Flughafen Zürich

Flughafen Zürich Aktie 

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Flughafen Zürich startet Bau

Flughafen Zürich startet Bau neuer Vorfeldflächen

Der Flughafen Zürich hat die Bauarbeiten für weitere Vorfeldflächen in der Zone West aufgenommen. Wegen den immer grösseren Flugzeugtypen und dem Verkehrswachstum würden zusätzliche Flugzeugabstellflächen benötigt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Die nun gestartete Bauetappe soll bis Herbst 2022 abgeschlossen werden und Investitionen von 65 Millionen Franken erfordern.

02.03.2020 11:20

Eine erste Teiletappe zu diesem grösseren Projekt sei bereits im Oktober 2017 abgeschlossen worden, so die Meldung. Das bestehende Vorfeld soll in der zweiten Etappe um rund 10 Hektaren erweitert werden.

an/rw

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Kanton Zürich mit wenig

Kanton Zürich mit wenig Einfluss auf Flughafen-Auslandsgeschäft

Die Flughafen Zürich AG ist auch im Ausland tätig und betreibt Flughäfen in Lateinamerika, Europa und Asien. Grüne Kantonsräte hatten Zweifel, ob Ökologie und Menschenrechte dabei berücksichtigt werden. Die Antwort: Der Kanton hat nur begrenzt etwas zu sagen.

05.03.2020 12:42

Der Zürcher Flughafen ist aktuell im Rennen um ein Flughafen-Grossprojekt in der Nähe der indischen Hauptstadt Delhi. Daneben prüft er Projekte in Indonesien, auf den Philippinen und in Nepal. Für das Projekt in Nepal müsste viel Wald gerodet werden.

Der Kanton Zürich ist mit 33,3 Prozent der Aktien nach wie vor der grösste Einzelaktionär des Flughafens. Er stellt drei der acht Mitglieder des Verwaltungsrates.

Grüne Kantonsräte wollten vom Regierungsrat in einer Anfrage wissen, ob er seinen Einfluss auch wirklich nutzt, vor allem was ökologische und menschenrechtliche Aspekte betrifft. Die Antwort, die am Donnerstag publiziert wurde, dürfte die Grünen kaum freuen.

Zürich kann überstimmt werden

In der Eigentümerstrategie für die Beteiligung des Kantons am Flughafen ist zwar eine grundsätzliche Haltung formuliert. Gemäss dieser dürfen Auslands-Aktivitäten kein Reputationsrisiko und "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" kein finanzielles Risiko für den Kanton Zürich darstellen. Weitergehende Weisungen an die Kantonsvertreter im Verwaltungsrat gibt es jedoch nicht.

Und auch wenn die Kantonsvertreter stets Ökologie und Menschenrechte berücksichtigen würden: Für Beschlüsse, die Auslands-Aktivitäten betreffen, reicht im Verwaltungsrat eine einfache Mehrheit. Die drei Vertreter des Kantons können also überstimmt werden.

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Unsichere Aussichten für

Unsichere Aussichten für Flughafen Zürich

Der Flughafen Zürich hat 2019 vom rekordhohen Passagieraufkommen profitiert und Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Ausblick auf das laufende Jahr ist wegen der Ausbreitung des Coronavirus aber eingetrübt.

10.03.2020 07:32

Der Umsatz des Zürcher Flughafens stieg im vergangenen Jahr um 5,0 Prozent auf 1,21 Milliarden Franken, wie der Flughafenbetreiber am Dienstag mitteilte. Eine deutliche Zunahme um 10,6 Prozent auf 549 Millionen Franken verzeichnete dabei das Nichtfluggeschäft, das neben den Kommerzerträgen auch das internationale Geschäft umfasst. Im Fluggeschäft erhöhte sich der Umsatz um 0,7 Prozent auf 662 Millionen.

Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA nahm unter Ausklammerung der Lärmschutzeffekte um 2,1 Prozent auf 642 Millionen zu. Unter dem Strich resultierte ein um 9,0 Prozent höherer Reingewinn von 309 Millionen.

