Relief

RELIEF THER Hlg N 

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blabla
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Was ich einfach nicht

Was ich einfach nicht verstehen kann, RedHill forscht an einem Wirkstoff welche eine ähnliche Wirkung wie Aviptadil haben sollte... jedoch hat dieses Unternehmen bereits eine prall gefüllte Pipeline und wird nächstes Jahr 100 Mio + Umsstz erzielen. Die Aktie ist jedoch börsenkapitalisier nur etwa halb soviel Wert wie Relief.... Entweder ist Relief total überbewertet oder RedHill wird in den nächsten Tagen kursmässig explodieren... Studiendaten werden in den nächsten Tagen publiziert und wie Gertrud bereits geschrieben hat, sollte die  zweite, weltweite Studie erfolgreich laufen, dann gibt es im Voraus eine Entblindung vom Komitee und EUA wird empfohlen.

Wieso nicht in eine Aktie investieren wo ein Down-Potential minim ist jedoch die Chance auf einen satten Gewinn riesig ist?

Aloe
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Kloster hat am 30.12.2020 22

Kloster hat am 30.12.2020 22:19 geschrieben:

Was habt ihr den erwartet, dass eine One-Man-Show ( 1 Bänker )  die Pharma - Branche revolutioniert..!!! Gratuliere an alle schlauen Leute, die bei 0.008 eingestiegen sind und bei 0.35 - .0.54 ausgestiegen sind...bitte seit Waaaach

und wünsche euch allen ein erfolgreiches Jahr 2021

Meinst Du es so  wie Jeff Bezos (ein Banker) die Welt verändert hat? Ja genau das erwarten wir.

Bis jetzt hat der Banker alles richtig gemacht:

- das Fachliche an Fachleute delegiert

-Wertschöpfungskette mit richtigen Partner aufgestellt, und in richtiger Geographie (USA)

-die Pipeline mit Studien gefüllt und sogar die erste Abgeschlosse (diese wird gut ausfallen, da sind wir uns einig?)

-für die Finanzierung gesorgt

-auf richtigen Patent gesetzt

Ja sieht ganz nach Revolution aus. Freut mich für die Verbraucher, eine Erschütterung  der Macht in Wirtschaft tut immer gut, und für  die Pharma und ihre Lobbies  ist es sogar das einzige wahre Heilmittel....

 

Aloe
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2brix hat am 30.12.2020 18:17

2brix hat am 30.12.2020 18:17 geschrieben:

gertrud hat am 30.12.2020 15:30 geschrieben:

Damals haben wir alle angenommen, dass eine ganz eindeutige Wirksamkeit sichtbar sein wird und es keine anderen Alternativen gibt.

  • Inzwischen hat sich das DMC die Studie genau angeschaut und keine "overwhelming efficacy" erkennen können.
  • Dann kam nie eine wissenschaftliche Anerkennung (peer review) des August-Papers.
  • Und dann gibt es jetzt die mRNA-Impfstoffe.

Was jetzt halt noch dazukommt ist, dass sich auch die FDA explizit zu RLF-100 äussert, nachdem sie den EUA Antrag geprüft hat. Damit ist die nicht erkennbare overwhelming efficacy sozusagen "offiziell". Schade.

Liebe gertrud

Du weisst dass ich deine zynischen, äh realistischen Kommentare teilweise sehr schätze.

Hier interpretierst du aber auch sehr deine Meinung rein.

 

- Das DMC hat die Studie bestätigt. Du machst hier einfach den Umkehrschluss und sagst keine overwhelming efficacy. Das wissen wir aber nicht oder woher willst du das wissen? Quelle

- peer review ist noch offen. Kann ja noch kommen. Daten wurden per Q1/2021 angekündigt

- mRNA Impfstoffe - hier kommt erst der Überraschungseffekt, wenn alle mal merken dass die geimpften wohl doch ansteckend sind oder sein können. Nun renne sie aber alle herum und sind nicht mehr in der Quarantäne

- FDA - hier weisst du ganz genau, dass die EUA für die open label studie rejected wurde (Papierkram). Das heisst aber nicht, dass noch eine EUA für die doppelblind Studie kommen kann.

 

Was hat sich zu gestern wirklich geändert?

Wir wissen weiterhin nicht wie die Daten aussehen und daher ist immer noch vieles offen.

Gruss 2b

Das was gestern kommuniziert wurde lautet so:

"FDA zieht es vor die gerade abgeschlossene Studie als Basis für EUA Antrag zu nehmen anstatt der open-label study die sich wie man es fest gestellt hat, für dieses Zweck weniger eignet”.  

Jeder der nicht in der Lage war die Kommunikation richtig zu interpretieren und sich zur Panikverkäufe entschieden hat, hat in meinen Augen nicht ausreichend DD gemacht und hat zu oberflächig rechergiert.

Der Anzahl der Covid-Toten ist grösser den jeh und steigt weiter, die Gefahr verlagert sich jetzt auf jüngere Bevölkerungsgruppen, unsere Wirtschaft wird massive schaden tragen. Leider, leider steigt der Bedarf nach Rlf von Tag zu Tag  und dieses  Trend scheint sehr stabil zu sein. Immer noch weit und breit kein wirklich vergleichbar gutes Medikament, geschweige das Markt  in dieser Situation  auch 20 verschiedene Medikamente absorbieren könnte bevor es gesättigt wird.

Schaut sehr gut bis excellent für Relif aus! Um nicht zu sagen: Long and Strong 

Guten Rutsch!

Aloe

kusi
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Vielen Dank

*pleasantry* danke für die tollen Einkaufsmöglichkeiten.

relief zum 2.

vielleicht komme ich mit Sommerpneus auf die Furka. Ist doch noch besser als jetzt *dirol*

marabu
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Sommer auf der Furka?

kusi hat am 31.12.2020 07:26 geschrieben:

*pleasantry* danke für die tollen Einkaufsmöglichkeiten.

relief zum 2.

vielleicht komme ich mit Sommerpneus auf die Furka. Ist doch noch besser als jetzt *dirol*

Glaub's Dir. Allerdings ist zur Zeit der Wagentyp noch nicht bekannt. Maybach, Bentley, Fiat oder gar Trabi?

Ein guete Rutsch ins Neui Johr!  

Lecomte
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Leronlimab

Wenn ich das richtig gesehen habe, werden die Daten zur leronlimab-studie Mitte Januar, vor relief, entblindet, zudem zielt diese Studie auch auf severe bis critical Verläufe. 
 

hier könnte der nächste Kurssturz für uns kommen, wenn die Daten gut sind und approval erfolgt, oder wie seht Ihr das?

Stilz19
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blabla hat am 31.12.2020 00

blabla hat am 31.12.2020 00:36 geschrieben:

Was ich einfach nicht verstehen kann, RedHill forscht an einem Wirkstoff welche eine ähnliche Wirkung wie Aviptadil haben sollte... jedoch hat dieses Unternehmen bereits eine prall gefüllte Pipeline und wird nächstes Jahr 100 Mio + Umsstz erzielen. Die Aktie ist jedoch börsenkapitalisier nur etwa halb soviel Wert wie Relief.... Entweder ist Relief total überbewertet oder RedHill wird in den nächsten Tagen kursmässig explodieren... Studiendaten werden in den nächsten Tagen publiziert und wie Gertrud bereits geschrieben hat, sollte die  zweite, weltweite Studie erfolgreich laufen, dann gibt es im Voraus eine Entblindung vom Komitee und EUA wird empfohlen.

Wieso nicht in eine Aktie investieren wo ein Down-Potential minim ist jedoch die Chance auf einen satten Gewinn riesig ist?

Oder es geht wie Biontech runter. Von 128 USD auf 83 USD dieses nach dem EUA. An der Börse geht nicht immer logisch zu und her.

gertrud
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@2brix

@2brix

Danke, dass Du manche meiner Posts schätzt. Zeigt, dass Du zumindest manche davon auch unvoreingenommen liest.

Gestern habe ich mich ausdrücklich auf die "überragenden" Wirksamkeit bezogen, nicht auf die Wirksamkeit als solche.

Das ist die Überlegung:
Nach dem NeuroRX Claim vom August überleben (vereinfacht) 6 von 10 austherapierten Comorbiden die ohne VIP nicht überleben würden. Das wäre in meiner Einschätzung klar eine "overwhelming efficacy". Der Antrag auf EUA wurde nur für diese Gruppe von Patienten gestellt.

Inzwischen wütet Covid-19 schlimmer als je, mit den entsprechenden Todesfällen.

Das DMC hätte beim Review die Möglichkeit (in dieser Notsituation eigentlich die Pflicht) gehabt, auf eine überzeugende Wirksamkeit hinzuweisen wenn sie welche erkennt. Dann hätte man die Studie sogar abbrechen können, aber egal, auf jeden Fall hätte man zusammen mit der FDA schon vor Wochen Konsequenzen ziehen und das Mittel zugänglich machen können. Das DMC ist aber "nur" zum Schluss gekommen, dass die Studie richtig angelegt ist, um aussagekräftige Resultate zu liefern.

Dann fehlt der Peer Review bis heute. Das ist doch erstaunlich bei so einer wichtigen, potentiell viele Leben rettenden Sache. Die Fachjournale müssten sich drauf stürzen.  Aber eigentlich ist das inzwischen auch egal, denn man kann doch davon ausgehen, dass die FDA bei der Prüfung des Antrags ein voll umfassendes Dossier bekommen hat und dass die Prüfung der FDA mindestens so gründlich gewesen ist, wie ein Peer Review. Und sie hat den Antrag abgelehnt. Sie hat abgelehnt, dass die Schwerstkranken, die mit 80% Wahrscheinlichkeit sterben, ohne grosse Formalitäten breit mit VIP behandelt werden dürfen! Hier geht es um Leben oder Tod, um die Entlastung der ICUs, und nicht um ein Aknemittel. Trotzdem hat die FDA abgelehnt!

Man kann davon ausgehen, dass die PR von gestern sorgfältig und so positiv wie möglich formuliert wurde. Genauso sorgfältig wird sie gelesen.
Wenn man im YF liest, wie sich jetzt die "Schwarmintelligenz" die Mitteilung zurechtinterpretiert, dann klammert man sich neuerdings an "die Sicherheit muss halt umfassend bewiesen werden, bevor die FDA entscheiden kann" "Die FDA arbeitet halt sauber, gut so". Der Schwarm atmet erleichtert auf.
Ironischerweise auch die selben, die der FDA in den letzten Wochen Korruption und Beamten-Inkompetenz unterstellt haben.
Abgesehen davon, dass die "längst erwiesene Sicherheit" von VIP gerade in den Foren bis jetzt eines der Hauptargumente für den unbedenklichen Einsatz von VIP war:
Woran soll man denn die Sicherheit messen, wie beweisen? An dem viel zitierten Durchfall?
Wieso wurden in dieser einmaligen Notsituation für einige innovative, unbekannt ohne Sicherheitsdaten, Covid-19 Therapien gross  angelegte Studien erlaubt? Anderen Medikamenten EUA für Covid-19 Indikation gewährt? VIP ist wahrscheinlich länger bekannt als Remdesivir. Und ausgerechnet bei VIP soll die FDA jetzt grade nach Vorschrift arbeiten?
Und dann (das weiss vielleicht sogar Mount Pilatus) sind viele der modernen Krebstherapien extrem aggressiv mit potentiell tödlichen Nebenwirkungen (Zellgifte). Dennoch erlaubt die FDA unzählige Studien damit. Natürlich nur an Schwerstkranken. Die FDA ist also sehr wohl Risiko/Nutzen-Abwägung gewohnt.
Wenn also die FDA diese EUA für die Todgeweihten abgelehnt hat, übernimmt sie eine gewaltige Verantwortung. Ich gehe davon aus, sie hat sich das nicht leicht gemacht. Und für mich persönlich folgere ich, dass die "overwhelming efficacy" nicht offensichtlich erkennbar war.

@Aloe: Ich mag zwar die sogenannten "basher" auch nicht, aber nach der PR gestern zu schreiben "sehr gut bis exzellent" finde ich unverantwortlich. Gerade wir, die wir seit früh dabei sind und schon längst Gewinne mitgenommen haben, sollten zurückhaltend sein aus Respekt denen gegenüber, die erst über CHF 0.10 auf Relief aufmerksam geworden sind. Keiner von uns kann die Kurse beeinflussen aber ein paar Einzelne beziehen für ihre persönlichen Entscheide unsere Posts mit ein. Deshalb beschränke ich mich auf das Beschreiben meiner Beobachtungen und gelegentlich ein Ausflug in die Ironie - man soll das nicht zu ernst nehmen. Dass das manchmal nervt und nicht grad beliebt macht, damit kann zumindest ich problemlos leben.

