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Uber und Lyft erreichen

Uber und Lyft erreichen Aufschub bei Fahrer-Status in Kalifornien

Die Fahrdienst-Vermittler Uber und Lyft haben am Donnerstag in letzter Minute einen Aufschub bei der Umsetzung eines Gesetzes in Kalifornien erreicht.

21.08.2020 06:54

Nach diesem Gesetz hätten die Fahrer als Mitarbeiter und nicht mehr als selbstständige Unternehmer behandelt werden müssen.  Zuvor hatte Lyft bereits angekündigt, in dem US-Bundesstaat um Mitternacht den Betrieb auszusetzen, weil dann die neue Regelung greifen würde. Auch Uber hatte einen Stopp in Aussicht gestellt.

Ein Berufungsgericht verknüpfte den Aufschub aber mit Konditionen. Zunächst müssen Uber und Lyft einem beschleunigten Berufungsverfahren zustimmen. Dann müssen die Firmenchefs bis zum 4. September persönlich zusichern, dass es Pläne zur Umsetzung des Gesetzes binnen 30 Tagen gibt. Diese Pläne sollen zum Einsatz kommen, wenn das Gericht den Widerspruch ablehnt - oder eine von den Unternehmen angestrebte Ausnahmeregelung bei den kalifornischen Wählern durchfällt. Eine mündliche Anhörung in dem Berufungsverfahren wurde auf den 13. Oktober angesetzt.

Für Uber und Lyft wurde es eng nach der Entscheidung eines Richters, dass auf solchen Plattformen aktive Fahrer in dem Bundesstaat gemäss einem Gesetz von 2019 als Mitarbeiter behandelt werden müssen. Die einstweilige Verfügung sollte am Freitag in Kraft treten. Die Firmen machen sich zugleich Hoffnungen, dass im November die von ihnen massiv unterstützte "Proposition 22" angenommen wird, die eine Ausnahme von dem Gesetz für Fahrdienst-Vermittler enthält.

Das Geschäft von Lyft und Uber wurde zuletzt massiv von der Corona-Krise beeinträchtigt. Vor allem für Lyft ist Kalifornien ein sehr wichtiger Markt: Bei dem kleineren Uber-Rivalen finden dort 16 Prozent aller Fahrten statt.

(AWP)

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Dax-Geschäftsleitungen

Dax-Geschäftsleitungen internationaler - Chefs aber meist deutsche Manager

An der Spitze der deutschen Börsenschwergewichte stehen fast ausschliesslich deutsche Manager. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Simon-Kucher & Partners hervor. Aktuell besitzen 5 der 30 Vorstandschefs einen ausländischen Pass (Stichtag 20. August).

21.08.2020 06:44

"Hier kommen die Unternehmen nicht vom Fleck, der Trend ist sogar eher negativ", sagte Studienautor Christoph Lesch von Simon-Kucher & Partners. In der Vergangenheit hatte es zeitweise 10 ausländische Vorstandsvorsitzende von Dax-Konzernen gegeben. Insgesamt sind die Vorstandsetagen in den letzten Jahren aber internationaler geworden.

Aktuell haben fünf Vorstandschefs einen ausländischen Pass: Kasper Rorsted (Adidas /Dänemark), Ola Källenius (Daimler /Schweden), Rice Powell (Fresenius Medical Care/USA), Steve Angel (Linde /USA) sowie Niklas Östberg (Schweden), Vorsitzender von Delivery Hero . Der Essenslieferdienst steigt an diesem Montag in die höchste deutsche Börsenliga auf und ersetzt den insolventen Wirecard -Konzern.

Insgesamt haben 61 der 180 Vorstandsmitglieder der 30 Dax-Firmen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Es ist das vierte Jahr in Folge ein Anteil von mehr als 30 Prozent, im Vergleich zum bisherigen Höchststand von rund 35 Prozent im vergangenen Jahr allerdings ein leichter Rückgang auf knapp 34 Prozent.

Den höchsten Ausländeranteil im Vorstand weist mit 100 Prozent Delivery Hero auf. Das Unternehmen verfügt allerdings auch nur über zwei Vorstände. Fresenius Medical Care mit seinem achtköpfigen Führungsgremium kommt auf knapp 88 Prozent.

Ausschliesslich von deutschen Vorständen geführt werden den Angaben zufolge sieben Dax-Konzerne - Continental , Eon , Infineon , MTU Aero Engines, RWE , Siemens und Volkswagen . Die meisten Nationalitäten vereint nach wie vor der Versicherungskonzern Allianz im Vorstand. Drei von zehn Topmanagern stammen aus Deutschland, je zwei aus Österreich und Italien, je einer aus Spanien und Sri Lanka sowie eine Top-Managerin aus Südafrika.

Die Studie wird in dieser Form seit 2005 jährlich veröffentlicht./mar/DP/stk

(AWP)

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Hamburger Hafen verliert

Hamburger Hafen verliert zwölf Prozent seines Umschlags

Der Hamburger Hafen hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zwölf Prozent seines Güterumschlags gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres eingebüsst. Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie wurden nur 61,2 Millionen Tonnen geladen oder gelöscht, teilte die Marketing-Gesellschaft des Hafens am Freitag in der Hansestadt mit. Der wichtige Containerumschlag ging um 12,4 Prozent zurück. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 4,1 Millionen Standardcontainer (TEU) über die Kaikanten gehoben.

21.08.2020 10:55

Der pandemiebedingte Umschlagrückgang habe alle Häfen in Nordeuropa stark getroffen, sagte Axel Mattern, einer der Vorstände von Hafen Hamburg Marketing. Die globalen Lieferketten wurden im zweiten Quartal teilweise eingestellt oder liefen nur sehr verzögert; die Konjunktur war weltweit schwach. Der Import über den Hamburger Hafen ging noch deutlich stärker zurück als der Export, vor allem von Erz und Kohle./egi/DP/stw

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Metro-Chef Olaf Koch darf zum

Metro-Chef Olaf Koch darf zum Jahresende gehen

Der Vorstandsvorsitzende des Handelskonzerns Metro kann sein Amt wie gewünscht zum Jahresende aufgeben. Der Aufsichtsrat habe der einvernehmlichen Aufhebung des Vertrages zum 31. Dezember 2020 zugestimmt, teilte das Unternehmen am Sonntag in Düsseldorf mit. Am Freitag war der Wunsch Olaf Kochs bekannt geworden.

23.08.2020 15:48

Der Aufsichtsrat danke dem Manager für seine "grossen Verdienste" und habe ein geordnetes Verfahren zur Auswahl einer neuen Unternehmensspitze beschlossen, hiess es weiter. Dieses werde am Montag gestartet. Der Vertrag Kochs lief ursprünglich bis Ende Februar 2022. Eine Begründung für das vorzeitige Ausscheiden enthielt die Mitteilung wie bereits die vom Freitag nicht.

Koch ist seit 2012 der Chef des MDax -Konzerns. Er hat Metro nach und nach zum reinen Grosshändler umgebaut. Die Einzelhändler Mediamarkt, Saturn und Real wurden vom Konzern abgespalten. Zuletzt hat Metro sein China-Geschäft verkauft. Die Corona-Krise setzt das Unternehmen allerdings unter Druck, wie an der Entwicklung des Aktienkurses seit Anfang des Jahres abzulesen ist./he

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Tiktok kündigt Klage gegen

Tiktok kündigt Klage gegen Erlass von US-Präsident Trump an

Die Betreiber der Video-App Tiktok haben eine Klage gegen den Erlass von US-Präsident Donald Trump angekündigt, die den chinesischen Eigentümer der App zu einem raschen Verkauf des US-Geschäfts zwingen würde. Das Unternehmen werde die Klage voraussichtlich in der kommenden Woche einreichen, erklärte Tiktok am Samstag. Die Regierung "hat nicht auf Fakten geachtet und versucht, sich in die Verhandlungen privater Unternehmen einzumischen", hiess es in einer Stellungnahme. Daher sei es trotz anhaltender Bemühungen nicht möglich gewesen, gemeinsam eine konstruktive Lösung zu finden.

