Clariant

Clariant N 

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norisknomoney
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Übernahme durch Sabic?

Aus dem Cash-Artikel von heute: "Mit dem Rücktritt des CEO und den beendeten Joint-Venture-Verhandlungen kommt jetzt nach Einschätzung von Mayer wieder eine andere Variante für Clariant ins Spiel. Sabic hat laut dem Analysten ein Interesse an einer vollständigen Übernahme von Clariant. Mayer denk, dass dies "nur eine Frage der Zeit ist". Denn immerhin hätten die Saudis inzwischen zehn Monate Zeit gehabt, die Bücher von Clariant zu durchleuchten." --> Wäre doch ein Zock wert..? Smile 

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Grossaktionär Sabic will

Grossaktionär Sabic will Clariant offenbar nicht als Ganzes

Nach einer turbulenten Woche für Clariant besteht für den Grossaktionär Sabic offenbar kein Interesse an einer Vollübernahme des Chemiekonzerns, wohl aber an einem weiteren Aktienpaket.

28.07.2019 15:30

Clariant-Ankeraktionär Sabic hat offenbar kein Interesse daran, die Mehrheit am Spezialchemiekonzern zu übernehmen. Dies sagte der CEO des saudischen Konzerns, Yousef Abdullah Al Benyan, am Sonntag laut einer Meldung von Reuters gegenüber Medien in Riad.

"Wir haben kein Interesse an einer vollen Übernahme, aber ein Interesse daran, unseren Anteil zu erhöhen und dabei sicherzustellen, für die Aktionäre von Sabic und Clariant Wachstum und einen Ertrag zu erzielen", so Al Benyan.

Am letzten Donnerstag hatte Clariant bekannt gegeben, dass die Gespräche zur Gründung eine Gemeinschaftsunternehmens mit Sabic vorübergehend ausgesetzt würden. Sabic ist seit 2018 an Clariant beteiligt, zuletzt meldeten die Saudis eine Beteiligung von knapp 26 Prozent. Ziel der Beteiligung war es, das Spezialitätenchemie-Geschäft von Sabic mit Clariant zu fusionieren.

Der Sabic-CEO bestätigte weiter von Clariant-Managern gemachte Aussagen, wonach veränderte Marktbedingungen der Grund zum Abbruch der Gespräche gewesen sei.

Die Investition von Sabic an Clariant sei strategisch und langfristig gedacht, so Al Benyan weiter. Entsprechend werde Sabic auch weiterhin ein Auge auf dem Investment haben und Wachstumsmöglichkeiten ausloten.

(AWP/cash)

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Clariant eröffnet neues Büro

Clariant eröffnet neues Büro in Saudi-Arabien

Der Spezialitätenchemiekonzern Clariant eröffnet ein neues Büro in Saudi-Arabien. Dank dem neuen Standort in der Stadt Jubail soll die Präsenz in der Region weiter gestärkt werden, teilte das Unternehmen mit. So sollen von dort aus die regionalen Kunden aus der Petrochemie und Raffinerie bedient werden.

07.08.2019 08:03

Clariant ist damit laut den Angaben in der Region Mittlerer Osten im Katalysaoren-Geschäft nun bereits an vier Standorten präsent.

an/kw

(AWP)

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Hedgefonds-Milliardär steigt

Hedgefonds-Milliardär steigt bei Clariant ein

Der US-Milliardär Kenneth C. Griffin hat sich bei Clariant eingenistet. Was für Absichten er mit seinem Hedgefonds beim Baselbieter Spezialitätenchemiekonzern verfolgt, darüber lässt sich nur spekulieren.

Aktualisiert um 11:24

Von Lorenz Burkhalter

Es ist womöglich schon jetzt die Nachricht des Tages: Der US-Milliardär Kenneth C. Griffin steigt mit seinem Hedgefonds Citadel mit gut 3 Prozent beim Baselbieter Spezialitätenchemiehersteller Clariant ein. Das zumindest lässt sich am frühen Mittwochmorgen einer von der Schweizer Börse SIX veröffentlichten Beteiligungsmeldung entnehmen.

Griffin ist für seine aktive Einflussnahme bei Unternehmen bekannt und zählt auch beim Pharmaunternehmen Cosmo Pharmaceuticals zu den bedeutenden Aktionären (cash berichtete). Vor wenigen Jahren war der US-Milliardär auch schon am Solarzulieferer Meyer Burger beteiligt, als dieser zwecks Bilanzsanierung zu einer umfassenden Kapitalerhöhung gezwungen war.

