Huber+Suhner

Huber + Suhner N 

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Huber+Suhner und Weidmüller kooperieren bei Bahntechnik-Produkten
22.09.2016 08:02

Herisau (awp) - Huber+Suhner (H+S) und die deutsche Weidmüller arbeiten neu auf dem Gebiet der Bahntechnik zusammen. Die beiden Unternehmen vereinbarten im Rahmen der internationalen Fachmesse InnoTrans eine strategische Kooperation. Ziel sei es, das Synergiepotenzial der komplementären Lösungsportfolios der beiden Unternehmen zu nutzen.

Wie die in der Verbindungstechnik aktive H+S am Donnerstag mitteilte, beziehen sich die aktuellen Projektvorhaben auf Verkabelungslösungen für Schienenfahrzeuge, Kabelsätze (Kabel und Stecker) sowie komplette Anschlusssysteme. Weidmüller liefere das technische Know-How für die Steckverbinder, Huber+Suhner ein umfangreiches Kabelportfolio, heisst es weiter. Damit lieferten die beiden Unternehmen den Kunden der Bahnindustrie 100% getestete Komplettlösungen für den Anschluss und die Übertragung von Energie, Signalen und Daten.

ra/cp

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Huber+Suhner verzeichnet 2016 wieder Wachstum - bestätigt Margenprognose
24.01.2017 07:45

Herisau (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner ist im Geschäftsjahr 2016 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Der Umsatz legte um 4,4% auf 737 Mio CHF zu. Organisch, das heisst bereinigt um Portfolio-, Währungs- und Kupfereffekte, lag das Wachstum auf "nahezu gleichem Niveau", wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Im Geschäftsjahr 2015 resultierte wegen des "Frankenschocks" noch ein Minus im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Auftragseingang nahm 2016 gleichzeitig um 6,2% auf 747 Mio CHF zu.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten in etwa erreicht, mit dem Umsatz eher knapp und mit den Aufträgen mit leichtem Vorsprung. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 739,7 Mio und für den Auftragseingang bei 744,9 Mio.

Das Unternehmen bezeichnet das Wachstum von Umsatz und Auftragseingang als "solid". "Das erfreuliche Wachstum war getragen vom Kommunikationsmarkt", heisst es weiter. Bei den grossen Kommunikationsausrüstern seien Marktanteile gewonnen und auch in der Anwendung Fiber-to-the-Antenna seien Erfolge erzielt worden. Einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum habe zudem die Geschäftseinheit Cube Optics geleistet.

In den anderen beiden Ziel-Hauptmärkten Transport und Industrie habe sich der Umsatz seitwärts bewegt. Im Bereich Transport war der Umsatz im Teilmarkt Bahnen rückläufig, während das Automobilgeschäfts stark wuchs. In der Industrie sah das Unternehmen positive Impulse vor allem im Teilmarkt Luft-, Raumfahrt und Verteidigung. Dabei habe besonders die Einheit Astrolab deutlich zugelegt.

Die bisherigen Angaben zur erwarteten EBIT-Marge im Gesamtjahr 2016 werden bestätigt. Diese soll demnach im oberen Bereich des mittelfristigen Zielbandes von 6 bis 9% ausfallen.

Der definitive Jahresabschluss wird am 14. März 2017 veröffentlicht.

cf/ra

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Huber+Suhner verdoppelt 2016 Gewinn - Dividende erhöht
14.03.2017 07:45

Herisau (awp) - Huber+Suhner hat die Profitabilität im vergangenen Jahr wie angekündigt markant gesteigert. Die Anleger profitieren davon in Form einer erhöhten Ausschüttung. Für das laufende Jahr zeigt sich das Management weiter zuversichtlich.

Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Gruppe steigerte den EBIT 2016 um 24,4% auf 65,1 Mio CHF. Die Marge verbesserte sich auf 8,8% nach 7,4% im Vorjahr und liegt damit entsprechend der aktuellen Guidance des Unternehmens am oberen Ende des Zielbandes von 6 bis 9%. Der Reingewinn verdoppelte sich nicht zuletzt dank einem deutlich verbesserten Finanzergebnis auf 49,1 Mio CHF, wie Huber+Suhner am Dienstag in einer Mitteilung schreibt.

Die Aktionäre sollen an der verbesserten Ertragslage mit einer um 25 Rappen auf 1,25 CHF erhöhten Dividende partizipieren. Die Ausschüttungsquote beträgt damit 50% nach 79% im Vorjahr und liegt wieder innerhalb des unternehmenseigenen Zielbandes.

Mit den Zahlen hat Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten knapp erreicht. Gemessen am AWP-Konsens wurde ein EBIT von 65,5 Mio, ein Gewinn von 49,6 Mio sowie eine Dividende von 1,25 CHF je Titel prognostiziert.

Bereits Ende Januar hatte Huber+Suhner den Umsatz bekanntgegeben. Dieser nahm 4,4% auf 737,2 Mio CHF zu. Der Auftragseingang erhöhte sich gar um 6,2% auf 746,6 Mio. Am stärksten sei der Geschäftsbereich Fiberoptik mit einem Plus von 8,9% gewachsen. Die Hochfrequenz legte um 6,3% zu. Im Geschäftsbereich Niederfrequenz habe das markante Wachstum im Automobilmarkt den Rückgang im Bahnmarkt indes nicht zu kompensieren vermocht, weshalb der Umsatz um 3,3% abnahm.

Für die weitere Entwicklung zeigt sich das Management zuversichtlich. Dank dem gegen Ende 2016 anziehenden Auftragseingang sei die Gruppe gut ins Geschäftsjahr 2017 gestartet. Wachstumstreiber bleiben weiterhin der Hunger nach Bandbreite, die exponentiell wachsende Menge an transportierten und gespeicherten Daten, das Bedürfnis der wachsenden urbanen Bevölkerung nach umweltfreundlicher Mobilität sowie der fortgesetzte Technologiewandel und Innovationsbedarf in den Hightech-Nischen, gibt sich Huber+Suhner optimistisch. Vor diesem Hintergrund hebt die Führung das mittelfristige Zielband für die EBIT-Marge auf 8-10% an. Bisher galt eine Zielbandbreite von 6-9%.

Unter der Annahme von ähnlichen Wechselkursen wie 2016 werde Huber+Suhner 2017 auf dem Wachstumspfad zu bleiben und eine EBIT-Marge im neuen mittelfristigen Zielband erreichen, so die Guidance.

gab/rw

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Huber+Suhner wächst schneller

Huber+Suhner wächst schneller als erwartet

Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik aktive Huber+Suhner (H+S) hat im ersten Halbjahr 2017 den Umsatz gesteigert.

22.08.2017 07:50

Dazu trugen die beiden Zielmärkte Kommunikation und Industrie bei, während der Bereich Transport vom Bahngeschäft gebremst wird. Der Gewinn ging dagegen markant zurück, wofür insbesondere Kosten aus der vor kurzem bekanntgegebenen Devestition im Bahngeschäft sowie Investitionen in künftiges Wachstum verantwortlich gemacht werden. Der Umsatz erhöhte sich um 7,7% auf 410,7 Mio CHF, organisch, das heisst ohne Währungs- und Kupfereinfluss (+0,3%) sowie Portfolioeffekte (+2,2%), ergab sich ein Plus von 5,2%. Der Auftragseingang stieg gleichzeitig um 9,5% auf 425,1 Mio CHF.

