von Corona und anderen "schwarzen Schwänen"

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Domtom01
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2 Charts: folgt der 2. dem 1.?

1.

 Stunde_Bogen_w_f.JPG

2.

Domtom01
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Es war einmal ein Land,

in dem Milch und Honig flossen, seine Natur war rein, seine Bewohner glücklich und fett.

Doch dann kam ein schwarzer Schwan über die Berge von Süden her und verbreitete Angst und Schrecken, sein Atem machte die Menschen krank. Glücklicherweise gab es einen Rat der klugen Bürger, sieben derer an der Zahl, und sie wussten die Menschen zu schützen. Gewiss stünden harte Zeiten an, bald jedoch käme Besserung, versprachen sie.

Und es wurde besser, die Menschen sehnten sich nach der Freiheit, die ihnen die sieben Zwerge versprochen hatten.

Bald schon öffnete sich das Land, und die Leute stürzten sich ins wiedergewonnene Leben. Alles schien gut zu werden, wie vorher, als sie dem Genuss fröhnten.

Aber hatten sie nicht etwas übersehen? Wo war der schwarze Vogel geblieben? Und wer befahl die sieben Zwerge?

 

Wie dieses tragisch-komische Märchen weiter geht, erzähle ich euch ein anderes Mal - vielleicht. Aber so viel sei verraten: ich glaube nicht, dass dieses Märchen so gut ausgeht. Es wird Rückschläge und vor allem zahlreiche Enttäuschungen geben: medizinischer, gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Art.

Woher ich das weiss? Seit wann sind Märchen denn so kurz ?!

Elias
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Kurzes Märchen

Domtom01 hat am 16.04.2020 21:42 geschrieben:

Woher ich das weiss? Seit wann sind Märchen denn so kurz ?!

 

Da wäre z.B. das Märchen von dem, der durch ehrliche Arbeit in kurzer Zeit stinkreich wurde.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

bonobolio
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Google (Alphabet) im Kampf gegen COVID-19

Google (Alphabet) im Kamf gegen COVID-19:

https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-eu-tech/apple-goog...

Etwas "googlen" gehört weltweit längstens zu den Verben und zum täglichen Sprachgebrauch....

Alphabeth (die börsenkotierte Muttergesellschaft von Google / GOOG) mit unzähligen Anwendungen in den Bereichen Netzwerke, Biotech, Gentech, Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence AI), Investition, Zahlungsmöglichkeiten, Zahlungslösungen, Suchmaschinen (die weltgrösste GOOGLE), Glasfasernetze, Tech-Inkubator, weltweite Internetzugänge (Drohnen, Luftballon uvm.), Verkehrsmanagement, Werbemittel, Bioswissenschafften, Venture-Kapital, selbstfahrende Autos (Google-Autos), Lieferdrohnen, Forschung und Entwicklung... sowie Youtube (das auch stark vom Home-Office profitiert)... und natürlich das US-WAHLJAHR 2020.... (inkl. Wiedereröffnung der USA und Hochfahren der grössten Volkswirtschaft der Welt)... Go GOOG go! 

https://de.wikipedia.org/wiki/Alphabet_Inc.

Im Januar 2020 umfasste Alphabet Inc. folgende Tochterunternehmen:

Unternehmen Produkte
Access & Energy Betreibt Netzwerke, darunter Fiber
Calico Biotechnologie, Gentechnik
DeepMind Anwendung Künstlicher Intelligenz
CapitalG (zuvor Google Capital) Investition
Google

Hauptartikel: Liste von Google-Produkten

Google Fiber Projekt zum Aufbau von Glasfasernetzen
Jigsaw Technologie-Inkubator
Loon Realisiert Internetzugänge
Sidewalk Verkehrsmanagement, Werbemittel
Verily Life Science Biowissenschaften
GV zuvor Google Ventures – Wagniskapital-Finanzierung
Waymo Selbstfahrende Autos
Wing Entwicklung und Betrieb von Lieferdrohnen
X

Forschung (z. B. Google Glass, Project Loon)

Domtom01
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Werbung?

