Merck

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Versum-Aktionäre stimmen

Versum-Aktionäre stimmen Übernahme durch Darmstädter Merck zu

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat bei seiner angestrebten Übernahme des Halbleiterzulieferers Versum Materials grünes Licht von den Aktionären der US-Firma bekommen. Die Investoren stimmten dem Deal am Montag (Ortszeit) wie erwartet bei einer ausserordentlichen Hauptversammlung in Tempe (US-Bundesstaat Arizona) zu. Merck-Chef Stefan Oschmann begrüsste die Entscheidung und versprach erneut, dass der Zusammenschluss langfristige Vorteile für Kunden, Mitarbeiter und Anteilseigner bringen werde.

18.06.2019 06:46

Der Darmstädter Dax -Konzern hatte sich bei einem Bieterkampf um Versum gegen das US-Unternehmen Entegris durchgesetzt. Im April gaben Merck und Versum eine vertragliche Einigung bekannt, die einen Kaufpreis von 53 Dollar je Versum-Aktie vorsieht. Damit wird der Zukauf inklusive Schulden mit rund 6,5 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro) bewertet. Merck will die Übernahme des in Tempe ansässigen Herstellers von Spezialgasen und -chemikalien im zweiten Halbjahr abschliessen, sie soll die Profitabilität unmittelbar steigern.

Die Darmstädter wollen mit dem Zukauf ihr Spezialchemiegeschäft stärken, das bei Flüssigkristallen etwa für Smartphone-Displays unter asiatischer Konkurrenz leidet. Dass dort die einst unangefochtene Stellung von Merck bröckelt, gilt als grösste Baustelle im Konzern. Das kombinierte Geschäft von Merck und Versum soll einen führenden Anbieter von Elektronikmaterialien für die Halbleiter- und Displayindustrie schaffen. Versum hat rund 2300 Mitarbeiter und erzielte 2018 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar./hbr/DP/mis

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Pharma- und Laborgeschäft

Pharma- und Laborgeschäft treibt Merck voran

Der Spezialchemie- und Pharmakonzern Merck KGaA hat dank gut laufender Pharma- und Laborgeschäfte ein starkes zweites Quartal hinter sich. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte von April bis Juni im Jahresvergleich um fast ein Viertel auf 1,14 Milliarden Euro, wie der im Dax notierte Konzern am Donnerstag in Darmstadt mitteilte. Die Umsätze zogen um 6,9 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro an. Analysten hatten mit etwas weniger gerechnet. Unter dem Strich kam mit 471 Millionen Euro ein fast doppelt so hoher Gewinn wie im Vorjahr heraus. Den Ausblick bestätigte das Management: So sollen die Umsätze im laufenden Geschäftsjahr unverändert moderat um drei bis fünf Prozent auf 15,3 bis 15,9 Milliarden Euro steigen. Das bereinigte Ebitda soll auf 4,15 bis 4,35 Milliarden Euro zulegen./kro/jha/

08.08.2019 07:33

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Merck erlangt

Merck erlangt Durchbruchstatus mit Lungenkrebsmittel in den USA

Der Spezialchemie- und Pharmakonzern Merck hat für die zukünftige Zulassung eines seiner Lungenkrebsmittel eine wichtige Hürde in den USA genommen. Für den Wirkstoff Tepotinib habe die amerikanische Arznemittelbehörde FDA den sogenannten "Breakthrough Therapy"-Status erteilt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Darmstadt mit.

11.09.2019 09:04

Die FDA vergibt diesen Status nur, wenn erste klinische Studien darauf hinweisen, dass ein Wirkstoff signifikant besser gegenüber derzeit verfügbaren Therapien für schwerwiegende oder lebensbedrohliche Erkrankungen wirken könnte.

"Die Anerkennung ist ein weiterer Schritt, mit dem das Potenzial von Tepotinib untermauert wird", sagte Luciano Rossetti, globaler Leiter der Forschung und Entwicklung im Biopharma-Geschäft von Merck. "Wir wollen dieses Programm vorantreiben und das Arzneimittel so schnell wie möglich den Patienten mit nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom zur Verfügung stellen, die davon profitieren könnten."/kro/jha/

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US-Behörde genehmigt Versum

US-Behörde genehmigt Versum-Übernahme durch Merck

Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Merck hat bei seiner angestrebten Übernahme des US-Halbleiterzulieferers Versum eine wichtige Hürde genommen. Der für Auslandsinvestitionen zuständige US-Sicherheitsausschuss CFIUS hat dem milliardenschweren Deal zugestimmt, wie Versum am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Die Behörde habe ihre Prüfung abgeschlossen und keine Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit festgestellt. Die Unternehmen wollen die Transaktion noch im laufenden Jahr abschliessen.

18.09.2019 06:35

Merck hatte sich im April im Bieterkampf mit dem US-Konzern Entegris durchgesetzt und zum Gebot von 53 Dollar je Aktie den Zuschlag für die Übernahme von Versum erhalten. Damit wird der Zukauf inklusive Schulden mit rund 6,5 Milliarden Dollar (5,9 Mrd Euro) bewertet. Merck will mit dem Zukauf sein Spezialchemiegeschäft stärken, das bei Flüssigkristallen etwa für Smartphone-Displays unter asiatischer Konkurrenz leidet. Im Juni hatten bereits die Aktionäre von Versum dem Angebot des Darmstädter Dax -Unternehmens zugestimmt./hbr/DP/zb

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Merck setzt sich höhere

Merck setzt sich höhere Umsatz- und Ergebnisziele

Der Spezialchemie- und Pharmakonzern Merck KGaA setzt sich angesichts gut laufender Geschäfte im dritten Quartal höhere Umsatz- und Ergebnisziele für das laufende Jahr. Die Erlöse sollen 2019 nun auf 15,7 bis 16,3 Milliarden Euro steigen, wie der im Dax notierte Konzern am Donnerstag in Darmstadt mitteilte. Zuvor wurden 15,3 bis 15,9 Milliarden Euro angepeilt. Beim um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erwartet der Konzern nun 4,23 bis 4,43 Milliarden Euro. Zuvor betrug die Spanne 4,15 bis 4,35 Milliarden.

