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Starrag steigert Umsatz -

Starrag steigert Umsatz - Auftragseingang mit deutlichem Minus

Der Werkzeugmaschinenbauer steigerte 2019 den Umsatz, hat beim Auftragseingang aber einen klar tieferen Wert ausgewiesen.

24.01.2020 07:05

Auch der EBIT wird unter Vorjahr erwartet. Die ergriffenen Massnahmen zur Steigerung der Profitabilität hätten aber erste Wirkung gezeigt. Konkret stieg der Umsatz 2019 um 7 Prozent auf 418 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Unter Ausklammerung der Währungseffekte lag das organische Plus bei 9 Prozent. Der Anstieg beruhe vor allem auf dem hohen Auftragseingang im Vorjahr. Zudem seien durch Massnahmen im Projektmanagement Verzögerungen in der Auftragsabwicklung teilweise wettgemacht worden, schrieb das Unternehmen weiter.

«Normalisierung» beim Auftragseingang

Beim Auftragseingang spricht Starrag nach den Rekordwerten 2018 von einer "Normalisierung". Der Ordereingang ging um deutliche 26 Prozent auf 343 Millionen Franken zurück. Ohne Währungseinfluss betrug der Rückgang hier 24 Prozent. Der Auftragsbestand per Ende 2019 von 284 Millionen (-22%) entspreche dem längerfristigen Durchschnitt.

Der Rückgang habe vor allem die Bereiche Aerospace und Industrial betroffen, sowie in einem geringeren Ausmass den Bereich Energy. Transportation habe sich knapp halten können. Geografisch hätten sich insbesondere Europa abgeschwächt, gefolgt von Nordamerika. Asien habe nur geringfügig schwächer abgeschlossen.

EBIT unter Vorjahr - Verbesserung im zweiten Halbjahr

Die Gewinnzahlen sind noch nicht genau bekannt. Das Management bestätigte aber seine Einschätzung, die bereits mit dem Halbjahreszahlen im vergangenen Sommer gegeben wurde. Das Betriebsergebnis EBIT werde zwar klar unter Vorjahr ausfallen, habe sich aber im zweiten Halbjahr gegenüber der ersten Jahreshälfte substantiell verbessert, heisst es. Das im Frühjahr begonnene Programm zur Verbesserung der Profitabilität habe erste Wirkung gezeigt.

Das detaillierte Ergebnis soll am 6. März veröffentlicht werden.

(AWP)

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Finanzmarktaufsicht

Finanzmarktaufsicht sanktioniert ex-CEO von Schweizer Bank wegen Insiderhandel

Die Finanzmarktaufsicht Finma ahndet einen ehemaligen CEO einer Schweizer Bank wegen einem schweren Fall von Insiderhandel. Sie zieht nun einen unrechtsmässig erzielten Gewinn von rund 730'000 Franken ein und verhängt ein mehrjähriges Tätigkeits- und Berufsverbot gegen die Person.

24.01.2020 11:15

Der Mann hatte in seiner Amtszeit als Geschäftsleitungsmitglied respektive als CEO einer Schweizer Bank über Depots seiner Ehefrau bei anderen Banken Transaktionen ausgeführt, wie es in einer Medienmitteilung der Finma vom Freitag heisst. Damit habe er gegen bankinterne Weisungen verstossen.

Das Ausnutzen der Insiderinformationen habe es dem ehemaligen Bankmanager ermöglicht, in einem Zeitraum von mehreren Jahren über die Depots seiner Ehefrau Gewinne zu erzielen. Er habe damit "wiederholt und systematisch" gegen Aufsichtsrecht verstossen, schreibt die Behörde.

Neben der Einziehung der unrechtmässigen Gewinne hat die Finma nun ein Berufsverbot von vier Jahren und ein Tätigkeitsverbot als Händler von sechs Jahren verfügt. Die Finma-Verfügung ist noch nicht rechtskräftig. Über die Identität des Mannes machte die Finma keine Angaben.

tp/ra

(AWP)

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MCH räumt Fehler ein und

MCH räumt Fehler ein und prüft Einstieg neuer Investoren

Die Messebetreiberin MCH Group räumt ein, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben.

27.01.2020 07:47

Die erforderlichen Korrekturmassnahmen seien jedoch eingeleitet worden, teilte MCH im Vorfeld der ausserordentlichen Generalversammlung vom kommenden Mittwoch mit. Zur Finanzierung notwendiger Investoren prüfe man auch den Einstieg neuer Investoren.

Dies könne mit einer Kapitalerhöhung und strukturellen Veränderungen verbunden sein, heisst es in der Mitteilung vom Montag. Weiterhin werde aber auch die Option geprüft, das Dienstleistungsgeschäft Live Marketing Solutions zu verkaufen. MCH will sich künftig auf die Entwicklung der klassischen Messen und Events fokussieren. Dazu soll in die Digitalisierung und in die Internationalisierung investiert werden.

Der mögliche Verkauf des Dienstleistungsgeschäfts stösst bei Aktionären aber auf Widerstand. So hat eine Aktionärsgruppe die Einberufung der ausserordentlichen Generalversammlung verlangt. Dabei sollten unter anderem die drei Traktanden "Einleitung einer Sonderprüfung zur Strategie", die "Offenlegung von Geschäftsbüchern" sowie "Änderung der Statuten" behandelt werden.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung bekanntlich, die drei Aktionärsanträge abzulehnen. Er entschied zudem, die von der Gruppe aufgeworfenen Fragen spätestens bis zur GV zu beantworten. Am Montag veröffentlichte der Verwaltungsrat nun die Antworten.

Erfolgspotenziale überschätzt

Der Verwaltungsräumt räume in der Aufarbeitung vergangener Ereignisse ein, dass "aus heutiger Betrachtung Fehler gemacht" worden seien, heisst es nun.

Beispielsweise gesteht er ein, dass die Erfolgspotenziale bei einzelnen Initiativen wie dem Engagement in Lausanne oder dem Projekt Grand Basel überschätzt worden seien. Der Integration und dem Controlling erworbener Gesellschaften sei teilweise zu wenig Beachtung geschenkt worden, und die notwendigen Portfoliobereinigungen seien zum Teil zu zögerlich umgesetzt worden.

Der Verwaltungsrat habe die erforderlichen Korrekturmassnahmen eingeleitet und die wesentlichsten davon seien bereits umgesetzt, heisst es weiter. So habe das Gremium die Geschäftsleitung mit erfahrenen Führungskräften neu besetzt und die Führungsstruktur neu geregelt. Zudem sei auf Basis einer umfassenden Analyse unter Einbezug der neuen Geschäftsleitung und mit Unterstützung durch erfahrene Experten die notwendige strategische Neuausrichtung des Unternehmens entwickelt und in Kraft gesetzt worden.

(AWP)

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PSP Swiss Property vermeldet

PSP Swiss Property vermeldet Vermietungserfolg in Zürich-West

Das Neubauprojekt ATMOS in Zürich-West kommt bei den Mietern gut an. Bereits ein Jahr vor Fertigstellung ist das Bürogebäude mit einer vermietbaren Fläche von 24'000 Quadratmetern bereits vollvermietet.

30.01.2020 08:08

Mit 62 Prozent der Fläche ist die Schweizer Laufschuhmarke On der grösste Mieter, wie die Immobiliengesellschaft PSP am Donnerstag anlässlich des Aufrichtefestes mitteilte. Eine weitere Schweizer Firma habe 16 Prozent und ein Technologieunternehmen 14 Prozent der Flächen gemietet. Zudem entfallen 4 Prozent auf das Architekturbüro Monoplan und 3 Prozent auf das Gastronomie-Unternehmen Roots.

Der Neubau an den Adressen Hardturmstrasse 181 und 183, respektive Förrlibuckstrasse 190, in den PSP rund 130 Millionen Franken investiert, verlaufe nach Plan und werde bis Anfang 2021 fertig erstellt.

(AWP)

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Bei Aluflexpack verlangsamt

Bei Aluflexpack verlangsamt sich das Wachstum im zweiten Semester 2019

Die seit gut einem halben Jahr an der Schweizer Börse kotierte Aluflexpack hat im Geschäftsjahr 2019 die Verkäufe deutlich gesteigert.

04.02.2020 08:02

Dabei hat sich aber das Wachstumstempo des Unternehmens Aluflexpack im zweiten Halbjahr etwas verlangsamt. Für das laufende Jahr wird eine weitere Umsatzsteigerung prognostiziert.

