Dufry

Dufry N 

Valor: 2340545 / Symbol: DUFN
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Eleonore
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Dufry - Quo Vadis?

Guten Abend allerseits

Wie ist die Situation rund um Dufry zu beurteilen? Sind die aktuellen Avancen eher technischer / kurzfristiger Natur oder erwartet ihr hier in den kommenden 6-9 Monaten eine step by step Erholung davon ausgehend, dass sich die Corona - Wirren im selben Zeitraum legen!? Die Aktie wurde ja übelst bestraft...Schlimmer geht immer oder darf man sich hier langsam dem Prinzip Hoffnung widmen.

Danke euch allen für Inputs, Meinungen, Analysen

 

Gruss

E.

Link
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Ich halte die Aktie auf dem

Ich halte die Aktie auf dem Radar. Mehr nicht. So rasch gehen die Kurse nicht wieder nach oben - nachhaltig.

Kekkomachine
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Der Flugtransport wird erst

Der Flugtransport wird erst noch stillgelegt. Die grössten Gesellschaften stellen zurzeit wenn nicht alle, dann die meisten Flüge ein. Die Flughäfen werden teilweise oder komplett schliessen. Lockdown ist das aktuelle Wort. Dufry macht den grössten Umsatz mit Parfüms und Kosmetika, konfektionierte Lebensmittel sowie Wein und Spirituosen und Tabak, und zwar In Europa und den USA. Wer kauft das zurzeit? Und auch wenn... die grössten Flughäfe schliessen zum Teil sogar den Transitverkehr. Es gibt keine Kundschaft, schlicht und einfach.

Ich war vor einer Woche in Kuala Lumpur. Einer der grössten Flughäfen in Süd-Ost Asien. Es stand alles still. Ein Geisterflughafen. Kein einziges Geschäft offen, ausser McDonald's und die Money-Changer.

Der Kurs hat sich aus meiner Sicht technisch erholt. Der Abverkauf war massiv. Aber nun geht es ums Überleben der Gesellschaften im internationalen Verkehr. Dufry hat nicht eine enorme operationelle Marge, wenn sie es nicht schaffen, die Kosten massiv zu reduzieren, wird es sehr gefährlich.

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pedro
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Dividende 2020

Link hat am 25.03.2020 21:54 geschrieben:

Ich halte die Aktie auf dem Radar. Mehr nicht. So rasch gehen die Kurse nicht wieder nach oben - nachhaltig.

Habe gerade mit Dufry am Telefon gesprochen, die GV ist am 7. Mai 2020, 20 Tage vorher muss die Einladung verschickt sein, die Traktandenliste der GV wird mitgeliefert. Auf der Traktandenliste wird ein Thema die Verwendung des erwirtschafteten Gewinn sein und so auch der Vorschlag des CFO/CEO und VR betreffend der bisher angekündigten Dividende von chf 4.-
Möglicherweise, bzw. wahrscheinlich wird Dufry dieses Jahr die Dividendenzahlung aussetzen, Gründe gibt es vielfältige Branson, Direktor der FINMA, die Neueinschätzung der UBS mit Kursziel 33.- das diesjährige laufende, bzw. eben nicht laufende Geschäft weil der gesamte weltweite Flugverkehr sozusagen auf "Halde" steht. Am Telefon wurde ich sehr freundlich bedient, logischerweise nur im Rahmen dessen was der Investor Relations Zuständige verlautbaren darf.

Deine Absicht "ich halte die Aktie auf dem Radar" ist perfekt.

Zyndicate
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Dufry-Aktien brechen ein -

Dufry-Aktien brechen ein - UBS kappt Kursziel um zwei Drittel

Die Dufry-Aktien brechen am Mittwoch erneut ein. Dieses Mal sorgt eine Studie der UBS für die deutlichen Abgaben.

01.04.2020 12:00

So hat die Grossbank in einer aktuellen Studie ihr Kursziel für die Aktien des Reisedetailhändlers um nahezu zwei Drittel zusammengestrichen. An der Börse sacken die Aktien gegen 10.30 Uhr um weitere 10,9 Prozent auf 26,81 Franken ein.

Zuvor waren sie bis auf 26,02 Franken zurückgekommen. Seit Jahresbeginn haben die Titel mittlerweile annähernd 80 Prozent an Wert eingebüsst. Das bisherige Mehrjahrestief von 19,40 Franken rückt damit langsam wieder ins Visier. Der Gesamtmarkt (SPI) gibt zeitgleich um 1,7 Prozent nach.

Massive Kursziel-Korrektur 

UBS-Analyst Jörn Iffert hat das Kursziel für den Reisedetailhändler auf 33 von 90 Franken gesenkt. Der Umsatz dürfte im Jahr 2020 um 40 Prozent zurückgehen und es werde wohl bis 2022 oder 2023 dauern, bis der Reiseverkehr das Vorkrisenniveau wieder erreicht.

Für das laufende Jahr erwartet Iffert einen deutlichen Verlust und es sei wahrscheinlich, dass Dufry die Kreditrichtlinien nicht einhalten könne.

Es werde Diskussionen mit den Banken geben und auch die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung sei nicht auszuschliessen, so der Experte weiter. Mittelfristig dürfte Dufry aber seine Marktführerschaft im Reisedetailhandel behaupten können. Das Chancen/Risikoprofil bei der aktuellen Bewertung sei ausgeglichen.

(AWP)

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Dufry will Entscheid zur

Dufry will Entscheid zur Dividende mit der GV-Einladung kommunizieren

(Meldung vom Vorabend erweitert) - Der Duty-free-Shop-Betreiber Dufry hat seine ursprünglich für den 7. Mai angesetzte ordentliche Generalversammlung auf ein späteres Datum verschoben. Die GV solle wenn möglich noch im Mai, aber auf jeden Fall vor dem 30. Juni 2020 stattfinden. Damit könne man sich an die anhaltende Covid-19-Situation anpassen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit.

15.04.2020 12:24

Das neue Datum und die Vorschläge für die Aktionäre sollen "zu gegebener Zeit" bekanntgegeben werden, sagte ein Firmensprecher am Mittwoch auf Anfrage von AWP. Bezüglich der geplanten Dividendenausschüttung von 4,00 Franken je Aktie wollte er keinen Kommentar abgeben. "Der Verwaltungsrat prüft die Situation laufend und wir werden den definitiven Dividendenvorschlag mit der Einladung zur Generalversammlung kommunizieren", meinte er lediglich.

Bei den derzeit laufenden Gesprächen mit den kreditgebenden Banken sei das Feedback grundsätzlich positiv, so der Sprecher weiter. Aber auch hier sei es mit Blick auf die dynamische Entwicklung zu früh, um genauere Aussagen dazu machen zu können.

Auch was das operative Geschäft betrifft, würden derzeit mit den verschiedenen Akteure Gespräche geführt. Hinsichtlich der in den Mietverträgen festgelegten Mindestgarantien präsentiere sich die Situation ausserdem je nach Land und Vertrag unterschiedlich. "Das Problembewusstsein ist aber auch hier auf allen Seiten gross und die Gespräche verlaufen konstruktiv", meinte der Sprecher.

Aktie taucht

An der Börse geben die Dufry-Aktien am Mittwoch kräftig nach. Bis am Mittag verlieren die Titel mehr als 10 Prozent auf 24,55 Franken. Im Vergleich zu Ende 2019 stehen sie damit rund 75 Prozent tiefer.

an/uh

(AWP)

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Dufry will mit frischem

Dufry will mit frischem Kapital die Dürreperiode überstehen

Dufry tritt auf die Notbremse. Der Duty-free-Shop-Betreiber versucht mit verschiedenen Schritten, an frisches Kapital zu kommen und streicht unter anderem die Dividende.

23.04.2020 07:51

Seit der Flugverkehr infolge der Massnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie weltweit weitgehend zum Erliegen gekommen ist, brachen auch bei Dufry die Geschäfte weg. Laut Angaben vom Donnerstag sanken im März die Erträge um 56 Prozent.

Das führte im ersten Quartal 2020 zu einem organischen Minus von 22 Prozent auf 1,44 Milliarden Franken. Und in den ersten bei April-Wochen brach der Umsatz gar um rund 90 Prozent ein, erklärte das Unternehmen.

Dufry gibt nun Gegensteuer. So sollen die Aktionäre nun doch keine Dividende erhalten. Erst im März noch hatte das Unternehmen eine Zahlung von 4 Franken je Aktie in Aussicht gestellt.

Ferner habe Dufry von einigen Banken eine zusätzliche Kreditfazilität über 425 Millionen Franken erhalten. Für bestehende Finanzvereinbarungen seien die Bedingungen angepasst worden. Zudem sehe Dufry die Privatplatzierung von bis zu 5,5 Millionen Aktien und die Ausgabe einer Wandelanleihe über 300 Millionen Franken vor.

Staatliche Unterstützung

Dufry verweist in dem Communiqué auf seine "hochflexible" Kostenstruktur, die nun noch besser genutzt werde. Das Unternehmen spare nicht zuletzt auch dank staatlicher Unterstützungsprogramme bei den Personalkosten.

Weitere Massnahmen im Bereich Investitionen und Nettoumlaufvermögen sollen die Kosten in diesem Jahr um weitere 160 Millionen Franken drücken, erklärte Dufry.

Dank der getroffenen Massnahmen sollte Dufry gemäss eigener Einschätzung in der Lage sein, selbst ein Szenario mit einem Umsatzrückgang von 70 bis 80 Prozent "über eine längere Periode" durchzustehen.

Die im März abgegebene Guidance für das Geschäftsjahr 2020 sei mittlerweile obsolet geworden und werde von Dufry daher zurückgezogen.

(SDA)

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Zyndicate
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Reisedetailhändler Dufry

Reisedetailhändler Dufry schliesst Aktien und Bond-Platzierung ab

Der von den Reiseinschränkungen zur Eindämmung der Virus-Pandemie schwer getroffene Duty-free-Shop-Betreiber Dufry hat eine geplante Platzierung abgeschlossen. Dabei wurden 5,5 Millionen Aktien und eine Wandelanleihe über 350 Millionen Franken ausgegeben.

24.04.2020 07:50

Dufry platzierte im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens 5 Millionen neue und 500'000 eigene Aktien zu einem Kurs von 27,50 Franken je Aktie, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Dies entspreche 9,9 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals. Die neuen Aktien würden aus dem bestehenden genehmigten Kapital von Dufry ausgegeben. Der Bruttoerlös betrage 151,3 Millionen Franken. Die neuen Aktien sollen voraussichtlich ab dem 27. April 2020 an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden können.

Zudem hat Dufry über die Tochtergesellschaft Dufry One B.V. eine in Dufry-Aktien wandelbare Anleihe über 350 Millionen Franken emittiert. Die Laufzeit endet am 4. Mai 2023. Die Stückelung beträgt 200'000 Franken und der Coupon wurde mit 1,0 Prozent fixiert, der halbjährlich zahlbar ist. Der Umwandlungspreis betrage 33 Franken je Aktie, was einer Umwandlungsprämie von 20 Prozent über dem Referenzaktienkurs entspricht. Abgerechnet wird am 4. Mai.

Die bei der Umwandlung der Wandelanleihen zu liefernden Aktien werden aus bedingtem Kapital oder aus bestehenden Aktien bezogen. Dazu werde der Verwaltungsrat auf der nächsten ordentlichen Generalversammlung am 18. Mai 2020 die Zustimmung der Aktionäre zur Erhöhung des bedingten Aktienkapitals auf 63,5 Millionen Franken, eingeteilt in 12,7 Millionen neue Aktien mit einem Nennwert von je 5,00 Franken und entsprechend 22,9 Prozent des Aktienkapitals nach der Ausgabe der neuen Aktien, einholen.

Sollte die Zustimmung der Aktionäre nicht vor dem 4. August 2020 erteilt und registriert werden, werden die Wandelanleihen in bar zu 102 Prozent des Nennwerts und 102 Prozent des fairen Marktwerts zuzüglich aufgelaufener, aber nicht bezahlter Zinsen zurückgezahlt.

Bei der Transaktion fungierten UBS, BNP Paribas, Credit Suisse und Goldman Sachs International als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. BofA Securities und HSBC waren als Joint Bookrunners und ING, Raiffeisen International und Unicredit als Co-Lead Manager mit an Bord.

pre/kw

(AWP)

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Zyndicate
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Reisedetailhändler Dufry

Reisedetailhändler Dufry leidet massiv unter Coronakrise

Der Reisedetailhändler Dufry hat die Auswirkungen der Coronakrise im März und April heftig zu spüren bekommen.

12.05.2020 07:38

Mit dem weitgehenden Stillstand des internationalen Flugverkehrs fielen im April 94 Prozent des Umsatzes weg, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten gibt das Management weiterhin keinen Ausblick auf das laufende Jahr ab.

Die wichtigsten Eckwerte zum ersten Quartal hatte Dufry bereits Ende April vermeldet. So ging der Umsatz im ersten Quartal organisch um 21 Prozent auf 1,44 Milliarden zurück. Zunächst habe sich die Umsatzentwicklung im Januar beschleunigt, ehe im Februar der Umsatz um 7 Prozent und im März gar um 56 Prozent zurück ging.

Liquidität von 1,61 Milliarden Franken

In der Region Asien und Mittlerer Osten ging der Umsatz im ersten Quartal organisch um 30 Prozent auf 213 Millionen Franken zurück. In Europa und Afrika brach er um 20 Prozent auf 535 Millionen und in Nordamerika um 24 Prozent auf 330 Millionen Franken ein. Etwas besser zeigte sich die Situation in Zentral - und Südamerika, wo der Rückgang bei rund 18 Prozent lag. Allerdings hätten dort die Restriktionen erst im Laufe des Monats März eingesetzt, heisst es dazu.

Gewinnzahlen weist Dufry mit den Quartalszahlen keine aus. Bereits im April hatte Dufry ein umfassendes Massnahmen-Paket zur Sicherung der Liquidität und Stärkung der Kapitalstruktur vermeldet. Dank der Initiativen sei die Liquiditätsposition aktuell pro forma auf 1,61 Milliarden von 686 Millionen per Ende März angestiegen, heisst es in einer Meldung von heute.

Das Unternehmen zeigt sich aber zuversichtlich, dass sich die Situation im Flugverkehr wie schon nach vergangenen Krise erholen wird. Es würden auch Vorbereitungen getroffen, um für einen allfälligen Aufschwung gerüstet zu sein. Eine Guidance für das laufende Jahr wird in der heutigen Meldung aber weiterhin nicht genannt.

(AWP)

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swissrain
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Erholung des Fluggeschäfts?

Wer nun einen langfristigen Trade mit Dufry anpeilt, wird sich fragen müssen, ob sich das Fluggeschäft mit den Massen wiederholt oder nicht. - Emirates Airlines hat diese Woche verlauten lassen, dass sie nicht mit einer Erholung vor Ende 2021 rechnen. Das ist eine lange Zeitdauer für einen anvisierten Trade, und braucht langen Atem! - Selbst glaube ich, dass wenn es auch nur eine moderate Erholung gibt, die Dufry-Aktie sich ab hier leicht verdoppeln könnte innerhalb zwei Jahren. - Würde mich interessieren, was gewiefte Kenner der internationalen Tourismus-Szene denken/glauben ... Gerade jetzt macht mir der Stundenchart Appetit. 

Kekkomachine
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Rennen gegen die Zeit

Die meisten Einschätzungen liegen bei einer Erholung im (internationalen) Flughverkehr nicht bevor 2023-2024. Das ist aus meiner Sicht auch realistisch, denn die Möglichkeit oder den Drang dazu zu haben ist das Eine, die psychologie der Leute ist das Andere.

Wenn wir uns die Schuldenlage von Dufry anschauen, dann sieht das Bild in ewta sehr sehr knapp aus. Ja, eigentlich unter heutigen Einschätzung sogar mathematisch unmöglich.

https://www.dufry.com/en/investors/bonds-debts

Vor Ende 2024 muss Dufry 3.5 Mia CHF zurückbezahlen. Die Cash-Reserven liegen nun bei ung. 1.6 Mia CHF, das Meiste wird jedoch wohl für das verbleibende operative Geschäft und die grossen Auslagen wie Mieten usw. verwendet. Der CEO geht von CHF 70-75 Mio monatlichen Cash-Burn aus, innerhalb 18-20 Monaten ist das Cash praktisch verbrannt. Dann wird Dufry sicher auch noch die Marge etwas herabsetzten indem Aktionen und Promotionen durchführt werden; das wird den freien CF beeinflussen.

Bleibt daher nur die Hoffnung einer Erholung des Durchlaufs der Kunden in den Geschäften. Schaut man sich die Lage der Flughäfen weltweit an https://www.icao.int/safety/Pages/COVID-19-Airport-Status.aspx dann wird einem klar, dass wir nun am Grund kratzen. Schlimmer denke ich nicht, dass es noch wird, aber es kann lange dauern bis sich die Kundschaft von Dufry wieder bereiterklärt zu kaufen. Dufry erwirtschaftet 89.8% des Umsatzes in Flughäfen; das ist ein Klumpenrisiko.

Für Dufry ist es nicht eine Frage der Rendite, sondern des Überlebens. Kapitalmassnahme werden aus meiner Sicht, sicher noch kommen. Wäre Dufry nicht vor der Krise so hoch verschuldet gewesen, hätten die heute durchaus auch einen Konkurrenten übernehmen können und Skaleneffekte erreicht. Evtl. wird ja Dufry zu einem Übernahmekandidat, aber die Schulden sind wohl eine zu grosse Giftpille. Eine Konsolidierung im Sektor ist jedoch zu erwarten, die Krise zeigt denen nun, wie anfälllig ihr Geschäft ist. Ein Konglomerat wie Lotte könnte Dufry durchaus übernehmen, oder aber auch im Mittel-Orient könnte jemand die Tasche jucken.

Ich bin an der Aktie sehr interessiert, eigentlich wollte ich eine kurz- und eine langfristige Position eingehen. Da ich jedoch von einer kommenden Baisse überzeugt bin, halte ich mich noch zurück.

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alpensegler
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Ich bin da etwas

Ich bin da etwas optimistischer. Wenn der Flugbetrieb wieder startet und das sollte relativ bald geschehen wenn man nicht riskieren will, dass es bald keine Airlines mehr gibt, wird sich auch Dufry erholen und zwar ziemlich schnell.

Wenn ein Impfstoff kommt ist sowieso wieder von Normalbetrieb auszugehen.

Das Thema Übernahme ist nicht vom Tisch, zu dem Preis kanns auch hier relativ schnell gehen. Muss jeder selber wissen. Dufry war auch schon im 2009 eine Goldgrube für mich, wie immer und auch damals waren alle Analysten höchst pessimistisch...

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Optimismus ja, aber bitte auch mit Hintergrund

alpensegler hat am 13.05.2020 08:15 geschrieben:

Ich bin da etwas optimistischer. Wenn der Flugbetrieb wieder startet und das sollte relativ bald geschehen wenn man nicht riskieren will, dass es bald keine Airlines mehr gibt, wird sich auch Dufry erholen und zwar ziemlich schnell.

In deinem Satz sind viele Annahmen vorhanden:

1. Der Flugbetrieb startet wieder bald

--> Wie denn? Wer verreist und wohin und mit welchen Restriktionen?

2. Der Flugbetrieb wird wieder aufgenommen um Konkurse der Airlines zu vermeiden.

--> Werden dann die Leute gezwugen zu fliegen oder bekommen alle Frei-Tickets?

3. Dufry erholt sich weil der Flugbetrieb sich (bald) erholt.

--> Kann sein, aber dazu braucht es noch mindestens: Kaufkraft und Kauflust der Reisenden.

 

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Goldi
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Kekkomachine

1) Das weiss schlicht niemand. Das hängt auch davon ab, welche zweiten und dritten Wellen unterwegs sein werden. 

2) und 3) an der Kauflust und Reiselust der Leute zweifle ich keine Sekunde. In der Schweiz hat jeder Haushalt 2'000 Franken pro Monat vorig, weil nicht eingekauft und gereist werden kann. Ich denke die Lust und das Geld ist in unseren Breiten durchaus vorhanden, in weniger sozial abgefederten Ländern sicher weniger.

Dann muss ich noch einen Fehlgriff gestehen: Ich dachte es sei schlau, heute morgen zu 25.00 eine grössere Portion nachzukaufen. Nun stehen wir auf 24.00. Seufz. 

Goldi

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Goldi hat am 13.05.2020 09:28

Goldi hat am 13.05.2020 09:28 geschrieben:

1) Das weiss schlicht niemand. Das hängt auch davon ab, welche zweiten und dritten Wellen unterwegs sein werden. 

2) und 3) an der Kauflust und Reiselust der Leute zweifle ich keine Sekunde. In der Schweiz hat jeder Haushalt 2'000 Franken pro Monat vorig, weil nicht eingekauft und gereist werden kann. Ich denke die Lust und das Geld ist in unseren Breiten durchaus vorhanden, in weniger sozial abgefederten Ländern sicher weniger.

Dann muss ich noch einen Fehlgriff gestehen: Ich dachte es sei schlau, heute morgen zu 25.00 eine grössere Portion nachzukaufen. Nun stehen wir auf 24.00. Seufz. 

Goldi

Goldi, die Schweiz ist klein. Dufry lebt nicht von Schwizerinnen und Schweizer im Ausland. In den USA sind mittlerweile 30 Mio Leute Arbeitslos. Dass in anderen Ländern so gespart wird ist mir auch recht fremd. Prioritär wird nun wohl nicht das Parfüm oder die Spirituosenflasche sein. Und was Reisen anbetrifft muss du auch eines berücksichtigen, sowohl du gerne reisen möchtest, muss das Land deines Zieles auch offen sein und die Konditionen für deine Reise übereinstimmen. Das ist hier der Punkt. Denn aus vielen Ländern kann man gar nicht in andere einreisen, oder auch nur zu sehr restriktiven Konditionen.

So schnell wird das ganze nicht wieder vom Tisch sein.

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alpensegler
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Was denkst du was passieren

Was denkst du was passieren wird wenn über den Sommer alle Hotels halbleer bleiben? Die Airlines am Boden bleiben müssen?

Der Druck aus der Wirtschaft ist viel zu gross... im Übrigen ist die ganze Histerie sowieso komplett von Sinnen. Einfach alles dichtmachen ohne selektiv abzuwägen ist wie die Lemmingen die blindlings alle über die Felswand springen und genauso wurde es gemacht.

Wir werdens ja sehen. Die Chance hier mindestens einen Verdoppler heimzufahren sehe ich auf jeden Fall als sehr gross.

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alpensegler hat am 13.05.2020

alpensegler hat am 13.05.2020 12:14 geschrieben:

Was denkst du was passieren wird wenn über den Sommer alle Hotels halbleer bleiben? Die Airlines am Boden bleiben müssen?

Der Druck aus der Wirtschaft ist viel zu gross... im Übrigen ist die ganze Histerie sowieso komplett von Sinnen. Einfach alles dichtmachen ohne selektiv abzuwägen ist wie die Lemmingen die blindlings alle über die Felswand springen und genauso wurde es gemacht.

Wir werdens ja sehen. Die Chance hier mindestens einen Verdoppler heimzufahren sehe ich auf jeden Fall als sehr gross.

Was passieren wird? Ja die bleiben halt halb leer...bei den Airlines wird es Konkurse geben und neue oder verbleibende werden den Marktanteil übernehmen. Die Wirtschaft ist kein Videogame in dem man unsterblich ist. Die Märkte und die Wirtschaft wurden viel zu lange durch die Zentralbanken und die Staatsinterventionen verzerrt. Dazu haben sich die Wirtschaft und die Aktienmärkte zum Teil komplett entkoppelt...das ist normalerweise kein gutes Zeichen, denn die Fundamentaldaten müssen früher oder später stimmen.

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Goldi
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Waghalsiger Goldi

Jetzt habe ich DUFN nochmals bei 23.48 und 23.45 nachgekauft. Hiermit ist die Scheune bis unters Dach voll, mehr geht nicht mehr. Ob das jetzt intelligent war, wird sich zeigen... *scratch_one-s_head*

Goldi

patwald
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komme auch noch

Mein Finger ist auch auf dem Kaufbutton. Muss nur noch drücken..habe einfach schiss, dass das Ding noch weiter fällt. Die Erholung dürfte jedoch massiv kommen...aber eben..alles nur Vermutungen

Goldi
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Grenzöffnung am 15. Juni

Das könnte natürlich auch helfen:

https://www.aargauerzeitung.ch/ausland/oesterreich-will-grenzen-zu-deuts...

Dabei geht es erst um die Grenzen zwischen der Schweiz, Oesterreich und Deutschland, aber immerhin. Die anderen Länder der EU werden ja auch nicht mehr ewig warten mit Grenzöffnungen.

