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Deutsche Bank zum

Deutsche Bank zum Jahresauftakt unter dem Strich mit Verlust

Die Deutsche Bank hat trotz eines überraschend guten Jahresstarts das erste Quartal 2020 unter dem Strich mit einem Verlust abgeschlossen.

29.04.2020 07:41

Zwar stehen in der Zwischenbilanz wie am Sonntag vorab mitgeteilt 66 Millionen Euro Gewinn. Das den Aktionären zurechenbare Ergebnis jedoch lag bei minus 43 Millionen Euro, wie der Frankfurter Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Die Vorsorge für mögliche Kreditausfälle fiel mit 506 Millionen Euro deutlich höher aus als ein Jahr zuvor (140 Mio Euro). Die Hälfte davon sei auf die Corona-Krise zurückzuführen, erklärte die Bank. Konzernchef Christian Sewing, der dem Institut einen radikalen Umbau verordnet hat, äusserte sich insgesamt zufrieden: "In der aktuellen Krise konnten wir robuste Zahlen präsentieren und haben eine starke Leistung dabei gezeigt, unsere Kunden in all unseren Kerngeschäften zu unterstützen."

Die Deutsche Bank rechnet im laufenden Jahr trotz der Corona-Pandemie weiter mit einem stabilen Ertrag im Kerngeschäft. Da die Bank derzeit die Risiken und deshalb einige Geschäfte zurückfährt, wird insgesamt weiter mit einem leichten Ertragsrückgang gerechnet. "Die Erträge des Konzerns dürften im Jahr 2020 etwas geringer ausfallen, was hauptsächlich auf unsere fortgesetzten Aktivitäten zur Risikominderung in der Abbaueinheit CRU zurückzuführen ist", hiess es in dem am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Bericht zum ersten Quartal. Bei der "Abbaueinheit CRU" handelt es sich um die interne Bad Bank der Deutschen Bank.

In der Kernbank sollen die Erträge auf Jahressicht dagegen im Wesentlichen unverändert bleiben, da die starke Geschäftsentwicklung des ersten Quartals durch geringere Erwartungen für den weiteren Jahresverlauf ausgeglichen wird. Damit bestätigte die Bank alles in allem ihre bisherige Prognose. Der Konzern hatte bereits am Sonntagabend die wichtigsten Eckdaten über das vergangene Quartal veröffentlicht. Dabei fielen die Erträge, das Ergebnis vor Steuern und der Gewinn deutlich besser aus, als Experten erwartet hatten.

Die Aktie legte deshalb in den vergangenen zwei Handelstagen um 17 Prozent zu.

(AWP)

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Deutsche Bank treibt

Deutsche Bank treibt Stellenabbau und ökologischen Umbau voran

Die Deutsche Bank treibt ihren durch die Corona-Krise vorübergehend auf Eis gelegten Stellenabbau wieder voran. "Wenn wir unser Transformationsprogramm weiter verfolgen, müssen wir (...) die Kosten konsequent weiter senken. Und dazu gehört leider auch, dass wir den Stellenabbau wie geplant umsetzen müssen", betonte Konzernchef Christian Sewing in dem am Dienstagabend vorab veröffentlichten schriftlichen Redetext zur Hauptversammlung des Frankfurter Dax -Konzerns. Das Aktionärstreffen am 20. Mai findet komplett als Online-Veranstaltung statt.

12.05.2020 22:01

Die persönlichen Gespräche mit betroffenen Mitarbeitern würden wieder aufgenommen. "Das ist immer schmerzhaft, und es ist ganz besonders schmerzhaft in diesen Zeiten. Aber wir müssen in diesem Umfeld an unseren Kostenprogrammen festhalten", begründete Sewing.

Deutschlands grösstes Geldhaus steckt mitten in einem tiefgreifenden Umbau. Die Kosten dafür brockten dem Institut 2019 das fünfte Verlustjahr in Folge ein, auch im laufenden Jahr drohen unter dem Strich rote Zahlen. Bis Ende 2022 will der Vorstand die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern um rund 18 000 auf weltweit 74 000 verringern.

Wegen der Corona-Pandemie hatte das Management Ende März erklärt, es werde "vorerst keine weiteren Mitarbeiter persönlich mit Blick auf unseren geplanten Stellenabbau ansprechen", um in der derzeitigen Situation "zusätzliche emotionale Belastungen zu vermeiden".

Die Deutsche Bank kündigte am Dienstagabend an, sich stärker für grüne Geldanlagen und eine nachhaltige Wirtschaft engagieren zu wollen. Bis Ende 2025 soll das Volumen an sogenannten ESG-Finanzierungen sowie der Bestand an verwaltetem Vermögen in nachhaltigen Anlagen auf insgesamt mehr als 200 Milliarden Euro steigen. Bei solchen Finanzanlagen werden Kriterien wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung berücksichtigt, auf Englisch abgekürzt ESG.

"Aus tiefster Überzeugung wollen wir den globalen Wandel zu einer nachhaltigen, klimaneutralen und sozialen Wirtschaft mitgestalten", erklärte Sewing. Bis zur Vorlage der Ergebnisse für das zweite Quartal Ende Juli will die Bank zudem eine neue Öl- und Gasrichtlinie verabschieden, die einen klaren Rahmen für Finanzierungen und Investitionen in diesem Bereich setzt./ben/DP/he

(AWP)

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US-Aufsicht stellt der

US-Aufsicht stellt der Deutschen Bank ein schlechtes Zeugnis aus

Die US-Finanzaufseher haben der Deutschen Bank ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Dies geht aus einem Zeitungsbericht vom Donnerstag hervor.

14.05.2020 02:41

Die New Yorker Niederlassung der US-Notenbank Fed habe unter anderem Schwächen bei der US-Sparte der Deutschen Bank im Kampf gegen Geldwäscherei und im Risikomanagement erkannt, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf das Dokument. Der Untersuchungsbericht der US-Behörde sei Ende März bereits an die Führungsspitze der Deutschen Bank verschickt worden, hiess es weiter. Die Deutsche Bank lehnte einen Kommentar diesbezüglich ab. Die US-Behörde war nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Der Bericht beruhe auf Prüfungen im Jahr 2019 und Anfang 2020, schreibt das Blatt weiter. Die Organisation des US-Geschäfts werde als "marginal" eingestuft und erhalte die Note 4, was der zweitschlechtesten Bewertung entspreche. Die Geschäfte der US-Sparte wiesen in "signifikantem" Umfang "ernsthafte Schwächen" auf. Die Geschäftsleitung sei daran gescheitert, die Probleme zu lösen. Es bestünden zudem Zweifel, ob die Bank jemals als "gut gemanagt" eingestuft werden könne, was mindestens der Note 2 entspreche.

