CS

CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

Valor: 1213853 / Symbol: CSGN
  • 9.120 CHF
  • -0.59% -0.054
  • 22.09.2020 17:31:31
4'113 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.09.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'534
Fusion zwischen UBS und CS:

Fusion zwischen UBS und CS: Regulierung wäre ein Hindernis

Die Aktien der UBS und der Credit Suisse fallen einen Tag nach Bekanntwerden von Fusionsspekulationen wieder zurück. Ein Analyst sieht das mögliche Projekt kritisch.

15.09.2020 10:25

Axel Weber, Verwaltungsratspräsident der UBS, prüft im Rahmen regelmässiger Überlegungen zu zukünftigen strategischen Optionen die Machbarkeit einer Mega-Fusion mit der Konkurrentin Credit Suisse, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen am Montag berichtete. UBS, der weltweit grösste Vermögensverwalter, hat den informierten Kreisen zufolge das Thema mit Beratern erörtert, es jedoch nicht auf der Konzernleitungsebene angesprochen.

Die Meldung verhalf den Aktien an der Schweizer Börse am Montag zu einem Sprung. Die Papiere der CS gewannen vier Prozent, die Titel der UBS über 2 Prozent. Am Dienstag nun geht die Luft teilweise wieder raus. Die CS-Aktien verlieren rund 2 Prozent, UBS geben 1,5 Prozent nach. Der SMI gewinnt 0,3 Prozent.

Die Prüfung sei laut den Quellen Teil regelmässiger interner Planungsverfahren und es fänden derzeit keine formellen Diskussionen zwischen den beiden Banken statt. Weber habe die Idee mit dem Schweizer Finanzminister Ueli Maurer besprochen und eine Einigung könnte laut dem Bericht bis Anfang nächsten Jahres erzielt werden.

Beide Banken lehnten eine Stellungnahme am Montag ab. Spekulationen über eine Transaktion wurden von einem Bericht des Finanzblogs Inside Paradeplatz angeheizt, wonach Weber und Credit-Suisse-Verwlatungsratspräsident Urs Rohner sich bereits im nächsten Jahr auf eine Fusion einigen könnten. 

Deal kaum wahrscheinlich

Zwar könnten mit einem Deal zwischen den beiden Schweizer Banken Überschneidungen beseitigt werden, aber die Durchführung einer solchen Transaktion dürfte schwierig sein, sagte Andreas Venditti, Analyst bei Vontobel. "Regulierung wäre in meinen Augen die grösste Hürde", sagte Venditti und fügte hinzu, er halte einen Deal nicht für wahrscheinlich, da die Anforderungen umso härter sind, je größer eine Institution ist.

Weber würde wahrscheinlich Verwaltungsratspräsident des kombinierten Unternehmens, was es dem Bericht zufolge wahrscheinlich machen würde, dass der CEO von der Credit Suisse kommen würde. Die Bankenaufsichtsbehörde Finma sei über die Überlegungen informiert worden, schreibt Inside Paradeplatz.

Eine Fusion könnte laut dem Bericht zu einem Stellenabbau zwischen 10 und 20 Prozent der Belegschaft oder 15'000 oder mehr Mitarbeitern weltweit führen.

Bereits im letzten Jahr gab es Spekulationen wegen einer Fusion oder Teilfusion zwischen der UBS und der Deutschen Bank.

(Bloomberg/cash)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.09.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'534
Credit Suisse weist Vorwürfe

Credit Suisse weist Vorwürfe der Klima-Jugend zurück

Die Grossbank Credit Suisse sieht sich zu Unrecht in der Kritik der Klima-Aktivisten, die am Montag in Bern den Bundesplatz besetzt haben. Das macht die Bank in einer Stellungnahme deutlich.

21.09.2020 15:36

"Die Credit Suisse setzt sich für den Klimaschutz und das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommens ein", heisst es in dem Statement an die Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Bank habe ihre Richtlinien in den letzten Jahren kontinuierlich verschärft und konkrete Massnahmen ergriffen.

So leiste sie seit 2016 keine Finanzierung von Kohleminen mehr. "Seit 2019 besitzen wir eine bankweite Klimarisikostrategie, und ebenfalls seit 2019 investieren wir nicht mehr in neue Kohlekraftwerke."

Seit dem vergangenen August sei zudem eine eigene Funktion für Nachhaltigkeit in der Konzernleitung vertreten, schreibt die Bank weiter. Darüber hinaus beabsichtige Credit Suisse, in den nächsten zehn Jahren mindestens 300 Milliarden Franken an nachhaltiger Finanzierung bereitzustellen.

Die Klima-Aktivisten hatten ihrem Communiqué zur Besetzung des Bundesplatzes das Parlament und den Bundesrat kritisiert, aber auch die Geschäftspraktiken der Nationalbank und namentlich der Credit Suisse.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten