Coronavirus und die Auswirkungen auf die SIX

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Coronavirus-Folgen:

Coronavirus-Folgen: Nationalrat befasst sich erneut mit Mietzinserlassen

Der Nationalrat befasst sich am Donnerstag erneut mit dem ungelösten Streit über Mietzinserlasse für wegen der Corona-Pandemie geschlossene Gewerbebetriebe.

04.06.2020 05:00

In der ausserordentlichen Corona-Session Anfang Mai hatten sich die Räte nicht auf eine Lösung für die gebeutelten Gewerbebetriebe einigen können. Zankapfel war eine vom Ständerat abgeänderte Motion der Wirtschaftskommission (WAK) des Nationalrats, die einen Mietzinserlass von 70 Prozent forderte.

Diese Änderungen lehnte die WAK des Nationalrats ab, verfasste aber im Sinn eines Kompromisses und in Anlehnung an die Formulierung des Ständerats eine neue Motion. Die Kommission beschloss diese Motion mit 13 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Vertreter von SVP und FDP in der Kommission lehnen das Ansinnen ab.

Die Mehrheit der Schwesterkommission des Ständerats beschloss einen identischen Vorstoss, mit dem sich die kleine Kammer voraussichtlich am kommenden Montag befassen wird. Nehmen beide Räte die Motionen an, gilt das Anliegen als überwiesen.

Geschäftsbetreiber und -betreiberinnen sollen ihrem Vermieter für die Dauer der behördlichen Schliessung wegen des Coronavirus nur 40 Prozent der Miete schulden. Dabei soll eine Mietobergrenze von 20'000 Franken gelten. Die restlichen 60 Prozent soll der Vermieter tragen.

Härtefallfonds

Auch Betriebe, die ihre Aktivitäten reduzieren mussten, sollen in begrenztem Umfang von einer Ermässigung profitieren können. Bei einem Mietzins zwischen 15'000 und 20'000 Franken können Mieter wie auch Vermieter auf diese Lösung verzichten. Für Vermieter soll der Bundesrat einen Härtefallfonds von 20 Millionen Franken vorsehen.

Der Bundesrat ist weiterhin nicht bereit, eine Lösung für die umstrittenen Geschäftsmieten auszuarbeiten. Auch die aktuelle Motion, mit der Geschäftsbetreibern geholfen werden soll, lehnt er ab.

In seiner Stellungnahme bekräftigte er seine Haltung: Die komplexen mietrechtlichen Fragen liessen sich nicht durch vorübergehende Gesetzesanpassungen pauschal lösen. Die betroffenen Vertragsparteien sollten sich auf dem Verhandlungsweg auf Lösungen verständigen.

Verband dagegen

Untauglich ist der Vorschlag der Kommissionen auch in den Augen des Verbandes Immobilien Schweiz (VIS). Mietverhältnisse unterstünden dem Privatrecht, Lösungen müssten individuell gefunden werden. Dies sei für zwei Drittel der betroffenen Mietverhältnisse auch bereits geschehen, hält er fest.

Der Verband stützt sich dabei auf seine Umfrage bei dreissig Immobilienunternehmen mit total rund 5200 betroffenen Gewerbemietverhältnissen. In rund 30 Prozent seien Mietzinse bis zu drei Monate gestundet worden. In 22 Prozent der Fälle seien Erlasse um 50 Prozent während bis zu drei Monaten beschlossen worden, und in jedem zehnten Fall sei der Mietzinserlass höher als 60 Prozent.

Die Frage der Geschäftsmieten könnte indes noch die Gerichte beschäftigen. Nach Ansicht des Mieterverbands handelt es sich bei einer behördlichen Schliessung zur Pandemiebekämpfung um einen Mangel der Mietsache, für die der Vermieter aufzukommen hat. Der Hauseigentümerverband (HEV) bestreitet dies. Der Immobilienverband VIS hält fest, dass diese Frage juristisch noch nicht geklärt ist.

(SDA)

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Süddeutsche Händler vermissen

Süddeutsche Händler vermissen Schweizer Einkaufstouristen

Schweizer Einkaufstouristen bringen normalerweise Schwung in den Handel in Süddeutschland - doch seit Mitte März ist wegen der Corona-Krise Schluss damit.

09.06.2020 06:39

Menschen aus Nicht-EU-Ländern können wegen der weitgehenden Grenzschliessungen nicht mehr einfach so in Baden-Württemberg shoppen gehen. Um die Grenze zu passieren, braucht es einen triftigen Grund. Die Umsätze vieler Händler im Land sanken dadurch dramatisch.

Im Lebensmitteleinzelhandel seien Umsatzrückgänge zwischen 30 und 60 Prozent festgestellt worden, sagte der Hauptgeschäftsführer der IHK Hochrhein-Bodensee, Claudius Marx. "Viele Händler fürchten um ihre Existenz, sollten die Grenzen zur Schweiz nicht bald wieder vollständig geöffnet werden." Das Gleiche gelte für Gastronomie, Hotellerie und zahlreiche Dienstleistungen, deren Geschäftsmodell den unmittelbaren Kontakt zum Kunden voraussetze.

Im vergangenen Jahr hätten Kunden aus der Schweiz in den Landkreisen Lörrach, Waldshut und Konstanz für rund 1,5 Milliarden Euro eingekauft, sagte Marx. "Wie hoch sich der Schaden am Ende der Corona-Pandemie aufsummieren, und ob und wie viele Insolvenzen es auf dem Weg dahin geben wird, ist im Moment schwer absehbar." Eine Umfrage des Handelsverbands Baden-Württemberg ergab kürzlich, dass knapp ein Viertel (23 Prozent) aller Händler im Land einen Rückgang bis zu 80 Prozent verzeichnet, wie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Utz Geiselhart sagte.

Die Händler setzten nun auf eine hohe Nachfrage, wenn die Grenze vom 15. Juni an wieder geöffnet ist. Auch an der deutsch-dänischen Grenze war infolge der Corona-Pandemie der Handel eingebrochen.

Für die Mitarbeiter des Zolls waren die vergangenen Wochen dagegen eine Entlastung, denn viele Service-Schalter waren geschlossen. Dort werden die Formulare bearbeitet, mit denen sich Einkaufstouristen aus Nicht-EU-Ländern die Mehrwertsteuer zurückerstatten lassen können. Die Zoll-Mitarbeiter hätten in der Zeit den gewerblichen Warenverkehr unterstützt, sagte ein Sprecher der Generalzolldirektion in Bonn.

Die Gewerkschaft Verdi befürchtet, dass vom 15. Juni an auch die Zahl der Ausfuhrkassenzettel wieder deutlich zunimmt. "Wir halten dies für unverantwortlich und gesundheitsgefährdend für Beschäftigte der Zollverwaltung und auch für die Bürgerinnen und Bürger", teilte der Bezirk Südbaden Schwarzwald kürzlich mit. Wenn es stimme, dass nur Abstandsregeln die Ausbreitung des Virus und eine zweite Welle von Infektionen verhindern könnten, dürfe man an der Grenze keine Verhältnisse wie vor dem Virus schaffen.

2019 wurden allein im Bereich des Hauptzollamtes Singen knapp zehn Millionen Ausfuhrkassenzettel abgefertigt. Zwar sind die Zahlen seit einiger Zeit rückläufig. Sie entsprechen aber noch immer rund 33 000 Zetteln pro Werktag.

