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Swisscom kooperiert mit SIX

Swisscom kooperiert mit SIX bei digitaler Börse - Deutsche Börse springt ab

Die Schweizer Börse SIX wird nun doch mit der Swisscom im Bereich digitaler Vermögenswerte zusammenarbeiten. Eine Kollaboration bestehend aus dem Schweizer Telekomkonzern sowie Daura, Sygnum, Custodigit und MME spannt neu mit der Schweizer Börsenbetreiberin zusammen.

18.12.2019 08:23

Letztere füge sich mittels einer Beteiligung an der Daura AG ein, teilten die SIX und die Swisscom am Mittwoch gemeinsam mit. Über die Höhe der Beteiligungen wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Zusammenarbeit ermögliche "die verstärkte Etablierung einheitlicher technischer Standards und Arbeitsabläufe im Schweizer Ökosystem für digitale Vermögenswerte", hiess es.

Ursprünglich wollte die Swisscom gemeinsam mit der Deutschen Börse eine Plattform für digitale Vermögenswerte aufbauen. Dabei wollten sich die Partner vor allem auf noch nicht börsenkotierte Unternehmen fokussieren. Dazu hiess es nun: "Die Deutsche Börse wird ihre Expertise, mit der sie bislang den Aufbau des Schweizer Ökosystems aktiv unterstützt hat, jetzt in Projekte in Deutschland und der EU27 einbringen, die aufgrund neuer regulatorischer Entwicklungen möglich geworden sind."

Perfekt für Strategie

Die Daura AG, an der sich die SIX beteiligt, bietet den Angaben zufolge nicht kotierten Unternehmen, eine Plattform für die Emission von Wertschriften-Tokens an. Eine neu geschaffene Aktie werde dabei durch einen digitalen Token repräsentiert, womit kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) neue Investoren via Internet beteiligen könnten.

Die geplante digitale Börse der SIX - die so genannte SDX - werde als digitale Börse einen zentralen Teil der künftigen Schweizer Finanzplatzinfrastruktur bilden, liess sich Thomas Zeeb, Chef der Börsensparte, in der Mitteilung zitieren. Allerdings brauche jedes Ökosystem auch Teilnehmer die verschiedene Rollen in dem System übernehmen. Die Beteiligung an Daura füge sich daher "perfekt in unsere Strategie ein, ein solches Ökosystem am Schweizer Finanzplatz aufzustellen".

Denn die bei Daura emittierten Tokens könnten nahtlos und in Echtzeit über die SDX gehandelt, abgewickelt und verwahrt werden.

Ein Prototyp der SDX ist seit vergangenem September in Zusammenarbeit mit grossen internationalen Banken im Testbetrieb und soll voraussichtlich nächstes Jahr live gehen.

ys/rw

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Materialfehler führte zu

Materialfehler führte zu Panne vom Freitag im Swisscom-Netz

Eine fehlerhafte wichtige elektronische Komponente hat am vergangenen Freitag in weiten Teilen der Schweiz zu massiven Störungen im Festnetz der Swisscom und auch zum Ausfall von Notfallnummern geführt. Dies gab die Swisscom am Montag auf Anfrage bekannt.

20.01.2020 12:30

Die Störung ereignete sich am Freitag von 10 bis 11.22 Uhr auf dem Swisscom-Festnetz. Sie konnte laut Swisscom-Angaben mit einem Neustart des Netzes behoben werden. Einzig die Kantone Genf, Graubünden und Teile des Kantons Waadt waren nicht betroffen.

Die Swisscom stellte am Montag weiter fest, dass technische Massnahmen ergriffen worden seien, damit sich eine derartige Störung nicht wiederhole. Parallel dazu gehe man mit einer gründlichen Analyse den Gründen der Störung nach.

Auch Notfallnummern waren von der Panne betroffen und Personen wurden dazu aufgerufen, das Mobilnetz zu benutzen. Der Betrieb der Luftwaffe wurde von der Störung ebenfalls tangiert.

