Relief

RELIEF THER Hlg N 

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Herzog
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RLF-100 bei Reuters nicht gelistet als Covid-19 Arznei

https://graphics.reuters.com/HEALTH-CORONAVIRUS/yxmvjqywprz/index.html
Die Übersicht von Reuters über aktuelle Impfstoff-Entwicklungen und Medikamente, sie enthält RLF-100 noch nicht.

fnsg150420
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RLF-100 nicht gelistet ...

Herzog hat am 12.09.2020 10:43 geschrieben:

https://graphics.reuters.com/HEALTH-CORONAVIRUS/yxmvjqywprz/index.html
Die Übersicht von Reuters über aktuelle Impfstoff-Entwicklungen und Medikamente, sie enthält RLF-100 noch nicht.

U-Bote sieht man nicht auf normalen Radarschirmen. Deshalb arbeitet die "Forumsmannschaft" hier mit Echolot und Sonar .....

Chb74
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fnsg150420 hat am 12.09.2020

fnsg150420 hat am 12.09.2020 10:03 geschrieben:

Hey, Swissrain *pleasantry*. Habe Deine letzten 2 Beiträge mit Genuss gelesen!

Ich bin nämlich (einer) der Nachtschreiber - und Du hast es absolut treffend dargestellt. Auch Deinen anderen, logisch und vernünftig begründeten Ausführungen, schliesse ich mich gerne an. Gratuliere und danke! ......

Dein ganzer Text ist etwas vom Besten und Wertvollsten, was ich die letzten Tagen gelesen habe! Danke dir dafür herzlich!

Mashari
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Ein weiteres Echo PING...

...und damit eine gute Überleitung von einer Meldung zur anderen. *biggrin*

Im Yahoo-Forum hat ein User die Formulierungen von Dr. Javitt bezüglich Vertragsverhandlung(en) verglichen.

Im Video vom August hatte Javitt noch erwähnt, dass sie an ZWEI Verträgen verhandeln:

  • einer mit "the largest supplier of inhaled sterile drugs in the US"
  • und einer mit "very large, well known company that can get any drug to any hospital overnight."

Im aktuellsten Video wird ja von der Unterzeichnung eines Vertrags berichtet und zwar mit:

  • "the largest manufacturer of sterile inhaled drug in the world."

Ob diese unterschiedliche Formulierung Zufall oder wörtlich genommen werden muss, werden wir wohl noch erfahren. Beim ersten ging es "nur" um den grössten Anbieter in den USA, beim zweiten um den grössten Hersteller der Welt.

Entweder wurde da im Laufe der Verhandlungen noch ein grösserer Fisch an Land gezogen oder Javitt hat erst später bemerkt, dass diese Firma sogar grösster Hersteller der Welt ist und verwendet nun natürlich diesen noch stärkeren Begriff. *wink*

Mashari
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Herstellung IV und Inhalier-Variante

Noch eine Frage zu dieser Vertragsunterzeichnung. Mich wundert, dass wir hier scheinbar bereits von der Inhalier-Variante sprechen. Klar ist es das wichtigere und viel grössere Massengeschäft, als die IV-Variante. Trotzdem ist doch die Inhaliervariante erst nach der IV-Variante am Zug (zumindest gemäss den Studien).

Wir haben also einen Anbieter/Hersteller für die (vermutete) Inhaliervariante. Wird dieser aber den Wirkstoff auch wirklich selber herstellen oder ihn nur Abfüllen und ggf. mit einem Inhaliergerät ausstatten. "Herstellen" kann ja vieles bedeuten. (Ich dachte, irgendwo hat jemand Dr. Javitt zitiert, dass er das Wort "Finish and fill" erwähnt hätte. Also dann eher ein grosser Abfüller, was meine These etwas unterstützen würde.)

Oder anders gefragt...würde es immer noch Sinn machen, dass Bachem die IV-Dosen produziert (bzw. evtl. schon für eine erste Charge vorproduziert hat) und evtl. sogar auch die Grundbasis für die Inhalierversion herstellt? Kann man aus dem RFL-100 Wirkstoff jeweils einfach eine IV-Dosis UND Inhalierversion erzeugen oder wären das zwei komplett verschiedene Fertigungsprozesse?

Ich kann nur spekulieren, aber ich vermute, dass Relief/NeuroRx sicher in den Herstellungsprozess von Bachem Vertrauen hat, da sie ja dies schon kennen und die Firmen sich auch gegenseitig besser kennen (hier spielt auch Erfahrung eine wichtige Rolle). Und evtl. möchte man diese Fertigungskompetenz gerne dort belassen.

Mir persönlich würde es gefallen, wenn wir hier ein "3 1/2er" Team sehen würden. Relief/NeuroRx/GEM sind ja jetzt schon fast wie ein Dreamteam und ich würde jetzt einfach noch Bachem hier etwas lose dazuzählen. D.h. diese 4 Firmen sind der Core von RFL-100 für die Zukunft und das möchte man auch schön unter sich (in der "Familie") belassen. (Reine Spekulation!)
Alle anderen Firmen wären dann Partner, die man natürlich auch braucht, aber nicht zwingend zum Core gehören. Bachem kann sicher den Wirkstoff in grossen Mengen produzieren, aber das Abfüllen und Logistik für einen weltweiten Markt ist dann natürlich etwas anderes. Hier könnten dann Partner einspringen.
Solch eine Aufstellung fände ich persönlich sehr schön, weil wir dann alles noch unter Kontrolle hätten. Aber ich bin ja nur ein kleiner Aktionär, der sich paar Gedanken darüber macht. *dirol*

 

Mashari
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Kalifornien?

Kalifornien scheint irgendwie ein wichtiger Bezugspunkt zu den Aktivitäten im Hintergrund zu sein.

