Aktien Schweiz Diverse

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Presse: Hilfspaket für Swiss

Presse: Hilfspaket für Swiss soll an Einigung der Lufthansa mit Regierung hängen

Das Schicksal des Hilfspaketes des Bundes für die Airline Swiss entscheidet sich in Deutschland. Dies zumindest ist das Fazit eine Artikels in der "NZZ am Sonntag" (Ausgabe 10.5.). Die Verträge zwischen dem Bund, den Banken und Swiss seien noch nicht unterschrieben, heisst es bei der Zeitung, welche sich dabei auf Aussagen von Serge Gaillard beruft, dem Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung.

10.05.2020 15:37

Man habe sich allerdings auf Eckwerte geeinigt und die Detailverhandlungen liefen auf Hochtouren, so Gaillard. Die Frage, wie sich eine allfällige vom Lufthansa-Konzern angedrohte Insolvenz auf den Swiss-Rettungsplan auswirke würde, beantwortete er nicht direkt. Er hoffe aber, dass es in Deutschland rechtzeitig zu eine Einigung kommen werde.

Swiss-CEO Thomas Klühr sagte in einem Interview mit der "NZZ" vom Samstag, dass eine Einigung zwischen der Lufthansa und der deutschen Regierung keine rechtliche Voraussetzung für das Hilfspaket der Swiss darstelle. "Nein, es gibt kein Junktim. Es war auch nie Teil der Gespräche mit dem Bund", so Klühr.

Laut dem Artikel in der "NZZaS" ist diese Aussage von Klühr "zu schönfärberisch".

cf/

(AWP)

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Assura steigert 2019 die

Assura steigert 2019 die Prämieneinnahmen

11.05.2020 10:38

Die verdienten Prämien nahmen in der Berichtsperiode auf 3,9 Milliarden von 3,8 Milliarden Franken zu, wie die Krankenasse am Montag mitteilte. Davon entfielen 3,5 Milliarden und damit 100 Millionen mehr als im Vorjahr auf die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP).

Gestiegen um 200 Millionen auf 2,6 Milliarden sind auch die bezahlten Leistungen. Dank der sehr guten Anlagerendite seien die Rückstellungen für Kapitalmarktrisiken erhöht worden, um allfällige Auswirkungen künftiger Marktschwankungen auf die Prämien zu limitieren, so der Krankenversicherer weiter.

Das Nettoergebnis lag am 31. Dezember 2019 bei 46,9 Millionen nach 61,9 Millionen im Vorjahr. In der Grundversicherung wurde dabei ein Nettoergebnis von 38,2 Millionen (VJ 39,6 Mio) erzielt. Im Bereich der Zusatzversicherungen weist Assura ein Nettoergebnis von 15,2 Millionen nach 16,1 Millionen im Vorjahr aus.

Die Solvenzquote in der Grundversicherung verringerte sich auf 148,3 Prozent von 150,8 Prozent. Die Kennzahl zeigt auf, ob ein Versicherer genügend Kapital zur Deckung von Versicherungsleistungen beiseitegelegt hat.

sig/rw

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Zug Estates: Patrik Stillhart

Zug Estates: Patrik Stillhart übernimmt das Ruder bereits am 1. Juni

Patrik Stillhart, der neue Chef von Zug Estates, beginnt bereits zum 1. Juni.

12.05.2020 08:16

Damit tritt er seine Stelle zwei Monate früher als geplant an, wie das Immobilienunternehmen am Dienstag mitteilte. Bis dahin amtet weiterhin Finanzchef Mirko Käppeli als interimistischer CEO.

Stillhart folgt auf Tobias Achermann, der das Unternehmen wie angekündigt am 8. Mai verlassen hat. Der neue Kapitän kommt von der Immobilienfirma Jones Lang LaSalle AG (JLL Schweiz), die er mitbegründet hat, und wo er derzeit noch Managing Director und stellvertretender CEO ist.

(AWP)

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Aevis Victoria wächst dank

Aevis Victoria wächst dank Zukäufen - Krise belastet Hotel-Teil schwer

Die Aevis Victoria-Gruppe ist im ersten Quartal 2020 akquisitionsbedingt deutlich gewachsen.

12.05.2020 08:00

Die Coronavirus-Pandemie wird aber insbesondere den Hotellerie-Zweig von Aevis in diesem Jahr noch stark beeinträchtigen.

Der konsolidierte Umsatz hat in den Monaten Januar bis März um 9,9 Prozent auf 194,8 Millionen Franken zugenommen. Gewachsen ist die Gruppe laut einer Medienmitteilung vom Dienstag dank der Übernahmen der Privatklinik Belair, der Hotels Mont Cervin Palace und Monte Rosa sowie des Hotels Intercontinental in Davos.

Die Privatspitalgruppe Swiss Medical Network verzeichnete einen um knapp 5 Prozent gesunkenen Umsatz von 152,3 Millionen Franken. Auslöser dafür war das vom Bundesrat am 20. März 2020 erlassene Verbot nicht dringlicher medizinischer Eingriffe. Im Januar und im Februar hätten die Aktivitäten noch zugenommen.

Der Umsatz im Hotelsegment stieg akquisitionsbedingt deutlich auf 38,3 Millionen Franken, nach 12,5 Millionen im Vorjahr. Die vorzeitige Schliessung der Berghotels habe die Wintersaison nur geringfügig beeinträchtigt. Der Rest des Jahres werde aber für die Tourismus- und Hotellerie-Branche "sehr schwierig".

Hotel gehen teilweise auf

Die Auswirkungen der Pandemie auf die internationalen Kunden werden wahrscheinlich noch einige Jahre andauern, erklärte Aevis. Die Stadthotels etwa seien am 11. Mai 2020 wieder eröffnet worden, das Grand Hotel Victoria-Jungfrau gehe am 29. Mai auf.

Doch gerade die Luxushotels seien auf den Inlandtourismus angewiesen, um die Stornierungen internationaler Gäste wenigstens teilweise auszugleichen. Wie es mit den Bergdestinationen weitergeht werde entschieden, sobald sich die Visibilität im internationalen Reiseverkehr verbessert habe.

Die Spitäler der Gruppe durften derweil am 27. April 2020 ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen. Die meisten arbeiteten wieder auf einem "üblichem" Auslastungsniveau. Nun rechne man in den nächsten Monaten mit einer "Aufholjagd". Gleichzeitig würden jedoch die Kosten für die höheren Sicherheitsanforderungen steigen.

Weitere Akquisitionen

Aevis wird ferner eine ausstehende Anleihe über 55 Millionen Franken Ende Juni zurückzahlen. Falls sich die Situation normalisiere, schliesse die Gruppe nicht aus, im zweiten Quartal 2020 an die Finanzmärkte zu gelangen. Ziel sei es, weiteres Wachstum zu finanzieren und Akquisitionschancen zu nutzen.

ra/gab

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SoftwareOne-Grossaktionäre

SoftwareOne-Grossaktionäre verkaufen Aktienanteil von gut 11 Prozent

Die Grossaktionäre des IT-Unternehmens SoftwareOne haben bis am Mittwochmorgen in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren insgesamt 17,5 Millionen Aktien verkauft. Das entspricht 11,04 Prozent der Aktien des Unternehmens, wie SofwareOne am Mittwoch mitteilte.

