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Ausblick Lonza:

Ausblick Lonza: Halbjahresumsatz von 3'017 Mio Fr. erwartet

Der Lifesciencekonzern Lonza publiziert am Mittwoch, 25. Juli, die Ergebnisse zum ersten Semester 2018. Insgesamt haben sechs Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

24.07.2018 14:05

H1 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens H1 2017A* Umsatz 3'017 2'310 Core-EBITDA 792 570 Core-EBIT 623 440 Reingewinn 369 233 * IFRS 15 restated

FOKUS: Der Pharmazulieferer und Spezialchemiekonzern Lonza blickt nach Einschätzung von Analysten auf eine robuste Geschäftsentwicklung, getragen insbesondere vom Segment Pharma&Biotech. Diese dürfte erneut von der Produktion neuer Wirkstoffe, dem Ausbau bestehender Kundenverträge und einem besseren Portfoliomix profitiert haben. Geholfen hat auch die im Vorjahr erworbene US-Gesellschaft Capsugel mit ihren sehr hohen Margen.

Auch das Segment Spezialchemie dürfte insgesamt gut unterwegs sein - allerdings mit gewissen Abstrichen. Das Agrochemiegeschäft sowie die Wasser- und Holzbehandlung haben laut den Experten unter steigenden Rohmaterialpreisen und einem langen Winter gelitten. Die drei Bereiche stehen für rund 15 Prozent des Lonza-Umsatzes.

Lonza wird zum Halbjahr 2018 das Segment erstmals nach neuer Einteilung berichten: Consumer Health, Consumer & Resources Protection sowie Water Care. Analysten begrüssen den Schritt und versprechen sich eine höhere Transparenz. Dies könnte zudem ein Signal für weitere Portfolio-Bereinigungen sein.

Nach einem sehr positiven und zuversichtlichen Zwischenbericht zum ersten Quartal hoffen einige Analysten auf eine Erhöhung der Guidance. Anfang Mai hatte Lonza erklärt, man sei sehr zuversichtlich, "mindestens" die bereits kommunizierte Prognose für das Gesamtjahr 2018 zu erreichen. Auch die mittelfristigen Vorgaben könnten erhöht werden, ist bei Analysten zu lesen.

ZIELE: Für 2018 erwartet Lonza ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich auf Vergleichsbasis sowie die Verbesserung der Kern-EBITDA-Marge um 100 Basispunkte. Mit der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse wird Lonza ferner die Kennzahl Kern-RONOA durch die Kennzahl ROIC ersetzen und das neue mittelfristige ROIC-Ziel bekanntgeben.

PRO MEMORIA: Seit dem Quartalsbericht hat Lonza den Aufgang verschiedener Aufträge vermeldet. So etwa die Verlängerung einer Vereinbarung zur Herstellung des Wirkstoffs Vonapanitase mit Proteon Therapeutics bis zum Jahr 2029 oder den Auftrag von TxCell zur Produktion von Zellprodukten des französischen Biotechunternehmens

AKTIENKURS: Seit Jahresbeginn hat der Titel knapp 8,3 Prozent zugelegt und damit den Gesamtmarkt gemessen am SMI (-4,5 Prozent) übertroffen. Im Jahr 2017 hatten die Lonza-Aktien mit plus 61% den Gesamtmarkt auch schon abgehängt.

Homepage: www.lonza.com

yl/ra

(AWP)

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Lonza erhöht die Zielvorgaben

Lonza erhöht die Zielvorgaben - es winken neue Kursrekorde

Nach einer starken ersten Jahreshälfte erhöht Lonza die Zielvorgaben für das ganze Jahr. Obwohl nicht wenige Analysten eine solche Erhöhung auf dem Radar hatten, flirtet die Aktie vorbörslich mit neuen Rekorden.

25.07.2018 08:26

Von Lorenz Burkhalter

Lonza blickt auf eine starke erste Jahreshälfte zurück. Nicht nur beim Umsatz, auch beim Kern-EBITDA, Kern-EBIT und Reingewinn lässt das Unternehmen keine Anlegerwünsche offen. Auf allen vier Ebenen werden die jeweiligen Analystenerwartungen übertroffen.

Angesichts des starken Tagesgeschäfts erhöht der Pharmazulieferer aus Basel gar seine Umsatz- und Gewinnvorgaben für das Gesamtjahr.

Und auch wenn dieser Schritt für einige Analysten nicht überraschend kommt, steigt der Kurs der Lonza-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär um 1,4 Prozent auf 288 Franken. Damit rückt das bisherige Rekordhoch bei 290,70 Franken von vor zwei Wochen in Nähe.

Starke Aktienkursentwicklung scheint gerechtfertigt

In einem Kommentar schreibt die UBS den starken Zahlenkranz für die ersten sechs Monate etwas herunter. Die Erwartungen seien nur leicht übertroffen worden, so schreibt der Autor und führt dies vor allem auf einen tiefer als erwartet ausgefallenen Finanzaufwand zurück. Als ein Lichtblick bezeichnet er hingegen die Verbesserung beim operativen Cash Flow.

Angesichts der soliden Geschäftsentwicklung erachtet der UBS-Analyst die zuletzt starke Aktienkursentwicklung als gerechtfertigt. Er hält an seiner Kaufempfehlung fest. Das 290 Franken lautende 12-Monats-Kursziel wird womöglich erhöht.

Capsugel vom Bremsklotz zum Wachstumstreiber

Anfänglich begegneten Beobachter der milliardenschweren Übernahme von Capsugel mit Skepsis. Lonza habe den früheren Eigentümern aus der Finanzindustrie einen zu hohen Preis bezahlt, so hiess es.

Dieselben Beobachter sahen sich Ende Januar nach einem enttäuschenden Jahresergebnis bereits in ihren Befürchtungen bestätigt, drückte doch ausgerechnet Capsugel auf die Margen.

Wie der Zahlenkranz für die erste Jahreshälfte eindrucksvoll zeigt, scheint sich das Blatt jedoch gewendet zu haben. Aus dem Bremsklotz Capsugel wird immer mehr ein Wachstumstreiber.

Einen kleinen Beigeschmack hat die Grossübernahme allerdings. Aufgrund der neuen Segments-Berichterstattung nach der Integration von Capsugel lassen sich die jüngsten Spartenergebnisse nur schwerlich mit früheren Ergebnissen vergleichen.

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Ausbau in den USA

* LONZA<LONN.S> hat am US-Standort Greenwood mit dem angekündigten Erweiterungsbau begonnen. Die rund 50.000 Quadratmeter grosse Produktion soll Mitte 2019 in Betrieb genommen werden.

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Lonza erweitert

Lonza erweitert Produktionskomplex in Visp

Lonza wird seinen modularen Produktionskomplex Ibex Solutions in Visp breiter aufstellen.

20.09.2018 08:01

Dazu investiert der Lifesciencekonzern 400 Millionen Franken in seinen Biopark am Walliser Standort.

Konkret wird der modulare Produktionskomplex um die Möglichkeit der Wirkstoffentwicklung und -herstellung sowie um die finale Arzneimittelherstellung erweitert. Somit können Lonza-Kunden den gesamten Zyklus ihres Produkts am Standort Visp abwickeln, schreibt das Unternehmen am Donnerstag in einem Communiqué.