Das operative Zentrum der Luftwaffe in Dübendorf blieb jedoch über das Fixnetz während der ganzen Zeit erreichbar. Telefongespräch nach Aussen konnten hingegen nicht getätigt werden. Armeesprecher Daniel Reist präzisierte eine entsprechende Meldung der "SonntagsZeitung".

Laut Reist stehen der Armee vier Kommunikationssysteme zur Verfügung. Mit drei voneinander unabhängigen Kommunikationswegen seien am Freitag alle Verbindungen mit allen Partner jederzeit garantiert gewesen. An der Praxis der Luftwaffe ändere sich durch die Swisscom-Panne vom Freitag nichts.

ra/

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Swisscom tritt

Swisscom tritt Mobilfunkallianz Freemove bei

Die Swisscom schliesst sich der Mobilfunkallianz Freemove an. Damit können multinational tätige Firmenkunden der Swisscom in Europa und weltweit Mobilfunkdienstleistungen erhalten, wie der "blaue Riese" am Donnerstag in einem Communiqué bekanntgab.

23.01.2020 11:52

In der im Jahr 2003 gegründeten Allianz Freemove bündeln die Deutsche Telekom, die französische Orange, die schwedische Telia und Telecom Italia ihre Expertise, wie es weiter hiess. Mit dem Beitritt der Swisscom zu Freemove erhalten im Gegenzug die Firmenkunden der anderen Telekomanbieter die Mobilfunkdienstleistungen der Swisscom in der Schweiz.

Sunrise spannt mit Vodafone zusammen

Gleichentags hat auch Konkurrentin Sunrise eine Partnerschaft mit Vodafone bei Firmenkunden bekannt gegeben. Damit könnten Firmenkunden von Sunrise eine Reihe von Vodafone-Geschäftskundendienstleistungen benutzen. Darunter seien Mobilfunkdienste, Roaming und der zentrale Einkauf, hiess es.

Im Laufe der Zeit wollen Sunrise und Vodafone ihre Geschäftsbeziehung ausbauen, um Unternehmen in ganz Europa und darüber hinaus Festnetz- und Mobilfunk-Bündelangebote machen zu können. Dies gilt auch für die neue ultraschnelle Mobilfunktechnik 5G.

Finanzielle Details gaben weder die Swisscom noch Sunrise bekannt.

jb/ra

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Systemausfall bei der

Systemausfall bei der Swisscom behoben

Der Systemausfall bei der Swisscom in der Nacht auf Mittwoch, der auch die Notrufnummern in mehreren Kantonen betroffen hatte, ist behoben. Der Ausfall dauerte nach Angaben der Swisscom von 22.33 Uhr am Dienstagabend bis 00.10 Uhr am Mittwoch.

12.02.2020 07:47

Die Systeme seien wieder hochgefahren worden, teilte ein Swisscom-Sprecher am Mittwochmorgen mit. Es könne vereinzelt noch zu Einschränkungen kommen. Die Störung sei auf geplante Wartungsarbeiten der Swisscom zurückzuführen. Diese Arbeiten hätten zu einem unerwarteten Fehlverhalten geführt.

Die Wartungsarbeiten seien gestoppt und rückgängig gemacht worden, hiess es weiter. Das habe zur Erholung der Systeme geführt. Spezialisten der Swisscom überwachen derzeit den Fortschritt und greifen falls nötig manuell ein, um die betroffenen Dienste wieder herzustellen.

Von der Störung betroffen waren internetbasierte Dienste, die Festnetz-Telefonie inklusive Notrufnummern, die Mobiltelefonie über Voice over LTE und Swisscom TV.

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Swisscom profitiert von

Swisscom profitiert von Corona-Angst - Nachfrage nach Live-Videostreaming

Wegen des Verbots für Grossveranstaltungen benutzen Veranstalter und Unternehmen vermehrt Live-Videostreaming. Der Telekomkonzern Swisscom profitiert.

