 25 Prozent an der Alpiq Holding beteiligt. Im Sommer 2018 war kommuniziert worden, dass EDF den bestehenden Konsortialvertrag, der 2005 zwischen den Gründungsaktionären von Alpiq geschlossen wurde, gekündigt hat. Bis zum Ablauf im Jahr 2020 behält die Vereinbarung ihre Gültigkeit.

ys/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Energiekonzern Alpiq könnte

Energiekonzern Alpiq könnte massiv schrumpfen

Bei Alpiq könnte es nach dem angekündigten Verkauf der Anteile der französischen EDF an eine Schweizer Anlagegesellschaft zu einem grossen Rückbau kommen.

07.04.2019 16:12

Die neuen Alpiq-Aktionäre wollen den Energiekonzern laut einem Medienbericht zurechtstutzen. Alpiq solle seine ausländischen Beteiligungen abstossen und sich nur noch auf den Betrieb von Wasserkraftanlagen konzentrieren, berichtete die "NZZ am Sonntag".

Das neue Aktionariat verfolge "eine Refokussierung von Alpiq auf das schweizerische Stromerzeugungsgeschäft", zitierte die Zeitung aus einem Papier, das an interessierte Pensionskassen verschickt worden sei. Darin hiess es weiter, dass Alpiq langfristig zu einem reinen Eigentümer und Betreiber von Wasserkraftanlagen in der Schweiz werden soll.

Auslandsgeschäfte verkaufen

Die Verkaufsstrategie - zu der auch die kürzlich erfolgte Trennung vom Energieservicegeschäft gehörte - solle weiterverfolgt werden. Ein Beispiel dafür sei der angestossene Verkauf der Kohlekraftwerke in Tschechien. Auf lange Sicht sollen alle Auslandaktivitäten abgestossen werden. Dazu gehören etwa die Kraftwerke in Italien, Spanien und Ungarn. Eingenommene Mittel sollen dazu verwendet werden, das Fremdkapital abzubauen.

Laut dem Zeitungsbericht arbeiten 58 Prozent der 1548 Alpiq-Mitarbeitenden im Ausland. Für die Stromerzeugung in der Schweiz seien gerade einmal 130 Angestellte tätig, beim Konzernzentrum 297. Gerüchteweise sei zu hören, dass die neuen Investoren mit Einsparmöglichkeiten im zweistelligen Millionenbereich rechneten.

Kritik an Deal

Am Freitag war bekannt geworden, dass die Electricité de France (EDF) ihren Anteil von 25 Prozent an die bisherigen Aktionäre Primeo Energie und EOS verkauft, die die Aktien an eine Schweizer Anlagegesellschaft weiterreichen werden. Die Publikumsaktien sollen von der Börse genommen werden. Der Kaufpreis für die EDF-Beteiligung beträgt rund 489 Millionen Franken oder 70 Franken je Alpiq-Aktie.

Die Primeo Energie sowie die Westschweizer EOS Holding kaufen der EDF nun zunächst ihren Anteil paritätisch ab. Finanziert wird der Kauf mit einem Pflichtwandeldarlehen der CSA Energie-Infrastruktur, einer Anlagegesellschaft, in der 135 Schweizer Pensionskassen investiert sind. Das Wandeldarlehen soll in bis zu einem Jahr fällig werden, womit die Alpiq-Aktien in den Besitz der CSA übergehen.

Der Verkauf und die Dekotierung stossen auf Kritik. In der "SonntagsZeitung" kritisierte der grösste Publikumsanteilseigner, der Finanzinvestor Martin Ebner, den Deal. Dieser nütze vor allem der EOS, wurde er von der Zeitung zitiert.

"Ihr Präsident, Guy Mustaki, der bis 2016 bei Alpiq im Verwaltungsrat sass, hat das genial vorbereitet." Erst habe er 1,8 Milliarden Franken Ausgleichszahlung aus der Fusion bezogen und jetzt habe er dank der missratenen Absicherungsstrategie der Alpiq über Jahre hinweg sehr günstigen Strom, den er den Endkunden teuer verkaufen könne.

