VOLKSWAGEN (VOW)

Volkswagen Aktie - VW Aktie 

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VW hält an Werk in

VW hält an Werk in chinesischer Provinz Xinjiang fest

Volkswagen hält trotz Berichten über Menschenrechtsverstösse in der chinesischen Provinz Xinjiang an seinem Werk in der Hauptstadt Ürümqi fest. Der Autokonzern habe erklärt, "dass er aufgrund der Annahme eines weiteren Wirtschaftswachstums im Westen Chinas in den nächsten Jahren weiterhin auf das Werk in Ürümqi setze", hiess es in einer Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen. So sei vorgesehen, neben dem bereits in Ürümqi produzierten Volkswagen Santana von diesem Jahr an auch ein SUV-Modell von VW dort herzustellen. Das Werk habe eine Kapazität von 50 000 Fahrzeugen und sei gut ausgelastet.

08.01.2020 11:07

Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen in dem Werk, das VW mit dem chinesischen Joint-Venture-Partner SAIC betreibt, liegen dem Konzern den Angaben zufolge nicht vor. Rund jeder Vierte der 650 Mitarbeiter gehöre Minderheiten an - das entspreche dem Anteil der Minderheiten in der Stadt Ürümqi.

Das Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) hatte Ende November chinesische Dokumente veröffentlicht, die eine systematische Verfolgung der Uiguren und Anleitungen zur massenhaften Internierung der muslimischen Minderheit zeigen.

Die Grünen im niedersächsischen Landtag forderten daraufhin von der Landesregierung Aufklärung über die Situation im VW-Werk. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sitzen für Niedersachsen im VW-Aufsichtsrat. In der Antwort auf die Grünen-Anfrage berief sich die Landesregierung aber auf die Verschwiegenheitspflicht der Aufsichtsratsmitglieder.

Schätzungsweise leben zehn Millionen Uiguren in China, die meisten in Xinjiang. Sie sind ethnisch mit den Türken verwandt und fühlen sich von den herrschenden Han-Chinesen wirtschaftlich, politisch und kulturell unterdrückt. Nach ihrer Machtübernahme 1949 hatten die Kommunisten das frühere Ostturkestan China einverleibt. Die Regierung in Peking wirft uigurischen Gruppen Separatismus und Terrorismus vor./cwe/DP/jha

(AWP)

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VW-Tochter Audi schliesst

VW-Tochter Audi schliesst schwieriges Jahr mit Verkaufsplus ab

Der Autobauer Audi hat mit einem Schlussspurt bei den weltweiten Verkäufen die Jahresbilanz deutlich aufbessern können. Weil die Ingolstädter im Dezember mit rund 176 000 Autos 13,9 Prozent mehr verkaufen konnten als im schwachen Vorjahresmonat, konnte die VW -Tochter das Absatzplus auf Jahressicht mit 1,85 Millionen ausgelieferten Autos auf 1,8 Prozent hochschrauben.

09.01.2020 11:33

"Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr haben wir in der zweiten Jahreshälfte erfolgreich aufgeholt", sagte Audi-Vertriebschefin Hildegard Wortmann. "Auch wenn die Anforderungen in 2020 hoch bleiben, haben wir die Weichen für weiteres Wachstum gestellt", stellte die Managerin ein weiteres Absatzplus in Aussicht.

Audi hatte gegen Ende 2018 und auch noch lange ins vergangene Jahr hinein unter einer eingeschränkten Angebotspalette zu leiden, weil viele Modelle noch nicht nach dem neuen Abgas- und Verbrauchsprüftest WLTP zertifiziert waren. In den europäischen Ländern wie Frankreich und Deutschland gab es unter anderem auch deshalb ein deutliches Verkaufsplus, weil nach und nach wieder mehr Autos verkauft werden konnten. Auch im mit Abstand wichtigsten Einzelmarkt China verkaufte Audi 2019 mit plus 4,1 Prozent mehr Autos. China stand bei Audi für mehr als jedes dritte ausgelieferte Fahrzeug.

Weiter hinterher hinkt Audi jedoch hinter den Premiumrivalen Mercedes-Benz aus dem Hause Daimler . Mercedes verkaufte im vergangenen Jahr mit 2,34 Millionen Pkw fast 500 000 Autos mehr als Audi. BMW hat noch keine detaillierten Zahlen für die Stammmarke genannt, lag nach dem November aber bereits ebenfalls deutlich vor den Ingolstädtern./men/jha/

(AWP)

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Volkswagen schickt Autofahrer

Volkswagen schickt Autofahrer ins 'digitale Einkaufszentrum'

(Ausführliche Fassung) - Das Auto als rollender App-Store: Kunden des VW-Konzerns sollen ihren Wagen in Zukunft mit einem "digitalen Einkaufszentrum" vernetzen und wichtige Funktionen wie Updates der Fahrzeug-Software von überall aus erledigen können. Dazu wollen die Wolfsburger das Stuttgarter Unternehmen Diconium jetzt vollständig unter ihr Dach holen. Der Schritt hat auch für den internen Wandel des Autoherstellers eine hohe Bedeutung: Die VW-Gruppe sucht immer mehr IT-Experten und will Anwendungen zunehmend selbst entwickeln.

10.01.2020 10:35

"Es gibt künftig nur noch eine Kern-App, mit der der Kunde auf alle Services zugreifen kann", erklärt Kernmarken-Vertriebschef Jürgen Stackmann. Über die Nutzer-ID würden Auto, Händler und Hersteller zusammengebracht. Geplant sind auch Dienste zum Bezahlen beim Parken, Tanken und Aufladen oder für Multimedia-Streaming. In den Aufbau der nötigen Online-Infrastruktur und die Integration von Diconium steckt VW nach dpa-Informationen eine dreistellige Millionensumme. Dazu wird der bisher 49-prozentige Anteil an der Firma aus Baden-Württemberg auf 100 Prozent aufgestockt. Kartellbehörden müssen noch zustimmen.

Dienste wie Carsharing (WeShare) oder der Volkswagen-Shuttle-Service Moia bleiben zunächst zwar eigenständige Angebote. "Aber das "Einkaufszentrum" ist ein modulares System, wir schalten es Schritt für Schritt frei", sagte Stackmann - erst einmal in Europa.

Diconium hat derzeit knapp 1100 Beschäftigte. Laut Mitgründer Andreas Schwend bleibt die eigene Marke bestehen: "Die Aktivitäten werden innerhalb der Car-Software-Organisation von VW weiterbetrieben." Auch mit anderen Kunden liefen Projekte, der angestrebte Umsatzanteil aus den Aktivitäten bei Volkswagen liege bei 50 bis 60 Prozent.

Der weltgrösste Autobauer hatte zum Jahresbeginn eine Software-Einheit gestartet, die die Kompetenzen in der Fahrzeug-IT bündeln soll. Bis 2025 will VW über externe Übernahmen, Neueinstellungen und Fachleute aus den eigenen Marken mehr als 10 000 Experten in dem Bereich haben. Digitalvorstand Christian Senger sieht Diconium dabei als "nächsten konsequenten Schritt. Der Schwerpunkt liegt hier auf Schnittstellen zwischen Software und Handel." Auch das Stuttgarter Gründer-Team bleibe im Unternehmen, so solle die Firmenkultur erhalten werden.

Die niedergelassenen Händler habe man frühzeitig eingebunden. Klar sei, dass neben digitaler Kommunikation persönliche Kontakte in den Autohäusern wichtig sind. "Wir stellen fest, dass Automobilunternehmen ohne festen Vertrieb im Volumengeschäft in Schwierigkeiten kommen können", sagte Senger. Doch parallel seien Digitalplattformen für das Auto als "eine der letzten unerschlossenen Datendomänen" nötig. Zu einem E-Auto-Prototypen des japanischen Elektronikriesen Sony auf der Technikmesse CES in Las Vegas meinte der Manager: "Es werden sicher noch mehr Player auftreten." Beim Ausbau seiner Cloud-Dienste arbeitet VW auch mit Microsoft zusammen.

Steffen Hahn, Geschäftsführer einer grossen Händlergruppe für die VW-Konzernmarken, erklärte: "Wir begrüssen es grundsätzlich, dass der Hersteller in Richtung Digitalisierung denkt. Denn viele Prozesse, die online darstellbar sind, bieten Vorteile für uns und unsere Kunden." Es gehe um eine Kombination online/offline. Ersetzen lasse sich der klassische Handel aber nicht - vor allem in der Beratung./jap/DP/mis

(AWP)

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Hapag-Lloyd denkt über neue

Hapag-Lloyd denkt über neue Grossschiffe nach

Die Hamburger Linienreederei Hapag-Lloyd erwägt den Kauf von neuen Containerschiffen in der Klasse von mehr als 20 000 Containern Tragfähigkeit. "Unsere Flotte sollte aus grossen, mittelgrossen, mittleren und kleineren Schiffen bestehen", sagte Rolf Habben Jansen, Vorstandschef der grössten deutschen Reederei, am Donnerstagabend in Hamburg. Hapag-Lloyd betreibe bei einer Gesamtflotte von rund 230 Schiffen nur sechs Grossschiffe, die aus einer Fusion stammen. Da sei es naheliegend, auf zwölf Schiffe aufzustocken, die für einen vollen wöchentlichen Containerdienst zwischen Europa und Asien erforderlich seien. Entscheidungen seien aber noch nicht getroffen. Habben Jansen würde gern Schiffe bestellen, die mit flüssigem Erdgas LNG betrieben werden - "wenn es wirtschaftlich machbar ist".

10.01.2020 10:31

Die vorgeschriebene Umstellung der Flotte auf schwefelarmen Antrieb sei zum Jahresbeginn technisch weitgehend problemlos über die Bühne gegangen. Die Verfügbarkeit von schwefelarmem Dieselkraftstoff sei für eine Reederei wie Hapag-Lloyd kein Problem, auch wenn an anderen Stellen in der internationalen Schifffahrt vielleicht Engpässe auftreten könnten. Die Kosten seien allerdings hoch. Der Preisunterschied zwischen dem bisher verwendeten Schweröl und dem neuen Kraftstoff betrage um die 300 Dollar je Tonne, unter starken Schwankungen. Die Mehrkosten für Hapag-Lloyd beliefen sich damit auf mehr als eine Milliarde Dollar.

"Alle Reedereien müssen das weiterleiten an ihre Kunden, sonst kann das nicht funktionieren", sagte Habben Jansen. Die Umstellung werde zumindest im ersten Halbjahr das Ergebnis von Hapag-Lloyd belasten, da sie im Markt noch ruckelig verlaufe und sich erst einspielen müsse. Insgesamt sei jedoch das vergangene Jahr zufriedenstellend verlaufen und auch für das kommende Jahr sei er zuversichtlich für ein steigendes Transportvolumen./egi/DP/mis

(AWP)

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VW federt China-Schwäche mit

VW federt China-Schwäche mit SUVs ab - Nutzfahrzeuge leicht im Minus

(Ausführliche Fassung) - Dank einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Stadtgeländewagen (SUVs) hat Volkswagen im vergangenen Jahr in China trotz der allgemeinen Marktschwäche im Land zugelegt. Insgesamt wurden von der Kernmarke VW inklusive der neuen Billigmarke Jetta 3,16 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert - 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies teilte der Dax -Konzern am Freitag in Peking mit.

10.01.2020 13:29

Laut Daten des Branchenverbands PCA (Passenger Car Association) ist hingegen der zuvor jahrzehntelang nur nach oben zeigende Gesamtmarkt für Pkw in China 2019 zum zweiten Mal nacheinander geschrumpft. Die Volksrepublik ist wichtigster Einzelmarkt der deutschen Autobauer.

Vor allem die SUV-Verkäufe zogen bei VW mit einem Plus von 81,6 Prozent auf 812 500 Stück deutlich an. Das waren 26 Prozent des Gesamtabsatzes der Marke VW. Der Hersteller profitierte dabei auch von der Markteinführung von Modellen wie dem T-Cross und dem Teramont X. Auch die Nachfrage nach Mittelklassewagen sei weiterhin hoch gewesen. Der Konzern bleibe Spitzenreiter im chinesischen Markt.

Auch die leichten Nutzfahrzeuge von VW mit Hauptsitz in Hannover meldeten am Freitag Auslieferungszahlen für 2019. Hier sank die Gesamtmenge weltweit um 1,6 Prozent auf 491 600 Wagen. Auf dem deutschen Heimatmarkt nahm sie um 0,8 Prozent ab, in Asien und im Pazifik-Raum war das Minus deutlich grösser (13,4 Prozent). Besser lief es in Westeuropa (+0,5 Prozent) und Osteuropa (+8,8 Prozent).

Bei der spanischen VW-Tochter Seat gab es im vorigen Jahr deutliche Zuwächse. Die Marke nannte ein Plus bei den Neuzulassungen um insgesamt 10,9 Prozent auf zuletzt 574 100 Autos. Auch hier spielten Verkäufe von SUV-Modellen wie Arona, Ateca oder Tarraco eine zentrale Rolle - ihr Anteil an den Seat-Verkäufen lag bei über 44 Prozent./jap/DP/mis

(AWP)

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Autonation Deutschland könnte

Autonation Deutschland könnte 410'000 Jobs durch Tesla & Co verlieren

Stellt Deutschland nicht bald selbst Elektroautos und Batterien im grossen Stil her, hat dies enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

13.01.2020 06:43

Durch die Umstellung auf Elektromobilität sind in Deutschland einem Zeitungsbericht zufolge bis 2030 bis zu 410'000 Arbeitsplätze gefährdet. Allein in der Produktion von Motoren und Getrieben könnten 88'000 Stellen wegfallen, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen Bericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM).

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnte dem Bericht zufolge aber vor Schwarzmalerei. Das Horrorszenario von 410'000 Jobverlusten basiere auf der Annahme, dass es bis 2030 nur in geringem Umfang E-Autos und Batteriezellen aus deutscher Produktion geben werde, sagte VDA-Geschäftsführer Kurt-Christian Scheel der Zeitung.

Das sei ein unrealistisches Extremszenario, das so nicht eintreten werde. 

(Reuters/cash)

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Volkswagen: Kernmarke VW

Volkswagen: Kernmarke VW kriegt mit Schlusspurt im Dezember die Kurve

(Ausführliche Fassung) - Der Autobauer Volkswagen hat bei seiner Marke VW vor allem in Asien und Europa im letzten Jahresmonat die Verkaufsbilanz aufpoliert. Lagen die Wolfsburger noch bis einschliesslich November bei den weltweiten Auslieferungen hinter dem Vorjahreszeitraum zurück, so sorgte im Dezember vor allem China mit einem kräftigen Plus für eine weitere Steigerung. Insgesamt lieferte die Marke mit dem blauen VW-Logo im Gesamtjahr 6,28 Millionen Fahrzeuge aus und damit 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Montag in Wolfsburg mitteilte.

13.01.2020 07:16

Markenvertriebschef Jürgen Stackmann hatte im Interview bereits dem "Handelsblatt" (Montag) verraten, dass es trotz des für Massenhersteller schwächer laufenden chinesischen Marktes erneut einen Rekord für die Marke gegeben hat. Im Dezember lieferte VW 615 200 Autos aus, ein Plus von 13,8 Prozent. In China erzielte VW ein Plus von 22,2 Prozent im Schlussmonat. Bei der Marke stand das Land 2019 für die Hälfte aller verkauften Autos. Volkswagen China hatte seine Verkaufszahlen bereits Ende vergangener Woche vorgelegt. Auch in Europa und Deutschland stand im Dezember gegenüber dem schwachen Vorjahresmonat ein deutliches Plus, auch weil vor einem Jahr der neue Abgas- und Verbrauchstest WLTP die Modellverfügbarkeit spürbar eingeschränkt hatte.

"In 2019 haben wir unsere globale Marktposition durch deutliche Marktanteilsgewinne signifikant ausgebaut", sagte Stackmann laut Mitteilung. Im "Handelsblatt" bezifferte er den weltweiten Marktanteil auf knappe 8 Prozent. Den Anteil von Stadtgeländewagen am Verkauf schraubte VW deutlich in die Höhe, laut Stackmann waren rund 30 Prozent aller verkauften Wagen ein SUV - gegenüber 2018 sei das eine Steigerung von etwa zehn Prozentpunkten.

