Gold

Gold 1 Uz 

Valor: 274702 / Symbol: XAU
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  • 07.08.2020 12:12:33
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Zyndicate
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Wdh: Goldpreis steigt auf

Wdh: Goldpreis steigt auf Rekordhoch

(Im zweiten Satz wurde die Jahreszahl des bisherigen Rekordhochs ergänzt.) - Gold ist wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise so teuer wie noch nie. In der Nacht auf Montag stieg der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 1944,71 Dollar und übertraf damit das bisherige Rekordhoch von rund 1921 Dollar vom September 2011 deutlich. Zuletzt bröckelte der Kurs etwas ab, lag aber immer noch rund eineinhalb Prozent im Plus bei 1932 Dollar.

27.07.2020 07:08

Damit zog der Goldpreis in diesem Jahr bereits um etwas mehr als ein Viertel an, wobei der Kurs vor allem seit Mitte Juni stark zulegte. Zu Beginn des Corona-Crashs an den Finanzmärkten hatte Gold sogar an Wert verloren, obwohl das Edelmetall als Krisenwährung gilt. Mitte März kostete eine Feinunze zeitweise weniger als 1500 Dollar.

Gold ist zurzeit aufgrund mehrerer Entwicklungen unter Anlegern sehr beliebt. Ein Hauptgrund ist die Corona-Pandemie mit ihren drastischen wirtschaftlichen Folgen. Dazu gehören die hohe Unsicherheit über den Fortgang der Krise, die stark steigende Verschuldung von Staaten und Unternehmen sowie die anhaltend niedrigen Zinsen auf der Welt. Gold gilt als Krisen- und Inflationsschutz./zb/edh/mis

(AWP)

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marabu
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Gold im Depot

Gilt die Regel noch von den 5-6% Goldbestand (physisch) bezogen auf den Depotwert? Ich habe vor einigen Monaten als Gegengewicht zu gewissen risikoreicheren Positionen meinen Anteil auf 13% erhöht. Wie steht's bei Euch?

Bäri
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Bin vielleicht kein

Bin vielleicht kein Paradebeispiel.. Habe von den mobilen Werten (ausgenommen den cash in Immobilie) rund 50% in Gold physisch, 20% in ZSIL (ETF) gerade am überlegen zu verkaufen bei der Rally, 20% in Bitcoin und 10% an bunbedrucktem Papiergeld. Finde 5-6% zu wenig.

marabu
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@ Bäri

Respekt! Und ich bildete mir immer ein, konservativ anzulegen. Schenkt man den alten Koryphäen Glauben, so gehen wir nämlich inflationären Zeiten entgegen. Wenn das mit dem Money Printing der Zentralbanken folgenlos bliebe, so hätte man nämlich tatsächlich ein Perpetuum Mobile erfunden, was ja nach allen physikalischen Gesetzen ein Ding der Unmöglichkeit ist. Aber vielleicht greifen meine Vorstellungskräfte zu kurz, denn ich lasse ausser Acht, dass sich die Börsenwelt in einer andern Dimension dreht. Anyway, vielen Dank für den Input!

Zyndicate
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Die Futures auf Gold kommen

Die Futures auf Gold kommen der Marke von 2000 Dollar sehr nahe. Das Edelmetall selber steigt 0,16 Prozent auf 1945 Dollar pro Feinunze.

-Gold futures touch $2,000 an ounce
-South Korea, Hong Kong, China, Australia stocks 
-Oil to $41.71 a barrel
-Taiwan chip giant TSMC breaks into world’s top 10 biggest companies after stock surgeshttps://t.co/n9S9OtnjSQ pic.twitter.com/WocOEXIDAQ

— Bloomberg Asia (@BloombergAsia) July 28, 2020

"Solch eine Dynamik haben wir noch selten erlebt, die Telefone bei unseren Händlern klingeln ununterbrochen", sagte Experte Hans-Günter Ritter vom Edelmetallhändler Heraeus. Erst am Freitag hatte der Goldpreis erstmals seit September 2011 die 1900-Dollar-Marke übersprungen. Der sich weiter verschärfende Konflikt zwischen den USA und China sowie wieder steigende Corona-Neuinfektionen ließen Anleger nach sicheren Anlagemöglichkeiten Ausschau halten. Angesichts der milliardenschweren staatlichen Konjunkturpakete wollen sie sich zudem gegen befürchtete Preissteigerungen absichern. "Die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold ist gestiegen, während es für den US-Dollar keine mehr gibt", sagte der Rohstoffstratege Soni Kumari der ANZ-Bank. "Zu einem gewissen Grad ersetzt Gold den US-Dollar, der in Krisenzeiten typischerweise profitierte", sagte Ritter. Angesichts der Dollar-Schwäche, der Corona-Krise und der US-chinesischen Spannungen trauen Marktteilnehmer dem Goldpreis weitere Zuwächse zu.

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Zyndicate
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Amerikanische Bank sieht Gold

Amerikanische Bank sieht Gold-Unze auf 3000 Dollar weiterziehen

Eine Unze Gold kostete zuletzt fast 2000 Dollar und damit sogar mehr als im Spätsommer 2011. Nun macht eine bekannte US-Bank für die kommenden 18 Monate eine atemberaubende Prognose.

28.07.2020 08:28

Von Lorenz Burkhalter

Der Goldpreis steigt und steigt. Am frühen Morgen im asiatischen Handel kostet eine Unze des Edelmetalls in der Spitze fast 2000 Dollar. Das liegt über dem letzten Höchststand vom September 2011 bei 1920 Dollar (cash berichtete). In Dollar betrachtet errechnet sich damit alleine seit Jahresbeginn ein beachtliches Plus von fast 28 Prozent. Für in Franken rechnende Anleger schmälert der zuletzt schwache Dollar die Bilanz etwas (+22 Prozent).

Anschwellende Notenbankenbilanzen

Wie so oft kommt der Appetit der Experten erst mit steigenden Preisen. So sehen die Rohstoffstrategen der Bank of America Merrill Lynch die Gold-Unze über die kommenden 18 Monate noch einmal kräftig steigen – und zwar auf 3000 (zuvor 2000) Dollar.

Sie begründen ihre Prognose mit den noch für lange Zeit tiefen Realzinsen und den verhaltenen wirtschaftlichen Aussichten. Einen Preistreiber sehen die Strategen aber vor allem in der ultralockeren Geldpolitik, rechnen sie bei den führenden Zentralbanken über die nächsten 18 Monate doch mit einer Verdoppelung der Bilanzsumme.

Darf man den Experten Glauben schenken, dann sind gerade professionelle Anleger noch immer chronisch unterinvestiert. Sollte der Goldpreis weiter steigen, müssten diese dem Edelmetall deshalb vermehrt hinterherrennen, so schreiben sie weiter.

Warten auf den US-Zinsentscheid

Allerdings räumt man bei Bank of America Merrill Lynch ein, dass neben einer geringeren physischen Nachfrage aus China und Indien auch ein Erstarken des Dollars einen Anstieg des Goldpreises auf 3000 Dollar die Unze vereiteln könnte. In den letzten Tagen erwies sich insbesondere der schwache Dollar als treibende Kraft hinter dem Höhenflug des Edelmetalls.

Welche Richtung der Dollar (und damit auch der Goldpreis) einschlägt, darüber entscheidet die US-Notenbank. Am morgigen Mittwoch tritt wieder ihr Offenmarktausschuss zusammen. Mit weiteren geldpolitischen Lockerungsmassnahmen rechnen Experten aber frühestens im September.

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marabu
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Goldpreis - intervenieren die Notenbanken7

Spannend finde ich die Frage, ob und wann die Notenbanken gegen den Anstieg des Goldpreises intervenieren.

Zitat Dimitri Speck, Goldmarktinsider: 

„Aktuell ist es so“, beschrieb der Goldmarkt-Insider die momentane Lage an den Edelmetall-Märkten: „Offizielle staatliche Stellen wirken (über die Zinspolitik, Anm. d. Red.) nicht nur indirekt auf den Goldpreis. Sondern auch direkt durch Goldpreis-Manipulationen. Das machen diese Akteure systematisch seit August 1993.“ Dies funktioniere so: „Über die Terminmärkte wird schlagartig in kurzer Zeit sehr viel Gold verkauft.“ Durch diese gezielt geschaffenen „Schocks“ werde so der Kassapreis beim Gold künstlich nach unten gezogen. „Das geht nur bei Gold, Silber und Platin. Wenn Gold über den Terminmarkt künstlich nach unten gedrückt wird, werden Interessenten abgeschreckt und bestehende Anleger aus dem Markt gedrängt. Das konnten wir systematisch seit 1993 verfolgen. Die Methode der schlagartigen Verkäufe über den Terminmarkt ist beibehalten wurden. Das wird jetzt aktuell interessant im gegenwärtigen Zusammenhang.“

Also müsste es in absehbarer Zeit zu einem solchen "Schock" für die Anleger kommen? Verschwörungstheorie oder nicht? Glaubhaft ist die These bestimmt, da eine zunehmende Vertrauenskrise seit den Billionen von neuen Krediten offensichtlich ist. 

Ich werde mich jedenfalls nicht beirren lassen und halte an meiner Position fest.

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