Falsches Forum. Bitte Werbung woanders schalten, z.B. internationale Aktien. Dort gibt es schon ein Google-Forum.

Nachtrag: Hiermit bitte ich dich, @bonobolio, deinen hier gespammten Werbebeitrag zu löschen, da du ihn ja auch dort hernieder gelassen hast, wo er hingehört.

Eine Firma wie Google ist nicht auch "Schleichwerbung" angewiesen, dieses Forum auch nicht.

gertrud
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Domtom01 hat am 16.04.2020 21

Domtom01 hat am 16.04.2020 21:42 geschrieben:

Es war einmal ein Land in dem Milch und Honig flossen, seine Natur war rein, seine Bewohner glücklich und fett.

Doch dann kam ein schwarzer Schwan über die Berge von Süden her und verbreitete Angst und Schrecken, sein Atem machte die Menschen krank. Glücklicherweise gab es einen Rat der klugen Bürger, sieben derer an der Zahl, und sie wussten die Menschen zu schützen indem sie noch viel mehr Milch und künstlichen Honig über das Land fliessen liessen.

Und wenn sie nicht gestorben sind (wenige) sind die Menschen so fett wie zuvor und die Natur sogar noch etwas reiner.

So kurz können Märchen sein, Doomtom01

Domtom01
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gefällt mir - für's Kinder-Nachmittagsprogramm

gertrud hat am 18.04.2020 10:54 geschrieben:

Domtom01 hat am 16.04.2020 21:42 geschrieben:

Es war einmal ein Land in dem Milch und Honig flossen, seine Natur war rein, seine Bewohner glücklich und fett.

Doch dann kam ein schwarzer Schwan über die Berge von Süden her und verbreitete Angst und Schrecken, sein Atem machte die Menschen krank. Glücklicherweise gab es einen Rat der klugen Bürger, sieben derer an der Zahl, und sie wussten die Menschen zu schützen indem sie noch viel mehr Milch und Honig über das Land fliessen liessen.

Und wenn sie nicht gestorben sind (wenige) sind die Menschen so fett wie zuvor und die Natur sogar noch etwas reiner.

So kurz können Märchen sein, Doomtom01

Doch eigentlich hatte ich vor, einen Thriller zu sehen. Und offen gesagt, glaube ich (noch) nicht, dass ich mich im Programm geirrt habe. Es handelt sich nur um einen der sehr gut gemachten Filme, die so unschuldig beginnen, doch just in dem Moment, wo man glaubt, das Ende zu erraten, passiert es: Der schwarze Vogel kehr zurück, in seinem Geleit noch viel mehr düstere Gestalten, deren Namen ich gar nicht zu nennen wage.

Ob heiteres Abendprogramm oder spannende Horrornacht folgt, ist noch nicht ausgemacht.

Domtom01
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Prognose

Wie weiter oben angedeutet, gehe ich von einer parabelförmigen Chartentwicklung beim DJ aus, deren Höhepunkt gestern erreicht wurde (Annahme).

Die gravierenden Verwerfungen am Ölmarkt können als Aufhänger dazu dienen , weiter fallende Kurse einzuleiten. Diese Entwicklung sollte uns innert 20 bis 40 Handelstagen in den Bereich von 18'000 bringen.

gemütliches Abendprogramm oder Action-Horrorfilm? wir werden es sehen.

Nachtrag

Le pétrole new-yorkais pour livraison en mai sous les zéro dollar

New York (awp/afp) - A la fin d'une séance infernale, le baril de pétrole coté à New York pour livraison en mai a terminé lundi pour la première fois sous les zéro dollar, les investisseurs et spéculateurs étant prêts à payer pour s'en débarrasser faute de stockage.

