UBS

UBS Aktie 

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marabu
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Zweifel...

bonobolio hat am 20.03.2020 15:46 geschrieben:

UBS und das massivste Konjunkturförder-Programm des Bundes ever in der CH-Geschichte.........

Go UBS go!!!

Die überverkaufte Situation wird jetzt Schritt für Schritt abgebaut und die grösste internationale CH-Top-Bank wird bald wieder im zweistelligen Bereich notieren..... Whatever it takes ladies and gentlemen...... Whatever it takes........

Die UBS-Generalversammlung 2020 demnächst ohne physische Präsenz (aber mit Instruktion an den Stimmrechtsvertreter)...... 70 Rappen Dividende je Aktie (herrliche Rendite.-)

Die grossen Institutionellen kaufen auf diesem gedrückten Kursniveau kräftig zu und werden in einigen Monaten und Jahren ansehnlich belohnt.......

Träfen deine Hurra-Prognosen tatsächlich zu (dein letzter Absatz), wären die Kurse schon am Freitagabend ZWEISTELLIG gewesen. Punkt!

https://www.fuw.ch/article/der-giftcocktail/

Nachtrag 23. März: Heute wird die Zahl der Margin Calls in die Höhe schiessen. Denken wir an die Lombardkredite und die Derrivatetrader.

 

Pesche
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Und somit wieder im PLUS.

Und somit wieder im PLUS. Hoffendlich wird die Dividende nicht gestrichen. Die FIMA hat zu sowas aufgerufen Dash 1 . Aber das würde eine Revolution auslösen. Die Chefs garnieren Millionen und die Besitzer gehen leer aus.

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Neuer UBS-Chef Ralph Hamers

Neuer UBS-Chef Ralph Hamers hält sich bezüglich Lohn bedeckt

Der designierte UBS-Chef Ralph Hamers gilt als Digitalisierungsexperte und übernimmt nach dem Rückzug von Sergio Ermotti per 1. November 2020 das Ruder bei der Schweizerischen Grossbank. Bezüglich seines Lohns will sich der neue UBS-CEO aber nicht in die Karten schauen lassen.

26.03.2020 15:28

Hamers äussert in einem Beitrag der am (morgigen) Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "Bilanz" zwar Verständnis für die Kritik an zu hohen Managerlöhnen. Doch liess er die zu erwartende Höhe seines Salärs bei der UBS unkommentiert.

Der Niederländer verdiente bei seinem jetzigen Arbeitgeber ING bislang etwas unter 2 Millionen Euro. Der abtretende UBS-Chef Sergio Ermotti kam hingegen auf rund ein Gehalt von 12,5 Millionen Franken.

sta/kw

(AWP)

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Trotz Corona-Pandemie: UBS

Trotz Corona-Pandemie: UBS hält an vorgesehener Dividende fest

Die UBS hält trotz der Coronavirus-Krise an ihren Dividendenplänen für das Jahr 2019 fest.

Aktualisiert um 07:32

Die geplante ordentliche Dividende für das Geschäftsjahr 2019, an der der Verwaltungsrat der Bank festhält, soll 0,73 US-Dollar pro Aktie in bar betragen, wie die UBS den bereits früher kommunzierten Vorschlag bestätigte.

Dies entspreche insgesamt 1,4 Milliarden Dollar. Die UBS kam im Vorjahr auf einen Gewinn von 3,3 Milliarden Dollar. Der Bundesrat, die SNB und die Finanzmarktaufsicht Finma hatten die Finanzunternehmen des Landes in der Vorwoche aufgefordert, sorgfältig abzuwägen, wie hoch die Dividenden im aktuellen Umfeld ausfallen sollen.

An der Generalversammlung vom 29. April dürfen die UBS-Aktionäre allerdings nicht physisch teilnehmen, wie die UBS am Montag mitteilte. Die Bank ruft ihre Aktionäre nämlich dazu auf, ihre Stimme dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter zu erteilen. Die Veranstaltung werde dann im Internet auf Englisch und Deutsch übertragen, hiess es in dem Communiqué weiter.

An der Veranstaltung wird es voraussichtlich auch zu einer Veränderung im Verwaltungsrat der Bank kommen. So seien Nathalie Rachou und Mark Hughes zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen. David Sidwell, Isabelle Romy und Robert Scully stünden hingegen nicht mehr zur Wiederwahl.

(AWP)

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UBS hält an vorgesehener Dividende fest

Niemand kann die Auswirkungen der aktuellen Krise genauer Einschätzen. Man müsste ja auch wissen, wie lange die Krise dauert und wie die Wirtschaft "nach" der Krise wieder auffahren kann. Wird es besser in den nächsten 2-3 Monaten?

In dieser Situation noch Dividenden auszuschütten ist für die UBS natürlich sinnvoll (rechtfertigung Bonus ec.). Wenn die UBS dann per Ende Jahr in Probleme kommen sollte, wird ja schlussendlich wieder der Staat aushelfen.

 

Pesche
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Zyndicate hat am 30.03.2020

Zyndicate hat am 30.03.2020 08:18 geschrieben:

Trotz Corona-Pandemie: UBS hält an vorgesehener Dividende fest

Die UBS hält trotz der Coronavirus-Krise an ihren Dividendenplänen für das Jahr 2019 fest.

Aktualisiert um 07:32

Die geplante ordentliche Dividende für das Geschäftsjahr 2019, an der der Verwaltungsrat der Bank festhält, soll 0,73 US-Dollar pro Aktie in bar betragen, wie die UBS den bereits früher kommunzierten Vorschlag bestätigte.

