Tamedia

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Tamedia will

Tamedia will Werbevermarkterin Goldbach übernehmen

(Meldung ausgebaut) - Die Mediengruppe Tamedia will die Medienvermarkterin Goldbach übernehmen. Dafür bietet das Verlagshaus 35,50 CHF pro Goldbach-Aktie, wie die Firmen am Freitag gemeinsam bekanntgaben. Goldbach soll eigenständig bleiben.

22.12.2017 08:05

Ziel der Transaktion ist die Schaffung eines der reichweitenstärksten Vermarkters der Schweiz. Zudem soll sich das Angebot auf Deutschland und Österreich erstrecken. Tamedia selbst erreicht mit über 50 Medien nach eigenen Angaben einen grossen Teil der Schweizer Bevölkerung. Goldbach hat eine führende Position in der Vermarktung elektronischer Medien.

Goldbach soll dabei unter dem Dach von Tamedia das Kompetenzcenter für TV-, Video-, Audio- und Third-Party-Digitalwerbung bilden, heisst es weiter. Zudem plane man, neue Technologien und innovative Werbeformen zu entwickeln. Daneben soll das Aussenwerbegeschäft über die Firma Neo Advertising vorangetrieben werden. An diesem Unternehmen besitzt Tamedia bereits die Mehrheit.

GRÖSSTE AKTIONÄRE ZIEHEN MIT

Für 100% der Goldbach-Aktien würde Tamedia 216 Mio CHF in die Hand nehmen. Der Kaufpreis soll in bar entrichtet werden. Kommt die Übernahme durch die Andienung von mehr als 50% der Aktien zustande, sieht Tamedia eine Dekotierung der Goldbach Group von der SIX Swiss Exchange vor. Die Goldbach-Aktien hatten am Donnerstagabend bei 35,75 CHF das Stück geschlossen, womit die Offerte auf den ersten Blick tief anmutet.

Trotzdem stehen die Chancen nicht schlecht, dass Tamedia zu einer Mehrheit bei Goldbach kommt. Denn die beiden grössten Goldbach-Aktionäre haben die Andienung ihrer Aktien an Tamedia bereits zugesichert. Es sind dies Beat Curti mit 19,84% und Veraison Sicav mit 19,09%.

GOLDBACH-CEO BLEIBT

Wie es weiter heisst, soll die Goldbach Group als integriertes Vermarktungsunternehmen innerhalb der Mediengruppe Tamedia am bisherigen Standort in Küsnacht weitergeführt werden. CEO von Goldbach bleibe Michi Frank, der das Unternehmen mit dem bisherigen Management weiterführen werde. Frank wird zudem neu Mitglied der Unternehmensleitung bei Tamedia.

Die Übernahme wird der Eidgenössischen Wettbewerbskommission zur Prüfung vorgelegt.

ra/uh

(AWP)

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Tamedia-Gewinn steigt dank

Tamedia-Gewinn steigt dank Sondereffekten

Bei der Mediengruppe Tamedia haben im vergangenen Jahr die digitalen Aktivitäten weiter an Bedeutung gewonnen. Im angestammten publizistischen Kerngeschäft setzt sich der Niedergang dagegen ungebremst fort.

13.03.2018 07:25

Der Gesamtumsatz verminderte sich 2017 als Folge des immer schwieriger werdenden Printwerbemarktes um 3% auf 974,2 Mio CHF. So seien die Print-Werbeumsätze im Vorjahresvergleich um 35 Mio CHF zurückgegangen, schreibt Tamedia am Dienstag in einer Mitteilung. Der Umsatzanteil der digitalen Angebote erhöhte sich auf 37,5% von 31% im Vorjahr.