(AWP)

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Swiss-Re-CEO Mumenthaler:

Swiss-Re-CEO Mumenthaler: «Wir sind im kalten Krieg gegen das Virus»

In Bezug auf das Coronavirus kann von Entwarnung keine Rede sein. Diese Position vertritt der CEO des Rückversicherers Swiss Re, Christian Mumenthaler, im Interview mit dem deutschen «Handelsblatt».

09.06.2020 05:38

Das Virus könne möglicherweise regional zwar verschwinden. "Aber dass es global bald ausstirbt, ist sehr unwahrscheinlich." Es werde mindestens noch ein, zwei Jahre dauern, bis der Kampf gegen das Virus gewonnen ist. "Viel hängt davon ab, welche Fortschritte wir bei den Impfstoffen machen", so der Manager. Auch sollten die Länder sich "auf jeden Fall auf eine zweite Welle der Epidemie einstellen".

Sein Unternehmen selbst habe bereits in der Vergangenheit immer wieder auf das Risiko einer Pandemie hingewiesen, so Mumenthaler weiter. In Studien sei schon vor Jahren vor der Gefahr gewarnt worden. Dass man nicht besser auf die Risiken vorbereitet war, habe viel mit Psychologie zu tun. "Das menschliche Gehirn hat Mühe, Interesse an Dingen zu finden, die noch nicht geschehen sind", sagte der CEO.

Wichtig sei nun, dass man sich auch auf eine zweite Welle vorbereite. Doch sei ebenfalls der Weg zurück ins Leben zentral. "Auch auf die Gefahr hin, dass wir manches womöglich zurücknehmen müssen. Ein Verharren im Lockdown kann nicht die Lösung sein."

Schäden von 50 bis 100 Milliarden

Insgesamt gehe er von 50 bis 100 Milliarden US-Dollar versicherter Schäden aufgrund von Covid-19 aus. Aufteilen werde sich die Summe auf Lebens-Policen, auf Kredit-Policen und "mehr als die Hälfte dürfte auf die Betriebsschliessungspolicen entfallen", so der Swiss-Re-CEO.

Nun in den Kaufmodus überzugehen, dazu sei es aber zu früh, sagte Mumenthaler weiter. "Die Lage ist unsicher. Da denkt niemand daran, ein Unternehmen zum Verkauf anzubieten." Doch könne sich das auch wieder ändern. "Es ist möglich, dass sich das Übernahmekarussell im vierten Quartal oder Anfang des kommenden Jahres wegen Corona in Gang setzen wird", sagte er. Auch für die Swiss Re könnten sich dann Gelegenheiten bieten.

Rolle der Politik

Weiter äusserte sich der Manager zu der Tatsache, dass die Politik in vielen Ländern derzeit nicht gut auf die Versicherungsbranche zu sprechen ist, weil die Unternehmen sich teilweise sträuben, für Corona-Schäden aufzukommen. . Einige US-Bundesstaaten wollen Versicherer gar zwingen, Schäden aus Betriebsunterbrechungen auszuzahlen, was die Swiss Re jedoch nicht unmittelbar betreffe, sondern eher die Erstversicherer, erklärte Mumenthaler.

"Es gehört zum politischen System der USA, dass solche Versuche vorkommen", sagte er weiter. Allerdings glaube niemand, dass die USA Vertragsbedingungen ex post aufheben würden.

Staat muss intervenieren

Ebenfalls äusserte sich der Manager zur Politik in Europa, spezifisch zur EU-Kommission, die Hilfen in nie dagewesener Höhe bereitstellt. "Auf wirtschaftlicher Seite hat man keine andere Wahl, als massiv zu intervenieren", so der Manager. Die Krise werde seiner Schätzung nach etwa 6,4 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2020 auslöschen.

"Bei der Spanischen Grippe 1918 lag die Schätzung bei 4,8 Prozent. Ohne Hilfe der Staaten wird es nicht funktionieren."

Nun hoffe er, dass die Menschheit aus dieser Krise zu einem rationalen, vernünftigeren Ansatz zurückfinde und die Wirtschaftssysteme der Welt wieder belastbarer gemacht würden. "Ich plädiere deswegen nicht für ein Ende der Globalisierung, sondern für mehr internationale Organisationen und Kooperationen. So werden wir die nächste Krise besser überstehen."

(AWP)

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Räte finden einen Kompromiss

Räte finden einen Kompromiss für Erlass von Geschäftsmieten

(Zusammenfassung) - Betriebe, die wegen der Corona-Pandemie haben schliessen müssen, erhalten einen Mietzinserlass von 60 Prozent. Das Parlament hat den Bundesrat doch noch dazu verknurrt, den nötigen Gesetzesentwurf zu erarbeiten.

08.06.2020 20:17

Geschäftsbetreiber sollen ihrem Vermieter für die Dauer der behördlichen Schliessung nur 40 Prozent der Miete schulden. Die restlichen 60 Prozent soll der Vermieter tragen. Die Regelung gilt für Mieten von bis zu 20'000 Franken im Monat.

Betriebe, die ihre Aktivitäten reduzieren mussten, sollen in begrenztem Umfang ebenfalls von einer Ermässigung profitieren können. Bei einem Mietzins zwischen 15'000 und 20'000 Franken können Mieter wie auch Vermieter auf diese Lösung verzichten.

Für Vermieter soll der Bundesrat einen Härtefallfonds von 20 Millionen Franken vorsehen. Bereits getroffene Vereinbarungen zwischen Mietparteien sollen indes ihre Gültigkeit behalten.

Vorläufiges Ende eines Streits

Der Ständerat hiess am Montag die Motion seiner Wirtschaftskommission (WAK) mit diesem Inhalt mit 20 zu 19 Stimmen bei 4 Enthaltungen gut. Damit setzte er dem Hin und Her um den Erlass für vom Coronavirus gebeutelte Betriebe ein Ende - zumindest vorläufig.

Eine gleiche Motion hatte vergangene Woche bereits der Nationalrat gutgeheissen, mit 98 zu 84 Stimmen bei 12 Enthaltungen. Die Vorstösse sind allerdings nicht bis ins Detail identisch. Ständerat Daniel Fässler (CVP/AI) stellte fest, dass die Texte sich nicht auf dieselbe Fassung der Covid-Verordnung des Bundes stützten.

Ratspräsident Hans Stöckli (SP/BE) sagte nach einer vorläufigen Abklärung, die fraglichen Passagen der Verordnung seien in beiden Fassungen dieselben. Sei dies tatsächlich so, gelte die Motion als überwiesen. In der Debatte war die knapp unterlegene Minderheit am Rednerpult übervertreten.

Ohne Politik lösen

Thomas Minder (parteilos/SH) erinnerte an die düsteren Aussichten für die Wirtschaft. "Nur Dummköpfe bleiben in dieser Zeit auf dem hohen Ross sitzen." Vermieter seien jedoch klug genug, zu erkennen, dass eine harte Haltung Mieter in eine noch schlechtere Lage bringen würde. Unstimmigkeiten könnten auch ohne Politik gelöst werden.

Bis die Gesetzesgrundlage vorliege, würden Verhandlungen über einvernehmliche Lösungen zwischen Vermietern und Mietern blockiert, argumentierten die Gegner zudem. Die Motion sei eine schlechte Lösung und komme zu spät, sagte Hannes Germann (SVP/SH). Ein Referendum gegen eine Gesetzesvorlage sei nicht auszuschliessen.