13.05.2020 07:55

Im einzelnen verkaufte der Aktionär KKR gut 7,0 Millionen Aktien, Raiffeisen Informatik 3,8 Millionen, die Erben von Patrick Winter 3,7 Millionen und Beat Curti 3,0 Millionen Aktien, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Der Verkaufspreis lag bei 20 Franken je Aktie. Der Schlusskurs der SoftwareOne-Aktie an der Börse SIX hatte am Dienstagabend 21,90 Franken betragen.

Nach Abwicklung der Transaktion, deren Abschluss am 15. Mai 2020 erwartet werde, hielten die vier Parteien noch Anteile an SoftwareOne von 10,4 Prozent (KKR), 5,6 Prozent (Raiffeisen Informatik), 5,5 Prozent (Erben von Patrick Winter) respektive 10,1 Prozent (Beat Curti), heisst es weiter.

Die Gründungsaktionäre Daniel von Stockar, Beat Curti und René Gilli würden laut den Angaben noch rund 29 Prozent der Aktien und damit weiterhin den grössten Anteil an SoftwareOne halten. Sie blieben dem Unternehmen damit als langfristige Aktionäre verbunden.

Der Aktienverkauf ist damit etwas umfangreicher ausgefallen als noch am Dienstagabend vom Unternehmen angekündigt. Laut einer Mitteilung vom Vorabend hatten die Grossaktionäre ursprünglich rund 16 Millionen Aktien oder etwa 10 Prozent des Aktienkapitals zum Verkauf angeboten.

SoftwareOne war im Oktober 2019 an der Schweizer Börse SIX kotiert worden. Damals hatten sich die verkaufenden Aktionäre sich zu einer Sperrfrist (Lock-Up) von sechs Monaten ab dem ersten Handelstag verpflichtet. Für Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung galt eine Sperrfrist von zwölf Monaten.

tp/rw

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Medacta erhält FDA

Medacta erhält FDA-Zulassungen für Hüft- und Schulter-Produkte

Das Medizinaltechnikunternehmen Medacta hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA zwei wichtige Zulassungen erhalten.

Aktualisiert um 06:48

Dabei handelt es sich um ein Produktsystem für die Hüftchirurgie, M-Vizion, sowie ein Produkt für den Schulterbereich, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Die neuen Produkte seien eine zusätzliche Erweiterung des Hüftprogramms von Medacta und die Zulassungen ein Meilenstein in einer schwierigen Zeit aufgrund der Beschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie.

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Liechtensteiner

Liechtensteiner Finanzaufsicht führt Verfahren gegen zwei Banken

Die Liechtensteiner Finanzaufsicht FMA führt derzeit Bewilligungsentzugs-Verfahren gegen zwei Banken. Beiden Instituten werden unter anderem schwerwiegende Verstösse gegen die Sorgfaltspflicht vorgeworfen, wie dem jüngsten Geschäftsbericht der FMA zu entnehmen ist.

13.05.2020 12:40

Gegen eine der Banken sei das Verfahren bereits im Jahr 2018 eröffnet worden, dies wegen Verstössen gegen Vorschriften im Risikomanagement und das Sorgfaltspflichtgesetz, heisst es in dem Geschäftsbericht 2019 der FMA. Im vergangenen Jahr seien nun mehrere Verfügungen unter anderem bezüglich Eigenmittel gegen die Bank ergangen und es sei ein Sonderbeauftragter eingesetzt worden. Die Bank muss die festgestellten Mängel nun beheben.

Die FMA führt zudem ein weiteres Bewilligungsentzugsverfahren gegen ein Bankinstitut wegen des Verdachts auf schwerwiegende Verstösse gegen das Sorgfaltspflichtgesetz sowie gegen Gewährserfordernisse des Aktionariats und Eigenmittelerfordernisse. Sie erliess dabei laut den Angaben mehrere Verfügungen und ordnete etwa zusätzliche Melde- und Berichtspflichten sowie die Einsetzung eines Beobachters an. In diesem Aufsichtsfall habe sich die enge Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft oder der Financial Intelligence Unit (FIU) als besonders wirksam erwiesen, schreibt die FMA,

Offenbar Alpinum und Union Bank

Laut Berichten des "Liechtensteiner Vaterland" und der Online-Plattform "Finews" soll es sich beim ersten Institut um die Bank Alpinum handeln. Das Institut war bereits Anfang 2019 mit den Geldern eines verstorbenen "Darknet"-Kriminellen gebracht worden. Anfang 2019 hatte der Finanzunternehmer und Leonteq-Mitgründer Jan Schoch Einsitz im Verwaltungsrat genommen, er schied allerdings im Oktober 2019 bereits wieder aus.

Bei der zweiten Bank soll es sich laut den Medienberichten um die Union Bank handeln. Diese war Ende 2019 in einem Bericht der "SonntagsZeitung" gemeinsam mit der LLB in Verbindung mit Venezuela-Geschäften gebracht worden. Demnach seien Gelder von Venezuela über Firmengeflechte reingewaschen und nach Vaduz gelangt. Neben der FMA ermittle auch die Staatsanwaltschaft, hiess es damals.

Bei der Liechtensteiner FMA waren am Mittwoch keine weiteren Informationen erhältlich. Die FMA dürfe aus rechtlichen Gründen keine Aussagen zu den betroffenen Banken machen, sagte ein FMA-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

tp/rw

(AWP)

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Fundamenta-Anlagestiftung

Fundamenta-Anlagestiftung will im Juni erneut Kapital aufnehmen

Die Fundamenta-Anlagestiftung will ihr Immobilienportfolio ausbauen und plant daher eine Kapitalerhöhung.

15.05.2020 08:06

Dies ist die zweite Kapitalaufnahme, seit die Firma im vergangenen Juni operativ tätig geworden ist. Ergänzende Informationen werden bis Ende Mai auf der Website der Anlagestiftung publiziert.

Bei der ersten Kapitalemission hatten rund 50 Vorsorgeeinrichtungen Anteile im Umfang von 100,57 Millionen Franken gezeichnet. Derzeit besteht das diversifizierte Immobilienportfolio aus acht Bestandsliegenschaften sowie einem Entwicklungsprojekt, wie die Anlagestiftung am Freitag mitteilte. Eine Transaktion für den Erwerb einer zusätzlichen Wohnliegenschaft soll bis Ende Mai 2020 abgeschlossen werden. Weitere Zukäufe würden geprüft.

Die Anlagegruppe Swiss Real Estate fokussiert sich auf direkte Investitionen in Liegenschaften mit Wohn- und Gewerbenutzungen in der Schweiz. Der Anteil an Mieterträgen aus der Wohnnutzung beträgt mindestens 60 Prozent. Die Fundamenta Group Anlagestiftung kooperiert mit der Fundamenta Group (Schweiz).

(AWP)

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APG-Aktionäre heissen alle

APG-Aktionäre heissen alle Anträge gut - Verschlechterung der Finanzkennzahlen

An der Generalversammlung der Aussenwerbungs-Vermarkterin APG haben die Aktionäre alle Anträge des Verwaltungsrats angenommen. So wurde unter anderem der Verzicht auf die Ausschüttung einer Dividende gutgeheissen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

14.05.2020 19:15

Die Aktionäre leisteten damit einen wichtigen und solidarischen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krisensituation, welche APG|SGA sehr stark treffe, heisst es. Denn die behördlichen Lockdown-Massnahmen und der dadurch provozierte Konjunktureinbruch hätten massive Auswirkungen auf das Geschäftsmodell von APG. Trotz drastischer Kostensenkungsmassnahmen sei für das laufende Geschäftsjahr mit einer deutlichen Verschlechterung der finanziellen Kennzahlen zu rechnen. Eine zuverlässige Prognose sei allerdings nicht möglich.

APF hatte bereits Anfang April den Verzicht auf die Ausschüttung der Dividende bekanntgegeben und kurz davor auch verlauten lassen, dass für die kommenden Wochen oder Monate mit einem erheblichen Umsatzrückgang gerechnet werden müsse. Deshalb wurden Massnahmen wie Kurzarbeit, die Reduktion der Kosten und Investitionen oder die Kürzung der Managementgehälter eingeleitet.

An der GV wurden Maya Bundt und Jolanda Grob neu in den Verwaltungsrat gewählt. Alle zur Wiederwahl stehenden Mitglieder des Verwaltungsrates wurden zudem für ein weiteres Jahr bestätigt. Präsidiert wird das Gremium weiterhin von Daniel Hofer.

Die Versammlung wurde wie derzeit üblich ohne physische Präsenz der Aktionäre abgehalten. Durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter waren knapp 89 Prozent des Aktienkapitals vertreten.

cf/

(AWP)

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Corona-Krise trübt

Corona-Krise trübt Quartalsergebnis der Post

Die Schweizerische Post hat im ersten Quartal 2020 ein tieferes Ergebnis als im Vorjahr erzielt. Der Konzerngewinn fällt um 46 Millionen Franken kleiner aus.

18.05.2020 12:18

Zudem liegt das Betriebsergebnis 57 Millionen unter dem Wert von 2019. Schuld sei die Corona-Krise, sagt die Post. Die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie hätten sich bereits in den ersten drei Monaten gezeigt und würden sich voraussichtlich erheblich auf das Jahresergebnis der Post auswirken, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.

Die Schweizerische Post hat im ersten Quartal 2020 einen Konzerngewinn von 84 Millionen Franken erwirtschaftet und lag damit 46 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis (Ebit) im ersten Quartal betrug 115 Millionen Franken, 57 Millionen weniger als 2019.

Der Ergebnisrückgang gründet insbesondere auf zwei Faktoren: der anhaltenden Tiefzinssituation und dem damit verbundenen tiefen Zinserfolg (minus 18 Millionen Franken) von Postfinance sowie dem Mengenrückgang im Briefgeschäft (minus 5,6 Prozent) bei den adressierten Briefen. Die Paketmenge nahm im gesamten ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent zu.

Die vermehrten Bestellungen auf Online-Handelsplattformen als Folge der Corona-Pandemie waren bereits deutlich spürbar. So wurden allein im März 16,9 Prozent mehr Pakete verarbeitet als vor Jahresfrist.

Noch aus eigener Kraft auffangen

Nach ersten Schätzungen rechnet die Post für 2020 mit einem negativen Ergebniseffekt im Umfang eines dreistelligen Millionenbetrags. Allerdings handle es sich dabei um eine Hochrechnung, schreibt das Unternehmen. Exaktere Voraussagen seien wegen der sich verändernden wirtschaftlichen Lage aktuell sehr schwierig.

Den grössten Teil des negativen Einflusses auf das Betriebsergebnis (Ebit) würden der starke Briefmengenrückgang bei Postmail und die fehlenden Verkehrserträge bei Postauto ausmachen, heisst es weiter. Die Post habe sich in den letzten Jahren eine gute finanzielle Grundlage erwirtschaftet. Deshalb könne sie die negativen Effekte der Corona-Krise heute noch aus eigener Kraft auffangen.

Auch Postfinance mit rückläufigem Betriebsgewinn

Auch Postfinance hat im ersten Quartal 2020 ein deutlich tieferes Betriebsergebnis von 46 Millionen Franken nach 80 Millionen im Vorjahr erzielt. Zugelegt hat das Institut indes weiter bei den Hypothekarausleihungen.

Der Betriebsertrag nahm in der Berichtsperiode auf 389 Millionen von 432 Millionen Franken ab, wie die Muttergesellschaft, die Schweizerische Post, am Montag mitteilte. Zurückzuführen ist der Rückgang unter anderem auf die anhaltenden Tiefzinssituation, was zu einer Abnahme des Zinserfolgs um 18 Millionen Franken führte.

Per Ende März 2020 lagen die Kundenvermögen der Postfinance bei 116,2 Milliarden nach 119,1 Milliarden im Vorjahr. Das Hypothekenvolumen erreichte 6,0 Milliarden nach 5,9 Milliarden im Vorjahr. Das Institut zählte zudem 2,7 Millionen Kunden sowie 3'235 Vollzeitstellen.

(AWP)

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Aduno Holding halbiert

Aduno Holding halbiert Dividende

Die Bankkartenherausgeberin Aduno will wegen der unsicheren wirtschaftlichen Lage die Dividende kürzen. Neu sollen insgesamt 60 Millionen Franken an die Aktionäre ausgeschüttet werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dies entspreche einer Halbierung der im Geschäftsbericht ursprünglich vorgesehenen Ausschüttung von 120 Millionen Franken.

19.05.2020 08:35

Der Verwaltungsrat habe den Delegierten der Generalversammlung, die am 16. Juni stattfindet, einen entsprechenden Antrag gestellt. Begründet wird die Kürzung der Dividende mit der unsicheren Wirtschaftslage: Durch die Massnahme solle die "traditionell solide Eigenkapitalbasis" der Gruppe geschützt werden, hiess es im Communiqué. Diese machte per Ende 2019 46,1 Prozent der Bilanzsumme aus.

tv/ys

(AWP)

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Orell Füssli mit Abgang aus

Orell Füssli mit Abgang aus der Gruppenleitung

Bei Orell Füssli kommt es zu einer Änderung in der Gruppenleitung. So werde Personalleiter Peter Crottogini das Unternehmen verlassen, hiess es in einer Medienmitteilung vom Montag. Seine Stelle übernimmt per 1. Juli Sonja Lütolf, die bisherige Leiterin "Human Resources" der Division Sicherheitsdruck.

25.05.2020 07:55

Lütolf werde in dieser Funktion direkt an den Konzernchef berichten, hiess es. Aufgrund einer Anpassung der Führungsstruktur sei das Personalwesen jedoch nicht mehr Teil der Gruppenleitung.

an/ys

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Hotelplan-Chef übt scharfe

Hotelplan-Chef übt scharfe Kritik an Swiss

Der Chef der Migros-Tochtergesellschaft Hotelplan, Thomas Stirnimann, hat in einem Interview seinen Unmut über die Fluggesellschaft Swiss kundgetan.

Aktualisiert um 07:30

"Es ist unglaublich, was sich die Swiss derzeit erlaubt", sagte er den "Zeitungen der CH-Media" vom Montag. Die Reisebüros würden der Swiss und somit der Lufthansa-Gruppe zahlreiche Millionen von Kundengeldern vorschiessen, erklärte er.

Aufgrund des Pauschalreise-Gesetzes seien die Reisebüros nämlich verpflichtet, "den Kunden das Geld bei Annullationen zurückzubezahlen", führte der Manager weiter aus. Aber von der Fluggesellschaft Swiss käme praktisch nichts. "Die Kundengelder hat sie abkassiert und dann in ihren Systemen die Rückerstattung einseitig blockiert", beklagte sich Stirnimann weiter.

Rasche Handlung erwartet

Mit ihrem Vorgehen dränge Swiss die gesamte Branche an den Abgrund, sagte er zudem. Der Hotelplan-Chef begrüsst es daher, dass die Swiss verpflichtet wurde, den Reisebüros die bereits erhaltenen Kundengelder für nicht stattfindende Flüge bis September zurückbezahlen muss, sofern Kredite des Bundes fliessen. "Ich erwarte erste Rückzahlungen sobald die erste Tranche der Bankkredite fliesst, nicht erst im September", betonte der 57-Jährige.

Lufthansa, Swiss, Easyjet & Co.: Die Airlines müssen in der Coronakrise vom hohen Ross herabsteigen - Kommentar von cash-Chefredaktor Daniel Hügli

Obendrein forderte der Hotelplan-Chef, dass das Pauschalreisegesetz dringend überarbeitet wird. Die Airlines müssten dabei verpflichtet werden, die Kundengelder abzusichern. "Irgendwie haben sie es immer geschafft, sich dieser Verpflichtung der Kundengeldabsicherung zu entziehen", sagte Stirnimann gegenüber ""CH-Media".

Angesichts der Coronavirus-Krise wollte der Hotelplan-Chef zudem keine Entlassungen ausschliessen. Bezüglich der Verlustprognose sagte er, es sei klar, "dass es dunkelrote Zahlen sein werden".

(AWP)

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PEH schlägt für 2019/20 eine

PEH schlägt für 2019/20 eine halbierte Dividende von 1,00 Fr. vor

Die Beteiligungsgesellschaft Private Equity Holding (PEH) schlägt den Aktionären für das Geschäftsjahr 2019/20 eine um die Hälfte reduzierte Dividende von 1,00 Franken pro Aktie vor. PEH begründet dies in einer Mitteilung vom Montagabend mit den "derzeitigen ungewöhnlichen Umständen im Zusammenhang mit Covid-19 und der daraus resultierenden Unsicherheit hinsichtlich der Aktivitäten des M&A-Marktes in den kommenden 12 Monaten".

25.05.2020 20:20

Die Ausschüttung soll zur Hälfte aus Reserven aus Kapitaleinlagen und zur Hälfte aus den freiwilligen Gewinnreserven ausbezahlt werden, wie es weiter heisst. Ausserdem soll die Generalversammlung schon am 30. Juni 2020 und nicht wie bislang kommuniziert am 2. Juli 2020 stattfinden, wegen der Corona-Verordnung ausserdem ohne persönliche Teilnahme der Aktionäre.

Sämtliche vier Verwaltungsratsmitglieder - Hans Baumgartner, Martin Eberhard, Petra Salesny und Fidelis Götz - stellen sich laut den Angaben zur Wiederwahl.

uh

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Milchverarbeiter Hochdorf

Milchverarbeiter Hochdorf erhält neue Finanzchefin

Die Hochdorf Gruppe hat Nanette Haubensak zur neuen Finanzchefin und zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt.

25.05.2020 18:55

Sie übernimmt die Position am 29. Juni 2020 vom aktuellen Stelleninhaber Jürgen Brandt, der den angeschlagenen Milchverarbeiter verlassen wird.

Die Volkswirtin Haubensak stösst vom Maschinenbauer Rieter, bei dem sie 2006 bis 2019 in verschiedenen Bereichen tätig war, zu Hochdorf, wie es in einer Mitteilung vom Montagabend heisst. Vorgängig arbeitete sie unter anderem beim deutschen Technologiekonzern Infineon.

Brandt, der die CFO-Funktion Mitte November 2019 interimistisch übernommen hatte, werde Haubensak einarbeiten und das Unternehmen anschliessend verlassen, heisst es.

Die Luzerner Gruppe erzielte im Jahre 2019 mit mehr als 600 Mitarbeitenden einen konsolidierten Netto-Verkaufserlös von 456,8 Millionen Franken.

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SFS: J. Mark King tritt als

SFS: J. Mark King tritt als Leiter der Division Medical zurück

In der Konzernleitung der SFS Group kommt es zu einem Austritt. J. Mark King hat beschlossen, per 1. August in den Ruhestand zu treten und als Leiter der Division Medical zurückzutreten. CEO Jens Breu wird bis zur Ernennung eines Nachfolgers die Division vorübergehend führen, wie das in der Komponentenfertigung tätige Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

27.05.2020 07:38

King habe sich nach fast 10-jähriger Tätigkeit als CEO von Tegra Medical und als Leiter der Division Medical zu dem Schritt entschieden, wie es weiter hiess. Die Stärkung der Position in der MedTech-Industrie habe für SFS eine hohe Priorität. Dies werde durch substanzielle Investitionen in Mitarbeitende und Kapazitäten unterstützt.

SFS baut im Bereich Medical Geräte, Baugruppen und Komponenten nach Kundenvorgabe.

yr/kw

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Genfer Autosalon verzichtet

Genfer Autosalon verzichtet auf Darlehen vom Kanton Genf

Die GIMS-Stiftung, wegen der Absage des diesjährigen Genfer Autosalons in der Corona-Pandemie finanziell geschwächt, will keine staatliche Finanzhilfe. Sie verzichtet auf ein von der Genfer Kantonsregierung in Aussicht gestelltes Darlehen.

26.05.2020 19:57

Die Absage der Geneva International Motor Show (GIMS) hat der Stiftung einen Verlust von rund 11 Millionen Franken eingebrockt. Die Genfer Regierung hatte deshalb Anfang Mai vorgeschlagen, den Organisatoren des Autosalons ein Darlehen von 16,8 Millionen Franken zu gewähren. Ein entsprechender Gesetzesentwurf werde vorgelegt.

Für die Dauer des Darlehens solle die Stiftung ihren 7-Prozent-Anteil am Messekomplex Palexpo im Wert von ebenfalls 16,8 Millionen Franken als Pfand beim Kanton hinterlegen. Diese Bedingung will die Stiftung aber nicht akzeptieren, wie sie am Dienstag mitteilte. Dies würde ihren Statuten widersprechen.

Zum Genfer Autosalon waren im vergangenen Jahr 600'000 Besucher gekommen. Die wirtschaftliche Bedeutung für den Kanton Genf wird auf rund 200 Millionen Franken geschätzt.

uh/

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Achiko will Hauptsitz in die

Achiko will Hauptsitz in die Schweiz verlegen

Das an der Schweizer Börse kotierte indonesische Fintech-Unternehmen Achiko will seinen Sitz nach Zürich verlegen. Einem entsprechenden Antrag des Verwaltungsrates sollen die Aktionäre an der kommenden Generalversammlung vom 12. Juni zustimmen, die allerdings ohne physische Präsenz der Anteilseigner stattfinden wird.

28.05.2020 08:08

Dass er den Sitz von den Caymaninseln nach Zürich verlegen will begründet der Verwaltungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag mit der strategischen Absicht, via einer stärkeren Präsenz den Fussabdruck in Europa ausbauen zu wollen. Darüber hinaus soll "Reibung" reduziert werden, die sich durch den gegenwärtigen Sitz auf den Caymaninseln ergeben würde.

Stimmen die Aktionäre dem Antrag zu, dann soll Achiko ausserdem als Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht inkorporiert werden.

sig/kw

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Romande Energie erhöht Anteil

Romande Energie erhöht Anteil an PropTech-Start-up Tayo

Romande Energie hat ihren Anteil an dem in der Immobilienbranche tätigen Start-up Tayo ausgebaut.

28.05.2020 05:50

Die Beteiligung stieg per 20. Mai auf 20 Prozent, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Im vergangenen September hatte das Energieunternehmen zunächst 10 Prozent erworben. Finanzielle Details der Transaktion werden nicht genannt.

Tayo ist im Bereich "Property Technology" (PropTech) aktiv. Das 2017 aus der ETH Lausanne hervorgegangene Start-up bietet Immobilienunternehmen eine rund um die Uhr verfügbare Plattform zur Kommunikation mit Mietern, Verwaltern und Dienstleistern. Inzwischen zähle das Jungunternehmen bereits 20 Immobilienverwalter und -eigentümer mit mehr als 80'000 verwalteten Objekten zu seinen Kunden. Der Plattform seien mehr als 1'600 Dienstleistungsunternehmen beigetreten.

Romande Energie sei sehr aktiv im Immobiliensektor und der Bereich passe sehr gut in die Strategie des Unternehmens als wichtiger Akteur in der Energiewende, heisst es in der Mitteilung weiter. So könnten etwa Eigentümer dank der Nutzung von Daten Verbesserungsmassnahmen für ihre Gebäude identifizieren und so die Energiekosten senken.

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New Value muss für 2019/20

New Value muss für 2019/20 erneut einen Verlust vermelden

Die Beteiligungsgesellschaft New Value hat im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende März) den vierten Jahresverlust in Folge ausgewiesen.

28.05.2020 05:48

Hauptursache dafür waren Wertberichtigungen bei der Sensimed SA und der Bogar AG. Der Verlust betrug laut dem am Mittwochabend veröffentlichten Geschäftsbericht 3,81 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr ein Minus von 2,0 Millionen resultiert hatte. Als Resultat der Wertberichtigungen sank der Net Asset Value auf noch 0,23 Mio Franken.

Bei der Sensimed, welche über zehn Jahre eine spezielle Technologie für Augenheilkunde entwickelt und damit kurz vor der globalen Markteinführung gestanden habe, konnte den Angaben zufolge eine dringend benötigte Finanzierungsrunde nicht realisiert werden. Um einen Konkurs zu vermeiden, habe sich der Verwaltungsrat im Dezember 2019 zu einem Notverkauf zu einem sehr tiefen Preis entschlossen. Dies habe bei New Value zu einem Totalabschreiber auf dieser Beteiligung geführt.

Die Bogar AG, welche im Bereich der Produkte für die Pflege von Haustieren tätig ist, erlebte derweil im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatzeinbruch von über 16 Prozent als Folge von fehlenden Aufträgen eines ihrer Grosskunden. Mit neuen Produktentwicklungen sei die Gesellschaft jedoch positiv in das Geschäftsjahr 2020 gestartet und habe gehofft, ihre Marktposition in diesem Jahr wieder ausbauen zu können, heisst es im Geschäftsbericht von New Value.

Aufgrund der Marktverwerfungen durch die Corona-Krise und der sich daraus ergebenden Unsicherheiten sei die Entwicklung per Ende März 2020 aber entsprechend vorsichtiger beurteilt worden, was zu einer deutlichen Korrektur in der Bewertung bei New Value geführt habe.

Neue Geldgeber gesucht

Aufgrund dieser Entwicklung habe der Verwaltungsrat von New Value schon letztes Jahr das Gespräch mit verschiedenen interessierten Parteien aufgenommen, welche das Unternehmen mit frischem Kapital zu einem Neustart führen und dadurch den Wert des Unternehmens wieder erhöhen wollen. Der Verwaltungsrat gibt sich zuversichtlich, dass im laufenden Geschäftsjahr eine "zukunftsfähige Lösung" gefunden werden kann.

(AWP)

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Vermögensverwalter Bantleon

Vermögensverwalter Bantleon gelingt Ausstieg bei LPKF

Der Vermögensverwalter Bantleon ist seinen insgesamt 29-prozentigen Anteil am Laserspezialist LPKF am Kapitalmarkt losgeworden. Die rund sieben Millionen Aktien seien an institutionelle Investoren verkauft worden, teilte LPKF am späten Mittwochabend in Garbsen mit. Gemessen am Xetra-Schlusskurs ist das Paket rund 147 Millionen Euro wert.

28.05.2020 08:29

Einen Tag zuvor hatte LPKF mitgeteilt, dass die zu dem Schweizer Unternehmen gehörende Beteiligungsgesellschaft German Technology und der Bantleon-Eigentümer Jörg Bantleon verschiedene Optionen für die LPKF-Beteiligung prüfen. German Technoloy hielt 18,2 Prozent der Aktien, 10,6 Prozent gehörten Bantleon selbst.

Im Gespräch war dabei neben der Platzierung über die Börse auch ein Verkauf an einen Investor. Nach Angaben von Bantleon waren Gespräche über den Anteilsverkauf an einen amerikanischen strategischen Investor aus einem benachbarten Technologiesegment im finalen Stadium. Dies hatte bei einigen Händlern die Hoffnung auf eine Übernahme geschürt.

Letztendlich setzten sich am Mittwoch am Aktienmarkt aber die Sorgen vor der Anteilsplatzierung durch. Die seit kurzem im SDax notierte Aktie verlor im Xetra-Handel rund neun Prozent auf 21 Euro und gab damit einen Teil der Gewinne der Erholungsrally nach dem Kursverfall im Corona-Crash wieder ab.

