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Swissport schickt zwei

Swissport schickt zwei belgische Töchter in die Insolvenz

Der Flughafendienstleister Swissport International stellt die Finanzierung für zwei belgische Tochtergesellschaften ein. Auch die Gruppe insgesamt leidet mit einem rund 80-prozentigen Umsatzeinbruch unter den Folgen der Covid-19-Pandemie und braucht Liquidität. Das Unternehmen rechnet nur mit einer langsamen Erholung der Branche.

08.06.2020 11:30

Die am Flughafen Brüssel tätigen Swissport Belgium und Swissport Belgium Cleaning werden Insolvenz beantragen und ihre Aktivitäten einstellen. Das teilte Swissport am Montag in einem Communiqué mit. Das Frachtgeschäft an den Flughäfen Brüssel und Lüttich sei davon nicht betroffen.

Die beiden Gesellschaften seien bereits seit Jahren unprofitabel und mehrfach auf Finanzierung durch die Muttergesellschaft angewiesen gewesen, hiess es weiter. Verschiedene Versuche, einen Turnaround zu erreichen, seien gescheitert.

Durch die Covid-19-Pandemie habe sich die Finanzlage weiter verschärft und ein in wenigen Monaten auslaufender Vertrag mit der grössten Airline am Brüsseler Flughafen schaffe zusätzlich für Unsicherheit. Trotz intensiver Gespräche mit Gewerkschaften, Fluggesellschaften und dem Flughafen habe das Management vor Ort keine Pläne vorlegen können, die eine weitere Finanzierung durch die Muttergesellschaft erlaubt hätten, schreibt Swissport.

Umsatzrückgang von 80 Prozent

Die derzeitige Krise in der Luftfahrt zwingt Swissport dazu, eine striktere Linie bei der Finanzierung unprofitabler Tochtergesellschaften zu verfolgen. Der weltweite Umsatz sei durch die Folgen der Pandemie um rund 80 Prozent eingebrochen, hiess es. Das Unternehmen rechnet mit einem langwierigen Erholungsprozess der Industrie und einer deutlich verminderten Flug-Nachfrage bis weit in das Jahr 2021 hinein.

Swissport suche nach zusätzlicher Liquidität, um das Unternehmen durch die Phase der Erholung zu bringen, wird weiter betont. Dabei richte sich der Fokus auf den Kapitalmarkt und man sei in Gesprächen mit Kreditgebern und Investoren. Das Management gibt sich zuversichtlich, die nötige Liquidität innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit sichern zu können.

yr/uh

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Conzzeta spürt weitere

Conzzeta spürt weitere Verschlechterung der Märkte im zweiten Quartal

Conzzeta spürt die Auswirkungen der Corona-Pandemie verstärkt. Trotz einer gewissen Erholung in China hätten sich die Marktbedingungen im zweiten Quartal weiter verschlechtert, teilte der Mischkonzern am Dienstag mit.

09.06.2020 08:12

Die Bemühungen, die nachteiligen Effekte der Pandemie im Rahmen der Möglichkeiten zu mindern, würden fortgesetzt und auch die Umsetzung der strategischen Transformation schreite weitgehend wie geplant voran. Conzzeta hatte bereits im April wegen des Corona-bedingt schwächeren Geschäftsgangs ein Sparprogramm angekündigt, das netto einen Beitrag an das Betriebsergebnis von 40 Millionen Franken liefern soll.

Für das Gesamtjahr 2020 wird nun ein Betriebsergebnis im mittleren zweistelligen Millionen Bereich bei einem deutlich tieferen Umsatz als 2019 in Aussicht gestellt. Darin spiegeln sich laut der Mitteilung der derzeit geringere Auftragseingang im Geschäftsbereich Sheet Metal Processing, tiefere Umsätze in allen Geschäftsbereichen sowie Lockdown-bedingte Abschreibungen auf Überbeständen an Waren im Geschäftsbereich Outdoor mit der Marke Mammut.