SEHR GUT. Einige PK werden froh sein. Diese haben mit mit der Dividende gerechnet. Bei 1 Mio. Aktien ergibt das 700 k Dividende = ca. 20 Renten für 1 Jahr.

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Elias
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Dividende unter Vorbehalt

Die UBS behält sich aber ausdrücklich kurzfristige Änderungen vor.

Allerdings macht sie auf der Einladung zur GV, die heute veröffentlicht wurde, einen mit roter Farbe hinterlegten, aber nicht näher ausgeführten Vorbehalt: «Wir behalten uns vor, aufgrund der aktuellen Entwicklungen kurzfristig weitere Massnahmen zu treffen.»

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Gute Idee

Elias hat am 30.03.2020 13:53 geschrieben:

Die UBS behält sich aber ausdrücklich kurzfristige Änderungen vor.

Allerdings macht sie auf der Einladung zur GV, die heute veröffentlicht wurde, einen mit roter Farbe hinterlegten, aber nicht näher ausgeführten Vorbehalt: «Wir behalten uns vor, aufgrund der aktuellen Entwicklungen kurzfristig weitere Massnahmen zu treffen.»

Dann können sie noch reagieren. Wenn sie dann europaweit die einzige Grossbank bleiben, welche es noch nicht gecheckt hat, können sie die Dividende noch "nachbessern"....

Pesche
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Homemanager hat am 30.03.2020

Homemanager hat am 30.03.2020 16:27 geschrieben:

Elias hat am 30.03.2020 13:53 geschrieben:

Die UBS behält sich aber ausdrücklich kurzfristige Änderungen vor.

Allerdings macht sie auf der Einladung zur GV, die heute veröffentlicht wurde, einen mit roter Farbe hinterlegten, aber nicht näher ausgeführten Vorbehalt: «Wir behalten uns vor, aufgrund der aktuellen Entwicklungen kurzfristig weitere Massnahmen zu treffen.»

Dann können sie noch reagieren. Wenn sie dann europaweit die einzige Grossbank bleiben, welche es noch nicht gecheckt hat, können sie die Dividende noch "nachbessern"....

Warum soll die UBS und CS auf die Europäischen Banken schauen? Die EU Banken schauen doch nur das es ihnen gut geht die CH Banken sind dehnen doch egal am liebsten würden die die CH Banken vernichten...

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Zyndicate
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Teilverzicht beim Cheflöhnen:

Teilverzicht beim Cheflöhnen: Ziehen auch UBS und Credit Suisse mit?

Die Führungsriege von ABB verzichtet im Zuge der Coronavirus-Krise auf 10 Prozent ihrer Saläre. Andere Firmen ziehen nach. Fragt sich, was nun die Grossbanken UBS und Credit Suisse tun.

02.04.2020 08:20

Von Lorenz Burkhalter

Immer mehr Schweizer Unternehmen ächzen unter den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Seit gut zwei Wochen vergeht am hiesigen Aktienmarkt kaum ein Tag, ohne dass nicht mindestens ein Unternehmen die diesjährigen Zielvorgaben kassiert, Kurzarbeit einführt oder mit einer einschneidenden Dividendenkürzung aufwartet.

So auch am heutigen Donnerstagmorgen wieder: Der Solarzulieferer Meyer Burger führt an zwei Standorten Kurzarbeit ein, Georg Fischer auch. Zudem verzichtet der Schaffhauser Industriekonzern - entgegen seinen Gepflogenheiten - auf Prognosen für das laufende Jahr. Und der Automobilzulieferer Feintool strebt einen Dividendenverzicht an.

Wenn Unternehmen zu solch drastischen Massnahmen greifen und die Belegschaft und die Aktionäre Abstriche machen müssen, müsste dann nicht auch die Chefetage zu Zugeständnissen bereit sein? Einen Tabubruch beging diesbezüglich vor wenigen Tagen ABB. Der schweizerisch-schwedische Industriekonzern kündigte an, dass sowohl der Verwaltungsrat als auch die Geschäftsleitung auf 10 Prozent ihres Jahressalärs verzichten werden.

Dies werden Verwaltungsratspräsident Peter Voser und sein neuer Firmenchef Björn Rosenberg finanziell verkraften können. Dennoch setzt ABB ein wichtiges Zeichen: In Zeiten der Coronavirus-Pandemie ist Opfersymmetrie angesagt.

Der Druck auf UBS und Credit Suisse wächst

Es überrascht denn auch nicht, dass andere Unternehmen mitziehen. Bei Meyer Burger verzichtet das Management auf 15 Prozent der Bezüge, bei Georg Fischer sogar auf bis zu 20 Prozent.

Mit jedem weiteren Unternehmen wächst der Druck auf die Führungsetage von UBS und Credit Suisse. Die beiden Schweizer Grossbanken stehen schon seit Jahren in der Kritik von völlig überrissenen Management-Salären. Zur Erinnerung: Alleine UBS-Chef Sergio Ermotti erhielt für 2019 eine Gesamtentschädigung in Höhe von 12,5 Millionen Franken.

Dass die Aktie der grössten Schweizer Bank im vergangenen Jahr zu den Schlusslichtern aus dem Swiss Market Index (SMI) zählte und das Börsenjahr sogar mit einem leichten Minus beendete, scheint da kaum eine Rolle zu spielen. Sein Counterpart bei der Credit Suisse, Tidjane Thiam, verdiente trotz unschöner Beschattungsaffäre immerhin 10,7 Millionen Franken.