Der Umsatz nahm um 14,4 Prozent auf 207,9 Millionen Euro zu, wie das auf aluminiumbasierte Verpackungslösungen spezialisierte Unternehmen am Dienstag mitteilte. Unter Ausklammerung der im September 2018 übernommenen türkischen Gesellschaft Arimpeks lag das organische Wachstum bei 8,4 Prozent.

Im ersten Semester hatte das Unternehmen noch ein Umsatzwachstum von knapp 19 Prozent und organisch von immerhin über 10 Prozent ausgewiesen. Somit ist das zweite Halbjahr schwächer ausgefallen als das erste. Immerhin wurde aber die firmeneigene Prognose eines Umsatzes im Bereich von 200 bis 210 Millionen Euro erfüllt.

Das Unternehmen sieht die erreichten Umsatzwerte als "zufriedenstellend". Die Zahlen basierten auf einem guten Geschäftsverlauf in allen wichtigen Endmärkten, hiess es.

Kaffe/Tee wächst am schnellsten

Am stärksten war dabei das Wachstum in den Zielmärkten Kaffee/Tee (+39 Prozent), Tiernahrung (+16 Prozent) und Milchprodukte (+7 Prozent). In den Bereichen Pharma (+4 Prozent) und Süsswaren (+2 Prozent) blieben die Wachstumsraten etwas moderater, in den Bereichen Sonstige Lebensmittel (-10 Prozent) und Nicht-Lebensmittel (-19 Prozent) waren sie gar negativ.

Einen ersten Hinweis macht das Unternehmen auch zum Gewinn. Demnach wird die um Sondereffekte wie die Kosten für den Börsengang bereinigte operative Gewinnmarge (EBITDA) im Gesamtjahr ähnlich hoch ausfallen wie im ersten Semester 2019, als sie bei 13,8 Prozent lag. Dies entspricht den Prognosen von Aluflexpack vom vergangenen September.

Für das Gesamtjahr 2020 wird ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt in Aussicht gestellt, wodurch sich ein Umsatz im Bereich von 220 bis 230 Millionen Euro ergeben sollte. Das vollständige Ergebnis wird das Unternehmen am 20. März 2020 publizieren.

Das im aargauischen Reinach ansässige Unternehmen war vor dem Gang an die Börse im alleinigen Besitz der Industriegruppe Montana Tech Components (MTC) des österreichischen Investors Michael Tojner.

(AWP)

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Alpine Select rechnet 2019

Alpine Select rechnet 2019 mit Gewinn von rund 13 Mio Fr.

Die Beteiligungsgesellschaft Alpine Select ist im vergangenen Jahr zurück in die schwarzen Zahlen vorgestossen. Das Unternehmen rechnet für 2019 mit einem Gewinn in Höhe von rund 13 Millionen Franken nachdem 2018 noch ein Verlust von 15,8 Millionen resultiert hatte, teilte Alpine Select am Montagabend ohne weitere Details mit.

03.02.2020 19:24

Alpine Select hatte bereits im ersten Halbjahr 2019 einen Gewinn im Umfang von 8,8 Millionen Franken erzielt. Vor allem die Beteiligungen an kotierten Unternehmen hätten einen positiven Beitrag zur Portfolio-Performance beigetragen, hiess es zum Halbjahresgewinn im August.

Ende Juli wechselte die Gesellschaft vom internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS auf das Schweizer Pendant Swiss GAAP FER. Die definitiven Geschäftszahlen für das vergangene Jahr nach dem neu eingeführten Standard legt Alpine Select am 16. April vor.

mk

(AWP)

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BFW Liegenschaften hält nach

BFW Liegenschaften hält nach Ablauf der Nachfrist 84,32% der Stimmrechte

Die BFW Liegenschaften AG hat nach Ablauf der Nachfrist für ihr Übernahmeangebot per 7. Februar insgesamt 1'293'370 Namenaktien Kategorie A angedient erhalten. Dies entspricht 51,11 Prozent aller Namenaktien A der Immobilienfirma, auf die sich das Angebot bezieht, wie die Ostschweizer Firma am Montag mitteilt.

10.02.2020 07:57

Damit beläuft sich die aktuelle Beteiligung der BFW Holding gemäss vorläufigem Resultat auf 1'650'370 Namenaktien A und 5'000'000 Namenaktien B. Dies entspricht 84,32 Prozent der Stimmrechte und 63,48 Prozent des Aktienkapitals der BFW Liegenschaften AG.

Der Vollzug des Angebots erfolgt (voraussichtlich) am 14. Februar 2020. Danach soll die Gesellschaft vollständig privatisiert werden. Die Aktien A sollen von Schweizer Börse SIX genommen werden ohne anschliessende Kotierung an einer anderen Börse.

pre/uh

(AWP)

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Gewerkschaft Unia kritisiert

Gewerkschaft Unia kritisiert Arbeitsbedingungen bei Nespresso

Die Arbeitsbedingungen in den drei Westschweizer Produktionsstätten von Nespresso in Orbe, Avenches und Romont haben sich in den vergangenen Monaten stark verschlechtert, wie die Gewerkschaft Unia am Dienstag vor den Medien in Lausanne erklärte.

11.02.2020 14:37

Eine Unia-Umfrage beim Personal hat ergeben, dass Stress und Erschöpfung bei den Nespresso-Beschäftigten an den drei Standorten in den letzten Monaten einen Höchststand erreicht haben. Neben der chronischen Unterbelegung und einer hohen Fluktuationsrate sehen die Angestellten die Ursache für die Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen in der Einführung des Vier-Schicht-Betriebes von viermal acht Stunden.

Starke Arbeitsbelastung

Um eine durchgehende Produktion während sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr gewährleisten zu können, arbeiten die Angestellten laut Unia einmal im Monat bis zu 58 Stunden in der Woche und an zwei Wochenenden im Monat 12 Stunden am Stück, ohne je mehr als zwei Tage hintereinander frei zu haben.

Diese Arbeitsorganisation führt laut den Befragten zu Erschöpfung und Stress und verunmöglicht, das Berufs- und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen.

Die Gewerkschaft fordert daher im Namen der Beschäftigten die Rückkehr zu weniger gesundheitsschädigenden Arbeitszeiten und damit verbunden die Verminderung von Stress. Unia verlangt zudem, dass das Arbeitsmedizinische Institut (IST) der Universität Lausanne beauftragt wird, eine Analyse der Situation durchzuführen.

Beschwerde an Arbeitsaufsichtsbehörden

Ausserdem müsse Nespresso als Arbeitgeber die Koalitionsfreiheit respektieren und die Gewerkschaftsdelegierten anerkennen, heisst es von der Unia. Die Frage der Anerkennung der Unia als Sozialpartnerin sei seit mehreren Jahren hängig. Das sei inakzeptabel.

Angesichts des fehlenden Willens und der Verzögerungstaktik der Unternehmensleitung hat die Unia nach eigenen Angaben beschlossen, die in den Produktionsstätten herrschenden Probleme an die zuständigen Arbeitsaufsichtsbehörden zu melden. Entsprechende Beschwerden würden derzeit erarbeitet. Die Gewerkschaft und die Beschäftigten erwarten von der Nestlé Nespresso SA "eine rasche und angemessene Reaktion auf die dargelegten Probleme".

(AWP)

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BFW Holding wurden zur

BFW Holding wurden zur Übernahme der Liegenschaften AG 51,11 Prozent angedient

Die BFW Holding hat das definitive Ergebnis des öffentlichen Kaufangebots für die BFW Liegenschaften AG veröffentlicht. Demnach wurden 1'293'370 bzw. 51,11 Prozent der Namenaktien Kategorie A angedient, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

13.02.2020 08:02

Damit hält die Holding nun 1'650'370 Namenaktien Kategorie A und 5 Millionen Namenaktien Kategorie B. Dies entspricht 84,32 Prozent der Stimmrechte und 63,48 Prozent des Aktienkapitals der BFW Liegenschaften AG. Die BFW Holding bekräftigt zudem ihre Pläne, die BFW Liegenschaften AG zu privatisieren und von der Börse zu nehmen.

jl/kw

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Schneider Electric will RIB

Schneider Electric will RIB Software in Milliardendeal übernehmen

Der französische Industriekonzern Schneider Electric will den deutschen Softwareanbieter RIB Software übernehmen. Je Aktie wollen die Franzosen 29 Euro bezahlen, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Das entspricht einem Gesamtwert von rund 1,5 Milliarden Euro und beinhaltet eine Prämie von rund 40 Prozent auf den Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch bei 20,62 Euro. RIB Software mit Sitz in Stuttgart ist spezialisiert auf Bausoftware für Planer, Architekten und Bauunternehmen. Schneider Electric ist vor allem in der Elektrotechnik und der Industrieautomatisierung stark. Der Verwaltungsrat von RIB Software unterstützt das Angebot, das eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent beinhaltet.