Streit über Abfindung in Sicht

Nun könnte es zum Streit kommen, wie die Publikumsaktionäre entschädigt werden sollen. Der inoffizielle Plan, sie gleich zu behandeln wie die EDF, komme für Ebner nicht in Frage, hiess es weiter. Er sehe einen Kurs von 140 Franken dem Wert entsprechend, die Aktionäre sollten daher in dieser Höhe entschädigt werden. Wegen der gestiegenen Strompreise dürfte Alpiq in den nächsten Jahren massiv mehr verdienen.

An der SIX verbleiben nach dem am Freitag angekündigten Deal noch 12 Prozent. Gemäss der letzten Meldung an die Börsenbetreiberin SIX vom Sommer 2018 hält Ebner unter 3 Prozent an Alpiq.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq-Verlust belastet

Alpiq-Verlust belastet Romande Energie

Der Energiekonzern Romande Energie hat im vergangenen Jahr den Umsatz gesteigert, wobei die Energiedienstleistungen stark zulegten. Ein Steuereffekt liess den Reingewinn einbrechen.

11.04.2019 08:13

Der Umsatz legte im Geschäftsjahr 2018 um 3,9 Prozent auf 597,6 Millionen Franken zu. Gerade die Energiedienstleistungen seien sowohl organisch als auch durch Akquisitionen um 76 Prozent auf 76 Millionen Franken gewachsen, teilte das Westschweizer Unternehmen am Donnerstag mit. Auf die Erträge drückte hingegen ein leichter Rückgang bei der Stromnachfrage.

Romande Energie versorgt Endkunden, bei denen die Tarife reguliert sind, und hat eine relativ geringe Eigenproduktion. 2018 erreichte diese 18 Prozent der gelieferten Energie. Die eigenen Anlagen steigerten die Produktion wegen der starken Regenfälle im ersten Halbjahr um 34 Prozent auf 487 Millionen Kilowattstunden.

Steueraufwand

Operativ sah es im vergangenen Jahr ähnlich aus wie 2017. Der EBITDA blieb stabil bei 133,9 Millionen Franken. Das sei ein respektables Ergebnis angesichts des unsicheren Branchenumfelds, des zunehmenden Wettbewerbes sowie der Kosten im Zusammenhang mit der Ausführung der Strategie 2018-2023, hiess es.

Unter dem Strich belasteten erneut die Unternehmen, an denen Romande Energie beteiligt ist. Die assoziierten Gesellschaften bescherten einen Verlust von 1,7 Millionen nach 1,5 Millionen im Vorjahr. Besonders der Jahresverlust bei Alpiq wirkte sich negativ aus. Romande Energie hält einen Anteil von 29,7 Prozent an der EOS Holding SA, die wiederum mit einem Anteil von 31,4 Prozent an Alpiq beteiligt ist.

Dazu kam ein Steuereffekt: Wegen neuer gesetzlicher Bestimmungen im Kanton Waadt kam es 2018 zu einem Steueraufwand von 12 Millionen Franken nach einem Steuerertrag von 40 Millionen Franken im Vorjahr. Der Reingewinn bei Romande Energie sank in der Folge um 54 Prozent auf 53,5 Millionen.

Stabile Dividende

Den Aktionären soll eine unveränderte Dividende von 36 Franken je Aktie ausbezahlt werden. Dennoch seien erhebliche Ausgaben für die nächsten Schritte der Strategieumsetzung eingeplant, so Romande Energie.

Im Rahmen der Strategie soll zum Jahreswechsel eine neue Gruppenstruktur mit den Sparten Netzwerke, Energielösungen und Energieservices eingeführt werden und bis Ende 2020 so 20 Millionen Franken eingespart werden, wie die Gruppe am Donnerstag frühere Aussagen bestätigte. Die Eigenproduktion sowie das Verteilnetz sollen zudem weiter ausgebaut werden.

