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Michelin: Gewinn sinkt im

Michelin: Gewinn sinkt im ersten Halbjahr weniger als erwartet

FERRAND (awp international) - Der Gewinn des französische Reifenhersteller Michelin ist im ersten Halbjahr deutlich gefallen. Der Rückgang war jedoch weniger stark als erwartet. Der Gewinn im operativen Geschäft sei von 1,44 Milliarden Euro im Vorjahr auf 310 Millionen Euro gesunken, teilte der Continental -Wettbewerber am Montagabend in Clermont-Ferrand mit. Analysten hatten mit 192 Millionen Euro gerechnet.

27.07.2020 18:39

Die Umsätze gingen von 11,78 Milliarden auf 9,36 Milliarden Euro zurück. Hier war 9,29 Milliarden Euro erwartet worden.

Der Finanzchef von Michelin, Yves Chapot, bezeichnete die Umsätze in Europa als "ziemlich gut". Er verwies auf die Lockerungen von Corona-Beschränkungen vor allem in südeuropäischen Ländern. Der Markt bleibe jedoch "sehr unsicher". Für das Gesamtjahr 2020 strebt Michelin einen Gewinn im operativen Geschäft von 1,2 Milliarden Euro an./jsl/he

(AWP)

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Varia US Properties im ersten

Varia US Properties im ersten Halbjahr von Corona-Pandemie kaum betroffen

Die Immobiliengesellschaft Varia US Properties äussert sich trotz der Corona-Pandemie zufrieden über den Geschäftsverlauf im laufenden Jahr. Das Mietergebnis sei im Juli erfreulich, und die Dividende solle wie geplant ausgerichtet werden.

29.07.2020 08:00

Im Monat Juli erzielte die auf US-Mehrfamilienhäuser spezialisierte Firma laut einer Mitteilung vom Mittwoch 96 Prozent der budgetierten Einnahmen und 98,9 Prozent der im März erzielten Mieteinnahmen. Der Monat März gilt für das Unternehmen derzeit als Benchmark.

Zudem will der Verwaltungsrat wie beschlossen per 12. August 2020 die zusätzlichen 0,60 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 ausschütten. Ausserdem werde die erste vierteljährliche Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2020 in Höhe von 0,50 Franken je Aktie am gleichen Tag erfolgen. Dies hatten die Aktionäre so genehmigt. Somit werde die Gesamtausschüttung am 12. August 2020 1,10 je Aktie betragen.

Der Halbjahresabschluss wird am 27. August veröffentlicht.

pre/ys

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Telefonica Deutschland hält

Telefonica Deutschland hält Umsatz dank Festnetz und Endgeräten

Der Telekommunikationsanbieter Telefonica Deutschland (O2) hat in der Corona-Krise seine Erlöse stabil halten können. Weil die Nachfrage nach Endgeräten im Onlinevertrieb überraschend stark ausfiel und auch schnelle Internetanschlüsse gefragt waren, konnte Telefonica den Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 0,3 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro leicht steigern. "Den Effekten von Covid-19 konnten wir uns allerdings nicht ganz entziehen", sagte Vorstandschef Markus Haas am Mittwoch in München. Im Mobilfunkservice ging der Umsatz um 3,3 Prozent zurück. Auch Rivale Vodafone hatte hier in Deutschland mit minus 3 Prozent deutlich an Geschäft verloren. Die Telekom legt ihre Zahlen noch vor.

29.07.2020 07:39

Der O2-Mutter machte unter anderem zu schaffen, dass weniger Reisen mit weniger Roaming-Erlösen einhergingen und Prepaid-Karten nicht so häufig aufgeladen wurden. Im Juni habe sich das aber wieder positiver entwickelt. Kündigungen gingen in der Pandemie zurück, auch die Kernmarke O2 und viele Sim-Karten in vernetzten Geräten trugen zum Wachstum der Mobilfunkanschlüsse bei.

Beim operativen Ergebnis schlug sich die Pandemie deutlicher nieder. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie vor Sondereffekten sank das Ergebnis (bereinigtes Oibda) um 5,1 Prozent auf 552 Millionen Euro. Vor allem der Einbruch bei den lukrativen Roaming-Erlösen spielte eine Rolle. In den ersten sechs Monaten bezifferte das Unternehmen die Corona-Belastungen im Ergebnis auf 23 Millionen Euro, davon der weit überwiegende Teil im zweiten Quartal. Analysten hatten im Mittel zuvor mit etwas mehr operativem Gewinn gerechnet.

Unter dem Strich reduzierte Telefonica Deutschland den Nettoverlust von 49 Millionen Euro vor einem Jahr auf 18 Millionen Euro. Langsam laufen die erhöhten Abschreibungen aus, das Unternehmen unter anderem für die vor rund 20 Jahren ersteigerten UMTS-Lizenzen vornehmen muss. Den Finanzausblick bestätigten die Münchener./men/ssc/he

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Corona-Krise brockt Santander

Corona-Krise brockt Santander zweistelligen Milliardenverlust ein

Die spanische Grossbank Santander ist wegen der Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutscht. Wegen milliardenschwerer Abschreibungen auf die Geschäfte in Grossbritannien, Polen und den Vereinigten Staaten lag der Verlust in den ersten sechs Monaten bei fast elf Milliarden Euro, wie die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Mittwoch in Santander mitteilte.

29.07.2020 07:39

In den ersten sechs Monaten 2019 hatte die Bank noch etwas mehr als drei Milliarden Euro verdient. Grund für die Abschreibungen sind vor allem niedrigere Erwartungen an die künftigen Erträge infolge der Corona-Krise in den genannten Märkten. Aber auch bereinigt um die Sondereffekte hinterliess das Corona-Virus tiefe Spuren in der Bilanz. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn sank um mehr als die Hälfte auf 1,9 Milliarden Euro. Dies geht vor allem auf eine um 63 Prozent auf sieben Milliarden Euro erhöhte Risikovorsorge zurück./zb/mis

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Ölpreisverfall und schwache

Ölpreisverfall und schwache Nachfrage setzen Ölkonzern OMV zu

Dem Wiener Öl- und Gaskonzern OMV haben im zweiten Quartal der Preisverfall für Erdöl und eine schwache Nachfrage zu schaffen gemacht. Vor allem das Upstream-Geschäft, die Suche und Förderung von Öl und Gas, leidet massiv unter den niedrigen Rohstoffpreisen und rutschte in die roten Zahlen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

29.07.2020 07:25

Der um Lagereffekte bereinigte Betriebsgewinn (CCS Ebit) sank im zweiten Quartal um 86 Prozent auf 145 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn (CCS Überschuss) um 87 Prozent auf 65 Millionen Euro zurück. Analysten hatten mit noch höheren Rückgängen gerechnet. Laut Angaben auf der Internetseite der OMV wurde im Schnitt mit einem CCS Ebit von 52 Millionen Euro und einem CCS Überschuss von acht Millionen Euro gerechnet.

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Weltgrösste Kinokette und

Weltgrösste Kinokette und Filmstudio Universal legen Streit bei

Die weltgrösste Kinokette AMC und das Filmstudio Universal haben ihren erbitterten Streit mit einem Deal beigelegt, der die gesamte Branche verändern könnte. Sie einigten sich darauf, dass Universal in den USA seine Filme bereits 17 Tage nach dem Kinostart in den Online-Verleih bringen kann. Dabei geht es um sogenannte Premium-Angebote, bei denen Filme für 15 bis 20 Euro ausgeliehen werden können - also zum Preis eines Kinobesuchs. Über die Konditionen für Europa soll in den kommenden Wochen verhandelt werden, wie AMC und Universal am Dienstag (Ortszeit) mitteilten.

29.07.2020 06:43

Traditionell werden neue Filme zuerst im Kino gezeigt und stehen erst einige Monate später zum Kauf, zur Ausleihe sowie zum Streaming zur Verfügung. Dieses Zeitfenster ist in den vergangenen Jahren bereits kürzer geworden. Doch die Corona-Krise beschleunigte den Wandel des Geschäfts noch einmal drastisch.

Während Kinos geschlossen blieben, brachte Universal seinen Animationsfilm "Trolls World Tour" im Frühjahr stattdessen in den Online-Verleih. Das zahlte sich aus: In drei Wochen spielte der Film allein am US-Markt knapp 100 Millionen Dollar ein. Der Chef von NBCUniversal, Jeff Shell, machte daraufhin eine weitreichende Ankündigung: "Wir gehen davon aus, dass wir Filme in beiden Formaten veröffentlichen werden, wenn die Filmtheater wieder öffnen." Der Filmtheater-Betreiber AMC, zu dem in Deutschland die UCI-Kinos gehören, kündigte daraufhin an, gar keine Streifen des Studios mehr zu zeigen.

Kinos standen angesichts des Streaming-Booms bereits vor der Corona-Krise unter Druck und hielten sich unter anderem dank Blockbustern wie den "Marvel"-Comic-Verfilmungen über Wasser. Universal hat potenzielle Kinohits wie die nächsten Filme der Reihen "Jurassic World", "Fast & Furious" und "Minions" in der Pipeline.

(AWP)

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Online-Shopping-Boom beschert

Online-Shopping-Boom beschert Ebay starke Zuwächse in Corona-Krise

Bei der Online-Handelsplattform Ebay brummen in der Corona-Krise die Geschäfte. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen der Analysten.

29.07.2020 06:41

Im zweiten Quartal legte der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 18 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (2,5 Mrd Euro) zu, wie Ebay am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Das gesamte abgewickelte Verkaufsvolumen der Plattform kletterte um 26 Prozent auf 27,1 Milliarden Dollar.

Acht Millionen neue Kunden seien in den drei Monaten bis Ende Juni hinzugekommen, verkündete Ebay-Chef Jamie Iannone. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 740 Millionen Dollar (632 Mio Euro), das waren 85 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit Kursgewinnen, drehte dann jedoch ins Minus,obwohl die Zahlen deutlich über den Prognosen lagen.

(AWP)

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LM Group sieht Licht am Ende

LM Group sieht Licht am Ende des Tunnels

Bei dem Online-Reiseanbieter sind während der Corona-Krise die Umsätze weggebrochen. Im Juni gab es allerdings Anzeichen der Besserung.

31.07.2020 07:56

Dem Online-Reiseanbieter LM Group sind in der Coronakrise die Umsätze weggebrochen. Über eine Phase von fast drei Monaten kam das Geschäft beinahe zum Erliegen. Im Juni gab es dann allerdings Anzeichen der Besserung und die Nettofinanzposition konnte wieder gestärkt werden.

Nach einem "guten" Start im Januar und Februar mit einem deutliche Wachstum, kam das Geschäft in Folge der Covid-19-Pandemie von März bis Mai für fast drei Monate zum Stillstand, teilte die Gruppe am Freitag mit.

Konkret sanken das Bruttoreisevolumen im ersten Semester um knapp 52 Prozent auf 705,5 Millionen Euro und der Umsatz um rund 50 Prozent auf 82,6 Millionen. Der Betriebsgewinn EBITDA im Kerngeschäft machte im Vergleicht zur Vorjahresperiode mit 4,5 Millionen nur noch einen Bruchteil aus - damals resultierten noch 35,1 Millionen. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 22,7 Millionen, nach einem Gewinn von 12,2 Million im Vorjahr.

Ermutigende Anzeichen einer Erholung

Nun sieht der Online-Reiseanbieter allerdings ermutigende Anzeichen einer Erholung. In der letzten Maiwoche habe die Gruppe ein steilen Aufschwung verzeichnet, der bei den Buchungen bis Ende Juni in einer Erholung von rund 55 Prozent des Volumens von 2019 resultierte. Und dieser positive Trend halte bis heute an, heisst es im Communiqué.

Die treibende Kraft des Aufschwungs komme vor allem aus dem Geschäft mit Reisevermittlungen (OTA). Dank einer effektiven Marketing- und Preisstrategie gelinge es derzeit, die steigende Nachfrage nach Reisen in ganz Europa in eine wachsende Zahl von Buchungen umzumünzen, so die Gruppe weiter.

Deutliche Kostenreduktion

Dank verschiedener Massnahmen sei es zudem gelungen, die laufenden Kosten deutlich zu reduzieren, heisst es weiter. Sehr wichtig für die Gewinn- und Verlustrechnung sei dabei der Zugang zu Kurzarbeit in ganz Europa. So bestätigt die Gruppe frühere Informationen, wonach die Fixkosten um rund 30 Millionen Euro oder 35 Prozent gesenkt wurden. Zu allfälligen Entlassungen äussert sich die Gruppe dabei allerdings nicht.

Ausserdem habe die Erholung der Buchungsvolumina im Juni zu einem positiven operativen Cashflow im zweiten Quartal 2020 geführt. Die verfügbaren liquiden Mittel haben sich den auch erholt und beliefen sich auf 133,2 Millionen Euro und die Nettofinanzposition erreichte 32,9 Millionen, nach 83,2 Millionen bzw. 18,6 Millionen am Ende des ersten Quartals.

(AWP)

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Gewinn von BNP Paribas geht

Gewinn von BNP Paribas geht nur leicht zurück

Die französische Grossbank BNP Paribas hat im zweiten Quartal mit einem Boom im Geschäft mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen die Corona-Folgen fast ausgeglichen.

31.07.2020 07:14

Der Gewinn sei in den drei Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr trotz einer deutlich erhöhten Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle nur um knapp sieben Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gesunken, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Freitag in Paris mit. Damit übertraf die BNP Paribas die Erwartungen der Experten deutlich.

Die Erträge legten im um vier Prozent auf 11,7 Milliarden Euro zu. Die Erträge mit dem Handel und der Platzierung von Anleihen sowie Rohstoffen und Währungen legte um 154 Prozent zu. Damit überflügelte die französische Bank fast alle US-Häuser, die in diesem Segment im zweiten Quartal ebenfalls stark zulegten. Nach einer Aufstellung der Nachrichtenagentur Bloomberg hat nur Morgen Stanley besser abgeschnitten.

(AWP)

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Air France-KLM mit tiefrotem

Air France-KLM mit tiefrotem Quartal - Kaum Besserung in Sicht

Die Corona-Krise drückt die angeschlagene Fluggesellschaft Air France-KLM immer tiefer in die roten Zahlen. Im zweiten Quartal sei unter anderem wegen einer Abschreibung auf ausgemusterte Flugzeuge ein Verlust von 2,6 Milliarden Euro angefallen. Damit stieg das Minus in diesem Jahr bereits auf 4,4 Milliarden Euro an. Die Fluglinie hatte bereits vor Corona Probleme und schrieb auch in der ersten Jahreshälfte 2019 rote Zahlen, allerdings deutlich weniger. Der Umsatz brach in den ersten sechs Monaten um mehr als die Hälfte auf 6,2 Milliarden Euro ein, wie der Lufthansa-Konkurrent am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mitteilte.

