Aktien Schweiz Diverse

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Tauschangebot für Pargesa

Tauschangebot für Pargesa zustande gekommen

Das Tauschangebot der Familienaktionäre Frère und Desmarais für die Beteiligungsgesellschaft Pargesa ist zustandegekommen. Ihre Gesellschaft Parjointco hielt am (gestrigen) Montag, dem 8. Juni, nun 93,98 Prozent der Stimmrechte an Pargesa.

09.06.2020 07:53

"Parjointco Switzerland erklärt daher das Angebot für zustande gekommen", wie die Gesellschaft am Dienstag in der provisorischen Meldung des Zwischenergebnisses für das öffentliche Tauschangebot bekannt gab. Bis zum Ablauf der Annahmefrist des Angebots am 8. Juni 2020 um 16 Uhr seien 28'468'839 Inhaberaktien angedient worden. Dies entspreche 75,55 Prozent der 37'680'640 Inhaberaktien, auf die sich das Angebot beziehe.

Somit hat Parjointco 33,52 Prozent des Kapitals und 18,43 Prozent der Stimmrechte zusätzlich erworben. Damit halten Parjointco und in gemeinsamer Absprache mit ihr handelnde Personen 67'923'758 Inhaberaktien.

Dies mache zusammen mit den 77'214'700 Namensaktien, die Parjointco bereits besass, 89,06 Prozent des Aktienkapitals und 93,98 Prozent der Stimmrechte von Pargesa aus. Damit sei das Tauschangebot zustandegekommen, für das eine Mindestannahmequote 90 Prozent der Stimmrechte aufgestellt worden war.

Die Familienaktionäre Frère und Desmarais wollen Pargesa von der Börse nehmen, um die Struktur ihrer Vermögenswerte zu vereinfachen. Dazu haben sie den Aktionären über ihre Gesellschaft Parjointco im März ein Angebot zum Tausch der Pargesa-Aktien gegen Anteile der Groupe Bruxelles Lambert (GBL) vorgelegt. Über die niederländische Holding-Gesellschaft Parjointco bieten sie den Pargesa-Aktionären je Pargesa-Anteil 0,93 Aktien der an der Euronext Brüssel kotierten GBL.

Wie im Prospekt angegeben, ist das Angebot mit einer Nachfrist von zehn Börsentagen versehen. Diese beginnt am 15. Juni nach der Bekanntgabe des definitiven Zwischenergebnisses und endet am 26. Juni um 16 Uhr.

jb/uh

(AWP)

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LumX erzielt mit Aktionären

LumX erzielt mit Aktionären Abkommen zur Schulden-Umwandlung

Das Finanzunternehmen LumX hat mit seinen Aktionären ein Abkommen zur Umwandlung von Schulden erzielt. Gleichzeitig hat die Gesellschaft mit dem Hauptaktionär Lucaya Trustees Gespräche über eine weitere Finanzierung im Umfang von 300'000 US-Dollar aufgenommen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

09.06.2020 08:40

Mit der getroffenen Vereinbarung erhalte LumX die nötige Liquidität, um die Restrukturierung abschliessen zu können. Zudem werde das finanzielle Polster gestärkt.

Gemäss dem Abkommen werden die Schulden, die aus drei Tranchen im Umfang von 0,6 Millionen respektive 0,52 Millionen und 0,59 Millionen bestehen, in Aktien aus dem bestehenden genehmigten Kapital der Gesellschaft gewandelt. Dazu werden 77,4 Millionen neue Aktie geschaffen. Diese werden nach der Dekotierung der Gesellschaft an der Schweizer Börse herausgegeben.

Die Dekotierung soll per 30. Juni 2020 über die Bühne gehen, der letzte Handelstag ist entsprechend der 29. Juni.

sig/uh

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Immofonds will Kapital um

Immofonds will Kapital um rund 100 Mio Fr. erhöhen

Der an der SIX kotierte Immofonds will sein Kapital um ca. 100 Millionen Franken erhöhen. Dazu sollen im Herbst 2020 neue Anteile mit Bezugsrecht für die bisherigen Anteilscheininhaber ausgegeben werden, wie der Fonds am Mittwoch mitteilte.

10.06.2020 08:24

Die Mittel würden einerseits für "gezielte Investitionen zur Ausnutzung bestehender Potentiale im Portfolio" verwendet, heisst es. Andererseits sollen damit die Fremdverschuldung abgebaut und punktuell neue Objekte erworben werden.

sig/uh

(AWP)

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Pax Gruppe gliedert

Pax Gruppe gliedert Vermögensverwaltung an neue Tochter aus

Die Lebensversicherungs-Gruppe Pax gliedert die Verwaltung ihres Vermögens an die Tochtergesellschaft Pax Asset Management (PAM) aus. Diese hat im Mai von der Finanzmarktaufsicht Finma die Bewilligung als Vermögensverwalterin von kollektiven Kapitalanlagen und auch die Bewilligungsverfügung für den "Umbrellafonds Pax (CH) Fonds" erhalten, wie Pax am Mittwoch mitteilte.

10.06.2020 08:26

PAM verwaltet den Angaben zufolge mit 20 Mitarbeitenden vorerst das Anlage- und Immobilienportfolio der Gruppe im Umfang von 8,5 Milliarden Franken. Davon sind rund 1,2 Milliarden direkt in Immobilien investiert. Ausserdem bewirtschaftet sie die Bestandsimmobilien.

Ab Anfang Juli werde PAM zudem die Fondsportfolien von Pax verwalten. Weitere Ausbauschritte seien bereits in Planung. In einem späteren Zeitpunkt soll Anlegern auch der direkte Zugang zur Vermögensverwaltung von PAM ermöglicht werden.

sig/uh

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SPS hat 75% der verfügbaren

SPS hat 75% der verfügbaren Flächen bei JED Schlieren vermietet

Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) kommt mit der Entwicklung des ehemaligen Druckzentrums in Schlieren (JED Schlieren) voran. Bereits 75 Prozent der aktuell verfügbaren Flächen wurden vermietet, wie SPS am Mittwoch mitteilte. Per Anfang April 2020 seien dem Ankermieter Zühlke die gemieteten Flächen übergeben worden.