13.02.2020 07:14

Aufseher müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Schneider wolle das Wachstum von RIB unterstützen, hiess es. Der Abschluss eines Beherrschungs- und/oder Ergebnisabführungsvertrags sei gegenwärtig nicht geplant./men/fba

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Hochdorf: Praktisch der ganze

Hochdorf: Praktisch der ganze Verwaltungsrat nimmt den Hut

Beim angeschlagenen Milchverarbeiter Hochdorf nimmt praktisch der ganze Verwaltungsrat den Hut. Vier von fünf Verwaltungsräten werden sich an der kommenden Generalversammlung vom 17. April nicht mehr zur Wiederwahl stellen.

18.02.2020 08:06

Es sind dies Verwaltungsratspräsident Bernhard Merki, Vizepräsident Jörg Riboni sowie die Mitglieder Markus Kalberer und Walter Locher, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Merki, Riboni und Kalberer waren erst im vergangenen April durch eine Revolte der Aktionäre in das Aufsichtsgremium gewählt worden, als der damalige Präsident Daniel Suter und Verwaltungsrat Niklaus Sauter vor die Türe gesetzt wurden.

Der damals mehrheitlich neu zusammengesetzte Verwaltungsrat hatte die Aufgabe, den in Turbulenzen befindlichen Milchverarbeiter wieder in eine erfolgreiche Zukunft zu führen und die richtigen Impulse für die strategische und operative Führung setzen. In den letzten 10 Monaten habe der Verwaltungsrat enorme Anstrengungen zur Stabilisierung der in Schieflage geratenen Gruppe unternommen, schrieb Hochdorf nun am Dienstag.

"Dazu gehörten umfangreiche Restrukturierungs- und Refinanzierungsmassnahmen und die Ernennung eines neuen operativen Führungsteams. Insbesondere durch die Erneuerung des Konsortialkredits und dem Ende 2019 erfolgten Verkauf der Pharmalys steht die Gesellschaft heute wieder auf etwas soliderem Boden und kann die Planung der Zukunft umsichtig an die Hand nehmen", schrieb Hochdorf.

Zu diesem Zweck habe der Verwaltungsrat das Gespräch mit den grössten Aktionären der Gesellschaft gesucht. Diese würden per Ende März 2020, nach Abschluss der vollständigen Wandlung der ausstehenden Pflichtwandelanleihe in Aktien der Hochdorf Holding AG (und vorbehältlich weiterer Verschiebungen) rund 60 Prozent der Aktien der Gesellschaft halten.

Neue Vertreter der Grossaktionäre

"Der Verwaltungsrat ist der Meinung, dass die Grossaktionäre sich auf einen gemeinsamen Weg bezüglich künftiger Kapitalstruktur und strategischer Ausrichtung einigen müssen. Dieser muss mit neuen Köpfen im Verwaltungsrat umgesetzt werden, welche die Interessen der Grossaktionäre direkt einbringen und vertreten können", so Hochdorf.

Dies habe man den Grossaktionären anlässlich eines Runden Tisches unterbreitet. Die Grossaktionäre würden ihre Verantwortung wahrnehmen und entsprechende Kandidaten zur Wahl vorschlagen, heisst es weiter. Bisher wirke mit Markus Bühlmann (ZMP) nur ein direkter Aktionärsvertreter im Verwaltungsrat der Gesellschaft.

"Der Verwaltungsrat hofft, im Rahmen der Finanzberichterstattung zum Geschäftsjahr 2019 am 19. März 2020 über die geplante künftige Zusammensetzung des Verwaltungsrates informieren zu können", schrieb das Unternehmen weiter.

jb/uh

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Urteil gegen US-Tochter

Urteil gegen US-Tochter kostet Medacta zehn Millionen Dollar

Das Medizinaltechnikunternehmen Medacta sieht sich mit einer möglichen Schadenersatzzahlung in den USA konfrontiert.

19.02.2020 08:15

Das Medizinaltechnikunternehmen Medacta sieht sich mit einer möglichen Schadenersatzzahlung in Höhe von 9,7 Millionen US-Dollar zuzüglich Rechtskosten und Gebühren in den USA konfrontiert. Ein entsprechender vorläufiger Schiedsspruch sei gegen Advanced Surgical Devices (ASD), die von Medacta übernommen worden war, erlassen worden, teilte Medacta am Mittwoch mit.

Der Schiedsspruch sei aber noch nicht endgültig und könne angefochten werden, heisst es in dem Communiqué. Auch das Gerichtsverfahren gegen Medacta sei weiterhin hängig. Da das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei, könne Medacta zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare abgeben.

Das Schweizer Medizinaltechnikunternehmen hatte im Zusammenhang mit seinem Börsengang im April 2019 im Emissionsprospekt darauf hingewiesen, dass die Firma MicroPort Orthopedics im Jahr 2018 ein Schiedsverfahren gegen Advanced Surgical Devices (ASD) und seinen Auftraggeber, William Zurowski, sowie ein Gerichtsverfahren gegen Medacta USA in den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Vermögenswerten von ASD durch Medacta eingeleitet hatte.

(AWP)

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Moneypark platziert 2019

Moneypark platziert 2019 Hypothekarvolumen von über 3 Milliarden

Der Hypothekendienstleister Moneypark hat im vergangenen Geschäftsjahr Hypotheken mit einem Gesamtvolumen von über 3 Milliarden Franken an über 3000 Kunden vermittelt. Moneypark weise nun schweizweit rund 19 Milliarden abgeschlossene Hypotheken aus, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch. Vergangenes Jahr betrug der Hypothekarbestand noch 10 Milliarden Franken.

19.02.2020 08:30

Das 2012 gegründete Unternehmen wies im letzten Jahr nach eigenen Angaben die zweitstärkste Vertriebsleistung am Schweizer Hypothekenmarkt auf.

2019 seien über 20 neue Finanzierungspartner hinzugekommen, schrieb Moneypark weiter. Und auch der Bereich der Hypothekenbewirtschaftung, der von der hundertprozentigen Tochtergesellschaft Finovo abgewickelt wird, sei weiter ausgebaut worden.

Moneypark hat im vergangenen Geschäftsjahr 60 neue Mitarbeitende angestellt, die meisten davon in der Beratung. Bis Ende dieses Jahres will das Unternehmen laut der Mitteilung erneut rund 100 Arbeitsplätze schaffen.

Moneypark bietet keine eigenen Hypothekarprodukte an, sondern vermittelt Produkte ihrer mehr als 100 Finanzierungspartner, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Das Unternehmen bietet seine Dienstleistungen über mehr als 25 Filialen und Online-Beratungstools an. Die Versicherungsgruppe Helvetia hält seit 2016 die Mehrheit an Moneypark.

tv/sig

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Immofonds steigert

Immofonds steigert Mietzinseinnahmen

Der an der SIX kotierte Immofonds hat im ersten Halbjahr 2019/20 (per 31.12) die Mietzinseinnahmen um 3,9 Prozent auf 38,0 Millionen Franken gesteigert. Die Zunahme sei vorwiegend auf die in den vergangenen 12 Monaten neu akquirierten Liegenschaften zurückzuführen gewesen, teilte der schwergewichtig in Wohnliegenschaften investierende Anlagefonds am Montag mit.

24.02.2020 08:16

In den Kauf von je einer Wohnliegenschaft in Lausanne und in Fribourg mit insgesamt 44 Wohnungen hatte der Fonds 17,8 Millionen Franken investiert, wie dem Communiqué zu entnehmen war. Für laufende Sanierungen wurden im ersten Halbjahr ausserdem 3,4 Millionen ausgegeben.

Trotz einem nun höheren Liegenschaftenaufwand sei schliesslich ein um 3,6 Prozent höherer Nettoertrag von 22,3 Millionen Franken verblieben. Der Gesamterfolg nach Berücksichtigung von Kapitalgewinnen belief sich allerdings nur auf 23,6 Millionen nach 24,4 Millionen in der Vorjahresperiode.

Die Mietausfallrate wurde derweil im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 3,9 von 4,6 Prozent reduziert.