30.07.2020 20:21

Und auch wenn die ganz strengen Corona-Auflagen inzwischen gefallen sind, sieht Konzernchef Ben Smith weiter viele Gefahren wie die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen. Die Unsicherheit sei nach wie vor enorm hoch. Zudem sei mittelfristig auch mit einem komplett anderen Verhalten der Kunden zu rechnen. So geht die Fluglinie, die wie die Lufthansa bereits staatliche Hilfen in Anspruch nehmen musste, auch im zweiten Halbjahr von einem deutlichen operativen Verlust aus. In den ersten sechs Monaten musste Air France im operativen Geschäft 2,4 Milliarden Euro draufzahlen. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch einen operativen Gewinn erzielt./zb/he

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EssilorLuxottica rutscht

EssilorLuxottica rutscht wegen Corona in rote Zahlen - keine Prognose

LE-PONT (awp international) - Der Brillenkonzern EssilorLuxottica ist im ersten Halbjahr wegen den Folgen der Corona-Krise tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein auf die Anteilseigner entfallender Nettoverlust von 412 Millionen Euro, nachdem der Konzern im Vorjahr noch einen deutlichen Gewinn von 671 Millionen Euro eingefahren hatte.

31.07.2020 08:28

Auch operativ schrieb EssilorLuxottica rote Zahlen, wie der für seine Ray-Ban-Brillen bekannte Konzern am Freitag im französischen Charenton-Le-Pont mitteilte.

Da wegen der Krise in etlichen Ländern die Läden geschlossen bleiben mussten, bekam EssilorLuxottica die Folgen der Pandemie deutlich zu spüren. Der Umsatz sackte - wie von Analysten in etwa erwartet - um 29 Prozent auf 6,23 Milliarden Euro ab. Wegen der anhaltenden Unsicherheiten durch die Krise traut sich der Konzern noch keinen neuen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr zu. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Lage noch zu unübersichtlich, hiess es. Obwohl immer mehr Länder den Lockdown beendet hätten, sei davon auszugehen, dass das laufende dritte Quartal eine weitere Übergangsphase hin zu einer Normalisierung sein dürfte.

Das Management sieht trotz der aktuell schwierigen Lage aber Anzeichen der Besserung. So habe sich der Umsatz nach einer Schwächephase im April dann im Mai und Juni in allen wichtigen Segmenten und weltweit erholt, hiess es./eas/mis

(AWP)

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Wegen Corona-Krise: British

Wegen Corona-Krise: British-Airways-Mutter IAG will Milliardensumme von Anlegern

Die British-Airways-Mutter IAG will sich wegen des Geschäftseinbruchs in der Corona-Krise eine Milliardensumme von Anlegern besorgen. Geplant sei eine Kapitalerhöhung um bis zu 2,75 Milliarden Euro, teilte der Mutterkonzern der Fluggesellschaften British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level bei der Vorlage von Quartalszahlen am Freitag in London mit.

31.07.2020 08:27

Die mit einem Anteil von 25,1 Prozent grösste IAG-Aktionärin, die arabische Fluggesellschaft Qatar Airways, habe bereits zugesagt, gemäss ihrem Anteil frisches Geld zuzuschiessen. Allerdings müssen die Aktionäre dem Vorhaben bei einer Hauptversammlung am 8. September erst noch zustimmen.

Mit dem Geld will der Konzern seine Bilanz stärken, um den Einbruch des Flugverkehrs infolge der Corona-Krise zu überleben. Die Folgen der Pandemie haben IAG wie Fluggesellschaften rund um den Globus schwer getroffen. Airlines fehlt es vorn und hinten an Geld. IAG will deshalb tausende Jobs streichen. Vergangene Woche hatte der Konzern bereits eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Kreditkartenanbieter American Express bekannt gegeben, durch die IAG insgesamt 750 Millionen britischen Pfund (828,5 Mio Euro) zufliessen sollen./stw/mis

(AWP)

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Corona-Krise zieht Vinci in

Corona-Krise zieht Vinci in die roten Zahlen

MALMAISON (awp international) - Die Corona-Pandemie hat den französischen Bau- und Dienstleistungskonzern Vinci in die roten Zahlen gestürzt. Weil der Luftverkehr an den Flughäfen des Konzerns zusammenbrach, das Baugeschäft wegen des Lockdowns in Frankreich zeitweise stillstand und der Verkehr auf den Maut-Autobahnen zurückging, sackte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 15 Prozent auf 18,5 Milliarden Euro nach unten.

31.07.2020 08:15

Unter dem Strich stand ein Verlust von 294 Millionen Euro nach einem Gewinn von fast 1,4 Milliarden ein Jahr zuvor, wie Vinci am Freitag in Rueil-Malmaison mitteilte. Eine Gewinnprognose für 2020 traut sich Konzernchef Xavier Huillard weiterhin nicht zu. Die Aussichten für das Verkehrs- und Geschäftsvolumen versprechen aber nichts Gutes.

So erwartet das Management, dass der Verkehr auf den von Vinci betriebenen Autobahnen in diesem Jahr um 15 bis 20 Prozent zurückgeht. Die Zahl der Fluggäste an den Flughäfen dürfte sogar rund 65 Prozent hinter denen von 2019 zurückbleiben. In der Sparte Contracting, die das Bau- und Energiegeschäft umfasst, erwartet Vinci einen Umsatzrückgang um 5 bis 10 Prozent.

Im kommenden Jahr dürfte das Ergebnis zwar wieder besser ausfallen als 2020, hiess es. Das Niveau von 2019 werde aber auch dann noch nicht wieder erreicht./stw/zb

(AWP)

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Spotify, Adyen & Co: Das sind

Spotify, Adyen & Co: Das sind die europäischen Aktien-Alternativen zu den US-Big-Techs

Viele Anleger halten amerikanische Big-Tech-Aktien und vernachlässigen dabei europäische Tech-Titel. Dabei sind diese ebenfalls viel versprechend.

16.08.2020 21:24

Von Manuel Boeck

Es ist nichts Neues: Dieses Jahr gehen die Aktien der amerikanischen Big-Tech-Giganten wie Amazon oder Apple durch die Decke - plus 71 und 57 Prozent seit Jahresbeginn. Die Corona-Krise hat die Anleger in das sonnige Gefilde der digitalen Welt getrieben. Denn in ihren Rezessionssorgen suchen die Anleger etwas bestimmtes: Wachstum, Wachstum und nochmals Wachstum.

Dieses findet man in der digitalen Welt: Soziale Medien, Onlinehandel, Cloud-Dienste und Streamingfernsehen profitieren vom veränderten menschlichen Verhalten im Corona-Zeitalter. Und es ist bekanntermassen keine Eintagsfliege. Der schon bestehende Digitalisierungstrend wurde schlichtweg verstärkt.