10.06.2020 07:20

Im westlichen Teil des Areal soll bis Ende 2022 ein neues Gebäude erstellt werden. Dazu habe SPS Ende Mai 2020 eine rechtskräftige Baubewilligung erhalten, heisst es weiter.

sig/uh

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Bei Meier Tobler geht es nach

Bei Meier Tobler geht es nach dem Tiefpunkt im April aufwärts

Das Klimatechnikunternehmen Meier Tobler befindet sich auch nebst der Corona-Krise in einer schwierigen Phase.

12.06.2020 12:20

Unter anderem gestaltet sich die vor rund drei Jahre aufgegleiste Fusion zwischen der ehemaligen Walter Meier AG und der Tobler Haustechnik zäher als gedacht. Vor kurzem ist zudem der zweitgrösste Aktionär Ferguson ausgestiegen. VR-Präsident Silvan G.-R. Meier zeigt sich in einem Interview mit AWP aber zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr wieder aufwärts geht.

"Wir werden die Firma effizienter machen und ich bin zuversichtlich, dass 2021 kein Übergangsjahr mehr werden wird", sagte Meier. Das von der Corona-Pandemie gebremste Geschäft hat offenbar bereits wieder angezogen. "Mit der Corona-Krise geht es mehr oder weniger allen gleich. Und wir in der Gebäudetechnik sind eigentlich mit einem blauen Auge davongekommen."

Der Tiefpunkt sei im April überschritten worden, es sei der einzige Monat gewesen, der als ganzer im Vergleich zum Vorjahr einen Einbruch im zweistelligen Prozentbereich erlitten habe. "Seit ein paar Wochen liegen die Umsätze - mit Ausnahme des Geschäfts mit Wärmepumpen, Öl- und Gasheizungen - aber wieder auf Vorjahresniveau. Das Handels- und das Servicegeschäft laufen gut. Deshalb sei auch die Kurzarbeit per Anfang Juni wieder aufgehoben worden.

Zweitgrösster Aktionär steigt vollständig aus

Nebst dem Tagesgeschäft beschäftigt das Unternehmen auch der vollständige Ausstieg des bisher zweitgrössten Aktionärs Ferguson. Silvan Meier hält seither rund 72 Prozent der Aktien, will aber einen Teil über ein Bezugsrechtsangebot an die übrigen Aktionäre wieder verkaufen.

"Ich konnte das Paket zu einem günstigen Preis von 8,75 Franken je Aktie kaufen, was deutlich unter den Tiefkursen der letzten Zeit - auch auf dem Höhepunkt der Corona-Krise - liegt. Mich störte der Gedanke, dass meine Mitaktionäre dabei leer ausgehen könnten und kam deshalb auf die Idee, die Aktien für 8,90 den übrigen Aktionären anzubieten", erläuterte er seine Absichten. Er habe "einen Weg gesucht, damit die übrigen Aktionäre auch von diesem guten Preis profitieren können". Die Erhöhung des Free Floats werde dabei zwar ebenfalls angestrebt, sei aber nicht die Motivation für dieses Angebot.

Weiter verteidigte Meier die Fusion zwischen Walter Meier und der Tobler Haustechnik AG, welche in den ersten drei Jahren noch nicht die erhofften Resultate hervorgebracht hat. Es seien zu Beginn zwar Fehler bei der Zusammenlegung gemacht worden, er würde den Schritt aber sofort wieder machen.

(AWP)

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BLS verzeichnet 60 Prozent

BLS verzeichnet 60 Prozent weniger Fahrgäste wegen Corona

Seit Beginn des Lockdowns sind rund 60 Prozent weniger Fahrgäste mit der BLS gereist als zuvor. Das Transportunternehmen rechnet 2020 mit einem Verlust von 40 Millionen Franken im Regionalverkehr.

22.06.2020 08:30

Das teilte die BLS am Montag mit. In der zweiten Jahreshälfte rechnet die BLS ebenfalls mit 20 bis 30 Prozent weniger Fahrgästen als üblich.

Der Verlust entsteht laut BLS durch die geringeren Einnahmen im Verkauf von Billetten. Die Verkehrserträge würden jedoch weniger stark sinken als die Fahrgastzahlen, weil die Einnahmen aus nicht hinterlegten Abonnementen weiterlaufen würden, so die BLS.

Die BLS rechnet zudem mit weiteren 10 Millionen Franken Verlust durch die sinkenden Einnahmen in der Benutzung ihrer Infrastruktur. Durch das geringere Verkehrsaufkommen könne sie den Verkehrsunternehmen weniger Kosten verrechnen, teilte die BLS mit.

(AWP)

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V-Zug geht als eigenständiges

V-Zug geht als eigenständiges Unternehmen an die Börse

Mit der V-Zug Holding geht am heutigen Donnerstag in diesem Jahr das zweite Unternehmen an die Schweizer Börse SIX. Es handelt sich jedoch um kein klassisches IPO.

25.06.2020 08:04

Der Börsengang des Haushaltsgeräteherstellers als eigenständiges Unternehmen ist jedoch kein klassisches IPO, sondern eine Abspaltung von Metall Zug. Das Traditionsunternehmen vollzieht damit endgültig den Umbau zur reinen Holdinggesellschaft. V-Zug war mit rund 550 Millionen Franken Umsatz der wichtigste Pfeiler von Metall Zug, die im vergangenen Jahr insgesamt rund 1,22 Milliarden erreichte. Der Haushaltsgerätehersteller allein beschäftigt mehr als 2'000 Mitarbeitende.

Chef des Unternehmens ist derzeit übergangsweise noch Metall-Zug-Verwaltungsratspräsident Heinz Buhofer. Per 1. September wird dann Peter Spirig die Leitung übernehmen, der zuvor das Türengeschäft beim Bauausrüster Arbonia geführt hat.