Den Aktionären wird neben einer um 20 Rappen erhöhten ordentlichen Dividende von 3,90 Franken je Aktie wiederum eine Zusatzdividende von 3,20 Franken vorgeschlagen. Insgesamt erhalten die Aktionäre somit 7,10 Franken je Titel, nach 6,90 Franken im Vorjahr.

Mit den vorgelegten Zahlen hat der Flughafen die Erwartungen leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1'197 Millionen Franken, für den EBITDA bei 635 Millionen und für den Reingewinn bei 294 Millionen. Positiv überraschen konnte die Erhöhung der ordentlichen Dividende.

Ertragseinbussen erwartet

Bereits im Januar hatte der Flughafen seine Passagierzahlen für 2019 bekannt gegeben. Das Jahr wurde mit einem neuen Rekord von 31,5 Millionen Passagieren abgeschlossen, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 1,3 Prozent entspricht. Für das Gesamtjahr 2020 verzichtet der Flughafen Zürich mit Blick auf die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf eine Guidance.

Der sich ausbreitende Virus werde einen negativen Einfluss auf die Ertragslage der Flughafen Zürich AG haben, heisst es dazu. Im Moment sei es unmöglich, die finanziellen Auswirkungen abzuschätzen. Die meisten kommerziellen Aktivitäten seien jedoch durch garantierte Minimalbeträge adäquat abgesichert. Auch würden laufend Massnahmen auf der Kostenseite geprüft und die Liquiditätssituation bleibe "komfortabel".

Die Investitionssumme für das laufende Jahr beziffert der Flughafen auf rund 350 Millionen Franken, wobei 120 Millionen auf das Grossprojekt "The Circle" entfallen sollen.

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Flughafen Zürich verschiebt

Flughafen Zürich verschiebt Generalversammlung

Der Flughafen Zürich verschiebt wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Generalversammlung. Diese hätte am 16. April stattfinden sollen. Ein neues Datum wurde noch nicht festgelegt.

16.03.2020 07:49

Die Entscheidung, die Generalversammlung zu verschieben, sei nicht leichtfertig getroffen worden, teilte die Flughafenbetreiberin am Montag mit. Man sei aber einerseits zum Schluss gekommen, dass die ordnungsgemässe Durchführung der Versammlung nicht wie geplant garantiert werden könne.

Andererseits erlaube die Verschiebung der Versammlung auch, die weitere Entwicklung der finanziellen Situation und die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Geschäfte des Flughafen weiterhin zu beobachten und gegebenenfalls die der Generalversammlung unterbreiteten Vorschläge neu zu bewerten.

sig/cf

(AWP)

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S&P bestätigt Rating für

S&P bestätigt Rating für Flughafen Zürich, senkt aber den Ausblick

Die Coronavirus-Pandemie macht den Flughafenbetreibern in Europa zunehmend zu schaffen.

27.03.2020 07:52

Dennoch bestätigt die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) ihre Bonitätsnote "AA-" für den Flughafen Zürich, sie senkt aber den Ausblick. Neben den Reisebeschränkungen und Quarantäneauflagen, die die einzelnen Länder eingeführt haben, dürfte nun auch eine Rezession in der Eurozone und in Grossbritannien eine Erholung des Passagierverkehrs verlangsamen. Daher erwartet S&P, dass die europäischen Flughäfen wesentlich schwächere Cashflows und Kreditquoten haben werden.

Die Airports litten unter einem äusserst unsicheren Geschäftsumfeld und eine Erholung dürfte mehr Zeit beanspruchen als in der Vergangenheit. Die Zahl der Passagiere auf europäischen Flughäfen könnte gegenüber 2019 um bis zu 35 Prozent sinken. In den nächsten drei Monaten dürfte es zu weiteren schweren Störungen kommen. Eine Erholung erwartet S&P erst ab dem vierten Quartal.

Ausblick auf "negativ" gesenkt

S&P bestätigt in einer am Freitag veröffentlichten Analyse das Rating "AA-" für den Flughafen Zürich, senkt aber der Ausblick auf "negativ".