Die Aktie war in der Corona-Krise vom Mehrjahreshoch von knapp unter 26 Euro im Februar bis auf 10,20 Euro Mitte März abgestürzt, konnte sich dann aber wieder kräftig erholen.Trotz der Verluste wegen der drohenden Platzierung verzeichnete das Papier in den vergangenen Monaten deutliche Kursgewinne. Über zwölf Monate summieren sich diese auf mehr als 150 Prozent.

Der Börsenwert kletterte damit auf mehr als eine halbe Millarde Euro. Lohn dafür war der Aufstieg im SDax im Februar. Das 1976 gegründete Unternehmen ist seit 1998 an der Börse. Der Kurs des LPKF-Papiers war im Zuge des Hypes um Technologiewerte Anfang des Jahrtausends bis auf 37 Euro gestiegen. Mit dem Platzen der Dotcom-Blase fiel das Papier bis auf 60 Cent./zb/fba

(AWP)

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SV Group wächst 2019 weiter -

SV Group wächst 2019 weiter - Aktuell von Corona betroffen

Die SV Group blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2019 zurück. Das Wachstum habe in allen drei Geschäftsbereichen angehalten, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Derzeit leidet die Gruppe aber unter der Corona-Pandemie.

28.05.2020 11:41

Damit sehe sich die Gastronomie- und Hotelmanagement-Gruppe in guter Ausgangslage zur Bewältigung der Corona-Krise. Die Zahl der Mitarbeiterrestaurants und Mensen stieg 2019 in der Schweiz, in Deutschland und Österreich um 18 auf neu 583. Insgesamt wurden gruppenweit 41,7 Millionen Gäste bewirtet.

Die Anzahl öffentlicher Restaurants der SV Group verbesserte sich 2019 auf insgesamt 20, mit knapp 2 Millionen Gästen (2018: 19 Restaurants mit 1,8 Mio. Gästen). Und der Geschäftsbereich Hotellerie umfasste Ende des vergangenen Jahres 13 Hotels nach zehn im Vorjahr. Die Anzahl der Übernachtungen stieg auf 499'000 (VJ 387'000).

Aktuell träfen nun aber die Auswirkungen des Coronavirus die SV Group in allen Geschäftsfeldern und in allen Bereichen sehr stark, wie es in der Mitteilung heisst. Rasch eingeführte Massnahmen zur Kosteneindämmung sowie neue Geschäftsideen bildeten aber gute Voraussetzungen, um die Krise wirtschaftlich gut zu meistern, gab sich das Unternehmen überzeugt.

ab/kw

(AWP)

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Swiss mit Umsatz- und

Swiss mit Umsatz- und Gewinneinbruch wegen Coronapandemie im ersten Quartal

Die Corona-Pandemie hat im ersten Quartal 2020 tiefe Bremsspuren im Ergebnis der Fluggesellschaft Swiss hinterlassen.

03.06.2020 07:46

Die Airline muss einen operativen Verlust von 84,1 Millionen Franken nach einem Gewinn von 48,3 Millionen im Vorjahr hinnehmen. Für das Gesamtjahr sieht sich Swiss nicht in der Lage eine Ergebnisprognose abzugeben. Der Umsatz nahm im ersten Jahresviertel um 20 Prozent auf 923 Millionen Franken ab, wie Swiss am Mittwoch mitteilte. Transportiert wurden mit 2,99 Millionen Personen 21,4 Prozent weniger Passagiere als im Vergleichszeitraum 2019. Die Auslastung der Flüge (SLF) ging um 5,3 Prozentpunkte zurück und lag bei durchschnittlich 73,3 Prozent.

Wegen der praktisch gänzlichen Stilllegung der Flotte im März ging auch die Zahl der durchgeführten Flüge um rund einen Fünftel zurück. Auf dem gesamten Streckennetz wurden 15,9 Prozent weniger Sitzkilometer (ASK) angeboten, die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) sank um 21,5 Prozent.

Aufgrund der ausbleibenden Ticketerträge hat Swiss verschiedene Kostensenkungsmassnahmen eingeleitet: Unter anderem wurde über das gesamte Unternehmen hinweg Kurzarbeit eingeführt und ein Einstellungsstopp verhängt, zudem wurden geplante Investitionen zurückgestellt.

Angebot wird wieder ausgeweitet

Des Weiteren wird Swiss laut Mitteilung ihre Flottengrösse durch die verzögerte Lieferung von bestellten Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen anpassen und prüft die vorgezogene Ausmusterung älterer Flugzeuge. Zudem hat die Airline Staatshilfe beantragt, um den dennoch drohenden Liquiditätsengpass zu überbrücken.

Im Zuge der Lockerung von Reisebeschränkungen in Europa wird Swiss das Angebot ab Juni sukzessive ausweiten. Dabei sollen im Juni 15 bis 20 Prozent des ursprünglichen Programms angeboten werden. Über die Sommermonate ist ein weiterer Ausbau des Angebots geplant.

Die Swiss hatte am 19. März das Linienangebot wegen der Corona-Reisebeschränkungen auf einen Minimalflugplan mit einer Langstrecke und fünf Kurzstrecken zurückgestutzt. In der Krise erhielt die Lufthansa-Tochter lediglich 3 Prozent des normalen Flugangebots aufrecht.

Die Swiss rechnet mit einem jahrelangen Taucher durch die Coronakrise. "Den Umsatz des Jahres 2019 dürften wir wohl erst wieder im Jahr 2023 erreichen", hatte Swiss-Kommerzchef Tamur Goudarzi Pour vor kurzem gegenüber der Presse gesagt.

(AWP)

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Interroll-CEO Paul Zumbühl

Interroll-CEO Paul Zumbühl soll Urs Tanner als Verwaltungsratspräsident ablösen

An der Unternehmensspitze von Interroll wird es im kommenden Jahr zu einem Wechsel kommen.

03.06.2020 07:33

CEO Paul Zumbühl tritt per April 2021 zurück und wird der Generalversammlung als neuer Verwaltungsratspräsident vorgeschlagen. Der jetzige VRP Urs Tanner legt sein Amt am Ende der laufenden Amtsperiode nieder, bleibt aber ein weiteres Jahr als "Lead Independent Director" Mitglied des Gremiums, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Wechsel sei bereits seit 2016 schrittweise geplant worden und wurde massgeblich von Tanner geprägt, heisst es. Dabei hätten stabile Führung, Kontinuität und ausgeprägte Verlässlichkeit zentral gestanden. Zumbühl sei vom Verwaltungsrat einstimmig als neuer VRP vorgeschlagen worden. Im Falle seiner Bestätigung soll er zur Unterstützung eines künftigen CEO zum "Active Chairman" ernannt werden. Die Nomination eines neuen CEO soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Zumbühl leitet den Anbieter von Materialfluss-Lösungen seit dem Jahr 2000. Unter seiner Führung habe sich Interroll zu einem global führenden Anbieter entwickelt, heisst es weiter.

In den Jahren 2020 bis 2022 seien Investitionen in die langfristig ausgerichtete Erweiterung des globalen Produktionsnetzwerks und in neue Technologien in Höhe von bis zu 150 Millionen Franken geplant.