Der Umsatz wuchs in allen drei Hauptregionen, am dynamischsten in der Region APAC (+18%), die bereits 39% des Gruppenumsatzes ausmachte, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Wegen der tieferen Profitabilität wird das Ergebnis aber als insgesamt gemischt bezeichnet.

Denn der EBIT nahm markant um knapp 22% auf 32,8 Mio CHF ab, während die EBIT-Marge um 3 Prozentpunkte auf 8,0% zurückfiel. Sie liegt damit nur noch knapp innerhalb des im Frühjahr neu formulierten Zielbandes von 8 bis 10%. Der Reingewinn reduzierte sich um über 27% auf 23,9 Mio.

Verschiedene Faktoren belasten Gewinn

Den Rückgang des operativen Gewinns begründet H+S mit Investitionen in die Zukunft, Kosten im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus dem europäischen Build-to-print-Bahnkabelsystemgeschäft und einem ungünstigen Produktmix. Das erwähnte Geschäft der Fertigung von Wagenkasten- und Unterflurverkabelungen nach Vorgabe hatte H+S erst Ende August an die Kabel-Technik Polska verkauft.

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen hinsichtlich des Umsatzes übertroffen, mit dem Gewinn aber klar verfehlt.

Nach Märkten betrachtet, trug der Markt "Kommunikation" am meisten zum Wachstum der Gruppe bei, massgeblich gestützt durch Kundenprojekte mit grossen Kommunikationsausrüstern in Asien sowie durch das Segment Rechenzentren. Im Markt "Transport" konnte der Umsatzanstieg des Automobilbereichs den Rückgang im Bahngeschäft nur teilweise aufwiegen. Zugelegt hat dagegen der Industriemarkt und dabei alle industriellen Hightech-Nischen, wie es heisst.

Von den drei Sparten wuchs die grösste, Fiberoptics, mit einem Umsatzplus von gut 18% auf 186,4 Mio CHF am stärksten. Dazu habe der Ausbau der Mobilfunknetze auf den 4G/LTE-Standard in preissensitiven Schwellenländern beigetragen. Die EBIT-Marge ging dagegen um über 5 Prozentpunkte auf 8,7% zurück, was mit Preisdruck auf Grossprojekten im Kommunikationsmarkt begründet wird.

Der Geschäftsbereich Hochfrequenz erwirtschaftete ein Umsatzwachstum von 7,0% auf 118,1 Mio bei einer gegenüber dem Vorjahr um 80 Basispunkten verringerten EBIT-Marge von 13,1%. Zur Entwicklung in dieser Sparte hätten die Marktsegmente Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik sowie Mess- und Prüftechnik beigetragen, aber auch die zunehmende Ausrüstung von Bahnen mit Bord-WLan.

Niederfrequenz nur knapp positiv

Schwieriger ist die Situation im Segment Niederfrequenz, denn hier gingen die Verkäufe um gut 6% auf 106,2 Mio CHF zurück, wobei die EBIT-Marge mit 0,4% nach 6,2% im Vorjahr nur noch knapp positiv ausfiel. Für die "nach wie vor ungenügende" Profitabilität machte H+S das schwierige Kabelsystemgeschäft mit europäischen Bahnkunden verantwortlich.

Massnahmen seien eingeleitet, hätten aber das Ergebnis bereits belastet, während sich die positive Wirkung erst im zweiten Halbjahr entfalten werde. Die Vorinvestitionen im Markt Automotive begännen sich zudem vorteilhaft auszuwirken.

Für das Gesamtjahr 2017 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von rund 5%, dies bei stabiler Währungssituation, sowie einer EBIT-Marge in der unteren Hälfte des neuen Zielbands von 8 bis 10%. Im Vergleich zum sehr dynamischen ersten Halbjahr, dem insbesondere das Kundenprojekt zum Ausbau des Mobilfunknetzes in Indien aussergewöhnlichen Schub verliehen habe, sei für das zweite Halbjahr von einem etwas geringeren Geschäftsvolumen auszugehen, heisst es dazu.

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Huber+Suhner senkt Prognose

Huber+Suhner senkt Prognose für Gesamtjahr

Huber+Suhner hat in den ersten neun Monaten 2017 mehr umgesetzt als in der Vorjahresperiode und deutlich mehr Aufträge erhalten. Die Prognose wurde jedoch nach unten angepasst.

24.10.2017 08:02

Der Umsatz zog um 5% auf 588,3 Mio und der Auftragseingang um 10% auf 623,6 Mio CHF an. Bereinigt um Währungs- und Kupferpreis-Einflüsse sowie um Portfolioeffekte, also organisch, lag das Umsatzwachstum bei 3,3%, wie das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten beim Umsatz nicht erreicht, beim Auftragseingang dagegen übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 592,6 Mio und für den Auftragseingang bei 608,8 Mio CHF.

Gegenüber den 5,2% im ersten Semester hat sich damit das organische Wachstum wie angekündigt im dritten Quartal verlangsamt. Das Geschäftsvolumen habe erwartungsgemäss nicht mit den Durchschnittswerten des dynamischen ersten Halbjahres Schritt halten können, so Huber+Suhner. In allen drei Hauptzielmärkten Kommunikation, Transport und Industrie sei aber der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert worden.

Dabei entwickelte sich der Kommunikationsmarkt uneinheitlich. Während das Geschäft mit Mobilfunknetzbetreibern und mit Datenzentren gewachsen sei, hätten sich die Aufträge von Kommunikationsausrüstern markant abgeschwächt, heisst es. Die Nachfrage aus dem Transportmarkt, insbesondere von Bahnkunden aus dem asiatischen Raum, bezeichnet das Unternehmen dagegen als "schwungvoll". Und der Industriemarkt habe ebenfalls zur positiven Entwicklung beigetragen.

Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr werden nach unten angepasst. So soll der Umsatz im Gesamtjahr um rund 4% wachsen und eine EBIT-Marge von "mindestens 7%" erreicht werden. Die letzte Prognose vom August lautete bei Umsatzwachstum noch auf rund 5% und für die EBIT Marge "in der unteren Hälfte des neuen Zielbands von 8 bis 10%".

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Aktionäre bekommen bei Huber

Aktionäre bekommen bei Huber+Suhner weniger

Der Kabel- und Elektrokomponentenhersteller Huber+Suhner hat im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Die Dividende wird gesenkt.

13.03.2018 07:43

Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 16,6 Prozent auf 58,1 Mio CHF, wie die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Gruppe am Dienstag mitteilte. Der Reingewinn fiel um 20,8 Prozent auf 42,1 Mio CHF. Grund für den Rückgang sei der höhere Preisdruck beim Ausbau von Mobilfunknetzen in Schwellenländern, der veränderte Businessmix sowie höhere Investitionen in den Vertrieb sowie in Forschung und Entwicklung, hiess es im Communiqué.

Die Aktionäre sollen nun weniger Dividende erhalten. Der Verwaltungsrat will 1,10 CHF je Aktie ausschütten nach 1,25 CHF im Vorjahr.

Mit den Zahlen hat Huber+Suhner die Vorgaben der Analysten beim Betriebsgewinn übertroffen, beim Reingewinn in etwa erfüllt, bei der Dividende indes leicht verfehlt. Die Experten hatten im Schnitt einen EBIT von 57,1 Mio, einen Gewinn von 42,3 Mio CHF sowie eine Dividende von 1,15 CHF je Titel erwartet.

