Relief

RELIEF THER Hlg N 

Valor: 10019113 / Symbol: RLF
  • 0.574 CHF
  • +2.87% +0.016
  • 30.09.2020 12:13:30
10'210 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 3'326
Ja, ja

Goldi hat am 27.03.2020 10:03 geschrieben:

Ok, nicht ganz richtiges Forum, aber: Wenn die Amis heute morgen aufwachen und merken, dass die USA das Epizentrum der Coronakrise geworden sind, mit mehr Fällen als irgendwo, und sogar Flugzeugträger langsam ausser Betrieb gehen weil alle angesteckt sind...

Und wenn man bedenkt, dass die amerikanischen Börsen in den letzten drei Tagen rund 20% gestiegen sind...

Könnte es heute doch einen perfekten Black Friday geben?

Goldi

Sehe eher mein Doomtom-Szenario: grauer Freitag, schwarzer Montag. Weiteres am Wochenende im "Schwarzer-Schwan-Forum").

marabu
Bild des Benutzers marabu
Offline
Zuletzt online: 18.09.2020
Mitglied seit: 27.07.2006
Kommentare: 1'940
USA

Richtig Doomtom, vor allem, wenn das Coronavirus so richtig im Gesundheitsbereich einschlägt. Dafür gigantische Geldbeträge für die Rüstung.

Geldgierig
Bild des Benutzers Geldgierig
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 09.11.2015
Kommentare: 27
Die Ruhe vor dem Sturm

Dass RLF nicht die einzige Bude mit dem geeigneten Kandidaten für die Behandlung der Krise ist, wissen wir alle schon. Der Markt ist aber so was von riesig gross geworden, dass jeder etwas vom Kuchen abbekommt. Der erste bekommt sicherlich nocht die zweite Portion gleich noch drauf.

Hat jemand von Euch gestern abend die Sendung Einstein schon gesehen? War sehr aufschlussreich und empfenswert.

Ich bin mir ganz sicher, dass die Israilies mit ihren weltweiten Kontakten etwas tolles auf die Beine stellen werden.

Abgesehn vom guten trade wollen wir hoffen, dass bald überhaupt was gutes rauskommet.

hans im glück
Bild des Benutzers hans im glück
Offline
Zuletzt online: 18.09.2020
Mitglied seit: 18.09.2018
Kommentare: 633
Geldgierig hat am 27.03.2020

Geldgierig hat am 27.03.2020 10:34 geschrieben:

Hat jemand von Euch gestern abend die Sendung Einstein schon gesehen? War sehr aufschlussreich und empfenswert.

ja war super interessant. Insel Bern wohl bald mit Impstoff. die Österreiche und Deutschen sind da wohl auch bei den Favoriten. Relief aus meiner SIcht kleine Chance sich durchzusetzen und wenn viel zu spät.... 

mlanza
Bild des Benutzers mlanza
Offline
Zuletzt online: 24.09.2020
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 96
Habe Einstein auch gesehen,

Habe Einstein auch gesehen, sehr interessant.
Wichtig!! Relief Therapeutics arbeitet aber nicht an einem Impfstoff.

mla

 

oblomov
Bild des Benutzers oblomov
Online
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 25.09.2012
Kommentare: 746
Auch wichtig

Das Relief-Medi ist auch ohne Corona wertvoll. Durch die Krise kann möglicherweise eine sehr schnelle Zulassung erlangt werden.

Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.

Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 - 1904), russischer Meister der impressionistischen Erzählung und Dramatiker

nummelin
Bild des Benutzers nummelin
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 10.05.2010
Kommentare: 1'479
Es wird gekauft.... Koki? 

Es wird gekauft.... Koki? 

One day you lose,and another day another win!!

Bellavista
Bild des Benutzers Bellavista
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 09.08.2006
Kommentare: 3'617
Genau Oblomov

oblomov hat am 27.03.2020 11:00 geschrieben:

Das Relief-Medi ist auch ohne Corona wertvoll. Durch die Krise kann möglicherweise eine sehr schnelle Zulassung erlangt werden.

Ich glaube, dass dies in der ganzen Hektik völlig ausser Acht gelassen wurde. Die Behandlung von ARSD ist nach wie vor nicht wirklich gelöst. Wenn Relief nun schneller zu einem zugelassenen Produkt kommt, ist dies ein schöner Nebeneffekt. Und falls es auch schnell genug eingesetzt und gegen Covid 19 wirksam sein sollte, na dann ist ja klar, dass dies eine kleine Goldgrube werden könnte. 

Bellavista

Krokodil
Bild des Benutzers Krokodil
Offline
Zuletzt online: 17.09.2020
Mitglied seit: 12.04.2012
Kommentare: 3'114
Ja klar, K R O K I  kauft,

Ja klar, K R O K I  kauft, was sonst ausser RELIEF könnte man denn  heute kaufen! 

Ben
Bild des Benutzers Ben
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 11.01.2010
Kommentare: 692
Höchste Dringlichkeit...

https://www.onvista.de/news/relief-therapeutics-holding-sa-six-rlf-kuend...

 

„Nach sorgfältiger Prüfung der präklinischen und klinischen Daten sind wir davon überzeugt, dass RLF-100 das Potenzial für eine unbedenkliche, wirksame Behandlung des akuten Atemnotsyndroms bei mit COVID-19 infizierten Patienten hat, deren Überlebenschancen selbst bei Intensivpflege unter 50 Prozent liegen. Der Staat Israel ist bestrebt, diese potenziell lebensrettende Behandlung an Patienten zu testen, die heute keine andere Therapieoption haben“, so Dr. Halberthal. „Wir werden jede mögliche Option ausprobieren, um unsere Patienten in dieser globalen Krise zu schützen.“

Aufgrund der sich rasch ausbreitenden Epidemie und des außerordentlichen medizinischen Bedarfs beabsichtigen wir, mit höchster Dringlichkeit klinische Studien der Phase II einzuleiten, um den Patienten ein potenziell lebensrettendes Medikament zur Verfügung zu stellen.

Realtime Counter

https://youtu.be/qgylp3Td1Bw

 

 

 

 

 

 

 

Babette
Bild des Benutzers Babette
Offline
Zuletzt online: 25.09.2020
Mitglied seit: 11.08.2010
Kommentare: 385
Denkt daran...

...die US-Behörden schlafen über das Wochenende nicht! Und die Studien gehen weiter!

b.

 

Master6969
Bild des Benutzers Master6969
Offline
Zuletzt online: 28.09.2020
Mitglied seit: 10.12.2012
Kommentare: 1'487
Es läuft gewaltig was ...

Es läuft gewaltig was ...

Goldi
Bild des Benutzers Goldi
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 18.05.2016
Kommentare: 1'334
Corona

Eigentlich verrückt, was alles passieren könnte. Wenn in einem Kontrollraum eines AKWs einer zu stark hustet, keine Luft mehr kriegt, sich am Schaltpult festhält und versehentlich einen falschen Knopf drückt...

Zurück zu RLF: Da hätte ich heute morgen mehr Mut gebraucht, um noch mehr einzukaufen. Die heutigen Einkäufe liegen ja schon 11,6% im Plus. Henu, manchmal hat mich meine Feigheit auch schon geschützt. 

Goldi

nummelin
Bild des Benutzers nummelin
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 10.05.2010
Kommentare: 1'479
Erwarte heute Mittag noch

Erwarte heute Mittag noch positive News  Yahoo  

One day you lose,and another day another win!!

Goldi
Bild des Benutzers Goldi
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 18.05.2016
Kommentare: 1'334
A propos Schweizer Gesundheitswesen

Freiburg (awp) - Der Kanton Freiburg greift im Kampf gegen das Coronavirus auf die Kapazitäten von Privatkliniken zurück. Davon betroffen ist auch die zur Aevis Victoria-Gruppe gehörende Freiburger Clinique Générale.

"Unsere Klinik in Freiburg ist beschlagnahmt worden", sagte Antoine Huber, Chef der Privatspital- und Luxushotelgruppe Aevis am Freitag an einer Telefonkonferenz. Das gesamte rund 40-köpfige Pflegepersonal der Klinik ist an das Freiburger Kantonsspital verlegt worden und soll dort helfen, den erwarteten Ansturm von Corona-Patienten zu bewältigen.

Möglich macht dies eine vom Kanton Freiburg vergangene Woche erlassene Verordnung. Darin behält sich der Kanton vor, auf Personal und Infrastrukturen der Privatkliniken zuzugreifen, um die Kapazitäten am Kantonsspital zu erhöhen. Laut Verordnung kann der Kanton auch die Verteilung der Vorräte an Desinfektionsmittel, Masken oder Medizinbekleidung je nach Priorität eigenhändig regeln.