Der ausgewiesene EBIT nahm um 59,3% auf 180,7 Mio CHF zu, die EBIT-Marge betrug damit 18,6% nach 11,3% im Vorjahr. Der Anstieg ist, wie schon zum Halbjahr kommuniziert, grösstenteils auf buchhalterische Sondereffekte zurückführen. Dazu gehören ein versicherungsmathematisch tieferer Vorsorgeaufwand sowie geringere Abschreibungen auf die Druckzentren. Anders als im Vorjahr wurden zudem auf Goodwill keine Wertminderungen berücksichtigt.

Unter dem Strich verblieb ein um 39,1% höherer Reingewinn von 170,2 Mio. Den Aktionären von Tamedia stehen davon 146,9 Mio zu. Der verhältnismässig geringere Anstieg begründet sich mit einem positiven Sondereffekt im Vorjahr aus dem Verkauf bzw. der Neubewertung von Moneypark in Höhe von 25 Mio.

Auch unter Ausklammerung der Sondereffekte liegen sowohl EBIT und Reingewinn über dem Vorjahr, so die Mitteilung weiter.

Unveränderte Dividende

Die ausgewiesenen Zahlen übertreffen die Schätzungen der ZKB deutlich. Das Zürcher Kantonsinstitut hatte einen Umsatz von 952 Mio, einen EBIT von 166,6 und einen Gewinn von 109,9 Mio prognostiziert.

Im Geschäftsjahr 2017 seien die Weichen gestellt worden, um das Angebot von Tamedia weiter auszubauen: "Dank den Investitionen können wir heute bezüglich Reichweite in der Schweiz mit den internationalen Wettbewerbern mithalten. Darauf wollen wir aufbauen und unseren Werbekunden in Zukunft gemeinsam mit Neo Advertising und Goldbach ein 360-Grad-Angebot bieten", wird CEO Christoph Tonini zitiert.

Für die Aktionäre schlägt der Verwaltungsrat eine unveränderte Dividende von 4,50 CHF vor. Einen konkreten Ausblick für das laufende Jahr macht Tamedia wie gewohnt nicht.

Zu einer gewissen Veränderung kommt es im Aktionariat. Ein Mitglied der Gründerfamilie sei daran, im Rahmen seiner Nachlassplanung rund 2% der Aktien zu veräussern. Dadurch wird der Anteil der frei handelbaren Aktien auf 30,2% von 28,2% zunehmen.

An der kommenden Generalversammlung wird Iwan Rickenbacher aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Zur Zuwahl wird Sverre Munck vorgeschlagen. Der 1953 geborene Norweger ist seit Oktober 2013 Mitglied des Beirats für Medientechnologie und Innovation.

(AWP)

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Tamedia-Offerte für Goldbach

Tamedia-Offerte für Goldbach kommt voraussichtlich zustande

Die Übernahme der Medienvermarkterin Goldbach durch die Mediengruppe Tamedia ist auf Kurs. Bis zum Ende der Angebotsfrist seien Tamedia 89,48% der Aktien angedient worden, auf die sich das Angebot bezogen habe. Die Offerte komme damit voraussichtlich zustande, teilte Tamedia am Mittwoch mit.

21.03.2018 08:10

Werden Tamedia mehr als 90% der Goldbach-Aktien angedient, sollen die Minderheitsaktionäre im Rahmen einer Barabfindung entschädigt werden. Nach Vollzug des Angebots würden die Aktien der Medienvermarkterin dekotiert.

Bei den vorliegenden Zahlen handelt es sich um das provisorische Zwischenergebnis. Das definitive Zwischenergebnis wird am 26. März 2018 veröffentlicht, die Nachfrist endet am 11. April.

Einige Goldbach-Aktionäre haben früheren Meldungen zufolge ihre Anteile bereits vor dem Start der Angebotsfrist angedient. Es sind dies Beat Curti (19,84%), Veraison SICAV (19,09%) und Nikolaus Kappeler (4,60%).

ra/cf

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Weko will Goldbach-Übernahme

Weko will Goldbach-Übernahme durch Tamedia vertieft prüfen

Der Zürcher Medienkonzern Tamedia ist bei der geplanten Übernahme der Medienvermarkterin Goldbach noch nicht am Ziel. Die Eidgenössische Wettbewerbskommission Weko stellt sich vorerst quer und will die Übernahme vertieft prüfen. Der Vollzug der Transaktion soll sich demnach auf September oder Oktober 2018 verschieben, wie Tamedia und Goldbach am Mittwoch gemeinsam mitteilen.

