AUSTRIAMICROSYS (AMS)

ams I 

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Gluxi
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Everke hat Pedros Email

Everke hat Pedros Email gelesen und auf der Homepage eine Antwort verfasst:

https://ams.com/-/press-speculation

ams rejects media allegations of unlawful trading by ams management

Da bin ich jetzt mal auf den morgigen Tag gespannt. Für Gertrud noch eine Verschwörungstheorie: ein böser Leerverkäufer nutzt jetzt wo Wirecard in aller Munde ist die Gunst der Stunde und streut Gerüchte um die Aktie zu drücken.

 

ursinho007
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schwach

Gluxi hat am 25.06.2020 18:46 geschrieben:

Everke hat Pedros Email gelesen und auf der Homepage eine Antwort verfasst:

https://ams.com/-/press-speculation

Das Statement ist das Übliche, was Firmen von sich geben, wenn Strafuntersuchungen laufen. Aussenstehende wissen danach genaus soviel wie vorher.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

pedro
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ams weist

ams weist Medienunterstellungen zu nicht gesetzeskonformen Handelsaktivitäten des Managements zurück

Premstätten, Österreich (25. Juni 2020) -- ams (SIX: AMS), ein weltweit führender Anbieter von hochwertigen Sensorlösungen, nimmt heutige Medienberichte zur Kenntnis, die Untersuchungen der österreichischen Finanzmarktaufsicht bezüglich Handelsaktivitäten des Managements in ams-Aktien unterstellen.

ams stellt klar, dass ams keine Kenntnis einer Untersuchung oder Anfrage seitens einer Aufsichtsbehörde oder vergleichbaren Behörde bezüglich Beschäftigten, Mitgliedern des Vorstands oder Aufsichtsrats, der Gesellschaft oder ihrer Tochtergesellschaften hat. Die heutigen Medienberichte nehmen Bezug auf Unterstellungen aus der Vergangenheit, die von Medien 2019 gemacht wurden. Bereits zum damaligen Zeitpunkt hat ams klar festgehalten, dass ams keine Kenntnis irgendeiner Untersuchung durch Aufsichtsbehörden gegen Beschäftigte oder ein Mitglied des Vorstands oder Aufsichtsrats von ams hat.

ams hat Richtlinien und Abläufe festgelegt, die Mitarbeiter-, Management- sowie andere Handelstransaktionen regeln. Diese werden regelmäßig überprüft und die Einhaltung aktiv überwacht.

Pesche
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Solange Alex nicht vor die

Solange Alex nicht vor die Medien steht, und sagt dass AMS Stafanzeige gegen das Handelsblatt eingereicht hat, wird mein Hund nicht aufhören eine Spur zu suchen. Und wenn mein Hund eine Spur sucht dann ist es lästig für alle

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Kekkomachine
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Wieder etwas schwerer dabei

Ich muss immer Schmunzeln über den Webmaster bei AMS...die Seite nennt sich "press-speculation".

Wenn ich die Elemente einzeln beurteile, dann entnehme ich folgendes:

1. Das Handelsblatt geht wohl kaum ein hohes Risiko ein und hat die ganze Geschichte wohl nicht erfunden. Von daher könnte es ruhig sein, dass es wirklich ermittlungen gibt, diese jedoch nicht unbedingt fundiert sind (ein Konkurrent oder eben auch eine Partei im Zusammenhang mit Osram, kann mal schnell bei der FINMA oder der FMA anrufen oder ein Mail senden, und wenn etwas sinnvolle Daten mitgeteilt werden dann geht's dort los).

2. Das Managment hat effektiv letztlich Transaktionen durchführt: Am 5.02.2019 hat ein "non-executive member of the board of directors" 14'250 Aktien an der Wiener Börse gekauft; diese wurden dann mit 120% Gewinn am 27.07.2019 verkauft. Bravo, der hatte eine "gute Hand". Danach nichts. Bis auf März 2020 wobei die Herren im grossen Stil Aktien bei der Kapitalerhöhung erworben haben.