Alle Mieter würden über einen Leisten geschlagen, denn auch Büros internationaler Konzerne oder Filialen von Luxusgeschäften könnten erfasst werden, fügte Damian Müller (FDP/LU) hinzu. Ein Rechtsstaat dürfe nicht rückwirkend in Vertragsverhältnisse eingreifen, sagte Martin Schmid (FDP/GR).

Müller forderte politischen Anstand vom Rat: "Wir verteilen gerade Geld von Vermietern, darunter Pensionskassen." Lehne der Ständerat die Motion ab und passe jene der WAK des Nationalrates an, könne er am Text noch nachbessern.

Klageflut verhindern

Die Motion schlage einen unbürokratischen Weg vor, entgegnete Christian Levrat (SP/FR) namens der Wirtschaftskommission (WAK). Die Vorlage ziele auf Gewerbebetriebe ab und weder auf Anwaltskanzleien oder Luxusketten. Die Swiss Retail Federation sei in einer Umfrage zum Schluss gekommen, dass für vier Fünftel seiner Mitglieder noch keine Lösung gefunden worden sei.

Adèle Thorens Goumaz (Grüne/VD) sprach von einer subsidiären Lösung. Diese werde nur angewendet, wenn keine Lösung ausgehandelt werden könne. Ziel der Motion sei gewesen, eine Klageflut zu verhindern, sagte Carlo Sommaruga (SP/GE), Präsident des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbandes. Mängel an der Mietsache könnten ohne die Motion eingeklagt werden.

"Kantone können Problem schneller lösen"

Die Landesregierung hätte es bevorzugt, dass sich die Mietparteien selbst auf Lösungen verständigen. Mit der Wiedereröffnung werde sich die Lage nach und nach entspannen, sagte Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Er fragte sich, ob es eine bundesweite Lösung brauche.

"Die Kanone können das Problem schneller lösen." Ein Gesetzesvorschlag des Bundesrats sei frühestens in der Wintersession behandlungsreif, sagte Parmelin.

(AWP)

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Zulassung von Remdesivir als

Zulassung von Remdesivir als Mittel gegen Covid-19 in EU beantragt

Das US-Pharmaunternehmen Gilead hat offiziell die begrenzte Zulassung von Remdesivir als Mittel gegen Covid-19 auf dem europäischen Markt beantragt. Das teilte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA am Montag in Amsterdam mit. Die Prüfung der vorgelegten Daten und die Abwägung von Wirkung und Risiken soll nach einem verkürzten Verfahren erfolgen. Mit einer Entscheidung werde "in einigen Wochen" gerechnet. Es wäre die erste Zulassung eines Medikaments gegen Covid-19 in Europa.

08.06.2020 19:33

Die Behörde hatte bereits am 30. April ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für Remdesivir gestartet und Daten aus Studien ausgewertet. Davon war der erste Zyklus am 15. Mai beendet worden. Ende Mai hatte die EMA angekündigt, dass sich eine Entscheidung über die Zulassung verzögerte. Zuerst musste der Hersteller offiziell den Antrag stellen.

Die USA hatten bereits Anfang Mai eine Ausnahmegenehmigung für den begrenzten Einsatz des ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelten Wirkstoffes in Krankenhäusern erteilt. In Deutschland ist das Mittel innerhalb eines Arzneimittel-Härtefallprogrammes zugänglich und wird in klinischen Studien getestet.

Eine internationale Studie mit über 1000 Teilnehmern hatte gezeigt, dass Remdesivir bei Covid-19-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung im Schnitt um vier Tage verkürzen kann. Die Sterblichkeit ging in der Untersuchung geringfügig zurück, was statistisch jedoch nicht signifikant war.

Remdesivir ist bislang in keinem Land der Welt uneingeschränkt als Medikament zugelassen. Bislang gibt es keine Impfung gegen das Coronavirus und auch keine zuverlässige zugelassene medikamentöse Therapie./ab/DP/stw

(AWP)

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Corona-Hotspot Spanien

Corona-Hotspot Spanien beschliesst Regeln für die 'neue Normalität'

Die linke Regierung des einstigen Corona-Hotspots Spanien hat die Regeln für das Leben in der sogenannten "neuen Normalität" beschlossen. Zu den wichtigsten Bestimmungen des am Dienstag bei einer Ministerratssitzung in Madrid ausgearbeiteten Dekrets gehört die unbefristete Beibehaltung der Schutzmasken-Pflicht. Demnach wird man in Spanien auch nach dem Ende des dreimonatigen Notstands am 21. Juni in geschlossenen Räumen und auch im Freien Maske tragen müssen, wenn ein Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann. Bei Verstoss ist eine Geldstrafe von 100 Euro vorgesehen.

10.06.2020 08:51

Auf die Frage, wie lange das neue Regelwerk gültig bleiben solle, sagte Gesundheitsminister Salvador Illa: "Bis wir das Virus endgültig besiegt haben." Nötig sei idealerweise ein Impfstoff oder ein wirksames Medikament gegen Covid-19, betonte er.

Das Dekret wird nächste Woche dem Parlament in Madrid zur Debatte und Abstimmung vorgelegt werden. Die Billigung gilt nach Medienberichten vom Mittwoch als sicher. Die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez habe alle Beschlüsse mit den liberalen Ciudadanos und Regionalparteien abgestimmt, um sich die nötigen Ja-Stimmen zu sichern, hiess es.

Nach dem neuen Regelwerk müssen Seniorenheime einen Notfallplan für den Fall von Neuinfektionen erstellen. Transportgesellschaften müssen die Buchungsdaten mindestens vier Wochen speichern, damit mögliche Infektionsketten nachverfolgt werden können. Unternehmen sollen die Arbeit im Homeoffice fördern.

Nach Ende des Alarmzustands am 21. Juni darf die Regierung die Bewegungsfreiheit der Bürger nicht mehr einschränken. Bis dahin dürfen die Spanier aber weiterhin ihre Region nicht verlassen. Die Grenzen werden für Touristen am 1. Juli geöffnet. Allerdings dürfen die Balearen-Inseln im Rahmen eines "Pilotprojekts" schon ab Montag bis zu 10 900 Touristen aus Deutschland empfangen.

Mit mehr als 27 000 Toten und über 240 000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von Corona am schwersten betroffenen Länder. Der Kampf gegen das Virus war aber recht erfolgreich. Die Zahl der neuen Infektionsfälle ist seit Tagen nur noch zweistellig, in den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 50 Tote verzeichnet./er/DP/jha

(AWP)

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Coronakrise droht Armut auf

Coronakrise droht Armut auf der Welt massiv zu verschärfen

Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie könnten laut Uno-Forschern weitere 395 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen. Die Zahl der Menschen, die weltweit von weniger als 1,90 Dollar pro Tag leben, könne damit auf mehr als eine Milliarde steigen.

12.06.2020 06:32

Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie der Universität der Vereinten Nationen hervor. Die Aussichten für die Ärmsten der Welt seien düster, wenn die Regierungen nicht schnell mehr tun, sagte Andy Sumner, einer der Studienautoren. "Die Fortschritte bei der Armutsbekämpfung könnten um 20 bis 30 Jahre zurückgeworfen werden."

Die Studie der Uni-Abteilung United Nations University World Institute for Development Economics Research (UNU-WIDER) spielte eine Reihe von Szenarien durch und berücksichtigte dabei die verschiedenen Armutsgrenzen der Weltbank - von extremer Armut, definiert von einem Lebensunterhalt von höchstens 1,90 Dollar pro Tag, bis hin zu höheren Armutsgrenzen von weniger als 5,50 Dollar pro Tag.

Unter dem schlimmsten Szenario - einem 20-prozentigen Rückgang des Pro-Kopf-Einkommens oder -Konsums - könnte die Zahl derer, die in extremer Armut leben, auf 1,12 Milliarden steigen. Der gleiche Rückgang für die 5,50-Dollar-Schwelle kalkuliert könnte demnach dazu führen, dass mehr als 3,7 Milliarden Menschen unterhalb dieser Armutsgrenze leben - und damit rund die Hälfte der Weltbevölkerung. Am Montag hatte die Weltbank erklärt, sie erwarte, dass 70 bis 100 Millionen Menschen durch die Pandemie in extreme Armut stürzen.

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Ab Montag ist der

Ab Montag ist der Einkaufstourismus wieder erlaubt

Wie vergangene Woche bereits angekündigt, öffnet die Schweiz am Montag ihre Grenzen gegenüber den EU- und Efta- Staaten sowie Grossbritannien. Die Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raumes werden aufgehoben, und der Einkaufstourismus wird wieder erlaubt.

12.06.2020 11:59

Der Bundesrat nahm an seiner Sitzung am Freitag zur Kenntnis, dass das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) alle Schengen-Staaten von der Liste der Risikoländer gestrichen hat. Ab Montag (15. Juni) um Mitternacht gilt wieder die volle Personenfreizügigkeit gegenüber den EU- und Efta-Staaten sowie Grossbritannien.

Nun dürfen Schweizerinnen und Schweizer wieder zum Einkaufen über die Grenze. Sämtliche Grenzübergänge, die wegen der Corona-Pandemie im März geschlossen wurden, werden wieder geöffnet. Risikobasierte Kontrollen gibt es weiterhin, um Schmuggel und Kriminalität zu verhindern, wie der Bundesrat schreibt.

Sechs Risikoländer

Eine Ausnahme gilt allerdings für Bulgarien, Irland, Kroatien, Rumänien, Zypern und Grossbritannien. Diese sechs Länder, die nicht zum Schengen-Raum gehören, bleiben vorerst auf der Liste der Risikostaaten. Für Drittstaaten-Angehörige aus diesen Ländern bleibt die Einreise in die Schweiz weiterhin eingeschränkt.

In die Schweiz einreisen können freizügigkeitsberechtigte Personen und damit auch Bürger der sechs Staaten und ihre Familienangehörigen - egal welche Nationalität sie haben. Drittstaatenangehörige aus diesen Ländern dürfen für bis zu neunzig Tage einreisen, wenn sie von einem Unternehmen mit Sitz in den sechs Staaten entsandt werden.

Einschränkungen gelten noch für Passagierflüge. Gemäss der angepassten Verordnung können Flüge aus Risikoländern oder -regionen eingeschränkt oder untersagt werden. Federführend ist das EJPD. Es muss sich mit dem Innen- und dem Aussendepartement, dem Umwelt- und Verkehrsdepartement (Uvek) und dem Finanzdepartement absprechen.

Mitte März eingeführt

Da die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus abnimmt, hatten sich die Innenminister der Schengen-Staaten bereits vor einer Woche geeinigt, die Kontrollen im Schengenraum so rasch als möglich wieder aufzuheben. Laut der Mitteilung haben auch zahlreiche andere Schengen-Staaten für Montag die Öffnung ihrer Grenzen angekündigt.

Wann die Schweizer Grenzen auch für Menschen aus Drittstaaten wieder offen sind, steht noch nicht fest. Der Bundesrat will den Entscheid in Abstimmung mit den anderen Schengen-Staaten treffen.

Die Einreisebeschränkungen hatte der Bundesrat im März schrittweise verhängt. Systematische Grenzkontrollen wurden eingeführt und zahlreiche kleinere Grenzübergänge geschlossen. Ziel war, die Menschen in der Schweiz vor dem Coronavirus zu schützen und zu verhindern, dass Personen aus dem Ausland sich in der Schweiz behandeln lassen und das Gesundheitswesens überlasten.

(AWP)

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Peking teilweise abgeriegelt

Corona in China: Neuer Virus-Typ bei erneutem Ausbruch entdeckt - Peking teilweise abgeriegelt

Infizierter fuhr Shuttlebus zum Flughafen

Erstmals seit zwei Monaten gibt es in Peking wieder neue Corona-Fälle. Die Neuinfektionen haben derweil weltweit einen neuen Höhepunkt erreicht.

Die neuen Infektionen in der chinesischen Metropole Peking haben auch Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung der Stadt. So war in einem Supermarkt im Zentrum der Hauptstadt die Regale mit Obst komplett leegeräumt. Die Früchte aus dem Großmarkt im Bezirk Fengtai wurden nach dem Corona-Ausbruch am Wochenende entfernt. Der das restliche frische Obst wuirde von panischen Kunden aufgekauft. 

Am Montag registrierten die Behörden allerdings wieder zehn importierte Fälle. Insgesamt sind in China wieder 177 Menschen an Covid-19 erkrankt - soviele wie seit Anfang Mai nicht mehr. Bedenklich ist dabei vor allem, dass in den vergangen Tagen wieder vermehrt Fälle aufgetreten sind, bei denen das Coronavirus innerhalb des Landes übertragen wurde und nicht aus dem Ausland „importiert“ wurde. 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Die US-Notenbank Federal

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will zur Stabilisierung der Finanzmärkte in der Corona-Krise nun auch einzelne Unternehmensanleihen und an der Börse gehandelte Fonds kaufen.

Dies sei Teil eines Programms, mit dem Titel im Wert von bis zu 750 Milliarden US-Dollar gekauft werden könnten, erklärte die Fed am Montag. Das Ziel der zunächst bis Ende September befristeten Massnahme sei es, die "Liquidität des Marktes zu unterstützen und die Verfügbarkeit von Krediten für grosse Arbeitgeber zu sichern". Die Anleihen müssen bestimmte Kriterien erfüllen, etwa in Bezug auf die Laufzeit und die Bonität des Schuldners, wie die Fed mitteilte. Die Börse in New York reagierte positiv auf die Ankündigung.

Das neue Programm der Fed ist mit einer Kapitaleinlage des US-Finanzministeriums in Höhe von 75 Milliarden Dollar gegen Verluste abgesichert. Die Fed hat ihren Leitzins wegen der Corona-Krise bereits auf nahe Null gesenkt und mehrere Notprogramme aufgelegt, darunter auch Kreditlinien für kleinere und mittlere Unternehmen, die sonst nur schwer Zugang zu Kapitalmärkten haben.

...DJ hat gestern nach Schniessung der Börsen in der EU noch ca. 475 Punkte zugelegt. Nikkei steigt heute +5% 

*preved*

 

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Positive Nachrichten aus

Positive Nachrichten aus Italien

Italien verzeichnet so wenige neue Corona-Tote binnen eines Tages wie zuletzt am 2. März. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 starben, sei im Vergleich zu Vortag um 26 auf nunmehr 34'371 gestiegen, teilt die Zivilschutzbehörde mit. Die Zahl der Infektionen kletterte demnach um 303 auf 237'290.
 

