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Deutsche Bank zum

Deutsche Bank zum Jahresauftakt unter dem Strich mit Verlust

Die Deutsche Bank hat trotz eines überraschend guten Jahresstarts das erste Quartal 2020 unter dem Strich mit einem Verlust abgeschlossen.

29.04.2020 07:41

Zwar stehen in der Zwischenbilanz wie am Sonntag vorab mitgeteilt 66 Millionen Euro Gewinn. Das den Aktionären zurechenbare Ergebnis jedoch lag bei minus 43 Millionen Euro, wie der Frankfurter Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Die Vorsorge für mögliche Kreditausfälle fiel mit 506 Millionen Euro deutlich höher aus als ein Jahr zuvor (140 Mio Euro). Die Hälfte davon sei auf die Corona-Krise zurückzuführen, erklärte die Bank. Konzernchef Christian Sewing, der dem Institut einen radikalen Umbau verordnet hat, äusserte sich insgesamt zufrieden: "In der aktuellen Krise konnten wir robuste Zahlen präsentieren und haben eine starke Leistung dabei gezeigt, unsere Kunden in all unseren Kerngeschäften zu unterstützen."

Die Deutsche Bank rechnet im laufenden Jahr trotz der Corona-Pandemie weiter mit einem stabilen Ertrag im Kerngeschäft. Da die Bank derzeit die Risiken und deshalb einige Geschäfte zurückfährt, wird insgesamt weiter mit einem leichten Ertragsrückgang gerechnet. "Die Erträge des Konzerns dürften im Jahr 2020 etwas geringer ausfallen, was hauptsächlich auf unsere fortgesetzten Aktivitäten zur Risikominderung in der Abbaueinheit CRU zurückzuführen ist", hiess es in dem am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Bericht zum ersten Quartal. Bei der "Abbaueinheit CRU" handelt es sich um die interne Bad Bank der Deutschen Bank.

In der Kernbank sollen die Erträge auf Jahressicht dagegen im Wesentlichen unverändert bleiben, da die starke Geschäftsentwicklung des ersten Quartals durch geringere Erwartungen für den weiteren Jahresverlauf ausgeglichen wird. Damit bestätigte die Bank alles in allem ihre bisherige Prognose. Der Konzern hatte bereits am Sonntagabend die wichtigsten Eckdaten über das vergangene Quartal veröffentlicht. Dabei fielen die Erträge, das Ergebnis vor Steuern und der Gewinn deutlich besser aus, als Experten erwartet hatten.

Die Aktie legte deshalb in den vergangenen zwei Handelstagen um 17 Prozent zu.

(AWP)

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Deutsche Bank treibt

Deutsche Bank treibt Stellenabbau und ökologischen Umbau voran

Die Deutsche Bank treibt ihren durch die Corona-Krise vorübergehend auf Eis gelegten Stellenabbau wieder voran. "Wenn wir unser Transformationsprogramm weiter verfolgen, müssen wir (...) die Kosten konsequent weiter senken. Und dazu gehört leider auch, dass wir den Stellenabbau wie geplant umsetzen müssen", betonte Konzernchef Christian Sewing in dem am Dienstagabend vorab veröffentlichten schriftlichen Redetext zur Hauptversammlung des Frankfurter Dax -Konzerns. Das Aktionärstreffen am 20. Mai findet komplett als Online-Veranstaltung statt.

12.05.2020 22:01

Die persönlichen Gespräche mit betroffenen Mitarbeitern würden wieder aufgenommen. "Das ist immer schmerzhaft, und es ist ganz besonders schmerzhaft in diesen Zeiten. Aber wir müssen in diesem Umfeld an unseren Kostenprogrammen festhalten", begründete Sewing.

Deutschlands grösstes Geldhaus steckt mitten in einem tiefgreifenden Umbau. Die Kosten dafür brockten dem Institut 2019 das fünfte Verlustjahr in Folge ein, auch im laufenden Jahr drohen unter dem Strich rote Zahlen. Bis Ende 2022 will der Vorstand die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern um rund 18 000 auf weltweit 74 000 verringern.

Wegen der Corona-Pandemie hatte das Management Ende März erklärt, es werde "vorerst keine weiteren Mitarbeiter persönlich mit Blick auf unseren geplanten Stellenabbau ansprechen", um in der derzeitigen Situation "zusätzliche emotionale Belastungen zu vermeiden".

Die Deutsche Bank kündigte am Dienstagabend an, sich stärker für grüne Geldanlagen und eine nachhaltige Wirtschaft engagieren zu wollen. Bis Ende 2025 soll das Volumen an sogenannten ESG-Finanzierungen sowie der Bestand an verwaltetem Vermögen in nachhaltigen Anlagen auf insgesamt mehr als 200 Milliarden Euro steigen. Bei solchen Finanzanlagen werden Kriterien wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung berücksichtigt, auf Englisch abgekürzt ESG.

"Aus tiefster Überzeugung wollen wir den globalen Wandel zu einer nachhaltigen, klimaneutralen und sozialen Wirtschaft mitgestalten", erklärte Sewing. Bis zur Vorlage der Ergebnisse für das zweite Quartal Ende Juli will die Bank zudem eine neue Öl- und Gasrichtlinie verabschieden, die einen klaren Rahmen für Finanzierungen und Investitionen in diesem Bereich setzt./ben/DP/he

(AWP)

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US-Aufsicht stellt der

US-Aufsicht stellt der Deutschen Bank ein schlechtes Zeugnis aus

Die US-Finanzaufseher haben der Deutschen Bank ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Dies geht aus einem Zeitungsbericht vom Donnerstag hervor.

14.05.2020 02:41

Die New Yorker Niederlassung der US-Notenbank Fed habe unter anderem Schwächen bei der US-Sparte der Deutschen Bank im Kampf gegen Geldwäscherei und im Risikomanagement erkannt, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf das Dokument. Der Untersuchungsbericht der US-Behörde sei Ende März bereits an die Führungsspitze der Deutschen Bank verschickt worden, hiess es weiter. Die Deutsche Bank lehnte einen Kommentar diesbezüglich ab. Die US-Behörde war nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Der Bericht beruhe auf Prüfungen im Jahr 2019 und Anfang 2020, schreibt das Blatt weiter. Die Organisation des US-Geschäfts werde als "marginal" eingestuft und erhalte die Note 4, was der zweitschlechtesten Bewertung entspreche. Die Geschäfte der US-Sparte wiesen in "signifikantem" Umfang "ernsthafte Schwächen" auf. Die Geschäftsleitung sei daran gescheitert, die Probleme zu lösen. Es bestünden zudem Zweifel, ob die Bank jemals als "gut gemanagt" eingestuft werden könne, was mindestens der Note 2 entspreche.

Ein Vorwurf der US-Behörde sei auch, dass es bei der Deutschen Bank immer noch ernste Probleme gebe, unsichere und ungesunde Bankgeschäfte zu erkennen und entsprechend zu adressieren, schrieb die Zeitung. Ausserdem habe die Bank gewisse Defizite und Verspätungen bei der Umsetzung von Massnahmen, vor allem im Kampf gegen Geldwäscherei und Sanktionsverstösse. Das Institut habe nun 90 Tage Zeit, auf das Schreiben der Fed zu reagieren.

Bankchef Christian Sewing hatte im vergangenen Sommer Christiana Riley zur Amerika-Chefin berufen, um die Bedeutung des US-Geschäfts für den Konzern hervorzuheben. Dort verliert das grösste deutsche Geldhaus seit einiger Zeit Marktanteile im lukrativen Investmentbanking. In seiner vorab veröffentlichten Rede anlässlich der Hauptversammlung der Bank kommenden Mittwoch räumte Sewing ein, die Bank habe viel in den Ausbau der internen Kontrollmechanismen investiert, sei aber noch nicht am Ziel.

"Wir müssen uns hier weiter verbessern, müssen weiter in unsere Prozesse investieren - und das im engen Austausch mit unseren Regulatoren." Er hob hervor, die Bank habe 2019 erstmals beide Teile des Stresstests der US-Notenbank Fed bestanden.

(SDA)

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Deutsche Bank wegen Epstein

Deutsche Bank wegen Epstein-Geschäften im Visier der Bankenaufsicht

Der Deutschen Bank droht Ungemach in den USA. Unterrichteten Kreisen zufolge prüft die Bankenaufsicht des Bundesstaates New York die Beziehungen des Finanzhauses zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.