Lonza hatte im Juli 2017 mit den Bauarbeiten an "Ibex Dedicate" den Startschuss für das Projekt gegeben. Pharma- und Biotech-Kunden können sich in dem Komplex einmieten und die Anlagen Lonzas benutzen, aber auch von der Nähe zum Auftragsfertiger und dessen Know-How profitieren.

Die nächsten zwei Teilprojekte von "Ibex Solutions" heissen "Ibex Design" und "Ibex Develop". Die neuen Anlagen und Angebote sollen laut Lonza ab 2020 in Betrieb gehen.

Mit "Ibex Design" deckt Lonza die frühen Phasen der Entwicklung eines neuen Biologikums bis zur klinischen Phase I der Entwicklung ab. Und "Ibex Develop" werde die Lonza-Kunden darin unterstützen, schnell von der klinischen Phase II zur Vermarktung überzugehen. Das Angebot ermögliche auch die Einreichung von Zulassungsanträgen.

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Lonza sieht sich für

Lonza sieht sich für künftiges Wachstum gerüstet

(Meldung ausgebaut) - Der Lifesciencekonzern Lonza hegt ambitionierte Wachstumsziele. Basierend auf seinem Drei-Säulen-Ansatz - mit Pharma & Biotech, Verbrauchergesundheit, Verbraucher- und Ressourcenschutz - will Lonza die eingeschlagene Stossrichtung weiter verfolgen.

25.09.2018 09:19

Konkret liegt der Fokus des Unternehmens unverändert auf der Nutzung von organischen Wachstumschancen und Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Gesundheitsbereichs, teilte Lonza am Dienstag im Vorfeld des "Capital Markets Days" mit.

Den letzten grossen akquisitorischen Schritt hatte Lonza im Sommer 2017 mit dem Kauf des amerikanischen Kapselherstellers Capsugel für 5,5 Milliarden Dollar unternommen.

Ziele bestätigt

Bei dieser Gelegenheit bestätigte Lonza auch die Mittelfristziele. Bis zum Jahr 2022 will das Unternehmen seinen Umsatz auf 7,5 Milliarden Franken steigern und die Kern-EBITDA-Marge auf 30 Prozent. Zum Vergleich: 2017 erzielte Lonza einen Umsatz von 5,11 Mrd Franken und die Kern-EBITDA Marge lag bei 24,8 Prozent.

Finanzchef Rodolfo Savitzky blieb es derweil vorbehalten, die Guidance für das laufende Jahr zu bekräftigen, wie aus den Unterlagen zu einer Präsentation des CFO hervorging. Demnach rechnet Lonza unverändert mit einem mittleren bis hohen einstelligen Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis, also den Zukauf von Capsugel ausgeklammert. Und die operative Marge dürfte sich auf dem Niveau des ersten Semesters bewegen, also bei rund 26 Prozent.

Verbesserung in allen Bereichen

Savitzky schlüsselte zudem auf, wie Lonza bis zum Jahr 2022 an die genannten Werte heranreichen will. So soll etwa die wichtigste Sparte "Pharma&Biotech" jährlich hoch einstellig wachsen und dabei ihre Profitabilität (EBITDA-Marge von 30% oder mehr) bewahren.

Die Sparte "Consumer Health" soll derweil gemäss den Plänen Lonzas bis 2022 jährlich ein mittleres bis hoch einstelliges Umsatzwachstum zeigen und die Marge auf ebenfalls über 30 Prozent verbessern. Die neu formierte Einheit "Consumer & Resources Protections" werde im genannten Zeitraum tiefere bis mittlere einstellige Wachstumsraten zeigen und gleichzeitig die EBITDA-Marge auf etwa 25 Prozent verbessern.

Die zur Disposition gestellte Einheit "Water Care" wird nach den Annahmen Lonzas mittlere einstellige Wachstumsziffern zeigen und die Profitabilität dank verschiedener Massnahmen ebenfalls verbessern. Konkret rechnet Lonza bis 2022 mit einer EBITDA-Marge von 15 Prozent.

Veräusserungen in den Bereichen "Water Care" oder "Wood Protection" hat Lonza indes keine angekündigt. Vielmehr spricht CEO Richard Ridinger in seiner Präsentation die Wiederverwendung von Fertigungsanlagen nach der Einstellung von Produkten an. Ein Teil des Geschäftes werde aufgegeben und ein anderer restrukturiert.

Nächste Wachstumswelle erwartet

Auch danach rechnet Lonza mit weiterem Wachstum und spricht von der "nächsten Pharma- und Biotech-Wachstumswelle" über 2022 hinaus. Ein zentrales Element sind hierbei die laufenden Investitionsprojekte, insbesondere der "Ibex" Biopark in Visp.

Wie Lonza letzte Woche bekanntgab, werden dort weitere Investitionen in der Höhe von 400 Millionen Franken getätigt. Die Erweiterung beinhaltet die Wirkstoffentwicklung und -herstellung sowie die finale Arzneimittelherstellung. Das ermöglicht den Lonza-Kunden das Management des gesamten Produktlebenszyklus am Standort Visp.

ra/tp

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Lonza sieht sich auf Kurs und

Lonza sieht sich auf Kurs und bestätigt Ausblick

Der Feinchemikalienhersteller und Pharmazulieferer Lonza ist zufrieden mit dem aktuellen Geschäftsgang. Man verzeichne auch im dritten Quartal eine anhaltend starke Dynamik bei den Geschäften im Gesundheitsbereich.

25.10.2018 07:36

Das teilte Lonza am Donnerstag ohne Zahlen zu nennen mit. Lonza bestätige daher die im Juli angehobene Gesamtjahresprognose.

Gemäss dieser soll der Lonza-Umsatz 2018 "im mittleren bis hohen einstelligen Bereich" wachsen. Und die um Wertberichtigungen und Restrukturierungsaufwendungen bereinigte Betriebsgewinn-Marge, die sogenannte Kern-EBITDA-Marge, dürfte mit den für das erste Halbjahr Semester ausgewiesenen 26 Prozent vergleichbar sein.

Bei dieser Prognose ausgeklammert ist die im Sommer 2017 für 5,5 Milliarden Dollar gekaufte US-Firma Capsugel. Den Hersteller von medizinischen Kapseln eingerechnet steigerte Lonza den Umsatz im ersten Halbjahr 2018 bereits um satte 33 Prozent. Ohne Capsugel wuchs Lonza von Januar bis Juni um 8,2 Prozent.

In Kraft bleiben auch die Vorgaben für das Jahr 2022, Capsugel inklusive. Bis zum genannten Jahr will Lonza den Umsatz auf 7,5 Milliarden Franken steigern und die Kern-EBITDA Marge auf 30 Prozent.

Der Zwischenbericht birgt nicht viele Überraschungen, hat Lonza doch vor gerade mal erst einem Monat an einem Investorentag seine Strategie dargelegt und die Finanzziele bestätigt.

Die strategische Überprüfung der zur Disposition gestellten Einheit "Water Care" dauert gemäss Lonza an, wie ebenfalls bereits auf dem Capital Markets Day kommuniziert. Das Geschäft mit Produkten zur Wasserbehandlung habe zuletzt aber gewann deutlich an Dynamik gewonnen.