09.05.2018 08:00

Das im vergangenen Dezember von Tamedia lancierte Angebot wurde gemäss dem definitiven Endergebnis von Mitte April von knapp 97 Prozent der Goldbach-Aktionäre angenommen, womit sich eine der Bedingungen für die Übernahme bereits erfüllt hat. Tamedia hatte 35,50 Franken je Goldbach-Aktie oder insgesamt 216 Millionen Franken geboten. Geplant war, die verbleibenden Minderheitsaktionäre nach dem Vollzug der Übernahme im Rahmen einer Barabfindung zu entschädigen und die Goldbach Group zu dekotieren.

WEKO SIEHT MÖGLICHE MARKTBEHERRSCHUNG

Laut einer Mitteilung der Weko bestehen Anhaltspunkte darauf, dass der Zusammenschluss eine marktbeherrschende Stellung begründe oder verstärke. So erreiche Tamedia mit über 50 Medien und Digitalplattformen einen grossen Teil der Schweizer Bevölkerung in sämtlichen Sprachregionen und Goldbach besitze in der Schweiz eine der führenden Positionen in der Vermarktung elektronischer Medien.

Die Weko kommt aufgrund der vorläufigen Prüfung zum Schluss, dass der Zusammenschluss über die einzelnen Werbekanäle wie TV, Radio, Print, Online, Plakat- bzw. Aussenwerbung hinweg zu Verbundeffekten führen könnte, "die eine marktbeherrschende Stellung begründen oder eine bereits bestehende verstärken" könnten. Die Kommission muss die Überprüfung spätestens nach vier Monaten abgeschlossen haben.

Tamedia nimmt den Entscheid der Weko "zur Kenntnis", wie CEO Christoph Tonini in der Mitteilung des Verlagshauses zitiert wird. Tamedia gehe unverändert davon aus, dass Goldbach und Tamedia in unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig seien. Das Unternehmen zeigt sich entsprechend "zuversichtlich, dass die Übernahme wie geplant im zweiten Halbjahr vollzogen werden könne".

cf/tp

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Weko prüft Übernahme von

Weko prüft Übernahme von Basler Zeitung durch Tamedia vertieft

Die Wettbewerbskommission (WEKO) will die geplante Übernahme der Basler Zeitung durch Tamedia vertieft prüfen. Es bestünden Anhaltspunkte, dass der Zusammenschluss auf verschiedenen Märkten eine marktbeherrschende Stellung begründet oder verstärkt, so die Weko am Dienstag. Tamedia selbst rechnet einer Mitteilung zufolge weiterhin mit einer Zustimmung bis spätestens Ende Jahr, da sie bisher keine auf die Region Basel fokussierte Geschäftstätigkeit ausweise.

07.08.2018 08:20

Die Weko sieht neben der möglicherweise marktbeherrschenden Stellung für Inserenten von Stellen-Rubrikanzeigen in der Deutschschweiz und im Raum Basel auch Anhaltspunkte für die Begründung oder Verstärkung einer kollektiven Marktbeherrschung im Lesermarkt für Tageszeitungen im Raum Basel, im Markt für die Bereitstellung von nationaler Print-Firmenwerbung in der Deutschschweiz sowie in den Märkten für Inserenten in Immobilien-Rubrikanzeigen. Die Weko gibt für die Prüfung die gesetzliche Frist von vier Monaten an.