Ce contrat expirant mardi à la clôture, ceux qui en détiennent doivent trouver des acheteurs physiques au plus vite. Mais comme les stocks ont déjà énormément gonflé aux Etats-Unis ces dernières semaines, ils ont été contraints de payer des gens pour trouver preneurs: le baril de WTI a terminé à -37,63 dollars.

jum/dho/bh

Jetzt bekommt man sogar Geld dafür, dass man das Öl abnimmt! Unglaublich, aber wahr. Nach der Prämie für das Abnehmen von Wind- und Solarstrom gibt es jetzt auch noch Öl zum Negativ-Preis. Verstehe einer den Kapitalismus, wo doch der Markt "alles regelt". Oder auch nicht

bonobolio
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Google kämpft gegen COVID-19

Google (GOOG) kämpft gegen COVID-19 (spannende Anwendung):

https://www.google.com/covid19/mobility/

Domtom01
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Wann kommt die 2. Verkaufswelle?

So wie man bei der Verbreitung des Coronavirus von einer 2. Welle spricht, so erwarten mittlerweile viele Teilnehmer eine 2. Verkaufswelle an den Börsen.

Verstehen kann ich die enorme Aufholjagd an den Börsen nicht, sie ist mir unheimlich.

Ich warte mir vermutlich noch die Füsse platt...

 

Carpe Diem
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@Domtom01

Fünf Tage später fragst du dich vermutlich immer noch, wo die zweite Verkaufswelle bleibt?

Ich habe eigentlich auch fest mit einer solchen gerechnet und daher in den letzten ca. 10 Tagen einige gut gelaufene Positionen verkauft mit dem Ziel, deutlich tiefer wieder einzusteigen. Inzwischen bin ich mir aber nicht mehr ganz so sicher, ob die Tiefs von Mitte März tatsächlich noch einmal getestet werden. Führen all die fiskalpolitischen Hilfspakete und Massnahmen der Notenbanken etwa dazu, dass die Börsen nun ganz einfach wieder an die Gewohnheiten vor der Covid-19-Krise anknüpfen und die Kurse fröhlich unablässig in den Himmel steigen? Ich meine, heute wird bekannt, dass die deutsche Wirtschaftsleistung während der Corona-Schließungen um 16 Prozent eingebrochen sein dürfte, und was macht der DAX? Er steigt aktuell um 1,5 Prozent.

Die Börsen scheinen inzwischen wirklich ein Eigenleben zu führen, völlig von den realwirtschaftlichen Gegebenheiten entkoppelt. 

Domtom01
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Es ist ein Bär im Bullenfell

Ich bin mir sicher: Der Bär lebt noch. Es gibt ihn wirklich. Die Frage ist nur, wann er wieder erwacht. Vielleicht schon heute!

Langsam müsste es doch dämmen. Oder bin ich mental schon total hinüber?

Habe Put-Warrants gekauft. 

gertrud
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Statt "sell in may" ein Gruss

Statt "sell in may" ein Gruss von den Zentralbanken

There is nothing wrong with your stock and bond markets…
Do not attempt to adjust your stock and bond holdings
We will control the horizontal..
We will control the vertical..
We are the central banks of the world..
We create infinite amounts of money out of thin air at the click of a mouse..
We use it to enrich the richest 1%, wall street banks and hedge funds, and the well connected  by inflating financial assets they own at the expense of the common man who has to pay hidden unreported inflation and gets zero interest in savings..
We will bail out anyone that loses in the markets socializing risks and losses while privatizing profits.   
The poor believe in God
The rich believe in us, the central banks
What’s so hard to understand about this ?

Mal schauen, Domtom01, ob Du es nochmals triffst mit Deinen Put Optionen. 
Bei allem Respekt vor Deinem Riecher - es gibt schlicht keine Alternative zu Aktien.
Der SMI könnte sich verdoppeln, und wäre immer noch günstiger als ein 30Jahre Eidgenoss.
Die Schweizerische Nationalbank, zum Beispiel, kauft Milliarden an Fremdwährungen um den Franken zu schwächen. Was macht die SNB mit den Euros und Dollars? Zur Diversifikation Aktien kaufen! Der englische Text oben tönt wie Satire - doch ich fürchte, es ist wahr: Das System um die Zentralbanken hat sich verselbständigt.
Ende Mai  ziehen wir wieder eine vorläufige Bilanz. Vielleicht gilt ja doch "Sell in May" in diesem Jahr.

 

Domtom01
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Fragen

Wie würden die Börsen reagieren, wenn Trump selbst erkranken würde? Als übergewichtiger und Alter weist er gleich zwei Risiken auf, von seiner Ernährungsweise mal ganz abgesehen. Auch sein Vize gehört zu einer Risikogruppe, und wie sein Boss weigert er sich, Maske zu tragen.

Und wie man vernehmen kann, gibt es schon mindestens zwei an Covid-19-Erkrankte im Weissen Haus.

Mit etwas Phantasie könnte sogar eine Premiere eintreten: Sowohl der Präsident als auch sein Vize erkranken. Wer würde dann das Amt interimistisch übernehmen? Hahaha, es wäre Nancy Pelosi, die von Trump gehasste Führerin der Demokraten im Repräsentantenhaus, ausser wenn... ist aber nicht so weit. Das "leider" habe ich mir verkniffen.

bonobolio
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Sichere Häfen könnten bald wieder gefragt sein

Bisweilen lohnt es sich konträr zu investieren.

Wer also der optimistischen Lage nicht ganz traut und auf sichere Häfen setzen möchte, dem sei Gold und insbesondere Goldminenaktien (mit einem Hebel auf den Goldpreis) ans Herz gelegt.

Der weltgrösste Goldproduzent Newmont Mining (NEM) scheint mir wieder mal einen Blick wert:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

NEM-Dividenden-Stichtag ist Mittwoch, 3. Juni 2020.

Und der Goldpreis könnte bald aufgrund internationaler Spannungen (kommendes Wochendende mit China, Hong Kong, USA) Auftrieb bekommen......

bonobolio
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Turbulenzen und Goldpreis

Schwarze Schwäne tauchen gelegentlich am Horizont auf...... einige ziehen unbemerkt vorbei....... andere nicht........

Der Goldpreis könnte aufgrund dieser Entwicklungen (China, Hong Kong, USA) bald kräftig ansteigen:

https://finance.yahoo.com/news/chinas-parliament-approves-hong-kong-071400031.html

Der weltgrösste Goldproduzent Newmont Mining (NEM) - mit einem Hebel auf den Goldpreis - steht in den Startlöchern:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM/

gertrud
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@Domtom01

Das war es jetzt mit dem Mai. Zumindest gab es gute Niveaus zum Verkaufen. Falls man das wollte.
Und, wie geht es weiter?
Schon vor Corona war alles mit Geld überschwemmt. Nun sind nochmals über 1000+ Milliarden dazugekommen? Wohin damit?

Domtom01
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Man nehme eine einfache Rezeptur

und aus einem schwarzen Schwan wird wieder ein weisser. (In Abwandlung eines Liedes von Falco)

Die Angst etwas zu versäumen, präge die Stimmung, sagt Analyst Frank Wohlgemuth von der National-Bank in Essen. "Es herrscht aktuell die tief sitzende Sorge vor, den signifikanten Aufschwung zu verpassen."

Was verpassen? Der Aufschwung hat schon längst stattgefunden. 

Wie kann es sein, dass im globalen ökonomischen Gesamtumfeld, das markant schlechter ist als vor der Coronakrise, die Indices die historischen Höchststände übertreffen, bzw. kurz davorstehen, diese zu erreichen? 

Wie kann es sein, dass die Kurse weiter steigen, obwohl die Welt vor noch mehr Problemen und Gefahren steht als zuvor?