Nach Einschätzung von Aevis-Chef Hubert sind die freien Spitalkapazitäten im Schweizer Gesundheitssystem nach wie vor gross. Schliesslich seien alle Operationen, die auch zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können, verboten worden. Mit Blick auf den Verlauf der Verbreitung des Coronavirus zeigte er sich optimistisch. Es gebe erste Hinweise, die auf eine Entspannung der Lage hindeuteten, sagte Hubert weiter.

pedro
Bild des Benutzers pedro
Online
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 31.08.2013
Kommentare: 1'135
GEM Global Yield Fund / GEM Global Emerging Markets

Hauptaktionär von  Relief Therapeutics Holding AG ist GEM Global Yield Fund

GEM ist durch einen Bindungsvertrag über 750 Mio. HK$ (92.6 mio. chf) zur Entwicklung von NRX-101 bei NeuroRx, Inc. investiert

GEM ist somit der grosse Drahtzieher, der das sagen hat und als Triebfeder für die Zusammenarbeit der beiden Firmen funktioniert.

Das ist sehr beruhigend, da die Verhältnisse von Anfang an geklärt sind. Beide Firmen unterliegen starkem israelischem Einfluss.

Ihre Zielsetzung ist klar, sie wollen Aviptadil (RLF-100) wenn immer möglich als Medikament für Israel, die USA und den Rest der Welt über die laufende Phase II Studie durch die FDA für den Markt lizensieren lassen.
Es ist davon auszugehen, dass sie die Entwicklung wie "Bulldozer" vorwärts schieben und sich so ziemlich durch nichts aufhalten lassen, auch nicht durch andere Pharma Big Player.

mlanza
Bild des Benutzers mlanza
Offline
Zuletzt online: 24.09.2020
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 96
Pedro vielen dank für diese

Pedro vielen dank für diese Information.
Ich bin sehr gespannt wie sich Relief Therapeutics weiterentwickelt und auf die nächsten Tage und Wochen.

Schönes Weekend und bleibt Gesund

mla

nachtfalter
Bild des Benutzers nachtfalter
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 08.10.2013
Kommentare: 284
Sendung Einstein Auswahl
  •  
  •  

25. März 2020

Studien in Europa starten in Kürze

APN01 gegen Corona: Hoffen auf „Verteidiger und Torwart“

Viele sitzen schon auf Nadeln, ob die Idee des renommierten Genetikers Prof. Dr. Josef Penninger, mit löslichem ACE2 gegen das SARS-CoV-2 ins Feld zu ziehen, funktioniert. Nun wurde bekannt, dass das von ihm gegründete Biotech-Unternehmen Apeiron Biologics AG mit Sitz in Wien demnächst auch in Europa Studien und individuelle Heilversuche mit dem Biopharmazeutikum namens „APN01“ vorbereitet. Medonline fragte bei Apeiron-CEO Peter Llewellyn-Davies nach, wie derzeit der Stand der Dinge ist.

APN01 ist ein von Apeiron infolge der SARS-Pandemie 2003 entwickeltes biotechnologisch hergestelltes rekombinantes Angiotensin Converting Enzyme 2 (rhACE2) mit einer dualen Wirkungsweise: Einerseits soll das intravenöse Biopharmazeutikum als „Verteidiger“ das Virus abwehren, andererseits als „Torwart“ die Lunge vor Entzündungsreaktionen schützen, veranschaulicht Vorstandsvorsitzender Peter Llewellyn-Davies. Neu ist: Klinische Zulassungsstudien sind wie berichtet nicht nur in China geplant, sondern nun auch in Europa, wie außerdem individuelle Heilversuche in Österreich – nicht zuletzt dank der Forschungsförderung der Bundesregierung. Läuft alles gut, könnte das Medikament auch hierzulande und in anderen europäischen Ländern hergestellt werden.

medonline: Alle Welt schaut auf die forschende Industrie in der Hoffnung, dass es bald ein Medikament gegen das SARS-CoV-2 gibt. Ihr Unternehmen Apeiron hat schon eine lange Vorlaufzeit, da Firmengründer Prof. Dr. Josef Penninger sehr viel über rhACE2 bzw. APN01, ein lösliches humanes ACE2, geforscht hat. Was sind denn die bisherigen Ergebnisse klinischer Studien der Phase I und II, was die Sicherheit und Verträglichkeit betrifft?