Auch bei elektrisch angetriebenen Autos macht VW Fortschritte. 80 000 Elektroautos verkaufte VW 2019, rund 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Gut die Hälfte davon waren rein elektrisch betrieben. In diesem Jahr muss VW in Europa noch spürbar mehr Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb verkaufen, sollen die schärferen CO2-Emissionsgrenzen der EU eingehalten werden. Ansonsten drohen mitunter milliardenschwere Strafzahlungen. Der bei VW fürs Tagesgeschäft verantwortliche Markenmanager Ralf Brandstätter setzt dabei vor allem auf den vollelektrischen ID3, der Elektromobilität massentauglich machen und ab Sommer an die Kunden ausgeliefert werden soll./men/he

(AWP)

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Ein Ex-Zulieferer wirft dem

Ein Ex-Zulieferer wirft dem VW-Konzern Machtmissbrauch vor

Der Autozulieferer Prevent schlägt im Streit mit seinem früheren Kunden Volkswagen schärfere Töne an.

12.01.2020 14:40

Die Unternehmensgruppe mit bosnischen Wurzeln, die seit mehr als drei Jahren mit dem Autobauer über Kreuz liegt, will die von den Wolfsburgern eingereichte Millionenklage für eine Art General-Abrechnung nutzen. "Der eigentliche Prozess Prevent-VW findet jetzt statt", sagte Geschäftsführer Barbaros Arslan der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview.

"Alles bisher war nur ein Vorspiel." Prevent will im Zuge der bevorstehenden Prozesse Fakten auf den Tisch legen, die aus ihrer Sicht zum Bruch der Geschäftsbeziehungen führten.

Es geht um hunderte Millionen

Volkswagen fordert wegen Produktionsausfällen und Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen mit Prevent vor Gerichten mehr als 100 Millionen Euro Schadensersatz. Eine erste Klage für Ansprüche der Tochter Skoda hatte der Autobauer nach eigenen Angaben kurz vor Jahresende beim Landgericht Braunschweig eingereicht. Für die übrigen Marken des Konzerns soll das Oberlandesgericht Dresden klären, welche Gerichte für weitere Schadensersatz-Klagen zuständig seien.

Prevent wirft dem weltgrössten Autokonzern Machtmissbrauch vor. Die aus zahlreichen Unternehmen bestehende Gruppe hatte VW schon im November wegen ähnlicher Vorwürfe in den USA auf Schadensersatz in Höhe von 750 Millionen Dollar verklagt. In einem beim Bezirksgericht in Detroit eingereichten Schriftsatz werfen die Anwälte Volkswagen vor, in den USA grössere Zulieferer wie Prevent an der Übernahme kleinerer Wettbewerber gehindert zu haben.

«VW wollte Prevent aus dem Geschäft drängen»

Arslan widersprach der Darstellung, die Zulieferer ES Guss und Car Trim hätten im August 2016 kurz nach der Übernahme durch Prevent die Belieferung von Volkswagen mit Sitzteilen und Getriebegehäusen eingestellt, um höhere Preise durchzusetzen. Hintergrund sei vielmehr, dass VW den Einfluss von Prevent habe zurückdrängen wollte.

"Der Lieferstopp war nicht angelegt, um höhere Preise durchzusetzen, sondern um sich dagegen zu wehren, dass VW Prevent aus dem Geschäft drängen wollte." Volkswagen habe die Übernahme von Car Trim zum Anlass genommen, um gegen Prevent vorzugehen. Die Wolfsburger wollten nicht zulassen, dass ein anderes Unternehmen Lieferanten aus ihrem Einflusbereich ohne ihre Zustimmung kaufe. "Jetzt kommen wir an den Punkt, an dem die Frage geklärt wird, ob ein Unternehmen von der Grösse wie Volkswagen eigene Gesetzmässigkeiten in die Welt setzen und mit Zulieferern nach Belieben umgehen kann", sagte Arslan. Er kündigte an, das europäische Kartellamt einzuschalten.

Die Gruppe, hinter der die bosnisch-stämmige Unternehmerfamilie Hastor steht, wirft dem grösseren Konzern vor, die Lieferanten auszunutzen. "Da haben wir nicht mitgemacht. Die Wertschöpfung erfolgt bei uns, wir tragen das ganze Marktrisiko." Wenn Schwankungen in der Nachfrage aufträten, erhöhe der Abnehmer den Preisdruck auf seine Zulieferer. Das gehe allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. "Wir sind so aufgestellt, dass sich jedes Produkt lohnen muss."

VW äussert sich nicht zu Summe

VW habe seinerzeit einen dreistelligen Millionenbetrag in die Hand genommen, um andere Lieferanten aufzubauen und so unabhängiger von Prevent zu werden, sagte Arslan zu Reuters. VW äusserte sich nicht zu der Summe. "Wir machen die uns zugefügten Schäden in einer mittlerweile eingereichten Klage geltend", erklärte ein Sprecher.

Dazu gehörten auch Kosten für den Aufbau von anderen Lieferanten. "Selbstverständlich haben wir uns alternative Lieferanten aufgebaut, um eine Abhängigkeit und weitere drohende Drucksituationen durch die Prevent-Gesellschaften zu verhindern."

(Reuters)

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Umrüstung von 5,3 Millionen

Umrüstung von 5,3 Millionen Diesel mit neuer Software geschafft

Die von den deutschen Autobauern zugesagte Umrüstung von 5,3 Millionen älteren Diesel-Fahrzeugen mit einer besseren Abgas-Software ist nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums geschafft - allerdings mit etwa einem Jahr Verspätung. Dadurch wird der Schadstoffausstoss zudem stärker verringert als zunächst angestrebt, wie das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mitteilte. Laut Untersuchungen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) würden die Stickoxid-Emissionen (NOx) im Realbetrieb nunmehr um bis zu 60 Prozent gesenkt.

14.01.2020 12:24

Beim "Dieselgipfel" von Politik und Branche 2017 hatten die deutschen Autobauer Software-Updates bei 5,3 Millionen Wagen zugesagt - allerdings schon bis Ende 2018. Sie hatten damit eine Senkung des Schadstoffausstosses um durchschnittlich 25 bis 30 Prozent angepeilt.

Darüber hinaus war im Sommer 2018 angekündigt geworden, dass eine Million Diesel zusätzlich neue Software bekommen sollen - also insgesamt 6,3 Millionen Fahrzeuge. Genaue Zahlen zu diesen Autos nannte das Ministerium nicht. Das KBA und die Industrie arbeiteten nun "mit Hochdruck" an der Freigabe der zusätzlichen Updates./sam/hoe/ted/DP/jha

(AWP)

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VW-Konzern legt 2019 bei

VW-Konzern legt 2019 bei Verkäufen doch noch einmal zu

Der VW -Konzern hat bei seinen Verkäufen 2019 doch noch einmal zugelegt - und könnte damit als weltgrösster Autobauer den Rivalen Toyota auf Abstand halten. Nach Angaben vom Dienstag lieferte die Volkswagen -Gruppe im vergangenen Jahr mehr als 10,97 Millionen Fahrzeuge aus. Das entsprach einem leichten Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zu 2018.

14.01.2020 11:47

Im Herbst hatten die Wolfsburger noch erwartet, dass der Wert stagnieren würde - in manchen Regionen schwächte sich die Autonachfrage zuletzt ab. Vorstandschef Herbert Diess hatte auf einer Investorenveranstaltung jüngst aber bereits verraten, dass es doch zu einem leichten Plus gereicht hat. Bei der Kernmarke VW Pkw hatte vor allem ein gutes China-Geschäft zum Jahresende eine Aufholjagd gebracht, in der Summe stand hier eine Zunahme der Auslieferungen um 0,5 Prozent auf 6,28 Millionen Wagen.

Bei den Töchtern Porsche (+9,6 Prozent) und Seat (+10,9 Prozent) waren die Zuwächse im abgelaufenen Jahr deutlich grösser. Audi gelang eine Steigerung um 1,8 Prozent auf knapp 1,85 Millionen ausgelieferte Autos. Schwächer liefen die Geschäfte bei Skoda (-0,9 Prozent) und den leichten Nutzfahrzeugen (-1,6 Prozent). Auch die schweren Laster und Busse von MAN /Scania wurden in die Absatzstatistik einbezogen.

Ein Schwerpunkt im neuen Jahr ist der Start des reinen E-Autos ID3. 2019 habe das Interesse der Kunden an elektrifizierten Fahrzeugen aus dem Konzern um etwa 80 Prozent auf über 140 000 Stück zugenommen. Erst in den kommenden Jahren soll daraus ein Massengeschäft werden.

Auf dem deutschen Heimatmarkt hat der VW-Konzern insgesamt 6,2 Prozent mehr Autos verkauft, in ganz Westeuropa lag das Plus bei 4,6 Prozent. Die Region Asien-Pazifik schnitt unterm Strich etwas schlechter ab als 2018 - allerdings hat sich der Hersteller im wichtigsten Markt China gegen den Trend noch einmal um 0,6 Prozent verbessert. Auch der Marktanteil in der Volksrepublik habe weiter zugelegt. In den USA betrug die Steigerung der Verkäufe 2,5 Prozent.

Das neue Jahr birgt jedoch auch für Volkswagen Unsicherheiten - die Wirtschaftskraft hatte in vielen Ländern nachgelassen, gleichzeitig sind für den Hochlauf der E-Mobilität enorme Investitionen geplant. Vorstandschef Herbert Diess hatte im Dezember gewarnt: "Konjunkturell verdichten sich die Alarmsignale aus China und den USA." Auch 2018 war die VW-Gruppe - gemessen an den Auslieferungen - der grösste Autokonzern der Welt gewesen. Toyota lag mit 10,59 Millionen auf Platz zwei, Zahlen für 2019 liegen von den Japanern noch nicht vor./jap/DP/men

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VW-Chef Diess zum Wandel der

VW-Chef Diess zum Wandel der Autobranche: 'Sturm geht jetzt erst los'

VW -Chef Herbert Diess hat die Manager seines Konzerns davor gewarnt, sich angesichts des massiven Umbruchs in der Autobranche auf den derzeit noch guten Zahlen auszuruhen. "Alles in allem: Gute Entwicklungen", meinte er am Donnerstag in einer Rede vor Führungskräften zur aktuellen Lage bei Volkswagen . "Aber zur Ehrlichkeit gehört auch: Der Sturm geht jetzt erst los."

16.01.2020 14:46

Entscheidend sei, dass der Wandel vom reinen Autohersteller zum Anbieter vernetzter Fahrzeuge allen bewusst werde. "Sind wir schon gut genug vorbereitet auf das, was da kommt?", fragte Diess. "2020 wird zeigen, wie wetterfest, agil, reaktionsfähig wir geworden sind."

Der US-Elektroautobauer Tesla habe inzwischen fast den gleichen Börsenwert wie Volkswagen. "Das Auto wird das wichtigste "Mobile Device"", betonte der VW-Chef. "Wenn wir das sehen, dann verstehen wir auch, warum Tesla aus Sicht der Analysten so wertvoll ist. (...) Sind wir schnell genug? Die ehrliche Antwort lautet: Vielleicht, aber es wird immer kritischer. Wenn wir in unserem jetzigen Tempo weitermachen, wird es sogar sehr eng." Diess zog eine Parallele zum ehemaligen finnischen Handy-Hersteller Nokia , der lange geglaubt habe, neue Produkt- und Nachfragetrends ignorieren zu können.

"Die Zeit klassischer Automobilhersteller ist vorbei", meinte Diess. "Die Zukunft von Volkswagen liegt im digitalen Tech-Konzern - und nur da. Und wir werden ein zusätzliches Aufholprogramm brauchen, um alles Potenzial im Konzern dafür zu mobilisieren."/jap/DP/eas

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Chinesischer

Chinesischer Batteriehersteller verhandelt mit VW über Kooperation

Der chinesische Batteriehersteller Guoxuan hat Verhandlungen mit Volkswagen über eine strategische Zusammenarbeit bestätigt. Es soll um Technologie, Produkte und Kapital gehen, hiess es am Montag in einer Mitteilung. Beide Seiten hätten bislang aber noch keine Einigung auf eine spezifische Kooperation, deren Methoden und Inhalte sowie Preise und andere Aspekte erzielt.

20.01.2020 08:03

Auch sei noch kein wesentliches bindendes Abkommen, noch keine Verpflichtung oder andere Regelung für die Zusammenarbeit unterschrieben worden. "Es herrscht bedeutende Unsicherheit über die genannten Angelegenheiten", hiess es in der Erklärung zu Medienberichten, wonach Volkswagen einen 20-prozentigen Anteil an Guoxuan erwerben und damit nach dem Gründer Li Zhen zweitgrösster Anteilseigner werden wolle.

Mit dem geplanten Ausbau seiner Elektrofahrzeuge auf dem grössten Automarkt in China muss sich Volkswagen auch um die Zulieferung von Batterien kümmern. Der 1998 gegründete, mittelgrosse Hersteller Guoxuan sitzt in Hefei in der Provinz Anhui, wo Volkswagen in einem Joint Venture mit dem chinesischen Autobauer JAC elektrische Autos bauen will./lw/DP/fba

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Kanada verhängt im

Kanada verhängt im 'Dieselgate'-Skandal Millionenstrafe gegen VW

Kanada hat wegen Verstössen gegen Umweltgesetze und Importvorschriften im "Dieselgate"-Skandal eine millionenschwere Strafe gegen den Volkswagen -Konzern verhängt. Dem deutschen Autobauer werden Geldbussen in Höhe von 196,5 Millionen kanadischen Dollar (135 Mio Euro) auferlegt, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch (Ortszeit) in Toronto mitteilte. Zuvor habe sich Volkswagen schuldig bekannt, Autos importiert zu haben, die nicht den zulässigen Abgasstandards entsprachen. Der Hersteller habe zugegeben, gegen Umweltgesetze verstossen und irreführende Angaben gemacht zu haben.

23.01.2020 06:31

Volkswagen teilte in einem Statement mit, dass das Unternehmen bei der Untersuchung der Behörden umfassend kooperiert habe. Nach dem Schuldeingeständnis und der Einigung mit der Staatsanwaltschaft seien alle Klagepunkte beigelegt. Der Beschluss erkenne die umfassenden Massnahmen an, die Volkswagen in Kanada zur Wiedergutmachung und zur Stärkung seiner weltweiten Compliance-Richtlinien ergriffen habe. Mit der Zahlung des Konzerns würden Umweltprojekte in Kanada unterstützt.

Kanadas Regierung hatte im Dezember Anklage gegen VW erhoben und den Konzern beschuldigt, zwischen Anfang 2008 und Ende 2015 fast 128 000 Fahrzeuge mit illegaler Abgastechnik zur Manipulation von Emissionswerten eingeführt zu haben. VW war in dem Land in den vergangenen Jahren schon mit Klagen von Dieselbesitzern konfrontiert gewesen und hat dort bereits mehr als zwei Milliarden kanadische Dollar für Entschädigungen aufgewandt. Die Klage der Regierung folgte nach vierjährigen Untersuchungen des Umweltministeriums.

VW hatte im September 2015 auf Druck von US-Umweltbehörden eingeräumt, in grossem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Durch sogenannte Abschalteinrichtungen ("Defeat Devices") wurden die Stickoxid-Messwerte auf dem Prüfstand nach unten frisiert. Weltweit betraf die Affäre laut damaligen Unternehmensangaben rund elf Millionen Dieselautos. Wegen des "Dieselgate"-Skandals hat der Konzern bereits mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten verbucht. Die rechtliche Aufarbeitung der Affäre dauert weiter an.

Bei den betroffenen Autos handelte es sich nicht nur um Fahrzeuge der Marke VW, sondern auch um Modelle der Töchter Porsche und Audi . In den USA gab der Konzern ebenfalls ein Schuldgeständnis vor Gericht ab. VW wurde dort nicht nur zivilrechtlich mit enormen Sanktionen belegt, sondern zahlte auch eine Milliardenstrafe wegen strafrechtlicher Vergehen. Gegen mehrere mutmasslich Verantwortliche - darunter Ex-Konzernchef Martin Winterkorn - liegen Strafanzeigen und Haftbefehle der US-Justizbehörden vor. Zwei frühere VW-Mitarbeiter wurden bereits zu jahrelangen Haft- und hohen Geldstrafen verurteilt./hbr/DP/zb

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Kreise: Volkswagen empfindet

Kreise: Volkswagen empfindet Gebote für MAN Energy Solutions als zu niedrig

Volkswagen ist Kreisen zufolge mit der Höhe der Gebote für seine Tochter MAN Energy Solutions unzufrieden. Der Autobauer habe seit dem letzten Jahr bilaterale Gespräche mit möglichen Käufern wie Cummins über den Erwerb des Grossmotorenbauers geführt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Wettbewerber wie Mitsubishi Industries hätten davor ebenfalls Interesse gezeigt.