23.08.2020 14:59

Tiktok gehört zum chinesischen Unternehmen Bytedance. Trump hatte Anfang August unter Verweis auf die Datensicherheit Geschäfte von US-Amerikanern mit Tiktok untersagt, den Vollzug der Verfügung allerdings bis Mitte September ausgesetzt. Wenn sie greifen sollte, würde das wohl bereits das Ende der App in den USA bedeuten. Vergangene Woche ordnete Trump dann noch an, dass Bytedance sich binnen drei Monaten von allen Daten von Nutzern in den Vereinigten Staaten trennen müsse. Auch dürfe Bytedance in den USA danach kein Eigentum mehr besitzen, das für den Betrieb von Tiktok genutzt werde.

Tiktok teilte zunächst keine weiteren Einzelheiten zu der geplanten Klage mit. Denkbar wäre aber, dass sich das Unternehmen um eine einstweilige Verfügung bemühen wird, um die von der US-Regierung gesetzten Fristen erstmal auszuhebeln. Im Erfolgsfall bliebe dem Unternehmen dann mehr Zeit, sich in besserer Verhandlungsposition um einen Verkauf des US-Geschäfts zu bemühen.

Durch den Verkauf an ein US-Unternehmen könnten die juristischen Probleme gelöst werden. Microsoft verhandelt mit Bytedance über die Übernahme des Tiktok-Geschäfts in den USA und weiteren Ländern. Einem Medienbericht zufolge soll auch Twitter Gespräche geführt haben. Tiktok hat nach eigenen Angaben 100 Millionen Nutzer in den USA.

Die Regierung in Washington warnt schon länger, über Tiktok könnten Daten von US-Amerikanern in die Hände chinesischer Behörden geraten. Tiktok hingegen versichert, Chinas Regierung habe keinen Zugriff auf Nutzerdaten und habe dies auch nie verlangt. Die Daten von US-Nutzern würden in den USA gespeichert und verarbeitet.

Tiktok verzeichnet rasantes Wachstum und gilt schon länger als angesagteste grosse Plattform bei jüngeren Leuten. Die internationale Videoplattform hat hunderte Millionen Nutzer weltweit. Sie können dort eigene Clips hochladen oder Videos von anderen ansehen. Das soziale Netzwerk Facebook versucht, mit dem Kurzvideo-Format Reels bei seiner Fotoplattform Instagram mitzuhalten./jbz/DP/he

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Datenfirma und Börsenkandidat

Datenfirma und Börsenkandidat Palantir schreibt hohe Verluste

Die geheimnisumwobene Datenfirma Palantir arbeitet mit hohen Verlusten. Das Unternehmen plant, an die Börse zu gehen.

26.08.2020 06:38

Der am Dienstag veröffentlichte Börsenprospekt enthüllte, dass Palantir das vergangene Jahr mit roten Zahlen von rund 590 Millionen Dollar abschloss - und 2018 war es ein Minus von fast 600 Millionen Dollar. Dabei erreichte der Umsatz 2019 gerade einmal gut 740 Millionen Dollar.

Palantir ist spezialisiert auf Datenanalyse und arbeitet viel mit Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten zusammen, vor allem in den USA. Auch deshalb hielt sich das Unternehmen stets sehr bedeckt, was sein Geschäft und seine Kunden angeht. Mit dem Gang an die Börse werden nun zumindest die Geschäftszahlen offengelegt.

Palantir-Chef Alex Karp ging in dem Börsenprospekt zugleich hart ins Gericht mit dem Silicon Valley. Von Beginn an habe Palantir Gelegenheiten abgelehnt, Daten zu verkaufen oder zu sammeln. "Andere Technologieunternehmen, darunter einige der grössten in der Welt, haben ihr gesamtes Geschäft darauf aufgebaut." Die Software von Palantir werde dagegen eingesetzt, um gegen Terroristen vorzugehen und für die Sicherheit von Soldaten zu sorgen.

Zugleich beklagte Karp: "Software-Projekte mit Militär und Geheimdiensten in unserem Land, deren Aufgabe es ist, für unsere Sicherheit zu sorgen, sind kontrovers geworden." Unter den Gründern von Palantir ist der Milliardär Peter Thiel, einer der wenigen Unterstützer von Präsident Donald Trump in der Technologie-Branche. Die Firma hatte jüngst ihr Hauptquartier aus Palo Alto im Silicon Valley nach Denver im Bundesstaat Colorado verlegt.

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Salesforce erhöht

Salesforce erhöht Jahresprognose nach starkem Quartal

Der SAP -Rivale Salesforce profitiert in der Corona-Krise von einer robusten Nachfrage von Unternehmenskunden nach seiner Software. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 29 Prozent auf 5,15 Milliarden Dollar - mehr als Analysten erwartet hatten. Der Quartalsgewinn stieg - auch dank einer Steuergutschrift - auf gut 2,6 Milliarden Dollar von 91 Millionen Dollar ein Jahr zuvor, wie Salesforce am Dienstag mitteilte.

26.08.2020 06:37

Salesforce ist auf cloudbasierte Unternehmenssoftware spezialisiert. Im vergangenen Quartal stellte die Firma die Plattform Work.com vor, die das Management von Unternehmen unter den Bedingungen der aktuellen Pandemie erleichtern soll.

Die Jahresprognose für den Umsatz hob Salesforce nach dem zweiten Quartal von zuvor rund 20 Milliarden Dollar auf bis zu 20,8 Milliarden an.

Anleger liessen die Aktie im nachbörslichen US-Handel am Dienstag zeitweise um rund zwölf Prozent steigen. Salesforce wird kommende Woche den Ölriesen ExxonMobil im Aktienindex Dow Jones Industrial ersetzen./so/DP/he

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American Airlines bereitet

American Airlines bereitet Belegschaft auf Personaleinschnitte vor

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Reiseflaute drohen der Belegschaft der angeschlagenen US-Fluggesellschaft American Airlines erhebliche Einschnitte. Zum 1. Oktober - einen Monat vor der US-Präsidentenwahl - könnten 17 500 Mitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden und 1500 weitere ihre Jobs verlieren, erklärten die Konzernchefs Doug Parker und Robert Isom am Dienstag in dem Schreiben an die Belegschaft. Komme es dazu, hätte die Airline 40 000 Mitarbeiter weniger als vor Beginn der Pandemie, als es noch 140 000 gewesen seien.

25.08.2020 19:39

Mit der Ankündigung machte die Fluggesellschaft auch Druck auf Washington: Verhindert werden könnten die Einschnitte beim Personal nur, wenn sich der Kongress und die US-Regierung auf ein weiteres Corona-Hilfspaket einigen würden, das auch das Rettungspaket für die Fluggesellschaften verlängere, hiess es. Die Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten um ein weiteres Konjunkturpaket waren kurz vor Beginn der Sommerpause des Parlaments gescheitert.

US-Fluggesellschaften wie American Airlines mussten sich im Gegenzug für 25 Milliarden Dollar (22 Mrd Euro) an Staatshilfen in der Corona-Krise verpflichten, bis Ende September keinen Personalabbau vorzunehmen. Da die Lage der Branche aber weiter prekär ist und die Pandemie in den USA weiterhin nicht unter Kontrolle ist, droht nun eine Entlassungswelle im Herbst.

US-Unternehmen sind verpflichtet, Angestellte 60 Tage im Voraus über drohende Zwangsbeurlaubungen in Kenntnis zu setzen. Nicht alle, die die Warnungen erhalten, müssen letztlich betroffen sein. Zunächst will American Airlines wie auch andere Gesellschaften weiter auf freiwillige Lösungen setzen.

Mehr als 12 500 Beschäftigte hätten bereits entschieden, das Unternehmen frühzeitig zu verlassen, und hätten sich etwa in den Vorruhestand versetzen lassen, erklärten Parker und Isom. Weitere 11 000 hätten angeboten, sich im Oktober beurlauben zu lassen./lkl/DP/nas

(AWP)

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Tiktok-Chef tritt nach

Tiktok-Chef tritt nach wenigen Monaten zurück

Tiktok-Chef Kevin Mayer wirft nach nur wenigen Monaten das Handtuch bei der populären Video-App, die unter politischen Druck aus dem Weissen Haus geraten ist.

27.08.2020 07:55

Die jüngste Entwicklung habe dazu geführt, dass der Chefposten eine andere Bedeutung haben würde als bei Mayers Verpflichtung geplant gewesen sei, teilte Tiktok am Donnerstag mit. Derzeit verhandelt der Software-Riese Microsoft über einen Kauf des Geschäfts von Tiktok in den USA und mehreren anderen Ländern.

Die Video-App gehört zum chinesischen Bytedance-Konzern. US-Präsident Donald Trump hatte amerikanischen Firmen und Bürgern Geschäfte mit Tiktok untersagt, das Verbot soll Mitte September greifen. Ohne einen Verkauf droht Tiktok damit das Aus in den USA. Trump bezeichnet Tiktok als Sicherheitsrisiko, weil über die App chinesische Behörden Zugriff auf Daten von Amerikanern bekommen könnten. Tiktok und Bytedance weisen den Vorwurf zurück und zogen diese Woche vor Gericht. Dass Mayer ein in den USA arbeitender Amerikaner ist, betonten sie oft als Beweis dafür, dass Tiktok unabhängig von China agiere.

Mayer trat den Chefposten bei Tiktok erst vor wenigen Monaten an. Er kam vom Unterhaltungsriesen Disney. Dort war er als für das Streaming-Geschäft verantwortlich - und galt insbesondere nach dem erfolgreichen Start des Dienstes Disney+ als Kronprinz. Doch zum neuen Konzernchef wurde überraschend für viele Branchenbeobachter der zuvor für die Freizeitparks zuständige Manager Bob Chapek berufen. Mayer wechselte daraufhin im Mai zu Tiktok, wo er die globale Expansion anführen sollte.

Als erste hatte die "Financial Times" über Mayers Rückzug berichtet. Die Zeitung zitierte aus einer E-Mail Mayers an die Mitarbeiter. Dort verwies er unter anderem auf die drohende Aufspaltung des Tiktok-Geschäfts. Die Führung solle kommissarisch Top-Managerin Vanessa Pappas übernehmen, hiess es weiter.

Tiktok ist die erste global erfolgreiche Online-Plattform eines chinesischen Konzerns, die in der Liga von Facebook und Co spielt. Nach jüngsten Angaben hat Tiktok weltweit knapp 690 Millionen mindestens einmal im Monat aktive Nutzer. In den USA seien es rund 100 Millionen - von denen rund 50 Millionen täglich auf Tiktok zugreifen.

Trump ordnete Mitte August zusätzlich an, dass Bytedance sich binnen drei Monaten von allen Daten von Nutzern in den Vereinigten Staaten trennen müsse. Auch dürfe Bytedance in den USA danach kein Eigentum mehr besitzen, das für den Betrieb von Tiktok genutzt werde.

(AWP)

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Dell übertrifft mit

Dell übertrifft mit Quartalszahlen die Erwartungen - Aktie legt zu

Trotz eines Umsatzrückgangs hat der Computer-Konzern Dell die Erwartungen der Analysten für das zweite Quartal übertroffen.

28.08.2020 07:09

Die Gesamterlöse verringerten sich im Vorjahresvergleich um 2,7 Prozent auf 22,73 Milliarden Dollar, wie das US-Unternehmen mitteilt. Experten hatten im Durchschnitt nur mit 22,52 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn fiel auf 1,10 Milliarden Dollar von 4,23 Milliarden Dollar.

Im nachbörslichen Handel legten Dell-Aktien vier Prozent zu.

(Reuters)

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Walmart und Microsoft wollen

Walmart und Microsoft wollen Tiktok - Presse: 30 Mrd Dollar gefordert

(Ausführliche Fassung) - Der amerikanische Supermarkt-Riese Walmart tut sich mit Microsoft zusammen, um das US-Geschäft der populären Video-App Tiktok zu übernehmen. Teil des Plans dabei ist, die App als Plattform für Online-Verkäufe zu nutzen. Das Bieter-Duo soll im Rennen um die populäre Video-App die Nase vorn haben. Zudem kursierte in einem Pressebericht erstmals, welchen Preis die Tiktok-Mutter für das US-Geschäft haben will.

28.08.2020 07:08

Die Integration von E-Commerce und Werbung bei Tiktok sei von Vorteil für Nutzer und Video-Autoren, erklärte Walmart in einer Stellungnahme dem Sender CNBC und der Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend. Walmart glaube, dass eine Partnerschaft mit Microsoft rund um Tiktok in den USA dem Konzern einen wichtigen Weg geben könnte, um Verbraucher zu erreichen und auch eine Plattform für andere Händler aufzubauen. Walmart konkurriert im Online-Handel in den USA mit dem Branchenprimus Amazon .

Das "Wall Street Journal (WSJ)" berichtete am Freitag in seiner Online-Ausgabe, dass die Tiktok-Mutter, der chinesische Bytedance-Konzern, rund 30 Milliarden US-Dollar (rund 25 Mrd Euro) für die US-Geschäfte von Tiktok fordert. Doch bisher sei keiner der Bieter bereit gewesen, über dieses Preisniveau zu verhandeln. Wie das "WSJ" weiter schreibt, habe Twitter in den vergangenen Wochen inoffiziell ein Angebot um die 10 Milliarden US-Dollar für die US-Geschäfte ins Gespräch gebracht.

US-Präsident Donald Trump hatte amerikanischen Firmen und Bürgern Geschäfte mit Tiktok untersagt, das Verbot soll Mitte September greifen. Ohne einen Verkauf droht Tiktok damit das Aus in den Vereinigten Staaten. Trump bezeichnet Tiktok als Sicherheitsrisiko, weil über die App chinesische Behörden Zugriff auf Daten von Amerikanern bekommen könnten. Tiktok und Bytedance wiesen den Vorwurf zurück und zogen diese Woche vor Gericht.

Microsoft verhandelt derzeit über einen Kauf des Geschäfts von Tiktok in den USA sowie Kanada, Neuseeland und Australien. Auch der Software-Konzern Oracle soll laut Medienberichten gemeinsam mit mehrere prominenten Start-up-Investoren an Tiktok interessiert sein. Laut "WSJ" ist das Duo Microsoft und Walmart der Spitzenkandidat im Rennen um die App.

Nach Angaben der Zeitung hat die Google-Mutter Alphabet mit Bytedance Gespräche geführt, die aber ohne Ergebnis endeten. Zudem soll Walmart zuerst gemeinsame Schritte mit Alphabet erwogen haben. Der japanische Investor Softbank soll seine Pläne für ein Angebot aufgegeben haben, schreibt die Zeitung weiter./stk/so/zb

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Pret A Manger streicht fast

Pret A Manger streicht fast 3000 Stellen

Die britische Kaffee- und Sandwich-Kette Pret A Manger streicht im Zuge der Corona-Krise 2800 Stellen. Er sei sehr traurig, dass das Unternehmen nach einer Restrukturierung so viele Mitarbeiter verliere, sagte der Chef des Unternehmens, Pano Christou, am Donnerstag in London. Zwar sei inzwischen eine leichte Erholung zu erkennen, doch sei der Schaden durch die Pandemie immens. Der Verkauf sei auf das Niveau von vor zehn Jahren gesunken. Die 1986 in London gegründete Kette mit weltweit über 400 Läden ist am stärksten in Grossbritannien vertreten. Im Juli hatte das Unternehmen bereits angekündigt, 30 Standorte im Vereinigten Königreich zu schliessen./si/DP/eas

27.08.2020 19:51

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Wdh Suez-Chef: Übernahme

Wdh Suez-Chef: Übernahme durch Veolia wäre schlecht für Frankreich

(Am Anfang des ersten Absatzes wurde ein Tippfehler entfernt.) - Der französische Entsorger Veolia Environnement stösst bei seinem zweiten Anlauf zur Übernahme des Konkurrenten Suez auf heftigen Widerstand des umworbenen Unternehmens. Der vorgeschlagene Deal von Veolia sei ein Irrweg und schlecht für Frankreich, sagte Suez-Chef Bertrand Camus in einem Interview mit "Le Figaro" am Sonntag. Der ganze Vorhaben sei absurd.

07.09.2020 07:20

Veolia hatte Ende August seinen Plan bekanntgemacht. Zunächst will Veolia den knapp 30-prozentigen Suez-Anteil von dem Energiekonzern Engie übernehmen. Für die 29,9 Prozent an Suez bietet der Konzern 15,50 Euro je Aktie in bar, was einem Betrag von 2,9 Milliarden Euro entspricht. Gemessen am Angebot von Veolia würde Suez insgesamt mit 9,7 Milliarden Euro bewertet.

Sollte Veolia mit der Offerte an Engie erfolgreich sein, will das Unternehmen den Angaben von Ende August zufolge ein Angebot für den Rest von Suez abgeben. Das Management von Engie teilte aber zwischenzeitlich bereits mit, dass die Summe für das Suez-Paket zu niedrig sei. Engie hatte im Juli seine Beteiligung an Suez neben anderen Geschäftsteilen auf den Prüfstand gestellt. An Engie ist der französische Staat mit 23,6 Prozent beteiligt, der daher ein Mitspracherecht beim Verkauf haben dürfte.

Suez-Chef Camus nannte das Vorgehen von Veolia wegen der Folgen der Corona-Pandemie auf den Aktienkurs von Suez opportunistisch. Das Angebot sei niedrig und bewerte Suez deshalb nicht angemessen. Zudem würden zu erwartende Wettbewerbsbedenken nicht ausreichend berücksichtigt. Für das Suez-Paket, das von Engie gehalten werde, habe man Szenarien in Arbeit. Er sei zuversichtlich, Käufer dafür zu finden.

Veolia hatte bereits 2012 versucht, Suez zu übernehmen, war dabei aber unter anderem an kartellrechtlichen Bedenken, Befürchtungen der Regierung über Arbeitsplatzverluste sowie an der Uneinigkeit der beiden Chefs gescheitert. Eine Fusion würde einen Abfall- und Abwasserentsorger mit einem Jahresumsatz von 40 Milliarden Euro schaffen./stk/zb

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Presse: Philips geht Verkauf

Presse: Philips geht Verkauf des Geschäfts mit Haushaltsgeräten an

Der niederländische Medizintechnikkonzern Philips macht Ernst beim Verkauf seines Geschäfts mit Haushaltsgeräten. Der Konzern habe mit Goldman Sachs und JPMorgan die Investmentbanken für das Losschlagen der Sparte mandatiert, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) mit Berufung auf einen Philips-Sprecher.

06.09.2020 16:04

Im Herbst wolle Philips die Verkaufsgespräche aufnehmen, schreibt die FAZ weiter unter Berufung auf den Sprecher. Im dritten Quartal 2021 soll die Transaktion unterzeichnet sein.

Philips hatte im Januar erstmals bekanntgegeben, den Verkauf des Geschäfts zu prüfen. Dazu solle innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate eine separate rechtliche Struktur der Sparte geschaffen werden, hiess es damals. Das Geschäft mit Küchengeräten, Kaffee-, Textil- und Haushaltsgeräten hat im Gesamtjahr 2019 laut Unternehmensangaben 2,3 Milliarden Euro umgesetzt./fba

(AWP)

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Vor deutschem Autogipfel -

Vor deutschem Autogipfel - Ringen um Prämien für Verbrennungsmotoren

Vor dem Autogipfel von Politik und Wirtschaft am Dienstag mit Kanzlerin Angela Merkel hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) Kaufprämien für Autos mit Verbrennungsmotoren eine Absage erteilt.

08.09.2020 07:13

"Ich bin sehr dafür, die Automobilindustrie zu unterstützen, aber dafür brauchen wir neue und nicht alte Rezepte", sagte Schulze der Düsseldorfer Zeitung "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Ich will, dass wir Brüche vermeiden und den Wandel gestalten, um gute Arbeitsplätze zu sichern und die Industrie fit für die klimaneutrale Mobilität der Zukunft zu machen", ergänzte die Ministerin. In zehn Jahren werde rund die Hälfte der verkauften Neuwagen alternative Antriebe haben, sagte Schulze voraus.

Auch die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer warnte eindringlich vor einer Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotoren. Diese wäre auch dann "ökonomisch falsch", wenn sie sich auf besonders effiziente Verbrenner beschränke, sagte Schnitzer den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Dienstagsausgaben). Ein Strukturwandel hin zu Autos, die nicht auf fossile Brennstoffe angewiesen sind, sei unumgänglich. Die Politik solle ihre Unterstützungsmaßnahmen daher darauf konzentrieren, dass der Wandel zu neuen, zukunftsfähigen Arbeitsplätzen führe, forderte die Münchner Wirtschaftsprofessorin. "Es kann keine Bestandsgarantien geben, wenn die Branche auch in Zukunft international wettbewerbsfähig bleiben will", so Schnitzer.

Erst am Wochenende hatte der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder erneut Kaufprämien auch für emissionsarme Verbrennerautos ins Spiel gebracht. Eine Nachfragestützung wäre "sehr wichtig", sagte auch der Chef des Center Automotive Research (CAR), Prof. Ferdinand Dudenhöffer. Er will über eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer die Kauflaune ankurbeln. Eine dauerhafter Mehrwertsteuersatz von zehn Prozent auf alle Produkte ab 10.000 Euro würde bei Mercedes, BMWAudi und Porsche "wirklich Nachfrage-Impulse" auslösen, sagte Dudenhöffer im Vorfeld des Autogipfels gegenüber dem Nachrichtenportal Merkur.de.

Durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise "sind viele Fabriken immer noch halbleer" und es werde "lange dauern, bis die Branche wieder ihre früheren Niveaus" erreichen könne, sagte der CAR-Chef. Annahmen vieler Wirtschaftsforschungsinstitute, wonach sich die deutsche Wirtschaft nach der Corona-Pandemie schnell wieder erholen könnte, bezeichnete Dudenhöffer als "naiv". Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hatte die Bundesregierung zum 1. Juli die Mehrwertsteuer bis zum Jahresende auf 16 Prozent gesenkt. Ab 2021 soll dann wieder der frühere Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent gelten.

Bundeskanzlerin Merkel hatte vergangene Woche eine Kaufprämie für Verbrenner abgelehnt und darauf verwiesen, dass das beschlossene Konjunkturpaket "rund" sei. 

(Reuters)

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Fusion von Bankia/Caixabank

Fusion von Bankia/Caixabank nur der Auftakt für Konsolidierung

Die Ratingagentur Fitch geht davon aus, dass eine Fusion von Caixabank und Bankia der Startschuss für eine Konsolidierung im spanischen Bankenmarkt wäre.

07.09.2020 18:30

Wenn die Fusion von Caixabank und Bankia zustande kommt, könnte dies zu einer Konsolidierung im spanischen Bankenmarkt führen. "Wenn der Zusammenschluss wie geplant zustande kommt, wird es die spanische Bankenlandschaft erheblich verändern, mit grossen Auswirkungen auf die Wettbewerbsposition anderer Institute", erklärte Fitch-Analystin Cristina Torrella am Montag.

Der Abstand des neu enstehenden Instituts zu den heimischen Rivalen Santander und BBVA werde grösser. Besonders bemerkbar werde sich der stärkere Wettbewerb im heimischen Markt sowie in der Baufinanzierung machen. Auch kleinere Geldhäuser könnten sich genötigt seien, durch Zusammenschlüsse ihr Geschäft auszubauen und Grössenvorteile zu nutzen.

Grösste Inlandbank

Insidern zufolge soll die Zentrale des fusionierten Geldhauses in Valencia angesiedelt sein, dem Hauptsitz der Caixabank. Die Fusion soll nach Angaben vom Freitag komplett in Aktien abgewickelt werden. Durch ein Zusammengehen von Bankia und Caixabank würde mit einer Bilanzsumme von mehr als 650 Milliarden Euro die grösste Inlandsbank entstehen. Santander und BBVA sind für sich genommen wegen ihres umfangreichen Auslandsgeschäfts jedoch noch grösser. Seit der Finanzkrise ist die Zahl der Banken in Spanien stark geschrumpft. Rückstellungen für die Corona-Krise und die anhaltend niedrigen Zinsen erhöhen jedoch den Druck auf die Institute, sich womöglich neu zu orientieren.

Fitch-Analystin Torrella sieht die Zeit für Konsolidierung nun gekommen. Eie wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie könne die Rentabilität der Banken weiter schwächen. Zudem habe die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Bereitschaft signalisiert, Bedingungen für Fusionen wie höhere Kapitalquoten zu lockern. Branchenkenner rechnen aber nicht damit, dass es bald auch zu länderübergreifenden Zusammenschlüssen kommt.

Ministerpräsident begrüsst Fusion

Die Ratingagentur Moody's rechnet damit, dass eine Fusion anfangs zu erheblichen Umstrukturierungskosten führt. Werde es keine Kapitalerhöhung geben, werde die Rentabilität stark sinken, erklärte Analystin Maria Cabanyes. "Man wird nicht unmittelbar eine stärkere Bank sehen."

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez begrüsste die Fusionspläne. Für die spanische Wirtschaft und den Bankenmarkt sei dies ein guter Schritt, sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender TVE. Der Staat musste Bankia nach der Finanzkrise mit 22,4 Milliarden Euro unterstützen und hält noch knapp 62 Prozent. Bis Ende 2021 muss Spanien die Anteile verkauft haben. Gemessen am Aktienkurs vom Donnerstag könnte der Staatsanteil im Zuge der Fusion Insidern zufolge auf 14 Prozent fallen. Von dem Staatsgeld wurden bislang 3,3 Milliarden Euro zurückgezahlt. 

(Reuters)

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Warnstreiks bei der deutschen

Warnstreiks bei der deutschen Post

Im Tarifkonflikt haben Beschäftigte der Post am Donnerstagmorgen an verschiedenen Standorten bundesweit ihre Arbeit niedergelegt. Beispielsweise in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Hamburg folgten Verdi-Mitglieder dem Aufruf zum Warnstreik der Dienstleistungsgewerkschaft. Auch in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen rief Verdi zu Warnstreiks auf. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 140 000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG.

10.09.2020 09:12

In den bisherigen Tarifgesprächen liegen die beiden Parteien noch weit auseinander. Nach Angaben der Gewerkschaft wollte die Deutsche Post ihren Beschäftigten zuletzt 1,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate anbieten. Dagegen hält Verdi an einer Einkommenserhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten fest. Zudem sollen Azubis und Dual-Studierende eine monatliche Erhöhung von 90 Euro erhalten. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 21./22. September statt. Die Post will dann ein konkretes Angebot vorlegen.

Durch den Warnstreik könnten etwa in Hamburg bis zu 16 000 Pakete nicht zugestellt werden, wie die Gewerkschaft am Donnerstag mitteilte. Davon seien rund 400 000 Haushalte und Firmenkunden betroffen. In Sachsen und Sachsen-Anhalt sollen Gewerkschaftsangaben zufolge im Tagesverlauf insgesamt 800 Menschen ihre Arbeit niederlegen.

In dem Tarifkonflikt hatten schon am Mittwoch Post-Mitarbeiter bei einem Warnstreik die Arbeit niedergelegt./red/DP/nas

(AWP)

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Knorr-Bremse wird bei

Knorr-Bremse wird bei Ausblick etwas optimistischer

(Ausführliche Fassung) - Der Lkw- und Zugbremsenhersteller Knorr-Bremse wird bei seinem Ausblick für 2020 etwas optimistischer. Demnach erwartet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr nun Erlöse zwischen 5,9 und 6,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,9 Mrd) sowie eine operative Marge des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 16,5 und 17,5 Prozent (Vorjahr: 18,8 Prozent), wie der MDax -Konzern am Donnerstag in München bei der Vorlage ausführlicher Zahlen für das zweite Quartal mitteilte.

10.09.2020 08:31

Damit liegt Knorr-Bremse am unteren Ende der Prognosespanne leicht über seiner Mitte Juli bekanntgegebenen neuen Prognose. Damals war das Unternehmen von einem Umsatz zwischen 5,8 und 6,2 Milliarden Euro sowie einer operativen Ebitda-Marge zwischen 16,0 und 17,5 Prozent ausgegangen. Knorr-Bremse betonte jedoch, dass der Ausblick voraussetze, dass sich die Weltwirtschaft nicht schlechter als derzeit erwartet entwickelt und das politische Umfeld sowie die Währungskurse stabil bleiben.

Auf der Handelsplattform Tradegate lag die Knorr-Bremse-Aktie vorbörslich im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs des Vortages rund 0,4 Prozent im Plus. Im laufenden Jahr haben die Titel trotz der Marktturbulenzen rund ein Fünftel an Wert hinzugewonnen.

Wie bereits bekannt waren Umsatz und operatives Ergebnis im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wegen der Corona-Krise rückläufig. Während die Erlöse um über ein Fünftel auf 1,4 Milliarden Euro sanken, ging die Marge des operativen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 1,9 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent zurück.

Neu ist der Auftragseingang: Er sackte um rund ein Drittel auf 1,14 Milliarden Euro ab. Auch unter dem Strich bekam Knorr-Bremse die Auswirkungen der Pandemie deutlich zu spüren: Der auf die Anteilseigner entfallende Überschuss brach um rund 36 Prozent auf 102,7 Millionen Euro ein.

Finanzchef Frank Markus Weber verwies darauf, dass die Covid-19-Pandemie Knorr-Bremse im ersten Halbjahr in allen Märkten getroffen habe. Er unterstrich zugleich, dass es mit einem frühzeitig und schnell eingeleiteten Massnahmenprogramm zur Ertrags- und Cashflow-Stabilisierung aber gelungen sei, die Auswirkungen auf die Ergebnissituation "signifikant einzudämmen".

Vor allem in China habe der Konzern bereits im zweiten Quartal eine spürbare Erholung gesehen, sagte Weber. Der Finanzchef geht allerdings davon aus, dass die Erholung "sich in diesem Masse aber nicht so fortsetzen wird". Denn die globale Situation sei weiterhin mit grossen Unwägbarkeiten behaftet.

Zum 30. Juni 2020 verfügte Knorr-Bremse den Angaben zufolge über eine Brutto-Liquidität von 2,3 Milliarden Euro, nachdem der Konzern schon im März mitgeteilt hatte, zusätzliche Kreditlinien in Höhe von 750 Millionen Euro zu ziehen. Damit sei der operative Handlungsspielraum auch für mögliche weitere Zuspitzungen der Corona-Krise und eine Verschlechterung der konjunkturellen Entwicklung abgesichert, hiess es.

Sowohl in der Sparte für Schienenfahrzeuge als auch in der Sparte für Nutzfahrzeuge musste Knorr-Bremse bei Umsatz und operativem Ergebnis klare Einbussen hinnehmen, wobei das Zug-Geschäft noch etwas besser lief. Dagegen spürten die Münchner vor allem im Lkw-Geschäft die zwischenzeitlichen Werksschliessungen ihrer Kunden und die über alle Märkte hinweg gesunkene Nutzfahrzeug-Produktion.

Nichts Neues gab es in Sachen Vorstandschef. Ende August hatte der bisherige Konzernlenker Bernd Eulitz nach internen Differenzen mit Aufsichtsratschef Klaus Mangold Knorr-Bremse nach nur zehn Monaten wieder verlassen. Es war bereits der zweite überraschende Abgang eines Top-Managers binnen kurzer Zeit, nachdem 2019 schon der damalige Konzernchef Klaus Deller bei den Münchnern Knall auf Fall seinen Posten geräumt hatte - ebenfalls wegen interner Unstimmigkeiten. Aktuell haben andere Vorstandsmitglieder die Aufgaben von Eulitz übernommen, der Konzern hat die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet./eas/men/stk

(AWP)

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Euronext und Deutsche Börse

Euronext und Deutsche Börse erwägen Gebote für Borsa Italiana

(Ausführliche Fassung) - Der europäische Börsenbetreiber Euronext und die Deutsche Börse erwägen Insidern zufolge Gebote für die italienische LSE-Tochter Borsa Italiana. Demnach soll Euronext möglicherweise noch in dieser Woche ein Angebot in Höhe von 3,5 bis 4 Milliarden Euro vorlegen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen berichtete.

10.09.2020 12:22

Die Offerte soll gemeinsam mit dem zum grössten Teil in Staatsbesitz befindlichen italienischen Kreditinstitut Cassa Depositi e Prestiti erfolgen, das bei einem erfolgreichen Deal einen rund achtprozentigen Anteil an der Euronext erhalten könnte. Zudem könnte sich die in Mailand ansässige Bank Intesa Sanpaolo der Bietergruppe noch anschliessen und bei einem Zustandekommen der Transaktion ebenfalls einen Euronext-Anteil erhalten, hatte Bloomberg bereits im August berichtet.

Auch der Rivale Deutsche Börse soll den Angaben zufolge bei einem möglichen Verkauf eine Offerte für die Borsa Italiana vorbereiten. Endgültige Entscheidungen darüber seien aber noch nicht getroffen, beide Seiten könnten sich auch gegen ein Angebot entscheiden.

Auch Six interessiert

Ausserdem könnten auch noch weitere Bieter für die Borsa Italiana auf den Plan treten, hiess es weiter. Als weiterer Interessent für die Borsa Italiana wird die Schweizer Börse Six Swiss Exchange gehandelt

Sowohl die Aktien der Deutschen Börse als auch jene der Euronext und LSE reagierten kaum auf die Nachrichten und waren am Mittag weitgehend unverändert.

Die betroffenen Unternehmen wollten sich zu dem Bericht nicht äussern. Die Borsa Italiana mit der zu ihr gehörenden Plattform für den Handel von Staatsanleihen MTS wird in Italien als strategisches Anlageobjekt angesehen.

Ende Juli hatte die London Stock Exchange (LSE) angekündigt, dass im Zusammenhang mit der Prüfung der Refinitiv-Übernahme durch die Europäische Kommission Gespräche über den Verkauf der Plattform MTS oder des italienischen Börsenbetreibers im Ganzen begonnen wurden. Dies müsse aber nicht heissen, dass es auch zu einer Transaktion komme.

Die Deutsche Börse will grundsätzlich vor allem aus eigener Kraft wachsen, setzt jedoch auch auf Übernahmen. Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer will aber vor allem das Geschäft ausserhalb des Aktiensegments wie etwa den Devisenhandel ausbauen, um die Abhängigkeit von den Schwankungen im Aktiengeschäft zu verringern./eas/men/fba

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Anna Borg wird neue Chefin

Anna Borg wird neue Chefin von Vattenfall

Die bisherige Finanzvorständin Anna Borg wird neue Chefin des Energiekonzerns Vattenfall. Das schwedische Unternehmen mit Sitz in Stockholm kündigte am Donnerstag den Wechsel an der Spitze an. Borg soll zum 1. November zur Präsidentin und Geschäftsführerin aufrücken und damit Magnus Hall ablösen. Seit 2017 ist Borg als Finanzvorständin bei Vattenfall.

10.09.2020 12:05

"Sie war an der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens beteiligt und ist die Richtige, um nun die Unternehmensleitung zu übernehmen und die Strategie fortzuführen", sagte Lars G. Nordström, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Vattenfall AB, laut Mitteilung. Borg sei eine exzellente Führungskraft und kenne den Energiesektor und Vattenfall seit vielen Jahren als Mitarbeiterin, Managerin und Mitglied der Konzernleitung.

Anna Borg, die 1971 geboren wurde, sagte, sie fühle sich geehrt, dazu berufen zu sein, Vattenfall dem Ziel näher zu bringen, innerhalb einer Generation ein Leben ohne fossile Brennstoffe zu ermöglichen./sh/DP/fba

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AstraZeneca erhofft sich

AstraZeneca erhofft sich Klarheit bis Jahresende

Der Pharmakonzern AstraZeneca könnte bis Jahresende Klarheit über die Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffes haben. Wenn die unterbrochene Studie fortgesetzt werden könne, sollte man noch vor Jahresende wissen, ob der Impfstoff vor dem Virus schütze, sagte Vorstandschef Pascal Soriot am Donnerstag in einer Telefonkonferenz.

10.09.2020 11:44

Es komme sehr häufig vor, dass Studien unterbrochen werden müssten, der Unterschied sei dieses Mal nur, dass die ganze Welt zuschaue. AstraZeneca hatte die Studien mit seinem Corona-Impfstoffkandidaten, den die Weltgesundheitsorganisation WHO als einen der vielversprechendsten sieht, wegen einer ungeklärten Erkrankung bei einem Studienteilnehmer unterbrochen.

Medienberichten zufolge leidet der Proband unter transverser Myelitis - eine Entzündung des Rückenmarks, die oft durch Virusinfektionen ausgelöst wird. Soriot sagte, es sei noch nicht klar, ob es sich um transverse Myelitis handelt, weitere Tests seien nötig. Der Vorgang werden von einem unabhängigen Ausschuss geprüft, der entscheide, ob die Studie fortgesetzt werde.

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Hannover Rück rechnet im

Hannover Rück rechnet im dritten Quartal mit Grossschäden im erwarteten Rahmen

Die Hannover Rück sieht die Belastung durch Grossschäden des dritten Quartals bisher im Rahmen der Erwartungen. Im zweiten Halbjahr sei es zu einer Reihe von Grossschäden gekommen. "Die schwere Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut Anfang August hat viele Todesopfer gefordert und zu schweren Verwüstungen geführt. Zusammen mit Schäden aus Naturkatastrophen in den USA und Asien dürften die Grossschäden des dritten Quartals - ohne Berücksichtigung von Covid-19 - Rahmen der Erwartungen liegen", teilte die im MDax notierte Talanx-Tochter am Montag in Hannover mit.

14.09.2020 08:07

Gewinnprognosen seien wegen der anhaltend hohen Unsicherheiten über den Verlauf der Corona-Pandemie und die Wirksamkeit staatlicher Stützungsmassnahmen nach wie vor noch nicht seriös zu treffen. "Auch ist es nach wie vor nicht möglich, die konkreten Auswirkungen der Pandemie auf die Rückversicherungsmärkte und Kapitalanlagen präzise zu beziffern. Im zweiten Quartal hatte der Konzern wegen der Rückstellungen für erwartete Schäden etwa aus Betriebsunterbrechungen, Warenkrediten und Veranstaltungsausfällen einen überraschend herben Gewinneinbruch verkraften müssen./zb/stk

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Softbank verkauft Chip

Softbank verkauft Chip-Designer Arm an Nvidia

Der Chip-Designer Arm, ein Schlüssel-Unternehmen für die gesamte Smartphone-Branche, soll in die Hand des Grafikkarten-Spezialisten Nvidia kommen.

14.09.2020 07:02

Der bisherige Eigentümer, der japanische Technologie-Konzern Softbank , trennt sich von der britischen Firma in einem rund 40 Milliarden Dollar schweren Deal, wie Unternehmen in der Nacht zum Montag ankündigten. Allerdings erfordert die Übernahme noch die Zustimmung von Wettbewerbshütern rund um die Welt - und da könnte es angesichts der Bedeutung von Arm Widerstände geben.

Von Arm stammt die Grund-Architektur der Chips, die in praktisch allen Smartphones und den weitaus meisten Tablet-Computern verwendet werden. Auf Basis der Arm-Designs entwickeln unter anderem Apple und Samsung die Prozessoren für ihre Smartphones. Auch der Chipkonzern Qualcomm, dessen Prozessoren in vielen Android-Telefonen stecken, greift darauf zurück. Die Arm-Architekturen setzten sich in Smartphones gegen Chip-Systeme des Halbleiter-Riesen Intel durch - unter anderem weil sie deutlich stromsparender arbeiten. Jetzt steht die Technologie auch vor dem Sprung in den PC-Markt: Apple stellt seine Mac-Computer auf Arm-Technologie um, ein erstes Modell wird noch in diesem Jahr erwartet.

Lizenzmodell von Arm soll bleiben

Die Industrie konnte über die Jahre gut mit Arm als neutralem Technologie-Anbieter leben, der sich aus den Konflikten zwischen einzelnen Playern der Branche heraushielt. Für die Zukunft könnte entscheidend sein, dass Nvidia diese Neutralität trotz der eigenen Interessen im Chipgeschäft beibehält. Nvidia-Chef Jensen Huang versicherte, dass das Lizenzmodell von Arm bleiben werde. Zugleich wolle Nvidia auch seine Grafik-Technologie über die Arm-Plattform anbieten.

Nvidia betonte auch, das Hauptquartier von Arm solle in Grossbritannien bleiben - und um Forschung für Robotik, autonomes Fahren und das Gesundheitswesen ausgebaut werden.

Der Deal benötigt die Zustimmung der Wettbewerbshüter in den USA, der Europäischen Union, China und Grossbritannien. Die Unternehmen rechnen dafür einen Zeitraum von 18 Monaten ein.

Softbank hatte Arm vor vier Jahren für rund 32 Milliarden Dollar gekauft und von der Börse genommen. Jetzt bekommt der japanische Konzern Nvidia-Aktien im Wert von 21,5 Milliarden Dollar sowie 12 Milliarden Dollar in bar. Später kann Softbank noch weitere fünf Milliarden Dollar in bar oder Aktien bekommen, wenn bestimmte Ergebnisziele erreicht werden. Ausserdem gibt Nvidia noch Aktien im Wert von 1,5 Milliarden Dollar an die Arm-Belegschaft aus.

Nvidia wurde mit Grafikkarten für PCs gross - vor einigen Jahren stellte sich jedoch heraus, dass die Technologie der Firma sehr gut für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz eingesetzt werden kann. Das brachte dem Nvidia-Geschäft einen neuen Schub. Die Firma entwickelt inzwischen auch Computer für Fahrassistenz-Systeme im Auto und autonomes Fahren.

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Oracle soll als Technologie

Oracle soll als Technologie-Partner Tiktok in den USA retten

Im Ringen um die Zukunft der populären Video-App Tiktok in den USA zeichnet sich ein Deal in letzter Minute mit Beteiligung des Software-Konzerns Oracle ab.

14.09.2020 06:44

Allerdings gehe es dabei nun nicht mehr um einen Verkauf des US-Geschäfts, sondern lediglich um eine Rolle für Oracle als "Technologie-Partner" im amerikanischen Markt, berichteten in der Nacht zum Montag mehrere US-Medien. Es war zunächst unklar, ob diese Lösung US-Präsident Donald Trump zufriedenstellt. Er setzte dem chinesischen Tiktok-Besitzer Bytedance unter Verweis auf die Datensicherheit ursprünglich eine Frist bis Mitte September, sich vom US-Geschäft zu trennen.

In der Nacht zum Montag teilte zunächst Microsoft mit, dass sein Angebot für Tiktok abgelehnt worden sei. Der Windows-Riese hatte wochenlang über einen Kauf des Tiktok-Geschäfts in den USA, Kanada, Neuseeland und Australien verhandelt. Zuvor hatte die chinesische Regierung sich in die Position gebracht, einen solchen Deal zu blockieren. Gemäss neuen Regeln von Ende August dürfen unter anderem "IT-Technologien mit Personalisierung auf Basis von Datenanalyse" nur mit einer Erlaubnis der Regierung ins Ausland verkauft werden. Software von Tiktok fällt unter diese Beschreibung.

Eine mögliche Rolle für Oracle könnte sein, die Daten amerikanischer Tiktok-Nutzer zu speichern. Trump bezeichnet Tiktok als Sicherheitsrisiko, weil über die App chinesische Behörden Zugriff auf Daten von Amerikanern bekommen könnten. Anfang August untersagte er US-Firmen und -Bürgern unter Verweis darauf Geschäfte mit Tiktok - dieses Verbot soll Mitte September greifen. Ohne einen Deal droht Tiktok damit das Aus in den USA. Trump betont vor wenigen Tagen, die Frist werde nicht verlängert. Sie läuft gemäss der Anordnung bis zum 20. September, während Trump mehrfach den 15. September als Stichtag nannte.

Mitte November soll zudem ein weiterer Trump-Erlass in Kraft treten, laut dem sich Bytedance von allen Daten von Nutzern in den Vereinigten Staaten trennen müsse. Auch darf Bytedance in den USA danach kein Eigentum mehr besitzen, das für den Betrieb von Tiktok genutzt werde. Tiktok weist die Vorwürfe zurück und betont unter anderem, dass Daten amerikanischer Nutzer nicht nach China übermittelt würden.

Oracle hat keine Erfahrung mit sozialen Medien - ist aber ein Anbieter von Cloud-Diensten und ist zum Beispiel einer der Dienstleister des Videokonferenz-Dienstes Zoom. Der 76-jährige Oracle-Mitgründer Larry Ellison gilt als einer der wichtigsten Trump-Unterstützer im Silicon Valley. Das "Wall Street Journal" berichtete, nun müssten das Weisse Haus und ein für ausländische Investitionen in den USA zuständiges Gremium dem Deal zustimmen. Auch die "New York Times" und der Finanzdienst Bloomberg schrieben, dass Oracle als Technologie-Partner auftreten solle. Tiktok lehnte einen Kommentar ab.

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Kretinsky will Anteil auf

Kretinsky will Anteil auf mehr als 30 Prozent erhöhen

Im Kampf um den Handelskonzern Metro will der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky seine Macht weiter ausbauen.

14.09.2020 06:39

Den Anteilseignern werde ein freiwilliges Übernahmeangebot von wahrscheinlich 8,48 Euro je Stammaktie sowie zirka 8,87 Euro je Vorzugsaktie unterbreitet, teilte die von Kretinsky kontrollierte EP Global Commerce GmbH (EPGC) am Sonntagabend in Grünwald mit. Diese hielt zuletzt knapp 30 Prozent der Metro-Anteile und will mit der Offerte den Anteil über diese Marke hieven. "EP Global Commerce geht nicht davon aus, nach dem Vollzug des Übernahmeangebots mehr als 50 Prozent der Stimmrechte zu halten."

Kretinsky hatte seinen Anteil an Metro zuletzt im November 2019 von 17,5 Prozent auf 29,99 Prozent erhöht. Dabei übernahm der tschechische Milliardär den überwiegenden Anteil Haniels, der davor noch bei 15,2 Prozent gelegen hatte. Die Option, auch noch die restlichen Haniel-Anteile zu erwerben, bestehe fort, erklärte EPGC damals. Kretinsky und sein slowakischer Partner Patrik Tkac hatten den Metro-Aktionären im Sommer 2019 über die EPGC-Holding ein Übernahmeangebot gemacht, die Mindestannahmeschwelle aber verfehlt. Das Gebot lag bei 16 Euro pro Stamm- und 13,80 Euro pro Vorzugsaktie geboten.

Die Metro-Spitze hatte sich gegen das Gebot gewehrt. Sie hatte erklärt, dass es das Unternehmen zu niedrig bewerte und nicht angemessen sei. Zugleich fürchtete sie, dass die eigene operative Flexibilität und die strategische Handlungsfähigkeit eingeschränkt werden könnten, da Kretinsky die Übernahme zu einem guten Teil mit Krediten finanzieren wollte. Widerstand kam auch von den anderen Grossaktionären, den Familien Beisheim und Schmidt-Ruthenbeck.

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Modekette H&M erzielt bereits

Modekette H&M erzielt bereits wieder operativen Gewinn

Der schwedische Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) rechnet bereits für das abgelaufene dritte Geschäftsquartal (bis Ende August) wieder mit schwarzen Zahlen im operativen Geschäft.

15.09.2020 09:01

Nach vorläufigen Ergebnissen kommt der Konzern auf einen Vorsteuergewinn von rund 2 Milliarden Schwedischen Kronen (192 Mio Euro), wie er am Dienstag in Stockholm mitteilte. Insgesamt gelinge die Erholung in der Corona-Krise bei H&M besser als erwartet, hiess es.

Die Kollektionen seien bei den Kunden gut angekommen, teilte der Konzern weiter mit. Zudem habe H&M in der Pandemie schnelle Entscheidungen getroffen und auf eine starke Kostenkontrolle geachtet.

Dennoch bekamen die Schweden die Folgen der Pandemie auch im dritten Geschäftsquartal zu spüren. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 50,9 Milliarden Schwedische Kronen. In den jeweiligen Landeswährungen belief sich der Rückgang auf 16 Prozent. Im zweiten Quartal war der Umsatz im Jahresvergleich noch um die Hälfte eingebrochen.

Zu Beginn des Quartals seien noch etwa 900 der insgesamt über 5000 zum Konzern gehörenden Läden vorübergehend geschlossen gewesen, hiess es in der Mitteilung. Bis Ende August sei diese Zahl auf gut 200 Filialen geschrumpft. Seine ausführlichen Zahlen für das dritte Quartal will H&M am 1. Oktober veröffentlichen.

(AWP)

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Chairman von Elektro-Lkw

Chairman von Elektro-Lkw-Bauer Nikola tritt zurück

Der US-Hersteller von Elektrolastwagen verliert inmitten des Streits mit dem Leerverkäufer Hindenburg seinen Chef.

21.09.2020 08:39

Firmen-Gründer und Chairman Trevor Milton sei an den Vorstand herangetreten und habe angeboten, freiwillig aus dem Amt auszuscheiden, teilte das Unternehmen mit. Als sein Nachfolger sei mit sofortiger Wirkung Stephen Girsky ernannt worden.

Der Leerverkäufer Hindenburg wirft dem Unternehmen Betrug und Vetternwirtschaft vor. Es locke andere Autobauer wie General Motors mit falschen Versprechen in Partnerschaften.

(Reuters)

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Viele Unklarheiten bei TikTok

Viele Unklarheiten bei TikTok-Deal in USA

Das Gezerre um den chinesischen Kurzvideodienst TikTok hält an.

21.09.2020 08:28

Der chinesische Eigner ByteDance erklärte am Montag, das globale TikTok-Geschäft werde weiterhin als Tochter geführt. Es seien "Gerüchte", dass die Mehrheit in den Händen von US-Akteuren liegen werde.

Gegensätzlich hatten sich am Wochenende der Unternehmenssoftwarekonzern Oracle wie auch der Einzelhändler Walmart geäußert. Demnach wollen die US-Konzerne 12,5 Prozent beziehungsweise 7,5 Prozent an TikTok Global erwerben. Weitere US-Investoren unter den Eigentümern der Tiktok-Mutter Bytedance sollten demnach sicherstellen, dass die Mehrheit in den Händen von US-Amerikanern liegt. Am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump nach langem Hin und Her grundsätzlich einem Weiterbetrieb von TikTok in den USA zugestimmt.

Insidern zufolge ließen sich die unterschiedlichen Aussagen zu den Mehrheitsverhältnissen auf einen Nenner bringen, wenn die ByteDance-Anteilseigner aus den USA wie General Atlantic und Sequoia in Betracht gezogen werden. In den chinesischen Medien wurde die Ankündigung, dass ByteDance weiterhin die Mehrheit halte, positiv aufgenommen. Damit sei ByteDance "nicht aus dem Spiel", urteilte die "Global Times". ByteDance habe das Schlimmste verhindert.

Bei den Verhandlungen spielten auch die Algorithmen eine große Rolle, die unter anderem bestimmen, welche Videos in welcher Reihenfolge den Nutzern empfohlen werden. Hier soll das Geheimnis des Erfolgs von TikTok liegen. Es gebe bislang keine Pläne, Algorithmen bei dem Deal mit Oracle und Walmart zu übergeben, teilte ByteDance mit. Bei einer Übertragung von Algorithmen wäre die Zustimmung des chinesischen Handelsministeriums zu dem Geschäft notwendig geworden. Oracle und Walmart erklärten, jegliche TikTok-Technologie werde sich in den Händen des neu zu gründenden Unternehmens TikTok Global befinden.

Trump hatte am 14. August verfügt, ByteDance habe 90 Tage Zeit, um TikTok zu verkaufen, ansonsten werde der vor allem bei Jugendlichen beliebte Dienst verboten. Der Republikaner, der gerade um seine Wiederwahl kämpft, begründet diese Haltung mit der Sorge um die Nutzerdaten der rund 100 Millionen Amerikaner, die in den Händen der Kommunistischen Partei Chinas landen könnten. Diese Nutzerdaten sollen TikTok zufolge künftig von Oracle verwaltet werden. Der US-Konzern soll demnach auch für die Sicherheit aller damit in Verbindung stehenden IT-Systeme zuständig sein. "Diese Vereinbarung erfüllt die nationalen Sicherheitsanforderungen der USA vollständig", erklärte der Kurzvideodienst.

(Reuters)

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Airbus verlegt Hubschrauber

Airbus verlegt Hubschrauber-Fertigung nach Südkorea

Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus will wie geplant bis zum nächsten Jahr eine seiner Hubschrauber-Fertigungen von Marseille in Frankreich nach Südkorea verlegen. Um das Projekt zu unterstützen, sei in der vergangenen Woche eine Vereinbarung mit der europäischen Luftfahrtbehörde EASA unterzeichnet worden, sagte eine Sprecherin des südkoreanischen Transportministeriums am Montag. Dadurch ist nach Angaben des Ministeriums unter anderem sichergestellt, das ein Gelände für Testflüge bereitgestellt wird.

21.09.2020 16:36

Der zweimotorige leichte Transport- und Mehrzweck-Hubschrauber EC155 B1(H155) soll in der südlichen Stadt Sacheon gebaut werden. Dort hat der langjährige Airbus-Kooperationspartner Korea Aerospace Industries (KAI) seine Anlagen einschliesslich der Helikopter-Produktion.

Die Verlegung sei Teil eines Abkommens von 2015 mit KAI, sagte eine Sprecherin der Airbus-Tochter Airbus Helicopters. Vor fünf Jahren hatten Airbus Helicopters und KAI vereinbart, im Auftrag der Regierung Südkoreas zusammen militärische und zivile Leichthubschrauber zu entwickeln. Die Hubschrauber sollten auf der Basis des Modells H155 aus der Dauphin-Baureihe von Airbus entwickelt werden. Die Produktion soll jetzt von 2021 an im Rahmen eines Joint Venture in Südkorea laufen. KAI baut demnach die Hubschrauber unter Aufsicht von Airbus Helicopters./dg/DP/men

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Lufthansa will härter sparen

Lufthansa will härter sparen - A380 werden eingemottet

(Ausführliche Fassung) - Die Lufthansa muss in der Corona-Krise noch stärker schrumpfen als bislang geplant. Mindestens 150 Flugzeuge der einstmals 760 Jets umfassenden Konzernflotte werden dauerhaft nicht mehr abheben, teilte das Unternehmen am Montag mit. Auch die Zahl der wegfallenden Vollzeitstellen werde die bislang angekündigten 22 000 übersteigen.

21.09.2020 15:49

Bislang hatte Lufthansa mit einer mittelfristig um 100 Flugzeuge reduzierten Konzernflotte geplant. Im laufenden Jahr wird wegen der fortgesetzten Reisebeschränkungen nur noch ein Flugangebot zwischen 20 und 30 Prozent des Vorkrisenniveaus erwartet. Ursprünglich wollte Lufthansa zum Jahresende wieder die Hälfte ihrer Flugzeuge in der Luft haben.

Unter anderem mottet der Konzern nun die Super-Jumbos vom Typ A380 langfristig ein, sofern er sie nicht an den Hersteller Airbus zurückgeben kann. Weitere Jets vom Typ A340-600 sollen dauerhaft am Boden bleiben oder gleich ganz ausgemustert werden. Dafür fallen im laufenden Quartal Wertberichtigungen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro an.

Die Lufthansa-Aktie war bereits zuvor stark unter Druck und lag am Nachmittag rund 9 Prozent im Minus bei unter 8 Euro. Die Corona-Krise hat den grössten Luftverkehrskonzern Europas wie alle anderen Fluggesellschaften im Frühjahr hart getroffen. Der Flugverkehr kam zwischenzeitlich nahezu zum Erliegen, der Interkontinentalverkehr ist bislang nur zu einem sehr kleinen Teil wiedergekehrt. Aktuell leiden die Konzern-Marken Lufthansa, Eurowings, Swiss, Austrian und Brussels unter den komplexen Einreisebeschränkungen der verschiedenen Nationalstaaten. Einzig die Frachtflüge bringen noch Geld in die Kasse.

Nur die massive Staatshilfe aus den vier Heimatländern in Höhe von zusammen neun Milliarden Euro hat den Kollaps des hoch verschuldeten MDax -Konzerns verhindert. Gleichwohl verliert das Unternehmen in der anhaltenden Corona-Flaute jeden Monat 500 Millionen Euro liquide Mittel. Diese Zahl soll bis zum Winter auf 400 Millionen Euro sinken, unter anderem mit dem Verzicht auf angemietete Büroflächen.

Nach jüngsten Zahlen sind von den gut 138 000 Mitarbeitern weltweit vom Jahreswechsel noch rund 128 000 im Unternehmen. Vor allem im Ausland verliessen Beschäftigte die Lufthansa, während es in Deutschland bislang für grosse Beschäftigtengruppen noch keine Übereinkunft mit den Gewerkschaften gibt./ceb/DP/men

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