Llewellyn-Davies: Bisher sind einschließlich der Phase-II-Studien insgesamt fünf Studien gelaufen (die Lizenzrechte für APN01 waren von 2010 bis 2019 bei GSK, Anm. der Red.), mit insgesamt 89 Personen. Es waren im Wesentlichen Patienten mit der Lungenkrankheit ARDS, dem Acute Respiratory Distress Syndrome, bei der auch SARS und SARS-CoV-2 einen Anteil haben. Die Studien haben gezeigt, dass es keine „adverse events“, also keine schweren Nebenwirkungen gibt, weder in den gesunden Probanden noch bei den Patienten. Aus unserer Sicht bzw. aus Sicht der jeweiligen Prüfärzte ist der Medikamenten-Kandidat APN01 gut verträglich und sicher.

In letzter Zeit ist immer wieder diskutiert worden, ob ACE-Hemmer und ACE-2-modulierende Medikamente sich ungünstig auf Covid-19-Patienten auswirken, da diese ACE2 vermehren können und ACE2 ja als Türöffner für das SARS-CoV-2 fungiert. Was ist nun der Unterschied zwischen Ihrem Therapeutikum, also dem externen ACE2, und dem internen, körpereigenen ACE2?

Llewellyn-Davies: Ja, das interne ACE2 ist ein Rezeptor auf der Oberfläche der menschlichen Zellen und ist der Eintrittspunkt für das SARS-CoV-2. Das heißt, das ist tatsächlich der Rezeptor, der dieses Virus auffängt. APN01 ist ein extern zugeführtes rekombinantes ACE2 und hat eine duale Wirkungsweise: Erstens bindet sich das Virus an das lösliche ACE2 anstatt an das ACE2 an den Zellen. Das heißt, das Virus ist dann auf dem löslichen ACE2, dem APN01, und kann dadurch nicht die Zellen infizieren, sondern wird vom Immunsystem abgebaut. Das ist der erste Einsatz, quasi als Verteidiger, der die Lunge freihält. Dann haben wir den Einsatz als Torwart, die zweite Wirkungsweise: die Reduzierung der schädlichen Entzündungsreaktionen in der Lunge und der Schutz vor dem Lungenversagen durch ARDS. Das heißt, dass das bei den Patienten gestörte Gleichgewicht zwischen bestimmten Enzymen in der Lunge wieder hergestellt wird, und zwar das Gleichgewicht zwischen ACE und ACE2 bzw. präziser zwischen Angiotensin (Ang) 2 und Ang 1–7. Wir gehen also davon aus, dass sich unser Wirkstoff APN01 positiv auf Covid-19-Patienten auswirkt. Wenn wir unsere Phase-II-Studie bald beginnen können, ist APN unseres Wissens nach auch das einzige Medikament in der klinischen Entwicklung in Europa, dessen Wirkweise spezifisch gegen das SARS-CoV-2 gerichtet ist.

Zur Pathophysiologie bei Covid-19: Prof. Penninger hat in Vorträgen gesagt, dass das Virus auch andere Organe, die ACE2 exprimieren, wie Herz, Darm, Nieren etc., befallen kann und APN01 daher möglicherweise nicht nur vor Lungenversagen schützen könnte, sondern auch vor multiplem Organversagen?

Llewellyn-Davies: Dabei hat er aber auch auf die unbekannte Datenlage bei Covid-19 hingewiesen. Ich kann auch momentan nur über die Fakten reden, die jetzt vorliegen: Das SARS-CoV-2 befällt insbesondere die Lunge, wie wir bei durch Covid-19 ausgelösten Todesfällen sehen, das ist letztendlich auf akutes Lungenversagen zurückzuführen. Die Tatsache, dass vor allem ältere Menschen von Covid-19 betroffen sind und insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen, z.B. am Herzen, an Covid-19 sterben, könnte wirklich darauf hindeuten, dass das Virus auch andere Organe befällt. Aber dazu liegen uns wie gesagt noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Wann, wo und wie wird APN01 nun getestet?

Llewellyn-Davies: APN01 wird intravenös verabreicht und konkret zur Behandlung von schweren Covid-19-Infektionen, das heißt stationär in den jeweiligen Kliniken getestet. Die Studien der Phase II sind in weit fortgeschrittener Vorbereitung. Wir gehen wirklich davon aus, dass wir in wenigen Wochen starten können, insbesondere in Europa. In China sind wir auch in fortgeschrittener Vorbereitung, aber das Neue ist, dass wir eben auch in Europa eine Studie beginnen wollen. Gleichzeitig haben wir auch individuelle Heilversuche in Österreich, das heißt, der Kontakt zu Kliniken läuft – aus Datenschutzregeln dürfen wir darüber nichts sagen. Aber das Gute ist: Das Material ist vor Ort und weiteres Material ist in Vorbereitung. Wir sind sieben Tage in der Woche mit diesem Projekt beschäftigt und arbeiten mit Vollgas an den Behandlungsmöglichkeiten. Also um die genannte Veranschaulichung zu verwenden: Unser Team sind die „Stürmer“.

