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Corona-Impfstoff zuerst für

Corona-Impfstoff zuerst für die USA? Sanofi-CEO rudert zurück

Der französische Pharmagigant Sanofi hat versichert, einen künftigen Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 allen anzubieten.

14.05.2020 06:35

"Der Impfstoff gegen Covid-19 wird allen Bürgern zur Verfügung gestellt werden, ungeachtet ihrer Nationalität", zitierte Sanofi France am Mittwochabend den Generaldirektor Paul Hudson.

Die Mitteilung folgte einem Interview mit Hudson, das die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg veröffentlicht hatte. Hudson habe dabei deutlich gemacht, dass die USA bei dem Impfstoff Vorrang hätten, berichtete Bloomberg auf seiner Internetseite. Die USA hätten als erste die Forschung unterstützt. Die US-Regierung habe "das Recht für die grösste Vorausbestellung", zitierte die Agentur den Sanofi-Chef.

Die beiden Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline hatten bereits im April mitgeteilt, sie wollten gemeinsam an einem Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 arbeiten. Sollten Tests erfolgreich verlaufen, könnte ein Impfstoff in der zweiten Jahreshälfte 2021 verfügbar sein. Sanofi teilte nun via Twitter mit, die Teams des Unternehmens seien bemüht, die Entwicklung eines Impfstoffs zu beschleunigen.

(AWP)

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Coronavirus: Sanofi rudert

Coronavirus: Sanofi rudert zurück - Kein erster US-Zugriff auf Corona-Impfstoff

Nach Kritik rudert der französische Pharmakonzern Sanofi bei seiner Ankündigung zurück, mit einem möglichen Corona-Impfstoff zuerst die USA beliefern zu wollen.

15.05.2020 06:36

Sanofi werde sicherstellen, dass ein solches Mittel in allen Regionen der Welt zur gleichen Zeit verfügbar sei, sagte Verwaltungsrat-Chef Serge Weinberg am Donnerstag dem Sender "France 2". Sanofi habe verschiedene Möglichleiten zur Produktion. Einige davon seien in den USA, noch mehr davon aber in Europa und Frankreich.

Sanofi-Vorstandschef Paul Hudson hatte am Mittwoch der Nachrichtenagentur Bloomberg gesagt, die US-Regierung habe das Recht auf die größte Vorbestellung eines Impfstoffes, da sie das Risiko finanziell mittrage. Die USA erwarteten deshalb, dass sie die ersten Dosen eines möglichen Impfstoffes erhielten.

Die französische Regierung hatte das kritisiert. "Es wäre natürlich inakzeptabel für uns, wenn das eine oder andere Land aus finanziellen Beweggründen einen privilegierten Zugang erhalten würde, insbesondere im aktuellen Kontext", hatte Wirtschafts-Staatssekretärin Agnes Pannier-Runacher erklärt. Der französische Gesundheitsminister Olivier Veran hatte erklärt, er sei nach Gesprächen mit dem Sanofi-Chef beruhigt. "Ich glaube, die Aussage war etwas ungeschickt und vielleicht aus dem Zusammenhang gerissen."

Die Kontroverse wirft gleichwohl die Frage auf, ob Europa nicht zu langsam bei der Organisation und Finanzierung der Impfstoffforschung war. Sanofi hatte erklärt, dass die USA in dieser Hinsicht schneller gewesen seien. Das Unternehmen befinde sich in Gesprächen mit der EU sowie der französischen und der deutschen Regierung, um seine regionale Impfstoffentwicklung zu beschleunigen.

Sanofi hat sich bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes mit der britischen GlaxoSmithKline zusammengetan und hofft, 2021 einen Impfstoff verfügbar zu haben. Beide Konzerne erhalten finanzielle Unterstützung von der staatlichen Organisation BARDA des US-Gesundheitsministeriums. 

(Reuters)

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Sanofi will Grossteil seiner

Sanofi will Grossteil seiner Regeneron-Anteile losschlagen

Der Pharmakonzerne Sanofi will den Grossteil seiner Beteiligung am US-Partner Regeneron losschlagen. Der Löwenanteil der 20,6 Prozent schweren Beteiligung solle verkauft werden, teilte das Unternehmen am Montag in Paris mit. Die Beteiligung solle im besten Falle auf rund 400 000 Aktien abgeschmolzen werden. Die Partnerschaft der Konzerne bleibe bestehen, hiess es weiter.

25.05.2020 19:42

Regeneron habe dem Rückkauf von Aktien im Volumen von 5 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen geht den Angaben zufolge auf das Jahr 2003 zurück. Ein Jahr später war Sanofi bei den Amerikanern eingestiegen./jha/he

(AWP)

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Sanofi verkauft Grossteil

Sanofi verkauft Grossteil seiner Regeneron-Aktien

Der Pharmakonzern Sanofi hat den Grossteil seiner Beteiligung am US-Partner Regeneron veräussert. Sanofi ist 21,6 Millionen Regeneron-Aktien losgeworden, wie der französische Pharma-Konzern mitteilte. 11,8 Millionen Aktien für 515 Dollar je Aktie hat Sanofi an Investoren verkauft, 9,8 Millionen Stück hat der US-Pharmakonzern Regeneron selbst für 5 Milliarden Dollar erworben.

27.05.2020 07:13

Zudem gibt es laut Sanofi noch die Option, weitere 1,2 Millionen Regeneron-Aktien in den nächsten Wochen an Investoren loszuschlagen. Beim Verkauf aller Aktien erzielt Sanofi den Angaben zufolge einen Bruttoerlös von 11,7 Milliarden US-Dollar (10,7 Mrd Euro). Dann würde Sanofi noch 400 000 Aktien von Regeneron halten. Vor dem Deal hatte Sanofi 23,2 Millionen Aktien beziehungsweise 20,6 Prozent an Regeneron besessen.

Die Partnerschaft der Konzerne bleibe bestehen, hiess es. Seit 2003 arbeiten die beiden Unternehmen zusammen. Ein Jahr später war Sanofi bei den Amerikanern eingestiegen./stk/fba

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Pharmakonzern Sanofi erhöht

Pharmakonzern Sanofi erhöht Prognose

Der Pharmakonzern Sanofi wird für das laufende Jahr optimistischer. So dürfte der bereinigte Gewinn je Aktie um 6 bis 7 Prozent steigen, teilte Sanofi am Mittwoch in Paris mit. Bislang hat das Management ein Wachstum von rund 5 Prozent in Aussicht gestellt. Im zweiten Quartal profitierte Sanofi von dem Verkauf des Grossteils seiner Regeneron-Anteile. Unter dem Strich stand daher ein Gewinn von 7,6 Milliarden Euro. Bereinigt um Sonderfaktoren stieg das Nettoergebnis um 3,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, was über der durchschnittlichen Erwartung von Analysten lag. Dabei profitierte das Unternehmen von Kosteneinsparungen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie legte um 4,8 Prozent auf 1,28 Euro zu.

29.07.2020 08:03

Der Umsatz sank hingegen um knapp 5 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Dabei litt insbesondere das Geschäft mit Reiseimpfstoffen im Zuge der geschlossenen Grenzen infolge der Corona-Pandemie. Zudem hatten Kunden im ersten Quartal im Zusammenhang mit Covid-19 ihre Lagerbestände aufgestockt, ein Effekt, der sich so im zweiten Quartal nicht wiederholte. Stark entwickelte sich weiter der Kassenschlager Dupixent gegen Hauterkrankungen und Asthma, der seine Erlöse um 70 Prozent auf 858 Millionen Euro erhöhen konnte./nas/mis

(AWP)

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