Landis & Gyr

LandisGyr Gr N 

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Landis+Gyr erhält Auftrag aus

Landis+Gyr erhält Auftrag aus Costa Rica

Der Stromzählerhersteller Landis+Gyr hat einen Auftrag aus Costa Rica erhalten. Der Strom-, Wasser-, Sanitär- und Telekomversorger ESPH aus dem mittelamerikanischen Land habe die Automatisierungstechnologie für intelligente Stromnetze und die Datenservices von Landis+Gyr gewählt, teilte das Zuger Unternehmen am Dienstag in einem Communiqué mit.

11.09.2018 18:15

Landis+Gyr werde unter anderem intelligente Zähler und Verteilersensoren liefern, die unter anderem in der Strommessung oder der Einschaltung der Strassenbeleuchtung eingesetzt würden, hiess es. Zudem würden Datenhosting-Services und Projektmanagement-Support angeboten. Finanzielle Details wurden keine genannt.

jb/cf

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spesenmoos
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Landis

Ist ein Kauf - Ausverkaufspreis...

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Landis+Gyr muss sich eine

Landis+Gyr muss sich eine neue Asien-Chefin suchen

Landis+Gyr muss sich eine neue Chefin für die Region Asien/Pazifik suchen. Ellie Doyle, Executive Vice President Asia Pacific, wird das Unternehmen per sofort verlassen, wie der Anbieter von Energiemanagementlösungen am Dienstag bekanntgab. Einen konkreten Grund für den Abgang nannte Landis+Gyr nicht, begleitete ihren Abgang aber mit guten Wünschen für die Zukunft.

02.10.2018 08:01

cf/ra

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IPO-Bank kündet Landis+Gyr

IPO-Bank kündet Landis+Gyr-Aktie die Liebe

Der Analyst der UBS empfiehlt die Aktie von Landis+Gyr nicht länger zum Kauf. Er räumt ein, die Aussichten falsch eingeschätzt zu haben. Brisant dabei: Die Grossbank brachte den Stromzählerhersteller an die Börse.

10.10.2018 08:26

Von Lorenz Burkhalter

CC BY-SA 4.0

Wer beim Börsengang von Landis+Gyr im Juli 2017 Aktien aus Emission zugeteilt erhielt, dem dürften angesichts der jüngsten Kursentwicklung Tränen der Verzweiflung in die Augen schiessen. Denn alleine seit Anfang Oktober büsste der Stromzählerhersteller aus Zug fast 15 Prozent seines Börsenwerts ein. Auf den Emissionspreis von 78 Franken bezogen beläuft sich das Minus gar auf 28 Prozent.

Umso mehr überrascht, dass die UBS ausgerechnet jetzt der Landis+Gyr-Aktie die Liebe kündet und sie von "Buy" auf "Neutral" herunterstuft. Neu lautet das 12-Monats-Kursziel noch 59 (zuvor 84) Franken.

UBS eine der beiden hauptverantwortlichen Banken beim Börsengang

Das Unternehmen habe nicht das Umsatzwachstum geliefert, das erwartet worden sei. Und auch die Nachfragebelebung in Europa sowie im asiatisch-pazifischen Raum könnte weiter auf sich warten lassen, so begründet der verantwortliche Analyst den drastischen Schritt.

Er hatte die Erstabdeckung der Aktie Ende August 2017 mit "Buy" und einem 12-Monats-Kursziel von 90 Franken aufgenommen und pries sie Anlegern als dividendenstarke Wachstumsperle zum Kauf an. Damals notierte die Aktie noch bei gut 73 Franken.

Ernüchternde Kursentwicklung der Landis+Gyr-Aktie seit dem Börsengang vom Juli 2017 (Quelle: www.cash.ch)

Die unerwartete Abkehr von der Kaufempfehlung lässt auch deshalb aufhorchen, weil es sich bei der Arbeitgeberin des UBS-Analysten um eine der beiden federführenden Banken beim Börsengang handelt. Die US-Investmentbank Morgan Stanley gab sich als zweite Bank von Beginn weg vorsichtiger und traute der Landis+Gyr-Aktie keine steigenden Kurse zu.

Und was machen die beiden Grossaktionäre?

Grösster Aktionär des Stromzählerherstellers ist die Kirkbi AG. Hinter dieser verbergen sich die Erben des Spielzeugimperiums Lego rund um den dänischen Milliardär Kirk Kristiansen. Die Lego-Erben kauften sich im November 2017 ein, als die Aktie von Landis+Gyr schon einmal zur Schwäche neigte. Kurz zuvor trennte sich die Fondssparte der UBS von ihren Titeln (cash berichtete).

Zwischen November 2017 und Juni 2018 bauten sie ihre Beteiligung in mehreren Schritten auf 10,52 Prozent aus. Ihr Einstandskurs dürfte damit deutlich unter jenem des Medtech-Pioniers Rudolf Maag liegen. Dieser kaufte sich während und in den Tagen unmittelbar nach dem Börsengang vom Juli 2017 mit 10,17 Prozent bei Landis+Gyr ein.

Bleiben die Lego-Erben ihrer Strategie treu, müssten sie die jüngste Kursschwäche eigentlich erneut zum Ausbau ihres Aktienpakets nutzen. Ob sie dem schlechten Geld Gutes hinterherwerfen, ist allerdings fraglich. Im Hinblick auf die Veröffentlichung des Halbjahresergebnisses vom 26. Oktober gelten die Wachstumsvorgaben, Landis+Gyr strebt ein Umsatzwachstum von 3 bis 6 Prozent an, nämlich als nur schwer erreichbar. Sollte der Stromzählerhersteller anlässlich der Ergebnisveröffentlichung davon abkehren, könnte das dem Kurs der Aktie noch einmal zusetzen.

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Landis+Gyr leidet weiter

Landis+Gyr leidet weiter unter Lieferengpässen

Die Landis+Gyr Gruppe hat im Halbjahr per Ende September weiter unter den Lieferengpässen für Komponenten ihrer Produkte gelitten.

26.10.2018 07:55

CC BY-SA 4.0

Weil Aufträge verschoben werden mussten, verringerte sich der Umsatz. Für das Gesamtjahr hat das Management nun die Zielvorgaben heruntergeschraubt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Restrukturierung in der Region Europa, Naher Osten und Afrika trug erste Früchte.