Die alleinige Fokussierung auf die amerikanischen Big-Tech wie AmazonAppleFacebook oder Netflix vernachlässigt jedoch, dass in Europa zahlreiche Tech-Unternehmen ebenfalls zu den Gewinnern gehören und den Anlegern grosse Gewinne gebracht haben oder noch bringen werden. cash.ch stellt fünf wachstumsstarke Kandidaten vor:

Spotify – Wachstum vor Gewinn

Das von Daniel Ek und Martin Lorentzon gegründete Unternehmen Spotify mit seiner gleichnamigen digitalen Musikapp legte Ende Juli seine Halbjahreszahlen vor: Der Umsatz des zweiten Quartals stieg um 13 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Premium-Abokunden konnte gar um 27 Prozent auf aktuell 138 Millionen gesteigert werden. Doch gleichzeitig wurde ein Verlust von 356 Millionen Euro erwirtschaftet.

Das Wachstum soll in gleichem Umfang weitergehen. Neues Wachstumsziel seit Mitte Juli: Osteuropa. Spotify geht mit dem grössten russischen Telekommunikationskonzern Mobile TeleSystems eine strategische Partnerschaft ein. Als Motivation für ein Premium-Abo sind für die 144 Millionen Russen die ersten sechs Monate gratis. Zudem ist das Unternehmen nun von Albanien bis hin zur Ukraine präsent. 

Wie bei vielen Tech-Unternehmen steht bei Spotify das Wachstumspotenzial im Vordergrund. Dies ist bekanntlich kein Hinderungsgrund für einen starken Kursanstieg. Im Gegenteil: Dieses Jahr gewinnen die Aktien schon einmal 70 Prozent. Die seit Anfang Juli einsetzende Korrektur kann gut als Möglichkeit zum Einstieg oder Aufstockung genutzt werden. Zumal sich der Streaming-Dienst seit Juli auch in den visuellen Bereich vorwagt. Podcasts können neu nicht nur gehört, sondern auch gesehen werden.

Performance der Spotify-Aktien seit Jahresbeginn (Quelle: cash.ch).

Yandex – Der russische Google-Konkurrent

Der russische Internetkonzern und Google-Konkurrent Yandex wurde 1997 gegründet. Die gleichnamige Suchmaschine ist eine Marktmacht in Russland und weist in osteuropäischen Ländern wie der Ukraine, Kasachstan, Weissrussland oder auch der Türkei einen signifikanten Marktanteil aus.

Gerade in Russland und Osteuropa weist Yandex mit seinen zahlreichen digitalen Angeboten ein grosses Wachstumspotenzial auf. Das Angebot reicht von einem Musik-Streaming-Angebot bis hin zu einem Staumeldedienst. Selbst im Bereich selbstfahrender Autos betreiben die Russen Forschung. Die Produktpalette überzeugt auch die Anleger. 37 Prozent gewinnen die Aktien seit Jahresbeginn. Und auch die von Bloomberg befragten Analysten empfehlen zu 70 Prozent ein "Buy". Das Risiko besteht in dieser Anlage hauptsächlich darin, dass der russische Staat wiederholt versucht hat, seinen Einfluss auf den Internetkonzern auszubauen - ein neuer Versuch wäre der Kursentwicklung abträglich.

ASOS - Die britische alternative zu Zalando

Auch der britische Zalando-Rivale ASOS profitiert in der Corona-Krise kräftig vom Trend zum Online-Einkauf. Wegen der erhöhten Nachfrage kündigte das Unternehmen an, dass der Umsatz und Gewinn in dem August endenden Bilanzjahr 2019/20 über den Markterwartungen liegen dürften. Zu diesem erfreulichen Ergebnis trägt auch die Tatsache bei, dass sich ein bisheriger grosser Kostenpunkt im Lockdown und in der Zeit danach verringert hat: Konsumenten senden zur Freude von ASOS weniger bestellte Waren zurück.

Diese Aussichten erfreuen auch die Analysten: Die Privatbank Berenberg hebt das Kursziel von 4400 auf 5700 Pence mit der Einstufung "Buy". Dies entspricht einem potenziellen Kursgewinn von 22 Prozent. Dies nachdem sich der Aktienwert innerhalb eines Jahres verdoppelt hat. Und auch Goldman Sachs honoriert den guten Ausblick mit einer Kurszielerhöhung auf 5000 Pence bei einem "Buy"-Rating. Anleger mit Interesse an Online-Handelsplattformen sollten neben Zalando auch ASOS auf dem Radar haben.

Adyen – Boom bei einer Wirecard-Zerschlagung

Der niederländische Zahlungsdienstleister galt lange Zeit als die europäische Nummer zwei hinter WirecardAdyen profitiert mit seiner End-to-End Zahlungsplattform in der Corona-Krise am zunehmenden Online-Boom und der deutlich steigenden Zahl von Transaktionen im Netz. Seit dem Börsengang im Sommer 2018 hat sich der Aktienkurs von 240 auf über 1400 Euro mehr als verfünffacht. Allein dieses Jahr steht ein Plus von 96 Prozent zu Buche.

Die Performance der Adyen-Aktien seit dem IPO im Sommer 2018 (Quelle: cash.ch).

Gegenüber Wirecard zeichnet sich Adyen durch zwei Faktoren aus: Die Niederländer generieren erstens einen Drittel der Einnahmen durch Reisebuchungen. Wenn das Corona-Hyper-Wachstum im Onlinehandel nachlässt, kann Adyen im Reisegeschäft wieder hinzugewinnen. Das Unternehmen konzentriert sich zweitens auf Partnerseite zu zwei Drittel auf Europa. Dies bedeutet eine erhöhte Transparenz - nicht unwichtig für manche Anleger nach dem Wirecard-Wahnsinn.

Der JPMorgan-Analyst Sandeep Deshpande ist mit seiner neusten Empfehlung mit einem Preisziel von 1590 Euro ziemlich bullish. Nicht nur dies: Sollte eine Wirecard-Zerschlagung eintreffen, würde Adyen gemäss dem Analysehaus Jeffries deutlich profitieren und Marktanteile an sich reissen. Dies würde eine Fortsetzung des steilen Kursanstiegs mit grosser Wahrscheinlichkeit garantieren.

Als alternative bei den Zahlungsdienstleistern bietet sich in Europa auch das italienische Unternehmen NEXI an. Seit der Börsenplatzierung im Frühjahr 2019 haben die Aktien schon gut 80 Prozent an Wert zugelegt. Das Wachstumspotenzial ist wegen dem Fokus auf den Heimmarkt jedoch limitiert.

ASML – Dominanz dank technologischem Vorsprung

Die beschleunigte Digitalisierung bedingt eine weitere Miniaturisierung der Chipstrukturen. Dabei wurden schon jetzt physikalische Grenzen erreicht. Doch der niederländischer Tech-Konzern ASML hat mit der Chiplithografie diese Barriere förmlich gesprengt. Die Technik basiert darauf, dass mittels extrem kurzwelliger UV-Strahlung feinste Strukturen ins Chipsilizium übertragen werden - dies kann bis anhin nur ASML.

Daher beliefern die Niederländer exklusiv grosse Chipkonzerne wie SamsungIntel oder TSMC. Man kann getrost sagen, dass die dominante Marktposition ASML zu den interessantesten Tech-Aktien in Europa macht. Dieser Umstand wird auch an der Börse honoriert: Plus 79 Prozent innerhalb eines Jahres. Seit Januar 2019 hat der Kurs wie in der untenstehenden Grafik ersichtlich einen stark positiven Trend eingeschlagen. 

Performance der ASML-Aktien seit Anfang 2019 (Quelle: cash.ch).

 

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Lufthansa und Eurowings

Lufthansa und Eurowings wollen auch weiter nach Spanien und Mallorca fliegen

Trotz der Reisewarnung für Spanien und die Balearen-Inseln will die Lufthansa am Reiseplan in das Land festhalten.