Der Marktwert der Liegenschaften schliesslich nahm in der Berichtsperiode um 1,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken zu.

kw/uh

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Bank Linth steigert 2019

Bank Linth steigert 2019 Gewinn trotz rückläufigem Ertrag

Die Bank Linth hat 2019 trotz rückläufigem Geschäftsertrag den Gewinn gesteigert.

24.02.2020 07:47

Den Aktionären wird eine Erhöhung der Dividende vorgeschlagen. Für das Gesamtjahr 2020 zeigt sich das Management zuversichtlich.

Der Geschäftsertrag sank gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent auf 97,7 Millionen Franken. Im Zinsengeschäft, dem Hautertragsträger der Gruppe, ging der Netto-Erfolg auf 68,1 Millionen Franken zurück. Das sind 4,7 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte die zur LLB-Gruppe gehörenden Ostschweizer Regionalbank am Montag mit.

Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts nahm dagegen um 6,5 Prozent auf 20,7 Millionen zu. Im Handelsgeschäft ging der Erfolg derweil um 2,7 Prozent auf 6,9 Millionen zurück.

Höherer Gewinn

Gleichzeitig nahm der Geschäftsaufwand um 3,2 Prozent auf 58,7 Millionen ab, wobei insbesondere der Personalaufwand um 4,9 Prozent auf 30,7 Millionen reduziert wurde. Unter dem Strich resultierte ein um 4,5 Prozent höherer Reingewinn von 25,1 Millionen Franken. An die Aktionäre soll eine erhöhte Dividende von 10 Franken nach 9 Franken im Vorjahr ausgeschüttet werden.

Die Kundenausleihungen legten im Berichtsjahr um 1,6 Prozent auf 6,17 Milliarden zu, wovon fast 6 Milliarden auf Hypothekarforderungen entfielen. Die Kundengelder sanken dagegen um 0,3 Prozent auf 4,86 Milliarden. Aufgrund der guten Marktperformance und einem Nettoneugeld-Zufluss von rund 60 Millionen Franken stiegen die verwalteten Vermögen um 8,3 Prozent auf 7,51 Milliarden an.

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2020 zeigt sich die Bank zuversichtlich und rechnet weiterhin mit einem "soliden Geschäftsverlauf".

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Allreal steigert 2019

Allreal steigert 2019 Mietertrag und Gewinn und erhöht Dividende

Das Immobilienunternehmen Allreal hat im Geschäftsjahr 2019 höhere Mieteinnahmen verbucht, aber wegen eines geringeren abgewickelten Projektvolumens als Generalunternehmer eine leicht rückläufige Gesamtleistung erzielt.

26.02.2020 07:09

Die Erträge aus Vermietung und Verwaltung von Liegenschaften und das von der Generalunternehmung abgewickelte Projektvolumen ergaben eine Konzern-Gesamtleistung von 545,1 Millionen Franken, was einer Abnahme um 0,9 Prozent entspricht, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Ertrag aus der Vermietung von Renditeliegenschaften erhöhte sich dabei um knapp 5 Prozent auf 204,4 Millionen Franken, auch wenn die kumulierte Leerstandsquote um 20 Basispunkte auf 2,2 Prozent anzog. Der Markt sei weiterhin von einem starken Druck auf die Renditen geprägt, hiess es dazu. In Kombination mit der tiefen Leerstandsquote und den erwartet stabilen Mieterträgen in den Folgejahren habe dennoch eine markante Aufwertung des Gesamtportfolios um 139,1 Millionen Franken resultiert. Dessen Marktwert belief sich per Ende 2019 auf 4,38 Milliarden.

Im Geschäftsfeld Generalunternehmung ging zwar das realisierte Projektvolumen um gut 3 Prozent auf 340,7 Millionen zurück, der Erfolg aus diesem Geschäft kletterte dagegen um über einen Viertel auf 66,3 Millionen. Das Unternehmen macht dafür die stabile Bruttomarge im Drittgeschäft sowie deutlich höhere Gewinne aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften verantwortlich.

Gewinn markant über Vorjahr

Der operative Gewinn (EBIT) auf Konzernebene nahm um über 8 Prozent auf 189,7 Millionen zu und der entsprechende Reingewinn um gut 16 Prozent auf 134,6 Millionen. Inklusive der Neubewertungseffekte lag der EBIT bei 328,8 Millionen und das Reinergebnis bei 234,8 Millionen, beide Kennziffern überboten das Vorjahr massiv. Allreal spricht in der Mitteilung denn auch von einem "Rekordergebnis". Die Dividende soll denn auch um 25 Rappen auf 6,75 Franken erhöht werden, 3,25 Franken davon gelangen als steuerfreie Auszahlung aus den Reserven aus Kapitalanlagen an die Aktionäre.

Mit den Zahlen hat Allreal die Analystenschätzungen auf Gewinnstufe klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Mietertrag lag bei 204,7 Millionen, für den EBIT ohne Neubewertung bei 180,0 Millionen und für den entsprechenden Reingewinn bei 120,4 Millionen.

Für 2020 rechnet das Unternehmen mit einem operativen Unternehmensergebnis, das zwar wegen tieferer Gewinne aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften im Geschäftsfeld Generalunternehmung unter dem Rekordergebnis des Jahres 2019 liegen dürfte, aber höher als im Geschäftsjahr 2018 ausfallen soll.

(AWP)

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Energiedienst verdient 2019

Energiedienst verdient 2019 deutlich weniger - Unveränderte Dividende

Der deutsch-schweizerische Stromversorger Energiedienst hat im vergangenen Jahr wie bereits angekündigt weniger verdient als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen dennoch eine unverändert hohe Dividende erhalten.

02.03.2020 08:07

Die Nettoerlöse nahmen 2019 um 5,1 Prozent auf 942 Millionen Euro zu. Der Anstieg ist unter anderem auf die gestiegenen Grosshandelspreise zurückzuführen, wie die an der Schweizer Börse kotierte Gesellschaft am Montag mitteilte.

Das Betriebsergebnis EBIT war allerdings mit -4,6 Millionen Euro negativ nach einem Plus von 18,7 Millionen im Vorjahr. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch Neueinschätzungen der Rückstellungen für die Personalvorsorge in Höhe von 41,3 Millionen sowie einer ausserordentlichen Abschreibung von Projektkosten in Höhe von 4,7 Millionen für die im 2019 in Betrieb gegangene Power-to-Gas-Anlage in Grenzach-Wyhlen. Die Neubewertung der Personalvorsorge und damit einen Betriebsverlust hatte Energiedienst bereits Anfang Dezember in Aussicht gestellt.

Adjustierter EBIT +45,5 Prozent

Ohne diesen nicht-operativen Effekt erhöhte sich der EBIT um 45,5 Prozent auf 41,4 Millionen. Hintergrund für diesen Anstieg waren den Angaben zufolge insbesondere die gute Wasserführung und die gestiegenen Grosshandelspreise.

Unter dem Strich resultierte ein Jahresgewinn von 9,8 Millionen, was einem Rückgang von knapp 26 Prozent entspricht. Ein Finanzergebnis in Höhe von 17 Millionen Euro wirkte sich positiv aus.

Die Aktionäre sollen eine stabile Dividende erhalten: Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine unveränderte Ausschüttung von 0,75 Franken je Aktie vor.

Ökostrom bei Firmen gefragt

Die Energiedienst-Gruppe verkaufte im Geschäftsjahr 2019 mit 8,41 Milliarden Kilowattstunden knapp 1 Prozent mehr Strom als 2018. Während der Stromabsatz an Kunden um 4 Prozent zurückging, wuchs der übrige Stromabsatz (Handelsgeschäfte, regulatorische Geschäfte und Netznutzung), um knapp 6 Prozent, im Wesentlichen aufgrund des gestiegenen Stromhandels.

Der Absatz von Ökostrom aus Wasserkraft unter der Marke NaturEnergie stiegen in Deutschland und der Schweiz um jeweils über 4 Prozent. Bei Geschäftskunden in Deutschland wuchs der Absatz von Ökostrom gar um 20 Prozent.

Im vergleichsweise kleinen Geschäft mit Gas ging der Absatz witterungsbedingt sowie aufgrund rückläufiger Kundenzahlen insbesondere im preissensitiven Kundensegment Privatkunden deutlich zurück.

