Relief

RELIEF THER Hlg N 

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Düse5.0
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Ist was im Busch?

Habe heute zufällig bei Moneyhouse nachgeschaut, was da zu Relief Theapeutics steht.

https://www.moneyhouse.ch/de/company/relief-therapeutics-holding-sa-4376...

Da ist ein Banner, das besagt, dass neue noch nicht geprüfte Informationen vorliegen, die binnen eines Arbeitstags veröffentlicht werden sollen. Bin mal gespannt was da kommt. Kann alllerdings auch eifach ein Frauenfürzli sein.

 

Wenn Zeit wirklich Geld ist, warum sitzen wir dann nicht einfach solange hier, bis wir reich sind?

el Huron
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Düse5.0

Düse5.0
Eine Seite zurück und du findest die dazu gehörige SHAB Meldung. Es geht nur um die Nachführung des neuen Aktienkapitals/Anzahl Aktien. 

El Gordo
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Neue Stellen bei Bachem

Die neuen Stellen bei Bachem müssen absolut gar nichts mit Aviptadil zu tun haben!

"So wird der Pharmazulieferer Bachem den Umsatz verdoppeln können, indem er in das Gebiet der Oligonukleotide expandiert. Deren Herstellprozess erfordert dieselben Technologien wie bei den Peptiden, bei denen er der klare Marktführer mit einem Anteil von zirka 40% ist. Für die Herstellung solcher Wirkstoffe braucht es mehr als hundert Schritte. Nur wenige Unternehmen beherrschen all diese Prozesse. Damit verfügt Bachem über ein Alleinstellungsmerkmal, das gute Gewinnmargen garantiert."

Quelle: https://themarket.ch/interview/bachem-kann-den-umsatz-verdoppeln-ld.2472

DagoDuck
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Um ehrlich zu sein

oblomov hat am 10.09.2020 08:52 geschrieben:

Hallo DagoDuck, die Frage scheint ja bereits beantwortet. Generell ist https://archive.org/web/ ein Ansatz, um alte Versionen von Websites zu vergleichen.

Um ganz ehrlich zu sein, das wäre auch mein Ansatz gewesen, war aber einfach zu faul selber zu wühlen (auf dem Telefon etwas mühsam). Bin aber froh, habe ich das outgesourced, denn mit dem übersichtlichen Link aller Bachem-Jobs nach Datum sortiert hat die Schwarmintelligenz hier die Frage noch perfekt beantwortet! (Sorry Mashari also das "Schwarm" nehme ich auch wieder zurück.) *good* Gönne dem Francesco auch die ganzen Lorbeeren, die er jetzt wieder auf dem Yahoo-Board bekommt für meine Arbeit.

Ob die drei Stellen in Kalifornien aber wirklich ausreichen würden um die ganze US-Nachfrage zu stemmen? Gut, von der physischen Menge her braucht es vielleicht gar nicht so viel, auch wenn sie da von Peptiden im Kilogramm-Bereich schreiben. Irgendwie laufen bei mir im Kopfkino da Bilder aus "Breaking Bad" wenn ich die Ausschreibungen von Bachem durchlese. Stelle mir dann vor wie sie jetzt gerade das neue Top-Labor im Keller einer Wäscherei in Betrieb nehmen. *biggrin* Aber ich denke auch, die Ausschreibungen müssen nichts heissen. Ich habe mir aber vor einiger Zeit vorsorglich ein paar Bachem ins Depot gelegt, ich glaube viel kann man damit sowieso nicht falsch machen.

oblomov
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DagoDuck hat am 10.09.2020 09

DagoDuck hat am 10.09.2020 09:17 geschrieben:

oblomov hat am 10.09.2020 08:52 geschrieben:

Hallo DagoDuck, die Frage scheint ja bereits beantwortet. Generell ist https://archive.org/web/ ein Ansatz, um alte Versionen von Websites zu vergleichen.

Um ganz ehrlich zu sein, das wäre auch mein Ansatz gewesen, war aber einfach zu faul selber zu wühlen (auf dem Telefon etwas mühsam). Bin aber froh, habe ich das outgesourced, denn mit dem übersichtlichen Link aller Bachem-Jobs nach Datum sortiert hat die Schwarmintelligenz hier die Frage noch perfekt beantwortet! *good* Gönne dem Francesco auch die ganzen Lorbeeren, die er jetzt wieder auf dem Yahoo-Board bekommt für meine Arbeit.

Ob die drei Stellen in Kalifornien aber wirklich ausreichen würden um die ganze US-Nachfrage zu stemmen? Gut, von der physischen Menge her braucht es vielleicht gar nicht so viel, auch wenn sie da von Peptiden im Kilogramm-Bereich schreiben. Irgendwie laufen bei mir im Kopfkino da Bilder aus "Breaking Bad" wenn ich die Ausschreibungen von Bachem durchlese. Stelle mir dann vor wie sie jetzt gerade das neue Top-Labor im Keller einer Wäscherei in Betrieb nehmen. *biggrin* Aber ich denke auch, die Ausschreibungen müssen nichts heissen.