3. "Die Ermittlungen seien nach Informationen aus Justizkreisen bereits vor sechs Monaten aufgenommen worden." D. h. ungf. im Januar 2020. Damals wurde die Kapitalerhöhung bestätigt, am 24.01.2020.

4. Das Handelsblatt schreibt "Es gehe um die Aufklärung von grösseren Aktienkäufen und -verkäufen durch das AMS-Management, so der Artikel weiter. Es habe entsprechende Sachverhaltungsdarstellungen von Osram-Managern und Investoren gegeben." Grössere Aktienkäufe und -Verkäufe? Käufe ja, Verkäufe...nein...der letzte Verkauf war am 27.07.2019.

"Zudem soll der Vorstand ausländische Gesellschaften beauftragt haben, eigene Aktien zu kaufen. Geprüft würde, ob derartige "Directors Dealings" rechtmässig seien" Da sehe ich kein Problem darin, wenn die Transaktionen auch regelrecht kommuniziert werden.

5. "Bereits seit Herbst 2019 ermittelt auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wegen angeblicher Insidergeschäfte gegen die Führungsspitze des Sensorikkonzerns." Wieso schreibt das Handelsblatt nun jetzt wieder darüber? Ist ja ein alter Käse.

6. "Der Finanzinformationsdienst „Platow-Brief“ hatte in dieser Woche berichtet, dass zwischen März 2017 und Oktober 2018 das AMS-Management mit eigenen Aktien von über 160 Millionen Euro gehandelt haben soll." "

Am 6. Februar 2018 veröffentliche AMS den Bericht zum vierten Quartal kurz vor Börsenbeginn in Zürich. Im Laufe desselben Tages kauften und verkauften die Führungskräfte des Halbleiter- und Sensorherstellers im großen Stil eigene Aktien. Die Käufe allein hatten an diesem Tag ein Volumen über 15 Millionen Schweizer Franken, die verkauften Papiere ein Volumen von rund 60 Millionen Schweizer Franken. 

Am 6. März 2018 gab der AMS-Vorstand Interviews zu der kritisch gesehenen Abhängigkeit zum Handyhersteller Apple. In den Tagen danach gab es beispielsweise einen Kauf von Aktien in Höhe von zehn Millionen Schweizer Franken und zwei Tage später einen Verkauf von Inhaberaktien in Höhe von zwölf Millionen Schweizer Franken. Das geht aus einer Aufstellung der Transkationen vor, die dem Handelsblatt vorliegt.

Ok, wen interessiert das jetzt? Der Artikel spricht von Transaktionen im 2018...das hat NULL Einfluss auf das Geschäft von AMS. Was jedoch da wieder hervorkommt, ist das dubiose und gierige Verhalten des Managements.

Fazit: aus meiner Sicht geht's hier um einen alten Brei, der durch das Handelsblatt jetzt wieder hervorgerufen wird weil vor 6 Monaten die FMA Untersuchungen eingeleitet hat. Das ist eine private Angelegenheit mit denjenigen Personen die darin verwickelt sind. Das Argument Wirecard wird hier ausgenutzt um Leser zu fangen (und ggf. sogar den Kurs zu manipulieren). Alex-von-AMS soll mal ordentlich vor die Kamera rücken und das ganze Feuer löschen. Eine Pressekonferenz wäre da angebracht, und wenn sie wirklich nichts zu verstecken haben, sollten sie auch das Medienhaus und die zwei Herren in der Redaktion, anklagen. 

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chipbranche-finanzauf...

Wenn man den Handelsblatt-Artikel liest, ist das ein totaler Wirrwarr an Informationen. Mein Vertrauen hat das AMS-Management sowieso seit sehr langem nicht mehr, von daher würde es für mich wenig ändern.

***

Gestern gab es auch bei zwei meiner Banken, Probleme mit dem Real-Time-Kurs - passiert immer dann, wenn's nicht sein muss - so hat es mir einige AMS-Aktien reingespühlt, während ich 20 Minuten in der Vergangenheit die Kurse anglotzte, na ja, jetzt bin ich mal wieder dicker dabei, als nur mit der Trading-Position.

