Lonza

Lonza Aktie 

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Elias
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Lonza gelingt Coup

Lonza gelingt mit ehemaligem Roche-Spitzenmann ein Coup

Mit Pierre-Alain Ruffieux tritt bei Lonza ein Experte in Sachen Medikamentenherstellung die Nachfolge des ausgeschiedenen Firmenchefs Marc Funk an. Analysten und Beobachter sind begeistert.

Das lange Warten der Lonza-Aktionäre hat ein Ende: Der Pharmazulieferer aus Basel konnte mit Pierre-Alain Ruffieux einen Nachfolger für den ausgeschiedenen Firmenchef Marc Funk verpflichten. Mit Ruffieux gelingt Lonza der grosse Wurf, gilt der ehemalige Roche-Spitzenmann doch als Visionär auf dem Gebiet der Medikamentenherstellung.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die Lonza-Aktie 1,1 Prozent auf einen Mittelkurs von 473,50 Franken, nachdem sie am Vortag um 2 Prozent tiefer aus dem Handel ging.

Ruffieux sei der Richtige, um seinen zukünftigen Arbeitgeber im Kerngeschäft Pharma & Biotech auf die nächste Stufe zu bringen. Die Frage sei nicht länger ob, sondern vielmehr wann sich Lonza unter dem ehemaligen Roche-Spitzenmann vom "Sorgenkind" Specialty Ingredients trenne, so lautet in Analystenkreisen der Tenor.

Darunter mischen sich allerdings auch einige vorsichtigere Kommentare. Da seine Verpflichtung nahe des bisherigen Rekordhochs für die Lonza-Aktie bekannt wird, dürfte Ruffieux auch daran gemessen werden – selbst wenn er sein Amt erst per 1. November antritt.

Mit einem Kursplus von fast 33 Prozent seit Jahresbeginn führt die Aktie die Gewinnerliste im Swiss Market Index (SMI) an. Zuletzt erwies sich die kürzlich bekanntgegebene Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Moderna bei der Entwicklung eines Covid19-Impfstoffs als treibende Kraft hinter dem Kursanstieg.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Steigt die Lonza-Aktie noch

Steigt die Lonza-Aktie noch in viel höhere Kurssphären?

Die Aktie des Pharmazulieferers Lonza führt die SMI-Gewinnerliste seit Jahresbeginn unangefochten an. Nun springt eine französische Grossbank auf den rollenden Zug auf und prognostiziert noch viel höhere Kurse.

09.06.2020 07:51

Von Lorenz Burkhalter

In den letzten Tagen ist die Aktie von Lonza zwar von ihrem Rekordhoch bei etwas mehr als 500 Franken zurückgefallen. Mit einem ansehnlichen Plus von 29 Prozent führt der Pharmazulieferer aus Basel die diesjährige Gewinnerliste bei den 20 Unternehmen aus dem Swiss Market Index (SMI) allerdings weiterhin unangefochten an.

Zumindest für die Société Générale ist damit das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Die französische Grossbank nimmt die Erstabdeckung der Lonza-Aktie mit einer Kaufempfehlung auf und traut ihr auf einen Anlagehorizont von 12 Monaten einen Anstieg auf 600 Franken zu. Das entspräche aus heutiger Sicht einem Anstieg um weitere 30 Prozent.

Die Société Générale räumt zwar ein, dass sich die Bewertung des Pharmazulieferers schon jetzt auf dem höchsten Stand in der Firmengeschichte bewegt und sich der erst kürzlich ernannte neue Firmenchef noch nicht zur Zukunft von Specialty Ingredients geäussert habe. Dieser Geschäftsbereich wurde unter dem Vorgänger ausgelagert. Ob Specialty Ingredients verkauft, mit ähnlich gelagerten Aktivitäten eines Rivalen zusammengeführt oder unter dem eigenen Dach verbleibt, lässt sich noch nicht sagen.

Jüngste Kursschwäche hat keine firmenspezifischen Gründe

Dennoch erachten die Franzosen die Aktie als ein Kauf, trauen sie dem Basler Unternehmen über die nächsten fünf Jahre doch ein jährliches Gewinnwachstum in Höhe von 12 Prozent zu.

Die Kaufempfehlung dürfte der zuletzt schwachen Lonza-Aktie neue Impulse verleihen. Händler erklären sich die zuletzt beobachtete Kursschwäche weniger mit firmenspezifischen Gründen, als vielmehr damit, dass grosse Investoren Gelder aus dem Gesundheitssektor abziehen und in konjunkturabhängige Titel fliessen lassen (cash berichtete). Darunter leidet auch die Aktie von Lonza. Wie aus den Handelsräumen hiesiger Banken verlautet, dürfte dieses auch als "Sektorrotationen" bekannte Phänomen das Handelsgeschehen noch eine ganze Weile begleiten und den diesjährigen SMI-Gewinner ausbremsen.

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Spartenchef verlässt Lonza im

Spartenchef verlässt Lonza im denkbar ungünstigsten Moment

Inmitten des Abspaltungsprozesses der Sorgensparte Specialty Ingredients kündigt deren Leiter bei Lonza. Der Pharmazulieferer selber versucht die Sache herunterzuspielen. Noch reagiert die Börse ziemlich entspannt.

Aktualisiert um 10:42

Von Lorenz Burkhalter

Sven Abend verlässt Lonza Knall auf Fall. Damit verliert der Basler Pharmazulieferer nicht nur den langjährigen Leiter der Sparte Specialty Ingredients, kurz LSI, sondern auch seinen Chief Operating Officer. Und das im denkbar ungünstigsten Moment.

Denn Lonza befindet sich inmitten eines Abspaltungsprozesses von LSI, mit dem Ziel, dieses entweder zu verkaufen, mit ähnlich gelagerten Aktivitäten eines Rivalen zu verschmelzen oder als eigenständiges Unternehmen an die Börse zu bringen. Das Unternehmen betont in der Medienmitteilung denn auch, dass die Sparte gut unterwegs sei und der Abspaltungsprozess schon bald abgeschlossen sei.

Und tatsächlich entfaltet diese Beruhigungspille die erhoffte Wirkung. Die Lonza-Aktie notiert bei 498 Franken und damit um 0,2 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag.

Verzögert sich die Abspaltung?

Der Rücktritt des LSI-Spartenchefs sei zwar nicht der Weltuntergang, wohl aber ein empfindlicher Rückschlag für Lonza. Dass der Öffentlichkeit noch kein Nachfolger präsentiert werden könne, deute darauf hin, dass Sven Abend das Unternehmen überraschend verlasse. So verlautet zumindest aus den Handelsräumen hiesiger Banken.

Neben der Hoffnung auf Mehrumsätze aus der Zusammenarbeit mit dem US-Impfstoffhersteller Moderna auf dem Gebiet von Covid19 erwies sich in den letzten Wochen auch die Hoffnung auf einen baldigen Verkauf des Sorgenkinds LSI als treibende Kraft hinter dem Höhenflug der Lonza-Aktie. Nun werden Befürchtungen laut, wonach sich die Abspaltung und der Verkauf des Geschäftsbereichs verzögern könnten.

Dem widerspricht die Bank Vontobel in einer ersten Stellungnahme. Ihres Erachtens könnte Lonza schon im Laufe der zweiten Jahreshälfte eine Abspaltung bei gleichzeitiger Konzentration auf das Pharmazuliefergeschäft bekanntgeben. Die Zürcher Bank rät mit einem Kursziel von 550 Franken zum Kauf der Aktie.

Starke Kursentwicklung der letzten Monate macht die Aktie anfällig

Mit Sven Abend verliere Lonza einen erfahrenen Manager, titelt die Zürcher Kantonalbank. Für sie kommt dessen Abgang zu einem eher ungeeigneten Zeitpunkt, obwohl der operative Geschäftstang gut sein dürfte. Die Zürcher Kantonalbank sieht deshalb keinen Grund, vom "Marktgewichten" lautenden Anlageurteil abzukehren.

Mit einem Kursplus von gut 40 Prozent seit Jahresbeginn führt die Aktie die diesjährige Gewinnerliste aus dem Swiss Market Index (SMI) unangefochten an. Beobachtern zufolge macht dieser Höhenflug die Lonza-Aktie verletzlich für Negativschlagzeilen wie eben den überraschenden Rücktritt von Sven Abend.

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Verzögerungen bei Lonza

Verzögerungen bei Lonza-Partner Moderna könnte Rekordjagd beenden

Die Zusammenarbeit mit Moderna bei einem Covid19-Impfstoff verlieh der Lonza-Aktie in den letzten Wochen regelrecht Flügel. Doch nun häufen sich Berichte, wonach der Partners mit Verzögerungen zu kämpfen hat.

03.07.2020 08:18

Von Lorenz Burkhalter

Als Lonza im Mai einen Schulterschluss mit dem US-Impfstoffhersteller Moderna gegen Covid19 ankündigte, feierte die Börse dies schon beinahe frenetisch. Um mehr als drei Prozent höher ging die Aktie des Pharmazulieferers aus Basel alleine an diesem Tag aus dem Handel. Mittlerweile kostet die Aktie sogar gut 20 Prozent mehr.

