Wirecard

Wirecard I 

Valor: 1514179 / Symbol: WDI
  • 1.800 EUR
  • -3.16% -0.059
  • 07.08.2020 17:35:29
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robincould
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Autsch!

habe dieses Jahr schon viel Lehrgeld zahlen müssen Wink

fitandfun
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Totalverlust

tut weh..... selber schuld, war absehbar.

fitandfun
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Nachtessen

ohhh, habe bei der Auktion noch ein gutes Nachtessen erwirtschaftet Smile

Goldi
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Laufende Auktionen

Ja es zappelt im Moment wie wild, fast 2 Euro, jetzt fast 4 Euro. Wenn man jetzt noch Geld im Kässeli hätte könnte man mitmachen. Aber das hat man schon 3 Minuten vor Einstellung des Handels verpulvert. Ich erkläre mich jetzt mal als glücklich, dass der Kurs nicht gleich auf 10 Cent gefallen ist. 4 Euro, das ist doch noch was. 

Goldi

Gilli
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Wirecard im Konkurs?

Handel ist angehalten, um 12.00 soo es weitergehen, dann aber im Kellergeschoss, vorläufig.

Irgendjemand wird diese zu "Bruch gebraunte Bude" doch schon übernehmen zum Schnäppchenpreis.

Na dann "schaun mer mal."

 

SINGAPUR: Das südostasiatische Hagel- und Zahlungsunternehmen Grab gab bekannt, eine Partnerschaft mit dem vom Skandal betroffenen Wirecard auf Eis gelegt zu haben, Tage nachdem das deutsche Zahlungsunternehmen ein finanzielles Loch in Höhe von 2,1 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben hatte, das seine Zukunft bedroht.

"Wir haben noch nicht mit der Geschäftsintegration der Wirecard-Partnerschaft begonnen und unterbrechen die Partnerschaft bis auf weiteres", sagte eine Sprecherin von Grab am Mittwoch (24. Juni) gegenüber Reuters auf eine Anfrage zum Status der Partnerschaft.

Die beiden Unternehmen hatten im März eine Zahlungsvereinbarung getroffen, wonach Wirecard Transaktionen über die GrabPay-E-Wallet abwickeln sollte, beginnend mit Märkten in Malaysia, den Philippinen und Singapur.

Wirecard hatte noch nicht damit begonnen, Zahlungen zu verarbeiten oder Händler für Grab, Südostasiens wertvollstes Start-up, zu registrieren, dessen E-Wallet von mehr als 600.000 Händlern und kleinen Unternehmen in der Region akzeptiert wird.

Auf eine Anfrage antwortete die Monetary Authority of Singapore am Dienstag, dass sie Wirecard gebeten habe, sicherzustellen, dass Kundengelder von ihren lokalen Aktivitäten in den Banken des Landes ferngehalten werden.

*man_in_love*

 

 

 

Goldi
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Positives Denken

Hey! Die WDI in meinem Depot stehen ja nur auf - 68%. Das sah bei anderen Posten schon schlimmer aus, etwa bei RLF. 

Jetzt bleibt es extremst spekulativ: Kommt ein weisser Ritter, oder wird der Konkurs durchgezogen?

Goldi

Domtom01
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Konkurs wird durchgezogen werden

Firma wird unter Aufsicht gestellt. Aktionäre werden lediglich Lehrgeld einstreichen können. Neustart der Firma nach Bereinigung möglich.

Ein schönes Beispiel dafür, dass man schlechtem Geld kein gutes nachwerfen soll.

Goldi
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Schön?

Domtom01 hat am 25.06.2020 12:43 geschrieben:

Firma wird unter Aufsicht gestellt. Aktionäre werden lediglich Lehrgeld einstreichen können. Neustart der Firma nach Bereinigung möglich.

Ein schönes Beispiel dafür, dass man schlechtem Geld kein gutes nachwerfen soll.

Es ist vielleicht ein gutes Beispiel, aber sicher kein schönes! *shok*

Goldi

justeasy
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Goldi hat am 25.06.2020 12:19

Goldi hat am 25.06.2020 12:19 geschrieben:

Hey! Die WDI in meinem Depot stehen ja nur auf - 68%. Das sah bei anderen Posten schon schlimmer aus, etwa bei RLF. 

Jetzt bleibt es extremst spekulativ: Kommt ein weisser Ritter, oder wird der Konkurs durchgezogen?

Goldi

 

Ich hoffe natürlich auf den weissen Ritter, auch wenn die Chancen täglich Richtung 0 gehen. Anyway, das Risiko war mir bekannt und lese den Krimi gespannt weiter. Allen investierten gute Nerven! 