Ich weiss es nicht und bin nicht der einzige. Alle wirtschaftlichen Parameter und Theorien können die Antwort nicht geben.

Also auf ein Zweites:

 

Eigentlich wissen wir es doch alle schon längst: eine Korrektur muss her!

Bisher hat der Aufhänger gefehlt, der schwarze Schwan. Nun ist er da: das böse Erwachen

 

Alles gut gegangen... bis jetzt.

Doch nun, da fast alle zur Normalität zurückkehren oder schon zurückgekehrt sind, wird uns die Realität ein- und sogar überholen:

- die zweite Welle kommt, wird kommen.

- die Verschuldung kommt zurück ins Bewusstsein und die Zinsaufschläge werden brutale Wirkung entfalten.

- die wirtschaftliche Erholung wird schwächer sein als erhofft, permanente Enttäuschungen Druck auf die Kurse ausüben.

- die Arbeitslosigkeit wird global zunehmen, sobald die Kurzarbeit ausläuft.

- die Konkurse werden stark zunehmen und die öffentlichen Haushalte weiter belasten (Finanzierung?)

- Steuerausfälle werden massiv mit negativer Rückkopplung auf die Realwirtschaft.

- Ölpreise werden wieder sinken.

 

Der schwarze Schwan hat Junge bekommen, ihren weissen Flaum werden sie schon bald gegen ein schwarzes Gefieder tauschen. Nicht ein schwarzer Schwan wird kommen, gleich mehrere.

Gewiss, es kann noch etwas dauern, ein paar Wochen oder Monate, aber wie will man weiter steigende Kurse rechtfertigen. Alles auf Pump? Eine gewisse Zeit noch, doch das neue Wirtschaftswunder fusst auf tönernen Füssen, die ihrerseits auf sandigem Boden stehen - Treibsand wohlgemerkt.

ursinho007
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kein Bärenmarkt

Domtom01 hat am 27.02.2020 08:26 geschrieben:

 

Die Ursache des Problems ist doch nicht die Liquidität, sondern der Zusammenbruch des Konsums und der Dienstleistungen von immer mehr Menschen. Es herrscht angstgetriebener Konsumverzicht. Da kannst du noch so viel Benzin in den Tank kippen, solange der Motor nicht zündet, läuft die Karre nicht.

ursinho007 hat am 13.03.2020 15:39 geschrieben:

 Allerdings erwarte ich kein Erklimmen der diesjährigen Höchststände. Aber ein SMI-Stand von 9'500 bis 10'000 liegt bis Mai wieder drin.

Obwohl das viele nicht für möglich gehalten haben, die Börsen boomen bereits wieder. Die Massnahmen der Nationalbanken haben es ein weiteres Mal gerichtet. Es ist nochmals zu einem V statt dem befürchteten L gekommen. Der SMI ist sogar wieder über 10'000. Aber man muss sich schon fragen, wie lange können die Nationalbanken durch die riesigen Liquiditätszufuhren die Börsen anheizen und sich immer mehr von der wirtschaftlichen Realität entfernen? Wo ist Schluss, d.h. wann kommt ein Crash ohne schnelle Erholung, das L?

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

jiroen
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Jeremy Grantham warnt vor

Jeremy Grantham warnt vor Korrektur an den Aktienmärkten
https://www.cash.ch/news/top-news/boerse-jeremy-grantham-warnt-vor-korrektur-den-aktienmaerkten-1558240

Ich bin mit ihm einverstanden... deshalb besitze ich nur noch 2 Aktien *new_russian*

DISCLAIMER I'm long with Cassiopea, AC Immune, Acacia Pharma, Cosmo Pharma

Marleau
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jiroen hat am 06.06.2020 23

jiroen hat am 06.06.2020 23:38 geschrieben:

Jeremy Grantham warnt vor Korrektur an den Aktienmärkten
https://www.cash.ch/news/top-news/boerse-jeremy-grantham-warnt-vor-korrektur-den-aktienmaerkten-1558240

Ich bin mit ihm einverstanden... deshalb besitze ich nur noch 2 Aktien *new_russian*

Die Frage ist halt wann...Es kann gut und gerne noch eine Weile steigen. Mal sehen.