Wieder Flüge zwischen USA und China

Die Vereinigten Staaten und China lockern die gegenseitigen Beschränkungen für Passierflüge aufgrund der Corona-Pandemie. Jeweils vier Flüge pro Woche seien zwischen den beiden Ländern wieder erlaubt, teilte das US-Verkehrsministerium am Montag mit.

Delta Air Lines kündigte daraufhin an, ab kommender Woche wöchentlich Shanghai von Seattle über Seoul anzufliegen. Zudem werde es ab Juli direkte Flüge ab Seattle und Detroit nach Shanghai geben, meldete die US-Fluggesellschaft weiter.

*good*

 

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Corona-Wirkstoff: Impfung für

Corona-Wirkstoff: Impfung für Studien am Menschen zugelassen

Ein Covid-19-Impfstoff ist nun für Studien an Probanden zugelassen.

Wissenschaftler des renommierten Imperial College in London beginnen diese Woche mit ersten klinischen Studien eines potenziellen Covid-19-Impfstoffs. In Tierversuchen habe sich der Impfstoff als sicher erwiesen und «ermutigende Anzeichen einer wirksamen Immunantwort» gezeigt.

Dies schreibt das Team um den leitenden Professor Robin Shattock in der Nacht auf Dienstag. Der neuartige Impfstoff verwende synthetische Stränge des genetischen Materials des Virus (RNA), die in winzigen Fetttröpfchen verpackt werden, hiess es weiter.

Zirka 300 Probanden nehmen an Tests teil

Bisher basieren die meisten potenziellen Impfstoffe auf einem Teilabschnitt des echten Krankheitserregers. Einmal injiziert, weise der Impfstoffkandidat Muskelzellen an, Virusproteine zu produzieren, um eine Immunreaktion des Körpers auszulösen und so vor künftigen Infektionen zu schützen.

Rund 300 Probanden nehmen laut den Angaben an den Tests teil. Die britische Regierung unterstützt das Projekt mit umgerechnet rund 50 Millionen Franken. Weltweit sind mehr als 100 potenzielle Covid-19-Impfstoffe in der Entwicklung, darunter mehrere bereits in Studien am Menschen, unter anderem von AstraZeneca, Pfizer, BioNtech, Johnson & Johnson, Merck, Moderna, Sanofi und CanSino Biologics.

*good*

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Britische Forscher wollen

Britische Forscher wollen Mittel gegen Covid-19 gefunden haben

Martin Landray, Professor an der Universität Oxford, leitet die Studie: «Dexamethason wird Leben retten, und zwar für bemerkenswert niedrige Kosten». Für seinen wissenschaftlichen Partner Peter Horby ist es gar der «Durchbruch».

Auch für SRF-Wissenschaftsredaktorin Cathrin Caprez klingt die Nachricht aus Grossbritannien vielversprechend, aber: «Zurzeit sind noch keine Daten dazu öffentlich.»

Dexamethason ist ein synthetisches Glucocorticoid (Nebennierenrindenhormon), das bei einer Reihe von Krankheiten zur Hemmung von Entzündungen eingesetzt wird. Derzeit gibt es keine zugelassenen Behandlungen oder Impfstoffe für Covid-19, die durch das neue Coronavirus verursachte Krankheit. Bislang sind daran mehr als 430'000 Menschen weltweit gestorben.

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Chinesische Firma spricht von

Chinesische Firma spricht von «vielversprechenden»Tests

Versuche am Menschen mit einem möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus sind nach Angaben der chinesischen Firma CNBG «vielversprechend» ausgefallen. Es seien Antikörper gebildet worden, teilt die Tochter des Pharmakonzerns Sinopharm mit.

Mit Firmen und Forschungseinrichtungen mehrerer Länder seien Kooperationen geplant. Bislang gibt es weder einen Impfstoff gegen das Coronavirus noch gegen Covid-19, die vom Virus ausgelöste Atemwegserkrankung.

 

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Jeder 3. in den Bronx hat Antikörper

Rund jeder dritte Antikörper-Test in New Yorker Bronx positiv

In Teilen der Millionenmetropole New York war womöglich jeder dritte Mensch bereits mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus Zahlen einer Antikörper-Studie hervor, die der Gouverneur des Bundesstaats, Andrew Cuomo, am Dienstag erläutert hat. Im besonders stark von der Pandemie betroffenen und eher ärmeren Stadtteil Bronx seien demnach bei 32,6 Prozent aller Getesteten Antikörper gefunden worden. In Brooklyn und Queens war dies noch bei gut jedem fünften Test der Fall, im reicheren Manhattan war mit 16,5 Prozent jeder sechste Test positiv.

Insgesamt wurden in der Stadt New York bei 21,6 Prozent der Überprüften die Antikörper gefunden, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus entstehen. Im gesamten Bundesstaat New York wurden zwischen 1. Mai und 13. Juni rund 12 000 Menschen zufällig ausgesucht und getestet. Bei 13,4 Prozent fiel der Test positiv aus.

Viele Forscher gehen davon aus, dass diejenigen, die den Erreger Sars-CoV-2 bereits hatten, zumindest für eine gewisse Zeit immun gegen die Erkrankung Covid-19 sind. Die aktuellen Antikörperstudien befinden sich aber in einem frühen Entwicklungsstadium, und es ist unklar, wie genau sie sind. (SDA)

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...und in Peking macht man momentan wegen 80-100 neu nachgewiesen Ansteckungen einen riesen Wirbel!? *dash1*Wäre Corona echt so tödlich wären überall schon viel, viel mehr Menschen daran verstorben. *scratch_one-s_head*

...In Bergamo hat eine ein breitflächiger Test auf Antikörper gezeigt, dass bereits 57% der Bevölkerung Antikörper haben. 
 

Weil bis 70% der Menschen die angesteckt werden praktisch keine oder nur leichte Symptome zeigen, stimmen die ausgewiesenen Fallzahlen nicht ansatzweise.  
 

...Sorry, einfach nur noch dämlich das Ganze!*fool*...Ein bisschen mehr gesunder Menschenverstand und es kommt gut oder zumindest besser. *good*

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WHO erfreut über «Durchbruch»

WHO erfreut über «Durchbruch» bei Covid-19-Medikament

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich hocherfreut über einen Erfolg bei der Behandlung von Covid-19-Patienten. Die positiven Ergebnisse einer Studie mit dem günstigen Entzündungshemmer Glucocorticoid Dexamethason seien eine «grossartige Nachricht», erklärt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die vorläufigen Ergebnisse, der noch unveröffentlichten klinischen Studie der Universität Oxford weisen darauf hin, dass Dexamethason die Sterberate bei schweren Covid-19-Verläufen senken könnte.

Bei Patienten, die künstlich beatmet wurden und das Medikament bekamen, sank die Sterberate um ein Drittel, wie die federführenden Wissenschaftler in einer Pressemitteilung, Link öffnet in einem neuen Fenster berichteten. Die Ergebnisse der «Recovery»-Studie sind aber bisher nicht von anderen Experten begutachtet worden.

 

 

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Experten warnen vor Euphorie

Nach ersten erfolgversprechenden Ergebnissen zum Einsatz des Entzündungshemmers Dexamethason bei schweren Covid-19-Verläufen warnen Experten aus Deutschland vor verfrühter Euphorie. Eine abschliessende Einschätzung der Studienresultate sei erst möglich, wenn die Originaldaten ausführlich gesichtet seien, sagte Maria Vehreschild, Leiterin des Schwerpunkts Infektiologie am Universitätsklinikum der Goethe-Universität Frankfurt.