Auch wenn ich vor 3 Tagen hier noch optimistischer geschrieben habe, hoffe ich immer noch auf gute Resultate im Februar. Dass ein solider positiver Effekt für Aviptadil belegt werden kann. Nur: Wie wahrscheinlich wäre darauffolgend eine EUA? Wie sähe dann die Ablehnung des Septemberantrags durch die FDA retrospektiv aus?

Allen ein freudenreiches und gesundes 2021!
Mögen die Optimisten bei Relief Therapeutics auf der ganzen Linie recht bekommen!

2brix
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Liebe gertrud

Liebe gertrud

vielen Dank für deine Erläuterungen. Leider habe ich nicht all zu viel Zeit.

Ich kann deine Punkte nachvollziehen und verstehe auch weshalb du auf den Schluss "Und für mich persönlich folgere ich, dass die "overwhelming efficacy" nicht offensichtlich war." gekommen bist.

Aber genau darauf wollte ich hinaus. Es ist deine persönliche Folgerung. 

Klar ist das genau der interessante Punkt hier im Forum, die verschiedenen Folgerungen zu hören.

Aber bei deinem Beitrag hat es für mich so getönt, als sei die News und Folgerunden klar und das ganze ist beschlossen Sache und in Stein gemeiselt. "DMC und FDA offiziell".

 

Aber genau das ist es für mich eben nicht. Es kann so sein, muss aber nicht.

Wir mutmassen nur, wieso die DMC die Studie "nur" einstimmig bestätigt und nicht abgebrochen hat. Evt lags an der Patientenerhöhung, Sicherheitsbedenken usw wir wissen es nicht.

Genau das selbe mit der FDA rejected. Evt war der Antrag mit der open label Studie ein Fehler, evt gehts "nur" noch um Papierkram, evt hats ganz andere Dimensionen.

Wir wissen einfach nicht was im Hintergrund wirklich läuft und wie die Zusammenhänge sind.

Daher wissen wir immer noch nicht offiziell, ob, wie und wie gut VIP wirklich sicher ist und wirkt.

Liebetr Gruss 2b

Telendos
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Notfallzulassung

Ich schliesse mich da Gertrud an. Langfristig ist sicherlich noch einiges möglich. Aber wer jetzt noch schreibt, dass alles bestens sei, macht sich selbst etwas vor.

Irgendwo liegt in dieser Geschichte gewaltig der Wurm drin. Und ich werde das Gefühl noch immer nicht los, das hier nicht alles so abläuft, wir wir Kleinaktionäre uns das vorstellen.

gutschi1
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gertrud hat am 31.12.2020 11

gertrud hat am 31.12.2020 11:19 geschrieben:

@2brix

Danke, dass Du manche meiner Posts schätzt. Zeigt, dass Du zumindest manche davon auch unvoreingenommen liest.

Gestern habe ich mich ausdrücklich auf die "überragenden" Wirksamkeit bezogen, nicht auf die Wirksamkeit als solche.

Das ist die Überlegung:
Nach dem NeuroRX Claim vom August überleben (vereinfacht) 6 von 10 austherapierten Comorbiden die ohne VIP nicht überleben würden. Das wäre in meiner Einschätzung klar eine "overwhelming efficacy". Der Antrag auf EUA wurde nur für diese Gruppe von Patienten gestellt.

Danke Gertrud, das ist eine sachlich argumentierte Kritik, die sicher viele schätzen, da sie ohne "Unterton" verfasst ist. Zumindest ich verstehe es so und sage einfach danke. Rutsch gut! Ich wünsche allen ein erfolgreiches, aber vor allem gesundes 2021!

Pödi
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Mir kommt das auch alles

Mir kommt das auch alles etwas komisch vor.......Aber die vielen positiven Berichte, Aufbau der Strukturen usw. die wären ja ohne 100% Überzeugung der Sache nie so stark vorgespräscht. Da sind bereits schwarz auf weiss Zahlen vorhanden, sonst wären wir hier nicht im August explodiert....... und ja ich habe mir das auch einfacher vorgestellt, aber entweder man hat Vertrauen, oder eben nicht. 
 

Allen einen guten Rutsch ins 2021 ond blibet gsond.

2brix
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wie und wo und was da für ein

wie und wo und was da für ein Wurm drin ist, muss sich eben noch zeigen.

Und seien wir mal ehrlich, die Erwartungen sind schon sehr hoch. Das ganze läuft nun seit einigen Monaten, was ja überhaupt kein Zeithorizont für das ganze Vorhaben ist...

Eule
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update der Relief Website

How long will it take the FDA to approve RLF-100™ after top-line data are available?

Assuming that the top-line are positive, the FDA could at that time consider granting EUA, which would permit the drug to be launched in Q1 2021. A New Drug Application (NDA) submission requesting marketing approval would be filed based on positive top-line results. Full NDA approval could be granted to RLF-100 for the US market by Q3 2021. The FDA granted RLF-100™ fast track designation, which, among other things, makes RLF-100™ eligible for Priority Review if relevant criteria are met. Priority Review designation means the FDA’s goal is to take action on an application within 6 months compared to 10 months under standard review. It would be reasonable to expect Priority Review for applications filed under the Coronavirus Treatment Acceleration Program (CTAP). RLF-100TM is part of this program, which was promulgated by the FDA earlier this year in express response to the emergence of the COVID-19 pandemic.

Wie lange wird die FDA brauchen, um RLF-100™ zuzulassen, nachdem die Topline-Daten vorliegen?

Unter der Annahme, dass die Topline-Daten positiv sind, könnte die FDA zu diesem Zeitpunkt die Erteilung einer EUA in Betracht ziehen, was eine Markteinführung des Medikaments im 1. Quartal 2021 ermöglichen würde. Ein Antrag auf Marktzulassung (New Drug Application, NDA) würde auf der Grundlage positiver Topline-Ergebnisse eingereicht werden. Die vollständige NDA-Zulassung von RLF-100 für den US-Markt könnte bis zum 3. Quartal 2021 erteilt werden. Die FDA hat RLF-100™ den Fast-Track-Status zuerkannt, der RLF-100™ unter anderem für ein Priority Review qualifiziert, wenn die entsprechenden Kriterien erfüllt sind. Priority-Review-Status bedeutet, dass die FDA das Ziel hat, innerhalb von 6 Monaten über einen Antrag zu entscheiden, im Vergleich zu 10 Monaten beim Standard-Review. Ein Priority Review kann für Anträge erwartet werden, die im Rahmen des Coronavirus Treatment Acceleration Program (CTAP) eingereicht werden. RLF-100TM ist Teil dieses Programms, das von der FDA Anfang dieses Jahres als ausdrückliche Reaktion auf das Auftreten der COVID-19-Pandemie verkündet wurde.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

How did the FDA respond to the Emergency Use Authorization (EUA) application filed at the end of September?

The FDA did not agree to grant EUA, as applied for in September, based upon the ongoing open-label study (Expanded Access Program), but has advised us that they remain committed to working with us in the development of RLF-100TM and will promptly review the forthcoming top-line data from this randomized trial – anticipated in late January - early February 2021. Until that time, available stocks of RLF-100TM will continue to be administered under our Expanded Access Protocol and individual patient requests under Right to Try laws.

Wie hat die FDA auf den Ende September gestellten Antrag auf eine Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) reagiert?

Die FDA hat der Erteilung der EUA, wie im September beantragt, auf Basis der laufenden Open-Label-Studie (Expanded Access Program) nicht zugestimmt, hat uns aber mitgeteilt, dass sie sich weiterhin verpflichtet fühlt, mit uns bei der Entwicklung von RLF-100TM zusammenzuarbeiten und die anstehenden Top-Line-Daten aus dieser randomisierten Studie - voraussichtlich Ende Januar - Anfang Februar 2021 - umgehend prüfen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt werden verfügbare Bestände von RLF-100TM weiterhin im Rahmen unseres Expanded-Access-Protokolls und individueller Patientenanfragen gemäß Right-to-Try-Gesetzen verabreicht.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Guter Rutsch ins neue Jahr.

Grüsse von der Eule

"Die Feder ist mächtiger als das Schwert" Zitat von Edward Bulwer-Lytton

Aloe
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gertrud hat am 31.12.2020 11

gertrud hat am 31.12.2020 11:19 geschrieben:

 

@Aloe: Ich mag zwar die sogenannten "basher" auch nicht, aber nach der PR gestern zu schreiben "sehr gut bis exzellent" finde ich unverantwortlich. Gerade wir, die wir seit früh dabei sind und schon längst Gewinne mitgenommen haben, sollten zurückhaltend sein aus Respekt denen gegenüber, die erst über CHF 0.10 auf Relief aufmerksam geworden sind. Keiner von uns kann die Kurse beeinflussen aber ein paar Einzelne beziehen für ihre persönlichen Entscheide unsere Posts mit ein. Deshalb beschränke ich mich auf das Beschreiben meiner Beobachtungen und gelegentlich ein Ausflug in die Ironie - man soll das nicht zu ernst nehmen. Dass das manchmal nervt und nicht grad beliebt macht, damit kann zumindest ich problemlos leben.

Auch wenn ich vor 3 Tagen hier noch optimistischer geschrieben habe, hoffe ich immer noch auf gute Resultate im Februar. Dass ein solider positiver Effekt für Aviptadil belegt werden kann.
Allen ein freudenreiches und gesundes 2021!
Mögen die Optimisten bei Relief Therapeutics auf der ganzen Linie recht bekommen!

Ich bleibe dabei: FDA hat vermutlich die  open label study mit 21 Patienten als nicht statistisch relevant gesehen (und ich habe schon in diesem Forum gestern geschrieben dass es mich nicht wundert) und deswegen auf diese offiziele study abgewartet um ein ausreichendes Momentum zu bewerten. Mehr nicht. An der Wirksamkeit des Medikamentes zweifle ich kein Moment und schätze es immer noch wie gehabt. Es gibt überhaupt kein Anhaltspunkt oder einen Fakt das indizieren wuerde auf ungenügende  Wirksamkeit   - das hast Du komplett konstruiert. 
Cytodin - hier hat FDA auch ein Bisschen zusatz Hausaufgaben verlangt, ich glaube die wollen Formal perfekte Grundlage haben  bevor es weitere Approvals prinzipiell gibt. 

Guten Rutsch,

Aloe

Mount Pilatus
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Also, beruhigen wir uns mal. 

Also, beruhigen wir uns mal. 
Eigentlich ist doch nichts passiert außer dass unsere persönlichen Wünsche (noch) nicht eingetreten sind. 
Keine EUA aufgrund der Open Label Studiendaten. OK, das ist nicht schön, aber auch kein Beinbruch. Wir alle hatten gehofft, dass die FDA hier anders entscheidet. Eine EUA aufgrund des bahnbrechenden Datensatzes von 45 Patienten. Und genau darauf bezog sich wohl die Aussage von Javitt („Regeln brechen“). 
45. Nicht wirklich viel wenn wir uns mit anderen Firmen vergleichen wollen. 
Aber wir wussten eigentlich auch alle, dass die Möglichkeit bestand, dass die FDA Nein sagt. Oder um es in Javitts Worten zu sagen, man wollte die Regeln nicht brechen. Bei einem Nein mussten wir mit dem Totalabsturz der Aktie rechnen. Wie wir alle gestern gesehen haben, ist dieser Fall -zum Glück- nicht eingetroffen. 

Aber es ist noch nichts verloren. Im Gegenteil. 
Wir haben eine fix und fertig abgeschlossene RCT, die wurde auf clinical trials offiziell auf Phase 3 gehievt. Und vom Single Center Event zur Multicenterstudie befördert. Offiziell. Das ist gut, wenn nicht sogar sehr gut. 
Die Studie wurde nicht abgebrochen. Es wurde sogar offiziell kommuniziert, dass die Studie ihre aufgestellten statistischen Endpoints erreichen kann. Das ist eigentlich der wichtigste Beweis zur Wirksamkeit bzw. dass es einen Vorteil bei der Anwendung von RLF gibt. Und ich halte das für sehr gut. 
Es gab außerdem keinerlei Sicherheitsbedenken. 

Die FDA wird die Ergebnisse dieser RCT zeitnah und umgehend bewerten. Aber derzeit befindet sich die Studie noch in Auswertung . Auch völlig legitim. Warum sollte die FDA Datensätze (Rohdaten) anschauen, die noch nichtmal statistisch ausgewertet wurden ?!
oder anders formuliert: Die FDA HAT NICHT GESAGT DASS ALLES VORBEI IST. Die FDA wartet einfach auf das Ergenis der Datenauswertung. 