Falls alles gut geht, wo könnte Apeiron das Medikament in großem Stil biotechnologisch herstellen lassen? Ist dies auch in Österreich und anderen europäischen Staaten möglich?

Llewellyn-Davies: Wir sind schon einen großen Schritt weiter und haben in Österreich schon einen Anbieter, der für uns Material in Kürze herstellen wird. Nach einer möglichen Zulassung ist aber eine Produktion in viel größerem Maße notwendig. Wir haben auch hierfür geeignete Anbieter in diversen Ländern angesprochen bzw. sind in Kontakt mit ihnen. Die Finanzierung ist für die erste Phase weitestgehend gesichert, da möchte ich großen Dank an die österreichische Bundesregierung äußern, weil sie uns in dieser schwierigen Situation als Biotech-Unternehmen großzügig unterstützt. Aber für die gesamte Studie sowie für die weiteren Schritte, wie die großtechnische Herstellung, ist die Finanzierung noch nicht durch.

Haben Sie da die von der Bundesregierung jüngst verkündete Forschungsförderung von 22 Millionen Euro angesprochen?

Llewellyn-Davies: Ganz genau. Aus diesem Etat heraus erhalten wir sicherlich Unterstützung für unsere Tätigkeiten. Dennoch suchen wir noch nach Investoren, um die Studie und die nächsten Entwicklungsschritte zu finanzieren.

Ist es richtig, dass es trotzdem noch Monate dauert, bis das Medikament bei einer möglichen Zulassung in großem Stil angewendet werden kann?

Llewellyn-Davies: Ja, bei den Vakzinen redet man sogar von 12 bis 18 Monaten und bei unserem Therapeutikum haben wir den Vorteil, dass wir schon die Phasen I und IIa hinter uns haben, sodass wir direkt in die Phase IIb gehen können. Das beschleunigt natürlich den Prozess. Wir haben auch engste Kontakte zu den regulatorischen Behörden in Österreich, aber auch in ganz Europa, sodass wir auf eine möglichst schnelle Zulassung hoffen, wenn alles gut läuft.

Das bedeutet aber auch, dass wir weiterhin alles daran setzen müssen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen bzw. zu verlangsamen?

Llewellyn-Davies: Ja. Genau das ist der einzige Weg im Augenblick. Wir kennen die auch in den sozialen Netzwerken verbreiteten Infektionskurven, wenn etwas unternommen wird und wenn nichts getan wird. Es ist ja so, dass die Experten sich einig sind, dass Hygiene, hohe Testraten und der soziale Abstand mit dem Motto „Bleiben Sie zuhause“ die besten und wirksamsten Maßnahmen in dieser Situation sind. Die Studie des Imperial College in London, wo die Gefahr des Dammbruchs des Gesundheitssystems vorliegt, zeigt, dass die „Social Isolation“ die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Infektion deutlich verlangsamen kann. Das medizinische Personal muss natürlich geschützt sein, weil die Gesundheitsversorgung jetzt das Wichtigste ist. Daher ist es jetzt richtig, diese Kurve flach zu halten.

Was können Covid-19-Patienten in Heimquarantäne tun, worauf sollen sie besonders achten, damit sie nicht in Gefahr laufen, z.B. bei zunächst milden Symptomen, aber dann zunehmender Atemnot zu spät hospitalisiert zu werden, wie es auch schon vorgekommen sein soll?

Llewellyn-Davies: Da muss man unterscheiden zwischen Social Distancing, Self Isolation und Quarantäne. Social Distancing reduziert wie besprochen die Ansteckungsgefahr und da wird im Wesentlichen nicht getestet. Self Isolation betrifft Menschen, die entweder in einer Risikogruppe sind oder einen Risikokontakt hatten, und die Quarantäne ist für positiv getestete Menschen ohne Symptome oder für Menschen, die aus Risikoländern einreisen. Die angesprochenen Fälle in Quarantäne kenne ich persönlich nicht und kann sie daher nicht kommentieren. Das oberste Ziel ist es, die weitere Ausbreitung zu verhindern. Aber: Bei Auftreten von Symptomen soll man die Hotline anrufen, in Österreich 1450, und bei Auftreten schwerwiegender Symptome wie Atemnot müssen die Patienten sofort stationär behandelt und engmaschig überwacht werden. Aus den Daten in China und Italien hat es sich gezeigt, dass die sehr schweren bis tödlichen Verläufe von Covid-19 meist bei älteren Patienten mit einer oder mehreren Vorerkrankungen auftreten.