Im Jahr 2019 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von 1,57 Milliarden Franken einen EBIT von 167 Millionen. In der aktuellen Prognose ist der bereits kommunizierte Gewinn durch die Veräusserung von Schmid Rhyner in der Höhe von rund 45 Millionen Franken enthalten. Dies werde den signifikanten Rückgang des operativen Ergebnisses nur teilweise kompensieren.

Schrittweise Erholung im zweiten Halbjahr

Für das zweite Semester geht Conzzeta allerdings von einer schrittweisen Erholung von tiefem Niveau her aus. Und dank der umfangreichen liquiden Mittel sowie der hohen Eigenkapitalquote könnten wichtige Initiativen trotz der Umstände konsistent umgesetzt werden.

Bei der Umsetzung der im vergangenen Dezember angekündigten strategischen Transformation und Fokussierung auf den Geschäftsbereich Sheet Metal Processing (Maschinen für die Blechbearbeitung) wurden weitere Fortschritte erzielt. Die Vorbereitungen für den Verkauf der beiden anderen Geschäftsbereiche seien "unter dem Vorbehalt der Marktverfassung" abgeschlossen, heisst es. Man befindet sich in Kontakt mit möglichen Käufern.

Fortschritte seien zudem auch bei der Entwicklung der Strategie für den Geschäftsbereich Sheet Metal Processing erzielt worden. Darüber will Conzzeta an einem Strategietag im vierten Quartal 2020 berichten.

Conzzeta will sich bekanntlich auf die Sparte Blechbearbeitung (Bystronic) konzentrieren. Im vergangenen Dezember hatte das Unternehmen angekündigt, alle Sparten bis auf diese zu verkaufen. Die Sparten Outdoor mit der Marke Mammut und Chemische Spezialitäten werden demnach abgestossen. Bereits erfolgt ist der Verkauf der Tochtergesellschaft Schmid Rhyner innerhalb der Sparte Chemische Spezialitäten.

(AWP)

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Anlagenbauer Bühler verliert

Anlagenbauer Bühler verliert mit Dieter Vögtli den Leiter Service & Sales

Der Ostschweizer Anlagenbauer Bühler muss nach dem krankheitsbedingten Hinschied von Dieter Vögtli die Konzernleitung neu organisieren. Mit Vögtli verlor das Unternehmen den Leiter der globalen Organisation Service & Sales.

09.06.2020 07:58

Dieser Bereich wird künftig von Samuel Schär geleitet, zusätzlich zu seiner Funktion als Leiter des Bereichs Advanced Materials, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Diese interne Nachfolge sei bereits seit längerem vorbereitet worden. Der Diplomingenieur Schär ist seit 2002 bei Bühler tätig und seit 2013 Mitglied der Konzernleitung.

Der Maschineningenieur Vögtli kam 2004 zu Bühler, zunächst als Länderchef China, ab 2009 auch als Head of Bühler Group Asia Pacific.

pre/cf

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Tauschangebot für Pargesa

Tauschangebot für Pargesa zustande gekommen

Das Tauschangebot der Familienaktionäre Frère und Desmarais für die Beteiligungsgesellschaft Pargesa ist zustandegekommen. Ihre Gesellschaft Parjointco hielt am (gestrigen) Montag, dem 8. Juni, nun 93,98 Prozent der Stimmrechte an Pargesa.

09.06.2020 07:53

"Parjointco Switzerland erklärt daher das Angebot für zustande gekommen", wie die Gesellschaft am Dienstag in der provisorischen Meldung des Zwischenergebnisses für das öffentliche Tauschangebot bekannt gab. Bis zum Ablauf der Annahmefrist des Angebots am 8. Juni 2020 um 16 Uhr seien 28'468'839 Inhaberaktien angedient worden. Dies entspreche 75,55 Prozent der 37'680'640 Inhaberaktien, auf die sich das Angebot beziehe.

Somit hat Parjointco 33,52 Prozent des Kapitals und 18,43 Prozent der Stimmrechte zusätzlich erworben. Damit halten Parjointco und in gemeinsamer Absprache mit ihr handelnde Personen 67'923'758 Inhaberaktien.