Ich hatte es mal ausgerechnet, müsste so im Mai dieses Jahres gewesen sein. Ich schätze (nebulöse Erinnerung) mit 1 Gramm kann man vieleicht 50'000 Dosierungen herstellen...

Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.

Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 - 1904), russischer Meister der impressionistischen Erzählung und Dramatiker

moneybunny
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Bachem

oblomov hat am 10.09.2020 08:51 geschrieben:

TonyStark hat am 10.09.2020 08:38 geschrieben:

Ich habe mir mal die Jobs von Bachem angesehen, bei manchen geht um Kenntnisse über Peptide. Sowie auch die Chemiker, welche sie suchen, brauchen sie zur Herrstellung von Peptiden.

Projektchemiker - Analytische Entwicklung (w/m)

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Studium in Chemie, Lebensmittelchemie oder Pharmazie
  • .....

Wünschenswert

  • Fortgeschrittene Kenntnisse in der Chromatographie (Theorie und Praxis)
  • Den Willen, Prozesse zu hinterfragen und Optimierungen anzustreben
  • Kenntnisse in der Synthese, Analytik von Peptiden oder Oligonucleotiden
  • Erfahrung aus einem GMP-Umfeld

Zufall?

Nein, das ist ihr Kernbusiness: Bachem is specialized in the development and the manufacturing of biologically active peptides and complex organic molecules as active pharmaceutical ingredients (APIs) and as innovative biochemicals for research purposes.

LG Oblomov

Bachem ist der grösste Peptid(wirkstoff)hersteller der Welt. Sie wird seit der letzten Wirtschaftskrise jährlich ca 100 Personen grösser (zur Zeit etwa 1400 Mitarbeiter, steht im Halbjahresbericht). Dabei spielt momentan Corona sicher auch eine Rolle, aber ist völlig unabhängig vom Aviptadil. Ich würde hier nichts reininterpretieren.

incer
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@DagoDuck & @Düse6.0: bzgl. nachgeführte KE auf SIX

Auf dem SIX-Portal ist die KE nicht nachgeführt oder doch?

Ab 1. Sept auf SIX: kotiertes AK auf CHF 25'346'685.81 (2'534'668'581 Stk.) eröht woden (aber mit einer Diff von 5'000 Stk.), und  lt. Handelsregister von CHF 22'975'228.56 (2'297'522'856 Stk.) - also immer noch das alte AK lt. Handelsregister.

Bis 31. Aug auf SIX war: kotiertes AK: CHF 23'605'228.56  (2'360'522'856  Stk.), und lt. Handelsregister das Aktienkapital von CHF 22'975'228.56 (2'297'522'856 Stk.) zu sehen.

Kann mir eine/r sagen, warum diese Differenz? AK wird systematisch anders gezeigt oder mit Fehlern nach AK-erhöhung!?

https://www.six-group.com/de/products-services/the-swiss-stock-exchange/...

(unter Reiter "Unternehmen")

Gruss Incer

 

Mit Google-Deutsch übersetzte Franz-SHAB-Eintrags:

RELIEF THERAPEUTICS Holding SA, Genf, CHE-113.516.874 (FOSC vom 12.08.2020, S. 0/1004956739). Die bedingte Kapitalerhöhung aufgrund der Entscheidungen über die Gewährung von Rechten vom 20.02.2009 und 17.07.2020 erhöhte sich von CHF 22'875'228.56 auf CHF 25'341'685.81 durch die Ausgabe von 246.645.725 Aktien von CHF 0.01, registriert. Grundkapital: CHF 25'341'685.81, voll eingezahlt, eingeteilt in 2'534'168'581 Aktien von CHF 0.01, eingetragen. Satzung geändert am 02.09.2020.

PixeL
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oblomov hat am 10.09.2020 09

oblomov hat am 10.09.2020 09:18 geschrieben:

Ich hatte es mal ausgerechnet, müsste so im Mai dieses Jahres gewesen sein. Ich schätze (nebulöse Erinnerung) mit 1 Gramm kann man vieleicht 50'000 Dosierungen herstellen...

 

Servus zusammen,

1Gramm für 50'000 Dosen? 

Hier kommt meine Rechnung (mit 50pmol!)

Patients will be administered Aviptadil IV in escalating doses of 50 pmol, 100 pmol, 150 pmol/kg/hr   

50pmol x 75kg x 24h =  90'000 pmol = 90 nmol = 0.09 umol (Pro Patient mit 75Kg pro Tag)

Molekulargewicht von Aviptadil (Wikipedia) ist 3326.83 g/mol

 3326.83 g/mol = 3.32683 g/mmol = 0.00332683 g/umol = 3.32683 mg/umol

0.09 umol x 3.32683 mg/umol  =  0.299 mg (Pro Patient mit 75Kg pro Tag)

Und somit 1g = 1000mg,      1000 mg / 0.299 mg = 3344 Dosen (bei der tiefsten Konzentration) oder 1114.8 (bei der höchsten Konzentration)