Die Angaben zum Umsatz hatte Huber+Suhner bereits im Januar veröffentlicht. Dieser wuchs um 5 Prozent auf 774 Mio CHF. Der Auftragseingang nahm 2017 gleichzeitig um 10,7 Prozent auf 826,3 Mio zu.

Der Start ins Geschäftsjahr 2018 verlief für das Unternehmen dank eines soliden Auftragsbestands und einer guten Nachfrage in den Hauptmärkten positiv. Beim Kommunikationsmarkt dürften in den Schwellenländern weiterhin grosse Volumina entstehen, allerdings auch der Preisdruck hoch bleiben. Gleichzeitig sei die Nachfrage nach schnellen Internetverbindungen unverändert hoch und eröffne Chancen in der Anwendung von Glasfasern in die Wohnung.

Aufgrund der guten Auftragslage erwarte Huber+Suhner weiter zu wachsen und die EBIT-Marge im laufenden Jahr wieder in das mittelfristige Zielband von 8-10 Prozent zu steigern. 2017 hatte die EBIT-Marge mit 7,5 Prozent leicht darunter gelegen.

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Huber+Suhner übertrifft die

Huber+Suhner übertrifft die Markterwartungen klar

Das Industrieunternehmen Huber+Suhner hat im ersten Halbjahr 2018 den Umsatz klar im zweistelligen Bereich gesteigert und den Gewinn um über einen Drittel.

21.08.2018 07:27

Das Wachstum war dabei geografisch gesehen und nach den verschiedenen Marktsegmenten breit abgestützt. Für das Gesamtjahr stellt Huber+Suhner ein ebenfalls zweistelliges Wachstum in Aussicht.

Das erste Halbjahr sei stark ausgefallen, teilte die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik aktive Gesellschaft am Dienstag mit. So erhöhte sich der Umsatz um gut 15 Prozent auf 474,0 Millionen Franken und der Auftragseingang gar um über 21 Prozent auf 516,8 Millionen. Organisch, das heisst ohne den positiven Währungs- und Kupfereinfluss von insgesamt 3,9 Prozent zogen die Verkäufe um 11,5 Prozent immer noch zweistellig an.

Umsatz und Bestellungseingang wuchsen dabei in allen drei Hauptregionen zweistellig. Von den Verkäufen entfallen 42 Prozent auf die Hauptregion Europa, Naher Osten und Afrika, inklusive der Schweiz, rund 40 Prozent auf die Region Asien/Pazifik und 18 Prozent auf den amerikanischen Kontinent.

Beim Gewinn war die Entwicklung noch stärker. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT nahm um gut 35 Prozent auf 44,3 Millionen Franken zu, während die entsprechende Marge um 140 Basispunkte auf 9,4 Prozent verbessert wurde. Sie liegt damit wieder innerhalb des im Frühjahr neu formulierten Zielbandes von 8 bis 10 Prozent. Der Reingewinn erhöhte sich um gut 32 Prozent auf 31,6 Millionen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten massiv übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 424,4 Mio, für den EBIT bei 34,1 Mio und für den Reingewinn bei 25,7 Mio CHF.

Fiberoptik mit geringerer Profitabilität wegen Grossprojekten

Zur Verbesserung des operativen Gewinns trugen insbesondere die Segmente Hochfrequenz und die zuletzt etwas darbende Niederfrequenz bei, wogegen der dritte Technologie-Bereich Fiberoptik beim EBIT einen Rückgang verzeichnete. Grosse Volumina habe Fiberoptik mit Grossprojekten für den Ausbau von Mobilfunknetzen auf den 4G/LTE-Standard in preissensitiven Schwellenländern erzielt, während die Umsätze mit Kommunikationsausrüstern geschrumpft seien, lautet die Begründung von H+S für die hier geringere Profitabilität.

Im Segment Hochfrequenz zogen die Verkäufe in den Teilmärkten Mess- und Prüftechnik sowie Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik am meisten an. Auch das Geschäft mit Hochfrequenzlösungen für schnelle Datenverbindungen in den Zügen hat sich gut entwickelt. Das Segment Niederfrequenz trug vor allem dank einer günstiger Kostenstruktur wieder stärker zum Ergebnis bei. Dies habe nach der strategischen Bereinigung des Vorjahres voll durchgeschlagen, so die Mitteilung.

Das Unternehmen zeig sich für den weiteren Geschäftsverlauf recht zuversichtlich und stellt für das Gesamtjahr 2018 ein Umsatzwachstum von mindestens 10 Prozent in Aussicht, dies bei stabiler Währungssituation. Es sei mit einer weiterhin positiven Entwicklung zu rechnen, auch wenn das Wachstum aufgrund projektbezogener Einflüsse im zweiten Semester unter demjenigen des ersten ausfallen dürfte. Die Betriebsgewinnmarge soll innerhalb des mittelfristigen Zielbandes von 8 bis 10 Prozent zu liegen kommen.

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Huber+Suhner hebt Umsatz

Huber+Suhner hebt Umsatz-Ausblick leicht an

Huber+Suhner hat nach einem erfolgreich verlaufenen vierten Quartal seine Umsatz-Prognose für das Gesamtjahr 2018 erhöht.

04.01.2019 07:40

Wie der Spezialist für elektrische und optische Verbindungstechnik am Freitag mitteilte, dürfte der Nettoumsatz über der zuletzt kommunizierten Bandbreite liegen.

Diese hatte Huber+Suhner bei der Vorlage der Zahlen für die ersten neun Monate auf 860 bis 880 Millionen Franken angesetzt. Nachdem auch das letzte Quartal gegenüber der Vorjahresperiode gut verlaufen sei, rechnet die Konzernleitung nun damit, knapp oberhalb dieser Bandbreite abzuschneiden.

Die genauen Werte für Auftragseingang und Nettoumsatz werde man am 24. Januar 2019 kommunizieren, hiess es in der Mitteilung weiter. Das detaillierte Geschäftsergebnis wird im Rahmen der Medien- und Analystenkonferenz am 19. März 2019 vorgestellt.

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Der kleine Makel von Huber

Der kleine Makel von Huber+Suhner

Die Aktie von Huber+Suhner ist einer der grössten Outperformer an der Schweizer Börse. Der Spezialist für Antennen, Kabel und Schalter gibt nur in einem Punkt Anlass zu Kritik.

21.01.2019 16:16

Von Ivo Ruch

Was soll man bei diesem Aktienkurs und bei dieser Nachrichtenlage bloss meckern? Huber+Suhner, Spezialist für elektrische und optische Verbindungstechnik, ist an der Börse gerade ein veritabler Überflieger. Das Unternehmen ist 42 Prozent mehr wert als vor einem Jahr und 19 Prozent mehr als Anfang Januar – kaum eine andere Schweizer Aktie weist ähnlich gute Performancezahlen auf.

Dahinter stecken Resultate und Hoffnungen. Resultate wie das starke Umsatzwachstum, das zur Erhöhung der eigenen Erwartungen führte. Und Hoffnungen wie die Kooperation mit dem chinesischen Elektroautobauer Geely, den Huber+Suhner mit Hochspannungsverbindungen beliefern kann. Geely ist die Nummer drei auf dem vielversprechenden chinesischen Automarkt, Elektromobilität ist für Huber+Suhner eine von vier Wachstumsinitiativen.

Das Unternehmen mit Sitz in Pfäffikon (ZH) hat seine Kompetenz in der Übertragung von Daten und Energie. Zu den Produkten gehören Antennen, Kabel, Blitzschutzkomponenten oder optische Schalter. Mit den drei Divisionen Hochfrequenz, Fiberoptik und Niederfrequenz werden Kunden aus der Telekommunikation, dem Transport oder der Industrie beliefert.

