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VW-Lkw-Tochter Traton: In

VW-Lkw-Tochter Traton: In China wieder Bestellungen

Der Lkw- und Bushersteller Traton sieht in der Coronavirus-Krise wieder einige Lichter am Ende des Tunnels. "Es gibt Stornierungen, aber die sind bislang überschaubar", sagte Traton-Chef und VW-Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler im Interview der "Wirtschaftswoche" (Freitag). "Es gibt in China auch schon wieder Bestellungen für Scania-Lkw, die wir im Moment aber nicht bedienen können, weil wir die Produktion vorläufig stoppen mussten." Die Volkswagen-Konzerntochter hat neben Europa auch in Südamerika die Produktion zurückgefahren und betreibt nur noch kleinere Produktionsstätten. "Aber der Grossteil steht still", sagte Renschler.

03.04.2020 08:18

Eine Produktion medizintechnischer Teile sieht Renschler bei dem Unternehmen mit den Marken MAN, Scania und der brasilianischen VW Caminhoes e Onibus nicht als Weg aus der Krise. "Wir werden uns auf das fokussieren, was wir am besten können und das sind Nutzfahrzeuge", sagte er. "Neunzig Prozent der Lebensmittel in Deutschland werden mit Lastwagen transportiert." Er wünsche sich von der Regierung, dass diese Transportaufgabe als ähnlich wichtig wie andere kritische Bereiche eingestuft werde, etwa die Gesundheitsversorgung.

Dass dem schon vor Ausbruch der Corona-Krise geplanten Stellenabbau bei MAN 6000 der rund 36 000 Stellen zum Opfer fallen könnten, wollte Renschler nicht bestätigen. "Für Angaben über die konkrete Ausgestaltung ist es noch zu früh. Wir können aber einen signifikantem Stellenabbau nicht ausschliessen."

Trotz des Übernahmeangebots für den US-Truckhersteller Navistar bleibe es zudem bei der Strategie, nicht zwingend über Zukäufe wachsen zu müssen. Grösse sei aber ein entscheidendes Kriterium. "Es ist einfach ein Unterschied, ob ein teuer entwickelter Antrieb 100 000 Mal oder 300 000 Mal pro Jahr verkauft wird", sagte Renschler. "Dazu braucht man nicht zwingend eine Akquisition, auch über strategische Partnerschaften können wir diesem Ziel näher kommen."

So führe die Kooperation mit dem japanischen Lkw-Hersteller Hino nicht zwangsläufig in eine noch stärkere Verflechtung. "In Japan denkt man in sehr konkreten Projekten, nicht in grossen Bildern. Die ergeben sich dann im Lauf der Zeit oder eben auch nicht", so Renschler. Am chinesischen Hersteller Sinotruk hält Traton derweil 25 Prozent. "Bis Ende 2019 haben wir Gespräche geführt über ein weitergehendes Engagement und waren auch auf einem guten Weg. Durch Corona gibt es derzeit andere Prioritäten", sagte der Manager./men/ssc/stk

(AWP)

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Volkswagen sieht Anzeichen

Volkswagen sieht Anzeichen für Erholung auf chinesischem Markt

Volkswagen sieht in der Corona-Krise deutliche Zeichen für eine Erholung des wichtigen Geschäfts in China.

09.04.2020 13:31

Alle 2000 Händler der Marke Volkswagen in dem Land haben wieder geöffnet, wie der Autobauer am Donnerstag mitteilte. In 32 der 33 Produktionsstätten von VW werde wieder gearbeitet. "Es gibt immer mehr Anzeichen für eine Erholung, mit einer guten Chance, dass der chinesische Automarkt im Frühsommer das Niveau des vergangenen Jahres erreichen könnte", sagte VW-China-Chef Stephan Wöllenstein.

Für die lokal produzierenden Marken des Konzerns, Audi und Skoda, sind nach Konzernangaben mehr als 95 Prozent der Händler wieder geöffnet. Die Fertigung in Changsha, die VW mit dem Partner SAIC betreibt, sei in dieser Woche ebenfalls wieder angelaufen.

Der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) hatte am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mitgeteilt, dass Chinas Automarkt ganz langsam wieder in Schwung kommt. In der letzten Märzwoche betrug der Absatzrückgang demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch 24 Prozent. Nach den schwächeren Vorwochen steht damit für den März insgesamt ein Minus von 36 Prozent bei den Verkäufen der Autohändler zu Buche. Im Februar waren die Verkäufe wegen des Coronavirus noch um 80 Prozent weggebrochen.

Laut PCA fährt China als grösster Automarkt der Welt die Produktion wieder hoch und die meisten Autohändler haben wieder geöffnet. China ist auch der grösste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW.

(SDA)

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Audi fährt Motoren-Produktion

Audi fährt Motoren-Produktion langsam wieder hoch

Audi fährt seine in der Corona-Krise gestoppte Produktion langsam wieder hoch und beginnt damit im ungarischen Werk Györ. Dort ist seit Dienstag eine erste Linie zur Motorenmontage mit rund 100 Mitarbeitern geöffnet, wie das Unternehmen auf Nachfrage mitteilte. Sie werde allerdings nur in einer anstatt der üblichen drei Schichten betrieben.

14.04.2020 12:11

Die Produktion liegt einer Sprecherin zufolge bei einigen hundert Motoren am Tag. Normalerweise komme das Werk auf 8000. Ende der Woche soll dort eine weitere Motoren-Linie anlaufen, die Fahrzeugfertigung "nach aktuellen Planungen" Ende kommender Woche.

An den anderen Standorten ruht die Produktion zur Zeit. Nach aktuellem Stand will Audi in Neckarsulm und Brüssel ab dem 20. April und in Ingolstadt ab dem 27. April sukzessive die Produktion wieder hochfahren. Dies sei aber alles noch im Fluss, hiess es. In Mexiko werde die Produktion einem Regierungsdekret entsprechend erst nach dem 30. April wieder beginnen./ruc/DP/jha

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VW nimmt Autoproduktion noch

VW nimmt Autoproduktion noch im April wieder auf - Start in Zwickau

Volkswagen will die Fahrzeugproduktion in Deutschland Ende April wieder hochfahren. In Zwickau wird vom 20. April an die Fertigung aufgenommen, wie der Autobauer am Mittwoch mitteilte. In dem Werk in Sachsen wird mit dem ID3 der Hoffnungsträger der Marke für die Elektromobilität produziert. In den Werken Wolfsburg, Emden und Hannover soll es am 27. April wieder losgehen, wie zuvor aus Konzernkreisen zu erfahren war.

15.04.2020 20:06

Als eines der ersten Werke in Europa soll auch Bratislava in der Slowakei am 20. April loslegen. Eine Woche später beginnt laut VW der Wiederanlauf in den übrigen deutschen Produktionsstätten sowie in Portugal, Spanien, Russland und den USA. Im Laufe des Monats Mai soll sukzessive auch in Südafrika, Argentinien, Brasilien und Mexiko wieder produziert werden.

Für die Werke in Deutschland gelte weiter Kurzarbeit, die Zahl der betroffenen Mitarbeiter werde aber je nach Anlauf schrittweise zurückgefahren. Dieser erfolgt entsprechend der derzeitigen Verfügbarkeit von Teilen sowie der staatlichen Auflagen in Deutschland und Europa. Am Mittwoch hatten zunächst der NDR und das "Handelsblatt" über einen Neustart in Norddeutschland berichtet. Demnach ist geplant, mit einer sehr stark reduzierten Stückzahl zu beginnen.

Vor Ostern hatte der Konzern angekündigt, die Produktion in seinen Zulieferwerken in dieser Woche wieder stärker anlaufen zu lassen. In einigen Werken der Komponentenfertigung sollte der ohnehin laufende Teilbetrieb erweitert werden, um die Versorgung der chinesischen Produktionswerke sicherzustellen. Davon seien insgesamt 1700 Mitarbeiter an den Standorten Braunschweig, Kassel, Salzgitter, Chemnitz und Hannover betroffen.

Für China hatte Volkswagen bereits Anfang April deutliche Anzeichen für eine Erholung ausgemacht. Dort haben mittlerweile alle 2000 Händler der Marke Volkswagen wieder geöffnet. In fast allen Produktionsstätten wird wieder gearbeitet. Es gebe eine gute Chance, dass der chinesische Automarkt im Frühsommer das Niveau des vergangenen Jahres erreichen könnte, sagte VW-China-Chef Stephan Wöllenstein zum Neustart in dem Land, das als Ausgangspunkt der aktuellen Corona-Pandemie gilt.

In der Fertigung würden "Abläufe so geändert, dass der Schutz vor einer Übertragung des Virus an allererster Stelle steht", hatte Gesamtbetriebsratschef Bernd Osterloh zuletzt angekündigt. Dazu würden Umwege in Kauf genommen. Im Zweifel werde eher weniger produziert, "als irgendwo ins Risiko zu gehen". Er sagte: "Wo sich der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten lässt, tragen die Kolleginnen und Kollegen Masken." Zudem gilt die Aufforderung zur eigenverantwortlichen Temperaturmessung vor der täglichen Arbeitsaufnahme.

Volkswagen hatte zuletzt die Schliessung der Werke seiner Kernmarke in Deutschland wegen der Corona-Pandemie bis zum 19. April verlängert. Osterloh betonte, dass der Neustart auch von den Zulieferern oder den Kfz-Zulassungsstellen abhänge. Der am Mittwoch vorgestellte Beschluss von Bund und Ländern sieht zudem Hilfen für Unternehmen nach einem Produktionsstillstand vor. Die Wirtschaft soll unterstützt werden, gestörte internationale Lieferketten wiederherzustellen. Dazu würden Kontaktstellen für betroffene Firmen eingerichtet./bch/DP/he

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Volkswagen-China-Chef: Bei

Volkswagen-China-Chef: Bei Produktion fast wieder auf Niveau von vor Corona

Der Volkswagen -Konzern sieht sich in China beim Hochlauf der Produktion nach den gelockerten Corona-Massnahmen in der Spur. "Heute produzieren wir schon wieder 70 bis 80 Prozent der Autos, die wir vor Corona gefertigt haben", sagte VW -China-Chef Stephan Wöllenstein der "Wirtschaftswoche" (Donnerstag).

16.04.2020 12:51

Der April laufe auch im Verkauf schon wieder "erstaunlich gut". "Wir rechnen damit, dass der Absatz nur 15 bis 20 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt", sagte der Manager mit Blick auf den Gesamtabsatz im chinesischen Markt. Im Februar waren es noch minus 80 Prozent gewesen, im März noch ein Rückgang von mehr als einem Drittel.

Volkswagen ist mit seinen Gemeinschaftsunternehmen in China Marktführer. VW hatte schon öfter durchblicken lassen, dass der Konzern für den chinesischen Markt zuversichtlich ist, zum Frühsommer wieder normale Zustände zu erreichen. China ist der grösste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW . Die Autoindustrie blickt mit grosser Spannung darauf, wie schnell sich der Markt in China nach dem Einbruch erholen kann./men/jha

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Audi lässt Produktion in

Audi lässt Produktion in Ingolstadt Ende April wieder starten

Audi will die Autoproduktion im Stammwerk Ingolstadt voraussichtlich Ende April schrittweise wieder anlaufen lassen. Das sagte eine Sprecherin am Donnerstag.

16.04.2020 12:10

Geplant sei, zunächst nur eine Schicht zu fahren. Später könnten weitere Schichten dazukommen, mit grossem zeitlichen Abstand zwischen den Schichten, damit sich beim Schichtwechsel nicht zu viele Mitarbeiter an den Werkstoren begegnen. Wann das Werk Neckarsulm anlaufe, sei im Moment noch offen.

In den beiden deutschen Werken der VW -Tochter steht die Produktion seit 23. März wegen der Corona-Krise still. Die Hälfte der 61 000 Audi-Beschäftigten in Deutschland sind in Kurzarbeit. Im ungarischen Audi-Werk Györ lief die Motorenproduktion am Dienstag wieder an, mit einer Schicht statt der üblichen drei Schichten.

Der VW-Konzern fährt die Werke der Marke Volkswagen ab nächster Woche in Zwickau und Bratislava wieder an, in der Woche darauf dann in den übrigen deutschen Werken sowie in Portugal, Spanien und den USA./rol/DP/jha

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Porsche lässt Produktion

Porsche lässt Produktion weitere Woche ruhen

Der Sportwagenbauer Porsche wird seine Werke in der kommenden Woche noch nicht wieder anlaufen lassen.

16.04.2020 10:22

Die Produktion im Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen und in Leipzig bleibe eine weitere Woche ausgesetzt, sagte ein Sprecher der VW -Tochter am Donnerstag. Es gebe weiterhin Engpässe bei den globalen Lieferketten, die einen geordneten Wiederanlauf nicht zuliessen.

Andere Hersteller hatten zuvor angekündigt, die wegen der Coronavirus-Pandemie heruntergefahrene Produktion in Deutschland langsam wieder anlaufen zu lassen. Daimler , Volkswagen und Audi etwa wollen am Montag zumindest in ersten Werken schrittweise loslegen. Porsche hatte die Produktion vor knapp vier Wochen heruntergefahren. Über die notwendigen Schritte werde wöchentlich neu entschieden, hiess es.

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Corona-Krise drückt VW

Corona-Krise drückt VW-Verkäufe - Hoffen auf Konjunkturpaket in China

(Ausführliche Fassung) - Die Corona-Pandemie hat das Geschäft des VW -Konzerns im ersten Quartal schwer getroffen. Nach deutlichen Einbussen bereits im Februar meldete der grösste Autohersteller der Welt auch für den März und das gesamte erste Jahresviertel deutliche Rückgänge infolge der schwindenden Nachfrage und der massiven Engpässe in der Produktion. Die Auslieferungen sanken im Zeitraum Januar bis März gegenüber dem Vorjahreswert um 23 Prozent auf gut zwei Millionen Fahrzeuge. Wie Volkswagen am Freitag in Wolfsburg mitteilte, ging es vor allem im zurückliegenden Monat abwärts - die Konzernmarken wurden 37,6 Prozent weniger Wagen los als im März 2019.

17.04.2020 13:28

Auch in wichtigsten Einzelmarkt China, wo sich das neue Virus zuerst ausgebreitet hatte, bleibt die Lage schwierig. Die VW-Gruppe setzt dort aber auf eine Erholung, fast alle Standorte sind wieder am Netz. Zudem könnte ein Konjunkturprogramm helfen. Viele Autokäufe sind nach Einschätzung von VW-China-Chef Stephan Wöllenstein nur aufgeschoben.

Die Wolfsburger hatten mit ihren Marken wie VW-Pkw, Audi , Porsche, Seat oder Skoda wie viele andere Hersteller den Betrieb in Werken und Autohäusern wegen Ansteckungsrisiken und fehlenden Nachschubs durch unterbrochene Lieferketten einstellen müssen. Hinzu kam eine starke Abnahme der Nachfrage. Ab der kommenden Woche soll die Produktion mit neuen Schutzmassnahmen nun auch ausserhalb Chinas hochgefahren werden.

In der Volksrepublik war das Verkaufsminus über das gesamte erste Quartal betrachtet am höchsten (-35,1 Prozent). Allerdings gab es ebenso in der Heimatregion Westeuropa (-20,2 Prozent) oder in Nordamerika (-12,9 Prozent) herbe Rückgänge. Im März selbst fiel der Einbruch in diesen drei Märkten verglichen mit 2019 noch drastischer aus. Unter den einzelnen Marken bewegten sich die Absatzverluste zuletzt zwischen rund 30 bis 43 Prozent - einzig bei Porsche bewegten sie sich im März in einem etwas geringeren Rahmen (-11,0 Prozent).