Mit Blick in die Zukunft geht Romande Energie für das laufende Jahr von einem stabilen Betriebsergebnis aus - sollte es nicht zu Sonderfaktoren kommen sowie einer negativen Entwicklung an den Strom- und Devisenmärkten.

Ein wichtiges Ereignis sei 2019 zudem der Wechsel an der Führungsspitze. Ende 2018 war bekanntgeworden, dass der frühere Swisscom-Manager Christian Petit im Juni den CEO-Posten übernehmen wird. Er folgt dann auf Pierre-Alain Urech, welcher der Gruppe in den vergangenen 15 Jahren vorstand.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq-VR verzichtet auf

Alpiq-VR verzichtet auf Empfehlung zum öffentlichen Übernahmeangebot

Der Verwaltungsrat des Energiekonzerns Alpiq verzichtet auf eine Empfehlung zum öffentlichen Übernahmeangebot der neuen Grossaktionärin CSA.

10.07.2019 07:45

Eine bei PwC in Auftrag gegebene Beurteilung (Fairness Opinion) habe ergeben, dass der Angebotspreis von 70 Franken pro Aktie aus finanzieller Sicht fair und angemessen sei, teilte der Konzern mit. Nach eingehender Prüfung des Angebots und unter Bezugnahme auf die Fairness Opinion habe der Verwaltungsrat beschlossen, auf eine Empfehlung zu verzichten und stattdessen in seinem Bericht die wesentlichen Elemente darzulegen, die ihm zur Beurteilung des Angebots wichtig erschienen, teilte Alpiq am Mittwoch mit.

Der künftige Ankeraktionär CSA Energie-Infrastruktur Schweiz hatte Ende Mai ein Übernahmeangebot angekündigt, um die restlichen Publikumsaktionäre herauszukaufen und die Alpiq-Aktien von der Börse nehmen zu können. Am Mittwoch wurde nun der Angebotsprospekt veröffentlicht.

Die Angebotsfrist soll nun mit dem 25. Juli einen Tag später beginnen als noch Ende Mai angekündigt. Dauern soll die Frist bis am 9. September. Der Vollzug der Übernahme ist weiter für den 9. Oktober geplant.

Vier neue Verwaltungsräte

Weiter wurde am Mittwoch bekannt, welche Verwaltungsräte von Seiten CSA zur Wahl vorgeschlagen werden: Jørgen Kildahl, Anne Lapierre, Hans Ulrich Meister und Phyllis Scholl. Damit würde das Aufsichtsgremium wieder um vier Mitglieder aufgestockt, nachdem sich die vier Vertreter der Électricité de France (EDF) aufgrund des Verkaufs der Anteile von EDF zurückgezogen hatten. Die Aktionäre sollen an einer ausserordentlichen Generalversammlung am 21. August über die neuen Verwaltungsräte befinden können.

EDF hat im Frühjahr seine 25-Prozent-Beteiligung an Alpiq verkauft - ebenfalls für 70 Franken je Aktie. Seither halten die Ankeraktionäre 88 Prozent. Die restlichen 12 Prozent befinden sich im Streubesitz. Insgesamt wurden rund 489 Millionen Franken bezahlt. Mit den gebotenen 70 Franken pro Aktie wird die gesamte Alpiq mit rund 2 Milliarden Franken bewertet.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq plant Anlage in Gösgen

Alpiq plant Anlage in Gösgen für Wasserstoff-LKW

Beim Alpiq-Wasserkraftwerk Gösgen ist eine kommerzielle Anlage zur Produktion von Wasserstoff geplant. Errichtet werden soll die Anlage von der Hydrospider AG (Hydrospider), an welcher der Energiekonzern mit H2 Energy zu gleichen Teilen beteiligt ist.

