Schuldenkrise Amerika

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Ratingagenturen stufen

Ratingagenturen stufen Argentiniens Kreditwürdigkeit herab

Mitten in den Verhandlungen über eine Lösung im Schuldenstreit haben die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit von Argentinien weiter heruntergestuft. Fitch senkte die Bewertung einer Reihe von Staatspapieren am Dienstag auf RD - was einem begrenzten Zahlungsausfall entspricht. Standard & Poor's stufte die Anleihen auf die schlechteste Kategorie D herunter. Sie reagierten damit darauf, dass Argentinien am Freitag Zinsforderungen in Höhe von 503 Millionen US-Dollar nicht beglichen hatte.

27.05.2020 06:38

Die Regierung in Buenos Aires verhandelt mit den privaten Gläubigern derzeit über Kredite von rund 66 Milliarden US-Dollar. Die Schulden der zweitgrössten Volkswirtschaft in Südamerika sind zu den aktuellen Bedingungen nicht mehr tragfähig. Deshalb fordert Argentinien Zugeständnisse von den Gläubigern. Beispielsweise sollen sie auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.

Ein erstes Angebot der Regierung, das einen Schuldenschnitt und ein Zahlungsmoratorium bis 2023 vorsah, lehnten die grossen Gläubiger ab. Jetzt will die Regierung ihr Angebot nachbessern. Sollte keine Einigung gelingen, steuert Argentinien weiter auf eine neue Staatspleite zu. Es wäre der neunte Zahlungsausfall in der Geschichte des Landes./dde/DP/zb

(AWP)

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Venezuela-Krise:

Venezuela-Krise: Geberkonferenz organisiert Milliardenhilfe

Bei einer internationalen Geberkonferenz für die Leidtragenden der politischen Krise in Venezuela sind Hilfen in Höhe von insgesamt 2,5 Milliarden Euro zusammengekommen. Knapp 600 Millionen Euro davon sollten in Form von nicht zurückzahlbaren Zuschüssen fliessen, teilte die EU am Dienstagabend als Mitorganisator der Konferenz mit. Allein aus dem EU-Budget und den Haushalten der Mitgliedstaaten seien Zuschüsse von rund 232 Millionen Euro mobilisiert worden. Mit dem Geld soll zum Beispiel humanitäre Soforthilfe für die vielen Flüchtlinge in den Nachbarländern Venezuelas finanziert werden.

26.05.2020 21:26

Deutschland sagte bei der Konferenz nach eigenen Angaben 22 Millionen Euro zu. "Wir erhöhen damit unseren Beitrag zur Bewältigung der Venezuela-Krise in diesem Jahr auf insgesamt 55 Millionen Euro", erklärte Aussenminister Heiko Maas.

Mit dem frischen Geld sollten die am schwersten betroffenen Länder in der Region um Venezuela unterstützt werden. Diese erlebe die grösste Flüchtlingskrise der lateinamerikanischen Geschichte, sagte Maas.

Nach Angaben der EU haben in den vergangenen Jahren mehr als fünf Millionen Menschen Venezuela verlassen. Ein Machtkampf um die Führung des Landes, Korruption und Misswirtschaft haben die Wirtschaft zusammenbrechen lassen. Der autoritär regierende sozialistische Staatschef Nicolás Maduro hält sich bislang allerdings an der Macht./aha/DP/he

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US-Notenbank: Corona-Krise

US-Notenbank: Corona-Krise belastet Wirtschaft weiter stark

Die Corona-Krise belastet die amerikanische Wirtschaft nach Einschätzung der US-Notenbank weiterhin stark.

28.05.2020 05:41

"Die wirtschaftliche Aktivität ging in allen Distrikten zurück - in den meisten stark - was die Belastungen durch die Covid-19-Pandemie widerspiegelt", schreibt die Fed in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht ("Beige Book").

Erneut stark rückläufig war laut der Umfrage der private Konsum. Schliesslich hätten viele Geschäfte in der Corona-Krise im Berichtzeitraum nicht öffnen dürfen. Die Rückgänge seien im Freizeit- und Hotelsektor besonders stark gewesen. Es habe wenig Reiseverkehr gegeben. Eine leichte Verbesserung habe es in einigen Distrikten bei den Autoverkäufen gegeben.