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Lonza verkauft

Lonza verkauft Wasserbehandlungs-Sparte inklusive Aktivitäten in Frankreich

Der Verkauf der Sparte mit Produkten zur Wasserbehandlung durch den Basler Lonza-Konzern ist einen Schritt weiter. Die Transaktion umfasst auch die Aktivitäten der Unternehmenseinheit Water Care in Frankreich, teilte Lonza am Mittwoch nach Abschluss der Konsultationsphase mit den Arbeitnehmervertretern mit.

14.11.2018 10:10

Lonza hatte die Devestition vor gut zwei Wochen bekanntgegeben. Die Sparte wurde für 630 Millionen US-Dollar an die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Platinum Equity verkauft. Der Einbezug des Geschäfts in Frankreich in die Transaktion war seinerzeit noch offen.

ra/kw

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Lonza plant Entwicklungs- und

Lonza plant Entwicklungs- und Produktionsanlage in China

Der Life-Science-Konzern Lonza plant in China eine neue Entwicklungs- und Produktionsanlage. Das Werk, das 2020 in Betrieb gehen soll, werde in Guangzhou auf einer Fläche von 17'000 Quadratmetern errichtet, teilte Lonza am Montag mit.

10.12.2018 08:00

Das Biologika-Werk werde Anlagen für die frühe bis späte klinische und die frühe kommerzielle Phase umfassen, hiess es weiter. Mit ihm will Lonza auf die wachsende Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich der Auftragsforschung und der Auftragsproduktion (CDMO) in China reagieren. Lonza arbeitet laut den Angaben beim Projekt eng mit GE Healthcare zusammen, welche die Fabrik bauen wird.

Das Werk in China werde das globale Biologika-Netzwerk der Lonza-Sparte Pharma & Biotech erweitern, welches derzeit Anlagen in der Schweiz, den Vereinigten Staaten, Grossbritannien, Spanien und Singapur umfasse, hiess es weiter. In der neuen Anlage in China sollen gemäss Mitteilung über 160 Mitarbeiter beschäftigt werden.

rw/cf

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Lonza erhält neu ein

Lonza erhält neu ein Kreditrating von S&P

Die Kreditratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Bewertung von Lonza gestartet. Die Agentur hat das Rating auf BBB+ festgesetzt mit einem stabilem Ausblick.

17.01.2019 07:37

Lonza erachtet diese Bewertung als positiv. Finanzchef Rodolfo Savitzky sieht laut Firmenangaben mit dem Rating die Bonität von Lonza bestätigt. Aber auch die erfolgreiche Wachstumsstrategie, Führungspositionen in den Bereichen Pharma & Biotech und Specialty Ingredients werde mit der Ersteinschätzung anerkannt, hiess es weiter.

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Lonza wächst deutlich - CEO

Lonza wächst deutlich - CEO Ridinger tritt ab

Der Pharmazulieferer und Feinchemikalienhersteller Lonza ist im Geschäftsjahr 2018 erneut deutlich gewachsen, hat aber die Erwartungen nicht erfüllt. An der Spitze findet ein Wechsel statt.

30.01.2019 06:49

Gleichzeitig zieht sich Konzernchef Richard Ridinger nach sieben Jahren an der Spitze des Unternehmens zurück. Der Umsatz konnte um 21,9 Prozent auf 5,54 Milliarden Franken gesteigert werden. Das Betriebsergebnis EBITDA kletterte um 31,8 Prozent auf 1,43 Milliarden Franken, während der Reingewinn um 1,1 Prozent auf 659 Millionen sank. Der Verwaltungsrat schlägt die Auszahlung einer unveränderten Dividende von 2,75 Franken je Aktie vor.

Bereits herausgerechnet hat Lonza die Umsätze der Sparte "Water Care" in Höhe von 516 Millionen Franken. Deren Verkauf soll in den nächsten Monaten über die Bühne gehen.

Daneben weist Lonza um Rückstellungen und Restrukturierungskosten bereinigte Zahlen aus, an denen sich der Konzern auch messen lässt. Der sogenannte "Kern-EBITDA" stieg um 26,3 Prozent auf 1,51 Milliarden Franken bei einer Marge von 27,3 Prozent. Der "Kern-Gewinn" kletterte um 21,5 Prozent auf 899 Millionen Franken.

Mit diesen Zahlen wurden die Prognosen der Analysten knapp verfehlt.

Für das Jahr 2019 stellt Lonza ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich in Aussicht sowie eine Kern-EBITDA-Marge auf "anhaltend hohem Niveau".

In Kraft bleiben die Vorgaben für das Jahr 2022. Bis zum genannten Jahr will Lonza den Umsatz auf 7,5 Milliarden Franken steigern und die Kern-EBITDA Marge auf 30 Prozent. Nach dem Verkauf des Wasserbehandlungsgeschäfts will Lonza eine neue Guidance nennen.

CEO Ridinger tritt zurück - Marc Funk übernimmt

An der operativen Spitze des Unternehmens kommt es per 1. März zu einem Wechsel. CEO Richard Ridinger tritt auf dieses Datum hin zurück. Nachfolger wird Marc Funk, derzeit Chief Operating Officer der Division Pharma & Biotech. Funk leitet die wachstumsstärkste Division von Lonza sei 2014.

Ridinger habe den Wunsch geäussert, nach siebenjähriger erfolgreicher Tätigkeit sein Amt als CEO abzugeben, heisst es dazu. Er beabsichtige, künftig in nicht-exekutiven Funktionen in verschiedenen Unternehmen tätig zu werden.

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Lonza produziert Cannabidiol

Lonza produziert Cannabidiol-Derivat für MS-Medikament

Auch Lonza profitiert vom Cannabis-Boom. Der Lifesciencekonzern produziert für die kanadische Emerald Health Pharmaceuticals ein neues synthetisches Derivat von Cannabidiol (CBD) und daraus ein orales Medikament zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) und systemischer Sklerodermie.

13.02.2019 15:33

Laut einer Mitteilung vom Mittwoch wird Lonza den pharmazeutischen Wirkstoff synthetisieren und das Medikament als flüssig gefüllte Kapseln entwickeln.

ra/rw

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Lonza bestätigt Jahresziele

Lonza bestätigt Jahresziele

Im vorläufig letzten Quartalsbericht meldet Lonza einen soliden Start ins 2019 und bekräftigt darin die Jahresziele.

18.04.2019 06:50

Vor allem das neu aufgestellte Segment Lonza Pharma Biotech & Nutrition (LPBN) erwies sich als Zugpferd. Die Guidance 2019 wurde bestätigt. LPBN erzielte im Vergleich zum Vorjahresquartal ein "starkes" Ergebnis und übertraf die Erwartungen, teilten die Basler am Donnerstag ohne Zahlen zu nennen mit.

Das zyklischere Segment Lonza Specialty Ingredients (LSI) habe hingegen mit Herausforderungen zu kämpfen gehabt. Hier hätten sich die Geschäfte schlechter als erwartet entwickelt und der Umsatz habe auf dem Niveau des ersten Quartals 2018 verharrt. Zudem leide LSI unter Rohstoffknappheit und Unterbrüchen in der Lieferkette.