V-Zug entwickelt und produziert seit über 100 Jahren Geräte für Küche und Waschraum. In der Schweiz ist das Unternehmen in seinem Segment Marktführer. Im Ausland werden die hochpreisigen Produkte in 20 Ländern vertrieben, wobei etwa Deutschland, Frankreich oder Grossbritannien in Europa als Schlüsselmärkte gelten.

In Asien ist das Unternehmen in Schanghai, Hongkong und Singapur vertreten, in den USA als Anbieter von Produkten über Partnerunternehmen.

Anders als beim IPO von Ina Invest, die von Implenia vor zwei Wochen an die Börse gebracht wurde, werden bei V-Zug keine Aktien neuen Investoren angeboten.

Auf Basis des reinen Buchwerts von rund 351 Millionen Franken wird mit einem Sachwert der V-Zug-Aktien von 54,6 Franken pro Stück gerechnet. 70 Prozent der insgesamt rund 6,43 Millionen V-Zug-Aktien werden an die Metall-Zug-Aktionäre als Sachdividende ausgeschüttet. Die übrigen 30 Prozent bleiben bei Metall Zug, die weiter als strategischer Investor engagiert bleiben will.

(SDA)

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Hochdorf erhält neuen

Hochdorf erhält neuen Produktionschef

Bei dem Milchverarbeiter Hochdorf kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung. Der Verwaltungsrat hat Geza Somogyi zum neuen Chief Operations Officer (COO) ernannt. Er ersetzt den bisherigen COO Christoph Peternell, der das Unternehmen nach fünf Jahren auf eigenen Wunsch per sofort verlässt.

25.06.2020 07:49

Somogyi übernimmt per 1. Juli die Leitung sämtlicher Produktionswerke der Gruppe, wie es in einer Mitteilung der Firma vom Donnerstag hiess. Der Lebensmittelingenieur mit Jahrgang 1978 ist ungarischer Staatsbürger und hatte während der vergangenen 18 Jahre leitende Positionen in der Molkerei- und Babymilchpulverproduktion inne. So leitete er von 2015 bis 2020 bei Danone/Milupa im deutschen Fulda mehrere Werke und war zudem für die Registrierung der deutschen Werke und Rezepturen als Voraussetzung für den Markteintritt in China verantwortlich.

pre/ys

(AWP)

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MCH Group-Aktien von

MCH Group-Aktien von Spekulationen über verschiedene Interessenten beflügelt

(Zusammenfassung) - Die Aktien der strudelnden Messebetreiberin MCH Group schiessen am Montag in die Höhe. Hintergrund sind Medienberichte über mögliche Interessenten an einer finanziellen Beteiligung. Die MCH Group wollte sich dazu auf Anfrage nicht äussern.

29.06.2020 13:14

Beflügelt werden die Aktien in erster Linie von einem Medienbericht, wonach die Familie Murdoch Interesse an einer finanziellen Beteiligung an der MCH Group haben soll. Bekanntlich sucht MCH nach Investoren, während der Messe- und Eventbetrieb stillgelegt ist. Von der Corona-Krise ist aber nicht nur das Messe- und Kongressgeschäft betroffen, sondern auch das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft im gesamten Live Marketing, wie das Unternehmen bereits im April verlauten liess.

Murdoch will Zugriff auf Art Basel

Laut einem Bericht der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe vom 27.6.), welcher sich dabei auf zwei Quellen stützt, dürfte Rupert Murdoch aus einem Grund ein Interesse haben: wegen der Art Basel. Es kursieren Schätzungen, wonach die Kunstmesse 500 Millionen Franken wert sei, während der MCH-Börsenwert lediglich noch gut 100 Millionen beträgt. Die Verhandlungen mit der MCH Group soll James Rupert Murdoch führen, der Sohn von Rupert Murdoch, dem Besitzer des US-Fernsehsenders Fox News.

Im April hiess es bei der MCH Group, dass die Evaluation der Finanzierungsoptionen und möglicher struktureller Veränderungen in Arbeit sei und intensiv vorangetrieben werde. Falls man Investoren finde, werde dies eine Kapitalerhöhung und entsprechende Veränderungen im Aktionariat nach sich ziehen.

Laut der "FuW" gibt es aber auch andere Pläne zur Rettung der Firma. Die private Investmentfirma XanaduAlpha sei daran, ein Konsortium zusammenzustellen, das dem Messekonzern einen Grossteil der profitablen Art Basel abkaufe und die Kunstmesse ausbaue.

Weiterer Interessent im Spiel

Der Finanzblog "The Market" nennt in einem eigenen Beitrag ebenfalls XanaduAlpha als möglichen Interessenten für einen Einstieg. Darüber hinaus soll der in Hongkong lebende Milliardär Adrian Cheng Chi-Kong versucht haben, mit der MCH Group in Kontakt zu kommen, soll dabei aber schon zwei Mal abgewiesen worden sein. Der Blog bezieht sich dabei auf eine mit den Vorgängen vertraute Person.

Gemäss "The Market" steht Adrian Cheng hinter der Beteiligungsgesellschaft Joint Proficient Project, welche im vergangenen Oktober einen Anteil von 3,7 Prozent an der MCH Group offengelegt hat.

Gegenüber AWP wollte ein Sprecher der Gruppe sämtliche Spekulationen nicht kommentieren. "Wir werden zu gegebener Zeit informieren", sagte er lediglich.

Erhard Lee stellt sich gegen Kapitalerhöhung

Im Artikel des Blogs hiess es zudem weiter, dass der Investor Erhard Lee die von der MCH Group geplante Kapitalerhöhung unnötig findet und bekämpfen will. Die Gruppe Ursula und Erhard Lee, LLB (Swiss) Investment AG hatte im November 2019 einen Anteil von gut 10 Prozent gemeldet, diesen aber Anfang April dieses Jahres auf unter 3 Prozent gesenkt.

Wie auch immer ein Deal rund um die MCH Group aussehen wird, zuerst muss ihn noch die öffentliche Hand gutheissen. Der Kanton Basel-Stadt und andere Kantone kontrollieren die Hälfte der Stimmen. Am vergangenen Mittwoch hatte der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt einer Kapitalerhöhung zugestimmt. Dabei verzichtete er auf die Ausübung seines Bezugsrechts. Der Regierungsrat wurde dazu ermächtigt, ein Darlehen in Höhe von 30 Millionen Franken in Aktienkapital umzuwandeln.