Ich denke nicht, dass dahinter noch etwas grösseres steckt, keine grosse & erfolgreiche Firma ist sauber, bei AMS ist auch Dreck am Stecken, das wird dort nicht anders sein, aber damit hat es sich. Alex wird mal gehen (müssen), was jedoch bleiben sollte ist die Zukunft von AMS, und um das geht's jetzt hier.

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alpensegler
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Das ist jetzt der absolut

Das ist jetzt der absolut dümmste Moment für so eine Meldung..

Und da kann kekko noch solange nichtssagende Romane schreiben weil er grade dummerweise investiert ist. Nach dem wirecard Desaster ist so eine Meldung pures Gift für den Aktienkurs, man wird es heute sehen...

pageup
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.

alpensegler hat am 26.06.2020 07:35 geschrieben:

Das ist jetzt der absolut dümmste Moment für so eine Meldung..

Und da kann kekko noch solange nichtssagende Romane schreiben weil er grade dummerweise investiert ist. Nach dem wirecard Desaster ist so eine Meldung pures Gift für den Aktienkurs, man wird es heute sehen...

Sollte nichts dran sein wird sich der Kurs auch wieder erholen. Somit wären Rückschläge sogar Gelegenheiten?

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@Alpensegler, ja ist es,

@Alpensegler, ja ist es, genau darum hüpfen die Medien auch auf den Zug...Was wolltest du damit beitragen?

Ich bin immer wieder investiert, von daher ändert es sich nicht gross für mich. Die Lage ist nun auf dem Boulevard...da wird nun geschimpft und panikartig gehandelt, was dahinter wirklich Kursrelvant ist, dass soll jeder selber einschätzen. Von mir aus, kann Alex auch die Türe nehmen, wäre sicher gut für die Bilanz und für das Image der Firma.

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Sell-off heute?

Gut möglich! Der Freitag bietet sich an dafür. Falls der Kurs die 12.xx sieht, nehme ich eine Position. Eine 2te Wirecard wird das nicht - und sowieso ist jedes Management austauschbar.

mc72

pedro
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Lächerlich wie sich manche aufblasen und

ihr Heil darin sehen, durch Panikmache den Kurs möglichst tief zu drücken - von den Kommentaren gestern Nachmittag und Abend waren die meisten offensichtlich über puren Frust aus früheren Negativerlebnissen mit AMS geprägt, bzw. basiert oder gesteuert - ohne stichhaltige Argumente - wie Gluxi richtig feststellte - eine mögliche Verschwörung von Leerverkäufern oder irgend so etwas.

Diese Bashingmeldung aus Österreich hat gestern Wirkung gehabt wird heute aber verpuffen, weil sie so banal durchsichtig und transparent war - da haben eindeutig irgendwelche Stimmungsmacher das Wirecard Momentum ausnutzen wollen.   *scratch_one-s_head**crazy*

swissrain
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AMS Management

Kekkomachine hat am 26.06.2020 11:45 geschriebe

"Zudem soll der Vorstand ausländische Gesellschaften beauftragt haben, eigene Aktien zu kaufen. Geprüft würde, ob derartige "Directors Dealings" rechtmässig seien" Da sehe ich kein Problem darin, wenn die Transaktionen auch regelrecht kommuniziert werden.

Da liegt der Hase doch im Pfeffer:

Wenn kommuniziert, sind "management dealings" kein Problem. - Aber nichts war kommuniziert, dass das Management mit der Aktie spielt. - Und wenn das geschieht, ist es eine Drecks-Aktivität, verborgen, hinter dem Schild, ..., und entspricht eben der medialen Einschätzung von Everke. Der Typ riecht nach verborgener Aktivität, er ist kein ehrlicher Mann. Er ist der Grund, warum der Aktienkurs so tief ist, im Vergleich zu anderen ähnlichen Firmen. Er ist eine Figur von Trump'scher Grossschnäuzigkeit, ein Charakterwesen, das die meisten nicht mögen. Ich glaube, er muss raus, und wenn er ersetzt würde durch eine vertrauenswürdige Person, Frau oder Mann, von Rechtschaffenheit, die er nicht ausstrahlt, dann ginge es mit dem Kurs markant nach oben. Mein Punkt ist: Die Aktie ist so unterbewertet, weil Investoren an Everke die Lunte riechen. - Und ob das Handelsblatt gestern die News streute für eigenen Zweck, eben einen Short-Zweck, spielt nicht mal so eine Rolle. Falls sogenannte Fake News, wäre es sie, so einen Absturz einer Aktie bewirken, heisst es eben: Keiner hat Vertrauen. Genannt: "Intelligenz der vielen". Schweizerisch: Gschpüri. 

Kekkomachine
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swissrain hat am 26.06.2020

swissrain hat am 26.06.2020 08:42 geschrieben:

Kekkomachine hat am 26.06.2020 11:45 geschriebe

"Zudem soll der Vorstand ausländische Gesellschaften beauftragt haben, eigene Aktien zu kaufen. Geprüft würde, ob derartige "Directors Dealings" rechtmässig seien" Da sehe ich kein Problem darin, wenn die Transaktionen auch regelrecht kommuniziert werden.

Da liegt der Hase doch im Pfeffer:

Wenn kommuniziert, sind "management dealings" kein Problem. - Aber nichts war kommuniziert, dass das Management mit der Aktie spielt. - Und wenn das geschieht, ist es eine Drecks-Aktivität, verborgen, hinter dem Schild, ..., und entspricht eben der medialen Einschätzung von Everke. Der Typ riecht nach verborgener Aktivität,

Bin mit Dir einverstanden. Gierige Bande welche eine erfolgreiche Firma zu einem finanziellen Loch gewandelt haben. Das Handelsblatt hat sehr wahrscheinlich den alten Zopf wieder aufgemöbelt um sich and die Wirecard-Geschichte anzuknüpfen...pass ja alles prima. Der Kurs sollte sich wieder fangen, aber es ist ein weiteres Warnzeichen...und die Redflags bei AMS häufen sich an.

Ich bin bei AMS kurzfristig eigentlich nur an dem Entschied der EU-Behörden interessiert, meine globale Ansicht der Märkte ist dieselbe wie schon vor der Krise.

 

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alpensegler
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Warum sollten die eine

Warum sollten die eine Falschmeldung herausgeben, was hätten sie davon? Eine Gerichtsverhandlung? Wer will das...

Nach dem Wirecard Desaster haben die sich das sicher sehr wohl überlegt. Ich wäre hier sehr vorsichtig mit einem Einstieg.

pedro
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AMS-Aktionäre müssen vorerst bangen

Hier ein Auszug aus der Cash-Meldung:

Die Zürcher Kantonalbank führt den harschen Kurseinbruch darauf zurck, dass die Nerven der Anleger nach der Wirecard-Insolvenz blank liegen. Ihres Erachtens lassen sich rein aus den vorhandenen Fakten noch keine negativen Schlüsse ziehen. Dass die Gesellschaft neben einem temporären Reputationsschaden auch einen effektiven finanziellen Schaden davonträgt, hält die Zürcher Bank aus jetziger Sicht für eher unwahrscheinlich. Sie empfiehlt die Aktie wie bis anhin mit "Übergewichten" zum Kauf.

und der Link dazu:  https://www.cash.ch/news/top-news/aktiengeschaefte-ams-aktionaere-muessen-vorerst-bangen-1571074

Vielleicht gibt das einigen zu denken im Thema Nerven, Kopf verlieren, überreagieren etc.  *smile*

Kekkomachine
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alpensegler hat am 26.06.2020

alpensegler hat am 26.06.2020 08:56 geschrieben:

Warum sollten die eine Falschmeldung herausgeben, was hätten sie davon? Eine Gerichtsverhandlung? Wer will das...

