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Vapiano zahlungsunfähig -

Vapiano zahlungsunfähig - Kette sieht sich als Corona-Opfer

(Ergänzt um Schweizer Geschäft) - Die deutsche Restaurantkette Vapiano steht vor der Pleite und hofft nun auf Staatshilfe. Vapiano sei zahlungsunfähig, teilte das Unternehmen am Freitag in Köln mit. Es sieht sich als Opfer der Ausgangsverbote und beschränkten Öffnungszeiten im Zuge der Corona-Pandemie, hatte aber bereits seit Jahren mit Verlusten und Umsatzeinbussen zu kämpfen.

20.03.2020 12:25

Fast alle 230 der Restaurants mit italienisch angehauchter Küche weltweit, darunter 55 von Vapiano selbst betriebene in Deutschland, seien seit Donnerstagabend geschlossen. Vorstandschefin Vanessa Hall hat nun drei Wochen Zeit, einen Insolvenzantrag zu stellen, will diesen aber mit staatlichen Finanzhilfen abwenden. Sonst seien weltweit 10'000 Jobs, darunter 3800 in Deutschland, in Gefahr.

Forderung nach staatlicher Unterstützung

"Seit heute ist klar, dass Vapiano ohne sofortige staatliche Unterstützung nicht überlebensfähig sein wird und Insolvenz anmelden muss, was den Verlust von 10'000 Arbeitsplätzen weltweit zur Folge hätte", sagte Hall. Vapiano habe angesichts der Corona-Krise kaum noch Umsätze erwirtschaftet, Gehälter, Mieten und Betriebskosten liefen jedoch weiter auf. Wie viel Geld die Kette kurzfristig bräuchte, teilte Vapiano nicht mit. Der im Zuge der Krise aufgelegte KfW-Unternehmerkredit käme jedenfalls zu spät. Die Bundesregierung hat angekündigt, die Drei-Wochen-Frist für den Insolvenzantrag bis September für Firmen auszusetzen, die wegen des Virus in eine Schieflage geraten sind.

Schon am Montag hatte Vapiano Alarm geschlagen. Damals hiess es, das Unternehmen brauche kurzfristig mindestens 14 Millionen Euro, nachdem fast alle Restaurants in Frankreich, Österreich, den Niederlanden, Luxemburg und den USA auf Anordnung der zuständigen Behörden wegen der Ansteckungsgefahr geschlossen worden seien. Die Umsätze seien im ersten Quartal um rund 20 Prozent eingebrochen. Der Verlust werde im ersten Halbjahr noch einmal deutlich über dem Vorjahresniveau liegen. In den ersten sechs Monaten 2019 hatte Vapiano unter dem Strich 34 Millionen Euro Verlust erwirtschaftet.

Hauptaktionär von Vapiano ist die Beteiligungsfirma der ehemaligen Tchibo-Eigentümerfamilie Herz mit 47,4 Prozent. Sie hatte weitere Finanzspritzen abgelehnt und ihr Aktienpaket an einen Treuhänder übergeben.

Situation von Vapiano-Schweiz unklar

In der Schweiz betreibt Vapiano seine Restaurants im Franchise-System. Filialen gibt es in Zürich, Basel, Bern, Freiburg, Lausanne und Genf. Inwiefern die Schweizer Restaurants der Kette betroffen sind, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Eine Anfrage an die Deutschschweizer Franchisenehmer ist derzeit noch unbeantwortet.

(AWP)

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LVMH will Tiffany-Aktien

LVMH will Tiffany-Aktien offenbar auf dem freien Markt kaufen

Der Luxusgüterkonzern LVMH erwägt offenbar für die Übernahme von Tiffany & Co die Aktien für weniger am freien Markt zu erwerben. Grund ist der Coronavirus-bedingte Börseneinbruch.

20.03.2020 11:30

Im November hatte der Luxusgüterkonzern LVMH einer Übernahme von Tiffany & Co. für 135 Dollar je Aktie zugestimmt. Nun erwägt der vom französischen Milliardär Bernard Arnault kontrollierte Konzern unterrichteten Kreisen zufolge, angesichts des Coronavirus-bedingten Börseneinbruchs die Aktien für weniger am freien Markt zu kaufen.

LVMH habe die Idee mit dem Vorstand von Tiffany erörtert, der die Genehmigung für die potenzielle Transaktion nach der Ergebnisvorlage gewähren könnte, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Der französische Konzern habe noch keine endgültige Entscheidung über selektive Käufe am Markt getroffen und diskutiere potenzielle rechtliche Hürden bei der Idee, sagte eine andere Person.

Abschlag von 13 Prozent

Der ungewöhnliche Schritt würde LVMH auf der Basis des jüngsten Aktienkurses einen Abschlag von 13 Prozent einbringen und ist ein Beispiel, wie Unternehmen auf den Marktausverkauf infolge des Coronavirus reagieren. Die Maßnahme würde auch Arnaults Bereitschaft, an der 16-Milliarden-Dollar schweren Übernahme festzuhalten, unterstreichen.

Tiffany-Aktien wurden am Donnerstag bei rund 118 Dollar pro Stück gehandelt, bevor Bloomberg die Pläne erstmals meldete. Sie schlossen in New York bei 126,00 Dollar 13,9% höher, womit das Unternehmen auf einen Marktwert von 15,3 Milliarden Dollar kommt.

Ein Vertreter von LVMH lehnte eine Stellungnahme ab. Vertreter von Tiffany reagierten nicht unmittelbar auf Bitten um Stellungnahme.

(Bloomberg)

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Aldi übernimmt in Frankreich

Aldi übernimmt in Frankreich Discountkette Leader Price

Der deutsche Einzelhandelsgigant Aldi will in Frankreich vom Konkurrenten Casino Läden und Lager der Discountkette Leader Price für 735 Millionen Euro übernehmen. Dazu gebe eine Vereinbarung mit Aldi France, teilte Casino am Freitag in Paris mit.

20.03.2020 11:12

Casino will sich im Heimatland von 567 Leader-Price-Geschäften und drei Lagern trennen. "Mit dieser Vereinbarung werden sich die verkauften Leader-Price-Geschäfte unter dem Firmenschild Aldi weiterentwickeln(...)", schrieb der französische Handelskonzern.

Casino bleibe jedoch Eigentümer der Marke Leader Price, um sie unter bestimmten Bedingungen weiter in Frankreich und auf dem internationalen Markt zu nutzen. Die Wettbewerbshüter müssen dem Deal noch zustimmen./cb/DP/jha

(AWP)

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Coronavirus: Autobauer Volvo

Coronavirus: Autobauer Volvo stoppt Produktion in drei Ländern

Der schwedisch-chinesische Autobauer Volvo stoppt als Folge der Coronavirus-Krise die Produktion in Schweden, Belgien und den USA. Davon seien 25 000 Mitarbeiter betroffen, sagte Volvo-Chef Håkan Samuelsson am Freitag dem Schwedischen Radio. Die Büromitarbeiter würden, soweit möglich, von zu Hause aus arbeiten. Kündigungen seien zurzeit nicht geplant. In China laufe die Produktion weiter./sh/DP/jha

20.03.2020 09:55

(AWP)

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Airbus nimmt Prognose zurück

Airbus nimmt Prognose zurück und streicht Dividende

Der Flugzeugbauer Airbus streicht wegen der Coronavirus-Pandemie seine Prognose für das laufende Jahr. Zudem wird der Dividendenvorschlag für 2019 zurückgenommen.