In der Industrie sei die Abschwächung der Aktivität besonders stark gewesen. Auch der Häusermarkt und der Bausektor seien unter Druck geraten. Die Rohölförderung ist laut dem Bericht auf historische Tiefstände gefallen.

Besserung nicht in Sicht

Die Beschäftigung sei überall gesunken. Dabei sei es in den meisten Distrikten zu drastischen Einbrüchen gekommen. Die Arbeitslosigkeit hat in den USA zuletzt mit einem Rekordtempo zugenommen. Die Lohnentwicklung verlief laut dem Bericht uneinheitlich. Der Preisdruck habe etwas nachgelassen.

Eine deutliche Besserung ist laut dem Bericht nicht in Sicht. Man hoffe auf die Wiedereröffnung von Unternehmen. Der Ausblick sei aber sehr unsicher. Die meisten befragten Unternehmen seien mit Blick auf eine mögliche wirtschaftliche Erholung pessimistisch.

Das Beige Book beruht auf einer Umfrage unter Unternehmensvertretern. Zudem werden auch Ökonomen, Marktexperten und andere Geschäftskontakte befragt. Es wurden Daten berücksichtigt, die bis zum 18. Mai gesammelt wurden./jsl/he

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USA: Aufträge für langlebige

USA: Aufträge für langlebige Güter brechen erneut ein

In den USA sind die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im April erneut eingebrochen. Der gesamte Auftragseingang sackte gegenüber dem Vormonat um 17,2 Prozent ab, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit Sommer 2014. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang um 19,0 Prozent erwartet. Im März waren die Aufträge noch um revidierte 16,6 Prozent gefallen. Zunächst war ein Rückgang um 14,7 Prozent ermittelt worden.

28.05.2020 15:25

Ohne schwankungsanfällige Transportgüter fielen die Aufträge im April um 7,4 Prozent. Belastet wurden die Gesamtbestellungen also erneut durch den Transportsektor. Die Bestellungen von Transportgütern fielen um 47,3 Prozent. Bereits im März waren die Daten durch den Sektor stark belastet worden.

Die Aufträge für zivile Kapitalgüter (ohne Militär und Flugzeuge) fielen um 5,8 Prozent. Hier war allerdings ein deutlicherer Rückgang um 10,0 Prozent erwartet worden. Die Kapitalgüter gelten normalerweise als Indikator für die Investitionstätigkeit der Unternehmen./jsl/bgf/jha/

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US-Wirtschaft schrumpft zu

US-Wirtschaft schrumpft zu Jahresbeginn stark

(Ausführliche Fassung) - Die US-Wirtschaft ist zu Jahresbeginn wegen der Corona-Krise stark geschrumpft. Der Einbruch fiel sogar noch etwas stärker aus, als bisher bekannt. Wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington bekanntgab, lag die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal auf das Jahr hochgerechnet 5,0 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals. In einer ersten Schätzung war ein Einbruch um 4,8 Prozent ermittelt worden. Analysten hatten mit einer Bestätigung des Werts gerechnet.

28.05.2020 15:24

Belastungen kamen in den ersten drei Monaten des Jahres von vielen Seiten. Rückläufig waren der private Verbrauch, die Investitionen der Unternehmen, die Lagerproduktion der Firmen und die Ausfuhren. Für etwas Unterstützung sorgten dagegen die Bauausgaben und die Ausgaben der öffentlichen Haushalte.

Fachleute gehen davon aus, dass der Wachstumseinbruch im zweiten Quartal wesentlich stärker ausfällt als zu Jahresbeginn. Die USA hatten erst Mitte März damit begonnen, das öffentliche Leben in Reaktion auf die Corona-Pandemie einzuschränken. Der Grossteil der Einschränkungen fällt in das zweite Quartal. Viele Ökonomen rechnen mit einer wirtschaftlichen Schrumpfung im zweistelligen Prozentbereich.

In den USA werden Wachstumszahlen auf das Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie sich die Wirtschaft entwickeln würde, wenn das Tempo ein Jahr lang anhielte. In Europa wird auf diese Methode verzichtet, weshalb Wachstumsdaten aus den beiden grossen Wirtschaftsräumen nicht direkt miteinander vergleichbar sind./bgf/jsl/jha/

(AWP)

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USA: Erneut 2,1 Millionen

USA: Erneut 2,1 Millionen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe

Die Zahl der Arbeitslosen in den USA steigt weiter dramatisch an.