Was genau Griffin bei Clariant im Schilde führt, ist nicht bekannt. Angesichts der Dominanz des saudischen Ankeraktionärs Sabic mit knapp 25,7 Prozent der Stimmen vermuten Beobachter bloss ein finanzielles Investment hinter dem Einstieg. Schliesslich kostete die Clariant-Aktie zuletzt so wenig wie seit Ende 2016 nicht mehr.

Noch reagiert die Börse ziemlich unterkühlt auf die Beteiligungsmeldung. Nach einem Vorstoss auf 17,65 Franken verliert Clariant-Aktie zur Stunde gar 0,4 Prozent auf 17,48 Franken. Beobachtern zufolge könnten allerdings alleine schon die Namen "Citadel" und "Griffin" Trittbrettfahrer auf den Plan rufen. Sie rechnen im weiteren Wochenverlauf deshalb mit höheren Kursen.

Nicht zum ersten Mal nisten sich Finanzinvestoren ein

Clariant stand vor wenigen Jahren schon einmal im Visier von Finanzinvestoren. Im Juni 2017 stiegen die Finanzinvestoren White Tale und Corvex mit 3,5 Prozent bei den Baselbietern ein und bauten ihre Beteiligung bis Mitte Januar 2018 in mehreren Schritten auf gut 25 Prozent aus. Das erklärte Ziel der Finanzinvestoren: Clariant in einzelne Bereiche zu zerschlagen und diese dann möglichst gewinnbringend an andere Chemiehersteller zu verhökern.

Im Januar 2018 verkauften White Tale und Corvex ihr 25-Prozent-Paket dann aber in einer Nacht-und-Nebel-Aktion der saudischen Sabic. Mit dem Einstieg des langjährigen Partnerunternehmen von Clariant wurden jegliche Verkaufsspekulationen hinfällt.

Eigentlich war vorgesehen, dass Sabic ähnlich gelagerte Geschäftsbereiche bei Clariant einbringt. Seit der Halbjahresergebnisveröffentlichung von Ende Juli steht nun allerdings fest, dass dieses Vorhaben an zu unterschiedlichen Preisvorstellungen scheiterte. Die Verhandlungen wurden deshalb auf Eis gelegt.

Chemieindustrie ist im Umbruch

Seither kursieren an der Börse Spekulationen, wonach Sabic den Baselbieter Spezialitätenchemiekonzern entweder ganz übernehmen, oder sich aus dem Aktionariat zurückziehen könnte. Beobachter schliessen deshalb nicht aus, dass der Einstieg Griffins über seinen Hedgefonds Citadel auch eine Wette auf ein Übernahmeangebot seitens von Sabic sein könnte.

Die Chemieindustrie ist generell im Umbruch. Das bietet auch kleineren Branchenvertretern wie Clariant die Möglichkeit von ergänzenden Übernahmen oder sich von nicht länger zum Kerngeschäft zählenden Bereichen zu trennen. Wie bekannt ist, will sich der deutsche Chemieriese BASF von seinem Pigmentgeschäft trennen. In Branchenkreisen wird auch Clariant ein Interesse an den zum Verkauf kommenden Geschäftsaktivitäten nachgesagt.

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Clariant erweitert Produktion

Clariant erweitert Produktion von Katalysatoren in China

Der Spezialchemiekonzern Clariant erweitert seine Katalysatoren-Produktion in China.

27.08.2019 07:17

Für die Erhöhung der Kapazitäten und die Optimierung der bestehenden Anlage in Panjin im Nordosten von China will die Gruppe einen zweistelligen Millionenbetrag in Schweizer Franken ausgeben. Damit reagiere Clariant auf die besonders in Asien steigende Nachfrage nach Katalysatoren zur Herstellung von Maleinsäureanhydrid, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Es werde erwartet, dass die Produktionsmenge von 1,75 Millionen Tonnen 2018 auf voraussichtlich 2,07 Millionen Tonnen im Jahr 2022 ansteigen werde.

Maleinsäureanhydrid ist eine wichtige Komponente von Polymeren und Beschichtungen für die Bau-, Auto-, Schiffbau- und Energieindustrie. Clariant produziert seit 2007 in Panjin Katalysatoren für Maleinsäureanhydrid, dies im Rahmen eines Joint Venture mit dem chinesischen Petrochemieunternehmen North Huajin Chemical Industries Group Corporation. Derzeit arbeiten an dem Standort über 140 Mitarbeitende.

(AWP)

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Elias
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Die Tage der Unabhängigkeit sind wohl gezählt

Das Baselbieter Chemieunternehmen hat jahrelang beteuert, nicht zum Verkauf zu stehen. Doch deutet vieles darauf hin, dass der saudiarabische Grossaktionär Sabic die geschwächte Firma über kurz oder lang vollständig übernehmen wird.