Der Umsatz von Landis+Gyr verringerte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 1,5 Prozent auf 852,9 Millionen Dollar. In dem Rückgang spielgelten sich die branchenweiten Lieferengpässe von einigen elektronischen Komponenten wider, teilte der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen am Freitag mit.

Infolgedessen hätten Kundenaufträge im Wert von rund 20 Millionen Dollar verschoben werden müssen. Derweil kamen weitere neue Aufträge herein: Insgesamt im Wert von 910 Millionen Dollar, das ist währungsbereinigt ein Plus von gut 10 Prozent.

Gewinnplus dank Verkauf

Das bereinigte Betriebsergebnis trat derweil auf der Stelle, es belief sich auf 106,8 Millionen Dollar nach 106,5 Millionen im Vorjahreshalbjahr. Damit verbesserte sich die entsprechende Marge auf 12,5 von 12,3 Prozent.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 59,2 Millionen Dollar, 5,1 Millionen mehr als im Vorjahr. Hier spülte allerdings der Verkauf von intelliHub in Australien zusätzliche 15,5 Millionen Dollar in die Unternehmenskasse. Im Vorjahreshalbjahr wiederum hatten noch Sonderkosten insbesondere vom Börsengang auf den Gewinn gedrückt. Der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen hatte im Juli 2017 den Sprung aufs Schweizer Parkett gewagt.

Verlust in EMEA verringert

Derzeit arbeitet Landis+Gyr an der Restrukturierung des Geschäfts in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika). Hier habe man nun nahezu die Gewinnschwelle erreicht, schrieb das Unternehmen. Der bereinigte EBITDA-Verlust verringerte sich von 3,9 Millionen auf 0,4 Millionen Dollar.

Das Restrukturierungsprojekt Phoenix, das jährliche Einsparungen von 20 Millionen Dollar bringen sollte, sei abgeschlossen. Im Zuge des Projekts wurden kleinere Vertriebsstandorte geschlossene, verschiedene Back-Office-Funktionen gebündelt und die Produktivität gesteigert. Nun soll ein zweites Programm weitere Einsparungen bis 2020 von jährlich rund 25 Millionen Dollar bringen. Das Projekt Lightfoot soll Fertigungsaktivitäten bündeln und teilweise auslagern.

Ausblick gesenkt

Mit den Zahlen verfehlte Landis+Gyr die Erwartungen der Analysten, die von der Nachrichtenagentur AWP befragt worden waren (AWP-Konsens), in Bezug auf den Umsatz. Diese hatten im Schnitt 859,9 Millionen Dollar erwartet. Beim Gewinn dagegen konnte Landis+Gyr die Prognosen toppen, die Experten hatten einen bereinigten EBITDA von 100,7 Millionen Dollar sowie einen Reingewinn von 37,0 Millionen vorausgesagt.

Das Management hatte die Anleger bereits darauf vorbereitet, dass das erste Jahreshälfte schwächer ausfallen dürfte als die zweite. Denn die Lieferengpässe bei den Komponenten hatten bereits im vorigen Geschäftsjahr belastet. Zwar solle das zweite Halbjahr stärker ausfallen, wie es in der Mitteilung vom Freitag hiess. Allerdings bleibe die Situation bezüglich der Lieferkette herausfordernd und führe zu grössere Unsicherheit als normalerweise.

Das Management nahm die Prognose deshalb etwas zurück. Neu geht das Unternehmen noch von einem Umsatzwachstum zwischen einem und 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus, zuvor waren noch 3 bis 6 Prozent angepeilt worden. Weiter stellt das Management noch ein bereinigtes EBITDA zwischen 217 und 237 Millionen Dollar in Aussicht, während zuvor noch eine etwas engere Spanne von 222 bis 232 Millionen Dollar angegeben worden war.

(AWP)

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Landis+Gyr geht Partnerschaft

Landis+Gyr geht Partnerschaft mit US-Firma ein

Die im Bereich Energie-Management-Lösungen tätige Landis+Gyr geht mit dem amerikanischen Unternehmen Sense eine Partnerschaft ein.

17.01.2019 06:46

Gemäss der Vereinbarung wird Landis+Gyr die Technologie von Sense für die eigene Internet of Things (IoT)-Plattform "Gridstream Connect" verwenden. Dies ermöglicht den Stromversorgern, ihren Kunden einen umfassenden Service für das Energie-Management im eigenen Heim anzubieten, wie Landis+Gyr am Mittwoch mitteilte. Unter anderem können die Kunden eine App von Sense nutzen, welche den Energieverbrauch von verschiedenen Geräten zu Hause überwacht und misst.

Zusammen mit Schneider Electric, Energy Impact Partners, Shell Ventures, Prelude Ventures, Capricorn Investment und iRobot beteiligt sich Landis+Gyr zudem an einer Finanzierungsrunde B für Sense im Umfang von 20 Millionen US-Dollar. Seit der Gründung im Jahr 2013 habe Sense damit Mittel in der Höhe von gut 40 Millionen Dollar generiert.

(AWP)

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iruch
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Macht die Lego-Familie Dampf bei Landis+Gyr?

Macht die Lego-Familie Dampf bei Landis+Gyr?

Landis+Gyr kündigt ambitionierte Mittelfristziele und Aktienrückkäufe an. Damit will der Stromzählerhersteller der eigenen Aktie neues Leben einhauchen - mit Erfolg. Dahinter könnten die Erben der Lego-Dynastie stecken.

https://www.cash.ch/news/top-news/investorentag-macht-die-lego-familie-dampf-bei-landisgyr-1271102

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Landis+Gyr erhält von Ameren

Landis+Gyr erhält von Ameren Missouri Auftrag für 1,4 Mio Smart Meter

Der Stromzählerproduzent Landis+Gyr hat in den USA einen weiteren Auftrag an Land gezogen. Landis liefert laut Mitteilung vom Montagabend dem Strom- und Gasdienstleister Ameren Missouri 1,4 Millionen intelligente Zähler, sogenannte Smart Meter, und unterstützt das Unternehmen beim Aufbau eines Kommunikationsnetzes für Anwendungen im Internet der Dinge.