Zu prüfen sei auch, ob die beiden Patientengruppen – die mit Dexamethason behandelte Gruppe und die Vergleichsgruppe – wirklich vergleichbar waren, erklärte der Pneumologe Tobias Welte von der Medizinischen Hochschule Hannover. «Bevor man das vollständige, durch unabhängige Gutachter beurteilte Manuskript gesehen hat, kann man die Wertigkeit der Studie nicht beurteilen.»

Zu bedenken sei bei den Ergebnissen auch, dass Dexamethason die Immunantwort gegen das Virus bremst und so dazu führen könnte, dass das Virus langsamer eliminiert wird, ergänzte Bernd Salzberger, Bereichsleiter Infektiologie am Universitätsklinikum Regensburg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie. Laut Chefarzt der Infektiologie und Tropenmedizin am München Klinik Schwabing, Clemens Wendtner, muss geprüft werden, inwieweit der Mehrwert von Steroiden wie Dexamethason hinsichtlich der Sterberate mit schweren Infektionen anderer Art - sogenannten Superinfektionen - erkauft werden muss.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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WHO Impfstoff bis Ende 2020

Bis Ende des Jahres könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein oder zwei Impfstoffe gegen das Coronavirus vorliegen. Vorhersagen seien immer schwierig, aber wenn alles glattlaufe mit den derzeitigen Studien, könnten dann auch schon einige Hundert Millionen Impfdosen hergestellt sein, sagte die Chefwissenschaftlerin der WHO, Soumya Swaminathan, in Genf. Das berichtet die Nachrichtenagentur AWP.

An rund 200 möglichen Impfstoffen werde zurzeit geforscht, ein knappes Dutzend werde schon am Menschen getestet. «Selbst, wenn der erste oder zweite schliesslich doch nicht hält, was er verspricht, sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben», sagte Swaminathan.

Zwei Milliarden Impfdosen

Eine Herausforderung seien die Herstellungskapazitäten, so Swaminathan weiter. Mehrere Firmen hätten aber schon kräftig investiert. Bis Ende nächsten Jahres könnten zwei Milliarden Impfdosen vorliegen, zeigte sich die Wissenschaftlerin überzeugt.

 

Die WHO arbeite mit allen Ländern der Welt an einer Vereinbarung über Prioritäten bei der Verteilung, wie die AWP weiter schreibt. Dass sich ein Land einen Impfstoff für sich sichere, solle vermieden werden, sagte sie. Auf einer Prioritätenliste könnten zum Beispiel das Personal in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Polizisten, Verkäufer, ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen stehen.

«Null Risiko gibts nicht»

Obwohl Impfstoffe nun im Rekordtempo entwickelt würden, dürfe es keine Kompromisse bei der Sicherheit gehen, sagte Swaminathan. Sie schloss nicht aus, dass bei Massenimpfungen sehr seltene Nebenwirkungen auftreten. Man müsse Risiko und Nutzen stets gut abwägen. «Es gibt nichts in der Welt, das null Risiko hat.» (pbe)

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...der letzte Teil ist eigentlich der wesentliche Teil. *scratch_one-s_head*

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Coronavirus-Impfstoff-Allianz

Coronavirus-Impfstoff-Allianz CEPI hat Kapazität für 4 Milliarden Einheiten

Die internationale Impfinitiative CEPI geht bei einer erfolgreichen Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 davon aus, den globalen Bedarf schnellstmöglich decken zu können.

25.06.2020 06:35

Bis zu vier Milliarden Dosen könnten pro Jahr produziert werden, sagt James Robinson, Leiter der Herstellungsstrategie bei CEPI, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Dabei seien acht bis zehn regionale Vertriebsstandorte geplant, "damit wir nicht alles zentral machen und dann in die ganze Welt verschicken müssen", erklärt Robinson.

Derzeit unterstützt CEPI die Forschung an neun Impfstoffprojekten, darunter Inovio Pharmaceuticals, die Universität in Queensland mit CSL, CureVac, Moderna mit Unterstützung der US-Regierung, Novavax, die Universität Oxford mit AstraZeneca, Clover Biopharmaceuticals, die Universität in Hongkong, und ein Konsortium unter der Leitung des Institut Pasteur mit der Universität in Pittsburgh und Themis Bioscience, das vor kurzem von Merck gekauft wurde.

(AWP)

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Fortschritte bei Entwicklung

Fortschritte bei Entwicklung von Corona-Impfstoff in Russland

Russland macht nach eigener Darstellung Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus. Eine zweite Gruppe Soldaten sei bereits getestet worden, berichtete die Armeezeitung "Krasnaja Swesda" am Montag. Alle fühlten sich gut, und es seien bislang keine Nebenwirkungen bei dem sogenannten Vektor-Impfstoff aufgetreten, sagten die behandelnden Ärzte. Ob er bereits eine Immunreaktion ausgelöst hat, teilten sie nicht mit.

29.06.2020 12:44

Mitte Juni wurde die erste Gruppe Soldaten geimpft. Der zweiten Gruppe werde der Stoff kurz darauf mit einer zusätzlichen Komponente verabreicht, hiess es. Die Soldaten hätten sich freiwillig dafür gemeldet. Die klinischen Tests sollen demnach bis Ende Juli abgeschlossen werden.

Eine Studie zu dem anscheinend in Rekordzeit entwickelten Impfstoff haben die Forscher bisher nicht vorgelegt. Es gibt deshalb keine unabhängige Bewertung der Aussagen. Im Westen haben Wissenschaftler wiederholt Hoffnungen auf einen baldigen Impfstoff gedämpft.

Zuvor hatten russische Behörden davon gesprochen, im Spätsommer mit der Massenproduktion des Impfstoffes zu beginnen. Der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko betonte am Wochenende, dass der Impfstoff dann weltweit zur Verfügung gestellt werden soll. Russland habe seit Beginn der Pandemie anderen Ländern geholfen und werde das auch weiterhin so handhaben, sagte er der Agentur Tass zufolge./thc/DP/stw

(AWP)

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Europäische Zulassung von

Europäische Zulassung von Remdesivir für Covid-19 erwartet

Der Wirkstoff Remdesivir bekommt voraussichtlich am Freitag in der Europäischen Union die Zulassung zur Behandlung schwerer Covid-19-Erkrankungen.

03.07.2020 06:32

Es wird erwartet, dass die EU-Kommission die Entscheidung im Laufe des Tages bekannt gibt. Vorausgegangen war eine entsprechende Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA. Remdesivir gilt als eines von wenigen wirksamen Mitteln bei der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Es kann Studien zufolge den Krankenhausaufenthalt um einige Tage verkürzen. Die EMA empfiehlt die Behandlung für Patienten ab zwölf Jahren, die eine Lungenentzündung haben und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden müssen.

Die US-Regierung hatte diese Woche eine Vereinbarung mit dem Hersteller Gilead Sciences bekannt gemacht, wonach sie fast die gesamte Produktionsmenge des Mittels für die nächsten Monate aufgekauft hat. Allerdings hat zum Beispiel Deutschland bereits Vorräte angelegt. Die EU-Kommission verhandelt ebenfalls mit dem Hersteller, um sich ausreichende Mengen des Wirkstoffs zu sichern.