28.05.2020 14:52

In der Woche bis zum 23. Mai haben mehr als 2,1 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt, wie die US-Regierung am Donnerstag mitteilte. Seit der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in den USA im März haben nunmehr bereits fast 41 Millionen Menschen mindestens zeitweise ihren Job verloren. Einen solchen Einbruch am Arbeitsmarkt hat es nie zuvor in der US-Geschichte gegeben.

In der Vorwoche hatte es gut 2,4 Millionen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe gegeben. Die Anträge gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des US-Arbeitsmarkts. Die Arbeitslosenquote für Mai, die erst Anfang Juni bekanntgegeben wird, dürfte Analysten zufolge bei mehr als 20 Prozent liegen.

(AWP)

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Internat. Turbulenzen, USA/China, US-Konjunktur

Internationale Turbulenzen - über ein verlängertes Wochenende - stehen an und dürften für Zuspruch beim Goldpreis sorgen:

"US-Präsident Donald Trump will sich am Freitag zum Konflikt mit China äussern. Der internationale Streit über das Hongkong-Gesetz Chinas dürfte an den Börsen wieder stärker in den Vordergrund rücken. Darüber hinaus enttäuschte die US-Konjunktur: Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal noch stärker als erwartet geschrumpft."

Am Pfingstmontag (Westeuropäischer- / CH-Feiertag) wird an den übrigen Börsen weltweit gehandelt. Als sicherer Hafen bietet sich ein Engagement beim weltgrössten Goldproduzenten Newmont Mining (NEM) an:

https://www.newmont.com/home/default.aspx

Goldminenaktien - mit einem Hebel auf den Goldpreis - dürften meines Erachtens in nächster Zeit stark performen:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

NEM hat zudem den nächsten Mittwoch, 3. Juni 2020 als Termin für die (erstmals erhöhte) vierteljährliche Dividende festgelegt. Allen Aktieninhabern per 03.06.2020 close-of-business wird per 18.06.2020 die vierteljährliche Dividendenzahlung überwiesen.

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US-Notenbank steckt weiteren

US-Notenbank steckt weiteren Kurs in Corona-Krise ab

Die US-Notenbank Federal Reserve berät heute (Mittwoch) über den weiteren Kurs in Zeiten der Corona-Krise. US-Präsident Donald Trump drängt die Währungshüter, Negativzinsen einzuführen.

10.06.2020 07:02

Auf dem Höhepunkt der Pandemie hatte sie die Wirtschaft mit einem billionenschweren Notpaket über Wasser gehalten. Mehr als 20 Millionen Amerikaner verloren allein im April ihren Job, bevor im Mai ein vorläufiges Ende des Aderlasses einsetzte. Trotz des jüngsten Jobaufbaus erinnert die Arbeitslosenquote von 13,3 Prozent noch immer an die Zeiten der grossen Depression. Experten erwarten für die Sitzung keine grossen Ankündigungen, zumal die Fed bereits zu Wochenbeginn die Bedingungen ihres Kreditprogramms für kleinere und mittlere Unternehmen gelockert hat.

US-Notenbankchef Jerome Powell hat vor einer langen konjunkturellen Durststrecke gewarnt, auch weil weitere Wellen der Coronavirus-Pandemie nicht auszuschliessen seien. Beobachter blicken daher mit besonderer Spannung auf die aktualisierten wirtschaftlichen Projektionen der Währungshüter, die ebenfalls am Mittwoch anstehen.

Die Fed hat ihren Leitzins bereits auf die Spanne von null bis 0,25 Prozent gesenkt. Negativzinsen kommen für die Notenbank aber nach dem Urteil vieler Fachleute weiterhin nicht infrage, auch wenn US-Präsident Donald Trump die Währungshüter dazu drängt. Negative Zinsen gelten in der Geldpolitik als unkonventionelles Instrument, um in Krisenzeiten die Kreditvergabe der Banken an die Wirtschaft anzuschieben. Die Fed hat allerdings mit kräftigen Geldspritzen bereits dafür gesorgt, dass der Kreditfluss an Haushalte und Firmen nicht versiegt.

(Reuters)

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US-Notenbanker:

US-Notenbanker: Konjunkturerholung wird noch Jahre brauchen

Die vollständige Erholung der US-Wirtschaft dürfte sich nach Einschätzung eines führenden Vertreters der US-Zentralbank Fed noch Jahre hinziehen.

25.06.2020 06:17

Es werde voraussichtlich bis Ende 2022 dauern, bevor die Leistung wieder das Vorkrisen-Niveau erreiche, sagte der Präsident der Notenbank von Chicago, Charles Evans, in einer Videoschalte auf einer Konferenz des "Corridor Business Journal" am Mittwoch. Die wirtschaftlichen Folgen seien für äußerst viele Menschen und Unternehmen katastrophal gewesen. "Und traurigerweise, haben einige der verwundbarsten Teile der Bevölkerung die Kosten am schwersten zu tragen."

Konjunkturdaten vom Mai signalisierten eine überraschend starke Nachfrage, sagte Evans. Offenbar hätten sich Arbeiter und Verbraucher sicher genug gefühlt, früher als erwartet wieder in Geschäften einkaufen zu gehen. Das aber könnte negative Folgen haben. Seine Prognose gehe davon aus, dass auf zwischenzeitliche lokale Virusausbrüche reagiert werden müsse - und durch schneller als erwartete Wiedereröffnungen könnte die Lage womöglich noch schlimmer werden. 

(Reuters)

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Kanada verliert wegen Corona

Kanada verliert wegen Corona-Krise Bestnote bei Fitch

Kanada hat wegen den Folgen der Corona-Krise seine Bestnote bei der Ratingagentur Fitch verloren. Die Bewertung der Kreditwürdigkeit sinke um eine Stufe auf "AA+", teilte Fitch am Mittwoch in New York mit. Der Ausblick für das Rating bleibt jedoch stabil. Es droht also zunächst keine weitere Herabstufung.

24.06.2020 20:24

"Die Herabstufung des Ratings spiegelt die Verschlechterung der öffentlichen Finanzen Kanadas im Jahr 2020 infolge der Coronavirus-Pandemie wider", erklärte Fitch die Entscheidung. Das gesamtstaatliches Defizit werde im Jahr 2020 deutlich steigen. Das Land werde zudem mit einem deutlich höheren Schuldenstand aus der Rezession herauskommen. Kanada hat seine Staatsausgaben deutlich erhöht, um die Folgen der Corona-Krise entgegen zu wirken. "Obwohl dies die Erholung unterstützen wird, stehen die Investitions- und Wachstumsaussichten der Wirtschaft vor Herausforderungen", schreibt Fitch.

Der kanadische Dollar gab nach der Entscheidung etwas nach. Die Kursausschläge hielten sich in Grenzen. Kanadische Staatsanleihen reagierten kaum auf die Entscheidung. Die beiden anderen grossen Ratingagenturen Moddy's und Standard & Poor's (S&P) bewerten Kanada derzeit noch mit der Bestnote./jsl/mis

(AWP)

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US-Notenbankchef Powell warnt

US-Notenbankchef Powell warnt vor hoher Unsicherheit für die US-Wirtschaft

Der Präsident der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, hat sich optimistisch zur aktuellen Konjunkturerholung in den USA gezeigt, aber gleichzeitig auch vor hohen Unsicherheiten für die grösste Volkswirtschaft der Welt gewarnt. Die weitere konjunkturelle Entwicklung sei "ausserordentlich unsicher", hiess es in einem einem vorab veröffentlichten Redetext des Notenbankchefs. Der Text enthält die Stellungnahme Powells für einen Auftritt des Notenbankers im US-Kongress, der im Laufe des Dienstags erwartet wird.

30.06.2020 10:05

Die weitere Entwicklung werde zu grossen Teilen vom Erfolg bei der Eindämmung der Corona-Pandemie abhängen, hiess es in dem Redetext. Nach Einschätzung von Powell ist eine vollständige konjunkturelle Erholung erst dann möglich, wenn die Menschen das Vertrauen haben, sich wieder ohne Gefahr in der Öffentlichkeit bewegen zu können.

Erneut warnte Powell davor, bei den Massnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur nachzulassen. Der Erfolg werde auch von den politischen Massnahmen abhängen. Der Erholung der Wirtschaft müsse so lange stützt werden wie notwendig, hiess es weiter in dem Redetext./jkr/stk

(AWP)

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