Die grösste Sparte Fiberoptik mit einem Umsatzanteil von rund 40 Prozent ist nach einer schwierigen Phase nun wieder Hoffnungsträger. Dank der guten Verfassung von Hochfrequenz und dem erfolgreichen Turnaround bei Niederfrequenz rechnet die Zürcher Kantonalbank (ZKB) mittelfristig mit einer nachhaltig zweistelligen EBIT-Marge. Das würde auch Spielraum für die Bewertung eröffnen.

Zu hohe Bewertung

Denn das ist die Schattenseite von "Husu", wie das Unternehmen auch genannt wird: Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (für 2018) von knapp 27 ist auch für ein Unternehmen mit intakten Aussichten eher stolz. So reduzierte ZKB-Analyst Richard Frei sein Rating am Montag von "Übergewichten" auf "Marktgewichten". Die Husu-Aktie reagierte darauf vorerst unbeeindruckt, bevor sie am Nachmittag mehr als 1 Prozent ins Minus rutschte.

Eine Verschnaufpause würde dem Titel wahrlich guttun. In den letzten drei Jahren hat sich der Aktienkurs von Huber+Suhner verdoppelt. Am Freitag schloss er bei 79 Franken nicht mehr allzu weit entfernt vom Allzeithoch (87 Franken) im Oktober 2000.

Deutliche Outperformance: Die Husu-Aktie (rot) im Vergleich mit dem Swiss Performance Index in den letzten zwölf Monaten (Quelle: cash.ch)

Zum jetzigen Zeitpunkt die Husu-Aktie noch mit gutem Gewissen zu empfehlen, ist somit nicht einfach. Zwar haben Research Partners und Helvea weiterhin ein "Buy"-Rating ausstehend. Damit verknüpft ist aber die Erwartung eines weiterhin sehr hohen Wachstumstempos.

Einige Risiken

Dazu gehört etwa der beginnende Einsatz der neuen 5. Mobilfunkgeneration (5G). CEO Urs Ryffel geht davon aus, dass die 5G-Netze ab 2020 gebaut werden, wie er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AWP sagte. Davor kann kaum mit nennenswerten Auftragsvolumen gerechnet werden.

Daneben gibt es auch einige Risiken, die bremsend auf das Geschäft wirken könnten. Zum Beispiel eine starke Aufwertung des Schweizer Frankens. Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses musste Huber+Suhner 2015 während einigen Monaten die Arbeitszeiten erhöhen, einen Personalstopp verfügen und die Managerlöhne kürzen. Noch heute entsteht viel Wertschöpfung in der Schweiz, was die Abhängigkeit vom Franken bedeutend macht.

Zudem muss Huber+Suhner technologisch führend bleiben, damit findige Konkurrenz aus Asien nicht zum Problem wird. Auch eine Eintrübung der Konjunktur könnte durchaus zum Bremsklotz werden, wird doch die Nachfrage nach Produkten von Huber+Suhner von zyklischen Faktoren beeinflusst. Interessierte Anleger sollten auf Kursrücksetzer warten. Nächste Impulse könnte bald eintreffen: Am kommenden Donnerstag werden die genauen Werte für Auftragseingang und Nettoumsatz publiziert, am 19. März folgt das detaillierte Geschäftsergebnis.

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Huber+Suhner wächst kräftig

Huber+Suhner wächst kräftig

Der Komponentenhersteller Huber+Suhner ist im Geschäftsjahr 2018 markant gewachsen. Im Gegensatz zu anderen Industrieunternehmen fiel dabei das zweite Semester noch etwas besser aus als das erste.

24.01.2019 07:50

Konkret zog der Umsatz um gut 14 Prozent auf 885 Millionen Franken an. Dies ist ein Wert mit Ansage, nachdem das Unternehmen schon zu Jahresbeginn angekündigt hatte, dass der Umsatz leicht über den zuvor prognostizierten 860 bis 880 Millionen Franken liege.

Lässt man den Einfluss der schwankenden Kupferpreise, der Währungen und der Veränderungen im Portfolio weg, ergab sich ein organisches Wachstum von 13,6 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Somit hat sich das Wachstumstempo im zweiten Semester gar noch beschleunigt, nachdem für das erste Semester ein Wert von 11,5 Prozent ausgewiesen worden war. Nach neun Monaten resultierte gar ein organisches Plus von 14,4 Prozent, womit sich das Schlussquartal moderat schwächer präsentierte als das dritte Quartal.

Mit Blick nach vorne schaut es ebenfalls nicht schlecht aus: So kletterte der Auftragseingang als Indikator für die kommenden Verkäufe um knapp 11 Prozent auf 915 Millionen Franken. Dies liegt wie der Umsatz leicht oberhalb der Schätzungen der Analysten.

Alle Märkte und Regionen wachsen

Das gute Wachstum von beiden Kennzahlen führte Huber+Suhner auf eine "positive Entwicklung in allen drei Hauptmärkten Kommunikation, Transport und Industrie sowie in allen geografischen Hauptregionen" zurück.

Innerhalb des Kommunikationsmarkts profitierte der Umsatz vom Ausbau der Mobilfunknetze und vom starken Wachstum des Teilmarkts Rechenzentren. Im Transportmarkt entwickelten sich beide Teilmärkte Bahnen und Automobil gut. Die Entwicklung im Industriemarkt bezeichnet Huber+Suhner als "dynamisch".

Zum Ausblick für das laufende Geschäftsjahr macht Huber+Suhner wie üblich im Januar noch keine Angaben. Ende November sagte CEO Urs Ryffel in einem Interview mit AWP, dass das Unternehmen derzeit von der guten Entwicklung der laufenden Wachstumsinitiativen und der sehr guten Verfassung der Kernmärkte profitiere.

Verhaltener Optimismus für 2019

Ein zweistelliges Wachstum werde sich aber nicht jedes Jahr wiederholen lassen. Zudem sah er auch bereits eine Verflachung der allgemeinen Konjunktur. "Und sollte es wegen der politischen Spannungen zu Verwerfungen an der Währungsfront kommen, würden wir das spüren. Insgesamt bin ich trotzdem verhalten optimistisch für 2019", so Ryffel vor knapp zwei Monaten.

Den Jahresabschluss mit den Gewinnzahlen wird Huber+Suhner am 19. März 2019 veröffentlichen.

Huber+Suhner ist in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätig und stellt Komponenten für Kommunikationslösungen her. Dazu werden die drei Technologien Hochfrequenz, Fiberoptik und Niederfrequenz genutzt. Die Hauptmärkte sind unterteilt in Kommunikations-, Transport- und Industrieanwendungen.

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Huber+Suhner: Grossaktionär

Huber+Suhner: Grossaktionär Abegg stösst gesamtes Paket von 10 Prozent ab

(Meldung vom Vorabend korrigiert: Mitteilung stammt von Abegg Holding und nicht von Huber+Suhner; zudem wird im zweiten Satz eine missverständliche Formulierung verbessert) - Der Komponentenhersteller Huber+Suhner verliert einen Hauptaktionär. Die Abegg Holding, hinter der Annina Müller-Bodmer steht, hat ihr gesamtes Huber+Suhner-Aktienpaket verkauft.