06.03.2020 07:54

Wegen des aktuellen Verbots für Grossveranstaltungen müssen Veranstalter und Unternehmen neue Wege beschreiten. Eine Lösung dafür ist Live-Videostreaming. Der Telekomkonzern Swisscom verzeichnet daher auch eine stark steigende Nachfrage in dem Bereich Swisscom Event & Media Solutions. Die Anfragen hätten sich mehr als verdoppelt, sagte Tobias Saurer, der Chef des Bereichs Digital Media in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem Onlineportal "Persönlich.com". Veranstalter und Unternehmen seien derzeit bezüglich der Austragung von Events verunsichert und entschieden sich im Zweifelsfall für eine Absage oder Verschiebung, sagte Saurer.

Auf der Suche nach Alternativen gelangten sie dann an Live-Streaming-Anbieter wie Swisscom. "Denn Live-Events lassen sich heute zum Glück effektiv in den digitalen Raum verlagern." Viele Unternehmen, die bezüglich Live-Streaming bisher eher skeptisch gewesen seien, würden nun deren Vorteile erkennen.

Verdoppelung der Anfragen

Wie stark die Umsätze wegen des Coronavirus zugenommen haben, wollte Saurer nicht sagen. "Aber so viel kann ich sagen: Die Anfragen haben sich innert Wochenfrist mehr als verdoppelt. Zudem kriegen wir von Tag zu Tag mehr Anfragen und kämpfen um zusätzliche Ressourcen."

Auch bei den Kunden hielt sich Saurer bedeckt. Er nannte aber als Beispiel einen internationalen Grosskunden, für den Swisscom in rund zwei Wochen eine bidirektionale Videoübertragung an vier internationalen Standorten gleichzeitig, in mehreren Sprachen, inklusive Teilnahmemöglichkeit für User aus betroffenen Gebieten, die im Homeoffice arbeiteten, organisiere. Der Event hätte ursprünglich physisch stattfinden sollen und werde nun "gewissermassen virtualisiert".

Die Kosten für Live-Streaming hingen extrem vom "Use Case" ab und reichten von wenigen Tausend Franken für einen "einfachen" Live-Stream bis hin zu mehreren Hunderttausend Franken für komplexere internationale Projekte.

Swisscom sei aber als breit aufgestellter Event-Dienstleister auch negativ von Verboten und Absagen betroffen. Auch bei Swisscom fielen im Digital-Media-Bereich einzelne Aufträge weg, wenn Events komplett abgesagt würden.

(AWP)

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Swisscom plant die Emission

Swisscom plant die Emission von "Green Bonds"

Seit Jahren nimmt die Nachfrage nach nachhaltigen Investitionen weltweit zu. Diesem Bedürfnis will der Telekomkonzern Swisscom in Zukunft stärker Rechnung tragen und veröffentlicht daher das "Green Bond Framework". In diesem Rahmen will Swisscom unter anderem Obligationen begeben, die an einen genauen "grünen" Zweck gebunden sind.

17.04.2020 12:46

Das Green Bond Framework biete die Grundlage für "grüne" Finanzierungen von nachhaltigen Investitionen, schreibt der Telekomkonzern in einer Mitteilung am Freitag. Finanziert werden sollen Projekte mit einem messbaren ökologischen Mehrwert, die etwa auf die Senkung des Energieverbrauchs und der Steigerung der Energieeffizienz der Swisscom-Netze dienen.

Zudem würden Lösungen unterstützt, mit denen Kunden den eigenen Energieverbrauch und die CO2-Emissionen reduzieren könnten. Ausserdem solle der Anteil erneuerbarer Energiequellen erhöht und der CO2-Fussabdruck der Swisscom verringert werden.

Die Auswahl der Projekte erfolge in Übereinstimmung mit der Swisscom-Nachhaltigkeitsstrategie und der Nachhaltigkeitsagenda 2030 der UNO und deren Zielen, hiess es weiter.

pre/jb

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Swisscom sieht sich auf Kurs,

Swisscom sieht sich auf Kurs, kann Coronaeffekte aber nicht quantifizieren

(Mit weiteren Angaben ergänzt) - Die Swisscom hat im ersten Quartal weniger umgesetzt, dank Sondereffekten unter dem Strich aber mehr verdient. Die Ziele für das Gesamtjahr gelten unverändert - wobei ein Vorbehalt wegen Corona gemacht wird.

30.04.2020 08:10

Swisscom weist für das Startquartal einen 4,3 Prozent tieferen Umsatz von 2,74 Milliarden Franken aus. Und der operative Gewinn (EBITDA) nahm um 0,7 Prozent auf 1,11 Milliarden ab, wie der Telekomkonzern am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich steht jedoch ein 2,9 Prozent höherer Reingewinn von 394 Millionen, was mit "Sondereffekten im Ertragssteueraufwand" begründet wird.

CEO Urs Schaeppi spricht von einem "den Umständen entsprechend soliden Ergebnis." Es liege im Rahmen der Erwartungen. Die finanziellen Auswirkungen von Covid-19 seien gering gewesen. Der Wettbewerbs- und Preisdruck in der Schweiz, wo drei Viertel des Umsatzes erzielt werden, habe jedoch angehalten.

Italien wächst weiter

Beim Umsatz hat sich denn auch das Muster der Vergangenheit fortgesetzt: Swisscom erodiert in der Schweiz und wächst in Italien. Hierzulande sank der Umsatz um 4,4 Prozent auf 2,07 Milliarden Franken. Dies war eine Folge des Preiskampfes, aber auch von etwas weniger Internetkunden. Derweil nahm die Zahl der Mobilfunk-Abokunden leicht zu, wenn auch weniger stark als in den Vorquartalen.

Dagegen ging es bei der italienischen Breitbandtochter Fastweb, die auch im Mobilfunk tätig ist, erneut aufwärts. Der Umsatz kletterte (in der Berichtswährung Euro) um 5,6 Prozent. Die Zahl der Internet- und Mobilfunkkunden nahm zu.

Stellenabbau hält an

Der Rückgang im Kerngeschäft sei dank den laufenden Kostensparmassnahmen grösstenteils aufgefangen worden, wird der nur relativ geringe Rückgang beim Betriebsgewinn erklärt. Bekanntlich läuft bei der Swisscom ein Sparprogramm, welches im laufenden Jahr und den beiden Folgejahren Einsparungen von je 100 Millionen bringen soll. Im ersten Quartal nahm der Personalbestand in der Schweiz um 271 Stellen ab.

Insgesamt hat die Swisscom die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz und EBITDA erfüllt und beim Reingewinn übertroffen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 2,76 Milliarden Franken, einem EBITDA von 1,09 Milliarden und einem Reingewinn von 359 Millionen gerechnet.

Produkte wegen Corona gefragt

Die Ziele für das Gesamtjahr gelten unverändert. So peilt die Swisscom einen Umsatz von rund 11,1 Milliarden an nach 11,45 Milliarden im Vorjahr an. Beim EBITDA rechnet die Gruppe mit rund 4,3 Milliarden Franken. Ausserdem wird eine erneut unveränderte Dividende von 22 Franken versprochen, sollten die Ziele erreicht werden.

Es wird jedoch ein Vorbehalt angebracht. So könnten aktuell die möglichen finanzielle Auswirkungen aufgrund von Covid-19 nicht quantifiziert werden, so die Mitteilung. Zu viel sei ungewiss, etwa die Dauer der Pandemie, die staatlichen Unterstützungsmassnahmen zugunsten der Wirtschaft oder das Kundenverhalten in der Schweiz und in Italien.

Wegen Corona sind die Produkte von Swisscom aber grundsätzlich gefragt, wie CEO Urs Schaeppi in der Mitteilung festhält: "Verglichen mit dem Vormonat verzeichnen wir im März 70 Prozent mehr Mobilfunkanrufe." Und im Festnetz seien mit TV und Streaming jeden Abend zur Primetime Höchstwerte worden, wie vor der Krise jeweils nur sonntagabends. "Die Netze von Swisscom bewähren sich auch in diesen Tagen", so sein Fazit.

