Vifor Pharma N; gute Chance auf positive Entwicklung

Vifor Pharma N 

Valor: 36474934 / Symbol: VIFN
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Bellavista
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Zuversichtlicher CEO

Also ich bleibe bei Vifor einfach mit dabei und kaufe mir laufend ein Paket dazu, wenn der Kurs in die Nähe der 125 er Marke kommt. 

https://www.cash.ch/news/top-news/pharmabranche-vifor-ceo-2021-wird-eher-launch-denn-uebergangsjahr-1601722

Bellavista

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Kursverlauf auffällig negativ

Habe auf die Schnelle nichts gefunden, was den Kursverfall rechtfertigen würde. Die Wahl des neuen CEO Nordamerika wird es wohl nicht sein, 

Vifor ernennt Gregory Oakes zum Präsidenten Nordamerika

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St. Gallen (awp) - Vifor Pharma hat Gregory Oakes zum Präsidenten Nordamerika und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Die Berufung gilt per (heutigem) 1. September 2020.

 

Oakes verfügt laut Mitteilung vom Dienstag über eine ausgewiesene Erfolgsbilanz im Aufbau und in der Führung von Organisationen in verschiedenen therapeutischen Bereichen und Regionen sowie über umfassende Erfahrung in der Markteinführung und im US-Marktzugang. Er kommt von Amgen, wo er als Corporate Vice President tätig war. Vor seiner Tätigkeit bei Amgen war er Vice President und US General Manager bei Celgene und hatte zuvor verschiedene Führungspositionen bei Novartis in den USA inne.

 

Er tritt die Nachfolge von Patrick Treanor an, der den Angaben zufolge in den vergangenen zwei Jahren als Präsident USA u.a. an der Leitung der Kommerzialisierungsstrategie von Veltassa beteiligt war. Treanor habe sich aus persönlichen Gründen entschieden, das Unternehmen zu verlassen, heisst es.

 

uh/yr

 

Ich habe Vertrauen in die Zukunft von Vifor und habe nun bei 124.70 nochmals nachgelegt.

Bellavista

swissrain
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Korrektur ...

Ja, nur in Anbtracht des Gesamtmarkts kann man diese Bewegung von hueute verstehen. 

Bewegung ist Gefühlssache, und vermutlich können nur alte Hasen ohne Rationalisieren innerhalb des Kursgeschenesn intraday sich wohl oder unwohl fühlen, und für mich war gestern ein Unwohlsein insgesamt und heute wieder und bin radikal und verkaufe dann alles auser Edelmetalle oder Minenakten (gerade nun), bis ich wieder ein klares Bild vor der Nase habe. Genau so geschehen heute.

Warum? Jeder weiss, wenn er nicht noch blöder als ich bin, dass Aktien gegenwärtig leere Luft sind, mit keinem tragenden Wirtschaftsfundament darunter, bitte sehr, ein Schwätzer wie Trump an der Regierung der grössten Nuklear-Macht der Welt, ein Wanst auf Absätzen, eine hitlerische Gestalt, während sich die USA von Armee-Generälen zu Intellektuellen zu Obdachlosen oder Niggers (provokativ verwendeter Begriff) windet, und dann soll der F-you-Nasdaq unendlich steigen? Das Zeichen heute hat mir gefallen. Da kommt mal was runter, und steigt vielleicht wieder auf die alte Höhe, aber an der Stelle scheint es ausgekotzt. November wird Baby Trump sich inzenieren, und jeder denkt nun, dass dann die Wetteinsätze schön langsam zurückgezogen werden, aber nein, es wird irgendwann und nicht brav geschehen. - Habe mich entschieden heute für länger auszutreten, bevor jeder andere austreten will, und mal schauen etwas später, ob ich richtig oder falsch lag. 

 

Domtom01
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I like it

swissrain hat am 03.09.2020 20:06 geschrieben:

Ja, nur in Anbtracht des Gesamtmarkts kann man diese Bewegung von hueute verstehen. 

Bewegung ist Gefühlssache, und vermutlich können nur alte Hasen ohne Rationalisieren innerhalb des Kursgeschenesn intraday sich wohl oder unwohl fühlen, und für mich war gestern ein Unwohlsein insgesamt und heute wieder und bin radikal und verkaufe dann alles auser Edelmetalle oder Minenakten (gerade nun), bis ich wieder ein klares Bild vor der Nase habe. Genau so geschehen heute.

Warum? Jeder weiss, wenn er nicht noch blöder als ich bin, dass Aktien gegenwärtig leere Luft sind, mit keinem tragenden Wirtschaftsfundament darunter, bitte sehr, ein Schwätzer wie Trump an der Regierung der grössten Nuklear-Macht der Welt, ein Wanst auf Absätzen, eine hitlerische Gestalt, während sich die USA von Armee-Generälen zu Intellektuellen zu Obdachlosen oder Niggers (provokativ verwendeter Begriff) windet, und dann soll der F-you-Nasdaq unendlich steigen? Das Zeichen heute hat mir gefallen. Da kommt mal was runter, und steigt vielleicht wieder auf die alte Höhe, aber an der Stelle scheint es ausgekotzt. November wird Baby Trump sich inzenieren, und jeder denkt nun, dass dann die Wetteinsätze schön langsam zurückgezogen werden, aber nein, es wird irgendwann und nicht brav geschehen. - Habe mich entschieden heute für länger auszutreten, bevor jeder andere austreten will, und mal schauen etwas später, ob ich richtig oder falsch lag. 

 

Stimme dir zu.

Gegen Zensur und für freie Meinungsäusserung - immer und überall ! Cash - besser wäre Crash oder Trash - unfähig zu kommunizieren - Ende!

pageup
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Falscher Ansatz

swissrain hat am 03.09.2020 20:06 geschrieben:

Ja, nur in Anbtracht des Gesamtmarkts kann man diese Bewegung von hueute verstehen. 

Bewegung ist Gefühlssache, und vermutlich können nur alte Hasen ohne Rationalisieren innerhalb des Kursgeschenesn intraday sich wohl oder unwohl fühlen, und für mich war gestern ein Unwohlsein insgesamt und heute wieder und bin radikal und verkaufe dann alles auser Edelmetalle oder Minenakten (gerade nun), bis ich wieder ein klares Bild vor der Nase habe. Genau so geschehen heute.

Warum? Jeder weiss, wenn er nicht noch blöder als ich bin, dass Aktien gegenwärtig leere Luft sind, mit keinem tragenden Wirtschaftsfundament darunter, bitte sehr, ein Schwätzer wie Trump an der Regierung der grössten Nuklear-Macht der Welt, ein Wanst auf Absätzen, eine hitlerische Gestalt, während sich die USA von Armee-Generälen zu Intellektuellen zu Obdachlosen oder Niggers (provokativ verwendeter Begriff) windet, und dann soll der F-you-Nasdaq unendlich steigen? Das Zeichen heute hat mir gefallen. Da kommt mal was runter, und steigt vielleicht wieder auf die alte Höhe, aber an der Stelle scheint es ausgekotzt. November wird Baby Trump sich inzenieren, und jeder denkt nun, dass dann die Wetteinsätze schön langsam zurückgezogen werden, aber nein, es wird irgendwann und nicht brav geschehen. - Habe mich entschieden heute für länger auszutreten, bevor jeder andere austreten will, und mal schauen etwas später, ob ich richtig oder falsch lag. 

 

Ich glaube nicht das der Gesamtmarkt der Grund ist für den heutigen Absturz von Vifor. 
Für meinen Teil sehe ich den Markt nicht ganz so pauschal als "leere Luft" wie du und auch etwas differenzierter. 
Alle Aktien über einen Kamm zu scheren ist falsch.
Seit dem Einbruch im März haben sich nur wenige Werte erholt und überproportional gewonnen. Das sind vor allem die bekannten Tech-Überflieger an der Nasdaq....eine Handvoll Firmen.

Viele dieser Firmen sind aber auch wirklich Profiteure der aktuellen und auch kommenden neuen Welt...und verdienen jetzt schon unglaublich viel Geld. Lassen wir mal Tesla aussen vor.

Nicht zu vergessen, dass viele Neugeld will investiert werden. 

Der grosse Teil der Aktien ist aber ist noch weit weg von den alten Höchstständen. So auch Vifor. Schlimmer, Vifor verliert seit Monaten an Wert und heute sogar -6.7% ,  massiv mehr als Dow -2.7% oder SMI -1.5%.
Würde mich nicht wundern wenn die nächsten Tage eine negative Meldung kommt. 

swissrain
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pageup hat am 04.09.2020 02

pageup hat am 04.09.2020 02:50 geschrieben:

Der grosse Teil der Aktien ist aber ist noch weit weg von den alten Höchstständen. So auch Vifor. Schlimmer, Vifor verliert seit Monaten an Wert und heute sogar -6.7% ,  massiv mehr als Dow -2.7% oder SMI -1.5%.
Würde mich nicht wundern wenn die nächsten Tage eine negative Meldung kommt. 

Und was tust du, in einem solchen Fall? - Man muss auch sagen, dass es häufig vorkommt, dass Aktien einfach in einer Down-Spirale gefangen sind, bis der Befreiungsschlag kommt. Gerade kürzlich gesehen bei srail. - Eben weil Fundamentales und Charts auseinanderliegen, bewegen sich Aktien gerne erratisch. Drunken sailor. 

Gestern ein Riesen-Volumen, könnte sie in der Nähe des Bodens sein. (?)

Dennoch denke ich an diesem Sonntag noch mal darüber nach, was mir da entfahren ist letzte Woche: 

swissrain hat am 04.09.2020 01:06 geschrieben:

Habe mich entschieden heute für länger auszutreten ... 

Bin nicht ganz in Cash. 

Immer noch in Silber, in ein paar Aktien, die einen Durchbruch erleben könnten, idia, skin, vifn, rlf, - und mbtn, in ein paar Dividendenpapieren und Schwergewichten, zurn, sren, rogn, ..., in ams, aus Masochismus. Und dann auch so viel Cashbestand in CHF wie in Aktien. 

Wie geht es weiter hier? Ein Artikel der NZZ hat verschiedene Szenarien gezeigt, und der Autor kommt zum Schluss, dass dies vermutlich nur eine kleine Korrektur ist. Die Zentralbanken beliefern die Welt mit Geld. Die Renditen sind allerorts niedrig, es gibt nicht viel Möglichkeiten, als in Aktien zu sein, und in Edelmetallen. 

Für eine allgemeine Massenpanik und einen Blitzraid-Crash wie im März braucht es Zündpulver. Es war Covid. - Und nun? Nach wie vor sehe ich die Wahlen in den USA als mögliches Pulver: Wenn Trump was tut, um seine Wiederwahl zu sichern, klassischerweise einen Krieg, oder eine Niederlage anfechten, so was könnte Crash-Potential beinhalten. Könnte. - Und sonst, was für Möglichkeiten? 

Gedanken ... 

P.S. Und sogleich erscheint der passende Artikel dazu im Cash. Scheint also, dass diese Gefahrenlage noch anderen durch den Kopf geistert. 

https://www.cash.ch/news/top-news/boerse-us-wahl-teuerstes-ereignisrisik...

pageup
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swissrain hat am 06.09.2020 08:54 geschrieben:

pageup hat am 04.09.2020 02:50 geschrieben:

Der grosse Teil der Aktien ist aber ist noch weit weg von den alten Höchstständen. So auch Vifor. Schlimmer, Vifor verliert seit Monaten an Wert und heute sogar -6.7% ,  massiv mehr als Dow -2.7% oder SMI -1.5%.
Würde mich nicht wundern wenn die nächsten Tage eine negative Meldung kommt. 

Und was tust du, in einem solchen Fall? - Man muss auch sagen, dass es häufig vorkommt, dass Aktien einfach in einer Down-Spirale gefangen sind, bis der Befreiungsschlag kommt. Gerade kürzlich gesehen bei srail. - Eben weil Fundamentales und Charts auseinanderliegen, bewegen sich Aktien gerne erratisch. Drunken sailor. 

Es ist schwer zu ertragen wenn man einen Wert im Depot hat der laufend an Wert verliert. Vor allem wenn man an die positive Entwicklung glaubt. 
Dieses Jahr musste Vifor doch einiges an schlechten Nachrichten vermelden. Und dann kommt mit einem Blitzcrash noch eine negative Meldung dazu. Meiner Meinung nach wurde die Aktie zu stark geprügelt. Die machen ihren Weg. Ich bin aber auch voreingenommen weil für mich eine Lieblingsfirma, quasi gutes aus der Region. Ich halte Vifor weiterhin.

Aus der Coronakrise heraus gibt es meiner Meinung nach drei Kategorien. 
- Profiteure wie Amazon und all die Techfirmen die die Digitalisierung vorantreiben 
- Verlierer wie Fachgeschäfte, Gastro, Tourismus, Airlines etc.

- und eine dritte Gruppe welche sich jetzt nach dem Lockdown erholt und deren Kurse nachziehen werden.

Crashes wird es immer geben aber wenn man sieht wie schnell Rücksetzer nachgekauft werden glaube ich an nachhaltig höhere Kurse an den Börsen.

Das viele Geld sucht nach Anlagen.   

Allgemein gesagt ist es aber schwierig dass richtige mit dem Geld zu tun. Sparen ist für mich der falsche Weg wegen der Inflation. 
Sachwerte wie Aktien, Immobilen und Edelmetalle sind sicher nicht falsch.

 

...AMS habe ich übrigens auch. Etwas wegen Masochismus und noch mehr weil ich sie extrem spannend finde. Im Guten wie auch im Schlechten.
Überflieger oder komplett Absturz!

Bellavista
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Partner Akebia von Vifor ist mit Studie nicht erfolgreich

pageup hat am 03.09.2020 21:50 geschrieben:

Würde mich nicht wundern, wenn die nächsten Tage eine negative Meldung kommt. 

 

Und so wie pageup vermutet hat, ist die Meldung jetzt auch eingetroffen. Etwas verspätet. Immerhin ist nun der Einbruch besser einzuordnen.

 

Vifor-Partner Akebia stellt trotz Studien-Fehlschlag Vadadustat-Zulassungsantrag

St. Gallen/Cambridge (awp) - Der Vifor-Partner Akebia Therapeutics ist mit einer klinischen Studie gescheitert. Die Amerikaner wollen trotzdem für das Mittel Vadadustat einen Zulassungsantrag bei den US-Gesundheitsbehörden FDA stellen. Vifor ist als Lizenzpartner ebenfalls vom Votum der FDA betroffen.

 

Wie die Amerikaner bereits am Donnerstag erklärten, hat das experimentelle Medikament das primäre Sicherheitsziel in einer zulassungsrelevanten Studie nicht erreicht. Vadadustat wurde an Patienten erprobt, die aufgrund einer chronischen Nierenerkrankung an Blutarmut leiden und sich keiner Dialyse unterziehen.

 

Bezüglich Wirksamkeit wurden das Haupt- und das Nebenziel erreicht. Untersucht wurden Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung mit Vadadustat im Vergleich zu der mit Darbepoetin alfa von Amgen.

 

Im Mai noch hatte Akebia vielversprechende Daten aus der ersten Phase-III-Studie für das Medikament gemeldet. Diese wurde an Patienten durchgeführt, die an einer Dialyse teilnehmen.

 

Trotz des Rückschlags plant Akebia die Einreichung eines Zulassungsantrags für Vadadustat in den USA. Und zwar für dialysepflichtige und nicht-dialysepflichtige Patienten.

 

Lizenznehmer Vifor

 

Vifor ist insofern involviert, als dass das Schweizer Unternehmen ein Lizenzabkommen mit Akebia hat. Eine 2017 getroffene exklusive Lizenz sichert Vifor die Verkaufsrechte von Vadadustat. Die Lizenz gilt für eine Dialyse in den Zentren von Fresenius Medical Care Nordamerika (FMCNA).

 

Im Jahr 2019 wurde diese um weitere Dialysekliniken erweitert. Gemäss früheren Angaben von Vifor erreicht das Unternehmen so rund 60 Prozent der Dialysepatienten in den USA.

 

Die Vereinbarung von Vifor betrifft also lediglich dialyseabhängige Patienten - und die im Mai vorgelegten Studiendaten dazu sind wie erwähnt positiv ausgefallen. Trotzdem: Die jüngste Nachricht schafft hinsichtlich einer möglichen Zulassung durch die FDA Unsicherheit, urteilt Vontobel-Analyst Stefan Schneider.

 

Börse nahm es vorweg

 

Auf die positiven Studiendaten von Akebia hatte Vifor im Frühjahr übrigens noch mit einer eigenen Medienmitteilung hingewiesen. Am gestrigen Donnerstag verzichteten die Ostschweizer hingegen auf eine Kommunikation.

 

Die Börse hatte es trotzdem mitbekommen: Nach der Mitteilung von Akebia sackten die Vifor-Aktien am Nachmittag jäh ab und schlossen satte 6,7 Prozent tiefer. Am Freitag erholen sie sich im frühen Handel um 1,3 Prozent.

 

ra/kw

 

Bellavista

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gibt die Chartanalyse, wo es mit Vifor in den nächsten Wochen

...hingehen soll eine klare Antwort?

Wenn sich jemand damit beschäftigt, würde ich mich über einen kurzen Hinweis freuen.

Bellavista

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Vifor kontinuierlich auf Erholungskurs

Bellavista hat am 11.09.2020 12:05 geschrieben:

...hingehen soll eine klare Antwort?

Wenn sich jemand damit beschäftigt, würde ich mich über einen kurzen Hinweis freuen.

Seit meiner letzten Anfrage an die Chartanlaytiker hat Vifor meine Frage vom 11. September schon mal ein wenig beantwortet und sich von 127 auf 134 erholt. Noch keine Riesensprünge aber immerhin schön solide und beharrlich nach oben.

Und jetzt nochmals meine Frage: Gibt es nun aus heutiger Sicht eine klare Aussage aus der Chartanalyse? Und wenn man zurückblickt, hat sich diese Erholung  bereits vor einer Woche  im Chart ablesen lassen.

Allen einen weiteren, schönen Herbsttag 

 

Bellavista

swissrain
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Leere Luft etwas differenzierter gesehen ...

pageup hat am 04.09.2020 02:50 geschrieben:

Ich glaube nicht das der Gesamtmarkt der Grund ist für den heutigen Absturz von Vifor. 
Für meinen Teil sehe ich den Markt nicht ganz so pauschal als "leere Luft" wie du und auch etwas differenzierter. 
Alle Aktien über einen Kamm zu scheren ist falsch.

Nun, lieber pageup, da du die Aktienbewegung etwas differenzierter (quote) sahst als der einfache Wegelagerer swissrain, stehst du immer noch bei deiner Aussage? - Ich sagte, dass Aktien in Korrekturen beliebig abverkauft werden. Es gibt fast keine Regel, nur jene, deren Käufer keinen Widerstand geben, fällt, und nun nach nur wenigen Tagen ist vifn wieder da, ohne deine apokalyptische Ahnung, es komme schlechte News. - Die Aktie ist einfach schon lange in einem Kanal gefangen, und ich habe das schon tausendmal gesehen in meinem Methusalem-Leben, sie sind in irgendwelchen Gebilden gefangeen, bis sie schliesslich einfach nicht mehr vom bärischen Trübsinn weiter abverkauft werden können, und dann ist plötzlich alles wieder gut, also fast so wie bei manisch-depressiven Leuten, runter und rauf, und so sind Aktien, und drum sind Leute am Markt, um genau dies Spiel zu beobachten, und deine gloomige Aussage ist nicht eingetroffen, keine negative Nachricht, sie wurde einfach abverkauft, weil der Tend down war, und er ist down bis er kehrt, okay, Lieber? - Und nun scheint er eben zu kehren, positive Divergenzen in verschiedenen Zeitmustern, sieht absolut appetitlich aus für mich, nämlich um die Posi zu erhöhen, Ausbruch aus dem Abwärtskanal liegt voran, Mensch! 

Chart unten. 

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pageup
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swissrain hat am 16.09.2020

swissrain hat am 16.09.2020 17:39 geschrieben:

pageup hat am 04.09.2020 02:50 geschrieben:

Ich glaube nicht das der Gesamtmarkt der Grund ist für den heutigen Absturz von Vifor. 
Für meinen Teil sehe ich den Markt nicht ganz so pauschal als "leere Luft" wie du und auch etwas differenzierter. 
Alle Aktien über einen Kamm zu scheren ist falsch.

Nun, lieber pageup, da du die Aktienbewegung etwas differenzierter (quote) sahst als der einfache Wegelagerer swissrain, stehst du immer noch bei deiner Aussage? - Ich sagte, dass Aktien in Korrekturen beliebig abverkauft werden. Es gibt fast keine Regel, nur jene, deren Käufer keinen Widerstand geben, fällt, und nun nach nur wenigen Tagen ist vifn wieder da, ohne deine apokalyptische Ahnung, es komme schlechte News. - Die Aktie ist einfach schon lange in einem Kanal gefangen, und ich habe das schon tausendmal gesehen in meinem Methusalem-Leben, sie sind in irgendwelchen Gebilden gefangeen, bis sie schliesslich einfach nicht mehr vom bärischen Trübsinn weiter abverkauft werden können, und dann ist plötzlich alles wieder gut, also fast so wie bei manisch-depressiven Leuten, runter und rauf, und so sind Aktien, und drum sind Leute am Markt, um genau dies Spiel zu beobachten, und deine gloomige Aussage ist nicht eingetroffen, keine negative Nachricht, sie wurde einfach abverkauft, weil der Tend down war, und er ist down bis er kehrt, okay, Lieber? - Und nun scheint er eben zu kehren, positive Divergenzen in verschiedenen Zeitmustern, sieht absolut appetitlich aus für mich, nämlich um die Posi zu erhöhen, Ausbruch aus dem Abwärtskanal liegt voran, Mensch! 

Chart unten. 

Lieber swissrain

natürlich stehe ich zu meiner Aussage. Die negative Nachricht ist ja auch eingetreten.
Das der Markt eine schlechte Nachricht im ersten Moment überbewertet und an den Folgetagen verdaut kommt des öffteren vor....die Nachricht wurde eingeordnet. 
Grundsätzlich ging es darum, warum der SMI 1.5% verliert und Vifor 6.7%. Dafür reicht meiner Meinung nach Charttechnik nicht aus um das zu erklären. 
Aber alles gut! Ich ​bin der erste der froh ist am heutigen Tag. Vifor und sogar AMS haben kürzlich beide stark gewonnen und da haben wir ja beide etwas davon. 

Grüsse Pageup

Zyndicate
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Vifor verfehlt in

Vifor verfehlt in Eisenpräparat-Studie statistische Signifikanz

Vifor Pharma verfehlt in der Ferinject-Studie bei Herzinsuffizienz die statistische Signifikanz.

24.09.2020 07:20

Vifor Pharma hat erste Daten aus seiner AFFIRM-AHF-Studie mit dem Eisenpräparat Ferinject veröffentlicht. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, verfehlte die Wirkung von Ferinject die statistische Signifikanz knapp.

Eingesetzt wurde das Mittel in einer intravenösen Darreichung, um die Wirkung auf die Hospitalisierung von Patienten mit Herzinsuffizienz sowie die kardiovaskuläre Mortalität bei Patienten mit Eisenmangel zu bemessen, die wegen akuter Herzinsuffizienz (AHF) hospitalisiert werden. Verglichen wurde das Vifor-Mittel dabei mit Placebo. Ziel der Studie war es, das Risiko von Krankenhausaufenthalten wegen totaler Herzinsuffizienz und dem Tod an Herzversagen zu senken.

Die AFFIRM-AHF-Studie ist das erste von drei laufenden Mortalitäts- und Morbiditätsprogrammen, die das Potenzial von Ferinject zur Verlängerung und Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit Herzinsuffizienz und Eisenmangel untersucht.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Bellavista
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@pagepup: negative Nachricht?

pageup hat am 16.09.2020 21:52 geschrieben:

 

Lieber swissrain

natürlich stehe ich zu meiner Aussage. Die negative Nachricht ist ja auch eingetreten.
Das der Markt eine schlechte Nachricht im ersten Moment überbewertet und an den Folgetagen verdaut kommt des öffteren vor....die Nachricht wurde eingeordnet. 
Grundsätzlich ging es darum, warum der SMI 1.5% verliert und Vifor 6.7%. Dafür reicht meiner Meinung nach Charttechnik nicht aus um das zu erklären. 
Aber alles gut! Ich ​bin der erste der froh ist am heutigen Tag. Vifor und sogar AMS haben kürzlich beide stark gewonnen und da haben wir ja beide etwas davon. 

Grüsse Pageup

Hallo Pageup

Du hast dich in deinem Pots vom 16. September auf das Eintreffen einer negativen Nachricht bezogen. Was hast du denn damit gemeint? Die negativen Resultate zur ersten Ferinject-Studie bei Herzinsuffizienz kamen ja erst am 24. September raus.....

Und der Kurs hatte ja tatsächlich schon ab dem 18. Sept. begonnen zu schwächeln...

 

 

Bellavista

swissrain
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Bellavista hat am 05.10.2020

Bellavista hat am 05.10.2020 19:24 geschrieben:

Hallo Pageup

Du hast dich in deinem Pots vom 16. September auf das Eintreffen einer negativen Nachricht bezogen. Was hast du denn damit gemeint? Die negativen Resultate zur ersten Ferinject-Studie bei Herzinsuffizienz kamen ja erst am 24. September raus.....

Und der Kurs hatte ja tatsächlich schon ab dem 18. Sept. begonnen zu schwächeln...

Darf ich die Frage für Pageup beantworten, da ich mit ihm dazu diskutierte: Guck den Chart an, am 3. September siehst du eine lange rote Kerze, die Aktie fiel in einem allgemein fallenden Markt, und da meinte Pageup eben, es kämen wohl noch schlechte News.

(Und ich meinte anderes, dafür brauche es keine schlechte Nachrichten. Sie stieg danach ja auch gleich wieder, und zwar über den Punkt, von dem aus sie gefallen war. - Drum eben meine Theorie des betrunkenen Matrosen, Aktien bewegen sich wild. - But who cares, lol.)

P.S./Nachtrag: Ich stimme Pageup nachträglich zu, dass vermutlich Insiderwissen diese Bewegungen des Aktienkurses bewirkten. Hier ein Cash-Leser, der mit etwas Akribie dies beschrieben hat: 

http://disq.us/p/2cct269

 

 

pageup
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swissrain hat am 08.10.2020

swissrain hat am 08.10.2020 06:21 geschrieben:

Bellavista hat am 05.10.2020 19:24 geschrieben:

Hallo Pageup

Du hast dich in deinem Pots vom 16. September auf das Eintreffen einer negativen Nachricht bezogen. Was hast du denn damit gemeint? Die negativen Resultate zur ersten Ferinject-Studie bei Herzinsuffizienz kamen ja erst am 24. September raus.....

Und der Kurs hatte ja tatsächlich schon ab dem 18. Sept. begonnen zu schwächeln...

Darf ich die Frage für Pageup beantworten, da ich mit ihm dazu diskutierte: Guck den Chart an, am 3. September siehst du eine lange rote Kerze, die Aktie fiel in einem allgemein fallenden Markt, und da meinte Pageup eben, es kämen wohl noch schlechte News.

(Und ich meinte anderes, dafür brauche es keine schlechte Nachrichten. Sie stieg danach ja auch gleich wieder, und zwar über den Punkt, von dem aus sie gefallen war. - Drum eben meine Theorie des betrunkenen Matrosen, Aktien bewegen sich wild. - But who cares, lol.)

P.S./Nachtrag: Ich stimme Pageup nachträglich zu, dass vermutlich Insiderwissen diese Bewegungen des Aktienkurses bewirkten. Hier ein Cash-Leser, der mit etwas Akribie dies beschrieben hat: 

http://disq.us/p/2cct269

 

 

Hallo Bellavista, Hallo Swissrain

Mein Posting war am 03.09. und nicht am 16.09. Am Folgetag kam die Meldung vom Viforpartner  

Akebia Therapeutics seien mit einer klinischen Studie gescheitert.

Ich bin aber nicht sicher ob die Nachricht alleine genügt hat den Kurs entsprechend zu beeinflussen.

Es ist also durchaus möglich dass, wie im link von Swissrain beschrieben, jemand im Vorfeld gewusst hat das Ferinject negative Resultate verursacht und entsprechend verkauft hat?  

Grüsse

pee1983
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bald unter 100 Fr

Vifor wird unter CHF 100 wieder interessant

Bellavista
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@pee1983

Und wieso wird sie deiner Meinung nach erst unter 100.-- wieder interessant? Charttechnisch, psychologisch, oder einfach so???

Bellavista

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Supports

CHF 101.70 bzw. CHF 97 sind sehr wichtige Supports. Charttechnisch ist es danach bis CHF 70 frei.

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffett

We are not forecasters; we are interpreters.

Zyndicate
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Vifor Fresenius macht mit

Vifor Fresenius macht mit Medikament weiteren Schritt bei EU-Zulassung

Das Gemeinschaftsunternehmen Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma (VFMCRP) kommt zusammen mit seinem Partner ChemoCentryx bei den Zulassungsplänen für Avacopan einen Schritt weiter.

03.11.2020 08:02

Wie sie am Dienstag mitteilten, hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Zulassungsantrag (MAA) für das Mittel zur Behandlung von Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis angenommen.

Im Falle der Zulassung wäre Avacopan den Angaben zufolge das erste mündlich zu verabreichende Mittel zur Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Form seltener Blutgefässerkrankungen. Konkret geht es dabei um ANCA-assozierte Vaskulitis. Bei dieser Erkrankung geht man davon aus, dass sie von einer speziellen Form von Auto-Antikörpern (griech. autos=selbst) den sogenannten "ANCA" ausgelöst werden. Diese Antikörper werden von reifen B-Zellen des Immunsystems gebildet und richten sich gegen das eigene Gewebe, statt wie eigentlich vorgesehen, externe Krankheitserreger.

Die EMA wird über den Antrag laut Mitteilung im Laufe des zweiten Halbjahres 2021 entscheiden.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
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Vifor sichert sich über

Vifor sichert sich über Lizenzabkommen Zugang zum Transplantations-Markt

Vifor-Pharma erweitert seine Stellung im Markt für Nierenerkrankungen.

09.11.2020 07:27

Über eine Lizenzvereinbarung mit dem US-Unternehmen Angion Biomedica sichert sich Vifor den Zugang zum Produktkandidaten ANG-3777, der zur Behandlung von verzögerter Transplantatfunktion (DGF) entwickelt wird, sowie von für Nierenverletzungen, die während Herzoperationen entstehen (CSA-AKI). Gleichzeitig stellt CEO Stefan Schulze im Gespräch mit AWP sein Umsatzziel für 2025 vor.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Vifor Pharma die weltweite Exklusivlizenz für alle nephrologischen Indikationen von ANG-3777 erhalten - ausgenommen sind China, Taiwan, Hongkong und Macao. Im Gegenzug erhält Angion bis zu 80 Millionen US-Dollar, einschliesslich einer Vorauszahlung von 30 Millionen, einer Kapitalbeteiligung von 30 Millionen sowie 20 Millionen in Form von Meilensteinzahlungen für klinische Studien.

Darüber hinaus hat Angion Anspruch auf bis zu 260 Millionen US-Dollar an marktzugangsbezogenen Meilensteinzahlungen bei Zulassung in den USA und der EU, sowie Verkaufsmeilensteinen und gestaffelten Lizenzgebühren auf dem weltweiten Nettoumsatz.

"Mit dieser Lizenzvereinbarung schliessen wir eine Lücke in unserem bisherigen Portfolio bei den Nieren-Therapien", sagte Stefan Schulze, Chief Executive Officer von Vifor Pharma, im Gespräch mit AWP. Während das Unternehmen in Europa auf seine Vertriebsleute zurückgreifen kann, um das Produkt im Falle einer Zulassung dann zu vermarkten, müsste man in den USA in den Aufbau eines solchen Teams dann noch mal investieren. "Das käme am Ende dann aber auch dem Krankenhausgeschäft mit Veltassa zugute", so Schulze weiter.

Bei der verzögerten Transplantatfunktion handelt es sich laut Mitteilung um eine schwere Form der akuten Nierenschädigung, die durch eine sogenannte Ischämie-Reperfusionsverletzung nach Nierentransplantation entsteht. Ein Reperfusionsschaden ist ein Krankheitsprozess, der durch die wiederhergestellte Durchblutung nach einer mehr oder weniger lang andauernden Minderdurchblutung (Ischämie) etwa eines Organs ausgelöst wird.

Bei ANG-3777 handelt es sich laut Mitteilung um ein kleines Molekül, das die biologische Aktivität des Hepatozyten-Wachstumsfaktors (HGF) nachahmt, einem Protein, das beispielsweise an der Wundheilung beteiligt ist. ANG-3777 hat allerdings eine wesentlich längere Halbwertszeit als HGF, und Angion gibt sich überzeugt, dass ANG-3777 das Potenzial hat, ein "erstklassiges" Therapeutikum zur Behandlung akuter Organverletzungen zu werden.

Verschiedene Studien laufen

Erprobt wird der Kandidat derzeit in klinischen Studien. Dazu zählt etwa eine Phase-III-Zulassungsstudie bei transplantationsbedingten akuten Nierenschäden, eine Phase-II-Proof-of-Concept-Studie zur Behandlung akuter Nierenschäden bei herzchirurgischen Eingriffen mit kardiopulmonaler Bypass-Operation und eine Phase-II-Proof-of-Concept-Studie bei Patienten mit akuten Lungenschäden im Zusammenhang mit COVID-19-Pneumonie. Die Daten aus der Phase-III-Studie dürften den Angaben zufolge gegen Ende 2021 verfügbar sein.

Während Angion für die Durchführung der Studie verantwortlich ist, werden sich die beiden Unternehmen die Verantwortung für die Zulassungsgesuche in den lizenzierten Gebieten teilen.

Je nach Indikation traut Schulze dem Kandidaten ein deutliches Umsatzpotenzial zu. "Einen richtigen Markt gibt es noch nicht in diesem Therapiebereich, da es noch keine zugelassene Behandlung gibt", erklärte Schulze. Der medizinische Bedarf sei aber immens. So schätzt der Manager, dass die Zahl der Patienten im Bereich DGF bei etwa 15'000 liegt. "Hierbei kann man beim möglichen Umsatz sicher von niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbeträgen ausgehen."

Als deutlich grösser schätzt Schulze den Markt in der Indikation CSA-AKI ein. "In diesem Markt sind auch Blockbuster-Umsätze in Richtung einer Milliarde denkbar." Gerade mit Blick auf die Umsatzziele für 2025 würde der Kandidat damit einen wichtigen Beitrag leisten. Wie Schulze in dem Gespräch nämlich erklärte, hat er sich für das Unternehmen für 2025 ein Umsatz-Ziel von mehr als 3 Milliarden Franken auf die Fahnen geschrieben.

Gleichzeitig erteilt der Vifor-Chef grösseren Übernahmen zwar eine Absage, stellt aber weitere Lizenzabkommen für die Zukunft in Aussicht.

(AWP)

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Bellavista
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@kekko

Kekkomachine hat am 29.10.2020 06:06 geschrieben:

CHF 101.70 bzw. CHF 97 sind sehr wichtige Supports. Charttechnisch ist es danach bis CHF 70 frei.

Denke, dass wir diese Supports nicht mehr testen müssen?

Oder was sagt dein Chart uns voraus?

Guten Start in die neue Woche 

Bellavista

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Bellavista hat am 09.11.2020

Bellavista hat am 09.11.2020 08:49 geschrieben:

Kekkomachine hat am 29.10.2020 06:06 geschrieben:

CHF 101.70 bzw. CHF 97 sind sehr wichtige Supports. Charttechnisch ist es danach bis CHF 70 frei.

Denke, dass wir diese Supports nicht mehr testen müssen?

Oder was sagt dein Chart uns voraus?

Guten Start in die neue Woche 

Der Aufschwung nimmt etwas ab, aber ist immernoch interessant. Um CHF 119 könnte die Aktie wieder zurückfallen oder den Schub beschtätigen. Vifor ist ein interessantes Unternehmen, ich kenne es jedoch noch zu wenig um es auch fundamental gründlich eizuschätzen. Die Finanzen sehen gut aus, wie es mit der Geschäftsleitung aussieht habe ich jedoch eher keine Ahnung. Am 21-22.09 hat ein (oder drei) Non-Executive Memebr of the Board tüchtig Aktien verkauft (im Wert von über CHF 2 Mio), punkt genau vor der Studienveröffentlichung. Das riecht schon etwas nach Insider-Trading... na ja.

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spylong
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Technisch UND Firmenspezifisch optimal

Sehr schöne umgekehrte SKS mit baldigem Durchbruch (bei 130)nach oben. Gutes Momentum und RSI. Potenzial bis 140 / 160 und Freitagabend schöne Meldung zum Hauptmedi. 

spylong

Bellavista
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Aktionäre können aufatmen..

Unten der Bericht von "the market" 

Ich hoffe, die Autoren nehmen es mir nicht übel, wenn ich den Bericht hier reinstelle. Ist eigentlich beste Werbung für die professionelle Recherche und Berichterstattung

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Bellavista

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Bellavista hat am 17.11.2020

Bellavista hat am 17.11.2020 14:59 geschrieben:

Was kann der Grund "Effektenleihe" für einen Hintergrund haben. Ausleihe an Leerverkäufer? Oder was gibt es da für plausible Erklärungen?

Ja, das ist wohl der wahrscheinlichste Grund.

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Bellavista
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Übernahmegelüste geben Aktie Schub

London/Zürich (awp/awp/sda/reu) - Finanzinvestoren haben Insidern zufolge den Arzneimittelhersteller Vifor Pharma ins Visier genommen. Mindestens eine grosse Private Equity-Gesellschaft habe mit Vifor kürzlich Gespräche über eine mögliche Übernahme geführt.

 

Dies sagten zwei mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Person sagte, es habe eine Offerte in der Grössenordnung von 10 Milliarden Franken im Raum gestanden. Beim Preis hätten die Parteien aber keine Einigkeit erzielt. Gegenwärtig ruhten die Gespräche. Es sei zur Zeit unklar, ob sie wieder aufgenommen würden und ob möglicherweise auch Firmen aus der Gesundheitsbranche ein Auge auf Vifor werfen könnten.

 

Den Namen des Interessenten konnte Reuters nicht in Erfahrung bringen. Vifor lehnte eine Stellungnahme ab.

 

Nichts geht ohne Ebners

 

Am Freitag sprang der Vifor-Kurs wegen den Übernahmegerüchten um 14,2 Prozent auf 139,70 Franken in die Höhe. Vifor ist damit an der Börse insgesamt über 8 Milliarden Franken wert. Im Februar hatten die Titel allerdings noch bei 190 Franken notiert.

 

Mit einem Anteil von zusammen rund 20 Prozent sind der Investor Martin Ebner und seine Frau Rosmarie grösste Aktionäre. Ohne ihre Zustimmung dürfte eine Übernahme kaum gelingen.

 

Kenner der Lage halten es für möglich, dass die Ebners bereit sein könnten, sich unter gewissen Bedingungen von ihrer Beteiligung zu trennen. Hintergrund ist der Chefwechsel bei Vifor. Im Mai trat der langjährige Unternehmenslenker Etienne Jornod zurück. Ebner hielt einer mit der Situation vertrauten Person zufolge grosse Stücke auf Jornod. Ein Sprecher von Ebners Vermögensverwaltungsgesellschaft Patinex wollte keinen Kommentar abgeben.

 

Hauptgeschäft von Vifor Pharma sind Wirkstoffe gegen Eisenmangel wie das intravenös verabreichte Ferinject. Zudem betreibt der Konzern zusammen mit dem deutschen Firma Fresenius Medical Care ein Gemeinschaftsunternehmen, das Medikamente gegen Nierenleiden entwickelt und vermarktet. Das kleinste Geschäft ist eine Arznei gegen einen erhöhten Kaliumspiegel.

 

Grosse Wachstumspläne

 

Den Umsatz mit Ferinject will Vifor bis 2025 auf 2 Milliarden Franken verdoppeln. In dem Geschäft sind die Schweizer Weltmarktführer. Analysten zufolge dürfte das Unternehmen diese Stellung verteidigen können. Als grösstes Risiko für einen möglichen Käufer erachten sie die Abhängigkeit vom Partner Fresenius, über den ein grosser Anteil der Verkäufe läuft.

 

Vifor Pharma steigerte den Umsatz 2019 um 18,5 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken und fuhr einen Gewinn von 159 Millionen Franken ein. Für das laufende Jahr hat die Gesellschaft eine Verlangsamung des Wachstums auf fünf Prozent in Lokalwährungen in Aussicht gestellt.

 

Im September hatte Vifor die im Bereich Immuntherapeutika tätige Tochtergesellschaft OM Pharma für 435 Millionen Franken an Jornods Optimus Holding verkauft. Mit dieser Bereinigung des Portfolios sei Vifor zu einem attraktiveren Übernahmeziel geworden, hiess es in Finanzkreisen.

Bellavista

Bellavista
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@Kekko

Wie wirken sich solche Ereignisse in der Chartanalyse aus. Verfälscht dies alles Historische, oder wie wird so ein Ausschlag interpretiert.?

Bellavista

spylong
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Charttechnik

Mit der Meldung von heute hat sich nichts geändert ...siehe meinen letzten Beitrag vom 15.11. Die umgekehrte SKS ist aufgelöst und hätte sich auch ohne diese Meldung aufgelöst. Genauso bleiben die diversen Widerstände zwischen 140/160 bestehen. Wenn diese überwunden werden braucht es eine neue Einschätzung. Für die Langfrist (2-3 Jahre) bestehen aber sowieso positive Aussichten

spylong

Monetas
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Ohne Ebners geht nichts...

Ohne Ebners geht nichts... Und das ist auch gut so. Würde mich doch überraschen wenn das Angebot seitens Management geprüft wird. Vifor ist fundamental unterbewertet auf Annahme des Discounted Cash flow ab 2022/23 ist ein Fair Value von ca 15Mrd USD sicher nicht unberechtigt. Ich bleibe hier noch investiert.

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