Burckhardt

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Burckhardt Compression kauft in Deutschland zu

Der Kolbenkompressorenhersteller Burckhardt Compression übernimmt die IKS Industrie- und Kompressorenservice GmbH mit Sitz in Bremen. Der Umsatz beträgt rund 4 Millionen Franken.

Das Unternehmen hat im letzten Jahr mit 17 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4 Mio CHF erzielt, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

Das gekaufte Unternehmen sei ein führender Anbieter von Servicedienstleistungen im deutschsprachigen Raum, heisst es weiter. Burckhardt Compression Deutschland sei damit in Zukunft besser in der Lage, Servicedienstleistungen nicht nur für die eigenen Produkte anzubieten, sondern auch für die Kolbenkompressorsysteme anderer Hersteller.

"IKS verfügt über ein breites Know-how in den Bereichen Chemische Industrie, Raffinerien, Petrochemie, Industriegase, Nahrungsmittel- sowie der Eisen- und Stahlindustrie", lässt sich Burckhardt-CEO Marcel Pawlicek zitieren. Die weitere Stärkung des Servicegeschäfts unterstütze die im letzten März angekündigte neue Organisationsstruktur mit den zwei Divisionen Systems und Services.

(AWP)

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Burckhardt Compression

Burckhardt Compression erwirbt kanadische Firma

Burckhardt Compression verstärkt seine Präsenz in Kanada durch einen Zukauf.

26.06.2017 07:39

Das Unternehmen hat per 23. Juni CSM Compressor Supplies & Machine Work Ltd (CSM) mit Sitz in Edmonton und Drumheller, Alberta, übernommen, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

CSM verzeichnete den Angaben zufolge 2016 einen Umsatz von 5,7 Mio CHF und beschäftigte 43 Mitarbeitende. Mit dem Kauf werde das kanadische Servicegeschäft für Kolbenkompressoren verstärkt und die Service-Infrastruktur in Westkanada abgerundet. Der Kauf erlaube es, sowohl das Upstream als auch das Downstream Geschäft in Kanada zu bearbeiten.

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Burckhardt Compression geht

Burckhardt Compression geht strategische Kooperation in Nordeuropa ein

Der Kolbenkompressorenhersteller Burckhardt Compression will sein Nordeuropageschäft ausbauen. Daher sei mit der "Kompressorteknik ML AB" mit Sitz im schwedischen Ludvika eine strategische Kooperation eingegangen worden, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Finanzielle Angaben wurden keine gemacht.

24.07.2017 19:30

Mit der Partnerschaft solle die Präsenz von Burckhardt Compression in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Island verstärkt werden, hiess es weiter. Kompressorteknik ML AB verfüge über langjähriges Know-how im Bereich Service von ölfreien Kompressoren. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird laut den Angaben in Kungälv bei Göteborg ein Service Center errichtet, um Reparatur- und Servicearbeiten an Kolbenkompressoren von Burckhardt Compression als auch anderen Herstellern durchzuführen.

rw/cp

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Burckhardt spürt aggressives

Burckhardt spürt aggressives Marktumfeld - weniger Bestellungen im Halbjahr

(Ausführliche Fassung) - Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression (BC) hat im ersten Halbjahr 2017/2018 (per Ende September) den Umsatz in beiden Divisionen leicht gesteigert. Allerdings gingen weniger Bestellungen ein und unter dem Strich verdiente die Gruppe weniger. Die Erwartungen der Analysten hat Burckhardt damit verfehlt.

07.11.2017 08:17

Als Erklärung für den Gewinnrückgang nennt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Dienstag ein teilweise "aggressives Marktumfeld". Die wichtigsten Absatzmärkte blieben auch im laufenden Geschäftsjahr anforderungsreich. Programme zur Kosteneinsparung und -optimierung seien aber auf Plan.

Konkret wuchs der Gruppenumsatz um 6,5% auf 287,0 Mio. Die Division Systems (Maschinen) übertraf beim Umsatz den Vorjahreswert um 3,5%, das kleinere Servicegeschäft (Wartung und Instandhaltung) legte um 13% zu.

WENIGER BESTELLUNGEN

Umgekehrt sank der Bestellungseingang um 4,5% auf 212,6 Mio CHF. In der Sparte Systems nahmen die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr dabei um 4,8% auf 117,7 Mio CHF ab. Nach Hauptanwendungsgebieten habe sich das Geschäft der Sparte unterschiedlich entwickelt. Während sich das Marinegeschäft im Bereich Gastransport und -lagerung weiterhin auf sehr tiefem Niveau bewegt habe, hätten sich dafür die Bereiche petrochemische und chemische Industrie sowie Raffinerie positiv entwickelt.

In der Division Services nahm der Bestellungseingang um 4,3% auf 94,9 Mio CHF ab. Grund hierfür sei die tiefere Nachfrage nach Ersatzteilen. Insgesamt bleibe das Geschäft mit Servicedienstleistungen aber stark, so Burckhardt.

GEWINNZAHLEN TIEFER

Der Bruttogewinn der Gruppe ging im ersten Halbjahr um knapp 11% auf 54,9 Mio CHF zurück. In der Systems Division sank er gar um 35% auf 11,4 Mio. Verantwortlich gewesen für diesen Rückgang seien ein ungünstiger Produktemix, die Auslieferung von einzelnen strategischen Projekten mit sehr tiefen Margen sowie nicht voll ausgelasteten Produktionskapazitäten. In der Sparte Services blieb der Bruttogewinn hingegen fast unverändert (-2% auf 43,5 Mio CHF).

Der EBIT der Gruppe reduzierte sich um gut 20% auf 12,8 Mio CHF. Die entsprechende EBIT-Marge nahm um 140 Basispunkte auf 4,5% ab. Der Reingewinn lag um knapp 13% tiefer bei 8,7 Mio CHF. Mit den vorgelegten Zahlen hat Burckhardt die Erwartungen der Analysten auf fast allen Ebenen der Erfolgsrechnung verfehlt.

GUIDANCE BESTÄTIGT

Für das Gesamtjahr 2017 geht Burckhardt davon aus, dass die wichtigsten Absatzmärkte sehr anforderungsreich bleiben. Für die Geschäftsbereiche gelte: Die positive Entwicklung in der Services Division werde sich wohl fortsetzen. In der Systems Division sei umgekehrt frühestens im Geschäftsjahr 2018 wieder von einem Wachstum bei den Bestellungen auszugehen, so Burckhardt.

Die aktuelle Guidance für das Jahr 2017 bestätigt das Unternehmen. So erwartet Burckhardt einen Umsatz etwa auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge werde voraussichtlich zwischen 6% und 9% liegen. Eine Erholung der EBIT-Marge sei für das Geschäftsjahr 2018 zu erwarten.

kw/cp

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Burckhardt Compression

Burckhardt Compression kooperiert mit ExxonMobil im Bereich Schmierstoffe

Burckhardt Compression hat mit dem Energiekonzern ExxonMobil eine Vereinbarung zur Kooperation im Bereich Schmierstoffe unterzeichnet. Die beiden Unternehmen wollen dabei gemeinsam Hochleistungsschmierstoffe und technische Beratung für Betreiber von Kolbenkompressoren bereitstellen, wie Burckhardt Compression am Donnerstag mitteilte. Zum finanziellen Umfang der Zusammenarbeit wurden keine Angaben gemacht.

23.08.2018 08:30

Ziel der Zusammenarbeit sei es, die Zuverlässigkeit von Anlagen zu optimieren, ihre Produktivität zu steigern und Kosten zu minimieren, hiess es weiter. Die Partnerschaft solle die Entwicklung neuer Produkttechnologien fördern, die speziell auf die besonderen Anforderungen von Kolbenkompressorsystemen abgestimmt sind. Burckhardt Compression will diese Technologien bevorzugt auch für die eigenen Erzeugnisse einsetzen.

sig/rw

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Burckhardt erleidet

Burckhardt erleidet Gewinneinbruch

Der Industriekonzern Burckhardt Compression hat im ersten Halbjahr weniger Umsatz erzielt, und unter dem Strich kam es zu einem Gewinneinbruch.

30.10.2018 07:34

Gleichzeitig hat das Unternehmen aber deutlich mehr Bestellungen erhalten. Die Jahresziele gelten in der Folge unverändert. Der Hersteller von Kolbenkompressoren weist für das erste Halbjahr 2018/19 (per Ende September) einen gut 10 Prozent tieferen Umsatz von 259,1 Millionen Franken aus. In der Folge bildete sich die Rentabilität zurück: Der operative Gewinn (EBIT) verringerte sich um satte 56 Prozent auf 5,6 Millionen und der Reingewinn sogar um 73 Prozent auf 2,4 Millionen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Gleichzeitig stieg jedoch der Bestellungseingang um 43 Prozent auf 303,3 Millionen.

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Prognosen der Analysten beim Bestellungseingang deutlich übertroffen, bei den anderen Kennzahlen jedoch zum Teil markant verfehlt: Die Experten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Bestellungseingang von 278,5 Millionen, einem Umsatz von 288,5 Millionen, einem EBIT von 16,1 Millionen und einem Reingewinn von 11,2 Millionen gerechnet.

Rote Zahlen im Neumaschinengeschäft

Vor allem das Geschäft mit neuen Maschinen stand unter Druck. Der Umsatz ging um 18 Prozent zurück und unter dem Strich resultierten bei dieser Sparte tiefrote Zahlen (EBIT: -13,6 Mio). Das Service- und Komponentengeschäft, das inzwischen knapp 40 Prozent zum Umsatz beisteuert, steigerte die Verkäufe (+5,7 Prozent) und weist noch immer eine gute Profitabilität aus (EBIT-Marge: 20,7 Prozent).

Nun zeichnet sich aber auch im Neumaschinengeschäft eine Erholung ab. So nahm der Bestellungseingang in dieser Sparte um 56 Prozent zu. Vor allem der Bereich Gastransport und -lagerung habe sich sehr positiv entwickelt, schrieb Burckhardt dazu. Auch Maschinen für Anwendungen in den Bereichen Raffinerie und Petrochemie seien gefragt gewesen.

Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs reflektierten die unterjährige Zyklizität des Geschäfts, kommentierte das Unternehmen die Zahlen. Es hält deshalb auch am Ausblick fest. So sollen im Gesamtjahr nach wie vor ein höherer Bestellungseingang, ein Umsatz auf Vorjahreshöhe und ein leicht höherer Betriebs- sowie Reingewinn resultieren.

Nichts geändert habe sich auch an den Mittelfristzielen, wurde betont. So soll bis ins Jahr 2022 ein Umsatz von 700 Millionen und eine EBIT-Marge von 10 bis 15 Prozent erreicht werden.

(AWP)

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Burckhardt zieht deutlich

Burckhardt zieht deutlich mehr Bestellungen an Land

Beim Industriekonzern Burckhardt Compression hat sich das Geschäft belebt, was im vergangenen Geschäftsjahr zu einem deutlich höheren Bestellungseingang geführt hat.

28.05.2019 07:25

Beim Umsatz und den Gewinnzahlen hat sich dies wegen der langen Lieferfristen aber noch nicht ausgewirkt. Der Hersteller von Kolbenkompressoren weist für das Jahr 2018/19 einen gut ein Viertel höheren Bestellungseingang von 658,7 Millionen Franken aus. Der Umsatz kam hingegen mit 599,3 Millionen Franken nur 0,8 Prozent über dem Vorjahr zu liegen.

Der operative Gewinn (EBIT) nahm derweil um 6,8 Prozent auf 44,5 Millionen zu, der Reingewinn (nach Minderheiten) hingegen um 4,1 Prozent auf 27,6 Millionen ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Aktionäre sollen eine unverändert Dividende von 6,00 Franken pro Aktie erhalten.

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Prognosen der Analysten beim Bestellungseingang deutlich übertroffen und bei den anderen Kennzahlen in etwa erreicht Die Experten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Bestellungseingang von nur 591,8 Millionen, einem Umsatz von 593,3 Millionen, einem EBIT von 44,7 Millionen und einem Reingewinn von 28,8 Millionen gerechnet.

Neumaschinengeschäft legt zu

Der Bestellungseingang entspreche einem Rekord, so die Mitteilung weiter. Dazu trug insbesondere das Neumaschinengeschäft bei, das gut ein Drittel mehr Aufträge an Land zog als im Vorjahr.

Diese Sparte schloss das Jahr gleichwohl erneut mit roten Zahlen ab (EBIT: -8,7 Mio). Begründet wird dies mit "zusätzlichen Kosten in grösserem Umfang im LNGM-Geschäft". Die Service-Division steigerte den Betriebsgewinn derweil um 7,1 Prozent auf 58,2 Millionen und wies damit eine stabile Marge von 26 Prozent aus.

Dass der Reingewinn (nach Minderheiten) leicht zurückging, hat laut den Angaben mit den Besitzverhältnissen bei der chinesischen Tochter Shenyang Yuanda Compressor zu tun. Diese habe einen hohen Anteil zum Gewinn beigesteuert, sei aber noch zu 40 Prozent im Besitz des Gründers.

Leicht höhere Gewinnmarge erwartet

Im laufenden Jahr 2019/20 dürfte der Bestellungsanstieg nun zu einem gewissen Umsatzwachstum führen. Konkret wird ein Wert zwischen 600 und 640 Millionen angepeilt. Zudem geht das Management von einem "weiterhin positiven Umfeld der wichtigsten Absatzmärkte mit einer entsprechend hohen Investitionsbereitschaft der Kunden" aus.

Im Geschäftsjahr 2019 müsse zwar ein letztes Mal mit zusätzlichen Kosten im grösseren Umfang für das LNGM-Geschäft gerechnet werden, hiess es weiter. Dennoch werde eine leichte Steigerung der Gewinnmargen erwartet. Diese kam im letzten Jahr bei 7,4 Prozent zu liegen. Bekanntlich strebt die Gesellschaft mittelfristig einen Wert von 10 bis 15 Prozent an. Mit diesem Mittelfristplan sieht sich das Unternehmen gemäss der Mitteilung auf Kurs.

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Burckhardt Compression erhöht

Burckhardt Compression erhöht Beteiligung an Arkos Field Services

Der Kolbenkompressoren-Hersteller stockt seine Beteiligung am US-Unternehmen Arkos auf 60 Prozent auf.

09.07.2019 18:23

Bereits Ende 2015 hatte BC eine Beteiligung von 40 Prozent an der Arkos Group gekauft, zu der Arkos Field Services gehört. Nun hat Burckhardt Compression North America Services, eine indirekte Tochter von BC, eine erste Call Option zum Kauf von weiteren 20 Prozent ausgeübt, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. Arkos ist auf Dienstleistungen und Ausrüstungen im Bereich Gasverdichtung spezialisiert.

Seit der Übernahme der ersten Anteile habe BC die Standorte seiner Töchter in den USA mit denjenigen von Arkos zusammengeführt, hiess es. Sowohl der Hauptsitz in Houston sowie weitere 15 Arkos-Standorte in den USA sollen fortgeführt werden, denn die geographische Nähe zu den Kunden sei sehr wichtig.

Die Call Option für die Übernahme der weiteren 20 Prozent war bereits im ursprünglichen Vertrag enthalten. Burckhardt Compression verfügt über eine weitere Option für die mögliche Übernahme der restlichen Anteile zu einem späteren Zeitpunkt.

tt/cf

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Burckhardt Compression will

Burckhardt Compression will chinesische Shenyang Yuanda nun ganz übernehmen

Der Kompressoren-Hersteller Burckhardt Compression (BC) will seine Position in China ausbauen und plant die Gesamtübernahme des chinesischen Herstellers von Kolbenkompressoren, Shenyang Yuanda Compressor.

14.09.2020 07:28

Nachdem Burckhardt bereits 2016 einen Anteil von 60 Prozent erworben hat, sollen nun auch die übrigen 40 Prozent zugekauft werden. Dazu sei eine Absichtserklärung unterschrieben worden, teilte BC am Montag mit. Man verfüge seit Mai 2020 über das Recht, die Call Option über die restlichen 40 Prozent an Shenyang Yuanda Compressor auszuüben.

Refinanzierung über Bond

Der Vollzug der Transaktion ist für November 2020 geplant. Finanzielle Angaben zum Kaufpreis werden wie schon 2016 keine gemacht. BC plant aber für die Refinanzierung des Kaufs die Emission einer Erstanleihe am Schweizer Kapitalmarkt.

Shenyang Yuanda Compressor beschäftigt rund 650 Mitarbeitende in China und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 100 Millionen Franken. Ende September ist wie geplant ein neues Werk in Shenyang in Betrieb genommen worden, das die beiden bisherigen Standorte ersetzt.

Laut der Mitteilung konnte BC seit der Beteiligung an Shenyang Yuanda weitere Marktsegmente erschliessen und das Produktportfolio ausbauen.

Gleichzeitig mit der Transaktion bestätigt BC die bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2020/21. Demnach wird bei stabilen Gewinnmargen mit einem Umsatz von über 650 Millionen Franken gerechnet.

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Burckhardt übertrifft mit

Burckhardt übertrifft mit Geschäftszahlen die Markterwartungen

Der Industriekonzern Burckhardt Compression (BC) hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2020/21 (per Ende September) mehr umgesetzt und den Gewinn gesteigert.

04.11.2020 07:00

Der Bestellungseingang ging hingegen wegen der Corona-Pandemie zurück. Die Prognosen für das Gesamtjahr wurden bestätigt.

Bereits im Juni liess BC-CEO Marcel Pawlicek wissen, dass die Corona-Krise "gewisse Bremsspuren" hinterlassen werde und dass sich Bestellungen zeitlich nach hinten verschöben. Ausserdem behindern die Einschränkungen im Reiseverkehr das Servicegeschäft. Konkret ging der Auftragseingang im ersten Halbjahr nun um 8,0 Prozent auf 303,0 Millionen Franken zurück.

Der Umsatz hingegen stieg um 6,9 Prozent auf 295,2 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Corona-Pandemie habe klare Auswirkungen auf das Unternehmen gehabt. Es sei aber frühzeitig ein umfassendes Krisenmanagement implementiert worden.

Bei der Profitabilität machte Burckhardt noch grössere Fortschritte: Der operative Gewinn (EBIT) nahm um 56 Prozent auf 26,0 Millionen zu und die entsprechende Marge um 280 Basispunkte auf 8,8 Prozent. Der Reingewinn (nach Minderheiten) erhöhte sich um 62 Prozent auf 19,0 Millionen. Die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens wurden damit auf allen Ebenen, insbesondere aber mit den Gewinnziffern übertroffen.

Gewinn steigt überproportional

Die starke Zunahme des Gewinn ist unter anderem auf den Wegfall von Sonderbelastungen im Vorjahr zurückzuführen. Damals fielen Kosten im sogenannten LNG-Geschäft an, wo es bekanntlich Probleme mit einer neuen Technologie verbunden mit teuren Nachrüstungen gab. Aber auch die globalen Vertriebskosten lagen aufgrund der tieferen Reise- und Repräsentationskosten deutlich unter dem Vorjahr.

Von den beiden Divisionen wurde der Bestellungseingang des Neumaschinengeschäfts mit einem Einbruch um 20 Prozent auch wegen des fehlenden Akquisitionseffekts stark getroffen. Einzelne Kunden vor allem im Raffineriebereich verschoben ihre Investitionen aufgrund von Unsicherheiten wegen der Pandemie.

Ausblicke bestätigt

Das Service-Geschäft hingegen legte hier dank der Übernahmen von Arkos und JSW um 14 Prozent zu. Der Bestellungseingang enthält mehrere Grossaufträge im Bereich Engineering/Revamp/Repair sowie einen Auftrag im knapp zweistelligen Millionenbereich für eine langfristige Servicekooperation über zehn Jahre im Marinegeschäft. Die Corona-bedingten Reiserestriktionen hätten aber dennoch deutliche Spuren hinterlassen, so BC.

Der bisherige Ausblick für das Geschäftsjahr 2020/21 wurde bestätigt. Demnach soll der Umsatz auf über 650 Millionen Franken gesteigert werden bei stabilen Gewinnmargen (EBIT-Marge 2019/20: 8,7%). Dem Umsatzziel kommt dabei die erst im September bekanntgegebene Vollübernahme der chinesischen Shenyang Yuanda Compressor entgegen.

Bestätigt wurden auch die Mittelfristziele bis 2022. So wird ein Umsatz von 700 Millionen Franken bei einer EBIT-Marge im Bereich von 10 bis 15 Prozent angestrebt. Diese Ziele gelten unter den Annahme, dass das Coronavirus keine weiteren wesentlichen Verschlechterungen des Geschäftsumfeld verursachen.

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Burckhardt Compression erhält

Burckhardt Compression erhält Auftrag für Wasserstoff-Kompressor aus den USA

Der Kompressoren-Hersteller Burckhardt Compression (BC) hat einen Auftrag in den USA erhalten.

10.11.2020 07:15

Die FirstElement Fuel Inc. hat ein Kompressorsystem für die Einrichtung eines Tankstellennetzwerks für Wasserstoff in Kalifornien bestellt. Die Kompressoranlage ist für eine Wasserstoff-Umfüllanlage in Nordkalifornien bestimmt, wie Burckhardt Compression am Dienstag mitteilte. Gebaut wird die Anlage im indischen Pune mit einer verkürzten Lieferzeit, um den Zeitplan des Gesamtprojekts einzuhalten. Zum finanziellen Umfang des Auftrags werden keine Angaben gemacht.

FirstElement Fuel arbeitet mit dem Bundesstaat Kalifornien, HondaToyota, Mitsui und Air Liquide zusammen, um ein Tankstellennetzwerk für Wasserstoff zu entwickeln.

Laut BC ist dies der erste derartige Kompressorauftrag in den USA. Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Wasserstoff sei ein neues Team gegründet worden, das sich der Betreuung der Kunden in diesem rasch wachsenden Markt widme.

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Burckhardt Compression:

Burckhardt Compression: Buyout-Aktionäre verlängern um weitere fünf Jahre

Bei Burckhardt Compression halten die Buyout-Aktionäre dem Unternehmen weiterhin die Stange. Die Gruppe, die 2002 den Management Buyout und 2006 den Börsengang umsetzte, hat den Aktionärsbindungsvertrag frühzeitig um weitere fünf Jahre bis Mai 2026 verlängert.

15.12.2020 07:29

Die Gruppe hält 12,3 Prozent der Aktien, teilte Burckhardt Compression am Dienstag mit. Der Aktionärsbindungsvertrag war schon in der Vergangenheit mehrmals verlängert worden. Im April 2002 hatte der Sulzer-Konzern den Bereich Burckhardt an fünf Mitglieder der damaligen Geschäftsleitung und den Finanzinvestor Zurmont verkauft.

ra/rw

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Burckhardt gewinnt Auftrag

Burckhardt gewinnt Auftrag für Wasserstoff-Verflüssigungsanlage in Südkorea

Der Kompressoren-Hersteller Burckhardt Compression ist für einen Auftrag in Südkorea ausgewählt worden.

16.02.2021 07:58

Burckhardt Compression baut in Südkorea eine neue Wasserstoffverflüssigungsanlage mit zwei Kompressoren, wie es am Dienstag mitteilte. Die Anlage werde täglich fünf Tonnen verflüssigten Wasserstoff produzieren können, um damit Wasserstofftankstellen in Südkorea zu versorgen, und soll 2023 in Betrieb gehen. Das Projekt sei Teil der Strategie Südkoreas, weltweit führend zu sein bei der Entwicklung von Wasserstoff als saubere Energie, heisst es weiter. Finanzielle Angaben zum Auftrag wurden nicht gemacht.

(AWP)

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