5G: Kritik an Politik

Die aktuelle Lage zeige auch, wie wichtig der stetige Ausbau der Infrastruktur sei, heisst es weiter. Doch wegen Einschränkungen wie Moratorien in einzelnen Kantonen stocke der Ausbau des Mobilfunknetzes und der Ausbau des 5G-Netzes. "Mögliche Folgeschäden sind erst in Zukunft spürbar: Datenkolonnen und Datenstau", so die Mitteilung. Politik und Behörden stünden in der Pflicht, die Voraussetzungen für den Ausbau der Netze zu schaffen.

rw/gab

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Localsearch übernimmt

Localsearch übernimmt Marktplatz Renovero von der TX Group

"Renovero" wechselt von der TX Group zu Localsearch. Die Swisscom-Tochter erwirbt den digitalen Handwerkermarktplatz zu einem nicht genannten Preis. Renovero war bisher Teil der Bauplattform Olmero der TX Group.

05.05.2020 07:49

Auf dem Marktplatz würden jedes Jahr 40'000 Handwerkeranfragen digital erstellt, teilte Swisscom Directories am Dienstag mit. Localsearch werde die Plattform weiter verbessern und das Angebotsspektrum für die Kunden ausbauen.

Die TX Group wiederum fokussiere sich mit ihrer Plattform Olmero nun ganz auf das B2B-Wachstumsgeschäft, hiess es weiter.

ra/pre

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Swisscom platziert Green Bond

Swisscom platziert Green Bond in Höhe von 500 Millionen Euro

Der Telekommunikationskonzern Swisscom hat einen "Green Bond" in Höhe von 500 Millionen Euro platziert. Die Anleihe hat einen Coupon von 0,375 Prozent und eine Laufzeit von 8,5 Jahren.

11.05.2020 09:31

Die Mittel würden im Rahmen des "Green Bond Frameworks" verwendet und die Auswahl der Projekte erfolge im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Swisscom, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ein besonderer Schwerpunkt liege dabei auf Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, Klimaschutz sowie auf der Bereitstellung einer Netzinfrastruktur.

Der Bond ist an der Euronext Dublin kotiert und die Liberierung soll am 14. Mai 2020 erfolgen. Die Emission wurde unter der Federführung der Credit Suisse, BNP Paribas, LBBW und der UniCredit Bank durchgeführt.

an/pre

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Analysten: Für die Swisscom

Analysten: Für die Swisscom könnte es teuer werden

Sunrise verklagt die Marktführerin Swisscom auf Schadenersatz in dreistelliger Millionenhöhe. Andere Anbieter könnten diesem Beispiel nun folgen. Das könnte der Swisscom-Aktie zusetzen.

18.05.2020 08:23

Von Lorenz Burkhalter

Sunrise Communications verklagt die Swisscom. Die Nummer zwei im Schweizer Telekommunikationsmarkt fordert von der unangefochtenen Marktführerin 350 Millionen Franken zuzüglich Zinsen. Die Angeklagte habe in den Jahren 2001 bis 2007 ihre marktbeherrschende Stellung beim Breitband-Internet (ADSL) missbraucht, so lautet der Vorwurf (cash berichtete).

Das bremst am frühen Montagmorgen die Swisscom-Aktie. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt sie zur Stunde zwar ein Prozent auf einen Mittelkurs von 495 Franken. Damit bleibt sie hinter dem um 1,4 Prozent höheren SMI zurück. Jene von Sunrise gewinnt im Gegenzug 1,5 Prozent auf einen Mittelkurs von 82 Franken. Beobachter sind überrascht, dass der Kurs der Swisscom-Aktie nicht sogar fällt.

Wie aus Analystenkreisen verlautet, hat die Klage nämlich gute Erfolgsaussichten. Erst im Dezember hatte das Bundesgericht ein entsprechendes Urteil der Wettbewerbskommission Weko gegen die Swisscom bestätigt. Eigenen Angaben zufolge hat die Marktführerin bereits Rückstellungen für mögliche zivilrechtliche Forderungen gebildet. Analysten schliessen allerdings nicht aus, dass neben Sunrise auch andere Anbieter auf Schadenersatz klagen. Es könnte teuer für die Swisscom werden, so heisst es weiter.

Die Swisscom-Aktie geriet in der zweiten Hälfte letzter Woche unter Verkaufsdruck. Alleine am Donnerstag und Freitag büsste sie gut 3 Prozent ein. Beobachter machen Branchenrotationen für diese Kursverluste verantwortlich. Seit Jahresbeginn errechnet sich ein Minus von fast 5 Prozent. Dem steht eine um gut 6 Prozent höhere Sunrise-Aktie gegenüber.

