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Novartis erhält von US

Novartis erhält von US-Behörde Sonderstatus für Zelltherapie

Der Pharmakonzern Novartis kann seine personalisierte Zelltherapie Kymriah möglicherweise bald für eine weitere Indikation einsetzen.

22.04.2020 07:37

Im Zulassungsprozess von Kymriah für die Behandlung eines follikularen Lymphoms habe die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA dem Mittel den Sonderstatus "Regenerative Medicine Advanced Therapy" (RMAT) verliehen, teilte Novartis am Mittwoch mit.

Sollte Kymria in dieser Indikation zugelassen werden, wäre es die dritte Indikation zur Behandlung eines bösartigen B-Zellen-Tumors. Der Status RMAT wird im Zulassungsprozess Medikamenten verliehen, welche möglicherweise gegen bisher unbehandelbare Krankheiten eingesetzt werden können.

Novartis

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Novartis übertrifft mit

Novartis übertrifft mit seinem Krebsmittel Jakavi bisher beste Therapie

Der Pharmakonzern Novartis hat mit seinem Krebsmittel Jakavi das primäre Endziel einer Studie erreicht.

23.04.2020 07:36

Konkret wurde das Mittel Jakavi (ruxolitinib) auf seine Wirksamkeit beim Einsatz gegen die Graft-versus-Host-Reaktion (GvHD) getestet.

Dabei habe eine Studie unter dem Namen "Reach2" eine Verbesserung der Resultate bei Patienten mit "Graft-versus-Host" (GvHD) ergeben, welche nicht auf die Erstlinientherapie mit einem Steroid reagiert hätten, teilte Novartis am Donnerstag mit.

Dies sei auch das primäre Endziel der Studie gewesen, deren Ergebnisse heute im "New England Journal of Medicine" publiziert worden seien. Nach 28 Tagen habe die Ansprechrate bei 62 Prozent gelegen, gegenüber 39 Prozent mit der bisher besten Therapie.

Darüber hinaus sei auch die Ansprechrate bei der Behandlung mit Jakavi nach acht Wochen besser gewesen als bei der bisher besten Therapie; dies war das zweite Schlüsselziel der Studie.

Die GvHD ist eine immunologische Reaktion, welche nach einer Knochenmark- oder Stammzellentransplantation auftreten kann. Die Todesrate nach einem Jahr liegt bei der akuten Form bei 80 Prozent.

Jakavi ist für andere Indikationen bereits in über 100 Ländern zugelassen.

(AWP)

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Ausblick Novartis:

Ausblick Novartis: Quartalsumsatz von 11,9 Milliarden US-Dollar erwartet

Das Pharmaunternehmen Novartis veröffentlicht am Dienstag, 28. April, die Ergebnisse für das erste Quartal 2020. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

27.04.2020 13:50

Q1 2020E (in Mio USD) AWP-Konsens Q1 2019A Umsatz: - Gruppe 11'905 11'106 - Innovative Med. 9'511 8'780 - Sandoz 2'378 2'326 EBIT (core) 3'698 3'254 Reingewinn (core) 3'155 2'811 (in USD) EPS (core) 1,39 1,21

FOKUS: Bei den anstehenden Quartalszahlen werden sich Investoren für verschiedene Themen interessieren. Einerseits werden sie wissen wollen, wie gut sich die zuletzt lancierten Mittel wie Mayzent zur Behandlung von multipler Sklerose oder auch die Gentherapie Zolgensma entwickelt haben.

Zugleich werden Investoren auch sehr genau auf das Augenmittel Beovu (siehe auch Pro Memoria) schauen, bei dem es Sicherheitsbedenken gegeben hatte. Hier gehen zahlreiche Analysten davon aus, dass sich diese Bedenken leicht negativ auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt haben dürften.

Darüber hinaus erwarten die meisten Experten, dass Novartis zwar mindestens im Rahmen der eigenen Ziele abgeschnitten haben dürfte, Währungseffekt sich aber tendenziell negativ auf Umsatz und EPS ausgewirkt haben dürften.

ZIELE: Bei der Vorlage der Jahreszahlen 2019 hatte das Management von Novartis erklärt, man wolle 2020 in etwa dem gleichen Tempo wie im Vorjahr wachsen. So soll der Umsatz zu konstanten Wechselkursen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen und beim operativen Kernergebnis hat sich der Konzern ein Plus im hohen einstelligen bis tiefen zweistelligen Bereich zum Ziel gesetzt.

PRO MEMORIA: Für Schlagzeilen hat vor allem das Augenmittel Beovu gesorgt. So gab es Berichte über Nebenwirkungen des Mittels. Die Arznei wird gegen die Augenerkrankung AMD eingesetzt. Die American Society of Retina Specialists (ASRS) hatte Ende Februar berichtet, dass es bei ein paar Patienten im Zuge dieser Behandlung zu Entzündungen der Netzhautgefässe (Vaskulitis) gekommen war.

Auf der positiven Seite dürfte wohl die Nachricht zu verbuchen sein, dass Novartis wegen des Coronavirus-Ausbruchs die Preise für eine Reihe von Nachahmermedikamenten eingefroren hat. Auch sonst gehört Novartis zu den Unternehmen, die sich aktiv um eine mögliche Therapie zur Behandlung des Coronavirus bemühen. So prüft der Konzern zusammen mit Incyte das Mittel Jakavi als mögliche Therapie. Zudem will Novartis eine klinische Studie mit dem Wirkstoff Hydroxychloroquine für die Behandlung von hospitalisierten Covid-19-Patienten weiter vorantreiben.

Auf der Zulassungsseite ist etwa die Gentherapie Zolgensma zu erwähnen, die erst kürzlich in Japan die Zulassung erhalten hat. In Europa hat sich der der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) der Gentherapie Zolgensma eine positive Empfehlung erteilt. Die personalisierte Zelltherapie Kymriah wiederum könnte in den USA schon bald in einer dritten Indiaktion zugelassen werden.

AKTIENKURS: Seit dem Jahresbeginn haben die Aktien von Novartis etwa 4 Prozent an Wert verloren. Damit schneiden sie zwar besser ab als die meisten anderen Blue Chips, der Konkurrent Roche hat aber eine deutlich bessere Bilanz aufzuweisen mit +12 Prozent.

yl/hr/jl

(AWP)

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Novartis setzt klar mehr um

Novartis setzt klar mehr um als erwartet - Prognose bleibt

Der Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal den Umsatz stärker steigern können als erwartet.

Aktualisiert um 07:28

Der Pharmakonzern Novartis ist bislang gut durch die von der Coronavirus-Pandemie ausgelöste globale Krise gekommen. Der Arzneimittelhersteller aus Basel bekräftigte am Dienstag nach einem Umsatz- und Gewinnzuwachs im ersten Quartal seine Jahresprognose.

Novartis hat nach eigenen Angaben den Umsatz im ersten Quartal um 11 Prozent auf 12,283 Milliarden Dollar gesteigert. Analysten hatten 11,905 Milliarden vorausgesagt. 

Der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn stieg um 34 Prozent auf 4,18 Milliarden Dollar. Unter dem Strich stand mit 2,17 Milliarden Dollar 24 Prozent mehr Gewinn als vor einem Jahr.

Geschäftstätigkeit und Nachfrage seien nach wie vor sehr stabil und stark, erklärte das Unternehmen. Die Lieferketten seien durch die Krise nur minimal beeinträchtigt und der Bedarf an Vorratskäufen könne gedeckt werden. Die Unterbrechungen bei klinischen Studien seien überschaubar und die bei laufenden Zulassungsanträgen minimal.

Seit dem Jahresbeginn haben die Aktien von Novartis etwa 4 Prozent an Wert verloren. Damit schneiden sie zwar besser ab als die meisten anderen Blue Chips, der Konkurrent Roche hat aber eine deutlich bessere Bilanz aufzuweisen mit +12 Prozent.

(cash/Reuters)

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Huch, wieso sinkt Novartis

Huch, wieso sinkt Novartis heute Nachmittag über 2% nach den tollen News??? Hat da jemand eine Erklärung?

