Roche

Roche Hldg G 

Valor: 1203204 / Symbol: ROG
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  • 16.04.2021 17:31:05
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swissrain
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To chart or not to chart, that is the question.

spylong hat am 01.12.2020 23:27 geschrieben:

Die Aussagen von swissrain haben wenig bis gar nichts mit Charttechnik zu tun. 

Was für eine Aussage. 

@Ascim: Man sieht im langjährigen Chart die Aufwärtsbewegung, intakt seit April 2018, darin eine Bewegung von approx. 200 nach 350, und nun wieder eine Korrektur von 350 zurück nach 290 im Tiefst, und seit anfangs November erneut eine Keilbildung mit höherem Low (bis anhin), die ich als Bodenbildungsprozess sehe, mit sich abzeichnender positiver Divergenz im MACD des daily charts. (Ausbrüche aus Keilen können scharf und rasant sein, drum hat mich diese Formation angezogen ...)

Interessant nun auch der weekly chart, der auch ein Low hier suggeriert. - Und einige Beobachtungen mehr, die mir hier ein Low flüsterten ... 

Ich erwarte eine Bewegung nach 325 ab hier, dann ein Retrace vor einem Ausbruch darüber. Für mich dachte ich, es ist eine Aktie für Leute nun, die mal ene Pause nehmen wollen vom Markt und den täglichen Aktivitäten und sich die Schlafmütze überziehen wollen ...

Und nie vergessen: Errare humanum est. - Deswegen auch mit Charts nie verbockt werden, falls sich die Erwartung nicht erfüllt ... Totale Sicherheit gibt es nie, falls das einer gedacht haben sollte. - Trotzdem immer zur Kunst versuchen, das Low punktgenau festzunageln, lol. 

 

spylong
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Charttechnik

Danke swissrain. Im Gegensatz zum vorherigen POST klingt das nun tatsächlich schwer nach Charttechnik. So muss es sein. Mir ist aber die Bodenbildung einfach noch zu wenig deutlich um damit zu spielen - aber Andeutungen dazu sind da, wie du ja substanziell darstellst.

spylong

swissrain
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Risk-on/risk-off

@spylong: Zu einer gesamten Darstellung müsste man so viele Charts hineinstellen, plus das Fundamentale besprechen. Da gibt es die ausührlichen Autoren auf Seeking Alpha, die solches tun. Hier nicht möglich in diesen Eintagsfliegen von Posts. 

Hier noch ein grundsätzlicher Gedanke 

Nun gegenwärtig stelle ich eine Schwäche fest von Werten, die als "safe harbour" oder "risk-off" bezeichnet werden, hingegen sind es die Zykliiker, die gut gehen seit dem vielversprechenden Vakzin.

Unter "risk off" sind die grossen alle dabei, nesn, rogn, novn, aber auch Gold und Silber gerade, und wie lange das noch anhält, ist schwer zu sagen, oder ob gar die April Tiefs noch einmal aufgesucht werden ..., doch je grösser die Diskrepanz wird zwischen dem Hype in den Zyklikern und den Value-Aktien, desto heftiger wird die Umkehr-Reaktion sein, was dann klar in einem Reversal, ersichtlich in den Tages- und Wochen-Kerzen, gezeigt werden wird ... 

 

simon89
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Mich juckt es in den Fingern,

Mich juckt es in den Fingern, wieder mal einen Call Warrant zu kaufen. Zum Beispiel den OROAGV. Knock out bei 269.40. Momentan für 34 Rappen zu haben. 

OROABV mit 289.84 scheint mir persönlich zu riskant. 

Allen viel Erfolg. 

 

Andrea2020
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simon89 hat am 04.12.2020 16

simon89 hat am 04.12.2020 16:11 geschrieben:

Mich juckt es in den Fingern, wieder mal einen Call Warrant zu kaufen.

Ich würde es noch ein wenig jucken lassen: Die Bodenbildung bei +- 300 ist noch im Gange. Wenn man den Chart seit 2002 anschaut, kann es gut sein, dass das Hoch bei 357 für längere Zeit das Ende der Fahnenstange ist. Vergleiche die drei Anstiegsphasen seit '02 sie werden immer kürzer! .......und die ROG in eine längere Konsi eingebogen sind, so wies die grossen Amigeier prophezeit haben. Jahre nicht Monate.

Wen ich besseres Netz habe post ich meine Zeichnung.

PS: +-240 ist eine Wichtig Fibo Unterstützung....KO darunter wenn schon. dh abwarten. m2c

 

"Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung führt"

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Roche präsentiert Daten zu

Roche präsentiert Daten zu Blutermittel Hemlibra

Roche stellt am Fachkongress ASH weitere Daten zu seinem Blutermittel Hemlibra und zu einer Kombinations-Therapie mit Polivy vor.

07.12.2020 07:25

Diese Daten von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit Hämophilie A mit und ohne Faktor-VIII-Inhibitoren wurden auf dem rein virtuellen Fachkongress vorgestellt. Hemlibra habe eine dauerhaft wirksame Kontrolle von Blutungen ermöglicht.

Darüber hinaus hat Roche noch Daten aus der zulassungsrelevanten Phase-Ib/II-Studie GO29365 vorgestellt, in der Polivy zusammen mit Bendamustin (B) und MabThera/Rituxan (R) bei Patienten eingesetzt wird, die mit rezidiviertem oder refraktärem (R/R) diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) diagnostiziert sind und die für eine Stammzelltransplantation nicht in Frage kommen. Das DLBCL ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems.

Die Daten zeigten, dass bei längerer Nachbeobachtung (48,9 Monate) die Rate des vollständigen Ansprechens (CR) von 42,5 Prozent bei Patienten nach Abschluss der Behandlung mit Polivy plus BR aufrechterhalten wurde, verglichen mit 17,5 Prozent mit BR allein, was darauf hindeute, dass das Ansprechen auf die Kombination mit Polivy dauerhaft war.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

simon89
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Andrea2020 hat am 07.12.2020

Andrea2020 hat am 07.12.2020 22:15 geschrieben:

simon89 hat am 04.12.2020 16:11 geschrieben:

Mich juckt es in den Fingern, wieder mal einen Call Warrant zu kaufen.

Ich würde es noch ein wenig jucken lassen: Die Bodenbildung bei +- 300 ist noch im Gange. 