Doch nun häufen sich Berichte, dass bei Moderna nicht alles wie geplant läuft. Ursprünglich wollte das Partnerunternehmen bis Thanksgiving am 26. November wichtige Studienergebnisse für den eigenen Covid19-Impfstoff vorlegen. Da Anpassungen im Studienprotokoll notwendig werden, könnte es nun später werden. Das wiederum hätte auch Konsequenzen für Lonza.

Hat Lonza noch ein weiteres Eisen im Feuer?

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär kann sich die Lonza-Aktie vorerst knapp behaupten. Zur Stunde verlieren sie 0,1 Prozent auf einen Mittelkurs von 506,50 Franken. Beobachtern zufolge stellen die Berichte rund um mögliche Verzögerungen beim Covid19-Impfstoff die Rekordjagd der letzten Tage in Frage.

Als der Pharmaanalyst von Jefferies vor wenigen Tagen das Kursziel auf 590 (zuvor 420) Franken erhöhte und die Kaufempfehlung bekräftigte, liess er eher nebenbei durchblicken, dass Lonza neben Moderna angeblich noch auf einen weiteren Impfstoffspezialisten setze. Um wen es sich genau handelt, ist nicht bekannt. Dennoch scheinen die Basler noch ein weiteres Eisen im Feuer zu haben (der cash Insider berichtete).

Mit einem Kursplus von fast 43 Prozent seit Jahresbeginn führt die Lonza-Aktie die Gewinnerliste aus dem Swiss Market Index (SMI) mit grossem Abstand zum Zweitplatzierten

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Corona-Impfstoff von Lonza

Corona-Impfstoff von Lonza-Partner Moderna erzielt gute Ergebnisse

Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna zeigt einer Studie zufolge nach ersten Tests ermutigende Ergebnisse.

15.07.2020 05:50

In der ersten Phase der klinischen Tests hätten die Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt. Dies erklärte das an der Studie beteiligte Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) am Dienstag (Ortszeit). Bei den 45 Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren habe es keine ernsthaften Nebenwirkungen gegeben, hiess es weiter.

Die Probanden, die innerhalb von zwei Monaten zwei Injektionen des Impfstoffs bekamen, entwickelten mehr neutralisierende Antikörper als Personen, bei denen eine Coronavirus-Infektion diagnostiziert worden war, wie es am Dienstag weiter hiess. Die beteiligten Forscher stellten die Ergebnisse auch in einer Studie im "New England Journal of Medicine" vor. Der Hersteller Moderna sprach in einer Mitteilung von einer "robusten Immunreaktion", die nun den Weg für wesentlich grössere Studien zu Wirksamkeit ebne.

Der Impfstoff mRNA-1273 soll bereits ab Ende Juli an rund 30'000 Probanden getestet werden - in einer sogenannten Studie der Phase 3. In den Tests der ersten Phase werden Impfstoffe immer nur an wenigen Freiwilligen getestet, weil es dabei zunächst vor allem um die Prüfung der Verträglichkeit geht. Nach ersten positiven Ergebnissen wurde die erste Phase auf 120 Probanden erweitert, um auch die Sicherheit des Impfstoffs bei älteren Menschen zu testen. Die Ergebnisse der erweiterten Studie liegen allerdings noch nicht vor.

Blut wird regelmässig getestet

Wegen des kurzen Studienzeitraums war auch noch nicht klar, ob und wie lange die Antikörper die Probanden tatsächlich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können. Das Blut der Teilnehmer solle daher noch ein Jahr lang regelmässig auf den Anteil von Antikörpern geprüft werden, hiess es in der Studie.

Weltweit gibt es zahlreiche Impfstoff-Kandidaten in verschiedenen Stadien. Die erprobten Wirkstoffe haben unterschiedliche Funktionsweisen. Bei Modernas Präparat handelt es sich um einen sogenannten RNA-Impfstoff. Bislang gibt es weltweit noch keine Human-Impfstoffe, die dieses Verfahren nutzen.

Auch das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer arbeiten an einem solchen Impfstoff. Sie erklärten Anfang Juli, dass Probanden bei Tests der Phase 1 in den USA nach einer Injektion des experimentellen Impfstoffs BNT 162b1 wirksame Antikörper entwickelt hätten. Auch hier sollen nun grössere Tests folgen.