Um die Mittagszeit verzeichnen MCH Group ein Plus von 15 Prozent und notieren bei 19,95 Franken, das Tageshoch lag allerdings schon bei 20,50 Franken. Der Titel knüpft damit an die Erholungsbewegung der zwei vergangenen Monate an. Anfang Mai war die Aktie noch für gut 12 Franken zu haben gewesen.

cf/uh

(AWP)

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Novavest erweitert

Novavest erweitert Immobilienportfolio um acht Liegenschaften

Das Immobilienunternehmen Novavest Real Estate hat sechs Liegenschaften in Basel und je eine in St. Gallen und im luzernischen Obernau erworben. Damit wird das Portfolio um insgesamt rund 66 Millionen Franken erweitert, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte.

01.07.2020 07:55

Bei den in Basel erworbenen Objekten handelt es sich um fünf Wohnliegenschaften und eine Wohn-/Geschäftsliegenschaft. Das Portfolio umfasst insgesamt 111 Wohnungen sowie kleinere Büro- und Gewerbeflächen. Die Soll-Mietzinseinnahmen der vollvermieteten Liegenschaften belaufen sich laut Mitteilung auf rund 1,7 Millionen Franken pro Jahr. Die Gesamtinvestitionskosten für den Kauf der Liegenschaften betragen rund 43 Millionen Franken.

In St. Gallen wiederum wurde eine Wohnliegenschaft mit 16 Wohnungen und in Obernau mit 32 Wohnungen erworben. Die beiden Objekte generieren Soll-Mietzinseinnahmen von rund 0,9 Millionen Franken. Die Gesamtinvestitionskosten beziffert das Unternehmen auf rund 23,3 Millionen.

sig/jb

(AWP)

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Aluflexpack beruft Jens

Aluflexpack beruft Jens Christian Lamprecht als Produktionschef

Aluflexpack hat einen neuen Produktionschef. Jens Christian Lamprecht ist ab heute als "Head of Operations" für die sieben Produktionsstandorte der auf Alu-Verpackungen spezialisierten Gruppe verantwortlich, wie es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch heisst.

01.07.2020 07:50

Lamprecht verfüge über eine sehr grosse Erfahrung in der Verpackungsindustrie, heisst es. Vor seinem Wechsel zu Aluflexpack war er zuletzt bei Schur Flexibles tätig. Davor hatte er führende Positionen bei Amcor Flexibles, Duropack, Sappi Alfeld und Stora Enso inne.

yr/uh

(AWP)

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Helvetica Property kauft fünf

Helvetica Property kauft fünf Mehrfamilienhäuser im Kanton Thurgau

Der Immobilienfonds Helvetica Swiss Living (HSL Fund) baut sein Portfolio aus. Der Fonds erwirbt im thurgauischen Erlen fünf Mehrfamilienhäuser. Damit erhöht sich das Fondsvolumen auf über 123 Millionen Franken, wie die Investmentgesellschaft Helvetica Property Investors am Mittwoch mitteilte.

01.07.2020 07:44

Der extern ermittelte Marktwert der in den Jahren 2013 und 2014 gebauten Objekte liege bei rund 23,5 Millionen Franken und die jährlichen Mietzinseinnahmen bei 0,82 Millionen, heisst es weiter. Gesamthaft erhöhen sich damit die Zinseneinnahmen der nunmehr beinahe 300 Wohneinheiten den Angaben zufolge auf rund 5,5 Millionen.

mk/uh

(AWP)

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SFS erwartet Umsatzrückgang

SFS erwartet Umsatzrückgang von 11 Prozent im ersten Halbjahr und tiefere Marge

Die SFS-Gruppe hat im zweiten Quartal 2020 die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie zu spüren bekommen.

03.07.2020 07:25

Trotzdem erwartet das in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige Unternehmen im Halbjahr ein "solides Ergebnis", wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Beim Umsatz wird im Vergleich zum Vorjahreswert von 867,8 Millionen Franken ein Rückgang um 11 Prozent erwartet. Dabei würden sich die Währungs- und Akquisitionseffekte nahezu neutralisieren. Die EBIT-Marge soll bei rund 9 Prozent zu liegen kommen, nach 12,6 Prozent im ersten Semester 2019. Die EBITDA-Marge werde auf rund 15 Prozent (VJ 17,6 Prozent) zurückgehen.

Der Umsatzrückgang habe sich dank organischem Wachstum in zwei Divisionen und einer balancierten Ausrichtung beschränkt, schreibt SFS weiter. Der Fokus liege auf dem Schutz der Mitarbeitenden, der Sicherung der Lieferfähigkeit sowie umfassenden Massnahmen zur Sicherung der Ertragskraft. Die Innovationsprogramme würden ungebremst vorangetrieben.

Das Unternehmen publiziert die detaillierten Finanzzahlen zum ersten Halbjahr am 21. Juli und stellt zudem eine angepasste Guidance für 2020 in Aussicht.

(AWP)

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Interroll fährt Grossauftrag

Interroll fährt Grossauftrag in den USA ein

Interroll profitiert vom Onlineboom infolge des Ausbruchs des Coronavirus: Der Logistikanbieter hat in den USA einen Grossauftrag von einer Onlinehandelsplattform bekommen.

03.07.2020 07:20

Dieser beläuft sich auf ein zweistelliges Millionenvolumen in US-Dollar, wie Interroll am Freitag mitteilte. Der Auftrag umfasse die Lieferung von Sortiersystemen für zwölf Standorte der "führenden E-Commerce-Plattform". Die Systeme würden sowohl an neuen als auch bestehenden Standorten des Kunden installiert.

Nötig geworden war die rasche Erweiterung der Vertriebsinfrastruktur bei der E-Commerce-Plattform, weil Kunden im Zuge des Covid-19-Ausbruchs vermehrt online bestellt haben, um das Social Distancing zu erfüllen.