Mit Blick nach vorne schreibt die Gesellschaft, dass sie mit einem weiter intensiven Wettbewerb rechnet. In diesem Umfeld erwarte sie - bei durchschnittlicher Wasserführung und stabilem Kapitalmarkt - für 2020 einen EBIT, der mindestens auf dem Niveau des bereinigten EBIT des Jahres 2019 liege, heisst es weiter.

sig/ys

(AWP)

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Conzzeta schliesst Verkauf

Conzzeta schliesst Verkauf von Schmid Rhyner ab

Der Mischkonzern Conzzeta hat den im Dezember angekündigten Verkauf der Sparte Schmid Rhyner vollzogen. Das Geschäft mit grafischen Beschichtungen geht zu einem ungenannten Preis an die deutsche Spezialchemiegruppe Altana.

02.03.2020 08:00

Der Kontrollwechsel sei per 28. Februar 2020 erfolgt, teilte Conzzeta am Montag mit. Der Verkauf sei ein erster Schritt hin zur angekündigten Fokussierung des Geschäftsportfolios auf die Sparte Blechbearbeitung (Bystronic). Aus der Transaktion resultiert laut den Angaben für das erste Semester ein "substantieller Veräusserungsgewinn".

Das traditionsreiche Zürcher Unternehmen hatte Anfang Dezember eine strategische Kehrtwende gemacht und beschlossen, sein Dasein als Mischkonzern aufzugeben. Bis auf die Blechbearbeitungssparte Bystronic wurden alle Sparten zum Verkauf gestellt.

Der Fokus soll künftig gänzlich auf das Geschäft mit Maschinen für die Blechbearbeitung gelegt werden. Käufer sucht Conzzeta also noch für das Schaumstoffgeschäft (FoamPartner) sowie für die Outdoor-Sparte mit der Marke Mammut.

Die nun verkaufte Sparte Schmid Rhyner hatte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 54 Millionen Franken erzielt, entsprechend einem Anteil von 3,2 Prozent am Gesamtumsatz des Konzerns. Schmid Rhyner ist spezialisiert auf die Druckveredelung mit UV- und wasserbasierten Grundlacken, Überdrucklacken und Laminierklebstoffen.

cf/rw

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Pax Holding baut Beteiligung

Pax Holding baut Beteiligung am Schweizer Start-up Dextra aus

Die Pax Holding und die deutsche Versicherungsgruppe die Bayerische haben ihre Beteiligung am Schweizer Insurtech-Start-up Dextra ausgebaut. In Form einer Kapitalerhöhung sowie durch die Übernahme weitere Aktien hätten die beiden Ankeraktionäre ihren Anteil von 69 Prozent auf nun 81 Prozent aufgestockt, teilte Dextra am Montag mit. Pax hält dabei 44 Prozent (bisher 38 Prozent) und die Bayerische 37 Prozent (31%).

02.03.2020 12:20

Für die Bayerische übernehme Dextra die Rolle eines Innovators in der Autoversicherung. Hier sind gemäss Mitteilung 2020 gemeinsame Projekte auch für den Markt in Deutschland geplant.

Der Autoversicherer Dextra wurde im Jahre 2016 gegründet und hat über verschiedene Kapitalisierungsrunden bisher mehr als 37 Millionen Franken aufgenommen. Mit der letzten Kapitalisierungsrunde vom vergangenen Dezember über 12 Millionen Franken könne man den Wachstumskurs weiterführen, heisst es in der Mitteilung.

sig/uh

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Medartis steigert 2019 Umsatz

Medartis steigert 2019 Umsatz und operative Profitabilität

Das Medizinaltechnikunternehmen Medartis hat im Geschäftsjahr 2019 den Umsatz erneut gesteigert. Verbessert wurde auch die operative Profitabilität.

03.03.2020 08:00

Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 7 Prozent auf 130,1 Millionen Franken, wie die seit März 2018 an der Schweizer Börse notierte Gesellschaft am Dienstag mitteilte. In Lokalwährung betrug das Wachstum 10 Prozent, womit es am oberen Ende der eigenen Zielsetzung von +8 bis +10 Prozent lag.

Die Profitabilität auf Stufe EBITDA erhöhte sich auf 20,3 Millionen von 14,4 Millionen, einschliesslich eines Effekts von 3,6 Millionen Franken aus der erstmaligen Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16. Die ausgewiesene EBITDA-Marge lag bei 16 Prozent gegenüber 12 Prozent in 2018.

Bereinigt um die im Dezember 2019 bekannt gegebene Rückstellung von 3,0 Millionen für allfällige Preis- und Provisionsabsprachen beim früheren Distributor Extera in Brasilien sowie einen positiven Effekt von 3,4 Millionen aufgrund einer Änderung des Pensionsplans, betrug das EBITDA für 2019 20,0 Millionen. Die bereinigte EBITDA-Marge blieb gegenüber 2018 unverändert bei 15 Prozent.

Unter dem Strich halbierte sich der Reingewinn wegen eines tieferen Finanzresultats und höherer Steuern auf 2,1 Millionen Franken.

Zweistelliges Wachstum in Lateinamerika

Mit Blick auf die Bereiche verzeichnete das grösste Geschäftssegment "Obere Extremitäten" in Lokalwährungen eine Zunahme von 9 Prozent auf 92,6 Millionen, wobei die Gesellschaft den Angaben zufolge weitere Marktanteile bei Hand und Handgelenken gewinnen konnte.

Noch stärker wuchs das jüngste Geschäftssegment "Untere Extremitäten" mit 16 Prozent auf 18,3 Millionen. Das Segment MKG und Übrige, welches neben Systemen für den Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich auch Instrumente und Container umfasst, verzeichnete eine Umsatzzunahme von 10 Prozent auf 19,2 Millionen Franken.

In zwei von vier Regionen wurde ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt, wobei mit einem Plus von 16 Prozent (in Lokalwährung) auf 14,4 Millionen Lateinamerika prozentual am stärksten zulegte. In der grössten Marktregion EMEA nahm der Umsatz um Prozent auf 70, 3 Millionen zu (APAC +9 Prozent, Nordamerika +11 Prozent).

Mittelfristig Umsatzwachstum von über 15 Prozent angestrebt

Für das Gesamtjahr 2020 prognostiziert Medartis angesichts des milden Winters mit geringeren Fallzahlen, ein unverändertes Umsatzwachstum von 10 Prozent in Lokalwährungen bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 15 Prozent.

Mittelfristig solle ein jährliches Umsatzwachstum von über 15 Prozent in Lokalwährungen bei einer schrittweisen Erhöhung der bereinigten EBITDA-Marge erreicht werden.

(AWP)

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Interroll sagt Messeauftritt

Interroll sagt Messeauftritt in Stuttgart ab

Aufgrund der "unvorhersehbaren Entwicklung" im Zusammenhang mit dem Coronavirus sagt Interroll seinen Messauftritt auf der LogiMAT 2020 ab. Die Intralogistik-Leitmesse sollte vom 10. bis 12. März in Stuttgart stattfinden.

03.03.2020 07:30

Statt einer physischen Messe vor Ort plane man im selben Zeitraum nun eine virtuelle Messe auf der eigenen Homepage, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Dort würden Messeneuheiten, eine Live-Demo sowie Chats mit Experten aus dem Vertrieb sowie aus dem Produktbereich angeboten.

uh/rw

(AWP)

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SCCREF nennt Ausgabepreis von

SCCREF nennt Ausgabepreis von 105,70 Franken für neue Aktien

Der Immobilienfonds Swiss Central City Real Estate Fund (SCCREF) hat weitere Angaben zu der geplanten Kapitalerhöhung gemacht. Der Ausgabepreis für die maximal 445'186 neuen Anteile werde per Liberierung 105,70 Franken betragen, wie der Fonds am Freitag mitteilte.

06.03.2020 08:16

Darin enthalten seien 1,5 Prozent Ausgabekommission und 0,5 Prozent Nebenkosten. Die Emission werde auf "Best Effort Basis" im Rahmen eines Bezugsangebots an die gemäss Fondsvertrag zugelassenen Anleger in der Schweiz durchgeführt. Es findet kein Bezugsrechtshandel statt. Nicht gezeichnete Anteile werden allenfalls nicht emittiert.

Wie zuvor gemeldet läuft die Bezugsfrist vom 10. bis 27. März. Die Bekanntgabe der Anzahl der effektiv zu emittierenden Anteile ist am 31. März vorgesehen, die Liberierung erfolgt per 6. April.