23.03.2020 07:51

Das teilte das Unternehmen am Montag in Toulouse mit. Mit einer neuen Kreditlinie über 15 Milliarden Euro sichert sich Airbus zudem weitere Liquidität. Nun verfüge Airbus über ungefähr 30 Milliarden Euro.

Angesichts der unübersichtlichen Lage habe Airbus den Ausblick für das laufende Jahr zurückgezogen, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury laut Mitteilung. Ausserdem sei es nun wichtig, für Airbus die Liquidität zu sichern. So bringe die einbehaltene Dividende ungefähr 1,4 Milliarden Euro. Zudem werde die freiwillige Erhöhung beim Pensionsfonds ausgesetzt.

Unterdessen will Airbus die wegen der Coronavirus-Krise unterbrochene Produktion in Frankreich und Spanien vom Montag an teilweise wieder aufnehmen. Airbus habe neue Sicherheits- und Hygienemassnahmen umgesetzt, teilte das Unternehmen am Montag weiter mit.

Das Unternehmen hatte in der vergangenen Woche wegen der Coronavirus-Pandemie seine Produktion in den beiden Ländern für vier Tage ausgesetzt. Die Airbus-Standorte in anderen Ländern, vor allem in Deutschland, Grossbritannien, Kanada, den USA und China, waren davon nicht betroffen gewesen.

Zudem habe Airbus tausende Gesichtsmasken an Krankenhäuser und Behörden europaweit gespendet. Ein A330-800 Testflugzeug habe am Wochenende aus China ungefähr 2 Millionen Gesichtsmasken nach Europa gebracht, von denen die meisten in Frankreich und Spanien gespendet werden sollen. Weiter Flüge seien geplant, teilte Airbus weiter mit.

(AWP)

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3M baut Produktion von

3M baut Produktion von Atemschutzmasken massiv aus

Der US-Mischkonzern 3M will seine Produktion hochwertiger Atemschutzmasken vom Typ N95 innerhalb eines Jahres auf eine Stückzahl von zwei Milliarden verdoppeln.

23.03.2020 07:10

Seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie sei die Produktion bereits auf 1,1 Milliarden Masken pro Jahr ausgeweitet worden, erklärte der Vorstandsvorsitzende Mike Roman am Sonntag. Zudem würden in Zusammenarbeit mit der Regierung Kooperationen geprüft, die Produktion mit Hilfe anderer Firmen noch weiter anzukurbeln. Mehr als 500 000 Atemschutzmasken seien jetzt auf dem Weg in die am schwersten betroffenen Gebiete in den USA, in die Bundesstaaten New York und Washington, erklärte er.

In den USA werden die Masken, mit denen sich Angestellte im Gesundheitswesen vor einer Ansteckung schützen, angesichts der stark zunehmenden Zahl der Covid-19-Erkrankungen vielerorts knapp. "Ich sehe die Appelle unserer heldenhaften Ärzte, Krankenschwestern und Ersthelfer, die Atemmasken und andere Ausrüstung dringend brauchen", schrieb Roman. 3M tue in dieser aussergewöhnlichen Lage alles in seiner Macht stehende, die Nachfrage zu bedienen, erklärt er weiter.

Im Gegensatz zu chirurgischen Masken bieten N95-Masken den Trägern bei korrekter Nutzung weitgehenden Schutz vor möglicherweise infektiösen Partikeln wie Bakterien oder Viren in der Luft. Die Masken sollen 95 Prozent der Aerosole herausfiltern.

(AWP)

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Öl- und Gasmulti Shell stemmt

Öl- und Gasmulti Shell stemmt sich mit Kostensenkungen gegen Corona-Pandemie

Der Öl- und Gasmulti Shell will die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie mit einem Massnahmenbündel abfedern. So sollen die Kosten im operativen Geschäft in den kommenden 12 Monaten im Vergleich zu 2019 um 3 bis 4 Milliarden US-Dollar sinken, zudem sollen die Barinvestitionen 2020 auf 20 Milliarden Dollar (rund 18,7 Milliarden Euro) oder weniger reduziert werden, wie das britisch-niederländische Unternehmen am Montag in London mitteilte. Bislang hatte Shell für das Jahr 2020 Investitionen in Höhe von rund 25 Milliarden Dollar angepeilt. Ausserdem soll das Betriebskapital verringert werden.

23.03.2020 08:48

Von den geplanten Massnahmen verspricht sich Shell, seine Finanzkraft zu stärken und abzusichern sowie für den Fall einer Erholung der Märkte gut gewappnet zu sein. Die Schritte sollen vor Steuern zwischen 8 und 9 Milliarden Dollar an freiem Barmittelzufluss (Free Cashflow) bringen. Zudem hält Shell laut Mitteilung an seinem Veräusserungsprogramm für Unternehmensteile in Höhe von mehr als 10 Milliarden Dollar für den Zeitraum 2019/2020 fest, der Zeitpunkt hänge aber von den Marktbedingungen ab. Des Weiteren setzt der Energiekonzern sein laufendes Aktienrückkaufprogramm zunächst aus, sobald die aktuelle Tranche beendet ist. Man behalte sich überdies weitere Schritte vor, sofern diese notwendig werden sollten, hiess es./eas/mis

(AWP)

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Modehändler H&M will

Modehändler H&M will Dividende wegen Coronavirus aussetzen - viele Läden zu

Der schwedische Modehändler Hennes & Mauritz (H&M ) will in Anbetracht der Coronavirus-Pandemie die Dividendenzahlung für 2019 aussetzen. Demnach soll der Hauptversammlung vorgeschlagen werden, die Zahlung von 9,75 Kronen (rund 0,88 Euro) je Aktie nicht zu veranlassen, teilte der Konzern am Montag in Stockholm mit. Mit der Massnahme werde die Finanzkraft des Unternehmens gestärkt und der künftige Handlungsspielraum in einer von Unsicherheit geprägten Lage erhöht, hiess es.