Scheinbar hat NeuroRx am 18. August eine Unternehmensanmeldung im Staat California eingereicht. (Sie sind ja zurzeit im Staat Delaware beheimatet):

"Neurorx., Inc. filed as a Statement & Designation By Foreign Corporation in the State of California on Tuesday, August 18, 2020 and is less than one month old, as recorded in documents filed with California Secretary of State. A corporate filing is called a foreign filing when an existing corporate entity files in a state other than the state they originally filed in. This does not necessarily mean that they are from outside the United States."
https://www.corporationwiki.com/p/37pce3/neurorx-inc

Jetzt ist zufällig Bachem auch in Kalifornien und falls wirklich Bachem produziert und die neue Partnerfirma als Abfüll- und Verpackungsstation zählt, dann macht es sicher Sinn, wenn die Transportwege dazwischen nicht allzu gross sind.

Von den 4 Kandidaten bezüglich grösster Hersteller von Inhalierprodukten (GlaxoSmithKline, Merck, AstraZeneca und Boehringer-Ingelheim) wäre dann Astra Zeneca interessant, da diese mit Los Angeles nicht allzu weit weg wäre.

Klar, wenn man nach Verbindungen sucht, findet man immer etwas. Obs dann stimmt, ist eine andere Sache. Aber diese Recherche macht ja auch Spass. *biggrin*

fnsg150420
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Inhaler-Hersteller, wer ist das, macht das?

 

Ich hatte ja mal Kontakt/Einblick "am Rande" in so eine "Inhaler-Geschichte". Dafür wurde eine Reinraum-Fertigungsline aufgebaut. Wo? Bei einer mittelständischen schweizer Kunststoff-Spritzfabrik, die bis dato damals zwei Produktionslinen betrieb. Eine für bedruckte Joghurtbecher (20'000 pro Stunde) und eine für komplexe Kunststoffteile (u.a. für Duschbrausen mit div. Strahlprogrammen, für den grössten deutschen Badprodukte-Hersteller ).

Deren absolute (und branchenbekannte) Expertise und Kompetenz war die Konstrukton, Umsetzung und hochpräzise Fertigung von anspruchsvollsten Kunststoffteilen und -produkten. Das gab den Ausschlag für den Auftrag von einer grossen, weltbekannten CH-Pharmafirma, eine solche Reinraum-Fertigungsline (ganze Halle, Neubau, Kosten etliche Mio CHF) für Inhaler aufzubauen und zuk. zu betreiben. Mit der Implikation einer Chargenfertigung, was für die in der Produktion ebenfalls  neu war.

Firma: Traditionsreiches, erfolgreiches CH-Familien-Unternehemen an einem kleinen Ort im Argau, nicht börsenkotiert. Der Name würde niemandem etwas sagen. Und der steht auch nicht auf dem Inhaler, sondern nur die Marke des Pharmaherstellers. Ob die den Inhaler bei der Herstellung abfüllen weiss ich nicht. Aber denkbar, weil das ja nur der vorletzte Schritt (vor Verpackung) in der Produktionslinie wäre, die sich ohnehin unter kompletten Reinraumbedingungen vollzieht. So dass das Produkt evtl. fixfertig paletteweise zum Auftraggeber/Pharmafirma geht. 

Ich finde es müssig (höchstens unterhaltsam), bzgl. der Kontrakte mit Partnern gigerig nach deren Namen zu forschen. Woher will ein Aussenstehender die Gründe der Wahl abschätzen? Die Relief- und Neurox-Leute sind Profis. Und für maches können sie sich auch Rat und Tips bei GEM holen, die ebenfalls ein weltweites Beziehungsnetz haben. Da sind kompetente, fähige Leute involviert, mit exzellentem Wissen. Deshalb wissen die bestens und genau, was sie tun ...

Deshalb reichen uns durchaus grobe Informationen und Hinweise, und insbesondere, wo man in der Timeline steht. So dass wir uns wieder voll auf die Erwartung zuk. Aktienkurse  fokussieren können ....

Womit ich keineswegs widersprechen möchte, dass die diversen Recherchen und Ergebnisse durchaus interessant und spannend sind. Gerne auch weiter so!

 

swissrain
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Weltgrösste Inhalier-Produzenten

Eine Anfrage bei Tante Google, und dies als Antwort bekommen: 

Top 20 Global Respiratory Inhalers Manufacturers 2019GlaxoSmithKline, AstraZeneca, Boehringer Ingelheim, Roche, Novartis, Merck, Teva and other companies.

https://www.globenewswire.com/news-release/2019/06/04/1863755/0/en/Globa....

Roche und Novartis sind auch vorne dabei. Beide Aktien schauen chartmässig auch gut aus, NOVN in einem Aufwärtstrend, ROG am Ausbruch aus einer Bodenbildung. Vor allem Roche hier ein Kauf. - Roche bestimmt auch stark im Vertrieb sowohl in Amerika wie in Europa. 

Werde wohl das Wochenende brauchen, um mir bewusst zu werden, wie viel Spieleinsatz ich einglegen möchte bei einer erwarteten Wahrscheinlichkeit von 0,8, einen Ten-Bagger zu erhalten, und einer Wahrscheinlichkeit von 0,2, den Einsatz verdampft zu bekommen. - Um das richtig zu tun, stelle ich mir nicht den Gewinn vor, sondern den Verlust. Man muss ihn mental durchgehen, und man muss wissen, wieviel man leicht aushält, ohne einen Krampf zu bekommen. Niemand will einen Krampf im Leben. Es muss alles leicht gehen wie Tiramisu Schlürfen. 

 

 

 

 

2brix
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swissrain hat am 12.09.2020

swissrain hat am 12.09.2020 07:40 geschrieben:

c) und schliesslich auch der Abschluss eines Vertrags mit dem weltgrössten Produzenten von Inhalierern, hier, in Minute 28:30 des Videos: "... Just signed a contract with a finish&fill manufacturer, and they are in fact the largest manufacturer of inhaled drugs. ..."

genau dieser Teil irritiert mich ein wenig.