(AWP)

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Mobimo reduziert Mieten für

Mobimo reduziert Mieten für Restaurants und Läden

Die Immobiliengesellschaft Mobimo kann sich den Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht ganz entziehen. So dürfte die Leerstandsquote etwas zunehmen und die Mieterträge könnten zurückgehen.

04.06.2020 08:00

Insgesamt habe sich das Geschäftsmodell mit dem hohen Anteil von Wohnimmobilien aber bewährt.

Mobimo sei gut durch die von der Coronakrise geprägten Monate gekommen, der operative Betrieb sei weitgehend normal weitergelaufen, teilte die Immobiliengruppe am Donnerstag mit. Genaue Angaben über die Auswirkungen sollen Ende Juli bei der Vorlage des Halbjahresberichts gemacht werden.

Jetzt schon klar sei, dass die Coronakrise kaum Auswirkungen auf den Wohnbereich haben werde, der 39 Prozent zum Mietertrag beisteuert. Die Wohnungen seien mehrheitlich im mittleren bis tieferen Preissegment angesiedelt.

 

 

Die Auswirkungen der Schliessungen durch die Behörden spürte Mobimo dagegen bei den kommerziellen Nutzungen. Gut ein Fünftel des Mietertrags werde mit den vom "Lockdown" betroffenen Bereichen Detailhandel, Hotel und Gastronomie erwirtschaftet. Dabei war besonders der Bereich Hotel und Gastronomie mit einem Anteil von 10 Prozent der Mieteinnahmen stark betroffen.

Bei der Nutzungsart Detailhandel mit 11 Prozent-Mietanteil wirkten sich die Geschäftsschliessungen - wenig erstaunlich - vor allem auf die Non-Food-Anbieter aus, die rund 80 Prozent dieser Kategorie ausmachen. Nur wenig betroffen waren im Gegensatz dazu Büro- und Gewerbeflächen.

Mieterlasse für Gastronomen

Nun möchte das Immobilienunternehmen betroffenen Firmen unter die Arme greifen. Mobimo unterstütze vor allem Gastronomen und Kleinunternehmen mit Mietentlastungen, heisst es dazu. Bei Geschäftsmietern mit einem Nettomietzins unter 5'000 Franken und Wiedereröffnung am 27. April 2020 erlasse Mobimo daher die Miete der Monate April und Mai.

Die Gastronomieanbieter in den grossen Quartieren würden ebenfalls mit einem zweimonatigen Mietzinserlass entlastet, ebenso Restaurants oder Cafés in anderen Liegenschaften mit einem Mietzins unter 5'000 Franken. Parallel dazu liefen mit vielen Mietern auch grösserer Flächen Gespräche.

Die Corona-bedingten Mietertragseinbussen dürften sich voraussichtlich insgesamt auf einen Millionenbetrag im oberen einstelligen Bereich belaufen. Der Betrag umfasse nur zu einem kleinen Teil bereits jetzt abschliessend geregelte Erlasse.

Erstvermietung von kommerziellen Flächen verlangsamt

Schliesslich äusserte sich Mobimo auch zur Leerstandsquote. Während die Dynamik im Wohnungsmarkt kaum nachgelassen habe, zeigte sich im Bereich der kommerziellen Flächen mehr Zurückhaltung. Mobimo erwartet per Mitte Jahr voraussichtlich einen Anstieg des Leerstands auf 5,5 von 3,8 Prozent Ende 2019. Die weitere Entwicklung des Leerstands und der Mieteinnahmen hänge aber stark vom generellen wirtschaftlichen Umfeld ab.

Weiterhin gut sei etwa die Nachfrage nach Stockwerkeigentum und bei der Entwicklung für Dritte. So geht das Unternehmen derzeit nicht von einschneidenden Veränderungen in der Nachfrage nach Stockwerkeigentum im mittleren Preissegment aus. Auch die Entwicklungsdienstleistungen für Dritte verzeichneten keinen Nachfragerückgang. Auch habe es keine nennenswerten Verspätungen bei den Bauvorhaben gegeben.

(AWP/cash)

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Achiko erweitert Plattform um

Achiko erweitert Plattform um Corona-Funktionen

Das an der Schweizer Börse kotierte indonesische Fintech-Unternehmen Achiko will seine Plattform um Gesundheitsapplikationen erweitern und hat dazu eine Testphase lanciert. Zu Beginn würden Dienstleistungen zur Erfassung von Covid-19-Testresultaten und zum Contact Tracing angeboten, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

04.06.2020 07:30

Erste Tests des Produkts Teman Sehat (indonesisch für "Gesundheits-Buddy") in Indonesien zur Akzeptanz sind laut den Angaben vielversprechend ausgefallen. Achiko plane daher die Ausweitung der Probeläufe noch im Juni 2020.

Die Applikation speichere das Resultat eines Covid-19 Tests auf einem temporären Ausweis, welcher den Teststatus des Users verifiziert - um so Zugang zu sicheren Zonen wie beispielsweise dem Boardingbereich an Flughäfen, Einrichtungen zur Lebensmittelverarbeitung, Arbeitsplätzen, Schulen und vielen weiteren Orten zu erhalten. Dabei berechne Teman Sehat nach dem Check-In an einem Standort eine kleine Gebühr. Diese Gebühren werde von Achiko gesammelt und auf Gesundheits- und Quarantäne-Einrichtungen sowie das öffentliche Schulwesen verteilt. So würden Covid-19-Tests subventioniert.

Die aktuelle Erweiterung der Achiko-Plattform versteht sich laut der Mitteilung als Teil eines Prozesses, dank dem sich die Funktionalität der Plattform erweitert: vom Zahlungsgeschäft hin zu Innovationen in Bereichen wie E-Commerce Vermögensverwaltung, Gaming und anderen Industrien.

rw/kw

(AWP)

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Schlatter-CEO sieht

Schlatter-CEO sieht Zurückhaltung in allen Märkten

Der Maschinenbauer Schlatter sieht beim Bestellverhalten der Kunden derzeit keine grossen regionalen Unterschiede. "Grundsätzlich herrscht in der aktuellen Situation überall besondere Zurückhaltung, und es lassen sich keine wesentlichen geographischen Unterschiede ausmachen", sagte CEO Werner Schmidli in einem Interview mit dem Finanzportal "Moneycab" vom Montag.

08.06.2020 08:40

"Wir exportieren jährlich in 40 Länder und unsere Anlagen sind aktuell in über 100 Ländern in Betrieb, daher ist die Weltwirtschaft für unsere Verkäufe entscheidend", so Schmidli weiter. Er geht davon aus, dass die westliche Welt schneller wieder an Fahrt aufnehmen werde und insbesondere Schwellenländer länger brauchen würden, um wieder in Schwung zu kommen.

Die wegen der Covid-19-Pandemie seit zwei Monaten geschlossene Niederlassung in Malaysia, wo Schlatter gebrauchte Anlagen und Maschinen erneuert, sollte gemäss Schmidli in den nächsten Wochen wiedereröffnet werden können.