Viel Raum für Zugeständnisse

Der Raum für Zugeständnisse ist riesig. Nicht nur bei UBS-Chef Ermotti und seinen Geschäftsleitungskollegen, sondern auch in der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat der Credit Suisse.

Nun ist es an den beiden Grossbanken, ein Zeichen zu setzen. Umso mehr, als dass die Aktienkurse von UBS (-29 Prozent seit Jahresbeginn) und Credit Suisse (-42 Prozent seit Jahresbeginn) zuletzt weit unter 10 Franken gefallen sind. Selbst auf dem Höhepunkt der Bankenkrise von 2008/09 sowie im Sommer 2011, als den Grossbanken ein zusätzlicher Eigenmittelbedarf in Milliardenhöhe nachgesagt wurde, waren die Aktien nicht so billig zu haben wie in den vergangenen zwei Wochen.

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Pesche
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Löhne und Boni "JA"

Löhne und Boni "JA" reduzieren

Dividente "NEIN" die gehört den Aktionäre. Und viele Leute rechnen mit der Dividente.

 

Dividente = ?????

sollte Dividende heissen Sad

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Elias
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Divid Ente

Pesche hat am 02.04.2020 09:17 geschrieben:

Löhne und Boni "JA" reduzieren

Dividente "NEIN" die gehört den Aktionäre. Und viele Leute rechnen mit der Dividente.

 

Viele Selbständige rechneten bis vor kurzem auch mit Einnahmen.

Es wird auch bei den mitttelständischen Firmen zu Ausfällen kommen und somit auch bei den Banken. Wenn die Banken in Schieflage geraten und sie trotzdem Divid Enten bezahlt haben, hilft ihnen dann niemand mehr. Dann hat die Aktie weniger Wert als die Divid Ente

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Benjamin Franklin

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@ELIAS

@ELIAS

GoodDrinks

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Ethos lehnt Vergütungsbericht

Ethos lehnt Vergütungsbericht der UBS ab

Der Aktionärsvertreter Ethos lehnt den Vergütungsbericht der Grossbank UBS wie auch die geplanten Vergütungen für Management und Verwaltungsrat ab. Zudem empfiehlt der Stimmrechtsvertreter den UBS-Aktionären an der Generalversammlung vom 29. April gegen den Dividendenvorschlag zu stimmen.

21.04.2020 12:52

Ebenfalls zur Ablehnung empfiehlt Ethos die Wiederwahl von Ernst&Young als Revisionsstelle, wie der Empfehlung des Beraters zu entnehmen ist, die der AWP vorliegt. Dagegen will Ethos Verwaltungsrat und Geschäftsleitung entlasten und ist auch mit den Kandidaturen für den Verwaltungsrat einverstanden.

Ethos hat sich bereits auch gegen die Dividendenauszahlung bei der UBS-Konkurrentin Credit Suisse gestellt. Angesichts der wirtschaftlichen und finanziellen Ungewissheit wegen der Coronavirus-Pandemie halte es Ethos für angebracht, auf eine Auszahlung der Dividende ganz zu verzichten, hiess es in einer Mitteilung.

tp/rw

(AWP)

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Mit Marcel Ospel geht ein

Mit Marcel Ospel geht ein Teil der alten Schweizer Bankenwelt

Marcel Ospel polarisierte wie kaum ein anderer Schweizer Wirtschaftsführer. Mit ihm geht ein Teil des Finanzplatzes Schweiz, wie wir ihn kannten - und wie er wohl nicht mehr zurückkommen wird.

27.04.2020 00:28

Von Daniel Hügli, Chefredaktor cash

Vor ziemlich genau 20 Jahren sollte ich nach einer UBS-Medienkonferenz mit UBS-Chef Marcel Ospel ein Kurzinterview führen. Noch während ich brav mein Einleitungssätzli aufs Band sprach, unterbrach mich Ospel barsch und fragte, was das eigentlich alles solle – obwohl der Interview-Ablauf kurz zuvor besprochen worden war. Was ich erst später erfuhr: Mein damaliger Arbeitgeber und die UBS hatten wegen eines anderen Vorfalls einen Disput, und Ospel liess mich das offensichtlich auf seine Art spüren.

So war Marcel Ospel. Unerbittlich, konsequent, misstrauisch-ängstlich gegenüber denjenigen, die er nicht kannte und die er als Gegner betrachtete. Nahbar für diejenigen, denen er vertraute und wo er sich akzeptiert fühlte, so in seiner Heimat Basel bei seinen Fasnachtskollegen.

Ospel polarisierte wie kaum ein anderer Schweizer Wirtschaftsführer. Sein Machtanspruch, seine Auftritte, seine Vergütungen und seine Ambitionen als CEO der grössten Schweizer Bank wären heute nicht mehr denkbar. Ospels Bankenwelt wirkt heute beinahe surreal. Doch damals, in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre bis zur Finanzkrise über zehn Jahre später, dachte man am Schweizer Finanzplatz "big".

Nach der Fusion des Schweizerischen Bankvereins (SBV) mit der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) 1998 sollte die UBS mit CEO Ospel als grösste  Vermögensverwalterin der Welt auch noch die grösste Investmentbank werden. Ein Frontalangriff auf die mächtige Wall Street. Die Schweizer Hochfinanz zeigte selbst nach dem Skandal um die nachrichtenlosen Vermögen in den USA ein unerschrockenes Selbstbewusstsein.

Nicht nur die UBS wollte hoch hinaus. Lukas Mühlemann von der Credit Suisse, Rolf Hüppi von Zurich, der Schweizer Josef Ackermann bei der Deutschen Bank, auch ein Hans Vögeli von der Zürcher Kantonalbank - sie alle fuhren einen aggressiven Expansionskurs. Es waren Aushängeschilder einer Generation, die viel wollte - und von der Realität eingeholt wurde.