23.03.2020 13:39

H&M teilte zudem mit, dass aufgrund der Coronakrise momentan 3441 der konzernweit 5062 Läden vorübergehend geschlossen seien, darunter alle Geschäfte in den grössten Märkten wie Deutschland und den USA. Am vergangenen Wochenende wurden zudem alle Filialen in Grossbritannien zugemacht. H&M verwies zwar darauf, dass der Online-Shop weiterhin geöffnet habe. Doch hätten die Schliessungen einen deutlich negativen Effekt auf den bisherigen Umsatz im März. Weitere Details zu den finanziellen Folgen des neuartigen Coronavirus wollen die Schweden bei der Vorlage ihres Quartalsberichts am 3. April bekanntgeben./eas/stk

(AWP)

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Lufthansa parkt Flugzeuge -

Lufthansa parkt Flugzeuge - erste Jets auf Nordwest-Landebahn

(Ausführliche Fassung) - Die Lufthansa hat damit begonnen, in der Corona-Krise überflüssige Flugzeuge am Frankfurter Flughafen zur parken. Auf der Landebahn Nordwest, die seit Montagfrüh gesperrt ist, stellt die Airline nicht benötigte Jets ab. Zunächst seien acht Flugzeuge geparkt worden, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Ziel sei es, möglichst viele Jets platzsparend quer zu Fahrtrichtung auf der Landebahn unterzubringen. Der Flughafenbetreiber Fraport sprach von einem historischen Prozedere.

23.03.2020 12:55

Die Lufthansa leidet stark unter der Corona-Pandemie, die den Flugverkehr fast zum Erliegen gebracht hat. Wegen Einreisebeschränkungen in vielen europäischen Ländern, aber auch den USA, fliegen kaum noch Passagiere ab. Rund 700 der 763 Flugzeuge der Lufthansa-Konzernflotte sollen nun über mehrere Flughäfen verteilt am Boden stehen, etwa in Frankfurt, München und Berlin, so der Sprecher.

Laut dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport haben auf der Nordwest-Landebahn maximal 40 kleinere Jets Platz. Die Sperrung einer Landebahn zum Parken von Jets habe es wegen einer Virus-Pandemie in Frankfurt noch nie gegeben, erklärte die Fraport.

Das Stilllegen der teuren Jets ist für Lufthansa sehr aufwendig: Bei einer Airbus A320 fielen dafür 60 Stunden Arbeit an, hiess es. Dabei müssten Flüssigkeiten aus dem Flugzeug herausgenommen und dafür gesorgt werden, dass sich nicht Mikroben im Tank vermehrten und damit den Jet kontaminierten. Triebwerke und Öffnungen würden abgedeckt und Türen abgeklebt, damit keine Feuchtigkeit eindringe. Zudem müssten die Jets einmal pro Woche gelüftet werden - damit es innen nicht gammelt.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte jüngst von einem "Ausnahmezustand" für die Airline wegen der Corona-Krise gesprochen. Der Flugplan für diese Woche sehe genauso aus wie jener von 1955, sagte der Manager. Nur noch rund 50 Flüge pro Tag plus einige Eurowings-Verbindungen seien geplant. Interkontinentalflüge starteten nur noch von Frankfurt und dreimal pro Woche mit der Tochter Swiss ab Zürich.

Um die Fixkosten zu senken, schöpft Lufthansa alle Möglichkeiten aus. Zehntausende Beschäftigte sollen in Kurzarbeit gehen. Ziel sei es aber, möglichst alle 140 000 Beschäftigten weiter zu beschäftigen. Die Aktionäre sollen unterdessen auf die Dividende verzichten.

Auch dem Frankfurter Flughafen macht die Corona-Pandemie zu schaffen. Die Fraport fährt den Betrieb auf ein Minimum herunter und schickt mindestens 18 000 ihrer 22 000 Beschäftigten in Kurzarbeit./als/DP/mis

(AWP)

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Corona-Brauerei AB Inbev

Corona-Brauerei AB Inbev streicht die Prognose

Der weltgrösste Bierbrauer AB Inbev, die unter anderem auch die Marke Corona herstellt, hat seine Umsatz- und Gewinnprognose wegen der weltweiten Viruskrise zurückgezogen.

24.03.2020 07:29

Gründe seien die hohe Unsicherheit und die schnelle Entwicklung der Lage, teilte der Brauer am Dienstag in Leuven mit.

AB Inbev hatte bereits Ende Februar mitgeteilt, dass das neuartige Coronavirus Umsatz und Gewinn belasten wird, aber noch an der Prognose eines Anstiegs des operativen Ergebnisses um zwei bis fünf Prozent festgehalten.

In vielen Ländern sind wegen der sich inzwischen deutlich verschärften Corona-Krise Restaurants und Bars geschlossen, was sich auf den Absatz von Bierbrauern und Getränkeherstellern auswirkt.

(SDA)

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Stock Access Holdings

Stock Access Holdings beteiligt sich an The Native

Die Stock Access Holdings SAS beteiligt sich substantiell an der Beteiligungsgesellschaft The Native. Die Gesellschaft habe einen Anteil von 19,99 Prozent erworben, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Stock Access Holdings sei mit einem Anteil von 21,81 Prozent der grösste Aktionär der Gesellschaft.

24.03.2020 07:19

Gleichzeitig habe die Alti Exchange Group ihre Beteiligung unter die Schwelle von 3 Prozent gesenkt, heisst es weiter. Alti hatte sich Ende 2019 mit just 19,99 Prozent an The Native beteiligt.

ra/cf

(AWP)

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Frankfurter Flughafen spürt

Frankfurter Flughafen spürt Coronavirus - Passagierzahlen brechen weiter ein

Der wegen der Corona-Krise weltweit nahezu zum Erliegen gekommene Flugverkehr hinterlässt beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport weiterhin tiefe Spuren. Die Passagierzahl brach in der zwölften Kalenderwoche des Jahres (16-22 März) um 73,5 Prozent auf 331 353 ein und das Frachtvolumen fiel um rund ein Fünftel auf 36 591 Tonnen, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Anzahl der Flugbewegungen sank um rund 58 Prozent auf 3960.

24.03.2020 07:24

Das Unternehmen hatte erst jüngst wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie für einen Grossteil der Beschäftigten Kurzarbeit eingeführt./mis/stk

(AWP)

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Ölkonzern Chevron kappt

Ölkonzern Chevron kappt Förderung und Investitionen

Der US-Ölkonzern Chevron streicht im Zuge der Corona-Krise und der fallenden Ölpreise seine Förderpläne und Investitionen zusammen. Auch der Rückkauf eigener Aktien werde vorerst gestoppt, teilte der Konkurrent des Ölriesen ExxonMobil am Dienstag im kalifornischen San Ramon mit. Statt 20 Milliarden US-Dollar (18,6 Mrd Euro) will Chevron in diesem Jahr nur noch 16 Milliarden Dollar in sein Geschäft investieren. Die Produktion im texanischen Permbecken soll 20 Prozent geringer ausfallen als zuletzt geplant.

24.03.2020 12:22

Zudem gibt der Konzern voraussichtlich deutlich weniger Geld an seine Anteilseigner zurück. Das jährliche Aktienrückkaufprogramm von 5 Milliarden Dollar wurde den Angaben zufolge ausgesetzt. Seit dem Jahreswechsel habe Chevron für 1,75 Milliarden Dollar eigene Anteile vom Markt zurückerworben. Die Dividenden sollen dennoch weiter fliessen.

Im vorbörslichen US-Handel legte die Cheron-Aktie um rund sieben Prozent zu. Seit dem Jahreswechsel hat sie jedoch schon mehr als die Hälfte ihres Werts verloren.

