Gold

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Zyndicate
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Wdh: Goldpreis steigt auf

Wdh: Goldpreis steigt auf Rekordhoch

(Im zweiten Satz wurde die Jahreszahl des bisherigen Rekordhochs ergänzt.) - Gold ist wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise so teuer wie noch nie. In der Nacht auf Montag stieg der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 1944,71 Dollar und übertraf damit das bisherige Rekordhoch von rund 1921 Dollar vom September 2011 deutlich. Zuletzt bröckelte der Kurs etwas ab, lag aber immer noch rund eineinhalb Prozent im Plus bei 1932 Dollar.

27.07.2020 07:08

Damit zog der Goldpreis in diesem Jahr bereits um etwas mehr als ein Viertel an, wobei der Kurs vor allem seit Mitte Juni stark zulegte. Zu Beginn des Corona-Crashs an den Finanzmärkten hatte Gold sogar an Wert verloren, obwohl das Edelmetall als Krisenwährung gilt. Mitte März kostete eine Feinunze zeitweise weniger als 1500 Dollar.

Gold ist zurzeit aufgrund mehrerer Entwicklungen unter Anlegern sehr beliebt. Ein Hauptgrund ist die Corona-Pandemie mit ihren drastischen wirtschaftlichen Folgen. Dazu gehören die hohe Unsicherheit über den Fortgang der Krise, die stark steigende Verschuldung von Staaten und Unternehmen sowie die anhaltend niedrigen Zinsen auf der Welt. Gold gilt als Krisen- und Inflationsschutz./zb/edh/mis

(AWP)

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marabu
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Gold im Depot

Gilt die Regel noch von den 5-6% Goldbestand (physisch) bezogen auf den Depotwert? Ich habe vor einigen Monaten als Gegengewicht zu gewissen risikoreicheren Positionen meinen Anteil auf 13% erhöht. Wie steht's bei Euch?

Bäri
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Bin vielleicht kein

Bin vielleicht kein Paradebeispiel.. Habe von den mobilen Werten (ausgenommen den cash in Immobilie) rund 50% in Gold physisch, 20% in ZSIL (ETF) gerade am überlegen zu verkaufen bei der Rally, 20% in Bitcoin und 10% an bunbedrucktem Papiergeld. Finde 5-6% zu wenig.

marabu
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@ Bäri

Respekt! Und ich bildete mir immer ein, konservativ anzulegen. Schenkt man den alten Koryphäen Glauben, so gehen wir nämlich inflationären Zeiten entgegen. Wenn das mit dem Money Printing der Zentralbanken folgenlos bliebe, so hätte man nämlich tatsächlich ein Perpetuum Mobile erfunden, was ja nach allen physikalischen Gesetzen ein Ding der Unmöglichkeit ist. Aber vielleicht greifen meine Vorstellungskräfte zu kurz, denn ich lasse ausser Acht, dass sich die Börsenwelt in einer andern Dimension dreht. Anyway, vielen Dank für den Input!

Zyndicate
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Die Futures auf Gold kommen

Die Futures auf Gold kommen der Marke von 2000 Dollar sehr nahe. Das Edelmetall selber steigt 0,16 Prozent auf 1945 Dollar pro Feinunze.

-Gold futures touch $2,000 an ounce
-South Korea, Hong Kong, China, Australia stocks 
-Oil to $41.71 a barrel
-Taiwan chip giant TSMC breaks into world’s top 10 biggest companies after stock surgeshttps://t.co/n9S9OtnjSQ pic.twitter.com/WocOEXIDAQ