Für die UBS unter Ospel als VR-Präsidenten lief es noch jahrelang gut, obwohl die ganz grossen Ambitionen im Investmentbanking nie erreicht wurden. Das Popularitätstief in der Schweizer Bevölkerung, das Ospel wegen seiner umstrittenen Rolle beim Swissair-Grounding 2001 erlitten hatte, war eigentlich nur eine Nebenerscheinung. Das demütigende Ende von Ospels Banker-Karriere kam im April 2008 in der Finanzkrise. Er musste nach dem UBS-«Bailout» des Bundes und der Nationalbank sein Amt abgeben. 

Seither ist die Schweizer Bankenwelt eine andere. Der Aktienkurs der UBS steht heute fast zehnmal tiefer als vor der Finanzkrise. Bei der Credit Suisse ist das Missverhältnis noch krasser. Die Pharmaindustrie ist mittlerweile das Zugpferd der Schweizer Wirtschaft, nicht der Bankensektor. Insofern geht mit Marcel Ospel beinahe schon symbolisch ein Teil des Finanzplatzes Schweiz, wie wir ihn kannten - und wie er wohl nicht mehr kommen wird.

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Wird die «Zahlensuppe» den

Wird die «Zahlensuppe» den UBS-Aktionären diesmal munden?

In weniger als 24 Stunden legt die UBS ihre Quartalszahlen vor. Muss auch die grösste Schweizer Bank Rückstellungen im Kreditgeschäft vornehmen? Und weiss sie diesmal im Kerngeschäft zu überzeugen? Fragen über Fragen.

Aktualisiert um 08:17

Von Lorenz Burkhalter

Am frühen Morgen des 9. April informierte die UBS die Öffentlichkeit darüber, dass sie die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 in zwei Tranchen auszahlen werde (cash berichtete). Damit beugte sich die grösste Schweizer Bank dem Druck der Finanzmarktaufsicht Finma. Anders als die ewige Rivalin Credit Suisse plauderte die UBS bei dieser Gelegenheit auch gleich aus dem Nähkästchen, was die Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten anbetrifft. Man rechne mit einem Reingewinn in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar, so liess man damals in der Medienmitteilung durchblicken.

Fokus liegt ganz klar auf der Ergebnisqualität

Das entspräche im Jahresvergleich einem satten Gewinnplus von 28 Prozent und läge weit über dem, was Analysten eigentlich erwartet hatten. Wenn die Grossbank am morgigen Dienstag ihre Quartalszahlen vorlegt, dürfte sie deshalb vor allem an dieser Aussage gemessen werden.

Noch wichtiger als die Höhe des Quartalsgewinns ist allerdings dessen Qualität - sprich: Die Gewinne müssen in den richtigen Geschäftszweigen anfallen. In den letzten Jahren kam es nämlich immer wieder vor, dass das Kerngeschäft Wealth Management nicht im erhofften Ausmass zur Gewinnentwicklung beitrug. Die Börse reagierte dann jeweils etwas unterkühlt, selbst wenn der Quartalsgewinn als solches über den durchschnittlichen Analystenschätzungen lag.

Mit ihrer vorsichtigen Schätzung von 1,46 Milliarden Dollar bleibt die Bank Vontobel etwas unter den Aussagen der UBS zurück. Beim bereinigten Vorsteuergewinn rechnet die Zürcher Bank im Jahresvergleich gar mit einem Plus von 33 Prozent auf 2,09 Milliarden Dollar, wobei mit 1,12 Milliarden Dollar gut die Hälfte aus dem Global Wealth Management stammen soll. Im Investment Banking geht die Bank Vontobel gar von einer Verdreifachung des Vorsteuergewinns auf 683 Millionen Franken aus.

Da die Gewinnentwicklung im Investment Banking starken Schwankungen unterliegt und als sehr launisch gilt, dürfte die Börse dem Gewinnbeitrag aus dem Global Wealth Management ein grösseres Gewicht beimessen. Interessant zu sehen wird sein, ob nach der Credit Suisse auch die UBS zu hohen Rückstellungen und Wertberichtigungen im Kreditgeschäft und bei strukturierten Produkten gezwungen ist. Der Zahlenkranz der Credit Suisse war rückblickend ziemlich "messy" (der cash Insider berichtete). Nicht auszuschliessen, dass auch jener der UBS von einer Vielzahl einmaliger Faktoren geprägt sein wird.

UBS-Aktie hat seit Jahresbeginn die Nase vorn

Fast noch wichtiger als das Quartalsergebnis sind jedoch die zukunftsgerichteten Aussagen. Die Erzrivalin Credit Suisse äusserte sich diesbezüglich eher vorsichtig und schloss weitere Kreditrückstellungen in den kommenden Quartalen nicht aus.

Die Aktie der UBS hat alleine seit Jahresbeginn zwar knapp 26 Prozent eingebüsst. Damit steht sie jedoch vergleichsweise gut da. Die Valoren von Julius Bär (-32 Prozent) und Credit Suisse (-41 Prozent) gaben deutlich stärker nach.

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UBS-Gewinn klettert kräftig -

UBS-Gewinn klettert kräftig - Vorsicht für weiteren Jahresverlauf

Nach einem Gewinnsprung im ersten Quartal dämpft die UBS die Erwartungen für den weiteren Jahresverlauf. Der Gewinn liegt leicht über einer eigenen Prognose der Grossbank.