 

Goldi
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Wirecard bleibt dem Dax wohl noch bis September erhalten

Wirecard bleibt dem Dax wohl noch bis September erhalten

München, 25. Jun (Reuters) - Ein Pleite-Unternehmen im Aushängeschild Dax - das hat es bei der Deutschen Börse noch nie gegeben, seit der Leitindex vor 32 Jahren eingeführt wurde. Doch mit der insolventen Wirecard werden die Dax-Anleger voraussichtlich noch eine Weile leben müssen. Erst wenn am 3. September die Börsenindizes regulär überprüft werden, fällt der abgestürzte Zahlungsdienstleister aus Aschheim bei München wegen seiner Insolvenz, aber auch wegen des eingebrochenen Börsenwertes wohl aus dem Dax. Am Donnerstag war Wirecard an der Börse nur noch rund 350 Millionen Euro wert - beim Aufstieg vor knapp zwei Jahren waren es fast 25 Milliarden. Doch einen früheren Abschied oder Rauswurf der Aktie gibt das Regelwerk der Börse nicht her.

Eine Einzelfallregelung sei nicht möglich. "Die Deutsche Börse setzt konsequent die bestehenden Regelwerke und die gesetzlichen Vorgaben um", betonte ein Sprecher. Schließlich müssten die Marktteilnehmer wissen, was auf sie zukommt. Eine Änderung der Regeln sei zwar möglich, "auch vor dem Hintergrund der Dynamik der vergangenen Wochen und Monate. Auch Ereignisse von einzelnen Dax-Werten fließen in unsere Überlegungen ein", sagte der Sprecher. Die Börsenindizes sollen schließlich die ökonomische Realität widerspiegeln - wer in den Dax investiert, will die bedeutendsten deutschen Firmen kaufen. Doch vor einer Änderung müssten wichtige Marktteilnehmer gefragt werden - und das kann dauern.

Dabei hat die Börse für den Fall einer Insolvenz sogar vorgesorgt: Doch auf Seite 42 des 88-seitigen Leitfadens heißt es ausdrücklich, dass Unternehmen nach einer Insolvenzanmeldung erst zum nächsten Überprüfungstermin - in diesem Fall also im September - aus dem Index genommen werden. Ein sofortiger Ausschluss wäre danach nur möglich, wenn die Insolvenz mangels Masse abgelehnt oder das Unternehmen liquidiert würde - beides ist aber bis dahin nicht zu erwarten.

Voraussetzung für einen Platz im Dax ist die Mitgliedschaft im streng regulierten Prime Standard der Deutschen Börse. Doch dort könnte Wirecard den Platz nur freiwillig räumen - was Insolvenzverwalter oft im Laufe des Verfahrens veranlassen, um Geld zu sparen. Doch auch das würde den Dax-Abschied nicht beschleunigen: Die Kündigung wird nach der Börsenordnung erst nach drei Monaten wirksam.

Dass Wirecard - mangels Testat - seinen Geschäftsbericht für das vergangene Jahr nicht vorgelegt hat und das in der Insolvenz auch auf absehbare Zeit nicht wird tun können, hat für die Dax-Mitgliedschaft ebenfalls keine Folgen: "Verstöße gegen die Zulassungsfolgepflichten haben keine unmittelbare Auswirkung auf die Mitgliedschaft in einem Dax-Index", betonte ein Sprecher der Börse. Ein Ausschluss aus dem Prime Standard sei nur möglich, wenn ein Unternehmen "wiederholt, also über mehrere Jahre, seine Jahresabschlüsse nicht vorlegt".

(Reporter: Alexander Hübner, redigiert von Olaf Brenner Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1232 oder 030-2888 5168) ((alexander.huebner@thomsonreuters.com; +49 89 2421-8040; Reuters Messaging: alexander.huebner.thomsonreuters.com@reuters.net www.twitter.com/REUTERS_DE www.reuters.de))

nachtfalter
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Kakerlake

Es gibt in der Küche nur selten eine einzige Kakerlake.

Warren Buffett

 

Elias
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Blogger zeigte Skandal bereits im 2008 auf

Wie ein Blogger bereits 2008 den Skandal bei Wirecard aufzeigte

Ein kritischer Börsen-Forum-User bewies im Jahr 2008 fast hellseherische Fähigkeiten im Bezug auf den Wirecard-Skandal. Das bescherte ihm damals Besuch von der Polizei.