24.01.2020 06:37

Volkswagen werde an der Sparte möglicherweise festhalten bis bessere Angebote einträfen. Der Autobauer wollte sich dem Bericht zufolge nicht zu der Angelegenheit äussern, Cummins und Mitsubishi Industries waren zunächst nicht zu erreichen.

An der Börse sorgten die Neuigkeiten aber nicht für lange Gesichter. Im Gegenteil: Zum Schluss des Geschäfts auf der Handelsplattform Tradegate lag der Aktienkurs von Volkswagen knapp ein Prozent über der letzten Notierung im Xetra-Hauptgeschäft./he

(AWP)

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VW-Vorstand: ID.3-Start für

VW-Vorstand: ID.3-Start für Sommer steht - Digitalvertrieb mit Handel

VW -Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann sieht den Start des neuen Elektroautos ID.3 im Sommer trotz der Verzögerungen beim Software-System nicht in Gefahr. "Wir sind uns sicher, dass wir das über den Fahrplan im Sommer hinbekommen", sagte Stackmann in Wolfsburg. Dort informiert Volkswagen derzeit Händler und Importeure aus aller Welt über die wichtigsten Projekte 2020. Dazu gehört auch der Golf 8.

29.01.2020 06:32

Der ID.3 sei ein Vorhaben mit einer Komplexität, "die wir so als Organisation nicht kannten", meinte Stackmann. VW hatte im Dezember erklärt, man benötige etwas mehr Zeit für die Software-Ausstattung des vollelektrischen Modells. Die Produktionsziele seien aber nicht gefährdet. In Zwickau sollen 2020 rund 100 000 Fahrzeuge auf der Basis des neuen Modularen Elektrobaukastens (MEB) gefertigt werden.

Beim Golf 8 hatte Volkswagen anfangs nicht alle Ausstattungsvarianten anbieten können. "Ich bin sehr froh, dass wir die Software-Releases jetzt haben", sagte Stackmann. Die Auslieferungen an einige Händler seien "in den ersten Wochen nicht perfekt gelaufen. Jetzt geht es mit Vollgas in den Markt. Der Golf ist jetzt im Plan." Bei einigen Niederlassungen werde es eine "Nachpremiere" des Modells geben.

VW will seine Vertragshändler schrittweise auch in ein digitales E-Commerce-System integrieren, das Schnittstellen zu den Kunden schaffen soll. Dazu plant der Konzern unter anderem die Übernahme des spezialisierten Unternehmens Diconium. Eine Digitalstrategie für den Vertrieb sei "elementarer Bestandteil", sagte Stackmann. Jeder Kunde solle künftig über seine Nutzer-ID Angebote wahrnehmen können.

Das Konzept werde "abgestimmt mit dem Handel" eingeführt. Dabei blieben VW-Vertretungen vor Ort wichtige Anlaufstellen für Kunden. Es gehe um ein "Miteinander statt Gegeneinander" von Konzern und Handel.

Die Online-Infrastrukturen für Volkswagens geplantes "digitales Einkaufszentrum" - es soll auch Bezahlmöglichkeiten fürs Tanken und Laden oder für Multimedia-Apps im Auto umfassen - werden zunächst in Europa aufgebaut. Später sollen auch Händler in Übersee teilnehmen./jap/DP/zb

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VW-Tochter Traton will US-Lkw

VW-Tochter Traton will US-Lkw-Hersteller komplett übernehmen

Die Volkswagen -Tochter (VW ) Traton will sich den Rest des US-Lkw-Herstellers Navistar einverleiben. Dem Verwaltungsrat der Amerikaner sei ein Vorschlag zum Kauf der noch nicht von Traton gehaltenen Aktien für 35 US-Dollar je Anteilschein gemacht worden, teilten die Deutschen am späten Donnerstagabend in München mit. Insgesamt müsste Traton damit 2,9 Milliarden Dollar auf den Tisch legen. VW hält bereits 16,8 Prozent an dem Lkw-Hersteller.

31.01.2020 06:42

Der Vorschlag stehe insbesondere unter dem Vorbehalt, dass sich Traton und Navistar auf den Abschluss eines Zusammenschlussvertrages einigten, eine zufriedenstellende Buchprüfung durchgeführt werde und die Gremien beider Unternehmen sowie der Verwaltungsrat und die Aktionärsversammlung von Navistar der Vereinbarung zustimmten.

Navistar bestätigte den Erhalt des Angebots. Der Verwaltungsrat werde zusammen mit seinen Finanz- und Rechtsberatern den Vorschlag vor dem Hintergrund der eigenen strategischen Vorstellungen sorgfältig prüfen, hiess es in einer wenig später in Lisle verbreiteten Mitteilung. Navistar riet seinen Aktionären, zunächst nichts zu unternehmen.

Es gebe keine Sicherheit, das Verhandlungen über den Vorschlag stattfänden, hiess es weiter. Auch im Falle von entsprechenden Gesprächen gebe es keine Gewissheit über eine Einigung. Weitere Aussagen wollte Navistar erst tätigen, wenn dies angemessen sei oder eine formale Vereinbarung erreicht wurde.

Anleger zeigten sich euphorisch. Die Navistar-Aktie legte im nachbörslichen US-Handel zuletzt um fast 50 Prozent auf 36,02 Dollar zu. Offensichtlich rechnet der Markt mit einer Ablehnung des Angebots und einer Aufstockung des Preises - oder mit einer Gegenofferte./he

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Volkswagen investiert

Volkswagen investiert Hunderte Millionen US-Dollar in argentinische Werke

Der Volkswagen -Konzern investiert in Argentinien rund 800 Millionen US-Dollar (720 Mio Euro) unter anderem in den Bau eines neuen SUV-Modells für Lateinamerika. VW will den neuen Stadtgeländewagen Tarek im Werk in Pacheco bauen und steckt dafür rund 650 Millionen Dollar in die Anlagen am Standort, wie das Unternehmen am Montag nach einem Treffen von VW-Markenproduktionsvorstand Andreas Tostmann und Lateinamerika-Chef Pablo Di Si mit dem argentinischen Präsidenten Alberto Fernandez in Berlin mitteilte. Weitere 150 Millionen Dollar sollen in die Produktion eines neuen Getriebes für den europäischen Markt im Werk in Cordoba fliessen.

03.02.2020 19:52

Der argentinische Präsident ist derzeit für ein Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die seit Mitte Dezember amtierende Regierung in Buenos Aires kämpft gegen eine Wirtschaftskrise mit hoher Verschuldung und Inflation. Volkswagen ist seit 40 Jahren in dem Land vertreten und beschäftigt dort mehr als 5000 Mitarbeiter. VW sieht sich in dem Land als Marktführer./men/fba

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Porsche-Chef: Aktuell keine

Porsche-Chef: Aktuell keine Pläne für Entlassungen beim Sportwagenbauer

Bei der Volkswagen -Tochter Porsche gibt es derzeit keine Pläne für Entlassungen von Mitarbeitern. "Wir haben nicht die Absicht, in den nächsten Jahren betriebsbedingt zu kündigen", sagte Porsche-Chef Oliver Blume der "Bild am Sonntag". "Wir gehen gerade in Gespräche, bei denen es um eine Arbeitsplatzsicherung für die nächsten Jahre geht."

01.03.2020 17:31

Mit den neuen Elektro-Autos habe man Chancen erschlossen und am Stammsitz in Zuffenhausen 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen. "2025 könnten rund 50 Prozent aller Porsche mit einem elektrischen oder Hybridantrieb verkauft werden", sagte Blume.