Finanzanalytiker neigen in der Regel nicht zu geharnischter Kritik. Eher formulieren sie ihre Einwände indirekt – oft hinter Fachbegriffen und vielen Zahlen versteckt. Doch im Fall des Baselbieter Chemieunternehmens Clariant ist einigen Branchenbeobachtern jüngst der Kragen geplatzt. Die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr «hinterlassen einen chaotischen Eindruck», enervierten sich Anfang August die Analytiker der Bank Vontobel. Ins selbe Horn stiessen die Vertreter des Brokers Baader Helvea mit der Äusserung «Was für ein Durcheinander!» («What a mess!»).

Pitoyables Halbjahresergebnis

Für grosses Unverständnis sorgte, dass das Unternehmen zusammen mit seinem saudiarabischen Partner Sabic überraschend bekanntgab, auf ein erst ein knappes Jahr zuvor in Aussicht gestelltes Gemeinschaftsunternehmen im Bereich der Spezialitätenchemie vorläufig zu verzichten. Begründet wurde dies mit unterschiedlichen Auffassungen in Bewertungsfragen. Doch damit nicht genug: Clariant teilte auch mit, Rückstellungen von 231 Mio. Fr. für eine laufende wettbewerbsrechtliche Untersuchung der EU-Kommission gebildet zu haben. Diese Belastung verursachte zusammen mit Sonderkosten im Zusammenhang mit der vergeblichen Vorbereitung des Joint Venture mit Sabic einen Semesterverlust von 101 Mio. Fr.

Nur einen Tag vor der Präsentation des pitoyablen Halbjahresergebnisses hatte Clariant ebenso unerwartet mitgeteilt, dass Ernesto Occhiello nach lediglich neunmonatiger Tätigkeit als Konzernchef zurücktrete. Verwaltungsratspräsident Hariolf Kottmann begründete das Ausscheiden mit rein persönlichen Gründen Occhiellos. Dennoch rätseln Aktionäre und die Mitarbeiter des Unternehmens bis heute gleichermassen darüber, ob es nicht andere Gründe gibt. «Wir würden es so gerne wissen», sagt ein Insider.

Occhiello war mit viel Elan angetreten. So machte er es primär zu seiner Aufgabe, die Kundenpflege der Firma zu verbessern. In einem Gespräch mit der NZZ kurz vor Weihnachten letzten Jahres betonte er mehrfach, wie unerlässlich es in der Spezialitätenchemie sei, nahe beim Kunden zu sein und dessen spezifische Bedürfnisse zu befriedigen. Bei Clariant räumt man auf Anfrage nun indirekt ein, dass das Unternehmen im Vergleich mit Wettbewerbern diesbezüglich Aufholbedarf habe. «Die Konkurrenz schläft nicht», schreibt die Pressestelle.

Viele Firmen, die Produkte der Spezialitätenchemie nachfragen, sind mit rasch sich wandelnden Konsumentenbedürfnissen konfrontiert. Dies gilt besonders für die Hersteller von Körperpflegeprodukten, Autos oder Elektronikgeräten. Wer als Chemieunternehmen solche Kunden bei der Kreation von Neuheiten eng zu begleiten vermag, verfügt über ein zentrales Differenzierungsmerkmal. Innovationen bieten zudem am besten Gewähr für ansprechende Margen in einer Branche, deren Produkte wegen des intensiven Wettbewerbs schnell zu Massengütern werden.

Vertrauensverlust bei Anlegern

Offen ist, wer die von Occhiello vorangetriebene Ausrichtung der Firmentätigkeit auf spezifische Kundenbedürfnisse fortsetzen wird. Der bald 64-jährige Kottmann, der vor seiner Wahl zum Verwaltungsratspräsidenten bereits zwischen 2008 und 2018 als Konzernchef gewirkt hatte, hat klargemacht, dass er nur so lange interimistisch die Geschäftsführung wahrnehmen werde, bis ein definitiver Nachfolger für Occhiello gefunden sei. Die Strapazen seiner langjährigen Managementtätigkeit sind dem Clariant-Chef anzusehen. Hinzu kommt, dass Kottmann viel Vertrauen bei Anlegern verspielt hat. Seine grösste Niederlage war das Scheitern des Zusammenschlusses mit dem US-Konkurrenten Huntsman, der im Mai 2017 angekündigt worden war. Die Fusionspläne wurden ein knappes halbes Jahr später beerdigt, nachdem aktivistische Investoren aus den USA sie erfolgreich torpediert hatten.

Kottmann hatte den Versuch, mit Huntsman zusammenzugehen, damit begründet, dass Clariant im Alleingang auf mittlere Sicht zu klein sei, um im Sektor der Spezialitätenchemie bestehen zu können. Clariant rangierte gemessen an den damaligen Umsätzen branchenweit auf Rang zehn und wäre zusammen mit Huntsman auf den zweiten Platz vorgestossen. In der Zwischenzeit ist das Unternehmen keinen Schritt weitergekommen. Nach wie vor ist die Firma lediglich die Nummer zehn der Branche (auf Basis des letztjährigen Konzernerlöses von 6,6 Mrd. Fr.). Etwas vorteilhafter präsentiert sich ihre Position mit Blick auf die Marktkapitalisierung: Hier ist Clariant mit einem Börsenwert von 6,5 Mrd. Fr. immerhin auf Rang sieben klassiert.

Déjà-vu beim Aktienkurs

Obschon der Aktienkurs der Firma jüngst von einer zaghaften Erholung profitiert hat, liegt er mit knapp 20 Fr. noch immer ein Drittel unter dem im Januar 2018 erreichten Höchstwert von leicht unter 30 Fr. Pikanterweise bewegt er sich ziemlich genau auf dem Niveau vom Frühjahr 2015, als Übernahmegerüchte die Runde machten. Seinerzeit hiess es in der «Financial Times», der Branchenführer Evonik sei an einer Akquisition interessiert und gewillt, bis zu 23 Fr. pro Clariant-Aktie zu bezahlen.

Der deutsche Konzern wurde im Mai 2017 unter neue Führung gestellt. Unter der Leitung des heute 50-jährigen Firmenchefs Christian Kullmann hat er sich unter Finanzanalytikern dank der verstärken Ausrichtung auf vergleichsweise stabile Absatzmärkte wie den Gesundheitsbereich sowie einem Kostensenkungsprogramm wachsende Anerkennung verschafft.

Evonik wäre wohl auch heute noch in der Lage, ein Übernahmeangebot für Clariant zu stemmen. Allerdings hat sich aufseiten des Schweizer Konkurrenten die Ausgangslage grundsätzlich verändert. Seit dem Einstieg der Sabic-Gruppe, die im vergangenen Jahr den aktivistischen US-Investoren deren 24,99%-Beteiligung an Clariant abkaufte, verfügt das Unternehmen über einen Ankeraktionär. Die Führung des saudiarabischen Petrochemiekonzerns bekräftigte Ende Juli 2019 frühere Aussagen, wonach man zwar keine Übernahmeabsichten verfolgt, die Beteiligung an Clariant aber gleichwohl auszubauen anstrebt.

Für die Analytiker von Baader Helvea ist es trotz diesen Beteuerungen lediglich eine Frage der Zeit, bis Sabic die Clariant-Gruppe komplett akquirieren wird. Sabic habe im Rahmen der Vorbereitung des Gemeinschaftsunternehmens zehn Monate Zeit für eine Due-Diligence-Prüfung gehabt und wisse nun ganz genau, wie viel Clariant wert sei.

Unklare Absichten von Aramco

Allerdings kämpft das saudiarabische Unternehmen zurzeit mit eigenen Problemen. Wie andere Petrochemiefirmen leidet es unter den weltweiten Überkapazitäten im Bereich der Herstellung von Polyethylen. Der für das zweite Jahresviertel 2019 ausgewiesene Gewinn stellte das schlechteste Quartalsergebnis seit 2009 dar. Nichts bekannt ist über die Absichten des neuen Sabic-Hauptaktionärs Aramco. Für den hochprofitablen saudiarabischen Erdölriesen wäre es indes ein Leichtes, Sabic bei der Finanzierung einer grossen Akquisition wie der vollständigen Übernahme von Clariant beizustehen.

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Benjamin Franklin

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Clariant schliesst weitere

Clariant schliesst weitere Lizenzvereinbarung für Biotreibstoff ab

Der Chemiekonzern Clariant hat eine zweite Lizenzvereinbarung für seine Biotreibstoff-Technologie Sunliquid abgeschlossen.

20.09.2019 07:27

Das polnische Unternehmen Orlen Poludnie will mit der Technologie eine Grossanlage zur Produktion des aus Pflanzen-Reststoffen bestehenden Zellulose-Ethanol realisieren.

Das Orlen Poludnie, die zum polnischen Mineralölkonzern Orlen gehört, werde die Sunliquid-Technologie für die Projektentwicklung und den Anlagenbetrieb am Standort Jedlicze in Südostpolen einsetzen, teilte Clariant am Freitag mit. Dabei solle das Potenzial zur Integration in die bestehende Erdölraffinerie Jedlicze und weitere verfügbare Flächen genutzt werden. Es sei eine jährliche Produktionskapazität von 25'000 Tonnen geplant.

Für Clariant sei die zweite Lizenzvereinbarung für die "nachhaltige Sunliquid-Technologie" ein weiterer Erfolg bei deren Kommerzialisierung, heisst es weiter. 2017 hatte der Konzern den Verkauf einer Sunliquid-Lizenz an das slowakische Unternehmen Enviral bekanntgegeben. Zudem baut Clariant eine Bioethanol-Anlage im Südwesten Rumäniens, die ab 2020 erste Chargen liefern soll.

Das Sunliquid-Verfahren erlaubt es aus Reststoffen von Pflanzen - beispielsweise Weizen- oder Maisstroh - mittels einer chemischen Reaktion Zucker herauszulösen und anschliessend zu Kraftstoff zu gären. Das resultierende Zellulose-Ethanol spare im Vergleich zu fossilem Benzin rund 95 Prozent der CO2-Emissionen ein, erklärte Clariant.

(AWP)

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Clariant: Partnerschaft mit

Clariant: Partnerschaft mit Merck und SABIC im Bereich Verpackung

Clariant hat sich mit dem Pigmentlieferanten Merck und dem Harzhersteller SABIC zusammengetan, um eine neue Art von Verpackungsfolien aus Polyethylen zu entwickeln. Konkret würden die Partner Lasermarkierungstechnologien und -materialien entwickeln, die das Recycling der Folien erleichtern sollen, teilte der Spezialchemiehersteller am Mittwoch mit.

25.09.2019 07:32

Clariant steuere die Additiv-Masterbatch-Formulierungen bei, SABIC die Polymere und Merck die Pigmente und seine Markierungsexpertise, hiess es.

ra/ys

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Clariant publiziert neu

Clariant publiziert neu dargestellte Kennzahlen

Clariant publiziert am Dienstag neu dargestellte Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 sowie das erste Semester 2019. Dies, um die neue Berichtsstruktur abzubilden und die Vergleichbarkeit zu erleichtern.

01.10.2019 07:59

Hintergrund ist die Absicht von Clariant, rund ein Drittel des heutigen Geschäfts zu veräussern. Die zum Verkauf stehenden Bereiche gelten als "nicht fortgeführtes Geschäft". Als Kerngeschäfte gelten künftig nur noch die Care Chemicals, Katalysatoren und Natural Resources.

Die von Clariant publizierten Zahlen weichen aber nicht von den früher gezeigten Werten ab. Sie gehen aber tiefer ins Detail.

(AWP)

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Wdh: Investor Israel

Wdh: Investor Israel Englander hält 3,45 Prozent am Chemiekonzern Clariant

(Präzisiert im letzten Absatz die Angaben zur Beteiligung an Aryzta und fügt das Wort "Grossaktionär" im ersten Satz ein) - Der Chemiekonzern Clariant erhält einen neuen Grossaktionär. Israel Englander steigt mit seinem Hedgefonds Millennium Partners ein und hält gemäss Angaben auf der Homepage der Schweizer Börse SIX vom Donnerstag neu 3,45 Prozent an der Muttenzer Gesellschaft.

10.10.2019 07:32

Die Beteiligung erfolgt über den Erwerb von verschiedenen Derivaten. Die mehrheitlich aus Call-Optionen amerikanischer Art bestehenden Rechte wurden von JPMorgan, Barclays, Goldman Sachs, der Bank of America, Morgan Stanley sowie der Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS emittiert. Ihre Laufzeit endet am 20. Dezember 2019. Es ist Barausgleich vorgesehen.

Israel Englander beziehungsweise der 1989 gegründete Hedgefonds Millennium Partners ist in der Schweiz kein Unbekannter. Der Investor hat im November 2018 vorübergehend 3,8 Prozent an dem Tiefkühlbackwarenhersteller Aryzta gehalten. Der Fonds hält gemäss eigenen Angaben auf der Homepage per 1. August 2019 Vermögenswerte von insgesamt 39,3 Milliarden Dollar und beschäftigt mehr als 2'900 Personen.

pre/hr/rw

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Clariant verfehlt die Marktprognosen

Der Chemiekonzern Clariant hat mitten in der Neuausrichtung durchzogene Zahlen vorgelegt.

Umsatz und operativer Gewinn gingen im dritten Quartal leicht zurück und lagen auch leicht unter den Erwartungen der Analysten. Der Konzern weist für die Monate Juli bis September einen um 1 Prozent tieferen Umsatz von 1,04 Milliarden Franken aus, wie am Mittwoch aus einem Communiqué hervorging. Der um Einmaleffekte bereinigte EBITDA lag bei 169 Millionen Franken, das sind ebenfalls 1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die entsprechende Marge stagnierte bei 16,2 Prozentpunkten.

Die Prognosen (AWP-Konsens) wurden verfehlt. Analysten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,07 Milliarden Franken und einen EBITDA von 175 Millionen veranschlagt. Die Marge wurde bei 16,4 Prozent gesehen.

Die Zahlen beziehen sich auf die von Clariant als "fortgeführte Geschäfte" definierten Bereiche. Als Kerngeschäfte gelten seit Sommer nur noch die Care Chemicals (etwa Substanzen für die Kosmetikindustrie), Katalysatoren und Natural Resources (Produkte für den Erdölsektor und den Bergbau).

In den noch zu veräussernden Geschäften schrieb Clariant im dritten Quartal einen Umsatz von 528 Millionen Franken. Das sind 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zum Stand des Verkaufsprozesses liess Clariant am Mittwoch nichts verlauten.

Von dem Schritt versprechen sich die Muttenzer ab 2021 ein überdurchschnittliches Wachstum, eine höhere Profitabilität und eine stärkere Cashflow-Generierung.

Wie sich die Trennung von den margenschwächeren Bereichen auswirken könnte, lässt sich an der operativen Marge des Vorjahres ablesen. Inklusive der heute zu veräussernden Bereiche lag diese im dritten Quartal 2018 noch bei 15,0 Prozent.

Zur Neubesetzung der Konzernspitze gab es ebenfalls nichts Neues von Clariant. Diese wird nach wie von VR-Präsident Hariolf Kottmann interimistisch ausgefüllt. Dafür wurde aber Bernd Högemann per 1. November zum Mitglied der Konzernleitung ernannt. Högemann steht dem Geschäftsbereich Masterbatches vor.

(AWP)

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Sonderdividende: Clariant

Sonderdividende: Clariant-Aktionäre müssen ganz schön lange auf ihr Geld warten

Die Aktionäre von Clariant dürfen sich freuen. Der Baselbieter Spezialitätenchemiekonzern will ihnen eine grosszügige Sonderdividende auszahlen. Allerdings ist viel Geduld gefragt.

19.12.2019 08:07

Von Lorenz Burkhalter

Nach mehrmonatiger Suche hat der Spezialitätenchemiekonzern Clariant einen Käufer für das Geschäft mit Masterbatches gefunden. Käuferin ist die amerikanische PolyOne. Aus dem Verkauf fliessen dem Unternehmen aus dem Baselbiet umgerechnet rund 1,5 Milliarden Franken zu. Davon soll eine Milliarde Franken über eine Sonderdividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Das entspricht 3 Franken je Aktie, zuzüglich zur ordentlichen Dividende. Analystenschätzungen zufolge könnten so insgesamt 3,60 Franken für jede Aktie zur Auszahlung kommen, was aus heutiger Sicht einer satten Rendite von 17 Prozent entspräche.

Es gibt allerdings einen Haken: Die Aktionäre erhalten die Sonderdividende erst nach Abschluss des Masterbatches-Verkauf ausbezahlt. Und dieser Verkauf dürfte sich in den Spätsommer, wenn nicht gar in den Herbst nächsten Jahres hineinziehen. Geduld ist gefragt.

Hat sich die Börse mehr erhofft?

Das dürfte vor allem den US-Milliardär Ken Griffin ärgern. Er hatte sich im August in der Hoffnung auf das schnelle Geld über seinen Hedgefonds Citadel mit gut 3 Prozent bei Clariant eingekauft. Schon damals war klar, dass sich der Spezialitätenchemiekonzern vom Geschäft mit Masterbatches trennen und einen Teil des Verkaufserlöses an die Aktionäre weitergeben will. Nun ist Griffin - wie alle anderen Mitaktionäre auch - zum Warten verdammt.

Doch nicht nur der zeitliche Aspekt, auch die Höhe der Sonderdividende dürfte an der Börse unterschiedliche Reaktionen provozieren. So hatten einige Banken sogar eine Sonderdividende in Höhe von 1,3 Milliarden Franken oder fast 4 Franken je Aktie erwartet, unter ihnen die Credit Suisse (cash berichtete).

Im ersten Moment scheinen die positiven Aspekte allerdings zu überwiegen. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die Clariant-Aktie zur Stunde 4,4 Prozent auf einen Mittelkurs von 21,83 Franken. Damit errechnet sich alleine seit Mitte August ein sattes Plus von gut 25 Prozent.

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Weitere Lizenzvereinbarung

Weitere Lizenzvereinbarung für Clariant-Biotreibstoff «Sunliquid»

Der Chemiekonzern Clariant hat eine dritte Lizenzvereinbarung für seine Biotreibstoff-Technologie «Sunliquid» abgeschlossen.

06.01.2020 19:15

Das chinesische Unternehmen Anhui Guozhen Group sowie die multinationale Chemtex Chemical Engineering hätten einen entsprechenden Vertrag unterschrieben.

Anhui Guozhen und Chemtex hätten dabei ausserdem vereinbart, ein Joint Venture zu gründen, teilte Clariant am Montagabend mit. Dieses Gemeinschaftsunternehmen solle nun eine Anlage zur Herstellung von Zellulose-Ethanol aus landwirtschaftlichen Reststoffen bauen. Passend hierzu habe Clariant dem neuen Joint Venture die Lizenz für ihre Sunliquid-Technologie erteilt, heisst es weiter.

Das Sunliquid-Verfahren erlaubt es nämlich aus Reststoffen von Pflanzen - beispielsweise Weizen- oder Maisstroh - mittels einer chemischen Reaktion Zucker herauszulösen und anschliessend zu Kraftstoff zu gären. Das resultierende Zellulose-Ethanol spare im Vergleich zu fossilem Benzin rund 95 Prozent der CO2-Emissionen ein, hatte Clariant bereits früher mitgeteilt.

kw/

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Clariant erhält mit Stephan

Clariant erhält mit Stephan Lynen neuen Finanzchef

Clariant bekommt einen neuen Finanzchef. Stephan Lynen übernimmt den Posten per 1. April von Patrick Jany. Dieser wechselt als Finanzchef zum dänischen Container- und Seefrachtkonzern A.P. Moller-Maersk, wie der Spezialchemiekonzern am Mittwoch mitteilte. Er ist seit 2006 Finanzchef bei Clariant.

12.02.2020 07:28

Lynen seinerseits arbeitet den Angaben zufolge seit mehr als 20 Jahren bei Clariant und hat verschiedene internationale Positionen im Management innegehabt. Derzeit leitet er die Geschäftseinheit "Additives".

yr/uh

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Clariant trifft mit Umsatz

Clariant trifft mit Umsatz die Erwartungen der Analysten - Gewinn enttäuscht

Das Unternehmen kann im vierten Quartal 2019 ihren Umsatz steigern. Der Gewinn hingegen geht deutlich zurück. Das Unternehmen kündigt einen Stellenabbau von 500 bis 600 Stellen in den kommenden zwei Jahren an.

13.02.2020 07:25

Wie Clariant am Donnerstag mitteilte, stagnierte der Umsatz bei 3,40 Milliarden Franken und der Reingewinn brach um 90 Prozent auf 38 Millionen ein. Es war vor allem einem eine Rückstellung über 231 Millionen Franken, welche die Rechnung belastet hat. Den Betrag hatte Clariant im Sommer für eine wettbewerbsrechtliche Untersuchung der EU-Kommission verbucht.

Doch auch diese Rechnung, und die Kosten für den Firmenumbau ebenfalls ausgeklammert, blieb die Profitabilität verhalten. Der Betriebsgewinn EBITDA vor Einmaleffekten stieg um eine Millionen auf 740 Millionen Franken und die operative Marge lag mit 16,8 Prozent auch auf Vorjahresniveau. Der operative Cashflow sank um 4 Prozent auf 509 Millionen Franken.

Die Zahlen beziehen sich auf die von Clariant als "fortgeführte Geschäfte" definierten Bereiche. Als Kerngeschäfte gelten seit Sommer nur noch die Care Chemicals (etwa Substanzen für die Kosmetikindustrie), Katalysatoren und Natural Resources (Produkte für den Erdölsektor und den Bergbau).

Der Rest wird verkauft. Zuletzt hatte Clariant kurz vor Weihnachten das Geschäft mit Farbgranulaten (Masterbatches) losgeschlagen - für 1,56 Milliarden Dollar. Wie versprochen sollen daher die Aktionäre eine ausserordentliche Bar-Dividende von 3 Franken je Anteil erhalten. Die ordentliche Dividende bleibt bei 55 Rappen.

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) erfüllt. Die Experten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 4,39 Milliarden Franken sowie einen EBITDA von 731 Millionen erwartet.

Stellenabbau geplant

"2019 sind wir einen wesentlichen Schritt in unserer Strategie vorangekommen, uns auf unsere Geschäfte mit Spezialitäten zu fokussieren", lässt sich der interimistische Konzernchef Hariolf Kottmann in seinem Statement zitieren. Und die geplante Veräusserung des Bereichs Pigmente werde noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.