14.11.2019 07:22

Im Zeitraum Juli bis September legten die Konzernerlöse um 8,1 Prozent auf 4,05 Milliarden Euro zu. Das bereinigte Ebitda kletterte unter anderem wegen Kosteneinsparungen noch deutlicher um 15,4 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro. Das Wachstum aus eigener Kraft machte dabei 9,8 Prozent aus. Unter dem Strich belief sich der Gewinn auf 343 Millionen Euro, ein leichtes Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr./kro/jha/

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Kreise: Merck KGaA erwägt

Kreise: Merck KGaA erwägt Verkauf des Pigment-Geschäfts

Der Spezialchemie- und Pharmakonzern Merck KGaA erwägt laut Kreisen einen Verkauf des Pigment-Geschäfts. Die Sparte, die mit der schwächelnden Autokonjunktur konfrontiert ist, stehe eventuell zum Verkauf und könnte bis zu 1,5 Milliarden Euro wert sein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Neben Pigmenten für Lebensmitteln stellt der Geschäftsbereich auch Pigmente für Lacke her. Es habe bereits Gespräche mit Beratern und potenziellen Bietern gegeben, um zu sehen wie gross das Interesse sei, hiess es weiter. Der Konzern selbst lehnte einen Kommentar ab.

19.11.2019 12:40

Der Chemiekonzern BASF hatte bereits im Sommer angekündigt, sein Pigment-Geschäft zu verkaufen. Die Sparte geht an den japanischen Chemiehersteller Dic, der für die Sparte 985 Millionen Euro hinlegen will. Das Geschäft soll bis Ende 2020 abgeschlossen werden, sofern es die entsprechenden Genehmigungen der Regulierungsbehörden erhält./knd/mis

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Merck-Chef Oschmann: Stehen

Merck-Chef Oschmann: Stehen vor beispiellosen technischen Entwicklungen

Technologische Entwicklungen wie Quantencomputer bieten der Menschheit nach Ansicht von Merck-Chef Stefan Oschmann Chancen für beispiellosen Fortschritt. Doch die Aufgaben, die dafür gelöst werden müssten, seien ebenso enorm, sagte der Chef des Darmstädter Pharma- und Technologiekonzerns am Sonntag auf der Innovationskonferenz DLD in München.

19.01.2020 14:55

Das betreffe die technischen Probleme, den Energieverbrauch und nicht zuletzt ethische Fragen, für die es bisher keine eindeutigen Antworten gebe. "Wir müssen die Folgen neuer technischer Lösungen diskutieren", sagte Oschmann. Es brauche einen neuen Zugang, um neue Technologien zu dem zu machen, was sie sein sollten: keine Bedrohungen, sondern Werkzeuge. Experten gehen davon aus, dass Quantencomputer die Rechenleistung von Maschinen enorm beschleunigen und damit Möglichkeiten schaffen, die bisher kaum denkbar waren.

Neben der Entwicklung von Software sei die grösste Herausforderung die Entwicklung effizienter Hardware, also etwa entsprechender Computer und Speicher, sagte Oschmann. Maschinelles Lernen oder neue Quantentechnologien würden den Bedarf an Computerkapazitäten in eine völlig neue Dimension katapultieren. Effizienz sei eine Kernfrage. Schon 220 Suchanfragen bei einem Service wie Google verbrauchten Energie, mit der ein Liter Wasser zum Kochen gebracht werden könne. "Es gibt derzeit rund 4,5 Millionen Suchanfragen, jede Minute an jedem Tag", sagte Oschmann.

"Wir brauchen dringend neue Partnerschaften und Formen der Zusammenarbeit." Das betreffe nicht nur Wissenschaftler oder Unternehmen, sondern auch Nationen - trotz geopolitischer Konflikte. "Das grösste Risiko ist es, die Möglichkeiten nicht zu ergreifen", sagte Oschmann./sbr/DP/he

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Merck schafft Jahresziele und

Merck schafft Jahresziele und peilt 2020 weiteres Wachstum an

(Ausführliche Fassung) - Der Spezialchemie- und Pharmakonzern Merck KGaA hat seine Ziele im abgelaufenen Jahr erreicht und strebt 2020 weiteres Wachstum an. So soll der Umsatz in diesem Jahr aus eigener Kraft "solide" zulegen, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Darmstadt mitteilte. Beim um Sonderposten bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erwartet Merck zudem eine "starke" organische Steigerung. Die Aktie legte zum Handelsbeginn um 2,4 Prozent zu.

05.03.2020 09:12

Die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie seien derzeit schwer zu bestimmen, hiess es weiter. Das Management um Konzernchef Stefan Oschmann rechnet momentan damit, dass die Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit im ersten Quartal 2020 ihren Höhepunkt erreichen wird und im Laufe des zweiten Quartals abklingt. In diesem Szenario dürfte die Epidemie die Umsätze im Gesamtjahr um 1 Prozent belasten. "Sollte sich die Krise jedoch ausweiten oder gar eine globale Rezession auslösen, würde das Unternehmen die Geschäftsprognose anpassen", hiess es weiter.

Umsatz und Ebitda im vergangenen Jahr 2019 lagen etwas über den Schätzungen der Analysten. So stiegen die Erlöse gegenüber 2018 konzernweit um etwa neun Prozent auf 16,15 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebitda betrug 4,4 Milliarden Euro, ein Plus von 15,4 Prozent im Vorjahresvergleich. Unter dem Strich belief sich der Gewinn auf 1,32 Milliarden Euro nach 3,37 Milliarden ein Jahr zuvor. Damals hatte der Verkauf des Geschäfts mit rezeptfreien Arzneien an Procter & Gamble für einen deutlichen Ergebnissprung gesorgt. Ein Rückgang in 2019 war somit zwar erwartet worden - allerdings in etwas milderem Ausmass.

Insgesamt fielen die Zahlen laut einem Händler auf den ersten Blick aber dennoch etwas besser aus, als gedacht. Sie dürften der Aktie, die seit Jahresbeginn um fast 9 Prozent zugelegt hat, denn auch weiter Schub verleihen, so das Fazit.

Grösstes Zugpferd war für Merck 2019 wie erwartet die Laborsparte, in der die Umsätze um 11 Prozent zulegten. Dabei liefen die Geschäfte vor allem im Bereich Process Solutions wieder rund. Hier bietet Merck Dienstleistungen und Produkte rund um die Arzneimittelherstellung an. In der Pharmasparte gab es ein Umsatzplus von 7,5 Prozent. Das verdankt Merck unter anderem seinem neuen Medikament Mavenclad zur Behandlung Multipler Sklerose, das sich besser verkaufte als erwartet. Hierfür hatte der Konzern erst im vergangenen Jahr eine lang ersehnte Zulassung in den USA erhalten.

In der seit einiger Zeit problembehafteten Sparte der Spezialmaterialien konnte sich Merck umsatzseitig lediglich dank seiner jüngsten Zukäufe und günstiger Währungseffekte über Wasser halten. Die Erlöse legten vor dem Hintergrund um sieben Prozent zu, aus eigener Kraft sanken sie wie erwartet um sechseinhalb Prozent. Den Darmstädtern macht vor allem das Geschäft mit Flüssigkristallen zu schaffen, die etwa zur Produktion von Smartphones und Displays benötigt werden. Hier macht eine wachsende Konkurrenz aus Asien Druck.

Bei Merck soll der Fokus nun auf die Halbleiterindustrie verlegt werden. Um die Position in diesem Bereich zu stärken, haben sich die Darmstädter zuletzt den US-Halbleiterzulieferer Versum sowie den kalifornischen Materialspezialisten Intermolecular einverleibt. Nach Abschluss des 5,8 Milliarden Euro teuren Versum-Deals Anfang Oktober war das Management davon ausgegangen, dass die US-Amerikaner im restlichen Geschäftsjahr 270 Millionen Euro an Umsatz beisteuern würden. Am Ende waren es 250 Millionen. Unter anderem entwickelte sich der Chip-Markt zuletzt nicht ganz so gut wie vom Konzern erhofft.

Der Dividendenvorschlag von 1,30 Euro je Aktie für das abgelaufene Jahr lag auf Höhe der Schätzungen. Zuvor hatten die Aktionäre 1,25 Euro erhalten. Für Merck steht nach den Zukäufen nun auch erst einmal ein Abbau der Schulden auf der Agenda. Die Höhe der Netto-Verbindlichkeiten hat sich im vergangenen Jahr gegenüber 2018 mit 12,4 Milliarden Euro fast verdoppelt./kro/stk/mis

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Merck erhält erste Zulassung

Merck erhält erste Zulassung für Krebsmittel Tepotinib in Japan

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA hat für sein neues Krebsmittel Tepotinib die erste behördliche Zulassung weltweit erhalten. In Japan gab das Gesundheitsministerium grünes Licht für das Medikament zur Behandlung von Lungenkrebspatienten, die unter einer bestimmten Form eines inoperablen fortgeschrittenen oder wieder auftretenden (rezidivierend) nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) leiden, wie Merck am Mittwoch in Darmstadt mitteilte. In Japan wird das Medikament künftig unter dem Namen Tepmetko vermarktet.

25.03.2020 08:50

Mit 2 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr ist Lungenkrebs laut Wissenschaftlern weltweit die häufigste und in Japan die zweithäufigste Krebserkrankung.

Auch im wichtigen Gesundheitsmarkt USA will Merck in diesem Jahr einen Zulassungsantrag für Tepotinib einreichen. Die dortige Medikamentenbehörde FDA hatte dem Medikament bereits 2019 den Status "Breakthrough Therapy" bei Patienten mit metastasierendem NSCLC erteilt. Die FDA vergibt diesen Status nur, wenn erste klinische Studien darauf hinweisen, dass ein Wirkstoff signifikant besser im Vergleich zu aktuell verfügbaren Therapien für schwerwiegende oder lebensbedrohliche Krankheiten sein könnte./tav/mis

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US-Pharmakonzern Merck & Co.

US-Pharmakonzern Merck & Co. dampft Ziele wegen Coronavirus ein

Der US-Pharmakonzern Merck & Co schraubt seine Jahresprognose wegen der Corona-Pandemie herunter. Der Umsatz soll im Gesamtjahr zwischen 46,1 und 48,1 Milliarden US-Dollar (42,5 bis 44,4 Milliarden Euro) liegen, wie der Konzern am Dienstag in New Jersey mitteilte. Im schlimmsten Fall würden die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr damit um knapp zwei Prozent zurückgehen. Zuvor hatte das Management um Konzernchef Kenneth Frazier noch eine Spanne von 48,8 bis 50,3 Milliarden Dollar und damit ein Plus von mindestens vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr angepeilt. Die Aktie gab vor Handelsbeginn leicht nach.

28.04.2020 13:10

Das um Zu- und Verkäufe, Umbaukosten und andere Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) soll sich zudem nun zwischen 4,12 und 4,32 Dollar bewegen. Zuvor war hier noch von 4,57 bis 4,72 Dollar die Rede.

Durch Covid-19 dürften Merck & Co nach Angaben des Konzerns im Gesamtjahr gut zwei Milliarden Dollar an Umsatz entgehen. Die grössten Belastungen erwartet das Management dabei im zweiten Quartal. Im ersten Quartal übertraf das Unternehmen beim Umsatz und bereinigten Ergebnis je Aktie noch die Markterwartungen./kro/fba

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Merck dampft wegen Corana

Merck dampft wegen Corana Erwartungen ein - Starkes Wachstum zum Jahresstart

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA wird aufgrund der Corona-Pandemie vorsichtiger. Abweichend von der ersten qualitativen Prognose Anfang März gehe das Management nun von einer erheblichen Belastung des weltweiten wirtschaftlichen Wachstums aus, die bei Merck alle Unternehmensbereiche betrifft, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Darmstadt mit.

14.05.2020 07:29

Aus diesem Grund rechnet der Konzern nicht mehr mit einem starken, sondern nur noch leichten bis moderaten organischen Umsatzanstieg, also ohne Zu- und Verkäufe und Wechselkurse. Das bereinigte operative Ergebnis wird zwischen 4,35 und 4,85 Milliarden Euro erwartet, nach rund 4,4 Milliarden Euro vor einem Jahr - ein Rückgang wäre also nicht ausgeschlossen.

Im ersten Quartal konnten die Südhessen trotz Corona ihren Umsatz und Ergebnis kräftig steigern. Die Erlöse kletterten im Vergleich zum Vorjahr um knapp 17 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zog dabei 27 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro an. Damit übertraf Merck die Erwartungen der Analysten. Nach Steuern blieb ein Gewinn von 458 Millionen Euro, vor einem Jahr waren es lediglich 190 Millionen Euro gewesen./tav/stk

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Merck KGaA löst Rückstellung

Merck KGaA löst Rückstellung auf - Punkt im Rechtsstreit mit Biogen

Der Pharmakonzern Merck KGaA kann nach dem Ausgang eines Patentstreits mit einem Sonderertrag rechnen. Wie Merck am Dienstagabend in Darmstadt mitteilte, will der Konzern eine Rückstellung von 365 Millionen Euro auflösen, nachdem er im Streit um ein Patent mit Biogen vor einem US-Berufungsgericht Recht bekommen habe. Vor diesem Hintergrund habe sich die Merck KGaA entschieden, die für das Patentverletzungsverfahren gebildeten Rückstellungen aufzulösen. Davon könnte maximal "ein mittlerer bis hoher zweistelliger Millionenbetrag im Finanzergebnis zu verbuchen sein".

30.09.2020 06:30

Merck und Biogen streiten sich in den USA um Mercks Medikament Rebif gegen Multiple Sklerose. Biogen argumentiert, dass Merck mit dem Produkt ein Biogen-Patent verletzt habe. Nachdem ein Bezirksgericht Biogen Recht gegeben hatte, hob nun ein Berufungsgericht nach Angaben von Merck das Urteil auf. Nun gelte die ursprüngliche Entscheidung einer Jury aus dem Jahr 2018, nach der das fragliche Patent von Biogen unwirksam sei.

Rückstellungen werden von Unternehmen gebildet, um drohende Verbindlichkeiten abzudecken, deren Höhe und Eintreten noch ungewiss sind. Erwartet ein Unternehmen also solche Verbindlichkeiten, kann es einen Betrag "zurückstellen", um künftigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können./fba/he/DP/fba

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Merck & Co hebt

Merck & Co hebt Gewinnprognose für Gesamtjahr an

Der US-Pharmakonzern Merck & Co wird nach einem besser als erwartenden dritten Jahresviertel zuversichtlicher. Für das Gesamtjahr peilt das Unternehmen nun einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie von 5,91 bis 6,01 US-Dollar an, wie die amerikanische Merck am Dienstag in Kenilworth mitteilte. Bereits bei Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal im Sommer hatte das Unternehmen die Gewinnprognose je Aktie auf 5,63 bis 5,78 Dollar erhöht.

27.10.2020 12:14

Im dritten Quartal kletterten die Umsätze im Jahresvergleich um ein Prozent auf 12,55 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verdiente Merck & Co mit 2,9 Milliarden Dollar 55 Prozent mehr als im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich um 16 Prozent auf 1,74 Dollar.

Für das Gesamtjahr 2020 geht Merck davon aus, dass die COVID-19-Pandemie den Umsatz mit etwa 2,35 Milliarden Dollar belasten wird. Darin sind noch nicht mögliche Wechelkurseffekte eingerechnet. Im Gegenzug dürften niedrigere Ausgaben die Betriebskosten im laufenden Jahr um rund 625 Millionen Euro reduzieren, hiess es weiter./mne/stk

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US-Konzern Merck & Co

US-Konzern Merck & Co übernimmt Krebsforscher Velosbio

Der Pharmakonzern Merck & Co baut sein Krebsgeschäft mit einem weiteren Zukauf aus. Das US-Unternehmen übernimmt für 2,75 Milliarden Dollar (2,35 Mrd Euro) in bar die bislang private Biotechnologie-Firma Velosbio, wie die beiden Gesellschaften am Donnerstag mitteilten. Merck & Co will die Transaktion, die noch von den Behörden genehmigt werden muss, bis Jahresende abschliessen.

05.11.2020 13:47

Mit Velosbio verleibt sich der US-Pharmakonzern einen Entwickler von Antikörper-Krebstherapien ein. Wichtigstes Produkt im Portfolio der Firma ist den Angaben zufolge das Prüfmedikament VLS-101. Mit dem Mittel laufen derzeit klinische Studien der frühen und mittleren Phasen I und II für die Therapie an Patienten mit bösartigen Bluterkrankungen und soliden Tumoren.