Bereits am Vortag kritisierte Tamedia-CEO Christoph Tonini das Vorgehen der Weko in einem Interview mit dem Onlineportal "persoenlich.com" im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Goldbach als "weltfremd".

dm/kw

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Tamedia: Goldbach-Übernahme

Tamedia: Goldbach-Übernahme verschiebt sich aufgrund von Weko-Prüfung

Der Zürcher Medienkonzern Tamedia muss sich bei der geplanten Übernahme der Medienvermarkterin Goldbach weiter gedulden. Aufgrund der laufenden Prüfung der Übernahme durch die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) ist die erforderliche Freigabe für die Übernahme nach wie vor ausstehend. Von Gesetzes wegen war der Medienkonzern daher nun verpflichtet, ein Gesuch um Verlängerung des Vollzugsaufschubs einzureichen, wie Tamedia am Montag mitteilte.

13.08.2018 08:23

Mit einer Verfügung vom 10. August habe die Übernahmekommission Tamedia eine Verlängerung des Aufschubs des Vollzugs bis zum 31. Oktober 2018 nun genehmigt, hiess es in dem Communiqué weiter. Bereits zuvor hatte Tamedia bekannt gegeben, dass sich der Vollzug der Transaktion mindestens auf September oder Oktober 2018 verschieben wird. Der Handel mit Goldbach-Aktien auf der zweiten Handelslinie bleibt nun vorerst weiter aufrechterhalten.

Das im vergangenen Dezember von Tamedia lancierte Angebot an die Goldbach-Aktionäre war gemäss dem definitiven Endergebnis von Mitte April von knapp 97 Prozent der Aktionäre angenommen worden. Tamedia hatte 35,50 Franken je Goldbach-Aktie oder insgesamt 216 Millionen Franken geboten. Geplant ist, die verbleibenden Minderheitsaktionäre nach dem Vollzug der Übernahme im Rahmen einer Barabfindung zu entschädigen und die Goldbach Group zu dekotieren.

Mögliche marktbeherrschende Stellung

Doch hatte die Weko der Tamedia im Bezug auf eine schnelle Übernahme einen Strich durch die Rechnung gemacht. In einem eigenen Communiqué hatte die Behörde im Mai mitgeteilt, dass Anhaltspunkte darauf bestünden, dass der Zusammenschluss eine marktbeherrschende Stellung begründe oder verstärke. So erreiche Tamedia mit über 50 Medien und Digitalplattformen einen grossen Teil der Schweizer Bevölkerung in sämtlichen Sprachregionen und Goldbach besitze in der Schweiz eine der führenden Positionen in der Vermarktung elektronischer Medien.

Beim Zürcher Medienhaus hatte man mit Unverständnis auf das Vorgehen der Weko reagiert. Tamedia-CEO Christoph Tonini kritisierte im August das Prozedere der Weko in einem Interview mit dem Onlineportal "persoenlich.com" als "weltfremd". Während die Weko monatelang untersuche, ob auf dem Schweizer Werbemarkt eine wettbewerbsbeherrschende Stellung entstehe, flössen täglich mehr Werbegelder an die Tech-Konzerne Google und Facebook ab.

Für wenig Freude dürfte bei Tonini daher auch gesorgt haben, dass die Weko vor einer Woche die Prüfung der geplanten Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia bekannt gab. Auch hier erklärte die Behörde, dass eine mögliche marktbeherrschende Stellung auf verschiedenen Märkten durch Tamedia die Folge sein könnte.

kw/cf

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Tamedia/Goldbach und NZZ/AZ

Tamedia/Goldbach und NZZ/AZ erhalten von Weko grünes Licht

Im Schweizer Medienmarkt kommt es zu weiteren Zusammenschlüssen. Der Zürcher Medienkonzern Tamedia hat von der Eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko) grünes Licht zur Übernahme des Werbevermarkters Goldbach erhalten. Auch dem Zusammenschluss der AZ Medien mit der NZZ wurde die Genehmigung erteilt.