01.04.2019 18:30

Konkret will Ameren Missouri den Angaben zufolge für das Gridstream Connect-Projekt 1,27 Millionen intelligente Elektrizitätszähler sowie rund 130'000 Gaszähler von Landis+Gyr einsetzen. Der Vertrag beinhalte ausserdem die Erweiterung des bestehenden Zählerdaten-Managementsystems (MDMS) sowie des Command Center-Systems für Zählerdatenerfassung und -verarbeitung.

Der Roll-out des Netzwerkprojekts soll im Januar 2020 beginnen.

mk/uh

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Landis+Gyr steigert Umsatz

Landis+Gyr steigert Umsatz und Profitabilität

Landis+Gyr hat im vergangenen Geschäftsjahr etwas mehr Umsatz erzielt und dabei die Profitabilität verbessert. Im neuen Geschäftsjahr soll es ähnlich weitergehen.

06.05.2019 07:51

Der Umsatz nahm um 1,6 Prozent auf 1,77 Milliarden US-Dollar zu, wie der Hersteller von Stromzählern am Montag mitteilte. Währungsbereinigt betrug das Plus laut den Angaben gar 3,1 Prozent. Der Auftragseingang legte derweil währungsbereinigt um gut ein Drittel auf 2,08 Milliarden zu.

Dabei wurde die Profitabilität deutlich gesteigert. Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) erhöhte sich um gut 14 Prozent auf 237,9 Millionen, womit eine Marge von 13,5 Prozent (VJ 12,0) erreicht wurde. Der EBITDA lag somit leicht über den Prognosen des Managements.

Unter dem Strich steht ein markant höherer Reingewinn von 122,2 Millionen Dollar (VJ 46,4 Mio). In der Folge sollen die Aktionäre eine Dividende von 3,15 Franken pro Papier erhalten. Im Vorjahr wurden pro Titel nur 2,30 Franken ausgeschüttet.

Alle Regionen legen zu

Alle Regionen hätten einen Beitrag zum positiven Trend beim Umsatz und Auftragsbestand geleistet, hiess es weiter. Zur höheren Profitabilität trugen unter anderem Sparprogramme bei. Besonders wichtig sei gewesen, dass die beiden Regionen Europa (EMEA) und Asien die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft hätten.

"Insgesamt spiegeln diese Ergebnisse die operativen Verbesserungen wider, welche wir umgesetzt haben", liess sich CEO Richard Mora zitieren. Beim Reingewinn wirkten sich laut den Angaben nebst den operativen Verbesserungen auch die Einbringung eines Geschäftsbereichs (intelliHUB) in ein Joint Venture positiv aus.

Unterschiedliche Semester

Im neuen Geschäftsjahr 2019/20 peilt das Unternehmen ein Umsatzwachstum (in Lokalwährungen) von 2 bis 5 Prozent an. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) soll bei 240 bis 255 Millionen zu liegen kommen. Beim Free Cashflow wird ein Wert von 120 bis 135 Millionen angestrebt (VJ 123,5 Mio) und damit weniger als die mittelfristigen Ziele vorsehen (über 150 Mio).

Das Management geht laut den Angaben im Übrigen davon aus, dass die erste Hälfte des Geschäftsjahrs "deutlich schwächer" ausfallen wird als die zweite. Begründet wurde dies mit dem "Timing von Projekten in einigen Schlüsselmärkten".

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Landis+Gyr mit mehr Umsatz

Landis+Gyr mit mehr Umsatz und Gewinn im Halbjahr

Die Landis+Gyr Gruppe ist im ersten Halbjahr dank Umsatzzunahmen in den Regionen EMEA und vor allem Asien Pazifik gewachsen und hat unter dem Strich deutlich mehr verdient.

29.10.2019 08:00

Für das Gesamtjahr gibt sich das Unternehmen aber vorsichtiger und kürzt seine Prognose für das Umsatzwachstum. Im Detail stieg der Umsatz um 3,4 Prozent auf 862,8 Millionen US-Dollar, wie Landis+Gyr am Dienstag mitteilte. Dabei verzeichnete der Nettoumsatz wie erwartet in der Region Americas (-4,1%) aufgrund des Timings von Projekten einen Rückgang, während EMEA (+10,5%) und Asien Pazifik (+32%) ein starkes Wachstum erzielten.

Verringert hat sich im Berichtszeitraum dagegen der Bestellungseingang um 7,1 Prozent auf 818,9 Millionen Dollar. Entsprechend lag der Auftragsbestand per Ende September mit 2,51 Milliarden klar unter dem Stand Ende des letzten Geschäftsjahres.

Der bereinigte EBITDA stieg derweil um fast 17 Prozent auf 124,9 Millionen Dollar zu, einschliesslich eines Einmaleffekts in Höhe von 5,6 Millionen aus einem brasilianischen Mehrwertsteuer-Urteil. Zusätzlich wirkte sich gemäss Mitteilung der Rückgang der Kosten der Lieferkette um 8,8 Millionen positiv aus. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 14,5 Prozent von 12,5 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 71,8 Millionen Dollar und damit 21,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mit den vorgelegten Resultaten wurden die Markterwartungen auf Stufe EBITDA und Reingewinn deutlich übertroffen. Im Schnitt (AWP-Konsens) hatten Analysten mit einem Umsatz in Höhe von 860,6 Millionen, einem bereinigten EBITDA von 115,9 Millionen und einem Reingewinn von 54,5 Millionen Dollar gerechnet.

Ausblick gesenkt

Für den Rest des Geschäftsjahres 2019 bleibt das Unternehmen "positiv eingestellt", obwohl regulatorische Verzögerungen den Start einiger Projekte in den USA verlangsamen könnten, wie es heisst. Entsprechend wurde auch der Umsatzausblick etwas gesenkt. Die Prognose für EBITDA und Free Cashflow (ohne M&A) bleiben jedoch unverändert.

So erwartet Landis+Gyr neu ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 1-4 Prozent gegenüber bisher 2-5 Prozent. Der bereinigte EBITDA für den Konzern sollte zwischen 240 Millionen und 255 Millionen US-Dollar liegen. Für den Free Cashflow (ohne M&A) wird ein Wert zwischen 120 Millionen und 135 Millionen erwartet, wobei mindestens 75 Prozent des Free Cashflows (ohne M&A) als Dividende ausgeschüttet werden sollen.