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Matterhorn Gotthard Bahn

Matterhorn Gotthard Bahn fährt nach Unfall wieder gemäss Fahrplan

Die nach der Kollision von zwei Zügen mit elf Verletzten vom Freitag gesperrte Bahnstrecke zwischen Realp UR und Ulrichen VS ist seit Sonntagmorgen wieder in Betrieb. Zur Unfallursache und zur Schadenhöhe lagen am Sonntag keine neuen Angaben vor.

05.07.2020 13:31

Die Strecke zwischen Realp und Ulrichen war ab 09.30 Uhr wieder normal befahrbar, wie die Matterhorn Gotthard Bahn am Sonntag bekannt gab. Zuvor waren Bahnersatzbusse eingesetzt worden, was für die Reisenden auf der betroffenen Strecke rund einstündige Verspätungen zur Folge gehabt hatte.

Keine neuen Informationen gab es zur Unfallursache und zum entstandenen Sachschaden, wie ein Sprecher der Bahn am Sonntagmorgen auf Anfrage sagte. Experten der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hatten noch am Freitag an der Unfallstelle erste Abklärungen vorgenommen.

Die stark beschädigten Züge konnten am späten Samstagnachmittag aus dem Stephan-Holzer-Tunnel bei Oberwald VS heraus gezogen werden. Anschliessend wurden sie auf Lastwagen verladen und für weitere Abklärungen ins Depot nach Brig gebracht. In der Nacht auf Sonntag wurden dann die Beschädigungen an der Tunnelinfrastruktur wieder in Ordnung gebracht, wie der Sprecher der Bahn weiter sagte.

Bei der Kollision eines Regionalzugs mit einem Autozug waren am Freitagmorgen elf Menschen verletzt worden. Die drei Verletzten, die mit Ambulanzen ins Spital gebracht worden waren, sowie der mit einem Rettungshelikopter ins Spital nach Sitten geflogene Verletzte, hatten alle bereits am Freitag die medizinischen Einrichtungen wieder verlassen können.

(AWP)

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SFS-Chef erwartet auf dem Bau

SFS-Chef erwartet auf dem Bau raschere Erholung als in der Industrie

Bei der SFS-Gruppe hängt das nun laufende zweite Halbjahr stark vom Verlauf der Pandemie und von der Erholung der Industrie ab, wie CEO Jens Breu in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Mittwochausgabe) sagte. In der Bauindustrie sei es möglich, dass das zweite Halbjahr deutlich besser verläuft als das erste.

07.07.2020 22:20

Im Automobilbereich und generell in der Industrie hingegen dürfte das Ergebnis auch im zweiten Halbjahr 10 bis 15 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen - "vorausgesetzt, wir sehen keine starke zweite oder dritte Welle".

Vergangene Woche hatte das Unternehmen kommuniziert, dass der Halbjahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent tiefer ausgefallen sein dürfte. Die endgültigen Finanzzahlen zum ersten Semester will SFS am 21. Juli präsentieren sowie eine angepasste Guidance 2020.

Derzeit hat SFS in der Schweiz je nach Bereich bis zu 50 Prozent Kurzarbeit. "In der Entwicklung haben wir wenig bis gar keine Kurzarbeit, in der Produktion sind es bis zu 50 Prozent", sagte Breu.

Kündigungen habe es derweil keine gegeben. "Wir haben auf die temporären Mitarbeiter verzichtet. Sie ermöglichen es uns, kapazitätsmässig zu atmen." Seit dem vierten Quartal 2018 gebe es zudem einen Einstellungsstopp. Damals habe man bereits gesehen, dass sich das Marktumfeld verschlechtert.

ys/

(AWP)

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TUI Suisse streicht wegen

TUI Suisse streicht wegen Corona-Krise 70 Stellen

(Ausführliche Fassung) - Die Corona-Krise kostet in der Schweizer Reisebranche weitere Stellen. Die Tochter des weltweit grössten Touristikkonzerns TUI schliesst hierzulande acht Filialen und baut 70 Arbeitsplätze ab. Das entspricht rund 15 Prozent der Stellen.

08.07.2020 11:42

Acht der aktuell 62 Schweizer Filialen werden per Ende September 2020 geschlossen, teilte TUI Suisse am Mittwoch mit. Konkret sind dies die Filialen Zürich Sihlporte, Winterthur Marktgasse, Dietikon, Mall of Switzerland, Cham, Luzern Zürichstrasse, Bern Spitalgasse und Biel.

Dadurch werden rund 70 Stellen nicht besetzt oder abgebaut, wie es heisst. Der Stellenabbau soll durch natürliche Fluktuationen, Pensionierungen, Arbeitspensum-Reduktionen aber auch Entlassungen umgesetzt werden.

TUI beschäftigt den Angaben zufolge aktuell 468 Mitarbeitende in der Schweiz und biete allen betroffenen Mitarbeitenden Unterstützung durch einen Sozialplan an.

"Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Sommer rund 70 Prozent weniger Reisen durchführen können als ursprünglich erwartet", wird TUI-Schweiz-Chef Philipp von Czapiewski in der Mitteilung zitiert. Die Massnahmen seien daher notwendig, um für die Zukunft richtig aufgestellt zu sein.

Pandemie lässt Reisebranche einbrechen

Die Pandemie, die damit einhergehenden Reisebeschränkungen und der Zusammenbruch der Luftfahrt hat die Reiseanbieter und Reisebüros schwer getroffen. Der Nachfrageeinbruch und die Rückzahlungen an die Kunden, deren gebuchte Reisen ausgefallen sind, stellt viele Unternehmen vor grosse finanzielle Probleme.

Und es ist nicht die erste angekündigte Stellenabbau bei Branchengrössen. So hatte Hotelplan Ende Juni den Abbau von 170 Stellen in der Schweiz und den Rückzug aus der Romandie angekündigt. Auch Globetrotter und Knecht Reisen straffen wegen der Corona-Krise ihr Filialnetz und bauen Stellen ab. Bereits Anfang Juni hatte Kuoni, eine Tochter der DER Touristik Suisse, eine Restrukturierung und einen Stellenabbau angekündigt.