Beim Absturz im März haben plötzlich ein paar Finanzinstitute (Spanien) Shortderivate verboten und es gab viele Diskusionen diese Positionen ganz zu verbieten. Jetzt beim übertriebenen und künstlichen Anstieg könnte man ja auch Longderivate verbieten... Davon spricht niemand. Hauptsache die Bank gewinnt (noch).

gertrud
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Never fight the FED

Die Notenbanken haben weltweit mit einer bisher nie da gewesenen Wucht die Kontrolle übernommen.
Eigentlich sollten sie nur die Geldmenge steuern und Inflation verhindern, aber inzwischen sind ihre Eingriffe so massiv, dass sie direkt die Märkte beeinflussen. Und bald hat sich eine ganze Generation daran gewöhnt und vertraut sogar drauf, erst recht nach der Erfahrung der letzten 3 Monate. Können die Zentralbanken vielleicht die Aktienmärkte gar nicht mehr crashen lassen, weil die Collateralschäden zu gross wären?

Einige oft bewährte Börsenregeln stimmen nicht mehr, wenn Negativzinsen herrschen und eine ganze Anlageklasse (Bonds) von den Zentralbanken weggekauft wird. Da kommen alte, erfahrene Marktbeobachter nicht mehr mit. Und Hausfrauen wie ich, die sich eines gesunden Menschenverstands rühmen, erst recht nicht.

Eine scheint allerdings noch zu stimmen, und das musste ich selber mit meinen Spekualtionen auf steigende Zinsen in den letzten 5 Jahren teuer erfahren:
"Never fight the FED", oder allgemein: Spekuliere nie gegen die Politik derZentralbanken.

Domtom01
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37 min Video (Dirk Müller) zu Krise versus Notenbanken

https://www.youtube.com/watch?v=wNqbTwDAuyc

 

Alternative: Dieser Text fasst das Börsengeschehen auch ganz gut zusammen. Möge sich jeder in seiner Rolle wiedererkennen.

Eines Tages kam ein Nordamerikaner in ein mexikanisches Dorf und verkündete den Bewohnern, daß er Affen kaufen würde. Für jedes Tier sei er bereit, 10 Dollar zu zahlen. In den umliegenden Wäldern lebten zahlreiche Affen und so begannen die Dorfbewohner, diese einzufangen und an den Yankee zu verkaufen. Dieser zahlte für jeden Affen die versprochenen 10 Dollar. Nach einiger Zeit nahm der Affenbestand in den Wäldern spürbar ab und es wurde immer schwieriger, noch eines der verbliebenen Tiere einzufangen. Viele Dorfbewohner wendeten sich darum wieder ihrer ursprünglichen Arbeit zu. Da versprach der Affenkäufer, künftig 20 Dollar pro Exemplar zu zahlen. Die Bewohner des Dorfes wurden daraufhin für eine kurze Zeit wieder aktiver beim Einfangen der Tiere. Doch bald waren in den Wäldern kaum noch Affen zu finden. Auch eine weitere Erhöhung des Preises auf nun 30 Dollar änderte nichts grundsätzliches an dieser Situation. Da sagte der Yankee zu den Dorfbewohnern, daß er ab sofort für jeden Affen 50 Dollar bezahlen würde. Allerdings muß er für ein paar Tage wegen dringender geschäftlicher Angelegenheiten in die Stadt fahren. Er präsentierte aber einen Vertreter, der in der Zwischenzeit den Affenkauf übernehmen sollte. Als der Affenkäufer abgereist war, sprach dessen Vertreter zu den Bewohnern des Dorfes: "Seht ihr hier die ganzen Käfige voller Affen, die euch der Yankee abgekauft hat? Ich verkaufe sie euch für 35 Dollar je Stück. Wenn der Mann von seiner Geschäftsreise zurück ist, könnt ihr sie ihm für 50 Dollar verkaufen." Daraufhin holten die Dorfbewohner all ihr Geld und auch alle sonstigen Wertgegenstände und kauften dem Vertreter alle Affen für je 35 Dollar ab. Nach diesem Geschäft haben sie nie wieder etwas von den beiden Affenhändlern gesehen oder gehört.