Erst im September hatte Merck & Co für die Erweiterung seiner Krebsmittelforschung den Einstieg bei Seattle Genetics bekanntgegeben./tav/fba

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Laborsparte und Halbleiter

Laborsparte und Halbleiter geben Merck Schub - Prognose nochmals aufgebessert

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA nimmt trotz der Corona-Pandemie Fahrt auf und wird nochmals optimistischer für das Gesamtjahr. Die florierende Laborsparte gab dem Dax-Konzern im dritten Quartal weiter Rückenwind, aber auch das Halbleitergeschäft sprang deutlich an. Konzernweit kletterte der Umsatz zwischen Juli und September im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 Prozent auf knapp 4,45 Milliarden Euro, wie der Dax -Konzern am Donnerstag in Darmstadt mitteilte. Damit habe sich das Jahresviertel stärker als erwartet entwickelt.

12.11.2020 07:24

Wegen eines Sonderertrag wuchs das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) überproportional stark um 53 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Der Konzern hatte nach einem gewonnenen Patentstreit mit dem US-Konzern Biogen Rückstellungen in Höhe von 365 Millionen Euro aufgelöst. Nach Steuern stieg das Ergebnis von 342 Millionen im Vorjahr auf 806 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr peilt Merck nunmehr einen Umsatzanstieg auf 17,1 bis 17,5 (Vorjahr: 16,2) Milliarden Euro an. Das bereinigte Ebitda wird bei 5,05 bis 5,25 Milliarden Euro erwartet nach rund 4,4 Milliarden ein Jahr zuvor./tav/jha/

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Nach Milliarden-Kauf: Merck

Nach Milliarden-Kauf: Merck sieht sich bei Halbleitern auf Kurs

Gut ein Jahr nach der Milliarden-Übernahme des US-Halbleiterzulieferers Versum Materials ist der Umbau der Spezialchemie beim Darmstädter Merck-Konzern weitgehend abgeschlossen. Laut Spartenchef Kai Beckmann dürfte es einen ähnlich grossen Zukauf in dem Geschäftsbereich vorerst nicht mehr geben. "Der Druck für eine solche transformative Übernahme ist deutlich reduziert", sagte der Manager den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. Es sei daher in der Sparte eher mit kleineren ergänzenden Zukäufen bestimmter Technologien zu rechnen. Bis 2022 stehe aber natürlich die Rückzahlung von Schulden im Vordergrund.

04.12.2020 06:43

Versum, ein Hersteller von Spezialmaterialien und -geräten, zählt mit rund 5,8 Milliarden Euro zu den teuersten Übernahmen in der mehr als 350-jährigen Geschichte des Dax -Konzerns. Zudem kauften die Darmstädter den kalifornischen Materialspezialisten Intermolecular für rund 56 Millionen Euro - beide Unternehmen gehören seit Herbst 2019 zu Merck. Damit richtet der Konzern seine Sparte für Spezialmaterialien stärker auf das Halbleitergeschäft aus. Im dritten Quartal wuchs dieses vor allem dank der Zukäufe stark.

Schub verspricht sich Merck bei Halbleitern etwa durch Trends wie dem neuen Mobilfunkstandard 5G, Künstlicher Intelligenz, autonomem Fahren oder dem Internet der Dinge. Das immense Wachstum an Daten werde das Geschäft mit Chips antreiben, so das Kalkül.

Schon jetzt spiele Merck als Lieferant von Elektronikmaterialien für Computerchips und Displays weltweit in der obersten Liga, sagte Beckmann. In nahezu allen global produzierten elektronischen Geräten seien Materialien des Dax-Konzerns verbaut. Doch Merck will sich auch als Auftragsforscher für Materialerprobung etablieren. Dabei werde die künftige Stärke darin liegen, "für unsere Kunden möglichst viel Breite im Chipherstellungsprozess anzubieten und uns nicht nur auf eine Materialklasse zu konzentrieren".

Merck zog die Konsequenzen aus dem Druck im Geschäft mit Flüssigkristallen, die etwa für Bildschirme und Smartphones verwendet werden. Lange Jahre war der Konzern hier unangefochten Marktführer. Doch dann wuchs die Konkurrenz von asiatischen Anbietern. Merck reagierte und fädelte mit den Übernahmen die Neuausrichtung ein. In der Corona-Krise fiel die Nachfrage nach Flüssigkristallen weiter. Merck musste sein Ziel, mit Spezialmaterialien 2020 nach mauen Jahren wieder zu wachsen, um ein Jahr verschieben.

Aktuell läuft die Verzahnung von Versum und Intermolecular mit Merck trotz Corona-Pandemie besser als gedacht, wie Beckmann sagte. "Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, wir müssen eine Integration durchführen, ohne einmal in den Flieger zu steigen, hätte ich gesagt, das sei schlichtweg unmöglich."

Mit den Neuzugängen will Merck nicht nur Kosten sparen, sondern vor allem Wachstum generieren. So eröffneten sich etwa neue Chancen durch die Verzahnung des Spezialwissens von Intermolecular mit den Forschungsaktivitäten von Merck, sagte Beckmann. Er sei daher guter Dinge, dass die geplanten Synergien schneller umgesetzt werden könnten als angenommen.

Unterdessen bekommt das Geschäft mit Farbpigmenten die schwächere Nachfrage aus der Autoindustrie und der Kosmetikbranche zu spüren. "Der "Lipstick-Effekt", also wenn die Wirtschaft schlecht läuft, wird mehr dekorative Kosmetik verwendet, funktioniert bei Corona nicht", erläuterte Beckmann. Die Menschen gingen weniger auf Partys und zeigten in der Öffentlichkeit ihr Gesicht oft unter Masken verhüllt.

Bei OLED-Materialen für Displays etwa von Smartphones schaut Merck derweil stärker nach China. So investiert der Konzern 18 Millionen Euro in ein neues Technologiezentrum für Halbleiter- und OLED-Materialien in Shanghai. "Wir müssen nah an unseren Kunden in China und Korea sein", sagte Beckmann.

Organische Leuchtdioden sind bei Displays auf dem Vormarsch und sollen Flüssigkristalle teils ersetzen. Bei Flüssigkristallen rechne Merck auch in den kommenden Jahren mit einem stetigen Umsatzrückgang, sagte Beckmann. "Letztlich haben die immens guten Geschäfte mit Flüssigkristallen über viele Jahre den Konzernumbau bei Merck aber erst möglich gemacht."/als/tav/DP/zb

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Kampf gegen Corona: Merck

Kampf gegen Corona: Merck stärkt Angebot für Impfstoffunternehmen

Der Darmstädter Merck-Konzern baut sein Angebot für Medizinkunden in der Corona-Krise mit einer Übernahme aus. Das Chemie- und Pharmaunternehmen übernimmt den Hamburger mRNA-Auftragshersteller und -entwickler Amptec, wie Merck am Donnerstag mitteilte. Mit der Übernahme stärke man die Kapazitäten zur Entwicklung und Herstellung von mRNA für Kunden, die diese in Impfstoffen, Behandlungen und Diagnostika gegen Covid-19 sowie zahlreichen anderen Krankheiten einsetzen. Den Kaufpreis für die Hamburger Firma mit mehr als 40 Mitarbeitern teilte Merck nicht mit.

07.01.2021 11:34

Neuartige mRNA-Impfstoffe sind in der Corona-Pandemie heiss begehrt. Die Bauanleitung besteht aus dem Molekül mRNA, auf ihrer Grundlage stellen die Körperzellen das Virusprotein her. Gegen dieses entwickelt der Körper dann seine Immunantwort. Sowohl das US-Unternehmen Moderna als auch das Mainzer Biotechunternehmen Biontech mit dem Partner Pfizer haben mRNA-Impfstoffe entwickelt, die im Kampf gegen das Coronavirus in der EU zugelassen sind.

"Der Erfolg mRNA-basierter Impfstoffe gegen Covid-19 bereitet den Weg für die beschleunigte Entwicklung derartiger Therapeutika auch für zahlreiche andere Krankheiten", sagte Merck-Chef Stefan Oschmann. Die Technologie von Amptec zur mRNA-Herstellung zeichnet sich den Angaben zufolge unter anderem durch hohe Reinheit und Flexibilität aus. In Kombination mit dem Wissen von Merck könne man die gesamte mRNA-Wertschöpfungskette abdecken.

Merck profitiert in seinem Laborgeschäft von der hohen Nachfrage von Arzneikunden und Forschern. Der Konzern liefert Laborbedarf an mehr als 50 Corona-Impfstoffentwickler weltweit sowie Produkte und Reagenzien für die Diagnostik./als/DP/mis

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Merck KGaA bricht

Merck KGaA bricht Lungenkrebsstudie mit Immuntherapie Bintrafusp alfa ab

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat einen Rückschlag bei einem seiner wichtigen Medikamentenkandidaten erlitten. Der Dax-Konzern brach laut einer Mitteilung vom Mittwoch eine klinische Studie zu Bintrafusp alfa als mögliche Erstlinien-Therapie für Patienten mit einem bestimmten fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) ab.

20.01.2021 13:59

Die Gesellschaft habe sich für auf Empfehlung unabhängiger Experten zum Abbruch entschieden, "weil es unwahrscheinlich erscheint, dass die Studie ihren primären Endpunkt für Wirksamkeit erreicht", hiess es weiter. Die Merck-Aktie rutschte auf die Nachricht deutlich ab und verlor zuletzt mehr als drei Prozent.

Die Krebsimmuntherapie Bintrafusp alfa gilt bislang als wichtiger Hoffnungsträger in der Medikamentenpipeline von Merck. Anfang 2019 war der Dax-Konzern mit dem britischen Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline eine Allianz eingegangen, um die Therapie weiter zu entwickeln. Das Mittel ist bislang noch in keiner Indikation zugelassen./tav/mis

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Merck bekommt weitere

Merck bekommt weitere Zulassung für Krebsmittel

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck kann seine Krebsimmuntherapie Bavencio in einer weiteren Anwendung auf den europäischen Markt bringen. Die Europäische Kommission erteilte dem Mittel die Zulassung zur Erstbehandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Blasenkrebs, wie das Dax -Unternehmen am Montag mitteilte.

25.01.2021 13:02

Bavencio habe in einer für die Zulassung relevanten Phase-III-Studie eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens bei Patienten im Vergleich zu Standardbehandlungen gezeigt, hiess es. In den USA ist das Mittel seit vergangenem Juni für diese Indikation zugelassen.

Bavencio zählt zu den wichtigsten Mitteln in der Pharma-Pipeline von Merck und ist bereits für die Behandlung einiger Krebsarten zugelassen, darunter gegen Nierenzellkrebs und einen seltenen aggressiven Hauttumor. Merck will bis 2022 mit neuen Medikamenten zwei Milliarden Euro Umsatz erzielen. Dabei setzt der Konzern vor allem auf Bavencio und die Multiple-Sklerose-Tablette Mavenclad.