Im ersten Quartal strich der Konzern mehr als eine halbe Milliarde Dollar aus dem Verkauf seines Anteils am Fördergebiet Malampaya auf den Philippinen ein. Im April soll der Verkauf von Förderrechten in Aserbaidschan und einem Anteil an einer Pipeline weiteres Geld einbringen. Auch das Sparprogramm geht weiter. Bis Ende des Jahres will das Management die Betriebskosten um mehr als eine Milliarde Dollar senken./stw/mis

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FTI verlängert Reisestopp bis

FTI verlängert Reisestopp bis Ende April

Der Reiseveranstalter FTI sagt alle Reisen bis Ende April wegen der Corona-Pandemie ab. "Wir haben erneut auf die Neueinschätzung des Auswärtigen Amtes reagiert und sagen Urlaube mit Abreisen bis 30. April heute ab", sagte Dietmar Gunz, Managing Director der FTI Group, am Dienstag in München. Bislang hatte das Unternehmen einer Sprecherin zufolge bereits Reisen bis zum 19. April abgesagt, dieser Zeitraum wird nun verlängert.

24.03.2020 13:09

"Die aktuelle Situation ändert sich im Moment so rasant, und wir sind stark von äusseren Umständen abhängig, auf die wir keinen Einfluss haben", betonte Gunz. Man habe nun die Situation neu bewertet und die Regelungen "zur Sicherheit unserer Gäste" angepasst. Noch bis zum Abend des 26. März könnten Reisen im April umgebucht werden, danach würden sie von FTI storniert./ruc/DP/mis

(AWP)

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Ryanair streicht wegen Corona

Ryanair streicht wegen Corona-Pandemie alle Flüge

Europas grösste Billig-Airline Ryanair hat am Dienstag wegen der Corona-Pandemie alle Flüge für mindestens zwei Monate gestoppt. Das Unternehmen gehe derzeit davon aus, dass keine Flüge im April und Mai stattfinden werden, teilte Ryanair-Chef Michael O'Leary in Dublin mit. Letztlich hänge das aber von den Regierungsanweisungen ab. Niemand wisse, wie lange die Pandemie dauern werde. Ryanair steht laut O'Leary aber bereit, gestrandete Passagiere zurückzufliegen oder sich zum Beispiel an Medikamenten-Lieferungen zu beteiligen.

24.03.2020 13:28

Bereits vor etwa einer Woche hatte die irische Airline diesen Schritt angekündigt. Damals plante die Fluggesellschaft, ihr Angebot um bis zu 80 Prozent zurückzufahren./si/DP/mis

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Stahlkonzern Salzgitter zieht

Stahlkonzern Salzgitter zieht Prognose wegen Corona-Krise zurück

Der Stahlkonzern Salzgitter zieht seine Prognose für das laufende Jahr zurück. Wegen der Auswirkungen des Coronavirus lasse sich die Entwicklung derzeit nicht seriös prognostizieren, teilte das Unternehmen am Dienstag in Salzgitter mit. Eine hinreichend belastbare neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich.

24.03.2020 13:09

Der Konkurrent von Thyssenkrupp hatte erst Mitte März angekündigt, 2020 wieder einen Umsatzanstieg auf 9 Milliarden Euro anzustreben. Das Ergebnis vor Steuern soll in etwa ausgeglichen sein. 2019 war Salzgitter in die roten Zahlen gerutscht. Allerdings stand die Prognose bereits zu dem Zeitpunkt unter Vorbehalt wegen des Coronavirus. Thyssenkrupp hat bereits am Vortag seine Prognose zurück gezogen.

Salzgitter sei bestrebt, den Geschäftsbetrieb soweit wie möglich fortzuführen, hiess es weiter. Der Konzern nutze sämtliche verfügbaren Instrumente, "um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie so weit wie möglich zu minimieren"./nas/mis

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Bertelsmann mit Umsatzplus -

Bertelsmann mit Umsatzplus - punktuell Kurzarbeit wegen Corona-Krise

(Ausführliche Fassung) - Nach einem guten Geschäftsjahr 2019 sieht sich der Bertelsmann-Konzern trotz Coronavirus-Krise gut gerüstet für das laufende Jahr. Bertelsmann sei sehr liquide und habe eine gute Bonität, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe am Dienstag bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2019 in Gütersloh. "Mit der breiten Aufstellung unserer Geschäfte sind wir weniger anfällig für konjunkturelle Schwankungen und können weiter in unsere Zukunft investieren, ohne an die Substanz zu gehen."

24.03.2020 12:10

Zugleich spürt das Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen mit weltweit mehr als 126 000 Mitarbeitern erste Effekte durch die Coronavirus-Krise. Nicht flächendeckend, aber vereinzelt gebe es Kurzarbeit, sagte Rabe. Als Beispiel nannte er spezielle Bereiche bei den Dienstleistungsgeschäften. "Bei Arvato zum Beispiel in dem einen oder anderen Dienstleistungsgeschäft setzen wir Kurzarbeit ein und werden das auch fortsetzen."

Beim Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr, der etwa die Magazine "Stern" und "Brigitte" in seinem Portfolio hat, gibt es Rabe zufolge eine erhöhte Nachfrage im Verkauf und bei den Abos. Die Fernsehnutzung bei der RTL Group steige. Die Verlagsgruppe Penguin Random House verzeichne eine erhöhte Nachfrage nach digitalen Büchern, und beim Musikunternehmen BMG boome das Musikstreaming. Kehrseite: Im März gab es im Bereich Werbemarkt erste Corona-Effekte, die sich laut Rabe im zweiten Quartal verstärken werden. Auch die Buchlogistik sei betroffen, weil viele Buchläden geschlossen hätten.

2019 erhöhten sich auch dank wachsender Digitalgeschäfte die Erlöse im Konzern. Der Gesamtumsatz lag 2019 bei 18 Milliarden Euro und damit um 2 Prozent über dem Vorjahreswert von 17,7 Milliarden Euro. Organisch, also ohne Sondereffekte, lag der Anstieg bei 1,2 Prozent. Der Gewinn lag mit 1,09 Milliarden Euro leicht unter dem Ergebnis von 2018 mit 1,1 Milliarden Euro. Inzwischen erwirtschaftet Bertelsmann mehr als 50 Prozent der Umsätze im Digitalen.

Ein wichtiger Deal war 2019 für Bertelsmann die Übernahme der restlichen 25 Prozent von Penguin Random House. Damit wird der Konzern künftig alleiniger Besitzer der grössten Publikums-Verlagsgruppe der Welt sein. Rabe rechnet damit, dass der Abschluss der Transaktion ab dem zweiten Quartal vollzogen werde. Auch der Ausbau von konzernübergreifenden Kooperationen bei Inhalten ("Ad Alliance") treibt Bertelsmann voran, um der Tech-Plattform-Konkurrenz aus den USA etwas entgegenzusetzen. Solche Kooperationen sollen auch in Grossbritannien, Frankreich und den USA gebildet werden.