Domtom01
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Wer jagt wen/was?
gertrud
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@ Domtom01

Ich finde das immer noch bemerkenswert, wie Deine Nase bzgl. Corona als Frühwarnsystem funktioniert hat. Doch ich glaube, wir sind alle erstaunt, wie die Märkte auf den "grössten Einbruch seit 1929" reagiert haben.

Mal sehen, wie es weitergeht.

 

Er freut mich, dass hier im Forum ein Dutzend neue User sehr aktiv angefangen haben zu posten. Viele von ihnen haben mit Einstieg im März seither coole Gewinne gemacht. Ist ihnen herzlich zu gönnen.
Die haben bei MBTN CHF 0.15, aber ARYN 0.30 und bei AMS 12 im Kopf und sind entsprechend begeistert von diesen Firmen, während Altaktionäre sowas nur bedingt nachvollziehen können.

Sei's drum: Nach vielen Jahren relativ langweiliger Hausse waren die letzten Monate wieder einmal aufregend und spannend, mit einem fulminanten Höhepunkt bei Wirecard.
(Apropos: In deutschen Foren haben einige ernsthaft gefordert, der Staat sollte Privatanleger doch 50% ihrer Wirecard Verluste ersetzen, sonst kämen Familienväter und damit unschuldige Kinder in Notlagen. "Der Staat" würde ja sonst auch alle retten . . . 
Was für eine Einstellung wird plötzlich diskussionfähig!?)

Mich selber hat das erste HJ 2020 übrigens um eine happige  Summe weniger wohlhabend gemacht. Die stets gepriesenen ETFs haben zwar gehalten, aber ich habe mich im Oel, HY Bereich und bei den Zinsen ordentlich verspekuliert.
Und wegen diesen Verlusten hatte ich dann nicht die Nerven, um das März Tief für grössere Zukäufe zu nutzen.
Schreib das jetzt nur, weil man doch immer wieder gerne und mit Erleichterung liest, dass die Investments der anderen auch nicht immer aufgehen.

Welbecq
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Investieren oder nicht(s)?

Die Frage um einen erwarteten neuen Einbruch oder nicht antworte ich für mich so:

- Wenn ich investiere und es kommt kein neuer Einbruch: kurz- und langfristig gut.

- Wenn ich investiere und es kommt ein neuer Einbruch: kurzfristig schlecht, langfristig wird es irgendwann wieder gut.

- Wenn ich nicht investiere und es kommt ein neuer Einbruch: kurzfristig gut, langfristig natürlich auch gut wenn ich dann am richtigen Zeitpunkt investiere.

- Wenn ich nicht investiere und es kommt kein neuer Einbruch: kurz- und langfristig schlecht.

Langfristig ist wichtiger als kurzfristig. Langfristig zieht man nur den kürzeren, wenn man nicht investiert. Die Antwort ergibt sich dann von alleine. Eine kleine Reserve um nachzukaufen, wenn ein Einbruch doch kommt, sollte man allerdings als "Versicherung" beiseite legen.

Ich bin der Meinung, viele Anleger denken so, und man kann es ihnen nicht verübeln, weil es eine logische Denkensweise ist.