Aufgrund der starken Bilanz, der hohen Cash-Position und der stabilen Immobilieneinnahmen habe S&P beschlossen, keine sofortigen Massnahmen zu ergreifen und die Situation in Zukunft genau zu beobachten, hiess es in einer Stellungname des Flughafens.

Auch andere Flughäfen mit negativem Ausblick

Ebenfalls bestätigt würden die aktuellen Ratings für Royal Schiphol, teilte S&P in dem Bericht weiter mit. Der Ausblick werde aber ebenfalls auf "CreditWatch negative" gesenkt. Dagegen werden für Heathrow, Gatwick und Avinor die Ratings um ein "Notch" gesenkt - bei einem negativen Ausblick.

Zudem werden die Ratings für Aeroporti di Roma und den regulierten Fluglotsen NATS (En Route) bestätigt Das "Stand alone-Kreditprofil" von Aeroporti di Roma (SACP) wird allerdings um zwei Stufen herabgesetzt.

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Jemand eine Idee, warum sich

Jemand eine Idee, warum sich der Flughafen ZH nach wie vor verhältnismässig gut hält? Ein Grossteil der Einnahmen fällt ja nun weg (bis auf die regulären Mieten). Werde hier nicht ganz schlau Wink

Domtom01
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Deshalb

Besitzstruktur

Grösster Aktionär der Flughafen Zürich AG ist der Kanton Zürich, welcher laut Flughafengesetz mindestens einen Drittel plus eine Aktie der Gesellschaft halten muss.

Daraus folgt eine Art Staatsgarantie, ist "unkaputtbar".

Zudem:

Dividende

Flughafen Zürich AG verfolgt den Grundsatz, 35-45% des Gewinns exklusive Lärmeinfluss  und exklusive Sondereffekte als Dividende auszuschütten. Zudem beabsichtigt das Unternehmen in den kommenden Jahren jeweils ca. CHF 100 Mio. p.a. als Zusatzdividende auszuschütten (aus Kapitaleinlagereserven).

OK, das kann (wird) wahrscheinlich angepasst werden.

Bei Kursen unter 100.- habe ich gekauft. Liegenlassen wird sich auszahlen.

cashsaver
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Merci für das schnelle

Merci für das schnelle Feedback.

Hatte alle Punkte bis auf den Kanton auf dem Schirm. Bezüglich Dividende bin ich mir nciht sicher, ob diese unter diesen Umständen vollumfänglich gezahlt wird.

Langfristig gebe ich Dir aber absolut recht. Erachte den Businesscase nach Corona als äusserst interessant.

LG

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Passagiereinbruch beim

Passagiereinbruch beim Flughafen Zürich - Aktie im Sinkflug

Die Coronavirus-Pandemie hat beim Flughafen Zürich zu einem Einbruch bei den Passagierzahlen im März geführt. Anleger trennen sich von den Aktien.

15.04.2020 11:03

Insgesamt sackte die Zahl der Reisenden um 63,2 Prozent auf 890'000 ab. Schuld am Einbruch sind die Notmassnahmen des Bundesrates zur Eindämmung der Seuche und der Sturzflug der Luftfahrtbranche. Die Hauptkundin Swiss hat von 91 Fliegern nur noch sechs in Betrieb. Der Rest ist am Boden geparkt, was dem grössten Schweizer Flughafen so wenige Flüge wie schon ganz lange nicht mehr und einen herben Passagierverlust bescherte.

Die Anzahl der Flüge sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 49,5 Prozent auf 11'135 Starts oder Landungen, wie der Flughafen Zürich am Dienstagabend bekannt gab. Im Durchschnitt waren nur noch 97,6 Fluggäste an Bord einer Maschine. Das ist über ein Fünftel weniger als vor einem Jahr. Nur noch 56,5 Prozent der Sitzplätze waren belegt, 19 Prozentpunkte weniger als vor zwölf Monaten.