25.07.2019 08:34

Das entsprechende Baugesuch für die 2-Megawatt-Anlage sei Anfang Juli eingereicht worden, teilte Alpiq am Donnerstag mit. Die Wasserstoff-Produktionsanlage soll am linksseitigen Ufer des Aarekanals errichtet werden, und die Inbetriebnahme sei für Ende Jahr geplant.

Alpiq und H2 Energy planen, ab Ende 2019 mit Strom aus Wasserkraft den Wasserstoff für rund 50 Brennstoffzellen-Elektro-LKW zu produzieren. Dies seien die ersten von total 1'600 Brennstoffzellen-LKW. Hyundai Hydrogen Mobility, ein Joint Venture zwischen Hyundai Motors und H2 Energy, werde diese bis 2025 auf die Schweizer Strassen bringen.

ys/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Knight Vinke will Dekotierung

Knight Vinke will Dekotierung von Alpiq verhindern

Der aktivistische Investor Knight Vinke will die Dekotierung des Stromversorgers Alpiq verhindern. Das Übernahmeangebot sei viel zu niedrig.

20.08.2019 12:56

Der Plan, die Kleinaktionäre möglicherweise aus dem Aktionariat zu drängen (Squeeze-out) und Alpiq von der Börse zu nehmen, müsse "sofort aufgegeben" werden, fordert Knight Vinke im Vorfeld der ausserordentlichen Generalversammlung vom (morgigen) Mittwoch in einem Brief an den Alpiq-Verwaltungsrat (VR), der AWP vorliegt.

Knight Vinke hält den Angaben zufolge 1,3 Prozent an Alpiq. Die Amerikaner betonen in ihrem Schreiben, man wolle den Alpiq-Kauf nicht stoppen. Aber man wolle nicht von der Möglichkeit ausgeschlossen werden, als langfristige Investoren am Potenzial der Firma teilzuhaben.

"Wir und andere Investoren glauben, dass das Angebot das Unternehmen massiv unterbewertet und werden deshalb unsere Aktien nicht andienen", zitiert das Blatt aus dem Brief.

Dekotierung im Oktober geplant

Die Credit-Suisse-Tochter CSA kontrolliert zusammen mit kooperierenden Aktionärsgruppen rund 88 Prozent an Alpiq und bietet für die restlichen Aktien 70 Franken je Stück. Die Übernahme soll voraussichtlich am 9. Oktober abgeschlossen sein, anschliessend sollen die Aktien von der Börse genommen werden.

Ab der Schwelle von 98 Prozent kann ein Aktionär ein Squeeze-out vollziehen und die restlichen Aktionäre zum vorgeschlagenen Preis gegen ihren Willen aus dem Aktionariat drängen. Ab 90 Prozent besteht die Möglichkeit einer Abfindungsfusion, die für CSA nach eigenem Bekunden eine Option sei.

Der französische Energiekonzern Électricité de France hatte im April seine Alpiq-Beteiligung von 25 Prozent zu 70 Franken je Aktie an die bestehenden Aktionäre EOS Holding und Primeo Energie verkauft. Vor elf Jahren kosteten die Valoren 730 Franken. Finanziert wurde die Transaktion von der erwähnten CSA Energie-Infrastruktur Schweiz, einem Fonds von 135 Schweizer Pensionskassen.

Neue Beurteilung gefordert

Nun müssten die Alpiq-Aktien mit einer neuen unabhängigen Beurteilung des CSA-Angebots neu bewertet werden, fordert Knight. Denn zum einen sei die Fairness Opinion der Beratergesellschaft PwC "ernsthaft fehlerhaft". Zum anderen habe PwC Interessenkonflikte, da sie als Prüfgesellschaft für die Credit Suisse agiere.

"Wir glauben, dass PwC möglicherweise eine Reihe von methodischen Fehlern begangen hat", hält Knight fest. "Die Korrektur dieser Fehler würde dazu führen, dass die Bewertung von Alpiq um 50 bis 75 Prozent steigt." Der Preis pro Aktie würde damit also nicht bei 70 Franken, sondern bei 105 bis 123 Franken liegen.

Mangel an Visionen

Die Pläne, Alpiq von der Börse zu nehmen und die Publikumsaktionäre mit einem Abschlag zum Buchwert abzuspeisen, sind laut Knight "opportunistisch" und offenbaren einen "Mangel an Vision". Denn um sich in Zukunft weiterzuentwickeln, brauche Alpiq Kapital.

Auch die Corporate Governance bei Alpiq sei "stossend". Zwölf der dreizehn VR-Mitglieder seien aufgrund von Verbindungen zu CSA in den Ausstand getreten. Es herrsche zudem eine "krasse" Informationsasymmetrie zwischen den Käufern und den Minderheitsaktionären.

Der Investor Knight Vinke ist kein Unbekannter in der Schweiz. Eric Knight, der Chef von Knight Vinke, versuchte bis 2015 als kleiner UBS-Aktionär die Grossbank dazu zu bringen, ihre Investmentbank abzuspalten.

ra/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq erleidet erneut

Alpiq erleidet erneut Halbjahresverlust

Der Energiekonzern Alpiq ist weiter in den roten Zahlen. Der Verlust stieg im ersten Semester 2019 deutlich an.

26.08.2019 07:31

Der Nettoumsatz von Alpiq sank im ersten Semester 2019 markant. Allerdings ist der starke Rückgang vor allem auf den Verkauf des Industriegeschäfts zurückzuführen. Ende Juli 2018 wurde das Dienstleistungsgeschäft, etwa die Gebäudetechnik und das Gebäudemanagement, für 790 Millionen Franken an die Baugesellschaft Bouygues in Frankreich verkauft.

Damit wandte sich Alpiq ausschliesslich ihrem traditionellen Geschäft zu, der Stromproduktion. Aber auch der Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft ging um knapp 15 Prozent auf 2,21 Milliarden Franken zurück, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Der operative Verlust (EBIT) lag bei 206 Millionen Franken, nach lediglich -18 Millionen im Vorjahr. Der Verlust unter dem Strich betrug ebenfalls 206 Millionen Franken, nach minus 124 Millionen im ersten Semester 2018.

Die Schweizer Stromproduktion habe wie erwartet defizitär und unter Vorjahr abgeschlossen, erklärte Alpiq. Gründe dafür seien ein im Vergleich zur Vorjahresperiode tieferer Wasserzufluss im Bereich Wasserkraft gewesen sowie ein ausgelaufener Langfristvertrag in der Kernenergie. Zudem habe die in den Vorjahren zu tieferen Preisen abgesicherte Schweizer Stromproduktion das Ergebnis belastet.

Ausblick bestätigt

Mit der Stromproduktion ausserhalb der Schweiz erwirtschaftete Alpiq im ersten Halbjahr 2019 den grössten Beitrag zum Gruppen-Ergebnis. Die Einheit habe positiv abgeschlossen, aber unter Vorjahr. Hauptgrund dafür war die Erneuerung eines langfristigen Energieliefervertrags des Gas-Kombikraftwerks in Ungarn zu aktuellen Marktpreisen.

Das Handelsgeschäft schliesslich habe mit einem "starken" Ergebnis abgeschlossen.

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigte Alpiq den geltenden Ausblick: Erwartet wird ein tieferes operatives Ergebnis als im Vorjahr. Denn die sich erholenden Grosshandelspreise für Strom würden sich wegen der rollierenden Preis- und Währungsabsicherung erst zeitverzögert im Ergebnis niederschlagen. Ab 2020 werde Alpiq dann vom Aufwärtstrend profitieren.

Die drei Ankeraktionäre von Alpiq, die rund 88 Prozent kontrollieren, wollen die Aktie von der Börse nehmen. In einem derzeit laufenden Übernahmeangebot wird den Publikumsaktionären 70 Franken je Stück geboten.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq-Ankeraktionäre halten

Alpiq-Ankeraktionäre halten nach Ablauf der Übernahmefrist 89,22% der Aktien

Die geplante Übernahme des Stromkonzerns Alpiq kommt nur langsam voran. Die Ankeraktionäre halten nach Ablauf der Übernahmefrist gemäss provisorischem Zwischenergebnis 89,22 Prozent der Aktien, wie aus einer Mittelung von CSA Energie-Infrastruktur Schweiz vom Dienstag hervorgeht. Im April hatten sie bereits einen Anteil von 87,92 Prozent gemeldet.

10.09.2019 07:41

Nach dem Ausstieg der Électricité de France (EDF) wollen die Ankeraktionäre bestehend aus dem Konsortium der Schweizer Minderheitsaktionäre, der EOS Holding SA und der CSA Energie-Infrastruktur, Alpiq vollständig übernehmen und bieten daher für jede Aktie 70 Franken. Danach soll die Firma von der Börse dekotiert werden.

Bis zum Ende der Angebotsfrist wurden nun gemäss provisorischem Ergebnis 222'359 Alpiq-Aktien angedient. Ziel der Ankeraktionäre ist laut früheren Angaben ein Anteil von mindestens 90 Prozent. Da das öffentliche Kaufangebot mit keiner Bedingung verknüpft sei, gehen sie davon aus, dass die meisten Aktionäre in der vom 16. bis zum 27. September dauernden Nachfrist noch andienen werden, heisst es.

Sollten CSA, zusammen mit KSM und EOS nach dem Vollzug zwischen 90 und 98 Prozent des Aktienkapitals halten, erwägen die Kernaktionäre die Minderheitsaktionäre mit einer Barabfindung in der Höhe des Angebotspreises von 70 Franken zu entschädigen. Die Übernahme soll voraussichtlich am 9. Oktober 2019 abgeschlossen sein.

Verschiedene Aktionäre halten das Angebot als zu gering und manche spekulieren auf eine Erhöhung des Angebots. Zuletzt ist die US-Finanzgesellschaft Merion Capital bei Alpiq mit 3,049 Prozent eingestiegen, wie einer am Dienstag aufgeschalteten Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse zu entnehmen ist.

An der Börse werden die Chancen für ein höheres Angebot allerdings nicht als sehr gross beurteilt: Am Montag schlossen die Aktien bei 70,50 Franken.

pre/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Übernahme von Alpiq kommt

Übernahme von Alpiq kommt voran

Die Ankeraktionäre von Alpiq halten nach Ablauf der Nachfrist gemäss provisorischem Endergebnis 93,51 Prozent der Aktie.

30.09.2019 07:40

Die definitive Meldung des Endergebnisses soll am 3. Oktober 2019 publiziert werden. Bis zum Ende der Nachfrist am 27. September wurden gemäss provisorischem Endergebnis insgesamt 1'418'243 Alpiq-Aktien angedient. Dies entspreche einer Erfolgsquote von 43,94 Prozent, heisst es. Mit einem Anteil von insgesamt 93,51 Prozent wurde das ursprünglich definierte Ziel der Ankeraktionäre von mindestens 90 Prozent überschritten.

Die Ankeraktionäre bestehend aus der Schweizer Kraftwerkbeteiligungs-AG (SKBAG) und der in Absprache handelnden Personen wollen Alpiq vollständig übernehmen und bieten für jede Aktie 70 Franken. Danach soll die Firma von der Börse dekotiert werden. Vorbehältlich einer Verschiebung soll die Übernahme voraussichtlich am 9. Oktober 2019 abgeschlossen sein.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Off Korr: Alpiq

Off Korr: Alpiq-Ankeraktionäre halten gemäss prov. Endergebnis 89,94% der Aktien

(Das Ergebnis wurde nach einer Falschmeldung einer regionalen Depotbank eines Aktionärs korrigiert) - Die geplante Übernahme des Stromkonzerns Alpiq kommt voran. So halten die Ankeraktionäre nach Ablauf der Nachfrist gemäss provisorischem Endergebnis 89,94 Prozent der Aktien, wie aus einer Mitteilung vom Montagabend hervorgeht. Bis zum Ende der Nachfrist wurden somit 424'199 Alpiq-Aktien angedient. Die definitive Meldung des Endergebnisses soll am 3. Oktober 2019 publiziert werden.