Dies mache zusammen mit den 77'214'700 Namensaktien, die Parjointco bereits besass, 89,06 Prozent des Aktienkapitals und 93,98 Prozent der Stimmrechte von Pargesa aus. Damit sei das Tauschangebot zustandegekommen, für das eine Mindestannahmequote 90 Prozent der Stimmrechte aufgestellt worden war.

Die Familienaktionäre Frère und Desmarais wollen Pargesa von der Börse nehmen, um die Struktur ihrer Vermögenswerte zu vereinfachen. Dazu haben sie den Aktionären über ihre Gesellschaft Parjointco im März ein Angebot zum Tausch der Pargesa-Aktien gegen Anteile der Groupe Bruxelles Lambert (GBL) vorgelegt. Über die niederländische Holding-Gesellschaft Parjointco bieten sie den Pargesa-Aktionären je Pargesa-Anteil 0,93 Aktien der an der Euronext Brüssel kotierten GBL.

Wie im Prospekt angegeben, ist das Angebot mit einer Nachfrist von zehn Börsentagen versehen. Diese beginnt am 15. Juni nach der Bekanntgabe des definitiven Zwischenergebnisses und endet am 26. Juni um 16 Uhr.

jb/uh

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LumX erzielt mit Aktionären

LumX erzielt mit Aktionären Abkommen zur Schulden-Umwandlung

Das Finanzunternehmen LumX hat mit seinen Aktionären ein Abkommen zur Umwandlung von Schulden erzielt. Gleichzeitig hat die Gesellschaft mit dem Hauptaktionär Lucaya Trustees Gespräche über eine weitere Finanzierung im Umfang von 300'000 US-Dollar aufgenommen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

09.06.2020 08:40

Mit der getroffenen Vereinbarung erhalte LumX die nötige Liquidität, um die Restrukturierung abschliessen zu können. Zudem werde das finanzielle Polster gestärkt.

Gemäss dem Abkommen werden die Schulden, die aus drei Tranchen im Umfang von 0,6 Millionen respektive 0,52 Millionen und 0,59 Millionen bestehen, in Aktien aus dem bestehenden genehmigten Kapital der Gesellschaft gewandelt. Dazu werden 77,4 Millionen neue Aktie geschaffen. Diese werden nach der Dekotierung der Gesellschaft an der Schweizer Börse herausgegeben.

Die Dekotierung soll per 30. Juni 2020 über die Bühne gehen, der letzte Handelstag ist entsprechend der 29. Juni.

sig/uh

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Immofonds will Kapital um

Immofonds will Kapital um rund 100 Mio Fr. erhöhen

Der an der SIX kotierte Immofonds will sein Kapital um ca. 100 Millionen Franken erhöhen. Dazu sollen im Herbst 2020 neue Anteile mit Bezugsrecht für die bisherigen Anteilscheininhaber ausgegeben werden, wie der Fonds am Mittwoch mitteilte.

10.06.2020 08:24

Die Mittel würden einerseits für "gezielte Investitionen zur Ausnutzung bestehender Potentiale im Portfolio" verwendet, heisst es. Andererseits sollen damit die Fremdverschuldung abgebaut und punktuell neue Objekte erworben werden.

sig/uh

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Pax Gruppe gliedert

Pax Gruppe gliedert Vermögensverwaltung an neue Tochter aus

Die Lebensversicherungs-Gruppe Pax gliedert die Verwaltung ihres Vermögens an die Tochtergesellschaft Pax Asset Management (PAM) aus. Diese hat im Mai von der Finanzmarktaufsicht Finma die Bewilligung als Vermögensverwalterin von kollektiven Kapitalanlagen und auch die Bewilligungsverfügung für den "Umbrellafonds Pax (CH) Fonds" erhalten, wie Pax am Mittwoch mitteilte.

10.06.2020 08:26

PAM verwaltet den Angaben zufolge mit 20 Mitarbeitenden vorerst das Anlage- und Immobilienportfolio der Gruppe im Umfang von 8,5 Milliarden Franken. Davon sind rund 1,2 Milliarden direkt in Immobilien investiert. Ausserdem bewirtschaftet sie die Bestandsimmobilien.