Also immer noch alles gut ausser dass eben die persönliche Erwartungshaltung schon wieder nicht erfüllt wurde. 

Q1 hat noch nichtmal begonnen und geht nach Adam Riese bis 31.3. 
Relief hat uns die anticipated Bekanntgabe der Daten mitgeteilt. Early Q1. 

Also warten wir jetzt doch um Himmels Willen bitte einfach ab, bis man uns das Ergebnis mitteilt. 

Wir können es eh nicht ändern. Vor allem nicht, was hinter den Kulissen läuft. 
Wir können noch auf uns rumhacken, das macht auf Dauer aber keinen Spass. 

Ich für meinen Teil kann nur nochmal betonen, dass hier jeder so für sich SELBST entscheiden soll, wie es für ihn passt. 
Ich bin noch dabei und treffe meine Entscheidung, wie es für MEIN INVESTMENT weitergeht, erst nach der Publikation der RCT Daten. Und einer weiteren Entscheidung der FDA. 
DAS zählt für mich. 

Keine zynischen Kommentare, keine Reisewarnungen von den Malediven, keine Amiverkaufspanik aus dem YF. 

NUR ICH. Und mein Gipfeli mit Kaffi. 

MP, 31.12.2020

Pödi
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Einfach nur TOP so mach ich

Einfach nur TOP*good**good* so mach ich das auch, danke MP !!!

seabird
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2020 / 2021

Danke MP! Dir schenke ich ein soeben geschossenes Bild mit dem See und dem Hausberg *yes3*. Euch allen Danke für die fundierten Beiträge im durchaus turbulenten 2020. Ich hoffe das 2021 wird spannend und etwas nervenschonender.

Einen guten Rutsch und Grüsse von der Leuchtenstadt.

 

 

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otth
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@Gertrud

@Gertrud
@Mount Pilatus

Danke für eure Posts. Der Post von Gertrud war von ihr das Beste, was ich bis jetzt von ihr gelesen habe, völlig ideologie-, ironie- und hpye-frei wie's nur geht.

Ich möchte da nachhaken und kurz vor Jahresschluss euch beide als Fachleute fragen:

Sicherheit scheint mir das Schlüsselwort zu sein. Darum scheint es zu gehen. Das hindert die EUA-Erteilung. Ist es für euch vorstellbar, dass es so "harzig" vorwärts geht, weil die Sicherheit von Zyesami nicht im wissenschaftlich notwendigen Sinne bewiesen werden kann? Eben gerade, weil es ein körpereigenes VIP ist? Ich habe das so zwischen den Zeilen von Gertrud's Post gelesen und Mount Pilatus' Post konnte mir das nicht beantworten.

Hat vielleicht jemand von euch noch schnell kurz vor 2021 Zeit, da noch einen Kurzkommentar abzugeben?

Danke und auf jeden Fall Ä guets Neus und viele Grüsse, otth

Triton
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Keine überragende Wirksamkeit?

Ich seh es wie Gertrud: die Wirksamkeit ist ist nicht so überragend wie aus der ersten Studie, die Verträglichkeit ist seit langem erwiesen.
Hat jemand eine Idee, weshalb in der letzten Publikation die gute Verträglichkeit erwähnt wird, aber nichts über die Wirksamkeit berichtet wird? Statistisch betrachtet braucht es grössere Stichproben, je geringer die Wirksamkeit ist, oder sehe ich das falsch? Weshalb wohl erhöhen sie die Stichprobe noch weiter?

bin hier auch wieder investiert, nachdem NeurX ihr Listung via BRPA bekannt gaben, wenn auch zu einem markanten discount.

Wünsch euch allen Gesundheit und ein spannendes neues Börsenjahr, Triton 

Neid ist der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude

Aloe
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Gutes Neues und bleibt gesund

Gutes Neues und bleibt gesund!

YF user Kamil, meine Meinung nach sehr interessant, und stellt gut dar warum man die Wirkungsgrad nicht in Moment erraten kann oder darüber überhaupt diskutieren kann.
——————
So, I have decided to share few of my observations as I am so called long term investor, like really long, from the time this company on SWX was at 0.005... so Im in a good position so to say. It was a random lucky investment as I am not a financialist but a clinical scientist working in CH.

Regarding the trial it is hard to say sth without looking into the trial protocol and the latest amendments that allowed, what looks like from my experience, sort of compassion use.

Speaking of uncertainty of p-values etc. In a double blind pivotal study there is such a thing as database lock (in other trials as well :) ). This means that before that date any knowledge about trial results is a pure guess or at best a brute force combinatorial probability of observed values (whatever is the primary/secondary endpoint there). In other words, there is no way anyone knows about the efficacy wihtout breaking randomization code. This only happens once all trial assesments are collected. Not with the last patient last visit. Bioanalytical labs needs to run those assays etc. etc. There is also reconciliation ongoing, plenty of stuff. From experience in chronic disease trials, it can take from LPLV at least a month to clean all the stuff and close the database.

Now for the p-value. The SAP (Statistical Analysis Plan) written before first patient enrollment clearly defines the expected p-value at a given effect (defined by existing/historical data and confronted to current treatment standards - you mostly want to be better or at least not worse - this also defines type trial one will be running) size and power of the study. Using this parameters sample size is calculated. So, chances they expand as they have no good p-value does not exist as they would need to break the code before the end of the trial (major deviation to protocol) and also the values are set in stone for now (for those trully interested by clinical research worth mentioning is the rescue approach used by Roche for Trastuzumab - so called enrichment strategy). 

Now, interestingly, in comparison to CYDY which has almost 400 pts, RLF seems to require only 200, that suggest (and only suggests) that the effect size in RLF is bigger than in CYDY, due to lower sample needed to actually show it.

So, the low number of pts recruited tells a bit on the drug effect and raises confidence (at least for me). As a comparison, typical phase III trial for insulin products is of 300-400 pts. But again, it all depends on the agent, effects, historical data, type of endpoints used. Plenty and plenty of factors. I would love to see the CTP for this trial tbh.

I hope this clarifies a little the timelines and the discomfort of someone hiding something from investors.
So, like everything on a stock market it is a gamble at the end and we will not now untill it is too late :)
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nachtfalter
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Guter Artikel

Obwohl ich nicht F&W Fan bin, finde ich diesen Artikel lesenswert.