Gleichzeitig werde es beim Sportwagenhersteller immer Verbrennermotoren geben - besonders den 911er. Nächste Woche stellt Porsche den schnellsten 911er Turbo aller Zeiten vor - mit 650 PS beschleunigt er innerhalb von 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Auf die Frage, ob ein Tempolimit nicht gut für die Umwelt sei, sagte Blume der Zeitung, es gebe effektivere Massnahmen, etwa effizientere Verbrennermotoren. Zudem könne man mit den E-Fahrzeugen von Porsche emissionsfrei unterwegs sein. "Das hätte man dem Sportwagenhersteller Porsche noch vor einigen Jahren nicht zugetraut."/axa/DP/mis

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Höherer Bonus an VW

Höherer Bonus an VW-Tarifbeschäftigte - 4950 Euro fürs Jahr 2019

Für das vergangene Geschäftsjahr bekommen die rund 100 000 Tarifbeschäftigten von Volkswagen erneut einen höheren Bonus. Die Prämie soll von 4750 auf 4950 Euro zulegen. Das ist ein Plus von etwa 4 Prozent, nachdem für 2018 noch 16 Prozent mehr gezahlt worden waren als im Vorjahr. Der Betriebsrat informierte die Belegschaft der VW AG am Mittwoch in der Hauszeitschrift "Mitbestimmen" über das Ergebnis seiner Verhandlungen mit dem Management.

11.03.2020 12:45

Betriebsratschef Bernd Osterloh meinte, die Beschäftigten hätten sich die Erfolgsbeteiligung wegen ihres "hochflexiblen" Engagements verdient. So habe zum Beispiel der Fertigungsbeginn beim neuen Golf 8 eine "Kraftanstrengung" bedeutet, auch "schwankende Fahrweisen und Verwirbelungen in der Produktion" seien nicht einfach gewesen.

Am Ende sei es der Belegschaft jedoch gelungen, "erfolgreich die vereinbarten Produktivitätssteigerungen" umzusetzen. Personalvorstand und Arbeitsdirektor Gunnar Kilian erklärte in der Zeitschrift, das "Erfolgsjahr 2019" werde von der Prämie gut abgebildet. Gleichzeitig dämpfte er aber die weiteren Erwartungen - auch angesichts des Umbruchs in der Autoindustrie: "Die Bäume wachsen nicht in den Himmel." Und: "Nicht nur, aber auch wegen Corona steht die Wirtschaft und damit auch Volkswagen vor einem sehr herausfordernden Jahr."/jap/DP/jha

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Volkswagen Slovakia stoppt

Volkswagen Slovakia stoppt Produktion wegen Coronavirus-Risiko

Der Autohersteller Volkswagen hat sich entschieden, die Produktion in allen drei Werken in der Slowakei vorübergehend stillzulegen. Das bestätigte die Sprecherin von Volkswagen Slovakia, Lucia Kovarovic Makayova, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Firmenleitung wolle damit die Mitarbeiter vor einem Infektionsrisiko schützen und einen Beitrag zur Verlangsamung der Coronavirus-Ausbreitung leisten. "Den Konzern um eine Unterbrechung der Produktion zu ersuchen, betrachten wir unter den aktuellen Umständen als die verantwortungsvollste Lösung", erklärte der Unternehmensvorstand in Bratislava.

16.03.2020 16:28

Am Montag waren die Standorte in Bratislava, Martin und Stupava zunächst noch in Betrieb geblieben. Dies sei notwendig gewesen, um eine schrittweise und geordnete Stilllegung der Produktion zu ermöglichen, begründete dies die Firma. Volkswagen Slovakia ist mit rund 15 000 Mitarbeitern der grösste private Arbeitgeber der Slowakei. Innerhalb des weltweiten Volkswagen-Konzerns nimmt vor allem der Standort Bratislava eine Schlüsselposition ein, weil dort Autos von fünf Marken des Konzerns zugleich hergestellt werden und das Werk bei Bedarf in der Lage ist, auch Produktionen anderer internationaler Standorte zu übernehmen./ct/DP/nas

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VW-Töchter Porsche und Scania

VW-Töchter Porsche und Scania stützen Konzern - Audi und VWN schwächeln

Der Volkswagen -Konzern kann sich im Tagesgeschäft weiter auf den Gewinnbringer Porsche stützen. Bei der Stuttgarter Sportwagentochter kletterte der Umsatz im Automobilgeschäft ohne Finanzdienstleistungen vergangenes Jahr um 10,1 Prozent auf 26,1 Milliarden Euro, das operative Ergebnis vor den Kosten für die Dieselaffäre stieg um 2,4 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Allerdings ging bei Porsche damit die hohe Umsatzrendite um 1,2 Prozentpunkte auf 16,2 Prozent zurück. Bei der Ingolstädter Tochter Audi fiel der operative Gewinn von bereinigt 4,7 auf 4,5 Milliarden Euro. Bei Audi läuft derzeit ein Sparprogramm, das bis zu 9500 wegfallende Stellen in Deutschland vorsieht. Der Umsatz von Audi sank von 59,2 Milliarden Euro auf 55,7 Milliarden, weil einige Vertriebsgesellschaften nun nicht mehr zu Audi gerechnet werden.

17.03.2020 07:53

Die Lkw-Tochter Scania verdiente 2019 ebenfalls deutlich mehr, das operative Ergebnis stieg um rund ein Viertel auf 1,5 Milliarden Euro. Scania gehört zur Lkw- und Bustochter Traton , die bereits vor einem schwierigeren neuen Jahr gewarnt hatte. Die Lkw-Märkte sind derzeit in Europa und Nordamerika - auch ohne die Coronavirus-Pandemie - auf dem absteigenden Ast. Der Lastwagenbauer MAN , der ebenfalls zu Traton gehört, konnte sein Ergebnis zwar von 332 Millionen Euro im Vorjahr auf 402 Millionen Euro steigern. Allerdings war das Vorjahr durch Kosten für den Umbau in Indien belastet. MAN spricht derzeit mit den Arbeitnehmern über einen "signifikanten" Stellenabbau. Laut unbestätigten Berichten des "Handelsblatts" könnten dem 6000 Jobs zum Opfer fallen.

Bei der Sparte für kleine VW-Nutzfahrzeuge VWN, die etwa den Transporter und den Caddy herstellt, schlugen Kosten für neue Produkte ins Kontor. Das operative Ergebnis sank von 780 auf 510 Millionen Euro, während der Umsatz von 11,9 auf 11,5 Milliarden Euro zurückging. Die Pkw-Töchter Skoda und Seat konnten sowohl Umsatz als auch Ergebnis teils deutlich steigern./men/stk

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Kurzarbeit wegen Corona-Krise

Kurzarbeit wegen Corona-Krise auch bei VW-Kernmarke

(Ausführliche Fassung) - Die wachsende Ansteckungsgefahr und die drastischen wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zwingen Volkswagen von Donnerstagabend an zur Schliessung der Werke in Deutschland. Auch in anderen Ländern Europas wird die Produktion der Kernmarke vorläufig unterbrochen, bei mehreren Töchtern wird dieser Schritt geplant oder ist bereits in Kraft. An den VW -Pkw-Standorten in der Bundesrepublik soll mit dem Ende der Spätschicht um 22.00 Uhr die Fertigung ruhen.

19.03.2020 20:39

Für die internen Zulieferfabriken gelte dies dann "teilweise" schon ebenfalls, erklärte Kernmarkengeschäftsführer Ralf Brandstätter - wie auch für die leichten Nutzfahrzeuge und den Sitzhersteller Sitech. Örtlich zieht sich das Herunterfahren bis in den Freitagnachmittag, wie aus Braunschweig zu hören war. Zunächst zehn Arbeitstage lang sollen keine Fahrzeuge oder Bauteile mehr hergestellt werden. In einer ersten Phase würden Überstunden abgebaut, wie Beschäftigte berichteten. Es gebe darüber hinaus auch Pläne für Kurzarbeit.

Im wichtigsten Markt China, wo die Pandemie ausgebrochen war, hatte VW schon zahlreiche Werke vom Netz nehmen müssen. Während sich die Lage dort wieder langsam stabilisiert, schlagen die Probleme jetzt voll auf die Heimatregion des weltgrössten Autokonzerns durch.

Vorgaben zum Gesundheitsschutz waren zuletzt nicht mehr vollständig einzuhalten, es gab auch positive Virus-Testergebnisse. "Die Verunsicherung in den Büros und an der Linie hatte in den letzten Tagen immer mehr zugenommen", sagte Brandstätter. "Das Gefühl der Unsicherheit wollten wir niemanden mehr zumuten." Zudem sackt die Auto-Nachfrage stark ab, VW droht eine teure Unterauslastung der Produktion. "Der europäische Automobilmarkt liegt derzeit am Boden."

Abbrechende Lieferketten führen ebenso zu Problemen, wenn Mitarbeiter von Lieferanten zu Hause bleiben müssen oder es in der Logistik hakt. "Natürlich hat uns auch die Teileversorgung Sorge bereitet", meinte Brandstätter. "Transitrouten sind teilweise geschlossen, bei einigen Zulieferern stehen die Betriebe still." So erklärte Continental , die eigene Produktion "vorübergehend teilweise auf null" zurückzusetzen.

Der Stopp bei VW gilt für den Stammsitz Wolfsburg, die Standorte Emden, Hannover, Osnabrück, Zwickau, Dresden und die Komponentenwerke Braunschweig, Salzgitter, Kassel, Chemnitz sowie die Sparte Sitech. In Spanien ist Pamplona, in Portugal Palmela betroffen. Im slowakischen Bratislava wird seit Dienstag nicht mehr gearbeitet.

Schliessungen gibt es bis zum Wochenende auch bei Audi in Ingolstadt und Neckarsulm sowie in Belgien, Ungarn und Mexiko. Bei Porsche bleiben das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen und das Werk in Leipzig von Samstag an für zunächst zwei Wochen dicht. Skoda hatte in Tschechien bereits am Mittwochabend die Fertigung heruntergefahren.

In Volkswagens US-Werk in Chattanooga, Tennessee, werden die Bänder von diesem Samstag an für zunächst eine Woche angehalten. Der Schritt erfolge, um die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten sicherzustellen, in der Fabrik würden zusätzliche sanitäre und Reinigungsmassnahmen vorgenommen. Alle Mitarbeiter sollen vorerst weiter voll bezahlt werden, hiess es in einem Statement von Werksleiter Tom du Plessis.

VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh sagte: "In Zeiten, in denen die Menschen nicht mehr auf Spielplätze, zu Konzerten, in die Kirche oder abends ins Restaurant dürfen - und auch keine Autos mehr kaufen und Volkswagen Zuliefererprobleme hat -, da kann die Produktion nicht einfach weiterlaufen, als wäre nichts passiert." Die finanziellen Risiken der Krise sind laut Vorstandschef Herbert Diess noch nicht abzuschätzen. Eine Prognose fürs restlichen Jahr ist kaum möglich.

Das wichtigste Projekt 2020 ist der Start des E-Autos ID.3. Dort gibt es bereits Verzögerungen mit der Software-Ausstattung. Der Anlauf habe Priorität, so Brandstätter - er stehe "ganz oben auf der Liste".

Auch die schweren Nutzfahrzeuge spüren die Corona-Folgen. Die Tochter MAN setzt ihre Produktion in München ebenfalls am Donnerstag aus, für die Zeit ab Montag soll für die meisten Beschäftigten Kurzarbeit beantragt werden. Scania unterbricht die Fertigung ab dem 25. März./jap/DP/fba

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Porsche erwartet im ersten

Porsche erwartet im ersten Quartal starkes Absatzminus durch Corona

Der Sportwagenbauer Porsche rechnet wegen der Coronavirus-Krise vorerst mit einem deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen. Man erwarte derzeit für das erste Quartal einen Absatzrückgang um etwa zehn Prozent, sagte Vorstandschef Oliver Blume am Freitag in Stuttgart. An seinen Plänen und Erwartungen für das gesamte Jahr und an den Investitionen hält das Unternehmen aber vorerst fest.

20.03.2020 12:49

"Wir machen das auf Sicht", sagte Blume. Für eine Abschätzung aller Folgen der Krise sei es jetzt noch zu früh. Der grösste Markt China erhole sich bereits wieder, in Europa und dem Rest der Welt werde die grosse Welle erst noch kommen, sagte Finanzchef Lutz Meschke. In China habe der Absatz im Februar um 75 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen.

Porsche setzt wegen der Coronavirus-Krise die Produktion für zunächst zwei Wochen aus und hat dafür bereits Kurzarbeit beantragt, wie Blume sagte. Es sei durchaus möglich, dass der Produktionsstopp auch länger als zwei Wochen dauern werde.

Der Sportwagenbauer hatte das vergangene Jahr dank starker Verkaufszahlen mit einem neuen Umsatzbestwert von 28,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Beim Gewinn sorgte das 535-Millionen-Euro-Bussgeld in der Dieselaffäre hingegen für ein Ende des über Jahre gehaltenen Rekordkurses. Unter dem Strich blieben rund 2,8 Milliarden Euro - 317 Millionen Euro oder zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Rendite im operativen Geschäft lag - ohne Einfluss der Geldbusse - mit 15,4 Prozent knapp oberhalb der Zielmarke von 15 Prozent./eni/DP/stk

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VW pausiert wegen Corona

VW pausiert wegen Corona-Krise Produktion in Mexiko, Argentinien und Brasilien

Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen stellt seine Produktion in Argentinien, Brasilien und Mexiko bis etwa Mitte April ein.

23.03.2020 07:15

An den beiden argentinischen Standorten in General Pacheco nahe Buenos Aires und in Córdoba werde bis zum 31. März nicht mehr gearbeitet, teilte das Unternehmen am Freitag mit. In Brasilien wird Volkswagen alle Aktivitäten in seinen Fabriken von Montag an für drei Wochen einstellen. Der deutsche Automobilkonzern produziert in dem grössten lateinamerikanischen Land in Sao Bernardo do Campo und Taubaté im Bundesstaat Sao Paulo und in Sao José dos Pinhais bei Curitiba.

In den beiden Werken in Mexiko - in Puebla und Guanajuato - gelte die Massnahme vom 30. März bis zum 12. April, hiess es am Abend (Ortszeit). Einige Verwaltungsangestellte sollen von zu Hause aus arbeiten. Volkswagen Mexiko nannte drei Faktoren, die in Betracht gezogen worden seien: die Gesundheit der Mitarbeiter und der Anwohner, ein Rückgang in der Nachfrage und das Risiko einer Knappheit der Teile. Zuvor hatten sich 40 VW -Mitarbeiter und ihre Familien isolieren müssen, nachdem ein Zulieferer aus Deutschland die beiden mexikanischen Werke besucht hatte und dann positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden war.

In Argentinien reagierte VW mit dem Produktionsstopp auf die weitgehende Ausgangssperre, die die argentinische Regierung in der Nacht auf Freitag verhängt hatte. Demnach dürfen die Menschen ihre Häuser und Wohnungen bis Monatsende nicht mehr verlassen. Erlaubt sind lediglich Besorgungen in nahe gelegenen Lebensmittelgeschäften und Apotheken. Ausgenommen von der Ausgangssperre sind nur wenige Berufsgruppen wie Ärzte, Polizisten und Mitarbeiter in der Lebensmittel-, Pharma- und Petroindustrie.

Das VW-Werk in Puebla, gut 100 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt, ist eines der grössten des Konzerns weltweit. Im vergangenen Jahr wurden dort mehr als 440 000 Fahrzeuge der Modelle Tiguan, Jetta und Golf hergestellt. In der Fabrik in Guanajuato wurden gut 330 000 Motoren gefertigt. Der Konzern beschäftigt in Mexiko rund 13 000 Mitarbeiter.

In General Pacheco fertigt Volkswagen den Pick-up Amarok. Im vergangenen Jahr liefen mehr als 42 000 Fahrzeuge vom Band. In der Fabrik in Córdoba produzierte VW 2019 mehr als 670 000 Getriebe grösstenteils für den Export. An den beiden argentinischen Standorten beschäftigt der Konzern insgesamt rund 5000 Mitarbeiter.