16.08.2018 08:03

Nach einer vertieften Prüfung sei den Übernahmen ohne Auflagen oder Bedingungen zugestimmt worden, teilte die Weko am Donnerstag mit. Der Vollzug der Goldbach-Übernahme erfolge innerhalb der nächsten zehn Börsentage, heisst es in einer separaten Mitteilung der Goldbach Gruppe. Nach Abschluss des Verfahrens werde Tamedia die verbleibenden Minderheitsaktionäre entschädigen und die Goldbach Group dekotieren.

In Bezug auf den Medienzusammenschlüsse der AZ Medien und des Verlagshauses NZZ äussert die Weko jedoch gewisse Bedenken. Es bestünden Anhaltspunkte, dass die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens in den Lesermärkten eine marktbeherrschende Stellung begründe oder verstärke. Dies betreffe insbesondere die Tageszeitungen in den Gebieten Solothurn und Aargau sowie den Zeitschriften-Werbemarkt im Bereich Gebäudetechnik.

Zudem gebe es Anhaltspunkte für eine gemeinsame Marktbeherrschung mit der Basler Zeitung im Lesermarkt für Tageszeitungen im Gebiet Basel sowie mit der Tamedia-Gruppe und der Ringier-Gruppe im Lesermarkt für Sonntagszeitungen.

Allerdings sei nicht zu erwarten, dass die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens den beteiligten Unternehmen die Möglichkeit der Beseitigung wirksamen Wettbewerbs auf den genannten Märkten eröffnet. Nach dem Zusammenschluss verblieben weiterhin starke Konkurrenten wie Tamedia und Ringier, so die Weko weiter. Zudem führe der Zusammenschluss auf dem Markt für Sonntagszeitungen zu keiner relevanten Änderung der Wettbewerbssituation.

sta/gab

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Digitales stützt Tamedia,

Digitales stützt Tamedia, Bezahlmedien verlieren

Tamedia hat im ersten Semester dank den kommerziellen digitalen Angeboten, den Beteiligungen und der Übernahme der Firma Neo Advertising den Umsatz halten können.

28.08.2018 08:03

Bei den Bezahlmedien dagegen hat das Medienhaus weiter unter dem Rückgang der Printwerbung gelitten. Der Gewinn fiel wegen Sonderfaktoren deutlich tiefer aus.

Beim grössten Schweizer Medienkonzern schreitet die Verlagerung weg von der Publizistik hin zu kommerziellen digitalen Dienstleistungen voran. So konnte Tamedia im ersten Halbjahr nur dank den kommerziellen digitalen Angeboten und den Pendlermedien den Umsatz mit 477,5 Millionen Franken in etwa auf Vorjahresniveau halten (VJ 477,8 Mio). Der Umsatzanteil der digitalen Angebote erhöhte sich dabei auf 39,3 Prozent von 37,1 Prozent im Vorjahr, wie Tamedia am Dienstag mitteilte.

Der Gewinn dagegen fällt markant tiefer aus: Der Betriebsgewinn (EBIT) hat sich um fast 45 Prozent auf 52,7 Millionen Franken und der Konzerngewinn um 48 Prozent auf 39,9 Millionen Franken reduziert. Der Rückgang ist grösstenteils auf Sonderfaktoren zurückzuführen.

Sonderfaktoren lassen Gewinn einbrechen

So hat unter anderem der Konkurs des Werbevermittler Publicitas zu einer Wertberichtigung von Forderungen von 5 Millionen Franken geführt. Zudem ist der Vorsorgeaufwand nach IAS 19 deutlich auf 52 Millionen Franken angestiegen.

Um diese Sonderfaktoren bereinigt weist Tamedia ein gegenüber dem Vorjahr normalisiertes Ergebnis nach Steuern von 45,4 Millionen Franken aus nach 54,5 Millionen Franken im Vorjahr.

Dieser Gewinneinbruch ist auf die Medientitel zurückzuführen. So verzeichnen die im Segment "Bezahlmedien" zusammengefassten bezahlten Tages- und Wochenzeitungen sowie Zeitschriften beim Betriebsergebnis (EBITDA) einen deutlichen Einbruch um 42 Prozent auf 21,6 Millionen Franken.