Auch der TUI-Mutterkonzern war in Schwierigkeiten geraten und hatte im Mai einen Staatskredit von 1,8 Milliarden Euro erhalten. Besonders betroffen waren neben dem Pauschalreisegeschäft auch die Sparte Schiffskreuzfahrten und der Charter-Flieger Tuifly, wo ebenfalls ein massiver Stellenabbau geplant ist. Zudem wird der Verkauf von Unternehmensteilen und Hotels geprüft.

yr/ra

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Hypo Lenzburg macht im ersten

Hypo Lenzburg macht im ersten Halbjahr weniger Gewinn

Die Hypothekarbank Lenzburg hat im ersten Halbjahr 2020 weniger Gewinn erzielt. Wegen der Coronakrise befürchtet die Bank mit Blick nach vorne zudem Wertberichtigungen auf Ausleihungen.

09.07.2020 05:36

Der Reingewinn lag in den ersten sechs Monaten des Jahres mit 8,6 Millionen Franken 13,5 Prozent unter der Vorjahresperiode, wie die Aargauer Regionalbank am Mittwoch mitteilte. Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung der Bank ging auf 10,0 Millionen zurück von zuvor 11,9 Millionen.

Der Netto-Erfolg im Zinsgeschäft erreichte 27,9 Millionen Franken nach 27,8 Millionen im Vorjahr. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 3 Prozent auf 7,1 Millionen. Im Handelsgeschäft lag der Erfolg bei 1,4 Millionen Franken.

Der Geschäftsaufwand der Hypothekarbank Lenzburg erhöhte sich im ersten Halbjahr 2020 insgesamt um 9,9 Prozent auf 26,1 Millionen Franken. Das war wegen geplanter strategischer Investitionen allerdings erwartet worden, wie es hiess. Es wurde weiter Geld in die Digitalisierung von Bankdienstleistungen sowie in dazu benötigte Ressourcen und Technologien gesteckt sowie in die Kundenberatung.

Umfeld bleibt «anspruchsvoll»

In einem schwierigen Umfeld sei ein ansprechendes Resultat erzielt worden, hiess es zusammenfassend. Von der Covid-19-Pandemie sei Kerngeschäft bisher nur am Rande in Mitleidenschaft gezogen worden. Von den volatilen Märkten waren dagegen die Finanzanlagen betroffen: Wertberichtigungen und Veräusserungsverluste auf eigene Finanzanlagen beliefen sich im ersten Halbjahr auf rund 3 Millionen Franken.

Dies konnte allerdings mit Veräusserungsgewinnen kompensiert werden. So resultierte aus dem Verkauf eigener Finanzanlagen ein Nettogewinn von 2,2 Millionen Franken.

Die Hypothekarbank Lenzburg beteiligte sich auch am Hilfsprogramm des Bundes mit Covid-19-Krediten. Die Ausleihungen in diesem Bereich beliefen sich den Angaben zufolge Ende Juni 2020 auf rund 30 Millionen Franken.

Auf das bankeigene Kreditportfolio (Ausleihungen an Kunden) habe die Coronakrise bisher kaum Auswirkungen gehabt, hiess es weiter. Zwar musste die Bank auf ausstehenden Krediten im ersten Semester Wertberichtigungen in der Höhe von 0,5 Millionen Franken vornehmen. Diese Berichtigungen standen aber nicht direkt in einem Zusammenhang mit der Pandemie.

Die Bank rechnet aber damit, dass im zweiten Halbjahr 2020 und im Jahr 2021 wegen der Coronakrise zusätzliche Wertberichtigungen auf Ausleihungen anfallen könnten. Die Folgen der Krise würden die Bank in den kommenden Monaten herausfordern, hiess es in der Mitteilung. Insgesamt rechnet die Bank im zweiten Halbjahr 2020 mit einem anhaltend anspruchsvollen Umfeld.

(AWP)

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Edelweiss-Chef zur

Edelweiss-Chef zur Staatshilfe: "Wie viel wir beantragen, weiss ich noch nicht"

Die Fluggesellschaft Edelweiss will nur so viel wie nötig von der zugesicherten Staatshilfe in Anspruch nehmen. "Ich bin froh, dass sich die Kreditzusagen der Banken, die vom Staat abgesichert sind, abzeichnen", sagte Edelweiss-Chef Bernd Bauer in einem Interview mit der "Handelszeitung" (Donnerstagausgabe) laut Vorabmeldung.

08.07.2020 20:45

Ein Teil des Kredits sei für die Edelweiss reserviert - "wie viel wir beantragen, weiss ich aber noch gar nicht". Es sei beruhigend, zu wissen, dass es möglich wäre, auch kleinere Beträge zu beantragen.

Vor rund zwei Wochen hatten die Aktionäre der Muttergesellschaft Lufthansa an einer ausserordentlichen Generalversammlung einer 20-prozentigen Kapitalbeteiligung der Bundesrepublik Deutschland zugestimmt. Das damit verbundene Hilfspaket über 9 Milliarden Euro kann umgesetzt werden. Dadurch wurde auch der Weg frei für eine Schweizer Staatshilfe in Höhe von 1,275 Milliarden Franken, mit der sich die Edelweiss und ihre Schwesterfluggesellschaft Swiss 1,5 Milliarden Franken an Krediten von den Banken besorgen können. Der Bund haftet für 85 Prozent der Kredite.

Leere Rückflüge

Indes läuft nach den massiven Ausfällen wegen der Covid-19-Pandemie mittlerweile wieder der Betrieb: "Im Juni hatten wir 10 Prozent unseres ursprünglich geplanten Angebotes", sagte Bauer weiter. "Im Juli fliegen wir 65 Prozent der verfügbaren Sitzplätze, aber nur rund 40 Prozent der verfügbaren Sitzkilometer, weil die gesamte Langstrecke in sich zusammengefallen ist." Derzeit sei mit der Dominikanischen Republik nur eine Langstreckendestination im Angebot.