Grösster Einbruch seit den 1970ern

Dies ist der grösste Einbruch seit Jahrzehnten: "Wir gehen davon aus, dass es letztmals anfangs der 1970er Jahre so wenige Passagiere gegeben hat", sagte eine Flughafen-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Genau sagen könne sie dies nicht - im Papierarchiv sei derzeit niemand tätig, weil alle Angestellten zu Hause arbeiten würden. Seit 1998 seien die Zahlen elektronisch verfügbar und seither habe es nie so tiefe Zahlen gegeben.

Die Zahl der Umsteigepassagiere brach um 69,2 Prozent auf 231'000 ein. Bei den Lokalpassagieren fiel sie um 60,6 Prozent auf gut 656'000.

Nicht ganz so schlimm war der Taucher bei der Fracht. Hier sackten die Volumen um knapp 40 Prozent auf 25'500 Tonnen.

Sturzflug geht weiter

In den ersten beiden Aprilwochen ging der Sturzflug weiter. Die Anzahl Flüge und Passagiere sackten gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um über 95 Prozent ab. Der internationale Reiseverkehr stehe praktisch still, sagte Flughafen-Chef Stephan Widrig in einem Video auf der firmeneigenen Homepage. "Wir haben normalerweise rund 700 Flüge pro Tag. Im Moment sind es vielleicht noch zehn."

Trotzdem bleibe der Flughafen Zürich offen und stelle die Verbindung der Schweiz mit der Welt sicher, schrieb die Flughafengesellschaft. "Dadurch können die durch das Aussendepartement EDA organisierten Rückholflüge durchgeführt und einige internationale Verbindungen aufrechterhalten werden, unter anderem nach Frankfurt (Lufthansa), London (Swiss), Helsinki (Finnair) und Amsterdam (KLM)."

Zudem fänden Ambulanzflüge der Rega statt und die Logistikketten würden dank Frachttransporten aufrechterhalten, hiess es weiter. Da gehe es nicht nur um die Schweizer Exportwirtschaft, sondern auch um den Transport von medizinischem Material in die Schweiz, sagte der Flughafen-Chef.

Fast alle Shops und Restaurants am Flughafen Zürich sind indes geschlossen. Das Geschäft stehe praktisch still, sagte Widrig. Erneut begrüsste er die Überbrückungsfinanzierung des Bundes für die systemrelevanten Firmen.

Droht Dividenden-Verzicht?

An der Börse werden die jüngsten Zahlen schlecht aufgenommen. So notieren die Flughafen-Aktien am Mittwoch um 10:55 Uhr knapp 5 Prozent tiefer bei 118 Franken. Im März waren die Title unter die Marke von 100 Franken gefallen, konnten sich seither von diesen Tiefstständen aber wieder erholen.

Die ZKB spricht in einem Kommentar von einer "gewaltigen Bewährungsprobe" für den Flughafenbetreiber. Der zuständige Experte geht davon aus, dass die Dividende für das Jahr 2019 zwecks Liquiditätssicherung gestrichen wird. Es sei zudem zu befürchten, dass es Jahre dauern könnte, bis der Flugverkehr wieder die alten Niveaus erreichen wird.

(AWP)

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Internationaler Flugverkehr

Internationaler Flugverkehr bricht wegen Coronavirus um zwei Drittel ein

Der internationale Passagierverkehr könnte bis September 2020 um bis zu 1,2 Milliarden Reisende abnehmen.

23.04.2020 06:52

Das erwartet die Luftfahrtbehörde der Vereinten Nationen (ICAO) unter Berufung auf Prognosen. Sollte die Prognose Realität werden, würde das einem Rückgang von zwei Drittel in den ersten drei Quartalen entsprechen, teilt die ICAO mit.

Infolge des Ausbruchs der Pandemie ist der weltweite Flugverkehr fast zum Stillstand gekommen. Geschlossene Grenzen, Reisebeschränkungen und ein markanter Rückgang der Nachfrage haben den Markt einbrechen lassen.

(SDA)

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Auch künftig keine

Auch künftig keine Maskenpflicht am Flughafen Zürich

(Neu: Angaben zu Flughafen Genf, ab letztem Zwischentittel - Lead angepasst) - Die Flughäfen Zürich und Genf hat mit Fluggesellschaften und weiteren Partnern ein Corona-Schutzkonzepte ausgearbeitet. Passagieransammlungen sollen wenn immer möglich vermieden werden. Masken sind in Zürich nicht Pflicht, in Genf bei Gedränge dringend empfohlen.