Ab Anfang Juli werde PAM zudem die Fondsportfolien von Pax verwalten. Weitere Ausbauschritte seien bereits in Planung. In einem späteren Zeitpunkt soll Anlegern auch der direkte Zugang zur Vermögensverwaltung von PAM ermöglicht werden.

sig/uh

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SPS hat 75% der verfügbaren

SPS hat 75% der verfügbaren Flächen bei JED Schlieren vermietet

Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) kommt mit der Entwicklung des ehemaligen Druckzentrums in Schlieren (JED Schlieren) voran. Bereits 75 Prozent der aktuell verfügbaren Flächen wurden vermietet, wie SPS am Mittwoch mitteilte. Per Anfang April 2020 seien dem Ankermieter Zühlke die gemieteten Flächen übergeben worden.

10.06.2020 07:20

Im westlichen Teil des Areal soll bis Ende 2022 ein neues Gebäude erstellt werden. Dazu habe SPS Ende Mai 2020 eine rechtskräftige Baubewilligung erhalten, heisst es weiter.

sig/uh

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Bei Meier Tobler geht es nach

Bei Meier Tobler geht es nach dem Tiefpunkt im April aufwärts

Das Klimatechnikunternehmen Meier Tobler befindet sich auch nebst der Corona-Krise in einer schwierigen Phase.

12.06.2020 12:20

Unter anderem gestaltet sich die vor rund drei Jahre aufgegleiste Fusion zwischen der ehemaligen Walter Meier AG und der Tobler Haustechnik zäher als gedacht. Vor kurzem ist zudem der zweitgrösste Aktionär Ferguson ausgestiegen. VR-Präsident Silvan G.-R. Meier zeigt sich in einem Interview mit AWP aber zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr wieder aufwärts geht.

"Wir werden die Firma effizienter machen und ich bin zuversichtlich, dass 2021 kein Übergangsjahr mehr werden wird", sagte Meier. Das von der Corona-Pandemie gebremste Geschäft hat offenbar bereits wieder angezogen. "Mit der Corona-Krise geht es mehr oder weniger allen gleich. Und wir in der Gebäudetechnik sind eigentlich mit einem blauen Auge davongekommen."

Der Tiefpunkt sei im April überschritten worden, es sei der einzige Monat gewesen, der als ganzer im Vergleich zum Vorjahr einen Einbruch im zweistelligen Prozentbereich erlitten habe. "Seit ein paar Wochen liegen die Umsätze - mit Ausnahme des Geschäfts mit Wärmepumpen, Öl- und Gasheizungen - aber wieder auf Vorjahresniveau. Das Handels- und das Servicegeschäft laufen gut. Deshalb sei auch die Kurzarbeit per Anfang Juni wieder aufgehoben worden.

Zweitgrösster Aktionär steigt vollständig aus

Nebst dem Tagesgeschäft beschäftigt das Unternehmen auch der vollständige Ausstieg des bisher zweitgrössten Aktionärs Ferguson. Silvan Meier hält seither rund 72 Prozent der Aktien, will aber einen Teil über ein Bezugsrechtsangebot an die übrigen Aktionäre wieder verkaufen.

"Ich konnte das Paket zu einem günstigen Preis von 8,75 Franken je Aktie kaufen, was deutlich unter den Tiefkursen der letzten Zeit - auch auf dem Höhepunkt der Corona-Krise - liegt. Mich störte der Gedanke, dass meine Mitaktionäre dabei leer ausgehen könnten und kam deshalb auf die Idee, die Aktien für 8,90 den übrigen Aktionären anzubieten", erläuterte er seine Absichten. Er habe "einen Weg gesucht, damit die übrigen Aktionäre auch von diesem guten Preis profitieren können". Die Erhöhung des Free Floats werde dabei zwar ebenfalls angestrebt, sei aber nicht die Motivation für dieses Angebot.

Weiter verteidigte Meier die Fusion zwischen Walter Meier und der Tobler Haustechnik AG, welche in den ersten drei Jahren noch nicht die erhofften Resultate hervorgebracht hat. Es seien zu Beginn zwar Fehler bei der Zusammenlegung gemacht worden, er würde den Schritt aber sofort wieder machen.