Einschätzung von Rupen Boyadjian um 8.40 Uhr

Relief erhält für ihr Zyesami (zuvor RLF-100 oder Aviptadil) keine Notfallzulassung in den USA. Damit war aber auch nicht zu rechnen. Denn Relief hat nur die Daten aus einer nicht regulären Studie mit schwer kranken Patienten eingereicht, die das Mittel als letzte Hoffnung erhalten hatten. In den vergangenen Monaten ist die US-Gesundheitsbehörde FDA auch etwas zurückhaltender geworden. Zuvor hatte sie eine Notfallzulassung für das umstrittene Hydroxychloroquin zurückziehen müssen. Auch das antivirale Remdesivir, das sie freigegeben hatte, erschien in späteren Studien wenig wirksam. Im Fall von Relief Therapeutics und ihrem Entwicklungspartner NeuroRx werden ausserdem schon bald Resultate aus der wissenschaftlichen Phase-II/III-Studie erwartet. Das hat die Behörde möglicherweise als zusätzlichen Grund für ein Zuwarten gesehen. Es verzögert die mögliche Notfallzulassung höchstens zwei, drei Monate. Nachdenklicher stimmt aber die erneut fragwürdige Kommunikationspolitik des Unternehmens. Denn Relief hatte bereits am 7. Dezember bekannt gegeben, sie habe das Ziel von 165 Studienteilnehmern erreicht. Nun teilt sie erneut mit, sie habe alle Patienten rekrutiert. Sie hatte damals zwar erwähnt, es würden weitere Patienten rekrutiert, um umfassendere Sicherheitsdaten zu gewinnen. Dennoch scheint es, also ob erst mit der heutigen Kommunikation wirklich alle nötigen Patienten rekrutiert worden sind. Zuvor hatte Relief im Rahmen der ausserordentlichen GV den Rücktritt des Vertreters von Hauptaktionär GEM Global Yield Fund aus dem Verwaltungsrat vermeldet. Ausserdem habe der im Juli gewählte Vizepräsident seine «Nomination» nicht angenommen. Auch diese beiden News kamen aus heiterem Himmel. All das ist nicht sehr vertrauenserweckend und sollte vor allem Kleinanleger zur Vorsicht mahnen.

CARPE NOCTEM

Allen ein gutes 2021!

Aloe
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Hold-Rating

von finanztrends.info
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Relief Therapeutics KI-Analyse 02.01.2021
Relief Therapeutics
KI-Analyse

Relief Therapeutics KI-Analyse 02.01.2021
Relief Therapeutics: Aktienanalyse vom 01.01.2021
Der Kurs der Aktie Relief Therapeutics steht am 01.01.2021, 05:17 Uhr an der heimatlichen Börse SIX Swiss Ex bei 0.269 CHF. Der Titel wird der Branche "Arzneimittel" zugerechnet.
In einem komplexen Analyseprozess haben Analysten unseres Hauses Relief Therapeutics auf Basis von insgesamt 6 Bewertungskriterien eingeschätzt. Sämtliche Einzelkriterien führen zu einer Einstufung als "Buy", "Hold" oder "Sell". Daraus errechnet sich in der abschließenden Gesamtbetrachtung eine generelle Einstufung der Aktie.
1. Technische Analyse: Die Relief Therapeutics ist mit einem Kurs von 0.269 CHF inzwischen -31,03 Prozent vom gleitenden Durchschnitt der zurückliegenden 50 Tage, dem GD50, entfernt. Dies führt zur kurzfristigen Einschätzung "Sell". Auf Basis der vergangenen 200 Tage hingegen lautet die Einstufung "Buy", da die Distanz zum GD200 sich auf +7,6 Prozent beläuft. Insofern schätzen wir die Aktie aus charttechnischer Sicht für die beiden Zeiträume insgesamt als "Hold" ein.
2. Sentiment und Buzz: Bei Relief Therapeutics konnte in den letzten Wochen eine deutliche Veränderung des Stimmungsbildes hin zum Negativen festgestellt werden. Eine Änderung des Stimmungsbildes kommt zustande, wenn die Masse der Marktteilnehmer in den sozialen Medien, die die Grundlage dieser Auswertung bilden, eine Tendenz hin zu besonders positiven oder negativen Themen hat. Da bei Relief Therapeutics in diesem Punkt negative Auffälligkeiten registriert wurden, bewerten wir dieses Kriterium mit "Sell". In Bezug auf die Stärke der Diskussion oder anders ausgedrückt, die Veränderung der Anzahl der Beiträge, konnten keine signifikanten Unterschiede ausgemacht werden. Dies honorieren wir mit einer "Hold"-Bewertung. Zusammengefasst bekommt Relief Therapeutics für diese Stufe daher ein "Sell".
3. Branchenvergleich Aktienkurs: Im Vergleich zur durchschnittlichen Jahresperformance von Aktien aus dem gleichen Sektor ("Gesundheitspflege") liegt Relief Therapeutics mit einer Rendite von 31066,7 Prozent mehr als 30970 Prozent darüber. Die "Arzneimittel"-Branche kommt auf eine mittlere Rendite in den vergangenen 12 Monaten von 161,38 Prozent. Auch hier liegt Relief Therapeutics mit 30905,32 Prozent deutlich darüber. Diese sehr gute Entwicklung der Aktie im vergangenen Jahr führt zu einem "Buy"-Rating in dieser Kategorie.
4. Fundamental: Relief Therapeutics ist im Vergleich zum Branchen-Durchschnitt (Arzneimittel) aus unserer Sicht überbewertet. Die Aktie wird mit einem Kurs-Gewinn- Verhältnis (KGV) in Höhe von 506,48 gehandelt, so dass sich ein Abstand von 1029 Prozent gegenüber dem Branchen-KGV von 44,86 ergibt. Daraus resultiert auf fundamentaler Basis eine "Sell"-Empfehlung.
5. Relative Strength Index: Wer die Dynamik eines Aktienkurses bewerten will, kann auf den prominenten Relative Strength-Index zurückgreifen, den RSI. Hiernach wird für einen Zeitraum von 7 Tagen (oder für 25 Tage als RSI25) das Verhältnis von Auf- und Abwärtsbewegungen auf einen Abstand von 0 bis 100 normiert. Der Relief Therapeutics- RSI ist mit einer Ausprägung von 96,61 Grundlage für die Bewertung als "Sell". Der RSI25 Relief Therapeutics KI-Analyse 02.01.2021
beläuft sich auf 64,47, woraus für 25 Tage eine Einstufung als "Hold" resultiert. Dieses Gesamtbild führt zu einem Rating "Sell".
6. Anleger: Relief Therapeutics wurde in den vergangenen zwei Wochen von den überwiegend privaten Nutzern in sozialen Medien als besonders negativ bewertet. Zu diesem Schluss kommt unsere Redaktion bei der Auswertung der diversen Kommentare und Wortmeldungen, die sich in den beiden vergangenen Wochen mit diesem Wert befasst haben. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Tagen überwiegend negative Themen rund um den Wert angesprochen. Zusammengefasst sind wir der Auffassung, die Anleger-Stimmung auf dieser Ebene erlaubt daher die Einstufung "Sell". Deshalb erzeugt die Messung der Anleger-Stimmung insgesamt eine "Sell"-Einstufung.