Goldi

Goldi
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Vielleicht jetzt?

patwald hat am 13.05.2020 13:58 geschrieben:

Mein Finger ist auch auf dem Kaufbutton. Muss nur noch drücken..habe einfach schiss, dass das Ding noch weiter fällt. Die Erholung dürfte jedoch massiv kommen...aber eben..alles nur Vermutungen

Vielleicht jetzt fast auf dem Tagestiefst?

Domtom01
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Tiefs...

Tagestief ist nicht Wochentief ist nicht Monatstief ist nicht Jahrestief ist nicht... ist einfach ein Kurs

Kauf oder kauf nicht, aber mach es nicht von anderen abhängig. Ist dein Deal. Wenn du keinen Mumm hast, dann lass es sein. 

Also ich kaufe noch nicht wieder. Kurse um die 20 (da noch mit geringer Hoffnung auf Dividendenzahlung) hatten wir schon. Die kommen m.M. nach nochmals. Wozu die Eile? Und wenn nicht, kaufe ich bei 25 oder 28 oder egal wo, wenn ich es für gut halte. 

ursinho007
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abwarten

Domtom01 hat am 13.05.2020 10:30 geschrieben:

 

Also ich kaufe noch nicht wieder. Kurse um die 20 (da noch mit geringer Hoffnung auf Dividendenzahlung) hatten wir schon. Die kommen m.M. nach nochmals. Wozu die Eile? Und wenn nicht, kaufe ich bei 25 oder 28 oder egal wo, wenn ich es für gut halte. 

Hab mich noch nie genauer mit diesem Titel auseinandergesetzt. In einer ersten Einschätzung komme ich zum selben Schluss. Das ist nun eine Firma wie auch die Fluggesellschaften, die praktisch durch die Krise den gesamten Umsatz verlieren. Da fragt sich dann, wie lange können sie ohne income überleben. Die andere Frage ist dann auch, wann und wie schnell werden die Umsätze zu nehmen, erreichen sie überhaupt wieder das Vorkrisenniveau. Solange wir uns im "Blindflug" befinden, wann die Flugbetriebe und unter welchen Bedingungen wieder aufgenommen werden, wird der Kurs eine zunehmend (dahinschmelzen der Cashposition) bröckelnde Tendenz aufweisen.

Fazit: Hab sie mal auf meine Watchliste gesetzt.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Goldi
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Zu teuer gekauft, aber...

Es ist ja immer schwierig, genau zum tiefsten Kurs einzukaufen, bevor der Kurs wieder steigt. Meine Käufe von gestern und heute haben einen EP von 24.54 Franken, sie erhalten daher das Prädikat "etwas zu früh gekauft". Andererseits verstehe ich das Ausmass des Tauchers nicht ganz, denn gerade heute Nachmittag werden wir ja von Nachrichten zu Grenzöffnungen geradezu überschwemmt. Die meisten europäischen Grenzen werden spätestens am 15. Juni offen sein, einige auch früher. 

https://www.tagesschau.de/inland/seehofer-grenzen-101.html

Kekkomachine
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Charttechnisch nun im freien

Charttechnisch nun im freien Fall bis CHF 19.40. Entweder greifen Norges Bank, Blackrock und die weiteren üblichen Big-Movers der Aktie ein, oder der Kurs wird fallen. Positives zu der Aktie ist im moment nicht vieles, wenn nicht Spekulationen um den möglichen Aufschwung. Die Realität wird sich jedoch erst in den Zahlen am 03.08.2020 zeigen.

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swissrain
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Diskussion

Danke für die Diskussion oben!

Es geht wirklich darum sich zu fragen, wann das fast manische Reisen, wie es in den letzten Jahren war, zurückkommen wird. Es wurde ja so gereist, als würde allen Menschen immer der Sitz unter dem Hintern brennen. Und dabei sind ja die exotischen Länder, die angeflogen werden, kaum noch exotisch, also keine Pracht, und insofern kam schon vor der Covid-Krise ein neues Wort auf, Flugscham. - Und Covid hat nun diesen Trend zur neuen Mentalität noch verstärkt, à la Goethe "Was willst du in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah.", an das ich mich schon seit Jahren halte, und das zunehmend auch wieder viele so sehen. - Dann hat Covid ökologische und auch sogar das Gesundheits-Bewusstsein vorangebracht, Leute hätten gerne auch post-Covid klare Luft, und sie konsumieren weniger Alkohol, damit auch weniger Zigaretten. - Die Spartätigkeit von Amerikanern ist so enorm wie seit dreissig Jahren nicht, und auch das wirkt sich aus auf ihr Reiseverhalten. - Kurz, es gibt für eine Einschätzung der Dufry Aktie weit mehr zu bedenken als zu schätzen, wann wieder gereist werden kann. 

Man muss nicht die Wunschdenker (allgemein Optimisten genannt) anhören, für ein Investment ist es geraten, die Realisten anzuhören, gerne abschätzig Pessimisten genannt. Also, z.B. Kekko, oder DomTom, gefällt mir gut, was sie sagen. 

"British Airways parent IAG (ICAGY) said last week that it does not expect passenger demand to recover to 2019 levels before 2023." https://edition.cnn.com/2020/05/13/business/travel-and-tourism-recovery-coronavirus/index.html

Der CNN-Artikel ist zur Lektüre empfohlen, da realistisch. 

 

 

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Wieso Dufry?

Wieso Dufry?

Ja, ich wollte auch auf den Kaufknopf drücken.

Hab's nicht gemacht. Weshalb nicht? Wenn sich, aufgrund eine sich wieder erholende Wirtschaft (wird das wirklich passieren?), Dufry kursmässig verdoppeln sollte, dann sicher auch meine AMS oder Aryzta. Also wieso ausgerechnet Dufry?

Goldi
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Link: Darum

Link hat am 13.05.2020 23:05 geschrieben:

Wieso Dufry?

Ja, ich wollte auch auf den Kaufknopf drücken.

Hab's nicht gemacht. Weshalb nicht? Wenn sich, aufgrund eine sich wieder erholende Wirtschaft (wird das wirklich passieren?), Dufry kursmässig verdoppeln sollte, dann sicher auch meine AMS oder Aryzta. Also wieso ausgerechnet Dufry?

Ich kann Dir nur meine persönlichen Ueberlegungen geben: AMS hatte heute meiner Meinung nach ein Minus von 10% zugute wegen der 10% Kapitalerhöhung. Da AMS noch nicht mal 10% runter ist, hat AMS noch einen weiteren Abstieg zugute. Subjektiv.

Daneben hat Dufry meines Erachtens mehr eingesteckt als nötig. Schlimmer als minus 94% Verkäufe im April und schlimmer als der heutige Abstieg ohne neue News kanns nicht werden. Subjektiv, klar. Zusammen mit den Grenzöffnungen reihum sehe ich da ein grosses Upsidepotential.

Heute hats bei mir mit DUFN nicht geklappt. Das hat mich zwar geärgert, aber ich bin ja nur 7% im Minus, das kann in Kürze anders aussehen. 

Gute Nacht!

Goldi

Welbecq
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Gefährlicher Knopf

Dufry's Problem ist, dass ihre Marge schon bescheidend war, als die Flughäfen überfüllt waren. Sie brauchen nicht 80% wie vor der Krise um wieder Profit zu machen, sie brauchen 95%.

Wann wird es zu den 95% wieder kommen? Auf die zukünftige Generation kann man auf jeden Fall nicht zählen, um gewissenslos weiter zu verschmutzen... *unknw*

Man muss die Möglichkeit betrachten, dass die Antwort "Nie" sein könnte.

swissrain
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Kursziele

Und heute wieder im Cash-Guru: 

Dufry – Baader Helvea senkt auf 20 (30) verkaufen!  Kepler Cheuvreux bleibt bei 50 abbauen, Julius Bär 56 (59) halten, UBS hingegen 60 kaufen, Goldman Sachs  62 kaufen, Jefferies 58 kaufen, Credit Suisse überdurchschnittlich 63.

Also: Einige schätzen den Wert des Unternehmens über dreimal so teuer wie andere. Und wer den Preis doppelt so hoch wie den aktuellen sieht, empfiehlt abbauen oder lediglich halten. Ja, und erst bei dreifachem Kursziel soll gekauft werden. 

 

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