Mittlerweile ist bekannt, dass die Viruslast zunächst im Rachenraum sehr hoch ist und es dort zu einer Vermehrung kommt, bevor das Virus tiefer in die Lunge geht. Kann man hier prophylaktisch etwas tun, um das zu verhindern?

Llewellyn-Davies: Das ist genau der Punkt: ACE2 ist sowohl im oberen als auch im unteren Bereich der Atemwege. Das heißt, dass wir mit unserem doppelten Ansatz von APN01 das Virus in den Atemwegen und dann auch noch vor der Lunge abfangen können, was eine wesentliche Bedeutung für die Behandlung und die Verhinderung des Lungenversagens hat.

Was liegt Ihnen abschließend zu dem Thema in dieser für alle herausfordernden Zeit ganz besonders am Herzen?

Llewellyn-Davies: Mir liegt besonders am Herzen, dass die Menschen auf sich achten und dass vielleicht jene Menschen, die – nicht so wie wir jetzt – etwas weniger Arbeit haben als vorher, diese Zeit auch nutzen, um grundsätzlich zu überdenken, wie sie leben, und einfach auch das Positive zu sehen. Vielleicht, dass das Leben ein bisschen ruhiger wird und dass auch eine grundsätzliche Änderung auf unsere Menschheit kommt – mit mehr Zeit für sich, für seine Familien und für die Menschen, die einem wichtig sind. Bleiben Sie gesund!

Sie auch! Besten Dank für das Gespräch und alles Gute!

 

ursinho007
Bild des Benutzers ursinho007
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 17.06.2015
Kommentare: 3'372
https://www.apeiron-biologics.com/investors/

Interessanter Artikel. Leider ist die Aktie aber nicht an der Börse kotiert.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

nachtfalter
Bild des Benutzers nachtfalter
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 08.10.2013
Kommentare: 284
lieber ursinho007

ursinho007 hat am 28.03.2020 10:38 geschrieben:

Interessanter Artikel. Leider ist die Aktie aber nicht an der Börse kotiert.

Das stimmt, damit möchte ich nur aufzeigen, dass hier auf diesem Gebiet verschiedene höchst interessante Firmen kurz vor dem Durchbruch stehen,  SARS-CoV-2 zu besiegen, respektive unschädlich zu machen!

 

nachtfalter
Bild des Benutzers nachtfalter
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 08.10.2013
Kommentare: 284
Christina Berndt

 

Publiziert heute um ‎14‎:‎16 Uhr. Aktualisiert vor 7 Stunden

 

Somit gibt es also – auch wenn in den Labors noch, nun ja, fieberhaft an der Entwicklung von Impfstoffen gegen Covid-19 gearbeitet wird – womöglich bereits erste Impfstoffe, nämlich im Blut von Genesenen. Denn mit ihren Antikörpern liessen sich womöglich andere Menschen impfen. Eine solche «passive Immunisierung» sei etwas «old-fashioned», wie Florian Krammer betont. Sie wurde schon in den Anfängen der Immunologie benutzt, zum Beispiel im Koreakrieg, um US-Soldaten vor dem Hantaan-Virus zu schützen. Aber es ist ein Ansatz. In unbekannten Situationen sind alte Strategien manchmal erstaunlich hilfreich. Am vergangenen Dienstag hat die US-Arzneimittelbehörde FDA jedenfalls mit einem solchen altmodischen Experiment begonnen: Die ersten Schwerstkranken haben Seren von Überlebenden bekommen.

 

 

Babette
Bild des Benutzers Babette
Offline
Zuletzt online: 25.09.2020
Mitglied seit: 11.08.2010
Kommentare: 385
YES / FDA nod to start coronavirus trial

Ich sage ja, die Behörden schlafen nicht übers Wochenende!!

https://uk.reuters.com/article/health-coronavirus-relief-hldg-neurorx/relief-therapeutics-neurorx-get-fda-nod-to-start-coronavirus-trial-idUKL8N2BM0H4

News auf CNBC UND REUTERS!

ZUDEM neue Info, dass Mittel für die Behandlung von über 1 Million Patienten zur Verfügung stehen. Heisst, sie glauben zu 100% an den Erfolg und haben die Produktion hochgefahren. Vorher war von 100'000 die Rede!