Salut Andrea

Merci für deine Ausführungen. Ich muss dazu sagen, dass ich bei solchen Trades immer sehr kurzfristig denke. 

Für mich hat es sich schon gelohnt, ich trade manchmal im Rappenbereich über wenige Tage. Roche hat nun genauso performt, wie ich es mir erhofft habe. Damit werde ich zwar niemals reich, werde keinen Neuwagen für den Furka kaufen können, aber für 3 Tage Skifahren in Saas Fee reicht es :). 

Zyndicate
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Roche erhöht Lohnsumme in der

Roche erhöht Lohnsumme in der Schweiz für 2021 um 0,75 Prozent

Roche zahlt seinen Mitarbeitenden in der Schweiz im kommenden Jahr trotz der Coronakrise mehr Geld. Die Lohnsumme beim Basler Pharmakonzern für seine hierzulande rund 14'000 Mitarbeitenden steigt 2021 um 0,75 Prozent.

09.12.2020 11:28

Diese Erhöhung gelte ab dem 1. April 2021 und finde trotz der besonderen Herausforderungen statt, die in diesem Jahr auch an Roche gestellt wurden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Die Erhöhung dient zur Berechnung jener Summe, die den Vorgesetzten für die individuelle, leistungsabhängige Anpassung der Gehälter zur Verfügung steht. Im Vorfeld der Lohnanpassung 2021 fanden Verhandlungen mit den Angestelltenverbänden Roche (AVR) und der Arbeiterkommission Basel (AKR) statt. Das vorliegende und von allen Seiten akzeptierte Ergebnis sei nach "engagierten, fairen und konstruktiven Verhandlungen" erreicht worden, heisst es weiter.

yr/rw

(AWP)

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Parks
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Schau dir doch diesen Call

Schau dir doch diesen Call Warrant mal an: WROABV / Basispreis: CHF 320.00 / September 2021 

Kurs aktuell (14:24): CHF 0.23

Falls das Kursziel von CHF 418.00 für ROG stimmt dann kann das Ganze sehr gut kommen.

Wünsche dir viel Erfolg!

 

Zyndicate
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Roche lanciert Krebstest und

Roche lanciert Krebstest und erhält Schweizer Zulassung für Lungenkrebstherapie

Roche veröffentlicht am Dienstag zwei Meldungen zu seiner Krebs-Pipeline aufwarten.

15.12.2020 07:20

So wird Roche seinen Cobas PIK3CA Mutationstests für Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs in jenen Ländern lancieren, die eine CE-Kennung akzeptieren. Zudem hat Roche für seine Therapie Rozlytrek die Zulassung in der Schweiz erhalten.

Bei dem Cobas-Test handelt es sich laut Medienmitteilung vom Dienstag um einen in-vitro-diagnostischen (IVD) Test, der bisher nur für Forschungszwecke (RUO) erhältlich war. Den Angaben von Roche zufolge wird jedes Jahr bei fast zwei Millionen Frauen Brustkrebs diagnostiziert, und schätzungsweise eine halbe Million könnte eine PIK3CA-Mutation aufweisen. Im Falle einer korrekten Identifizierung könnten einige dieser Frauen von einer gezielten Therapie profitieren.

Gleichzeitig teilte Roche mit, dass das Schweizerische Heilmittelinstitut (Swissmedic) Rozlytrek zur Behandlung von Erwachsenen Personen und Kindern ab zwölf Jahren mit soliden Tumoren zugelassen hat, die eine Fusion des Gens für die neurotrophe Tyrosinrezeptorkinase (NTRK) aufwiesen.

Die Zulassung gelte für Patienten, deren Erkrankung Metastasen gebildet habe oder bei denen eine chirurgische Entfernung des Tumors wahrscheinlich eine schwere Morbidität zur Folge hätte. Darüber hinaus müsse es sich um Patienten handeln, für die keine zufriedenstellenden Therapieoptionen zur Verfügung stehe.

Zusätzlich ist Rozlytrek laut Mitteilung von Swissmedic auch als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Personen mit ROS1-positivem, metastasiertem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) zugelassen worden.

(AWP)

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Roche: Genentech erhält FDA

Roche: Genentech erhält FDA-Zulassung für Ocrevus 2-Stunden Infusion

Die Roche-Tochter Genentech hat nun auch von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für Ocrevus (Ocrelizumab) in Form der verkürzten Infusion-Dauer erhalten. Damit verkürzt sich die Behandlung von Multiple-Sklerose-Patienten auf 2 Stunden, wie es in einer Mitteilung vom Montagabend heisst.

14.12.2020 21:42

Bereits zugelassen war das Medikament mit einer Infusionszeit von 3,5 Stunden. Multiple-Sklerose-Patienten müssen die Behandlung zwei Mal jährlich durchlaufen. Die FDA-Entscheidung habe auf den Daten einer Studie unter dem Namen "Ensemble Plus" basiert, wie es weiter hiess.

In Europa ist die verkürzte Infusions-Zeit bereits seit Mai zugelassen. Global wurden bisher rund 170'000 MS-Patienten mit Ocrevus behandelt, wie es weiter hiess.

yr/

(AWP)

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Roche erzielt positive

Roche erzielt positive Studien-Ergebnisse mit Faricimab bei Augenkrankheit

Der Pharmakonzern Roche hat mit seinem Produktkandidaten Faricimab in zwei Phase-III-Studien die gesteckten Ziele erreicht.

21.12.2020 07:25

In den Programmen YOSEMITE und RHINE wurde der Wirkstoff zur Behandlung von Patienten mit einem sogeannten diabetischem Makulaödem (DME) eingesetzt, wie Roche am Montag mitteilte.

Ein solches entsteht, wenn sich in der Netzhautmitte Flüssigkeit ansammelt. Durch die angestaute Flüssigkeit verdickt sich die Netzhautmitte, die Makula kann ihre Funktion nicht mehr korrekt erfüllen. Ein DME wird durch die Zuckerkrankheit hervorgerufen. Laut Mitteilung leben weltweit schätzungsweise 21 Millionen Menschen mit der Erkrankung.

In beiden Roche-Studien wurden die gesteckten Ziele nun erreicht. So habe Faricimab, das alle acht Wochen und in personalisierten Dosierungsintervallen von bis zu 16 Wochen verabreicht wurde, im Vergleich zu Aflibercept, das alle acht Wochen verabreicht wurde, eine nicht unterlegene Verbesserung der Sehschärfe gezeigt.

Erst in der vergangenen Woche hatte Roche-Konkurrent Novartis mit seinem Mittel Beovu ebenfalls gute Studien-Ergebnisse in der DME-Behandlung vorgelegt.

(AWP)

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Roche erhält EU-Zulassung für

Roche erhält EU-Zulassung für Krebstherapie Phesgo

Roche hat für seine fest dosierte Kombinationstherapie Phesgo in der EU die Zulassung erhalten.

23.12.2020 07:18

Die Therapie setzt sich aus Perjeta (Pertuzumab) und Herceptin (Trastuzumab) mit Hyaluronidase zusammen und wird subkutan (SC; unter die Haut) verabreicht, wie Roche am Mittwoch mitteilte.

Die Therapie wird zur Behandlung von frühem und metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs eingesetzt. Phesgo verkürzt laut Mitteilung die Zeit, in der die Therapie verabreicht wird, erheblich. In den USA ist die Therapie bereits zugelassen.

(AWP)

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Roche erhält von FDA für

Roche erhält von FDA für Krebs-Kandidaten Tiragolumab Therapiedurchbruch-Status

Roche hat mit seinem neuartigen Krebsimmuntherapeutikum Tiragolumab von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Status "Therapiedurchbruch" (Breakthrough Therapy Designation, BTD) erhalten. Dies gilt für den Einsatz von Tiragolumab in Kombination mit dem bereits zugelassenen Immuntherapeutikum Tecentriq bei der Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs.

05.01.2021 07:18

Dabei werde die Kombination als Erstlinientherapie eingesetzt, um Patienten zu behandeln, die an metastasierendem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) leiden, teilte der Konzern am Dienstag mit. Gleichzeitig wiesen die Tumore dieser Patienten eine hohe PD-L1-Expression auf und keine genomische EGFR- oder ALK-Tumorveränderungen (Aberrationen).

Tiragolumab ist laut Mitteilung das erste Anti-TIGIT-Molekül, dem die FDA das BTD-Zertifikat erteilt hat. Der Status wurde auf Basis der Daten aus der Phase-II-Studie CITYSCAPE erteilt.

Diese Studie hat den Angaben zufolge den ersten Nachweis geliefert, dass die Ausrichtung auf beide immunhemmenden Rezeptoren, TIGIT und PD-L1, die Anti-Tumor-Aktivität durch eine potenzielle Verstärkung der Immunantwort erhöhen kann.

hr/tt

(AWP)

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Roche erhält EU-Zulassung für

Roche erhält EU-Zulassung für Grippe-Mittel und lanciert Krebs-Bildgebung

Der Pharmakonzern Roche hat von der Europäischen Kommission (EC) grünes Licht für sein Influenza-Mittel Xofluza erhalten.

11.01.2021 07:29

Darüber hinaus hat der Pharmakonzern automatisierte digitale Pathologie-Algorithmen für die Bildanalyse von Brustkrebs lanciert. Diese beiden Bildanalyse-Algorithmen seien ein Weg, um die beste Behandlungsstrategie für jeden Patienten zu bestimmen, teilte Roche am Montag mit. Dabei komme künstliche Intelligenz zum Einsatz, um Pathologen dabei zu unterstützen, schnellere und genauere Patientendiagnosen bei Brustkrebs zu erstellen.

Derweil darf das Mittel Xofluza künftig für die Behandlung der unkomplizierten Grippe bei Patienten ab 12 Jahren eingesetzt werden. Darüber hinaus darf das Mittel zur Prophylaxe verwendet werden. Diese ziele darauf ab, die Influenza bei Personen zu verhindern, die mit einer mit dem Virus infizierten Person in Kontakt gekommen seien.

(AWP)

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Roche-Bons entgegen dem

Roche-Bons entgegen dem Markttrend mit deutlichen Aufschlägen

Die Genussscheine des Pharmakonzerns Roche werden am Montag in die Höhe getrieben. Händlern zufolge dürften für die erhöhte Nachfrage mehrere Faktoren eine Rolle spielen. In erster Linie handle es sich aber wohl um eine Gegenreaktion auf die Abschläge der Vorwoche, heisst es.

11.01.2021 16:10

Kurz nach 16 Uhr rücken Roche um 3,3 Prozent auf 311,50 Franken vor, wogegen die meisten anderen Blue Chips am Schweizer Markt an Wert einbüssen. Mit der Unterstützung von Roche und Novartis (+0,4%) tendiert der Leitindex SMI dennoch im Plus (+0,4%).

Einen konkreten Grund für die kräftige Aufwärtsbewegung gibt nicht, wie eine Umfrage von AWP unter Händlern zeigt. Am ehesten dürften die Kursavancen eine Reaktion auf die Verluste der Vorwoche sein, meint ein Händler. In der ersten Börsenwoche 2020 fielen die Roche-Bons um 2,4 Prozent zurück, während Novartis lediglich 0,8 Prozent einbüssten und der Gesamtmarkt trotzdem um beinahe ein Prozent zulegen konnte.

Die Anleger würden zu Wochenauftakt eher bei defensiven Titeln wie Roche oder Novartis zulangen, schreibt ein anderer Händler. Die Umschichtungen von zyklischen in defensive Aktien lässt auch die Swisscom-Papiere (+0,6%) steigen. Nestlé (-0,5%) können davon hingegen nicht profitieren.

Als weiteres, wenn auch nur zweitrangiges, Kaufargument bei Roche dient den Anlegern eine Meldung der Europäischen Kommission. Die hat nämlich dem Grippemittel Xofluza grünes Licht erteilt. Darüber hinaus hat der Pharmakonzern automatisierte digitale Pathologie-Algorithmen für die Bildanalyse von Brustkrebs lanciert.

mk/rw

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Monetas
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Ja sehr schön, nachdem alle

Ja sehr schön, nachdem alle Häuse den Bon schön runtergestuft haben und nun scheint Roche doch nicht so schlecht zu sein. Roche bleibt weiterhin fundamental unterbewertet basierend auf dem zukünftigen Cashflow nur schon von Hemlibra und Ocrevus.

marabu
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Den Kurs seines Schiffes halten!