(AWP)

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BLS verzeichnet 60 Prozent

BLS verzeichnet 60 Prozent weniger Fahrgäste wegen Corona

Seit Beginn des Lockdowns sind rund 60 Prozent weniger Fahrgäste mit der BLS gereist als zuvor. Das Transportunternehmen rechnet 2020 mit einem Verlust von 40 Millionen Franken im Regionalverkehr.

22.06.2020 08:30

Das teilte die BLS am Montag mit. In der zweiten Jahreshälfte rechnet die BLS ebenfalls mit 20 bis 30 Prozent weniger Fahrgästen als üblich.

Der Verlust entsteht laut BLS durch die geringeren Einnahmen im Verkauf von Billetten. Die Verkehrserträge würden jedoch weniger stark sinken als die Fahrgastzahlen, weil die Einnahmen aus nicht hinterlegten Abonnementen weiterlaufen würden, so die BLS.

Die BLS rechnet zudem mit weiteren 10 Millionen Franken Verlust durch die sinkenden Einnahmen in der Benutzung ihrer Infrastruktur. Durch das geringere Verkehrsaufkommen könne sie den Verkehrsunternehmen weniger Kosten verrechnen, teilte die BLS mit.

(AWP)

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V-Zug geht als eigenständiges

V-Zug geht als eigenständiges Unternehmen an die Börse

Mit der V-Zug Holding geht am heutigen Donnerstag in diesem Jahr das zweite Unternehmen an die Schweizer Börse SIX. Es handelt sich jedoch um kein klassisches IPO.

25.06.2020 08:04

Der Börsengang des Haushaltsgeräteherstellers als eigenständiges Unternehmen ist jedoch kein klassisches IPO, sondern eine Abspaltung von Metall Zug. Das Traditionsunternehmen vollzieht damit endgültig den Umbau zur reinen Holdinggesellschaft. V-Zug war mit rund 550 Millionen Franken Umsatz der wichtigste Pfeiler von Metall Zug, die im vergangenen Jahr insgesamt rund 1,22 Milliarden erreichte. Der Haushaltsgerätehersteller allein beschäftigt mehr als 2'000 Mitarbeitende.

Chef des Unternehmens ist derzeit übergangsweise noch Metall-Zug-Verwaltungsratspräsident Heinz Buhofer. Per 1. September wird dann Peter Spirig die Leitung übernehmen, der zuvor das Türengeschäft beim Bauausrüster Arbonia geführt hat.

V-Zug entwickelt und produziert seit über 100 Jahren Geräte für Küche und Waschraum. In der Schweiz ist das Unternehmen in seinem Segment Marktführer. Im Ausland werden die hochpreisigen Produkte in 20 Ländern vertrieben, wobei etwa Deutschland, Frankreich oder Grossbritannien in Europa als Schlüsselmärkte gelten.

In Asien ist das Unternehmen in Schanghai, Hongkong und Singapur vertreten, in den USA als Anbieter von Produkten über Partnerunternehmen.

Anders als beim IPO von Ina Invest, die von Implenia vor zwei Wochen an die Börse gebracht wurde, werden bei V-Zug keine Aktien neuen Investoren angeboten.

Auf Basis des reinen Buchwerts von rund 351 Millionen Franken wird mit einem Sachwert der V-Zug-Aktien von 54,6 Franken pro Stück gerechnet. 70 Prozent der insgesamt rund 6,43 Millionen V-Zug-Aktien werden an die Metall-Zug-Aktionäre als Sachdividende ausgeschüttet. Die übrigen 30 Prozent bleiben bei Metall Zug, die weiter als strategischer Investor engagiert bleiben will.

(SDA)

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Hochdorf erhält neuen

Hochdorf erhält neuen Produktionschef

Bei dem Milchverarbeiter Hochdorf kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung. Der Verwaltungsrat hat Geza Somogyi zum neuen Chief Operations Officer (COO) ernannt. Er ersetzt den bisherigen COO Christoph Peternell, der das Unternehmen nach fünf Jahren auf eigenen Wunsch per sofort verlässt.

25.06.2020 07:49

Somogyi übernimmt per 1. Juli die Leitung sämtlicher Produktionswerke der Gruppe, wie es in einer Mitteilung der Firma vom Donnerstag hiess. Der Lebensmittelingenieur mit Jahrgang 1978 ist ungarischer Staatsbürger und hatte während der vergangenen 18 Jahre leitende Positionen in der Molkerei- und Babymilchpulverproduktion inne. So leitete er von 2015 bis 2020 bei Danone/Milupa im deutschen Fulda mehrere Werke und war zudem für die Registrierung der deutschen Werke und Rezepturen als Voraussetzung für den Markteintritt in China verantwortlich.

pre/ys

(AWP)

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MCH Group-Aktien von

MCH Group-Aktien von Spekulationen über verschiedene Interessenten beflügelt

(Zusammenfassung) - Die Aktien der strudelnden Messebetreiberin MCH Group schiessen am Montag in die Höhe. Hintergrund sind Medienberichte über mögliche Interessenten an einer finanziellen Beteiligung. Die MCH Group wollte sich dazu auf Anfrage nicht äussern.

29.06.2020 13:14

Beflügelt werden die Aktien in erster Linie von einem Medienbericht, wonach die Familie Murdoch Interesse an einer finanziellen Beteiligung an der MCH Group haben soll. Bekanntlich sucht MCH nach Investoren, während der Messe- und Eventbetrieb stillgelegt ist. Von der Corona-Krise ist aber nicht nur das Messe- und Kongressgeschäft betroffen, sondern auch das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft im gesamten Live Marketing, wie das Unternehmen bereits im April verlauten liess.

Murdoch will Zugriff auf Art Basel

Laut einem Bericht der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe vom 27.6.), welcher sich dabei auf zwei Quellen stützt, dürfte Rupert Murdoch aus einem Grund ein Interesse haben: wegen der Art Basel. Es kursieren Schätzungen, wonach die Kunstmesse 500 Millionen Franken wert sei, während der MCH-Börsenwert lediglich noch gut 100 Millionen beträgt. Die Verhandlungen mit der MCH Group soll James Rupert Murdoch führen, der Sohn von Rupert Murdoch, dem Besitzer des US-Fernsehsenders Fox News.

Im April hiess es bei der MCH Group, dass die Evaluation der Finanzierungsoptionen und möglicher struktureller Veränderungen in Arbeit sei und intensiv vorangetrieben werde. Falls man Investoren finde, werde dies eine Kapitalerhöhung und entsprechende Veränderungen im Aktionariat nach sich ziehen.

Laut der "FuW" gibt es aber auch andere Pläne zur Rettung der Firma. Die private Investmentfirma XanaduAlpha sei daran, ein Konsortium zusammenzustellen, das dem Messekonzern einen Grossteil der profitablen Art Basel abkaufe und die Kunstmesse ausbaue.

Weiterer Interessent im Spiel

Der Finanzblog "The Market" nennt in einem eigenen Beitrag ebenfalls XanaduAlpha als möglichen Interessenten für einen Einstieg. Darüber hinaus soll der in Hongkong lebende Milliardär Adrian Cheng Chi-Kong versucht haben, mit der MCH Group in Kontakt zu kommen, soll dabei aber schon zwei Mal abgewiesen worden sein. Der Blog bezieht sich dabei auf eine mit den Vorgängen vertraute Person.

Gemäss "The Market" steht Adrian Cheng hinter der Beteiligungsgesellschaft Joint Proficient Project, welche im vergangenen Oktober einen Anteil von 3,7 Prozent an der MCH Group offengelegt hat.

Gegenüber AWP wollte ein Sprecher der Gruppe sämtliche Spekulationen nicht kommentieren. "Wir werden zu gegebener Zeit informieren", sagte er lediglich.

Erhard Lee stellt sich gegen Kapitalerhöhung

Im Artikel des Blogs hiess es zudem weiter, dass der Investor Erhard Lee die von der MCH Group geplante Kapitalerhöhung unnötig findet und bekämpfen will. Die Gruppe Ursula und Erhard Lee, LLB (Swiss) Investment AG hatte im November 2019 einen Anteil von gut 10 Prozent gemeldet, diesen aber Anfang April dieses Jahres auf unter 3 Prozent gesenkt.