(SDA)

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Hans
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"Der Impfstoff mRNA-1273 soll

"Der Impfstoff mRNA-1273 soll bereits ab Ende Juli an rund 30'000 Probanden getestet werden..."

Das Vorgehen ist schon etwas krass (von 50 auf 30000), es gilt nicht als gesichert dass dieser Impfstoff zur Immunität führen wird und ev. Nebenwirkungen - die auch später noch auftreten können - sind wohl noch zu erwarten, in welchen Ausprägungen wird sich weisen.

..und bei mildem COVID Verlauf nützt der Impfstoff nichts, nix mit Immunität danach

Gruss Hans

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Lonza steigert Gewinn und

Lonza steigert Gewinn und schreibt Spezialchemie zum Verkauf aus

Lonza ist mitten in der Corona-Krise weiter gewachsen und hat im ersten Semester 2020 auch mehr Gewinn gemacht.

24.07.2020 07:30

Das in der Sparte Lonza Specialty Ingredients (LSI) gebündelte Chemiegeschäft wird nun zum Verkauf ausgeschrieben. Von Januar bis Juni steigerten die Basler den Umsatz um 3,3 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken. Davon blieben 618 Millionen Franken als Betriebsgewinn (EBIT). Das sind 21 Prozent mehr als im Vorjahr, erklärte Lonza am Freitag.

Daneben weist Lonza die um Wertberichtigungen und Restrukturierungsaufwendungen bereinigten Zahlen aus: Der sogenannte "Kern-EBIT" stieg um 9,8 Prozent auf 706 Millionen Franken und der "Kern-EBITDA" um 7,9 Prozent auf 893 Millionen. Die entsprechende Marge erhöhte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 29,1 Prozent.

Unter dem Strich stand ein Reingewinn von 478 Millionen Franken zu Buche. Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Lonza die Schätzungen der Analysten übertroffen.

Die Sparte Lonza Specialty Ingredients (LSI) wird nun zum Verkauf ins Schaufenster gestellt. Ein Verkaufsprozess wird in der zweiten Jahreshälfte gestartet. Lonza konzentriere sich damit auf ihre Rolle als Produktionspartner der Pharma- und Biotechindustrie.

Der Zeitpunkt für eine Trennung ist nach Ansicht von Lonza "optimal", da LSI seine Rentabilität und Widerstandsfähigkeit als Spezialchemikalienunternehmen während der Covid-19-Pandemie unter Beweis gestellt habe.

Lonza bekräftigt ferner die zu Jahresbeginn ausgegebene Prognose für 2020. Diese sieht für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich vor sowie eine Kern-EBITDA-Marge auf "anhaltend hohem Niveau". 2019 lag die genannte operative Gewinnmarge bei 27,4 Prozent.

(SDA)

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Lonza baut Anlage für Kodiak

Lonza baut Anlage für Kodiak Sciences

Der Pharmazulieferer Lonza arbeitet mit dem Biopharmaunternehmen Kodiak Sciences im Bereich der Behandlung von sehbedrohlichen Netzhauterkrankungen zusammen.

28.07.2020 06:44

Dazu wurde ein langfristiger Vertrag unterschrieben über die Herstellung von KSI-301, einem so genannten Antikörper-Biopolymer-Konjugat (ABC). Es handle sich dabei um eine potenzielle Erstbehandlung für Gefässerkrankungen der Netzhaut, teilte Lonza in der Nacht auf Dienstag mit. Seit 2014 arbeite man mit Kodiak zusammen.

Der nun unterzeichnete Vertrag umfasse den Bau einer Biokonjugationsanlage bei Lonza, um die potentielle kommerzielle Markteinführung KSI-301 zu unterstützen - mit einer Kapazität von einer Million Dosen pro Jahr. Der Bau solle Ende 2021 abgeschlossen sein, hiess es.

(AWP)

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Lonza erhält in USA Zulassung

Lonza erhält in USA Zulassung für einige Desinfektionsmittel gegen Coronavirus

Der Pharmazulieferer Lonza hat in den USA die Zulassung für verschiedene Desinfektionsmittel erhalten.

Aktualisiert um 07:10

Insgesamt habe die entsprechende Zulassungsbehörde (Environmental Protection Agency; EPA) mehr als zehn Produkte zur Desinfektion von festen Oberflächen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Sars-Cov-2 zugelassen, teilte Lonza am Donnerstag mit.

Die Nachfrage nach Quat-basierten Desinfektionsmitteln sei beispielslos, so Lonza. Deshalb habe man sich verpflichtet, die Produktion dieser Mittel zu erhöhen.

(AWP)

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