Jüngst hatte Merck allerdings einen Rückschlag bei einem wichtigen Medikamentenkandidaten erlitten: Der Konzern brach eine Studie zur Krebsimmuntherapie Bintrafusp alfa zur Behandlung von einem Lungenkrebs ab. Für das Mittel hatten die Darmstädter eine Partnerschaft mit dem britischen Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline vereinbart mit Aussicht auf milliardenschwere Meilensteinzahlungen./als/DP/jha

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Merck & Co rutscht im

Merck & Co rutscht im Schlussquartal tief ins Minus

Der US-Konzern Merck & Co bekommt einen neuen Chef: Kenneth Frazier werde sein Amt zum 30. Juni niederlegen. Sein Nachfolger soll der amtierende Finanzchef Robert Davis werden.

04.02.2021 14:10

Im Schlussquartal 2020 war Merck & Co. wegen hoher Aufwendungen für einen Medikamentenrückruf und die Übernahme des Krebsforschers VelosBio tief in die roten Zahlen gerutscht. Im Gesamtjahr 2020 schrumpfte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf rund 7,07 Milliarden US-Dollar (ca. 5,88 Mrd Euro). Die Erlöse kletterten hingegen binnen zwölf Monaten um 2 Prozent auf knapp 48 Milliarden Dollar. Der Umsatz sei allerdings durch Wechselkurseffekte belastet worden, hiess es. Zudem gingen wegen der Pandemie weniger Menschen zum Arzt.

Für 2021 stellt das Unternehmen einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) von 6,48 bis 6,68 Dollar in Aussicht, nach 5,94 ein Jahr zuvor. Die Kennzahl hatte damit im unteren Bereich der zuletzt angehobenen Zielspanne gelegen.

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Merck will Biontech schneller

Merck will Biontech schneller mit Lipiden für Corona-Vakzin beliefern

Der deutsche Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck und der Corona-Impfstoffhersteller Biontech erweitern ihre Zusammenarbeit. Das Dax -Unternehmen will die Lieferung der von der Mainzer Biontech dringend benötigten Lipide erheblich beschleunigen und die Liefermengen bis Jahresende steigern, wie Merck am Freitag in Darmstadt mitteilte.

05.02.2021 09:04

Lipide kommen bei der Herstellung des Covid-19-Impfstoffes BNT162b2 zum Einsatz, den Biontech zusammen mit seinem US-Partner Pfizer unter dem Namen Comirnaty vermarktet. Dabei wird der Botenstoff des mRNA-Vakzins in eine Art Hülle verpackt, die aus Lipiden besteht. Diese fettartigen Moleküle sind wichtig, damit die Wirkstoffe des mRNA-Vakzins freigesetzt werden und die Impfung ihre Wirkung entfalten kann.

Merck und Biontech hatten bereits vor der Pandemie zusammengearbeitet und diese Partnerschaft mit Ausbruch des Corona-Virus intensiviert. In den vergangenen Wochen habe Merck daran gearbeitet, die bereits sehr hohe Produktionskapazität von Lipiden auszubauen, hiess es in der Mitteilung weiter. BioNTech und die Darmstädter erarbeiten den Angaben zufolge zurzeit die genauen Anforderungen.

Die Impfkampagne in Deutschland war zuletzt wegen Lieferschwierigkeiten der Hersteller ins Stocken geraten. Wie nach dem "Impfgipfel" jüngst verlautete, liegt dies unter anderem bei mRNA-Vakzinen an der Belieferung mit Lipiden. Nur wenige Unternehmen in Deutschland könnten diese herstellen, hiess es aus der Branche./tav/mis

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Merck in Corona-Jahr 2020 mit

Merck in Corona-Jahr 2020 mit mehr Umsatz und Gewinn

Ein in der Corona-Pandemie brummendes Laborgeschäft hat den Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA im vergangenen Jahr angetrieben. Der Konzern profitierte in dem Geschäftsbereich vor allem von der hohen Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen für die Arzneimittelherstellung - auch im Zusammenhang mit Covid-19. "Das Jahr 2020 war geprägt von beispiellosen Turbulenzen", sagte der scheidende Konzernchef Stefan Oschmann laut Mitteilung am Donnerstag in Darmstadt. "Wir haben aber auch unter Pandemiebedingungen unsere Strategie konsequent weiter umgesetzt und ein wirklich hervorragendes Geschäftsergebnis erzielt."

04.03.2021 08:02

So stiegen die Erlöse des Konzerns im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro, wobei zum Wachstum im Schlussquartal alle drei Geschäftsbereiche beitrugen. Damit übertraf Merck die eigene Prognose und die Erwartungen der Analysten.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 18,6 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Für den starken Anstieg war auch eine bereits im Jahresverlauf erfolgte Auflösung aus Rückstellungen verantwortlich, nachdem Merck einen Patentstreit mit dem US-Konzern Biogen gewonnen hatte. Nach Steuern stieg der Gewinn um gut die Hälfte auf fast 2 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen eine auf 1,40 (Vorjahr: 1,30) Euro erhöhte Dividende erhalten./tav/jha/

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Laborsparte treibt Pharma-

Laborsparte treibt Pharma- und Spezialchemiefirma Merck weiter an

(Ausführliche Fassung) - Das florierende Laborgeschäft sorgt auch im ersten Quartal beim Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA weiter für Rückenwind. Der Konzern bestätigte am Mittwoch zur Vorlage seiner endgültigen Zahlen die kürzlich angehobenen Jahresziele. "Im ersten Quartal haben wir in einem herausfordernden Umfeld grosse Stärke bewiesen", sagte die Anfang Mai angetretene neue Konzernchefin Belen Garijo laut Mitteilung. Die Aktie war vorbörslich kaum bewegt.

12.05.2021 08:41

Der Konzern bestätigte seine bereits Anfang Mai vorgelegten Eckdaten. Wie bekannt stieg der Umsatz um rund sechs Prozent auf 4,63 Milliarden Euro. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um knapp 28 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro. Nach Steuern erwirtschaftete Merck einen Gewinn von 748 Millionen Euro nach 458 Millionen vor einem Jahr.