(AWP)

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Arbeitgeber wollen bei Corona

Arbeitgeber wollen bei Corona-Quarantäne keinen Lohn zahlen

Arbeitnehmer, die nach der Rückkehr aus einem Corona-Risikoland in Quarantäne müssen, haben während dieser Zeit keinen Anspruch auf Lohn. Darauf weist der Schweizerische Arbeitgeberverband hin.

03.07.2020 14:10

Es handle sich um eine "selbstverschuldete Arbeitsverhinderung", schreibt der Arbeitgeberverband in einer Mitteilung vom Freitag. Er empfiehlt den Arbeitgebern, ihre Mitarbeitenden vor einer privaten Reise in ein Risikoland darauf hinzuweisen, dass sie in der Quarantäne keinen Lohn erhalten. Dabei bezieht sich der Verband auf die im Obligationenrecht geregelte Lohnfortzahlung.

Anders sei die Situation bei Geschäftsreisen. Diese sollten nur zurückhaltend durchgeführt werden. Wenn eine Geschäftsreise in ein Risikoland jedoch unvermeidlich sei, müsse der Arbeitgeber während der nachfolgenden Quarantäne den Lohn bezahlen.

Ausserdem gibt der Arbeitgeberverband zu bedenken, dass Arbeitnehmer unter Umständen Schadenersatz leisten müssten, wenn sie trotz Verbot des Arbeitgebers privat in ein Risikoland reisen würden. Grundsätzlich sei man mit den neuen Vorgaben des Bundes einverstanden, denn man wolle einen zweiten Lockdown verhindern. Ein solcher hätte "gravierende Auswirkungen" auf die Volkswirtschaft und die Gesellschaft, ist der Arbeitgeberverband überzeugt.

Der Bund hatte am Donnerstag eine Liste mit 29 Staaten veröffentlicht, die als Corona-Risikoländer gelten. Wer von dort aus ab Montag in die Schweiz einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Zu den Risikoländern gehören unter anderen Serbien, Kosovo und der Schengen-Staat Schweden.

(AWP)

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Maskentragpflicht im

Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr grösstenteils befolgt

Seit Montag gilt im öffentlichen Verkehr (öV) in der ganzen Schweiz eine Maskentragpflicht. Diese wurde am Montagmorgen grösstenteils eingehalten.

06.07.2020 08:30

So trugen etwa in Berner Zügen, Trams und Bussen fast alle Passagiere eine Maske. Das zeigte ein Augenschein der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am frühen Montagmorgen in zwei Berner S-Bahn-Zügen, einem Tram und einem Postauto. Einige wenige Ausnahmen gab es. Viele Menschen entfernten die Maske unmittelbar nach dem Aussteigen aus Bus, Tram oder Zug.

Am meisten Passagiere trugen sogenannte Chirurgenmasken aus Papier. Doch auch Stoffmasken waren zu sehen. Einzelne Personen hatten sich Schals als Maske über den unteren Teil des Gesichts gezogen.

Im Hauptbahnhof Bern verteilte eine junge Frau im Auftrag von "20 Minuten" eine Gratiszeitung zusammen mit Papiermasken. Das Angebot fand regen Zuspruch.

Auch in anderen Regionen wird die Maskenpflicht sehr gut eingehalten. Personen ohne Masken wurden etwa in Luzern, Winterthur, St. Gallen und Chur kaum oder nur vereinzelt entdeckt. Viele trugen die Masken bereits auf dem Bahnhofsgelände. Wegen der Ferien waren die Fahrzeuge etwa in Chur nicht so stark belegt wie sonst, und auch am Hauptbahnhof St.Gallen waren ferienbedingt weniger Leute im Morgenverkehr unterwegs. Ermahnungen wurden bislang nicht beobachtet.

Pflicht ab 12 Jahren

Die Maskenpflicht für den öV hat der Bundesrat am vergangenen Mittwoch als Präventionsmassnahme beschlossen. Diese gilt für Personen ab zwölf Jahren in Zügen, Trams und Bussen, Bergbahnen, Seilbahnen und auf Schiffen. Bisher gab es im öffentlichen Verkehr die dringende Empfehlung, zu Stosszeiten eine Maske zu tragen. Diese wurde aber wenig befolgt.

Ausnahmen sind möglich für Personen, die zum Beispiel aus medizinischen Gründen keine Gesichtsmasken tragen können. Wer sich keine Maske aufsetzt, für den sind nicht explizit Bussen vorgesehen. Es sei einfach "die Pflicht eines jeden Einzelnen, sich daran zu halten", erklärte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga anlässlich der Bekanntgabe der Massnahme.

(AWP)

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Indien überholt Russland bei

Indien überholt Russland bei Zahl der Corona-Fälle

Indien hat Russland bei der Zahl der Corona-Fälle überholt - nur Brasilien und die USA haben nun mehr gemeldete Infektionen. Das zeigen Zahlen der Johns Hopkins Universität. Indien hatte demnach am Montag mehr als 697 000 Fälle, Russland mehr als 680 000. Die Zahlen in Indien steigen schneller an, seit die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie deutlich gelockert wurden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Während des strikten Lockdowns waren Millionen Menschen arbeitslos geworden, viele hatten Angst zu verhungern.

06.07.2020 07:39

Inzwischen werden in der indischen Hauptstadt und Millionenmetropole Neu Delhi die Krankenhausbetten knapp. Die Regierung lässt temporäre Corona-Krankenhäuser einrichten - unter anderem in Zügen, Hotels und in einem grossen Zentrum, in dem zehntausend Betten aus Karton stehen./asg/DP/jha

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Fluggesellschaft Swiss führt

Fluggesellschaft Swiss führt Maskenpflicht ein

Ab Montag müssen Passagiere der Swiss eine Gesichtsmaske tragen. Die Airline führt eine Maskenpflicht ein. Bisher gab es bloss eine Empfehlung zum Maskentragen.

06.07.2020 06:50

Die neuen Vorgaben der Schweizer Behörden sähen eine Maskentragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln vor, darum werde eine Maskenpflicht auch an Bord der Swiss-Flugzeuge bis auf Weiteres eingeführt, schrieb die Swiss gemäss den Tamedia-Zeitungen. Zuvor berichteten am Sonntag die Zeitungen von CH Media darüber.

Die bis anhin geltende "starke Empfehlung" sei von den Fluggästen bislang sehr gut befolgt worden. Bereits heute trügen 95 Prozent der Passagiere eine Maske.

(AWP)

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Region mit 70'000 Bewohnern

Region mit 70'000 Bewohnern wird in Spanien wegen Corona abgeriegelt

Nach der katalanischen Region Segrià wird im einstigen Corona-Hotspot Spanien wieder ein grösseres Gebiet wegen steigender Infektionszahlen unter Quarantäne gestellt. Der Landkreis A Mariña in der galicischen Provinz Lugo im Nordwesten des Landes soll zwischen Montag und Freitag fünf Tage lang abgeriegelt werden, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern, wie die Regionalregierung von Galicien am Sonntag mitteilte. Betroffen sind etwas mehr als 70 000 Menschen. Am Sonntag gab es in A Mariña nach amtlichen Angaben insgesamt 106 Infizierte.

06.07.2020 06:32

Regionalpräsident Alberto Núñez Feijóo erklärte, der neue Ausbruch habe sich in "zwei oder drei Kneipen" ereignet. In A Mariña werden nun unter anderem die Öffnungszeiten der Gasthäuser gekürzt, grössere Menschenansammlungen sind bis Freitag wieder strikt untersagt.