28.05.2020 12:38

Fluggesellschaften wie die Swiss oder die Edelweiss Air wollen ihr Angebot in den nächsten Wochen wieder deutlich ausbauen. Sie werden über 350 Flüge an rund 70 europäische Destinationen anbieten. Auch auf der Langstrecke wird wieder geflogen. Zudem haben ausländische Fluggesellschaften angekündigt, Zürich wieder vermehrt anzufliegen.

Die Unternehmen am Flughafen Zürich haben am Donnerstag an einer Medienkonferenz die Massnahmen vorgestellt, mit denen ein sicheres Fliegen während der Corona-Pandemie möglich sein soll.

Am Flughafen werden die Reinigungsintervalle erhöht und Kontaktflächen wie Handläufe oder Gepäckwagen häufiger desinfiziert. Und es wurden über 200 Desinfektionsmittelspender in den Flughafenhallen verteilt.

Auch neue Geräte wurden angeschafft: Zum Einsatz kommen Putzroboter. Zudem können an Hygieneautomaten Masken und Desinfektionsmittel gekauft werden. Und natürlich gibt es Plexiglas-Schutzscheiben, etwa an Schaltern.

Menschenansammlungen vermeiden

Mit verschiedenen Massnahmen sollen Passagieransammlungen möglichst vermieden werden. So werden bei der Grenzkontrolle möglichst viele Schalter geöffnet und bei der Sicherheitskontrolle die Überlaufgeschosse. Beim Check-in wird möglichst nur jeder zweite Schalter genutzt, um die Anstehzone zu vergrössern und Abstand zu ermöglichen.

Anpassungen gibt es auch beim Boarding: Es erfolgt gestaffelt und die Passagiere steigen in jeweils begrenzter Anzahl ein. Die Kapazität der Flughafenbusse wurde reduziert.

Weil es an einer Verkehrsdrehscheibe aber nicht immer möglich sei, Menschenansammlungen zu vermeiden, werde den Passagieren empfohlen, eine Maske zu tragen, so der Flughafen. Eine Maskenpflicht bestehe aber nicht.

Das selbe gilt an Bord von Flugzeugen der Swiss: Eine Pflicht ist nicht vorgesehen, es gilt lediglich eine Empfehlung. Wie Thomas Frick, Chief Operating Officer, sagte, setze man auf die Eigenverantwortung der Passagiere. Zu erwarten sei auch, dass sozialer Druck dazu führe, dass die meisten Passagiere eine Maske tragen werden.

Eine Maskenpflicht ist lediglich in Einzelfällen vorgesehen: Die Flughafenpolizei ist befugt, bei der Sicherheitskontrolle Passagiere anzuweisen, eine Maske zu tragen. Die Angestellten der Flughafenpolizei müssen bei der Kontrolle Handschuhe tragen. Über das Tragen von Hygienemasken entscheiden sie in eigenem Ermessen.

Keine Duty-Free-Artikel, aber weiterhin Schöggeli

Die Fluggesellschaft Swiss ergreift zahlreiche Massnahme, um die Hygiene an Bord zu erhöhen. Die Reinigung wird intensiviert, die Kabinenbesatzung trage im Kundenkontakt Masken.

Auf den Verkauf von Duty-Free-Artikeln wird bis auf Weiteres verzichtet - nicht aber auf die Swiss-Schöggeli, welche die Passagiere erhalten.

Laut Frick ist kein Fall einer Covid-19-Ansteckung an Bord eines Flugzeugs bekannt. Die Luft werde von hochwirksamen Filtern gereinigt. "Die Luftqualität an Bord ist wesentlich besser als bei Ihnen im Büro", sagte er.

Nur wenige tausend Passagiere täglich

Der Einbruch der Passagierzahlen am Flughafen Zürich infolge der Corona-Krise ist massiv: Laut Stefan Tschudin, Chief Operating Officer der Flughafen AG, habe man im Frühling 2019 rund 100'000 Passagiere täglich gezählt. Am vergangenen Sonntag seien es gerade noch etwas mehr als 3000 gewesen.

Prognosen über die Entwicklung des Flugverkehrs im Laufe des Jahres sind schwierig. Laut Frick rechnet die Swiss damit bis Ende Jahr rund die Hälfte der ursprünglich geplanten Verbindungen anzubieten.

Genf empfiehlt dringend Schutzmasken

Auch der Flughafen Genf hat einen Schutzplan ausgearbeitet, wie er am Donnerstag mitteilte. Von Putzrobotern und Hygienautomaten ist zwar keine Rede, aber auch in Genf setzt man auf Desinfektion, Passagierlenkung und Abstandhalten.

Die Flughafenmitarbeiter werden mit Masken, Handschuhen und in einigen Fällen mit Brillen ausgestattet, wenn dies unerlässlich ist. Dank neuer Verfahren soll der Kontakt mit den Passagieren so weit als möglich eingeschränkt werden.

Pfeile am Boden zeigen die genaue Richtung des Personenverkehrs an, um sich kreuzende Verkehrsströme so weit als möglich zu vermeiden. In der Einkaufszone sind Warteschlangen markiert, um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten.

"Individuelle Verantwortung, Handhygiene und die weitest gehende Wahrung der sozialen Distanz bleiben angesichts der Entwicklung der Pandemie die Schlüsselwörter", schrieb der Flughafen Genf. Das Tragen einer Maske werde dringend empfohlen, sobald die soziale Distanz nicht eingehalten werden könne.

(AWP)

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Flughafen Zürich vermietet

Flughafen Zürich vermietet weitere Flächen in «The Circle»

Der Flughafen Zürich hat für weitere Büroflächen im Immobilien-Grossprojekt «The Circle» einen Mieter gefunden.

09.06.2020 10:58

So erweitert das Pharmaunternehmen MSD (Merck Sharp & Dohme) seine geplanten Büros um eine Fläche von 2800 Quadratmeter, wie die Flughafenbetreiberin am Dienstag mitteilte.

Bereits im Februar war das Pharmaunternehmen als Mieter von 4300 Quadratmetern im "Circle" gemeldet worden. Neben MSD hätten sich in den letzen Monaten auch andere bisherige Mieter wie Raiffeisen oder Inventx für eine Flächenerwieterung entschieden, heisst es weiter. Damit seien derzeit noch Büroflächen von 16'000 Quadratmetern verfügbar.

Die Bauarbeiten beim "Circle" nähern sich langsam dem Abschluss. Gemäss früheren Angaben soll der öffentliche Teil im November 2020 eröffnet werden. Der Flughafen Zürich ist mit 51 Prozent und die Swiss Life mit 49 Prozent beteiligt.

(AWP)

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Weiterer Meilenstein erreicht

Weiterer Meilenstein erreicht: 5 von 6 Circle-Gebäuden vermietet

In den letzten Wochen konnten drei weitere Büromieter gewonnen werden. Die Büroflächen im Circle sind damit zu grossen Teilen vermietet. Die Eröffnung der publikumswirksamen Bereiche ist ab November 2020 geplant.

 

Die Büroflächen im Circle erfreuen sich grosser Beliebtheit. Nachdem sich drei weitere Unternehmen für den Circle entschieden haben, sind von den rund 70’000m2 nur noch knapp 10'000m2 Büroflächen verfügbar.

Mit Unispace Global zieht Work-Place-Kompetenz von der Zürcher Innenstadt in den Circle. Unispace gestaltet die Arbeitswelten von Unternehmen und realisiert innovative und auf die Zukunft ausgerichtete Büroflächen. Im Circle findet das globale Unternehmen eine ideale Situation, die eigene Kompetenz umzusetzen.