Wie auch immer ein Deal rund um die MCH Group aussehen wird, zuerst muss ihn noch die öffentliche Hand gutheissen. Der Kanton Basel-Stadt und andere Kantone kontrollieren die Hälfte der Stimmen. Am vergangenen Mittwoch hatte der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt einer Kapitalerhöhung zugestimmt. Dabei verzichtete er auf die Ausübung seines Bezugsrechts. Der Regierungsrat wurde dazu ermächtigt, ein Darlehen in Höhe von 30 Millionen Franken in Aktienkapital umzuwandeln.

Um die Mittagszeit verzeichnen MCH Group ein Plus von 15 Prozent und notieren bei 19,95 Franken, das Tageshoch lag allerdings schon bei 20,50 Franken. Der Titel knüpft damit an die Erholungsbewegung der zwei vergangenen Monate an. Anfang Mai war die Aktie noch für gut 12 Franken zu haben gewesen.

cf/uh

(AWP)

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Novavest erweitert

Novavest erweitert Immobilienportfolio um acht Liegenschaften

Das Immobilienunternehmen Novavest Real Estate hat sechs Liegenschaften in Basel und je eine in St. Gallen und im luzernischen Obernau erworben. Damit wird das Portfolio um insgesamt rund 66 Millionen Franken erweitert, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte.

01.07.2020 07:55

Bei den in Basel erworbenen Objekten handelt es sich um fünf Wohnliegenschaften und eine Wohn-/Geschäftsliegenschaft. Das Portfolio umfasst insgesamt 111 Wohnungen sowie kleinere Büro- und Gewerbeflächen. Die Soll-Mietzinseinnahmen der vollvermieteten Liegenschaften belaufen sich laut Mitteilung auf rund 1,7 Millionen Franken pro Jahr. Die Gesamtinvestitionskosten für den Kauf der Liegenschaften betragen rund 43 Millionen Franken.

In St. Gallen wiederum wurde eine Wohnliegenschaft mit 16 Wohnungen und in Obernau mit 32 Wohnungen erworben. Die beiden Objekte generieren Soll-Mietzinseinnahmen von rund 0,9 Millionen Franken. Die Gesamtinvestitionskosten beziffert das Unternehmen auf rund 23,3 Millionen.

sig/jb

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Aluflexpack beruft Jens

Aluflexpack beruft Jens Christian Lamprecht als Produktionschef

Aluflexpack hat einen neuen Produktionschef. Jens Christian Lamprecht ist ab heute als "Head of Operations" für die sieben Produktionsstandorte der auf Alu-Verpackungen spezialisierten Gruppe verantwortlich, wie es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch heisst.

01.07.2020 07:50

Lamprecht verfüge über eine sehr grosse Erfahrung in der Verpackungsindustrie, heisst es. Vor seinem Wechsel zu Aluflexpack war er zuletzt bei Schur Flexibles tätig. Davor hatte er führende Positionen bei Amcor Flexibles, Duropack, Sappi Alfeld und Stora Enso inne.

yr/uh

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Helvetica Property kauft fünf

Helvetica Property kauft fünf Mehrfamilienhäuser im Kanton Thurgau

Der Immobilienfonds Helvetica Swiss Living (HSL Fund) baut sein Portfolio aus. Der Fonds erwirbt im thurgauischen Erlen fünf Mehrfamilienhäuser. Damit erhöht sich das Fondsvolumen auf über 123 Millionen Franken, wie die Investmentgesellschaft Helvetica Property Investors am Mittwoch mitteilte.

01.07.2020 07:44

Der extern ermittelte Marktwert der in den Jahren 2013 und 2014 gebauten Objekte liege bei rund 23,5 Millionen Franken und die jährlichen Mietzinseinnahmen bei 0,82 Millionen, heisst es weiter. Gesamthaft erhöhen sich damit die Zinseneinnahmen der nunmehr beinahe 300 Wohneinheiten den Angaben zufolge auf rund 5,5 Millionen.

mk/uh

(AWP)

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