Der Emissionserlös soll für den weiteren Ausbau des Immobilienportfolios verwendet werden.

yr/tt

(AWP)

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Zug Estates erwartet nach

Zug Estates erwartet nach Gewinnsprung auch 2020 ein besseres Ergebnis

Zug Estates hat im vergangenen Geschäftsjahr den Gewinn deutlich gesteigert. Höher ausgefallen ist auch der Liegenschaftenertrag. Die Aktionäre erhalten eine Dividende von insgesamt 44 Franken.

06.03.2020 07:34

Das ausschliesslich auf die Region Zug fokussierte Immobilienunternehmen hat 2019 dank der Fertigstellung bedeutender Entwicklungsprojekte in der Suurstoffi und der Entwicklung des Projekts "Lebensraum Metalli" im Zentrumsareal Zug deutliche Fortschritte gemacht. Liegenschaftenertrag und das Betriebsergebnis (EBIT) fielen deutlich höher aus, wie die 2012 gegründete und von Metall Zug abgespaltene Firma am Freitag mitteilte.

Sondereffekte schenken ein

Zudem führten diverse Sondereffekte - wie die ersten Verkaufsgewinne aus dem Stockwerkeigentumsprojekt Aglaya, ein Gewinn aus der Veräusserung einer nicht strategiekonformen Renditeliegenschaft, erneute Aufwertungen auf dem Bestandesportfolio sowie ein einmaliger positiver Steuereffekt aus der Reduktion des latenten Steuersatzes dazu, dass sich das Konzernergebnis auf 76,0 Millionen (+95,9%) nahezu verdoppelte. Der Reingewinn ohne Neubewertung stieg um 9,6 Prozent auf 31,4 Millionen Franken.

Der Marktwert des Portfolios stieg im Berichtsjahr um 6,7 Prozent auf 1,512 Milliarden Franken. Die Leerstandsziffer erhöhte sich auf 3,3 Prozent nach 2,9 Prozent Ende 2018.

Die Aktionäre sollen am Erfolg teilhaben: Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende um 10,7 Prozent auf 31 Franken je Aktie vor. Zudem sollen die Aktionäre noch eine Sonderdividende von 13 Franken je Aktie erhalten, um am Verkaufserfolg des Promotionsprojekts Aglaya zu partizipieren. Damit steigt die Ausschüttung auf 44 von 28 Franken. Über eine allfällige Ausschüttung einer Sonderdividende aus dem Promotionsgewinn 2020 wird im Frühjahr 2021 entschieden.

Damit hat das Unternehmen die Analystenerwartungen beim Liegenschaftsertrag erfüllt und beim Reingewinn (vor Neubewertungen) knapp verfehlt. Der Reingewinn (nach Neubewertung) und die Dividende fallen dagegen höher als erwartet aus.

Optimistische Prognose

Insgesamt bleibt Zug Estates optimistisch für den weiteren Jahresverlauf und erwartet weiterhin eine markante Steigerung des Betriebsergebnisses vor Abschreibung und Neubewertung, was vor allem mit Verkaufserlösen begründet wird. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg werde wiederum über Vorjahr erwartet.

(AWP)

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SFS erzielt höheren Gewinn -

SFS erzielt höheren Gewinn - Dividende angehoben

Die in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige SFS-Gruppe hat 2019 mit einem stärkeren zweiten Halbjahr abgeschlossen.

06.03.2020 07:19

Der Reingewinn von SFS stieg 2019 gegenüber dem Vorjahr um rund 6,5 Prozent auf 206,5 Millionen Franken. Die Dividende soll auf 2,10 Franken von 2,00 Franken im Vorjahr angehoben werden, wie SFS am Freitag mitteilte.

Mit dem nun definitiven bereinigten EBIT-Wert von 239,1 (239) Millionen Franken wurde hier ein Rückgang von 1,6 Prozent verbucht. Die entsprechende Marge ging auf 13,4 von 14,0 Prozent im Vorjahr zurück. Damit wurde die im Januar genannte Entwicklung bestätigt.

Negativ hat sich beim Ergebnis der Umzug an den neuen Standort im chinesischen Nantong ausgewirkt. Dagegen schlug der Verkauf von Schweizer Liegenschaften positiv zu Buche. Netto resultiere aus diesen Effekten eine Belastung von 2,8 Millionen Franken.

Die Umsatzzahlen und eine Indikation zum Betriebsgewinn hatte SFS bereits Ende Januar bekannt gegeben. Dabei wies das Ostschweizer Unternehmen einen um 2,5 Prozent höheren Umsatz von 1,78 Milliarden Franken aus. Ohne Zukäufe und um Währungseffekte bereinigt wäre der Umsatz organisch um 0,6 Prozent zurückgegangen.

Besseres zweites Halbjahr

Entscheidend sei auch gewesen, dass sich SFS nach einer eher schwachen ersten Jahreshälfte im Verlauf des Jahres steigern konnte. Im ersten Semester sank der Umsatz organisch noch um 2,4 Prozent, in der zweiten Hälfte erzielte die Gruppe dann ein Wachstum von 1,1 Prozent. Die Marge lag in der zweiten Jahreshälfte mit 14,2 Prozent ebenfalls höher. Als Gründe für die höhere Profitabilität werden das Wachstum im Segment Engineered Components, die ergriffenen Massnahmen sowie positive saisonale Effekte angeführt.

Durch die Akquisition der Triangle Fastener Corporation wurde die Marktposition des Segments Fastening Systems in den USA deutlich gestärkt. Insgesamt wuchs der Umsatz in Amerika um 25 Prozent. In Asien, Europa und der Schweiz resultierten durch geringere Nachfrage und Währungseffekte leicht tiefere Umsätze. Das schwierige Marktumfeld der deutschen und britischen Automobilindustrie wirkte sich auf die Division Riveting (Nieten) aus.

Im Segment Engineered Components habe die Division Medical über das ganze Jahr hinweg durch eine stabile und dynamische Wachstumsentwicklung überzeugt. In den anderen Divisionen schwächte sich die Nachfrage ab. Das Segment Distributions & Logistics habe bei einem geringeren Umsatz die Ertragskraft verbessert.

Geringes Wachstum erwartet

Für das laufende Jahr stellt SFS ein Umsatzwachstum von 0 bis 2 Prozent in Aussicht. Die EBIT-Marge soll in einer Bandbreite von 12 bis 14 Prozent zu liegen kommen.

SFS rechnet in wichtigen Märkten, wie z. B. der Automobilindustrie, mit einer verhaltenen Nachfrage. Zudem wird mit einem weiterhin volatilen politischen und wirtschaftlichen Umfeld gerechnet. Die vollständigen Auswirkungen der Ausbreitung des "COVID-19-Virus" könnten zum aktuellen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden, schreibt das Unternehmen weiter.

Die Mittelfristziele werden angepasst und lauten neu auf 3 bis 6 Prozent Wachstum und eine EBIT-Marge von 13 bis 16 Prozent.

(AWP)

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Starrag verdient 2019 bei

Starrag verdient 2019 bei höherem Umsatz deutlich weniger

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat 2019 ein weiteres schwieriges Geschäftsjahr hinter sich gebracht.

06.03.2020 07:02

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT fiel um knapp 57 Prozent auf 4,8 Millionen Franken zurück, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die zuvor schon tiefe operative Marge sank damit noch einmal auf noch 1,1 Prozent. Ein nochmaliger Rückgang der Marge wurde von Starrag allerdings im vergangenen Jahr wegen der aufgegleisten Effizienzmassnahmen und damit verbundenen Restrukturierungskosten bereits angekündigt.

Belastet wurde das Ergebnis insbesondere von Restrukturierungskosten in der Höhe von 9,2 Millionen. Bereinigt um diese hätte ein operatives Ergebnis von 14,0 Millionen resultiert. Dank tieferer Restrukturierungskosten im zweiten Semester hat der EBIT immerhin im zweiten Semester gegenüber dem ersten deutlich zugenommen.

Der Reingewinn fiel um 18 Prozent auf 6,9 Millionen Franken zum EBIT unterproportional zurück. Hier half die Auflösung von Steuerrückstellungen aufgrund der Reform der Unternehmenssteuer in verschiedenen Kantonen. Den Aktionären soll dennoch eine unveränderte Dividende von 1,00 Franken je Aktie ausgeschüttet werden.

Bereits seit Ende Januar bekannt ist der Umsatz. Dieser stieg um knapp 8 Prozent auf 418 Millionen Franken, unter Ausklammerung der Währungseffekte gar um 9 Prozent. Der Anstieg beruht vor allem auf dem hohen Auftragseingang im Vorjahr. Zudem sind durch Massnahmen im Projektmanagement Verzögerungen in der Auftragsabwicklung teilweise wettgemacht worden.