Die Schweizer würden jetzt zwar wieder in die Ferien reisen. "Aber natürlich fehlt das Geschäft der Vormonate. So haben wir kaum Gäste in den Ferienregionen. Das heisst, die Flieger gehen voll raus, kommen aber leer zurück." Im August würden die Rückflüge wieder voller sein.

"Wir hoffen, im Oktober, wenn es keine Rückschläge mit wachsenden Fallzahlen gibt, wieder nahe bei einem 100-Prozent-Kapazitätsangebot zu sein", sagte Bauer.

Wegen der schwierigen Situation muss die Edelweiss auch sparen: "Wir richten uns am Schweizer Markt aus", sagte Bauer auf eine entsprechende Frage. Man habe ein striktes Kostenmanagement, Projekte seien gestoppt worden, Salärbestandteile verschoben, und es gebe einen Einstellungsstopp.

"Zudem ist die Kurzarbeit vorerst bis Februar 2021 beantragt." Es gebe aber keine Pläne, Mitarbeitende zu entlassen.

ys/

(AWP)

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Murdoch-Sohn will bei

Murdoch-Sohn will bei Messebetreiber MCH Group einsteigen

Der Sohn des Medienmoguls Rupert Murdoch, James Murdoch, will beim Messebetreiber MCH Group einsteigen.

Aktualisiert um 08:03

Die in finanziellen Nöten steckende MCH Group ist auf der Suche nach einem Investor fündig geworden. Bei der Messebetreiberin steigt die von James Murdoch geführte Gesellschaft Lupa Systems LLC als Ankeraktionärin ein. Damit scheint das Überleben der Gruppe vorerst gesichert.

MCH will Lupa Systems über eine Kapitalerhöhung an Bord holen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung am 3. August werde den Aktionären ein umfassendes Massnahmenpaket mit einer Kapitalerhöhung von insgesamt 104,5 Millionen Franken vorgeschlagen, teilte die Gruppe am Freitag mit.

Die Kapitalaufnahme soll in zwei Schritten über die Bühne gehen: Erstens ist die Umwandlung eines Darlehens des Kantons Basel-Stadt von 30 Millionen Franken in Eigenkapital vorgesehen. Und zweitens können sich die Aktionäre an einer Barkapitalerhöhung in Höhe von 74,5 Millionen unter Ausübung von Bezugsrechten beteiligen. Der Ausgabepreis wird mit 10,50 Franken je Aktie veranschlagt.

Dabei habe sich Lupa Systems bereit erklärt, die neuen Aktien vollumfänglich zu übernehmen und alle Aktien zu erwerben, die nicht von den Aktionären bezogen werden, heisst es weiter. Auf die Ausübung der Bezugsrechte verzichten werden die öffentlich-rechtlichen Aktionäre, die heute knapp die Hälfte am Unternehmen halten.

Nach Abschluss der Refinanzierung soll die öffentliche Hand einen Drittel der Aktien halten, so der Plan. Der Anteil von der unter anderem in der Event-, Technologie- und Medienbranche aktiven Lupa Systems werde sich je nach Verlauf der Transaktion zwischen 30 und 44 Prozent bewegen.

Einstieg mit Ansage

Der Einstieg von Lupa Systems hat sich abgezeichnet. Nachdem bereits in den Medien darüber spekuliert worden war, hatte MCH am Mittwoch Verhandlungen bestätigt. Lupa Systems wird von James Murdoch geführt. Er ist der Sohn des Medienmoguls Rupert Murdoch, dem unter anderem der US-Fernsehsender Fox News gehört. James Murdoch wurde ein Interesse an der Kunstmesse Art Basel nachgesagt.

James Murdoch soll denn auch am 3. August in den Verwaltungsrat der MCH Group gewählt werden. Mit Jeff Palker und Eleni Lionaki stellen sich zwei weitere Lupa-Vertreter der Wahl. Zum gleichen Zeitpunkt werden Tanja Soland und Karin Lenzlinger Diedenhofen aus dem Verwaltungsrat zurücktreten. Ulrich Vischer wird das Amt des Präsidenten bis zur ordentlichen Generalversammlung 2021 ausüben.

"Der Verwaltungsrat ist der festen Überzeugung, dass die vorgeschlagenen umfassenden Massnahmen zur erfolgreichen Restrukturierung der MCH Group im besten Interesse des Unternehmens und aller Aktionäre sind", wird Vischer in der Mitteilung zitiert. "Die Zustimmung und Unterstützung, die wir von den Aktionären der öffentlichen Hand erhalten haben, ist entscheidend für einen erfolgreichen Turnaround des Unternehmens."

Messebetreiber in der Krise

MCH braucht dringend frisches Geld. Die Coronakrise trifft den Messeveranstalter besonders hat. Der Betrieb musste eingestellt werden und es ist schwer abzusehen, wann er wieder aufgenommen werden kann. Bereits vor Corona kriselte es. Bei der traditionsreichen Uhrenmesse Baselworld sprangen die wichtigsten Aussteller ab und nun wird nach einem neuen Format gesucht und die Standortfrage gestellt.

Allein in diesem Jahr seien der MCH Group in der Krise Umsätze im Umfang von 130 bis 170 Millionen Franken verloren gegangen, sagte CEO Bernd Stadlwieser laut Mitteilung. Die negativen Auswirkungen auf das Ergebnis ordnet er im mittleren zweistelligen Millionenbereich ein. "Es braucht dieses umfassende Massnahmenpaket, um diese Situation zu meistern."

Mit Lupa Systems habe MCH nicht nur einen zusätzlichen Ankeraktionär, sondern auch einen strategischen Partner gefunden, ergänzt Vischer. Lupa Systems bringe eine breite Erfahrung mit und werde dazu beitragen, die notwendige Transformation des Unternehmens zu beschleunigen.

(AWP/Reuters/cash)

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Perrot Duval mit Gewinnsprung

Perrot Duval mit Gewinnsprung nach Infranor-Verkauf

Die auf Industrieautomatisierung spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval hat im Ende April beendeten Geschäftsjahr 2019/20 devestitionsbedingt einen tieferen Umsatz erzielt. Die Gewinnzahlen zeigen hingegen nach oben.