Lonza hatte bereits im Februar mitgeteilt, die laufende Portfolioüberprüfung schnell voranzutreiben. Aktuelle Informationen dazu dürften gemäss jetzigem Stand im zweiten Halbjahr 2019 folgen, hielt Lonza am Donnerstag fest.

Ziele bestätigt

Die Jahresziele für 2019 werden bekräftigt. Diese sehen für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich vor sowie eine Kern-EBITDA-Marge auf "anhaltend hohem Niveau". 2018 lag die genannte operative Gewinnmarge bei 27,3 Prozent.

In Kraft bleiben auch die mittelfristigen Ziele für 2022: Bis zum genannten Jahr soll der Umsatz auf 7,1 Milliarden Franken steigen (2018: 5,5 Milliarden) und die Kern-EBITDA Marge auf 30,5 Prozent.

Es handelt sich um den ersten Zwischenbericht, den Lonzas neuer CEO Marc Funk vorlegt. Und es ist gleichzeitig der letzte "Business Update", den Lonza neben der Jahres- und Halbjahresberichterstattung abgeben wird. Künftig werden zum ersten und dritten Quartal keine Wasserstandsmeldungen mehr abgegeben.

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Lonza stellt Wirkstoffkapseln

Lonza stellt Wirkstoffkapseln für US-Firma her

Lonza stellt für die Firma Chiasma dessen Wirkstoffkapseln «Mycapssa» her. Der Lifesciencekonzern hat mit dem US-Unternehmen eine entsprechende kommerzielle Liefervereinbarung abgeschlossen.

15.05.2019 07:50

Diese verlängere damit eine seit 2012 bestehende Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen, teilte Lonza am Mittwoch mit.

Der Produktkandidat von Chiasma befindet sich den Angaben zufolge in der Phase 3 der klinischen Erforschung und könnte von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zur Behandlung von Akromegalie zugelassen werden. Sollten die Studien positiv ausfallen, wird ein Zulassungsantrag bis Ende 2019 erwartet.

Bei Akromegalie handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung. Konkret kommt es zu einer Überproduktion des Wachstumshormons Somatropin, was sich in einem übermässigen Wachstum von Händen und Füssen sowie der Nase äussert.

Heute kann der Wirkstoff Octreotidacetat Akromegalie-Patienten nur via Injektion verabreicht werden. Mit "Mycapssa" würde eine orale Darreichungsform zur Verfügung stehen. Herstellen werde Lonza die Kapseln in seinem Werk in Edinburgh; finanzielle Details des Deals werden indes nicht genannt.

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Was hat Lonza mit dem

Was hat Lonza mit dem «Sorgenkind» LSI vor?

Lonza organisiert den Bereich Specialty Ingredients neu und gliedert ihn aus. Beobachter sehen diese Massnahmen in einen späteren Verkauf des Sorgenkindes des Spezialchemiekonzerns münden.

03.06.2019 08:20

Von Lorenz Burkhalter

Der Spezialchemiekonzern Lonza gliedert den Bereich Specialty Ingredients, kurz LSI, aus. Gleichzeitig prüft man den Abbau von Stellen. In der Medienmitteilung unterstreicht das Unternehmen jedoch, dass dieser Geschäftszweig auch nach der Neuorganisation im Besitz von Lonza bleibt.

Das zumindest fürs erste. Denn Beobachter sehen in der Ausgliederung eine Grundvoraussetzung für einen späteren Verkauf oder eine Zusammenführung des LSI-Bereichs mit ähnlich gelagerten Aktivitäten eines Konkurrenten.

Specialty Ingredients mit schwierigem erstem Quartal

Die angekündigten Massnahmen und die davon ausgehende Abspaltungsfantasie verhelfen der Lonza-Aktie am Montagmorgen im vorbörslichen Handel von Julius Bär zu einem Plus von 0,3 Prozent auf einen Mittelkurs von 309 Franken. Der Swiss Market Index (SMI) gibt hingegen um gut 0,4 Prozent nach.

Wie der Mitte April veröffentlichte Zwischenbericht zeigt, bekundet der LSI-Bereich sichtlich Mühe. Firmeneigenen Angaben zufolge bewegte sich der Umsatz zwischen Januar und März in etwa auf Vorjahresniveau. Neben der geringeren Nachfrage aus der Elektronikindustrie und der Landwirtschaft hatte Lonza in diesem Geschäftszweig im ersten Quartal auch mit steigenden Rohmaterialpreisen sowie mit Problemen entlang der Lieferkette zu kämpfen.

Schon anlässlich der Veröffentlichung des Zwischenberichts stellte der Spezialchemiekonzern aus Basel den Aktionären Sparmassnahmen in Aussicht.

Der LSI-Bereich steuerte 2018 knapp einen Viertel zum Jahresumsatz, aber nur in einem deutlich geringeren Umfang zum operativen Gewinn (EBITDA) bei. Angesichts des erfolgreichen Geschäftsverlaufs im Bereich Pharma & Biotech gilt LSI in Expertenkreisen als das "Sorgenkind" von Lonza.

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Lonza übernimmt Produktions

Lonza übernimmt Produktions-Anlage von Novartis

Der Lifesciencekonzern Lonza übernimmt von seinem Kunden Novartis eine Produktionsanlage.

01.07.2019 08:07

Diese Anlage in Stein dient der Herstellung von Pharmaprodukten unter sterilen Bedingungen, wie Lonza am Montag mitteilte. Die Übernahme soll in den kommenden Monaten erfolgen.

Für Lonza ist es ist die erste Anlage für sterile Pharmaproduktion. Mit der neuen Fabrik will der Bereich Pharma & Biotech von Lonza die bestehenden Kapazitäten für die Entwicklung und das Testen parenteraler Arzneistoffe ausbauen. Den Kunden soll so ein umfassender Service für die Versorgung klinischer Studien bis hin zur Markteinführung angeboten werden.

Die sterile Mehrzweckanlage dient derzeit noch Novartis als Kompetenzzentrum für die sterile Produktion von Arzneistoffen für klinische Studien der Phasen 1 bis 3.

Nach Abschluss der Übernahme wird Lonza einen Teil der Kapazitäten der Anlage nutzen, um Stoffe für Novartis zu produzieren, während weitere Kapazitäten für Kunden von Lonza verfügbar sind.

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Lonza schliesst

Lonza schliesst Kapazitätsausbau am Standort in Florida ab

Lonza hat 15 Millionen Dollar in den Ausbau seines Standorts in Tampa im US-Bundesstaat Florida investiert. Die Erweiterung der Entwicklung- und Fertigungskapazitäten für feste orale Dosierungsformen sei abgeschlossen, meldete der Pharmazulieferer am Dienstagabend.

09.07.2019 17:53

Als Teil des mehrjährigen Investments verfüge der Standort unter anderem nun über ein neu ausgestattetes Labor für Produktentwicklung und Qualitätskontrolle mit 13 Verarbeitungs- und zwei neuen Verpackungslinien. Dazu kämen neue Herstellungseinrichtungen. Weiter seien auch die Reinraumanlagen ausgebaut und renoviert worden.