Zum Bertelsmann-Konzernverbund gehören neben Penguin Random House unter anderem die Fernsehgruppe RTL Group, der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr, das Musikunternehmen BMG und der Dienstleister Arvato. Den grössten Anteil der Umsätze steuert im Konzern RTL bei, gefolgt von Arvato./rin/DP/jha

(AWP)

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Lalique trotz Wachstum mit

Lalique trotz Wachstum mit weniger Gewinn - wegen Corona-Krise keine Prognose

Das Luxusgüterunternehmen Lalique ist im Geschäftsjahr 2019 weiter gewachsen. Der Gewinn ging allerdings deutlich zurück.

25.03.2020 07:58

Für das laufende Jahr verzichtet das Unternehmen wegen der Coronakrise auf eine Prognose. Der Umsatz stieg gemäss vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf 143,5 Millionen Euro. Zum Wachstum hätten insbesondere das Segment Ultrasun, eine positive Entwicklung im Grossteil des Parfüm-Geschäfts sowie das Kristallgeschäft beigetragen, teilte Lalique am Mittwoch mit. Auch die erworbene Beteiligung an der schottischen Whisky-Destillerie "The Glenturret" habe erstmals Erträge beigesteuert.

Wiskykauf und Expansion belasten

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging gleichwohl auf 1,4 Millionen von 6,4 Millionen Euro im Vorjahr zurück und die entsprechende Marge verringerte sich auf 1,0 Prozent von 4,5 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Konzernergebnis von 1,1 Millionen nach 5,2 Millionen.

Aufwendungen für die Übernahme von "The Glenturret" und die internationale Expansion sowie Restrukturierungskosten in den USA hätten die Rechnung belastet, heisst es dazu. Wie bereits im Herbst 2019 kommuniziert, sei zudem der Verkauf von margenstärkeren Parfums im Mittleren Osten deutlich zurückgegangen.

Die Coronavirus-Situation habe das Geschäft bis Mitte März 2020 noch nicht "signifikant" belastet. Für den weiteren Jahresverlauf sei jedoch mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Aufgrund der Unvorhersehbarkeit der weiteren Entwicklung werde derzeit auf eine Prognose für das Gesamtjahr verzichtet, schreibt Lalique.

Die Publikation der definitiven Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2019 ist auf den 8. April 2020 vorgesehen.

(AWP)

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Eon erwartet nach Innogy

Eon erwartet nach Innogy-Übernahme höheren Gewinn

Der Energiekonzern Eon will nach der Übernahme des Konkurrenten Innogy den Gewinn im laufenden Jahr steigern. Ein Unsicherheitsfaktor bleiben dabei jedoch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zwar sei Eon nicht so hart getroffen, wie andere Branchen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Essen mit. Jedoch erwartet Konzernchef Johannes Teyssen "sichtbare Auswirkungen" auf die Bilanz.

25.03.2020 07:36

Der Energieverbrauch bei Industrie und Gewerbe gehe spürbar zurück, erklärte er. "Das wirkt sich - zeitlich befristet - auf Netze und Vertrieb aus." Bei Projekten etwa im Bereich der Energieinfrastruktur könne es zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Die Prognose für 2020 berücksichtigt die aktuellen Konjunktureffekte jedoch noch nicht. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) soll auf 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro steigen. Im Vorjahr lag diese Kennziffer bei 3,2 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss soll von 1,5 Milliarden auf 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro zunehmen.

Den für 2019 bereits bekannte Dividendenvorschlag von 0,46 Euro je Aktie bestätigte Eon. Die Zahlen von 2019 lagen im Rahmen der vom Management ausgegeben Ziele. Jedoch sind sie nur bedingt vergleichbar. So ist Innogy erst seit Ende September voll konsolidiert. Jedoch wird noch der Teil der erneuerbaren Energien in diesem Jahr an RWE übertragen. Seine eigenen Geschäfte mit den Erneuerbaren hat Eon bereits zum 1. Oktober an RWE übergeben.

Die beiden Energieriesen haben Innogy unter sich aufgeteilt. Eon behält nach Abschluss der kompletten Transaktion das Netz- und das Endkundengeschäft. Der Konzern hält bereits mehr als 90 Prozent der Innogy-Aktien. Die verbliebenen Aktionäre sollen nun mit einer Barabfindung aus dem Unternehmen gedrängt werden./nas/stk

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Qantas: für Krise in der

Qantas: für Krise in der Luftfahrtindustrie gut aufgestellt

Die australische Fluggesellschaft Qantas Airways sieht sich für die finanziellen Ausfälle infolge des Coronavirus gewappnet.

25.03.2020 06:44

Das Unternehmen erklärte am Mittwoch, es habe sich 628 Millionen Dollar an Finanzmitteln gegen ihre Boeing-Flotte gesichert, um ihre finanzielle Position zu stärken. Zudem gab Qantas an, über 1,74 Milliarden Dollar an Barmitteln, eine weitere nicht in Anspruch genommene Kreditlinie in Höhe von über eine halbe Milliarde Dollar und weitere zwei Milliarden Dollar an nicht ausgelasteten Vermögenswerten zu verfügen.

Die Nettoverschuldung von drei Milliarden Dollar bleibe am unteren Ende der Zielspanne und habe bis Juni 2021 keine grösseren Schuldenlaufzeiten, teilte die Fluggesellschaft mit. "In den letzten Jahren haben wir unsere Bilanz deutlich gestärkt und können nun unter aussergewöhnlichen Umständen auf diese Stärke zurückgreifen", sagte Qantas-Chef Alan Joyce. "Alles, was wir im Moment tun, konzentriert sich darauf, die langfristige Zukunft des nationalen Luftfahrtunternehmens zu sichern, einschliesslich sicherzustellen, dass unsere Mitarbeiter Arbeitsplätze haben, zu denen sie zurückkehren können, wenn wir den Flugdienst wieder voll aufnehmen", erklärte er.

Die Qantas-Aktien stiegen im frühen Handel um 30 Prozent. Die Luftfahrtindustrie kämpft weltweit mit den Folgen des Corona-Virusausbruchs durch Reisebeschränkungen und Nachfrageeinbruch. Qantas hatte vergangene Woche seinen internationalen Flugbetrieb eingestellt, den Flugplan für Inlandsflüge massiv zusammengestrichen und 20.000 Mitarbeiter beurlaubt.

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Dax-Konzerne verlieren 2019

Dax-Konzerne verlieren 2019 an Tempo

Nach Gewinnrückgängen 2019 stehen Deutschlands Börsenschwergewichte in diesem Jahr wegen der Corona-Krise vor einer Bewährungsprobe. Die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft EY rechnet erstmals seit Jahren mit einem Rückgang der Beschäftigtenzahlen. Bereits 2019 hätten viele der 30 Dax -Konzerne auf die schwächere Konjunkturentwicklung reagiert und Kostensenkungsprogramme aufgelegt, erläuterte Mathieu Meyer, Mitglied der EY-Geschäftsführung am Mittwoch.