Tiefer ausgefallen ist das Betriebsergebnis laut Mitteilung auch insbesondere wegen des Konkurses von Publicitas, wegen der Schliessungskosten der Print-Ausgabe von Le Matin und dem tieferen Ergebnis der Zeitungsdruckzentren. Der Umsatz dieses Segments reduzierte sich aufgrund eines weiter rückläufigen Werbemarktes um 4,3 Prozent auf 285,0 Millionen Franken.

Rückläufige Gewinne erwirtschaftete Tamedia jedoch auch mit den Pendlerzeitungen. Dieses Segment konnte zwar dank der Übernahme von Neo Advertising den Umsatz um 5,5 Prozent auf 75,8 Millionen Franken steigern. Der EBITDA jedoch sank um 22 Prozent auf 14,7 Millionen Franken.

Grund für den Rückgang sei insbesondere die rückläufigen Printwerbeerlöse, die nicht ganz durch digitale Werbeformen kompensiert werden konnten, sowie ebenfalls einen Wertberichtigungsanteil von 2 Millionen Franken wegen dem Publicitas-Konkurs.

JobCloud mit guter Entwicklung

Den Gewinn steigern konnte Tamedia dagegen im Segment Marktplätze und Beteiligungen. Der EBITDA erhöhte sich um 12 Prozent auf 53,2 Millionen Franken. Der Umsatz stieg um 5,7 Prozent auf 124,9 Millionen Franken. Vor allem die Stellenplattformen JobCloud habe sich gut entwickelt, schreibt dazu Tamedia.

Zur Übernahme des Werbevermarkters Goldbach heisst es in der Mitteilung, dass bereits mehr als 98 Prozent der Aktien im Besitz von Tamedia seien. Für die noch im Publikum verbliebenen Aktien hat Tamedia das Krafloserklärungsverfahren eingeleitet.

Mit den Halbjahreszahlen teilt Tamedia auch mit, dass das Unternehmen seinen Anteil am Internet-TV Angebot Zattoo auf über 50 Prozent erhöht hat. Durch die Partnerschaft zwischen Tamedia und Goldbach ergeben sich laut Mitteilung neue Synergien für die Vermarktung von Zattoo in der Schweiz und Deutschland. Die Mehrheitsübernahme von Zattoo durch Tamedia steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die eidgenössische Wettbewerbskommission.

(AWP)

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Tamedia erhält grünes Licht

Tamedia erhält grünes Licht für Übernahme der "Basler Zeitung"

Tamedia kann die "Basler Zeitung" übernehmen. Die Wettbewerbskommission hat grünes Licht gegeben. Sie sieht den Wettbewerb mit der Übernahme nicht in Gefahr, trotz Anhaltspunkten, dass die Übernahme eine marktbeherrschende Stellung begründen oder verstärken könnte.

11.10.2018 08:15

Tamedia plant, von der Zeitungshaus AG die Basler Zeitung AG zu kaufen und der Zeitungshaus AG im Gegenzug die Tagblatt der Stadt Zürich AG und die FZ Furttaler Zeitung AG zu überlassen. Die Weko prüfte lediglich die Übernahme der Basler Zeitung AG durch das Medienhaus Tamedia, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Die Wettbewerbshüter haben die geplante Übernahme vertieft unter die Lupe genommen. Aus ihrer Sicht sind die gesetzlichen Hürden zu hoch für eine Intervention, wie sie schreiben. Geprüft worden seien zudem rein wirtschaftliche oder wettbewerbliche Aspekte. Kein Thema für die Weko waren die Medienvielfalt oder medienpolitische Aspekte.