In der erweiterten Anlage können unter anderem Pulver in Kapseln oder in Flaschen für die Mikrodosierung in Frühphasenstudien entwickelt werden. Die Fertigung umfasst Tabletten und verschiedene Kapselprodukte.

tt/cf

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Ausblick Lonza:

Ausblick Lonza: Halbjahresumsatz von 2'970 Millionen Franken erwartet

Der Lifesciencekonzern Lonza publiziert am Mittwoch, 24. Juli, die Ergebnisse zum ersten Semester 2019. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

23.07.2019 14:00

H1 2019E (in Mio Fr.) AWP-Konsens H1 2018A* Umsatz 2'969 2'796 - LPBN 2'072 1'884 - LSI 885 893 Core-EBITDA 820 769 Core-EBIT 642 601 * Zahlen restated und der neuen Struktur angepasset

FOKUS: Der Pharmazulieferer und Spezialchemiekonzern Lonza blickt nach Einschätzung von Analysten auf eine solide erste Jahreshälfte zurück. Das neu geformte Segment "Lonza Pharma Biotech and Nutrition" (LPBN) ist und bleibt nach Ansicht von Analysten Lonzas Zugpferd und dürfte erneut über ein solides Umsatzwachstum berichten.

Mit Blick auf Lonza Specialty Ingredients (LSI) dürften die Basler hingegen einmal mehr auf die anspruchsvollen Märkte verweisen. Die Geschäfte von LSI dürften nicht nur unter einer schwächeren Nachfrage, sondern unverändert unter einer Rohstoffknappheit gelitten haben. Die schwere Explosion in einer chinesischen Chemiefabrik im März hat auch Mitbewerber der Basler getroffen.

LSI umfasst neu die Bereiche Consumer and Resources Protection sowie Consumer Product Ingredients. Das Geschäft wird ausgegliedert und erhält neu eine unabhängige Leitung. Der "Carve Out" von LSI könnte sich aber bereits mit Einmalzahlungen in den Büchern niederschlagen, denken Experten.

Diese gehen auch einhellig davon aus, dass Lonza seine Zielvorgaben für das laufende Geschäftsjahr bestätigen wird.

Lonza wird zum Halbjahr 2019 erstmals nach der neuen Segmentstruktur und hat hierfür bereits neu dargestellte Zahlen für das erste Semester 2018 publiziert. Diese Zahlen wurden zudem um den inzwischen abgeschlossenen Verkauf der Wasserbehandlungssparte bereinigt.

ZIELE: Für 2019 erwartet Lonza ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich vor sowie eine Kern-EBITDA-Marge auf "anhaltend hohem Niveau". 2018 lag die genannte operative Gewinnmarge bei 27,3 Prozent.

In Kraft blieben beim letzten Zwischenbericht im April auch die mittelfristigen Ziele für 2022: Bis zum genannten Jahr soll der Umsatz auf 7,1 Milliarden Franken steigen (2018: 5,5 Milliarden) und die Kern-EBITDA Marge auf 30,5 Prozent.

PRO MEMORIA: Seit dem Quartalsbericht hat Lonza den Aufgang verschiedener Aufträge vermeldet. So etwa eine Produktionsvereinbarung mit Gamida Cell zur Herstellung der Zelltherapie "Omidubicel" oder der Produktion der Wirkstoffkapseln "Mycapssa" für Chiasma.

Die "grösste" News war aber die Anfang Juni kommunizierte Abtrennung der LSI-Sparte. Der Prozess zur Ausgliederung soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein und zieht den Abbau von 130 Arbeitsplätzen nach sich.

AKTIENKURS: Seit Jahresbeginn hat der Titel 34,0 Prozent zugelegt und damit den Gesamtmarkt gemessen am SMI (+17,8 Prozent) übertroffen.

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Lonza im ersten Halbjahr von

Lonza im ersten Halbjahr von Pharma-Biotech-Geschäft getragen

Der Feinchemikalienhersteller und Pharmazulieferer Lonza ist in der ersten Jahreshälfte erneut gewachsen.

24.07.2019 06:50

Zugpferd war die neu aufgestellte Sparte Lonza Pharma Biotech & Nutrition (LPBN). Doch auch das schwächelnde LSI-Geschäft zeigt erste Anzeichen einer Erholung. Von Januar bis Juni 2019 steigerte Lonza den Umsatz um 6,4 Prozent auf 2,98 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Davon blieben 509 Millionen Franken als Betriebsgewinn (EBIT), das sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Daneben weist Lonza die um Wertberichtigungen und Restrukturierungsaufwendungen für den Konzernumbau bereinigten Zahlen aus: Der sogenannte "Kern-EBIT" stieg um 7,0 Prozent auf 643 Millionen Franken und der "Kern-EBITDA" um 7,7 Prozent auf 828 Millionen. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 27,8 Prozent.

Unter dem Strich stand ein Reingewinn von 393 Millionen Franken zu Buche, ein Plus von 0,5 Prozent.

Schätzungen ziemlich genau erfüllt

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Lonza die Schätzungen der Analysten ziemlich genau erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,97 Milliarden Franken, den Kern-EBITDA bei 820 und für den Kern-EBIT bei 642 Millionen.

Das deutlich grössere Segment LPBN erzielte den Angaben zufolge ein zweistelliges Umsatzwachstum. Das Segment Specialty Ingredients (LSI) habe sich derweil einem unverändert widrigen Marktumfeld ausgesetzt gesehen bei rückläufigen Umsätzen. Ab der zweiten Jahreshälfte rechne Lonza hier mit einer Umsatzerholung. Die bereits früher angekündigte Ausgliederung von LSI schreite planmässig voran.

Die Jahresziele für 2019 werden bekräftigt. Diese sehen für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich vor sowie eine Kern-EBITDA-Marge auf "anhaltend hohem Niveau". 2018 lag die genannte operative Gewinnmarge bei 27,3 Prozent.

In Kraft bleiben auch die mittelfristigen Ziele für 2022: Bis zum genannten Jahr soll der Umsatz auf 7,1 Milliarden Franken steigen (2018: 5,5 Milliarden) und die Kern-EBITDA Marge auf 30,5 Prozent.

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Lonza refinanziert

Lonza refinanziert Kreditabkommen mit Banken

Lonza hat ein Kreditabkommen refinanziert und zum Teil ausgeweitet. Eine entsprechende Vereinbarung sei per 6. September in Kraft getreten, teilte Lonza am Montag mit.

09.09.2019 07:56

Es geht den Angaben zufolge um ein Volumen von insgesamt 2,2 Milliarden Franken. Darunter ist eine sich erneuernde Fazilität, die mit dem Abkommen auf 1,1 Milliarde erhöht wurde, der Rest entfällt auf befristete Laufzeiten.

Die Kreditfazilitäten mit unterschiedliche Laufzeiten bis 2025 sind für allgemeine Geschäftszwecke gedacht.

rw/uh

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Lonza erhält Auftrag von

Lonza erhält Auftrag von amerikanischer Prevail Therapeutics

Der Pharmazulieferer Lonza hat von der amerikanischen Prevail Therapeutics einen Auftrag erhalten. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen Prevails Gentherapie "Novel AAV9" entwickeln und herstellen. Die Genetherapie soll zur Behandlung von Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden, wie Lonza am Dienstag mitteilte.