Dass einmal die Kriminalpolizei vor seiner Tür stehen würde, hätte sich der Online-User "memyselfandi007" wohl nicht gedacht, als er am 1. Mai 2008 einen kritischen Kommentar zu Wirecards Bilanzpraktiken im Börsenforum "Wallstreet-Online" veröffentlichte. Wahrscheinlich ebenso wenig erwartete er damals, dass er es mit seinem User-Pseudonym ins deutsche "Handelsblatt" schaffen würde. Der Forum-Beitrag ist noch immer ersichtlich, musste aber damals offenbar in Teilen gekürzt oder gar gestrichen werden.

Die konkreten Vorwürfe die "memyselfandi007" damals formulierte und heute – 12 Jahre später – auf seinem Blog noch mal resümiert, klingen heute aktueller denn je und werfen einmal mehr die Frage auf, wieso es zwölf Jahre brauchte, bis das Kartenhaus Wirecard erstmals wirklich ins Wanken geriet – und mit der Insolvenz schliesslich zusammenstürzte.

Ungereimtheiten bei Bilanzierung

So bemängelt der User bereits damals das hoch intransparente Reporting vom Zahlungsdienstleister. Wirecard war damals noch weit weg von einer Dax-Aufnahme, aber galt bereits als aufstrebender Tech-Wert. Die Vorwürfe aus dem Jahr 2008 gleichen denen, die in den letzten Jahren immer wieder hochkamen und 2019 schliesslich von der "Financial Times" mit Nachdruck formuliert wurden: Die Bilanz von Wirecard zeigt nicht schlüssig auf, woher grosse Teile des Konzernumsatzes stammen.

Bei vielen Cash-Positionen stelle sich etwa die Frage, zu wem oder was diese eigentlich gehörten, so der User "memyselfandi007" damals. Wer hat eigentlich das Geschäft gemacht? Heisst: Von wo kamen die Umsätze? Das erinnert stark an die angeblichen 1,9 Milliarden Euro, die von Wirecard als Cash-Position auf einem philippinischen Treuhandkonto ausgegeben wurden und letzten Endes "sehr wahrscheinlich" gar nicht existieren, wie das Unternehmen jüngst einräumen musste

 

Verdächtig hohe Marge

Zudem fragte sich "memyselfandi007" bereits damals, wie Wirecard derart profitabel sein konnte, wie in der Bilanz ausgewiesen. Dies ist ein Punkt, der Experten und Analysten bis zuletzt ins Staunen gebracht hat – oder eben ins Grübeln. Schliesslich sind Konkurrenten wie die niederländische Adyen auch profitabel, konnten margenmässig aber nie mit Wirecard mithalten. Wie die hohe Marge zustande kam, hat bis zuletzt niemand wirklich aufzeigen können. Heute wissen wir, sie gab es in dieser Form wohl auch nicht.

Ein weiterer Punkt, der "memyselfandi007" 2008 aufhorchen liess, waren die regelmässigen Kapitalerhöhungen von Wirecard. Warum muss ein Konzern trotz hoher Cash-Bestände und einer angeblich hohen Profitabilität ständig Kapitalerhöhungen durchführen? Zudem wunderte er sich über die merkwürdige Übernahmekultur von Wirecard. Stets zum Jahresende hin wurden Akquisitionen getätigt, was ein bewährtes Mittel ist, um fehlende Umsätze zu kaschieren und sich einfach einzukaufen.

Deutsche Behörden schon damals geschlafen

Der User-Post zeigt, dass der Zahlungsdienstleister Wirecard bereits früher über einen dubiosen Ruf verfügte. Er zeigt, dass die Vorwürfe von heute schon damals grösstenteils auf den Tisch lagen. Und er zeigt wohl auch, dass die deutschen Behörden auch damals schon nicht auf der Höhe des Geschehens waren.

"memyselfandi007" ist heute Blogger und schreibt diese Woche auf seinem Blog valueandopportunity.com, wie die deutsche Kriminalpolizei damals – kurz nach seinem wallstreet-online-Post – plötzlich vor seiner Tür stand und ihn der Marktmanipulation beschuldigte. Die Ermittlungen gegen ihn wurden allerdings fallen gelassen, da er damals bei Wirecard nicht short ging und sich der Beitrag im Forum als einfache Meinungsäusserung erwies.

Dass Wirecard damals selbst gegen den User vorgegangen ist und offenbar bei der Polizei nachfragte, wer sich denn hinter "memyselfandi007" verbergen würde, wirft ein noch schlechteres Licht auf den Zahlungsdienstleister.