30.09.2019 22:03

Die Ankeraktionäre bestehend aus der Schweizer Kraftwerkbeteiligungs-AG (SKBAG) und der in Absprache handelnden Personen wollen Alpiq vollständig übernehmen und bieten für jede Aktie 70 Franken. Danach soll die Firma von der Börse dekotiert werden. Vorbehältlich einer Verschiebung soll die Übernahme voraussichtlich am 9. Oktober 2019 abgeschlossen sein.

an/tt

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq bekommt ab Januar

Alpiq bekommt ab Januar wieder einen CEO

Beim Stromkonzern Alpiq wird André Schnidrig zum Jahreswechsel neuer CEO. Seit knapp einem Jahr agierte Verwaltungsratspräsident Jens Alder in einer Doppelfunktion und hatte zusätzlich auch die operative Verantwortung inne.

05.12.2019 07:43

Mit dem Aktionärswechsel, der anstehenden Dekotierung der Aktien von der Schweizer Börse SIX und der Wahl des neuen CEO werde die Konsolidierungsphase Ende 2019 abgeschlossen, teilte Alpiq am Donnerstag mit. Alder werde sich ab dem 1. Januar 2020 wieder auf die strategische Führung konzentrieren.

Er hatte Anfang 2019 die operative Führung der Gruppe übernommen, nachdem die frühere Konzernchefin Jasmin Staiblin sich entschlossen hatte, Alpiq Ende 2018 zu verlassen.

Schnidrig ist seit 2010 bei Alpiq und seit Januar 2019 als Leiter des Geschäftsbereichs "Generation International" Mitglied der Geschäftsleitung. Zuvor arbeitete er den Angaben zufolge unter anderem bei ABB und McKinsey.

Die Leitung von "Generation International" übernimmt im neuen Jahr Matthias Zwicky, der bisher die Geschäftseinheit "Thermal Power Generation" leitete. Zwicky steigt damit neu in die Konzernleitung auf.

Ein anderes Mitglied der Geschäftsleitung verlässt derweil das Unternehmen Ende Jahr: Markus Brokhof, Leiter "Digital & Commerce" habe sich entschieden, Ende des Monats auszuscheiden. Der designierte CEO Schnidrig übernimmt dann ad interim Brokhofs Funktion.

ys/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Bouygues erhöht Forderungen

Bouygues erhöht Forderungen an Alpiq

In dem schon länger schwelenden Streit zwischen dem Energiekonzern Alpiq und der französischen Baugesellschaft Bouygues wird eine neue Runde eingeläutet. Bouygues hat ihre Forderungen an Alpiq erhöht, Alpiq wiederum streitet diese ab.

20.01.2020 19:08

Im Sommer 2018 hatte Alpiq das Dienstleistungsgeschäft, etwa Gebäudetechnik und Gebäudemanagement, an den französischen Bauriesen verkauft. Alpiq erhielt dafür 790 Millionen Franken. In der Folge verlangte allerdings Bouygues Construction 205,1 Millionen zurück, während die Alpiq ihrerseits weitere 12,9 Millionen fordert.

Nun hat Bouygues die Rückforderung an Alpiq auf 319 Millionen Franken zuzüglich Zinsen um mehr als die Hälfte erhöht, wie die kurz vor Weihnachten von der Schweizer Börse dekotierte Alpiq am Montagabend mitteilte. Die neue Forderung geht einher mit der mittlerweile eingereichten detaillierten Schiedsgerichtsklage. Das Schiedsgerichtsverfahren wurde von beiden Unternehmen im Februar 2019 eingeleitet.