Für Benji Tiso, Principal Unispace Schweiz, ist dieser Standortentscheid von grosser Bedeutung:
«Der neue Standort im Flughafen Zürich «The Circle» stellt für Unispace einen weiteren, wichtigen Meilenstein dar in unserer kontinuierlichen Entwicklung im Schweizer und globalen Markt. Das zukunftsweisende Konzept vom Circle unterstreicht unsere Position als marktdefinierende Visionäre im Workplace Design. Die Synergien, die sich an diesem neuen Standort ergeben erlauben uns, unsere Kompetenz optimal einzubringen und langjährige Partnerschaften zu bilden. Wir sind überzeugt, dass der Circle Unispace, aber auch den Flughafen Zürich im internationalen Kontext weiter festigt und hervorhebt!»

Die neue Destination für Zürich überzeugt aufgrund des Community-Gedankens und der Synergien zu anderen Mietern und Nutzungsmodulen. Zudem wird der Circle gewählt, um Mitarbeitenden, Kunden und Partnern eine moderne, zukunftsorientierte Arbeitsumgebung am besterschlossenen Ort der Schweiz zu bieten.

Nebst Microsoft und SAP verlegt ein weiteres weltweit tätiges IT-Unternehmen seinen Schweizer Hauptsitz in den Circle. Damit wird der Circle zum Technologie- und Innovations-Hotspot der Schweiz: Zudem erfreut sich der Circle auch grosser Beliebtheit bei biopharmazeutischen Unternehmen. Neben MSD hat sich ein weiteres Pharma-Unternehmen dazu entschieden, den Schweizer Hauptsitz in den Circle am Flughafen Zürich zu verlegen. Insgesamt wurden mit diesen drei Abschlüssen weitere 8'000m2 Bürofläche vermietet.

Damit sind die Büroflächen zu einem Grossteil vermietet. Noch knapp 10’000m2 Bürofläche sind verfügbar, darunter befinden sich Klein- und Grossflächen an zentraler Lage. Mehr Informationen dazu finden Sie auf folgender Website: https://www.thecircle.ch/de/bueroflaechen 

Eröffnung in Etappen ab Herbst 2020
Trotz Coronavirus macht der Circle gute Fortschritte und es wird nur mit leichten Verzögerungen bis zur Fertigstellung gerechnet. Mehrere Mieter haben ihre Fläche bereits übernommen, die offizielle Eröffnung der publikumswirksamen Bereiche wie Kongresszentrum, Hotel, Restaurants und Shops ist ab November 2020 geplant.

Über The Circle
The Circle wird den Flughafen Zürich als Zentrumsmagneten stärken. Ab Eröffnung gibt es direkt am grössten Schweizer Landesflughafen die Möglichkeit, Kongresse mit bis zu 2'500 Gästen zu veranstalten. Zwei Hotels der Hotelgruppe Hyatt, unterschiedliche Markenwelten, ein ambulantes Gesundheitszentrum des Universitätsspitals Zürich, attraktive Büroflächen sowie Kunst, Kultur, Gastronomie und Bildung ergänzen das breite Angebot im Flughafen Zürich. Der Circle wird so zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Bereicherung über die Flughafenregion hinaus. Realisiert wird das Projekt durch eine Miteigentümergemeinschaft, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sind.

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Touchdown1
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Warum die langfristige Wertminderung?

Überlege mir hier einen längeren Einstieg. Eventuell gibt es ja ein Forumteilnehmer der diese Aktie schon ein wenig länger verfolgt?

Der Taucher von 180 chf auf 100 ch und jetzt wieder auf gut 120 chf ist mir klar. (Corona) Warum hat jedoch diese Aktie schon im Zeitraum 2017 bis 2019 ebenfalls substanziell an Wert verloren? (Hoch war bei 250 chf)

aktuelle Situation:

- Projekt Circle ist auf Kurs und neue Flächen von 70'000 M2 zu einem grossen Teil bereits vermietet. (lediglich 10'000 M2 sind noch offen) Diese werden in den kommenden Wochen bestimmt auch noch vermietet.

- Standort Zürich ist und bleibt langfristig international ein wichtiger Drehpunkt / Anbindungspunkt für die ganze Schweiz in Personen- und Frachtverkehr. 