Aktualisiert um 07:31

Die UBS hat im ersten Quartal trotz Coronavirus rund 40 Prozent mehr verdient als im Vorjahr. Anders als im vierten Quartal sind der grössten Schweizer Bank netto auch wieder neue Gelder zugeflossen.

Unter dem Strich blieben der UBS in der Periode von Januar bis März 1,6 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von rund 40 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert entspricht. Ganz überraschend kommt die Zahl nicht: Die UBS hatte bereits vor ein paar Wochen einen Gewinn von rund 1,5 Milliarden Dollar angekündigt.

Vor Steuern verdiente die UBS 2,0 Milliarden Dollar nach 1,6 Milliarden im Vorjahr. Der grösste Teil stammt aus dem Kerngeschäft, der globalen Vermögensverwaltung (GWM), mit 1,2 Milliarden Dollar. Aber auch die Investmentbank lieferte mit 709 Millionen einen sehr hohen Beitrag. Im Schweizer Geschäft ging der Vorsteuergewinn als Folge von Wertberichtigungen auf Kreditrisiken um 14 Prozent auf 334 Millionen zurück.

Insgesamt verbuchte die Grossbank im ersten Quartal Wertberichtigungen für Kreditrisiken von 268 Millionen Dollar und damit deutlich weniger als die Credit Suisse.

Von besonderer Bedeutung sind für den grössten Vermögensverwalter der Welt die neu zugeflossenen Gelder von Kunden. Nach einem Abfluss im vierten Quartal 2019 zog die Vermögensverwaltungseinheit GWM im ersten Quartal 2020 wieder Nettoneugelder in Höhe von 12,0 Milliarden Dollar an. Die bereinigte Nettomarge in der Vermögensverwaltung beziffert die UBS auf 20 Basispunkte nach 15 Basispunkten im Vorjahr.

Die insgesamt verwalteten Vermögen sanken aufgrund der schwachen Marktentwicklung an den Aktienbörsen im ersten Quartal deutlich. Sie beliefen sich per Ende März noch auf 3'236 Milliarden nach 3'607 Milliarden Dollar zum Jahresende 2019.

Vorsichtiges Weiterblicken

Für die weitere Entwicklung gibt sich das Management vorsichtig: Wie sich die Situation entwickeln werde, sei nach wie vor völlig offen. Für das eigene Geschäft geht die UBS davon aus, dass die gesunkenen Vermögenspreise den Ertrag der Bank aus wiederkehrenden Gebühren beeinträchtigen würden.

Zudem belasten die tiefen Zinsen den Nettozinsertrag. Das Management rechnet darüber hinaus mit einer abnehmenden Kundenaktivität, was sich wiederum negativ auf die transaktionsbasierten Erträge auswirken wird.

Aus Sicht der UBS haben sich die globalen Konjunkturaussichten durch die Corona-Pandemie dramatisch verändert. Die globale Wirtschaft dürfte auf kurze Frist schrumpfen. Aufgrund der Pandemie sei die Geschäftstätigkeit eingeschränkt, was in der gesamten Bankbranche ein erhöhtes Ausmass von Wertberichtigungen für Kreditrisiken nach sich ziehen werde. Der Grossteil des Kredit-Engagement der Grossbank konzentriere sich indes auf Global-Wealth-Kunden oder die Schweiz und weise eine hohe Qualität auf, relativierte die UBS für sich selbst.

(SDA/Reuters)

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UBS sagt Corona-Kredite für

UBS sagt Corona-Kredite für Schweizer KMU von mehr als 2,5 Milliarden Franken zu

Die UBS hat bisher Kredite von mehr als 2,5 Milliarden Franken für wegen der Corona-Pandemie in Not geratene Schweizer KMU gesprochen. Bis zum vergangenen Freitag seien über 21'000 Anträge bearbeitet worden, teilte die Grossbank am Dienstag anlässlich der Zahlen zum ersten Quartal mit.

28.04.2020 07:35

Man befürworte die Notmassnahmen des Bundesrats, um gemeinsam mit anderen Schweizer Banken die Wirtschaft zu unterstützen. Wie bereits früher kommuniziert, will die UBS auf allfällige Gewinne aus diesen Krediten verzichten und schweizerischen Hilfsprojekten zugunsten der Gemeinschaft spenden.

Wie ebenfalls bereits bekannt, will die Bank 30 Millionen US-Dollar für diverse Covid-19-Hilfsprojekte spenden und damit Regionen, in denen sie tätig ist, unterstützen. Zudem haben die Mitglieder der Konzernleitung beschlossen, über die nächsten sechs Monate 50 Prozent ihres Gehalts zugunsten von Hilfsmassnahmen zu spenden, wie es in der heutigen Mitteilung heisst. Konzernchef Sergio Ermotti hatte dies in dieser Art bereits Anfang April in einem Interview angekündigt.

Das Ausmass der Herausforderung verlange "eine enorme kollektive Anstrengung", und die UBS wolle ihren Beitrag dazu leisten. Auch die eigenen Mitarbeiter würden unterstützt: Mehr als 95 Prozent von ihnen könnten von zu Hause arbeiten. Eltern, die Kinder betreuen, oder Mitarbeiter mit anderweitigen Bedürfnissen erhielten "zusätzliche Flexibilität".

ys/uh

(AWP)

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UBS-Aktie stösst auf über 10

UBS-Aktie stösst auf über 10 Franken vor

Die UBS übertrifft im ersten Quartal die Erwartungen. Der Zahlenkranz birgt wenig, was die Analysten gegen die Grossbank verwenden könnten. Erstmals seit sieben Wochen kostet die Aktie wieder 10 Franken.