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Landis+Gyr ernennt Elodie

Landis+Gyr ernennt Elodie Cingari zur Finanzchefin

Der Finanzchef (CFO) von Landis+Gyr, Jonathan Elmer, zieht sich im Laufe dieses Jahres aus der Geschäftsleitung des Stromzählerproduzenten zurück. Seine Position übernimmt Elodie Cingari, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

17.01.2020 07:50

Diese stösst neu zu Landis+Gyr. Zuletzt war sie Group CFO der Hoerbiger Gruppe und leitete davor die Finanzabteilungen verschiedener globaler Geschäftseinheiten von Unternehmen wie Alstom oder GE. Sie passe perfekt in die Konzernleitung und bringe einen grossen Erfahrungsschatz mit, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Elmer wiederum, der sich seit 2012 um die Finanzen des Stromzählerproduzenten kümmert, wird in den Ruhestand gehen. Er wird das Unternehmen im Verlauf der nächsten 12 Monaten verlassen und Cingari in der Zwischenzeit schrittweise seine bisherigen Aufgaben übergeben.

tv/kw

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Landis+Gyr erwartet Resultate

Landis+Gyr erwartet Resultate «am unteren Ende» der Prognosen

Landis+Gyr bestätigt die Bandbreite der im Oktober formulierten Prognosen für das Geschäftsjahr 2019/20, sieht die Ergebnisse aber «am unteren Ende».

27.01.2020 07:45

Die vor einem Jahr genannten Mittelfristziele gelten nun für den Zeitraum bis 2022.

An der Spannweite der Prognosen für das im März endende Geschäftsjahr 2019/20 werde festgehalten, teilte der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen am Montag im Vorfeld eines Investorentags mit. Wegen anhaltender Verzögerungen in regulatorischen Fragen in Nordamerika sei aber für alle Kenngrössen ein Wert im unteren Bereich der Bandbreite zu erwarten.

Im vergangenen Oktober anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen hatte Landis+Gyr für das Gesamtjahr ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 1-4 Prozent in Aussicht gestellt. Der bereinigte EBITDA für den Konzern soll demnach zwischen 240 Millionen und 255 Millionen US-Dollar zu liegen kommen und der Free Cashflow (ohne M&A) zwischen 120 Millionen und 135 Millionen.

Mittelfristziele gelten neu bis 2022

Vor einem Jahr hatte Landis+Gyr neue Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2021 definiert. Diese gelten nun bis 2022. Demnach soll der Umsatz im Vergleich zur Referenzgrösse von 2018 jedes Jahr im mittleren einstelligen Prozentbereich zunehmen, während die bereinigte EBITDA-Marge auf 13,5 bis 14,5 Prozent ansteigen soll. Im Geschäftsjahr 2018/19 hatte das Unternehmen mit 13,5 Prozent den unteren Rand dieser Prognose bereits erreicht. Die erwirtschafteten freien Mittel sollen jährlich bei über 150 Millionen US-Dollar liegen, dies unter Ausklammerung von Akquisitionen.

Eine minime Anpassung gibt es bei der Aussage für die Dividendenquote. Diese soll bei rund 75 Prozent des freien Cashflow liegen, bisher lautete die Formulierung "mindestens 75 Prozent".

Aus strategischer Sicht will sich Landis+Gyr weiterhin auf die drei Wachstumsplattformen Smart Metering, Grid-Edge-Intelligenz und Smart Infrastructure konzentrieren. Insbesondere mit Blick auf die Grid-Edge-Intelligenz sieht sich das Unternehmen angesichts der Trends zur Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung in der Energiewirtschaft "gut positioniert".

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Landis+Gyr ernennt Werner

Landis+Gyr ernennt Werner Lieberherr zum neuen CEO

Beim Anbieter von Energiemanagement-Lösungen Landis+Gyr kommt es überraschend zu einem Wechsel an der Spitze der Geschäftsleitung. Konzernchef Richard Mora tritt per Ende März zurück und wird durch Werner Lieberherr ersetzt.

06.03.2020 07:47

Mora war während rund 20 Jahren für Landis+Gyr tätig, seit Frühjahr 2017 als CEO. Er verlasse Landis+Gyr im gegenseitigen Einvernehmen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Für seine Nachfolge sei ein umfassender Suchprozess durchgeführt worden.

Der nun per 1. April 2020 zum neuen Chef ernannte Lieberherr war bis im vergangenen Herbst CEO der Automobilzulieferers Mann+Hummel mit Sitz in Deutschland. Er besitzt sowohl den Schweizer wie auch den amerikanischen Pass und verfügt über langjährige Managementerfahrung im Industrie- wie auch im Energiesektor.

Landis+Gyr verzeichnete in jüngster Zeit verschiedene Wechsel im Topmanagement. So wird im Laufe des Jahres - der Zeitpunkt wurde noch nicht genau genannt - Elodie Cingari den ebenfalls zurücktretenden Finanzchef Jonathan Elmer ablösen. 2018 kam es zu Neubesetzungen der Chefposten für die Regionen Asien/Pazifik sowie EMEA. Ausserdem verliess Chefstratege Roger Amhof das Unternehmen.

cf/ra

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Landis+Gyr verzeichnet 2019

Landis+Gyr verzeichnet 2019/20 den erwarteten Umsatzrückgang

Der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen Landis+Gyr hat im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende März) die ersten Einflüsse der Coronakrise zu spüren bekommen und weniger Umsatz erzielt. Belastet hat zudem die sinkende Nachfrage am wichtigen US-Markt. Auf die Zahlung einer Dividende und eine Guidance wird verzichtet.

06.05.2020 08:00

Der Umsatz sank im abgelaufenen Jahr um 3,8 Prozent auf 1,70 Milliarden US-Dollar, wie Landis+Gyr am Mittwoch bekanntgab. Währungsbereinigt belief sich der Rückgang auf 2,0 Prozent. Der Einfluss der Coronakrise habe ungefähr zu einer Verringerung des Umsatzes von einem Prozent geführt.

Vor einem Umsatzrückgang in dieser Grössenordnung hatte Landis+Gyr die Anleger bereits Ende März gewarnt, nachdem im Januar noch von einem Wachstum am unteren Ende der Bandbreite von 1 bis 4 Prozent die Rede war. Analysten gingen daher bereits von einem Umsatz in Höhe von 1,71 Milliarden aus.

Besonders deutlich gingen die Verkäufe in der Region Americas (in LW -7,7%) zurück. Der Grund dafür waren den Angaben zufolge regulatorische Verzögerungen bei Projektgenehmigungen sowie das Auslaufen von zwei Grossprojekten in den USA.

Besser lief es in den Regionen EMEA (+3,9%) und Asien Pazifik (+13%), wo die Zuger Gruppe Wachstum erzielte. Insbesondere in Grossbritannien sowie in Australien und Hongkong profitierte Landis+Gyr von einer wachsenden Nachfrage.

Marge verbessert

Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn EBITDA lag mit 237 Millionen Dollar nur leicht unter Vorjahr, und so verbesserte sich die dazugehörige Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 14,0 Prozent. Dabei hat sich ein einmaliger Steuereffekt in Brasilien mit 5,6 Millionen positiv ausgewirkt, während man weitere Kosten- und Effizienzverbesserungen umgesetzt habe.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 113 Millionen Dollar nach 122 Millionen im Jahr davor. Mit den Gewinnzahlen hat Landis+Gyr etwas besser als von Analysten erwartet abgeschnitten. Erwartet wurden ein bereinigter EBITDA von 236 Millionen und ein Gewinn von 110 Millionen.

Den Cashflow aus Geschäftstätigkeit weist Landis+Gyr mit 150 Millionen nach zuvor 163 Millionen aus. Derweil wurden mit 28,6 Millionen klar weniger investiert als im Vorjahr (40,5 Mio).

Vorerst keine Dividende

Auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtet die Gruppe in Zeiten von Corona vorerst. Das Thema werde man aber anlässlich der Halbjahrespublikation Ende Oktober neu beurteilen, versprach das Unternehmen. Auch das Aktienrückkaufprogramm bleibe ausgesetzt.

Mit diesen Vorsichtsmassnahmen will Landis+Gyr die bereits robuste Liquidität angesichts der Unsicherheiten in der gegenwärtigen Krise stärken. Ausserdem verzichte die Konzernleitung für sechs Monate auf 10 Prozent des Grundgehalts und auch die Grund- und Ausschusshonorare der Verwaltungsräte würden um so viel reduziert. Seit April amtet Werner Lieberherr als neuer CEO.

Auch auf die Formulierung einer Finanzprognose für das neu angelaufene Geschäftsjahr 2020/21 verzichtet Landis+Gyr, da die Auswirkungen der Coronakrise auf den Umsatz derzeit nicht abschätzbar seien. Diese könnten je nach Verlauf wesentlich sein, hiess es.

Je nach Region sieht die Gruppe unterschiedliche Entwicklungen: Während die meisten nordamerikanischen Kunden weiterhin Zähler installierten, hätten mehrere Schlüsselkunden in EMEA Installationen ausgesetzt oder verschoben, insbesondere in Grossbritannien, Frankreich und den Niederlanden. Bislang habe man allerdings keine grösseren Projektabbrüche hinnehmen müssen, und die Software- sowie Dienstleistungsverträge würden unverändert weiterlaufen.

mk/ys

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Landis+Gyr will Liquidität

Landis+Gyr will Liquidität stärken

Landis+Gyr will angesichts der unsicheren Aussichten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie auf Nummer sicher gehen.

28.05.2020 07:55

Daher will das Messtechnikunternehmen der Generalversammlung (GV), die am 30. Juni ohne physische Präsenz der Aktionäre stattfinden soll, die Schaffung von genehmigtem und von bedingtem Kapital vorschlagen.

Dabei sollen in diesem Zusammenhang maximal 2'890'894 Aktien geschaffen werden können, was 10 Prozent des Kapitals entspricht, teilte Landis+Gyr am Donnerstag mit. Des Weiteren sollen 342'305 Aktien, die im Rahmen des inzwischen ausgesetzten Aktienrückkaufprogramms bis zum 30. April 2020 zurückgekauft wurden, vernichtet werden.

Wie bereits am 6. Mai mitgeteilt, schlägt der Verwaltungsrat der GV vor, vorerst keine Dividende zu bezhahlen. Der Verwaltungsrat wolle die Entscheidung über die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 aufschieben und die Situation im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse per Ende September neu beurteilen.

Finanzielle Absicherung

Mit diesen Vorsichtsmassnahmen wolle Landis+Gyr die Liquidität stärken und die finanzielle Position angesichts der Unsicherheiten, die sich aus der gegenwärtigen Krise ergäben, verbessern.

Weitere Ankündigungen werden am 28. Oktober 2020 zusammen mit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Halbjahr 2020 erfolgen. Der Verwaltungsrat beantragt, das Finanzergebnis für das Geschäftsjahr 2019 auf die neue Rechnung vorzutragen.

Zudem wollen sich an der GV alle bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats für eine Wiederwahl für eine Amtsdauer von einem Jahr zur Verfügung stellen.

Gemäss Angaben vom 6. Mai erzielte das Zuger Unternehmen im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende März) bei einem um 3,8 Prozent tieferen Umsatz von 1,70 Milliarden US-Dollar einen Gewinn von 113 Millionen Dollar nach 122 Millionen im Jahr zuvor. Auf eine Guidance verzichtete die Traditionsfirma.

(AWP)

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Landis+Gyr-Chef: Visibilität

Landis+Gyr-Chef: Visibilität nimmt zu mit Abflachen der Coronakrise

Der Stromzählerhersteller Landis+Gyr blickt wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft. Die Visibilität nehme mit dem Abflachen der Coronaansteckungen langsam zu, sagte Konzernchef Werner Lieberherr in einem Interview mit der Mittwochsausgabe der "Finanz und Wirtschaft": "Aus England zum Beispiel kommen wieder Aufträge."

02.06.2020 22:30

Aber der temporäre Umsatzeinbruch in Europa sei erheblich. In Grossbritannien seien am 16. März alle Installationen gestoppt worden. "Das sind 40 Prozent unseres Umsatzes in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA)", sagte Lieberherr. "Auch in Frankreich und den Niederlanden haben wir gestoppt."

In den USA sei der Rückgang weniger markant, weil die Installation an der Hausaussenseite gemacht werde. In Europa sei das anders, hier müssten die Installateure in die Häuser rein. "Positiv stimmt mich die Projektpipeline in den USA und, dass weltweit zwar Aufträge temporär ausgesetzt, aber nicht storniert wurden", sagte der neue Konzernchef, der seit April im Amt ist.

Tritt auf die Kostenbremse

Um zu sparen, schnallt Landis+Gyr den Gürtel enger. "Es braucht strukturelle Kostenanpassungen. Ich bin kein Fan von generellen Prozentzahlen, wie viele Stellen gespart werden müssen. Stattdessen sollten wir gezielt vorgehen", sagte Lieberherr: Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sollten hoch bleiben. Für die allgemeinen Kosten sowie den Aufwand für Vertrieb und Administration gebe man jährlich rund 200 Millionen Dollar aus, was 13 bis 14 Prozent des Umsatzes entspreche. "Das müssen wir unternehmensweit anschauen."

Die geplante Schaffung von genehmigten und bedingtem Kapital in Höhe von 10 Prozent des Eigenkapitals könnte beispielsweise auch für eine Übernahme verwendet werden, erklärte Lieberherr: "Von unseren drei Plattformen Smart Meters, smarte Infrastruktur und Grid Edge Intelligence müssen wir uns in der Grid Edge Intelligence mehr entfalten."

Dabei gehe es darum, quasi am Ende des Netzes Software zu installieren, um die Stromproduktion und den Verbrauch optimal zu koordinieren. Das gehe über Smart Metering hinaus und umfasst etwa auch die Spannungsregelung im Stromnetz. "Um in der Softwareentwicklung für Grid Edge Intelligence schneller vorwärtszukommen, müsste es eher eine Akquisition sein", sagte Lieberherr.

jb/

(AWP)

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Landis+Gyr baut am Standort

Landis+Gyr baut am Standort Zug rund 30 Stellen ab

Landis+Gyr baut in der Schweiz Stellen ab. Insgesamt seien vom Abbau am Standort Zug rund 30 der insgesamt knapp 250 Stellen betroffen, teilte der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen am Dienstagabend mit.

25.08.2020 20:20

Der Einschnitt in der Schweiz setzt Landis+Gyr im Rahmen der Anfang Monat angekündigten weltweiten Umstrukturierungen um. Die Gruppe soll gestrafft und die Prozesse vereinfacht werden. Ein Konsultationsverfahren, um gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern einen Sozialplan zu erarbeiten, sei eingeleitet worden.

Die Massnahmen habe man auch mit Blick auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld im Zuge der Coronakrise beschlossen, heisst es weiter. Weltweit dürften der Strukturoptimierung rund 700 der total 5'800 Mitarbeitenden zum Opfer fallen. Bis im März will Landis+Gyr den Stellenabbau abschliessen.

Gewerkschaften verurteilen die in der Schweiz vorgesehenen Entlassungen. Diese seien für ein finanziell gesundes Unternehmen "schlichtweg unverständlich", schreibt die Gewerkschaft Syna. Begrüsst wird demgegenüber, dass Landis+Gyr in diesem Jahr auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtet hat.

(AWP)

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severin
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.. die Landis+Gyr-Aktie

.. die Landis+Gyr-Aktie scheint den Boden definitiv gefunden zu haben, oder was meint ihr?
Ein Einstieg bei 47 Fr. wäre schön gewesen. Zu spät, oder erneute Erholung auf 60-65 Fr.?

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severin hat am 06.10.2020 14

severin hat am 06.10.2020 14:19 geschrieben:

.. die Landis+Gyr-Aktie scheint den Boden definitiv gefunden zu haben, oder was meint ihr?
Ein Einstieg bei 47 Fr. wäre schön gewesen. Zu spät, oder erneute Erholung auf 60-65 Fr.?

Das sehe ich auch so. Unter CHF 50 für mich ein Kauf (vielleicht heute?). Sind ja doch weltweit führend im Bereich integrieter Energiemangement-Lösungen. 

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Landis+Gyr sorgt für klare

Landis+Gyr sorgt für klare Verhältnisse - Aktie schwach

Die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie setzen Landis+Gyr zu. Der Stromzählerhersteller ergreift die Flucht nach vorn und legt vorzeitig seine Halbjahreszahlen vor. Diese setzen der Aktie zu.

Aktualisiert um 10:16

Von Lorenz Burkhalter

Eigentlich war klar, dass die Covid-19-Pandemie nicht spurlos an Landis+Gyr vorübergehen würde. Allerdings liegt das vom Stromzählerhersteller veröffentlichte Halbjahresergebnis weit hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Der Nettoumsatz geht um 27 Prozent auf 623,5 Millionen Dollar zurück. Der operative Gewinn (EBITDA) bricht gegenüber dem Vorjahr um drei Viertel auf 32 Millionen Dollar ein. Gleichzeitig sorgen Restrukturierungskosten für einen Nettoverlust in Höhe von 2 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr wird ein Umsatz zwischen 1,3 und 1,4 Milliarden Dollar angestrebt.

Einerseits begrüssen Beobachter, dass das Unternehmen früher als gedacht für klare Verhältnisse sorgt. Ursprünglich sollte das Halbjahresergebnis erst am 28. Oktober veröffentlicht werden. Andererseits rechnen sie auf Basis des vorliegenden Zahlenkranzes aber mit rückläufigen Umsatz- und Gewinnschätzungen.

Diesjährige Analystenschätzungen sind rund 10 Prozent zu hoch

Das wiederum setzt der Landis+Gyr-Aktie noch einmal zu. Zur Stunde verliert sie noch 3,2 Prozent auf 51,50 Franken.

Wie Vontobel schreibt, weiss die Umsatzentwicklung in der ersten Jahreshälfte nicht zu überzeugen. Ihres Erachtens fällt das Ergebnis sowohl beim operativen Gewinn (EBITDA) als auch beim freien Cash Flow insgesamt etwas besser als erwartet aus. Gerade beim freien Cash Flow macht die Zürcher Bank jedoch vorläufige Faktoren wie etwa die geringere Kapitalbindung beim Umlaufvermögen sowie die in die zweite Jahreshälfte verschobene Dividendenzahlung für das solide Abschneiden verantwortlich. Von den firmeneigenen Jahresvorgaben schliesst man bei Vontobel auf eine Reduktion der momentanen Markterwartungen um durchschnittlich 10 Prozent. Das Anlageurteil lautet wie bis anhin "Hold" mit einem Kursziel von 61 Franken.

Bei Mirabaud Securities stösst man sich hingegen am stark rückläufigen Auftragseingang. Auf Basis der firmeneigenen Jahresvorgaben will die Genfer Privatbank ihre Umsatz- und Gewinnschätzungen mit dem Rotstift überarbeiten. Sie stuft die Aktie weiterhin mit "Hold" ein, wird das Kursziel von 63 Franken womöglich aber reduzieren.

Mit einem Minus von 48 Prozent seit Jahresbeginn zählt der Stromzählerhersteller zu den diesjährigen Verlierern am Schweizer Aktienmarkt. Erst vor wenigen Wochen fiel die Aktie bei 48,18 Franken auf den tiefsten Stand seit dem Börsengang vom Juli 2017.

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Neue Landis+Gyr-Finanzchefin

Neue Landis+Gyr-Finanzchefin startet Mitte November - ao GV ohne Präsenz

Bei Landis+Gyr startet die neue Finanzchefin Elodie Cingari Mitte November. Sie löst den bisherigen CFO Jonathan Elmer ab, der in den Ruhestand treten wird. Elmer werde aber für einen reibungslosen Übergang noch bis März nächsten Jahres im Unternehmen bleiben, teilt der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen am Mittwoch mit.

28.10.2020 08:00

Derweil wird die für den 24. November angesetzte ausserordentlichen Generalversammlung aufgrund der Covid-19 Pandemie ohne physische Präsenz der Aktionäre stattfinden. Der Verwaltungrat schlägt die Ausschüttung von 2,00 Franken je Aktie vor. Im Mai war die Entscheidung über eine Dividende noch verschoben worden.

dm/uh

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Steht dieser Schweizer

Steht dieser Schweizer Industrietitel kurz vor dem Ausbruch?

Solide Eigenkapitalquote und eine starke Positionierung mit Produkten im Strommarkt: Dies sind die Qualitäten von Landis+Gyr. Doch reicht dies, um den kürzlichen kräftigen Kursanstieg zu bestätigen oder gar nachzulegen?

26.11.2020 13:30

Von Manuel Boeck

Aktionäre des im Strommarkt beheimateten Zuger Industrieunternehmens Landis+Gyr haben im Corona-Jahr 2020 eine Achterbahnfahrt erlebt: Hatten die Aktien Anfang Jahr noch auf einem Rekordstand gehandelt, brachen diese bis Mitte März um 45 Prozent ein. Wer damals den Mut packte und zukaufte, hat zwar kurzzeitige Kursanstiege erlebt - doch der aktuelle Jahrestiefststand wurde erst Ende September erreicht.

Performance der Landis+Gyr-Aktien seit Jahresbeginn (Quelle: cash.ch).

Der Kursanstieg seit Ende Oktober führt nun zu einem Niveau, das immer noch deutlich unter dem Vorkrisenstand liegt. Um die Kurse vom Januar zu erreichen, müssten die Aktien nochmals um über 50 Prozent steigen.

Doch ist dies in naher Zukunft realistisch? Grundsätzlich hat Landis+Gyr im Markt für intelligente Stromzähler, Sensoren und Automatisierungstechnik für das Verteilnetz eine starke Marktposition inne. Zudem ist das Unternehmen finanziell sehr solide aufgestellt: Die Eigenkapitalquote beträgt knapp 65 Prozent und der operative freie Cashflow konnte zuletzt gesteigert werden.

Landis+Gyr mit grossem Amerika-Exposure

Dem entgegengesetzt ist einerseits der erstaunlich schwache Geschäftsgang in der Corona-Krise: Der Anbieter von Energie-Management-Lösungen verzeichnete im ersten Semester (April bis September) des laufenden Geschäftsjahres 2020/21 wegen der Coronakrise einen massiven Umsatzeinbruch - der Umsatz ging währungsbereinigt um 27,1 Prozent zurück. Zudem hat Landis+Gyr wegen Restrukturierungskosten einen Verlust erlitten.

Grund für die Underperformance beim Umsatz ist, dass Energieversorger ihre Pläne für die Ausrüstung der Energieinfrastruktur in diversen Staaten Corona-bedingt verschoben haben. Für den Blick in die Zukunft verheisst dies aber, dass ein Nachholbedarf besteht, der Landis+Gyr zugutekommen sollte.

Andererseits ist das Zuger Unternehmen stark gegenüber der Absatzregion Amerika exponiert. Rund die Hälfte ihrer Erlöse werden dort erzielt. Zudem investiert auch die Konkurrenz viel in innovative Produkte aus dem Smart-Grid-Bereich. In den USA ist etwa der ebenfalls börsenkotierte Konkurrent Itron, dessen Aktien dieses Jahr nur 4 Prozent nachgegeben haben, in den Bereich "Internet of Things" vorgestossen. Grössere Konkurrenz minimiert die schlussendlich die Gewinnmarge.

Die wirtschaftliche Erholung wird dazu beitragen, dass sich der Geschäftsgang im zweiten Semester besser entwickeln wird. Teil dieser Erwartungshaltung ist jedoch vermutlich schon im kürzlichen Kursrally enthalten. Anleger sollten daher bei Engagement bei Landis+Gyr Vorsicht walten lassen und lieber den Investorentag im Januar 2021 abwarten. Dort wird die zukünftige Dividendenpolitik präsentiert, und man erfährt hoffentlich etwas mehr zum Ausblick auf 2021.

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Landis+Gyr geht langfristige

Landis+Gyr geht langfristige Partnerschaft mit Google-Cloud ein

Der Strommesserhersteller Landis+Gyr setzt auf die Google-Cloud. Man sei eine mehrjährige Partnerschaft eingegangen, teilte das Innerschweizer Unternehmen am Freitag in einem Communiqué mit.

18.12.2020 07:48

Damit werde der Übergang in die Datenwolke (Cloud) beschleunigt. Zudem könne man gemeinsam neue Produkte und Dienstleistungen wie die nächste Generation von Cloud-basierten Energiemanagement-Lösungen für "Smart Infrastructure" und "Smart Cities" entwickeln, hiess es. Mit der Google-Cloud würden die Cyber-Sicherheit gestärkt und über die Zeit die Kosten reduziert.

"Die Parteien werden die Details der Partnerschaft in den kommenden Wochen finalisieren", schrieb das Unternehmen. Landis+Gyr werde zusätzliche Informationen zur strategischen Partnerschaft mit Google-Cloud am Kapitalmarkttag am 27. Januar 2021 bekannt geben.

(AWP)

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Landis+Gyr erhält

Landis+Gyr erhält Grossauftrag für Installation von Messgeräten

Das Messtechnikunternehmen Landis+Gyr hat in Grossbritannien einen weiteren Grossauftrag erhalten.

25.01.2021 12:22

Für die britische Tochtergesellschaft des Energieunternehmens EDF Group wird Landis+Gyr bis 2025 rund 650'000 Gas- und Elektromessgeräte installieren, wie die Gesellschaft mit Sitz in Zug am Montag mitteilte.

Es handelt sich dabei um einen Folgeauftrag, nachdem EDF bereits die Installation von 500'000 Messgeräten in Auftrag gegeben hatte. Finanzielle Angaben zum Auftrag werden wie üblich keine gemacht.

(AWP)

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Landis+Gyr bestätigt

Landis+Gyr bestätigt Prognosen 2020/21 und definiert neue Mittelfristziele

Landis+Gyr bestätigt seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2020/21. Gleichzeitig werden neue Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2023 formuliert. Die bisherigen Ziele galten bis 2022.

27.01.2021 08:20

Der bisherige Ausblick für das Ende März endende Geschäftsjahr 2020/21 wird bestätigt. Demnach geht der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen unverändert von einem Nettoumsatz in der Grössenordnung von 1,3 bis 1,4 Milliarden US-Dollar aus, wie er am Mittwoch anlässlich eines Investorentags mitteilt. Zudem wird weiterhin mit einer im zweiten Semester gegenüber dem ersten verbesserten EBITDA-Marge gerechnet. Dies aufgrund der verbesserten operativen Hebelwirkung.

Aufgrund von Covid-19 hat Landis+Gyr die Geschäftsaussichten der massgeblichen Geschäftseinheiten des Konzerns umfassend überprüft. Infolge dessen wird es voraussichtlich zu einer nicht-Cash wirksamen, einmaligen Wertminderung des Goodwills des Americas-Geschäfts in Höhe von rund 400 Millionen US-Dollar kommen, schreibt Landis+Gyr weiter. Diese wird im laufenden Geschäftsjahr verbucht. Der Goodwill stammt aus der Übernahme von Landis+Gyr durch Toshiba im Jahr 2011.

Progressive Dividendenpolitik

Darüber hinaus definiert Landis+Gyr neue Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2023. Demnach wird ein organisches Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich (CAGR) analog des Wachstums der Kernmärkte (bezogen auf das Geschäftsjahr 2019) angestrebt. Ausserdem wird eine bereinigte EBITDA-Marge zwischen 12 Prozent und 13 Prozent sowie ein jährlicher Free Cashflow (ohne M&A) von rund 120 Millionen US-Dollar angepeilt.

Im weiteren passt das Unternehmen seine Dividendenpolitik an. Landis+Gyr verpflichtet sich zu einer "progressiven" Dividendenentwicklung, basierend auf dem Betrag von 2,00 Franken pro Aktie für das Geschäftsjahr 2019 (ohne M&A), heisst es weiter.

Das Aktienrückkaufprogramm 2019-2022 bleibt weiterhin ausgesetzt.

Gemäss den bisherigen Mittelfristzielen für den Zeitraum bis 2022 strebte das Unternehmen jedes Jahr eine Umsatzzunahme im Vergleich zu Referenzgrösse von 2018 im mittleren einstelligen Prozentbereich an, während die EBITDA-Marge auf 13,5 bis 14,5 Prozent ansteigen soll. Im Geschäftsjahr 2018/19 hatte das Unternehmen mit 13,5 Prozent den unteren Rand dieser Prognose bereits erreicht. Die erwirtschafteten freien Mittel sollen jährlich bei über 150 Millionen US-Dollar liegen.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (per Ende September 2020) war der Umsatz um 27 Prozent auf 623,5 Millionen US-Dollar abgesackt.

Übernahme von Rhebo

Landis+Gyr hat zudem eine Vereinbarung zum Erwerb von 100 Prozent des Kapitals der deutschen Rhebo für einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag abgeschlossen. Rhebo ist den Angaben zufolge ein Technologie Start-up im Bereich Cybersecuritylösungen.

sig/gab

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Landis+Gyr verlängert mit

Landis+Gyr verlängert mit Evergy Dienstleistungs- und Advanced-Metering-Vertrag

Landis+Gyr hat mit dem US-Energieversorger Evergy den bestehenden Dienstleistungs- und Advanced-Metering-Vertrag um 13 Jahre bis 2034 verlängern können.

22.02.2021 07:45

Zum finanziellen Umfang der neu unterzeichneten Vereinbarung machte Landis+Gyr in einer Mitteilung vom Montag keine Angaben. Die Vereinbarung verlängere die Smart-Grid-Services-Vereinbarung für die Versorgungsunternehmen von Evergy in Kansas Central und Kansas Central South und beinhalte die Installation von fortschrittlichen Zählern (Advanced Meter) zur Aktualisierung und Erweiterung der Netzmanagementfunktionen, heisst es weiter.

Im Rahmen des Vertrags wird Landis+Gyr weiterhin das Hosting der AMI-Betriebssoftware, die Wartung vor Ort und die Überwachung der Netzwerkausrüstung übernehmen. Darüber hinaus werde Evergy während der Vertragslaufzeit neue fortschrittliche Zähler installieren, um die Versorgung von Privathaushalten und Gewerbebetrieben in ausgewählten Gebieten des Versorgungsgebiets zu aktualisieren, schreibt der Anbieter von integrierten Energiemanagement-Lösungen weiter.

(AWP)

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