- die Hubs an den Terminals in Zürich sind und bleiben unabhängig der Nutzung der Swiss begehrt.

- Dividende von 6.90 chf ist gemessen an aktuellem Kurs sehr attraktiv.

Klar Corona ist aktuell da und das 2020 wird nicht gut ausfallen. Zumindest innerhalb der EU sollte nun jedoch betreffend Reiseverkehr wieder einigermassen Normalität einkehren. Interkontinental sehe ich erst wieder Normalität nach effektiver Durchsäuchung oder Impfstoff und das kann leider noch dauern. *scratch_one-s_head*
 

 

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Kekkomachine
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Touchdown1 hat am 29.06.2020

Touchdown1 hat am 29.06.2020 16:29 geschrieben:

Überlege mir hier einen längeren Einstieg. Eventuell gibt es ja ein Forumteilnehmer der diese Aktie schon ein wenig länger verfolgt?

Der Taucher von 180 chf auf 100 ch und jetzt wieder auf gut 120 chf ist mir klar. (Corona) Warum hat jedoch diese Aktie schon im Zeitraum 2017 bis 2019 ebenfalls substanziell an Wert verloren? (Hoch war bei 250 chf)

Der Vorschlag des BAZL zur Anpassung der Verordnung über die Flughafengebühren im November 2018 sorgte für einen Einbruch – an einem Tag verlor der Titel über 15 Prozent und erholte sich danach lange nur schwach.

aktuelle Situation:

- Projekt Circle ist auf Kurs und neue Flächen von 70'000 M2 zu einem grossen Teil bereits vermietet. (lediglich 10'000 M2 sind noch offen) Diese werden in den kommenden Wochen bestimmt auch noch vermietet.

Der Bau komme mit 18 Monaten Verspätung und habe 20 Prozent mehr gekostet als budgetiert. Nach Steuern werde The Circlenur 2 Prozent Rendite abwerfen. 

 

Meine Antworten stammen aus einem Artikel der Handelszeitung.: https://www.handelszeitung.ch/invest/flughafen-zurich-vor-unsicheren-zeiten

Die Aktie interessiert mich auch. Zu deinen Argumenten füge ich noch die hohe Ebit-Marge 22-30% und die zwei Ankeraktionäre Stadt und Kanton Zürich (zusammen 38.35%) bei. Dafür ist jedoch auch hier die relativ hohe Verschuldung ein Dorn im Auge. Die Dividende wird für einige Jahre nicht mehr so hoch sein, schätze ich, und wird eher zwischen 1-4 CHF liegen.

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffett

Paddington
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spannend, aber heikel

hatte die aktie mal bei 165 und hab sie bei 183 verkauft. Gerade noch rechtzeitig. Corona war da noch kein thema. Warte noch die 2. Welle ab. Bei 100 wär ich wohl dabei. Ja, dividende wir sicher nicht mehr bei 7.- sein...

Touchdown1
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@Kekko

Danke für deine Inputs! *good*

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Flughafen Zürich: S&P senkt

Flughafen Zürich: S&P senkt Rating auf "A+" und bleibt bei negativem Ausblick

Die Ratingagentur Standard&Poor's (S&P) hat ihr Rating für den Flughafen Zürich auf "A+" nach zuvor "AA-" gesenkt. Nach S&P-Angaben vom Dienstagabend stehen die europäischen Flughäfen vor einer langwierigeren Erholung des Fluggastverkehrs aufgrund strengerer Covid-19-Beschränkungen als bisher erwartet.

14.07.2020 21:10

Der Schritt hatte sich angebahnt: Bereits Ende Mai verlieh S&P dem Rating der Flughafenbetreiberin das Prädikat "CreditWatch negative". Damit deutet die Ratingagentur eine möglicherweise bevorstehende Abstufung an.

Auch mit dem tieferen Rating lautet der Ausblick der Agentur "negativ". Damit bringe S&P ihre Ansicht über die Ungewissheit über das Tempo, das Ausmass und den Zeitpunkt der Erholung des Luftverkehrs zum Ausdruck, heisst es weiter.

ra/

(AWP)

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