 

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Novartis erhält weitere EU

Novartis erhält weitere EU-Zulassung für seine Arznei Cosentyx

Novartis hat für seine Arznei Cosentyx von der Europäischen Kommission die Zulassung für eine weitere Indikation erhalten.

29.04.2020 07:48

So darf das Mittel künftig auch bei Patienten eingesetzt werden, die an einer chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule leiden. Konkret sei Cosentyx zur Behandlung der aktiven nicht-radiographischen axialen Spondylarthrose (nr-axSpA) zugelassen worden, teilte Novartis am Mittwoch mit.

Für Cosentyx ist es die vierte Zulassung. Bisher darf das Mittel bereits zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis (PsO), psoriatischer Arthritis (PsA) und Spondylitis ankylosans (AS) eingesetzt werden.

(AWP)

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Novartis erhält positive

Novartis erhält positive Stellungnahme des CHMP für Enerzair Breezhaler

Der Basler Pharmakonzern Novartis hat vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eine positive Stellungnahme erhalten für den Einsatz des Enerzair Breezhaler Inhalators. Dabei geht es um die Behandlung von Asthma bei erwachsenen Patienten.

01.05.2020 07:53

Konkret soll der Breezhaler eingesetzt werden können bei Patienten, die mit einer Erhaltungskombination aus einem langwirkenden Beta2-Agonisten (LABA) und einer hohen Dosis eines inhalativen Kortikosteroids (ICS), die im Vorjahr eine oder mehrere Asthma-Verschlimmerungen erlitten hatten, nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden konnten.

Die CHMP-Empfehlung basiert laut Novartis-Mitteilung vom Freitag auf robusten Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten von über 3'000 Patienten mit Asthma aus der Phase-III-Studie IRIDIUM, bei denen mit dem Enerzair Breezhaler im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden statistisch signifikante Verbesserungen der Lungenfunktion erzielt wurden.

Im Falle der Zulassung werde dies die erste einmal täglich verabreichte Kombination aus LABA/langwirksamen Muscarin-Antagonisten (LAMA)/ICS mit fester Dosis für diese Patienten sein, heisst es weiter. Die Europäische Kommission prüft die Empfehlung des CHMP und trifft ihre endgültige Entscheidung in der Regel etwa zwei Monate nach dem CHMP-Entscheid.

uh/jl

(AWP)

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Novartis fokussiert im Kampf

Novartis fokussiert im Kampf gegen Corona auf bestehende Medikamente

Der Pharmakonzern Novartis will sich im Kampf gegen das Coronavirus weder auf Tests noch Impfungen einlassen.

10.05.2020 16:55

"Wir fokussieren uns darauf, drei unserer bestehenden Wirkstoffe im Einsatz gegen das Coronavirus zu untersuchen", sagte CEO Vas Narasimhan in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende".

Novartis unterstützt laut Narasimhan 25 klinische Studien von Forschern. Darüber hinaus habe das Unternehmen drei eigene zulassungsrelevante Studien in den USA gestartet. Erste Ergebnisse aus den Untersuchungen zu den Mitteln Hydroxychloroquin, Illaris und Jakavi erwartet der Novartis-Chef im kommenden Juli.

Er zeigte sich "zuversichtlich, dass wir an einen Punkt kommen, an dem die Gesellschaft lernt, mit dem Virus zu leben und die Zahl der Todesfälle zu reduzieren - bis wir dann einen Impfstoff finden."

 

 

(AWP)

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Novartis erhält EU-Zulassung

Novartis erhält EU-Zulassung für «teuerstes Medikament der Welt»

Novartis hat mit der Gentherapie Zolgensma die wichtige Hürde der EU-Zulassung genommen.

19.05.2020 07:53

Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, ist die Therapie zur Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern bis zu einem Körpergewicht von 21 Kilogramm zugelassen, die an spinaler Muskelatrophie (SMA) leiden, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

SMA ist eine erblich bedingte Muskelerkrankung. Sie betrifft den Teil des Nervensystems, der die willkürliche Muskelbewegung kontrolliert. Bei der schlimmsten Form, dem sogenannten Typ 1, entwickeln die Säuglinge praktisch keine Muskelkraft. Die wenigsten von ihnen erreichen ihr zweites Lebensjahr.

Zolgensma von Novartis ist eine einmalige Gentherapie, die darauf abzielt, die genetische Grundursache der Krankheit zu bekämpfen, indem sie die Funktion des fehlenden oder nicht funktionierenden SMN1-Gens ersetzt.

Die Therapie wird einmalig intravenös (IV) verabreicht und bringt eine neue Arbeitskopie des SMN1-Gens in die Zellen des Patienten, wodurch das Fortschreiten der Krankheit gestoppt wird. In den USA ist Zolgensma bereits zugelassen. Mit einem Listenpreis von etwas mehr als 2 Millionen US-Dollar ist Zolgensma aktuell die weltweit teuerste Therapie.

Zahlungsprogramm initiiert

In Europa werden die endgültige Preisgestaltung und die Entscheidungen über die Kostenerstattung auf lokaler Ebene getroffen. Gleichzeitig habe man das "Day One"-Zugangsprogramm initiiert. Dieses ist laut Novartis so konzipiert, dass es innerhalb bestehender lokaler Preis- und Erstattungsrahmen funktioniert.

Es bietet den Angaben zufolge Gesundheitsministerien und Erstattungsstellen eine Vielzahl flexibler Optionen, die sofort umgesetzt werden können, um einen schnellen Zugang und eine breite Erstattung zu unterstützen.

(AWP/cash)

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Novartis sieht Wirksamkeit

Novartis sieht Wirksamkeit von Kisqali bei Brustkrebs mit neuen Daten bestätigt

An dem bevorstehenden virtuellen Asco-Krebskongress wird Novartis neue Daten zum Krebsmittel Kisqali vorlegen. Konkret seien aus der MONALEESA-3 und MONALEESA-7-Studie Untergruppen analysiert worden, die nochmals den Überlebensvorteil bei einer Behandlung mit dem Novartis-Mittel untermauerten, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

27.05.2020 07:37

So hätte die Subgruppenanalyse gezeigt, dass eine Therapie mit Kisqali plus endokrine Therapie (Antihormontherapie) das Gesamtüberleben bei Frauen mit HR+/HER2- fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs mit viszeralen Metastasen im Vergleich zu einer endokrinen Therapie allein erhöht habe.

Die Analyse, die sich auf zwei Phase-III-Studien bezieht, unterstützt laut Mitteilung die Verwendung von Kisqali in der Erstlinienbehandlung, unabhängig vom Status der Wechseljahre oder der Lage der Metastasen, wird die Expertin Denise Yardley vom Sarah Cannon Research Institute in der Mitteilung zitiert. "Patienten mit viszeralen Metastasen haben in der Regel eine schlechtere Prognose und ein höheres Risiko für Therapieresistenz, so dass die konsistenten Gesamtüberlebensergebnisse mit der Kisqali-Kombinationstherapie für diese Patienten überzeugend sind".

In den MONALEESA-Studien, in denen Kisqali bei prämenopausalen Frauen in Kombination mit NSAI plus Goserelin (MONALEESA-7) und bei postmenopausalen Frauen in Kombination mit Fulvestrant (MONALEESA-3) untersucht wurde, wiesen der Mitteilung zufolge etwa 60 Prozent der Teilnehmerinnen viszerale Metastasen auf. Bei diesen Patienten habe Kisqali in Kombination mit endokriner Therapie eine 30prozentige Reduktion des Sterberisikos bei MONALEESA-7 und eine 20-prozentige Reduktion des Sterberisikos bei MONALEESA-3 gezeigt.

hr/mk

(AWP)

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Novartis zeigt neue Daten zu

Novartis zeigt neue Daten zu seinem MS-Mittel an einer Fachtagung

Novartis legt neue Daten zu seinem Multiple-Sklerose-Medikament Ofatumumab vor.

27.05.2020 07:36

Diese würden zeigen, dass das Mittel eine potenzielle neue Behandlungsoption für Patienten mit schubförmigen Formen der Multiplen Sklerose (RMS) darstelle.

Die Daten aus der Post-Hoc-Analyse der Phase-III-Studien ASCLEPIOS I und II wurden virtuell auf dem Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) präsentiert, erklärte Novartis am Mittwoch. Ofatumumab ist eine sogenannte B-Zell-Therapie. MS-Patienten können sich das Mittel im Falle einer Zulassung mit einem Autoinjektor-Pen selbst verabreichen.

Im Februar hatten die US-Zulassungsbehörde FDA und ihr europäisches Pendant EMA den Zulassungsantrag für Ofatumumab angenommen. Einen Entscheid der FDA erwartet Novartis im Juni, erklärte das Unternehmen.

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Novartis sieht Wirksamkeit

Novartis sieht Wirksamkeit von Multiple-Sklerose-Mittel Mayzent bestätigt

Der Pharmakonzern Novartis hat am Fachkongress EAN verschiedene Daten zur Behandlung von multipler Sklerose vorgestellt.

28.05.2020 07:47

Dabei habe sich einmal mehr gezeigt, dass eine möglichst frühe Behandlung der Krankheit Vorteile für die Patienten bringe.

Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, wurden dabei auch Daten aus der EXPAND-Studie mit dem Novartis-Mittel Mayzent vorgestellt. So hätten die behandelten Patienten, die mit dem Mittel behandelt wurden, eine nachhaltige Verzögerung der Symptome erlebt.

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US-Arzneimittelbehörde

US-Arzneimittelbehörde erweitert Prüfung für Multiple-Sklerose-Medikament von Novartis

Novartis muss sich mit der Zulassung für sein Multiple-Sklerose-Medikament Ofatumumab in den USA gedulden.

02.06.2020 22:24

Die US-Arzneimittelbehörde FDA habe die Prüfung des ergänzenden Zulassungsantrags erweitert, teilte der Basler Pharmakonzern am Dienstagabend in einem Communiqué mit. Ein Entscheid werde nun im September erwartet.

Ursprünglich hatte Novartis noch mit einer Zulassungsentscheidung der US-Behörde im laufenden Monat gerechnet. Der Konzern werde weiterhin mit der FDA zusammenarbeiten, um die Prüfung möglichst schnell abzuschliessen, erklärte Pharmachefin Marie-France Tschudin im Communiqué. Man sei für den Marktstart bereit, sobald die Zulassung eintreffe.

Ofatumumab ist eine sogenannte B-Zell-Therapie. MS-Patienten können sich das Mittel im Falle einer Zulassung mit einem Autoinjektor-Pen selbst verabreichen. Im Februar hatten die FDA und ihr europäisches Pendant EMA den Zulassungsantrag für Ofatumumab angenommen.

Vergangene Woche hatte Novartis neue Daten zu Ofatumumab vorgelegt. Diese würden zeigen, dass das Mittel eine potenzielle neue Behandlungsoption für Patienten mit schubförmigen Formen der Multiplen Sklerose (RMS) darstelle. Die Daten aus der Post-Hoc-Analyse der Phase-III-Studien ASCLEPIOS I und II wurden virtuell auf dem Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) präsentiert.

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Novartis legt weitere Daten

Novartis legt weitere Daten zu Cosentyx bei Entzündungserkrankungen

Novartis hat weitere Daten zu seinem bereits zugelassenen Mittel Cosentyx vorgelegt.

04.06.2020 07:51

Die weiteren Ergebnisse der Phase-III-Studie PREVENT zeigten, dass Cosentyx bei Patienten mit nichtröntgenologischer axialer Spondyloarthritis (nr-axSpA) eine rasche und dauerhafte Linderung bringe, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Das Mittel wurde bereits im letzten April für diese Indikation in der EU zugelassen. Ausserdem darf Cosentyx zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis (PsO), psoriatischer Arthritis (PsA) und Spondylitis ankylosans (AS) eingesetzt werden. Gesuche für eine Zulassung in den USA und Japan wurden laut den Angaben eingereicht.

Schon im letzten November hatte Novartis vermeldet, dass in der PREVENT-Studie die gesteckten Hauptziele erreicht worden seien. Schon damals wurde eine Reduktion der Krankheitsaktivität nach 16 Wochen und 52 Wochen festgestellt. Zweitrangige Ziele, etwa Schmerzmilderung, Verbesserung der Mobilität und der Lebensqualität, seien ebenfalls erreicht worden, heisst es nun. Die detaillierten Ergebnisse will Novartis am Europäischen Jahreskongresses für Rheumatologie (EULAR) vorstellen.

nr-axSpA ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des axialen Skeletts, also der Lenden- und Brustwirbelsäule, sowie der Kreuz-Darmbeingelenke. Sie zählt zu den immunvermittelten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Die körpereigene Abwehr greift dabei Knorpel- und Knochengewebe an.

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Novartis zieht

Novartis zieht Zulassungsantrag in EU für Augenmittel Xiidra zurück

(Meldung um weitere Details, Händlerkommentar und Aktienkurs ergänzt) - Novartis erleidet mit einem Milliarden-Zukauf eine Schlappe. So hat der Konzern seinen Zulassungsantrag bei der europäischen Behörde EMA für das Augenmittel Xiidra zurückgezogen. Novartis hatte das Mittel im Mai vergangenen Jahres für 3,4 Milliarden US-Dollar vom japanischen Takeda-Konzern gekauft.

29.06.2020 10:29

Wie aus einem Brief von Novartis an die Behörde hervorgeht, nimmt der Konzern den Antrag zurück, weil Bedenken der Behörde über die Wirksamkeit des Mittels nicht ausreichend schnell beantwortet werden konnten.

Laut EMA wurde die Wirksamkeit von Xiidra nicht ausreichend nachgewiesen, und die Vorteile überwiegen die Risiken demnach nicht. "Die Wirksamkeit von Xiidra wurde für verschiedene Symptome der Erkrankung des trockenen Auges nicht nachgewiesen", heisst es auf der EMA-Homepage. Wie aus dem Brief von Novartis an die EMA weiter hervorgeht, laufen derzeit keine Studien mit dem Präparat.

In den USA war das Mittel allerdings 2016 zugelassen worden und wird dort gegen trockene Auge eingesetzt.

Portfolio-Ergänzung

Novartis hatte den Zukauf vor gut einem Jahr damit begründet, dass man das Portfolio in der Augenmedizin stärken wolle. So hiess es seinerzeit, Xiidra sei eine gute Ergänzung für die Novartis-Pipeline im Augenbereich, die unter anderem Kandidaten wie UNR844 zur Behandlung von Alterssichtigkeit, ECF843 zur Behandlung des trockenen Auges oder SAF312 beinhaltet, das bei Augenoberflächenschmerzen eingesetzt werden soll. Darüber hinaus hat Novartis mit Lucentis zur Behandlung der Augenerkrankung AMD bereits ein Milliarden-Medikament auf dem Markt.

Im Zuge der Xiidra-Übernahme machte Novartis zudem klar, dass es dem Präparat durchaus Blockbuster-Potenzial mit Umsätzen von mehr als einer Milliarde zutraue.

Analysten von Anfang an skeptisch

Allerdings waren schon seinerzeit Analysten durchaus skeptisch. Sie hielten den Preis für recht hoch.

In einem aktuellen Kommentar der Privatbank Mirabaud heisst es, man sei über die aktuellen Nachrichten überrascht. Die Tatsache, dass die EMA die vorgelegten Studiendaten als nicht ausreichend erachte, werfe die Frage auf, ob Novartis bei der Übernahme des Mittels genau genug geschaut habe.

An der Börse fällt die Reaktion zurückhaltend aus. In der ersten Handelsstunde wechselten die Papiere mehrfach das Vorzeichen und notierten zuletzt gegen 10.10 bei einem Stand von 83,17 Franken nahezu unverändert. Der Leitindex SMI gibt zeitgleich um 0,11 Prozent nach.

hr/uh

(AWP)

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