26.03.2019 07:52

So hat die Holding gut 2 Millionen Huber+Suhner-Papiere, entsprechend einem Anteil von 10,04 Prozent, in Form eines beschleunigten Platzierungsverfahrens verkauft, wie sie am Montagabend mitteilte. Der Platzierungspreis lag bei 75 Franken je Aktie, so dass die ganze Transaktion einen Wert von gut 152 Millionen Franken hatte.

Die Familie Bodmer hat laut den Angaben Huber+Suhner seit über 50 Jahren mitfinanziert und begleitet. Der Verkauf sei im Rahmen einer Neuausrichtung des Beteiligungsportfolios der Abegg Holding erfolgt.

Annina Müller-Bodmer bleibt Huber+Suhner als private Investorin jedoch erhalten. Sie hat ihren privat gehaltenen Anteil im Rahmen des Platzierungsverfahrens von rund 1 auf rund 3 Prozent erhöht.

cf/tp/rw/kw

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Huber+Suhner kauft weiteres

Huber+Suhner kauft weiteres Antennen-Portfolio dazu

Der Kabel- und Komponentenhersteller Huber+Suhner übernimmt vom deutschen Unternehmen Kathrein ein weiteres Geschäftsfeld im Antennenbereich.

19.07.2019 07:46

Nachdem vor wenigen Wochen bereits das Bahn- und Busantennen-Portfolio von Kathrein übernommen wurde, ist es diesmal das Antennen-Portfolio für sicherheitsrelevante Anwendungen.

Insbesondere bei den Blaulichtorganisationen Polizei, Behörden oder Rettungsdienste aber auch im Industriebereich verlange das Bedürfnis nach sicherer mobiler Kommunikation eine Kombination verschiedener Frequenzbänder, teilte Huber+Suhner am Freitag mit. Eine unterbrechungsfreie und stabile Datenübertragung solle so ermöglicht werden.

Mit der neuen Übernahme weitet Huber+Suhner die eigene Angebotspalette aus. Das Unternehmen sieht die Transaktion als eine Abrundungsakquisition. Der jährliche Umsatz liegt im unteren einstelligen Millionen-Bereich.

Der Abschluss der Transaktion wird in den nächsten Tagen erwartet. Über die finanziellen Details haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

(AWP)

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Huber+Suhner verfehlt die

Huber+Suhner verfehlt die Umsatzerwartungen

Das Wachstum beim Industrieunternehmen Huber+Suhner ist im ersten Halbjahr 2019 zum Erliegen gekommen.

20.08.2019 07:30

Nachdem 2018 noch ein zweistelliges Plus resultiert hatte, gingen die Verkäufe in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr zurück. Entsprechend wurde auch die Umsatzprognose für das Gesamtjahr reduziert.

Das erste Semester sei dennoch ein gutes gewesen, teilte die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik aktive Gesellschaft am Dienstag mit. So sei zwar der Umsatz geringer ausgefallen, wegen des veränderten Busniess-Mix sei aber die Profitabilität deutlich verbessert worden.

Der Umsatz reduzierte sich um 5,6 Prozent auf 447,3 Millionen Franken und der Auftragseingang um gut 13 Prozent auf 448,7 Millionen. Organisch, das heisst ohne den Einfluss der Währungen und der Kupferpreise, lag der Umsatzrückgang bei 3,9 Prozent.

Für den geringeren Umsatz war von den drei Hauptmärkten vor allem der Kommunikationsmarkt verantwortlich, mit welchem über 18 Prozent weniger umgesetzt wurden - dies wegen des tieferen Volumens aus einem Grossprojekt in Indien. Aber auch der Transportmarkt trug wegen der geringeren Dynamik im asiatischen Bahnenmarkt beinahe 10 Prozent weniger zum Umsatz bei. Deutlich gewachsen ist dagegen der Teilmarkt Industrie.

Nach Technologiesegmenten betrachtet verkaufte Huber+Suhner in der Fiberoptik und in der Niederfrequenz weniger, wogegen der Bereich Hochfrequenz im zweistelligen Bereich zulegte. Dies wird insbesondere mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis in vielen Weltregionen sowie der hohen Nachfrage nach präzisen Prüf- und Messtechnik-Komponenten begründet.

Operative Marge deutlich verbessert

Im Gegensatz zum Umsatz wurde der Gewinn gesteigert. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT nahm um 7,8 Prozent auf 47,8 Millionen Franken zu, während die entsprechende Marge um 130 Basispunkte auf 10,7 Prozent anzog. Sie lag damit über dem Zielband von 8 bis 10 Prozent. Der Reingewinn erhöhte sich um über 18 Prozent auf 37,4 Millionen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Auftragseingang verfehlt, bei den Gewinnzahlen dagegen klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 459,8 Millionen, für den Auftragseingang bei 472,9 Millionen, für den EBIT bei 43,6 Millionen und für den Reingewinn bei 32,9 Millionen Franken.

Für den weiteren Geschäftsverlauf zeigt sich das Unternehmen vorsichtig. Aufgrund der aktuellen Wechselkurssituation und der nachlassenden Dynamik in wichtigen Teilmärkten sei mit einer eher verhaltenen Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen, heisst es.

Entsprechen wird auch die Umsatzprognose reduziert. Bisher ging das Unternehmen von einem gehaltenen Wert aus, nun wird ein Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Weiterhin wird aber eine EBIT-Marge in der oberen Hälfte des Zielbandes von 8 bis 10 Prozent prognostiziert.

(AWP)

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Huber+Suhner kauft

Huber+Suhner kauft Technologiefirma in Deutschland

Huber+Suhner verstärkt sich im Bereich kabelgebundene Zugangsnetze und hat per Ende September die deutsche BKtel übernommen.

01.10.2019 07:48

Das Unternehmen erwirtschaftet mit 150 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 45 Millionen Franken, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag hiess. Der Kaufpreis beträgt rund 50 Millionen Franken. BKtel entwickelt, produziert und implementiert aktive und passive Komponenten für Breitbandnetzwerke, wie es weiter hiess. Zudem verfüge das Unternehmen über Know-how in den Bereichen Fiber-to-the-Home (FTTH), Hybrid-Fiber-Coax (HFC) und Distributed-Access-Architecture (DAA) sowie in der optischen Signalverarbeitung (optische Wandler, Verstärker und Faserlaser).

"Mit der Übernahme werden wir unsere Stellung im Kernmarkt WAN/Zugangsnetze signifikant stärken", wurde Huber+Suhner-CEO Urs Ryffel in der Mitteilung zitiert. BKtel habe eine starke Position bei wichtigen Netzwerkbetreibern in Deutschland. Damit könne man in Zukunft den Kunden komplette Netzwerklösungen bestehend aus aktiven und passiven Komponenten aus einer Hand anbieten.

BKtel wurde den Angaben zufolge 1997 im Rahmen eines Management-Buy-out von ehemaligen Mitarbeitenden der Firma Alcatel Kabel Deutschland gegründet. Neben den Gründern, die die Mehrheit an BKtel halten, gehört die Beteiligungsgesellschaft BWK zu den Besitzern. Der Hauptsitz befindet sich in Hückelhoven-Baal (NRW) und weitere Standorte sind Kornwestheim bei Stuttgart und Rosenheim in Bayern. Zudem hält BKtel Mehrheitsbeteiligungen an zwei Unternehmen in Frankreich und Japan.

Mit dem Abschluss der Transaktion wird, vorbehaltlich der Zustimmung des deutschen Bundeskartellamts, im Dezember gerechnet. Die Finanzierung erfolge ausschliesslich aus eigenen Mitteln.