16.08.2020 18:34

"Lufthansa und Eurowings fliegen auch weiterhin nach Spanien - inklusive Mallorca. Pro Woche sind es allein 180 Flüge aus Deutschland nach Palma", zitierte die "Bild"-Zeitung am Sonntag einen Sprecher des Konzerns. 150 Flüge würden mit der Tochter Eurowings, 30 mit Lufthansa aus Frankfurt und München durchgeführt. Das wären für Mallorca laut Lufthansa rund 36'000 Passagiere pro Woche. Trotz der jüngsten Reisewarnung gebe es nach wie vor eine gute Auslastung. Der Reisekonzern Tui hatte nach der Reisewarnung für fast ganz Spanien die geplanten Pauschalreisen dorthin abgesagt.

(AWP)

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Curevac will möglichen Corona

Curevac will möglichen Corona-Impfstoff nicht zum Selbstkostenpreis anbieten

Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac will mit einem möglichen Covid-19-Impfstoff auch Gewinne für die Eigentümer erzielen. "Wir können das nicht zum Selbstkostenpreis machen. Wir haben Investoren, die seit zehn Jahren Geld in das Unternehmen stecken, also sollte es eine kleine Rendite für sie geben", sagte Curevac-Finanzchef Pierre Kemula im Interview der "Financial Times" (Sonntag). Die Pharmakonzerne Astrazeneca und Johnson & Johnson hatten im Rahmen von grossen Vorbestellungen von EU- und US-Behörden angekündigt, zumindest während der Pandemie keinen Gewinn mit möglichen Impfstoffen anzustreben.

16.08.2020 17:59

Curevac geht davon aus, dass vom eigenen Impfstoffkandidaten womöglich kleinere Dosen verabreicht werden können als bei Konkurrenten. "Das würde uns einen wettbewerbsgerechten Preis ermöglichen, mit dem wir noch eine gewisse ethische Marge erzielen könnten", sagte Kemula dem Blatt. Wie hoch die Marge sein würde, wollte Kemula der Zeitung nicht verraten.

Curevac hatte am Freitag sein Börsendebüt in New York hingelegt. Schon der erste Kurs lag mit 44 Dollar weit über dem dem Ausgabepreis der Aktie von 16 Dollar. Zum Handelsschluss am Freitag stand die Aktie dann bei 55,90 Dollar. Das Unternehmen erlöste bei der Aktienplatzierung mehr als 200 Millionen Dollar.

Der Hauptinvestor von Curevac, SAP -Mitgründer Dietmar Hopp, wird nach dem Börsengang mit einem Anteil knapp unter 50 Prozent die Kontrolle behalten. Hopp hielt bisher über seine Firma Dievini knapp 54 Prozent an Curevac, nach dem Börsengang werden es gut 49 Prozent sein. Die staatliche Förderbank KfW kommt dann noch auf knapp 17 Prozent und der Pharmakonzern GlaxoSmithKline auf gut 8 Prozent. An der Börse werden nun knapp zehn Prozent der Anteile gehandelt.

In einer kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde hatte Curevac bereits rund 560 Millionen Euro von Investoren eingesammelt. Darunter war auch der Bund, der im Juni den Einstieg der KfW für 300 Millionen Euro mitgeteilt hatte. Ziel war demnach auch, im Rennen um einen Corona-Impfstoff eine mögliche Übernahme aus dem Ausland zu verhindern. Nach Angaben der Bundesregierung ging die Initiative vom Unternehmen aus. Als weitere Investoren traten etwa der Staatsfonds von Katar und GlaxoSmithKline in Erscheinung. Das britische Unternehmen zählt zu den führenden Impfstoff-Konzernen in Europa.

Ein zentrales Ziel des Börsengangs war, Geld für die Entwicklung des Corona-Impfstoffs einzusammeln. Aus dem Erlös werden dafür rund 150 Millionen Dollar (knapp 130 Mio Euro) veranschlagt. Mit weiteren 50 Millionen Dollar soll die kurzfristige Produktionskapazität für das Mittel ausgebaut werden./men

(AWP)

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BVB schreibt rote Zahlen -

BVB schreibt rote Zahlen - Vorstand hofft auf Rückkehr der Fans

Der wegen der Geisterspiele in die Verlustzone geratene Fussball-Bundesligist Borussia Dortmund (BVB) hofft auf eine rasche Rückkehr der Fans.

17.08.2020 14:15

"Wir müssen schauen, wie wir wieder Zuschauer in die Stadien bekommen", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei der Vorlage der Bilanz für das Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende Juni) am Montag. Zumindest in grossen Stadien könne er sich eine Zahl im fünfstelligen Bereich vorstellen. Der BVB trägt seine Heimspiele im Signal-Iduna-Park aus, der mehr als 80'000 Zuschauer fasst und damit das grösste Stadion der Bundesliga ist. Doch alles hänge davon ab, wie die Politik Ende August entscheidet, schränkte Watzke ein.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten zuletzt eine Entscheidung über die Zulassung von Zuschauern mit Beginn der neuen Saison am 18. September vertagt und Spielen in vollen Stadien vor Ende Oktober eine Absage erteilt. Das würde sechs Bundesliga-Spieltage betreffen. Bis zum 31. Oktober sind auch andere Grossveranstaltungen untersagt.

Watzke sagte, der BVB sei finanziell gewappnet und könne die Pandemie noch "sehr, sehr lange" durchhalten. "Hier kommt uns zugute, dass wir im letzten Jahrzehnt konservativ gewirtschaftet haben." Sollte aber auch die Saison 2020/21 ohne Fans in den Stadien stattfinden, werde der Verlust deutlich höher ausfallen als 2019/20. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Erzrivale von Rekordmeister Bayern München wegen der Geisterspiele rote Zahlen geschrieben. Bei stagnierenden Erlösen von 370 Millionen Euro fiel nach ersten Berechnungen ein Verlust von 44 Millionen Euro an. Vor Jahresfrist hatte der BVB noch einen Gewinn von 17,4 Millionen ausgewiesen. Die Spielzeit 2019/20 war Mitte März wegen der Corona-Pandemie unterbrochen und zwei Monate später ohne Zuschauer fortgesetzt worden.

Operativ sank das Ergebnis (Ebitda) auf 63 (116) Millionen Euro. Um die Liquidität zu stärken, erhalten die Aktionäre keine Dividende. Der für die Finanzen zuständige Geschäftsführer Thomas Tress sagte, das Eigenkapital sei um fast 50 Millionen auf 305 Millionen Euro geschrumpft. Finanzielle Spielräume habe sich der BVB über neue Kreditlinien gesichert.

Watzke erklärte, das Management gebe kein Ziel für die neue Saison aus. "Wir müssen aber sehr auf der Hut sein", betonte der Manager mit Blick auf den Erzrivalen. Bayern München dürfte wohl die beste Mannschaft aller Zeiten haben.

(Reuters)

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Covestro erwartet besseres

Covestro erwartet besseres Quartalsergebnis als bisher

Eine breite Erholung der Nachfrage stimmt den Kunststoffhersteller Covestro zuversichtlich.