Die geschlossenen Werke der Kunden würden derzeit ebenfalls wieder geöffnet, womit sich eine Verbesserung beim Verkauf von Ersatzteilen und im Servicegeschäft abzeichne.

cf/uh

(AWP)

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Swissport schickt zwei

Swissport schickt zwei belgische Töchter in die Insolvenz

Der Flughafendienstleister Swissport International stellt die Finanzierung für zwei belgische Tochtergesellschaften ein. Auch die Gruppe insgesamt leidet mit einem rund 80-prozentigen Umsatzeinbruch unter den Folgen der Covid-19-Pandemie und braucht Liquidität. Das Unternehmen rechnet nur mit einer langsamen Erholung der Branche.

08.06.2020 11:30

Die am Flughafen Brüssel tätigen Swissport Belgium und Swissport Belgium Cleaning werden Insolvenz beantragen und ihre Aktivitäten einstellen. Das teilte Swissport am Montag in einem Communiqué mit. Das Frachtgeschäft an den Flughäfen Brüssel und Lüttich sei davon nicht betroffen.

Die beiden Gesellschaften seien bereits seit Jahren unprofitabel und mehrfach auf Finanzierung durch die Muttergesellschaft angewiesen gewesen, hiess es weiter. Verschiedene Versuche, einen Turnaround zu erreichen, seien gescheitert.

Durch die Covid-19-Pandemie habe sich die Finanzlage weiter verschärft und ein in wenigen Monaten auslaufender Vertrag mit der grössten Airline am Brüsseler Flughafen schaffe zusätzlich für Unsicherheit. Trotz intensiver Gespräche mit Gewerkschaften, Fluggesellschaften und dem Flughafen habe das Management vor Ort keine Pläne vorlegen können, die eine weitere Finanzierung durch die Muttergesellschaft erlaubt hätten, schreibt Swissport.

Umsatzrückgang von 80 Prozent

Die derzeitige Krise in der Luftfahrt zwingt Swissport dazu, eine striktere Linie bei der Finanzierung unprofitabler Tochtergesellschaften zu verfolgen. Der weltweite Umsatz sei durch die Folgen der Pandemie um rund 80 Prozent eingebrochen, hiess es. Das Unternehmen rechnet mit einem langwierigen Erholungsprozess der Industrie und einer deutlich verminderten Flug-Nachfrage bis weit in das Jahr 2021 hinein.

Swissport suche nach zusätzlicher Liquidität, um das Unternehmen durch die Phase der Erholung zu bringen, wird weiter betont. Dabei richte sich der Fokus auf den Kapitalmarkt und man sei in Gesprächen mit Kreditgebern und Investoren. Das Management gibt sich zuversichtlich, die nötige Liquidität innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit sichern zu können.

yr/uh

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Conzzeta spürt weitere

Conzzeta spürt weitere Verschlechterung der Märkte im zweiten Quartal

Conzzeta spürt die Auswirkungen der Corona-Pandemie verstärkt. Trotz einer gewissen Erholung in China hätten sich die Marktbedingungen im zweiten Quartal weiter verschlechtert, teilte der Mischkonzern am Dienstag mit.

09.06.2020 08:12

Die Bemühungen, die nachteiligen Effekte der Pandemie im Rahmen der Möglichkeiten zu mindern, würden fortgesetzt und auch die Umsetzung der strategischen Transformation schreite weitgehend wie geplant voran. Conzzeta hatte bereits im April wegen des Corona-bedingt schwächeren Geschäftsgangs ein Sparprogramm angekündigt, das netto einen Beitrag an das Betriebsergebnis von 40 Millionen Franken liefern soll.

Für das Gesamtjahr 2020 wird nun ein Betriebsergebnis im mittleren zweistelligen Millionen Bereich bei einem deutlich tieferen Umsatz als 2019 in Aussicht gestellt. Darin spiegeln sich laut der Mitteilung der derzeit geringere Auftragseingang im Geschäftsbereich Sheet Metal Processing, tiefere Umsätze in allen Geschäftsbereichen sowie Lockdown-bedingte Abschreibungen auf Überbeständen an Waren im Geschäftsbereich Outdoor mit der Marke Mammut.

Im Jahr 2019 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von 1,57 Milliarden Franken einen EBIT von 167 Millionen. In der aktuellen Prognose ist der bereits kommunizierte Gewinn durch die Veräusserung von Schmid Rhyner in der Höhe von rund 45 Millionen Franken enthalten. Dies werde den signifikanten Rückgang des operativen Ergebnisses nur teilweise kompensieren.

Schrittweise Erholung im zweiten Halbjahr

Für das zweite Semester geht Conzzeta allerdings von einer schrittweisen Erholung von tiefem Niveau her aus. Und dank der umfangreichen liquiden Mittel sowie der hohen Eigenkapitalquote könnten wichtige Initiativen trotz der Umstände konsistent umgesetzt werden.

Bei der Umsetzung der im vergangenen Dezember angekündigten strategischen Transformation und Fokussierung auf den Geschäftsbereich Sheet Metal Processing (Maschinen für die Blechbearbeitung) wurden weitere Fortschritte erzielt. Die Vorbereitungen für den Verkauf der beiden anderen Geschäftsbereiche seien "unter dem Vorbehalt der Marktverfassung" abgeschlossen, heisst es. Man befindet sich in Kontakt mit möglichen Käufern.

Fortschritte seien zudem auch bei der Entwicklung der Strategie für den Geschäftsbereich Sheet Metal Processing erzielt worden. Darüber will Conzzeta an einem Strategietag im vierten Quartal 2020 berichten.

Conzzeta will sich bekanntlich auf die Sparte Blechbearbeitung (Bystronic) konzentrieren. Im vergangenen Dezember hatte das Unternehmen angekündigt, alle Sparten bis auf diese zu verkaufen. Die Sparten Outdoor mit der Marke Mammut und Chemische Spezialitäten werden demnach abgestossen. Bereits erfolgt ist der Verkauf der Tochtergesellschaft Schmid Rhyner innerhalb der Sparte Chemische Spezialitäten.

(AWP)

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Anlagenbauer Bühler verliert

Anlagenbauer Bühler verliert mit Dieter Vögtli den Leiter Service & Sales

Der Ostschweizer Anlagenbauer Bühler muss nach dem krankheitsbedingten Hinschied von Dieter Vögtli die Konzernleitung neu organisieren. Mit Vögtli verlor das Unternehmen den Leiter der globalen Organisation Service & Sales.

09.06.2020 07:58

Dieser Bereich wird künftig von Samuel Schär geleitet, zusätzlich zu seiner Funktion als Leiter des Bereichs Advanced Materials, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Diese interne Nachfolge sei bereits seit längerem vorbereitet worden. Der Diplomingenieur Schär ist seit 2002 bei Bühler tätig und seit 2013 Mitglied der Konzernleitung.

Der Maschineningenieur Vögtli kam 2004 zu Bühler, zunächst als Länderchef China, ab 2009 auch als Head of Bühler Group Asia Pacific.

pre/cf

(AWP)

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