(AWP)

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Bei Huber+Suhner stockt es

Bei Huber+Suhner stockt es bei Umsatz und Auftragseingang

Huber+Suhner verzeichnete in den ersten neun Monaten 2019 bei Umsatz und Auftragseingang im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang.

24.10.2019 07:45

Das Resultat ist nach den schwachen Halbjahreszahlen keine grosse Überraschung mehr. Der zum Halbjahr gesenkte Ausblick wurde bestätigt.

Konkret schrumpte der Umsatz um 5 Prozent auf 648,7 Millionen. Bereinigt um Währungs- und Kupferpreis-Einflüsse sowie um Portfolioeffekte lag das Minus bei 3,5 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Auftragseingang ging in der Berichtsperiode um 13 Prozent auf 629,1 Millionen Franken zurück.

Damit übertraf Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten beim Umsatz leicht, verfehlte sie beim Auftragseingang jedoch relativ deutlich. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 645,3 Millionen und für den Auftragseingang bei 648,5 Millionen Franken.

Kaum verändertes Bild

Wie erwartet seien die ersten neun Monate dieses Jahres von einer geringeren Dynamik des chinesischen Bahnenmarkts und von einem auslaufenden Grossprojekt geprägt gewesen. Zudem seien die teilweise hohen Lagerbestände in den globalen Lieferketten vermehrt abgebaut worden, heisst es in der Mitteilung.

Die Betrachtung nach Hauptmärkten ergebe nach neun Monaten denn auch ein "kaum verändertes Bild gegenüber der Entwicklung im ersten Halbjahr". Dem Umsatzrückgang im Kommunikationsmarkt und im Transportmarkt sei ein Zuwachs im Industriemarkt gegenüber gestanden.

Schuld an der angespannten Situation ist somit nicht die Division Hochfrequenz. Diese verzeichnete nach neun Monaten - vor allem dank neuer Projekte - ein zweistelliges Umsatzplus (+11%) gegenüber der Vorjahresperiode, wie das Unternehmen weiter mitteilte.

Hingegen bereitet bei Huber+Suhner die Sparte Fiberoptik derzeit einiges Kopfzerbrechen. Denn das Geschäft mit dem Rollout der 4G-Technologie in Indien harzt. Diese zum Halbjahr bereits sichtbare Veränderung im Auftragseingang und Nettoumsatz habe sich nun erneut bestätigt.

Hoffnung setzt Huber+Suhner hier nun auf die kürzlich erfolgte Übernahme der BKtel Gruppe. Mit dieser Akquisition werde die Stellung des Unternehmens im Kernmarkt WAN/Zugangsnetze signifikant gestärkt, heisst es in dem Communiqué vom Donnerstag.

Im Technologiesegment Niederfrequenz kamen die Volumina im Teilmarkt Bahnen nicht an die Werte der Vorjahresperiode heran. Insbesondere aus dem chinesischen Bahnenmarkt war die tiefere Nachfrage spürbar, wie es hiess. Doch seien die Aussichten hier positiv.

Ausblick bestätigt

Mit Blick nach vorne hatte Huber+Suhner bereits mit der Publikation der Halbjahreszahlen vor einer nachlassenden Dynamik gewarnt und daher die Prognose reduziert. Dieser gesenkte Ausblick wurde nun bestätigt. So geht das Unternehmen von einem Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Zudem wird weiterhin eine EBIT-Marge in der oberen Hälfte des mittelfristigen Zielbandes von 8 bis 10 Prozent prognostiziert.

(AWP)

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Huber+Suhner mit tieferem

Huber+Suhner mit tieferem Umsatz und Auftragseingang 2019

Der Komponentenhersteller Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2019 bei Umsatz und Auftragseingang Einbussen hinnehmen müssen. Insbesondere der Rückgang bei 4G-Projekten im Bereich Kommunikation und der schwächere Bahnmarkt in China haben zu den tieferen Werten geführt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

23.01.2020 07:45

Laut den ungeprüften Zahlen ging der Umsatz um 6,1 Prozent auf 830,6 Millionen Franken zurück. Bereinigt um den Einfluss der schwankenden Kupferpreise, der Währungen und der Veränderungen im Portfolio ergab sich immer noch ein Rückgang von 4,6 Prozent. Der Auftragseingang von 800,9 Millionen Franken entspricht einem Minus von 12,5 Prozent.

Die Zahlen liegen klar unter den Schätzungen der Analysten. Diese hatten einen Umsatz von 842,8 Millionen und einen Ordereingang von 846,4 Millionen Franken prognostiziert.

Mit diesen Zahlen habe man nicht ganz an das sehr starke Vorjahr anknüpfen könnten, heisst es in der Mitteilung. Die Rückgänge bei beiden Werten hätten ihren Ursprung bereits im ersten Halbjahr gehabt. Im Kommunikationsmarkt habe das auslaufende Infrastruktur-Grossprojekt für den Ausbau von Mobilfunknetzen auf den 4G/LTE-Standard in Indien zu einem deutlichen Umsatzrückgang geführt. In den andern Kommunikationsteilmärkten sei das Niveau insgesamt gehalten worden.

Der Umsatz im Transportmarkt sei aufgrund der geringeren Dynamik im chinesischen Bahnmarkt gesunken, während der Teilmarkt Automotive auf Vorjahresniveau gelegen habe. Demgegenüber habe der Industriemarkt erneut auf breiter Front zugelegt und die bereits hohen Werte des Vorjahres deutlich übertroffen, schreibt das Unternehmen weiter.

Zum Ergebnis werden keine Angaben gemacht. Das detaillierte Geschäftsergebnis wird am 10. März veröffentlicht.

Im Oktober hatte Huber+Suhner für 2019 eine EBIT-Marge in der oberen Hälfte des mittelfristigen Zielbandes von 8 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt.

yr/uh

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Huber+Suhner übertrifft

Huber+Suhner übertrifft Vorgaben der Analysten geringfügig

Der Kabel- und Elektrokomponentenhersteller Huber+Suhner hat 2019 mit einem leicht höheren Nettogewinn abgeschlossen.

10.03.2020 07:45

Die reguläre Dividende wird leicht angehoben. Der Ausblick ist von einem verhaltenen Jahresstart und den Unsicherheiten durch das Coronavirus geprägt.

Der Betriebsgewinn (EBIT) sank im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent auf 80,5 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die entsprechende Marge verbesserte sich dabei auf 9,7 von 9,3 Prozent. Sie liegt damit im oberen Bereich des angestrebten Zielbandes von 8 bis 10 Prozent. Der Reingewinn kam mit 62,8 Millionen Franken leicht über dem Vorjahreswert von 61,4 Millionen zu liegen.

Die ordentliche Dividende für 2019 soll 1,60 Franken betragen, nachdem im Vorjahr regulär 1,50 Franken zuzüglich einer Jubiläumsdividende von 1,00 Franken ausgeschüttet wurden.

Mit den Zahlen hat Huber+Suhner die Vorgaben der Analysten geringfügig übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 80,2 Millionen und für den Reingewinn bei 61,9 Millionen.

Tieferer Umsatz

Die Angaben zum Umsatz hatte Huber+Suhner bereits im Januar veröffentlicht. Dieser ging um 6,1 Prozent auf 830,6 Millionen Franken zurück. Bereinigt um den Einfluss der schwankenden Kupferpreise, der Währungen und der Veränderungen im Portfolio ergab sich immer noch ein Rückgang von 4,6 Prozent. Der Auftragseingang von 800,9 Millionen Franken entspricht einem Minus von 12,5 Prozent. Insbesondere der Rückgang bei 4G-Projekten im Bereich Kommunikation und der schwächere Bahnmarkt in China hätten zu den tieferen Werten geführt, begründete das Unternehmen.