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Tamedia und Goldbach bauen

Tamedia und Goldbach bauen gemeinsames Werbenetzwerk aus

Das Medienhaus Tamedia und die Werbevermarkterin Goldbach bauen ihr gemeinsames Netzwerkangebot für Werbekunden weiter aus. Mit dem neu lancierten "Tango"-Netzwerk soll die Kooperation bei der Videovermarktung auf den Display-Bereich ausgeweitet werden, heisst es in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. Die Werbekunden würden somit von einer gesteigerten Reichweite profitieren.

03.04.2019 11:57

Goldbach gehört seit August 2018 zur Tamedia-Gruppe. Die Vermarktung des gemeinsamen Angebots soll durch die bestehenden Verkaufsteams von Tamedia Advertising und Goldbach Audience erfolgen, heisst es weiter.

an/ys

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Tamedia entschuldigt sich bei

Tamedia entschuldigt sich bei Millionenerbe Carl Hirschmann

Genugtuung für Millionenerbe Carl Hirschmann: Das Medienunternehmen Tamedia hat sich beim ehemaligen Zürcher Clubbesitzer für die Berichterstattung über ihn im Zeitraum von November 2009 bis Januar 2012 entschuldigt.

23.05.2019 14:59

Hirschmann hatte 2011 Klage gegen Tamedia erhoben: Er sei durch mindestens 140 Berichte in Medien der beiden Unternehmen in seiner Persönlichkeit verletzt worden.

2017 hiess das Bundesgericht Hirschmanns Beschwerde wegen Persönlichkeitsverletzung teilweise gut. Das Zürcher Handelsgericht stellte zudem fest, dass Hirschmann wegen der Berichte eine schwere immaterielle Unbill erlitten habe. Es habe ihm dafür eine Genugtuung zugeschrieben, schreibt Tamedia.

Nun folgt die Entschuldigung des Medienhauses. Sie wurde am Donnerstag in der Printausgabe des "Tages-Anzeiger" publiziert, auf dessen Online-Portal sowie in der Pendlerzeitung 20Minuten.

"Tamedia AG entschuldigt sich bei Carl Hirschmann für diese Persönlichkeitsverletzungen", heisst es darin. Es seien teilweise spekulative, vor Gericht nicht belegte Vorwürfe in einer Art verbreitet worden, welche die Unschuldsvermutung missachteten. Mit einer Einigung sei der jahrelange Rechtsstreit jetzt beigelegt worden, schreibt das Medienunternehmen.

Hirschmann bestätigte in einer Mitteilung die Beilegung der Rechtsstreitigkeiten. Er sei zufrieden, "dass sich nach Ringier jetzt auch Tamedia bei mir entschuldigt hat".

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Tamedia-Chef verlässt

Tamedia-Chef verlässt Unternehmen in einem Jahr - Neue Struktur geplant

Beim Medienkonzern Tamedia kommt es zu einem Chefwechsel. CEO Christoph Tonini kündigt seinen Abgang per 30. Juni 2020 an. Er wolle sich nach seinem 50. Geburtstag und 17 Jahren bei Tamedia beruflich verändern, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch zur Begründung.

12.06.2019 07:25

Die Verdiente von Tonini, der seit 2013 CEO ist, werden verdankt. "Er hat mit Unternehmergeist, Tüchtigkeit und Verhandlungsgeschick Ausserordentliches geleistet", lässt sich Verwaltungsratspräsident Pietro Supino zitieren.

Über 80 Prozent des heutigen Gruppenergebnisses stammten aus neuen Geschäften in den Bereichen Pendlermedien, Werbevermarktung und Marktplätze, die unter Toninis Leitung entwickelt und übernommen worden seien.

Präsident neuer Gruppenchef

Gleichzeitig mit dem Abgang plant der Konzern eine neue Organisationsstruktur und eine "weitgehende Dezentralisierung". Ab 2020 würden die vier Geschäftsfelder als eigenständige Einheiten mit je eigener Geschäftsleitung, eigenem Verwaltungsrat sowie eigener Erfolgsrechnung geführt.