17.08.2020 13:56

"Wir sehen einen sehr stabilen Aufwärtstrend im Augenblick und rechnen nicht unmittelbar damit, dass sich das wieder umkehren wird", sagte Finanzchef Thomas Toepfer der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Nach deutlichen Mengeneinbrüchen im April und Mai und einer besseren Entwicklung Juni habe Covestro im Juli eine deutliche Erholung mit Volumina auf Vorjahresniveau gesehen. Dieser Trend setze sich im August fort und er gehe davon aus, dass Covestro im dritten Quartal mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) von um die 350 Millionen Euro nach 125 Millionen im Vorquartal rechnen könne. "Das wäre in der Tat besser als wir vielleicht noch vor vier oder sechs Wochen erwartet hätten", sagte Toepfer.

Analysten rechnen laut Vara Research derzeit mit einem operativen Ergebnis von 268 Millionen Euro für das dritte Quartal, nachdem im Vorjahreszeitraum 425 Millionen zu Buche standen. Toepfer sprach nun von einer Erholung auf "breiter Basis" in allen Regionen, die von Asien angeführt werde. "China bewegt sich schon wieder ganz klar über Vorjahresniveau, das halten wir für ein gute Nachricht. Europa bewegt sich auf Vorjahresniveau." Die USA hinkten noch hinterher, hätten aber Aufholpotenzial.

(Reuters)

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Modekette C&A ernennt neuen

Modekette C&A ernennt neuen Geschäftsführer für Europa

Das Textilunternehmen C&A hat für das Geschäft in Europa einen neuen Geschäftsführer ernannt. Giny Boer wird ab Januar 2021 die Leitung übernehmen, wie die Gesellschaft mit Holdingsitz in Zug am Montag mitteilte.

17.08.2020 13:55

Boer übernimmt die Nachfolge von Edward Brenninkmeijer und war zuvor in verschiedenen Führungsfunktionen beim Möbelhaus Ikea tätig. Brenninkmeijer wird den Angaben nach dem Verwaltungsrat der C&A AG als nicht-exekutives Mitglied beitreten.

Edward Brenninkmeijer ist ein Nachfahre der C&A-Gründer. Das Handelsunternehmen C&A wurde 1841 im niederländischen Sneek von zwei Brüdern der Familie Brenninkmeijer gegründet - ihre Vornamen waren Clemens und August, was zum Kürzel C&A führte.

Wechsel im Verwaltungsrat

Darüber hinaus übernimmt ein weiteres Familienmitglied, Eric Andrew Brenninkmeijer, die neu geschaffene Position des Country Managers. Er wird neben seiner derzeitigen Position als Manager für den deutschen Markt auch die Verantwortung für alle Läden in Europa übernehmen.

Bereits im Juli kam es ausserdem zu einem Wechsel im Verwaltungsrat der C&A AG, indem Maëlys Castella in Gremium gewählt wurde. Zudem stellt die C&A AG Birgit Kretschmer ebenfalls per Januar 2021 als Finanzchefin ein. Sie löst damit Ralf Senden als Chief Financial Officer (CFO) ab, der das Unternehmen laut Mitteilung verlässt. Kretschmer kommt von Adidas zu C&A.

Die Modekette C&A betreibt in Europa gemäss eigenen Angaben 1400 Läden in 21 Ländern.

sta/uh

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Passagierzahlen am

Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen erholen sich nicht weiter

Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen haben ihre Erholung aus dem Corona-Tief nicht fortsetzen können. Vom 10. bis 16. August zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands grösstem Airport 353 289 Fluggäste und damit 77,3 Prozent weniger als in der entsprechenden Kalenderwoche Mitte August ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das waren rund 150 Passagiere weniger als in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 77,5 Prozent betragen hatte.

18.08.2020 07:23

Die Zahl der Flugbewegungen sank nun im Vergleich zur entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres um 61,3 Prozent auf 4029 Starts und Landungen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost fiel um 13,7 Prozent auf 32 588 Tonnen, nachdem sich der Rückgang in der Vorwoche im Jahresvergleich 11,0 Prozent betragen hatte.

Viele Fluggesellschaften bieten seit Juni wieder mehr Flüge an, nachdem der Passagierverkehr wegen der weltweiten Reisebeschränkungen seit Ende März weitgehend zusammengebrochen war. Seit 15. Juni hat das Auswärtige Amt die Reisewarnungen für die meisten EU-Mitgliedsstaaten, den Schengen-Raum und Grossbritannien aufgehoben. Allerdings gibt es inzwischen wieder Reisewarnungen für bestimmte Regionen, darunter das spanische Festland und die balearischen Inseln inklusive Mallorca. Branchenvertreter erwarten, dass der Passagierverkehr erst in einigen Jahren wieder das Niveau aus der Zeit vor der Coronavirus-Pandemie erreicht./stw/men

(AWP)

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Flugzeugbauer Boeing will

Flugzeugbauer Boeing will Mitarbeiter mit Abfindungen zum Gehen bewegen

Der US-Flugzeugbauer Boeing treibt die Ausweitung des geplanten Stellenabbaus wegen der Corona-Krise laut Insidern voran. Der Konzern wolle Mitarbeitern unter anderem in der Verkehrsflugzeugsparte und im Servicegeschäft ein Abfindungspaket anbieten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zum Dienstag und berief sich dabei auf eine Botschaft von Boeing-Chef Dave Calhoun an die Mitarbeiter. Dabei geht es um den Abbau von Jobs über die bisher genannte zehnprozentige Kürzung hinaus. Details wolle Boeing den Beschäftigten ab dem 24. August nennen.

18.08.2020 08:21

"Ich wünschte wirklich, dass die derzeitige Nachfrage am Markt den Umfang unserer Belegschaft unterstützen würde", sagte Calhoun dem Bericht zufolge. Die Entlassungen seien ein harter, aber notwendiger Schritt, um sich an die neue Wirklichkeit anzupassen, die Liquidität des Konzerns zu sichern und das Unternehmen für eine spätere Rückkehr zu Wachstum zu rüsten.

Der Konzern hatte im April angekündigt, die Mitarbeiterzahl um rund zehn Prozent zu reduzieren, was ungefähr 16 000 Stellen entsprechen würde. Ende Juli kündigte er weitere Einschnitte an. Finanzchef Greg Smith sagte, dass rund 19 000 Beschäftigte das Unternehmen verlassen, von denen etwa 6000 Ende Juni bereits weg gewesen seien. Allerdings stellt Boeing auch in einigen Bereichen Mitarbeiter ein, zum Beispiel in der Rüstungs- und Raumfahrtsparte.

Boeing und sein europäischer Rivale Airbus haben wegen der Corona-Krise ihre Produktion deutlich zurückgefahren. Weil die Erholung des Flugverkehrs nach dem Zusammenbruch infolge der Pandemie mehrere Jahre brauchen dürfte, benötigen Fluggesellschaften derzeit kaum neue Flugzeuge. Auch Airbus hat infolge der Krise angekündigt, weltweit rund 15 000 Jobs zu streichen./stw/knd/mis

(AWP)

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US-Baumarktkette Home Depot

US-Baumarktkette Home Depot profitiert von Corona und legt klar zu

Die US-Baumarktkette Home Depot hat im zweiten Quartal von einer gestiegenen Kundennachfrage in der Corona-Krise profitiert und ist deutlich gewachsen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Viertel auf 38,1 Milliarden US-Dollar (rund 32,1 Mrd Euro), wie der Konzern am Dienstag in Atlanta im Bundesstaat Georgia mitteilte.