Nach dem Wirecard Desaster haben die sich das sicher sehr wohl überlegt. Ich wäre hier sehr vorsichtig mit einem Einstieg.

Es geht nicht um eine Falschmeldung. Der Artikel ist eben so gedreht, dass sie die Argumente von 2018 mit der jetzigen Situation vermischen. Das klappt prima auf dem Boulevard.

Die FMA wird wohl eine Untersuchung durchführen, das schädigt dem Ruf der Firma, hoffentlich werden auch paar Köpfe fliegen, aber im Grunde ändert das nichts an der Firma selber, an deren Kunden, Verkäufen und Produkten.

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Das ist mir schon klar, die

Das ist mir schon klar, die Firma an sich hat meines Erachtens auch noch sehr viel Potential.

Aber einfach so publizieren die nicht so einen Artikel...

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alpensegler hat am 26.06.2020

alpensegler hat am 26.06.2020 09:29 geschrieben:

Aber einfach so publizieren die nicht so einen Artikel...

Ja das sagt ja auch niemand...da ist schon Fleisch am Knochen für Pesche's Hund...aber das Fleisch ist nicht von Heute oder Gestern. Die FMA hat Angabenmässig die Ermittlungen vor 6 Monaten eingeleitet. Für Transaktionen die im 2018 durchführt wurden. Davor war die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft am ermitteln. Die eigentliche News ist, dass es nun weitere Ermittlungen gibt, aber von einer andren Behörde. Aber das hätte ruhig schon im Januar herauskommen können, nur jetzt hat es einen eindeutig grösseren Impakt.

Hättest du meinen "nichtssagenden Roman" gründlich gelsen, hättest du das vielleicht auch verstanden.

Die sollen ruhig ermitteln und etwas finden, das Management bei AMS sollte eine rechtliche Prügel bekommen, da sind wir uns wohl einig im Forum...oder, was meinen die Kampfsportler-Fans?

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Kekkomachine
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Übrigens...

Diese Aussage durch AMS sollte eigentlich beduten, dass die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaf nicht mehr am ermittel ist. Denn entweder wurde die Ermittllung eingestellt, oder AMS lügt in ihrer Medienmitteilung, denn die wussten davon.

"ams stellt klar, dass ams keine Kenntnis einer Untersuchung oder Anfrage seitens einer Aufsichtsbehörde oder vergleichbaren Behörde bezüglich Beschäftigten, Mitgliedern des Vorstands oder Aufsichtsrats, der Gesellschaft oder ihrer Tochtergesellschaften hat."

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gertrud
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Kekkomachine hat am 26.06

Kekkomachine hat am 26.06.2020 09:50 geschrieben:

 

"ams stellt klar, dass ams keine Kenntnis einer Untersuchung oder Anfrage seitens einer Aufsichtsbehörde oder vergleichbaren Behörde bezüglich Beschäftigten, Mitgliedern des Vorstands oder Aufsichtsrats, der Gesellschaft oder ihrer Tochtergesellschaften hat."

Verklebte Sensoren? Ja, es hat eine gewisse Ironie, dass eine Firma, die sich rühmt, führend bei Sensoren zu sein, monatelang nichts merkt von einer Untersuchung in drei Ländern.

Ich halte nicht viel von Everke, wegen dem dilettantischen Vorgehen bei der Osramübernahme und der daraus folgenden Aktionärswertvernichtung, aber es gilt die Unschuldsvermutung.
Das AMS Management ist jetzt echt gefordert und sollte  bezüglich Transparenz proaktiv sofort in die Offensive gehen und nicht nur sagen "wir wissen nichts".

pedro
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Du hast recht vielleicht

alpensegler hat am 26.06.2020 09:29 geschrieben:

Das ist mir schon klar, die Firma an sich hat meines Erachtens auch noch sehr viel Potential.

Aber einfach so publizieren die nicht so einen Artikel...

ist ja der Journalist selbst Aktionär, hat einen Interessenskonflikt, Frustration, ist mit einem Leerverkäufer unter einer Decke, etc. - Du kannst genauso viel Interessenskonflikte, Fehlverhalten, diffuse Vermutungen, Verschwörungsszenarien bei den Firmen wie auch bei den Journalisten und Medien finden wenn Du willst.