08.10.2019 08:34

Die Herstellung des Wirkstoffes sowie auch die spätere Massenproduktion erfolgt in der Werkstätte von Lonza im texanischen Houston. Zu finanziellen Aspekten der Kooperation wurden keine Angaben gemacht. Mit der 2017 gegründeten Prevail Therapeutics arbeitet Lonza den Angaben zufolge bereits seit 2018 zusammen.

sig/cf

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Elias
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Anleger goutieren den Abgang des Lonza-Chefs nicht

Der Swiss Market Index wird vorbörslich 0,2 Prozent höher eingeschätzt. Alle SMI-Aktien ausser dem Lonza-Titel (minus 2,6 Prozent) legen zu. Beim Basler Pharmazulieferer hat CEO Marc Funk überraschend seinen Rücktritt bekanntgegeben. 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Ausblick Lonza: Jahresumsatz

Ausblick Lonza: Jahresumsatz von 5,89 Milliarden Franken erwartet

Das Lifescienceunternehmen Lonza gibt am Dienstag, 21. Januar, die Resultate zum Geschäftsjahr 2019 bekannt. Zum AWP-Konsens haben insgesamt zehn Analysten beigetragen.

20.01.2020 14:05

2019E (in Mio Fr.) AWP-Konsens 2018A* Umsatz 5'885 5'542 - LPBN 4'135 3'755 - LSI 1'719 3'749 Kern-EBITDA* 1'618 1'511 Kern-EBIT* 1'242 1'165 (in Fr.) Dividende je Aktie 2,82 2,75 * Um verkauftes Wasserbeschäft bereinigt

FOKUS: Der Pharmazulieferer und Spezialchemiekonzern Lonza blickt nach Einschätzung von Analysten auf eine solide Geschäftsentwicklung zurück, getragen insbesondere vom Segment Pharma&Biotech. Die wichtigsten zwei Fragen sind aber: Was hat Lonza mit den Chemieprodukten des Segments "Specialty Ingredients" (LSI) vor? Und wann präsentiert Lonza den Nachfolger des im November zurückgetretenen Konzernchefs Marc Funk?

Gespannt ist man auch auf die Guidance der Basler für das laufende Geschäftsjahr. Diese dürfte nach Ansicht von Analysten "traditionell konservativ" ausfallen - zumal der neue Steuermann noch nicht bekannt sei. Und sobald der neue CEO benannt sei, werde man sehen, ob auch die mittelfristigen Ziele bestätigt werden (siehe ZIELE).

Das LSI-Geschäft von Lonza umfasst seit einem Jahr die Bereiche Consumer and Resources Protection sowie Consumer Product Ingredients. Das Geschäft wird ausgegliedert und erhält eine unabhängige Leitung. Der "Carve Out" von LSI, er sollte bis Mitte 2020 über die Bühne gehen, dürfte sich aber mit Einmalzahlungen in den Büchern niederschlagen, denken Experten.

Darüber, ob Lonza nach der Ausgliederung gleich zu einem Verkauf der Einheit schreitet, herrscht unter den Analysten keine Einigkeit. Die Portfolioüberprüfung soll jedenfalls gleichzeitig mit der Ausgliederung abgeschlossen sein.

Lonza wird nach der neuen Segmentstruktur publizieren und hat hierfür neu dargestellte Zahlen für 2019 publiziert. Diese Zahlen wurden zudem um den inzwischen abgeschlossenen Verkauf der Wasserbehandlungssparte bereinigt.

ZIELE: Für 2019 stellte Lonza ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich in Aussicht sowie eine Kern-EBITDA-Marge auf "anhaltend hohem Niveau". 2018 lag die genannte operative Gewinnmarge bei 27,3 Prozent.

Die mittelfristigen Ziele sehen vor, dass der Umsatz bis 2022 auf 7,1 Milliarden Franken steigt (2018: 5,5 Milliarden) und die Kern-EBITDA Marge auf 30,5 Prozent.

PRO MEMORIA: Mitte November überraschte Lonza die Märkte: Konzernchef Marc Funk nahm nach nur acht Monaten im Amt seinen Hut. Der Rücktritt erfolgte nach Unternehmensangaben "aus persönlichen Gründen". Funks Vorgänger Richard Ridinger hatte davor während sieben Jahren die Geschicke des Basler geleitet. Aktuell hat VR-Präsident Albert Baehny interimistisch die Funktion des CEO inne.

Ein solch rapider Abgang öffnete natürlich Tür und Tor für Spekulationen. So kolportierte die "Bilanz", Baehny habe sich an der Führungskultur von Funk gestört. Das Blatt sprach gar von einer "Angstkultur", die sich unter Funk verschlimmert habe.

Stimmt nicht, schreib der "Tagesanzeiger". Es sei zwar richtig, dass der Verwaltungsrat Funk gekündigt habe. Ausschlaggebend dafür seien aber geschäftsstrategische Gründe gewesen. Funk habe das Chemiegeschäft rasch abstossen wollen, für Baehny dagegen sei das alte Kerngeschäft noch immer wichtig. Der Verwaltungsrat wolle das traditionelle Geschäft als zweites Standbein zumindest zunächst noch als Absicherung halten.

AKTIENKURS: Seit Jahresbeginn haben die Lonza-Papiere um gut annähernd vier Prozent zugelegt und damit den Gesamtmarkt übertroffen. Im Jahr 2019 hatten die Papiere um satte 40 Prozent zugelegt.

jl/hr/ra

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57-Jähriger stirbt nach

57-Jähriger stirbt nach Gasaustritt in Lonza-Werken Visp

Im Lonza-Werk in Visp ist am Wochenende ein 57-jähriger Mitarbeiter von Arbeitskollegen tot aufgefunden worden. Der Todesfall dürfte mit einem Gasaustritt zusammenhängen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Die Anlage wurde vorübergehend stillgelegt.

20.01.2020 12:29

Laut Michael Gsponer, Kommunikationschef der Lonza Visp, ereignete sich der Gasaustritt um 1.30 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Produktionsanlage der Werke in Visp. Er bestätigte damit Berichte des "Walliser Boten" und des "Nouvelliste" vom Montag.

Mitarbeiter hätten ihren Arbeitskollegen bewusstlos auf dem Boden liegend aufgefunden. Der Mann starb noch vor Ort.

Beim Opfer handelt es sich um einen 57-jährigen Mann aus der Region, der seit 28 Jahren in der Firma arbeitete.

Da der Mitarbeiter an einem anderen Ort gefunden wurde, als das Gas austrat, könnte er auch an einer anderen Ursache gestorben sein. Doch dies ist höchst unwahrscheinlich, sagte Fredy Karlen, Leiter Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz Lonza Visp, laut dem "Walliser Boten". "Wie gehen davon aus, dass der Todesfall mit dem Gasaustritt zusammenhängt", sagte er.

Unfallursache unklar

Wie es zum Gasaustritt kam, war auch am Montag noch unklar. In der betreffenden Produktionsanlage wird eine Basischemikalie hergestellt, die in verschiedenen anderen Lonza-Betrieben zur Herstellung von Endprodukten verwendet wird. Um welche Chemikalie oder Chemikaliengemische es sich handelt, wollten die Lonza-Verantwortlichen zunächst nicht mitteilen.

Für die Umwelt habe keine Gefahr bestanden. Die werksinterne Feuerwehr und Sanität sowie das Umweltpikett der Lonza seien sofort aufgeboten worden und hätten alle notwendigen Massnahmen getroffen, um allfällige weitere Auswirkungen zu verhindern.

Anlage teilweise stillgelegt

Die Anlage sei in einem sicheren Zustand. Dennoch wurden der betroffene und auch benachbarte Betriebe heruntergefahren. Die still gelegten Bereiche würden erst wieder hochgefahren, wenn das Ereignis in seiner Gesamtheit abgeklärt sei, erklärte Karlen.

Die Walliser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zur Unfallursache eingeleitet. Zudem soll eine Obduktion klären, ob der Mitarbeiter an den Folgen des Gasaustritts oder aus einem Grund gestorben ist.

Dritter Todesfall seit 2007

Der tödliche Arbeitsunfall vom Sonntag ist der dritte in den Lonza-Werken Visp seit 2007. Damals stürzte ein Mitarbeiter von einem Hochregallager in den Tod. 2015 kam es in einer Produktionsanlage der Werke zu einer Explosion, bei der ein 56-jähriger Mitarbeiter das Leben verlor.

ra/

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Bei Lonza läuft das Geschäft

Bei Lonza läuft das Geschäft besser als gedacht

Der Pharmazulieferer Lonza macht 2019 mehr Umsatz. Der Konzern wächst jedoch nur im Pharma-Biotech-Geschäft.

21.01.2020 07:34

Lonza ist im Geschäftsjahr 2019 erneut gewachsen. Zugpferd war das Segment Pharma Biotech & Nutrition, das unter anderem Pharmakonzerne mit Wirkstoffen für Medikamente beliefert. Im schwächelnden Chemiegeschäft steigen die Margen immerhin wieder.

2019 steigerte Lonza den Umsatz um 6,8 Prozent auf 5,92 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Davon blieben 1,53 Milliarden Franken als Betriebsgewinn (EBITDA), das sind 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Daneben weist Lonza um Rückstellungen und Restrukturierungskosten bereinigte Zahlen aus. Der sogenannte "Kern-EBITDA" stieg um 7,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken bei einer Marge von 27,4 Prozent. Das sind 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Unter dem Strich stand ein Reingewinn von 763 Millionen Franken zu Buche, ein Plus von 16 Prozent. Der Verwaltungsrat schlägt die Auszahlung einer unveränderten Dividende von 2,75 Franken je Aktie vor.

Mit diesen Zahlen wurden die Prognosen der Analysten mehr oder weniger erfüllt.

LSI-Ausgliederung mit Jahresmitte

Die Ausgliederung von des Chemiegeschäfts der Sparte "Specialty Ingredients" (LSI) schreitet laut Lonza planmässig voran und dürfte Mitte 2020 abgeschlossen werden. Dabei sind Kosten von 19 Millionen angefallen, was die operative Marge um 0,3 Prozentpunkte gedrückt habe. LSI weist laut Lonza ein "schwaches" Ergebnis aus - immerhin hätten sich aber die Margen wieder verbessert.

Für das Jahr 2020 stellt Lonza ein Umsatzwachstum über dem mittlerem einstelligen Bereich in Aussicht sowie eine stabile Kern-EBITDA-Marge. Das werde Pharma Biotech & Nutrition hoch einstellig und Specialty Ingredients niedrig einstelligen wachsen.

In Kraft bleiben die Vorgaben für 2022. Bis zum genannten Jahr will Lonza den Umsatz auf 7,1 Milliarden Franken und die Kern-EBITDA Marge auf 30,5 Prozent steigern.

Chefsuche im Gange

Die Suche nach einem neuen Chef für Lonza ist weiterhin im Gange. Der Prozess dürfte im Laufe des Jahres 2020 mit der Bekanntgabe eines neuen CEO erfolgreich abgeschlossen werden, erklärte das Unternehmen am Dienstag.

Mitte November überraschte Lonza-Chef Marc Funk mit der Ankündigung, nach nur acht Monaten im Amt seinen Hut zu nehmen. Der Rücktritt erfolgte nach Unternehmensangaben "aus persönlichen Gründen". Funks Vorgänger Richard Ridinger hatte davor während sieben Jahren die Geschicke des Basler geleitet. Aktuell hat VR-Präsident Albert Baehny interimistisch die Funktion des CEO inne.

Seit Jahresbeginn haben die Lonza-Papiere um gut annähernd vier Prozent zugelegt und damit den Gesamtmarkt übertroffen. Im Jahr 2019 hatten die Papiere um satte 40 Prozent zugelegt.

(cash/AWP)

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Lonza kooperiert mit

Lonza kooperiert mit verschiedenen Forschungsinstituten bei Krebszellentherapie

Lonza will mit verschiedenen Forschungsinstituten im Bereich der autologen Zelltherapie zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation sei es, mehrere der jeweiligen Zelltherapie-Herstellungsprozesse der Partner technisch in die automatisierte Cocoon-Plattform zu überführen, teilte Lonza am Montag mit.

09.03.2020 08:30

Die Zusammenarbeit umfasse die technische Übertragung von zelltherapeutischen Herstellungsverfahren auf die Cocoon-Plattform, die unabhängig voneinander an der Stanford University School of Medicine, dem Fred Hutchinson Cancer Research Center und dem Parker Institute for Cancer Immunotherapy entwickelt wurden, heisst es weiter. Diese Institutionen würden das Potenzial der Cocoon-Plattform zur Herstellung einer Reihe von Zelltherapien evaluieren.

Die Cocoon-Plattform ist gemäss den Angaben eine automatisierte Herstellungsplattform für Zelltherapien.

sig/yr

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Lonza hält GV ohne physische

Lonza hält GV ohne physische Präsenz der Aktionäre ab

Auch die Generalversammlung des Pharmazulieferers Lonza wird ohne Präsenz der Aktionäre vor Ort stattfinden.

20.03.2020 07:49

Um die Gesundheit aller zu gewähren, müssten diese ihre Rechte über die Stimmrechtsvertreter ausüben, teilte Lonza am Freitag mit. Die GV findet wie vorgesehen am 28. April 2020 statt.

Aus der Einladung zur GV geht weiter hervor, dass sich Patrick Aebischer und Margot Scheltema nicht mehr zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat zur Verfügung stellen. Als Ersatz für die beiden schlägt der Verwaltungsrat die Zuwahl von Dorothée Deuring und Moncef Slaoui vor, die übrigen Verwaltungsräte sollen alle wiedergewählt werden.

Deuring ist bereits Mitglied in den Verwaltungsräten unter anderem von Axpo und Bilfinger. Slaoui blickt auf eine lange Karriere bei GlaxoSmithKline Zürich, wo er in verschiedenen Verwaltungsräten Einsitz hatte.

(AWP)

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Lonza steigert Umsatz im

Lonza steigert Umsatz im ersten Quartal in schwierigem Umfeld

Lonza ist ein guter Jahresstart gelungen. Wie der Lifesciencekonzern berichtet, hat auch die Coronaviruskrise im ersten Quartal keine grösseren Störungen im Geschäft verursacht.

