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Michelin: Gewinn sinkt im

Michelin: Gewinn sinkt im ersten Halbjahr weniger als erwartet

FERRAND (awp international) - Der Gewinn des französische Reifenhersteller Michelin ist im ersten Halbjahr deutlich gefallen. Der Rückgang war jedoch weniger stark als erwartet. Der Gewinn im operativen Geschäft sei von 1,44 Milliarden Euro im Vorjahr auf 310 Millionen Euro gesunken, teilte der Continental -Wettbewerber am Montagabend in Clermont-Ferrand mit. Analysten hatten mit 192 Millionen Euro gerechnet.

27.07.2020 18:39

Die Umsätze gingen von 11,78 Milliarden auf 9,36 Milliarden Euro zurück. Hier war 9,29 Milliarden Euro erwartet worden.

Der Finanzchef von Michelin, Yves Chapot, bezeichnete die Umsätze in Europa als "ziemlich gut". Er verwies auf die Lockerungen von Corona-Beschränkungen vor allem in südeuropäischen Ländern. Der Markt bleibe jedoch "sehr unsicher". Für das Gesamtjahr 2020 strebt Michelin einen Gewinn im operativen Geschäft von 1,2 Milliarden Euro an./jsl/he

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Varia US Properties im ersten

Varia US Properties im ersten Halbjahr von Corona-Pandemie kaum betroffen

Die Immobiliengesellschaft Varia US Properties äussert sich trotz der Corona-Pandemie zufrieden über den Geschäftsverlauf im laufenden Jahr. Das Mietergebnis sei im Juli erfreulich, und die Dividende solle wie geplant ausgerichtet werden.

29.07.2020 08:00

Im Monat Juli erzielte die auf US-Mehrfamilienhäuser spezialisierte Firma laut einer Mitteilung vom Mittwoch 96 Prozent der budgetierten Einnahmen und 98,9 Prozent der im März erzielten Mieteinnahmen. Der Monat März gilt für das Unternehmen derzeit als Benchmark.

Zudem will der Verwaltungsrat wie beschlossen per 12. August 2020 die zusätzlichen 0,60 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 ausschütten. Ausserdem werde die erste vierteljährliche Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2020 in Höhe von 0,50 Franken je Aktie am gleichen Tag erfolgen. Dies hatten die Aktionäre so genehmigt. Somit werde die Gesamtausschüttung am 12. August 2020 1,10 je Aktie betragen.

Der Halbjahresabschluss wird am 27. August veröffentlicht.

pre/ys

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Telefonica Deutschland hält

Telefonica Deutschland hält Umsatz dank Festnetz und Endgeräten

Der Telekommunikationsanbieter Telefonica Deutschland (O2) hat in der Corona-Krise seine Erlöse stabil halten können. Weil die Nachfrage nach Endgeräten im Onlinevertrieb überraschend stark ausfiel und auch schnelle Internetanschlüsse gefragt waren, konnte Telefonica den Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 0,3 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro leicht steigern. "Den Effekten von Covid-19 konnten wir uns allerdings nicht ganz entziehen", sagte Vorstandschef Markus Haas am Mittwoch in München. Im Mobilfunkservice ging der Umsatz um 3,3 Prozent zurück. Auch Rivale Vodafone hatte hier in Deutschland mit minus 3 Prozent deutlich an Geschäft verloren. Die Telekom legt ihre Zahlen noch vor.

29.07.2020 07:39

Der O2-Mutter machte unter anderem zu schaffen, dass weniger Reisen mit weniger Roaming-Erlösen einhergingen und Prepaid-Karten nicht so häufig aufgeladen wurden. Im Juni habe sich das aber wieder positiver entwickelt. Kündigungen gingen in der Pandemie zurück, auch die Kernmarke O2 und viele Sim-Karten in vernetzten Geräten trugen zum Wachstum der Mobilfunkanschlüsse bei.

Beim operativen Ergebnis schlug sich die Pandemie deutlicher nieder. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie vor Sondereffekten sank das Ergebnis (bereinigtes Oibda) um 5,1 Prozent auf 552 Millionen Euro. Vor allem der Einbruch bei den lukrativen Roaming-Erlösen spielte eine Rolle. In den ersten sechs Monaten bezifferte das Unternehmen die Corona-Belastungen im Ergebnis auf 23 Millionen Euro, davon der weit überwiegende Teil im zweiten Quartal. Analysten hatten im Mittel zuvor mit etwas mehr operativem Gewinn gerechnet.

Unter dem Strich reduzierte Telefonica Deutschland den Nettoverlust von 49 Millionen Euro vor einem Jahr auf 18 Millionen Euro. Langsam laufen die erhöhten Abschreibungen aus, das Unternehmen unter anderem für die vor rund 20 Jahren ersteigerten UMTS-Lizenzen vornehmen muss. Den Finanzausblick bestätigten die Münchener./men/ssc/he

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Corona-Krise brockt Santander

Corona-Krise brockt Santander zweistelligen Milliardenverlust ein

Die spanische Grossbank Santander ist wegen der Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutscht. Wegen milliardenschwerer Abschreibungen auf die Geschäfte in Grossbritannien, Polen und den Vereinigten Staaten lag der Verlust in den ersten sechs Monaten bei fast elf Milliarden Euro, wie die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Mittwoch in Santander mitteilte.

29.07.2020 07:39

In den ersten sechs Monaten 2019 hatte die Bank noch etwas mehr als drei Milliarden Euro verdient. Grund für die Abschreibungen sind vor allem niedrigere Erwartungen an die künftigen Erträge infolge der Corona-Krise in den genannten Märkten. Aber auch bereinigt um die Sondereffekte hinterliess das Corona-Virus tiefe Spuren in der Bilanz. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn sank um mehr als die Hälfte auf 1,9 Milliarden Euro. Dies geht vor allem auf eine um 63 Prozent auf sieben Milliarden Euro erhöhte Risikovorsorge zurück./zb/mis

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Ölpreisverfall und schwache

Ölpreisverfall und schwache Nachfrage setzen Ölkonzern OMV zu

Dem Wiener Öl- und Gaskonzern OMV haben im zweiten Quartal der Preisverfall für Erdöl und eine schwache Nachfrage zu schaffen gemacht. Vor allem das Upstream-Geschäft, die Suche und Förderung von Öl und Gas, leidet massiv unter den niedrigen Rohstoffpreisen und rutschte in die roten Zahlen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

29.07.2020 07:25

Der um Lagereffekte bereinigte Betriebsgewinn (CCS Ebit) sank im zweiten Quartal um 86 Prozent auf 145 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn (CCS Überschuss) um 87 Prozent auf 65 Millionen Euro zurück. Analysten hatten mit noch höheren Rückgängen gerechnet. Laut Angaben auf der Internetseite der OMV wurde im Schnitt mit einem CCS Ebit von 52 Millionen Euro und einem CCS Überschuss von acht Millionen Euro gerechnet.

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Weltgrösste Kinokette und

Weltgrösste Kinokette und Filmstudio Universal legen Streit bei

Die weltgrösste Kinokette AMC und das Filmstudio Universal haben ihren erbitterten Streit mit einem Deal beigelegt, der die gesamte Branche verändern könnte. Sie einigten sich darauf, dass Universal in den USA seine Filme bereits 17 Tage nach dem Kinostart in den Online-Verleih bringen kann. Dabei geht es um sogenannte Premium-Angebote, bei denen Filme für 15 bis 20 Euro ausgeliehen werden können - also zum Preis eines Kinobesuchs. Über die Konditionen für Europa soll in den kommenden Wochen verhandelt werden, wie AMC und Universal am Dienstag (Ortszeit) mitteilten.

29.07.2020 06:43

Traditionell werden neue Filme zuerst im Kino gezeigt und stehen erst einige Monate später zum Kauf, zur Ausleihe sowie zum Streaming zur Verfügung. Dieses Zeitfenster ist in den vergangenen Jahren bereits kürzer geworden. Doch die Corona-Krise beschleunigte den Wandel des Geschäfts noch einmal drastisch.

Während Kinos geschlossen blieben, brachte Universal seinen Animationsfilm "Trolls World Tour" im Frühjahr stattdessen in den Online-Verleih. Das zahlte sich aus: In drei Wochen spielte der Film allein am US-Markt knapp 100 Millionen Dollar ein. Der Chef von NBCUniversal, Jeff Shell, machte daraufhin eine weitreichende Ankündigung: "Wir gehen davon aus, dass wir Filme in beiden Formaten veröffentlichen werden, wenn die Filmtheater wieder öffnen." Der Filmtheater-Betreiber AMC, zu dem in Deutschland die UCI-Kinos gehören, kündigte daraufhin an, gar keine Streifen des Studios mehr zu zeigen.

Kinos standen angesichts des Streaming-Booms bereits vor der Corona-Krise unter Druck und hielten sich unter anderem dank Blockbustern wie den "Marvel"-Comic-Verfilmungen über Wasser. Universal hat potenzielle Kinohits wie die nächsten Filme der Reihen "Jurassic World", "Fast & Furious" und "Minions" in der Pipeline.

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Online-Shopping-Boom beschert

Online-Shopping-Boom beschert Ebay starke Zuwächse in Corona-Krise

Bei der Online-Handelsplattform Ebay brummen in der Corona-Krise die Geschäfte. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen der Analysten.

29.07.2020 06:41

Im zweiten Quartal legte der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 18 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (2,5 Mrd Euro) zu, wie Ebay am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Das gesamte abgewickelte Verkaufsvolumen der Plattform kletterte um 26 Prozent auf 27,1 Milliarden Dollar.

Acht Millionen neue Kunden seien in den drei Monaten bis Ende Juni hinzugekommen, verkündete Ebay-Chef Jamie Iannone. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 740 Millionen Dollar (632 Mio Euro), das waren 85 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit Kursgewinnen, drehte dann jedoch ins Minus,obwohl die Zahlen deutlich über den Prognosen lagen.

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LM Group sieht Licht am Ende

LM Group sieht Licht am Ende des Tunnels

Bei dem Online-Reiseanbieter sind während der Corona-Krise die Umsätze weggebrochen. Im Juni gab es allerdings Anzeichen der Besserung.

31.07.2020 07:56

Dem Online-Reiseanbieter LM Group sind in der Coronakrise die Umsätze weggebrochen. Über eine Phase von fast drei Monaten kam das Geschäft beinahe zum Erliegen. Im Juni gab es dann allerdings Anzeichen der Besserung und die Nettofinanzposition konnte wieder gestärkt werden.

Nach einem "guten" Start im Januar und Februar mit einem deutliche Wachstum, kam das Geschäft in Folge der Covid-19-Pandemie von März bis Mai für fast drei Monate zum Stillstand, teilte die Gruppe am Freitag mit.

Konkret sanken das Bruttoreisevolumen im ersten Semester um knapp 52 Prozent auf 705,5 Millionen Euro und der Umsatz um rund 50 Prozent auf 82,6 Millionen. Der Betriebsgewinn EBITDA im Kerngeschäft machte im Vergleicht zur Vorjahresperiode mit 4,5 Millionen nur noch einen Bruchteil aus - damals resultierten noch 35,1 Millionen. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 22,7 Millionen, nach einem Gewinn von 12,2 Million im Vorjahr.

Ermutigende Anzeichen einer Erholung

Nun sieht der Online-Reiseanbieter allerdings ermutigende Anzeichen einer Erholung. In der letzten Maiwoche habe die Gruppe ein steilen Aufschwung verzeichnet, der bei den Buchungen bis Ende Juni in einer Erholung von rund 55 Prozent des Volumens von 2019 resultierte. Und dieser positive Trend halte bis heute an, heisst es im Communiqué.

Die treibende Kraft des Aufschwungs komme vor allem aus dem Geschäft mit Reisevermittlungen (OTA). Dank einer effektiven Marketing- und Preisstrategie gelinge es derzeit, die steigende Nachfrage nach Reisen in ganz Europa in eine wachsende Zahl von Buchungen umzumünzen, so die Gruppe weiter.

Deutliche Kostenreduktion

Dank verschiedener Massnahmen sei es zudem gelungen, die laufenden Kosten deutlich zu reduzieren, heisst es weiter. Sehr wichtig für die Gewinn- und Verlustrechnung sei dabei der Zugang zu Kurzarbeit in ganz Europa. So bestätigt die Gruppe frühere Informationen, wonach die Fixkosten um rund 30 Millionen Euro oder 35 Prozent gesenkt wurden. Zu allfälligen Entlassungen äussert sich die Gruppe dabei allerdings nicht.

Ausserdem habe die Erholung der Buchungsvolumina im Juni zu einem positiven operativen Cashflow im zweiten Quartal 2020 geführt. Die verfügbaren liquiden Mittel haben sich den auch erholt und beliefen sich auf 133,2 Millionen Euro und die Nettofinanzposition erreichte 32,9 Millionen, nach 83,2 Millionen bzw. 18,6 Millionen am Ende des ersten Quartals.

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Gewinn von BNP Paribas geht

Gewinn von BNP Paribas geht nur leicht zurück

Die französische Grossbank BNP Paribas hat im zweiten Quartal mit einem Boom im Geschäft mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen die Corona-Folgen fast ausgeglichen.

31.07.2020 07:14

Der Gewinn sei in den drei Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr trotz einer deutlich erhöhten Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle nur um knapp sieben Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gesunken, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Freitag in Paris mit. Damit übertraf die BNP Paribas die Erwartungen der Experten deutlich.

Die Erträge legten im um vier Prozent auf 11,7 Milliarden Euro zu. Die Erträge mit dem Handel und der Platzierung von Anleihen sowie Rohstoffen und Währungen legte um 154 Prozent zu. Damit überflügelte die französische Bank fast alle US-Häuser, die in diesem Segment im zweiten Quartal ebenfalls stark zulegten. Nach einer Aufstellung der Nachrichtenagentur Bloomberg hat nur Morgen Stanley besser abgeschnitten.

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Air France-KLM mit tiefrotem

Air France-KLM mit tiefrotem Quartal - Kaum Besserung in Sicht

Die Corona-Krise drückt die angeschlagene Fluggesellschaft Air France-KLM immer tiefer in die roten Zahlen. Im zweiten Quartal sei unter anderem wegen einer Abschreibung auf ausgemusterte Flugzeuge ein Verlust von 2,6 Milliarden Euro angefallen. Damit stieg das Minus in diesem Jahr bereits auf 4,4 Milliarden Euro an. Die Fluglinie hatte bereits vor Corona Probleme und schrieb auch in der ersten Jahreshälfte 2019 rote Zahlen, allerdings deutlich weniger. Der Umsatz brach in den ersten sechs Monaten um mehr als die Hälfte auf 6,2 Milliarden Euro ein, wie der Lufthansa-Konkurrent am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mitteilte.

30.07.2020 20:21

Und auch wenn die ganz strengen Corona-Auflagen inzwischen gefallen sind, sieht Konzernchef Ben Smith weiter viele Gefahren wie die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen. Die Unsicherheit sei nach wie vor enorm hoch. Zudem sei mittelfristig auch mit einem komplett anderen Verhalten der Kunden zu rechnen. So geht die Fluglinie, die wie die Lufthansa bereits staatliche Hilfen in Anspruch nehmen musste, auch im zweiten Halbjahr von einem deutlichen operativen Verlust aus. In den ersten sechs Monaten musste Air France im operativen Geschäft 2,4 Milliarden Euro draufzahlen. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch einen operativen Gewinn erzielt./zb/he

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EssilorLuxottica rutscht

EssilorLuxottica rutscht wegen Corona in rote Zahlen - keine Prognose

LE-PONT (awp international) - Der Brillenkonzern EssilorLuxottica ist im ersten Halbjahr wegen den Folgen der Corona-Krise tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein auf die Anteilseigner entfallender Nettoverlust von 412 Millionen Euro, nachdem der Konzern im Vorjahr noch einen deutlichen Gewinn von 671 Millionen Euro eingefahren hatte.

31.07.2020 08:28

Auch operativ schrieb EssilorLuxottica rote Zahlen, wie der für seine Ray-Ban-Brillen bekannte Konzern am Freitag im französischen Charenton-Le-Pont mitteilte.

Da wegen der Krise in etlichen Ländern die Läden geschlossen bleiben mussten, bekam EssilorLuxottica die Folgen der Pandemie deutlich zu spüren. Der Umsatz sackte - wie von Analysten in etwa erwartet - um 29 Prozent auf 6,23 Milliarden Euro ab. Wegen der anhaltenden Unsicherheiten durch die Krise traut sich der Konzern noch keinen neuen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr zu. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Lage noch zu unübersichtlich, hiess es. Obwohl immer mehr Länder den Lockdown beendet hätten, sei davon auszugehen, dass das laufende dritte Quartal eine weitere Übergangsphase hin zu einer Normalisierung sein dürfte.

Das Management sieht trotz der aktuell schwierigen Lage aber Anzeichen der Besserung. So habe sich der Umsatz nach einer Schwächephase im April dann im Mai und Juni in allen wichtigen Segmenten und weltweit erholt, hiess es./eas/mis

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Wegen Corona-Krise: British

Wegen Corona-Krise: British-Airways-Mutter IAG will Milliardensumme von Anlegern

Die British-Airways-Mutter IAG will sich wegen des Geschäftseinbruchs in der Corona-Krise eine Milliardensumme von Anlegern besorgen. Geplant sei eine Kapitalerhöhung um bis zu 2,75 Milliarden Euro, teilte der Mutterkonzern der Fluggesellschaften British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level bei der Vorlage von Quartalszahlen am Freitag in London mit.

31.07.2020 08:27

Die mit einem Anteil von 25,1 Prozent grösste IAG-Aktionärin, die arabische Fluggesellschaft Qatar Airways, habe bereits zugesagt, gemäss ihrem Anteil frisches Geld zuzuschiessen. Allerdings müssen die Aktionäre dem Vorhaben bei einer Hauptversammlung am 8. September erst noch zustimmen.

Mit dem Geld will der Konzern seine Bilanz stärken, um den Einbruch des Flugverkehrs infolge der Corona-Krise zu überleben. Die Folgen der Pandemie haben IAG wie Fluggesellschaften rund um den Globus schwer getroffen. Airlines fehlt es vorn und hinten an Geld. IAG will deshalb tausende Jobs streichen. Vergangene Woche hatte der Konzern bereits eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Kreditkartenanbieter American Express bekannt gegeben, durch die IAG insgesamt 750 Millionen britischen Pfund (828,5 Mio Euro) zufliessen sollen./stw/mis

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Corona-Krise zieht Vinci in

Corona-Krise zieht Vinci in die roten Zahlen

MALMAISON (awp international) - Die Corona-Pandemie hat den französischen Bau- und Dienstleistungskonzern Vinci in die roten Zahlen gestürzt. Weil der Luftverkehr an den Flughäfen des Konzerns zusammenbrach, das Baugeschäft wegen des Lockdowns in Frankreich zeitweise stillstand und der Verkehr auf den Maut-Autobahnen zurückging, sackte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 15 Prozent auf 18,5 Milliarden Euro nach unten.

31.07.2020 08:15

Unter dem Strich stand ein Verlust von 294 Millionen Euro nach einem Gewinn von fast 1,4 Milliarden ein Jahr zuvor, wie Vinci am Freitag in Rueil-Malmaison mitteilte. Eine Gewinnprognose für 2020 traut sich Konzernchef Xavier Huillard weiterhin nicht zu. Die Aussichten für das Verkehrs- und Geschäftsvolumen versprechen aber nichts Gutes.

So erwartet das Management, dass der Verkehr auf den von Vinci betriebenen Autobahnen in diesem Jahr um 15 bis 20 Prozent zurückgeht. Die Zahl der Fluggäste an den Flughäfen dürfte sogar rund 65 Prozent hinter denen von 2019 zurückbleiben. In der Sparte Contracting, die das Bau- und Energiegeschäft umfasst, erwartet Vinci einen Umsatzrückgang um 5 bis 10 Prozent.

Im kommenden Jahr dürfte das Ergebnis zwar wieder besser ausfallen als 2020, hiess es. Das Niveau von 2019 werde aber auch dann noch nicht wieder erreicht./stw/zb

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