Sich nicht vom kurzfristigen Geflacker an der medialen Front beeinflussen lassen. Nur so können nachhaltige Gewinne entstehen. Nach dem grossen Einbruch an den Märkten, und der muss früher oder später eintreten, wird man mit nachhaltigen Titeln auf der Gewinnerseite stehen.

swissrain
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marabu hat am 12.01.2021 13

marabu hat am 12.01.2021 13:23 geschrieben:

Nach dem grossen Einbruch an den Märkten, und der muss früher oder später eintreten, wird man mit nachhaltigen Titeln auf der Gewinnerseite stehen.

Wachstumstitel haben die ganze Aufmerksamkeit gehabt und die ganze Leidenschaft der Robinhood-Investoren, und klar gibt es irgendwann eine Schub-Umkehr. Der recht impulsive Anstieg von Roche gestern hätte die Umkehr ankündigen können. - Man weiss nun noch nicht, ob der Ausstieg der Aktie aus ihrem fallenden Keil bereits gelungen ist, aber nach meinen Augen sah es etwas so aus, und ich habe die Position erhöht. - Erstes Ziel ca. 350. - Nicht viel Gewinn dadurch, nur gerade 15 Prozent, aber vielleicht ganz gut, kleine Brötchen zu backen in einem nun recht unübersichtlichen Aktien-Markt von vielen hochgepeitschten Aktien. - Qui vivra, verra. 

Zyndicate
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Roche-Partner Regeneron

Roche-Partner Regeneron liefert an USA zusätzliche Dosen zur Covid-19-Behandlung

Der Roche-Partner Regeneron wird der US-Regierung bis Ende Juni 2021 bis zu 1,25 Millionen weitere fertige Dosen seines Corona-Cocktails verkaufen. Das US-Gesundheitsministerium (HHS) und das Verteidigungsministerium (DOD) hätten im Rahmen der Operation Warp Speed zusätzliche Mengen des Antikörper-Cocktails aus Casirivimab und Imdevimab bei Regeneron bestellt, teilte Roche in der Nacht auf Mittwoch mit.

13.01.2021 06:34

Der Cocktail soll zur Behandlung von COVID-19-Patienten ausserhalb von Spitälern zum Einsatz kommen. Dabei werde die US-Regierung den Angaben zufolge diese zusätzlichen Dosen für die Patienten kostenlos zur Verfügung stellen.

Regeneron liefert der Mitteilung zufolge bereits Dosen für die Behandlung von etwa 300.000 Menschen, so dass sich die gesamte potenzielle Abnahme auf über 1,5 Millionen Dosen in den USA erhöht.

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Casirivimab und Imdevimab werden derzeit weiter in klinischen Studien zur Behandlung von COVID-19 bei bestimmten hospitalisierten und nicht-hospitalisierten Patienten untersucht.

Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den beiden Konzernen ist Regeneron für die Entwicklung und den Vertrieb der Behandlung in den USA verantwortlich, während Roche hauptsächlich für die Entwicklung und den Vertrieb ausserhalb der USA zuständig ist.

hr/dm

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Roche-Generalversammlung

Roche-Generalversammlung findet ohne physische Anwesenheit der Aktionäre statt

Die Aktionäre des Pharmakonzerns Roche werden wegen der Corona-Pandemie an der Generalversammlung vom 16. März nicht physisch anwesend sein. Entsprechend würden Abstimmungen und Wahlen über die unabhängigen Stimmrechtsvertreter erfolgen, teilte Roche am Montag mit.

18.01.2021 07:25

Damit werden an der Generalversammlung vom 16. März einzig statutarisch notwendige Personen in den Räumlichkeiten am Roche-Sitz in Basel anwesend sein. Die Aktionäre können ihre Rechte ausschliesslich durch schriftlich oder elektronisch abgegebene Weisungen an die unabhängige Stimmrechtsvertreter, Testaris AG, wahrnehmen, wie es weiter heisst.

Der Verwaltungsrat drückt sein Bedauern über diesen Entscheid aus, sieht aber in Anbetracht der gegenwärtigen Lage keine andere Möglichkeit.

jl/hr

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Roche erhält für Lungenmittel

Roche erhält für Lungenmittel beschleunigtes US-Zulassungsverfahren

Roche kann auf eine zügige US-Zulassung seines Lungenmittels Esbriet (Pirfenidon) hoffen.

21.01.2021 07:17

Die US-Gesundheitsbehörde FDA habe den ergänzenden Zulassungsantrag (supplemental New Drug Application, sNDA) des Pharmakonzerns akzeptiert und den Status "Priority Review", also ein beschleunigtes Zulassungsverfahren gewährt, wie Roche am Donnerstag mitteilte.

Der Konzern geht demnach davon aus, das die FDA bis Mai 2021 eine Entscheidung über die Zulassung treffen wird. In dem ergänzenden Antrag geht es um die erweiterte Zulassung des Mittels zur Behandlung von nicht klassifizierbaren Lungenerkrankungen (nicht klassifizierbare interstitielle Lungenerkrankung, UILD). Denn zugelassen ist das Mittel in den USA bereits zur Behandlung von idiopathischer Lungenfibrose.

(AWP)

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Das müssen Anleger vor den

Das müssen Anleger vor den Jahreszahlen von Novartis und Roche wissen

Novartis stand an der Börse zuletzt stets im Schatten von Roche. Doch insbesondere Novartis könnte 2020 endlich wieder aufholen. Ein Ausblick auf die Jahreszahlen.

24.01.2021 19:45

Von Henning Hölder

2020 war so etwas wie das Jahr der der Pharma- und Biotech-Aktien. Selten stand die Branche so im Fokus wie während der Corona-Pandemie. "Gewinner" der Pandemie gab es viele. Nicht nur die Impfstoffhersteller, allen voran Biontech und Moderna, konnten massive Kursgewinne verzeichnen. Auch einige Pharmazulieferer waren mehr gefragt denn je, wie etwa der Basler Konzern Lonza.

Doch die Pharmariesen zählen interessanterweise nicht zu den Corona-Profiteuren. Roche mischt zwar mit seinen Covid-19 Schnelltests in der Corona-Thematik mit, was der Sparte Diagnostik zweifellos Schub gegeben hat. Dennoch warnte Roche-CEO Severin Schwan bereits im Frühjahr 2020 davor, grosse Profite vom Verkauf des kostengünstigen Antigen-Tests zu erwarten.

Völlig aussenvor in der Corona-Thematik ist Novartis. Der Konzern verkaufte die Impfsparte, damals von Investoren als "Problemsparte" bezeichnet, bereits 2014, dasselbe passierte mit der Diagnostik. Mögliche Corona-Medikament-Kandidaten stellten sich zudem als wirkungslos heraus. Und fast schon vergessen ist die Zusammenarbeit mit Molecular Partners bei Corona-Therapien. Novartis hätte sich allenfalls bei der Impfstoffentwicklung mit einer Universität zusammentun können, wie etwa Astrazeneca. 

Nicht-Impfstoffentwickler wie Roche und Novartis seien "fast schon in Ungnade gefallen" und würden als defensive Aktien "zu sehr gering geschätzt", sagte Michael Nawrath, Pharma-Analyst bei der Zürcher Kantonalbank, im cash-Interview im letzten November.

Maue Aktien-Performance 2020

In der Tat: Die Aktien von Novartis und Roche gehörten 2020 nicht zu Gewinnern am Markt, das gilt insbesondere für Novartis. Allerdings: Corona ist zwar ein grosses Thema und hat viele involvierte Firmen zu massiven Umsatzzuwächsen verholfen, aber sie ist eben längst nicht alles. Gerade jetzt, nachdem sich der grosse Hype um die Corona-"Profiteure" allmählich legt und sich die Kurse konsolidieren, lohnt es sich einen näheren Blick auf die die beiden SMI-Schwergewichte zu werfen.

Kursentwicklung der Novartis-Aktie (rot), der Roche-Aktie (grün) und des SMI in den letzten 12 Monaten (angeglichen), Quelle: cash.ch

Insbesondere Novartis, deren Aktie sich in den letzten zwölf Monaten besonders schwertat, wird unter einzelnen Experten als möglicher kommender Gewinner am Markt gehandelt. Am Dienstag wird die Nummer Zwei der beiden Basler Pharma-Giganten Zahlen zum Geschäftsjahr 2020 vorlegen. Der Analystenkonsens geht davon aus, dass Novartis beim Umsatz zwar noch im Rahmen, aber eher am unteren Ende der ausgegebenen Guidance liegen wird. Heisst in Zahlen: Ein Wachstum von 3,7 Prozent für das Jahr 2020.

Novartis mit Überraschungspotenzial?

Insgesamt 23 Analysten erwarten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 5,79 Dollar im Vergleich zu 5,40 Dollar im Vorjahr. Novartis könnte mit unerwartet besseren Zahlen bei Umsatz und Gewinn im vierten Quartal für die eine oder andere Überraschung sorgen. Mit einer positiven Marktreaktion rechnen die Analysten der Zürcher Kantonalbank, insbesondere wegen einer möglicherweise besser als erwarteten Prognose für das Jahr 2021.

Aussagen über die Guidance 2021 könnten bei der Zahlenpublikation am Dienstag in der Tat besonders spannend werden. Laut Analysten der Bank Morgan Stanley ist Novartis gut positioniert, um im Jahr 2021 an der Börse eine Art Comeback feiern zu können. Für die US-Bank hat die Novartis-Aktie nicht wegen, sondern trotz der Unternehmensperformance schlecht abgeschnitten. Die Umsatzzahlen seien nämlich solide gewesen, so die Bank. Für die Analysten wird Novartis von Investoren unterschätzt. Der Konzern habe eine ganze Palette von Produktkandidaten in der Pipeline, die vom Markt noch kaum zur Kenntnis genommen würde, so Morgan Stanley.

Vor allem die absehbaren US-Zulassungen für den Cholesterinsenker Inclisiran sowie für das Herzmittel Entresto können laut der US-Bank der Start für eine gute Aktien-Story im Jahr 2021 werden. Positiv sei auch, dass Novartis weit weniger als die Konkurrenz – wie etwa Roche – anfällig für mögliche Preiserhöhungen bei Medikamenten sei, da man in diesem Bereich weniger exponiert sei. Hintergrund: Insbesondere in den USA wird durch den neuen Präsident Joe Biden neuer Druck auf die hohen Medikamentenpreise erwartet.

Der Grossteil der von Bloomberg befragten Analysten ist für die Aktie insgesamt positiv gestimmt. Von insgesamt 30 Analysten raten deren 21 zum Kauf der Aktie, sieben geben eine "Hold"-Empfehlung heraus, nur zwei empfehlen, die Aktie zu verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel beläuft sich auf knapp 94 Franken, was einem Ertragspotenzial von knapp 10 Prozent entspricht. Die Novartis-Aktie könnte sich nach einer zehnmonatigen Durstrecke 2020 zu einer spannenden Aktienstory entwickeln.

Roche: die ewige Gefahr mit den Biosimilars

Konkurrent Roche lässt sich mit der Publikation seiner Zahlen noch etwas Zeit, nämlich bis zum 4. Februar. Der Markt fokussiert sich hier unter anderem auf die Gefahr der aufkommenden Biosimilars, also Nachahmerprodukten von Medikamenten, deren Patent ausgelaufen ist. Beobachter schauen da insbesondere auf die Krebs-Medikamente Rituxan (Krebsimmuntherapie), Herceptin (Brustkrebsmittel) und Avastin (Mittel gegen verschiedene Krebsarten). Doch die Angst vor Umsatzeinbussen infolge von Patenabläufen steht bereits seit langer Zeit im Raum. Zudem setzt Roche alles daran, die erwarteten Umsatzeinbussen mit neuen Produkten auszugleichen – und das durchaus erfolgreich.

Die Immunonkologie zum Beispiel, eine Therapie, die auf das körpereigene Abwehrsystem basiert, gilt als einer der grossen Durchbrüche der Pharmaindustrie. Hier ist Roche nach ein paar Startschwierigkeiten ganz vorne mit dabei. Zudem verzeichnen Medikamente wie Hemlibra (gegen Blutkrankheiten), Ocrevus (MS-Mittel) und Tecentriq (Lungenkrebs) immer stärkere Wachstumsraten.

Sicher bleibt, dass Roche ein absolutes Qualitätsunternehmen ist. Anleger dürfen nicht vergessen, dass die Aktie im Jahr 2019 eine für das SMI-Schwergewicht ungewöhnlich starke Rally hinlegte. 2020 konnten die Titel durchschnaufen. Manchmal braucht es solche Phasen, um wieder auf neue Höhen zu kommen.

ZKB-Analyst Nawrath prophezeite Ende Juli in einem cash-Interview, dass der Kurs des Roche-Genussscheins bis auf 300 Franken zurückgehen könnte. Das war im November, Dezember und Anfang Januar der Fall. Danach könnte der Kurs "schön kontinuierlich in Richtung der 400-Franken-Marke steigen", so Nawrath Mitte letztes Jahr.

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Roche erneuert Partnerschaft

Roche erneuert Partnerschaft mit Sysmex bei Hämatologie-Tests

Roche hat im Bereich Hämatologie-Tests die Partnerschaft mit der japanischen Diagnostikfirma Sysmex erneuert.

25.01.2021 07:26

Die beiden Firmen arbeiten bereits seit 1999 im Vertrieb von Sysmex-Produkten zusammen.

Mitte Dezember haben Roche und Sysmex ihre Zusammenarbeit erneuert, wie es am Montag in einer Mitteilung heisst. Dies ermögliche es Roche im Rahmen der Vertriebs-, Verkaufs- und Servicepartnerschaft weiterhin Sysmex-Produkte wie Analysesysteme für Blut oder Reagenzien rund um den Globus zu verkaufen.

Zudem haben die beiden Unternehmen auch eine IT-Partnerschaft abgeschlossen, was die Nutzung der jeweiligen IT-Plattformen ermögliche, heisst es weiter. Das neue Agreement läuft bis Ende 2030.

(AWP)

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Roche erreicht mit

Roche erreicht mit Augenmittel Faricimab Ziele in Phase-III-Studien

(Meldung um weitere Details, Analystenkommentar und Aktienkurs ergänzt) - Roche hat mit seinem Augen-Kandidaten Faricimab in zwei Phase-III-Studien positive Resultate erzielt. In den beiden Studien TENAYA und LUCERNE wurde Faricimab bei Patienten eingesetzt, die an neovaskulärer oder "feuchter" altersbedingter Makuladegeneration (nAMD) leiden, wie Roche am Montag mitteilte.

25.01.2021 09:48

Beide Studien erreichten die gesteckten Ziele (primäre Endpunkte). Sie zeigten, dass Patienten, die Faricimab-Injektionen in festen Abständen von bis zu 16 Wochen erhielten, Sehschärfeergebnisse erzielten, die denen von Patienten, die Aflibercept-Injektionen alle acht Wochen erhielten, nicht unterlegen waren.

Annähernd die Hälfte (45%) der Patienten in beiden Studien wurde im ersten Jahr alle 16 Wochen mit Faricimab behandelt. Dies ist laut Mitteilung das erste Mal, dass diese Dauerhaftigkeit in einer Phase-III-Studie für ein injizierbares Augenmedikament bei nAMD erreicht wurde.

Die neovaskuläre AMD betrifft den Angaben zufolge weltweit etwa 20 Millionen Menschen und ist die Hauptursache für Erblindung bei Menschen über 60 Jahren.

Laut Roche ist es mehr als 15 Jahre her, dass ein Medikament mit einem neuen Wirkmechanismus zur Behandlung von nAMD zugelassen wurde. Bei Faricimab handelt es sich demnach um den ersten bispezifischen Antikörper, der für das Auge entwickelt wurde. Er zielt auf zwei verschiedene Signalwege ab, die bei einer Reihe von Netzhauterkrankungen eine Rolle spielen.

Genaue Daten abwarten

In ihren ersten Kommentaren betonen die verschiedenen Analysten, dass man zunächst die detaillierten Daten im Februar abwarten müsse, um tatsächlich Schlussfolgerungen über diese ersten Daten ziehen zu können. Denn eine wichtige Frage sei etwa, ob und wie viele Patienten Nebenwirkungen wie Entzündungen entwickelt haben, heisst es etwa bei der UBS.

Bei Bryan Garnier konzentriert sich der zuständige Analyst auf den Stellenwert, den Faricimab zusammen mit dem Port-Delivery-System (PDS) für Roche im Bereich Ausgenheilkunde habe. Denn bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2021 ist für Lucentis mit ersten Nachahmerprodukten zu rechnen. Das Ziel für Roche sei es, in jedem Fall innovative Produkte in den Schlüsselindikationen AMD und DME auf den Markt zu bringen, um den Umsatz zu sichern und den Markt sogar zu vergrössern.

An der Börse halten sich die Roche-Bons aktuell im oberen Drittel und gewinnen 0,9 Prozent hinzu. Der SMI steigt um 0,63 Prozent.

hr/rw

(AWP)

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Roche-Partner Regeneron

Roche-Partner Regeneron berichtet über positive Ergebnisse in Corona-Studie

Der Roche-Partner Regeneron hat seine ersten Ergebnisse aus einer laufenden klinischen Phase-II-Studie veröffentlicht.

26.01.2021 14:01

In dem Programm wird der Corona-Cocktail REGEN-COV (Casirivimab- und Imdevimab-Antikörpercocktail) als passiver Impfstoff zur Prävention von Covid-19 bei Personen mit hohem Infektionsrisiko getestet, wie aus einer Mitteilung des US-Unternehmens vom Dienstag hervorgeht.

Der Cocktail wurde laut Mitteilung vor allem bei Personen eingesetzt, die aufgrund der häuslichen Situation einem Covid-19-Patienten ausgesetzt sind. Die Studie werde gemeinsam mit dem National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), Teil der National Institutes of Health (NIH), durchgeführt.

Wie eine erste Auswertung von Daten zeigt, führte eine passive Impfung mit REGEN-COV zu einer 100-prozentigen Verhinderung einer symptomatischen Infektion und zu einer etwa 50-prozentigen Verringerung der Gesamtinfektionsrate. Darüber hinaus waren die wenigen Infektionen, die auftraten, laut den Angaben alle asymptomatisch, mit verringerten Spitzenvirusspiegeln und kurzer Dauer der Virusausscheidung.

Die Daten deuteten darauf hin, dass REGEN-COV als passiver Impfstoff sowohl die Übertragung des Virus als auch die Virus- und Krankheitslast bei denjenigen, die sich noch infizieren, reduzieren könne, heisst es in der Mitteilung weiter. Denn selbst mit der zunehmenden Verfügbarkeit aktiver Impfstoffe gäbe es weiterhin täglich Hunderttausende von Infizierten, die das Virus aktiv an ihre engen Kontakte weitergäben. Der REGEN-COV-Antikörpercocktail könnte dazu beitragen, diese Kette zu durchbrechen, indem er denjenigen, die ein hohes Infektionsrisiko haben, eine sofortige passive Immunität verleiht, im Gegensatz zu aktiven Impfstoffen, die erst nach Wochen Schutz bieten.

Regeneron arbeitet mit Roche zusammen, um die weltweite Versorgung mit REGEN-COV zu erhöhen. Während Regeneron für die Entwicklung und den Vertrieb in den USA verantwortlich ist, liegt die Entwicklung und der Vertrieb ausserhalb der USA vor allem bei Roche.

(AWP)

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EMA prüft Roche-Antikörper

EMA prüft Roche-Antikörper-Medikament für Einsatz gegen Corona

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat mit der Prüfung eines Corona-Medikaments des Pharmakonzerns Roche und dessen Partners Regeneron begonnen. Der EMA-Ausschuss für Humanarzneimittel untersuche das auf der Kombination von zwei Antikörpern beruhende Mittel REGN-COV2, teilte die Behörde am Montag mit.

01.02.2021 19:58

Das Medikament, das gemeinsam vom US-Hersteller Regeneron und von Roche entwickelt wurde, soll im vergangenen Jahr zur Behandlung der Covid-Infektion des damaligen US-Präsidenten Donald Trump eingesetzt worden sein.

Nach Angaben der EMA erfolgt die Wirksamkeitsprüfung im Rahmen eines sogenannten Rolling-Review-Verfahrens. Dabei bewerten Experten Daten aus Studien, auch wenn diese Versuche noch nicht abgeschlossen sind und noch kein Antrag auf Zulassung gestellt wurde. Das Zulassungsverfahren kann auf diese Weise verkürzt werden.

Der EMA zufolge deutet eine Studie darauf hin, dass das Mittel die im Blut vorhandene Menge an Coronaviren reduzieren kann. Es sei aber noch zu früh, um Schlussfolgerungen über das Verhältnis von Nutzen und Risiken zu ziehen. In den USA gibt es für REGN-COV2 eine Notfallzulassung der Arzneimittelbehörde FDA. Ob die EMA der EU-Kommission die Zulassung für Europa empfehlen wird, ist noch offen.

Der deutsche Gesundheitsminister Spahn hatte Ende Januar den Ankauf von 200 000 Dosen von zwei Antikörper-Medikamenten zur Corona-Behandlung für rund 400 Millionen Euro bekanntgegeben. Sie sollen zunächst in Uni-Kliniken bei Risikopatienten in der Frühphase eingesetzt werden.

Neben REGN-COV2 orderte das Ministerium ein Mittel des US-Pharmaunternehmen Eli Lilly, das ebenfalls sogenannte monoklonale Antikörper enthält. Sie werden im Labor hergestellt und sollen das Virus nach einer Infektion ausser Gefecht setzen können.

pau/DP/fba/mk

(AWP)

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Ausblick Roche: Jahresumsatz

Ausblick Roche: Jahresumsatz von 59,78 Milliarden Franken erwartet

Das Pharmaunternehmen Roche präsentiert am Donnerstag, 04. Februar, die Zahlen zum Geschäftsjahr 2020. Insgesamt haben 22 Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

03.02.2021 14:55

2020E In Mio Fr. AWP-Konsens 2019 Umsatz: - Gruppe 59'775 61'466 - Pharma 45'660 48'516 - Diagnostics 13'711 12'950 Core EBIT 21'789 22'479 In Fr.: Core EPS 19,29 20,16 DPS 9,21 9,00

FOKUS: Zwei Punkte dürften Investoren und Analysten bei der Zahlenvorlage interessieren: Wie stark hat das Pharmageschäft unter der Covid-19-Pandemie gelitten und wie sehr hat die Diagnostics-Sparte von ihr profitiert.

In der Pharmasparte dürften sich zwei Faktoren negativ auf den Umsatz auswirken. Da ist einerseits die seit Jahren intensiver werdende Erosion durch Nachahmer-Produkte. Mittlerweile gehen Analysten davon aus, dass sich der Druck möglicherweise nochmals verstärkt haben könnte.

Hinzu kommt die Tatsache, dass sich durch das Coronavirus das Patientenverhalten geändert hat und viele Patienten Therapien aufgeschoben haben, bzw. nicht zum Arzt gegangen sind. Das hatte Roche bereits während des ersten Lockdowns getroffen und dürfte es auch im Schlussquartal.

Dagegen dürfte sich das Diagnostics-Geschäft weiter stark entwickelt haben. Insgesamt 13 Corona-Testverfahren hat die Sparte 2020 auf den Markt gebracht. Die wichtige Frage sei, wie sich das Geschäft mit den Routine-Tests entwickelt habe, heisst es aus Analystenkreisen. Hier hatte Roche auch wegen Corona eher Rückgänge verzeichnet.

Abgesehen vom Blick zurück sind die meisten Experten aber vor allem auf den Blick nach vorne gespannt. Immerhin gelten in vielen Ländern nach wie vor Lockdown-Massnahmen, die den Roche-Umsatz weiterhin negativ beeinflussen werden, sind sich die Experten einig. Bei JPMorgan etwa geht der zuständige Experte davon aus, dass der konzerneigene Ausblick zu einem klaren Rückgang der Konsens-Schätzungen führen werde. Beim Umsatz rechnen sie mit einer Guidance in Richtung tiefes bis mittleres einstelliges Plus. Der operative Kerngewinn sollte ähnlich stark erwartet werden.

ZIELE: Mitte Oktober hatte Roche bei der Vorlage der Zahlen zu den ersten neun Monaten den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Demnach soll das Verkaufswachstum zu konstanten Wechselkursen im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich liegen.

Für den Kerngewinn je Titel wird ein Wachstum zu konstanten Wechselkursen angestrebt, das weitgehend dem Verkaufswachstum entspricht. Und Roche sei weiterhin bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen, heisst es weiter.

PRO MEMORIA: Seit Mitte Oktober hat Roche für eine Vielzahl seiner Therapien neue Zulassungen oder Erweiterungen der bereits zugelassenen Indikationen erhalten. So wurde etwa dem Immuntherapeutikum Tecentriq in einer bestimmten Kombination in China und der EU die Zulassung bei Leberkrebs erteilt. Leberkrebs steht in China an vierter Stelle der häufigsten bösartigen Erkrankungen und ist die zweithäufigste Krebstodesursache.

Auch für das Mittel Xofluza war der Nachrichtenfluss mit einer US-Zulassung und einer Empfehlung des CHMP in Europa positiv.

In der Corona-Bekämpfung hat Roche einerseits über seine Diagnostics-Sparte mit der Zulassung verschiedener Test wie dem Corona-Antikörper-Test für Schlagzeilen gesorgt. Zudem arbeitet der Konzern mittlerweile mit Moderna zusammen, um über bestimmte Testverfahren die quantitative Messung von SARS-CoV-2-Antikörpern zu erleichtern.

Derweil hat der Partner Regeneron in den USA die Notfallzulassung für seinen Antikörper-Covid-Cocktail erhalten. Zudem hat sich der Cocktail laut jüngsten Studienergebnissen beim Einsatz als passiver Impfstoff als wirksam erwiesen.

AKTIENKURS: Die Roche-Bons haben sich 2020 zwar zunächst rasch vom Corona-Einbruch im März erholt, sind dann aber in der Tendenz eher zurückgekommen. So steht denn auch für 2020 ein Minus von 1,5 Prozent zu Buche. Seit Ende Oktober hatten die Genussscheine dann einen eher volatilen Lauf, bei dem sie sich in einer Spanne zwischen 293 und 320 Franken bewegt haben. Auslöser waren hierfür auch diverse Analystenkommentare, in denen die Experten sich eher vorsichtig über die Aussichten für Roche geäussert hatten.

Website: www.roche.com

hr/an

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Roche-Zahlen 2020 von

Roche-Zahlen 2020 von Coronakrise gezeichnet

Bei Roche hat die Covid-19-Pandemie im Geschäftsjahr 2020 in den beiden Sparten unterschiedliche Spuren hinterlassen.

04.02.2021 07:15

Während die Pharmasparte unter dem veränderten Patientenverhalten mit weniger Arztbesuchen litt, lief der Absatz mit den Corona-Tests der Diagnostic-Sparte sehr gut. So weist Roche für 2020 einen Konzernumsatz von 58,3 Milliarden Franken aus, ein Minus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen legten die Verkäufe um 1 Prozent zu und lagen damit noch knapp im Rahmen der Zielsetzung des Roche-Managements.

Den Konzerngewinn beziffert Roche mit 15,1 Milliarden Franken (Vorjahr: 14,1 Mrd). Das Plus begründet der Konzern mit geringeren Goodwill-Wertberichtigungen gegenüber dem Vorjahr. Das operative Kernergebnis, das Analysten als Richtgrösse nutzen, fiel um 4 Prozent.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen zum Teil knapp unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Für das neue Geschäftsjahr 2021 bleibt Roche sehr vorsichtig. So strebt der Konzern zu konstanten Wechselkursen ein Verkaufswachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich an. Das Wachstum des Kerngewinns je Titel soll dabei weitgehend dem Verkaufswachstum entsprechen. Ausserdem ist die Gruppe weiter bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.

Für 2020 schlägt Roche eine Ausschüttung von 9,10 Franken vor nach 9,00 Franken im Vorjahr.

(AWP)

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Jahresausblick: Stapelt Roche

Jahresausblick: Stapelt Roche ganz bewusst tief?

Roche blickt auf ein schwieriges Schlussquartal zurück. Die Erwartungen werden klar verfehlt. Auch der Ausblick fällt überraschend vorsichtig aus. cash.ch sagt, weshalb Analysten diesbezüglich aber entspannt bleiben.

Aktualisiert um 08:05

Von Lorenz Burkhalter

Roche blickt auf ein bescheidenes Schlussquartal zurück. Das hatten Absatzstatistiken für den US-Medikamentenmarkt bereits angekündigt. In der Folge geht der Jahresumsatz beim Pharma- und Diagnostikkonzern aus Basel um 5 Prozent auf 58,3 Milliarden Franken zurück. Der operative Kerngewinn fällt immerhin um 4 Prozent auf 21,5 Milliarden Franken. Eine Mitschuld haben negative Währungseffekte, sprich der schwache Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem operativen Kerngewinn in Höhe von 21,8 Milliarden Franken bei einem Jahresumsatz von 59,8 Milliarden Franken ausgegangen.

Für enttäuschte Gesichter sorgt nicht nur der Zahlenkranz selber, sondern auch der eher vorsichtig formulierte Ausblick fürs laufende Jahr. So stellt das Pharma-Urgestein seinen Aktionären ein im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich liegendes Umsatzwachstum in Lokalwährungen sowie ein Wachstum beim Kerngewinn je Titel in einem ähnlichen Umfang in Aussicht.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär hat der Genussschein von Roche erneut einen schweren Stand. Zur Stunde verliert er weitere 2,2 Prozent auf einen Mittelkurs von 302,50 Franken.

Analysten kaum überrascht

Gerade bei der Bank Vontobel misst man dem vorsichtigen Ausblick allerdings keine allzugrosse Bedeutung bei. Sie sieht die Basler angesichts der Unsicherheiten rund um die Covid-19-Pandemie bewusst tiefstapeln und traut dem Unternehmen gar ein im mittleren einstelligen Prozentbereich liegendes Wachstum bei Umsatz und Kerngewinn je Titel zu. Vontobel preist den Genussschein mit einem Kursziel von 389 Franken zum Kauf an.

Morgan Stanley und J.P. Morgan zeigen sich hingegen nicht sonderlich überrascht. Die beiden US-Investmentbanken hatten den Genussschein von Roche schon vor zig Wochen in Erwartung eines schwierigen vierten Quartals und einer möglichen Enttäuschung bei den Jahresvorgaben von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft. Aus weiser Vorahnung, wie sich nun zeigt.

Aus Sicht der Aktionäre und Anteilseigner von Roche ist die Zeit seit Ende Dezember mehr oder weniger ein Nullsummenspiel. Die Valoren notieren auf dem Stand von damals.

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