Geleitet werde die Gruppe nach dem Abgang von Tonini direkt von Verwaltungsratspräsident Pietro Supino, so die Mitteilung weiter. Daneben gehörten Samuel Hügli (Technologie & Ventures) und Sandro Macciacchini (Finanzen & Personal) weiterhin dem Führungsteam der Gruppe an.

rw/ra

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Tamedia steigert Umsatz dank

Tamedia steigert Umsatz dank Übernahmen und verdient operativ deutlich weniger

Tamedia ist im ersten Semester vor allen dank Übernahmen gewachsen. Im angestammten publizistischen Kerngeschäft hält der Kriechgang indes weiter an. Und auch die erfolgreichen Marktplätze spüren vermehrt Konkurrenz, was erhöhte Investitionen notwendig macht.

27.08.2019 07:20

Der Umsatz des grössten privaten Medienkonzerns in der Schweiz nahm in den ersten sechs Monaten 2019 um 9,8 Prozent auf 524,1 Millionen Franken zu. Treiber des Wachstums waren dabei vor allem die übernommenen Unternehmen Goldbach und Zattoo, wie Tamedia am Dienstag mitteilte.

Der Betriebsgewinn verminderte sich dagegen um gut 22 Prozent auf 41,0 Millionen Franken. Der Rückgang wird vor allem mit erhöhten Abschreibungen als Folge der Übernahmen sowie mit Investitionen in die Digitalplattformen und Bezahlmedien begründet. Die Marge betrug 7,8 Prozent nach 11,0 Prozent im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 53,6 Millionen Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von gut 34 Prozent. Darin enthalten ist indes ein ausserordentlicher Gewinn aus dem Verkauf des Tamedia-Anteils an Localsearch an Swisscom in Höhe von rund 18,7 Millionen Franken.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen bezüglich Umsatz über, auf Ebene EBIT indes klar unter den Schätzungen der ZKB. Das Zürcher Kantonsinstitut rechnete mit einem Umsatz von 495,5 Millionen und einem EBIT von 46,4 Millionen.

Print bleibt unter Druck

Mit Blick auf die Segmente zeigt sich in der Publizistik das bereits gewohnte Munster. Das Geschäft mit gedruckten publizistischen Zeitungen und Zeitschriften bleibt unter Druck. "Im Vergleich zum Vorjahr haben wir rund 18 Millionen Franken im Printwerbemarkt verloren, die digital nicht kompensiert werden konnten", lässt sich CEO Christoph Tonini in der Mitteilung zitieren. Die rückläufigen Umsätze belasten insbesondere im Geschäftsfeld Bezahlmedien auch stark die Profitabilität. Auf Stufe EBIT betrug die Marge hier noch magere 0,8 Prozent.

Klar besser sieht es diesbezüglich im Bereich Pendlermedien und Vermarktung aus. Der auch hier spürbare Druck auf die gedruckten Ausgaben der Pendlerzeitungen wurde im Halbjahr durch die stark wachsenden Digitalwerbeerträge sowie durch das durch Zukäufe gestärkte Geschäft mit der Werbe-Vermarktung überkompensiert.

Marktplätze sind gefordert

Und anders als in früheren Perioden laufen auch die Geschäfte im Bereich Marktplätze und Beteiligungen nicht mehr ganz so gut. Die digitalen Marktplätze spüren gemäss CEO Tonini die Konkurrenz von internationalen Anbietern. Um einer möglichen Disruption zuvorzukommen, investiert Tamedia hier deshalb in den Ausbau von Personal und IT, was markant auf die Margen drückt. Das Management gibt sich überzeugt, dass diese Investitionen langfristig gewinnbringend sein werden.

gab/rw

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Welbecq
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TX Group

TX Group (ex-Tamedia) hat seit 3 Tagen einen überraschenden Höhenflug: +4%, +7%, +6% im zehnfachigen Volumen als zuvor, steil bis auf 107. Dabei krebsten sie seit 3 Monaten um die 90. Weiss jemand, Warum? Scratch one-s head

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