18.08.2020 13:17

Auch beim Nettogewinn legte Home Depot kräftig zu: Er stieg ebenfalls um rund ein Viertel auf 4,3 Milliarden Dollar. Damit schnitt der Konzern bei beiden Kennziffern klar besser ab, als Analysten im Schnitt erwartet hatten. Die Aktie lag im vorbörslichen New Yorker Handel rund 3 Prozent im Plus.

Home-Depot-Chef Craig Menear zeigte sich zufrieden und sprach davon, dass der Umsatzrekord im zurückliegenden Quartal gebrochen worden sei. Im Mai hatte Home Depot seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr wegen der hohen Unsicherheiten in der Pandemie zurückgezogen. Einen neuen Ausblick wagte das Unternehmen nun nicht. An einer Quartalsdividende hält das Management ungeachtet der Pandemie fest. Sie soll für das zweite Quartal 1,50 Dollar je Aktie betragen./eas/mne/jha/

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Presse: Auch Oracle

Presse: Auch Oracle interessiert sich für US-Geschäft von Tiktok

Der Kreis der Interessenten an der Video-App Tiktok wird laut Insidern grösser. Der US-Softwarekonzern Oracle erwäge eine Offerte für Teile des Geschäfts von Tiktok, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Dabei sei Oracle schon auf Investoren zugegangen, wie etwa Sequoia Capital. Zuvor hatte die Financial Times ("FT") darüber berichtet.

18.08.2020 10:25

Momentan verhandelt Microsoft mit dem Tiktok-Eigentümer ByteDance über die Übernahme des Tiktok-Geschäfts in den USA und mehreren weiteren Ländern. Einem Medienbericht zufolge soll auch Twitter Gespräche über Tiktok geführt haben. Tiktok hat nach eigenen Angaben 100 Millionen Nutzer in den USA.

Derweil erhöhte der US-Präsident Donald Trump jüngst den Druck auf die Video-App Tiktok und ihren chinesischen Mutterkonzern ByteDance. Trump ordnete am Wochenende an, dass ByteDance sich binnen drei Monaten von allen Daten von Nutzern in den Vereinigten Staaten trennen müsse. Auch dürfe ByteDance in den USA danach kein Eigentum mehr besitzen, das für den Betrieb von Tiktok genutzt werde.

Die Frist kann einmal um bis zu 30 Tage verlängert werden. Die Verfügung setzt damit einen engeren Zeitrahmen für die laufenden Verhandlungen über einen Verkauf des US-Geschäfts von Tiktok.

Trump hatte bereits unter Verweis auf die Datensicherheit Geschäfte von US-Amerikanern mit Tiktok untersagt, den Vollzug der Verfügung allerdings bis Mitte September ausgesetzt. Wenn sie greift, würde das bereits das Ende der App in den USA bedeuten. Zusammen mit der neuen Verfügung heisst das, dass ein Deal bis Mitte September vereinbart - und bis spätestens Mitte Dezember vollzogen werden muss.

Die Regierung in Washington warnt schon länger, über Tiktok könnten Daten von US-Amerikanern in die Hände chinesischer Behörden geraten. Tiktok versichert, Chinas Regierung habe keinen Zugriff auf Nutzerdaten und habe dies auch nie verlangt. Die Daten von US-Nutzern würden in den USA gespeichert und verarbeitet. Als Chef von Tiktok wurde jüngst der Disney-Manager Kevin Mayer geholt, der bei dem US-Konzern lange als Kronprinz galt./mne/so/eas/mis

(AWP)

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Rheinmetall soll für Ungarn

Rheinmetall soll für Ungarn Schützenpanzer bauen

Der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall soll für die ungarische Armee Lynx-Schützenpanzer herstellen. Das teilte die Regierung in Budapest mit, wie die regierungsnahe staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI am späten Montagabend meldete. Ungarn habe dazu am Montag eine Vereinbarung mit Rheinmetall geschlossen.

18.08.2020 10:09

Demnach sollen beide Seiten ein gemeinsames Unternehmen und eine Fertigungsstätte für die modernsten Lynx-Schützenpanzer in Ungarn gründen. Der Wert dieses Programms belaufe sich auf mehr als zwei Milliarden Euro. Ziel sei, dass die Armee des Nato-Mitglieds so schnell wie möglich Weltniveau erreiche.

kl/DP/men

(AWP)

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Weko eröffnet Untersuchung

Weko eröffnet Untersuchung gegen deutschen Tabakhersteller

Die eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen einen deutschen Hersteller von Tabakprodukten eröffnet. Dieser habe mutmasslich Importe seiner Waren in die Schweiz behindert, teilte die Behörde am Dienstag mit.

18.08.2020 09:50

Um welches Unternehmen es sich handelt, sagt die Weko nicht. Direktor Patrik Ducrey betonte gegenüber der Nachrichtenagentur AWP aber, dass es eine "eher kleine Firma" sei.

Es lägen der Weko aufgrund einer Anzeige Anhaltspunkte vor, dass zwischen dem Hersteller und einigen Vertriebspartnern in Ländern ausserhalb der Schweiz vertragliche Exportverbote bestanden hätten. Diese Verbote hätten möglicherweise Parallel- und Direktimporte in die Schweiz verhindert.

Im Rahmen der Untersuchung prüfe man nun, ob diese Exportverbote sogenannte unzulässige vertikale Gebietsschutzabreden im Sinne des Kartellgesetzes darstellten. Wie lange das Verfahren dauern werde, sei zum jetzigen Zeitpunkt schwer abzuschätzen, ergänzte Ducrey.

Das mögliche Vergehen, auf das seine Behörde aufgrund einer Anzeige aufmerksam wurde, habe sich im Frühling dieses Jahres ereignet.

kw/uh

(AWP)

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Rohstoffkonzern BHP mit etwas

Rohstoffkonzern BHP mit etwas weniger Gewinn im Gesamtjahr

Rückstellungen für die Kündigung von Stromverträgen haben beim australischen Rohstoffkonzern BHP im abgelaufenen Jahr (per 30. Juni) auf den Gewinn gedrückt. Hinzu kamen Kosten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie Entschädigungszahlungen wegen der Staudammkatastrophe in Brasilien. Der Gewinn schrumpfte im Geschäftsjahr 2019/20 um vier Prozent auf knapp acht Milliarden US-Dollar (rund 6,75 Mrd Euro), wie BHP am Dienstag in Melbourne mitteilte. Damit verfehlte BHP die Erwartungen der Analysten.

18.08.2020 09:20

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn nach Steuern verharrte hingegen mit knapp 9,1 Milliarden Dollar etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Aktionäre sollen für das Gesamtjahr eine Dividende von 1,20 US-Dollar je Aktie erhalten und damit rund 10 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Analysten hatten hier etwas mehr auf dem Zettel.