Deswegen ist es am besten wenn man den Ball flach hält nicht mit Unterstellungen usw. um sich wirft, es sind ja doch nur Spekulationen mit mysteriösem Stimmungshintergrund die absolut NULL Aussagewert haben ... wünsche allen einen erfolgreichen Tag und AMS einen erfolgreichen Rebound nach dem gestrigen Absturz ... *good**smile*

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Digest ...

gertrud hat am 26.06.2020 14:59 geschrieben

Verklebte Sensoren? Ja, es hat eine gewisse Ironie, dass eine Firma, die sich rühmt, führend bei Sensoren zu sein, monatelang nichts merkt von einer Untersuchung in drei Ländern

Einfach wunderbar das AMS-Forum zu lesen, und eine solch höchst ironisdche Aussage: So in einem Votum: "Die linke Hand weiss nicht, was die rechte tut." - Und genau so ist der Eindruck bei AMS, der Grund, warum die Aktie niedrigst bewertet ist: Keine Sau hat zum schleimigen Österreicher Vertrauen. - Drum haut es die Aktie hoch und runter, ist eben das perfekte Trading-Vehikel für Leute wie mich, die Aktie benimmt sich so unvorhersehbar wie ein gestörtes Kind, und das ist die einzige Attraktvität der Aktie, drum auch die Aktivität im Forum dazu. - Die Grossen aber mögen da nicht investieren, weil eben kein Vertrauen vorhanden ist zu dem Schleimi an der Spitze, und drum (Nachricht an Jack Norris, Penis, und andere im Fan-Club) hebt sie eben nie  (noch nicht) ab. Bin kein Psychologe, aber das war meine psychologische Analyse. lol

alpensegler
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Ich sage nur...

Ich sage nur...

Ich wäre momentan sehr vorsichtig mit einem Einstieg, mehr nicht... dem Anstieg von heute traue ich nicht

Kekkomachine
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Panik?

Etwas kann man jedoch festhalten bei gierigen und exzentrischen Managern unter Insider-Verdacht: Bis die ihre eigenen Aktien nicht verkaufen sollte man sich keine Gedanken machen...denn die Ratten verlassen das sinkende Schiff immer zuerst!

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Chuck Norris
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IQ ausgeschaltet

Nur weil ein Österreicher die Firma leitet wird Wirecard oder HItler als Vergleich zugezogen... Schämt euch und studiert euren eigenen IQ bevor ihr Dinge hier ins Forum schreibt. Es nutzt dann auch nichts, wenn man die eigenen Aussagen anpasst, löscht und korrigiert.

Ich bin fest davon überzeugt, hier handelt es sich um einen orchstrierten Angriff. Zufall wie gestern ams in den Tag startete und gegen Ende des Tages noch absackte? Da wurden einige Stop Loss ausgelöst und Nervenflattern bei den Anlegern war die Folge. Auch heute ein unglaubliches Volumen. Da hat jemand Munition und wirft diese in die Waagschale. 

Würde mich vom Timing her nicht wundern wenn die Leerverkäufer von J.P. und andere hier die Finger im Spiel hätten. ams wird gemäss Analystenschätzungen nächstes Jahr USD 1.81 Gewinn pro Aktie machen... und wird heute zu rund CHF 14.00 gehandelt. Es folgt ein gutes Q2 mit flottem Ausblick Q3. Beruhigt euch, studiert die Ausgangslage bei ams und handelt entsprechend. Lest nochmals Pedros/Gluxis zeilen... und sogar Kekko scheints diesmal zu kapieren.

Hier noch ein Bericht auf Swissquote:

AMS-Aktien mit Gegenbewegung nach Kursabsturz vom Vortag

Zürich (awp) - Bei den Aktien von AMS kommt es nach dem Absturz vom Vortag am Freitag zu einer Gegenbewegung. Das deutsche "Handelsblatt" hatte am Donnerstag berichtet, dass die österreichische Finanzmarktaufsicht gegen das Management des Chipherstellers ermittelt wegen angeblich zweifelhafter Aktiengeschäfte bei der laufenden Übernahme des Lichtkonzerns Osram.