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Volkswagen setzt Produktion

Volkswagen setzt Produktion auch in Russland aus

Volkswagen will wegen Problemen bei den Lieferketten in der Corona-Krise nun auch die Produktion in Russland vorübergehend einstellen. Ab der kommenden Woche solle die Fertigung für zunächst zwei Wochen pausieren, hiess es am Dienstag aus der Konzernzentrale in Wolfsburg. VW ist in den Werken Kaluga und Nischni Nowgorod auch auf Zulieferungen von Bauteilen etwa aus Westeuropa angewiesen. Die Versorgung von Händlern und Kunden sei derzeit aber sichergestellt, teilte das Unternehmen laut der russischen Agentur Tass mit.

24.03.2020 11:40

Die meisten Fahrzeuge produziert der grösste Autokonzern der Welt in Russland am Standort Kaluga, rund 190 Kilometer südwestlich von Moskau. Dort können pro Jahr bis zu 225 000 Wagen fertiggestellt werden. Im vergangenen Jahr lieferten die Marken der VW-Gruppe in dem Land insgesamt 233 600 Fahrzeuge aus, 1,6 Prozent mehr als 2018.

Aufgrund unterbrochener Lieferketten, der stark gesunkenen Autonachfrage und der Ansteckungsrisiken in den Fabriken hatte VW in der vergangenen Woche bereits in allen deutschen und vielen europäischen Werken die Produktion ausgesetzt. In Chattanooga (USA) werden die Bänder für zunächst eine Woche angehalten. In Argentinien und Brasilien wird derzeit ebenfalls nicht mehr gearbeitet, in Mexiko soll ab dem 30. März pausiert werden. Auch Töchter wie Audi , Porsche und Skoda lassen - ebenso wie andere Autobauer - die Arbeit ruhen.

VW prüft derzeit, übergangsweise einige medizintechnische Teile etwa für Beatmungsgeräte herzustellen, an denen es in vielen Kliniken mangelt. In China gibt es zudem Pläne, Medizintechnik zu kaufen und anschliessend dem Gesundheitswesen zur Verfügung zu stellen./jap/DP/jha

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Volkswagen verlängert

Volkswagen verlängert Produktionspause in USA

Der deutsche Autobauer Volkswagen setzt die Produktion in seinem US-Werk im Bundesstaat Tennessee aufgrund der Coronavirus-Krise für eine weitere Woche aus. "Die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten bleibt unsere oberste Priorität", teilte Werksleiter Tom du Plessis am Mittwoch (Ortszeit) in Chattanooga mit.

26.03.2020 06:34

Alle Mitarbeiter würden vorerst weiter voll bezahlt. Das Unternehmen plant nach derzeitigem Stand, die Fabrik am 5. April wieder zu eröffnen. Die Werksleitung werde die Situation im Blick behalten und wenn nötig weitere Massnahmen beschliessen, teilte du Plessis weiter mit. Die Bänder waren am 21. März zunächst für eine Woche angehalten worden./hbr/DP/zb

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VW will Produktion leichter

VW will Produktion leichter Nutzfahrzeuge schnell wieder hochfahren

Bei den leichten Nutzfahrzeugen im VW-Konzern (VWN) soll der wegen der Corona-Pandemie ruhende Betrieb so bald wie möglich wieder aufgenommen werden. Man arbeite "mit Hochdruck daran, Produktion und Auslieferungen an unsere Kunden schnell wieder hochzufahren, sobald die äusseren Umstände das wieder zulassen", erklärte Vorstandschef Thomas Sedran am Donnerstag in Hannover.

26.03.2020 10:16

Wie bei den anderen Volkswagen-Marken wurden die Werke für zunächst zwei Wochen geschlossen, um die Gefahr der Ansteckung mit dem Virus in der Belegschaft zu verringern. Zudem haben die Autohersteller Probleme mit gekappten Lieferketten und der eingebrochenen Nachfrage.

VWN verbuchte 2019 einen Gewinnrückgang im laufenden Geschäft von 780 auf 510 Millionen Euro. Ein Grund dafür waren die Kosten für Modelle wie den neuen Caddy. Insgesamt investierte die Konzerntochter weitere 1,8 Milliarden Euro. Das Hauptwerk in Hannover wird - wie Zwickau oder Emden - schrittweise zu einer Fabrik für die Produktion von Elektrofahrzeugen umgebaut. Der Umsatz sank im vergangenen Jahr leicht von 11,9 auf 11,5 Milliarden Euro./jap/DP/mis

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Volkswagen will keine

Volkswagen will keine staatlichen Finanzhilfen

Volkswagen will in der Coronavirus-Pandemie ohne staatliche Finanzhilfen auskommen. "Aus heutiger Sicht schliesse ich das aus", sagte Finanzchef Frank Witter der "Börsen-Zeitung" vom Freitag.

27.03.2020 07:49

Der Konzern verfüge "im Autobereich über einen starken Cash-flow und eine ordentliche Nettoliquidität". Dafür sei im vergangenen Jahr die Basis gelegt worden. Kurzarbeitergeld hingegen wird VW in Anspruch nehmen. Wegen Lieferengpässen und einem Absatzschwund wollen die Wolfsburger dies für rund 80'000 Beschäftigte beantragen.

Trotz der Reserven geht es VW in der Krise darum, das Geld zusammenzuhalten. Dazu gehört laut Witter, Auszahlungen zu reduzieren, sämtliche Programme, Investitionen, Beraterleistungen und anderes einer sehr kritischen Überprüfung zu unterziehen. Neue Beteiligungsverkäufe sind demnach aber bisher nicht geplant.

"Der Einzahlungsstrom hat sich im Zuge der fehlenden Fahrzeugverkäufe stark verengt, daher müssen wir auch den Auszahlungsstrom auf das begrenzen, was aktuell wirklich wichtig ist", sagte der Finanzchef. Wichtige Themen wie der Ausbau der Software-Kompetenz und die Elektromobilität würden nicht vom Tisch fallen, andere Projekte jedoch hinterfragt.

An der Dividendenerhöhung will Witter hingegen nicht rütteln. Der Vorschlag, den Aktionären für das Geschäftsjahr 2019 eine um 35 Prozent steigende Ausschüttung zu zahlen, sei "im Moment" angemessen.

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Coronavirus: Tschechische

Coronavirus: Tschechische Skoda-Werke bleiben bis Mitte April geschlossen

Die Volkswagen-Tochter Skoda verlängert die vorübergehende Schliessung ihrer Werke in Tschechien bis zum Morgen des 14. April. Das geht aus einem Schreiben des Autobauers an die Mitarbeiter vom Freitag hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

27.03.2020 11:54

Man reagiere damit einerseits auf die behördlichen Einschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie, hiess es. Andererseits sei die Nachfrage aufgrund der angeordneten Schliessung der Autohäuser in Tschechien und anderen EU-Mitgliedstaaten "sehr niedrig". Die Beschäftigten erhielten in der Zeit vom 30. März bis zum 14. April 75 Prozent ihres Durchschnittsverdiensts.

In den drei Skoda-Fabriken Mlada Boleslav, Kvasiny und Vrchlabi arbeiten rund 37 000 Menschen. Damit ist der Autobauer der grösste Arbeitgeber in dem EU-Mitgliedstaat. Im vorigen Jahr liefen erstmals mehr als 900 000 Autos von den Fliessbändern der tschechischen Skoda-Werke. Weltweit wurden 2019 mehr als 1,2 Millionen Autos ausgeliefert.

In Tschechien gab es nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis Freitag 2062 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Neun Menschen starben./hei/DP/mis

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VW-Tochter Audi bei US-Absatz

VW-Tochter Audi bei US-Absatz ebenfalls mit deutlichem Corona-Dämpfer

Auch die VW -Tochter Audi musste auf dem US-Markt im ersten Quartal einen herben Einbruch beim Absatz hinnehmen. Die Verkäufe sanken in den ersten drei Monaten im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 41 367 Autos, wie das Unternehmen in der Nacht zum Donnerstag in Herndon (Virginia) mitteilte.

02.04.2020 08:01

Die Coronavirus-Pandemie sorgte ab März auch in den USA für stillstehende Fabriken und geschlossene Autohändler. In den ersten beiden Monaten habe Audi aber 13 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor, hiess es. Auch die VW-Kernmarke Volkswagen Pkw sowie Porsche und BMW hatten die Auswirkungen der Krise im ersten Quartal zu spüren bekommen./men/jha/

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