25.03.2020 12:03

Im vergangenen Jahr schrumpfte der operative Gewinn der Konzerne nach EY-Daten zusammengerechnet um fast 15 Prozent auf 105,6 Milliarden Euro. Den Angaben zufolge verzeichneten 16 Unternehmen einen Rückgang. Der Umsatz - ohne Banken - stieg dagegen insgesamt um 6 Prozent auf 1,4 Billionen Euro.

Der Aufbau der Beschäftigung verlangsamte sich. Die Zahl der weltweiten Mitarbeiter stieg bei den ausgewerteten Unternehmen um gut 60 000 auf insgesamt knapp 3,9 Millionen. Im Jahr zuvor war sie noch fast doppelt so stark um 110 000 Vollzeitstellen gewachsen. Zum letzten Mal war Zahl der Mitarbeiter EY zufolge in der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 gesunken.

Meyer erwartet allerdings, dass die Unternehmen in diesem Jahr versuchen werden, die negativen Beschäftigungseffekte aus der Corona-Krise zu minimieren. "Die Erfahrungen aus vergangenen Krisenzeiten zeigen: Nur mit einer möglichst vollzähligen Belegschaft können die Unternehmen von der wirtschaftlichen Erholung profitieren, die auf die aktuelle Krise folgen wird."/mar/DP/jha

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Varia US Properties steigert

Varia US Properties steigert Gewinn - wagt aber keine Prognose

Die Immobiliengesellschaft hat 2019 den Wachstumskurs fortgesetzt. Wegen der Corona-Krise wagt man aber keinen konkreten Ausblick.

26.03.2020 07:57

Varia US Properties hat 2019 den Wachstumskurs fortgesetzt und Gesamtertrag und Gewinn markant gesteigert. Wegen der nicht abschätzbaren Effekte der Coronavirus-Pandemie macht die Gesellschaft keinen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr.

Die Immobiliengesellschaft, die ausschliesslich in Mehrfamilienhäusern für mittlere bis untere Einkommen in der peripheren Lage von Grossagglomerationen in den USA investiert ist, steigerte den Gesamtertrag um 38,4 Prozent auf 139,5 Millionen US-Dollar.

Gestiegen sind aber auch die Gesamtbetriebskosten auf 59,4 Millionen von 50,2 Millionen im Vorjahr. Dies aufgrund höherer Betriebsausgaben sowie Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten, wie die an der Schweizer Börse SIX kotierte und auf US-Immobilien fokussierte Gesellschaft am Donnerstag mitteile.

Vermietungsquote 93,8 Prozent

Das operative Nettoergebnis verbesserte sich damit um 58,1 Prozent auf 80,0 Millionen. Nach Abzug der Finanzierungskosten und der Rückstellungen für Ertragssteuern verblieb ein um 71,9 Prozent auf 42,8 Millionen Dollar gestiegener Gewinn.

Das Portfolio setzt sich per Ende Dezember aus 53 Objekten mit 10'896 Wohneinheiten zusammen. Die Vermietungsquote belief sich auf 93,8 Prozent (VJ 93,7%) und der Immobilienwert stieg auf 915,1 Millionen Dollar nach 767,5 Millionen ein Jahr zuvor.

Das Portfolio generierte 2019 einen jährlichen effektiven Bruttoertrag von 99,4 Millionen nach 86,0 Millionen. Der Anstieg ist den Angaben zufolge vor allem auf die grösser Zahl Wohneinheiten und die im Vergleich zum Vorjahr höheren Mieten zurückzuführen.

Das laufende Jahr 2020 werde von der Coronavirus-Krise gekennzeichnet sein, schreibt die Gesellschaft weiter. Zu diesem Zeitpunkt sei es nicht möglich, deren Auswirkungen zu quantifizieren. Das Unternehmen überwache seine Einnahmen- und Ausgabenseiten und die Bewertung seines Portfolio in diesem besonderen Markt genau, um auf Kurs zu bleiben, so Varia US Properties.

GV auf 26. Juni vershoben

"Wir sind trotz der aktuellen Auswirkungen der Coronavirus-Krise weiterhin sehr zuversichtlich bezüglich unserem Geschäftsmodell und dem Potenzial von Varia US Properties" wird in der Mitteilung Patrick Richard, exekutives Mitglied des Verwaltungsrates, zitiert. In den kommenden Wochen und Monaten liege der Fokus auf der Sicherstellung der Mieteinnahmen und der Reduzierung nicht wesentlicher Kosten. "Sobald sich die Bedingungen wieder normalisieren, wird Varia ihre Ziele und Vorgaben wieder erreichen", so Richard weiter.

Aufgrund der Coronavirus-Krise hat der Verwaltungsrat aber beschlossen, die Generalversammlung auf den 26. Juni 2020 zu verschieben. Diese war ursprünglich auf den 23. April terminiert.

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Online-Marktplatzbetreiber

Online-Marktplatzbetreiber Scout24 sieht Corona-Belastungen - höhere Dividende

Der Online-Marktplatzbetreiber Scout24 sieht aufgrund der Coronavirus-Krise Belastungen bei vielen seiner Geschäftspartner und geht von einem Rückgang der Geschäftsaktivitäten aus. Die Folgen der Coronavirus-Pandemie seien zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht absehbar, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in München bei der Vorlage endgültiger Jahreszahlen mit.

26.03.2020 07:56

Wie bereits bekannt, hatte das Unternehmen seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 in Anbetracht der hohen Unsicherheiten wegen der Viruskrise am Mittwochabend gestrichen. Die zuvor erwartete Umsatzsteigerung von 6 bis 8 Prozent sei nicht mehr erreichbar, hiess es.

Trotz der Pandemie sollen die Scout24-Aktionäre eine Dividende von 0,90 Euro je Anteilsschein erhalten und damit 0,26 Euro mehr als im Vorjahr. Schon am Mittwochabend hatte der Konzern angekündigt, seine Aktionäre mit massiven Aktienrückkäufen bei der Stange halten zu wollen. Insgesamt plant Scout24, Papiere im Wert von 1,69 Milliarden Euro zurückkaufen. Finanzieren will das Management das durch den Verkauf von Autoscout24, den der MDax -Konzern in der ersten Jahreshälfte abschliessen will.

Im vergangenen Jahr hatte Scout24 von guten Geschäften mit den Portalen AutoScout24 und Immobilienscout24 profitiert. Sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis hatten klar zugelegt./eas/mis

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Tui offenbar vor möglicher

Tui offenbar vor möglicher Einigung für Staatshilfe wegen Corona-Krise

(neu: Mit Absicherung der Kundenzahlungen) - Tui soll in der Corona-Krise kurz vor einer Einigung über staatliche Unterstützung in Milliardenhöhe stehen. Der Konzern ist schon seit einigen Tagen in Gesprächen darüber, ob Mittel aus den Hilfsprogrammen von Bund und Ländern beantragt werden. Jetzt stehen nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Chancen gut, zwei Milliarden Euro in Anspruch nehmen zu können. Ein Tui-Sprecher sagte dazu am Donnerstag: "Wir sind in guten Gesprächen." Es gebe aber noch keine abschliessende Entscheidung oder Zusage, betonte er. Die Zahlungen von Kunden, die zuletzt Reisen gebucht hatten, sind nach Angaben des Unternehmens derzeit ausreichend abgesichert.