AMS legen am Freitag gegen 9.50 Uhr 4,8 Prozent auf 14,67 Franken zu. Am Tag vorher waren die Titel um 16,1 Prozent eingebrochen. Im laufenden Jahr haben sie bis dato insgesamt 45 Prozent verloren und damit so stark wie kein anderer SLI-Wert.

"Wir würden keine vorzeitigen Schlüsse ziehen", kommentiert die ZKB am Freitag den Medienbericht und den Kursabsturz. "Wir gehen davon aus, dass nach der gestrigen Wirecard-Insolvenz die Nerven bezüglich einer solchen Meldung blank liegen." Der Kursabsturz vom Donnerstag sei in diesem Umfang zum grössten Teil dadurch verursacht worden, schreibt der ZKB-Analyst. Denn rein aus den vorhandenen Fakten liessen sich noch keine negativen Schlüsse ziehen.

Der deutsche Zahlungsabwickler Wirecard ist in einen Bilanzskandal verwickelt und hatte am Donnerstag Insolvenz beantragt.

Dass AMS neben einem temporären Reputationsschaden auch einen effektiven finanziellen Schaden davonträgt, sei aus jetziger Sicht eher unwahrscheinlich, so der ZKB-Experte weiter. Würden allerdings Insiderhandel oder Marktmanipulation nachgewiesen, dann müsste das Führungspersonal dafür geradestehen.

Beim Auswechseln einzelner Personen würden auf Osram-Seite aus Sicht der Kantonalbank genug fähige Leute bereitstehen. Am grundsätzlichen Investment-Case, der die AMS-Aktie ohne Osram für klar unterbewertet und die Osram-Transaktion als wertsteigernd ansieht, ändere sich nichts.

ys/kw

 

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

pedro
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danke Chuck - das tut gut

wenn man sieht, dass es auch noch andere gibt die versuchen einen ungetrübten Blick auf die Realität zu haben   *i-m_so_happy*

Pesche
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Habe soeben alles verkauft

Habe soeben alles verkauft aussert AMS. Warte auf einen guten Zeitpunkt, wo mein Hund nicht mehr schnüffelt, und da steige ich ein in der Hoffnung mein EP von 14.77 wird auf unter 14 fallen.

 

 

 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

jiroen
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Gekauft @13.33 

Gekauft @13.33 

Ich stimme Chuck zu.

DISCLAIMER I'm long with Cassiopea, Acacia Pharma, Exro Technologies, Flexion Therapeutics, AC Immune.

Kekkomachine
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Ein Management in Technicolor

AMS lässt mal wieder die Aktionäre links liegen. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie manche hier das Management loben und ja, sogar bewundern. Das Unternehmen führt eine der lausigsten Kommunikationen überhaupt, es wird nicht einmal versucht etwas Vertrauen zu schaffen. Eine Gegenreaktion (ja Gertrud ich bin genau Deiner Meinung) wäre mehr als angebracht, ja sogar nötig! AMS, habt ihr je etwas von Krisenkommunikation gehört...? Einen Leader erkennt man an seinem Gefolge, was die anderen über ihn behaupten, nicht an dem was er von sich verkaufen will. Das Management lebt in den '80-'90 Jahren...da können sie noch so innnovative Produkte erstellen...deren Mentalität ist total veraltert und behindernd für die Aktionäre.

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Mr. Stock Exchange
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Kenni'dr ou das Sprüchli oder?

Be fearful when others are greedy and greedy when others are fearful... in dem Sinne, happy Trading! Smile 

 

 

walerian
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Also eines muss man dem Management lassen. Wenn die verkauft oder gekauft haben, und dann nachher dasselbe getan hat ist man die letzten ein zwei Jahre eigentlich ganz gut gefahren. 

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