Wenn man mit largest manufacturer of inhaled drugs, die vorhergenannten BigPharmas meint, passt für mich aber der Ausdruck finish&fill manufacturer nicht. Das ist doch eine andere Art von Firma.

 

 

swissrain
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2brix hat am 12.09.2020 18:46

2brix hat am 12.09.2020 18:46 geschrieben:

Wenn man mit largest manufacturer of inhaled drugs, die vorhergenannten BigPharmas meint, passt für mich aber der Ausdruck finish&fill manufacturer nicht. Das ist doch eine andere Art von Firma.

Ich sehe den Begriff "finish&fill" nicht als Gegensatz zu "inhaler procucer". 

Ist nicht mit dem "fill" gemeint, dass der Impfstoff oder das Medikament in den entsprechenden "dispenser" eingefüllt wird. 

https://en.wikipedia.org/wiki/Fill_and_finish

https://en.wikipedia.org/wiki/Vial 

Ein Impfstoff würde in eine Spritze eingefilled, und ein Inhalierstoff in einen Spray. - Kein Gegensatz, nur dass es hier nun offenbar ums Ihalieren und nicht ums Spritzen geht. Bin Laie, aber das mir so gedacht. 

fnsg150420
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2brix hat am 12.09.2020 13:46

2brix hat am 12.09.2020 13:46 geschrieben:

Wenn man mit largest manufacturer of inhaled drugs, die vorhergenannten BigPharmas meint, passt für mich aber der Ausdruck finish&fill manufacturer nicht. Das ist doch eine andere Art von Firma.

In beiden Nennungen "manufacturer"= Auftragsfertiger, dann stimmts. Die BigPharmas sind die Auftraggeber. Sie liefern den Wirk- bzw. Füllstoff und kriegen das Endprodukt "inhaled drug" zurückgeliefert. Nicht untypisch, dass die grossen Auftragsfertiger mehrere Big-/Medium-/SmallPharmas bedienen.   

2brix
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finish&fill kann für viele

finish&fill kann für viele interpretiert werden. Produzent des Inhalts, des Inhaler, aber auch Befüllung, Verpackung usw.

Als ich das erste mal bezüglich Vertrag gelesen habe, ist mir gleich GSK (oder AZ) in den Sinn gekommen. Beide würde ich aber nicht als finish&fill manufacturere bezeichnen.

Oder anders gefragt, wieso verwendet er den Ausdruck bzw wieso 2 verschiedene Ausdrücke?

fnsg150420
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Inhaler-Herstellung - Kosten & Rationalisierung

Inhalerherstellung bedeutet Kunststoff-Spritztechnik - was völlig anderes als Pharmachemie.

Dazu gehört auch das Bedrucken des Produkts in der automatischen Fertigungslinie. Und dann kann man's auch gleich abfüllen und verpackungsmässig konfektionieren zum Schluss. Weil ja alles unter Reinraumbedingungen erfolgen muss. Vermutl. also hängt man grad noch die automatische Verpackunsmaschine, die auch den länderspezifischen Beipackzettel reinsteckt, hintendran. Alles reine Kostenfrage.

Sowas lagert man an Auftragsfertiger aus, die das alles optimal beherrschen und die entsprechend vollautomatischen Produktionsmittel haben. Und die Auftragsfertiger können ihre hochautomatisierten (=teuren) Anlagen gewinnbringend auslasten, indem sie diverse Auftraggeber zu günstigeren Kosten bedienen, als die das selbst machen könnten. 

Man bedenke mal den Umstand, dass man tausende Rohlinge wieder zum Befüllen auspacken (Reinraum!) und anschliessend noch konfektionieren müsste.

Also, Relief liefert den Wirkstoff und kriegt den befüllten Inhaler als vertriebsmässig fixfertiges Produkt zurück. Ist doch toll, mehr brauchen die gar nicht machen. Danach nur noch verkaufen und verschicken. 

MrAMS
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Adhoc Publizität

Babette hat am 12.09.2020 05:49 geschrieben:

... ich frage mich dennoch ob es sich hier nicht um wesentliche, Aktienkurs relevante Aussagen handelt, die er hier nicht einfach so ausplappern darf, sondern eigentlich mit einer offiziellen PR-news kommunizieren muss.

Insofern kann ich mir vorstellen, dass dies nun am Montag nachgeholt wird.

b.

Sehe hier auch grosse Probleme bezüglich Nichteinhalten vom Adhoc-Pflichten, wenn ein Verwaltungsrat von RLF solche kursrelevanten Aussagen (Insiderwissen) am 9. September macht.

Am 11. September nach Schweizer Börsenschluss erfährt die Öffentlichkeit im Internet davon und der Börsenkurs in den USA zieht stark an. Spätestens am Montag 90 Minuten vor Börseneröffnung müssen alle Schweizer Anleger mittels Adhoc-Meldung auf den gleichen Wissensstand gebracht werden. Sonst wird die SIX wohl nicht mehr zuschauen, was Verwaltungsrat Javitt alles von sich gibt... 

2brix
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fnsg150420 hat am 12.09.2020

fnsg150420 hat am 12.09.2020 14:48 geschrieben:

Inhalerherstellung bedeutet Kunststoff-Spritztechnik - was völlig anderes als Pharmachemie.

Dazu gehört auch das Bedrucken des Produkts in der automatischen Fertigungslinie. Und dann kann man's auch gleich abfüllen und verpackungsmässig konfektionieren zum Schluss. Weil ja alles unter Reinraumbedingungen erfolgen muss. Vermutl. also hängt man grad noch die automatische Verpackunsmaschine, die auch den länderspezifischen Beipackzettel reinsteckt, hintendran. Alles reine Kostenfrage.

Sowas lagert man an Auftragsfertiger aus, die das alles optimal beherrschen und die entsprechend vollautomatischen Produktionsmittel haben. Und die Auftragsfertiger können ihre hochautomatisierten (=teuren) Anlagen gewinnbringend auslasten, indem sie diverse Auftraggeber zu günstigeren Kosten bedienen, als die das selbst machen könnten. 

Man bedenke mal den Umstand, dass man tausende Rohlinge wieder zum Befüllen auspacken (Reinraum!) und anschliessend noch konfektionieren müsste.

Also, Relief liefert den Wirkstoff und kriegt den befüllten Inhaler als vertriebsmässig fixfertiges Produkt zurück. Ist doch toll, mehr brauchen die gar nicht machen. Danach nur noch verkaufen und verschicken. 

sehr schöner Betrag genau darauf will ich hinaus.

Am Schluss wird ein Auftragsfertiger mitgeteilt und alle erwarten eine GSK, AZ usw *crazy*

fnsg150420
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Dr. Javitt - Aussage zu Inhaler-Hersteller börsenrelevant?

 

Entschuldigung, aber dass Relief dabei ist, entsprechende (Infra-)strukturen aufzubauen, weiss doch jeder, der nur 'ne blasse Ahnung hat, wie eine Firma funktioniert. Und was Relief in aktueller Situation tun muss.

Auf solche, in diesem Prozess fast normale Meldungen stürzen sich bloss die RobinHood-Spekulanten in den USA, die aus jedem Furz (sorry) einen Hype machen. Und ständig quaken, die SIX-ler versauen uns den Kurs. Weil sie an gar nichts anderem interessiert sind, als dass der Kurs hochgetrieben wird.

Mich interessiert nur, dass die Relief-/NeuroRx-Leute ordentlich ihren Job machen. Und Javitts Aussage ist nur eine kleine Bestätigung, dass sie auf dem Weg sind. Deswegen kauf oder verkauf' ich keine einzige Aktie. 

Die positiven Effekte der Inhalation sind ja auch schon bestens bekannt. Beim Fall in Freiburg im Juni wurde das Medi z.B. auch per Inhalation gegeben. Und die bekannte, angesetzte Inhalations-Studie dient dem offiziellen Weg der Zulassung. Dass man sich bis dann schon mal bereits nach einem passenden Auftragsfertiger/Lieferanten umschaut, unter etlichen einen ausgewählt und vorsorglich eine Zusammenarbeit vertraglich vereinbart, hat doch nicht den Charakter eines "Durchbruchs". Sondern ist auch nur die Bestätigung, dass die Leute ihren Job machen, wie sich's professionell gehört. 

"Was Javitt von sich gibt" ist auch so 'ne despektierliche Floskel, die auch nur das mindeste an Würdigung vermissen lässt, was der Mann geleistet hat und kann.

Sorry, musste das jetzt mal so sagen ....

Chris
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Börsenkurs

Ei,ei,ei... jetzt wurde es fast schon richtig familiär und gemütlich , dann doch wieder etwas negatives. Ein Kursanstieg von +2,9% als steilen Anstieg betreffend Inseider Infos die 2 Tage alt sind zu bezeichnen..???  An der Six war dieser Anstieg genau gleich. Der Unterschied zu den Amis ist das bei uns der Kurs am Morgen gedrückt wird ! (Freitag Morgen -5% und am Abend -2%) . Also sooo relevant seh ich das nicht und erst kein Grund sich so zu ärgern. Ich sehe es genau so wie unsere Charttechniker. 0.47 war ein Kaufsignal ,ich hab mich neu grosszügig eingedeckt (nicht nur Amis machen das zu dem Kurs Wink ).

Falls es am Montag morgen doch neue , gute Infos gibt war das Signal genau richtig!

Schönes Wochenend,Chris

Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab !

pedro
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swissrain hat am 12.09.2020

swissrain hat am 12.09.2020 07:55 geschrieben:

Babette hat am 12.09.2020 10:49 geschrieben:

... ich frage mich dennoch ob es sich hier nicht um wesentliche, Aktienkurs relevante Aussagen handelt, die er hier nicht einfach so ausplappern darf, sondern eigentlich mit einer offiziellen PR-news kommunizieren muss.

Allein aus Pietätsgründen würde ich es nicht schaffen, einem hochrangigen Wissenschaftler und begabten Kommunikator die Plapperei zu unterstellen. Wäre fast so, wie wenn eine Maus dem Elefanten seine Grösse vorwirft. 

Es ist ganz normal, dass CEOs Aussagen machen in Gesprächsrunden oder Zeitungsinterviews, die durchaus Aktien-relevant gesehen werden können.

Aktionäre sind Spurenleser und deuten immer alles, ich ja sogar seinen Haarschnitt. lol

auf jeden Fall habe ich begriffen, dass spätestens der Boden der dritten Flasche Dich zu Deinem Ursprung zurück geführt hat -  Deine Post's haben seit dem enorm an Grösse,  Weisheit und Konsilianz gewonnen - gratuliere, passiert einem nicht jeden Tag - welcome back to all the normal's ...  *clapping*

pedro
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MrAMS hat am 12.09.2020 14:46

MrAMS hat am 12.09.2020 14:46 geschrieben:

Am 11. September nach Schweizer Börsenschluss erfährt die Öffentlichkeit im Internet davon und der Börsenkurs in den USA zieht stark an. Spätestens am Montag 90 Minuten vor Börseneröffnung müssen alle Schweizer Anleger mittels Adhoc-Meldung auf den gleichen Wissensstand gebracht werden.

Sonst wird die SIX wohl nicht mehr zuschauen, was Verwaltungsrat Javitt alles von sich gibt...

Dieser Spruch ist doch reine Wunschvorstellung und Spekulation. Die SIX, genauso wie FDA, das DMC etc. machen genau das was sie für richtig, angemssen und plausibel halten und nichts von dem was wir uns wünschen, vorstellen oder gerne hätten.
Bleiben wir auf dem Boden und versuchen nicht dauernd anderen etwas in den Mund zu schieben, wovon diese noch nicht einmal etwas davon wissen. *scratch_one-s_head**smile*

el Huron
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Chris hat am 12.09.2020 15:37

Chris hat am 12.09.2020 15:37 geschrieben:

Ei,ei,ei... jetzt wurde es fast schon richtig familiär und gemütlich , dann doch wieder etwas negatives. Ein Kursanstieg von +2,9% als steilen Anstieg betreffend Inseider Infos die 2 Tage alt sind zu bezeichnen..???  An der Six war dieser Anstieg genau gleich. 

 

Vollkommen richtig. Du kamst mir zuvor. 

Trotz dieses Videos war das Volumen an der OTC nicht wirklich angestiegen. Der Kurs wurde wie so oft gegen oben gedeckelt... der Chart spricht Bände.

 

alpensegler
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Hier wurde nichts gefeckelt..

Hier wurde nichts gedeckelt...

Es braucht News vorher geht hier nichts mehr. Hört mal auf jeden Furz zu interpretieren... Erinnert mich an newron und das kam ganz schlecht raus...!!!

el Huron
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Mit dem Furz geb ich dir

Mit dem Furz geb ich dir recht*lol*

Ich formulier es anders... es gab einfach zuwenig Käufer. 

Chris
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Von oben gefeckelt

Ei,ei... jetzt wurden wir von oben gedeckelt. 
Nun gut, werden still sonst wirds hier nicht gut;-)

 

Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab !

Mashari
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Transkript des aktuellen Dr. Javitt Interviews

Dank geht an den Ihub User Uncle Gee Gee, der das ganze Gespräch mühevoll abgetippt hat!

CEO-Rundtischgespräch mit Dr. Javitt am 9. September 2020

15:55 Write - Jonathan, wie engagiert sich ein Unternehmen, das kleine Moleküle in der klinischen Phase entwickelt und ZNS-orientierte Therapeutika entwickelt, bei der Behandlung von Atemwegsversagen bei Covid-19? Ich möchte nur verstehen, wie das geschieht.

16:20 Javitt - Nun, Sie wissen, es ist wie einer dieser außergewöhnlichen Unfälle, aber einige Leute sagen, der Zufall begünstigt den vorbereiteten Geist. Und ob Sie es glauben oder nicht, das vasoaktive Darmpeptid, mit dem wir arbeiten, ist ein neuroendokrines Peptid. Und wir haben ursprünglich im Zusammenhang mit dem ZNS darüber nachgedacht. Dann kam einer unserer Investoren und sagte: "Wir haben diese Firma in der Schweiz, die darüber aus der Covid-19-Perspektive nachgedacht hat. Und tatsächlich stellte sich heraus, dass, als Professor Sammy Said, der sein ganzes Leben damit verbrachte, dieses Peptid zu entwickeln, wirklich verstand, was es bewirkt, obwohl es zuerst im Darm identifiziert wurde, weshalb es diesen lustigen Namen trägt, 70% des VIP im Körper in der Lunge sind, und es scheint eine kritische Funktion in der Lunge zu haben, nämlich die Alveolarzellen vom Typ II zu schützen. Die meisten Menschen haben noch nie von der Alveolarzelle vom Typ II gehört. Als ich das Medizinstudium absolvierte, wussten wir, glaube ich, nicht einmal, dass es Typ-I- und Typ-II-Zellen gibt. Aber diese seltene Zelle (es gibt nur etwa 5% aller Zellen, die die Lunge auskleiden), ist die Zelle, die für den Sauerstoffzufluss in den Blutkreislauf entscheidend ist. Und sie bildet das Surfactant, das die Lunge auskleidet. Ohne das Surfactant kann die Lunge keinen Sauerstoff übertragen. Und dieses komische Virus, dieses Virus, dem die Menschheit vor dem Auftreten von SARS noch nie wirklich begegnet ist, greift diese eine Zelle an. Es ist fast so, als würde man eine Nadel in einen Heuhaufen schlagen. Und es greift diese eine Zelle an, weil diese eine Zelle zufällig ACE-II-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche hat. Sobald das Virus in der Zelle ist, beginnt es, Millionen von Kopien von sich selbst herzustellen, es beginnt, entzündliche Zytokine im ganzen Körper freizusetzen, es zerreißt die Zelle und schaltet die Produktion von Tensiden aus, so dass plötzlich Menschen, die nicht einmal so krank aussehen, keinen Sauerstoff mehr im Blut haben. Sie können nicht mehr vom Bett ins Badezimmer gehen, ohne auf den Boden zu fallen.

Und... was wir gelernt haben, was wir erwartet haben, ist, dass dies ein starkes Antizytokin sein würde. Wir dachten, wir würden bei der Blockierung von Zytokinen und bei der Steigerung der Tensidproduktion großartige Arbeit leisten. Und dann, siehe da, eine Gruppe von Leuten am Oswaldo-Cruz-Institut in Rio de Janeiro, von der wir noch nie etwas gehört hatten, streckte uns die Hand entgegen und sagte: "Sie kennen dieses Molekül, mit dem Sie arbeiten... Hier sind die Daten, die zeigen, dass es die Replikation des SARS-Virus in menschlichen Lungenzellen blockiert. So war es (unhörbar 19:13) für uns. Das war es, und jetzt sehen wir, warum wir in der Klinik eine außergewöhnlich schnelle Genesung erleben. Als wir mit diesem Medikament in die Klinik gingen, und wir gingen buchstäblich innerhalb von 10 Wochen von Papierakten (weil niemand dieses Medikament seit 10 Jahren am Menschen verwendet hat), von Papierakten zu einem frisch formulierten Medikament mit einem neuen FDA-Analysezertifikat für die Analyse am Menschen. Als wir in die Klinik gingen, erwarteten wir eine entzündungshemmende Wirkung. Wir erwarteten einige der gleichen Wirkungen, die Dr. Said 2005 sah, als er dieses Medikament gegen das durch Sepsis verursachte akute Atemnotsyndrom einsetzte, bei dem sieben von acht Menschen die Intensivstation lebend verliessen, während man erwarten würde, dass mindestens fünf von ihnen gestorben wären. Was wir nicht erwartet hatten, war, dass die Thoraxröntgenbilder in 3 und 4 Tagen verschwinden würden. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass einige der ersten Ergebnisse, über die wir berichteten, in denen, wie Sie wissen, von den ersten 21 Patienten, die wir außerhalb unserer klinischen Studie behandelten, diese zu krank waren, um in unsere klinische Studie aufgenommen zu werden. 11 dieser Menschen haben sehr gute Ergebnisse erzielt, und 19 dieser 21 Menschen haben 28 Tage überlebt, was der von der NIH im Allgemeinen angewandte Grenzwert ist. 28-Tage-Überleben ist ein kritischer Endpunkt. Wir waren also sehr überrascht vom Ausmaß des Ansprechens, das wir in den Open-Label-Studien gesehen haben, und jetzt sind wir etwa einen Monat vom ersten unverblindeten Blick auf die randomisierten Phase-III-Kontrolldaten entfernt. Wir fragen uns also, ob wir den weltweit grössten Placebo-Effekt sehen oder ob wir wirklich an etwas dran sind.

21:15 Write - Rob Write stellte eine Frage bezüglich der Kernkompetenz des Unternehmens und ob es einen internen Kampf um die Ausrichtung der Strategie gab.

21:45 Uhr Javitt - Ich glaube, das Wesentliche in unserem Unternehmen ist, dass wir vor nichts Angst haben. Und wir haben vor allem keine Angst davor, zur FDA zu gehen und zu sagen: Bitte helfen Sie uns, die Regeln zu brechen. Ich meine, es waren 10 Wochen von den Papierakten bis zum Medikament in der Klinik bei den Patienten. Nun, das wird durch die traditionelle GMP-Herstellung, durch das Aufstehen eines Herstellers von Fill and Finish, niemals passieren. Diese Leute brauchen 6 Monate, nur um ihre Maschinen auf Vordermann zu bringen. Also gingen wir zur FDA und sagten: Sie haben diese Liste mit 50 formulierenden Apotheken, von denen Sie sagen, dass sie Ihre Inspektion bestanden haben. Diese 50 winzig kleinen Apotheken, von denen Sie sagen, dass sie sicher sind, Sie haben sie nicht geschlossen, Sie haben sie tatsächlich als Formulierungsapotheken zertifiziert, wie wäre es, wenn wir dieses Medikament in einer dieser Formulierungsapotheken herstellen würden?

Wir stellen dieses Medikament buchstäblich von Hand her, um es über Nacht in eine Phase-III-Studie einführen zu können. Und die FDA war bereit, uns dabei zu helfen, diese Regeln zu brechen oder zumindest auf diese Regeln zu verzichten und anzuerkennen, dass wir, wenn wir mit der schlimmsten Krise der öffentlichen Gesundheit in den letzten 100 Jahren konfrontiert sind, bereit sein müssen, die Dinge auf neue Art und Weise zu tun, sonst sind wir nur Dinosaurier, die diesen Asteroiden betrachten, der immer näher und näher kommt.

23:09 Write - Ich bin neugierig, Jonathan, auf die Idee mit der Formulierung von Apotheken. Das ist, äh, einfach ein interessanter Ansatz, und ich kann mir vorstellen, dass Sie auch versuchen, herauszufinden, wie Sie den Maßstab erhöhen können, so wie Sie es jetzt tun, und das lange im Voraus, damit die Dinge weiter vorankommen können. Können Sie uns ein wenig darüber erzählen, wie die Idee entstanden ist?

23:24 Javitt - Oh, wir sind hahaha, das werden wir nicht zweimal versuchen. Wir haben gerade einen Vertrag mit einem dieser Abfüll- und Veredelungshersteller unterzeichnet, den wir hoffentlich in Kürze bekannt geben können, und sie sind tatsächlich der weltweit größte Hersteller von sterilen inhalierten Medikamenten. Trotz unserer klinischen Studien mit einem intravenösen Medikament haben wir bereits angekündigt, dass wir in Kürze mit einer inhalativen Version dieses Medikaments beginnen wollen, und zwar für Menschen, die nicht an kritischem Covid-19 leiden, also nicht für die Menschen, die an den Beatmungsgeräten, die wir gerade behandeln, hingen, sondern für Menschen in einem früheren Krankheitsstadium, in der Hoffnung, sie von der Beatmung abzuhalten.

Wir haben also den sehr untraditionellen Weg eingeschlagen und so schnell wie möglich zu einer Art felsenfesten traditionellen Skalierbarkeit übergegangen.

31:10 Write - Rob Write fragt das Gremium, wie man in einem Umfeld agil bleiben kann, in dem die FDA politischen Druck erhält, um die Entwicklung zu beschleunigen, während gleichzeitig von den Führungskräften Druck ausgeübt wird, Zulassungen auf wissenschaftlicher Grundlage und nicht durch politische Manipulation zu erteilen.

31:43 Javitt - Nun, ich habe keine Beweise dafür gesehen, dass die FDA weniger streng mit den Menschen umgeht, sie sind sicherlich nicht weniger streng mit uns. Was sie tun, ist viel schneller streng zu sein. So dauerte die Bearbeitung von Anfragen, die früher 60 und 90 Tage dauerte, plötzlich 60 und 90 Stunden, um beantwortet zu werden. Und wenn Sie ihnen eine Frage schicken, erhalten sie die Antwort innerhalb von 48 Stunden. In 30 Jahren, in denen ich die FDA kenne, habe ich so etwas noch nie gesehen. Ich habe E-Mails von FDA-Wissenschaftlern erhalten, die sie um zwei Uhr morgens geschrieben und verschickt haben. Es ist also eine Sache, die Standards zu lockern, und eine andere, diese Standards zum Wohle der Menschheit so schnell wie möglich zu verschärfen und anzuwenden.

32:42 Write - Rob Write setzt das Gespräch darüber fort, dass die FDA trotz typischer Einstellungslücken lange und hart arbeitet.

33:23 Javitt - Nun, ein Teil dessen, was die Dinge verändert hat, und dafür müssen wir wirklich Scott Gottlieb danken, ist die Heilmittelgesetzgebung des 21. Jahrhunderts, die vor dreieinhalb Jahren verabschiedet wurde, und dann haben wir Scott als Kommissar, der der erste Kommissar ist, der dieses Gesetz wirklich umsetzt, und der Kongress gab dem Kommissar der FDA schließlich die Werkzeuge an die Hand, die benötigt wurden, um die Besten und Klügsten anzuziehen, wozu einige reale Gehälter gehörten. Plötzlich ist die FDA in der Lage, Gehälter zu zahlen, die sicherlich nicht an der Spitze der Industrieskala liegen, sie zahlen niemandem Millionen von Dollar, aber sie sind in der Lage, jemandem ein Gehalt zu zahlen, das ausreicht, um ein großes Pharmaunternehmen zu verlassen und einen Job als Regulierungswissenschaftler zum Nachweis von Medikamenten anzunehmen, und ohne das kann die Agentur nicht arbeiten.

36:57 Javitt - Wenn Sie ein paar Minuten Zeit haben, würde ich gerne auf etwas zurückkommen, was Brian vorhin gesagt hat, als er sagte, dass wir uns auf die Patienten mit der schwersten Krankheit konzentrieren. Und es ist sicherlich wahr, dass wir dort angefangen haben, denn das sind die Patienten, die zu Hunderten und Tausenden sterben, aber es gibt wirklich eine Plattform, über die meiner Meinung nach mehr Menschen als nur wir nachdenken sollten. Die ganze Geschichte dieses Virus besteht in seiner Fähigkeit, in ganz bestimmte Zellen in den (oberen Thellien????) einzudringen. Es dringt nur in jene seltsamen Zellen ein, die ACE-II-Oberflächenrezeptoren haben, und das sind meistens ein paar Zellen im Nasenbereich, denn dorthin scheint das Virus zu gelangen, und dann geht es hinunter in die Lunge und dringt in diese alveolären Typ-II-Zellen ein. Und wenn man diesen Prozess stoppen kann, dann ist das SARS-Cov-2-Virus entweder asymptomatisch oder nichts weiter als eine leichte Erkältung. Und die Leute reden von großen Plattformen und systemischen Ansätzen und all das, aber in Wirklichkeit fügt uns dieses Virus so viel Schaden zu, weil es herausgefunden hat, wie man eine Nadel im Heuhaufen trifft, und je mehr wir uns auf diese Nadel konzentrieren können, desto mehr können wir uns darauf konzentrieren, wie das Virus in diese Zelle gelangt und wie wir es in dieser Zelle stoppen können. Es kann sein, dass wir nie einen Impfstoff haben. Ich hoffe doch, dass wir einen haben, aber bis jetzt hatten wir, solange ich lebe, noch nie einen Impfstoff, der ein RNA-Virus stoppen kann. Und doch haben wir ähnlich wie bei der Lungenentzündung in den 1920er Jahren Penicillin erfunden, und es dauerte 65 oder 70 Jahre, bis wir einen Impfstoff gegen Pneumokokken hatten, aber wir haben in diesen 70 Jahren eine großartige Arbeit geleistet, um Menschen davor zu bewahren, an Lungenentzündung zu sterben, nur weil wir in der Lage waren, den Prozess zu unterbinden. Ich hoffe also wirklich, dass wir am Ende Impfstoffe haben. Ich hoffe wirklich, dass wir mit einer Art mobiler immunologischer Ansätze gegen dieses Virus fertig werden, aber tatsächlich gibt es einige sehr zielgerichtete Dinge, die wir tun könnten, die wir nicht tun, um mit dieser speziellen Familie von Viren und ihrer Entschlossenheit, die menschliche Rasse auszurotten, fertig zu werden.

50:16 Write - Rob Write bittet um letzte Abschiedsgedanken.

50:20 Javitt - Ich denke, das Wichtigste ist, keine Angst davor zu haben, die Regeln zu brechen. Dennoch ist die pharmazeutische Industrie sehr traditionsgebunden. Die Leute wissen, dass sie Dinge auf eine bestimmte Art und Weise tun sollen, und das ist gut so, denn im Großen und Ganzen hat das die amerikanische Pharmaindustrie vor einigen der Krisen bewahrt, die andere Pharmaindustrien auf der ganzen Welt nicht hatten, aber dies ist eine Zeit, in der wir die Regeln brechen müssen. Ich habe einmal gesehen, wie eine große pharmazeutische Firma 2 Milliarden Dollar an Einnahmen verlor, die ihre Aktionäre gehabt hätten, weil die Person, und es war nur eine Person, die für die Herstellung von Lieferungen für klinische Studien verantwortlich war, nicht herausfinden konnte, wie man Lieferungen für klinische Studien für ein bereits existierendes Medikament, etwa ein 15 Jahre altes Medikament, innerhalb von 24 Monaten herstellen konnte, um die Forderung der FDA nach einer pädiatrischen Studie zu erfüllen, die ihnen eine sechsmonatige Patentverlängerung gewährt hätte, weil, wie Sie wissen, die Herstellung von Kisten mit Lieferungen für klinische Studien für 150 Personen einfach zu viel Arbeit war. Wenn wir die Regeln nicht brechen, und wenn wir die Regeln nicht jeden Tag bewusst brechen, werden wir viel mehr Menschen durch diese Pandemie verlieren, als wir brauchen.

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MrAMS
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Mashari hat am 12.09.2020 20

Mashari hat am 12.09.2020 20:43 geschrieben:

Dank geht an den Ihub User Uncle Gee Gee, der das ganze Gespräch mühevoll abgetippt hat!

CEO-Rundtischgespräch mit Dr. Javitt am 9. September 2020

... r hatten nicht damit gerechnet, dass einige der ersten Ergebnisse, über die wir berichteten, in denen, wie Sie wissen, von den ersten 21 Patienten, die wir außerhalb unserer klinischen Studie behandelten, diese zu krank waren, um in unsere klinische Studie aufgenommen zu werden. 11 dieser Menschen haben sehr gute Ergebnisse erzielt, und 19 dieser 21 Menschen haben 28 Tage überlebt, was der von der NIH im Allgemeinen angewandte Grenzwert ist. 28-Tage-Überleben ist ein kritischer Endpunkt. Wir waren also sehr überrascht vom Ausmaß des Ansprechens, das wir in den Open-Label-Studien gesehen haben, und jetzt sind wir etwa einen Monat vom ersten unverblindeten Blick auf die randomisierten Phase-III-Kontrolldaten entfernt. Wir fragen uns also, ob wir den weltweit grössten Placebo-Effekt sehen oder ob wir wirklich an etwas dran sind... 

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Solche Äusserungen darf und sollte ein Verwaltungsrat einer börsenkotierten Schweizer Firma nicht machen. Da fehlen einfach Corporate Governance Bestimmungen, welche solche Anfängerfehler verhindern würden. Mit der Wahl zum VR im Juli ist er auch in eine Organhaftung eingetreten, welche er nicht unterschätzen sollte... 

 

 

 

cashguru8704
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MrAMS hat am 12.09.2020 21:42

MrAMS hat am 12.09.2020 21:42 geschrieben:

Mashari hat am 12.09.2020 20:43 geschrieben:

Dank geht an den Ihub User Uncle Gee Gee, der das ganze Gespräch mühevoll abgetippt hat!

CEO-Rundtischgespräch mit Dr. Javitt am 9. September 2020

... r hatten nicht damit gerechnet, dass einige der ersten Ergebnisse, über die wir berichteten, in denen, wie Sie wissen, von den ersten 21 Patienten, die wir außerhalb unserer klinischen Studie behandelten, diese zu krank waren, um in unsere klinische Studie aufgenommen zu werden. 11 dieser Menschen haben sehr gute Ergebnisse erzielt, und 19 dieser 21 Menschen haben 28 Tage überlebt, was der von der NIH im Allgemeinen angewandte Grenzwert ist. 28-Tage-Überleben ist ein kritischer Endpunkt. Wir waren also sehr überrascht vom Ausmaß des Ansprechens, das wir in den Open-Label-Studien gesehen haben, und jetzt sind wir etwa einen Monat vom ersten unverblindeten Blick auf die randomisierten Phase-III-Kontrolldaten entfernt. Wir fragen uns also, ob wir den weltweit grössten Placebo-Effekt sehen oder ob wir wirklich an etwas dran sind... 

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Solche Äusserungen darf und sollte ein Verwaltungsrat einer börsenkotierten Schweizer Firma nicht machen. Da fehlen einfach Corporate Governance Bestimmungen, welche solche Anfängerfehler verhindern würden. Mit der Wahl zum VR im Juli ist er auch in eine Organhaftung eingetreten, welche er nicht unterschätzen sollte... 

 

 

 

Blödsinn! Hört damit auf immer ein Haar in der Supper zu finden. Dies sind alles Dinge, welche bereits bekannt sind.

Wartet ab was nun announced wird ...

MrAMS
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MrAMS hat am 12.09.2020 21:47

MrAMS hat am 12.09.2020 21:47 geschrieben: Solche Äusserungen darf und sollte ein Verwaltungsrat einer börsenkotierten Schweizer Firma nicht machen. Da fehlen einfach Corporate Governance Bestimmungen, welche solche Anfängerfehler verhindern würden. Mit der Wahl zum VR im Juli ist er auch in eine Organhaftung eingetreten, welche er nicht unterschätzen sollte... 

 

 

 

 

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Mashari hat am 12.09.2020 20

Mashari hat am 12.09.2020 20:43 geschrieben:

Dank geht an den Ihub User Uncle Gee Gee, der das ganze Gespräch mühevoll abgetippt hat!

CEO-Rundtischgespräch mit Dr. Javitt am 9. September 2020

... Wir fragen uns also, ob wir den weltweit grössten Placebo-Effekt sehen oder ob wir wirklich an etwas dran sind... 

23:24 Javitt - Oh, wir sind hahaha, das werden wir nicht zweimal versuchen. Wir haben gerade einen Vertrag mit einem dieser Abfüll- und Veredelungshersteller unterzeichnet, den wir hoffentlich in Kürze bekannt geben können, und sie sind tatsächlich der weltweit größte Hersteller von sterilen inhalierten Medikamenten.

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Solche Äusserungen darf und sollte ein Verwaltungsrat einer börsenkotierten Schweizer Firma nicht machen. Da fehlen einfach Corporate Governance Bestimmungen, welche solche Anfängerfehler verhindern würden. Mit der Wahl zum VR im Juli ist er auch in eine Organhaftung eingetreten, welche er nicht unterschätzen sollte... 

 

 

 

cashguru8704
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Dr. Yo Kommentar: Great group of scientists and management team! #rlf100 #aviptadil $rlftf

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el Huron
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Pedro, lass es gut sein.

Pedro, lass es gut sein. Stimmen wie ihn verträgt und braucht dieses Forum. Solche Stimmen sorgen dafür, dass wir wach bleiben. 

Nun aber zur Ad-Hoc Publizität und Interviews vom Management. Hat die CS eine ad-hoc Meldung rausgegeben, nachdem Gottstein meinte, dass die CS auch weiterhin die Hälfte des Gewinns als Dividende auszahlt und dabei die jährliche Dividende jeweils um 5% zu erhöhen? Nein...

Und könnte man etliche Interviews rausfischen. Sturm im Wasserglas...

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