10.07.2020 07:55

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, belief sich der Umsatz auf 32,4 Millionen Franken. Der Wert lässt sich aber nur schwer mit dem im Vorjahr ausgewiesenen Wert von 48,3 Millionen vergleichen, hat doch die Gruppe vor vier Monaten die Infranor-Gruppe verkauft.

Mit den provisorischen Zahlen vermeldete Perrot Duval auch einen Gewinn nach Steuern von 2,4 Millionen Franken. Im Vorjahr hatten nur 1,0 Millionen Franken Plus zu Buche gestanden. Perrot Duval ernte damit die Früchte aus dem Verkauf von Infranor, hiess es hierzu.

Der definitive Rechnungsabschluss wird am 27. August vorgelegt.

ra/tt

(AWP)

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Schlatter erwartet im

Schlatter erwartet im Halbjahr tieferen Nettoerlös und Verlust

Der Maschinenbauer Schlatter spürt die Folgen der Corona-Pandemie und spricht für das erste Halbjahr 2020 eine Gewinnwarnung aus.

10.07.2020 06:55

Die Auswirkungen der Pandemie hätten zu einem deutlichen Rückgang des Nettoerlöses und der Bestellungen geführt, teilte Schlatter am Freitagmorgen mit. Daher werde die Gruppe im Halbjahr einen deutlichen Verlust ausweisen.

Mit Blick in die Zukunft spricht Schlatter von einem nach wie vor "unsicheren und volatilen" Marktumfeld. Es hänge stark vom weiteren Verlauf der Pandemie ab, heisst es im kurzen Communiqué weiter.

Im vergangenen Jahr hatte Schlatter in der ersten Jahreshälfte einen Nettoerlös in Höhe von 54,7 Millionen Franken, einen Betriebsgewinn (EBIT) von 1,9 Millionen sowie einen Reingewinn von 1,4 Millionen erzielt. Die Halbjahreszahlen 2020 veröffentlicht die Gesellschaft am 18. August.

(AWP)

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TX Group rechnet mit noch

TX Group rechnet mit noch stärkerem Umsatzrückgang wegen Corona

Vom anhaltenden Werberückgang betroffen im Medienkonzern TX Group sind die Tages- und Sonntagstitel von Tamedia, die Pendlerzeitungen sowie die Werbevermarkterin Goldbach.

09.07.2020 20:51

Im April war das Unternehmen in einer ersten Einschätzung noch von einem Minus in der Grössenordnung von 10 bis 15 Prozent ausgegangen worden. Damals hiess es zudem, dass mit einem negativen Ergebnis auf Stufe EBIT zu rechnen sei.

(AWP/cash)

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refoh
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Ich traue dem Markt nicht mehr...

... Gestern habe ich indessen einige Put-Optionen gekauft.

Die grössten Gewinneraktien habe ich verkauft.

(Corona lässt sich nicht so schnell abschütteln)

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@refoh

@refoh

Ich auch...und die Märkte, steigen, steigen und steigen. Bin seit ende Nachmittag schön im Minus.

Ja, ich ärgere mich. Verstehe die Welt nicht mehr. Die Nationalbanken sorgen weltweit dafür, dass die Blase noch grösser wird. 

refoh
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@Link

Ich möchte nicht Mr. Doom spielen.

Angst verbreiten will ich auch nicht.

Aber ich habe ganz einfach das Gefühl, dass ich den komfortableren Weg suchen muss.

Meine Puts verfallen im September.

marabu
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refoh hat am 12.07.2020 20:19

refoh hat am 12.07.2020 20:19 geschrieben:

Ich möchte nicht Mr. Doom spielen.

Angst verbreiten will ich auch nicht.

Aber ich habe ganz einfach das Gefühl, dass ich den komfortableren Weg suchen muss.

Meine Puts verfallen im September.

Da fliesst aber bis zum September noch viel Wasser den Rhein hinunter. Ich halte zwar keine Derrivate, aber an deiner Stelle würde ich jetzt die Nerven behalten. Es müsste nun eigentlich einen Rücksetzer geben?

refoh
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Vielen Dank, Marabu

Lieber Marabu

Besten Dank für deinen Rat.

Aber sag mir mal, was hat denn eine kleine Versicherung in Form eines Puts mit den Nerven zu tun?

Einfach eine Massnahme, nichts anderes.

ALSO und Zur Rose habe ich übrigens nicht verkauft.

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Medacta erhält FDA

Medacta erhält FDA-Genehmigung für Augmented-Reality-Plattform

Der Tessiner Medtech-Konzern Medacta hat eine weitere Zulassung für eines seiner Produkte erhalten.

13.07.2020 08:00

So lässt die US-Gesundheitsbehörde FDA ab sofort die sogenannte NextAR Augmented-Reality-basierte Operationsplattform für TKA-Verfahren zu. TKA steht für Total Knee Artroplasty (Totale Knie-Arthroplastik) und ist ein chirurgischer Eingriff, der die Kniegelenkfunktion sicher- oder wiederherstellen soll.

Es handle sich dabei um die erste Anwendung einer neuen Plattform-Technologie, die auch auf Eingriffe an Hüften, Schultern und Wirbelsäulen ausgedehnt werden solle, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Sie sei mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen entwickelt und konstruiert worden, was eine effiziente und präzise präoperative Planung und Analyse ermögliche.

Sie habe zum Ziel, die Effizienz und Präzision des Knie-Totalersatzes zu verbessern und eine personalisierte Planung zu ermöglichen. Kliniken und Krankenhäuser müssten dabei nur geringe Vorabinvestitionen tätigen, was dem Gesundheitssystem durch Effizienz und niedrige Kosten pro Eingriff wirtschaftliche Vorteile bringe. Es sei vor allem eine optimale Lösung für ambulante Operationszentren in den USA, die eine chirurgische Versorgung am selben Tag anbieten würden.

(AWP)

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