— Bloomberg Asia (@BloombergAsia) July 28, 2020

"Solch eine Dynamik haben wir noch selten erlebt, die Telefone bei unseren Händlern klingeln ununterbrochen", sagte Experte Hans-Günter Ritter vom Edelmetallhändler Heraeus. Erst am Freitag hatte der Goldpreis erstmals seit September 2011 die 1900-Dollar-Marke übersprungen. Der sich weiter verschärfende Konflikt zwischen den USA und China sowie wieder steigende Corona-Neuinfektionen ließen Anleger nach sicheren Anlagemöglichkeiten Ausschau halten. Angesichts der milliardenschweren staatlichen Konjunkturpakete wollen sie sich zudem gegen befürchtete Preissteigerungen absichern. "Die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold ist gestiegen, während es für den US-Dollar keine mehr gibt", sagte der Rohstoffstratege Soni Kumari der ANZ-Bank. "Zu einem gewissen Grad ersetzt Gold den US-Dollar, der in Krisenzeiten typischerweise profitierte", sagte Ritter. Angesichts der Dollar-Schwäche, der Corona-Krise und der US-chinesischen Spannungen trauen Marktteilnehmer dem Goldpreis weitere Zuwächse zu.

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Zyndicate
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Amerikanische Bank sieht Gold

Amerikanische Bank sieht Gold-Unze auf 3000 Dollar weiterziehen

Eine Unze Gold kostete zuletzt fast 2000 Dollar und damit sogar mehr als im Spätsommer 2011. Nun macht eine bekannte US-Bank für die kommenden 18 Monate eine atemberaubende Prognose.

28.07.2020 08:28

Von Lorenz Burkhalter

Der Goldpreis steigt und steigt. Am frühen Morgen im asiatischen Handel kostet eine Unze des Edelmetalls in der Spitze fast 2000 Dollar. Das liegt über dem letzten Höchststand vom September 2011 bei 1920 Dollar (cash berichtete). In Dollar betrachtet errechnet sich damit alleine seit Jahresbeginn ein beachtliches Plus von fast 28 Prozent. Für in Franken rechnende Anleger schmälert der zuletzt schwache Dollar die Bilanz etwas (+22 Prozent).

Anschwellende Notenbankenbilanzen

Wie so oft kommt der Appetit der Experten erst mit steigenden Preisen. So sehen die Rohstoffstrategen der Bank of America Merrill Lynch die Gold-Unze über die kommenden 18 Monate noch einmal kräftig steigen – und zwar auf 3000 (zuvor 2000) Dollar.

Sie begründen ihre Prognose mit den noch für lange Zeit tiefen Realzinsen und den verhaltenen wirtschaftlichen Aussichten. Einen Preistreiber sehen die Strategen aber vor allem in der ultralockeren Geldpolitik, rechnen sie bei den führenden Zentralbanken über die nächsten 18 Monate doch mit einer Verdoppelung der Bilanzsumme.

Darf man den Experten Glauben schenken, dann sind gerade professionelle Anleger noch immer chronisch unterinvestiert. Sollte der Goldpreis weiter steigen, müssten diese dem Edelmetall deshalb vermehrt hinterherrennen, so schreiben sie weiter.

Warten auf den US-Zinsentscheid

Allerdings räumt man bei Bank of America Merrill Lynch ein, dass neben einer geringeren physischen Nachfrage aus China und Indien auch ein Erstarken des Dollars einen Anstieg des Goldpreises auf 3000 Dollar die Unze vereiteln könnte. In den letzten Tagen erwies sich insbesondere der schwache Dollar als treibende Kraft hinter dem Höhenflug des Edelmetalls.

Welche Richtung der Dollar (und damit auch der Goldpreis) einschlägt, darüber entscheidet die US-Notenbank. Am morgigen Mittwoch tritt wieder ihr Offenmarktausschuss zusammen. Mit weiteren geldpolitischen Lockerungsmassnahmen rechnen Experten aber frühestens im September.

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marabu
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Goldpreis - intervenieren die Notenbanken7

Spannend finde ich die Frage, ob und wann die Notenbanken gegen den Anstieg des Goldpreises intervenieren.