17.04.2020 07:32

Der Lifesciencekonzern Lonza ist gut ins Jahr 2020 gestartet. Der Nettoumsatz stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei konstanten Wechselkursen um 7,4 Prozent auf 1,64 Milliarden Franken. Weiterhin erweist sich der Bereich Lonza Pharma Biotech & Nutrition (LPBN) als Zugpferd.

Während der Bereich LPBN den Umsatz im Vorjahresvergleich um 8,3 Prozent auf 1,21 Milliarden Franken steigern konnte, wuchs der Bereich Lonza Specialty Ingredients (LSI) um 3,8 Prozent auf 409 Millionen Franken, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Zu den Auswirkungen von Covid-19 hiess es, Lonza habe in den meisten Märkten den Betrieb aufrecht erhalten können. Es habe nur wenige kleine Störungen gegeben. Das Unternehmen habe alle Lieferprobleme ohne negative Auswirkungen auf das Geschäft bewältigen können.

Das LPBN-Segment hat derzeit mehr als 40 klinische und kommerzielle Anfragen zu Projekten im Zusammenhang mit COVID-19 erhalten. Lonza konzentriere sich auf eine kleine Anzahl von wichtigen Entwicklungsprojekten, die sowohl Impfstoffe als auch therapeutische Behandlungen betreffen und dazu beitragen könnten, die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen.

Ausgliederung von LSI verläuft planmässig

Da es keine Unterbrechungen durch die mit COVID-19 verbundenen Herausforderungen gegeben habe, sei die Gruppe derzeit in der Lage, wie geplant mit wichtigen strategischen Wachstumsprojekten und langfristigen Investitionen fortzufahren, hiess es. Auch die Ausgliederung des LSI-Segments soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein.

Die Lonza Group habe im vergangenen Jahr ein hohes Liquiditätsniveau erreicht und Bankverbindlichkeiten refinanziert sowie verlängert. In diesem Zusammenhang habe Lonza auch eine dreijährige Obligation über 300 Millionen Franken und eine siebenjährige 500-Millionen Euro-Anleihe aufgelegt.

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Lonza kündigt Zusammenarbeit

Lonza kündigt Zusammenarbeit mit Moderna für Impfstoff gegen Coronavirus an

Der Basler Pharmazulieferer Lonza geht eine 10-jährige, weltweite strategische Zusammenarbeit mit dem US-Biotechunternehmen Moderna ein. Dabei geht es um die Herstellung von Modernas Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus.

01.05.2020 07:53

Im Rahmen der Vereinbarung planen die Unternehmen die Einrichtung von Produktionsanlagen zur Herstellung von mRNA-1273 an den Lonza-Standorten in den USA und an den beiden Standorten in der Schweiz, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Der Technologietransfer soll im Juni 2020 beginnen, wobei die ersten Chargen des Impfstoffs im Juli 2020 bei Lonza U.S. hergestellt werden sollen.

Danach würden zusätzliche Produktionsanlagen an den weltweiten Lonza-Standorten errichtet werden, so dass letztendlich bis zu 1 Milliarde Dosen mRNA-1273 pro Jahr für den weltweiten Einsatz in der derzeit erwarteten Dosis von 50 µg produziert werden könnten, heisst es weiter. Die Produktionsanlagen bei Lonza ergänzten dabei die laufenden Produktionsanstrengungen von Moderna in den USA, die weiter hochgefahren würden, um die weitere klinische Entwicklung und Kommerzialisierung von mRNA-1273 vorzubereiten.

Ein Teil der Finanzierung für den Aufbau von Produktionsanlagen bei Lonza U.S. wird den Angaben zufolge durch Modernas Vertrag mit den US-Gesundheitsbehörden abgedeckt, der am 16. April 2020 angekündigt worden sei, heisst es weiter. Diese würden Programme zur klinischen Entwicklung von mRNA-1273 im Spätstadium unterstützen.

uh/jl

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Lonza-Verwaltungsrat Moncef

Lonza-Verwaltungsrat Moncef Slaoui tritt zurück

Lonza-Verwaltungsrat Moncef Slaoui tritt eine neue Aufgabe an. Er wechselt als Chefberater zum nationalen Impfstoffprogramm «Warp Speed» der US-Regierung.

18.05.2020 07:24

Daher habe er sich enschieden, von seinem Amt als Mitglied des Lonza-Verwaltungsrats zurückzutreten, teilte der Pharmazulieferer am Montag mit. Lonza ist durch einen Vertrag mit dem US-Impfstoffentwickler Moderna indirekt Teil der Operation "Warp Speed".

Die US-Behörden machen laut einem Bericht der "SonntagsZeitung" Druck, dass sie zuerst mit dem allfälligen Corona-Impfstoff beliefert werden, der von Lonza auch im Wallis produziert werden dürfte. Mit der Operation "Warp Speed" will die US-Regierung ihren Bürgern bis Ende Jahr exklusiv einen Impfstoff zugänglich machen. Beim Bundesamt für Gesundheit hofft man laut Angaben der Zeitung auf eine faire Verteilung.

Mit dem Projekt "Operation Warp-Geschwindigkeit" will die US-Regierung die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus vorantreiben. Der Name geht auf den fiktiven "Warp-Antrieb" in der Serie "Raumschiff Enterprise" zurück, das damit im Fernsehen schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen kann.

Die Entwicklung eines Impfstoffs wird weltweit vorangetrieben und sorgt immer für Verstimmung in den einzelnen Ländern. So hatte jüngst Sanofi-Chef Paul Hudson in Europa eine Welle der Empörung ausgelöst. Hudson hatte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärt, sein Konzern werde zuerst den USA einen Impfstoff gegen das Coronavirus bereitstellen.

Da die US-Regierung die Forschung mitfinanziere, habe sie laut Hudson denn auch "das Recht auf die grösste Vorbestellung". Später versicherte das französische Unternehmen, einen künftigen Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 allen anzubieten.

(AWP)

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Lonza-Partner Moderna zeigt

Lonza-Partner Moderna zeigt erste klinische Daten zu Impfstoff-Kandidat

Die US-Biotech-Firma Moderna hat am Montag erste provisorische Daten zu seinem Coronavirus-Impfstoffkandidaten "mRNA-1273" präsentiert. Der Schweizer Auftragsfertiger Lonza hat vor Kurzem einen Vertrag mit Moderna zur Produktion des Wirkstoffs in grösserem Massstab abgeschlossen.

18.05.2020 14:29

Es handelt sich um provisorische Phase I-Daten, erklärte Moderna am Montag. In dieser Phase wird ein Wirkstoffkandidat erstmalig an gesunden Freiwilligen getestet. Das Hauptziel liegt dabei in der Evaluation von Aufnahme des Wirkstoffs, Verträglichkeit und Sicherheit.

Bis jetzt lägen zwar erst die Daten für acht Probanden vor, erklärte Moderna. Aber bei allen Acht habe man neutralisierende Antikörper gegen das neuartige Coronavirus gefunden - auch bei der tiefsten Dosierung.

Und der Wirkstoff sei im Allgemeinen sicher und gut verträglich gewesen. "Unerwünschte" oder "schwerwiegende unerwünschte" Ereignisse seien nicht aufgetreten.

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