Neben den bestehenden unterschiedlichen Ansichten über den endgültigen Anpassungsbetrag zum Kaufpreis machen Bouygues Construction nun neu auch Gewährleistungsansprüche geltend, schreibt Alpiq. Auch diese Ansprüche würden mit Nachdruck bestritten, sowohl hinsichtlich der Höhe als auch des Inhalts.

Bis die Sache erledigt ist, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern. Mit einem Urteil des Schiedsberichts könne erst im Lauf des Jahres 2022 gerechnet werden.

cf/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq macht 2019 erneut

Alpiq macht 2019 erneut Verlust

Beim Energiekonzern Alpiq ist die Schweizer Stromproduktion nach wie vor defizitär und auch insgesamt blieb im vergangenen Jahr ein Verlust. Die Aktionäre müssen daher erneut auf eine Dividende verzichten.

02.03.2020 07:32

Der Umsatz brach 2019 um 21 Prozent auf 4,10 Milliarden Franken ein, wie Alpiq am Montag mitteilte. Im fortgeführten Geschäft erreichte der EBITDA zwar 168 Millionen nach 9 Millionen im Vorjahr. Es kam aber zu Abschreibungen und Wertminderungen in der Höhe von 401 Millionen. Unter dem Strich blieb daher ein Verlust von 226 Millionen im fortgeführten Geschäft nach einem solchen von 261 Millionen.

Es war das erste vollständige Jahr nach dem Verkauf des Industriebereichs Ende Juli 2018 und der Rückkehr zum traditionellen Geschäft, der Stromproduktion.

Angesichts des Verlusts beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung, keine Dividende auszuschütten. Den Schweizer Konsortialaktionären wird zudem kein Zins auf ihrem Hybriddarlehen gezahlt, wie es hiess. Geplant sei jedoch, die öffentlich platzierte Hybridanleihe weiterhin zu bedienen. Die nächste Zinszahlung wäre am 16. November 2020.

Die neuen erneuerbaren Energien und der internationale Energiehandel hätten ein gutes Jahr gehabt, während unter anderem der strategisch wichtige Kohleausstieg das Ergebnis belastet habe, hiess es von Alpiq zum Ergebnis. Die Gesellschaft verkaufte 2019 die beiden tschechischen Kohlekraftwerken Kladno und Zlín.

Für das Jahr 2020 ist bereits eine Erholung absehbar wegen der rollierenden Preis- und Währungsabsicherung. Die Preise für die Stromproduktion werden grösstenteils für drei Jahre im Voraus abgesichert, die Erholung seit Anfang 2016 wird sich somit zeitverzögert im Ergebnis niederschlagen.

Einen konkreteren Ausblick lieferte Alpiq am Montag in der Medienmitteilung nicht: Die in Schweizer Franken abgesicherten Strom- und CO2-Preise würden sich 2020 "positiv" auf das Ergebnis von Alpiq auswirken.

ys/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 13.08.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Alpiq erhält Auftrag zur

Alpiq erhält Auftrag zur Bewirtschaftung einer Grossbatterie

Der Stromkonzern Alpiq hat von der in Zug ansässigen MG Storage AG einen Auftrag zur Bewirtschaftung einer Grossbatterie erhalten. So werde Alpiq die "grösste und leistungsstärkste Batterie der Schweiz" bewirtschaften, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die 20-Megawatt-Batterie soll im dritten Quartal 2020 in Brunnen (SZ) in Betrieb genommen werden.

06.05.2020 08:40

Sie werde für Systemdienstleistungen zur Stabilisierung des Stromnetzes eingesetzt. Die Vereinbarung zwischen Alpiq und MW Storage sei vorerst über fünf Jahre abgeschlossen worden, hiess es. Alpiq werde neben der Bewirtschaftung auch die Vermarktung übernehmen.

an/ys

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten