Swiss Steel

Sw Steel Hldg N 

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Babette
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STLN ebenfalls vor starkem ...

upmove.

 

b.

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Schmolz+Bickenbach beruft

Schmolz+Bickenbach beruft Markus Boening als neuen Finanzchef

Schmolz+Bickenbach (S+B) hat einen Nachfolger für den Posten des Finanzchefs gefunden. Markus Boening wird spätestens per 1. Oktober 2020 neuer Chief Financial Officer (CFO) und Mitglied der Konzernleitung des Stahlkonzerns, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Der amtierende CFO Matthias Wellhausen habe sich entschieden, das Unternehmen nach erfolgter Refinanzierung im Laufe des Jahres 2020 zu verlassen.

15.04.2020 07:50

Boening verfügt den Angaben zufolge über mehr als 15 Jahre internationale Erfahrung als CFO in mehreren Industrieunternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Stahlindustrie und der pharmazeutischen Industrie. Zuletzt war er Finanzchef bei der Tekfor Holding im hessischen Hausach/Eschborn. Davor war er bei der Aenova Holding (Bayern), AM/NS (Alabama, USA) oder der ThyssenKrupp Budd Company (Michigan, USA) tätig.

Wellhausen leitet die Finanzen von S+B seit April 2015. Er habe eine massgebende Rolle in der Umsetzung der Konzernstrategie, im Aufbau der Finanzfunktionen sowie in der finanziellen Steuerung des Unternehmens gehabt, schreibt das Unternehmen weiter. Er wird dem Unternehmen bis zum Jahresende 2020 vollumfänglich zur Verfügung stehen, um einen nahtlosen Übergang an seinen Nachfolger sicherzustellen.

yr/uh

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Schmolz+Bickenbach

Schmolz+Bickenbach-Generalversammlung wählt erneuerten Verwaltungsrat

Die Aktionäre des Stahlherstellers Schmolz+Bickenbach haben am Dienstag alle vorgeschlagenen Kandidaten in den nun fast vollständig erneuerten Verwaltungsrat gewählt. Zudem bestätigten sie Jens Alder als Verwaltungsratspräsidenten und stimmten sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrats zu.

28.04.2020 13:03

Neben Alder bestätigte die Generalversammlung auch das bisherige Verwaltungsratsmitglied Adrian Widmer. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Svein Richard Brandtzaeg, Heinrich Christen, David Metzger, Michael Schwarzkopf, Karin Sonnenmoser und Jörg Walther.

Anfang April war bekannt geworden, dass Vizepräsident Martin Haefner sowie die Verwaltungsräte Michael Büchter, Isabel Corinna Knauf, Alexey Moskov abtreten, im Januar war Oliver Thum zurückgetreten. Amag-Besitzer Haefner, der rund die Hälfte am Stahlhersteller hält, wird laut früheren Angaben nun durch die Verwaltungsräte Christen und Walther vertreten, die Vertretung des zweiten Grossaktionärs Liwet (25 Prozent) nimmt Metzger wahr.

Genehmigt wurde an der Generalversammlung zudem die Schaffung eines genehmigten und eines bedingten Aktienkapitals. Die Aktionärinnen und Aktionäre erteilte zudem ihre Zustimmung für die vorgeschlagenen Gesamtvergütungen für die Mitglieder von Verwaltungsrats und Geschäftsleitung.

Die Generalversammlung fand aufgrund der Verordnungen des Bundesrates unter Ausschluss der Aktionärinnen und Aktionäre statt. Durch die unabhängige Stimmrechtsvertreterin wurden insgesamt 88 Prozent des stimmberechtigten Aktienkapitals vertreten.

tp/ra

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Schmolz+Bickenbach erleidet

Schmolz+Bickenbach erleidet Umsatzeinbruch und Verlust im ersten Quartal

Der Spezialstahlhersteller Schmolz+Bickenbach (S+B) hat im ersten Quartal 2020 wegen der Corona-Krise einen kräftigen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Die anfängliche vorsichtige Nachfrageerholung ist von Covid-19 drastisch unterbrochen worden. Betriebs- und Nettoergebnis rutschten in die roten Zahlen.

06.05.2020 08:06

Die Produktionsunterbrechungen in der europäischen Autoindustrie in den letzten Wochen des Quartals und der Konjunktureinbruch insgesamt belasteten die Stahlnachfrage. Die Absatzmenge sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 17 Prozent auf 457 Kilotonnen und der Umsatz um 20 Prozent auf 704,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der durchschnittliche Stahlpreis ist innert Jahresfrist auf 1'542 von 1'605 Euro pro Tonne gefallen, ein Minus von 3,9 Prozent.

Das adjustierte Betriebsergebnis (EBITDA) wies mit -6,1 Millionen Euro einen Verlust aus, nach einem Gewinn von 42,2 Millionen im Vorjahr. Unter dem Strich blieb ein Nettoverlust von 42,3 Millionen Euro übrig, nach einem knappen Gewinn von 0,7 Millionen in der Vorjahresperiode.

Durch die Kapitalerhöhung im Januar und die Rückzahlung angedienter Anleihen ging die Nettoverschuldung zurück. Per Ende Quartal beliefen sich die Schulden auf 608,6 Millionen Euro, verglichen mit 797,6 Millioen per Ende 2019.

Erholung durch Covid-19-Krise drastisch unterbrochen

Zu Beginn des Quartals sei noch eine anfänglich vorsichtige Erholung verzeichnet worden, die durch die Covid-19-Krise drastisch unterbrochen worden sei, schreibt das Unternehmen weiter. Die zweite Hälfte des Monats März sei von einem umso schärferen Nachfragerückgang im Zuge der Pandemie geprägt worden. Das habe deutliche Spuren sowohl beim Volumen als auch bei den Preisen hinterlassen.

Der Nachfragerückgang aus der Automobilindustrie hat sich insbesondere bei den Absatzmengen bei Qualitäts- & Edelbaustahl (-21%) niedergeschlagen. RSH-Stahl (rost-, säure- und hitzebeständig) und Werkzeugstahl verbuchten Einbussen von 3,2 bzw. 11 Prozent. Geografisch betrachtet sank der Umsatz in allen Regionen und Ländern zweistellig, wie das Unternehmen weiter schreibt.

Wegen Covid-19 keine EBITDA-Schätzung

Beim Blick auf das Gesamtjahr ist das Management zurückhaltend. Eine verlässliche Schätzung des bereinigten EBITDA sei aufgrund der bestehenden Unsicherheiten zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, heisst es weiter. Prognosen für das Geschäftsjahr seien durch die Covid-19-Krise weiterhin mit einer hohen Unsicherheit behaftet. Frühestens gegen Ende des ersten Halbjahres werde eine "einsetzende graduelle Normalisierung der Nachfrage" erwartet, mit einer "voraussichtlich fortgesetzten Erholung" im zweiten Halbjahr.

Das Hauptaugenmerk liege auf den kurzfristigen Liquiditätssicherungsmassnahmen. Das Unternehmen werde sich verstärkt auf die Umsetzung des Sanierungsplans fokussieren. Im Vordergrund stünden dabei sowohl die Transformation und Sanierung von Ascometal, der Turnaround von Finkl Steel in Nordamerika, die Restrukturierung von Steeltec als auch Personalmassnahmen und operative Verbesserungen bei DEW.

yr/cf

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justeasy
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Ob hier was im Busch ist? 

Volumen auch eher höher, als an sonstigen Tagen.... abwarten.... 

Babette
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Charttechnisch sehr interessant...

sieht nach einem Ausbruch aus!

b.

Efeu73
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Ja, auf gut Deutsch, das ist

Ja, auf gut Deutsch, das ist Scheisse! Da wird jetzt als nächstes ein Brecheisen kommen. Ein Kauf verbietet sich jetzt klar, ja auch hier, Finger weg. 

https://www.google.ch/amp/s/www.cash.ch/news/top-news/pandemie-rueckschl...

maxim
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KE

Schon wieder, war nur Frage der Zeit!

Stahlhersteller kämpft ums Überleben Schmolz + Bickenbach braucht frisches Geld – schon wieder

Der Stahlkonzern steht wegen der Corona-Krise erneut mit dem Rücken zur Wand und benötigt zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Finanzhilfen. Darüber verhandelt die Firma mit dem Staat, Eigentümern und Banken.

Publiziert: 01.08.2020, 20:51

BlackJack
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Swiss Steel Group

Schmolz+Bickenbach gibt sich neuen Namen und braucht wieder Geld

news

31.08.2020 , 08:02:00

Luzern (awp) - Der Stahlproduzent Schmolz+Bickenbach soll künftig Swiss Steel Group heissen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung sollen die Aktionäre zudem die Weichen für eine neuerliche Kapitalaufnahme des finanziell angeschlagenen Konzerns stellen.

Schmolz+Bickenbach befinde sich in einer Transformation und treibe diese mit voller Kraft voran, teilte die Gruppe am Montag mit. Da sei es unerlässlich, dass sich dies auch in der Marke und im Namen des Unternehmens widerspiegle. Schmolz+Bickenbach erhoffe sich, dass der neue Name beim Neuanfang eine klare und zukunftsgerichtete Positionierung signalisiere.

Die Gruppe will aber auch finanziell wieder auf die Beine kommen. Dazu würden derzeit verschiedene Optionen geprüft, heisst es. Um rechtzeitig und schnell eine Finanzierungstransaktion durchführen zu können, soll das Kapital zunächst durch die Reduktion des Nennwerts herabgesetzt werden. Der Aktienkurs liege derzeit unter dem aktuellen Nennwert von 30 Rappen je Titel und es sei rechtlich nicht möglich neue Aktien zu einem tieferen Wert auszugeben.

Schmolz+Bickenbach schlägt den Aktionären daher vor, den Nennwert der Aktie auf 15 Rappen zu halbieren und den Betrag der Nennwertreduktion den Reserven zuzuweisen. Diese Aktion werde dabei zwecks Beseitigung der Unterbilanz verrechnet und es werde keine Ausschüttung an die Aktionäre erfolgen, heisst es weiter. Es handle sich um einen rein technischen Schritt bzw. einen Transfer innerhalb des Eigenkapitals, der alle Aktien gleichermassen betreffe.

Weitere Details zu der Transaktion will Schmolz+Bickenbach zu einem späteren Zeitpunkt in der Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung mitteilen. Wann diese stattfindet, ist noch nicht bekannt.

 

mk/ra

Moderatio
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Stimme Anträgen zu

Nun sind die Einladungen versandt worden. Habe es durchgelesen und ich werde den beiden Anträgen, Namensänderung und Nennwertreduktion, zustimmen.  Meine Frage zur Nennwertreduktion. Bekanntlich darf man keine neuen Titel erschaffen, die unterhalb des Nennwertes liegen. Daher die Senkung auf 15Rp. Was ist, wenn aber nun der Titel z.B. morgen auf 14Rp fällt und länger nicht mehr über die 15 kommt? Sprich vor dem Stichtag vom 21.09.2020. Kann mir das jemand erklären? Merci! Smile 

Origami
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Moderatio hat am 03.09.2020

Moderatio hat am 03.09.2020 12:55 geschrieben:

Meine Frage zur Nennwertreduktion. Bekanntlich darf man keine neuen Titel erschaffen, die unterhalb des Nennwertes liegen. Daher die Senkung auf 15Rp. Was ist, wenn aber nun der Titel z.B. morgen auf 14Rp fällt und länger nicht mehr über die 15 kommt? Sprich vor dem Stichtag vom 21.09.2020. Kann mir das jemand erklären? Merci! Smile 

 

Nicht ganz korrekt, die Titel werden immer mit Nennwert erstellt (hier also 15 Rappen), nur darf nicht weniger einbezahlt werden, d.h. nicht billiger verkauft. Es besteht also einfach das Risiko, dass man keine Käufer für die neuen Aktien findet, da man billiger an der Börse die alten Aktien kaufen kann.

Fazit? Wieso nicht Nennwert auf 10 Rappen oder sonst einen tieferen als so nah am Marktpreis? Man könnte die Aktien trotzdem zu 15 Rappen ausgeben. Spontan sage ich, ist wohl Haefner bereit, zu 15 Rappen mitzumachen und spekuliert, dass so möglichst wenig an einer KE mitmachen, damit er weiter verwässern kann. Wieder ein Manöver gegen Vekselberg?

Andere Ideen für die knappe Reduktion? Momentan ist ja aber noch keine KE publiziert worden.

Moderatio
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Tausend Dank für die

Tausend Dank für die Erläuterung! 
Und ich teile die Vermutung, dass der Haefner sich somit evtl gegen Vekselberg noch stärker positionieren möchte. Was mir sympathisch ist. Der Fakt, wonach Hr Haefner hier bei der letzten Finanzspritze gross eingestiegen ist, stimmt mich ebenfalls optimistisch. Allenfalls stocke ich zu einem späteren Zeitpunkt noch auf.   

Moderatio
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Zusammenschluss? Übernahme?

Es ist nicht auszuschliessen, dass man sich die finanzielle Beweglichkeit erschaffen möchte, um künftig allenfalls eine Übernahme / Zusammenschluss zu berappen. Tja... Es wird viel geredt, wenn der Tag lang ist. Wir werden es dann sehen.  

Moderatio
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Schmolz+Bickenbach-Aktionäre stimmen Namenswechsel...

21.09.2020 , 12:40:00

Luzern (awp) - Der angeschlagene Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach erhält nun definitiv einen neuen Namen. Die Aktionäre hätten an der ausserordentlichen Generalversammlung von heute Montag dem Namenswechsel auf "Swiss Steel Holding" zugestimmt, teilte das Unternehmen mit. Auch die vorgeschlagene Halbierung des Nennwerts auf 0,15 Franken je Aktie wurde abgesegnet.

Nach der Zustimmung der Aktionäre soll der neue Name der Gesellschaft unverzüglich registriert werden, heisst es weiter. Die Börsennotierung und Valoren-Nummer blieben von der Änderung unberührt.

Die Nennwertreduktion erfolge wie angekündigt ohne Ausschüttung von Eigenkapital an die Aktionäre. Der Betrag der Nennwertreduktion werde den Reserven zugewiesen und zwecks der Beseitigung der Unterbilanz per 31. Juli verrechnet. Durch den "technischen Schritt" wird auch der Weg frei für eine Kapitalerhöhung unterhalb des vorherigen Nennwerts von 30 Rappen.

an/rw

BlackJack
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KE

Weiss hier jemand wie es hier weiter geht wegen der Kapitalerhöhung und braucht es dann auch nochmals eine GV?

BlackJack
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Swiss Steel Holding AG

Ab heute findet man die Aktie unter: Swiss Steel Holding AG / Symbol: STLN (gleich wie bisher)

Newbi
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Kursbewegung

Hallo,

hat jemand Infos warum sich der Kurs letzte Woche positive bewegt hat.

gibt es News die andere wieder vorherzuwissen glauben?

konnte leider nichts dazu finden...

 

nummelin
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Letzten paar Tage, grosse

Letzten paar Tage, grosse Volumen. Kommt da was ? 

One day you lose,and another day another win!!

BlackJack
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KE / GV

Wann gibt es hier wohl News wegen der KE, ev. nächsten Mittwoch, 11.11., während der Präsentation der Q3 Zahlen, es muss ja noch eine a.o.GV einberufen werden.

Zyndicate
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Swiss Steel prüft

Swiss Steel prüft Eigenkapitalmassnahmen

Der angeschlagene Stahlkonzern Swiss Steel (ehemals Schmolz+Bickenbach) befindet sich weiterhin auf der Suche nach Finanzierungslösungen. Es würden regelmässig Gespräche mit Banken, Ankeraktionären und potenziellen Investoren im Rahmen des Finanzierungskonzepts geführt, teilte das Unternehmen am Montag mit.

09.11.2020 07:56

Ziel der Gespräche sei die weitere Stärkung des Eigenkapitals, um wieder mehr unternehmerische Freiheiten zu erhalten und die Reserven zu erhöhen. Mit Aktionärsdarlehen und Staatskrediten verfüge man derzeit aber über genügend Liquidität, heisst es. Und das eingeleitete Transformationsprogramm verlaufe nach Plan.

Im September hatten die Aktionäre an einer ausserordentlichen Generalversammlung nebst dem Namenswechsel auch die vorgeschlagene Halbierung des Nennwerts auf 0,15 Franken je Aktie abgesegnet. Die Nennwertreduktion erfolgte ohne Ausschüttung von Eigenkapital an die Aktionäre. Der Betrag der Nennwertreduktion wurde den Reserven zugewiesen und zwecks der Beseitigung der Unterbilanz per 31. Juli verrechnet.

Durch diesen "technischen Schritt" sollte auch der Weg frei gemacht werden für eine Kapitalerhöhung unterhalb des vorherigen Nennwerts von 30 Rappen.

Swiss Steel will nun am kommenden Mittwoch anlässlich der Berichterstattung zum dritten Quartal genauer zum langfristigen Finanzierungskonzept informieren.

cf/yr

(AWP)

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Swiss Steel mit tieferem

Swiss Steel mit tieferem Umsatz und Verlust im dritten Quartal

Der Stahlhersteller Swiss Steel (vormals Schmolz+Bickenbach) hat auch im dritten Quartal unter der schwachen Nachfrage von Seiten der Autobauer und der Industrie gelitten.

11.11.2020 07:59

Im Vergleich zum zweiten Quartal konnte der Umsatz jedoch klar zulegen. Unter dem Strich resultierte gleichwohl ein weiterer Verlust. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 24 Prozent auf 509,4 Millionen Euro zurück. Der Absatz sank dabei um 18 Prozent auf 332 Kilotonnen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Gegenüber dem zweiten Quartal sei der Absatz jedoch um rund 10 Prozent gesteigert worden und habe in der zweiten Hälfte des Quartals auf Vorjahresniveau gelegen.

Insbesondere die Nachfrage nach Qualitäts- und Edelbaustahl sei mit -20 Prozent schwächer gewesen. Aber auch Werkzeugstahl (-14%) und RSH-Stahl (-13%) verbuchten geringere Absatzmengen. Die geringere Nachfrage führte auch zu Preisdruck und der durchschnittliche Verkaufspreis je Tonne Stahl lag mit 1'534,30 Euro 7,3 Prozent tiefer als im Vorjahr.

Beim bereinigten operativen Ergebnis wies das Unternehmen einen Verlust von 21,1 Millionen Euro aus, verglichen mit einem Minus von 32,9 Millionen im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein Fehlbetrag von 66,3 Millionen. Im Vorjahr hatte der Stahlhersteller durch hohe Wertberichtigungen im Volumen von fast 300 Millionen einen Reinverlust von 419,9 Millionen eingefahren.

Finanzierung bis 2025 gesichert

Der geringere Betriebsverlust sei dank erhöhter Kostenvariabilität erreicht worden, schreibt Swiss Steel weiter. Und durch striktes Liquiditätsmanagement sei der Free Cash Flow mit 9,3 Millionen positiv ausgefallen. Der Turnaround der Gruppe schreite voran und das Transformationsprogramm sei ausgebaut worden. Hierauf werde auch im vierten Quartal der Fokus liegen.

Die Nettoverschuldung lag dank der Kapitalerhöhung im Frühjahr mit 610,4 Millionen Euro unter dem Wert per Jahresende 2019 von 797,6 Millionen, wie das Unternehmen weiter betont. Das Finanzierungskonzept mittels Aktionärs- sowie Staatsdarlehen sei bis 2025 gesichert.

Mit Blick nach vorne erwartet das Management eine weitere Erholung im Bereich Automobil in Richtung des Vorjahresniveaus. Demgegenüber wird für die Sektoren Maschinen- und Anlagenbau sowie Energie mit einer verzögerten Erholung gerechnet. Eine Guidance zu Umsatz oder Betriebsergebnis wird nicht gegeben.

(AWP)

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BlackJack
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???

Was heisst das nun, sie seien bis ins 2025 finanziert, ist daher nun die Kapitalerhöhung vom Tisch?

Newbi
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BlackJack hat am 11.11.2020

BlackJack hat am 11.11.2020 08:53 geschrieben:

Was heisst das nun, sie seien bis ins 2025 finanziert, ist daher nun die Kapitalerhöhung vom Tisch?

Nein die KE ist nicht vom tisch

das Geld "Working Kapital" wird dennoch benötigt.

aber wir brauchen vor 2025 keine Angst vor total Verlust haben

Wink

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Swiss Steel plant

Swiss Steel plant Kapitalerhöhung - VRP Jens Alder tritt zurück

Der Stahlhersteller Swiss Steel plant eine weitere Kapitalerhöhung und hat die Aktionäre für den 22. Dezember zu einer ausserordentlichen Generalversammlung eingeladen. Die Beteiligungsgesellschaft Bigpoint von Martin Haefner sichert dabei einen Mindestpreis pro Aktie von 0,21 Franken zu. Der Verwaltungsratspräsident Jens Alder sieht mit dem Schritt seine Aufgabe erfüllt und tritt zurück.

01.12.2020 07:55

Bei der Kapitalerhöhung soll ein Bruttoerlös von 200 Millionen Euro erzielt werden, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die Bezugsrechte der Aktionäre werden gewahrt. Haefner hat nicht nur die Ausübung seiner Bezugsrechte zugesichert, sondern will auch den genannten Mindestpreis für die nicht ausgeübten oder nicht anderweitig platzierten Aktien zahlen.

Mit dem Schritt würden die Konsortialbanken dem Unternehmen "erhebliche Erleichterungen" unter dem bestehendem Konsortialkreditgewähren. Das würde zu einer Steigerung der unternehmerischen Freiheit und zu erheblichen Kosteneinsparungen führen, schreibt das Unternehmen weiter.

VR-P Jens Alder hat zu dem Termin seinen Rücktritt angekündigt. Als sein Nachfolger soll der bisherige Vizepräsident Heinrich Christen für die verbleibende Amtszeit bis zur GV 2021 ernannt werden.

Das Unternehmen hatte bereits vor einem Jahr mit umfangreichen Kapitalisierungsschritten eine akute Unterfinanzierung vermeiden müssen. Damals hatte Haefner durch mehrere Massnahmen seien Anteil von rund 10 Prozent auf fast 50 Prozent am Konzern aufgestockt.

yr/ra

(AWP)

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Swiss Steel-Aktionärin Liwet

Swiss Steel-Aktionärin Liwet geht gegen neue Kapitalerhöhung vor

(Meldung mit Aussagen von Liwet-Sprecher durchgehend ergänzt) - Auch die neue Kapitalerhöhung beim Stahlhersteller Swiss Steel bleibt umstritten. Die Aktionärin Liwet um den russischen Milliardär Viktor Vekselberg hat nun eine Anzeige bei der Übernahmekommission (UEK) eingereicht. Sie will erreichen, dass der Swiss Steel-Grossaktionär Big Point ein generelles Übernahmeangebot machen muss.

16.12.2020 10:25

Es gehe Liwet nicht darum, die neue Kapitalerhöhung bei Swiss Steel zu verhindern, sagte ein Liwet-Sprecher am Mittwoch zu einem entsprechenden Bericht der Tamedia-Zeitungen. Die Kapitalerhöhung solle aber nur dann stattfinden, wenn die Gesellschaft Big Point des Amag-Eigentümers Martin Haefner allen anderen Aktionären ein Übernahmeangebot vorlege.

Die Finanzmarktaufsicht Finma hatte im Dezember 2019 Haefners Big Point von der Pflicht befreit, den anderen Aktionären der früheren Schmolz+Bickenbach (S+B) ein Übernahmeangebot vorzulegen, obwohl ihr Anteil mit derzeit knapp 50 Prozent klar über der dafür vorgeschriebenen Schwelle liegt. Sauer aufgestossen war den anderen Minderheitsaktionären allerdings in der Folge, dass Haefner im vergangenen Januar Aktien der S+B-Erbengemeinschaft offenbar deutlich über dem Marktpreis gekauft hatte.

Die neue Kapitalerhöhung von Swiss Steel war Anfang des Monats angekündigt worden, sie soll nun an einer ausserordentlichen Generalversammlung vom 22. Dezember beschlossen werden. Dabei soll ein Bruttoerlös von rund 200 Millionen Franken für den kriselnden Stahlhersteller erzielt werden. Die Liwet Holding will dabei wegen des fehlenden Pflichtangebots der Big Point mit "Nein" stimmen.

Kein Argument gegen ein Pflichtangebot ist für den Liwet-Sprecher, dass Haefner wegen bestehender US-Sanktionen gegen Viktor Vekselberg nicht in geschäftliche Beziehung zu Liwet treten wolle. Liwet sei von solchen Sanktionen nicht betroffen, der russische Geschäftsmann besitze an der Holding nur einen Anteil von 43 Prozent.

tp/cf

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Swiss Steel nennt die Details

Swiss Steel nennt die Details zur Kapitalerhöhung

Beim Stahlhersteller Swiss Steel sollen gut 1,03 Milliarden neue Aktien zu einem zu einem Mindestpreis von 21 Rappen das Stück ausgegeben werden. Swiss Steel will so bekanntlich rund 200 Millionen Euro lösen.

22.12.2020 08:00

Die Kapitalerhöhung muss von den Aktionären anlässlich der für den heutigen Dienstag anberaumten ausserordentlichen Generalversammlung gutgeheissen werden. Das Geschäft ist aber umstritten. Insbesondere die Aktionärin Liwet um den russischen Milliardär Viktor Vekselberg stemmt sich gegen die Finanzspritze. Mit einer Anzeige bei der Übernahmekommission will sie erreichen, dass der Grossaktionär BigPoint von Martin Haefner ein generelles Übernahmeangebot machen muss.

Um den angestrebten Mindestbruttoerlös von 200 Millionen Euro sicherzustellen, habe sich der Hauptaktionär BigPoint dazu verpflichtet, alle Bezugsrechte im Rahmen der Kapitalerhöhung auszuüben, teilte Swiss Steel am Dienstag mit. Darüber hinaus werde BigPoint alle Aktien zum genannten Mindestpreis zu beziehen (Backstop), welche nicht von anderen Aktionären oder Investoren bezogen werden. Weiter wurde mit Bigpoint eine Mindesthaltedauer für die neuen Aktien von sechs Monaten ausgemacht.

Die bisherigen Aktionäre sollen für jede am 11. Januar 2021 gehaltene Aktie ein Bezugsrecht für den Kauf von neuen erhalten. Für 124 gehaltene Bezugsrechte soll es dabei 63 neue Aktien geben. Die Bezugsrechte werden weder kotiert noch gehandelt und verfallen bei Nichtausübung. Die Bezugsfrist läuft vom 12. Januar bis am 19. Januar 2021.

Der Ausgabepreis für die neuen Aktien soll nach einem Bookbuilding-Verfahren für die von den bisherigen Aktionären nicht bezogenen Aktien festgelegt werden, aber wie erwähnt mindestens 21 Rappen betragen. Bekanntgeben will Swiss Steel den Ausgabepreis am 20. Januar.

(AWP/cash)

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Swiss Steel ernennt Frank

Swiss Steel ernennt Frank Koch zum neuen CEO

Der kriselnde Stahlhersteller Swiss Steel erhält einen neuen Konzernchef. Der Verwaltungsrat habe Frank Koch per spätestens Anfang 2022 zum CEO des Konzerns ernannt, heisst es in einer Mitteilung vom Montagabend.

22.12.2020 06:46

Nachdem wesentliche Etappenziele der Neuausrichtung erreicht seien, habe sich der amtierende CEO Clemens Iller entschieden, das Unternehmen zu verlassen und damit auch einen "personellen Neuanfang in der Führung des Konzerns" zu ermöglichen.

Der 48-jährige Koch hat den Angaben zufolge während der letzten drei Jahre als CEO den deutschen Stahlproduzenten GMH Group (Georgsmarienhütte) geführt und restrukturiert, nachdem er dort bereits ab 2008 als CSO/Logistics und COO Mitglied der Konzernleitung verantwortlich war.

Für VR-Präsident Jens Alder bringt Koch "alles mit, um die Swiss Steel Group auch in Zeiten von weiterhin grossen Herausforderungen zum Erfolg zu führen", heisst es in der Mitteilung.

Grosse Herausforderungen

Der noch amtierende CEO Iller habe derweil das Unternehmen seit seinem Eintritt im April 2014 "in einer von grossen strukturellen und finanziellen Herausforderungen geprägten Zeitperiode erfolgreich geführt". Zuletzt sei - um den wirtschaftlichen Folgen des Marktrückgangs und der Covid-19-Krise zu begegnen - unter seiner Führung ein 5-jähriges Restrukturierungsprogramm aufgesetzt und im 2020 bereits umgesetzt worden. Er werde dem Unternehmen bis auf weiteres noch beratend zur Verfügung stehen.

Am morgigen Dienstag werden die Swiss-Steel-Aktionäre an einer ausserordentlichen Generalversammlung über eine neuerliche Kapitalerhöhung befinden. Dabei soll ein Bruttoerlös von rund 200 Millionen Franken erzielt werden.

Wie bereits bei früheren Anlässen ist das Geschäft umstritten. Insbesondere die Aktionärin Liwet um den russischen Milliardär Viktor Vekselberg stemmt sich gegen die Finanzspritze. Mit einer Anzeige bei der Übernahmekommission will sie erreichen, dass der Grossaktionär Big Point von Martin Haefner ein generelles Übernahmeangebot machen muss.

(AWP)

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PMan
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Swiss Steel lebt nur noch

Swiss Steel lebt nur noch aufgrund des Supports seines Grossaktionärs. Aber da dürfte sich der Junior ordentlich verspekuliert haben. 2021 wird das Jahr der Wahrheit. Für mich ist der letzte Anstieg nicht mehr als ein Strohfeuer.

Zyndicate
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Swiss Steel: Vekselberg

Swiss Steel: Vekselberg erwirkt Sperre für Eintragung der Kapitalerhöhung

Die Kapitalerhöhung des Stahlkonzerns Swiss Steel ist noch nicht in trockenen Tüchern. Die Liwet Holding um den russischen Milliardär Viktor Vekselberg hat eine Sperre für die Eintragung erwirkt.

22.12.2020 20:30

Im Nachgang zur heutigen Generalversammlung sei Swiss Steel Holding darüber informiert worden, dass Liwet beim Handelsregisteramt des Kantons Luzern eine Sperre für die Eintragung der Kapitalerhöhung erwirkt habe, teilte Swiss Steel am Dienstagabend mit.

"Das Vorgehen entbehrt jeder Grundlage und widerspricht den Interessen von Swiss Steel und ihrer weiteren Aktionäre und Mitarbeitenden", schreibt der Konzern dazu. Swiss Steel halte an der Kapitalerhöhung fest und werde sich "mit allen Mitteln gegen das verantwortungslose Vorgehen der Liwet und ihrer Vertreter zur Wehr setzen".

Die Handelsregistersperre wird den Angaben zufolge auf einseitigen Antrag gewährt, wobei der Antrag auch nicht begründet sein muss. Es findet auch keine materielle Prüfung durch das Handelsregister statt. Für Liwet laufe nun eine Frist von 10 Tagen, um beim zuständigen Gericht eine begründete vorsorgliche Massnahme zu beantragen.

Die Aktionärinnen und Aktionäre von Swiss Steel haben früher am Dienstag der vom Verwaltungsrat beantragten Kaitalerhöhung mit 66,85 Prozent der vertretenen Stimmen zugestimmt. Damit sollen dem finanziell angeschlagenen Konzern brutto 200 Millionen Euro zufliessen. Die Kapitalerhöhung soll in der zweiten Januarhälfte 2021 vollzogen werden.

Liwet hat vor kurzem auch bei der Übernahmekommission (UEK) eine Anzeige gegen die Kapitalerhöhung eingereicht. Sie will die Kapitalerhöhung laut früheren Angaben aber nicht grundsätzlich verhindern. Man wolle aber erreichen, dass der Grossaktionär Big Point des Amag-Eigentümers Martin Haefner allen anderen Aktionären ein Übernahmeangebot vorlege, sagte ein Liwet-Sprecher letzte Woche gegenüber AWP.

(AWP)

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Swiss Steel: Liwet ersucht

Swiss Steel: Liwet ersucht vor Gericht um Fortsetzung der Handelsregistersperre

(Ausführliche Fassung; drittletzter Abschnitt neu) - Der Streit um die Kapitalerhöhung des Stahlkonzerns Swiss Steel ist wie erwartet bei der Justiz gelandet. Die Liwet Holding um den russischen Milliardär Viktor Vekselberg hat am 30. Dezember beim Bezirksgericht Luzern das Gesuch um eine vorsorgliche Massnahme zwecks Fortsetzung der Handelsregistersperre eingereicht, wie der Stahlkonzern am Donnerstag bekannt gab.

07.01.2021 10:36

Zuvor hatte Liwet beim Handelsregisteramt des Kantons Luzern eine Sperre für die Eintragung der Kapitalerhöhung erwirkt, welche die ausserordentliche Generalversammlung (GV) am 22. Dezember beschlossenen hatte. Nach der GV hatte Liwet eine Frist von 10 Tagen, um beim zuständigen Gericht eine begründete vorsorgliche Massnahme für die Fortsetzung der Sperre zu beantragen. Dies hat Liwet laut den Angaben getan.

In der Folge habe Swiss Steel am 5. Januar beim Gericht ihre Antwort eingereicht: Das Gesuch der Liwet entbehre jeder Grundlage und widerspreche den Interessen der Swiss Steel und ihrer Aktionäre, hiess es darin. Zudem entspreche die von Liwet verbreitete Behauptung, die Kapitalerhöhung werde von den Kleinaktionären abgelehnt, nicht den Tatsachen. An der GV hätten die Publikumsaktionäre (ohne die Grossaktionäre Liwet und Bigpoint von Amag-Besitzer Martin Haefner) zu mehr als 70 Prozent für die Kapitalerhöhung gestimmt.

Swiss Steel warf Liwet vor, mit "ihren verantwortungslosen Störmanövern gegen die Kapitalerhöhung ausschliesslich eigennützige Motive" zu verfolgen und dabei bewusst in Kauf zu nehmen, dass die Interessen der Gesellschaft und aller übrigen Aktionäre verletzt würden. Damit wiederholte der Stahlkonzern die gleichen Vorwürfe, die er Liwet schon am Tage der GV gemacht hatte.

Zwei Drittel für Kapitalerhöhung

Die Aktionäre von Swiss Steel hatten an der GV der Kapitalerhöhung mit 66,85 Prozent der vertretenen Stimmen zugestimmt. Damit sollen dem finanziell angeschlagenen Konzern brutto 200 Millionen Euro zufliessen. Die Kapitalerhöhung sollte gemäss den ursprünglichen Plänen in der zweiten Januarhälfte vollzogen werden.

Dieser Zeitplan lasse sich nun nicht mehr halten, auch wenn Swiss Steel in Kürze einen Entscheid des Bezirksgerichts Luzern erwarte über die von Liwet beantragten vorsorglichen Massnahmen zur Fortsetzung der Handelsregistersperre, sagte eine Swiss Steel-Sprecherin auf Anfrage. Der Konzern werde nach dem Gerichtsentscheid über den Zeitplan für den Vollzug der beschlossenen Kapitalerhöhung informieren.

Liwet hatte zudem vor rund einem Monat auch bei der Übernahmekommission (UEK) eine Anzeige gegen die Kapitalerhöhung eingereicht. Sie will die Kapitalerhöhung laut früheren Angaben aber nicht grundsätzlich verhindern. Man wolle aber erreichen, dass Grossaktionär Bigpoint allen anderen Aktionären ein Übernahmeangebot vorlege, hatte ein Liwet-Sprecher damals gegenüber der Nachrichtenagentur AWP gesagt.

Von der Übernahmekommission habe man noch nichts gehört, sagte die Swiss Steel-Sprecherin am (heutigen) Donnerstag.

jb/rw

(AWP)

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