03.06.2020 06:39

Im Rahmen einer umfassenderen Untersuchung der Compliance und Kontrollen der Deutschen Bank schaue sich das New York Department of Financial Services (DFS) auch die Geschäfte mit Epstein genauer an, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Die New York Times hatte zuvor am Dienstag über die Untersuchung der Epstein-Konten geschrieben. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf informierte Kreisen, dass bereits in diesem Monat Strafmassnahmen gegen die Bank eingeleitet werden könnten.

Epstein wurde vergangenes Jahr wegen Verdachts auf Sexhandel verhaftet - mehr als ein Jahrzehnt nachdem er sich vor einem Gericht in Florida einer Sexualstraftat für schuldig bekannt hatte. Sein Tod im Gefängnis wurde als Selbstmord eingestuft.

Im Fokus steht laut New York Times die Entscheidung der Bank, weiter Geschäfte mit Epstein zu machen, obgleich Compliance-Manager die Behörden auf mehrere verdächtige Auslandstransaktionen von Epstein im Jahr 2015 aufmerksam gemacht hatten.

"Unser Ruf ist unser wertvollstes Kapital. Wir bedauern die Entscheidung", mit Epstein verkehrt zu haben, sagte Deutsche-Bank-Sprecher Daniel Hunter.

(Bloomberg)

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Deutsche Bank zieht Übernahme

Deutsche Bank zieht Übernahme der Wirecard Bank in Betracht

Im Skandal um den kollabierten Zahlungsdienstleister Wirecard zeichnet sich ein Hoffnungsschimmer für die Banksparte der Gesellschaft ab.

03.07.2020 07:01

Informierten Kreisen zufolge erwägt die Deutsche Bank, die Wirecard Bank komplett oder in Teilen zu übernehmen. Im Hinblick auf mögliche Stützungsmassnahmen steht der Frankfurter Bankkonzern sowohl mit der Finanzaufsicht BaFin als auch mit dem Vorstand der Wirecard Bank sowie dem vorläufigen Insolvenzverwalter in Kontakt, wie ein Deutsche-Bank-Sprecher mitteilte. Details wollte er nicht nennen.

Wie zu hören war, laufen bei der Deutschen Bank die Diskussionen noch. Neben einer Komplett- oder Teilübernahme der Wirecard Bank würden auch andere Hilfsoptionen in Betracht gezogen, hiess es. Eine finale Entscheidung steht noch aus.

Im vergangenen Jahr war es auf Betreiben des Wirecard-Konzerns zu informellen Fusionsgesprächen mit der Deutschen Bank gekommen, die diese jedoch schnell abbrach.

Interessenten für die Wirecard Bank dürften sich besonders wegen deren Geschäftsbeziehungen mit den Kreditkartenfirmen Visa, Mastercard und JCB International für die Sparte interessieren.

Der vorläufige Wirecard-Insolvenzverwalter Michael Jaffé liess in dieser Woche wissen, eine Vielzahl von Investoren aus aller Welt habe Interesse am Kerngeschäft beziehungsweise anderen Sparten bekundet. Er äusserte sich nicht dazu, ob er einen Verkauf der weiterhin solventen Wirecard Bank plant.

(Bloomberg)

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Wdh: Deutsche Bank holt sich

Wdh: Deutsche Bank holt sich Google als IT-Partner ins Haus

(Redigierfehler im 3. Satz behoben: Cloud-Diensten) - Die Deutsche Bank will ihre IT-Probleme unter anderem mit der Hilfe von Google lösen. Die beiden Firmen wollen gemeinsam Finanzdienstleistungen entwickeln und anbieten, teilte die Deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Das Finanzinstitut bekommt so zum einen Zugang zu den Cloud-Diensten der Alphabet-Tochter . Zum anderen wollen die beiden Unternehmen, die nächste Generation technologiebasierter Finanzprodukte entwickeln. "Beide Parteien haben eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet und planen, in den nächsten Monaten einen Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit zu vereinbaren."

07.07.2020 09:43

Die Deutsche Bank kämpft wie viele andere deutsche Finanzinstitute immer wieder mit technischen Problemen. Bei der grössten deutschen Bank ist die IT aber schon seit langer Zeit eine Grossbaustelle. So hatte der frühere Konzernchef John Cryan die IT der Bank kurz nach seinem Amtsantritt 2015 öffentlich als "lausig" bezeichnet. Die Ex-IT-Chefin Kim Hammond, die eigentlich die Probleme lösen sollte, musste Anfang 2018 nach nur kurzer Zeit im Amt wieder gehen. Zuvor hatte sie die Bank bei einer internen Tagung als das "dysfunktionalste Unternehmen", für das sie je gearbeitet habe, bezeichnet.

Das grösste Problem der Deutschen-Bank-IT sind nach wie vor die vielen verschiedenen Systeme. 2012 hatte die grösste deutsche börsennotierte Bank SAP damit beauftragt, die Plattformen zu harmonisieren. Das unter dem Namen Magellan bekannte Grossprojekt scheiterte jedoch. Neben dem Umbau der bestehenden, teils sehr alten IT-Strukturen haben die Banken seit einiger Zeit mit viel Konkurrenz von Technologieunternehmen zu kämpfen, die wie Apple und auch Google ihre Marktmacht nutzen, um zum Beispiel Teile des Zahlungsverkehrs zu sich zu holen.

Zudem setzt eine Reihe junger Unternehmen, sogenannte Fintechs, den etablierten Banken bei der Produktentwicklung und auch dem Kampf um Kunden zu. Diesen Schritt begegnen die Banken zuletzt unter anderem mit Beteiligungen und Kooperationen, oft aber mit überschaubarem Erfolg. Der frühere SAP-Manager Bernd Leukert, der bei der Deutschen Bank inzwischen im Vorstand für Technologie, Daten und Innovation verantwortlich ist, sieht in der Zusammenarbeit mit Google einen bedeutenden Schritt in der Technologiestrategie der Bank. Konzernchef Christian Sewing erhofft sich durch die Partnerschaft einen grossen Schub beim Umbau der Bank./zb/mis/jha/

(AWP)

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Zehntausende Kunden der

Zehntausende Kunden der Deutschen Bank bedienen ihre Kredite nicht

Immer mehr Kunden der Deutschen Bank können wegen der Corona-Krise ihre Kredite nicht mehr bedienen.

13.07.2020 07:16

"Wir haben bislang insgesamt etwa 70'000 Stundungsanträge von Privatkunden der Deutschen Bank und der Postbank erhalten", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Karl von Rohr der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag). Dabei handle es sich um einen einstelligen Prozentsatz des gesamten Kreditportfolios der Bank. Allerdings steige die Zahl der Stundungsanträge inzwischen deutlich langsamer als noch im Frühjahr.

Ein schärferes Sparprogramm oder weitere Filialschliessungen hält von Rohr derzeit aber nicht für nötig. "Wir halten an dem geplanten Kostenziel fest, werden uns aber anstrengen, noch schneller unsere Ziele zu erreichen", so der Banker.

Deutschlands grösstes Kreditinstitut hatte sich im vergangenen Sommer einen radikalen Umbau verordnet, in dessen Zuge 18'000 Jobs wegfallen sollen. Die hauseigene Investmentbank wurde deutlich gestutzt, der Aktienhandel komplett eingestellt.

Einen erneuten Versuch einer Fusion mit der Commerzbank erteilte von Rohr eine Absage. "Wir haben uns vergangenes Jahr entschieden, von einem Zusammenschluss mit der Commerzbank abzusehen und stattdessen unsere eigenständige Strategie umzusetzen."

(AWP)

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US-Sammelklage gegen Deutsche

US-Sammelklage gegen Deutsche Bank wegen Epstein-Geschäften

Der Deutschen Bank droht aufgrund ihrer Geschäfte mit dem wegen Sexualverbrechen verurteilten und inzwischen gestorbenen US-Unternehmer Jeffrey Epstein weiterer rechtlicher Ärger.

16.07.2020 20:23

Die US-Kanzlei Pomerantz hat eine Sammelklage im Namen angeblich geschädigter Anleger bei einem Gericht in New Jersey eingereicht, wie sie in der Nacht auf Donnerstag mitteilte. Die Anwaltsfirma will Wiedergutmachung für Kursverluste erstreiten, die angeblich wegen Verstössen gegen US-Wertpapiergesetze entstanden. Wie in den USA mit ihrer umtriebigen Klageindustrie üblich, wirbt Pomerantz nun per Pressemitteilung und öffentlicher Kampagne um Investoren, die sich dem potenziellen Sammelverfahren anschliessen.

Die New Yorker Finanzaufsicht hatte der Deutschen Bank jüngst eine Strafe von 150 Millionen Dollar (133 Mio Euro) wegen erheblicher Regelverstösse aufgebrummt, unter anderem in Zusammenhang mit ihren Geschäftsbeziehungen zu Epstein. Die Behörde beschuldigte das Geldhaus, trotz dessen bekannter krimineller Vorgeschichte Geschäfte mit Epstein gemacht zu haben, statt dubiose Zahlungen zu verhindern.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht zu der Klage äussern. Nach der Strafe hatte sich das Unternehmen bereits reumütig gezeigt und erklärt: "Es war ein Fehler, Jeffrey Epstein 2013 als Kunden anzunehmen". Die Bank habe daraus gelernt. Ob die Klage zu etwas führt, bleibt abzuwarten. In den USA sind solche Verfahren relativ gängig, sie verlaufen häufig im Sande oder werden irgendwann mit Vergleichen beigelegt.

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Deutsche-Bank-Tochter DWS

Deutsche-Bank-Tochter DWS überrascht mit hohem Nettomittelzufluss

Die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Vor allem der Nettomittelzufluss überraschte positiv. Dieser habe in den drei Monaten bis Ende Juni bei 8,7 Milliarden Euro gelegen, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit. Hier lagen die Schätzungen der Experten bei lediglich 3,5 Milliarden Euro. Aber auch die Erträge und der um Sondereffekte bereinigte Gewinn fielen etwas höher aus als die von Bloomberg befragten Experten erwartet hatten. So konnte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern trotz der coronabedingt niedrigeren Erträge um zwei Prozent auf 189 Millionen Euro gesteigert werden. Grund dafür sind die deutlich reduzierten Kosten./zb/mis

29.07.2020 07:27

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Deutsche Bank übertrifft

Deutsche Bank übertrifft Erwartungen der Analysten

Die Deutsche Bank hat sich im zweiten Quartal dank höherer Einnahmen und gesenkter Kosten in der Corona-Krise vor Steuern in der Gewinnzone gehalten.

29.07.2020 07:26

Trotz hoher Belastungen durch drohende Kreditausfälle in der Corona-Krise stand vor Steuern ein Gewinn von 158 Millionen Euro, nachdem der teure Radikalumbau dem Institut ein Jahr zuvor einen Verlust von mehr als 946 Millionen Euro eingebrockt hatte. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre dennoch ein Verlust von 77 Millionen Euro nach einem Minus von 3,3 Milliarden ein Jahr zuvor, wie die Deutsche Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Dabei übertraf die Bank die Erwartungen von Analysten."Wir haben in einem schwierigen Umfeld unsere Erträge gesteigert und unsere Kosten weiter gesenkt und sind auf einem guten Weg, alle unsere Ziele zu erreichen", sagte Vorstandschef Christian Sewing. Für drohende Kreditausfälle musste das Institut im zweiten Quartal allerdings 761 Millionen Euro zurücklegen, fast fünfmal so viel wie ein Jahr zuvor.

Tochter DWS überrascht mit hohem Nettomittelzufluss

Auch die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Vor allem der Nettomittelzufluss überraschte positiv. Dieser habe in den drei Monaten bis Ende Juni bei 8,7 Milliarden Euro gelegen, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit. Hier lagen die Schätzungen der Experten bei lediglich 3,5 Milliarden Euro.

Aber auch die Erträge und der um Sondereffekte bereinigte Gewinn fielen etwas höher aus als die von Bloomberg befragten Experten erwartet hatten. So konnte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern trotz der coronabedingt niedrigeren Erträge um zwei Prozent auf 189 Millionen Euro gesteigert werden. Grund dafür sind die deutlich reduzierten Kosten

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