"Leute mit Geld strömen in den Markt", meinte Wöllenstein zu den vergleichsweise kleinen Einbussen im Luxusgeschäft. Doch auch die auf den chinesischen Markt zugeschnittene Einsteigermarke Jetta sei offenbar nach dem Überstehen der schärfsten Einschränkungen wieder gefragt. Die Chancen auf ein Aufholen im weiteren Jahresverlauf stünden aus derzeitiger Sicht gut: "Wir sehen sicherlich eine aufgestaute Nachfrage im Markt." Gerade junge Kunden seien auf der Suche nach dem ersten Auto - auch das Vermeiden von Ansteckungsgefahren im öffentlichen Nahverkehr spiele eine Rolle.

Vieles hänge indes von möglicher Unterstützung durch die Regierung in Peking ab. "Wir gehen davon aus, dass rund um den Volkskongress auch ein sehr starkes Konjunkturpaket verabschiedet werden wird", sagte Wöllenstein. Allerdings steht noch nicht fest, wann der wegen der Corona-Krise verschobene Volkskongress dieses Jahr stattfinden wird.

Im Februar waren die Verkaufszahlen von VW in China noch um fast drei Viertel gesunken. Wöllenstein bekräftigte, im Juni sei in dem Land wieder das Vorjahresniveau in Sicht - falls die Erholung weiterläuft.

Bei den Preisen muss VW nach Angaben des Managers keine nennenswerten Extrarabatte geben. Trotz geringerer Verkäufe gab sich Wöllenstein zuversichtlich, in China nicht sehr weit unter den ursprünglichen Jahresplanungen für das Ergebnis zu landen. Der Produktionsstart des E-Autos ID.3, das auch in Zwickau gefertigt wird, sei in den Werken Foshan und Anting nicht in Gefahr: "Es liegt alles im Zeitplan."

Auch finanziell bekommt die VW-Gruppe die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu spüren. Laut vorläufigen Zahlen vom Donnerstag sank der Umsatz im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahr um 5 auf 55 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis sackte von 3,9 auf 0,9 Milliarden Euro ab. Eine Prognose für den weiteren Verlauf 2020 traut sich VW nicht mehr zu./jap/DP/men

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VW fährt Produktion in

VW fährt Produktion in Zwickau schrittweise wieder hoch

Der Autobauer Volkswagen fährt in dieser Woche seine Fahrzeugproduktion teilweise wieder hoch.

20.04.2020 06:40

Im Zwickauer VW-Werk gibt es von Montag an entsprechende Vorbereitungen. "Wiederanlaufen wird das Band dann am Donnerstag", sagte ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zwickau sei damit das erste Fahrzeugwerk in Deutschland, das der Autohersteller schrittweise wieder in Betrieb nehme. Europaweit soll zuerst im slowakischen Bratislava losgelegt werden, wo die Bänder bereits am Montag wieder anlaufen sollen.

In Sachsen nimmt von Donnerstag an auch das Motorenwerk in Chemnitz seine Arbeit wieder auf. In den Werken Wolfsburg, Emden, Dresden und Hannover soll es den Angaben zufolge am 27. April losgehen. Die 8000 Mitarbeiter am Standort Zwickau sollen schrittweise an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Bis 3. Mai sei aber der Grossteil weiterhin in Kurzarbeit, hiess es. Wann der Stand vor der Corona-Pandemie erreicht wird, sei derzeit nicht absehbar.

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VW fährt die Produktion

VW fährt die Produktion wieder hoch - gute Nachricht für Zulieferer

Zurück ans Band: Nach mehr als fünf Wochen Corona-Stillstand läuft beim Autobauer Volkswagen am Donnerstag die Fahrzeugproduktion langsam wieder an. Den Anfang macht das Werk im sächsischen Zwickau, wo seit November mit dem ID3 der vollektrische Hoffnungsträger des Konzerns gebaut wird. Zeitgleich soll auch das Motorenwerk Chemnitz schrittweise wieder hochgefahren werden, teilte das Unternehmen im Vorfeld mit. Die Gläserne Manufaktur in Dresden folgt demnach am kommenden Montag, ebenso wie die Werke in Wolfsburg, Emden und Hannover.

23.04.2020 06:31

Um die Sicherheit der rund 10 000 Mitarbeiter an den drei sächsischen Standorten zu gewährleisten, setzt VW unter anderem auf verschärfte Hygienestandards und kürzere Reinigungsintervalle. So sollen die Arbeiter in Bereichen, in denen Abstände von 1,5 Metern nicht möglich sind, einen Mund-Nasenschutz tragen. Zudem sollen die Taktzeiten deutlich verlangsamt werden.

Damit können auch die Zulieferer des Autobauers aufatmen: "Insbesondere die Zulieferunternehmen, die Komponenten wie Achsen, Cockpits oder Kabelstränge in Sequenz fertigen und den Fahrzeugwerken direkt vorgelagert sind, brauchen den Wiederanlauf dringend", sagt Dirk Vogel vom Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) der dpa. Ebenso wie werksnahe Dienstleister, beispielsweise aus der Logistikbranche, hätten diese Betriebe kurzfristig keinerlei Alternativen, Aufträge an anderer Stelle zu generieren.

Grösste Herausforderung für die rund 800 Automobilzulieferer mit rund 75 000 Mitarbeitern in Sachsen sei angesichts internationaler Verflechtungen die Frage, ob und wann alle Teile verfügbar seien. "Deshalb muss der Anlauf schrittweise erfolgen, damit die gesamte Lieferkette nachziehen kann", so Vogel.

Langfristig müssten sich vor allem Werkzeugbauer und Entwicklungsdienstleister auf Einbussen einstellen, meint der Branchenexperte. Entsprechende Budgets würden aktuell bereits drastisch eingedampft, weil den Autoherstellern durch den "Shutdown" enorme Kosten entstanden seien. Zugleich gebe es erste Überlegungen, wichtige Komponenten wie Elektronik künftig wieder stärker selbst zu fertigen./cdr/DP/zb

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Der grosse Hochlauf: VW

Der grosse Hochlauf: VW schaltet auch am Stammsitz wieder Bänder an

(neu: Details ergänzt im neuen zweiten Absatz) - Nach fast eineinhalb Monaten Zwangspause in der Corona-Krise fährt der VW -Konzern am Montag die Autoproduktion auch in der Wolfsburger Zentrale wieder langsam an. Im sächsischen Zwickau, wo das neue E-Modell ID.3 gefertigt wird, sowie bei den SUVs und Kleinwagen in Bratislava (Slowakei) hatte das Unternehmen kürzlich schon mit dem Neustart begonnen. Neben Wolfsburg sollen nun Hannover und Emden sowie weitere Standorte in Europa hinzukommen.

27.04.2020 08:08

Im Stammwerk Wolfsburg liege die Fertigungskapazität zu Beginn bei 10 bis 15 Prozent, in der Folgewoche bei rund 40 Prozent, teilte VW am Montag mit. Ein 100-Punkte-Plan sorge für Gesundheitsschutz der Beschäftigten. Zunächst starte der Wiederanlauf des Golf in einer Schicht - mit reduzierter Kapazität und langsamerer Taktzeit. Rund 8 000 Mitarbeiter kehrten in die Produktion zurück. Zugleich hätten rund 2 600 Lieferanten wieder die Fertigung für das Stammwerk von Volkswagen gestartet. "Die schrittweise Wiederaufnahme der Produktion ist für die Belegschaft, den Handel, die Zulieferer und die Wirtschaft insgesamt ein wichtiges Zeichen", sagte Kernmarken-Geschäftsführer Ralf Brandstätter.

Während der Unterbrechung - Mitte März ausgelöst durch die eingebrochene Autonachfrage, weltweit gekappte Lieferketten und Ansteckungsrisiken in den Fabriken - hatte VW nur kleine Bereitschaftsteams in den Werken gehalten. Sie bereiteten eine vorsichtige Wiederaufnahme des Betriebs vor. Nun greifen strengere Hygienekonzepte, Abstandsregeln und kürzere Reinigungsintervalle. Zudem sollten Schichtpläne umgebaut werden, um übergangsweise weniger Mitarbeiter zur gleichen Zeit im gleichen Raum zu haben.