 

p=pico, n=nano, u=micro, m=milli

 

Apropos Peptide Produzent: Schaut Euch doch mal das an (Meldung ist allerdings nicht taufrisch)

https://www.businesswire.com/news/home/20200630006013/en/AmbioPharm-Expands-Peptide-Production-Helping-Fight-Covid-19

 

Wenn mit Inhaled RLF-100 eine Weltbevölkerung versorgt werden muss, wird die chemische Synthese dies nicht mehr stemmen können! Zwingend notwendig wäre dann eine Biotechnologische Produktion via Fermentation (So wie Javitt dies in einem Interview zu der Kostenfrage geantwortet hat) 

 

Cheers, PixeL

 

 

 

oblomov
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Danke Pixel, Faktor 15

Danke Pixel, Faktor 15 daneben, soviel zu meinem Gedächnis (ev. hatte ich pro Tag statt pro h gerechnet) ...auf jedenfall gibts einige Dosen.

Mit dem Risiko, dass ich mich wieder in die Nesseln setze:

1 mg entspricht 1-3 Tagesdosen, Materialkosten liegen damit bei CHF 100 - 300 pro Tag (exkl. Pufferherstellung, Abfüllen etc.). (Quelle https://shop.bachem.com/4011611.html).

LG Oblomov

Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.

Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 - 1904), russischer Meister der impressionistischen Erzählung und Dramatiker

languard
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PixeL hat am 10.09.2020 10:11

PixeL hat am 10.09.2020 10:11 geschrieben:

oblomov hat am 10.09.2020 09:18 geschrieben:

Ich hatte es mal ausgerechnet, müsste so im Mai dieses Jahres gewesen sein. Ich schätze (nebulöse Erinnerung) mit 1 Gramm kann man vieleicht 50'000 Dosierungen herstellen...

 

Servus zusammen,

1Gramm für 50'000 Dosen? 

Hier kommt meine Rechnung (mit 50pmol!)

Patients will be administered Aviptadil IV in escalating doses of 50 pmol, 100 pmol, 150 pmol/kg/hr   

50pmol x 75kg x 24h =  90'000 pmol = 90 nmol = 0.09 umol (Pro Patient mit 75Kg pro Tag)

Molekulargewicht von Aviptadil (Wikipedia) ist 3326.83 g/mol

 3326.83 g/mol = 3.32683 g/mmol = 0.00332683 g/umol = 3.32683 mg/umol

0.09 umol x 3.32683 mg/umol  =  0.299 mg (Pro Patient mit 75Kg pro Tag)

Und somit 1g = 1000mg,      1000 mg / 0.299 mg = 3344 Dosen (bei der tiefsten Konzentration) oder 1114.8 (bei der höchsten Konzentration)

 

p=pico, n=nano, u=micro, m=milli

 

Apropos Peptide Produzent: Schaut Euch doch mal das an (Meldung ist allerdings nicht taufrisch)

https://www.businesswire.com/news/home/20200630006013/en/AmbioPharm-Expands-Peptide-Production-Helping-Fight-Covid-19

 

Wenn mit Inhaled RLF-100 eine Weltbevölkerung versorgt werden muss, wird die chemische Synthese dies nicht mehr stemmen können! Zwingend notwendig wäre dann eine Biotechnologische Produktion via Fermentation (So wie Javitt dies in einem Interview zu der Kostenfrage geantwortet hat) 

 

Cheers, PixeL

Vielen Dank für deine Berechnungen. Gemäss dem Interview von Javitt arbeiten sie ja bereits daran ab Oktober bis zu 100'000 Patienten versorgen zu können.

Ich denke RLF wird gerade versuchen Partner und Produzenten mit ins Boot zu holen um diese Produktion zu bewerkstelligen. Kann auch gut sein, dass sie mit der FDA etc. schon weiter sind als wir denken und einfach auch noch erst die ganze Logistik etc. aufbauen müssen, bevor etwas kommuniziert wird. Bzw. die Kommunikation würde ja eh über Trump laufen, der würde sich dies nicht entgehen lassen.. 

Ich habe langsam das Gefühl Javitt hat beim Interview ein bisschen zu viele insider Infos erzählt und darf erst mal keine Interviews mehr geben.. 

 

Acta non verba, quo audentes fortuna iuvat.Faber est suae quisque fortunae.

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Düse5.0
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Relief <--> Evolva?

PixeL hat am 10.09.2020 10:11 geschrieben:

oblomov hat am 10.09.2020 09:18 geschrieben:

 

Wenn mit Inhaled RLF-100 eine Weltbevölkerung versorgt werden muss, wird die chemische Synthese dies nicht mehr stemmen können! Zwingend notwendig wäre dann eine Biotechnologische Produktion via Fermentation (So wie Javitt dies in einem Interview zu der Kostenfrage geantwortet hat) 

 

Da hätten wir ja dann einen Adresse in Reinach, die mir spontan einfällt. Fermentation ist das Geschäftsmodell von Evolva. Vielleicht ist das ja das Produkt x, von dem man Seitens Evolva immer nur andeutungsweise aber noch nichts konkretes gehört hat!?!

 

Wenn Zeit wirklich Geld ist, warum sitzen wir dann nicht einfach solange hier, bis wir reich sind?

ursinho007
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Evolva

PixeL hat am 10.09.2020 05:11 geschrieben:

Wenn mit Inhaled RLF-100 eine Weltbevölkerung versorgt werden muss, wird die chemische Synthese dies nicht mehr stemmen können! Zwingend notwendig wäre dann eine Biotechnologische Produktion via Fermentation (So wie Javitt dies in einem Interview zu der Kostenfrage geantwortet hat)

Da käme dann eine weitere Schweizer Firma ins Spiel: Evolva.

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el Huron
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Evolva: Die zweite Penny

Evolva: Die zweite Penny-Stock Romantik. 

Schreiberlinge dürfen dies gerne als Headliner verwenden, sollte es so kommen. Für eine Holzkiste guten Italiener (am liebsten aus dem Piemont) oder Bordeaux Smile 

Nun denn, solange da nichts kommuniziert wird ist das alles höchste Spekulation! 
 

pedro
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el Huron hat am 10.09.2020 10

el Huron hat am 10.09.2020 10:47 geschrieben:

Evolva: Die zweite Penny-Stock Romantik. 

Schreiberlinge dürfen dies gerne als Headliner verwenden, sollte es so kommen. Für eine Holzkiste guten Italiener (am liebsten aus dem Piemont) oder Bordeaux Smile 

Nun denn, solange da nichts kommuniziert wird ist das alles höchste Spekulation!

Gratulationen an die Autoren all dieser positiven Voraussichten für EVE, habe gerade bei
Harry Potter einen Wink aus dem Zauberstab bestellt ... *lol**ROFL*

Nebebei: kaum kommt EVE ins Spiel geht's nach Süden mit RLF ...

ursinho007
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Spekuklation

el Huron hat am 10.09.2020 05:47 geschrieben:

Evolva: Die zweite Penny-Stock Romantik. 

Schreiberlinge dürfen dies gerne als Headliner verwenden, sollte es so kommen. Für eine Holzkiste guten Italiener (am liebsten aus dem Piemont) oder Bordeaux Smile 

Nun denn, solange da nichts kommuniziert wird ist das alles höchste Spekulation! 
 

Klar ist das Spekulation, aber an der Börse wird ja gerade spekuliert. Der Beitrag zeigt einfach, dass die Anwendung der Fermentation extrem breit ist. Ob dadurch bereits aus Evolva eine Erfolgsstory wird, ist nicht sicher, aber erhöht die Wahrscheinlichkeit.

So jetzt aber wieder zurück zu Relief: Hier spekulieren wir ja auch einfach. Die Kursentwicklung ist ziemlich zäh in den letzten Tagen, aber da darf man sich nicht wundern, denn die Aktie hat einen gewaltigen Kurssprung vollzogen und ohne News wird das nun "verdaut". So Verdauungsvorgänge können durchaus Wochen oder gar Monate dauern. Wir wissen ja nicht, wann genau die entscheidenden News (Zulassung) kommen.

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fnsg150420
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Szenario FDA-Zulassung - mal ausserhalb Börse/Aktienkurse

 

Bin froh, dass sich der Focus endlich mal auf Produktion und Bereitstellung richtet, anstatt jeden PR-Grashalm auf Indizien für's Kurswachstum abzuhören. Vielen Dank und Gratulation meinerseits an die Autoren entsprechender Beiträge. Mir geht nämlich schon seit einiger Zeit das Szenario durch den Kopf, was die FDA-Zulassung ausserhalb des gewinn-erhoffenden Spekulantenkreises (sorry, gehör ja auch dazu!) bedeuten würde.

Mit der FDA-Zulassung, und insbesondere der zugrunde liegenden, damit veröffentlichten Studien zur positiven (evtl. sensationellen) Wirksamkeit, ergäbe sich ja schlagartig eine unglaubliche Hoffnung für alle akuten Covid19-Spital-Fälle weltweit.  Das würde sich sicherlich umgehend als Sensation in der Welt verbreiten (auch ohne die "DT-Posaune").

Und dann? Angenommen, Dein(e) Vater, Bruder, Sohn, Tochter, Mutter, Tante … kämpft mit Covid-19 auf der Intensivstation um sein Leben und Du erfährst davon.  Was würdest Du tun? Was würden der Arzt und das Spital tun, welche Du sofort bestürmst? Studien lesen und danach aufgrund der FDA-Zulassung bei der nationalen Behörde (falls ex. USA) Sonderbewilligung beantragen und direkt parallel das RFL-100 bestellen.

Aber wo bestellen, wer liefert? Relief würde sofort mit einer unglaublichen Menge Anfragen und Bestellungen bombardiert. Und hinter jeder Bestellung steht die Tragödie, dass ein Mensch um sein Leben kämpft und seine Liebsten in verzweifelter Hoffnung darum bangen, dass das Medi rasch und noch rechtzeitig eintrifft.

Und jetzt stelle man sich vor, dass Relief/NeuroRX und die Verantwortlichen völlig unvorbereitet vor dieser Situation stehen. Wg. Überlastung kommt kaum jemand überhaupt noch telefonisch oder per Email durch. Und DT schaltet natürlich sofort auf Exportsperre (Maskenzirkus lässt grüssen!). Folge: Bei allen Betroffenen weltweit schlägt die verzweifelte Hoffnung in Frust und Wut um. Das wäre wohl das absolute worst-case-PR-Szenario, ein katastrophales Desaster!

Klar kann man sagen: Versteht bitte, wir haben erst 'ne kleine Menge Dosen, Produktion muss erst anlaufen, etc. Aber wenn man ein bisschen Herz für die Menschen hätte, und das haben die meisten Ärzte und medizinischen Wissenschaftler (inkl. bei Relief/NeroRx), wäre es mental aufwühlend, den tragischen Kampf vieler zu erleben, irgendwie an das Medikament zu kommen.

Gehen wir mal davon aus, dass Relief/NeuroRX die Studienergebnisse und Chancen der Zulassung bekannt sind und diese positiv wären. Dann wäre jetzt das wohl wichtigste, die Initialmenge des Medi sowie Produktion, Distribution und Logistik sowie das Marketing bzgl. Response zu Anfragen auf einen Stand zu bringen, um den zu erwarteten Ansturm optimal zu bewältigen.

Und ich glaube, das tun die Verantwortlichen derzeit. Bin sicher, vieles läuft diesbezüglich kaum spürbar im Hintergrund. Und man vermeidet es klug, jetzt schon einen Hype auszulösen, der später ohnehin kommt. Sofern und sobald die FDA die Zulassung erteilen würden. Warten wir's ab …..

DagoDuck
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Produktion & Distribution

fnsg150420 hat am 10.09.2020 11:54 geschrieben:

Klar kann man sagen: Versteht bitte, wir haben erst 'ne kleine Mange Dosen, Produktion muss erst anlaufen, etc. Aber wenn man ein bisschen Herz für die Menschen hätte, und das haben die meisten Ärzte und medizinischen Wissenschaftler (inkl. bei Relief/NeroRx), wäre es mental aufwühlend, den tragischen Kampf vieler zu erleben, irgendwie an das Medikament zu kommen.

Ein Zyniker würde antworten, das Medikament müsste höchstbietend versteigert werden. Aber bitte mich jetzt nicht steinigen, ich bin da kein Zyniker.

Soweit ich es verstehe, könnte ein Arzt in Europa selbstständig beschliessen, dass er ein "Off Label Use" des bereits als "verwaistes" Medikament zugelassenen Aviptadil praktisch in Notwehr probiert. Er muss dann nur einen Lieferanten finden, und eine Spitalapotheke die ihm das zusammenmischt. Grundsätzlich wäre das wohl z.B. Bachem. In dem Szenario würde Relief natürlich zuerst auch keine Lizenzeinnahmen bekommen. Medizinische Fachpersonen mögen mich bitte korrigieren, wenn das nicht so funktioniert.

Sobald dann aber eine Zulassung der europäischen Behörden für genau die Indikation existiert, würden natürlich alle über offizielle Kanäle bestellen, und da braucht man meines Erachtens sowohl in den USA und in Europa noch grosse Partner. Laut Dr. Javitt-Interview haben sie ja in den USA zumindest einen an der Hand, der genau diese Logistik übernehmen kann ("can deliver to every hospital in the US overnight" oder so ähnlich hatte er im Interview schon gesagt).

In Indien oder China würde das wohl etwas anders ablaufen, so meine Vermutung. Die Frage, die ich mir schon gestellt habe - wenn jemand in dieser Situation seine Lizenz-, Marken- und Patentrechte einklagt, während täglich Tausende sterben, besteht dann nicht ein Risiko weltweit als der "Bad Guy" dargestellt zu werden, obwohl man eigentlich derjenige ist der das Lösungsmittel der Pandemie entdeckt, getestet und marktreif gemacht hat. Das ist sicherlich immer eine sensible Frage wie bei allen Pharmafirmen.

fnsg150420
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DagoDuck hat am 10.09.2020 12

DagoDuck hat am 10.09.2020 12:14 geschrieben:

fnsg150420 hat am 10.09.2020 11:54 geschrieben:

Klar kann man sagen: Versteht bitte, wir haben erst 'ne kleine Mange Dosen, Produktion muss erst anlaufen, etc. Aber wenn man ein bisschen Herz für die Menschen hätte, und das haben die meisten Ärzte und medizinischen Wissenschaftler (inkl. bei Relief/NeroRx), wäre es mental aufwühlend, den tragischen Kampf vieler zu erleben, irgendwie an das Medikament zu kommen.

Ein Zyniker würde antworten, das Medikament müsste höchstbietend versteigert werden. Aber bitte mich jetzt nicht steinigen, ich bin da kein Zyniker.

Soweit ich es verstehe, könnte ein Arzt in Europa selbstständig beschliessen, dass er ein "Off Label Use" des bereits als "verwaistes" Medikament zugelassenen Aviptadil praktisch in Notwehr probiert. Er muss dann nur einen Lieferanten finden, und eine Spitalapotheke die ihm das zusammenmischt. Grundsätzlich wäre das wohl z.B. Bachem. In dem Szenario würde Relief natürlich zuerst auch keine Lizenzeinnahmen bekommen. Medizinische Fachpersonen mögen mich bitte korrigieren, wenn das nicht so funktioniert.

Den Lieferanten muss er nicht suchen, den gibt's: Bachem.

Problemfall und erfolgreiche Anwendung am Uniklinikum Freiburg i. Br.: https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/2058-hormon-inhalation-stoppt-schwere-nebenwirkung-von-immun-krebstherapie.html

Was hier nicht steht, aber in der Studie: Das VIP war das Aviptadil von Bachem!

fnsg150420
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Ergänzung Aviptadil Einsatz Uniklinik Freiburg

In besagter Beschreibung zur Fallanwendung im Juni 2020 findet sich bzgl. des eingesetzten Aviptadil folgendes:

Vasoactive Intestinal Peptide (VIP)

The synthetic version of the endogenous Vasoactive Intestinal Peptide - Aviptadil, (GMP-grade material purchased from Bachem AG, Basel, Switzerland) was dissolved in 0.9% NaCl solution to a final concentration of 70µg/ml. Inhalation of a 1ml portion was performed using a CE-certified mesh nebulizer (M-neb dose+, NEBU-TEC, Elsenfeld, Germany) three times a day as described previously 3 .

There is currently no VIP (Aviptadil) commercially available for inhalation use. Orphan Medicinal Product Designations for VIP (Avipatdil) have been adopted by the European Medicines Agency (EMA) for the treatment of Pulmonary Arterial Hypertension and Chronic Thromboembolic Pulmonary Hypertension (PAH/CTEPH – on December 22, 2003), Acute Lung Injury (ALI – on August 28, 2006) and 4 Sarcoidosis (on September 14, 2007) to mondoBIOTECH Laboratories Anstalt, Vaduz, Liechtenstein. Since then, no further clinical development activities have been performed by the company in ALI and Sarcoidosis, and the company ceased operations on December 28, 2015. No additional development activities or commercially available products exist.

An injectable solution of a combination product - VIP with phentolamine mesilate - is the only commercially available product. It is approved for injectable treatment of erectile dysfunction (1 dose - ampoule 0.35 ml - contains 25 micrograms of VIP and 2mg of phentolamine mesylate) as a prescription free product. The marketing authorisation holder for the EU is Evolan Pharma AB, Danderyd, Sweden, and the date of authorisation was April 21, 2015.

DagoDuck
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Schrieb ich doch

Grundsätzlich wäre das wohl z.B. Bachem

Aber interessante Fundstücke. Es müsste wohl über die "Orphan Drug Designation" laufen, und die gehört auch Relief. Vermutlich müssten sie schon zustimmen bevor sich jemand das Medikament selbst mixt und es verabreicht.

Pödi
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fnsg150420 hat am 10.09.2020

fnsg150420 hat am 10.09.2020 13:11 geschrieben:

DagoDuck hat am 10.09.2020 12:14 geschrieben:

fnsg150420 hat am 10.09.2020 11:54 geschrieben:

Klar kann man sagen: Versteht bitte, wir haben erst 'ne kleine Mange Dosen, Produktion muss erst anlaufen, etc. Aber wenn man ein bisschen Herz für die Menschen hätte, und das haben die meisten Ärzte und medizinischen Wissenschaftler (inkl. bei Relief/NeroRx), wäre es mental aufwühlend, den tragischen Kampf vieler zu erleben, irgendwie an das Medikament zu kommen.

Ein Zyniker würde antworten, das Medikament müsste höchstbietend versteigert werden. Aber bitte mich jetzt nicht steinigen, ich bin da kein Zyniker.

Soweit ich es verstehe, könnte ein Arzt in Europa selbstständig beschliessen, dass er ein "Off Label Use" des bereits als "verwaistes" Medikament zugelassenen Aviptadil praktisch in Notwehr probiert. Er muss dann nur einen Lieferanten finden, und eine Spitalapotheke die ihm das zusammenmischt. Grundsätzlich wäre das wohl z.B. Bachem. In dem Szenario würde Relief natürlich zuerst auch keine Lizenzeinnahmen bekommen. Medizinische Fachpersonen mögen mich bitte korrigieren, wenn das nicht so funktioniert.

Den Lieferanten muss er nicht suchen, den gibt's: Bachem.

Problemfall und erfolgreiche Anwendung am Uniklinikum Freiburg i. Br.: https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/2058-hormon-inhalation-stoppt-schwere-nebenwirkung-von-immun-krebstherapie.html

Was hier nicht steht, aber in der Studie: Das VIP war das Aviptadil von Bachem!

Das sind ja sehr gute News, quasi ein Vorgeschmack was alles möglich ist. Da könnten viele Türen geöffnet werden und das sicher in vielen Ländern.

Mein Bauch hatte zwar nicht recht mit den Big News, aber hallo welch eine Wirkung ohne Nebenwirkung hat das Teil, sowas von genial.

Bin gespannt wie lange alles braucht um tip top aufgegeleist zu werden.

languard
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fnsg150420 hat am 10.09.2020

fnsg150420 hat am 10.09.2020 13:11 geschrieben:

Den Lieferanten muss er nicht suchen, den gibt's: Bachem.

Problemfall und erfolgreiche Anwendung am Uniklinikum Freiburg i. Br.: https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/2058-hormon-inhalation-stoppt-schwere-nebenwirkung-von-immun-krebstherapie.html

Was hier nicht steht, aber in der Studie: Das VIP war das Aviptadil von Bachem!

Was du zu vergessen scheinst ist, dass RLF genau am Uniklinikum Freiburg eine Studie durchführt zur Behandlung von Sarkoidose mit Aviptadil. Man kann daher davon ausgehen, dass hier RLF auch involviert war... 

Acta non verba, quo audentes fortuna iuvat.Faber est suae quisque fortunae.

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Es ist doch ohnehin davon

Es ist doch ohnehin davon auszugehen, dass wenn die FDA die Zulassung erteilt, die ersten Chargen direkt an die USA gehen. 
also die 1 Mio. Dosen im Kühlschrank wären dann schon mal weg. 

Mit welchem Aufwand und wie schnell wären weitere Zulassungen möglich? 

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languard hat am 10.09.2020 13

languard hat am 10.09.2020 13:28 geschrieben:

fnsg150420 hat am 10.09.2020 13:11 geschrieben:

Den Lieferanten muss er nicht suchen, den gibt's: Bachem.

Problemfall und erfolgreiche Anwendung am Uniklinikum Freiburg i. Br.: https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/2058-hormon-inhalation-stoppt-schwere-nebenwirkung-von-immun-krebstherapie.html

Was hier nicht steht, aber in der Studie: Das VIP war das Aviptadil von Bachem!

Was du zu vergessen scheinst ist, dass RLF genau am Uniklinikum Freiburg eine Studie durchführt zur Behandlung von Sarkoidose mit Aviptadil. Man kann daher davon ausgehen, dass hier RLF auch involviert war... 

Dass die in dem Bereich forschen, weiss ich. Siehe: https://www.uniklinik-freiburg.de/klinik-fuer-pneumologie/forschung/diffuse-parenchymatoese-lungenerkrankungen/sarkoidose.html
Aber dort und in der Studie steht nichts von Relief Therapeutics. Was zwar nichts gegenteiliges bedeuten muss.  

Kann mich aber problemlos schlau machen. Meine Nichte/Gottenkind (na ja, inzw. 37J.) arbeitet dort, als eine unter ca. 10'000 Mitarbeiter(innen). N.B.: Bin übrigens in Freiburg i.Br. aufgewachsen und paar mal pro Jahr dort. 

 

languard
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el Huron hat am 10.09.2020 13

el Huron hat am 10.09.2020 13:26 geschrieben:

Es ist doch ohnehin davon auszugehen, dass wenn die FDA die Zulassung erteilt, die ersten Chargen direkt an die USA gehen. 
also die 1 Mio. Dosen im Kühlschrank wären dann schon mal weg. 

Mit welchem Aufwand und wie schnell wären weitere Zulassungen möglich? 

Soweit ich dies sehe, kann eine Zulassung in Europa ziemlich schnell folgen. Die USA und die EU annerkennen gegenseitig ihre Approvals und Studiendaten.

https://www.fda.gov/international-programs/international-arrangements/mutual-recognition-agreement-mra

 

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Gegenseitige Anerkennung

languard hat am 10.09.2020 13:47 geschrieben:

Soweit ich dies sehe, kann eine Zulassung in Europa ziemlich schnell folgen. Die USA und die EU annerkennen gegenseitig ihre Approvals und Studiendaten. https://www.fda.gov/international-programs/international-arrangements/mutual-recognition-agreement-mra

Das geht aus Deinem Link allerdings nicht hervor, da geht es nur um die Inspektion von Produktionsanlagen und deren gegenseitige Anerkennung.

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Relief und Evolva (EVE)

Ich verfolge Evolva Holding SA seit einer Weile. Dies liegt daran, dass Evolva das Nahrungsergänzungsmittel Resveratrol produziert. Im Mai dieses Jahres erzählte der Leiter der Intensivstation des Universitätsklinikums Groningen im Fernsehen etwas darüber. Reversatrol könnte möglicherweise den Leptinspiegel senken. Ich werde den UMCG-Artikel mit Google übersetzen und auch veröffentlichen. https://kennisinzicht.umcg.nl/Paginas/Verhoogd-leptinegehalte-vergroot-ris-op-ernstige-coronaklachten.aspxhttps://www.rtvnoord.nl/nieuws/538068/Ic-hoofd-UMCG-na-kritie- Ik-heb-niet-gezegd-dat-mensen-resveratrol-moeten-slikken

 

Die Theorie, dass Evolva und Relief bald zusammenarbeiten könnte wahr sein..

Der Leiter hat gesagt, dass das Nahrungsergänzungsmittel bei einer Behandlung von Coronapatienten mit RFL-100 helfen könnte?

Somit wären das die perfekten Partner für Relief.

Was denkt ihr?

Ps. Dies dient als Informationsaustausch. (Quelle: Yahoo Chat)

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el Huron hat am 10.09.2020 13

el Huron hat am 10.09.2020 13:26 geschrieben:

Es ist doch ohnehin davon auszugehen, dass wenn die FDA die Zulassung erteilt, die ersten Chargen direkt an die USA gehen. 
also die 1 Mio. Dosen im Kühlschrank wären dann schon mal weg. 

Vielleicht genau deshalb ist's vielleicht klug, dass man den Ball PR-mässig momentan flach und die Nase von DT möglichst auf Abstand hält .... 

Jedenfalls gut, dass es für den "Stoff" eine Produktionslinie bei Bachem, d.h. in der Schweiz/Europa gibt und wohl auch deren "Kühlschrank" hier steht. Auch wenn wir nicht wissen, wie hoch die Produktionskapazität im Moment oder kurzfristig steigerungsfähig ist.  

Mashari
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fnsg150420 hat am 10.09.2020

fnsg150420 hat am 10.09.2020 14:06 geschrieben:

Jedenfalls gut, dass es für den "Stoff" eine Produktionslinie bei Bachem, d.h. in der Schweiz/Europa gibt und wohl auch deren "Kühlschrank" hier steht. Auch wenn wir nicht wissen, wie hoch die Produktionskapazität im Moment oder kurzfristig steigerungsfähig ist.  

Wenn ich diese PR vom Juni lese, dann hat scheinbar Bachem in Torrance (Kalifornien) diese ersten Mengen produziert. (Zusammen mit MedisourceRx, welches wohl wie eine Tochter von NeuronRX klingt.)

https://relieftherapeutics.com/relief-therapeutics-and-neurorx-announce-...

Bachem Americas (Torrance, Calif.) and MedisourceRx (Encinatas, Calif.) respectively manufactured RLF-100 drug substance and drug product under the supervision of NeuroRx scientists Richard Siegel, Ph.D., and Robert Besthof MIM who previously held leadership positions at Johnson & Johnson and Pfizer prior to joining NeuroRx. Manufacture and release of investigational product was completed within 60 days of FDA’s approval to proceed with the clinical trial.

Wenn wir ja schon am Spekulieren sind (wobei der Bachem-Teil ja schon in Bereich Fakten geht...wir wissen einfach nicht, was in Zukunft noch geht), angenommen Relief muss jetzt wirklich grosse Mengen produzieren und somit zwangsläufig (?) auf das effizientere Fermentierungsverfahrungen zurückgreifen. Würde da die Evola das dann selber produzieren oder denkt ihr, dass Bachem im Lizenzverfahren von Evola einfach das Produktionsverfahren umsetzen wird? So kämen beide Firmen zum Zug. Ansonsten wäre zwar Bachem von Anfang an dabei gewesen, würde dann aber von Evola nur wegen einem anderen Produktionsverfahren abgehängt. Das kann ich mir nicht gut vorstellen.

Habe auch bei Bachem mal gelesen, dass sie mit einer Japanischen StartUp-Firma eng kooperieren, die sich auf noch bessere Produktionsverfahren konzentriert. Vielleicht ist da Bachem bereits an dem dran und benötigt dann Evola gar nicht mehr.

moneybunny
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Kapazitäten

fnsg150420 hat am 10.09.2020 14:06 geschrieben:

el Huron hat am 10.09.2020 13:26 geschrieben:

Es ist doch ohnehin davon auszugehen, dass wenn die FDA die Zulassung erteilt, die ersten Chargen direkt an die USA gehen. 
also die 1 Mio. Dosen im Kühlschrank wären dann schon mal weg. 

Vielleicht genau deshalb ist's vielleicht klug, dass man den Ball PR-mässig momentan flach und die Nase von DT möglichst auf Abstand hält .... 

Jedenfalls gut, dass es für den "Stoff" eine Produktionslinie bei Bachem, d.h. in der Schweiz/Europa gibt und wohl auch deren "Kühlschrank" hier steht. Auch wenn wir nicht wissen, wie hoch die Produktionskapazität im Moment oder kurzfristig steigerungsfähig ist.  

https://www.bachem.com/technological-capabilities/gmp-production-capabil...

Solid Phase Peptide Synthesis (SPPS)
Over 15 automated reactors (up to 150 liters) are dedicated to the solid phase manufacturing of peptides.

Ich gehe mal davon aus, dass in wenigen Wochen bis 2-3 Monaten Wirkstoffmaterial in einige zehn bis hunderte kg-Menge vorliegen kann.

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