Mit dem dann fokussierten Portfolio werde Clariant ein überdurchschnittliches Wachstum, eine höhere Profitabilität und eine stärkere Cashflow-Generierung erzielen. Dies gelte jedoch noch nicht für 2020: Das Wachstum werde angesichts der schwachen Wirtschaftslage und der anhaltend ungünstigen Wechselkursbedingungen "stärker eingeschränkt" sein.

Clariant habe daher Effizienzmassnahmen definiert, um die Kostenbasis um 50 Millionen Franken zu senken und die Margen entsprechend zu verbessern. Diese würden in den nächsten zwei Jahren zum Abbau von etwa 500 bis 600 Arbeitsplätzen führen. Ende 2019 beschäftigte Clariant rund 17'200 Mitarbeitende.

Im bisherigen Jahresverlauf haben Clariant-Aktien annähernd 4 Prozent hinzugenommen und sich damit in etwa mit dem Gesamtmarkt (SPI) entwickelt. Mit einem Kursgewinn von annähernd 20 Prozent hinkten die Titel allerdings dem SPI hinterher, der in dieser Zeit gut 30 Prozent zugelegt hatte.

(cash/AWP)

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pedro
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CLN hebt ab

Zyndicate hat am 13.02.2020 08:13 geschrieben:

Clariant trifft mit Umsatz die Erwartungen der Analysten - Gewinn enttäuscht

Die Aktie ist kurz nach Eröffnung > 4.25 % im Plus - Sonderdividende CHF 3.- plus normale Dividende von CHF 0.55 = Gesamtdividene von CHF3.55, bzw. > 15.73 % bezogen auf den gestrigen Schlusskurs von CHF 22.56. 

I-m so happy  wünsche allen einen schönen Tag mit guten Geschäften   - pedro -

PS: Als Ergänzung zum Börsenkommentar von 09:48 hat Cash das Wichtigste für den Kursausbruch unterschlagen:

Zuletzt hatte Clariant kurz vor Weihnachten das Geschäft mit Farbgranulaten (Masterbatches) losgeschlagen - für 1,56 Milliarden Dollar. Wie versprochen sollen daher die Aktionäre eine ausserordentliche Bar-Dividende von 3 Franken je Anteil erhalten. Die ordentliche Dividende bleibt bei 55 Rappen.   Scratch one-s head

 

serious
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Sonderdividende

Gut recherchiert Pedro, danke. Alleine die im Dezember vorausgesagte Sonderdividende von CHF 3 lässt die Aktie lachen!

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

pedro
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Bellevue versus Clariant

serious hat am 13.02.2020 11:00 geschrieben:

Gut recherchiert Pedro, danke. Alleine die im Dezember vorausgesagte Sonderdividende von CHF 3 lässt die Aktie lachen!

Ich hatte gestern die Wahl meinen realisierten Kursgewinn der UBSG umzuschichten - in der engeren Wahl waren letztlich Bellevue versus  Clariant.
Das Resultat sprach eindeutig für CLN - die Aktie hat eine viel bessere kurzfristige Performance als BBN, mittel- und langfristig bessere Aussichten auf einen Rebund des Aktienkurs in die Periode 2017 / 2018 (zwischen CHF 24 - 30), also plausibler Kursgewinn innerhalb der 12 Monaten von 25 %.
Dazu kommt, dass allein die Dividende von total CHF 3.55 gleich gesetzt mit 6 % einen Börsenkurs von CHF 59.16 ergibt, aus diesem Grund ist es klar dass ich bei einem Investment in CLN sehr viel Zeit habe um einen Kursgewinn von 100 % (CHF 47.50, bei aktuell CHF 23.75) zu realiseren.

- aus diesem Grund wünsche ich jedem der mein Statement versteht, sich zu einer Umschichtung in CLN zu bewegen/entscheiden -  Yahoo

Macallan
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Wurde gesagt, wann die

Wurde gesagt, wann die Sondedividende ausbezahlt wird? Zusammen mit der regulären Dividende?

pedro
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Zahlung der Sonderdividende

Macallan hat am 14.02.2020 09:28 geschrieben:

Wurde gesagt, wann die Sondedividende ausbezahlt wird? Zusammen mit der regulären Dividende?

Es ist davon auszugehen, dass die Sonderdividende zusmmen mit der ordentlichen ausbezahlt wird, da Clariant das Geschäft mit Farbgranulaten (Masterbatches) kurz vor Weihnachten losgeschlagen hat - für 1,56 Milliarden Dollar ( Hariolf Kottmann, CEO - Zitat aus der Pressemeldung von gestern).

GV ist am Montag 30.03.2020 - der EX Termin wird Donnerstag 02. April sein.

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