Finanzskandal um Insiderhandel

Schliesslich löste "memyselfandi007" mit seinem Post tatsächlich noch einen handfesten Finanzskandal aus, an dessen Ende Funktionäre der deutschen Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) verurteilt wurden. Wie das "Handelsblatt" damals schrieb – und auch "memyselfandi007" in seinem Blog-Eintrag von dieser Woche noch einmal aufgreift – liess sich Markus Straub, damaliger Sdk-Funktionär, vom damaligen Post auf wallstreet-online inspirieren und ging massiv short bei Wirecard.

Nachdem Straub einige Hebelprodukte gegen Wirecard gekauft hatte, warf die SdK dem Zahlungsdienstleister öffentlichkeitswirksam "irreführende Jahresabschlüsse" vor. Was sich letzten Endes als richtig herausstellte, war damals natürlich trotzdem nichts anderes als Insiderhandel. Straub und viele seiner Kollegen landeten damals für einige Jahre im Gefängnis.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Goldi
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Merci und

Merci Elias für den interessanten Beitrag!

Bei mir sind inzwischen die Widderhörner zum Vorschein gekommen, und ich dachte mir 

"Vorwärts immer, rückwärts nimmer!"

und habe mir 27'000 zu 3.46 Euro geschnappt. 

Eine noch schlechtere Nachricht als den Insolvenzantrag wirds heute und morgen kaum geben. 

Goldi

Mr. Stock Exchange
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Goldi hat am 25.06.2020 16:27

Goldi hat am 25.06.2020 16:27 geschrieben:

Merci Elias für den interessanten Beitrag!

Bei mir sind inzwischen die Widderhörner zum Vorschein gekommen, und ich dachte mir 

"Vorwärts immer, rückwärts nimmer!"

und habe mir 27'000 zu 3.46 Euro geschnappt. 

Eine noch schlechtere Nachricht als den Insolvenzantrag wirds heute und morgen kaum geben. 

Goldi

Ich habe auf 3.80 geschmissen, gibt noch ein paar warme Malzeiten dafür Smile Die Bude hat EUR 3.5 Mrd. Schulden, die Technologie scheint nicht besser als sonstwo zu sein, die ersten Banken schreiben ihre Kredite ab - das hier wird nix mehr. Wer sollte so ein undurchsichtiges Vehikel denn noch kaufen wollen? Die Kunden wechseln einfach zur Konkurrenz, that's it. Zock ging vollends in sö trousers - soll mir eine Lehre sein! 

 

 

Link
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Kein Neid

Kein Neid

@Goldi

Wie kannst du eigentlich immer wieder mit solche Aktien 6-stellig investiert sein? Hast wohl jeden Morgen die Hosen voll Moneten... Bei solchen Verlusten wären schon einige von der Brücke gesprungen. 

Goldi
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Link hat am 25.06.2020 20:06 geschrieben:

Kein Neid

@Goldi

Wie kannst du eigentlich immer wieder mit solche Aktien 6-stellig investiert sein? Hast wohl jeden Morgen die Hosen voll Moneten... Bei solchen Verlusten wären schon einige von der Brücke gesprungen. 

Das ist schon so. Wenn WDI dort bleibt wo sie ist, wären meine sämtlichen 2020er Gewinne dahin. Das täte schon weh. Darum habe ich mich auch mit dem 3.46 Kauf dagegen gewehrt. Auch wenn ich den Wirecard-Fall zu wenig gut kenne, so gabs in der Vergangenheit bei solchen Fällen immer wieder ein wildes Auf und Ab. Darauf hoffe ich mit meinem 3.46er Kauf, aber ich sage niemandem, er solle es nachmachen. 

Goldi

Goldi
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Umkehrschluss zulässig?

Zitat:

Laut Wirecard laufen Mitte nächster Woche insgesamt 1,3 Milliarden Euro an Krediten aus, für die kein Ersatz in Sicht ist: "Ohne eine Einigung mit den Kreditgebern bestand die Wahrscheinlichkeit der Kündigung und des Auslaufens von Krediten mit einem Volumen von 800 Millionen Euro zum 30. Juni 2020 und 500 Millionen Euro zum 1. Juli 2020." Die Fortführbarkeit des Unternehmens sei "nicht sichergestellt".

Würde das im Umkehrschluss nicht bedeuten, bei einer Einigung wäre die Fortführbarkeit des Unternehmens sichergestellt?

Goldi

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Die haben Gläubigerschutz

Die haben Gläubigerschutz beantragt, sprich, die haben keinen Rappen mehr. Da gehen sogar die Löhne von 5000 Angestellten flöten. Die Chance das die Aktionäre hier Geld sehen ist gleich Null. 

Domtom01
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Kauf trotz Wertlosigkeit

Beweggrund: Gerüchteküche könnte dem totgeweihten Gaul noch ein paar kräftigere Zuckungen verleihen. Vielleicht sollte man Trump die Info stecken, dass die ein Mittel für seine Wiederwahl haben, z.B. anonymer Stimmenkauf über "weird"card *lol*

Goldi
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Domtom01

Überlegst Du Dir einen Kauf, oder spottest Du nur? Ich wäre froh, Du würdest kaufen, dann wäre der Kurs schnell auf den 7 Euro, die ich reingestellt habe. *yes3*

Goldi

P.S: Ein Kurs von 1.50 Euro deprimiert micht jetzt langsam wirklich!

Domtom01
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Zähl bitte nicht auf mich

Goldi hat am 26.06.2020 15:49 geschrieben:

Überlegst Du Dir einen Kauf, oder spottest Du nur? Ich wäre froh, Du würdest kaufen, dann wäre der Kurs schnell auf den 7 Euro, die ich reingestellt habe. *yes3*

Goldi

P.S: Ein Kurs von 1.50 Euro deprimiert micht jetzt langsam wirklich!

Bin nur mit einer ganz kleinen Position drin, dafür aber schon im Minus. Und ich denke, dass es nicht auf 7 Euro gehen wird, eher 7 Cents. Tut mir Leid!

Efeu73
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Goldi hat am 26.06.2020 15:49

Goldi hat am 26.06.2020 15:49 geschrieben:

Überlegst Du Dir einen Kauf, oder spottest Du nur? Ich wäre froh, Du würdest kaufen, dann wäre der Kurs schnell auf den 7 Euro, die ich reingestellt habe. *yes3*

Goldi

P.S: Ein Kurs von 1.50 Euro deprimiert micht jetzt langsam wirklich!

Goldi, die Firma ist am Ende! Die haben Insolvenz beantragt. Das Ding ist futsch! Die ist keine 10Rappen wert! 

Wirecard: Das Geld ist weg!

Wirecard hat offenbar nicht einmal mehr genug Geld, um die Gehälter seiner rund 5.000 Mitarbeiter zu bezahlen. Schuld daran könnte ausgerechnet die Finanzaufsicht BaFin sein.

https://www.godmode-trader.de/artikel/wirecard-das-geld-ist-weg,8494706

 

 

 

 

 

Goldi
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Efeu

Aber genau der Godmode Artikel differenziert ja schön. Im Moment macht die BaFin alles noch schlimmer. Sie machen zuviel, weil sie vorher zuwenig gemacht haben. Ich kann mich irren, aber dieses Wochenende gibts wohl einige Entscheidungen, die nicht zwingend nur negativ sein müssen.

Goldi

Efeu73
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Ja, vergessen. Das Teil ist

Ja, vergessen. Das Teil ist tot.... 

Efeu73
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https://www.google.ch/amp/s
Efeu73
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https://www.google.ch/amp/s
gertrud
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bitter

Ja, das ist bitter. Wenn Du nicht zu gut wärst, Goldi, um wahr, äh arm zu sein, würde ich mir ernsthaft Sorgen um Dich machen.

Was interessant ist, wobei ich mich frage, ob das jetzt gut oder schlecht für eine mögliche kräftige Erholung ist: Wirecard bleibt bis September im DAX, kann also nicht einfach so ausgesetzt werden.
Andererseits weiss ich nicht, ob diese DAX Mitgliedschaft nicht gerade auch eine spekulative Erholung verhindern könnte, da viele Fonds schon heute wissen, dass die diesen Wert in wenigen Wochen abstossen werden müssen.
Die Wirecard 24 Anleihe steht bei gut 20%. Mausetot und Taschen leer sieht anders aus.

spesenmoos
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Vielleicht gibts ja noch ein

Vielleicht gibts ja noch ein staatliche Rettungspaket zumindest für die Wirecard-Bank, obwohl sie das ja schon verneint haben. Die Finanzaufsicht trägt eine Mitschuld (sprich der Deutsche Staat). 

 

Efeu73
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Goldi
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Nicht Krösus

Nein, die Vernichtung von 300'000 Franken täte mir schon schlecht, das würde mich auch in Bezug auf künftige Projekte blockieren. Ich hoffe schwer, dass übers Wochenende noch einiges besser organisiert wird in Sachen Wirecard, und der Aktienkurs etwas ansteigt. 

Goldi

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