26.03.2020 16:05

Dem Bericht zufolge haben sich Tui und die staatliche Förderbank KfW auf die Bedingungen für die Hilfen geeinigt. Demnach soll die KfW, über die viele der öffentlichen Programme laufen, laut vorläufiger Vereinbarung rund 80 Prozent der benötigten Darlehen gewähren. Die übrigen 20 Prozent solle Tui von Geschäftsbanken erhalten. Diese dürften das Paket in den nächsten Tagen freigeben, hiess es. Die genaue Ausgestaltung könne sich allerdings noch ändern - ebenso der Zeitplan. Die KfW äusserte sich in Frankfurt nicht zu dem Thema.

Wegen der Corona-Pandemie hat Tui sein Reisegeschäft sowie nahezu den gesamten Kreuzfahrt- und Hotelbetrieb eingestellt. Für zahlreiche Beschäftigte wurde Kurzarbeit angezeigt - in einigen Bereichen bis in den September hinein. Der Konzern hatte schon Mitte März grundsätzlich beschlossen, im Kampf gegen die Krise Staatsgarantien beantragen zu wollen. Am Mittwoch hatte es geheissen, man warte vorerst noch die formalen Beschlüsse von Bundestag und Bundesrat ab.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich für eine staatliche Unterstützung des Unternehmens mit Hauptsitz in Hannover ausgesprochen. Tui sei eigentlich "kerngesund", sagte er der dpa - das Geschäftsmodell sei durch die Viruskrise nun aber unverschuldet in grosse Gefahr geraten. Die Tui-Aktien reagierten am Donnerstag mit Kursgewinnen auf die Nachricht, dass der Reiseveranstalter nun konkrete Hilfen bekommen könnte.

Die gesamte Reisebranche ist von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise besonders stark betroffen. Die Buchungen sind im Keller, viele Länder haben den normalen Luftverkehr unterbrochen. Tui-Chef Fritz Joussen schlägt auch einen harten Sparkurs ein. Nun müsse unbedingt "das Geld zusammengehalten" werden, sagte er kürzlich.

Tui Deutschland hat bis zunächst zum 30. April alle Reisen abgesagt. Wie mögliche Storno-Regelungen aussehen könnten, war zuletzt noch unklar. Der Konzern betonte, dass es für geleistete Kundenzahlungen eine hinreichende Versicherungsdeckung gebe. Man spreche derzeit mit den Versicherern des Unternehmens sowie mit der Finanzaufsicht Bafin über den entsprechenden Schutz für Pauschalreisen und werde die "jeweiligen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen", hiess es.

Die Hannoveraner widersprachen damit einem Bericht, wonach im Fall zu geringer Deckung Ende April das Auslaufen der Betriebserlaubnis für das Tui-Pauschalreisegeschäft in Deutschland drohen könnte. "Selbstverständlich wird die Tui über den 28. April hinaus weiterhin Pauschalreisen verkaufen. Das war zu keinem Zeitpunkt fraglich und wird es auch nicht sein." Die Bafin hatte bereits im vergangenen Herbst nach der Pleite des Branchenriesen Thomas Cook die Absicherung von Kundenzahlungen genau unter die Lupe genommen. Sie soll Nachbesserungen des bisherigen Modells für gegenseitige Haftungen im Insolvenzfall fordern./jap/DP/jha

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Coronavirus: MTU nimmt

Coronavirus: MTU nimmt Jahresprognose zurück

MTU Aero Engines streicht aufgrund der Coronavirus-Pandemie seine Jahresprognose. Vor allem aufgrund des signifikanten Rückgangs des Passagierflugverkehrs und der Auswirkungen auf die Luftverkehrsgesellschaften werden der Umsatz sowie das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) 2020 voraussichtlich nicht wie prognostiziert um einen hohen einstelligen Prozentsatz zunehmen, teilte der Dax -Konzern am Donnerstag in MÜnchen mit. Die Ende Februar gegebene Jahresprognose stand bereits unter Vorbehalt. Angesichts der Dynamik der weltweiten Entwicklungen im Zusammenhang mit Covid-19 könne eine Präzisierung der Erwartungen erst später erfolgen, hiess es.

26.03.2020 15:59

MTU werde zudem operative und finanzielle Vorkehrungen treffen, um die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu minimieren.

Mit der Streichung reiht sich der Treibwerkshersteller in eine Reihe von Unternehmen ein, die ihre Prognosen wegen der Coronakrise ebenfalls zurückgenommen haben - darunter Thyssenkrupp , Klöckner , Osram oder Infineon ./nas/he

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Presse: Condor-Übernahme

Presse: Condor-Übernahme wackelt - Kreditverlängerung beantragt

(Ausführliche Fassung) - Die für April geplante Übernahme des Ferienfliegers Condor durch die polnische Holding PGL wackelt. Der Mutterkonzern der Airline LOT hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" vor Abschluss des Geschäftes zusätzliche Forderungen an das Bundeswirtschaftsministerium gerichtet. Gleichzeitig wurde am Donnerstag bekannt, dass Condor bereits beantragt hat, den Überbrückungskredit von 380 Millionen Euro zu verlängern. Nur mit diesem vom Bund und dem Land Hessen verbürgten Geld der KfW hält sich die Airline seit Monaten in der Luft.

26.03.2020 15:59

Unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet "Der Spiegel", dass die Erfüllung der neuen PGL-Forderungen einer nahezu kompletten Absicherung des Investments gleichkommen würde. Die PGL hatte sich mit ihrem Gebot gegen zwei Finanzinvestoren durchgesetzt und am 24. Januar einen in Polen bejubelten Kaufvertrag unterzeichnet. Aus der nicht genannten Kaufsumme muss bis zum 15. April der KfW-Überbrückungskredit zurückgezahlt werden. Sollte es nicht zu einem Abschluss kommen, müsste PGL üblicherweise Vertragsstrafen zahlen. Zu deren Höhe ist aber nichts bekannt.

Condor wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen. Der deutsche Ferienflieger mit knapp 60 Flugzeugen war nach der Pleite des britischen Mutter-Konzerns Thomas Cook in ein Schutzschirmverfahren genommen worden, das von dem Insolvenz-Spezialisten Lucas Flöther begleitet wird. Noch ist der von den Gläubigern verabschiedete Schutzschirmplan nicht rechtskräftig, so dass die vereinbarte Übernahme durch die PGL nicht vollzogen werden kann. Condor hatte bislang stets erklärt, dass dem Geschäft seitens der LOT-Mutter nichts im Wege stehe. Die PGL lehnte in Warschau einen Kommentar während der laufenden Transaktion ab.

Hintergrund der Zweifel an dem Deal ist die Corona-Krise, die besonders die Luftverkehrsunternehmen hart trifft. Noch sind sowohl die LOT als auch die Condor im Auftrag der jeweiligen Regierungen gut damit beschäftigt, die jeweiligen Urlauber nach Hause zu holen. Doch danach gähnt ein tiefes Nachfrageloch: Condor will daher einen grossen Teil der Belegschaft in Kurzarbeit schicken.