Bei den Technologiesegmenten verbuchte allein Hochfrequenz (+7,7%) einen Umsatzanstieg, während Fiberoptik (-16%) und Niederfrequenz (-7,4%) Rückgänge hinnehmen mussten. Bei Fiberoptik machte sich ein auslaufendes 4G-Grossprojekt auf dem indischen Subkontinent bemerkbar. Bei Niederfrequenz wirkte der schwächere Bahnmarkt in China negativ.

Weiter Zielspanne 8-10 Prozent bei EBIT-Marge

Für das Gesamtjahr 2020 strebt das Unternehmen unverändert eine EBIT-Marge innerhalb des mittelfristigen Zielbands von 8 bis 10 Prozent an. Mit Blick auf den Umsatz bleibt das Management vage. Der Kommunikationsmarkt dürfte dank des Ausbau der 5G-Mobilfunkinfrastruktur an Dynamik zulegen. Im Transportmarkt würden Projektausschreibungen auf ein positives Marktumfeld hindeuten. Aufgrund des tieferen Auftragseingangs sei jedoch mit einem verhaltenen Start ins laufende Jahr zu rechnen.

Die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus im chinesischen Markt hätten negative Auswirkungen auf die lokalen Umsätze und indirekt auf die globalen Wertschöpfungsketten. Mögliche Einflüsse durch die geografische Ausdehnung seien zum heutigen Zeitpunkt unklar.

Ein konkretisierter Umsatzausblick soll mit den Halbjahreszahlen im August gegeben werden.

Zudem meldet das Unternehmen eine Veränderung im Verwaltungsrat. George Müller wird nach 19 Jahren anlässlich der nächsten Generalversammlung im April nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stehen. Eine Ergänzung wird jedoch nicht vorgeschlagen und das Gremium wird neu nur noch aus sechs Mitgliedern bestehen, wie es heisst.

(AWP)

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Huber+Suhner-GV ebenfalls

Huber+Suhner-GV ebenfalls ohne physische Präsenz der Aktionäre

Der Kabel- und Elektrokomponentenhersteller Huber+Suhner wird die Generalversammlung wie viele andere Unternehmen ohne Anwesenheit der Aktionäre abhalten. Um die Gesundheit der Aktionäre zu schützen und zu helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, würden die Aktionäre von einer physischen Teilnahme an der GV ausgeschlossen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

23.03.2020 07:47

Die Aktionäre werden aufgefordert, ihre Stimmen zu den Traktanden ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter abzugeben. Die Traktanden sind auf der Internetseite des Unternehmens publiziert.

cf/rw

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Huber+Suhner führt ab Mai

Huber+Suhner führt ab Mai Kurzarbeit ein und kippt Guidance

Die Massnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie schlagen sich auch beim Industriekonzern Huber+Suhner nieder. Der Kabel- und Elektrokomponentenhersteller setzt daher vorübergehend auf Kurzarbeit. Und die Guidance für das Geschäftsjahr 2020 wird ausgesetzt.

24.04.2020 07:47

Die Massnahmen der Regierungen rund um den Globus wirken sich seit einigen Wochen "spürbar" auf die Nachfrage aus, teilte Huber+Suhner am Freitag mit. Zwar habe sich das Geschäft in China schnell erholt und bewege sich heute auf einem "guten" Niveau.

Doch nun seien andere wichtige Absatzregionen und Werke betroffen. Die Abrufe von Kunden seien in den letzten Wochen "merklich" zurückgegangen und Huber+Suhner gehe davon aus, dass es mehrere Wochen dauern werde, bis sich die Nachfrage wieder vollkommen erholt.

Daher würden die Kapazitäten angepasst. Huber+Suhner plane ab Mai in der Schweiz und in einzelnen anderen Ländern die Einführung von Kurzarbeit. Zuvor habe man vor allem Ferien und vorhandene Zeitsaldi abgebaut.

Die Produktionsstätten sollen aber nach Möglichkeit von der Kurzarbeit ausgenommen bleiben. Denn die Lieferfähigkeit solle aufrecht erhalten bleiben. Und die Versorgung mit wichtigen Materialien und Komponenten habe man zuletzt weitestgehend gesichert.

Auch die Führungskräfte wollen einen Beitrag leisten: Die Mitglieder von Verwaltungsrat, Konzernleitung und höherer Kaderstufen verzichten laut Huber+Suhner vorübergehend auf 10 Prozent ihrer fixen Entschädigung.

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 wird derweil angesichts der aktuellen Unsicherheiten zurückgezogen. Im März hatte Huber+Suhner noch eine EBIT-Marge im Bereich von 8 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt.

ra/kw

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Huber+Suhner erwartet solides

Huber+Suhner erwartet solides Halbjahresergebnis trotz Corona

Der Industriekonzern Huber+Suhner verzeichnet im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang von 16 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

10.07.2020 08:00

Für das Unternehmen ist das trotz Corona-Pandemie ein "solides Halbjahresergebnis". Denn der Umsatz bewegt sich damit auf dem dem Niveau des zweiten Halbjahres 2019. Obwohl weltweit verschiedene Werke von Huber+Suhner von den Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus betroffen waren, sei die Produktion in der Schweiz durchgehend weitergelaufen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Kapazitätsengpässe habe man mit Verlagerungen auf andere Produktionswerke überbrückt, wordurch die Lieferfähigkeit auch unter schwierigen Rahmenbedingungen hoch gehalten worden sei.

Durch Kostensenkungsmassnahmen und die Einführung der Kurzarbeit habe man zudem der Abschwächung des Geschäfts entgegengewirkt. Damit sei für das erste Halbjahr ein Nettoumsatz knapp auf der Höhe des zweiten Semesters 2019 zu erwarten. Dieser werde verglichen mit dem Vorjahressemester jedoch rund 16 Prozent tiefer ausfallen. Die EBIT-Marge schätzt das Unternehmen auf 6 bis 7 Prozent.

Weiter teilte das Unternehmen mit, dass der Betrieb in fast allen Werken inzwischen wieder normal laufe. Die genauen Ergebnisse für das erste Halbjahr veröffentlicht Huber+Suhner Mitte August.

Huber+Suhner hatte seine Prognose für das Gesamtjahr 2020 aufgrund der aktuellen Unsicherheiten Ende April zurückgezogen. Im März hatte Huber+Suhner noch eine EBIT-Marge im Bereich von 8 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt.

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Huber+Suhner schreibt im

Huber+Suhner schreibt im Halbjahr klar weniger Gewinn

Die Gruppe Huber+Suhner (H+S) hat in der ersten Jahreshälfte deutlich weniger Geld verdient. Auch dem Anbieter von Verbindungstechniklösungen machten die Folgen der Corona-Pandemie zu schaffen.

18.08.2020 08:09

Der Gewinn in der Periode von Januar bis Juni 2020 brach um 47 Prozent auf 19,9 Millionen Franken und das Betriebsergebnis (EBIT) um 48 Prozent auf 25,1 Millionen ein, wie Huber+Suhner am Dienstag mitteilte. Die Zürcher Kantonalbank hatte im Vorfeld mit einem Gewinn von 17,5 Millionen und einem EBIT von 24,6 Millionen gerechnet.

Gewisse Angaben hatte H+S bereits Mitte Juli gemacht. Wie damals angekündigt fiel der Umsatz um 16 Prozent auf 376,7 Millionen Franken, womit die EBIT-Marge mit 6,7 Prozent im Rahmen der erwarteten Bandbreite von 6 bis 7 Prozent zu liegen kam. Der Auftragseingang sank derweil um 12 Prozent auf 396,7 Millionen.

Corona belastet

Eine Belastung stellten vor allem die von den Regierungen in den Absatzregionen getroffenen Massnahmen zur Eindämmung des Virus dar. Das habe dazu geführt, dass die meisten Standorte, Zuliefererbetriebe und Kunden von Schliessungen betroffen gewesen seien. Da die meisten Behörden Konnektivitätslösungen allerdings als systemrelevant beurteilt hätten, seien die verordneten Schliessungen in der Industrieproduktion von relativ kurzer Dauer gewesen.

Zudem habe man dank der Verlagerung der Produktion innerhalb des weltweiten Netzwerkes die Lieferfähigkeit während der ganzen Zeit hoch halten können, heisst es weiter. Vom Umsatzrückgang waren derweil alle drei Hauptmärkte Kommunikation (-19 Prozent), Transport (-15 Prozent) und Industrie (-13 Prozent) in etwa gleich stark betroffen. Zurückhaltung sei bei den Kunden etwa in der verbindlichen Vergabe von Neuaufträgen zu spüren gewesen.

Zur Bewältigung der ausserordentlichen Lage seien rasch Massnahmen zur Senkung der Kosten eingeleitet worden, heisst es weiter. So sei in den Ländern, in denen es möglich war, Kurzarbeit eingeführt worden. Zudem haben man dank Schutzmassnahmen die Anzahl positiv auf Covid-19 getesteter Mitarbeiter sehr tief halten können.

Weiter keine 2020-Guidance

Mit Blick auf das Gesamtjahr bleibt die Firma vage. Aufgrund der Unsicherheiten rund um die Corona-Pandemie wird weiterhin auf eine Guidance zum Gesamtjahr verzichtet. Vorausgesetzt, dass es in wichtigen Absatzregionen zu keinen erneuten Lockdowns komme, rechnet H+S in der zweiten Jahreshälfte mit einem Umsatz auf dem Niveau des ersten Halbjahres. Die EBIT-Marge soll ebenfalls auf dem erreichten Niveau gehalten werden.

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Produktion steht still: Huber

Produktion steht still: Huber+Suhner Ziel von Cyberattacke

Der Komponentenhersteller Huber+Suhner ist in der Nacht auf Montag Ziel eines Angriffs mit Schadsoftware geworden.

15.12.2020 07:14

Das Unternehmen hat weltweit sämtliche Arbeitsstationen durch die zentrale IT deaktiviert, um weiteren möglichen Schaden abzuwenden, wie es in einer Mitteilung vom Montagabend heisst. Die Produktion in sämtlichen Werken weltweit ist unterbrochen.

Den Angriff auf das IT-Netzwerk mit Schadsoftware sei durch die internen Überwachungsdienste festgestellt worden. Man habe umgehend Sicherheitsmassnahmen eingeleitet und kläre den Sachverhalt zusammen mit dem externen IT-Partner und Experten. Zu welchem Zeitpunkt und wie rasch die Systeme wieder hochgefahren werden können, sei aktuell noch offen, heisst es weiter.

Man arbeite daran den Schadenumfang festzustellen und die Auswirkungen der Cyberattacke so gering wie möglich zu halten. Wenn neue Erkenntnisse vorliegen, will Huber+Suhner entsprechend informieren.

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Industriegruppe Huber+Suhner

Industriegruppe Huber+Suhner büsst 2020 an Umsatz ein

Der Komponentenhersteller Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2020 sowohl weniger Umsatz erzielt als im Vorjahr als auch weniger Aufträge erhalten.

22.01.2021 07:43

Dabei hat das Unternehmen allerdings im zweiten Semester einen Teil des Rückstands aus dem schwachen ersten Halbjahr aufgeholt.

Der Umsatz reduzierte sich um gut 11 Prozent auf 737,9 Millionen Franken, wie der Spezialist für elektrische und optische Verbindungstechnik am Freitag mitteilte. Bereinigt um den Einfluss der schwankenden Kupferpreise, der Währungen und der Veränderungen im Portfolio ergab sich noch ein organischer Rückgang um 10 Prozent.

Damit hat sich die Situation im zweiten Halbjahr klar verbessert, denn im ersten Semester lag das entsprechende Minus noch bei 15 Prozent. Dennoch wurde mit dem ausgewiesenen Umsatz der AWP-Konsens nicht erreicht. Der Auftragseingang ging im Gesamtjahr gleichzeitig um 6,6 Prozent auf 748,2 Millionen Franken zurück. Hier wurde der AWP-Konsens knapp übertroffen.

Das Ergebnis hat sich laut der Mitteilung im zweiten Semester deutlich verbessert. So wurde im ersten Semester noch eine operative Gewinnmarge von 6,7 Prozent erreicht. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen nun mit einer Marge am unteren Ende des mittelfristigen Zielbandes von 8 bis 10 Prozent.

Mitte Dezember wurde das Unternehmen Ziel eines Angriffs mit Schadsoftware und musste in der Folge weltweit die Produktion in sämtlichen Werken einstellen. Wenige Tage nach der Cyberattacke wurde die Produktion aber schrittweise wieder aufgenommen. Bis zum Jahresende sei es gelungen, wieder in den Normalbetrieb überzugehen, heisst es in der aktuellen Mitteilung. Dennoch seien dadurch einige Werktage verloren gegangen.

Stabilisierung im Jahresverlauf

Die Gründe für den Rückgang beim Auftragseingang wie auch beim Umsatz hätten mehrheitlich im ersten Halbjahr gelegen, kommentiert das Unternehmen das Gesamtjahr. Wegen der Corona-Pandemie habe sich der Ausbau von Mobilfunknetzen verlangsamt, während gleichzeitig im Bahnenmarkt Rollmaterial verzögert in Betrieb genommen worden sei. Im Jahresverlauf habe sich die Situation aber stabilisiert.

Im Kommunikationsmarkt spürte Huber+Suhner nebst der Verlangsamung bei den Mobilfunknetzen eine im Jahresverlauf zunehmende Nachfrage in den Teilmärkten Rechenzentren und WAN/Zugangsnetze. Und im Transportmarkt stand dem Rückgang bei den Bahnen ab Jahresmitte eine deutliche Erholung im Teilmarkt Automotive gegenüber, vor allem dank der elektrischen Autos. Demgegenüber habe der Rückgang im Industriemarkt gleichmässig alle Anwendungen betroffen.

Huber+Suhner hatte erst kurz vor Weihnachten bekanntgegeben, dass ab 2021 die Organisationsstruktur vereinfacht wird. So lösen die drei Marktsegmente Industrie, Kommunikation und Transport die Technologiesegmente Hochfrequenz, Fiberoptik und Niederfrequenz als oberste Führungsebene ab. Die bisherige Matrixorganisation mit einer Regionalorganisation in acht Teilregionen wird gleichzeitig aufgehoben und in globale Verkaufsteams nach Märkten gegliedert.

Das detaillierte Geschäftsergebnis wird am 9. März veröffentlicht, die Generalversammlung findet am 31. März ohne physische Anwesenheit der Aktionäre statt.

(AWP)

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