Segrià - mit der Grossstadt Lleida - war die erste Region, die nach der Lockerung der Corona-Massnahmen in Spanien wieder abgeriegelt worden war. Insgesamt sind dort seit Samstag, zwölf Uhr, 200 000 Menschen betroffen. Bis auf weiteres darf niemand einreisen oder die Region verlassen, ausser um zur Arbeit zu gelangen. Die Polizei errichtete Kontrollposten an den Zufahrtsstrassen. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Versammlungen zu meiden und familiäre Feiern stark zu begrenzen oder zu verschieben.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden waren die Infektionsfälle in Segrià innerhalb weniger Tage um mehr als 300 auf gut 4000 geklettert. Die meisten Infektionen stünden mit Agrarbetrieben, Seniorenheimen und einem Wohnviertel in Zusammenhang, berichteten Medien.

Spanien ist mit gut 28 300 Corona-Toten und 250 000 Infizierten eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder. Landesweit sind die Zahlen aber seit Mitte Mai stark gesunken. Der seit dem 14. März bestehende Corona-Notstand endete am 21. Juni. Seither dürfen sich die 47 Millionen Spanier wieder frei in ihrem Land bewegen. Urlauber dürfen inzwischen auch wieder einreisen./er/DP/zb

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UN: Corona-Krise vernichtet

UN: Corona-Krise vernichtet weltweit jahrzehntelangen Fortschritt

Die weltweite Corona-Pandemie wirft die Menschheit in Armutsbekämpfung, Gesundheitswesen und Bildung nach einem neuen UN-Bericht um Jahrzehnte zurück. Bereits Ende des vergangenen Jahres habe die Menschheit beim Erreichen der bis 2030 definierten UN-Nachhaltigkeitsziele hinterhergehangen, erklärten die Vereinten Nationen am Dienstag. "Wegen Covid-19 bedroht nun eine nie gesehene Gesundheits-, Wirtschafts- und Gesellschaftskrise Leben und Existenzgrundlagen, was das Erreichen der Ziele noch mehr zur Herausforderung macht", sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag.

07.07.2020 19:13

Unter anderem würden voraussichtlich 71 Millionen Menschen in diesem Jahr wieder in Armut zurückfallen, heisst es in der neuesten Ausgabe des jährlichen UN-Berichts zu den 17 Nachhaltigkeitszielen, die sich die Weltgemeinschaft 2015 gegeben hatte. Es wäre der erste Anstieg seit 1998. Auch bei der Kinderarbeit könnte es erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Anstieg geben. Die UN sagen zudem weltweit Hunderttausende Tote durch Probleme bei Gesundheits- und Impfversorgung voraus. Überproportional oft seien weltweit Arme, Menschen mit Behinderungen und häufig auch Frauen von der Corona-Krise betroffen.

Mehr als eine Milliarde Menschen in Slums würden die Krise wegen fehlenden Wasseranschlüssen daheim, wegen geteilter Toiletten und überfülltem öffentlichen Verkehrsmitteln besonders spüren. Schulschliessungen hätten 90 Prozent aller Schüler weltweit betroffen, rund 1,57 Milliarden Kinder und Jugendliche. 370 Millionen davon haben deshalb auch für sie lebensnotwendiges Schulessen verpasst.

Der Bericht würdigte aber auch die bis Ende 2019 erreichten Fortschritte bei der Gesundheit von Müttern und Kindern, beim verbesserten Zugang zu Elektrizität und beim Frauenanteil in Regierungen weltweit. Diesen Fortschritten stünden aber wachsende Unsicherheiten in der Nahrungsversorgung, Verschlechterungen bei Natur und Umwelt und hartnäckige Ungleichheit in vielen Gesellschaften gegenüber.

Mit der im Jahr 2015 auf einem UN-Gipfel verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Kernstück ist ein Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Sie behandeln beispielsweise die Bekämpfung von Hunger, Geschlechtergerechtigkeit und den Kampf gegen die Klimakrise./cfa/DP/men

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Impfstoff-Produktion könnte

Impfstoff-Produktion könnte laut US-Regierung Ende des Sommers starten

In den USA könnten Arzneimittelhersteller nach Angaben der US-Regierung bis Ende des Sommers mit der Herstellung eines wirksamen Coronavirus-Impfstoffs beginnen. Die Pharmakonzerne seien auf dem richtigen Weg, erklärte ein Regierungsmitarbeiter am Montag (Ortszeit).

14.07.2020 06:35

Die Vereinigten Staaten finanzieren mit dem Programm "Operation Warp Speed" die Entwicklung mehrerer Coronavirus-Impfstoffkandidaten und Therapien. Die USA sind von der Coronavirus-Pandemie vergleichsweise stark betroffen.

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Weisses Haus zu Beibehaltung

Weisses Haus zu Beibehaltung der EU-Einreisesperre: 'America first'

Die US-Regierung begründet das Festhalten an der Corona-Einreisesperre für Menschen aus Europa mit Präsident Donald Trumps Politik, Amerikas Interessen immer in den Vordergrund zu stellen. Das sagte Trumps Sprecherin Kalyleigh McEnany am Montag. Ein Journalist hatte sie bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus gefragt, wieso die Reisebeschränkungen beibehalten würden, obwohl die Pandemie in den USA inzwischen viel schlimmer sei als in Europa. "Das Argument ist, dass für uns Amerika immer an erster Stelle kommt", sagte McEnany.

13.07.2020 22:08

Sie gab keine weitere inhaltliche Begründung für das weitgehende Einreiseverbot für Menschen aus dem europäischen Schengen-Raum, Irland und Grossbritannien. Die US-Regierung hatte es Mitte März verhängt, als sich die Pandemie in Europa dramatisch zugespitzt hatte und die USA noch vergleichsweise wenig bekannte Infektionen hatten. Inzwischen hat die EU die USA wegen der dortigen Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie ebenfalls mit Reisebeschränkungen belegt./jbz/DP/he

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WHO-Chefforscherin hält

WHO-Chefforscherin hält breite Corona-Impfung Mitte 2021 für möglich

Eine breit angelegte Corona-Impfung könnte nach Meinung der Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation WHO Mitte 2021 erfolgen. "Im Moment sind mehr als 20 Impfstoffkandidaten in klinischen Studien", sagte Soumya Swaminathan in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. "Deshalb sind wir zuversichtlich, dass ein paar von ihnen funktionieren werden." Anfang 2021 könnten erste Ergebnisse vorliegen. Nach der Massenproduktion der Impfstoffe könnte es daraufhin Mitte 2021 einen Impfstoff geben, der auf breiter Basis eingesetzt wird.

20.07.2020 06:33

"Natürlich lässt sich das nicht vorhersagen", betonte Swaminathan. Sie hat jedoch grosse Hoffnungen: "Wenn wir annehmen, dass es eine zehnprozentige Chance für jeden der Impfstoff-Kandidaten gibt, erfolgreich zu sein, bedeutet das immer noch, dass ein oder zwei Impfstoffe erfolgreich sein könnten - vielleicht sogar mehr."

Es sei nicht entmutigend, dass neutralisierende Antikörper in einigen Corona-Infizierten nach einer Zeit verschwinden. Diese bedeute nicht, dass die Immunität weg sei, denn es gebe bekanntlich verschiedene Arten der Körperabwehr wie etwas Gedächtniszellen./vf/DP/zb

(AWP)

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