Die Laborsparte profitierte zum Jahresstart einmal mehr von der stark gestiegenen Nachfrage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die Erlöse in dem Geschäftsbereich kletterten um gut ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr. Zugpferd war hier vor allem das Geschäft mit Produkten und Dienstleistungen für die Arzneimittelherstellung. Aber auch im Geschäft mit Forschungseinrichtungen konnte Merck kräftig wachsen. Das bereinigte Ebitda des gesamten Geschäftsbereichs erhöhte sich um fast die Hälfte.

Dagegen wuchsen das Pharmageschäft und die auf Halbleiter fokussierte Sparte für Spezialmaterialien zwar aus eigener Kraft, mussten jedoch wegen belastender Wechselkurseffekte jeweils nominal einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Im Pharmageschäft verzeichnete Merck vor allem eine hohe Nachfrage aus China, wo das öffentliche Leben anders als in Europa bereits wieder stärker seinen Gang geht. In der Sparte nahm insbesondere das Krebsgeschäft, das auch bereits in den vergangenen Quartalen zugelegt hatte, weiter Fahrt auf - der Onkologie-Bereich legte organisch um ein Fünftel zu. Die Erlöse mit dem wichtigen Aushängeschild Bavencio wuchsen dabei auf mehr als das Doppelte, nachdem das Mittel im Juni 2020 eine weitere Zulassung in den USA erhalten hatte.

Auftrieb bekamen auch die Verkäufe mit dem Hoffnungsträger Mavenclad, einer Tablette zur Anwendung bei Multipler Sklerose - diese zogen um mehr als ein Viertel an, obwohl laut Merck das Marktsegment weiterhin durch die Pandemie stark belastet ist. Im vergangenen Jahr waren die Mavenclad-Verkäufe wegen der Pandemie zeitweise ins Stottern geraten, was bei Branchenbeobachtern für Skepsis gesorgt hatte. Ebenso war 2020 wegen der Corona-Beschränkungen zeitweise das Geschäft mit Fruchtbarkeitsmitteln ins Hintertreffen geraten, doch auch hier ging die Erholung im ersten Quartal mit deutlichen Zuwächsen weiter.

In der Sparte für Spezialmaterialien ("Electronics"), dürften laufende Projektaufträge und grössere Aufträge im wichtigen Halbleitergeschäft erst in späteren Quartalen zu Umsatzbeiträgen führen, hiess es von Merck weiter. Dies lastete auf der Entwicklung des Geschäftsbereichs zum Jahresstart. Organisch konnte der Bereich nur ein hauchdünnes Plus hinlegen, und nominal gingen die Erlöse der Sparte um gut vier Prozent zurück. Dagegen belebte sich das Geschäft mit Farbpigmenten für Autolacke, das im vergangenen Jahr wegen der Pandemie unter einem Nachfrageeinbruch gelitten hatte.

Der Konzern hatte im Zuge der vorläufigen Kennziffern Anfang Mai bereits seine Jahresprognose erhöht, diese wurde nun bestätigt. Der Vorstand um Garijo geht davon aus, dass sich die bereits im zweiten Halbjahr 2020 eingesetzte Erholung seiner Geschäfte von den negativen Einflüssen der Pandemie weiter fortsetzen dürfte. Für das Laborgeschäft werden weiterhin deutliche Beiträge aufgrund der hohen Nachfrage in der Corona-Krise erwartet. Merck beliefert viele Impfstoffprojekte. So versorgt der Konzern etwa den mRNA-Vakzinhersteller Biontech mit Lipiden, fetthaltige Moleküle, in die der Botenstoff verpackt wird.

Für das Gesamtjahr 2021 peilt Merck der Prognose zufolge beim Nettoumsatz einen Anstieg auf 18,5 bis 19,5 Milliarden Euro an. Das um Sondereffekte bereinigte Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) soll auf 5,4 bis 5,8 Milliarden Euro klettern. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) steht eine Steigerung auf 7,50 bis 8,20 Euro im Plan./tav/ngu/stk

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Merck: Neues Produkt für

Merck: Neues Produkt für Herstellung von Corona-Impfstoffen

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck greift Herstellern von Corona-Impfstoffen mit einem neuen Produkt unter die Arme. Das Unternehmen habe neun Monate früher als geplant ein neues, synthetisches Cholesterinprodukt zur Deckung des hohen Bedarfs an Lipiden auf den Markt gebracht, teilte der Darmstädter Dax -Konzern am Mittwoch mit.

26.05.2021 16:14

Lipide kommen etwa bei der Produktion des Corona-Impfstoffs zum Einsatz, den der Mainzer Hersteller Biontech mit seinem US-Partner Pfizer vertreibt. Dabei wird der Botenstoff des mRNA-Vakzins in eine Art Hülle verpackt, die aus Lipiden besteht. Diese fettartigen Moleküle sind wichtig, damit die Wirkstoffe des Vakzins im Körper freigesetzt werden können.

Merck beliefert nach eigenen Angaben weltweit mehr als 50 Corona-Impfstoffentwickler mit Lipiden, Einwegbeuteln, Membranen und Filtern für die Vakzin-Produktion. Anfang Februar hatte der Dax-Konzern eine Erweiterung seiner strategischen Partnerschaft mit Biontech bekanntgegeben: Die Lieferung von Lipiden werde erheblich beschleunigt, die Liefermenge bis zum Jahresende 2021 gesteigert. Zu den wenigen anderen Firmen, die ausser Merck Lipide an Biontech liefern, zählt der Spezialchemiekonzern Evonik ./ben/DP/nas

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