Mit den Gewerkschaften seien für alle Berufsgruppen Vereinbarungen erzielt worden, erklärte eine Sprecherin am Donnerstag in Frankfurt. Auch habe man wie andere Fluggesellschaften noch zusätzliche Staatshilfen beantragt. Der genaue Umfang der Kurzarbeit werde später festgelegt, sagte die Sprecherin. Sie soll in allen Bereichen des Unternehmens mit knapp 5000 Beschäftigten greifen.

Über die mögliche Kreditverlängerung hatte zuvor das Fachmagazin "fvw" berichtet. Beim hessischen Finanzministerium war am Donnerstag aber noch keine Anfrage bekannt. Der Kredit über 380 Millionen Euro wurde von der staatlichen KfW-Bank gewährt, wobei der Bund und das Land Hessen als Bürgen aufgetreten sind./ceb/DP/jha

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US-Baumaschinenkonzern

US-Baumaschinenkonzern Caterpillar streicht Jahresprognose

Der US-Baumaschinenkonzern Caterpillar streicht wegen der Coronavirus-Krise seine Jahresprognose. Die Pandemie fange an, sich auf die Lieferkette auszuwirken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Deerfield (Bundesstaat Massachusetts) mit. Ursprünglich hatte Caterpillar für 2020 einen Gewinn je Aktie von 8,50 bis 10 US-Dollar angepeilt. Eine neue Prognose gab das Unternehmen nicht ab. Die Aktie gab vorbörslich um 2 Prozent nach./kro/jha/

26.03.2020 14:01

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Hausgeräte-Firma Dyson will

Hausgeräte-Firma Dyson will Beatmungsgeräte für Corona-Kranke liefern

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat die britische Regierung 10'000 Atemwegsgeräte bei dem Hausgeräte-Spezialisten Dyson bestellt. Premierminister Boris Johnson habe seine Firma entsprechend um Hilfe gebeten, schrieb Sir James Dyson in einer E-Mail an seine Mitarbeiter. Der Unternehmer versprach ausserdem, weltweit 5000 der neuen Geräte zusätzlich zur Rettung von Covid-19-Lungenkranken zu spenden. Die Firma ist vor allem für beutellose Staubsauger bekannt.

26.03.2020 14:00

Der Mangel an Beatmungsgeräten ist in der Coronavirus-Krise eines der grössten Probleme in Grossbritannien. Johnson hatte in der Not Gespräche mit privaten Kliniken und fachfremden Unternehmen geführt. Die neuen Produkte müssten noch Sicherheitstests bestehen, so ein Regierungssprecher. Dyson arbeitet mit einer Medizintechnik-Firma in Cambridge zusammen.

Nach Regierungsangaben werden mindestens 30 000 dieser Apparaturen benötigt. Noch vor Kurzem standen landesweit aber nur 5000 Geräte in staatlichen Krankenhäusern bereit - Grossbritannien war damit fast ein Schlusslicht in Europa auf je 100 000 Einwohner berechnet. Durch Verträge mit Privat-Kliniken ist die Zahl inzwischen auf 8000 erhöht worden. Selbst mit den Dyson-Produkten wäre der Bedarf nicht gedeckt.

Das Überleben vieler Covid-19-Lungenkranken hängt von diesen Geräten ab. Britische Ärzte hatten angesichts der Lage darauf hingewiesen, dass sie wie in Italien schon bald zwischen Leben und Tod entscheiden müssten - wer die grössten Überlebenschancen habe, werde versorgt./si/DP/stk

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Coronavirus: Brillenkonzern

Coronavirus: Brillenkonzern EssilorLuxottica streicht Jahresprognose

LE-PONT (awp international) - Der Brillenkonzern EssilorLuxottica streicht wie viele andere Unternehmen wegen der Coronavirus-Krise seine Jahresprognose. Im Januar und Februar seien die Geschäfte noch wie erwartet solide gelaufen, teilte der Hersteller der bekannten Ray-Ban-Brillen am Freitag in Charenton-le-Pont bei Paris mit. Seitdem die Auswirkungen der Pandemie im März aber nicht mehr nur in China, sondern auch in ganzen Regionen in Europa und Nordamerika zu spüren gewesen seien, hätten die Geschäftsbedingungen angefangen sich zu verschlechtern. Für das zweite Quartal geht das Unternehmen nun von einer weiteren Verlangsamung bei der Umsatzentwicklung aus, was sich erheblich auf die Profitabilität auswirken dürfte.

27.03.2020 07:33

Anfang März hatte sich EssilorLuxottica für dieses Jahr noch ein Umsatzplus von drei bis fünf Prozent vorgenommen. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn sollte um das 0,7- bis 1,2-fache des Umsatzwachstums zulegen. Dabei war das Unternehmen aber davon ausgegangen, dass sich die Auswirkungen der Epidemie in den nächsten Monaten abschwächten. Eine neue Prognose gab das Unternehmen nicht ab./kro/mis

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Fraport will Corona-Krise

Fraport will Corona-Krise ohne staatliche Unterstützung bewältigen

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will die Corona-Krise nach Möglichkeit ohne staatliche Unterstützung bewältigen. "Wir wollen ohne Staatshilfe auskommen. Mit den eingeleiteten Sparmassnahmen gehen wir heute davon aus, das zu schaffen", sagte der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Fraport habe ein Liquiditätspolster von mehr als einer Milliarde Euro, das noch aufgestockt werde.

27.03.2020 06:49

Gleichwohl will Fraport nicht alle krisenbedingten Zusatzkosten allein tragen. "Es wird darüber zu sprechen sein, wer die Kosten dafür trägt, dass wir eine Grundversorgung im Interesse Deutschlands aufrechterhalten", sagte Schulte. Betriebswirtschaftlich wäre es bei den wenigen Flügen - darunter Frachtflüge mit Warenlieferungen - angemessener, den Flughafen zu schliessen. "Aber wir bleiben geöffnet, das ist unser Versprechen aus Frankfurt."

Fraport stellt sich wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf eine längere Phase mit weniger Flugverkehr ein. "2020 werden wir insgesamt mit starken Verkehrsrückgängen abschliessen, selbst wenn es im Sommer wieder Zuwächse gegenüber dem jetzigen Niveau gibt. Auch 2021 werden wir wohl nicht 100 Prozent des früheren Verkehrs erreichen", sagte der Fraport-Vorstandsvorsitzende.

Die aktuelle Krise werde die Luftfahrt verändern. "Es wird weniger Fluggesellschaften geben. Die werden höher verschuldet sein, einige verstaatlicht", meinte Schulte. Da weniger Airlines weniger Verbindungen bedienten, wirke sich das auch auf Flughäfen aus. "Für einige Flughäfen - vor allem kleine oder mittelgrosse - wird es dann schwieriger, ihren Bestand zu rechtfertigen."/wo/DP/fba

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