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Coronavirus-Streit: Amazon

Coronavirus-Streit: Amazon zieht vor höchstes Gericht Frankreichs

Der Online-Versandhändler Amazon hat angekündigt, in einem Rechtsstreit um Coronavirus-Schutzmassnahmen in Logistikzentren vor das höchste Gericht Frankreichs zu ziehen. Amazon habe beschlossen, die Entscheidung eines Berufungsgerichts in Versailles Ende April nun vor dem Kassationsgerichtshof Frankreichs anzufechten, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Die Gründe dafür würden den betroffenen Parteien vor Gericht dargelegt, so der Konzern. Amazon setzte nach eigenen Angaben die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern fort.

08.05.2020 06:37

Die französischen Logistikzentren werden wahrscheinlich bis einschliesslich 13. Mai geschlossen bleiben, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Die endgültige Entscheidung darüber werde am Freitag bei einem Treffen des zentralen Betriebsrates fallen. Sollte dieser den Plan bestätigen, blieben die Angestellten bis zu dem Datum zu Hause und erhielten ihr volles Gehalt, so Amazon.

Hintergrund ist ein Rechtsstreit des Online-Händlers über Coronavirus-Schutzmassnahmen für die Angestellten. Das Berufungsgericht hatte im April entschieden, dass Amazon weiterhin nur Bestellungen von bestimmten Artikeln entgegennehmen darf. Diese Auflage gelte solange, bis der Konzern seine Schutzmassnahmen verbessert habe. Es bestätigte damit weitgehend eine vorangegangene Entscheidung eines Gerichts im Pariser Vorort Nanterre. Die Gerichtsentscheidung war von der Gewerkschaftsgruppe Union Syndicale Solidaires erwirkt worden.

Amazon hatte nach der ersten Gerichtsentscheidung seine Logistikzentren in Frankreich vorerst geschlossen, da dem Konzern bei Nichteinhaltung der Vorgaben eine Geldstrafe droht. Das Unternehmen betonte stets, alle Schutzvorgaben gegen das Coronavirus eingehalten zu haben./ari/DP/he

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Coronavirus-Streit: Amazons

Coronavirus-Streit: Amazons Logistikzentren in Frankreich bleiben zu

Die französischen Logistikzentren des Online-Versandhändlers Amazon bleiben nach Streitigkeiten vor Gericht bis einschliesslich 18. Mai geschlossen. Das kündigte Amazon am Mittwoch an. Die Mitarbeiter sollen bis dahin zu Hause bleiben - erhielten aber volles Gehalt, so der Versandhändler. Man rechne allerdings mit einer weiteren Verlängerung der vorübergehenden Schliessung, hiess es weiter. Hintergrund ist ein Rechtsstreit des Online-Händlers über Coronavirus-Schutzmassnahmen für die Angestellten.

13.05.2020 11:09

Ein Berufungsgericht hatte im April entschieden, dass Amazon weiterhin nur Bestellungen von bestimmten Artikeln entgegennehmen darf. Diese Auflage gelte solange, bis der Konzern seine Schutzmassnahmen verbessert habe. Es bestätigte damit weitgehend eine vorangegangene Entscheidung eines Gerichts im Pariser Vorort Nanterre. Dem Konzern droht bei Nichteinhaltung der Vorgaben eine Geldstrafe. Amazon hatte bereits nach der ersten Gerichtsentscheidung seine Logistikzentren in Frankreich vorerst geschlossen.

Amazon rechtfertigt die Schliessung der Logistikzentren damit, dass selbst wenn versehentlich nur eine niedrige Zahl der nicht erlaubten Artikel versandt würde, dem Konzern eine Milliardenstrafe drohe. Das Berufungsgericht hatte im Gegensatz zu dem Gericht in Nanterre exakt aufgeschlüsselt, welche Produkte versendet werden dürfen. Der Konzern hatte zuletzt angekündigt, vor das höchste Gericht Frankreichs, den Kassationsgerichtshof, zu ziehen und die Entscheidung anzufechten. "Unsere Logistikzentren sind sicher", betonte Amazon nun erneut./nau/DP/mis

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Amazon vergrössert

Amazon vergrössert Frachtflugzeug-Flotte

Der US-Internet-Riese Amazon least zwölf zusätzliche Frachtflugzeuge. In einer Mitteilung vom Mittwoch (Ortszeit) verwies der Konzern auf die in Zeiten der Corona-Pandemie in den USA landesweit gestiegene Nachfrage nach Lieferungen an die Haustür.

04.06.2020 07:17

Mit den neuen Maschinen vom Typ Boeing 767-300 vergrössere sich die Amazon-Flotte auf mehr als 80 Flugzeuge. Eine sei bereits im Mai übernommen worden, die übrigen elf würden 2021 ausgeliefert. Geleast würden sie bei der Luftfahrtholdinggesellschaft ATSG.

Amazon Air habe während der Covid-19-Pandemie eine zentrale Rolle beim Transport von Schutzausrüstungen für Amazon-Geschäftspartner, das Personal im Gesundheitswesen und Hilfsorganisationen in den ganzen USA gespielt, hiess es weiter./rjo/DP/fba

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eine Kaufchance

Wochenlang ging es für Amazon nur nach oben. Nun korrigiert die Aktie. Für den AKTIONÄR bedeutet dies vor allem eines: eine Kaufchance, denn das Wachstumspotenzial des Konzerns rechtfertigt noch deutlich höhere Kurse. Das trifft auch auf Paypal zu. Der Zahlungsabwickler profitiert vor allem vom Megatrend E-Commerce.

Cambridge Analytica, Datenleaks, Steuerflucht: Die Tech-Giganten Amazon, Apple, Facebook und Google – oder wie Marketing-Guru Scott Galloway sie nennt: die vier apokalyptischen Reiter – werden von Skandalen geplagt. Und doch sind sie mächtiger und erfolgreicher als je zuvor. Man kann sie weder ignorieren noch boykottieren. Sie haben mit ihren Geschäftsmodellen die Regeln des Wirtschaftslebens und die Voraussetzungen für Erfolg neu definiert. Scott Galloway führt vor, wie die Vier unsere grundlegenden emotionalen Bedürfnisse mit einer Schnelligkeit und in einem Ausmaß manipulieren, an die andere nicht herankommen. Und er zeigt, welche Lehren man aus ihrem Aufstieg für sein eigenes Unternehmen oder seinen eigenen Job ziehen kann. Ob man mit ihnen konkurrieren, mit ihnen Geschäfte machen oder einfach in der Welt leben will, die von ihnen beherrscht wird

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Amazon, Alphabet, Apple,

Amazon, Alphabet, Apple, Facebook: Tech-Riesen trotzen der Corona-Krise mit Milliardengewinnen

Das Geschäft der grossen Tech-Konzerne beweist enorme Widerstandskraft in der Corona-Krise, wie die neuen Quartalszahlen zeigen.

31.07.2020 06:33

Inmitten des schlimmsten US-Wirtschaftsabschwungs seit der Großen Depression der 1930er Jahre wies der Internet-Gigant Amazon gar den höchsten Gewinn seiner 26-jährigen Firmengeschichte aus. Auch die anderen Großen der Branche schnitten überraschend gut ab: Der Smartphone-Hersteller Apple übertraf mit seinen Zahlen für das zweite Quartal ebenso die Markterwartungen wie das "soziale Netzwerk" Facebook und Alphabet, die Muttergesellschaft des Internet-Riesen Google.

"Das war wieder ein sehr ungewöhnliches Quartal", sagte Jeff Bezos, reichster Mensch der Welt und Gründer und Großaktionär von Amazon. Der weltgrößte Onlineversand schnitt im Zuge des Corona-Lockdowns mit seinen massenhaften Geschäftsschließungen deutlich besser ab als von Experten erwartet. Die Netterlöse stiegen um etwa 40 Prozent auf 88,91 Milliarden Dollar, der Gewinn verdoppelte sich auf 5,2 Milliarden Dollar.

Auch Apple ließ die Prognosen der Marktbeobachter weit hinter sich. Der Technologiekonzern meldete dank der im Corona-Lockdown gestiegenen Nachfrage nach Kommunikationsgeräten Wachstum in allen Sparten und allen Regionen. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um elf Prozent auf 59,69 Milliarden Dollar und lag damit deutlich über dem Durchschnitt der Analystenschätzungen von 52,25 Milliarden. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,58 Dollar, verglichen mit einer Schätzung von 2,04 Dollar.

Alphabet, die Obergesellschaft des Internet-Riesen Google, übertraf mit ihrem Quartalsumsatz ebenfalls die Erwartungen: Das Unternehmen setzte im zweiten Quartal mit 38,3 (38,94) Milliarden Dollar geringfügig weniger um als ein Jahr zuvor, blieb aber klar dem Durchschnitt der Analystenschätzungen von 37,37 Milliarden. Zwar gewann die Google-Suchmaschine und andere zumeist kostenlose Tools etwa für Konferenzen in der Corona-Krise viele neue Nutzer. Allerdings hielten die Werbeeinnahmen damit nicht Schritt, weil große Kunden etwa aus der Reisebranche von der Corona-Krise zum Sparen gezwungen wurden.

Facebook steigerte die Erlöse im zweiten Quartal deutlich auf 18,69 Milliarden Dollar von 16,89 Milliarden ein Jahr zuvor - und lag damit ebenfalls deutlich über der mittleren Analystenprognose von 17,4 Milliarden Dollar. Trotz eines Boykotts einiger großer Markenartikler wegen des Umgangs des Konzerns mit Hass-Mitteilungen sprangen die Werbeeinnahmen im Quartal um zehn Prozent auf 18,4 Milliarden in die Höhe. 

(Reuters)

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Deutsches Kartellamt

Deutsches Kartellamt untersucht Amazon-Praktiken in Corona-Pandemie

Das deutsche Bundeskartellamt geht einem Zeitungsbericht zufolge dem Vorwurf nach, dass Amazon während der Corona-Pandemie eine marktbeherrschende Stellung missbraucht habe.

16.08.2020 19:09

"Wir untersuchen derzeit, ob und wie Amazon die Preissetzung der Händler auf dem Marketplace beeinflusst", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Während der ersten Monate der Corona-Pandemie habe es Beschwerden darüber gegeben, dass Amazon Händler wegen angeblich überhöhter Preise gesperrt habe. "Amazon darf kein Preiskontrolleur sein. Das gilt auch jetzt", sagte Mundt.

Amazon habe inzwischen auf erste Auskunftsersuchen geantwortet. Diese Stellungnahmen würden jetzt ausgewertet. Der mögliche Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung sei "natürlich der Ansatz bei solchen Untersuchungen". Amazon sei für sehr viele Händler eine unverzichtbare Plattform. "Andererseits haben wir eine Marktbeherrschung bisher nicht formell festgestellt", sagte Mundt.

Bei Amazon war zunächst keine Stellungnahme zu zu bekommen. Deutschland ist für den US-Online-Riesen der zweitgörsste Markt nach den USA. In den ersten Monaten der Infektionswelle blieben viele Geschäfte geschlossen und Kunden kauften verstärkt im Internet ein.

(Reuters)

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Presse: Indischer Milliardär

Presse: Indischer Milliardär bietet Amazon 20-Milliarden-Anteil an Handelssparte

Der indische Milliardär Mukesh Ambani bietet dem US-Riesen Amazon laut Kreisen den milliardenschweren Einstieg in die Einzelhandelssparte seines Konzerns Reliance an. Der Mischkonzern sei bereit, bis zu rund 40 Prozent der Anteile an seinem Handelsgeschäft an Amazon zu verkaufen und will damit rund 20 Milliarden US-Dollar einstreichen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf eine eingeweihte Person berichtete. Amazon habe Interesse bekundet, aber noch nicht endgültig über die Grösse seines Investments entschieden, hiess es in dem Bericht. Sprecher von Amazon und Reliance wollten sich gegenüber Bloomberg nicht zu den Informationen äussern.

10.09.2020 10:59

Ein Deal dieser Grösse wäre sowohl auf dem schnell wachsenden indischen Markt als auch für Amazon nach Bloomberg-Daten der bisher grösste. Amazon würde damit in Indien auch in das Geschäft mit Läden vor Ort einsteigen. In Indien kaufen Verbraucher häufig noch in kleineren Geschäften an der Strassenecke ein. Der Anteil des Onlinehandels am geschätzten Handelsvolumen von einer Billion Dollar jährlich ist in dem bevölkerungsreichen Land mit rund 1,3 Milliarden Einwohnern noch relativ klein.

Ambani gilt als reichster Mann Asiens, sein Mischkonglomerat Reliance Industries ist sowohl in der Öl-, Chemie- und Textilindustrie als auch in Telekommunikation und Handel aktiv. Die Handelssparte Reliance Retail betreibt Supermärkte, Indiens grösste Elektronikmarktkette, Grosshandelsmärkte sowie Modeläden und einen Online-Händler. Im vergangenen Geschäftsjahr (Ende März) betrug der Umsatz von fast 12 000 Geschäften in nahezu 7000 Städten rund 1,6 Billionen indische Rupien (18,5 Mrd Euro).

Die Aktie von Reliance Industries an der Börse in Mumbai legte um über 6 Prozent zu. Ambani hatte zuletzt mehrfach Anteile von Töchtern an US-Techriesen verkauft, er will das Konzerngeflecht zu einem Technologiegiganten umbauen. So steckt Google umgerechnet knapp 4 Milliarden Euro in die Digitalplattform Jio Platforms und will weitere Milliarden in dem Land investieren. Auch Facebook hatte sich bereits für rund 5,7 Milliarden Dollar bei Jio Platforms eingekauft. Ausländische Unternehmen tun sich in Indien aber auch oft schwer - so wurde vor einigen Jahren etwa ein von Facebook geplanter kostenloser Internetzugang von den Behörden blockiert./men/eas/stk

(AWP)

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Overflow
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Blickt da noch einer durch

Blickt da noch einer durch was da abgeht?

Sprechen sie zuerst von einer überfälligen Korrektur der Tech Titel. Dann heissts die sind so angezogen wegen Delta-Hedging durch Calls die im August abgelaufen sind.

 

Für das ziehen die gerade wieder etwas arg stark an. Wo bleibt dann hier noch die Korrektur?

Hauptsache Gewinn...

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