Konzernchef Mike Henry zeigte sich mit dem Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahrs zufrieden. BHP habe ein starkes Ergebnis erzielt, sagte er laut Mitteilung. Trotz der Herausforderungen wie die Corona-Pandemie, den sozialen Unruhen in Chile und der Volatilität bei den Rohstoffpreisen sei das Unternehmen sicherer, zuverlässiger und kostengünstiger gewesen.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der BHP-Chef, dass die meisten grossen Volkswirtschaften stark schrumpfen werden, wobei China dabei eine Ausnahme sei. Die Erholung werde von Land zu Land sehr unterschiedlich ausfallen. Das Ziel, die Eisenerzförderung auf 290 Millionen Tonnen pro Jahr zu erhöhen, will Henry auch ohne grosse zusätzliche Investitionen erreichen./mne/eas/jha/

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Marks & Spencer streicht

Marks & Spencer streicht Tausende Stellen

Der britische Einzelhandelsriese Marks & Spencer streicht etwa 7000 Stellen im Zuge der Corona-Krise. Die Massnahmen sollen in den kommenden drei Monaten vorgenommen werden, teilte das Unternehmen am Dienstag in London mit. Marks & Spencer ist vor allem für seine Kaufhäuser in City-Lagen bekannt und war bereits vor der Pandemie angeschlagen. Die Nachfrage nach Bekleidung und Haushaltswaren in den Geschäften sei im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen. Man habe durch die Corona-Krise gelernt, flexibler zu handeln, teilte Unternehmenschef Steve Rowe am Dienstag mit. Anfang des Jahres hatte das Unternehmen noch etwa 78 000 Mitarbeiter./si/DP/mis

18.08.2020 09:05

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Elektroauto-Start-up Canoo

Elektroauto-Start-up Canoo geht über Fusion an die Börse

Der von einem langjährigen BMW-Manager geführte Elektroauto-Entwickler Canoo will an die Börse. Die Firma aus Los Angeles nimmt dabei eine Abkürzung, die bei Start-ups der Branche zuletzt populär geworden ist: Canoo schliesst sich mit einer Firma zusammen, die bereits an der Börse notiert ist. Die Hennessy Capital Acquisition Corp. IV ist eines der Unternehmen, die speziell für diesen Zweck gegründet und an die Börse gebracht wurden.

19.08.2020 07:00

Ein ähnliches Modell für den Gang an die Börse wählten jüngst auch der Konkurrent Fisker und die Firma Nikola, die an Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieben arbeitet.

Der Plan von Canoo ist, auf Basis einer einheitlichen technischen Plattform Autos, Kleinbusse und Nutzfahrzeuge anzubieten - und zwar in einem Abo-Modell. Erste Fahrzeuge sollen 2022 auf den Markt kommen. Im Zuge des Deals sollen 300 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt werden, wie Canoo am Dienstag ankündigte.

Chef und Mitgründer der Firma ist Ulrich Kranz, der bei BMW seinerzeit unter anderem für die Entwicklung des Elektromodells i3 zuständig war./so/DP/mis

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Trump ruft zu Boykott des

Trump ruft zu Boykott des Reifenherstellers Goodyear auf

(Ausführliche Fassung) - US-Präsident Donald Trump hat zum Boykott des Reifenherstellers Goodyear aufgerufen, weil die Firma seine Anhänger benachteilige. Die Firma habe Kopfbedeckungen mit seinem Slogan "Make America Great Again" verboten, erklärte der Präsident zur Begründung bei Twitter. Der Kurs der Goodyear-Aktie sackte nach Trumps Tweet zunächst steil um mehr als drei Prozent ab, erholte sich dann aber weitgehend.

19.08.2020 21:53

Auslöser für Trumps Vorgehen waren Medienberichte, wonach bei einer Schulung in einem Goodyear-Werk im Bundesstaat Kansas Bekleidung mit dem Slogan für "nicht akzeptabel" erklärt worden waren. Trump hatte schon im Wahlkampf 2016 auf das "MAGA"-Versprechen gesetzt, Amerika zu alter Grösse zurückzubringen.

Laut einem im Internet veröffentlichten Foto einer Präsentationsfolie wurden dagegen Symbole der Bewegung "Black Lives Matter" erlaubt, die gegen Polizei-Gewalt an Schwarzen protestiert, sowie die "Pride"-Zeichen für Toleranz gegenüber sexuellen Minderheiten. Nicht zugelassen waren dagegen Bekundungen zur Unterstützung der Gegenbewegungen "Blue Lives Matter", die die Polizei unterstützt, und "All Lives Matter", die argumentiert, dass Rassismus gegen Schwarze nicht speziell hervorgehoben werden sollte.

"Kaufen Sie bessere Reifen für viel weniger Geld!", twitterte Trump. Bei Twitter machten daraufhin Fotos die Runde, auf denen der Goodyear-Schriftzug auf den Reifen seiner Präsidenten-Limousine zu sehen war. Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany wollte sich nicht dazu äussern, ob das Fahrzeug mit dem Spitznamen "Beast" weiterhin auf Goodyear-Reifen unterwegs ist - weil dies eine Sicherheitsangelegenheit sei.

Goodyear ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz im Bundesstaat Ohio und mehr als 60 000 Mitarbeitern. Zu Trumps Versprechen gehört auch, die Interessen der einheimischen Wirtschaft zu verteidigen. McEnany erklärte dazu: "Der Präsident wird sich nie dafür entschuldigen, dass er sich an die Seite der Gesetzeshüter stellt." Das war ein offensichtlicher Hinweis auf "Blue Lives Matter" - Trump selbst hatte in seinem Tweet allerdings nur auf das "MAGA"-Motto Bezug genommen, das vor allem auf Baseball-Kappen prangt.

Goodyear betonte, dass man Mitarbeiter grundsätzlich auffordere, auf Bekundungen der Unterstützung für politische Parteien oder Kampagnen zu verzichten. Dagegen sei der Einsatz für Gleichberechtigung und gegen rassistisch motivierte Ungerechtigkeit erlaubt.

Zugleich schränkte das Unternehmen ein, dass es sich bei der abgebildeten Präsentationsfolie mit Logo des Unternehmens nicht um von Konzernstellen produziertes oder verbreitetes Material gehandelt habe. "Sie haben nicht bestritten, dass dieses Bild an einem ihrer Standorte gezeigt wurde", stellte McEnany nach der Stellungnahme des Unternehmens fest und forderte von Goodyear weitere Klarstellungen./so/DP/he

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Tui spricht mit Betriebsräten

Tui spricht mit Betriebsräten über Schliessung von Reisebüros

Tui verhandelt mit dem Betriebsrat über die Schliessung zahlreicher Reisebüros in Deutschland. Genaue Zahlen zu den betroffenen Standorten und Mitarbeitern nannte das Unternehmen am Donnerstag noch nicht. "Die Gespräche laufen jetzt", sagte ein Sprecher in Hannover. Nach Informationen des Touristik-Fachblatts "fvw" soll es um bis zu 60 von etwa 450 Tui-Büros in der Bundesrepublik gehen, die bis Ende September des kommenden Jahres dichtgemacht werden könnten.

20.08.2020 11:45

Wegen der häufigeren Nutzung von Online-Buchungen haben viele stationäre Reisebüros schon seit längerem zu kämpfen, ebenso bei anderen Anbietern. Dies wurde durch die eingebrochene Nachfrage zu Beginn der Corona-Krise noch einmal verschärft. Die Tui hatte aber bereits zuvor angekündigt, ihren Vertrieb grundlegend umzubauen.

Konzernchef Fritz Joussen setzt vor allem auf digitale Plattformen und einen stärkeren Direktkontakt zu den Kunden, auch über neue Apps. "Heute gilt 'online first', das ist ziemlich klar", meinte er jüngst bei der Vorstellung der Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsquartal. In anderen Ländern wie Grossbritannien treffen die geplanten Kürzungen die klassischen Reisebüros noch weitaus härter. Auch in Skandinavien geht das Buchungsverhalten vieler Kunden klar in Richtung Internet./jap/DP/stw

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