Aktualisiert um 16:20

Von Lorenz Burkhalter

Vor wenigen Wochen informierte die UBS darüber, dass sie die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 in zwei Tranchen auszahlen wolle. Ausserdem rechne man für das erste Quartal mit einem Reingewinn in Höhe von rund 1,5 Milliarden Dollar, so liess die Grossbank in der Medienmitteilung beiläufig durchblicken.

Seit dem frühen Dienstagmorgen steht nun fest: Mit knapp 1,6 Milliarden Dollar fällt der Quartalsgewinn sogar noch besser aus. Und das, obwohl die Kreditrückstellungen mit 268 Millionen Dollar weit über den erwarteten 120 Millionen Dollar liegen.

Analysten waren ursprünglich von einem Reingewinn in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar ausgegangen. Die Schätzungen reichten dabei von 800 Millionen Dollar bis 1,4 Milliarden Dollar.

Besser gegen Krisen gerüstet als andere Grossbanken

Anders als in der Vergangenheit überzeugt auch die Ergebnisqualität. Sowohl das globale Wealth Management als auch die Bereiche Asset Management und Investment Banking übertreffen die jeweiligen Analystenschätzungen. Die Netto-Marge im Globalen Wealth Management steigt im Jahresvergleich von 15 auf 20 Basispunkte und übertrifft die bei 17 Basispunkten liegenden Erwartungen.

Wie die Bank Vontobel schreibt, hebt sich die UBS mit dem vorliegenden Quartalsgewinn (+34 Prozent im Jahresvergleich) in positiver Weise von der Credit Suisse ab. Die Erzrivalin erlitt auf bereinigter Basis einen Gewinnrückgang in Höhe von 11 Prozent. Die UBS sei zwar nicht immun gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Allerdings sei sie aufgrund ihres Geschäftsmodells und des Risikoprofils besser als andere Grossbanken gerüstet. Das Anlageurteil lautet deshalb weiterhin "Buy" mit einem Kursziel von 10 Franken.

Auch die Zürcher Kantonalbank beurteilt das Quartalsergebnis als positiv. Ihres Erachtens dürfte der Rückstellungsbedarf im Kreditgeschäft bei der UBS geringer als bei der Credit Suisse sein. Nichtsdestotrotz will die Zürcher Bank ihre Gewinnschätzungen für die UBS in der Grössenordnung von 5 Prozent reduzieren. Sie stuft die Aktie allerdings wie bis anhin mit "Marktgewichten" ein.

Die britische Barclays findet ihrerseits Gefallen an den ermutigenden Aussagen zu den Bilanzrisiken und der zukunftigen Eigenkapitalentwicklung. Dennoch bleibt sie vorerst bei ihrer Verkaufsempfehlung sowie beim Kursziel von 9 Franken.

Erstes Quartal ist wichtigstes des ganzen Jahres

Nach einem Vorstoss auf 10,145 Franken gewinnt die UBS-Aktie zur Stunde noch 6,6 Prozent auf 10,10 Franken. Letztmals kostete die Aktie vor sieben Wochen 10 Franken.

Nicht nur für die UBS, auch für andere Grossbanken gilt das erste Quartal saisonal betrachtet als die wichtigste Zeit des ganzen Jahres. Bis zu 40 Prozent des Jahresgewinns werden in den ersten drei Monaten erzielt. Berechnungen der Bank Vontobel zufolge erwirtschaftete die UBS nach nur drei Monaten bereits 38 Prozent des von ihr für 2020 erwarteten Jahresgewinns.

Nachdem sich die UBS-Aktie in den vergangenen Woche von den langjährigen Tiefstkursen bei etwas mehr als 7 Franken nach oben zu lösen vermochte, reichte fehlte ihr bisweilen die Kraft für eine Rückkehr in den zweistelligen Frankenbereich. Auf Basis des vorliegenden Zahlenkranzes schliessen Beobachter nun aber einen Vorstoss zurück auf über 10 Franken nicht länger aus.

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UBS-Prozess in Frankreich

UBS-Prozess in Frankreich wird laut Gericht voraussichtlich veschoben

Für das Berufungsverfahren der UBS in Frankreich zeichnet sich wegen der Corona-Krise eine Verschiebung ab.

30.04.2020 13:33

Das für den Zeitraum vom 2. bis am 29. Juni geplante Verfahren werde voraussichtlich verschoben, sagte ein Sprecher des Berufungsgerichts in Paris auf Anfrage von AWP. Das Verschiebungsdatum sei aber noch nicht bekannt.

Bereits am Vortag, anlässlich der Generalversamlung der UBS, hatte VR-Präsident Axel Weber gesagt: "Wann der Prozess stattfinden wird, ist wegen der Corona-Krise unklar." Da die Gerichte in Frankreich derzeit geschlossen seien, könnte das Urteil deshalb auch erst im nächsten Jahr gefällt werden.

Die Bank gab sich während der GV optimistisch, dass das harte Urteil in der Revision milder ausfällt als im ersten Prozess. "Wir vertrauen auf die französische Justiz und sind zuversichtlich, dass unsere Argumente vom Appellationsgericht angehört, gewogen und für stichhaltig befunden werden", sagte er weiter.

Die grösste Schweizer Bank war bekanntlich im Februar 2019 von einem Pariser Gericht zu einer Rekordbusse von 3,5 Milliarden Euro verurteilt worden, zudem muss sie dem französischen Staat Schadenersatz in der Höhe von 800 Millionen Euro bezahlen. Im Prozess geht es um Geldwäsche und Beihilfe zu Steuerhinterziehung.