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Nationalratskommission

Nationalratskommission zitiert Swisscom-Spitze wegen Pannenserie

Nach der vierten Panne in fünf Monaten gerät die Swisscom unter politischen Druck. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) untersucht die Pannenserie. Und die zuständige Nationalratskommission zitiert nun die Swisscom-Spitze

27.05.2020 08:04

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des Nationalrates habe am Dienstag entschieden, dass sie in der nächsten Sitzung Ende Juni die Swisscom-Spitze zu einer Anhörung einlade, sagte Nationalrat Jon Pult (SP/GR), Kommissionsvizepräsident in der Sendung "Heute Morgen" von Radio SRF.

"Wir erwarten, dass die Swisscom da auch Rede und Antwort steht und auch Transparenz schafft über die Ursachen dieser Pannenserie." Bei den früheren Pannen Anfang dieses Jahres sei von verschiedenen Ursachen die Rede gewesen: Einmal von einem Hardware-Fehler, einmal von menschlichem Versagen; bezüglich des Ausfalls vom Dienstag wisse man nichts.

Bis Ende Juni müsse klar sein, ob es einen Zusammenhang gebe, und ob innerhalb der Swisscom strukturelle Probleme bestünden, sagte Pult. "Muss man etwas ändern, damit wir einfach ein stabileres, sichereres Netz haben, das auch ganz wichtig ist für die Sicherheit und auch die Wirtschaft und die Gesellschaft in diesem Land?" Die KVF erwarte, dass die Konzernspitze auch einen Weg in eine bessere Zukunft ohne solche Pannen und solche Netzausfälle aufzeige.

Viel Vertrauen verspielt

Es handle sich um eine Sache, in der Verzögerungen nicht mehr angezeigt seien. "Die Swisscom hat in den letzten Monaten sehr viel Vertrauen verspielt, betonte der SP-Nationalrat. Es müsse funktionieren, dass Swisscom zusammen mit dem Bund und mit der Politik dafür sorge, dass die Schweizerinnen und Schweizer das Vertrauen in das Telefonienetz haben könnten.

Der Bund hält mit 51 Prozent die Mehrheit an der Swisscom. Am Dienstag war das Swisscomnetz während Stunden beeinträchtigt. Gespräche über Mobilnetz für Geschäfts- und Privatkunden waren nicht möglich. Auch Anrufe vom Mobile- wie auch vom Festnetz auf Business Nummern (08xx) und auch auf "Corporate"-Nummern (058) waren teilweise nicht möglich. Die App "Alert Swiss" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz hatte ausserdem für einige Kantone gemeldet, dass die Notrufnummern nicht mehr über das Handy erreichbar gewesen seien.

(AWP)

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Swisscom übernimmt Betrieb

Swisscom übernimmt Betrieb der Banksoftware der Genfer Millennium Banque Privée

Die Swisscom expandiert im Geschäft mit Bankensoftware: Die Genfer Privatbank Millennium Banque Privée hat per Mitte Juni den Betrieb ihrer entsprechenden Software an den Telekomkonzern ausgelagert.

30.06.2020 10:37

Die 2002 von der portugiesischen Millennium BCP Gruppe gegründete Privatbank habe im vergangenen Jahr entschieden, ihr Olympic-Banksystem auf den neusten Stand zu bringen, teilte die Swisscom am Dienstag in einem Communiqué mit. Der "blaue Riese" gewann den Auftrag für die Modernisierung und für den Betrieb der Plattform, der ausgelagert wurde.

Dies sei ein Novum für die Swisscom, die bereits für rund 60 Schweizer Retailbanken Avaloq- und Finnova-Plattformen betreibe, heisst es: Nach 10 Monaten Migrationszeit in enger Zusammenarbeit mit dem Olympic-Hersteller ERI Bancaire übernehme die Swisscom zum ersten Mal den Betrieb eines Olympic-Banksystems für eine Privatbank.

(AWP)

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