Coltene

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Coltene halbiert den

Coltene halbiert den Dividendenvorschlag

Der Hersteller von Dentalbedarf Coltene reagiert auf die laufende Corona-Krise und kürzt die Dividende.

31.03.2020 07:48

Den Aktionären wird an der Generalversammlung vom 2. April noch eine Ausschüttung in Höhe von 1,50 Franken je Aktie vorgeschlagen. Das ist halb so viel wie ursprünglich geplant. Die Kürzung habe "präventiven Charakter", heisst es am Dienstag in einer Mitteilung.

Die langfristigen Folgen der Corona-Krise auf das Geschäft von Coltene liessen sich derzeit nicht abschätzen. Auch im Falle eines längeren Markteinbruchs soll die Liquidität sichergestellt werden, begründet Coltene den Schritt. Aktuell sei die Gruppe jedoch mit einem Eigenfinanzierungsgrad von 48 Prozent und einem Verhältnis Nettoverschuldung zu Eigenkapital (Gearing) von 0,4 solide finanziert.

Lieferfähigkeit ist intakt

Auch sieht Coltene die Lieferfähigkeit in die Absatzmärkte nach wie vor als intakt an. Dabei seien Massnahmen ergriffen worden, um die Mitarbeitenden zu schützen und das operative Geschäft abzusichern.

Coltene habe sich in dem schwierigen Marktumfeld im ersten Quartal gut behauptet und die anvisierten Umsatzziele erreicht. Auch die Kosten und Resultate hätten sich plangemäss entwickelt. Vor allem die Verkäufe von Optim-Produkten im Bereich Infektionskontrolle seien markant gestiegen.

Dennoch habe sich das Marktumfeld mit der sich verschärfenden Corona-Krise entscheidend verändert. Vielerorts könnten Zahnarztpraxen nur noch Notfallpatienten behandeln. Zurzeit sei noch nicht abschätzbar, wie schnell sich die einzelnen Länder und Absatzmärkte erholen werden.

(AWP)

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Börsenneuling SoftwareOne

Börsenneuling SoftwareOne legt 2019 bei Umsatz und Reingewinn deutlich zu

SoftwareOne hat 2019 den Reingewinn deutlich gesteigert und die selbst gesteckten Ziele erreicht. Das abgelaufene Geschäftsjahr des IT-Unternehmens war unter anderem vom Gang aufs Börsenparkett geprägt. Mit Blick nach vorne bestätigen die Stanser ihre Mittelfristziele.

31.03.2020 07:47

Konkret verdoppelte SoftwareOne den Umsatz auf neu 7,6 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Bruttogewinn (inklusive der akquirierten Comparex) stieg derweil um 4,3 Prozent auf 737,2 Millionen Franken. Die eigenen Ziele wurden erreicht, denn das Unternehmen hatte sich ein Wachstum zwischen 4 und 6 Prozent zum Ziel gesetzt.

Beim Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erreichte SoftwareOne einen um Kosten für den Börsengang und Übernahmen bereinigten Wert von 223,6 Millionen Franken nach 186,9 Millionen im Vorjahr.

Die entsprechende Marge kam somit bei 30,3 Prozent zu liegen nach 25,8 Prozent im Jahr 2018. Damit wurde das selbstgesteckte Ziel von 18 bis 30 Prozent gar leicht übertroffen.

Unter dem Strich erzielten die Stanser einen Reingewinn von 125,0 Millionen - nach zuvor 78,2 Millionen. Pro Anteilsschein sollen die Aktionäre nun eine Dividende von 0,21 Franken erhalten.

"Solides Ergebnis"

Mit dem Erreichten gibt sich der Börsenneuling zufrieden. "Wir haben 2019 ein solides Ergebnis erzielt und gleichzeitig Grösse, Effizienz und Profil unseres globalen Geschäfts für Software- und Cloud-Technologien erheblich gestärkt", wurde CEO Dieter Schlosser in dem Communiqué zitiert.

Mit der Akquisition von Comparex und dem Börsengang habe SoftwareOne zwei strategisch wichtige Schritte vollzogen. Gleichzeitig habe man die Profitabilität "signifikant gesteigert".

Mit Blick nach vorne gibt sich das Unternehmen aufgrund der Coronakrise zwar etwas vorsichtig. "Das Jahr 2020 ist durch Unsicherheiten im Zusammenhang mit Covid-19 geprägt", heisst es in der Mitteilung. Doch sei SoftwareOne auf ein ungünstiges Wirtschaftsumfeld gut vorbereitet.

Entsprechend bestätige man den mittelfristen Ausblick bis zum Jahr 2022. Gemäss diesem möchte SoftwareOne ein zweistelliges Wachstum des Bruttogewinns erreichen, die bereinigte EBITDA-Marge solle sich einem Wert von 35 Prozent "annähern". Ausserdem strebe man eine Ausschüttungsquote von 30 bis 50 Prozent des Jahresgewinns an.

Erste Zahlenpräsentation seit IPO

Es ist das erste Mal, dass SoftwareOne seit dem Börsengang im vergangenen Oktober seinen Zahlenkranz präsentiert hat. Das Stanser Unternehmen, das seine Kunden beim Kauf sowie bei der Organisation ihrer Software-Lizenzen berät, war vor dem IPO nur wenigen ein Begriff.

Dabei handelt es sich bei SoftwareOne keineswegs um einen Nischenplayer: Weltweit arbeiten rund 5'400 Personen beim Unternehmen mit Hauptsitz im Kanton Nidwalden. Gegründet wurde die IT-Firma im Jahr 2000 von Daniel von Stockar und Patrick Winter.

kw/ys

(AWP)

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Coltene profitiert von

Coltene profitiert von unerwartet rascher Erholung der Märkte

Der Dentalbedarfs-Hersteller Coltene hat im zweiten Halbjahr von einer unerwartet schnellen Erholung der Märkte profitiert. Die erzielten Resultate lägen über den Erwartungen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

17.12.2020 08:04

Konkret zeichnet sich nun laut den Angaben für das Gesamtjahr ein Umsatz von 235 bis 240 Millionen Franken und ein Betriebsergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten von 28 bis 30 Millionen Franken ab. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte ein Umsatz von 273,8 Millionen und ein EBIT von 32 Millionen resultiert. Bislang gab es für 2020 keine detaillierte Prognose.

Die Verkäufe im Bereich Infektionskontrolle lägen nicht zuletzt wegen der gestiegenen Anforderungen an die Hygiene und Desinfektion in den Dentalpraxen deutlich über dem Vorjahr, so die Mitteilung weiter. Seit August habe sich zudem die Nachfrage in den Produktbereichen Zahnerhaltung und Behandlungshilfen dynamischer als erwartet entwickelt.

Im ersten Halbjahr hatte Coltene die Coronakrise gespürt. Da ab Mitte März wegen der verschiedenen Lockdowns Zahnarztpraxen ihren Betrieb einschränken mussten, war die Nachfrage nach dentalen Verbrauchsmaterialien vor allem im zweiten Quartal 2020 zurückgegangen.

Devestition in Brasilien

Ausserdem kündigt das Unternehmen nun eine Devestition an. Wegen der wirtschaftlichen Situation in Brasilien werde die dortige Tochtergesellschaft Vigodent an lokale Unternehmer verkauft, so die Mitteilung weiter. In Zukunft will Coltene seine Produkte im südamerikanischen Land über grosse Detailhändler vertreiben.

Die Devestition soll laut den Angaben noch im laufenden Geschäftsjahr über die Bühne gehen. Aus dem Verkauf resultiere eine einmalige, nicht liquiditätswirksame Belastung von rund 12 Millionen, er werde sich aber positiv auf die künftige operative Marge der Gruppe auswirken. Die brasilianische Tochter steuerte zuletzt rund 7 Millionen zum Umsatz bei.

rw/cf

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Coltene kann sich Corona

Coltene kann sich Corona-Pandemie nicht ganz entziehen

Coltene hat sich im vergangenen Geschäftsjahr 2020 den Folgen der Pandemie nicht entziehen können. Dennoch verlief das Geschäftsjahr besser als zuletzt befürchtet. Zudem ist das Unternehmen gut ins neue Jahr gestartet.

28.01.2021 07:10

Gemäss vorläufigen Angaben hat der Hersteller von dentalen Verbrauchsmaterialien und Kleingeräten im Jahr 2020 einen Nettoumsatz von 248,4 Millionen Franken erzielt. Das 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. In Lokalwährungen betrug das Minus 4,1 Prozent.

Die Verkäufe hätten sich im zweiten Semester erfreulich entwickelt und habe das erste Semester um rund 40 Prozent übertroffen, erklärte Coltene. Dies sei auf die weltweit schnellere Erholung der Dentalmärkte sowie auf die stark gewachsenen Umsätze im Bereich Infektionskontrolle zurückzuführen.

Im Dezember hatte Coltene einen Umsatz von 235 bis 240 Millionen Franken und ein Betriebsergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten von 28 bis 30 Millionen Franken in Aussicht gestellt. 2019 betrugen der Umsatz 273,8 Millionen und das EBIT 32 Millionen.

Der im Dezember 2020 angekündigte Verkauf der brasilianischen Tochterfirma Vigodent habe wie geplant vor Ende des letzten Jahres abgeschlossen werden können, schrieb Coltene weiter. Daraus resultiere eine einmalige, nicht liquiditätswirksame Belastung von rund 11,5 Millionen Franken.

Die Gruppe sei gut ins 2021 gestartet und profitiere von einer lebhaften Nachfrage der Dentalmärkte, erklärte das Unternehmen zum Ausblick. Die Verkäufe im Bereich Infektionskontrolle entwickelten sich weiterhin sehr erfreulich. Mittelfristig halte das Management an einer EBIT-Marge von 15 Prozent fest. Der Geschäftsverlauf bleibe aufgrund der andauernden Covid-19 Pandemie nach wie vor mit erheblichen Risiken behaftet.

(AWP)

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