Die deutschen Komponentenwerke (Braunschweig, Salzgitter, Kassel) haben ihren Betrieb mit gruppeninternen Zulieferungen ebenfalls schon wieder zum Grossteil aufgenommen. In China sind alle Standorte zurück am Netz.

"Gesundheit geht vor Stückzahl", hatte am vorigen Donnerstag der Geschäftsführer Technik und Logistik bei Volkswagen Sachsen, Reinhard de Vries, zum Start in Zwickau erklärt. Dort werden vorerst in nur einer Schicht pro Tag 50 Fahrzeuge gefertigt - ein Drittel der bisherigen Menge. Die neuen Produktionsregeln sollen sich erst einmal einspielen. Auch im Motorenwerk Chemnitz fährt VW den Betrieb etappenweise hoch. Die Gläserne Manufaktur in Dresden, wo seit Donnerstag wieder Autos ausgeliefert werden, folgt ebenfalls heute.

Die Lkw- und Bus-Tochter MAN in München startet desgleichen am Montag. Das VW-US-Werk Chattanooga (Tennessee) kehrt ab dem 3. Mai aus der Pause zurück. Im Gegensatz zu Deutschland, wo für Zehntausende Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet worden war, galt für die US-Kollegen zuletzt meist unbezahlter Zwangsurlaub. Anfang Mai sollen Fabriken in Lateinamerika und Südafrika den Betrieb aufnehmen./jap/DP/jha

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Volkswagen erwartet wegen

Volkswagen erwartet wegen Corona 2020 «gravierend rückläufiges Ergebnis»

Der VW -Konzern stellt sich wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf deutlich schlechtere Geschäftszahlen im laufenden Jahr ein.

29.04.2020 07:44

Man erwarte ein "im Vorjahresvergleich gravierend rückläufiges" operatives Ergebnis, das aber noch im positiven Bereich landen werde, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mit. Der Umsatz dürfte "voraussichtlich deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen", hiess es. Der grösste Autokonzern der Welt gab zudem die detaillierten Zahlen zum ersten Quartal bekannt. Demnach sank der Gewinn vor Steuern im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres von 4,1 Milliarden auf noch 0,7 Milliarden Euro.

Vorläufige Daten hatte Volkswagen bereits Mitte April genannt. Diese wurden nun bestätigt: Der Umsatz sank zwischen Januar und März von 60,0 auf 55,1 Milliarden Euro, die Auslieferungen aller Marken gingen um fast ein Viertel (23 Prozent) auf rund 2 Millionen Fahrzeuge zurück. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen sackte von 4,8 Milliarden auf 0,9 Milliarden Euro ab. VW hatte wie viele andere Hersteller den Betrieb in Werken und Autohäusern wegen Ansteckungsrisiken und fehlenden Nachschubs durch unterbrochene Lieferketten einstellen müssen. Seit der vergangenen Woche läuft auch in Deutschland die Produktion wieder langsam an, jedoch zunächst mit geringerer Kapazität.

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Mammutprozess beendet: 235

Mammutprozess beendet: 235'000 Kunden stimmen Diesel-Vergleich zu

Kurz vor dem Ablauf der verlängerten Annahmefrist für den Diesel-Vergleich hat sich der VW -Konzern mit rund 235 000 Kunden auf Entschädigungszahlungen geeinigt. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat daraufhin seine Musterfeststellungsklage gegen VW zurückgenommen, wie das Oberlandesgericht Braunschweig am Donnerstag bekanntgab. Nach VW-Angaben sollen ab dem 5. Mai etwa 750 Millionen Euro an Zahlungen in Zusammenhang mit dem Abgasskandal fliessen. Insgesamt haben sich rund 90 Prozent der über 260 000 Vergleichsberechtigten der Einigung angeschlossen. Je nach Alter und Typ des Fahrzeugs sollen Kunden mit Beträgen zwischen 1350 und 6250 Euro entschädigt werden.

30.04.2020 12:46

Auf den Diesel-Vergleich hatten sich der VW-Konzern und der vzbv Anfang des Jahres verständigt. Die Einigung sieht vor, dass vom Dieselskandal betroffene Verbraucher Schadenersatz für den Wertverlust ihrer Fahrzeuge bekommen. Der Kompromiss gilt allerdings nur für diejenigen Dieselfahrer, die sich der sogenannten Musterfeststellungsklage angeschlossen hatten. VW hatte die Anmeldefrist für den Vergleich bis zum 30. April verlängert./dhu/DP/jha

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Schadenersatzklage für

Schadenersatzklage für Schweizer Dieselkunden gegen VW abgewiesen

Schlechte Nachrichten für Schweizer Käufer von Schummeldieseln im Abgas-Skandal: Der Rechtsdienstleister Financialright hat mit einer Schadenersatzklage für einen Schweizer VW-Dieselkunden vor Gericht eine Niederlage erlitten. Die Klage gegen Volkswagen wurde abgewiesen, wie das Landgericht Braunschweig am Dienstag mitteilte.

05.05.2020 13:31

Aus Sicht der Kammer überschreitet Financialright in diesem Fall die Befugnisse für Inkassodienstleistungen. Die Abtretung möglicher Ansprüche des Schweizers an das im deutschen Rechtsdienstleistungsregister eingetragene Unternehmen sei nichtig.

Im Kern ging es um die Zulässigkeit des Geschäftsmodells des Unternehmens, das sich Ansprüche von mehr als 2000 Schweizer Dieselkunden hatte abtreten lassen. Financialright erbringe Rechtsdienstleistungen im Schweizer Recht, obwohl bei der Registrierung im deutschen Register keine Kenntnisse im Schweizer Recht abverlangt, geprüft und für genügend befunden wurden.

Verhandelt wurde zwar nur der mögliche Anspruch eines einzelnen Autokäufers, der in der Schweiz ein Fahrzeug mit einem Dieselmotor vom Typ EA189 gekauft haben soll. Das Urteil hat laut einer Gerichtssprecherin aber Signalwirkung auf die sogenannte Sammelklage für rund 2000 Schweizer mit einem Streitwert von mehr als 800 000 Euro (Az. 11 O 3136/17).

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Financialright kann innerhalb eines Monats noch Berufung beim Oberlandesgericht Braunschweig einlegen.

jb/

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VW verschiebt Wiederbeginn

VW verschiebt Wiederbeginn der Autoproduktion in Mexiko auf 1. Juni

STADT (awp international) - Volkswagen hat die Wiederaufnahme seiner Autoproduktion in Mexiko erneut verschoben. Die zwei VW -Werke dort würden nach derzeitiger Planung am 1. Juni wieder in Betrieb gehen, teilte die mexikanische Tochterfirma des deutschen Unternehmens am Donnerstag (Ortszeit) mit. Sie verwies auf die Unterbrechung nicht unerlässlicher Aktivitäten in Mexiko wegen der Corona-Krise. Die Regierung hatte die Massnahme Mitte April bis zum 30. Mai verlängert. Durch die Verschiebung solle eine stabile Versorgungskette ermöglicht werden, hiess es.

08.05.2020 06:35

Volkswagen Mexiko hatte am 20. März eine vorübergehende Einstellung seiner Produktion wegen der Pandemie zunächst bis zum 12. April angekündigt. Später teilte das Unternehmen mit, nach vorläufiger Planung könne es ab dem 18. Mai wieder losgehen.

Nach offiziellen Angaben wurden bislang in Mexiko 29 616 Fälle der Lungenkrankheit Covid-19 registriert. 2961 der Erkrankten starben demnach. Mit dem Höhepunkt der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird in dem nordamerikanischen Land in diesen Tagen gerechnet.

Das VW-Werk in Puebla, gut 100 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt, ist eines der grössten des Konzerns weltweit. Im vergangenen Jahr wurden dort mehr als 440 000 Fahrzeuge der Modelle Tiguan, Jetta und Golf hergestellt. In der Fabrik in Guanajuato wurden gut 330 000 Motoren gefertigt. Der Konzern beschäftigt in Mexiko rund 13 000 Mitarbeiter./nk/DP/zb

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Gewinn von Porsche-Holding

Gewinn von Porsche-Holding sackt mit VW-Ergebnissen deutlich ab

Die Volkswagen -Holdinggesellschaft Porsche SE hat im ersten Quartal wie ihre wesentliche Beteiligung einen Gewinneinbruch erlitten. Das Ergebnis nach Steuern sank um knapp 92 Prozent auf 99 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Vor einem Jahr hatte auch ein Bewertungseffekt hinzugekaufter Stammaktien von Volkswagen zu einem erhöhten Ergebnis geführt.

12.05.2020 11:33

Die Porsche SE ist nicht zu verwechseln mit dem Sportwagenbauer Porsche AG, der ein Konzernteil von Volkswagen ist. Über die Porsche SE hält die Eigentümerfamilie Porsche-Piech ihre Anteile am Volkswagen-Konzern und kontrolliert diesen. Ende März besass die Porsche SE 53,3 Prozent der mit Stimmrechten ausgestatteten Stammaktien von Volkswagen, im Dax sind die stimmrechtslosen Vorzugsaktien von VW notiert.

Massgeblich hängt die Ertragslage der Porsche-Holding damit an den Ergebnissen der Wolfsburger, die im ersten Quartal wegen der Coronavirus-Pandemie mit Einbussen bei Umsatz und Gewinn zu kämpfen hatten. VW -Finanzchef Frank Witter hatte mit den Quartalszahlen auch einen Verlust im laufenden zweiten Quartal angekündigt./men/eas/fba

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VW muss Arbeit wieder

VW muss Arbeit wieder herunterfahren - Absatzflaute durch Corona

(Ausführliche Fassung) - Wegen des Verkaufseinbruchs in der Corona-Krise muss Volkswagen die Arbeit nach dem jüngsten Wiederanlauf stellenweise schon wieder herunterfahren. Im Stammwerk Wolfsburg soll die Produktion des kleinen SUV Tiguan sowie des Touran und des Seat Tarraco demnächst an vier Tagen komplett ruhen. Dies gelte an diesem Freitag (15.05.) sowie für den 20., 25. und 29. Mai, hiess es am Dienstagabend aus Unternehmenskreisen. Auch der neue Golf 8 ist betroffen, hier entfallen an den genannten Tagen aber vorerst nur einzelne Schichten. Zudem soll die Möglichkeit von Kurzarbeit mindestens auf den Zeitraum vom 18. bis 31. Mai erweitert werden. Angemeldet habe man die Option bei der Arbeitsagentur bis Ende Juni.

12.05.2020 20:04

Etwa ein Drittel der rund 80 000 Beschäftigten, für die in Deutschland bisher eine verringerte Arbeitszeit angezeigt wurde, seien noch nicht zurückgekehrt, heisst es in einem Interview mit dem Manager Arne Meiswinkel im VW -Intranet. Der Wiederanlauf habe zwar "hervorragend geklappt", sagte die für Personalgrundsätze zuständige Führungskraft. "Aber: Je nach Fahrzeugbestellungen der Kunden müssen wir flexibel weiter auf Sicht fahren." Es könne vorkommen, dass Mitarbeiter "mal vor Ort" seien, dann wieder kürzer arbeiten müssten. In Wolfsburg seien im Mai 7700 Produktionsbeschäftigte in Kurzarbeit.

Volkswagen hatte Ende April zunächst in Zwickau, anschliessend auch am Hauptsitz Wolfsburg und an mehreren weiteren europäischen Standorten mit einem vorsichtigen Neustart in der Fertigung begonnen. Der gesamten Branche macht jedoch nach wie vor die Vorsicht der Kunden zu schaffen. Lange waren neben der Produktion auch die Autohäuser dicht - nun sind die Lager voll, während viele Verbraucher grössere Ausgaben scheuen. Ausserdem gab es erhebliche Probleme in den Lieferketten.

Der VW-Konzern führte neue Hygienekonzepte in Fabriken und Büros ein. In Wolfsburg, wo es am 27. April nach fast eineinhalb Monaten Lockdown wieder losgegangen war, kamen in einem ersten Schritt etwa 8000 Mitarbeiter zurück. Normalerweise sind hier bis zu 70 000 im Einsatz. Ziel war es, die Auslastung an den Linien bis Ende voriger Woche auf zunächst 40 Prozent und danach weiter aufzustocken. Derzeit wird dem Vernehmen nach - je nach Standort und Fahrzeugtyp - bei der VW-Kernmarke mit Kapazitäten zwischen 35 und 50 Prozent gearbeitet.

Wegen der Folgen der Pandemie hat VW auch finanzielle Einbussen. Im ersten Quartal gingen Gewinn und Umsatz zurück. Finanzvorstand Frank Witter rechnet für das laufende zweite Quartal mit einem Verlust im Tagesgeschäft. Im Gesamtjahr 2020 dürfte es noch ein positives operatives Ergebnis geben - jedoch wohl "gravierend" unter dem Vorjahreswert.

Die Neuzulassungen sind in vielen Märkten auf einem Rekordtief. In Grossbritannien, Frankreich, Spanien und Italien verkaufte die Volkswagen-Kernmarke im April fast gar nichts, in Deutschland nahmen die Auslieferungen verglichen mit dem Vorjahresmonat um gut zwei Drittel ab. In China, dem Ursprungsland der Viruskrise, stabilisiert sich die Lage zunehmend. Dort war zuletzt nur noch das Werk Urumqi nicht wieder vollständig am Netz. VW lag in der Volksrepublik um 2,5 Prozent im Minus, der Gesamtmarkt um 7 Prozent.

Kernmarken-Vertriebschef Jürgen Stackmann sprach zum Wochenbeginn von "alarmierenden" Konsumdaten. Daher legt der Konzern von diesem Freitag an auch für Audi , Skoda, Seat und die leichten Nutzfahrzeuge ein Absatzprogramm auf, um die Nachfrage anzukurbeln. Zur Diskussion über umstrittene Auto-Kaufprämien sagte der VW-Manager: "Es wird nicht ohne ein breit angelegtes Konjunkturpaket gehen - und zwar für die gesamte Wirtschaft, nicht nur für die Automobilindustrie." Bis Anfang Juni will die Bundesregierung darüber entscheiden./jap/DP/he

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Corona-Krise: Volkswagen will

Corona-Krise: Volkswagen will US-Produktion wieder anlaufen lassen

(Ausführliche Fassung) - Volkswagen will die wegen der Corona-Krise angehaltene Produktion in seinem US-Werk im Bundesstaat Tennessee in wenigen Tagen wieder aufnehmen. Ab dem 17. Mai solle die Fahrzeugherstellung schrittweise wieder aufgenommen werden, teilte der deutsche Autoriese am Mittwoch mit.

13.05.2020 22:25

Ende April hatte VW den Plan für ein Wiederanfahren des Werks am 3. Mai noch fallengelassen. Der Autobauer hatte die Bänder wegen der Pandemie am 21. März angehalten. In dem Werk in Chattanooga sind insgesamt rund 3800 Mitarbeiter beschäftigt.

Zu den Sicherheitsvorkehrungen gehören nun Temperatur-Checks bei allen, die die Fabrik betreten, teilte VW mit. Niemand mit einer Temperatur ab 38 Grad dürfe rein. Jeden Tag soll es eine neue Schutzmaske für jeden Mitarbeiter geben. Handschuhe sind auch für alle verfügbar, müssen aber nicht getragen werden. Türen sollen offen bleiben, damit man sie nicht anfassen muss./he/so/he

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Porsche- und Ex-VW-Chef

Porsche- und Ex-VW-Chef sollen zu Diesel-Fall aussagen

In einem Diesel-Verfahren am Oberlandesgericht Stuttgart sollen nun Porsche-Chef Oliver Blume sowie sein Vorgänger und Ex-VW -Chef Matthias Müller persönlich aussagen. Der eigens für die Fälle gebildete Spezialsenat hat beide für den 8. Juli als Zeugen beziehungsweise Partei in dem Verfahren geladen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Ob sie tatsächlich erscheinen, ist allerdings unklar. Sie könnten sich unter Umständen auf ihr Aussageverweigerungsrecht berufen.

14.05.2020 13:13

In dem konkreten Fall verlangt der Käufer eines Porsche Macan mit Dieselmotor Schadenersatz wegen arglistiger Täuschung. Das Auto, in dem ein Audi -Motor steckt, habe die versprochenen Abgaswerte wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen nicht eingehalten - und der Porsche-Vorstand habe das gewusst. Das Landgericht Stuttgart hatte die Klage abgewiesen. Porsche wollte sich am Donnerstag nicht äussern.

Der Spezialsenat am OLG bearbeitet nach Angaben einer Sprecherin inzwischen eine vierstellige Zahl an Diesel-Klagen vor allem gegen Porsche und Daimler . Er ist für Fälle zuständig, die nichts mit dem VW-Motor EA189 zu tun haben, sondern mit anderen Motoren, in denen ebenfalls eine illegale Abgastechnik stecken soll./eni/DP/fba

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Vorsorglicher Rückruf für VW

Vorsorglicher Rückruf für VW wegen Risiken bei Airbag-Auslösung

Bei Volkswagen gibt es einen Rückruf für einige ältere Modelle wegen Risiken bei der Auslösung von Airbags. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veröffentlichte am Donnerstag entsprechende Daten. Betroffen sind nach Angaben der Flensburger Behörde relativ wenige Fahrzeuge: Es gehe um etwas mehr als 4100 Exemplare des Golf und Passat aus den Baujahren 1997 bis 1999, davon vermutlich rund 3200 in Deutschland.

28.05.2020 14:35

Grund für die vom KBA überwachte Aktion sei, dass der Gasgenerator im Airbag nicht ausreichend abgedichtet sei - dadurch könne es zu einer "fehlerhaften Auslösung" kommen. "Im Extremfall könnte das Gehäuse des Gasgenerators reissen und die Insassen verletzen." Bisher seien aber keinerlei Personen- oder Sachschäden bekannt, betonte das Amt. Die Besitzer des betreffenden Autos wurden gebeten, sich mit Volkswagen oder einer Fachwerkstatt in Verbindung zu setzen.

In den vergangenen Jahren hatte es mehrfach und in verschiedenen Ländern Probleme mit defekten Airbags gegeben. In den USA war es wegen zu stark auslösender Luftkissen, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleuderten, auch zu Verletzungen und sogar zu mehreren Todesfällen gekommen./jap/DP/men

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VW-Chef Diess schwört

VW-Chef Diess schwört Topmanagement auf weiteres Sparen ein

Volkswagen -Vorstandschef Herbert Diess hat das Topmanagement des weltgrössten Autokonzerns in der Corona-Pandemie auf weitere Sparbemühungen eingeschworen. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte am Sonntag, dass Diess auf einer internen Veranstaltung in der vergangenen Woche darüber gesprochen habe, wie weiter gespart werden könne. "Dabei gab es grundsätzliche Überlegungen, mit welchen weiteren Kostenmassnahmen auf die Pandemie reagiert werden kann", sagte der Sprecher. Konkrete Beschlüsse gebe es aber noch nicht. Zuvor hatte die Branchenzeitung "Automobilwoche" darüber berichtet.

07.06.2020 17:05

Diess will demnach den Sparkurs massiv verschärfen. "Wir müssen die F+E-Ausgaben, Investitionen und Fixkosten gegenüber bisherigem Planungsstand deutlich kappen", zitierte das Blatt Diess aus einer Rede vor Topmanagern am Donnerstag. Die Nettoliquidität des VW -Konzerns werde "mindestens noch bis Juli wegen schwacher Nachfrage weiter abnehmen". Laut Teilnehmern müsse daher etwa die Hauptmarke VW Pkw ihre Sachgemeinkosten - das sind zum Beispiel Sachkosten in der Verwaltung und für Hilfsstoffe in der Produktion - nun um 20 Prozent reduzieren. Für neue Vorhaben würden Budgets aus den Vorjahren nicht mehr einfach fortgeschrieben. Dennoch würden im laufenden Jahr "nicht alle VW-Marken ein positives Jahresergebnis schaffen".

Weil auch bei den Produkten nicht alles reibungslos läuft, soll die Modellvielfalt noch stärker auf den Prüfstand. So lasse Diess analysieren, welche Modelle künftig komplett entfallen könnten, was auch Arbeitsplätze in den Werken betreffen würde, hiess es in der "Automobilwoche". Diess hatte schon öfter angekündigt, dass die Angebotspalette aus Kostengründen gestrafft werden soll.

Derzeit machen zwei wichtige Fahrzeugprojekte den Wolfsburgern viel Arbeit: Der neue Golf 8, der seit vergangenem Jahr produziert wird, macht noch immer Probleme, gerade erst beendete VW einen Lieferstopp wegen einer Fehlfunktion im Notrufassistenten. Auch beim ID3, mit dem Volkswagen in der Elektro-Ära den Erfolg des Golfs als Massenmodell fortführen will, gibt es derzeit Verzögerungen, weil es mit der Software hakt. Immerhin soll der ID3 von Anfang an Geld verdienen. Bei den bisherigen reinen Elektromodellen E-Up und E-Golf sei das aber nicht der Fall, hiess es im Blatt. Die beiden Autos basieren noch auf einer anderen Plattform als der kommende ID3.

Insgesamt sieht Diess den Konzern bei der Elektromobilität und der Vernetzung im Auto noch im Hintertreffen zum US-Elektropionier Tesla . "Es werden noch Jahre vergehen, bis wir bei der Software die erforderlichen Kompetenzniveaus erreicht haben, um vorn im Wettbewerb mitzuwirken", räumte Diess demnach vor den Führungskräften ein. Unter Führung des neuen Audi -Chefs Markus Duesmann, der im Konzernvorstand auch die Elektroambitionen federführend in der Hand hält, habe ein neues Projekt zum Ziel, die Softwareentwicklung deutlich zu stärken. Bis 2025 will VW nach früheren Angaben über 60 Prozent der Software im Auto selbst programmieren, bisher waren es unter 10 Prozent./men/he

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Porsche plant zusätzliche

Porsche plant zusätzliche Corona-Nachholschichten an Samstagen

Mit zusätzlichen Schichten am Samstag will der Autobauer Porsche einen Teil der in der Corona-Zwangspause ausgefallenen Produktion wieder aufholen. Im Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen gehe es um etwa ein Dutzend Samstage in diesem Jahr sowie um den bevorstehenden Brückentag an diesem Freitag, sagte ein Sprecher am Montag. Zuvor hatten "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" darüber berichtet. "Natürlich wollen wir so viele Fahrzeuge wie möglich wieder aufholen", sagte Produktionsvorstand Albrecht Reimold den Zeitungen. Die Produktion bei Porsche hatte sechs Wochen lang stillgestanden, seit Anfang Mai läuft sie wieder.

08.06.2020 15:30

Auch im Werk in Leipzig solle zusätzlich an einigen Samstagen gearbeitet werden, allerdings seien es dort weniger, hiess es. Mitte August fährt Porsche seine Produktion dort ohnehin vom bisherigen Zwei- in einen Drei-Schicht-Betrieb hoch./eni/DP/stw

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VW-Konzernchef Diess gibt

VW-Konzernchef Diess gibt Führung der Kernmarke ab

(Ausführliche Fassung) - VW -Konzernchef Herbert Diess gibt die Führung der Kernmarke an den bisherigen Co-Geschäftsführer Ralf Brandstätter ab. Das teilte der Aufsichtsrat des weltgrössten Autobauers am Montagabend nach einer Sondersitzung in Wolfsburg mit. Diess, der als Vorsitzender des Markenvorstands auch für die Sparte mit dem VW-Logo zuständig und wegen Technikproblemen in die Kritik geraten war, solle so "mehr Freiraum für seine Aufgaben als Konzernchef" bekommen.

08.06.2020 19:12

Künftig kümmert sich Diess primär um die Leitung der ganzen Volkswagen -Gruppe. Er hat aber im Konzernvorstand nach wie vor "die Gesamtverantwortung für den Bereich Volkswagen Pkw sowie die Markengruppe Volumen" inne, wie es hiess. "Ziel ist eine stärkere Fokussierung auf die jeweiligen Aufgaben an der Spitze von Konzern und Marke in der laufenden Transformationsphase der Automobilindustrie."

Brandstätter hatte schon wichtige Bereiche des Tagesgeschäfts bei der VW-Kernmarke gelenkt. Zum 1. Juli ist der bisherige "Chief Operating Officer" nun allein am Ruder. "Er hat bereits in den zurückliegenden zwei Jahren Volkswagen als COO erfolgreich geführt und die Transformation an entscheidender Stelle mitgestaltet", sagte Diess, der in Personalunion auch für die Kernsparte verantwortlich war. Zuletzt hatten sich hier Technik- und Kommunikationsprobleme gehäuft.

Der Druck auf Diess, der im Sommer 2015 von BMW zu VW gekommen war, nahm in den vergangenen Wochen zu. Vor allem aus der Belegschaft und aus dem mächtigen Betriebsrat war zu hören, er müsse die anhaltenden Schwierigkeiten in der Produktion des Golf 8 und beim neuen E-Auto ID.3 zur Chefsache machen und mehr Präsenz in der Fertigung zeigen. Hinzu kam gegenüber dem ganzen Management Kritik an der Aufarbeitung des Shitstorms um ein rassistisches Golf-Werbevideo im Internet. Die einflussreichen Vertrauensleute der IG Metall erklärten, Mitarbeiter zeigten sich "massiv besorgt" wegen des Bildes, das VW abgebe.

Zunächst hatte es Spekulationen gegeben, dass Porsche-Chef Oliver Blume als neuer Leiter der Kernmarke nach Wolfsburg wechseln und seinerseits vom bisherigen Skoda-Chef Bernhard Maier abgelöst werden könnte. Nun lief es jedoch auf den in Wolfsburg sehr erfahrenen Brandstätter hinaus./jap/DP/he

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Verkäufe des VW-Konzerns auch

Verkäufe des VW-Konzerns auch im Mai weit unter Vorjahresniveau

Der Nachfrageeinbruch in der Corona-Krise hat die Verkäufe des Volkswagen -Konzerns auch im Mai stark belastet.

12.06.2020 12:08

Nach Angaben des Unternehmens vom Freitag rutschten die weltweiten Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund ein Drittel auf etwa 609 000 Fahrzeuge ab. Für den Zeitraum seit dem Jahresbeginn steht ein Minus von knapp 30 Prozent in der Absatzstatistik. Besonders heftig war der Rückgang bezogen auf den Einzelmonat Mai in Südamerika (-68,9 Prozent). Aber auch auf dem Heimatmarkt Westeuropa waren die Verkaufseinbussen drastisch (-57,3 Prozent). China erholte sich dagegen wieder (+5,7 Prozent).

Unter den einzelnen VW-Konzernmarken mussten vor allem Seat (-65,0 Prozent) und der Lastwagenbauer Scania (-61,3 Prozent) deutliche Verluste bei den Auslieferungen hinnehmen. Die VW-Kernmarke landete bei minus 29,7, Audi bei minus 21,9 und Skoda bei minus 45,1 Prozent. Nicht ganz so stark war der Rückgang bei Porsche (-17,4 Prozent).

Der gesamten Branche machen ausbleibende Autokäufe und Probleme in den Lieferketten zu schaffen. Bei vielen Herstellern stauen sich die Fahrzeuge in den Lagern, auch der Absatz über die Händler ist mau. Im laufenden zweiten Quartal erwarten viele Unternehmen rote Zahlen.

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VW vor Ende des

VW vor Ende des Dieselvergleichs - über 750 Millionen Euro ausgezahlt

Die Entschädigungszahlungen an Volkswagen -Kunden im Dieselvergleich stehen kurz vor dem Abschluss. In rund 240 000 Fällen seien insgesamt mehr als 750 Millionen Euro überwiesen worden, teilte der Konzern am Dienstag mit. Das zugehörige Online-Portal ist noch eine knappe Woche lang in Betrieb, es soll am 6. Juli geschlossen werden. Danach können Kunden nur noch per Post ihre Unterlagen einreichen, etwa Rechnungen von Anwälten.

30.06.2020 10:29

VW erklärte, der Vergleich sei inzwischen "im Wesentlichen abgewickelt". Einige tausend Ansprüche würden derzeit noch geprüft oder seien in der Umsetzung, mit einer grösseren Veränderung der Zahlen rechne man bis zur kommenden Woche nicht mehr. Mit denjenigen Kunden, die anspruchsberechtigt seien, habe man sich zu mehr als 90 Prozent einigen können. Je nach Alter und Typ des Fahrzeugs wurden Beträge zwischen 1350 und 6257 Euro angeboten./jap/DP/mis

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Renschler verlässt Vorstand

Renschler verlässt Vorstand von VW - Tostmann neuer MAN-Chef

Der Chef der VW -Lkw-Sparte Traton , Andreas Renschler, verlässt Mitte Juli die Vorstände von Tochter und Konzern. Darauf hätten sich der Aufsichtsrat und der Manager geeinigt, teilte Traton am Dienstagabend in München mit. Die Trennung erfolge "einvernehmlich", hiess es. Renschler werde ab dem 15. Juli ausserdem nicht mehr der Führung der Mutter Volkswagen angehören.

07.07.2020 22:16

Es hatte bereits Berichte über Reibereien in der Traton-Spitze gegeben - ein Rückzug Renschlers schon innerhalb einer Woche nach der formalen Ankündigung ist aber überraschend. Der Traton-Chef soll jetzt durch Matthias Gründler ersetzt werden. Dieser war früher schon einmal Finanzchef und 2018 zurückgetreten.

Ausserdem soll MAN -Chef Joachim Drees abgelöst werden. Für ihn wechselt der bisherige Produktionschef der VW-Kernmarke, Andreas Tostmann, den Angabe zufolge aus Wolfsburg nach München. MAN-Personalchef Carsten Intra soll ebenfalls das Unternehmen verlassen, seine Aufgaben soll Gründler als neuer Vorsitzender teils mit übernehmen. Laut MAN erklärte Renschler, bei dem Lkw- und Bushersteller auch sein Amt als Aufsichtsratschef Mitte dieses Monats niederzulegen.

Traton umfasst in der VW-Gruppe, dem grössten Autokonzern der Welt, die schweren Nutzfahrzeuge. Dazu gehören die Marken MAN und MAN Latin America sowie der schwedische Hersteller Scania . Zuletzt soll es Meinungsverschiedenheiten gegeben haben. Berichten zufolge soll Renschler etwa eine zentralere Aufstellung der Entwicklung angestrebt haben - auf Kosten der einzelnen Marken. In der Nutzfahrzeugbranche verschlingen Forschungen an neuen, CO2-ärmeren oder gar CO2-freien Antrieben viel Geld, ebenso neue Baukästen für eine schlankere, einheitlichere Produktion.

Im vergangenen Jahr hatten die Lkw-Töchter von VW zwar noch ihr Geschäft ausbauen können. Sowohl MAN als auch Scania steigerten Umsatz, Betriebsergebnis und Rendite. Doch die Corona-Krise drückt im laufenden Jahr auch hier massiv auf die Kosten. Es gab Produktionsunterbrechungen, der konjunkturelle Einbruch trifft zudem vor allem die weltweite Nutzfahrzeugsparte traditionell hart.

In den USA, wo bisher Daimler die Nase klar vorn hat, will sich Traton mit dem Truckhersteller Navistar verstärken. Dieser schrieb im zurückliegenden im zweiten Geschäftsquartal jedoch weiter rote Zahlen. Ex-Daimler-Manager Renschler hatte für die restlichen Anteile an Navistar Ende Januar 35 Dollar je Aktie auf den Tisch gelegt, insgesamt 2,9 Milliarden Dollar. Im September 2016 war die Sparte mit den schweren VW-Nutzfahrzeugen eingestiegen, um auf dem wichtigen nordamerikanischen Lkw-Markt einen Fuss in die Tür zu bekommen.

Auch im Verhältnis zwischen Management und Betriebsrat hatte es im Frühjahr Misstöne gegeben. Anfang April dementierte der Traton-Betriebsratschef Aussagen Renschlers über laufende Gespräche zu einer "fundamentalen Neuausrichtung" des Münchner Lkw-Bauers./jap/DP/fba

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Porsche-Chef: 15 Prozent

Porsche-Chef: 15 Prozent Rendite in diesem Jahr nicht möglich

Der Sportwagenbauer Porsche hält seine selbst gesteckten Ziele für die Rendite in diesem Jahr für nicht erreichbar. "In diesem Jahr sind die 15 Prozent durch die Corona-Effekte nicht möglich, das ist heute schon klar", sagte Vorstandschef Oliver Blume dem "Handelsblatt".

15.07.2020 12:26

Man habe aber den Anspruch, das Niveau in der Folge schnell wieder zu erreichen, betonte er. Porsche setze dabei auch auf die elektrifizierten Modelle, allen voran den rein elektrisch angetriebenen Taycan. "Ich gehe davon aus, dass das Leben nach der Krise bewusster wird und es einen deutlichen Schub für die E-Mobilität geben wird", sagte Blume.

Die Rendite gibt an, wie viel vom Umsatz am Ende noch als Gewinn aus dem operativen Geschäft übrig bleibt und ist somit der Massstab dafür, wie profitabel ein Unternehmen arbeitet. Porsche will damit langfristig jedes Jahr oberhalb der 15-Prozent-Marke liegen. Im ersten Quartal dieses Jahres lag der Autobauer allerdings nur bei 9,5 Prozent. Bis Ende Mai hat Porsche 15 Prozent weniger Autos an seine Kunden ausgeliefert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres./eni/DP/eas

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'Dieselgate': Ex-VW-Manager

'Dieselgate': Ex-VW-Manager stimmt Auslieferung nach Deutschland zu

In das Verfahren um die Auslieferung des wegen seiner Rolle im "Dieselgate"-Skandal in den USA verurteilten und inhaftierten Ex-Volkswagen -Managers Oliver Schmidt nach Deutschland kommt Bewegung. Schmidt gab am Donnerstag bei einer Gerichtsanhörung in Detroit seine Zustimmung, in sein Heimatland überstellt zu werden. Ob dies genehmigt wird, liegt letztlich aber in der Macht der Justizbehörden und ist laut Schmidts Anwälten noch nicht abschliessend geklärt. Man bemühe sich, das Verfahren weiter voranzutreiben.

16.07.2020 20:51

Schmidt war 2017 als angeblicher Mittäter bei VWs Abgasmanipulationen in den USA zu sieben Jahren Gefängnis und 400 000 Dollar Geldstrafe verurteilt worden. Seine Anwälte setzen sich seit Jahren für eine Auslieferung nach Deutschland ein, wo er seine restliche Haft absitzen könnte. Dies gelang zuvor bereits dem Ex-VW -Ingenieur James Liang, der als erster Angeklagter im Abgas-Skandal in den USA verurteilt worden war. Er wurde Ende 2019 nur wenige Wochen nach seiner Rückkehr nach Deutschland vorzeitig aus der Haft entlassen.

Schmidt war laut US-Anklage von Februar 2012 bis März 2015 in leitender VW-Funktion mit Umweltfragen in den USA betraut und soll angeblich die Justizbehörden bei ihren "Dieselgate"-Ermittlungen getäuscht haben. Das FBI hatte den Deutschen am 7. Januar 2017 vor dem Rückflug von einem Florida-Urlaub in die Heimat geschnappt. Ob mit Schmidt ein Drahtzieher oder eher ein Bauernopfer in dem Skandal verurteilt wurde, der dem VW-Konzern schon über 30 Milliarden Euro an Rechtskosten verursacht hat, ist bis heute nicht ganz klar.

Die USA haben in der "Dieselgate"-Affäre eine ganze Reihe früherer Mitarbeiter von Volkswagen angeklagt, darunter auch der Ex-Konzernchef Martin Winterkorn. Doch trotz internationaler Haftbefehle müssen die meisten von ihnen keine unmittelbaren Konsequenzen fürchten, da ihnen keine Auslieferung in die USA droht. Bislang konnte nur Liang und Schmidt der Prozess in den USA gemacht werden. Im Juni wurde jedoch ein weiterer VW-Manager in Kroatien festgenommen, der vor US-Gericht gestellt werden könnte./hbr/DP/he

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Marke VW will im Gesamtjahr

Marke VW will im Gesamtjahr operativen Gewinn machen

Der Autobauer Volkswagen will trotz der Coronavirus-Pandemie dieses Jahr bei der Marke VW einen operativen Gewinn einfahren. "Wir sind finanziell weiter robust aufgestellt und streben für das Gesamtjahr ein positives operatives Ergebnis an", sagte Marken-Finanzchef Alexander Seitz am Freitag laut Mitteilung.

31.07.2020 07:32

Die Wolfsburger hatten im ersten Halbjahr einen bereinigten operativen Verlust von 1,5 Milliarden Euro angehäuft, nachdem im Vorjahr noch ein positives Ergebnis von 2,3 Milliarden Euro erwirtschaftet wurde. "Im zweiten Halbjahr erhoffen wir uns Rückenwind, denn unsere Modelloffensive wird ihre volle Kraft entfalten", sagte Seitz. VW-Konzern-Finanzvorstand Frank Witter hatte am Vortag im Rahmen der Konzernzahlen gesagt, so richtig in die Gewinnzone zurückkehren werde die Kernmarke wohl erst im vierten Quartal./men/mis

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VW-Lkw-Tochter Traton: 2020

VW-Lkw-Tochter Traton: 2020 womöglich Verlust - 'Drastischer Absatzrückgang'

Die Volkswagen -Nutzfahrzeugholding Traton kann wegen der Kaufzurückhaltung der Kunden einen Verlust im Gesamtjahr nicht ausschliessen. Zwar ist der neue Traton-Chef Matthias Gründler zuversichtlich für eine gewisse Erholung in der zweiten Jahreshälfte. "Da sich unser Geschäft nach dem starken Einbruch im April langsam stabilisiert hat, rechnen wir für das laufende Quartal mit einer schrittweisen Erholung der Verkäufe, sofern die Zahl der Neuinfektionen nicht erneut ansteigt", sagte der Manager. Im Gesamtjahr kann die Gruppe aus MAN , Scania und der südamerikanischen Volkswagen Caminhões e Ônibus wegen des insgesamt erwarteten "drastischen Absatzrückgangs" aber einen operativen Verlust nicht ausschliessen.

31.07.2020 08:46

Im zweiten Quartal sackten die Bestellungen für Lkw und Busse im Jahresvergleich um 41 Prozent auf 33 270 Fahrzeuge ab. Der Umsatz fiel um 38 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, weil bereits der Absatz um mehr als die Hälfte zurückging. Im operativen Geschäft stand ein Verlust von 382 Millionen Euro nach einem Gewinn von 585 Millionen Euro vor einem zu Buche. Auch unter dem Strich rutschte Traton in die roten Zahlen und schrieb einen Verlust von 385 Millionen Euro nach 408 Millionen Euro Gewinn vor einem Jahr.

Bei MAN plant das Unternehmen derzeit einen möglicherweise tausende Stellen umfassenden Arbeitsplatzabbau. Allerdings hatte es zwischen Arbeitnehmern und dem bis Mitte Juli amtierenden Ex-Traton-Chef Andreas Renschler Streit darum gegeben. Renschler hatte dann den Stuhl für Gründler räumen müssen./men/mis

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