Die Frage ist dann natürlich, in was man investiert. Für mich wäre die Antwort: in Unternehmen, die am entferntesten sind, pleite zu gehen, was auch immer passiert mit Virus, Klima usw. Hinweis: es sind nicht die Unternehmen, über die in diesen Foren diskutiert wird. *wink*

jiroen
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Welbecq hat am 28.06.2020 20

Welbecq hat am 28.06.2020 20:42 geschrieben:

Hinweis: es sind nicht die Unternehmen, über die in diesen Foren diskutiert wird. *wink*

Sorry, aber ich investiere lieber 1000 Mal in ein Unternehmen, dessen hohe Risiken ich kenne (z.B. eine small-cap Biotech), als in ein Unternehmen, das ein sicherer Ort zu sein scheint und über Nacht wegen Betrugs verschwindet (Stichwort: Wirecard).

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Welbecq
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Ich meine eher

jiroen hat am 28.06.2020 22:22 geschrieben:

Welbecq hat am 28.06.2020 20:42 geschrieben:

Hinweis: es sind nicht die Unternehmen, über die in diesen Foren diskutiert wird. *wink*

Sorry, aber ich investiere lieber 1000 Mal in ein Unternehmen, dessen hohe Risiken ich kenne (z.B. eine small-cap Biotech), als in ein Unternehmen, das ein sicherer Ort zu sein scheint und über Nacht wegen Betrugs verschwindet (Stichwort: Wirecard).

Ich meine eher Unternehmen, von denen man materiell sieht, woher ihr Erfolg kommt, und die jedermann leicht verstehen kann. Die, die etwas handfestes produzieren, was man braucht: Nestlé, LafargeH, Apple, Roche...

Oder auch solche, dessen Service ich selbst benutze. Ich hab' z.B. genug Sunrise Aktien, um mir mit dessen Dividende mein Abo zu bezahlen.

Natürlich kann auch eine von denen Pleite gehen, aber sie sind meiner Meinung nach davon entfernter als Wirecards oder Biotechs.

Und natürlich sind sie auch etwas langweilig, aber für langfristige Anleger ist "langweilig" eben eine Qualität.

Domtom01
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Welbecq hat am 29.06.2020 20

Welbecq hat am 29.06.2020 20:20 geschrieben:

jiroen hat am 28.06.2020 22:22 geschrieben:

Welbecq hat am 28.06.2020 20:42 geschrieben:

Hinweis: es sind nicht die Unternehmen, über die in diesen Foren diskutiert wird. *wink*

Sorry, aber ich investiere lieber 1000 Mal in ein Unternehmen, dessen hohe Risiken ich kenne (z.B. eine small-cap Biotech), als in ein Unternehmen, das ein sicherer Ort zu sein scheint und über Nacht wegen Betrugs verschwindet (Stichwort: Wirecard).

Ich meine eher Unternehmen, von denen man materiell sieht, woher ihr Erfolg kommt, und die jedermann leicht verstehen kann. Die, die etwas handfestes produzieren, was man braucht: Nestlé, LafargeH, Apple, Roche...

Oder auch solche, dessen Service ich selbst benutze. Ich hab' z.B. genug Sunrise Aktien, um mir mit dessen Dividende mein Abo zu bezahlen.

Natürlich kann auch eine von denen Pleite gehen, aber sie sind meiner Meinung nach davon entfernter als Wirecards oder Biotechs.

Und natürlich sind sie auch etwas langweilig, aber für langfristige Anleger ist "langweilig" eben eine Qualität.

Das stimmt! Aber ich suche beim Investieren auch das Aufregende, den Nervenkitzel. Das sind bei mir die Daytrades. Für das Langweilige, aber langfristig ertragreichere investiere ich in seriöse(re) Firmen, ohne aber gleich mit Nestlé und Co einzuschlafen.

Und darüber schreibe ich. Die Langfristinvests liegen über Jahre hinweg. Was soll ich da schreiben? Tag 3752: Ich halte weiterhin ... und stehe nun bei + 141%. Finanziell erfolgreich, ja,  aber aufregend? Nein! Ein Tagesplus von 48.6% hingegen schon!

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