Ein Vorwurf der US-Behörde sei auch, dass es bei der Deutschen Bank immer noch ernste Probleme gebe, unsichere und ungesunde Bankgeschäfte zu erkennen und entsprechend zu adressieren, schrieb die Zeitung. Ausserdem habe die Bank gewisse Defizite und Verspätungen bei der Umsetzung von Massnahmen, vor allem im Kampf gegen Geldwäscherei und Sanktionsverstösse. Das Institut habe nun 90 Tage Zeit, auf das Schreiben der Fed zu reagieren.

Bankchef Christian Sewing hatte im vergangenen Sommer Christiana Riley zur Amerika-Chefin berufen, um die Bedeutung des US-Geschäfts für den Konzern hervorzuheben. Dort verliert das grösste deutsche Geldhaus seit einiger Zeit Marktanteile im lukrativen Investmentbanking. In seiner vorab veröffentlichten Rede anlässlich der Hauptversammlung der Bank kommenden Mittwoch räumte Sewing ein, die Bank habe viel in den Ausbau der internen Kontrollmechanismen investiert, sei aber noch nicht am Ziel.

"Wir müssen uns hier weiter verbessern, müssen weiter in unsere Prozesse investieren - und das im engen Austausch mit unseren Regulatoren." Er hob hervor, die Bank habe 2019 erstmals beide Teile des Stresstests der US-Notenbank Fed bestanden.

(SDA)

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Deutsche Bank wegen Epstein

Deutsche Bank wegen Epstein-Geschäften im Visier der Bankenaufsicht

Der Deutschen Bank droht Ungemach in den USA. Unterrichteten Kreisen zufolge prüft die Bankenaufsicht des Bundesstaates New York die Beziehungen des Finanzhauses zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.

03.06.2020 06:39

Im Rahmen einer umfassenderen Untersuchung der Compliance und Kontrollen der Deutschen Bank schaue sich das New York Department of Financial Services (DFS) auch die Geschäfte mit Epstein genauer an, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Die New York Times hatte zuvor am Dienstag über die Untersuchung der Epstein-Konten geschrieben. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf informierte Kreisen, dass bereits in diesem Monat Strafmassnahmen gegen die Bank eingeleitet werden könnten.

Epstein wurde vergangenes Jahr wegen Verdachts auf Sexhandel verhaftet - mehr als ein Jahrzehnt nachdem er sich vor einem Gericht in Florida einer Sexualstraftat für schuldig bekannt hatte. Sein Tod im Gefängnis wurde als Selbstmord eingestuft.

Im Fokus steht laut New York Times die Entscheidung der Bank, weiter Geschäfte mit Epstein zu machen, obgleich Compliance-Manager die Behörden auf mehrere verdächtige Auslandstransaktionen von Epstein im Jahr 2015 aufmerksam gemacht hatten.

"Unser Ruf ist unser wertvollstes Kapital. Wir bedauern die Entscheidung", mit Epstein verkehrt zu haben, sagte Deutsche-Bank-Sprecher Daniel Hunter.

(Bloomberg)

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Deutsche Bank zieht Übernahme

Deutsche Bank zieht Übernahme der Wirecard Bank in Betracht

Im Skandal um den kollabierten Zahlungsdienstleister Wirecard zeichnet sich ein Hoffnungsschimmer für die Banksparte der Gesellschaft ab.

03.07.2020 07:01

Informierten Kreisen zufolge erwägt die Deutsche Bank, die Wirecard Bank komplett oder in Teilen zu übernehmen. Im Hinblick auf mögliche Stützungsmassnahmen steht der Frankfurter Bankkonzern sowohl mit der Finanzaufsicht BaFin als auch mit dem Vorstand der Wirecard Bank sowie dem vorläufigen Insolvenzverwalter in Kontakt, wie ein Deutsche-Bank-Sprecher mitteilte. Details wollte er nicht nennen.

Wie zu hören war, laufen bei der Deutschen Bank die Diskussionen noch. Neben einer Komplett- oder Teilübernahme der Wirecard Bank würden auch andere Hilfsoptionen in Betracht gezogen, hiess es. Eine finale Entscheidung steht noch aus.

Im vergangenen Jahr war es auf Betreiben des Wirecard-Konzerns zu informellen Fusionsgesprächen mit der Deutschen Bank gekommen, die diese jedoch schnell abbrach.

Interessenten für die Wirecard Bank dürften sich besonders wegen deren Geschäftsbeziehungen mit den Kreditkartenfirmen Visa, Mastercard und JCB International für die Sparte interessieren.

Der vorläufige Wirecard-Insolvenzverwalter Michael Jaffé liess in dieser Woche wissen, eine Vielzahl von Investoren aus aller Welt habe Interesse am Kerngeschäft beziehungsweise anderen Sparten bekundet. Er äusserte sich nicht dazu, ob er einen Verkauf der weiterhin solventen Wirecard Bank plant.

(Bloomberg)

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Wdh: Deutsche Bank holt sich

Wdh: Deutsche Bank holt sich Google als IT-Partner ins Haus

(Redigierfehler im 3. Satz behoben: Cloud-Diensten) - Die Deutsche Bank will ihre IT-Probleme unter anderem mit der Hilfe von Google lösen. Die beiden Firmen wollen gemeinsam Finanzdienstleistungen entwickeln und anbieten, teilte die Deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Das Finanzinstitut bekommt so zum einen Zugang zu den Cloud-Diensten der Alphabet-Tochter . Zum anderen wollen die beiden Unternehmen, die nächste Generation technologiebasierter Finanzprodukte entwickeln. "Beide Parteien haben eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet und planen, in den nächsten Monaten einen Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit zu vereinbaren."

07.07.2020 09:43

Die Deutsche Bank kämpft wie viele andere deutsche Finanzinstitute immer wieder mit technischen Problemen. Bei der grössten deutschen Bank ist die IT aber schon seit langer Zeit eine Grossbaustelle. So hatte der frühere Konzernchef John Cryan die IT der Bank kurz nach seinem Amtsantritt 2015 öffentlich als "lausig" bezeichnet. Die Ex-IT-Chefin Kim Hammond, die eigentlich die Probleme lösen sollte, musste Anfang 2018 nach nur kurzer Zeit im Amt wieder gehen. Zuvor hatte sie die Bank bei einer internen Tagung als das "dysfunktionalste Unternehmen", für das sie je gearbeitet habe, bezeichnet.

Das grösste Problem der Deutschen-Bank-IT sind nach wie vor die vielen verschiedenen Systeme. 2012 hatte die grösste deutsche börsennotierte Bank SAP damit beauftragt, die Plattformen zu harmonisieren. Das unter dem Namen Magellan bekannte Grossprojekt scheiterte jedoch. Neben dem Umbau der bestehenden, teils sehr alten IT-Strukturen haben die Banken seit einiger Zeit mit viel Konkurrenz von Technologieunternehmen zu kämpfen, die wie Apple und auch Google ihre Marktmacht nutzen, um zum Beispiel Teile des Zahlungsverkehrs zu sich zu holen.

Zudem setzt eine Reihe junger Unternehmen, sogenannte Fintechs, den etablierten Banken bei der Produktentwicklung und auch dem Kampf um Kunden zu. Diesen Schritt begegnen die Banken zuletzt unter anderem mit Beteiligungen und Kooperationen, oft aber mit überschaubarem Erfolg. Der frühere SAP-Manager Bernd Leukert, der bei der Deutschen Bank inzwischen im Vorstand für Technologie, Daten und Innovation verantwortlich ist, sieht in der Zusammenarbeit mit Google einen bedeutenden Schritt in der Technologiestrategie der Bank. Konzernchef Christian Sewing erhofft sich durch die Partnerschaft einen grossen Schub beim Umbau der Bank./zb/mis/jha/

(AWP)

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Zehntausende Kunden der

Zehntausende Kunden der Deutschen Bank bedienen ihre Kredite nicht

Immer mehr Kunden der Deutschen Bank können wegen der Corona-Krise ihre Kredite nicht mehr bedienen.

13.07.2020 07:16

"Wir haben bislang insgesamt etwa 70'000 Stundungsanträge von Privatkunden der Deutschen Bank und der Postbank erhalten", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Karl von Rohr der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag). Dabei handle es sich um einen einstelligen Prozentsatz des gesamten Kreditportfolios der Bank. Allerdings steige die Zahl der Stundungsanträge inzwischen deutlich langsamer als noch im Frühjahr.

Ein schärferes Sparprogramm oder weitere Filialschliessungen hält von Rohr derzeit aber nicht für nötig. "Wir halten an dem geplanten Kostenziel fest, werden uns aber anstrengen, noch schneller unsere Ziele zu erreichen", so der Banker.

Deutschlands grösstes Kreditinstitut hatte sich im vergangenen Sommer einen radikalen Umbau verordnet, in dessen Zuge 18'000 Jobs wegfallen sollen. Die hauseigene Investmentbank wurde deutlich gestutzt, der Aktienhandel komplett eingestellt.

Einen erneuten Versuch einer Fusion mit der Commerzbank erteilte von Rohr eine Absage. "Wir haben uns vergangenes Jahr entschieden, von einem Zusammenschluss mit der Commerzbank abzusehen und stattdessen unsere eigenständige Strategie umzusetzen."

(AWP)

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US-Sammelklage gegen Deutsche

US-Sammelklage gegen Deutsche Bank wegen Epstein-Geschäften

Der Deutschen Bank droht aufgrund ihrer Geschäfte mit dem wegen Sexualverbrechen verurteilten und inzwischen gestorbenen US-Unternehmer Jeffrey Epstein weiterer rechtlicher Ärger.

16.07.2020 20:23

Die US-Kanzlei Pomerantz hat eine Sammelklage im Namen angeblich geschädigter Anleger bei einem Gericht in New Jersey eingereicht, wie sie in der Nacht auf Donnerstag mitteilte. Die Anwaltsfirma will Wiedergutmachung für Kursverluste erstreiten, die angeblich wegen Verstössen gegen US-Wertpapiergesetze entstanden. Wie in den USA mit ihrer umtriebigen Klageindustrie üblich, wirbt Pomerantz nun per Pressemitteilung und öffentlicher Kampagne um Investoren, die sich dem potenziellen Sammelverfahren anschliessen.

Die New Yorker Finanzaufsicht hatte der Deutschen Bank jüngst eine Strafe von 150 Millionen Dollar (133 Mio Euro) wegen erheblicher Regelverstösse aufgebrummt, unter anderem in Zusammenhang mit ihren Geschäftsbeziehungen zu Epstein. Die Behörde beschuldigte das Geldhaus, trotz dessen bekannter krimineller Vorgeschichte Geschäfte mit Epstein gemacht zu haben, statt dubiose Zahlungen zu verhindern.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht zu der Klage äussern. Nach der Strafe hatte sich das Unternehmen bereits reumütig gezeigt und erklärt: "Es war ein Fehler, Jeffrey Epstein 2013 als Kunden anzunehmen". Die Bank habe daraus gelernt. Ob die Klage zu etwas führt, bleibt abzuwarten. In den USA sind solche Verfahren relativ gängig, sie verlaufen häufig im Sande oder werden irgendwann mit Vergleichen beigelegt.

(AWP)

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Deutsche-Bank-Tochter DWS

Deutsche-Bank-Tochter DWS überrascht mit hohem Nettomittelzufluss

Die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Vor allem der Nettomittelzufluss überraschte positiv. Dieser habe in den drei Monaten bis Ende Juni bei 8,7 Milliarden Euro gelegen, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit. Hier lagen die Schätzungen der Experten bei lediglich 3,5 Milliarden Euro. Aber auch die Erträge und der um Sondereffekte bereinigte Gewinn fielen etwas höher aus als die von Bloomberg befragten Experten erwartet hatten. So konnte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern trotz der coronabedingt niedrigeren Erträge um zwei Prozent auf 189 Millionen Euro gesteigert werden. Grund dafür sind die deutlich reduzierten Kosten./zb/mis

29.07.2020 07:27

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Deutsche Bank übertrifft

Deutsche Bank übertrifft Erwartungen der Analysten

Die Deutsche Bank hat sich im zweiten Quartal dank höherer Einnahmen und gesenkter Kosten in der Corona-Krise vor Steuern in der Gewinnzone gehalten.

29.07.2020 07:26

Trotz hoher Belastungen durch drohende Kreditausfälle in der Corona-Krise stand vor Steuern ein Gewinn von 158 Millionen Euro, nachdem der teure Radikalumbau dem Institut ein Jahr zuvor einen Verlust von mehr als 946 Millionen Euro eingebrockt hatte. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre dennoch ein Verlust von 77 Millionen Euro nach einem Minus von 3,3 Milliarden ein Jahr zuvor, wie die Deutsche Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Dabei übertraf die Bank die Erwartungen von Analysten."Wir haben in einem schwierigen Umfeld unsere Erträge gesteigert und unsere Kosten weiter gesenkt und sind auf einem guten Weg, alle unsere Ziele zu erreichen", sagte Vorstandschef Christian Sewing. Für drohende Kreditausfälle musste das Institut im zweiten Quartal allerdings 761 Millionen Euro zurücklegen, fast fünfmal so viel wie ein Jahr zuvor.

Tochter DWS überrascht mit hohem Nettomittelzufluss

Auch die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Vor allem der Nettomittelzufluss überraschte positiv. Dieser habe in den drei Monaten bis Ende Juni bei 8,7 Milliarden Euro gelegen, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit. Hier lagen die Schätzungen der Experten bei lediglich 3,5 Milliarden Euro.

Aber auch die Erträge und der um Sondereffekte bereinigte Gewinn fielen etwas höher aus als die von Bloomberg befragten Experten erwartet hatten. So konnte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern trotz der coronabedingt niedrigeren Erträge um zwei Prozent auf 189 Millionen Euro gesteigert werden. Grund dafür sind die deutlich reduzierten Kosten

(AWP)

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Deutsche Bank haftet nicht

Deutsche Bank haftet nicht für Cum-Ex der M.M.Warburg

(Ausführliche Fassung) - Die Deutsche Bank muss laut einem Urteil nicht für Steuerschulden aus Cum-Ex-Geschäften der Hamburger Privatbank M.M.Warburg mithaften. Das hat das Landgericht Frankfurt am Mittwoch in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil (Az.: 2-18 O 386/18) entschieden.

23.09.2020 13:12

"Die Privatbank Warburg ist originäre Steuerschuldnerin und hat die Steuern daher auch im Verhältnis zur Deutschen Bank primär zu tragen", entschied die 18. Zivilkammer in dem Streit um 167 Millionen Euro Steuerschulden aus Geschäften in den Jahren 2007 bis 2011.

Bei den umstrittenen Aktiengeschäften nutzten Investoren eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre um Milliardensummen an Steuern zu prellen: Rund um den Dividendenstichtag wurden Aktien mit ("cum") und ohne ("ex") Ausschüttungsanspruch rasch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Am Ende war dem Fiskus nicht mehr klar, wem die Papiere überhaupt gehörten.

Die Folge: Finanzämter erstatteten Kapitalertragsteuern, die gar nicht gezahlt worden waren. Europaweit soll sich der Schaden auf mehr als 55 Milliarden Euro belaufen. In Deutschland schloss der Staat das Steuerschlupfloch im Jahr 2012.

Erneut hatte die Hamburger Bank in dem Verfahren argumentiert, dass es keine Absprachen zu Cum-Ex-Geschäften gegeben habe. Die Deutsche Bank sei als Depotbank des Verkäufers in mehr als 400 Aktientransaktionen verpflichtet gewesen, Kapitalertragssteuer an den Fiskus abzuführen. Das Gericht hielt aber daran fest, dass allein M.M.Warburg die Steuern schulde.

Dies sei auch in einem Vorverfahren beim Landgericht Bonn festgestellt worden. Gegen das Frankfurter Urteil kann noch Berufung beim Oberlandesgericht Frankfurt eingelegt werden. Dies werde nach sorgfältiger Prüfung der Urteilsgründe "aller Voraussicht nach" geschehen, kündigte M.M. Warburg an./ceb/ben/DP/stk

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Deutsche Industrie erhält

Deutsche Bank will laut Konzernchef Sewing kein Übernahmeziel sein

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hält angesichts der diskutierten Übernahmewelle in der Branche eine Fusion oder den Zukauf eines anderen Geldhauses bald für denkbar.

06.10.2020 08:06

Allerdings wolle die Bank dabei kein Übernahmeziel sein, sagte der Manager in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit Bloomberg TV.

Die Konsolidierung unter Europas Banken müsse stattfinden, sagte Sewing. "Es ist wichtig, dass wir nicht der Juniorpartner sind." In den vergangenen Wochen hatten Medien berichtet, dass UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber eine Liste mit möglichen Fusionskandidaten erstellt habe. Auf dieser figuriere - neben der Credit Suisse oder der britischen Barclays - auch die Deutsche Bank.

Als Voraussetzung für eine Fusion oder Übernahme sieht der Manager, dass die Rentabilität der Bank und ihr Aktienkurs wieder steigen. "Dann haben wir eine andere, eine bessere Position."

Derzeit wird die Deutsche Bank an der Börse mit rund 15 Milliarden Euro bewertet. Die UBS kommt auf eine Marktkapitalisierung von knapp 41 Milliarden Franken.

Umbauplan umsetzen

Derzeit konzentriere sich das grösste deutsche Kreditinstitut aber noch auf die Umsetzung seines Umbauplans, sagte Sewing. Der Hauptteil des Umbaus solle in den kommenden drei Monaten abgeschlossen sein. Der Vorstand habe immer gesagt, dass die Jahre 2019 und 2020 für die Sanierung entscheidend seien, erklärte Sewing. Der im vergangenen Jahr beschlossene Umbau läuft noch bis zum Jahr 2022.

Sewing zeigte sich zudem mit Blick auf den jüngsten Geschäftsverlauf im Handelsgeschäft optimistisch. Er sei sehr zufrieden mit der Entwicklung im dritten Quartal, auch wenn der Schwung nach dem ersten Halbjahr etwas abgenommen habe. Diese Normalisierung werde sich im vierten Quartal fortsetzen. Die Bank werde bei der Vorlage ihrer Quartalszahlen eine gute Entwicklung zeigen, vor allem in der Investmentbank.

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Verdi: Weitere Warnstreiks in

Verdi: Weitere Warnstreiks in Call-Centern der Deutschen Bank

Kunden der Deutschen Bank müssen sich bei telefonischen Anfragen an diesem Donnerstag und Freitag möglicherweise auf längere Wartezeiten einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Call-Center in Berlin und Essen für beide Tage zu einem Warnstreik aufgerufen.

14.10.2020 21:21

Verdi hatte bereits im September zu vorübergehenden Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um den Druck in den seit Juli laufenden Tarifverhandlungen für die etwa 650 Beschäftigten der Deutschen Bank Direkt GmbH an den beiden Standorten zu erhöhen.

"Auch nach drei Verhandlungsrunden hat die Arbeitgeberseite kein abschlussfähiges Angebot vorgelegt", sagte Roman Eberle, der die Tarifverhandlungen der Gewerkschaft führt, laut Mitteilung vom Mittwoch. "Deshalb intensivieren wir jetzt die Streiks." Am Donnerstag (9.30 Uhr) soll eine Streikkundgebung in Essen stattfinden.

Nach Angaben der Gewerkschaft hat die Arbeitgeberseite bislang eine zweistufige Gehaltserhöhung um 1,3 beziehungsweise 1,5 Prozent bei sieben Nullmonaten angeboten. Verdi fordert eine Gehaltserhöhung um 6 Prozent, mindestens aber 150 Euro. Zudem will die Gewerkschaft eine Wahloption zwischen Geld und Freizeit sowie die Einführung eines 13. Monatsgehaltes durchsetzen.

Der Gehaltstarifvertrag war Ende März ausgelaufen, wegen der Corona-Pandemie verzögerte sich der Beginn der Tarifverhandlungen jedoch bis in den Sommer. Zu den Aufgaben der DB Direkt zählen neben dem telefonischen Kundendienst auch der Direktvertrieb ausgewählter Bankprodukte der Deutschen Bank./tos/DP/he

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Deutsche Bank übertrifft mit

Deutsche Bank übertrifft mit Quartalsergebnis die Erwartungen

Dank Zuwächsen im Investmentbanking ist die Deutsche Bank im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Aktualisiert um 08:02

"Obwohl auch das dritte Quartal von der Corona-Pandemie geprägt war, haben wir erneut ein Ergebnis erzielt, das unsere Planungen übertroffen hat", sagte Bankchef Christian Sewing am Mittwoch. Vor Steuern verdiente das größte deutsche Geldhaus 482 Millionen Euro nach einem Verlust von 687 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich, also nach Abzug von Zinszahlungen für Nachranganleihen, stand ein Gewinn von 182 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Quartalsergebnis gerechnet.

"Unser fokussiertes Geschäftsmodell zahlt sich aus, und wir erwarten, dass sich ein erheblicher Teil unserer Ertragssteigerungen als nachhaltig erweisen wird", sagte Sewing. Besonders die Ausrichtung der Investmentbank trage Früchte. "Nach neun Monaten beläuft sich unser Gewinn auf 846 Millionen Euro vor Steuern, so dass wir weiterhin zuversichtlich sind, auch für das Gesamtjahr ein positives Vorsteuerergebnis zu erreichen."

Die Bank steigerte ihre Erträge besonders stark im Handel mit Anleihen, Währungen und Zinsen sowie im Beratungs- und Emissionsgeschäft. Die Einnahmen in der Investmentbank stiegen um 43 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Auch Konkurrenten in den USA und Europa profitierten in den Sommermonaten von guten Geschäften im Investmentbanking. Insgesamt legten die Erträge der Deutschen Bank im dritten Quartal um 13 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro zu. Die Kosten sanken um zehn Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Sewing bekräftigte das Ziel des Institut, die Kosten im Gesamtjahr auf 19,5 Milliarden Euro zu verringern.

Die Corona-Krise machte sich im Kreditgeschäft bemerkbar. Die Risikovorsorge für faule Kredite stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte auf 273 Millionen Euro. Das war aber ein deutlich geringeres Volumen als die im zweiten Quartal verbuchten 761 Millionen Euro. 

(Reuters)

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Postbank-Integration:

Postbank-Integration: Deutsche Bank baut weitere 350 Stellen ab

Die Eingliederung der Postbank in den Deutsche-Bank-Konzern zieht weitere Stellenstreichungen nach sich. Insgesamt 350 Jobs in den Zentralen des Privatkundengeschäfts in Bonn und Frankfurt werden gestrichen - und damit gut jede dritte der derzeit knapp 1000 Stellen in diesen Bereichen. "Der grösste Teil des Stellenabbaus soll im kommenden Jahr erfolgen und bis 2022 abgeschlossen sein", teilte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage am Dienstag mit. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" berichtet.

01.12.2020 10:55

Betroffen sind nach Angaben des Sprechers die drei Bereiche Kundenmanagement, Produktmanagement und Betriebsorganisation. "Ziel ist es, schlankere Führungsstrukturen zu schaffen, Doppelfunktionen abzubauen, Prozesse zu optimieren und den künftigen Fokus der Organisation auf Kern-Leistungen zu legen." Vorruhestandsregelungen und Altersteilzeitmodelle sollen dazu beitragen, den Stellenabbau "möglichst sozialverträglich" zu bewältigen. Mit den Arbeitnehmervertretern wurde ein Interessenausgleich vereinbart.

Nach einigem Hin und Her hatte sich die Deutsche Bank im Frühjahr 2017 entschieden, die Bonner Tochter Postbank doch nicht zu verkaufen, sondern in ihr Privat- und Firmenkundengeschäft einzugliedern. Mitte Mai das laufenden Jahres wurde mit der Eintragung ins Handelsregister die rechtliche Integration abgeschlossen. Ende vergangenen Jahres beschäftigte die DB Privat- und Firmenkundenbank AG auf Vollzeitbasis 23 565 Mitarbeiter./ben/DP/eas

(AWP)

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Postbank-Integration:

Postbank-Integration: Deutsche Bank kündigt weitere Einsparungen an

Der jüngst vereinbarte Stellenabbau im Zuge der Integration der Postbank wird nach Angaben der Deutschen Bank nicht die letzte Einsparung sein. "In anderen Bereichen des Privatkundengeschäfts werden weitere Schritte folgen", sagte Deutsche-Bank-Vizechef Karl von Rohr der "Welt" (Mittwoch). Anfang der Woche hatte sich das Management mit Arbeitnehmervertretern auf den Abbau von 350 Stellen in den Zentralen des Privatkundengeschäfts in Bonn und Frankfurt bis Ende 2022 geeinigt.

02.12.2020 09:31

Einschnitte im Filialnetz sind bereits beschlossen: Die Deutsche Bank hatte im September angekündigt, etwa 100 ihrer gut 500 eigenen Standorte in Deutschland zu schliessen. Auch im Netz der zum Konzern gehörenden Postbank gibt es seit Jahren regelmässig Anpassungen. Dieser Kurs werde fortgesetzt, kündigte von Rohr an: Das Management wolle "in den kommenden beiden Jahren jeweils etwa 50 Postbank-Standorte aufgeben". Ein Vertrag mit der Post deckelt die Zahl der Schliessungen von Postbankfilialen auf höchstens 50 pro Jahr. Nach jüngsten Zahlen hat die Postbank 800 Filialen.

Eine Zusammenlegung von Postbank- und Deutsche-Bank-Filialen schloss von Rohr aus. "Wir halten an unserer Zwei-Marken-Strategie fest, denn wir haben eine sehr differenzierte Markenpositionierung." Allerdings sollen die beiden Marken noch enger kooperieren. "Sobald es technisch machbar ist, sollen an jedem Schalter alltägliche Finanzgeschäfte für beide Kundengruppen möglich sein. Bei der Beratung wird aber sinnvollerweise nach wie vor getrennt."

Insgesamt sei die Deutsche Bank bei ihrem Konzernumbau auf Kurs, auch beim Thema Stellenabbau. "Wir verhandeln mit Arbeitnehmervertretern in verschiedenen Bereichen und kommen dabei gut voran", sagte von Rohr. Der Vorstand hatte im Juli 2019 das Ziel ausgegeben, bis Ende 2022 die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern um etwa 18 000 auf weltweit 74 000 zu verringern./ben/DP/eas

(AWP)

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Deutsche Bank rührt

Deutsche Bank rührt Werbetrommel bei Investoren

Kommenden Mittwoch veranstaltet die Deutsche Bank ihren Investorentag. Seit Jahresanfang haben die Papiere 35 Prozent zugelegt, und auch der schärfste Kritiker muss sein Urteil revidieren.

03.12.2020 20:30

Eines muss man Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing lassen: Das Vertrauen der Anleger hat er durch seinen vor gut einem Jahr gestarteten Konzernumbau offenbar zurückgewonnen. Kein anderes Finanzinstitut in Europa hat sich an der Börse in diesem Jahr besser geschlagen als das grösste deutsche Geldhaus. Und das, obwohl die Weltwirtschaft wegen der Corona-Pandemie in der schwersten Krise seit Jahrzehnten steckt.

Am Mittwoch zieht Sewing beim Investorentag Bilanz zur Halbzeit des Radikalumbaus, der weltweit 18'000 Jobs kostet. Ob die Anleger der Bank weiterhin die Treue halten, ist offen. Im nächsten Jahr warten wegen der Corona-Krise einige Hürden.

"Mea Culpa"

Selbst der schärfste Kritiker der Deutschen Bank, Analyst Stuart Graham vom Brokerhaus Autonomous, revidierte kürzlich sein kritisches Urteil. "Die Deutsche Bank hat sich in einem extrem herausfordernden Umfeld zum Teil besser geschlagen als Wettbewerber wie JP Morgan", schrieb der Experte in einer Studie mit der Überschrift "Mea Culpa". Graham entschuldigte sich bei Anlegern für seine teils vernichtenden Kommentare in der Vergangenheit. Er habe sich in Details verzettelt und das grosse Ganze aus dem Blick verloren.

Auch andere Experten sehen das jahrelang Milliardenverluste schreibende Institut auf einem aufsteigenden Ast. "Die Deutsche Bank hat 2020 grosse Fortschritte erzielt", konstatiert MM-Warburg-Analyst Andreas Pläsier. Sein Kollege Philipp Hässler vom Brokerhaus Pareto sieht die Frankfurter gut aufgestellt, um die Corona-Krise zu meistern. "Die Bank hat ihre Risiken im Griff." Auch die Ratingagentur Moody's schätzt die Kreditwürdigkeit der Deutschen Bank wieder positiver ein.

Seit Jahresanfang legten die Aktien rund 35 Prozent auf 9,41 Euro zu und übertrafen damit alle anderen Titel im europäischen Bankenindex. Dieser verlor im selben Zeitraum 24 Prozent, ebenso wie Aktien von ING und Credit Agricole. Aktien von Banken wie Santander und UniCredit rutschen noch stärker ab.

Ertragstreiber Investmentbanking

Analysten erhoffen sich beim Investorentag Aussagen zu den Zielen der Bank, vor allem zu Erträgen und Kosten. "Die grosse Frage ist, wie nachhaltig die Ertragssteigerung ist", sagt Pläsier. "Der Rückenwind vom Investmentbanking war ziemlich stark."

Die wegen der Krise gestiegene Risikovorsorge glich die Bank bislang mit höheren Einnahmen im Investmentbanking aus - dem Bereich, den sie eigentlich verkleinern wollte. Der höhere Beratungsbedarf und die gestiegenen Handelsaktivitäten von Kunden kamen der Bank nun gelegen. Konzernweit stiegen die Erträge im dritten Quartal um 13 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro, die Kosten fielen um zehn Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.

Sewing selbst räumte aber ein, dass im Investmentbanking 2021 nicht mehr so starke Ertragszuwächse zu erwarten seien wie dieses Jahr. Unwahrscheinlich ist nach Meinung von Analysten, dass andere Sparten das auffangen. Wegen der niedrigen Zinsen sind die Erträge im Privat- und Firmenkundengeschäft seit Jahren unter Druck und das Management hat nicht viel Handlungsspielraum ausser zu sparen. Konzernweit will die Deutsche Bank die Kosten bis 2022 auf 17 Milliarden Euro senken.

Ambitioniertes Renditeziel

Offen ist bislang auch, wie viele Belastungen durch mögliche Kreditausfälle noch drohen. Zwar betont der Vorstand immer, der Grossteil sei bereits in der Bilanz enthalten. Doch keiner kann mit Sicherheit vorhersagen, welche Folgen die Corona-Krise für die Wirtschaft noch haben wird.

Der Chef der Finanzaufsicht BaFin, Felix Hufeld, warnt, dass auf die Banken noch mehrere Wellen an Kreditausfällen zurollen. "Man hat zwar die Risikovorsorge deutlich angehoben, aber die Pleiten im deutschen Mittelstand infolge der Virusmassnahmen werden auch die Deutsche Bank wuchtig treffen", ist sich Chefanalyst Stefan de Schutter vom Brokerhaus Alpha Trading sicher.

Spannend wird, ob sich Sewing wenige Wochen vor Jahresende eine konkrete Prognose zutraut. Obwohl sich der Vorsteuergewinn nach neun Monaten bereits auf 846 Millionen Euro belief, stellte er bislang nur ein positives Vorsteuerergebnis in Aussicht. Nicht auszuschliessen ist nach Meinung von Pareto-Analyst Hässler auch, dass Sewing vom Ziel einer Eigenkapitalrendite von acht Prozent bis 2022 abrückt. "Das war immer schon sehr ambitioniert und man könnte es jetzt gut auf Corona schieben." 

(Reuters)

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EU-Kommission erlaubt Verkauf

EU-Kommission erlaubt Verkauf von IT-Tochter der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission ihre IT-Tochter Postbank Systems an den indischen Softwaredienstleister Tata Consultancy Services (TCS) verkaufen. Die Übernahme durch eine niederländische TCS-Tochter führe zu keinen Wettbewerbsbedenken, teilte die EU-Kommission am Montag mit.

07.12.2020 14:07

Anfang November hatte die Deutsche Bank bekanntgegeben, dass das Bonner Unternehmen Postbank Systems mit seinen rund 1500 Mitarbeitern unter das Dach von TCS wechselt. Die Trennung ist Teil des Konzernumbaus, den sich die Deutsche Bank Mitte 2019 verordnet hat. Dabei führt der Frankfurter Mutterkonzern auch seine IT-Infrastruktur mit derjenigen der Postbank zusammen, so dass die Aufgaben von Postbank Systems schrumpfen. Insgesamt sollen im Zuge des Umbaus rund 18 000 Jobs bei der Deutschen Bank wegfallen./chh/DP/nas

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Deutsche Bank will ihre

Deutsche Bank will ihre Kosten noch stärker senken

Die Deutsche Bank will bei ihrem Konzernumbau noch stärker an der Kostenschraube drehen. Man habe weitere Einsparmöglichkeiten entdeckt, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch anlässlich einer Investorenveranstaltung mit. Bis zum Jahr 2022 sollen die bereinigten Kosten der Bank daher statt auf 17 Milliarden jetzt auf 16,7 Milliarden Euro sinken.

09.12.2020 11:29

Für das laufende Jahr rechnet das Management um Vorstandschef Christian Sewing weiterhin mit bereinigten Kosten von 19,5 Milliarden Euro. Der Manager hatte der Bank Mitte 2019 einen radikalen Umbau verordnet, in dessen Zuge konzernweit rund 18 000 Arbeitsplätze wegfallen sollen.

Unterdessen sieht Sewing die Bank bei ihren Finanzzielen für das laufende Jahr auf Kurs. Der positive Trend bei der Ertragsentwicklung in der Kernbank habe sich nach den ersten neun Monaten auch im vierten Quartal fortgesetzt. Das Institut sei auf gutem Weg, im Jahr 2022 wie geplant eine Eigenkapitalrendite von acht Prozent zu erreichen./stw/zb

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Wegen Wirecard: Leiter des

Wegen Wirecard: Leiter des Deutsche-Bank-Rechnungswesens gibt Posten vorerst ab

Der Leiter des Rechnungswesens der Deutschen Bank , Andreas Loetscher, zieht sich wegen des Wirecard-Skandals vorläufig von seinem Posten zurück. Seine Aufgaben übernimmt übergangsweise die Leiterin der globalen Steuerabteilung, Brigitte Bomm. Dies geht aus einem Schreiben von Finanzvorstand James von Moltke an die Belegschaft hervor, das der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Mittwoch vorlag. Loetscher habe selbst um diesen Schritt gebeten, schreibt von Moltke. Dies sei aber kein Eingeständnis von Fehlverhalten. Ein Deutsche-Bank-Sprecher bestätigte die Echtheit des Schreibens. Zuerst hatte die "Financial Times" darüber berichtet.

09.12.2020 11:17

Loetscher war bis ins Jahr 2018 Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) und der "Financial Times" zufolge von 2015 bis 2017 für die Prüfung der Bilanzen des Zahlungsabwicklers Wirecard zuständig. Der einstige Dax-Konzern aus Aschheim bei München hatte im Juni Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt und wenige Tage später Insolvenz angemeldet.

EY hatte die Jahresabschlüsse über Jahre hinweg testiert und das Testat erst für das Jahr 2019 verweigert, obwohl es bereits deutlich früher Berichte über Missstände gegeben hatte. Der Wirecard-Vorstand soll den Ermittlern zufolge mindestens fünf Jahre lang in einem Fall von "gewerbsmässigem Bandenbetrug" Banken und Investoren systematisch belogen haben. Neben Straf- und Insolvenzverfahren gibt es inzwischen eine Vielzahl von Zivilklagen. Die meisten richten sich gegen EY.

Deutsche-Bank-Vorstand von Moltke sprach Loetscher ausdrücklich sein Vertrauen aus. Man wolle ihm lediglich genug Zeit verschaffen, damit er sich auf die Aufarbeitung des Wirecard-Falls konzentrieren könne./stw/eas/jha/

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Postbank-Übernahme: Kläger

Postbank-Übernahme: Kläger verlieren im Streit mit Deutscher Bank

Im Streit um die Postbank-Übernahme hat das Kölner Oberlandesgericht Klagen gegen die Deutsche Bank abgewiesen. In dem 2011 begonnenen Gerichtsstreit warfen Kleinaktionäre dem Geldhaus vor, schon 2008 das Sagen gehabt zu haben bei der Postbank - dann hätte die Deutsche Bank ihnen ein relativ hohes Kaufangebot für ihre Anteilsscheine machen müssen. Dem Urteil zufolge gibt es aber keine belastbaren Anhaltspunkte für so eine frühzeitige Kontrolle. Das Klagevolumen lag laut Deutscher Bank bei 700 Millionen Euro plus Zinsen. Die Kläger, darunter das Verlagshaus Effecten-Spiegel, prüfen nun, ob sie vor den Bundesgerichtshof ziehen./wdw/DP/jha

16.12.2020 11:13

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Deutsche Bank will offenbar

Deutsche Bank will offenbar keine Geschäfte mehr mit Trump machen

Nach der Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump distanziert sich die Deutsche Bank einem Medienbericht zufolge von Trump. Nach Informationen der "New York Times" hat Deutschlands grösstes Geldhaus beschlossen, keine neuen Geschäfte mit Trump und seinen Firmen zu machen.

12.01.2021 13:09

Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt wollte dies am Dienstag auf Nachfrage nicht kommentieren. Die Bank äussert sich grundsätzlich nicht öffentlich zu einzelnen Kundenbeziehungen.

Die Deutsche Bank war zeitweise Trumps Hausbank und gewährte ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite für die Finanzierung von Immobilien. Insgesamt stehen noch Kredite in einer Höhe von 340 Millionen Dollar aus, die in den nächsten Jahren fällig sind. Die US-Demokraten hatten in den vergangenen Jahren wiederholt versucht, die Geschäftsbeziehungen Trumps mit der Deutschen Bank näher zu durchleuchten.

Am vergangenen Mittwoch hatten aufgebrachte Trump-Anhänger den Sitz des US-Kongresses gestürmt. Die Demokraten machen den scheidenden Präsidenten persönlich für den Gewaltausbruch verantwortlich, Trump habe seine Unterstützer zuvor mit einer Rede aufgestachelt./ben/DP/jha

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Deutsche Bank in Taiwan wegen

Deutsche Bank in Taiwan wegen Währungsspekulation im Visier

Die Deutsche Bank und Cargill gehören zu einer Gruppe grosser ausländischer Unternehmen, die in Taiwan wegen Spekulationen mit der steigenden Landeswährung im vergangenen Jahr ins Visier der Behörden geraten sind.

02.02.2021 10:51

Acht führende Lebensmittelhändler Asiens haben mit Hilfe von sechs ausländischen Banken bis Ende Juli zusammen 11 Milliarden Dollar (9 Milliarden Euro) an Termingeschäften in Taiwan-Dollar aufgebaut, teilte die taiwanesische Zentralbank in einer Erklärung letzte Woche mit. Cargill und Louis Dreyfus waren beteiligt, ebenso wie die Deutsche BankCitigroupJPMorgan und Standard Chartered. Dies gaben Personen mit Kenntnis der Angelegenheit bekannt, die aber darum gebeten haben, nicht namentlich genannt zu werden.

ING und Australia & New Zealand Banking Group werden auch untersucht, erklärte eine mit der Situation vertraute Person.

Die Termingeschäfte basierten auf ausländischem Getreidehandel, der absichtlich über taiwanesische Einheiten abgewickelt worden war, um mit der Währung zu spekulieren, erklärte die Zentralbank. Dadurch sei die Marktstabilität beeinträchtigt worden. Die Unternehmen - die von der Zentralbank nicht genannt wurden -, hatten den Handel Ende Juli letzten Jahres eingestellt. Die Zentralbank wird in Kürze Strafen für vier der Banken bekannt geben. Mit zwei weiteren Kreditinstituten wurde bereits eine Einigung erzielt.

Ungebremste Rally

Zumindest einige der Geschäfte waren speziell darauf ausgelegt, vom steigenden taiwanesischen Dollar zu profitieren, erklärten die informierten Personen. Das stelle eine direkte Behinderung für die Zentralbank dar, da sie im Interesse der exportabhängigen Wirtschaft des Landes versuche, den schnellen Anstieg der Währung zu bremsen.

Taiwans Notenbank kontrolliert streng, wie viele Taiwan-Dollar ausländische Unternehmen ansammeln können, um Spekulationen in der Währung zu vermeiden. Die enormen Positionen, die die Unternehmen in den Termingeschäften aufgebaut hatten, gingen über ihre tatsächlichen Geschäftsanforderungen hinaus, hiess es in der Erklärung vergangene Woche. Weder der Rohstoffhandel hinter den Termingeschäften noch die beteiligten Hauptparteien befanden sich in Taiwan, hiess es.

"Spekulationen werden von der Zentralbank in der Regel missbilligt, da sie die Märkte destabilisieren und die Preise verzerren könnten", erklärte Christopher Wong, ein leitender Devisenstratege bei Malayan Banking in Singapur. "Die Bestrafung zielt darauf ab, abzuschrecken, und die Zentralbank kann dies als Mittel nutzen, um die Märkte daran zu erinnern, keine Bedrohung zu sein."

Die Notenbank äusserte sich nicht über ihre Mitteilung hinaus, als sie von Bloomberg News kontaktiert wurde. Die Deutsche BankJPMorganCitigroup, ANZ, Cargill und Standard Chartered lehnten eine Stellungnahme ab. ING kommentierte nicht. Louis Dreyfus sagte, es sei nicht von taiwanesischen Behörden kontaktiert worden und lehnte es ab, weitere Kommentare abzugeben.

Der Taiwan-Dollar legte in den zwölf Monaten bis zum 31. Juli letzten Jahres um mehr als 6 Prozent zu und verzeichnete damit den grössten Gewinn unter den asiatischen Währungen.

(Bloomberg)

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Kein rasches Ende von Streiks

Kein rasches Ende von Streiks in Call-Centern der Deutschen Bank

Bei den seit Samstag laufenden unbefristeten Streiks in den Call-Centern der Deutschen Bank zeichnet sich kein rasches Ende ab. Die Entschlossenheit der Streikenden sei gross, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Roman Eberle, am Dienstag auf Anfrage. "Jetzt läuft es vermutlich darauf hinaus, wer den längeren Atem hat."

02.02.2021 16:31

Die Gewerkschaften Verdi und DBV hatten die Beschäftigten der DB Direkt GmbH in Berlin und Essen zum Streik aufgerufen, Eberle sprach von einer hohen Beteiligung. Bankkunden hätten bei Anrufen in den Call-Centern teilweise 45 Minuten und länger warten müssen. Zu den Aufgaben der DB Direkt zählen neben dem telefonischen Kundendienst auch der Direktvertrieb ausgewählter Bankprodukte der Deutschen Bank.

Verdi fordert in den seit Juli laufenden Tarifverhandlungen für die etwa 650 Beschäftigten sechs Prozent mehr Gehalt rückwirkend ab dem 1. April 2020, mindestens aber 150 Euro. Zudem will die Gewerkschaft eine Wahloption zwischen Geld und Freizeit sowie die Einführung eines 13. Monatsgehaltes durchsetzen. Der Arbeitgeber hat Verdi zufolge in den bisher vier Verhandlungsrunden 1,5 Prozent mehr Geld ab November 2020 und ein weiteres Plus von 1,5 Prozent ab Januar 2022 angeboten./ben/DP/fba

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Deutsche Bank erzielt ersten

Deutsche Bank erzielt ersten Gewinn seit 2014

Die Deutsche Bank hat 2020 zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder einen Gewinn erwirtschaftet.

04.02.2021 07:44

"Im wichtigsten Jahr unseres Umbaus ist es uns gelungen, die Transformationskosten und die gestiegene Risikovorsorge mehr als auszugleichen – und das trotz globaler Pandemie", sagte Vorstandschef Christian Sewing am Donnerstag. Unter dem Strich - also nach Abzug von Zinszahlungen für Nachranganleihen - stand ein Gewinn von 113 Millionen Euro. 2019 hatte das grösste deutsche Geldhaus wegen der Kosten für den Konzernumbau noch einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro angehäuft. Die Aktien legten im vorbörslichen Handel um gut ein Prozent zu.

Besonders gut lief es im vergangenen Jahr wie bei anderen Banken auch im Investmentbanking. Es war die einzige Sparte, in der die Bank ihre Erträge steigern konnte. Im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden hinterliessen die Corona-Krise und die niedrigen Zinsen dagegen Spuren, die Einnahmen gingen zurück. Die Gesamterträge der Bank legten um vier Prozent auf 24,03 Milliarden Euro zu.

Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zog die Risikovorsorge für faule Kredite deutlich auf 1,8 Milliarden Euro an, sie lag damit aber auf dem von der Bank im Dezember kommunizierten Niveau. Die Kosten fielen um 15 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro. Vor Steuern stand damit 2020 ein Gewinn von einer Milliarde Euro in der Bilanz, nach einem Verlust von 2,6 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Kritik an Dominanz des Investmentbanking

Sewing gab einen zuversichtlichen Ausblick. Mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres seien die eigenen Erwartungen übertroffen worden, sagte er. "Wir sind nachhaltig profitabel und zuversichtlich, dass der insgesamt positive Trend 2021 auch in diesen schwierigen Zeiten anhält." Die Bank sehe sich in einer guten Position, die in Aussicht gestellte Eigenkapitalrendite von acht Prozent 2022 zu erreichen. Bereits vor Monaten hatte Sewing davor gewarnt, dass der positive Trend im Investmentbanking schwächer werden könnte. Im vierten Quartal war das Geschäft mit Anleihen und Währungen sowie die lukrative Beratung bei Anleiheemissionen und Börsengängen wegen der Turbulenzen in Folge der Corona-Krise besonders gut gelaufen.

Regulatoren und manche Analysten kritisieren, dass das schwankungsanfällige Kapitalmarktgeschäft wieder eine so wichtige Rolle für die Deutsche Bank spielt. Sewing wollte durch den im Sommer 2019 angestossenen Konzernumbau eigentlich mehr Ausgeglichenheit zwischen den einzelnen Sparten erreichen. Durch den Umbau fallen weltweit 18.000 Arbeitsplätze weg.

(Reuters)

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