CFD Handel IG: alle Indices drehen vom deutlichen Minus ins Plus, exakt zum Zeitpunkt dieser Meldung. Gibt es einen Zusammenhang?

Mit VOLLGAS IN DIE NEUE WOCHE!

b.

nummelin
Bild des Benutzers nummelin
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 10.05.2010
Kommentare: 1'479
Glaube ende nächster Woche

Glaube ende nächster Woche sind einige hier mehrfach Millionäre Yahoo

One day you lose,and another day another win!!

Link
Bild des Benutzers Link
Offline
Zuletzt online: 29.09.2020
Mitglied seit: 20.12.2011
Kommentare: 5'495
@Babette

@Babette

CFD Handel IG: alle Indices drehen vom deutlichen Minus ins Plus, exakt zum Zeitpunkt dieser Meldung. Gibt es einen Zusammenhang?

Uhi, also jetzt bist du vollkommen out of order liebe Babette.

Aufgrund dieser Meldung sollen morgen die Börsen weltweit durch die Decken gehen? Hast du heute die Corona-News gelesen? Ich erwarte morgen das pure Gegenteil: tiefrote Kurse. Und der Nummelin spricht schon von mögliche Millionäre. In was für eine Welt lebt er??

KaM
Bild des Benutzers KaM
Online
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 13.11.2018
Kommentare: 89
FDA grants IND “Study May

FDA grants IND “Study May Proceed” for COVID-19 trial to NeuroRx, Inc. in partnership with RELIEF THERAPEUTICS (SIX:RLF) for treatment of Acute Respiratory Distress

Aviptadil is a patented form of Vasoactive Intestinal Polypeptide (VIP) that has previously shown promise in treating ARDS

Geneva, March 29, 2020

  • Coronavirus (COVID-19) death is primarily caused by Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS), in which severe inflammation causes the lungs to fill with fluid and even mechanical ventilation is unable to maintain life. The syndrome is caused by a Cytokine Storm unleashed by viral particles.
  • VIP is known to have potent anti-cytokine effects in numerous animal models and in phase 1 and phase 2 human studies
  • Both FDA and EU have granted orphan drug status to Relief Therapeutics for the development of Aviptadil (VIP) in ARDS

The US FDA has issued a “Study May Proceed” letter to NeuroRx, a Delaware Corporation within 24 hours of NeuroRx's IND application. In partnership with Relief Therapeutics (SIX:RLF) NeuroRx is now recruiting study sites and pharmacies to commence a phase 2 trial of RLF-100 (Aviptadil) in the treatment of Acute Respiratory Distress in patients infected by the COVID-19 coronavirus. NeuroRx, Inc. is a privately held, drug development company that has previously demonstrated success in developing innovative drugs under FDA Fast Track, Breakthrough Therapy, and Special Protocol Agreement programs. Relief, headquartered in Geneva, Switzerland, previously partnered with Biogen (Nasdaq:BIIB) to develop Aviptadil for the treatment of pulmonary hypertension.

Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS) in COVID-19-infected patients is caused by a “cytokine storm” in the lungs, in which the virus triggers inflammatory molecules called “cytokines,” which cause the air sacs (alveolae) of the lungs to fill with water and become impermeable to oxygen, even in the setting of mechanical ventilation. Even with access to ventilators and maximal intensive care, half of those with COVID-related ARDS die. In a phase 1 trial of Aviptadil performed by Sami Said, MD, under FDA IND in the early 2000's,[1] 7 of 8 patients treated with intravenous VIP were successfully weaned from mechanical ventilation and six of those patients left the hospital alive. The results demonstrated a meaningful decrease in TNFa (alpha), a known inflammatory cytokine and consistent improvement in oxygenation. VIP is a naturally synthesized peptide which is 40% concentrated in the lungs and which has been shown to have a potent anti-cytokine activity in numerous animal models of respiratory distress, acute lung injury, and inflammation. VIP has shown the ability to protect the lung even from extreme insults such as hydrochloric acid. It has a 20-year history of safe use in humans in trials of sarcoidosis, pulmonary fibrosis, and pulmonary hypertension, and is marketed in Europe as a local injection to treat erectile dysfunction. At an FDA public hearing in 2016[2], it was noted that more than 8,000 prescriptions for VIP were filled by a compounding pharmacy to treat a chronic inflammatory condition without any reported adverse events.

Relief Therapeutics holds FDA and EU orphan drug designations for the use of VIP to treat ARDS, pulmonary hypertension, and sarcoidosis. Relief also holds a US patent[3] for formulation of Aviptadil and proprietary manufacturing processes for its synthesis.

The trial will be overseen by an independent Data Safety Monitoring Board led by Prof. Alfred Sommer, MD, MHS, Dean Emeritus of the Bloomberg School of Public Health, Prof. Michelle Williams, Dean of the Harvard Chan School of Public Health, and Hon. Andy Harris, M.D., M.H.S. who represents Maryland's first congressional district and is a practicing anesthesiologist.

RELIEF THERAPEUTICS Holding AG is listed on the SIX Swiss Exchange under the symbol RLF.

 

[1] FDA IND 52,088

[2] FDA Pharmacy Compounding Advisory Committee, November 3, 2016

[3] US 8,178,489 Formulation for Aviptadil

Goldi
Bild des Benutzers Goldi
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 18.05.2016
Kommentare: 1'334
Rote Börse, grüne RLF?

Weil ich wieder mal ratlos bin, habe ich am Freitag meinen Rest RLF zu 1.90 Rp verkauft. Wenn RLF am Montag explodiert, wars falsch.

Ich bin zu 99% sicher, dass die breite Börse am Montag runter rauscht. Bloss was macht RLF? Weiter steigend, trotz fehlender neuer News? Möglich. Oder abwartend und konsolidierend? Möglich. 

Ich werde es morgen sehen, einfach mit 100k CHF weniger im Depot. Als KMU musste ich aufs Quartalsende mal etwas cash holen, besser als ein Notkredit des Bundes. 

Allen alles Gute morgen!

Goldi

P. S: Offenbar gibts doch News. Na dann feiert ihr Glücklichen!

 

nachhaltig
Bild des Benutzers nachhaltig
Offline
Zuletzt online: 17.09.2020
Mitglied seit: 20.01.2020
Kommentare: 386
NEWS!!!
nachtfalter
Bild des Benutzers nachtfalter
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 08.10.2013
Kommentare: 284
nummelin hat am 29.03.2020 16

nummelin hat am 29.03.2020 16:58 geschrieben:

Glaube ende nächster Woche sind einige hier mehrfach Millionäre Yahoo

Was würdest du sagen lieber nummelin, wenn ich schon jetzt Millionär bin und zwar mit Immobilien ab 1993 sukzessive dazugekauft? Das ging auf Nummer sicher und war kein Casino !

Hiermit  verabschiede ich mich aus diesem Forum. Wünsche allen beste Gesundheit!

CARPE NOCTEM

 

nachhaltig
Bild des Benutzers nachhaltig
Offline
Zuletzt online: 17.09.2020
Mitglied seit: 20.01.2020
Kommentare: 386
Morgen geht die Post ab!

Perfekte News!

oblomov
Bild des Benutzers oblomov
Online
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 25.09.2012
Kommentare: 746
EU nun auch

Zürich (awp) - Die US-Gesundheitsbehörde FDA und die Europäische Union haben Relief Therapeutics und dem Partner NeuroRX die Erlaubnis erteilt, das Mittel Aviptadil in einer klinischen Studie im Kampf gegen das Coronavirus zu testen.

Konkret wolle man Aviptadil in einer Phase-2-Studie testen, wie Relief Therapeutics noch am Sonntagabend mitteilte. Behandelt werden sollen akute Fälle von Atemnot bei Patienten, die mit dem Covid-19-Coronavirus infiziert sind, hiess es weiter.

sig/kw

Relief respektive NeuroRX hat 1 Mio Behandlungsdosen. Man kann sich fragen, zu welchem Preis eine solche verkauft wird... Weiter wäre interessant, wie die Kooperation zwischen Relief und NeuroRX aussieht. Wer zahlt was und wer nimmt was ein. Ist NeuroRX nur Auftragnehmer bei Relief für die Phase 2 oder ist NeuroRX Lizenznehmer, wenn ja, zu welchen Bedingungen etc. Weis jemand etwas darüber?

Die Patentfamilie der US8178489 scheint in dieser Sache relevant, aber warum ist dort THERAMETRICS DISCOVERY AG als Inhaber geführt? In der Patentschrift steht noch Mondobiotech AG Stans, ebenso im CH-Anteil des EP-Patents (in Kraft).

Witzig, der DE-Anteil des EP-Patents ist seit Ende 2019 nicht mehr in Kraft, da die Jahresgebühren nicht bezahlt wurden. Mal schauen, ob sie das noch retten können...

Weis jemand mehr über die Firmenkonstrukte?

Gruess Oblomov

Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.

Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 - 1904), russischer Meister der impressionistischen Erzählung und Dramatiker

Seiten