Damit erhält die Relief Therapeutics-Aktie (insgesamt über alle 6 bewerteten Faktoren betrachtet) ein "Hold"-Rating.

Relief Therapeutics KI-Analyse 02.01.2021
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Triton
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Keine überragende Wirksamkeit?

Danke Aloe für den aufschlussreichen post. Solange Daten verblindet sind für alle Parteien, ist eine Aussage zu Nebenwirkungen des Medikaments möglich, wenn bei keinen Patienten solche auftreten. Ist der Krankheitsverlauf heterogen, kann man lediglich hoffen, dass der bessere Verlauf mehrheitlich in der Kohorte der Medikamente stattfindet, und nicht auf einen 'Plazeboeffekt' basiert. Soweit also alles im grünen Bereich.
Was mich aber dennoch irritiert: wieso kann Redhill in einer blind study einen positiven Effekt kommunizieren (https://www.redhillbio.com/RedHill/Templates/showpage.asp?DBID=1&LNGID=1...) ?

Scheinbar darf eine Drittpartei Einsicht in die Kohorten nehmen. Weshalb nicht bei NeuroRX?

Neid ist der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude

Aloe
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Triton hat am 02.01.2021 15

Triton hat am 02.01.2021 15:39 geschrieben:

Danke Aloe für den aufschlussreichen post. Solange Daten verblindet sind für alle Parteien, ist eine Aussage zu Nebenwirkungen des Medikaments möglich, wenn bei keinen Patienten solche auftreten. Ist der Krankheitsverlauf heterogen, kann man lediglich hoffen, dass der bessere Verlauf mehrheitlich in der Kohorte der Medikamente stattfindet, und nicht auf einen 'Plazeboeffekt' basiert. Soweit also alles im grünen Bereich.
Was mich aber dennoch irritiert: wieso kann Redhill in einer blind study einen positiven Effekt kommunizieren (https://www.redhillbio.com/RedHill/Templates/showpage.asp?DBID=1&LNGID=1...) ?

Scheinbar darf eine Drittpartei Einsicht in die Kohorten nehmen. Weshalb nicht bei NeuroRX?

Triton, noch 2-3 Wochen dann wissen wir ob Top oder Flop und ob wir es richtig interpretiert haben. Jedes Wort und Wortlaut drei mal umdrehen hilft auch nicht.

Redhill veröffentlich die Daten von eine Studie 2 mit 40 Ptn; und wartet das DMC bewertet die Daten von Studie2/3 über 270 Ptn - es sind doch 2 verschiedene Sachen und es steht nirgends dass es da eine Schnittmenge gibt. Wie diese Gruppe gebildet worden sind ist nicht erklärt.
 