Zitat Dimitri Speck, Goldmarktinsider: 

„Aktuell ist es so“, beschrieb der Goldmarkt-Insider die momentane Lage an den Edelmetall-Märkten: „Offizielle staatliche Stellen wirken (über die Zinspolitik, Anm. d. Red.) nicht nur indirekt auf den Goldpreis. Sondern auch direkt durch Goldpreis-Manipulationen. Das machen diese Akteure systematisch seit August 1993.“ Dies funktioniere so: „Über die Terminmärkte wird schlagartig in kurzer Zeit sehr viel Gold verkauft.“ Durch diese gezielt geschaffenen „Schocks“ werde so der Kassapreis beim Gold künstlich nach unten gezogen. „Das geht nur bei Gold, Silber und Platin. Wenn Gold über den Terminmarkt künstlich nach unten gedrückt wird, werden Interessenten abgeschreckt und bestehende Anleger aus dem Markt gedrängt. Das konnten wir systematisch seit 1993 verfolgen. Die Methode der schlagartigen Verkäufe über den Terminmarkt ist beibehalten wurden. Das wird jetzt aktuell interessant im gegenwärtigen Zusammenhang.“

Also müsste es in absehbarer Zeit zu einem solchen "Schock" für die Anleger kommen? Verschwörungstheorie oder nicht? Glaubhaft ist die These bestimmt, da eine zunehmende Vertrauenskrise seit den Billionen von neuen Krediten offensichtlich ist. 

Ich werde mich jedenfalls nicht beirren lassen und halte an meiner Position fest.

waspch
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Was für ein Glück !

Was für ein Glück !

Der Rücksetzer bei Gold gibt uns nochmals die Chance physisch nachzukaufen.

5G Sucks !

Bäri
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Der Rücksetzer ist überfällig

Der Rücksetzer ist überfällig, warte noch auf tiefere Stände für Papiertrades..

Gold ca. 1800 - 1850$

Silber ca. 22.5 - 23$

Wer noch nicht hat kann noch zuschlagen.

Zyndicate
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Goldpreis steigt wieder über

Goldpreis steigt wieder über 2000 US-Dollar

Nach einer kurzen Durststrecke hat der Goldpreis wieder Auftrieb erhalten. Am Dienstag stieg der Preis für eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) des Edelmetalls wieder über die Marke von 2000 US-Dollar. Am Vormittag wurden in der Spitze 2007 Dollar gezahlt. Anfang August hatte der Preis ein Rekordhoch von 2075 Dollar markiert, war danach aber etwas zurückgefallen.

18.08.2020 08:58

Gold erhält derzeit von zahlreichen Faktoren Unterstützung. Aktuell zählt dazu vor allem der schwache Dollarkurs: Weil Gold traditionell in dieser Währung gehandelt wird, sorgt ein fallender Dollar oft für eine höhere Nachfrage aus Ländern ausserhalb des Dollarraums.

Weitere stützende Faktoren für Gold sind die hohe Verunsicherung über den Fortgang der Corona-Pandemie, die vielen Streitigkeiten zwischen den USA und China sowie die weltweit mageren Zinsen. Gold wirft im Gegensatz zu vielen anderen Anlageformen keine regelmässigen Erträge wie Zinsen oder Dividenden ab. Sind die Zinsen niedrig, entfällt ein gravierender Nachteil der Goldanlage - und das Edelmetall erhält Zulauf./bgf/jha/

(AWP)

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Warren Buffett kopieren? Was

Warren Buffett kopieren? Was Anleger von Goldminenaktien erwarten können

Nun hat auch Investorenlegende Warren Buffet Goldminenaktien entdeckt. cash zeigt, was bei einer Investition in Goldschürfer zu beachten ist.

18.08.2020 22:39

Von Manuel Boeck

Seit letzten Freitag wissen wir es: Die Investorenlegende Warren Buffett hält neu Goldminenaktien. 21 Millionen Aktien des kanadischen Konzerns Barrick Gold hat Berkshire Hathaway erworben. Und auch der Milliardär und Hedge-Fonds-Manager John Paulson setzt vermehrt auf die Goldschürfer. Die Position beim kanadischen Unternehmen Equinox Gold wurde ausgebaut. cash hat hier und hier darüber berichtet.

Das glänzende Endprodukt der Minenbetreiber ist seit Jahresbeginn, wie in der untenstehenden Grafik ersichtlich, um 33 Prozent gestiegen. Die lockere Geldpolitik der Zentralbanken und die Angts vor einer Inflation treibt den Goldpreis – zudem leisten die aktuelle Dollarschwäche und die Corona-Krise ihren Beitrag zur Rally.

Goldpreisentwicklung seit Jahresbeginn (Quelle: cash.ch).

Davon profitieren auch die Produzenten des wertvollen Rohstoffes. Die Goldminenaktien in Form des Philadelphia Gold und Silver Index (XAU) notieren momentan bei über 150 Dollar – plus 45 Prozent seit Jahresbeginn und 120 Prozent höher gegenüber den Tiefstständen im März.

Der Index zeigt damit eine klare Outperformance gegenüber dem breiten US-Aktienindex S&P 500 – und gegenüber dem Goldpreis selbst. Die Minenaktien profitieren im Allgemeinen auch vom positiven Sentiment an den weltweiten Aktienmärkten.

Performance des Philadelphia Gold und Silver Index (XAU) seit Jahresbeginn (Quelle: cash.ch).

Goldminenaktien partizipieren am Goldpreishebel

Die Outperformance gegenüber Gold ist bei einem beständig steigenden Goldpreis nicht verwunderlich. Verfügen doch die Aktien von Goldminenunternehmen über einen sogenannten Goldpreishebel: Ein steigender Goldpreis kann sich – zumindest kurzfristig – überproportional auf das Gewinnwachstum der Unternehmen bei festbleibenden Förderkosten auswirken. Doch aufgepasst: Sinkt der Goldpreis, wirkt sich dies extrem negativ auf die Aktien der Goldschürfer aus. 

Die Förderkosten selbst spielen bei der Bewertung von Goldminenbetreibern ebenfalls eine entscheidende Rolle. Je günstiger geschürft werden kann, desto mehr Gewinn wirft eine Mine ab. Doch die Betreiber stehen auch vor dem Problem, dass die Goldreserven in den Minen naturgegeben endlich sind. Sind diese erschöpft, muss die Mine schliessen und ein neues Abbaugebiet gesucht werden.

Kosten und Margen sind aktuell stabil

Beim letzten Goldpreisrally 2011 erwarteten die Goldminenunternehmen, dass die Preise beständig hochbleiben werden. Als Folge davon gingen viele bei Explorationen ein zu hohes Risiko ein. Beispielhaft dafür ist das Bergbauprojekt Pascua-Lama in den südamerikanischen Ländern Chile und Argentinien. Das kanadische Unternehmen Barrick Gold vermutete dort auf 5000 Metern über Meer unter einem Gletscher GoldSilber und Kupfer. Bis jetzt wurde bei diesem Minenprojekt nichts abgebaut, nur Geld ausgegeben. Andere risikohafte Minenprojekte wurden hingegen verwirklicht.

Als Folge des höheren Risikoappetits sanken bei vielen Goldminenbetreibern die Margen und der Verschuldungsrad stieg an. Als sich dann ab 2013 die Goldpreise von ihrem hohen Niveau lösten, standen die Unternehmen vor einem ernsthaften Problem. Die Folge an der Börse war einschneidend: Der Philadelphia Gold und Silver Index ging zwischen Januar 2011 und Januar 2016 auf eine Talfahrt: minus 79 Prozent.

Performance des Philadelphia Gold und Silver Index (XAU) zwischen 2011-2016 (Quelle: Bloomberg).

Das Gros der Goldminenunternehmen hat von ihren Fehlern in der Vergangenheit gelernt. Die Kosten sind unter Kontrolle und die Margen stabil. Es kommt daher wenig Risiko von den Unternehmen selbst. Die momentan gute Situation für die Goldabbauer schlägt sich auf die Aktienkurse nieder.

Allzeithoch und Kursrakete

Die Aktien des amerikanischen Bergbauunternehmen Newmont Mining verzeichnen derzeit ein Allzeithoch. Sie notieren 57 Prozent über dem Stand von Jahresbeginn. Nicht umsonst verzeichnet der Minenbetreiber für das abgelaufene Quartal gegenüber der Vorjahresperiode ein Gewinnwachstum von 538 Prozent pro Aktie. Kommt hinzu, dass im Januar Newmont Mining ankündigte, das Unternehmen Goldcorp zu übernehmen. Nach Vollzug der Übernahme wird Newmont Goldcorp der weltweit grösste Goldminenbetreiber.

Das kanadische Minenunternehmen Barrick Gold, der zweitgrösste Goldproduzent der Welt, baut neben Gold auch Silber und Kupfer ab. Die Aktien sind aktuell für 30 Dollar zu haben - 60 Prozent höher seit Jahresbeginn und noch immer über 40 Prozent günstiger als Anfang 2011. Warren Buffett hat an diesem Minenbetreiber sicherlich auch Gefallen gefunden, da der CEO Mark Bristow die Schulden stark reduzieren konnte.

Zu den grossen weltweit Goldminenbetreibern gehören auch AngloGold Ashanti aus Südafrika, Kinross Gold aus Kanada und Newcrest Mining aus Australien. 

Eine richtiggehende Kursrakete ist das der kleine südafrikanische Goldminenbetreiber DRDGold: plus 196 Prozent seit Jahresbeginn und plus 272 innerhalb eines Jahres. Dies mag nach unverhältnismässig viel tönen, doch die Bewertung an sich spielt bei steigendem Goldpreis und Aktienmarkt keine entscheidende Rolle. Wichtiger ist bei der Auswahl eines Minenbetreibers die politische Lage im Abbaugebiet, die Besteuerung der Minen, die Verschuldung und schlussendlich die Marge.

Performance der DRD-Gold-Aktien seit einem Jahr (Quelle: cash.ch).

Alternativ zu Einzelaktien gibt es die Möglichkeiten Goldminen-ETF (Exchange Traded Fund) zu erwerben: Der "iShares Gold Producers UCITS ETF" bietet Zugang zu Aktien der grössten börsennotierten Unternehmen, die in die Exploration und Förderung von Gold und verwandten Produkten weltweit involviert sind. 

Ebenso interessant ist der "UBS Solactive Global Pure Gold Miners UCITS ETF". Um in den Index aufgenommen zu werden, müssen mindestens 90 Prozent des Unternehmensumsatz mit Gold-Mining Aktivitäten erwirtschaftet werden.

Entscheidende Frage: Wohin geht der Goldpreis?

Aber aufgepasst: Die Entwicklung des Goldpreises ist der entscheidende Treiber bei Goldminenaktien. Carsten Menke von der Bank Julius Bär sieht die Feinunze Gold in drei Monaten bei 1900 und in zwölf Monaten bei 1750 Dollar pro Unze (derzeit: rund 2000 Dollar). Für den Goldexperten wird die erwartete wirtschaftliche Normalisierung die Anlegernachfrage belasten. Zudem erwarte er keine langfristige Abwertung des US-Dollars oder einen Vertrauensverlust in die Weltwährungen. 

Liegt der Goldexperte von Julius Bär richtig, könnte das Goldminen-Rally von kurzer Dauer sein. Zumal die momentane Bewertung der Aktien laut einem Anlageexperten langfristig einen Goldpreis von 1800 Dollar pro Unze bedingen würde. Wer jedoch mit einem Goldpreis von 3000 Dollar pro Unze in eineinhalb Jahren rechnet, was die Bank of America in einer vielzitierten Studie Ende Mai verkündete, der ist bei Goldminenaktien goldrichtig. Und wahrscheinlich rechnet auch Buffett mit einer solchen Entwicklung.

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Goldpreis wird wegen

Goldpreis wird wegen Geldentwertung weiter zulegen

Gold wird seine Rekord-Rally angesichts «massiver Geldentwertung» und der Erwartung weiterer Konjunkturimpulse fortsetzen, erwartet die Investmentfirma SkyBridge Capital.

21.08.2020 10:05

Die Investmentfirma hat vor kurzem ihr Engagement in dem Edelmetall verstärkt, nachdem sie 2011 ausgestiegen war.

"Mit Blick auf eine Geldentwertung lautet die Frage, gegen was der Dollar schwächer wird, und wenn man sich rund um den Globus umschaut, ist es schwer, sich für alternative Währungen zu begeistern", sagte Troy Gayeski, Co-Chief Investment Officer und Senior Portfolio Manager. Er nannte in diesem Zusammenhang den Euro, den Yuan und Schwellenländer-Währungen. "Gold ist also offensichtlich eine natürliche Alternativwährung."

Das Edelmetall stieg Anfang dieses Monats auf einen Rekordwert von deutlich über 2000 Dollar je Unze, allerdings sind die Preise seitdem zurückgekommen. Rückenwind erhält der Goldpreis von den umfangreichen Stimulusmassnahmen der Zentralbanken, einschliesslich der Federal Reserve, zur Stützung der von der Coronavirus-Pandemie getroffenen Volkswirtschaften. Das heizt Wetten an, dass Papierwährungen ihren Wert verlieren, wenn die Geldmenge deutlich steigt. Goldman Sachs Group Inc. nennt Gold die Währung der letzten Instanz und hat weitere Gewinne prognostiziert.

Gold ist „ziemlich üppig bewertet im Vergleich zu Öl oder anderen realen Rohstoffen, aber es hat seit seinem letzten Höchststand im September 2011 nicht annähernd so viel zugelegt wie das Geldmengenwachstum", sagte Gayeski in einem Interview. "Es würde uns nicht überraschen, wenn der Preis bis Ende nächsten Jahres zwischen 2100 und 2200 US-Dollar liegen würde."

Der Kassa-Goldpreis erreichte am 7. August ein Allzeithoch von 2075,47 Dollar je Unze, als der Dollar schwächer wurde und die Realzinsen deutlich unter Null fielen. Am Donnerstag stieg er um 1 Prozent auf 1947 Dollar, für dieses Jahr kommt das Edelmetall bisher auf ein Plus von rund 28 Prozent. Die Preise gaben zu Mitte der Woche nach, als das Sitzungsprotokoll der Fed zeigte, dass die US-Notebank von einem Schritt Abstand nimmt, der ein Bekenntnis zu einer längeren Phase der ultra-lockeren Politik unterstreichen würde.

Geldentwertung als Treiber

Letztendlich ist die Antriebskraft für Gold "eine massive Geldentwertung, insbesondere in den USA", sagte Gayeski.

SkyBridge, die 7,35 Milliarden Dollar verwaltet, ist zu etwa 3 Prozent in Gold investiert, wobei die meisten Positionen in den letzten zwei Monaten eingegangen wurden. Die Hauptengagements betreffen US-Cashflow-generierende Strategien, die durch Sachanlagen, einschliesslich durch Wohnhypotheken besicherte Wertpapiere, unterlegt sind.

Während die jüngste Gesprächsrunde zu fiskalischen Stimulierungsmassnahmen noch keine Einigung gebracht hat, hat die Fed ihre Bilanz in diesem Jahr bereits um etwa 2,8 Billionen Dollar ausgeweitet. Goldman warnt davor, dass die US-Politik Abwertungsängste auslöse.

Die Fed wird wahrscheinlich die Käufe von Vermögenswerten erhöhen, und es werden wohl noch weitere fiskalische Anreize kommen, erwartet Gayeski. "All diese Dinge sprechen für einen anhaltenden Bullenmarkt bei Gold, angetrieben hauptsächlich durch das Wachstum der Geldmenge und die Abwertung des Dollars, im Gegensatz zu echten Inflationsängsten", sagte er. "Darüber hinaus ist mit einer anhaltenden Inflation der Vermögenswerte zu rechnen, lange bevor sich die reale Inflation je zeigt."

(Bloomberg)

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Die Gold-Rally ist noch nicht

Die Gold-Rally ist noch nicht vorbei

Das Edelmetall hat Spielraum für weitere Gewinne, sagt Pacific Investment Management (Pimco) und verweist auf anhaltend niedrige Realzinsen.

25.08.2020 21:11

“Trotz des jüngsten Anstiegs des Goldpreises sind wir der Ansicht, dass Gold im Kontext historisch niedriger Realzinsen weiterhin attraktiv bewertet ist - man könnte sogar sagen billig”, erklärte Nicholas Johnson, Portfoliomanager für Rohstoffe bei der Allianz-Tochter.

Rekordwerte erreicht

Gold kletterte Anfang dieses Monats auf einen Rekordwert von über 2000 Dollar pro Unze. Angesichts der Coronavirus-Pandemie strömten Anleger in sichere Häfen, während die Zentralbanken beispiellose geldpolitische Stützungsmaßnahmen ergriffen. Die Realrenditen der als Benchmark verwendeten zehnjährigen US-Treasuries sind weit unter Null abgesackt. Das verstärkt den Reiz von Gold, auf das keine Zinsen gezahlt werden, und führt zu Zuflüssen in goldunterlegte börsengehandelte Fonds.

Gold hat Aufwärtspotenzial

„Unser Basis-Szenario ist, dass die Zinsen sich in einer relativ engen Spanne bewegen. Darüberhinaus sind wird der Ansicht, Dynamik und Interesse an Gold werden dazu führen, den realrenditebereinigten Goldpreis weiter steigen zu lassen. Damit hat Gold vom aktuellen Stand noch weiteres Aufwärtspotenzial“, schrieb Johnson in einem Blog-Beitrag.

Gold wurde am Dienstag am Kassamarkt bei 1926 Dollar je Unze gehandelt, was einem Plus von 27 Prozent in diesem Jahr entspricht. Während Johnson in seinem Post keine genaue Prognose abgab, haben andere optimistische Marktteilnehmer in den letzten Wochen Ziele festgelegt. So erwartet Goldman Sachs einen Anstieg auf 2300 Dollar.

(Bloomberg)

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bonobolio
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Newmont Mining (NEM)

Newmont Mining (NEM) ist wieder mal einen Blick wert:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

Bei diesen Goldpreisen und im aktuellen Umfeld könnte bald was gehen.......

bonobolio
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Goldförderer als sichere Häfen & Dividende

Die grossen Goldproduzenten als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten........

Der weltgrösste Goldproduzent Newmont Mining (NEM) übrigens mit Dividende diese Woche (Record-Date am 10.09.2020) - Dabeisein lohnt sich:

https://www.nasdaq.com/market-activity/stocks/nem/dividend-history

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Newmont (NEM) mit Dividende / Goldies im Aufwind

Newmont Mining (NEM) - der weltgrösste Goldproduzent - bezahlt den Aktieninhabern in 2 Wochen wieder die Dividende (Record-Day ist morgen Donnerstag) - dabei sein lohnt sich:

https://www.investing.com/equities/newmont-mining-dividends

Gold und insbesondere die grossen Goldproduzenten (mit einem Hebel auf den Goldpreis) dürften im Hinblick auf die US-Wahlen Anfang November und diverser welt- und finanzpolitischer Schauplätze (Brexit, Mittlerer Osten, Negativzinsen, riesige Stimulus-Programme, Volatilität usw.) weiterhin stark gefragt sein:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM/

bonobolio
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Goldpreis und Newmont Mining (NEM)

Der Goldpreis legt wieder einen Zacken zu und beflügelt die Minenaktien (mit einem Hebel auf den Goldpreis):-)

Kein Wunder bei tiefen Ölpreisen (Kosten / Aufwand) und hohen Goldpreisen (Einnahmen / Ertrag) sowie diverser Katalysatoren (Covid-19, US-Wahlen, Brexit, massive Staatsverschuldung, riesige Wirtschaftsförderprogramme uvm.)

Go https://www.newmont.com/home/default.aspx go! Der weltgrösste Goldproduzent ist finanzstark und bestens positioniert um kräftig zu profitieren.......

bonobolio
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FED-Meeting und Goldminenaktien

Das US-FED-Meeting heute Abend könnte den Goldminenaktien wieder etwas Schub verleihen......

Der weltgrösste Goldproduzent Newmont Mining (NEM) steht in den Startlöchern:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

Hohe Goldpreise (Einnahmen) und tiefe Ölpreise (Ausgabe / Produktionskosten) wirken unterstützend für die Goldproduzenten..... neben diversen ökonomischen und politischen Katalysatoren.........

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Denver Gold Forum

Spannende Präsentation am Denver Gold Forum letztes Wochenende:

https://seekingalpha.com/article/4375580-newmont-nem-presents-gold-forum-americas-slideshow

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