Einbruch beim Bestellungseingang

Der Auftragseingang ging dagegen um rund einen Viertel markant auf 343 Millionen Franken zurück. Starrag sprach in diesem Zusammenhang im Januar von einer "Normalisierung nach den Rekordwerten von 2018". Der Rückgang der Neubestellungen betraf in erster Linie die beiden bedeutendsten Abnehmerindustrien Aerospace und Industrial. Bei Aerospace gelte es zu berücksichtigen, dass das Vorjahr durch mehrere Grossaufträge geprägt gewesen sei.

Seit April 2019 läuft das Programm "Starrag 2021" mit dem Ziel einer deutlichen und anhaltenden Verbesserung der Profitabilität. Zahlreiche Projekte seien bereits abgeschlossen, anderer befänden sich noch in der Umsetzung, heisst es dazu. Der seit Mitte 2018 als CEO agierende Christian Walti hatte entsprechend das Geschäftsjahr 2020 vor kurzem als weiteres Übergangsjahr bezeichnet.

Der Ausblick auf das laufende Jahr ist dementsprechend zurückhaltend. Die globale Wirtschaftsentwicklung werde auch 2020 durch zahlreiche politische und wirtschaftliche Unsicherheiten geprägt sein, die eine Prognose zusehends erschweren würden, hiess es dazu. Der Auftragseingang dürfte in Lokalwährungen im Rahmen des Vorjahres ausfallen, im günstigsten Fall leicht darüber. Für den Umsatz stellt das Unternehmen einen deutlichen Rückgang in Aussicht. Mit Blick auf die Ertragslage wird mit einem gegenüber 2019 etwas tieferen oder bestenfalls unveränderten EBIT vor Restrukturierungskosten gerechnet.

Weiter gibt das Unternehmen eine Änderung im Verwaltungsrat bekannt. Hauptaktionär Walter Fust wird das Präsidium auf die kommende Generalversammlung hin an Michael Hauser abtreten, den CEO von Tornos. Fust selber bleibt Vizepräsident des Gremiums.

(AWP)

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Belimo steigert Gewinn

Belimo steigert Gewinn markant und zahlt massiv höhere Dividende

Das Industrieunternehmen Belimo hat im Geschäftsjahr 2019 unter dem Strich deutlich mehr verdient und die operative Gewinnmarge ist entgegen der Ankündigung leicht gestiegen. Die Aktionäre sollen eine um 50 Prozent höhere Dividende als im Vorjahr erhalten.

09.03.2020 07:58

Der operative Gewinn (EBIT) nahm um knapp 13 Prozent auf 123,9 Millionen Franken zu und die entsprechende Marge zog um 80 Basispunkte auf 17,9 Prozent an, wie die Herstellerin von Antrieben, Ventilen und Sensoren für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik am Montag mitteilte. Zu diesem positiven Ergebnis hätten sämtliche Marktregionen beigetragen, insbesondere aber Amerika als wichtigster Wachstumstreiber.

Der Reingewinn kletterte um gut 40 Prozent auf 121,1 Millionen Franken und wuchs damit zum Betriebsgewinn überproportional. Dafür waren unter anderem Steuereffekte dank der Übergangsbestimmungen der Steuerreform in der Schweiz verantwortlich. Diese beliefen sich auf 22,1 Millionen. Entsprechend wird die Dividende um 50 Prozent auf 150 Franken aufgestockt.

Mit den ausgewiesenen Eckwerten hat Belimo die Erwartungen der Analysten vor allem auf Stufe Reinergebnis klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 122,4 Millionen und für den Reingewinn bei 104,3 Millionen. Die Dividende liegt ebenfalls deutlich über den Schätzungen.

Bereits bekannt war der Umsatz. Er zog um 7,8 Prozent auf 692,7 Millionen Franken an, währungsbereinigt gar um 9,2 Prozent. Damit hat sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte 2019 wie erwartet geringfügig abgeschwächt. Im ersten Semester hatte Belimo währungsbereinigt noch ein Plus von 9,9 Prozent ausgewiesen.

Alle Regionen legen zu

Mit Blick auf die Regionen hat Belimo erneut überall zugelegt. Die wichtigste Marktregion Europa wuchs 2019 in Lokalwährungen um 6,8 Prozent, Amerika und Asien/Pazifik gar zweistellig um 11,0 Prozent respektive 12,7 Prozent. Der Umsatzanteil von Europa belief sich auf 49 Prozent, während auf Amerika 38 Prozent und auf Asien/Pazifik 13 Prozent fielen.

Von den beiden Anwendungsfeldern legte der Bereich Luft währungsbereinigt um 7,1 Prozent und damit etwas weniger stark zu als der Bereich Wasser, der ein Umsatzwachstum von knapp 12 Prozent erzielte. Luft ist mit einem Umsatzanteil von 56 Prozent weiterhin der grössere der beiden Bereiche.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zeigt sich das Unternehmen "zuversichtlich für die Marktentwicklung". Es sei jedoch mit einem Umsatzwachstum leicht unter dem Fünfjahresdurchschnitt zu rechnen, hiess es.

Zunehmende Unsicherheiten hätten jedoch eine dämpfende Wirkung auf den kurz- und mittelfristigen Ausblick. Belimo geht von einer stabilen Marktentwicklung in den meisten europäischen Ländern aus. Die wirtschaftliche Lage in bestimmten europäischen Ländern bleibe jedoch herausfordernd, beispielsweise in Deutschland und Grossbritannien. In Asien Pazifik, insbesondere in China, dürfte der Ausbruch des Coronavirus den Umsatz negativ beeinflussen.

cf/mk

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TX Group liegt deutlich unter

TX Group liegt deutlich unter Marktprognosen - Dividende wird gekürzt

Die TX Group ist 2019 dank Übernahmen gewachsen. Operativ machte der Gruppe indes der anhaltende Rückgang im Printbereich weiter stark zu schaffen.

10.03.2020 07:20

Und auch bei den Marktplätzen hat die Dynamik deutlich nachgelassen. Der Umsatz der seit Anfang Jahr neu unter dem Namen TX Group firmierenden vormaligen Tamedia nahm im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent auf 1,08 Milliarden Franken zu. Getrieben wurde das Wachstum dabei vor allem durch die übernommenen Unternehmen Goldbach, Zattoo sowie Basler Zeitung. Organisch resultierte dagegen ein Umsatzrückgang von 5 Prozent.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT ging um 46,5 Prozent auf 70,4 Millionen zurück. Neben dem schwierigen Umfeld für Pressewerbung wird der Rückgang vor allem mit erhöhten Abschreibungen als Folge der Übernahmen, mit Investitionen in die Digitalplattformen und Bezahlmedien sowie mit Wertminderungen auf Goodwill begründet. Die Marge verminderte sich damit weiter auf 6,5 Prozent von 13,0 Prozent im Vorjahr und liegt deutlich unter der mittelfristigen Zielsetzung des Managements von 15 Prozent.

Der Gewinn schliesslich ging deutlich unterproportional um 24,5 Prozent auf 97,8 Millionen zurück. Darin enthalten sind indes ausserordentliche Gewinne aus den Verkäufen von Localsearch (18,7 Millionen) sowie Starticket (7,2 Millionen).

Die Aktionäre sollen eine um einen Franken verminderte Dividende von 3,50 Franken erhalten.

Deutlich unter der Schätzung

Mit den ausgewiesenen Zahlen liegt die TX Group bezüglich Ergebnis deutlich unter der Schätzung der Zürcher Kantonalbank. Diese hatte einen Umsatz von 1,05 Milliarden und einen EBIT von 100 Millionen prognostiziert.

Das Management zeigt sich mit der Leistung der Gruppe im abgelaufenen Jahr denn auch nicht zufrieden: "Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2019 erfüllt unsere Ambitionen nicht", schreibt Verwaltungsratspräsident Pietro Supino im Geschäftsbericht. Bereits bestehende Tendenzen im Werbemarkt hin zu Google, Amazon, Facebook und Apple hätten sich beschleunigt. Neue, internationale Konkurrenten fänden ihren Weg in den Schweizer Markt und die Weiterentwicklung technischer Möglichkeiten erhöhe das Risiko von Disruptionen, ergänzt CEO Christoph Tonini in dem Communiqué.

Keine Besserung bei den Bezahlmedien

Weiter stark unter Druck blieben 2019 die Bezahlmedien. Als Folge der erneut stark rückläufigen Werbeerlöse in den gedruckten Zeitungs- und Zeitschriftenangeboten verminderte sich der Umsatz abermals um 3,9 Prozent auf 512,9 Millionen. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verminderte sich um 11,8 Prozent auf 43,9 Millionen, was einer Marge von 8,0 Prozent entspricht.

Im Geschäftsfeld Pendlermedien und Vermarktung nahmen die Erlöse vor allem dank der ganzjährigen Konsolidierung von Goldbach um 24,4 Prozent auf 293,7 Millionen zu. Die operative Marge auf Stufe EBITDA konnte mit 24,6 Prozent gehalten werden.

Ausbau der Marktplätze kostet

Im Bereich der Marktplätze und Beteiligungen belasteten die forcierten Investitionen in die Weiterentwicklung der Marktplätze. Die EBITDA-Marge verringerte sich so auf 29,2 Prozent von 41,4 Prozent im Vorjahr. Umsatzmässig legte das Geschäftsfeld nicht zuletzt auch dank der neu konsolidierten TV-Streaming Plattform Zattoo um 13,4 Prozent auf 272,9 Millionen zu.

Insgesamt steuern alle digitalen Angebote der Gruppe zusammengenommen mittlerweile 51 Prozent (VJ 43 Prozent) zum Umsatz und 84 Prozent zum adjustierten EBIT der TX Group bei.

Im laufenden Jahr 2020 stehen für die Gruppe die Kosten im Vordergrund. TX Group überprüfe dabei die Serviceangebote der zentralen Dienstleistungen. Die einzelnen Gruppenunternehmen würden darüber hinaus eigene Effizienzprogramme prüfen, schreibt die Gruppe in der Präsentation zum Jahresabschluss

Seit 1. Januar in neuer Struktur

Seit dem 1. Januar ist die TX Group als holdingähnliche Organisation mit vier weitgehend eigenständige Unternehmen strukturiert. Die Geschäftseinheit der Bezahlmedien behält den bisherigen Gruppennamen Tamedia. In der Einheit TX Markets sind die verschiedenen Rubrikenplattformen und Marktplätze zusammengefasst. Dazu kommen die Vermarktungseinheit Goldbach sowie die Pendlermedieneinheit 20 Minuten.

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Hiag hebt die erweiterte

Hiag hebt die erweiterte Geschäftsleitung auf

Hiag verschlankt die Geschäftsleitung. Diese besteht - rückwirkend auf den 1. Januar 2020 - nur noch aus dem Konzernchef, dem Finanzchef und General Counsel. Die erweiterte Geschäftsleitung wurde hingegen aufgehoben, teilte die Basler Immobiliengesellschaft am Montag mit.

09.03.2020 20:45

Die erweiterte Geschäftsleitung bestand den Angaben zufolge aus den Leitern Arealentwicklung Thorsten Eberle, Michele Muccioli, Alex Römer und Yves Perrin sowie dem Leiter Portfoliomanagement, Ralf Küng. Diese Personen sind neu Mitglieder des Kaders, erklärte Hiag.

ra/

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Ringier wechselt wegen

Ringier wechselt wegen Coronavirus ins Homeoffice

Die Ringier Schweiz AG wechselt per sofort ins Homeoffice. Mitarbeitende, die aufgrund ihrer Tätigkeit zwingend vor Ort sein müssen, werden im gesplitteten Modus eingesetzt.

10.03.2020 11:52

Wie das Medienunternehmen am Dienstag mitteilte, wird die am Montag erlassene Weisung zum Homeoffice für die "Blick"-Redaktion auf sämtliche Schweizer Standorte und Tochtergesellschaften der Ringier AG erweitert.

Mit diesen Präventionsmassnahmen sollen Mitarbeitende vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bestmöglich geschützt und der öffentliche Verkehr entlastet werden.

Mit der konsequenten Umsetzung würden zudem allfällige Quarantäne-Situationen vermieden, die aus meist harmlosen Verdachtsfällen resultierten und die betreffenden Mitarbeitenden zusätzlich verunsicherten.

Für die internationalen Ringier-Gesellschaften in insgesamt 18 weiteren Ländern habe diese Weisung den Status "Empfehlung" und werde länderspezifisch umgesetzt.

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Swiss verhängt

Swiss verhängt Einstellungsstopp in administrativen Bereichen

Die Folgen der Coronavirus-Epidemie schlagen bei der Swiss auch aufs Personal durch. Die Schweizer Fluggesellschaft stellt in den administrativen Bereichen vorerst keine neuen Mitarbeitenden ein.

10.03.2020 11:08

"Ob dies auch für die operativen Bereiche gelten wird, prüfen wir derzeit", sagte Swiss-Sprecher Michael Stief am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP zu einem entsprechenden Artikel des Onlineportals "Travelnews" vom Vortag.

Die Swiss hatte am vergangenen Freitag zusammen mit der Konzernmutter Lufthansa angekündigt, wegen der Buchungseinbrüche als Folge der Coronavirus-Krise im März und April das gesamte Streckennetz hinweg um bis zu 50 Prozent zu reduzieren. "Aufgrund der dynamischen Situation passen wir unseren Flugplan entsprechend kurzfristig an", erklärte Stief auf die Frage, welche Strecken nun gestrichen würden.

Die Muttergesellschaft Lufthansa ihrerseits hat bereits alle Neueinstellungen gestoppt. Mitarbeiter sollen unbezahlten Urlaub nehmen oder vorerst auf Teilzeit wechseln. Kurzarbeit werde geprüft.

Verluste noch nicht abschätzbar

Die aus den aktuellen Entwicklungen zu erwartende Ergebnisbelastung sei derzeit noch nicht abschätzbar, hatte die Swiss am Freitag erklärt. Die Schweizer Airline werde sich im Rahmen der Jahresmedienkonferenz am 19. März dazu äussern. Gleichentags veröffentlicht auch die Lufthansa die Konzernzahlen.

Bekannt ist bereits, dass die Streckenanpassungen ab Zürich und Genf das gesamte Kurz- und Mittelstreckennetz sowie auf der Langstrecke die Ziele Tokio, Osaka und Singapur betreffen.

So wird Tel Aviv bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März von der Swiss und den weiteren Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe gar nicht mehr angeflogen. Alleine von den Flugstreichungen der Swiss nach Tel Aviv seien über 13'000 Fluggäste betroffen, hatte eine Sprecherin auf Anfrage gesagt.

Insgesamt hat der Lufthansa-Konzern rund 780 Flugzeuge in der Flotte, die im vergangenen Jahr durchschnittlich 3'226 Flüge pro Tag absolviert haben. Die 14 grössten Maschinen vom Typ Airbus A380 will der Konzern nach Möglichkeit komplett am Boden lassen.

Flexible Umbuchungen

Die Swiss bietet ihren Kunden per sofort flexiblere Umbuchungsmöglichkeiten an. Die neuen Kulanzregelungen gelten bei Umbuchungen für bestehende wie auch für zukünftige Buchungen weltweit.

Konkret verzichte die Airline bis zum 31. März bei allen neu gebuchten Flügen auf die Umbuchungsgebühren. Für bestehende Buchungen gelte die neue Kulanzregelung für Flüge mit einem Abflugdatum bis zum 30. April 2020, hiess es. Fluggäste könnten ihr Flugticket einmal ohne Gebühr auf ein neues Datum bis zum 31. Dezember 2020 umbuchen.

Passagiereinbruch beim Flughafen Zürich

Der Flughafen Zürich gab derweil bekannt, der Passagierrückgang im März belaufe sich auf bis zu 20 Prozent. Das Coronavirus werde Spuren im Ergebnis des grössten Schweizer Flughafens hinterlassen, sagte Konzernchef Stephan Widrig seinerseits an der Bilanzmedienkonferenz am Dienstag.

Der Nachfrageeinbruch könnte die Luftfahrtbranche in diesem Jahr eine dreistellige Milliardensumme an Umsatz kosten, schätzt der Branchenverband IATA. Je nachdem, ob sich die Epidemie auf weitere Länder ausbreite, gingen den Airlines im Passagiergeschäft voraussichtlich Erlöse von 63 bis 113 Milliarden US-Dollar verloren. Das wäre ein Einbruch um 19 Prozent, was mit den Folgen der weltweiten Finanzkrise 2008/2009 vergleichbar ist.

jb/kw

(AWP)

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