Cheers, Aloe 

Aloe
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Artikel in finanzen.ch

Kursplus von 26'800 Prozent: So profitiert die Relief Therapeutics-Aktie vom Corona-Medikament RLF-100 Kursplus von 26'800 Prozent: So profitiert die Relief Therapeutics-Aktie vom Corona-Medikament RLF-100 RLF-100, Reliefs patentierte Version des Wirkstoffs Aviptadil, wurde erstmals im Jahr 2000 entwickelt. In der Corona-Pandemie wurde das Arzneimittel aber wieder entdeckt: Während bald die Ergebnisse der Phase-2b/3-Studie veröffentlicht werden sollen, wird das Medikament in den USA im Rahmen eines Härtefallprogramms bereits erfolgreich angewendet. • Rekrutierungsziel für Phase-2b/3-Studie erreicht • Erfolgsquote von 72 Prozent in Härtefallprogramm • Auch Anwendung abseits der Pandemie geplant FDA-Rekrutierungsziel für RLF-100-Studie erreicht Im Kampf gegen das Coronavirus haben der Pharmakonzern Relief Therapeutics und sein Partner NeuroRx Anfang Dezember einen ersten Erfolg verzeichnen können. Für die Phase-2b/3-Studie von RLF-100, einer patentierten Version des Medikaments Aviptadil, konnten die Unternehmen 165 Patienten rekrutieren. Zuvor wurde diese Zielvereinbarung mit der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA getroffen. Der Wirkstoff wird bei schweren Verläufen von COVID-19 eingesetzt, bei denen es bei Patienten zu Atemnot, Lungenschäden oder Entzündungen kommt, wie die Nachrichtenagentur awp berichtet. Dabei handelt es sich um die synthetische Form des natürlich im Körper vorkommenden vasoaktiven intestinalen Polypeptids (VIP), das sich vor allem in der Lunge befindet. Es setzt die Reaktion des Immunsystem zurück, wirkt gefässerweiternd und aktiviert die Produktion von Tensiden in der Lunge, die den Sauerstofftransport über das Blut ermöglichen. Reliefs Patent RLF-100 wird bereits seit dem Jahr 2000 gegen Atemversagen und andere Lungenbeschwerden eingesetzt, wie "CNBC" berichtet. Zu Beginn des Jahres fanden Forscher von Relief heraus, dass das Medikament von COVID-19 angegriffene Zellen schützen kann. Durch die stark entzündungshemmende Wirkung des Mittels sollen Betroffene schnelle Heilungserfolge zeigen, wie etwa Röntgenaufnahmen des Brustraums gezeigt haben. Anwendung besonders bei schweren Verläufen Im Gespräch mit CNBC erklärte Relief-Vorstandvorsitzender Ram Selvaraju, dass erste Studienergebnisse in der ersten Januarhälfte 2021 zu erwarten seien. Im Unterschied zu anderen Medikamente habe man sich bei der Anwendung von RLF-100 besonders auf eine Patientengruppe fokussiert. "Wo sich andere auf Infizierte mit milden oder mässigen Verläufen konzentrierten, haben wir genau geprüft, ob unser Medikament auch Schwererkrankten und Patienten im Endstadium helfen kann," so Selvaraju. Oftmals könne bei diesen Patienten aber keine Therapie angewendet werden, oder es ist keine Wirksamkeit zu beobachten - hier könne dann Aviptadil zum Einsatz kommen. Im Zuge eines Härtefallprogramms, welches die US-Behörde genehmigt hatte und das zusätzlich zur Studie läuft, wurde RLF-100 ausserdem 90 COVID-Patienten in kritischem Zustand verabreicht. Vier Wochen nach der Behandlung hatten 72 Prozent der Erkrankten überlebt, zu schweren Nebenwirkungen sei es ausserdem nicht gekommen. Auch Anleger scheinen grosse Hoffnungen in das Pharmaunternehmen zu setzen - und schickten das Papier in diesem Jahr bereit um mehr als 26'800 Prozent nach oben. Der hohe prozentuale Anstieg ist auch Reliefs verhältnismässig niedrigem Aktienpreis geschuldet, der aktuell 0,27 Schweizer Franken beträgt (Schlusskurs vom 30. Dezember 2020). Dennoch verhalf der Kurssprung dem Unternehmen, seine Marktkapitalisierung auf mehr als 1 Milliarde Franken zu steigern: Während Relief Therapeutics Ende Juli noch einen Börsenwert von weniger als 100 Millionen Franken aufwies, sind es aktuell bereits 1,19 Milliarden Franken. Grosse Pläne für RLF-100 - auch über Pandemie hinaus Laut Selvaraju stehe Relief Therapeutics ausserdem mit der Operation Warp Speed, einer Vereinigung der US-Regierung, die die Forschung, Produktion und den Vertrieb von Medikamenten gegen COVID-19 vorantreiben soll, in Kontakt. So erwarte das Unternehmen nach einer erfolgreichen Phase-3-Studie, dass die Regierung das Medikament in grossen Mengen bestellt, ähnlich wie es bei Remdesivir von Gilead und Bamlanivimab von Eli Lilly der Fall war. Von der Corona-Pandemie erhofft man sich ausserdem einen generellen Fokus auf den Wirkstoff, so Selvaraju. Damit könnte deutlich werden, dass RLF-100 nicht nur gegen das Coronavirus, sondern auch bei anderen Krankheiten eingesetzt werden kann, die beispielsweise keinen viralen Ursprung haben. "COVID-19 ist wirklich die Spitze des Eisbergs", so der Vorstandsvorsitzende. "Wenn wir beweisen, dass dieses Medikament bei COVID-19-bezogener Atemnot funktioniert, dann erwarten wir, dass wir diese Ergebnisse nutzen können, um das Medikament weiter bei anderen Formen des akuten Atemnotsyndroms zu testen, die nichts mit COVID-19 zu tun haben." Von dieser Position könne Relief Therapeutics deutlich profitieren, da Medikamente, die ausschliesslich gegen das Coronavirus eingesetzt werden, nach dem Ende der Pandemie obsolet werden könnten. "Wir glauben im Gegenteil, dass, sobald wir den therapeutischen Nutzen dieses Medikaments im Zusammenhang mit COVID-19 etabliert haben, unsere langfristige Vision hoffentlich darin besteht, dass dieses Medikament eine Art Routinemittel für Notaufnahmen und Intensivstationen und Krankenhäuser und Krankenhaussysteme überall wird." Redaktion finanzen.ch

Momoa one
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Start CH Inhaler Studie

Die Studie sollte gestartet sein, wird eine PR von Relief nächste Woche folgen?

https://www.kofam.ch/de/studienportal/studie/52730/
 

Als Sponsor wird Relief Therapeutics nicht aufgeführt, ist die Studie von Relief und wird sie auch von Relief finanziert? 

COACH ME and I will learn. CHALLENGE ME and I will grow. BELIEVE IN ME and I will win.

Sansibar
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Momoa one hat am 03.01.2021

Momoa one hat am 03.01.2021 13:27 geschrieben:

Die Studie sollte gestartet sein, wird eine PR von Relief nächste Woche folgen?

https://www.kofam.ch/de/studienportal/studie/52730/
 

Als Sponsor wird Relief Therapeutics nicht aufgeführt, ist die Studie von Relief und wird sie auch von Relief finanziert? 

Wir sollten froh sein, dass Relief hier keine Studien finanziert, das wäre Geldverschwendung. Sollte Relief in den USA erfolgreich sein, wird Aviptadil auch hier und in der EU zugelassen, analog den Impfstoffen.

Entscheidend wird auch sein, für was denn Zyesami nun zugelassen werden würde.

-Bei ARDS wurde der Markt bis ins Jahr 2027 auf 16 Milliarden geschätzt, da gibts noch keine zuverlässigen Medikamente.

-Auch bei Covidbehandlung besteht für Relief nach wie vor ein Milliarden Potential

So oder so, jetzt gehts um die Wurst die bald platzt , der Januar und Februar versprechen extremste Verwerfungen. 

Momoa one
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Sansibar hat am 03.01.2021 15

Sansibar hat am 03.01.2021 15:01 geschrieben:

Wir sollten froh sein, dass Relief hier keine Studien finanziert, das wäre Geldverschwendung. Sollte Relief in den USA erfolgreich sein, wird Aviptadil auch hier und in der EU zugelassen, analog den Impfstoffen.

Entscheidend wird auch sein, für was denn Zyesami nun zugelassen werden würde.

-Bei ARDS wurde der Markt bis ins Jahr 2027 auf 16 Milliarden geschätzt, da gibts noch keine zuverlässigen Medikamente.

-Auch bei Covidbehandlung besteht für Relief nach wie vor ein Milliarden Potential

So oder so, jetzt gehts um die Wurst die bald platzt , der Januar und Februar versprechen extremste Verwerfungen. 

Ich sehe es nicht als Geldverschwendung sondern es geht um ein neues Anwendungsgebiet. Einen Inhaler als Covid Vorbeugung wäre viel Wert, nicht nur finanziell für Relief sondern auch für alle Patienten. 
 

Zudem eine unabhängige Studie in Europa um die Wirksamkeit und Sicherheit zu bestätigen ist höchste Zeit. Denn in den USA geht es mit dem Inhaler auch nicht wirklich vorwärts.

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Momoa one
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Zusammenfassung

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