(AWP)

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SEC büsst ehemaligen UBS

SEC büsst ehemaligen UBS-Anleihenhändler in den USA

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC sanktioniert einen ehemaligen Anleihenhändler der UBS in den USA. Der ehemalige Executive Director von UBS Financial Services habe hunderte Retailaufträge von Kunden für Gemeindeanleihen angenommen, obwohl er hätte wissen müssen, dass diese Kunden für solche Retailaufträge nicht berechtigt gewesen seien, teilte die SEC am Donnerstagabend in einem Communiqué mit.

30.04.2020 21:31

Bei diesen Kunden habe es sich um natürliche und juristische Personen gehandelt, die das Geschäft des Kaufens und sofortigen Wiederverkaufens von neu ausgegebenen Gemeindeanleihen betrieben hätten, hiess es. Diese Kunden hätten keine Retailaufträge geben dürfen. Der ehemalige Kadermann war bei der UBS Financial Services zwischen April 2015 und Juni 2016 am Syndikatsdesk tätig. Die SEC verurteilte ihn zu einem Berufsverbot als Händler von sechs Monaten und zu einer Busse von 25'000 Dollar.

jb/

(AWP)

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Analysten stellen defensive

Analysten stellen defensive Qualitäten der UBS-Aktie in Frage

Zuletzt kostete die UBS-Aktie wieder mehr als 10 Franken. Doch die Freude der Aktionäre dürfte nicht lange halten. Denn gleich zwei Analysten stellen die defensiven Qualitäten der grössten Schweizer Bank in Frage.

Aktualisiert um 08:15

Von Lorenz Burkhalter

Im Zuge solider Quartalszahlen stiess die UBS-Aktie in den vergangenen Tagen in die Nähe von 11 Franken vor (cash berichtete). Anders als bei der Credit Suisse wusste die Qualität der Resultate zu gefallen. Doch nun könnte sie in altes Fahrwasser geraten und in den einstelligen Frankenbereich zurückfallen.

Neben den negativen Vorgaben aus New York spricht bei der UBS auch eine Herunterstufung von "Buy" auf "Hold" durch die Berenberg Bank am Montagmorgen für deutlich tiefere Kurse. Die Berenberg Bank erhöht ihre Gewinnschätzungen für die UBS auf Basis der vorliegenden Quartalszahlen zwar um bis zu 17 Prozent. Allerdings geht sie davon aus, dass sich auch die Grossbank dem prekären Zustand der Wirtschaft und dem Tiefzinsumfeld nicht entziehen kann. Ausserdem dürften sich tiefere Kundenvermögen in tieferen Erträgen niederschlagen.

Mit anderen Worten: Nachdem die Berenberg Bank die UBS-Aktie über Jahre hinweg mit Kurszielen von bis zu 22 Franken zum Kauf anpries, stellt sie deren defensive Qualitäten nun in Frage. Neuerdings lautet das Kursziel noch 11 Franken.

Mit dieser Einschätzung steht die Berenberg Bank nicht alleine da. Mit der britischen Barclays äussert sich am frühen Montagmorgen eine weitere Bank sehr ähnlich. Wie Barclays schreibt, hebt sich die UBS puncto Kreditqualität und Eigenkapital zwar von anderen europäischen Banken ab. Allerdings werde sie sich längerfristig dem schwierigen Umfeld nicht entziehen können. Es werde interessant zu sehen sein, wie sich der Grossbank die Welt nach der Coronavirus-Pandemie präsentiere, so Barclays weiter. Die Briten empfehlen die UBS-Aktie deshalb schon eine ganze Weile mit "Underweight" und einem Kursziel von 9 Franken zum Verkauf.

Eine Mehrheit der Banken bleibt optimistisch für die Aktie

Mit einem Minus von 15 Prozent schneidet die Aktie der UBS seit Jahresbeginn deutlich besser als jene der beiden Rivalen Julius Bär (-24 Prozent) und Credit Suisse (-33 Prozent) ab.

Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen, bleibt auch nach der Herunterstufung durch die Berenberg Bank eine Mehrheit der Banken zuversichtlich für die UBS-Aktie. Von 23 Banken raten immerhin deren 14 zum Einstig. Sieben Banken schätzen den Titel der grössten Schweizer Bank neutral und bloss zwei negativ ein, darunter die britische Barclays. Das durchschnittliche Kursziel beträgt 12 Franken, wobei die Kursziele von 9 bis 16 Franken reichen.

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UBS gründet Privatmarkt-Team

UBS gründet Privatmarkt-Team für ultrareichen Kunden

Die UBS Group startet ein Team, das ultrareiche Privatpersonen und Family Offices bei ihren Investments betreuen und die Bewertung der Wertpapiere transparenter machen soll.

13.05.2020 12:21

Vermögensverwalter, M&A-Spezialisten und Portfolio-Manager in Amerika werden zusammen das Team “Private Markets OneBank Partnership” bilden, wie aus einem Memo am Dienstag an die Mitarbeiter hervorgeht. Paul Crisci, der weltweite Co-Chef des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation, wird das Projekt leiten.

UBS, die einen der grössten Vermögensverwalter der Welt betreibt, ist bestrebt, ihr Geschäft mit sehr wohlhabenden Kunden, die auf schwer zugängliche Anlagen setzen möchten, auszubauen.

Die Schweizer Bank erweitert in Amerika ihre Dealmaking-Aktivitäten für Aktiva wie Private Equity, Immobilien und Privatkredite. In den letzten Jahren hat sie eine Reihe von Einstellungen vorgenommen, um in diesen Bereichen zu expandieren. Unter den Neuzugängen sind Joe Azelby, ehemals von Apollo Global Management Inc., für Immobilien und andere Vermögenswerte sowie Susan Elolampi von JPMorgan Chase & Co., die mit Milliardären und Private-Equity-Gesellschaften zusammenarbeiten wird.

Crisci kam 2015 zur UBS nach 12 Jahren bei der Jefferies Group. In seiner neuen Rolle wird er dem Memo zufolge für die Bemühungen zuständig sein, Investmentbanker in Privatvermögen-Zentren zu platzieren, um mehr Geschäfte mit diesen Kunden zu machen. UBS gehört zu den Investmentbanken, die vor den Börsengängen von Einhörnern und anderen Silicon-Valley-Startups privat Aktien platziert haben.

(Bloomberg)

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Langjähriger UBS-Aktionär

Langjähriger UBS-Aktionär stellt sich offenbar auf tiefere Kurse ein

Der Grossaktionär Dodge & Cox hielt der UBS über Jahre hinweg stets die Treue. Nun trennt sich der Substanzinvestor überraschend von Aktien - und etwas unterscheidet diesen Verkauf von früheren Beteiligungsreduktionen.

26.05.2020 08:23

Von Lorenz Burkhalter

Amerikanische Grossaktionäre kamen und gingen bei der UBS in den letzten Jahren. Dodge & Cox blieb. Der Vermögensverwalter mit Sitz im kalifornischen San Francisco hielt der grössten Schweizer Bank und ihrer Aktie stets die Treue.

Zuletzt trennte sich der selbsterklärte Spezialist für Substanzaktien allerdings von Titeln. Als Verkäufer mussten sich die Amerikaner nur deshalb zu erkennen geben, weil sie dabei den Schwellenwert von 3 Prozent unterschritten.

Der Stimmenanteil von Dodge & Cox fällt in all den Jahren zwar nicht zum ersten Mal unter die 3-Prozent-Marke. Allerdings löste der Vermögensverwalter stets deutlich mehr als 10 Franken je UBS-Aktie, wenn er sich in der Vergangenheit von Titeln trennte.

Das ist dieses Mal anders, verharrt die Aktie doch schon seit Wochen hartnäckig im einstelligen Frankenbereich. Man braucht kein Börsenexperte zu sein, um zu erahnen: Der langjährige Grossaktionär stellt sich bei der Grossbank noch einmal auf tiefere Kurse ein. Das dürfte weniger unternehmensspezifische Gründe haben. Vermutlich geht man bei Dodge & Cox von einer erneuten Schwäche im europäischen Bankensektor aus.

Taugt die UBS-Aktie als langfristiges Investment?

Auf den ersten Blick drängt sich die UBS für einen Substanzinvestor geradezu auf. Schätzungen der Zürcher Kantonalbank zufolge errechnet sich momentan ein Preis-Buchwert-Verhältnis von 0,7 Prozent. Das heisst soviel wie: Als Anleger bezahlt man für jeden Franken, der sich in der Bilanz der Grossbank türmt, bloss 70 Rappen. Um immaterielle Vermögenswerte bereinigt, sind es um die 80 Rappen für jeden Franken. Das war nicht immer so. In der Vergangenheit wies die UBS-Aktie als eine der wenigen europäischen Bankaktien meist einen Aufschlag gegenüber dem rechnerischen Buchwert auf.

Langjährige Aktionäre wie Dodge & Cox dürften eher mässig mit der Kursentwicklung der letzten Jahre zufrieden sein. Denn obschon sich die UBS-Aktie aus ihrem Kursloch von Mitte März befreien konnte, trennen sie noch immer gut 20 Prozent vom Stand von Ende Dezember. Kostete die Aktie im Frühsommer 2007 in der Spitze gut 75 Franken, waren es zuletzt keine 10 Franken mehr. Lässt sich die Beteiligungsreduktion des langjährigen Grossaktionärs richtig interpretieren, könnten es in wenigen Wochen sogar noch weniger sein.

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Welbecq
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Renditenaktie

Hans hat am 26.05.2020 15:48 geschrieben:

"Das heisst soviel wie: Als Anleger bezahlt man für jeden Franken, der sich in der Bilanz der Grossbank türmt, bloss 70 Rappen."

wie man auf sowas kommt wäre aufzuschlüsseln, berücksichtigt man vergebene Kredite die ev. ausfallen könnten gibt's vielleicht ein tristes Bild..

...generell muss man konstatieren dass dieser Bankentitel wohl was für Spekulanten ist, ach ja - der Frankreich "Deal" ist auch noch offen, genug eingepreist..?

Eher für Renditenjäger: über 7% Dividende (die auch in einer Krise ausgeschüttet werden, im Gegensatz zu anderen europäischen Banken) ist für ein schweizer Blue Chip beträchtlich. Aryzta oder Relief entsprechen mehr der Definition einer Spekulantenaktie.

Die Frankreich-Affäre ist bekannt, also eingepreist.

Hans
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"Das heisst soviel wie: Als

"Das heisst soviel wie: Als Anleger bezahlt man für jeden Franken, der sich in der Bilanz der Grossbank türmt, bloss 70 Rappen."

wie man auf sowas kommt wäre aufzuschlüsseln, berücksichtigt man vergebene Kredite die ev. ausfallen könnten gibt's vielleicht ein tristes Bild..

...generell muss man konstatieren dass dieser Bankentitel wohl was für Spekulanten ist, ach ja - der Frankreich "Deal" ist auch noch offen, genug eingepreist..?

Gruss Hans

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